Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EHC Königsbrunn
(BYL)  Die Pinguine haben den tschechischen Try-Out-Spieler Marek Rubner, der zuletzt für die TSG Reutlingen in der Landesliga Baden-Württemberg spielte, für die neue Bayernligasaison verpflichtet. Ausserdem wird Stürmer Patrick Weigant nach mehreren Jahren in Buchloe, Memmingen und Kempten wieder nach Königsbrunn zurückkehren
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Am 13.November will die DEL mit mehreren Wochen Verspätung endlich in die neue Saison starten. Doch nach aktuellem Stand ist dies mehr als fraglich und es ist denkbar, dass es eine weitere Verschiebung geben könnte. Bis zum Freitag müsste es eine endgültige Entscheidung und Zusage durch die Politik geben was das Konjunkturprogramm betrifft, sonst wird die Ligenleitung wohl den Starttermin erneut nach hinten verschieben
  
ERV Schweinfurt
(BYL)  Die Mighty Dogs möchten ihre zweite Kontingentstelle mit einem kanadischen Center besetzen und haben bereits mit dem potentiellen Neuzugang Einigung erzielt. Um die Verpflichtung zu ermöglichen wurde nun eine Crowdfunding-Aktion gestartet
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Nach einigen Jahren in der Bayernliga beim EC Bad Kissingen und den Schweinfurt mighty Dogs wird nun Stürmer Eugen Nold wieder zu den Hawks zurückkehren
  
TSG Reutlingen
(LLBW)  Bei den Black Eagles stehen zwei weitere Neuzugänge fest. Von der ESG Esslingen kommt Jan Teichmann und vom Stuttgarter EC wechselt Ingolf Abramyuk zur TSG
  
Weserstars Bremen
(RLN)  Nach Stürmer Richard Henze hat nun auch Torhüter und Dauerbrenner Maksim Jar seine Zusage für die kommende Regionalligasaison gegeben
  
Höchstadter EC
(OLS)  Torhüter Nicola Henseleit wird die Alligators nach drei Jahren wieder verlassen und auch der tschechische Verteidiger Robin Maly, der erst letztes Jahr in den Aischgrund kam, wird nicht mehr im HEC-Trikot auflaufen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Während in Deutschland zumindest in sehr begrenzter Zahl wieder Zuschauer in die Eisstadien dürfen, müssen die Tilburg Trappers wegen der hohen Infektionszahlen in Holland in den kommenden drei Wochen ihre Heimspiele ohne Publikum austragen
  
ERC Regen
(BBZL)  Die Kaderplanungen der Red Dragons neigen sich dem Ende entgegen und mit den Stürmern Daniel frost und Simon Steininger, sowie Verteidiger Daniel Schober haben drei weitere Akteure ihre Zusagen beim ERC gegeben
  
ESC Rheine
(BZLW)  Nach einem Jahr Unterbrechung kehrt nun der russische Verteidiger Alexander Lukianchik wieder zu den Ice Cats zurück und wird die zweite Kontingentstelle besetzen
  
Adendorfer EC 1b
(LLN)  Das 1b-Team des AEC, welches sich wegen der Hallenproblematik zu Beginn der letzten Saison vom Spielbetrieb zurückziehen musste, wird wieder so gut wie in bisheriger Besetzung antreten, verstärkt durch einige Rückkehrer
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Nachdem der Großteil der bisherigen Mannschaft für die Eisadler künftig auch in der Regionalliga auflaufen wird, gibt es nun dennoch zwei Spielerabgänge zu vermelden. Torhüter Steffen Pietzko und Stürmer Miles Steinschneider werden die Eisadler verlassen
  
ERSC Amberg
(BYL)  Neben Maximilian Deichstetter läuft bei den Wild Lions derzeit mit Mario Strobel ein weiterer Gastspieler auf. Der 20-jährige Stürmer stammt aus dem Regensburger Nachwuchs und spielte zuletzt für die Saale Bulls Halle in der Oberliga Nord, sowie für die Harzer Falken Braunlage in der Regionalliga Nord
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Die Füchse haben sich von Torhüter Justin McIntyre, der aus dem Kasseler Nachwuchs nach Weißwasser kam, nach kurzer Zeit wieder getrennt. Für den Nachwuchsgoalie kommt offenbar der Schritt in die zweite Liga zu früh
  
EC Lauterbach
(HL)  Die Luchse haben ihren neuen Trainer vorgestellt: Thomas Berndaner wird künftig das Kommando an der Bande übernehmen. Der 50-Jährige verfügt über Trainer-Erfahrung aus seiner Zeit bei den Schweinfurt mighty Dogs und spielte in der letzten Saison selbst noch als Verteidiger beim Bezirksligisten ESV Würzburg
  
ESV Burgau
(BLL)  Am Wochenende spielten erstmals der junge Slowake Roan Raab und der Tscheche Daniel Silar, der zuletzt in der zweithöchsten Liga in Großbritannien aufs Eis ging, in der Offensive der Eisbären
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 21.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayer, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Vorweihnachts-Benefizspiel am 22.12. in der Mercedes-Benz Arena
(DEL)  Angeführt von Eisbären-Legende Sven Felski und dem fast 900maligen NHL-Spieler Jochen Hecht bestreiten die Eisbären Allstars am 22. Dezember 2019 um 14 Uhr in der Mercedes-Benz Arena ihr traditionelles Benefizspiel zugunsten des Eisbären-Nachwuchs. Auch diesmal sind die russischen Allstars von Gazprom Export Hockey der Gegner des illustren Eisbären-Teams.
„Wir haben nur ein Ziel, das ist der Sieg“, sagt Allstars-Cheftrainer Stéphane Richer.
„Unser Team ist sehr gut vorbereitet. Wir sind im Tor gut aufgestellt und ich freue mich, dass so viele großartige Ex-DEL-Spieler dabei sind. Natürlich wird es für mich etwas Besonderes, noch einmal Jochen Hechts Trainer zu sein.“
Neben Hecht und Felski komplettieren die DEL-Legenden Michael Bresagk, Andreas Renz, Tino Boos und Daniel Kreutzer das Feld illustrer Namen. Eisbären-Fans können sich auf ein Wiedersehen mit Sebastian Elwing, Daniar Dshunussow, Derek Mayer, Nico und Danny Pyka sowie Markus und Jens Ziesche freuen. Sein Debüt für die Eisbären Allstars gibt Co-Trainer Craig Streu im Sturm.
An der Spitze des Teams von Gazprom Export Hockey steht Ex-Weltmeister und Olympia-Silber- und Bronzemedaillen-Gewinner Alexei Yashin. Der Ex-NHLer lief 898 Mal für die Ottawa Senators und New York Islanders auf. Zudem ragen aus dem sowieso immer sehr gut besetzten Kader Alexander Korolyuk (330 NHL-Spiele für die San José Sharks), Alexander Kharitonov (2xWM-Bronze, 2xrussischer Meister) und Alexei Kaygorodov (Gagarin-Cup-Champion 2016) heraus.
Kostenfreie Tickets für die Partie sind ab morgen Mittag für alle Eisbären-Dauerkarteninhaber im Eisbären-Büro auf dem Mercedes Platz, im Eisbären Team Store, im Atlantis Hauptquartier in der Coppistraße 11 sowie am Spieltag am Ticketinfo-Stand in der Mercedes-Benz Arena erhältlich.
  
    
Düsseldorfer EG
Schools Day gegen Ingolstadt: DEG erwartet mehr als 12.000 Besucher!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG möchte nach dem vergangenen, punktlosen Wochenende wieder in die Spur finden. Denn trotz einer starken Partie gegen den EHC Red Bull München sprang für die Rot-Gelben am Ende nichts Zählbares heraus. Die erste Chance hat die DEG am Freitag: Dann kommt es im heimischen ISS DOME zum zweiten Duell mit dem ERC Ingolstadt (22. November, 19.30 Uhr). Im Rahmen dieser Partie findet auch der erste Schools Day der Saison statt. Die DEG erwartet mehrere tausend Schüler. Zwei Tage später reisen die Düsseldorfer nach Nürnberg. Dort trifft das Team von Harold Kreis auf die Thomas Sabo Ice Tigers (Sonntag, 24. November, 14 Uhr).
  
   
EHC Red Bull München
Danny aus den Birken muss operiert werden
(DEL)  Deutschlands Nationaltorhüter Danny aus den Birken steht seinem Klub Red Bull München voraussichtlich fünf bis sechs Wochen nicht zur Verfügung. Der DEL-Spieler des Jahres 2019 zog sich vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den weißrussischen Meister Yunost Minsk eine Beinverletzung zu. Der 34-Jährige muss sich am kommenden Freitag einem operativen Eingriff unterziehen. 
Der gebürtige Düsseldorfer wechselte im Sommer 2015 vom Liga-Konkurrenten Kölner Haie in die bayerische Landeshauptstadt und absolvierte in seiner bislang 17-jährigen DEL-Karriere 490 Partien. Anfang Oktober dieses Jahres stellte aus den Birken mit seinem 46. Shutout eine neue historische Bestmarke in der höchsten deutschen Eishockeyklasse auf. Trainer Don Jackson muss neben seinem Goalie aktuell auch auf Derek Roy (Schulter-Verletzung), Jason Jaffray (Aufbautraining) und Yannic Seidenberg (erkrankt) verzichten.
  
Red Bulls gelingt Einzug ins CHL-Viertelfinale
(DEL)  Der EHC Red Bull München steht zum zweiten Mal im Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL). Acht Tage nach dem 3:2-Hinspielsieg bei Yunost Minsk gewannen die Bayern auch das Rückspiel im eigenen Stadion. Am Ende stand es 6:0 (0:0|1:0|5:0) für den Deutschen Vizemeister. Vor 4.120 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Andrew Bodnarchuk, Bobby Sanguinetti, Chris Bourque, John Peterka, Justin Schütz und Luca Zitterbart die Red Bulls in die nächste Runde. Dort trifft der einzige verbliebene Klub aus Deutschland auf Djurgarden Stockholm aus Schweden.
Die Red Bulls waren im ersten Drittel überlegen, sie gingen nach dem knappen Sieg im Hinspiel bei ihren Angriffen aber kein unnötiges Risiko ein, sondern konzentrierten sich auf eine stabile Defensive. Die stand sicher und ließ keine gefährlichen Abschlüsse der laufstarken Weißrussen zu. Die besten Chancen der Red Bulls hatten Mark Voakes (10. Minute), Maximilian Daubner (13.) sowie während eines Powerplays Sanguinetti und Patrick Hager (jeweils 16.), Minsks Torhüter Igor Brikun war aber nicht zu bezwingen.
Im Mittelabschnitt war die Partie nicht weniger intensiv, aber ausgeglichener als im ersten Drittel. Die erste große Chance hatte Bourque mit einem Schlagschuss in Powerplay, den Yunost-Goalie Brikun mit der Fanghand hielt (24.). Die Gäste wurden danach zwingender. Sergei Drozd verfehlte das Münchner Tor knapp (26.) und Andrei Antonovs Schlagschuss parierte Münchens Torhüter Kevin Reich (30.). Auf der Gegenseite hielt Brikun den Penalty von Trevor Parkes mit dem Schoner (35.). Eine Minute später lag die Scheibe dann im Tor der Gäste: Bodnarchuk eroberte in Münchner Unterzahl die Scheibe an der eigenen blauen Linie, lief alleine auf Brikun zu und traf ins linke Eck. 
Die Red Bulls starteten mit einer 5-gegen-3-Überzahl in den Schlussabschnitt. Trotz guter Chancen fiel das 2:0 nicht, dafür nutzten die Münchner aber ihre nächsten beiden Powerplays: In der 47. Minute traf Sanguinetti mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie, drei Minuten später erzielte Bourque im Nachschuss den dritten Treffer. Auch Peterkas Treffer zum 4:0 fiel in numerischer Überlegenheit (55.). Schütz legte 51 Sekunden später das 5:0 nach und Zitterbart sorgte in Überzahl mit seinem ersten Pflichtspieltor im Trikot der Red Bulls für den 6:0-Endstand (56.). Torhüter Reich feierte seinen zweiten Shutout im laufenden Wettbewerb.
  
    
Bayreuth Tigers
Rollentausch bei den nächsten Gegnern der Tigers?
(DEL2)  Beide Teams kommen aus dem südwestlichen Teil der Republik, aber die sportliche Entwicklung verlief in den ersten Monaten dieser Spielzeit ziemlich konträr. Während der amtierende Meister aus Ravensburg mit 30 Zählern auf Platz 8 aktuell nur noch Mittelmaß darstellt, hat sich Heilbronn bisher mit 34 Punkten auf Platz 4, als jahrelanger Underdog im Vorderfeld der Liga stabilisiert.
Freitag, um 20 Uhr sind zuerst die Falken aus Heilbronn zu Gast im Tigerkäfig, wo das Team von Trainer Mellitzer sehr von der Kooperation mit den Adlern Mannheim aus der DEL profitiert. Zahlreiche Spieler seines Kaders agieren aktuell bei den Kätchenstädtern, auf die man sonst sicher nicht zurückgreifen könnte. Torjäger Yannik Valenti (bereits 13 Treffer) ist in seiner ersten Herrenspielzeit davon der auffälligste Akteur, hat aber viele Kollegen im ähnlichen Alter und schon wichtigem Standing im Team. Führung brauchen diese „jungen Wilden“ aber auch und da fällt sofort Wruck als Spielmacher mit DEL-Erfahrung auf, unterstützt von den genauso routinierten Damon und Nikiforuk im Angriff. Dazu kommen mit dela Rovere und Koch weitere gefährliche Stürmer. In der Abwehr ragt Topdefender Brady heraus und im Tor steht Nemec seinen Mann, so dass die zuletzt verletzt fehlenden Leistungsträger Gervais (Stürmer) und Pantkowski (Tor) gut kompensiert werden konnten. Als Problemzone hat man allerdings etwas die Disziplin ausgemacht, wo besonders die beiden „Raubeine“ Knaub und Miller beim Team mit den meisten Strafzeiten herausstechen. Beim Hinspiel am Neckar landeten die Falken in einer engen Partie mit wechselnden Führungen am Ende zwar einen knappen 4-3 Heimsieg, aber Bayreuth war auch dort lange gut dabei.
Sonntag um 18.30 Uhr steht dann das Gastspiel in Ravensburg an, die, wenn man die Tabelle genau anschaut, natürlich schon noch Kontakt zur Spitze haben, aber in vielen Details und Ansprüchen weit weg von Zufriedenheit im Umfeld sind. Nach dem deswegen vollzogenen Trainerwechsel vom Finnen Valtonen zurück zu Meistercoach Chernomaz gibt es bei den Towerstars nun sozusagen einen Neustart, der aber gerade erst begonnen hat. Zuletzt gab es beim amtierenden Meister vier Niederlagen in Folge, in denen man aber drei Mal zumindest in die Verlängerung kam und sich jeweils einen Punkt sichern konnte. Beim Duell der Goalies des EVR hat sich der Ex-Lausitzer Schmidt bisher besser präsentiert, aber auch Wölfl konnte seine Klasse schon zeigen und hinten dominieren Sturm und Haaranen in diesem mit Hochkarätern nur so gespicktem Kader. Vorne sind David Zucker zusammen mit Just, Driendl oder Svoboda die Zugpferde, nachdem man mit Flick und Hayes aber auch schon zwei frühere Topstürmer aussortiert hat. Der finnische Stürmer Koskiranta fehlt länger verletzt, dafür wurde kurzfristig noch der erfahrene Kanadier o’Donnell verpflichtet. Es ist also ein ziemliches Kommen und Gehen bei den Oberschwaben im Jahr 2019 und man sehnt sich neben Erfolg auch nach Ruhe und Kontinuität. Die soll nun mit Chernomaz wieder einziehen, aber auch die Oberfranken haben ungute Erinnerungen an Ravensburg, denn das Hinspiel war der bisherige Saisontiefpunkt der Tigers bei der streckenweise blutleeren 1-4 Heimniederlage gegen die Towerstars mit der folgenden „Brandrede“ von Geschäftsführer Wendel.
Seitdem haben sich die Wagnerstädter zwar stabilisiert, aber es gelingt noch immer nicht oft genug die nun meist ansprechenden Spiele in dieser immer stärker werdenden Liga auch in entsprechende Punktgewinne umzumünzen. Nur 16 Punkte und Platz 13 stehen bisher auf dem Konto der Gelb-Schwarzen. Trainer Kujala bemängelt immer wieder die großen Baustellen „offensive Effektivität“ und zu viele „individuelle Schnitzer in der Abwehr“. „Natürlich sind das auch Themen im Training, aber es hängt da sehr viel am Selbstbewusstsein jedes einzelnen Spielers, was am besten mit Erfolgserlebnissen gestärkt wird“, fasst er den großen Einfluss der Psyche zusammen. Mit einigen wegen Krankheit und Verletzungen angeschlagenen Stürmern, konnte man diesmal bisher kaum komplett trainieren und auch die Zusammenstellung des Kaders am Wochenende entscheidet sich somit erst kurzfristig. „Wichtig wird sein dass wir von der Strafbank weg bleiben, denn die Falken verfügen genauso wie Ravensburg über ein gutes Powerplay und dann mit dem unbedingten Willen Tore zu erzwingen und hinten auch unter Druck stabil zu bleiben ist für uns auch gegen solche Spitzenteams vieles möglich“, sieht der Finne sein Team zu Recht nie chancenlos.
  
    
Löwen Frankfurt
Erstes Duell beim Aufsteiger – Löwen zu Gast in Landshut
(DEL2)  Am Freitag, den 22. November reisen die Löwen Frankfurt das erste Mal seit vier Jahren wieder nach Bayern zum EV Landshut. Spielbeginn im frisch sanierten Landshuter Eisstadion ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen zeigten in der bisherigen Saison meist zwei verschiedene Gesichter. Während sie daheim acht von neun Spielen gewinnen konnten, gab es in der Fremde erst drei Siege zu bejubeln. So war es auch am vergangenen Wochenende, als man daheim Meister Ravensburg mit 4:3 nach Verlängerung in die Schranken weisen konnte und zwei Tage später trotz größtenteils optischer Überlegenheit mit 1:3 den Kürzeren in Kaufbeuren zog.
Wie auch schon bei den letzten Spielen wird Eddie Lewandowski den clever fit Topscorer-Helm der Löwen tragen. Mit elf Toren und zwölf Assists hat der Routinier in dieser Saison 23 Punkte gesammelt. Gleichviele Punkte konnte auch Max Faber sammeln, er traf allerdings erst sechs Mal selbst. Neben Lewandowski erzielte auch Roope Ranta schon elf Tore.
In Landshut müssen die Löwen aber auch auf vier Spieler verzichten. Neben Mike Fischer, Alex Roach und Thomas Gauch erwischte es nun auch noch Kapitän Adam Mitchell, der sechs Wochen fehlen wird.
Die Landshuter stehen zwar am Ende der DEL2-Tabelle, haben allerdings noch einige Chancen nach oben aufzuschließen. Durch die Bauarbeiten an der eigenen Halle konnten die Bayern anfangs der Saison keine Heimspiele austragen und haben deshalb drei Spiele weniger als die anderen Mannschaften.
Die Löwen sind bereits der dritte hessische Gegner innerhalb einer Woche für Landshut. Am Sonntag unterlag man mit 1:2 in Bad Nauheim. Dienstag musste der EVL eine 3:4-Heimniederlage gegen die Kassel Huskies hinnehmen. Dabei verspielten die Bayern eine 3:0-Führung. In der Partie erzielte Mathieu Pompei sein achtes Saisontor. Er ist mit 21 Punkten Topscorer des Aufsteigers.
Erst zum zweiten Mal seit der Saison 2014/2015 treffen Frankfurt und Landshut in der DEL2 aufeinander. Es war die einzige gemeinsame DEL2-Spielzeit der beiden langjährigen Bundesliga- und DEL-Kontrahenten. Von den fünf DEL2-Duellen gewannen die Löwen allerdings nur zwei Spiele. Das erste Duell in dieser Saison endete mit 8:0 für die Löwen.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Eisstadion, Gutenbergweg 32, 84034 Landshut
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies-Fans aufgepasst: Weihnachtsgeschenke, besondere Ticket-Aktion und neue Halbjahres-Dauerkarte
(DEL2)   Die Kassel Huskies sind bereits voller Weihnachts-Vorfreude. Und wollen diese mit ihren Fans teilen. Ab sofort gibt es daher im Fanshop und online spezielle Weihnachtspakete für die Fans. Dazu kommen zwei besondere Ticketaktionen für alle Anhänger der Schlittenhunde: Eine Halbjahres-Dauerkarte ist ab sofort im Handel und es gibt eine X-Mas-Card – beide machen sich hervorragend im Nikolaus-Stiefel, dem Adventskalender oder als frühes Weihnachtsgeschenk.
Für alle Fans gibt es online und im Fanshop verschiedene Präsentkombinationen, die alle prall gefüllt sind mit Schals, Trikots, T-Shirts, Tassen und vielem mehr. Diese können in Kombination gekauft werden und lassen Weihnachten blau-weiß erstrahlen. Alle Produkte der Pakete können aber auch einzeln erworben werden. Der Fan-Shop hat immer drei Stunden vor Spielbeginn an einem Heimspieltag, sowie samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Eine Bestellung über den Online-Fanshop ist aber natürlich ebenfalls möglich.
Und noch etwas bieten die Huskies ihren Fans an: Pünktlich vor Weihnachten gibt es die X-Mas-Card. Das bedeutet, es gibt fünf Tickets zum Preis von vier! Für die Partien der Huskies am 13. Dezember (Crimmitschau), 22. Dezember (Dresden), 28. Dezember (Heilbronn), 5. Januar (Ravensburg) und 10. Januar (Bayreuth) gilt die Karte. Alle fünf Spiele gibt es in der gewählten Kategorie zum Preis von vier Spielen. So lässt sich das Jahr, die Weihnachtszeit und der Start mit tollen Spielen der derzeit besten Mannschaft der DEL2 beenden bzw. beginnen.
Die Halbjahres-Dauerkarte gilt ab dem Spiel der Huskies gegen Crimmitschau am Freitag, 13. Dezember, für die restlichen 13 Heimspiele der Hauptrunde. Bereits ab 96 Euro (Jugend, Stehplatz) ist es möglich, den spannenden Kampf um die Playoffs live in der Halle des
nordhessischen Top-Teams mitzuerleben. Als Benefits gibt es für die Käufer noch eine Platz-Garantie für die Playoffs und weitere Vorteile, die eine Dauerkarte mit sich bringt.
Die Dauerkarten können im Online-Shop unter huskies-dauerkarten.reservix.de oder samstags von 11 bis 13 Uhr im Fanshop an der Eissporthalle oder an Spieltagen drei Stunden vor Spielbeginn bestellt werden.
Das sind die Vorteile der Karte:
- Alle restlichen 13 Liga-Heimspiele der DEL2-Saison 2019/2020 (Hauptrunde)
- Zu jeder Dauerkarte ein „2-für-1-Gutschein“ für Brunch im Restaurant Schloss Orangerie
- Zu jeder Dauerkarte ein Gutschein der Kurhessen Therme über 1×2 Stunden
- Zu jeder Dauerkarte gibt es eine Bonuskarte für Timberjacks Kassel: Doppelt Beef bei Bestellung eines Burgers (gültig ab Ausgabe der Dauerkarte bis 30. April 2020)
- Ein Gutschein für Aral PetitBistro für ein Crossino
- Dauerkarte ist übertragbar
- Platzsicherheit bei Derbys und Spielen gegen Top-Teams
- vorzeitiger Einlass in die Halle (15 Minuten vor dem regulären Einlass)
- Vorkaufsrecht und Platzgarantie für die Playoffs 2020
- Preisvorteil für Karten für die Playoffs 2020
Die genannten Gutscheine, die alle Käufer einer Halbjahres-Dauerkarte dazu erhalten, gibt es im Fanshop.
Übersicht über die Preise der Halbjahres-Dauerkarte:
Einzelkarte
Kategorie 1 - Block B/C 371,00 Euro (Normal)
Kategorie 2 - Block F/G 311,00 Euro (Normal)
Kategorie 2 - Block F/G 227,50 Euro (Sichtbehinderung)
Kategorie 2 - Block A1/C1 311,00 Euro (Normal); 287,50 Euro (Ermäßigt); 287,50 Euro Familie (Erwach.); 263,50 Euro Familie (Jugendl.); 167,50 Euro Familie (Kind)
Kategorie 3 - Block E1/G1 275,00 Euro (Normal)
Kategorie 4 - Block A/D/E/H 227,50 Euro (Normal); 203,50 Euro (Ermäßigt)
Kategorie 4 - Block D/H 203,50 Euro Familie (Erw.); 180,00 Euro Familie (Jugendl.); 132,00 Euro Familie (Kind)
Stehplatz 155,50 Euro (Normal); 132,00 Euro (Ermäßigt); 96,00 Euro (Jugend)
Rollstuhlfahrer 132,00 Euro (Ermäßigt)
  
Showdown in der Eissporthalle: Freitag Derby gegen Bad Nauheim
Es ist Derbyzeit in Kassel: Am Freitagabend, 19.30 Uhr, gastieren die Roten Teufel aus Bad Nauheim in der Eissporthalle (präsentiert von Nöchel Hygieneservice). Damit kommt der aktuelle Tabellenzweite nach Nordhessen – und trifft hier auf den in zehn Heimspielen ungeschlagenen und seit sechs Spielen unbesiegten Tabellenprimus aus Kassel.
Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende vergangene Woche mit Siegen gegen Weißwasser und Dresden, sowie dem packenden 4:3-Sieg nach 0:3-Rückstand bei Aufsteiger Landshut am Dienstag, ist diese Partie der Auftakt in die nächste Power-Woche der Huskies: Das Derby gegen die Teufel ist der direkte Vergleich Tabellenerster gegen -zweiter. Bereits am Sonntag steht die Auswärtsfahrt nach Heilbronn an. Dort trifft das Team von Trainer Tim Kehler auf die Falken, den aktuellen Vierten der Liga. Am Dienstag wird abermals im tiefen Süden gespielt – diesmal in Freiburg bei den dortigen Wölfen (19.30 Uhr).
Doch vor dem doppelten Auswärtsspiel sieht der Spielplan das Derby gegen Bad Nauheim vor. Um 19.30 Uhr gastieren die Teufel in der Eissporthalle. Sie reisen mit dem Selbstbewusstsein des aktuellen Tabellenzweiten an und möchten die 0:5-Niederlage aus dem ersten Vergleich wettmachen. Dazu erhalten sie intensive Unterstützung: Mindestens 300 Gäste-Fans werden erwartet, Derbystimmung gibt es also satt in der Halle.
„Es wird ein schwieriges Spiel gegen eine andere Mannschaft, als bei unserem ersten 5:0-Sieg“, warnt Trainer Kehler. Und: „Bad Nauheim steht auf Platz zwei, hat die letzten vier Spiele gewonnen. Es wird ein harter Test.“ Unter den letzten vier Siegen der Teufel waren beeindruckende Ergebnisse wie ein 8:3 über Crimmitschau und ein 5:2-Derbysieg über die Löwen Frankfurt – wohlgemerkt in Frankfurt.
Bis auf den noch verletzten Mario Scalzo kann Trainer Kehler auf den kompletten Kader zurückgreifen. Hinter dem Einsatz von Richie Mueller steht noch ein Fragezeichen. Im Tor wird am Freitag Leon Hungerecker beginnen.
Vor dem Spiel wird es von 18 bis 19 Uhr in der Championsbar eine Happy Hour geben mit vergünstigten Getränken und einen Talk vor Spielbeginn (ca. 18.30 Uhr).
Für die Fans gibt es also genügend Gründe frühzeitig in die Halle zu kommen und die „Festung Eissporthalle“ auch im elften Spiel in Serie zu verteidigen. „Die Mannschaft hat gut gespielt und sich den Support wirklich verdient“, so Trainer Kehler abschließend.
Um die Strapazen langer Busfahrten zu minimieren – von Kassel nach Heilbronn sind es hin und zurück ca. 630 Kilometer und von Kassel nach Freiburg und zurück über 900 Kilometer - fahren die Schlittenhunde am Sonntag nach dem Heilbronn-Spiel nach Bietigheim und übernachten dort zwei Nächte. „Nach einem leichten Training am Dienstagmorgen, fahren wir dann nach Freiburg zum Spiel bei den Wölfen“, erklärt Teammanager Manuel Klinge. Und erst nach diesem Match ist der Huskies-Tross am frühen Mittwochmorgen wieder in Kassel.
„Da muss ich mich bei Joe Gibbs bedanken, dass er das ermöglicht hat“, sagt Trainer Kehler. „So wird alles gemacht, dass die Jungs gut spielen können“.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC vor nächstem schweren Auswärtsspiel
(OLS)  Am kommenden Freitag reist der Deggendorfer SC nach  
Garmisch-Patenkirchen, um sich im nächsten Duell mit einem  
oberbayerischen Kontrahenten, dem SC Riessersee, zu messen.
Alles andere als rund läuft es aktuell beim nächsten Gegner des  
Deggendorfer SC. Der SC Riessersee steht vor dem Wochenende mit 24  
Punkten auf dem siebten Platz der Tabelle. Zwar ist der Abstand zu den  
vorderen Plätzen relativ gering, dennoch war es Grund genug für  
SCR-Geschäftsführer Pana Christakakis die Alarmglocken schrillen zu  
lassen. In einem Zeitungsartikel gab der Hauptverantwortliche der  
Garmischer diese Woche zu Protokoll, dass es „so nicht weitergehen  
darf“. Speziell meint er damit, dass seine Mannschaft oft teils  
deutliche Führungen aus der Hand gibt und am Ende noch verliert.  
Ebenso sei das Toreschießen ein Problem, analysiert SCR-Boss  
Christakakis, der sich unter anderem von dem ein oder anderen  
Leistungsträger mehr erwartet hätte.
Dennoch hat die Mannschaft des SC Riessersee viel Potenzial, was sie  
im ersten Aufeinandertreffen auch bewiesen. Anfang Oktober stand es im  
Hinspiel zwischen beiden Mannschaften in einer wilden Partie 5:5.  
Curtis Leinweber entschied das Spiel schließlich im Penaltyschießen  
für den DSC, dennoch zeigten sich die Garmischer als Gegner auf  
Augenhöhe.
Umso schwerer wird die Aufgabe, da Topstürmer Thomas Greilinger den  
Deggendorfern wochenlang fehlen wird. Ebenfalls fehlen wird  
Verteidiger Andreas Gawlik, der bis auf Weiteres außer Gefecht ist.  
Sehr wahrscheinlich zurückkehren in den Kader wird hingegen Stürmer  
René Röthke, der im Duell mit den Starbulls Rosenheim noch kurzfristig  
passen musste.
Dennoch zeigte das Team von Trainer Dave Allison im Spiel gegen die  
Starbulls, dass sie auch ohne ihren Kapitän ein brandgefährlicher  
Gegner ist. Am Freitag um 20 Uhr wollen sie auch auswärts dem SC  
Riessersee ordentlich einheitzen. Das Partie wird von SpradeTV  
übertragen.
  
    
EV Lindau Islanders
Schweres Heimspiel gegen Weiden - Derbytime am Freitagabend am Memminger Hühnerberg
(OLS)  Nach dem ersten 6-Punkte Wochenende der EV Lindau Islanders in dieser Saison mit Siegen gegen Riessersee und in Höchstadt ist die Freude im Lager der Lindauer groß gewesen. Allerdings warten am kommenden Wochenende zwei schwere Spiele auf die Inselstädter. Am Freitag (22. November, 20 Uhr – live auf SpradeTV) geht es zum großen Derby gegen die Indians nach Memmingen Und am Sonntag, (6. Oktober, 18 Uhr, Eissportarena Lindau) wartet mit den Blue Devils aus Weiden eine weiterer ganz dicker Brocken auf die Islanders.
Nicht gerade einfach dürfte die Aufgabe für die EV Lindau Islanders beim Auswärtsspiel am kommenden Freitag gegen die Memmingen Indians werden. Die Bilanz der Allgäuer in dieser Saison ist sehr beeindruckend. Nicht zu Unrecht stehen diese momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. In den November mit einer deftigen 0:5-Niederlage gegen den SC Riessersee gestartet, gab es in der Folge zwei Siege gegen Sonthofen (4:2) und Tabellenführer Deggendorf (4:0). Einer knappen Overtime-Niederlage beim Spiel in Regegenburg (3:4) folgte im Spiel vor dem Derby gegen Lindau ein Sieg gegen den EC Peiting (4:2).
Dass die Memminger ganz oben mitspielen, hatten wohl nicht viele erwartet, hatte man doch in der vergangenen Saison im Mittelfeld der Liga eher ein Auge auf die Verfolger von unten als auf die Kontrahenten nach oben. Gleich zu Beginn der Saison schlug dann auch noch das volle Verletzungspech zu. Nachdem Kontingentspieler Samir Kharboutli, Daniel Huhn und auch Sven Schirrmacher aufgrund ihrer Verletzungen auch noch langfristig ausfielen, hätte man davon ausgehen können, dass der anhaltende Erfolg ins Stocken geraten könnte. Dem ist aber nicht so. Man verpflichtete den Schweden Linus Svedlund nach, der in der Verteidigung wie auch im Sturm agieren kann, bei den Indians jedoch meist in der Defensive zum Einsatz kommt. Svedlund erzielte in seinen sieben Spielen schon sechs Scorerpunkte. Der Topscorer der Memminger ist der Kanadier Brad Snetsinger, der bisher mit 25 Scorerpunkten die interne Wertung anführt. Auf ihn müssen die Islanders besonderes Augenmerk legen, da er seine Mitspieler gekonnt einsetzt und ihnen zu Torerfolgen verhilft. 17 seiner 25 Scorerpunkte erzielte er durch Assists.
Auf dem Papier ist somit klar, wer am Freitagabend als Favorit ins Spiel geht. Verstecken müssen sich die Islanders mit ihrer aktuellen Spielweise allerdings auch nicht. Man möchte auch vieles besser machen als noch im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Lindau Anfang Oktober. Dort mussten die EV Lindau Islanders eine herbe 1:5 Niederlage einstecken und waren das klar unterlegene Team. Was ein zusätzlicher Motivationsfaktor für die Islanders sein könnte, sind die positiven Ergebnisse der vergangenen drei Spiele, die man allesamt gewinnen konnte. Im Team und bei den Verantwortlichen hofft man, wie schon in Füssen und Sonthofen, auf viele reisefreudige Islanders-Fans, die den Weg über die Autobahn an den Hühnerberg auf sich nehmen. Wie man auch von Derbys weiß, schreiben diese oft ihre eigenen Gesetze. Und wer weiß, was nicht alles passieren kann.
Eine nicht weniger schwierige Aufgabe als beim Derby am Freitagabend wartet am Sonntag, 24. November, um 18.00 Uhr, auf die EV Lindau Islanders in der heimischen Eissportarena. Aus der Oberpfalz sind dann die Blue Devils Weiden zu Gast am Bodensee. Zu Beginn der Saison agierten die blauen Teufel zur Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd. Verloren sie das erste Spiel gegen die Starbulls aus Rosenheim mit 0:5 noch deutlich, gelangen im Anschluss Siege gegen Eisbären aus Regensburg (7:6 nach Verlängerung) sowie ein deutlicher 8:4-Erfolg in Füssen. Gegen den EC Peiting unterlag man dann nur knapp mit 3:4. Im weiteren Verlauf gab es dann ein Auf und Ab der Spielergebnisse. Der Abstand der Islanders zu den Blue Devils beträgt nach momentanem Stand der Tabelle lediglich drei Punkte, was zeigt wie überaus ausgeglichen die Oberliga Süd in dieser Spielzeit ist.
Den Umbruch in der Mannschaft und den internen Strukturen vollzogen die Weidener schon vor der vergangenen Saison. Auf den Positionen der Kontingentspieler gab es vor dieser Saison nur einen Wechsel. So ersetzt der kanadische Stürmer Chase Clayton dessen Landsmann Matt Abercrombie, der zu den Füchsen Duisburg in die Oberliga Nord wechselte. Der tschechische Kontingentspieler Tomas Rubes hingegen spielt seine zweite Saison bei den Blue Devils. Mit Stürmer Martin Heinisch, der ebenfalls verlängerte, ist die brandgefährliche Sturmreihe Heinisch/Rubes aus dem Vorjahr, wahrscheinlich noch um einiges stärker. Dies zeigt auch die interne Scorerwertung der Blue Devils, die von Tomas Rubes mit 24 Punkten angeführt wird, ihm folgen Martin Heinisch mit 16 und Herbert Geisberger mit 15 Punkten.
Die Spiele der Lindauer gegen Weiden haben gewisse Tradition und Geschichten, die es in sich haben. Eine weitere kam schon beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison dazu. So war es das erste Spiel nach der Trennung von Chris Stanley, als die Islanders nach dem ersten Drittel bereits mit 4:0 zurücklagen, sich dann aber bis zum 4:3 herangekämpft haben und sieben Sekunden vor Ende des letzten Drittels, mit einem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis, das 4:4 regelrecht erzwungen haben. Die Overtime blieb ohne Tor, das Penaltyschießen entschieden die Blue Devils dann für sich.
Das Lindauer Publikum kann sich also auf ein sehr interessantes, spannendes und wahrscheinlich sehr köperbetontes Spiel freuen. Die Spiele gegen Weiden waren in der Vergangenheit nämlich meist von Kampf und Leidenschaft geprägt, in denen man dem Gegner keinen Zentimeter Eis schenkte. Mit einer Niederlage oder einem Sieg kann es für die Mannschaften steil nach oben, aber auch steil nach unten gehen. Für die Islanders lautet das Motto weiterhin, den aktuell zehnten Tabellenplatz zu verteidigen und mit diesem den direkten Klassenerhalt nach der Hauptrunde sicherzustellen. Großen Ambitionen oder Träumen nach oben in der Tabelle sollten aufgrund des durchwachsenen Saisonstarts weiter ein Riegel vorgeschoben werden. Stabilisieren ist hier die Devise der Islanders.
  
    
ECDC Memmingen
Große Kulisse zum Derby: Indians empfangen Lindau
(OLS)  Am Freitagabend wollen die Memminger Indians ihre Siegesserie vor eigenem Publikum weiter ausbauen. Gegen den EV Lindau wird eine große Kulisse erwartet, auch zahlreiche Fans vom Bodensee haben sich angekündigt. Die Partie startet um 20 Uhr, Tickets sind bereits erhältlich.
Mit viel Rückenwind kommt der EV Lindau an den Memminger Hühnerberg. Die „Islanders“ fanden nach dem Trainerwechsel von Chris Stanley zu Franz Sturm in die Spur und punkten mittlerweile fleißig. So stehen unter anderem Siege gegen Riessersee, Sonthofen, Peiting und sogar Deggendorf zu Buche. Auch der Rückstand auf die Play-Off-Ränge schmilzt kontinuierlich und gibt dem Team vom Bodensee neue Hoffnung, auch wenn sie zu Beginn der Saison beinahe abgeschlagen wirkten. Vor dem letzten Wochenende gelang es den Verantwortlichen den Kader zu stärken, sie nahmen einen Wechsel auf der Kontingentstelle vor. Der glücklose Kanadier Bobby Chaumont musste Lindau verlassen, um für den ehemaligen DEL-Verteidiger Ales Kranjc Platz zu machen. Der vormalige slowenische Nationalspieler fügte sich beim 6-Punkte-Wochenende seines Teams gleich hervorragend ein. Die weiteren Leistungsträger des Teams vom Bodensee sind Kanadier Brent Norris, Kapitän Andreas Farny , Simon Klingler sowie der junge Ludwig Nirschl.
Die Indians gehen, nach sechs Heimsiegen in Folge, mit großem Selbstbewusstsein in die Partie. Auch wenn der Einsatz der Förderlizenzspieler wie immer erst kurzfristig feststehen wird, rechnet die Sportliche Führung mit einem weitgehend kompletten Kader. Trainer Waßmiller wird voraussichtlich eine nahezu identischen Kader wie in den Vorwochen aufbieten können.
Zum Derby am Freitagabend rechnen die Verantwortlichen der Indians mit einer Kulisse um die 2000 Zuschauer. Zahlreiche Gästefans aus Lindau haben sich angekündigt und auch die Memminger Zuschauer sind heiß auf das nächste Heimspiel, was die guten Zahlen im Vorverkauf belegen. Da die Spiele gegen den EV Lindau bereits in den Vorjahren immer ziemlich viel Spannung und Brisanz beinhalteten, ist von einem emotionalen und stimmungsvollen Aufeinandertreffen auszugehen. Tickets sind weiterhin noch online sowie an der Abendkasse erhältlich.
  
    
EC Peiting
WE–Vorschau: in Sonthofen und gegen Rosenheim
(OLS)  Erst reisen wir auswärts ins Allgäu, dann laden wir ganz herzlich zu unserem diesjährigen Familientag ein!
Und los geht’s in ein neues Eishockeywochenende! Am Freitag dürfen unsere Jungs von der ersten Mannschaft in Sonthofen ran – unbequemer Gegner. Was das genau wird, kann man im Vorhinein nie so genau sagen… Unser Team lieferte in den letzten Jahren tolle Spiele mit vielen Toren gegen die „Bulls“, genauso setzte es aber auch immer wieder ärgerliche Niederlagen und uninspirierte Auftritte. Dieses Mal hoffen die Coaches Buchwieser und Keppeler natürlich auf hohes Tempo und viel Zug zum Tor, denn bislang verloren Interimskapitän Ty Morris und seine Männer beide bisherigen Vergleiche (4 zu 6 in der Vorbereitung und 2 zu 3 n.P. im ersten Punktvergleich). Sonthofen liegt derzeit mit vier Punkten Rückstand auf den ECP auf Rang 9 der Tabelle.
Vergleich Nummer 2 an diesem Wochenende wird ein richtiger Knaller: am Sonntag kommen die Starbulls Rosenheim zu uns in die Marktgemeinde. Erstes Bully ist dann schon um 17:00 Uhr! Warum? Weil das Topspiel gegen die Rosenheimer unser diesjähriger „Family Day“ ist. Es locken vergünstigte Kartenpreise für Eltern, die uns mit ihren Kindern besuchen. Außerdem bieten wir Freibier und Prosecco (solange der Vorrat reicht) für die Papas und Mamas und eine riesen Tombola mit 500 (!) Preisen! Hauptpreis ist ein Mountainbike im Wert von rund 800 Euro. „Wir möchten natürlich auch in diesem Jahr allen Familien einen tollen Abend bieten und denken, dass da ein Gegner wie Rosenheim genau das Richtige ist. Mit Michael Baindl und John Sicinski treffen wir ja auch auf alte Peitinger Bekannte!“, sind sich unsere Vorstände Thomas Zeck und Gerhard Weyrich einig. Die Starbulls Rosenheim rangieren derzeit auf Platz 3, verzeichnen 28 Zähler. Nur zwei Pünktchen dahinter finden wir unseren EC Peiting. Hochspannung ist also garantiert! Tipp: die Angebote im Rahmen unseres Familientags gelten freilich auch für unsere Gästefans. Natürlich freuen wir uns auch über Familien und Kids aus Rosenheim!
Bitte beachten Sie die Parkplatzsituation im Bereich unserer Eishalle, Anpfiff der Partie ist am Sonntag bereits um 17:00 Uhr. Die Kassen öffnen 90 Minuten vor Spielbeginn.
  
    
SC Riessersee
SCR empfängt den Tabellenführer - Freitag 20 Uhr im OEZ gegen Deggendorfer SC
(OLS)  Am Freitag um 20 Uhr ist der Topfavorit auf den Titel in der Oberliga Süd, der Deggendorfer SC in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Der überragende Akteur in Reihen der Niederbayern ist Thomas Greilinger. Der Stürmer kehrte im Sommer aus der DEL zu seinem Heimatverein zurück und kann auf sechs Weltmeisterschaftsteilnahmen zurückblicken. Der ehemalige Nationalspieler ist auch der aktuelle Topscorer der Oberliga Süd mit eindrucksvollen
22 Toren aus nur 15 Spielen. Deggendorf ist der aktuelle Tabellenführer der Oberliga Süd und hat die drittbeste Überzahlformation.
Im Hinspiel konnten die Garmisch-Partenkirchner einen Punkt aus Deggendorf entführen und brachten den Absteiger aus der DEL 2 im Penaltyschießen an den Rand einer Niederlage. Am Sonntag steht dann das nächste Altmeisterduell auf dem Plan, dieses Mal findet die Begegnung beim EV Füssen um 18.00 Uhr statt.
Das Heimspiel gegen den Deggendorfer SC wird wie gewohnt auch live auf Sprade-TV übertragen. Tickets für das Spiel gegen den DSC am 22. November 2019 um 20 Uhr gibt es vorab bei unserem Online- Ticketpartner Eventim unter: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/ und die Stadionkasse öffnet am Spieltag um 18 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
Freitag kommt Regensburg, am Sonntag wartet Peiting
(OLS)  Wenn die Starbulls Rosenheim am Freitagabend im ROFA-Stadion (Spielbeginn um 19:30 Uhr) die Eisbären Regensburg empfangen, treffen sie auf einen Meisterschaftsfavoriten, der völlig überraschend auf dem vorletzten Tabellenplatz der Eishockey-Oberliga Süd steht. Am Sonntagabend (Spielbeginn 18 Uhr) gastieren die Starbulls beim heimstarken EC Peiting, der aktuell zwei Punkte und zwei Tabellenplätze hinter den Grün-Weißen rangiert, das Hinspiel auf Rosenheimer Eis aber mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Rosenheims Trainer John Sicinski spricht von einem harten Wochenende für seine Mannschaft, das dem vergangenen in nichts nachsteht.
Mit dem 4:2-Auswärtssieg in Selb und der 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen Spitzenreiter Deggendorf haben sich die Starbulls in den Topspielen des vergangenen Wochenendes sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Und natürlich wollen die Grün-Weißen diese Ausbeute von vier Punkten aus den Partien der anstehenden Spieltage 17 und 18 noch toppen. Doch Trainer John Sicinski warnt: „Das wird ein ganz hartes Wochenende. Regensburgs aktueller Tabellenplatz passt überhaupt nicht zum Leistungsvermögen dieser Mannschaft, die mit Richard Divis, Nikola Gajovski und Peter Flache absolute Topspieler besitzt und mit vier Reihen sehr temporeich spielt. Und in Peiting zu spielen ist immer eine schwere Aufgabe. Wie perfekt und vor allem effektiv ihr Konterspiel sein kann, haben die Peitinger im Hinspiel in unserem Stadion bewiesen. Aber eben aus diesem Spiel haben wir eine Rechnung offen, die wir jetzt begleichen wollen!“
Gegen Freitagsgegner Regensburg konnten die Starbulls im Hinspiel dagegen dreifach punkten. Beim 3:2-Auswärtsieg waren Alexander Höller (2) und Michael Baindl die Rosenheimer Torschützen. Damals hütete Peter Holmgren das Regensburger Tor. Am Freitag im ROFA-Stadion ist der Deutsch-Schwede wegen eines Fingerbruchs nicht mit von der Partie. Er wird von Raphael Fössinger (der gebürtige Kufsteiner spielte auch schon im Rosenheimer Nachwuchs) oder von Patrick Berger (war in der vergangenen Saison der Rückhalt im Tor bei Oberliga-Meister EV Landshut) vertreten. Berger ist erst seit Kurzem per Förderlizenz für die Eisbären Regensburg spielberechtigt.
Bei den Starbulls fehlen weiterhin die Stürmer Kevin Slezak und Michael Fröhlich. Fröhlich trainiert inzwischen wieder auf dem Eis, ein Spieleinsatz ist laut Sicinski aber erst am folgenden ersten Adventswochenende realistisch. Auch auf den schon mit erfrischenden Auftritten im Oberliga-Team aufwartenden Sebastian Stanik kann der Rosenheimer Trainer nicht zurückgreifen. Der Youngster zog sich im Training der DNL-Mannschaft eine Verletzung zu und fällt nun mehrere Wochen aus. Wieder mit dabei im Team der Grün-Weißen ist aber der zuletzt krankheitsbedingt aussetzen müssende Daniel Bucheli. Der Plan von John Sicinski, mit vier Sturmreihen zu agieren, wird aber wohl nur mit dem Kompromiss aufgehen, dass Mittelstürmer der ersten drei Reihen die ein oder andere Zusatzschicht fahren.
Die Eisbären Regensburg werden dagegen aller Voraussicht nach auch in Rosenheim die maximal möglichen 20 Feldspieler aufbieten können. Dass trotz der Kadertiefe und der Qualität in der Spitze – Gajovski, Divis (beide schon 27 Scorerpunkte) und Flache (26) präsentieren sich gewohnt stark und torgefährlich – in 16 Spielen nur fünf Siege gelangen und die Eisbären mit 18 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang stehen, ist kaum zu erklären. Mit Trainer Igor Pavlov steht ein absoluter Fachmann in der sportlichen Verantwortung, der am Eishockeystandort an der Donau hohe Wertschätzung genießt. Betrachtet man die bisherigen Regensburger Spielergebnisse, dann fällt auf, dass keine einzige klare Niederlage zu Buche steht. Achtmal verloren die Eisbären mit nur einem Tor Unterschied, viermal davon nachdem es mit Ende der regulären Spielzeit unentschieden stand. Auch bei den drei 3:5-Niederlagen gegen Spitzenteams (zweimal Deggendorf, einmal Selb) agierte die Mannschaft von Igor Pavlov über weite Strecken auf Augenhöhe. 
Beim jüngsten Auftritt am vergangenen Sonntag in Weiden dominierten die Eisbären den Gegner über die komplette Spielzeit, vergaben aber reihenweise hochkarätige Torchancen. Das Resultat war eine dem Spielverlauf komplett widersprechende 3:4-Niederlage nach Verlängerung. Wie schon in mehreren Partien zuvor fehlte dem Rosenheimer Freitagsgegner einfach das Spielglück. Das Potenzial, das Feld jetzt von hinten aufzurollen und der Favoritenrolle im weiteren Saisonverlauf und zu den Playoffs hin doch noch gerecht zu werden, hat das Team allemal. John Sicinski fordert gegen den in der Tabelle zehn Punkte hinter den Starbulls rangierenden Gegner deshalb eine von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentrierte Leistung: „Wenn wir nur 50 oder 55 Minuten gut spielen, wie zum Beispiel im Hinspiel gegen Peiting oder zuletzt gegen Deggendorf, dann werden wird es auch gegen Regensburg sehr schwer haben zu gewinnen.“
Sitz- und Stehplatzkarten für das interessante Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen Regensburg am Freitag sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)erhältlich. Die Tageskasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Beide Starbulls-Ligaspiele des Wochenendes – im ROFA-Stadion gegen Regensburg am Freitag um 19:30 Uhr, in Peiting am Sonntag um 18 Uhr – werden auch live im Internet übertragen. Die Liveübertragungen sind zum Preis von 5,50 Euro je Partie auf www.sprade.tv buch- und abrufbar.
  
    
ERC Sonthofen
ERC Sonthofen gegen EC Peiting und Eisbären Regensburg
(OLS)  Am kommenden Wochenende haben es die Bulls mit zwei starken Gegnern zu tun. Am Freitag, den 22.11.2019, gastiert um 20:00 Uhr der EC Peiting in der Eissporthalle Sonthofen. Am Sonntag führt es den ERC dann nach Regensburg zu den Eisbären.
Mit dem EC Peiting kommt der Tabellenfünfte ins Oberallgäu. Das Team von Sebastian Buchwieser ist, wie in den vergangenen Jahren auch, eines der Spitzenteams der Liga. Mit 26 Punkten liegen die Oberbayern jedoch nur vier Punkte vor dem ERC. Dies zeigt, wie eng die gesamte Liga noch immer zusammenliegt. Der ECP hat vergangenes Wochenende die Blue Devils Weiden daheim mit 3:0 geschlagen, im Sonntagsspiel gab es gegen den ECDC Memmingen dann aber eine 2:4-Niederlage. Im ersten Aufeinandertreffen von Peiting und Sonthofen konnte sich der ERC mit 3:2 nach Penalty durchsetzen. Dies will die Mannschaft um Peitings Top-Scorer Nardo Nagtzaam gewiss ändern und diesmal die drei Punkte aus dem Oberallgäu mitnehmen.
Am Sonntag treffen die Bulls dann auf den Tabellenelften aus Regensburg. Die Verantwortlichen sowie auch die Fans in Regensburg können mit der bisherigen Ausbeute dieser Saison keineswegs zufrieden sein. So kamen in den vergangenen Wochen vermehrt Stimmen gegen Chefcoach Igor Pavlov auf. Dennoch besitzt das Team von Pavlov enorm viel Qualität: Speziell die Reihe um Divis, Gajovsky und Flache zählt zu den besten der Liga. So stehen alle drei Spieler unter den fünf besten Scorern der Liga. Mit 18 Punkten liegen die Oberpfälzer nur vier Punkte hinter dem ERC Sonthofen. Dennoch zeigt die Formkurve bei den Eisbären nach oben. So konnte vergangenes Wochenende das Spitzenteam aus Memmingen mit 4:3 nach Overtime bezwungen werden und am Sonntag holten die Eisbären einen Punkt bei den Blue Devils Weiden. Im ersten Aufeinandertreffen von Regensburg und Sonthofen holten sich die Bulls die drei Punkte. Mit 6:5 schickten die Oberallgäuer die Oberpfälzer ohne Punkte nach Hause.
Für den ERC gilt es, den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht zu verlieren. Das Team von Trainer Martin Ekrt blieb in dieser Saison bisher nur einmal ohne Punkt an einem Wochenende. Damit dies weiterhin so bleibt, bedarf es erneut einer kämpferischen und vor allem disziplinierten Spielweise. Dass das Team der Bulls spielerisch mithalten kann, haben sie bereits zu Genüge bewiesen. Aus einer guten Defensive heraus, wollen die Bulls auch an diesem Wochenende wieder Punkte einfahren.
  
    
ESC Moskitos Essen
Zweimal gegen Tabellennachbarn - Wichtige Aufgaben für Moskitos
(OLN)  Die Wohnbau stehen am Wochenende zwei direkten Konkurrenten im unteren
Tabellenmittelfeld gegenüber. Erst reist der ESC-Tross zum Auswärtsspiel nach Rostock
(Freitag, 20 Uhr), am Sonntag gastieren die TecArt BlackDragons Erfurt am Westbahnhof.
Einen Tabellenplatz und zwei Punkte über den Moskitos stehen die Piranhas aus Rostock. Im
Duell an der Ostsee haben die Moskitos noch eine Rechnung zu begleichen: Im Hinspiel
führte der ESC lange Zeit, kassierte dann aber im letzten Drittel den Ausgleich und
unterlag schließlich nach Penaltyschießen mit 1:2.
Am vergangenen Wochenende feierten die Essener einen 3:2-Derbysieg vor Saison-
Rekordkulisse gegen den EV Duisburg. Allerdings gingen sie im darauffolgenden
Aufeinandertreffen mit den Saale Bulls in Halle leer aus (1:4).
Rostock hingegen kassierte zuletzt vier Niederlagen in Serie (4:5 n. O./Krefeld, 1:3/
Duisburg, 3:9/Scorpions, 0:4/Tilburg). Unter der Woche reagierten die Piranhas und
verpflichteten den US-amerikanisch stämmigen Verteidiger Tyler Brower vom Deggendorfer
SC aus der Oberliga Süd.
Nach zwei nervenaufreibenden Erfolgen gegen die Hannover Scorpions und Duisburg peilen
die Moskitos am Sonntag den dritten Heimsieg in Folge an - und hoffen auf eine ähnlich
stimmungsvolle Kulisse wie zuletzt.
Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf die BlackDragons aus Erfurt, die einen Tabellenplatz
hinter den Moskitos lauern. Im ersten Duell der Saison setzte sich der ESC souverän mit 5:1
auf fremden Eis gegen die Drachen durch.
Am vergangenen Spieltag unterlag Erfurt mit 1:7 gegen den EV Duisburg, doch die vorigen
Ergebnisse sollten für die Mücken Warnung genug sein: Da setzte der EHC ein dickes
Ausrufezeichen mit drei Siegen in Serie - unter anderem gegen Tilburg und die Hannover
Scorpions.
In den Partien am Wochenende muss der ESC nach wie vor auf Aaron McLeod (Fußbruch)
und Daniel Willaschek (Handverletzung) verzichten.
Das sagt Chefcoach Larry Suarez: „Uns stehen zwei schwierige Aufgaben bevor, das wissen
wir spätestens seit dem Hinspiel. Erfurt war da ein deutlich stärkerer Gegner als es das 5:1
vermuten lässt. Das hat auch Erfurts Sieg gegen Tilburg gezeigt. Rostock ist ein
gefährliches Team mit guter individueller Klasse. Wir werden alles geben und dann
hoffentlich die Punkte einfahren.“
  
    
Herner EV
Die Crocodiles kommen am Freitag an den Gysenberg!
(OLN)  „Wir wissen ja wie stark die Crocodiles sein können, wir haben es selber schon zu spüren bekommen“ meint Danny Albrecht, Cheftrainer des Herner EV. Damit spielt er auf die 1:4-Auswärtsniederlage seiner Mannschaft vor gut einem Monat in Hamburg an. Damals, zur Mitte der Herbstferien, waren es gut fünf Minuten zu Beginn des zweiten Abschnitts, die die Gastgeber zur 3:0-Führung nutzen konnten und s war nach sechs Auftaktsiegen die erste Saisonniederlage für den HEV. Nun gastieren die Crocodiles Hamburg an diesem Freitag ab 20 Uhr am Gysenberg in der Hannibal-Arena. „Wir sind gewappnet und wollen natürlich die Revanche. Es ist nun eine andere Ausgangslage, denn wir spielen zuhause und wollen an das erfolgreiche Spiel vom letzten Sonntag gegen Leipzig anknüpfen“, so der Trainer der Grün-Weiß-Roten. Am Sonntag muss der HEV beim Krefelder EV in der Rheinlandhalle antreten, Spielbeginn ist dann um 18:00 Uhr (und nicht wie im ursprünglichen Spielplan um 17:15 Uhr). „Wir werden den Gegner keinesfalls an seinem Tabellenstand messen und ihn unterschätzen. Wir wollen unsere hervorragende Tabellenposition festigen und vielleicht sogar den Vorsprung auf die Verfolger ausbauen“ gibt Danny Albrecht eine klare Marschroute aus.
Zur Situation beim HEV Die Schrecksekunde, als HEV-Keeper Björn Linda im letzten Drittel am Sonntag gegen Leipzig in seinem Torraum behandelt werden musste, wirkte sich gottseidank nicht negativ aus. „Björn hat am Mittwoch das Training wieder aufnehmen können und wird am Wochenende spielen. Die Verletzung war zwar schmerzhaft, aber nicht so gravierend, dass eine Pause nötig ist. Julius Bauermeister wird am Wochenende nach überstandener längerer Krankheit seine ersten Pflichtspieleinsätze haben. Allerdings wird er behutsam aufgebaut“ erläutert der HEV-Trainer. Leider zieht sich die Rückkehr von Artjom Alexandrov doch noch etwas länger hin, da der Heilungsverlauf bisher noch nicht wie gewünscht war. Der 22-jährige Stürmer muss sich noch weiterhin in Geduld üben.
Die Gegner „Der dritte Platz in der Oberliga Nord Tabelle und die letzten Ergebnisse der Crocodiles Hamburg zeigen sehr eindeutig, was sie in der Lage sind zu leisten. Sie verfügen über ein gutes Überzahlspiel, sind schnell im Umschalten von Abwehr und Angriff und haben einige sehr erfahrene Spieler in ihren Reihen“ skizziert Danny Albrecht den Heimgegner vom Freitag. Gleich zwei Spieler der Crocodiles führen die Scorerliste der Oberliga Nord gemeinsam an und auch defensiv stehen die Hamburger gut da. Gemeinsam mit den Indians und dem HEV musste man bisher die wenigsten Gegentore einstecken. Wie schwer es ist, sich zuhause gegen die Crocodiles durchzusetzen, mussten die Tilburg Trappers zuletzt erfahren. Sie konnten erst in der Overtime den zweiten Punkt sicherstellen.
„Der Krefelder EV ist ein ganz anderer Gegner. Das Team von Elmar Schmitz ist lauf- und kampfstark, es kann jederzeit überraschen und spielt besser als es die Ergebnisse aussagen. Wir müssen am Sonntag auf der Hut sein, zumal die Förderlizenzspieler, die in der letzten Saison bei uns waren, natürlich besonders motiviert sein werden“ meint Trainer Danny Albrecht abschließend. Seit dieser Woche ist mit Tim Dreschmann ein weiterer Spieler im Kader der Rheinländer, der auch schon einmal das HEV-Trikot trug. Es ist also alles angerichtet für ein weiteres spannendes Wochenende in der Oberliga Nord. Der Herner EV freut sich auf möglichst viele Zuschauer am Freitag in der Hannibal-Arena zur Revanche gegen Hamburg. Die Krefelder Rheinlandhalle am Sonntag ist auch nicht zu weit entfernt, so dass fast schon ein weiteres ‚Heimspiel‘ möglich wäre.
  
    
Rostocker EC
Mückenjagd in der Eishalle
(OLN)  Eigentlich ist die Jahreszeit, in welcher Mücken auftreten längst vorbei, aber in der Oberliga Nord treten sie dennoch auf. Ein ganzer Schwarm trifft am Freitag in der Eishalle Rostock ein. Die Moskitos Essen wollen unter ihrem neuen Headcoach Larry Suarez den Rostock Piranhas Paroli bieten. Die Ostseestädter haben im ersten Aufeinandertreffen gezeigt, dass dies nicht so einfach ist. Das Spiel endete nach Penaltyschießen siegreich für die Piranhas, welche endlich wieder punkten wollen und auch müssen. Mittlerweile sind sie mit 18 Punkten auf dem neunten Platz. Der Gegner mit zwei Punkten weniger auf Platz 10. Anbully ist um 20.00 Uhr.
Am Sonntag begibt sich das Team auf die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison nach Hamburg. Die Crocodiles Hamburg sind seit nunmehr fünf Heimspielen ungeschlagen und wollen diese Serie fortsetzen. Immerhin stehen sie mit 28 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Zuhause konnten die Piranhas das Spiel 5:3 für sich entscheiden. Auswärts wollen sie dies natürlich wiederholen. Spielbeginn im Eisland Farmsen ist um 16.00 Uhr.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn muss am Wochenende punkten
(BYL)  Der EHC Königsbrunn hat am Wochenende wieder zwei knifflige Gegner auf dem Programm, am Freitag empfangen die Brunnenstädter ab 20 Uhr die „Gladiators“ des TSV Erding. Sonntags folgt dann ab 18 Uhr die Auswärtspartie bei den „River Rats“ des ESC Geretsried.
An den TSV Erding erinnert man sich in Königsbrunn nur ungern, denn beim letzten Aufeinandertreffen mit den Gladiators holte sich der EHC eine blutige Nase und wurde mit einer krachenden 2:9 Niederlage heimwärts geschickt. Nach einer anfänglichen 2:0 Führung drehte Erding die Partie und bereitete Königsbrunn die deutlichste Saisonniederlage. Dabei waren beide Top-Scorer der Gladiators maßgeblich beteiligt. Sowohl Philipp Michl als auch Florian Zimmermann erzielten in bisher 13 gespielten Partien acht Tore und elf Vorlagen. 14 Mal traf bisher Daniel Krzizok, in der Offensive ist Erding bestens aufgestellt. Doch auch in der Breite kann der Kader überzeugen. Momentan belegen die Gladiators den sechsten Tabellenplatz, dürfen sich aber keine Niederlage leisten, denn der punktgleiche EHC Klostersee sitzt dem TSV im Nacken. Königsbrunn möchte die Hinspielniederlage wiedergutmachen, doch in der Partie sind die Gäste klarer Favorit.  
Sonntagsgegner Geretsried ist nur einen Punkt hinter dem EHC in der aktuellen Bayernligatabelle. Im Hinspiel präsentierten sich die River Rats als kampfstarker Gegner auf Augenhöhe, nach sechzig Spielminuten stand es 3:3. In der Verlängerung hatte allerdings Königsbrunn das bessere Ende für sich, Dominic Auger erzielte damals den entscheidenden Treffer für den EHC. Top-Scorer der Gäste  ist Florian Strobl, der in bisher 13 Spielen acht Treffer erzielte und sechs weitere auflegte. Zweitbester Knipser ist statistisch gesehen Ondrej Horvath, der in sieben Spielen 12 Punkte holte. Allerdings fehlte er in sechs Partien und erzielte zuletzt gegen Passau gleich drei Treffer. Für Geretsried steht das Spiel gegen Königsbrunn unter einem besonderen Stern, denn es ist für die River Rats in dieser Saison die erste Begegnung auf heimischen Eis. Jahrelang mussten die Oberbayern auf den Stadionumbau warten, denn bisher fanden alle Spiele unter freiem Himmel statt. Am Sonntag ist also die Premiere mit Dach, doch er gibt noch Einschränkungen. Nur 300 Personen inklusive Spieler dürfen in die Eisarena, an die Gästefans werden maximal 20 Karten ausgegeben. Aber auch mit diesen Einschränkungen werden die Gastgeber maximal motiviert antreten, ein Heimsieg im „neuen“ Stadion ist Pflicht. 
Zwei sehr schwierige Partien für die Brunnenstädter, die zuletzt nur einen Punkt Ausbeute hatten. Freitags Hui und am Sonntag Pfui, so lässt sich der Auftritt des EHC Königsbrunn am letzten Wochenende beschreiben.  Nach der starken Leistung gegen Landsberg folgte ein müder Auftritt gegen Schongau. EHC-Coach Waldemar Dietrich und Athletik-Trainer Chris Däubler hatten in den Trainings unter der Woche alle Hände voll zu tun. Doch die Mannschaft ist zu 100% motiviert und will die Revanche gegen Erding schaffen. Es gilt die Kräfte nun besser einzuteilen als am letzten Wochenende. An der Kaderstärke wird im Hintergrund schon fleißig gearbeitet.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – ESC Dorfen „Eispiraten“
(BYL)  Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende muss der ERV Schweinfurt gegen den Tabellennachbarn aus Dorfen ran. Dass das keine einfache Aufgabe ist, haben die Mighty Dogs bereits in der Hinrunde gemerkt, als sie kurz vor Schluss eine kräftezehrende Partie noch verloren. Dennoch müssen die Mighty Dogs einen Sieg einfahren, wenn am Freitag, den 22. November 2019, um 20:00 Uhr der ESC im Icedome gastiert und man den Anschluss am Mittelfeld nicht gänzlich verlieren möchte. Die Formkurve der Isenstädter zeigt aktuell, mit fünf Niederlagen in Folge, deutlich nach unten.
Spieler im Fokus:
Martin Saluga – 16 Scorerpunkte:
Der 36-jährige Außenstürmer wechselte in der laufenden Saison aus der zweiten Slowakischen Liga von HK Spisska Nova Ves an die Isen. Für die Slowaken absolvierte er in der Saison 2019/20 bereits fünf Ligaspiele, in denen er vier Scorerpunkte erzielte. Der Routinier war bereits in verschiedenen internationalen Ligen unterwegs, unter anderem in der zweiten Tschechischen Liga sowie in den höchsten Ligen Ungarns und Rumänien.
Thomas Vrba – Topscorer des ESC:
In der abgelaufenen Bayernliga-Saison war Thomas Vrba mit 66 Scorerpunkten in 36 Partien der Punkstärkste Spieler seiner Mannschaft. Vor seinem Wechsel zum ESC in der Saison 2018/19, stand der 32-jährige Tscheche zwei Jahre beim Oberligisten EHC Waldkraiburg unter Vertrag.
Florian Ullman – Rückhalt in der Defensive:
Der 28-jährige gebürtige Selber bringt bei den Isenstädtern die Erfahrung von rund 300 Einsätzen in der Oberliga und weiteren 60 Spielen in der DEL 2 ein. Mehr als 110 Scorerpunkte stehen in der Erfolgsbilanz des 1,90 Meter großen Verteidigers, der in der Saison 2017/18 noch zusammen mit dem ESC-Topscorer Tomas Vrba für Waldkraiburg in der Oberliga auf dem Eis stand.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer Jonas Manger: „Bei den kommenden Spielen müssen wir einfach einen klaren Kopf bewahren, nicht darüber nachdenken was passiert ist, sondern das was war abhacken und von Spiel zu Spiel denken. Wir müssen lernen in manchen Situationen cleverer zu sein und vor allem abgezockter. Das ganze Team ist bereit zu kämpfen und den Erfolg wieder auf das Eis zu bringen. Ich persönlich hoffe, dass uns die Fans in dieser Situation, in der wir uns befinden, genauso unterstützen wie in den guten Zeiten“.
Verteidiger Kevin Faust: „Freitag zu Hause gegen Dorfen müssen die drei Punkte her, vor heimischen Publikum müssen wir 60 Minuten konzentriert spielen. Wir wollen unseren Fans beweisen, dass wir was draufhaben. Ich hoffe am Freitag auf zahlreiches Erscheinen der Fans, damit wir danach zusammen die nächsten drei Punkte feiern können“.
  
    
EV Dingolfing
Entscheidendes Wochenende für die Isar Rats - EVD muss gegen zwei direkte Konkurrenten um die Playoffs ran
(BLL)  Das bevorstehende Wochenende könnte für die Eishockeymannschaft aus Dingolfing schon vorentscheidend beim Kampf um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sein. Mit Pegnitz und Amberg müssen die Isar Rats gegen zwei direkte Konkurrenten um die begehrten vier Playoff-Plätze antreten. Regelmäßig in den Spielen zu Punkten ist dabei für alle Pflicht.
Am heutigen Freitag reisen die Ratten zu den Ice Dogs nach Pegnitz. Das Hinspiel vor zwei Wochen konnte der EVD verdient mit 7:4 gewinnen. In Pegnitz werden die Karten jedoch neu gemischt. Und da das Stadion von Pegnitz kein Dach besitzt, liegt der Vorteil wohl eher auf Seiten der Ice Dogs. Aber man sollte die Erfolge der Mannschaft nicht auf Ihr Stadion reduzieren, denn der Kader des Bayernliga-Absteigers umfasst viele hochkarätige Spieler, die allesamt schon Erfahrung in höheren Ligen gesammelt haben. Der Blick in die Statistik zeigt, dass vor allem die Kontingentspieler des EVP die Skorerwertung anführen. Mit Roman Navarra, Patrick Dzemla, Aleksandrs Kercs und Michal Plichta verfügt man aktuell über vier Stürmer, die in jedem Spiel den Unterschied machen können. Die Dingolfinger Abwehr wird daher stark gefordert sein.
Zeit zum Ausruhen gibt es im Anschluss wenig, denn schon am Sonntag folgt das nächste schwere Spiel. Auf heimischen Eis sind die Amberg Wild Lions zu Gast, die aktuell in der Tabelle einen Platz vor Dingolfing auf dem dritten Rang stehen. Vor zwei Wochen trafen beide Mannschaften bereits aufeinander. Das Spiel, das vom Tempo und Niveau sicherlich Bayernligacharakter hatte, endete am Schluss 4:3 für die Amberger. Es waren lange Zeit die Dingolfinger, die in Amberg den Ton angaben, und dennoch hatten am Ende die Wild Lions das letzte Quäntchen Glück auf Ihrer Seite und konnten sich so die wichtigen Punkte sichern, die Ihnen in der Tabelle einen leichten Abstand zu Dingolfing erbrachten.
In der Breite verfügt Amberg über viele talentierte Stürmer und Verteidiger. Dennoch war es letztendlich Torhüter Carsten Metz, der den Unterschied machte und den Löwen den Sieg festhielt. Bei sage und schreibe 59 Torschüssen brachten die Isar Rats eben nur dreimal den Puck am bärenstarken Torhüter vorbei. Und seit einer Woche ist nun auch Bernhard Keil, der über mehrere Jahre DEL-Erfahrung unter anderem bei den Straubing Tigers und Red Bull München verfügt, im Sturm der Amberger zurück, was Ihnen nochmals mehr Offensivkraft verleiht. „Es ist sicherlich eines der schwersten Wochenenden der Vorrunde, mit Pegnitz als Bayernliga-Absteiger und Amberg mit Aufstiegsambitionen. Außerdem ist es in Pegnitz immer schwer zu spielen. Daher müssen wir aus den Nachlässigkeiten der letzten Spiele lernen und zeigen, dass wir die Wege um zu gewinnen finden und lernen wollen. Dann können wir auch am Wochenende ein optimales Punkte-Ergebnis erreichen,“ betont Routinier und Führungsspieler Helmut Kößl und weist damit auch ein wenig auf die Fehler seiner Mannschaft hin, die sich in den Spielen immer wieder eingeschlichen haben. Denn Talent und Ehrgeiz haben die Jungs von Coach Billy Trew genug. Dennoch machen sie sich durch individuelle Fehler und Spielereien das Leben immer wieder selbst schwer und ließen so Ihrer Gegner des Öfteren wieder zu sehr ins Spiel zurückfinden, in denen man schon eindeutig dominierte.
Der stets positiv gestimmte Cheftrainer weiß um die Leichtsinnigkeiten seiner Mannschaft, lässt sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und blickt motiviert aufs Wochenende.  „Wir haben ein hartes Wochenende mit zwei starken Gegnern vor uns. Pegnitz möchte Revanche für das Hinspiel vor zwei Wochen. Sie haben eine gute Mannschaft und wollen im Kampf um die Aufstiegsrunde Boden gutmachen. Da werden wir hart arbeiten müssen. Wir wiederum wollen am Sonntag Revanche gegen Amberg, wo wir auswärts unglücklich verloren haben. Alle drei Mannschaften kämpfen um die ersten vier Plätze zur Teilnahme an den Playoffs. Deswegen ist für jedes der Teams Punkten sehr wichtig. Wir sind für diese Aufgaben bereit. Wir spielen ein gutes Eishockey und müssen einfach weiter unser Spiel durchziehen,“ so Trew.
Im Rahmen dieses Kracherspiels am Sonntag wird Harald Herzog vom „Herzog's Haus der Genüsse“, einen Stand im Stadion aufgebaut haben und seinen Kirsch Whisky Punsch vorstellen, sowie anbieten. Nach Spielende wird es eine Pressekonferenz mit beiden Trainern geben. Im Anschluss daran lädt der EVD noch zu einer Glühwein Party, wo auch mit dem ein oder anderen Spieler sowie dem Trainer und Offiziellen ein kleiner Plausch gehalten werden kann. Spielbeginn am Sonntag ist wie gewohnt, um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten mit zwei Heimspielen und Weihnachtsmarkt - Gegen Forst ist ein Sieg Pflicht und mit Buchloe haben die Sharks noch eine Rechnung offen
(BLL)  Trainer Carsten Gosdeck gibt für das Wochenende eine klare Marschrichtung vor: “Die Spiele am Wochenende haben ganz unterschiedlichen Charakter. Die vergangenen Wochen haben gezeigt das in der Liga jeder jeden schlagen kann, deshalb gibt es keine leichten Gegner, man darf niemand unterschätzen. Wir müssen nicht nur gegen Forst über 60 Minuten konzentriert und fokussiert auftreten wie zuletzt gegen Burgau. Da haben wir der Partie den Stempel aufgedrückt und so will ich meine Mannschaft in jedem Spiel sehen. Dann fahren wir auch die drei Punkte ein. Ein anderer Gegner kommt am Sonntag zum Spitzenspiel (Dritter gegen Zweiter) zu uns. Dort wollen wir zeigen das wir die bessere Mannschaft in der Region sind. Nach dem knappen Hinspiel das wir unglücklich mit 6:4 in Buchloe verloren haben wollen wir anders auftreten und zeigen das dieses Wochenende mit den Niederlagen im Ostallgäu und in Bad Aibling nur ein Ausrutscher war. Wir haben bei den vielen Fans die uns bei den Pirates so toll unterstützt haben etwas gut zu machen und hoffen wieder auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung “.
Mit dem SC Forst kommt eine unberechenbare Mannschaft ins Allgäu. Die bisherigen Ergebnisse der Oberbayern schwanken extrem. Musste man in Bad Aibling eine deutliche 12:0 Klatsche einstecken so konnte man vor kurzem dem Favorit Burgau zumindest einen Punkt abluchsen und unterlag zu Hause erst nach Verlängerung mit 5:6. Welches Gesicht das Team von Trainer Stefan Roth zeigen wird bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall müssen die Sharks von Beginn an wach ins Spiel gehen und zeigen wer der Herr im Haus ist. Spielbeginn in Kempten ist wie immer Freitags um 19.30 Uhr.
Am Sonntag um 18.°° Uhr gilt es dann Revanche zu nehmen für die unglückliche Niederlage vom Hinspiel in Buchloe. Das Hinspiel war eine Begegnung auf hohem Niveau und lange Zeit ausgeglichen und spannend. Ein Sonntagsschuss in letzten Drittel hatte damals den Ausschlag für den Sieg der Pirates gegeben. Hier brennen die Kemptener nun auf Revanche. Es dürfte wieder ein Partie auf Augenhöhe werden bei der die Tagesform über den Sieg entscheidet. Auf Seite der Sharks ist man auf jeden Fall hoch motiviert und möchte die drei Punkte ganz klar an der Iller behalten.
Bis auf weiteres ausfallen wird Fabian Magg nach dem üblen Foul an ihm aus dem Spiel gegen Burgau das von den Unparteiischen nicht geahndet wurde ( Er bekam dort nachdem er das 7:2 erzielt hatte einen Schläger ins Gesicht geschlagen und musste mit einer Verletzung unter dem Auge und einer Gehirnerschütterung vom Eis.) Er wird dem Team auf jeden Fall fehlen, nachdem er in den letzten Wochen stark in Form war. Trotzdem hat der Kader des ESC die Tiefe um in den beiden Spielen zu zeigen was in dieser Saison das Ziel ist.
  
    
EV Aich
NIEDERLAGE BEIM TABELLENFÜHRER
(BBZL)  Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge vom Aicher Coach Georg Herrmann beim Tabellenführer SG Schliersee/Miesbach antreten. Die Aicher wollten sich für die 0:5-Niederlage aus dem Auftaktspiel revanchieren und gingen entsprechend motiviert in die Partie.
Der EVA legte einen Blitzstart hin und traf bereits in der 2. Spielminute in Überzahl zur 1:0-Führung. Einen Spielzug wie aus dem Lehrbuch schloss Michael Schwarzkugler nach feinem Zuspiel von Thomas Wilhelm und Florian Erl souverän ab. Die Gastgeber kamen in der Folge aber immer besser ins Spiel und konnten in der 10. Minute ausgleichen. Noch vor Ende des ersten Drittels gingen sie mit 2:1 in Führung.
Die Partie war weiterhin ausgeglichen und es gab Chancen auf beiden Seiten. Dem 3:1 für die Spielgemeinschaft  folgte in der 25. Minute der Anschlusstreffer durch Alexander Elsberger. Auf beiden Seiten standen in der Folge die Torhüter im Mittelpunkt und dann ging es hoch her. Schliersee erhöhte in der 31. Minute auf 4:2, nur zwei Minuten später gilchen die Aicher mit einem Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden durch Schwarzkugler und Wilhelm zum 4:4 aus. Im Gegenzug dann die vielleicht spielentscheidende Szene. Die Aicher Defensive ließ den Schlierseer Stürmer Eggert entwischen, Pfafferott konnte dessen Alleingang gerade noch entschärfen und der Puck blieb noch vor der Torlinie liegen. Der Schiedsrichter sah das aber anders und gab den Treffer zur erneuten Führung der Gastgeber.
Im letzten Drittel machte sich bei den Aichern wieder die dünne Personaldecke bemerkbar. Mit Andreas Koller, Tobias Gilg und Alexander Neumeier fehlten drei wichtige Stammkräfte. Der Gastgeber hatte in der Folge mehr Spielanteile und zog mit zwei weiteren Treffern auf 7:4 davon. Der EVA konnte die sich bietenden Gelegenheiten – unter anderem drei Überzahlsituationen – nicht mehr nutzen und musste sich nach einer ansprechenden Leistung geschlagen geben. EVA-Trainer Herrmann und seiner Mannschaft war die Enttäuschung sichtlich anzumerken, denn “in diesem Spiel wäre mehr drin gewesen”.
Am kommenden Freitag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Mit dem EV Berchtesgaden kommt ein sehr unangenehmer Gegner in die Clariant Arena. Die Gebirgler sind für ihre kampfbetonte Spielweise bekannt und haben es den Aicher in der Vergangenheit immer schwer gemacht. Aktuell stehen sie mit drei Niederlagen aus drei Spielen zwar am Tabellenende, haben aber besonders gegen Waldkraiburg gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Sie mussten zwar zum Schluss eine knappe 5:6 Niederlage hinnehmen, waren aber drauf und dran dem Favoriten ein Bein zu stellen. Am vergangenen Wochenende erzielten sie mit der 2:5-Heimniederlage im Pokal gegen Germering ebenfalls ein mehr als achtbares Ergebnis. Für die Aicher ist ein Sieg wichtig um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Partie beginnt um 19:30 Uhr.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings gastieren beim Tabellenführer Pforzheim zum Topspiel
(LLBW)  Nach dem 4:12 Auswärtssieg am vergangenen Sonntag in Reutlingen gastieren die Schwenninger Fire Wings am kommenden Sonntag, in einem absoluten Topspiel, beim aktuellen Tabellenführer in Pforzheim.
Dieses Spiel wird dabei für die Schwenninger zu einem richtigen Härtetest, verlor man bekanntlich das erste Rundenspiel zuhause gegen jene Pforzheimer und startete daher mit einer Niederlage in die Saison. Die Bisons grüßen dabei mit 20 Punkten vom Sonnenplatz der Tabelle, die Schwenninger haben 12 Punkte auf ihrer Habenseite. Dennoch wird diese Partie richtungsweisend für die restliche Saison sein. Mit den Pforzheimern und den Gästen aus dem Schwarzwald trifft dabei die beste Defensivabteilung auf den treffsichersten Sturm der Landesliga Baden-Württemberg. Die Bisons ließen in 7 Ligaspielen erst 17 Gegentreffer zu, auf der anderen Seite konnten die Fire Wings bereits 53 Mal die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Gehäuse erfolgreich unterbringen. Aber nicht nur der Blick auf die Tabelle lässt diese Partie zu einem echten Topspiel werden, denn die beiden Mannschaften stellen zudem noch die beiden Top-Scorer und Top-Torhüter der gesamten Landesliga.
Vor diesem eminent wichtigen Duell ist ein Favorit somit nur schwer auszumachen. Denn auch im Hinspiel, welches die Bisons am Ende mit 2:4 für sich entscheiden konnten, blieb es bis kurz vor Schluss spannend und erst mit einem Empty-Net Treffer wurde diese Partie entschieden.
„Wir alle sind bis in die Haarspitzen motiviert und wissen, dass uns in Pforzheim ein Hexenkessel erwarten wird. Die Bisons, mit ihren Fans im Rücken, werden daher einen kleinen Heimvorteil haben, dennoch wollen wir die Auftaktniederlage wieder gut machen und dieses wichtige Spiel für uns entscheiden, um den Abstand auf den ersten Tabellenplatz zu verkürzen.“, so Schwenningens Kapitän Dennis Böhm.
Spielbeginn am kommenden Sonntag, den 24.11.2019, ist um 19:00 Uhr im St. Maur Eissportzentrum in Pforzheim.
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Im Halbfinale war Schluss
(RLW)  Als Fan der Dinslaken Kobras hat man es in diesen Tagen nicht gerade leicht: Entweder ist der Auftritt des Teams „himmelhochjauchzend“ oder „zu Tode betrübt“. Gestern stand mal wieder Zweiteres an – unverständlicherweise. Denn man spielte gegen die gleichen Ratinger, gegen die man vor gut 2 Wochen noch 5:1 gewonnen hatte. Gestern hatte man mit Ausnahme von vielleicht 5 Spielminuten im Schlussdrittel nie das Gefühl, dass die Dinslakener die Partie hätten gewinnen könnten.
Und so ging das Dinslakener Team mit ihrem Pokalhalbfinale – trotz guter Leistung 3 Tage zuvor im belgischen Leuven – sang- und klanglos gestern Abend in der Eishalle am Sandbach mit 1:5 unter.
Damit blieb die einmalige Chance ungenutzt, den Titel eines Pokalsiegers nach Dinslaken zu holen.
Ausgerechnet bei diesem Spiel zeigte die Vanek – Truppe eine Leistung, die man getrost am unteren Ende der Skala dessen, was die Giftschlangen bis hierher in dieser Spielzeit gezeigt haben, ansiedeln darf.
Während die Hausherren die Zeichen der Zeit erkannt zu haben schienen, war man seitens der Gäste in den meisten Belangen unterlegen. Ohne die Leistung der Hausherren schmälern zu wollen; es gibt Parameter, die einfach greifen müssen, will man ein spielerisch überlegenes Team schlagen: Kampf- und Laufbereitschaft, unbedingter Siegeswille und Disziplin. Doch auch in diesen Parametern war die Vanek – Truppe gestern Abend zweiter Sieger. Und so war die Niederlage als solches wenig verwunderlich. Obwohl personell aufgestockt, war der Auftritt nicht mit dem in Leuven drei Tage zuvor vergleichbar. Zwar waren Benni Hüsken, Leon Taraschewski und sogar die noch angeschlagenen Sven Schiefner und Martin Beneš aufgeboten, doch das Plus an Personal wirkte sich nicht positiv auf die Gesamtleistung aus.
In der 5. Spielminute nahm das Unheil seinen Lauf: Während eines Spielaufbaus verlieren die Kobras den Puck in Höhe der roten Linie. Tim Brazda schickt Thomas Dreischer auf die Reise und Marvin Frenzel hat das Nachsehen. Für den Rest des Drittels muss man festhalten, dass die Kobras ein paar wenige Chancen hatten, die bessere Spielanlage hatten aber eindeutig die Aliens. Doch die Verteidigung der Dinslakener war in diesem Zeitrahmen relativ stabil und somit fiel kein Treffer, weder hüben noch drüben, trotz einer XXL – Chance durch Dennis Appelhans. An Tagen wie diesen begibt es sich auch, dass 2 Szenen, in denen Dinslakener Spieler die Opfer waren, nicht gepfiffen werden, auf der anderen Seite ein leichter Schubser eines Dinslakener Spielers direkt in die Kühlbox führt. Aber nur um es unmittelbar klarzustellen: Die Schiedsrichter sind nicht für die Niederlage verantwortlich. So ging es in die erste Pause. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient.
Im Mittelabschnitt zunächst das gleiche Bild, bis zum Moment, als die Gäste eine Überzahlchance erhielten. Im gegnerischen Drittel verloren sie das Spielgerät, die Aliens fuhren einen 2 auf 1 Konter und wieder hatte Marvin Frenzel das Nachsehen.
Im Anschluss stellten die Hausherren auf eine defensivere Spielanlage um, die auf Konter ausgelegt war. Dies bewilligte zwar den Gästen mehr Spielanteile, aber eine vielbeinige Aliens – Abwehr vor Felix Zerbe verhinderte den ersten Kobra – Treffer. Mehr als einmal entstand ein Spielerknäul vor dem gegnerischen Gehäuse, doch die Dinslakener vermochten es nicht, den Puck über die Torlinie zu bringen. Glasklare Chancen seitens der Niederrheiner waren zu diesem Zeitpunkt Mangelware. Nichtsdestotrotz blieben die Aliens immer wieder durch gelegentliche Konter gefährlich.
Schon jetzt lag die körperliche Hauptaktivität der Dinslakener Fans, denen man durchaus ein feines Gespür zutrauen darf, im Kopfschütteln und Augenrollen.
Das Spielgeschehen sollte sich zu Beginn des letzten Abschnitts aber dann auch ändern. Denn Leon Taraschewski hatte Wut im Bauch. Das heißt in der Regel nichts Gutes für den Gegner. So auch diesmal: Er schnappte sich im eigenen Drittel auf der rechten Seite den Puck, wählte den direkten Weg zum Tor ohne sich dabei um seinen Gegen- oder Mitspielerspieler zu kümmern und hämmerte das Spielgerat oben links in den Winkel, unhaltbar für Felix Zerbe. Neuer Spielstand 1:2
Im Anschluss kamen die Minuten, in denen beide Mannschaften gleichwertig waren. Aber es dauerte maximal nur 10 Minuten. Dann folgte eine wegweisende Szene: ein Befreiungsschlag der Ratinger rutschte um Millimeter am rechten Pfosten vorbei. Marvin Frenzel hatte diesen Schuss als unerlaubten Weitschuss gewertet, wonach es hätte ein Abpfiff inklusive eines Anspiels in der gegnerischen Zone hätte geben sollen. Der Linesman ließ aber weiterspielen und während ein Teil der Kobra – Mannschaft ihre Aktivitäten nahezu eingestellt hatten, stibitzten die Aliens den Puck, beförderten ihn vors Tor von Marvin Frenzel und erzielten das 3:0 in der 52. Minute. Dies war die Vorentscheidung. Die Dinslakener gaben sich mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr auf und die Treffer 4 und 5 für die Hausherren durch Dennis Fischbuch und erneut Thomas Dreischer waren nur die logische Folge.
Die Zuschauer des kommenden Wochenendes dürfen sich freuen, denn eigentlich ist seitens der Giftschlangen nun wieder eine sehr gute Leistung angesagt.
Aber makaberer Scherz beiseite: Es wird Zeit, dass Konstanz in die Leistungen der Dinslakener einzieht. Dass sie es können, haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt. Fangen wir doch am kommenden Wochenende damit an.
  
    
Neusser EV
Heimspiel-Doppelpack auf nationaler und internationaler Bühne
(RLW)  Die Neusser Eishockey-Freunde können sich an diesem Wochenende doppelt freuen. Gleich zweimal tritt der NEV in heimischer Halle an, freitags gegen den IHC Leuven (Belgien) und sonntags gegen den EHC Neuwied (20 Uhr). Dabei möchten Trainer Daniel Benske und sein Team an die starken Auftritte des vergangenen Wochenendes anknüpfen.
Dass die Duelle mit den besten Teams aus Belgien und der Niederlande für den Neusser EV etwas Besonderes darstellen, hatten die Verantwortlichen des Vereins schon in der vergangenen Woche betont, als das „Europapokal“-Heimdebüt gegen Herentals stattfand. Entsprechend groß ist auch die Vorfreude auf die kommende Aufgabe, denn am Freitag (20 Uhr) gastiert mit dem Ijshockeyclub Chiefs Leuven ein weiteres belgisches Top-Team im Südpark.
Die „Häuptlinge“ aus der Region Flämisch-Brabant sind als Talentschmiede bekannt, nicht umsonst stellt man mit Rino Dhondt, Lukas Tambeur und Alec James drei aktuelle belgische Nationalspieler.
Darüber hinaus werden Akteure aus insgesamt sieben weiteren Ländern beherbergt. Neben dem Italo-Kanadier Adam Logozzo (Verteidiger) gilt Torhüter Ryan Malinowski (polnischstämmiger USAmerikaner) als Stütze der Defensive, im Sturm geben unter anderem der Finne William Kangasniemi oder auch der in Russland geborene Borya Kolyasnikov den Ton an. In der Tabelle des Inter-Regio-Cups stehen die Chiefs derzeit auf dem dritten Platz, einem 4:2-Sieg gegen Dinslaken steht eine hauchdünne 5:6-Niederlage in Diez-Limburg gegenüber. Am Freitag (20 Uhr) kommt es nun zum Vergleich mit dem NEV, die bisherigen Ergebnisse lassen darauf hoffen, dass es wie schon gegen Herentals ein spannendes Duell geben könnte.
Es gibt übrigens eine Geschichte, die beide Städte miteinander verbindet: 1914 zerstörten deutsche Truppen große Teile des Stadt Leuven, woran auch Soldaten aus Neuss beteiligt waren. Damals fiel unter anderem das Glockenspiel der Sint-Pieters-Kirche dem Feuer zum Opfer. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer nahm im August 2016 in Leuven an einer Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs teil, dabei wurde die zukünftige Zusammenarbeit auf kultureller Ebene beschlossen. „Nebenbei“ erfuhr die Neusser Delegation von Plänen der Stadt Leuven, für die Abtei ein neues Glockenspiel anzuschaffen. Daraufhin wurde beschlossen, sich mit 40.000 Euro an den Kosten zu beteiligen, vor fast genau einem Jahr feierte das neue Glockenspiel nun seine Premiere – weitere gemeinsame Projekte sind in Planung.
Auf das Duell mit dem Dritten des Inter-Regio-Cups folgt der Vergleich mit dem aktuellen Tabellenzweiten der Regionalliga West. Am Sonntag (20 Uhr) gastiert der EHC Neuwied im Südpark, dann geht es wieder um Punkte in der heimischen Meisterschaft.
Dass die Rheinland-Pfälzer derzeit nur dem Lokalrivalen aus Diez-Limburg den Vortritt lassen müssen, hat gute Gründe. Ein Großteil der letztjährigen Leistungsträger konnte gehalten werden, hinzu kamen beispielsweise mit Torhüter Justin Schrörs und Verteidiger Maik Klingsporn Defensiv-Kräfte mit reichlich Oberliga-Erfahrung. Für die Offensive wurden mit Jeff Smith und Sam Aulie zwei Nordamerikaner gewonnen, die aktuell die Scorerliste der Deichstädter anführen. Dass man anfänglich mit Problemen im Abschluss zu kämpfen hatte, dürfte mit Blick auf 14 Treffer aus den letzten drei Spielen behoben sein. Im Inter-Regio-Cup läuft es ebenfalls gut für unsere Gäste, die nach drei Spielen noch verlustpunktfrei auf Platz zwei stehen. Eine weiße Weste haben die Bären auch gegen den NEV, denn in den bisherigen drei Duellen dieser Saison behielten sie die Oberhand.
Aus Neusser Sicht besonders ärgerlich war die 1:2-Niederlage Ende Oktober, bei der man eineinhalb Minuten vor dem Spielende um den verdienten Punktgewinn gebracht wurde. Nun findet bereits das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Hauptrunde statt, geht es nach dem NEV, dann darf die Serie gerne reißen…
Nach dem ersten Saisonsieg und dem ebenfalls sehr überzeugenden Auftritt in Diez-Limburg war Daniel Benske verständlicherweise mehr als zufrieden. „Wir wurden und werden immer wieder für unsere guten Leistungen gelobt, nun konnten wir uns endlich mit Zählbarem belohnen“, blickt der Neusser Trainer auch darauf zurück, dass man im bisherigen Saisonverlauf fünfmal mit nur einem Tor Unterschied verlor. „Wir sind auf einem guten Weg, den gehen wir unbeirrt weiter“, zeigt sich Benske kämpferisch, mit dem Wissen, dass sich auch die personelle Lage zunehmend verbessert.
Erstmals konnten in dieser Woche alle Feldspieler mittrainieren, wobei Holger Schrills nach seiner Verletzungspause am kommenden Wochenende noch nicht eingeplant wird. Auch Ken Passmanns Einsatz ist erneut ungewiss, der angeschlagene Torhüter biss zuletzt auf die Zähne, Verein und Spieler möchten aber kein Risiko eingehen, zumal Patrick Fücker und Tjaard Jansen in der Vergangenheit bereits gezeigt haben, dass auf sie Verlass ist. Motivation und Vorfreude sind groß, nur allzu gerne würden die Neusser bei ihren Heimspielen erneut für Überraschungen sorgen...
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
„Wochen der Wahrheit“ starten mit Spitzenspiel gegen Wölfe
(RLO)  Titelverteidiger Schönheider Wölfe gibt am Samstag (23.11.19, 19:00 Uhr) seine Visitenkarte im Erika-Heß-Eisstadion ab. FASS geht zwar als Tabellenzweiter der Regionalliga Ost in die Partie, aber nach Verlustpunkten sind beide Teams gleichauf. Der Sieger kann sich also als ‚wahrer Zweiter‘ fühlen.
„Das sind die Spiele, auf die man sich wochenlang freut“, blickt Headcoach Oliver Miethke positiv nach vorne. „Schönheide hat uns kürzlich eine empfindliche Schlappe zugefügt. Das wollen wir ausgleichen. Natürlich wird das schwierig, denn die Wölfe sind gemeinsam mit dem ECC Preussen die Ligafavoriten. Wir haben die Chance zu beweisen, dass wir auf diesem Niveau mithalten können.“
Für die FASS-Anhänger ist dies für längere Zeit die letzte Gelegenheit, ihr Team im heimischen Erika-Heß-Eisstadion zu besuchen. Wegen einer Eislaufrevue und weiteren Eiskunstlauf-Veranstaltungen steht das nächste Heimspiel erst am 18. Januar 2020 an. Bis dahin hat FASS sieben Auswärtsspiele in Folge zu bestreiten. Miethke: „Mit dem Schönheide-Spiel beginnen unsere „Wochen der Wahrheit“ im Kampf um die Play-off-Plätze. Wir wollen uns bis Weihnachten an der Spitze stabilisieren und müssen dafür einige harte Prüfungen erfolgreich bestehen.“
Für die FASS-Fans besteht die Gelegenheit, am Samstag eine limitierte Sonderauflage des Mannschaftsfotos (DIN A3, gerahmt) mit allen Autogrammen zu erwerben. Der Preis: 20 Euro. Außerdem werden am Fanartikelstand Anmeldungen für die Fanfahrt 2019 entgegengenommen.
  
    
ELV Niesky
Auswärtsspiel am Sonntag
(RLO)  Am kommenden Sonntag, den 24.11.2019 fahren die Tornados nach Halle. Dort beginnt um 18:30 Uhr die Partie im Sparkassen Eisdom (Selkestraße 1, 06122 Halle) gegen die Saale Bulls 1b. Auch wenn die Hallenser derzeit nur auf Tabellenplatz 8 stehen, werden die Nieskyer diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Kader der Tornados fehlen am Sonntag auf jeden Fall Richard Jandik und Richard Rentsch.
  
Fanbus nach Schönheide
Der ELV Niesky hat zu dem Auswärtsspiel der Tornados in Schönheide am 30.11.2019 einen Fanbus organisiert. Abfahrt ist um 12:30 Uhr in Weißwasser am Eisstadion und um 13:00 Uhr in Niesky am Stadtcafe, Görlitzer Straße. Der Buspreis incl. Eintritt in Schönheide beträgt 25,00 EUR bzw. bei ermäßigten Eintritt 23,00 EUR. Anmeldungen nimmt Ramona Jandik an der Abendkasse bei den Heimspielen der Tornados und immer werktags in ihrem Modegeschäft in Niesky auf der Görlitzer Straße entgegen. Außerdem kann die Anmeldung auch per Mail an kontakt @eislaufverein-niesky.de erfolgen.
Hinweis: Der Bus kann nur bei mindestens 35 Anmeldungen ins Erzgebirge fahren. Auch für das Spiel am 28.12.2019 ist ein Fanbus nach Schönheide geplant. Anmeldungen werden bereits jetzt entgegen genommen.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe zu Gast bei den Akademikern
(RLO)  Nach dem erfolgreichen Derby gegen Chemnitz steht für die Schönheider Wölfe das nächste Topspiel in der Regionalliga Ost auf dem Plan, denn das Team von Trainer Sven Schröder ist kommenden Samstag, dem 23.11.19, um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding bei den zweitplatzierten Akademikern vom FASS Berlin zu Gast. Erika-Heß-Eisstadion - Foto: Schönheider Wölfe e.V.
In der Hauptstadt erwartet die Wölfe sicher ein heißer Tanz, denn man muss kein Prophet sein, dass sich die Akademiker für die deutliche 2:10-Niederlage von vor drei Wochen im Wolfsbau nur allzu gerne revanchieren möchten. Die Mannschaft von Headcoach Oliver Miethke steht, bei aktuell zwei Spielen mehr, zwei Tabellenplätze vor den Wölfen. Aus den bisherigen zehn absolvierten Spielen gingen die FÄSSER acht Mal als Sieger vom Eis und verloren lediglich die beiden Vergleiche gegen den ECC Preussen und eben gegen die Wölfe. Mit insgesamt sieben Minuspunkten also gleichauf mit den Erzgebirgern. Wollen die Wölfe in nächster Zeit weiter in der Tabelle nach vorn, wäre ein Sieg im Wedding natürlich Gold wert und positiv stimmt zudem der aktuelle Aufwärtstrend mit drei Siegen in Folge.
Auch Wölfe-Coach Sven Schröder äußert sich zum nächsten Gegner und zur Zielsetzung für kommenden Samstag: "Ich erwarte am kommenden Samstag, dass FASS, anders als beim Hinspiel, dieses Mal mit komplettem Kader antreten wird und sie in ihrer eigenen Halle sicher anders auftreten werden, um das letzte Ergebnis vergessen zu machen. Wir hingegen wollen uns weiter steigern und mehr Konstanz und Qualität in unser Spiel bringen. Gerade im Defensivverhalten ist Luft nach oben und da müssen wir viel aufmerksamer werden."
  


 Donnerstag 21.November 2019 www.icehockeypage.de 
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