Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

        
  
Moskitos Essen
(RLW)  Verteidiger Florian Spelleken, der letztes Jahr vom EV Duisburg an den Westbahnhof zurückkehrte, wird in der kommenden Saison für die Stechmücken auflaufen und hat einen ligaunabhängigen Kontrakt unterzeichnet
  
TSV Erding
(BYL)  Nach Timo Borrmann wird ein weiterer alter Bekannter zu den Gladiators zurückkehren. Nach mehreren Jahren beim EHC Waldkraiburg wechselt Stürmer Michael Trox nun wieder nach Erding. Der 35-jährige Routinier konnte in der abgebrochenen Spielzeit in 8 Partien 9 Scorerpunkte sammeln
  
EV Lindau
(OLS)  Der schwedische Verteidiger Fredrik Widen wird nach Österreich zu den Zeller Eisbären zurückkehren
 
Fischtown Pinguins
(DEL)  Mannschaftskapitän Mike Moore hat seinen Vertrag in Bremerhaven um eine weitere Spielzeit verlängert. Der 36-jährige Kanadier, der in seine sechste Spielzeit für die Pinguine geht, konnte in der letzten Saison in 41 Partien 9 Scorerpunkte beisteuern
 
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben mittlerweile bestätigt, dass Torhüter Jonas Langmann noch über einen laufenden Vertrag für die nächste Saison verfügt
 
EV Pegnitz
(BLL)  Mannschaftskapitän Stefan Hagen bleibt den Ice Dogs weiterhin treu und auch Verteidiger Michael Breyer hat seine Zusage für die nächste Landesligasaison gegeben. Erster Neuzugang im Team ist Verteidiger-Talent Jannek Gerstner, der lange Zeit im Weidener Nachwuchs aktiv war und zuletzt in Nachwuchs des EHC Nürnberg spielte
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Stürmer Nico Weissinger hat ebenso wie Verteidiger Mathias Sagerer seine weitere Zusage bei den Wölfen gegeben. Ausserdem wird Stürmer Dominik Retzer nach seinem kurzen Abstecher zu den Dachau Woodpeckers nun wieder zum ESC zurückkehren

Saale Bulls Halle
(OLN)  Als nächstes hat Torhüter Jakub Urbisch seinen Vertrag bei den Saale Bulls verlängert. Der 25-jährige Deutsch-Tscheche kam vor einem Jahr aus Rostock zum MEC
  
EV Füssen
(OLS)  Verteidiger Brad Miller wird in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehen und wird seine aktive Laufbahn beenden. Der 35-jährige US-Amerikaner kam letztes Jahr vom EC Peiting zum EVF und konnte verletzungsbedingt lediglich neun Spiele bestreiten
  
EC Peiting
(OLS)  Mit Verteidiger Alexander Winkler hat ein langjähriger Akteur seinen Vertrag weiter verlängert. Der 27-Jährige konnte in der abgelaufenen Spielzeit in 24 Partien 2 Tore und 8 Assists für sich verbuchen
 
Aachener EC
(BZLW)  Verteidiger Jens Rechmann wird auch in der nächsten Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies die Schlittschuhe schnüren

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 26.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
DEG sucht: "Die Coolste". Videoaktion zum Mitmachen und eigener Spieltag!
(DEL)  Die DEG möchte alle engagierten und „coolen“ Frauen jeden Alters ehren und startet deshalb einen außergewöhnlichen Aufruf: Gesucht werden jene Mädchen und Frauen, die sich auf besondere Art und Weise einbringen. Das können sowohl engagierte Kindergärtnerinnen, als auch leidenschaftliche Trainerinnen und hilfsbereite Nachbarinnen sein. Oder auch Mütter/Schwestern/Omas, die ihre Familienangehörigen oder Freunde unterstützten. Eben: „Die Coolste“!
Jeder Fan und jeder Düsseldorfer kann ebenso mitmachen wie alle Interessierten, die engagierte Frauen kennen und ehren wollen. Und so kann man teilnehmen:
- Einfach ein Video gemeinsam mit der „Coolsten“ machen. Wenn sie nicht in Reichweite ist, kann man auch ein Foto oder ein elektronisches Bild nehmen.
- In dem Video sollte erklärt werden, warum diese Frau die Nominierung verdient hat.
- Format: hochkant. Länge: Idealerweise 15 bis 30 Sekunden.
- Das Video hochladen auf www.deg-eishockey.de.
Selbstverständlich beteiligen sich auch unsere DEG-Profis an dieser Aktion. Auch sie werden aus ihrem Umkreis „Die Coolste“ nominieren und Videos einsenden. Beispiel: DEG-Torwart Hendrik Hane nominiert per Video eine Jugendtrainerin, die ihn in den vergangenen 15 Jahren eng begleitet hat.
Die DEG widmet allen nominierten und generell allen Frauen einen eigenen Spieltag. Das Gastspiel der Eisbären Berlin am Freitag, 10. Januar 2020, steht ganz im Zeichen der „coolsten Frauen“. Alle Ausgewählten werden eingeladen, dazu erhalten alle Frauen generell einen Rabatt von 20%. Dieser ist erhältlich im Fanshop an der Brehmstraße oder an der Tageskasse.  
Einsendeschluss für alle Videos ist 10. Januar 2020.
Macht mit: Die DEG sucht „Die Coolste“!
  
DEG zu Gast in der DEG Winterwelt
auch in diesem Jahr ist die Düsseldorfer EG wieder regelmäßig zu Gast in der beliebten DEG Winterwelt an der Kö. Den Startschuss machen am morgigen Mittwoch, 27. November, von 18.00 bis 18.30 Uhr Stürmer Reid Gardiner und Verteidiger Alex Urbom.
Die weiteren Termine sind:
- Dienstag, 3. Dezember: Alex Barta und Maxi Kammerer.
- Dienstag, 10. Dezember: Patrick Buzás und Johannes Huß.
Es gibt Talks, Spielchen, Autogramme, Selfies und mehr: Die DEG lädt alle Düsseldorfer ein, mal vorbei zu schauen! 
  
    
Bayreuth Tigers
6-Punkte-Spiel für Bayreuth
(DEL2)  Zum unter der Woche Spieltag sind die Oberfranken am Dienstag ab 19.30 Uhr in Kaufbeuren zu Gast, wo sich der ESV nach einem relativ schwachen Saisonstart langsam stabilisiert und zumindest schon mal ins Tabellenmittelfeld vorgedrungen ist.
Siege zuletzt gegen Frankfurt und in Freiburg, plus einem Punkt gegen Landshut bringt die Buron Joker momentan mit 24 Zählern auf Platz 10 und genau dieser Platz ist das Ziel der Tigers, denn er beinhaltet neben der Qualifikation für die Pre-Playoffs auch den direkten vorzeitigen Klassenerhalt. Mit 18 Zählern liegen die Tigers sechs Zähler dahinter auf Platz 14 und so erklärt sich die Wichtigkeit dieses direkten Duells.
Der spürbare Aufschwung der Allgäuer fand parallel zur Rückkehr zuvor wochenlang verletzt fehlender Stürmer, wie z.B Laaksonen, Gracel und Lewis statt, so dass Topscorer Blomquist nun wieder viel mehr Unterstützung hat. Daneben wirkt nun auch die zuvor anfällige Abwehr um Eichinger und Torwart Vajs deutlich stabiler und die heftige und für das Kaufbeuren der letzten Jahre ungewöhnliche Gegentorflut konnte radikal eingedämmt werden. Der Playoff-Halbfinalist der letzten beiden Spielzeiten nimmt nun also mehr Fahrt auf und daran will Coach Brockmann und sein Team anknüpfen, nachdem man im Hinspiel im Tigerkäfig trotz zwischenzeitlicher 3-5-Führung am Ende mit 7-5 für Bayreuth noch den Kürzeren zog.
Für Bayreuths Trainer Kujala hat dieser damalige Erfolg aber nicht weniger Effekt als der letzte Auswärtssieg in Ravensburg. „Endlich gelang es uns wieder mal mehr Treffer zu erzielen und vor allem zu Punkten, damit die Mannschaft sieht, dass sich die Arbeit auch lohnt“, hofft er auf psychologischen Nutzen. „Wir waren in so vielen Spielen nah dran und es reichte doch nicht, dass sich so etwas häufig irgendwann auch im Kopf festsetzt und wieder mal auch auswärts zu sehen das es auch anders geht, war wichtig“, schiebt er noch nach.
Leider kursiert momentan ein Magen-Darm-Virus in der Mannschaft, so dass neben ein paar sonst noch angeschlagenen Akteuren erst kurzfristig klar ist, wer spielfähig ist und wer eventuell ausfällt. Allerdings gibt’s im Kader nun auch noch einen Zuwachs. Vom Kooperationspartner Nürnberg ist diese Woche nach seiner langwierigen Verletzung Verteidiger Pascal Grosse am Roten Main und wird voraussichtlich nach im Vorjahr 16 DEL Partien für Nürnberg und 35 Spielen für Bietigheim in der DEL2 diese Saison seine ersten Pflichtspiele für die Tigers machen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Aufwärtstrend im Sachsenderby fortsetzen - Heimderby gegen Lausitzer Füchse
(DEL2)  Für die Eispiraten Crimmitschau geht es momentan Schlag auf Schlag. Nach den beiden Partien am Wochenende, die jeweils in der Overtime endeten, steht schon morgen das nächste Spiel an. Im Rahmen des 22. Spieltages treffen die Westsachsen im Kunsteisstadion Crimmitschau auf die Lausitzer Füchse (26.11.2019 – 20:00 Uhr).
Vier Spiele – acht Punkte: Die Ausbeute für die Eispiraten nach der Länderspielpause macht Hoffnung. Ebenso wie die Hintermannschaft, die seit der Pause solider und kompakter wirkt. Ein Aufwärtstrend der Crimmitschauer ist klar zu erkennen. Jetzt muss er nur noch fortgesetzt werden! Die nächsten Punkte haben die Eispiraten schon morgen im Visier. Ab 20:00 Uhr duellieren sich die Schützlinge von Chefcoach Danny Naud mit den Lausitzer Füchsen.
Das Team aus Weißwasser konnte zwar das erste Aufeinandertreffen mit den Eispiraten in dieser Saison siegreich gestalten (6:2), konnte in den letzten fünf Begegnungen jedoch nur zweimal punkten und rutschte folgerichtig auf den achten Platz ab. Ein Ausrufezeichen setzten die Ostsachsen dafür in der gestrigen partie gegen die Bietigheim Steelers. Nach einem frühen 0:1-Rückstand gewannen die Mannen von Corey Neilson mit 4:1. Getroffen hat dabei dabei Mike Hammond, welcher mit bereits 31 Scorerpunkten der punktbeste Spieler der Füchse ist. Zwar traf er selbst nur fünf Mal, bereitete aber 26 Treffer vor. Die meisten Tore erzielte hingegen Jordan George (15), welcher neben Darcy Murphy, Robert Farmer und Clarke Breitkreuz wohl zu den gefährlichsten Spielern der Lausitzer zählen dürfte.
Als Ausfall für die morgige Partie steht bislang André Schietzold fest, welcher schon gestern leicht angeschlagen pausieren musste. Aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme wird der Assistenzkapitän auch morgen nicht im Aufgebot von Danny Naud stehen. Zu seinem zweiten Saisonspiel wird allerdings Mark Arnsperger kommen. Der junge Backup von Michael Bitzer wird morgen, wie schon zuvor angekündigt, zeischen den Pfosten stehen. Welcher der fünf Kontingentspieler auf die Tribüne muss, ist hingegen noch nicht klar.
Auch wenn die Füchse aus den vergangenen fünf Gastspielen in Crimmitschau drei Mal als Sieger heimfahren konnten, blickt man in Crimmitschau optimistisch auf das morgige Heimderby. Immerhin soll und muss dann der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt werden, um sich mal für mal aus der Playdown-Zone zu befreien. Wichtig wird dabei auch die Unterstützung von den Rängen sein, denn auch wenn dieses Derby ungünstigerweise an einem Dienstagabend stattfindet, rechnen die Verantwortlichen der Eispiraten mit einer tollen Kulisse im Kunsteisstadion.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen in Frankfurt gefragt
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind am Dienstag, 26. November bei den Löwen Frankfurt gefragt.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Wir haben die letzten beiden Spiele zwar immer nach einem anfänglichen Rückstand gewonnen, aber das ist kein Rezept für Erfolg. Wenn wir langfristig Spiele gewinnen wollen, dann müssen wir das in Zukunft verhindern. Frankfurt ist kein leichter Gegner, aber wenn wir morgen von Beginn unser Spiel spielen, dann kann das eine spannende Partie werden.“
Florian Proske: „Ich freue mich auf das morgige Spiel, denn ich kann auf eine schöne und erfolgreiche Zeit in Frankfurt zurückblicken. Ich bin gespannt, wie die Fans der Löwen mich morgen empfangen werden. Das 5-Punkte-Wochenende gibt uns natürlich Selbstbewusstsein und Aufwind für die anstehende Partie. Frankfurt wird vor dem heimischen Publikum ordentlich Druck auf uns ausüben, aber davon dürfen wir uns nicht verunsichern lassen. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute wachsam sein, dem Gegner wenig Raum geben und uns Torchancen erarbeiten.“
Das DEL2-Punktspiel in Frankfurt beginnt um 19.30 Uhr und steht unter der Leitung der HSR Nicole Hertrich und Carsten Lenhart. SpradeTV zeigt die Partie live.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen wollen zurück in die Spur
(DEL2)  Es geht Schlag auf Schlag für die Löwen. Nur zwei Tage nach ihrem Heimspiel gegen Bad Tölz folgt bereits der nächste Auftritt vor heimischer Kulisse. Am Dienstag, den 26. November empfangen die Löwen die Dresdner Eislöwen.
Für alle Dauerkarten-Inhaber haben sich die Löwen ein kleines Dankeschön für ihre Treue ausgedacht: die Kumpelkarte. Jeder Dauerkarten-Besitzer hat die Möglichkeit, drei Freunde kostenlos mit in die Halle zu bringen. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
„Zum Glück geht es direkt weiter und wir können zeigen, dass wir es besser können.“ Das waren die Worte von Head Coach Matti Tiilikainen nach dem knappen 2:3 nach Verlängerung gegen Bad Tölz am Sonntagabend. Zwar mussten sich die Löwen erst zum zweiten Mal in dieser Saison daheim geschlagen geben, aber aufgrund der vorherigen Niederlagen in Kaufbeuren und Landshut steht das Team dennoch ein wenig unter Zugzwang. Gegen Dresden soll endlich wieder ein Sieg her.
Top-Scorer der Löwen ist weiterhin Eddie Lewandowski, der am Sonntag dank seiner 13. Vorlage der Saison seinen 24 Scorerpunkt erzielen konnte. Bester Vorlagengeber – und zweitbester Scorer – im Team ist aber Max Faber mit 17 Assists und 23 Punkten. Roope Ranta führt die interne Torjägerliste mit 12 Treffern an.
Gegen Dresden müssen die Löwen weiterhin auf Adam Mitchell, Mike Fischer, Alex Roach und Thomas Gauch verzichten. Ob Christian Kretschmann wieder spielen kann, steht noch nicht fest.
Dresden ist nicht nur das ehemalige Team von Kretschmann, sondern auch der aktuelle Arbeitgeber von Ex-Kassel-Coach Rico Rossi. Er übernahm den Job hinter der Bande der Sachsen nach nur vier Spieltagen, steht mit dem Team aber dennoch weiterhin auf einem Playdown-Platz.
Zuletzt war aber ein Aufwärtstrend zu sehen. Dresden besiegte am vergangenen Wochenende erst Bietigheim zuhause mit 7:5 und überraschte dann in Bad Nauheim mit einem Sieg nach Overtime (3:2).
Topscorer der Dresdner ist Mario Lamoureux mit 27 Scorerpunkten. 18 der 27 Torbeteiligungen waren Torvorlagen. Die meisten Tore für die Sachsen schoss Nick Huard (11 Tore).
Nach bisher 21 DEL2-Begegnungen zwischen den beiden Großstadtteams haben die Frankfurter die Nase leicht vorn. Zwölf Mal konnten die Frankfurter Löwen das Eis als Sieger verlassen während die Dresdner dies nur neun Mal schafften. Auch die Torbilanz spricht mit 78:68 Toren für die Hessen. Das erste Duell in dieser Saison endete mit 5:4 n.V. für die Eislöwen.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind im Online-Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Einlass: 18:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 18:15 Uhr).
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50 Euro zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
Anreise mit Driverhood: Mit driverhood gelangt Ihr gemeinsam mit anderen Löwen-Fans als Fahrer oder Mitfahrer zu den Heimspielen. Jetzt anmelden: www.driverhood.com/loewen.
  
    
EHC Freiburg
Klares Votum der Mitglieder des EHC Freiburg - 2. Vorsitzender Marc Esslinger und Schatzmeisterin Martina Müller im Amt bestätigt
(DEL2)  Mehr als 100 EHC-Mitglieder hatten sich am Montagabend (18.11.2019) in der Zimber-Müller-Lounge der Echte Helden Arena eingefunden, um auf das zurückliegende Geschäftsjahr zurückzublicken und die Vorstandswahlen abzuhalten. Hierbei wurden der zweite Vorsitzende Marc Esslinger und die Schatzmeisterin Martina Müller ohne Gegenstimmen wiedergewählt.
Die Führungscrew des EHC Freiburg berichtete neben dem Zahlenwerk ausführlich aus allen Bereichen des Vereins. Mit großem Applaus wurden zudem die Redebeiträge aus den Sparten Para-Eishockey, Eisstockschützen und der neu gegründeten Damenmannschaft bedacht. Positives konnte auch Nachwuchsleiter Toni Klein bei seinem Rück- und Ausblick aufzeigen: stark steigende Zahlen bei den Kleinen und Kleinsten – so hat der EHC Freiburg beispielsweise als einziger Verein in Baden-Württemberg eine Mannschaft in der Altersstufe U7.
Nach der Wiederwahl von Marc Esslinger (Amtsinhaber seit 2013) und Martina Müller  (Schatzmeisterin seit 2017) folgte von EHC-Präsident Michael Müller eine flammende Dankesrede an all die ehrenamtlichen Helfer, ohne die „der EHC nicht bestehen könnte“. Ebenso dankte er allen Mitarbeitern und Vorstandskollegen sowie dem Beirat. Der erste Vorstand Werner Karlin betonte, wie wichtig es sei, dass der Verein als Ganzes eng zusammensteht. Dies beträfe die Erste Mannschaft genauso wie den Nachwuchs und die Mitglieder. Nur so könne man die großen Ziele, die vor dem EHC Freiburg stehen, meistern.
Ein besonderes Dankeschön von Michael Müller ging an den ebenfalls anwesenden Sportlichen Leiter Daniel Heinrizi, Dieser habe sich bereits in der letztjährigen Abstiegsrunde ein Bild von der Mannschaft machen können und im Sommer aus seinen Erkenntnissen einen nie dagewesenen Umbruch eingeleitet. Zentraler Baustein stellte dabei die Verpflichtung von Coach Peter Russell dar („Hier hatte Daniel die volle Freiheit seitens des Vorstands“, Zitat Michael Müller) sowie die einhergehende Neuausrichtung der Spielphilosophie nord-amerikanischer Prägung. Daniel Heinrizi beantwortete danach zahlreiche Fragen aus dem Kreis der interessierten Mitglieder und gab einen Einblick in seine Arbeit.
Präsident Michael Müller wies mehrmals darauf hin, wie wichtig die Weiterentwicklung der Infrastruktur in allen Bereichen auch weiterhin bliebe. Nicht zuletzt auch hinsichtlich des Themas „neue Eishalle“. In seinem Schlusswort appellierte er an die anwesenden Mitglieder: „Wir alle – ob Vorstand, Mitarbeiter, Mitglieder oder Fans – sollten nicht fragen „Was kann der EHC für mich tun?“. Wir sollten uns immer wieder fragen „Was kann ich für den EHC tun?“.
  
Keine Zeit für Pausen - Heimspiel-Dienstag in Freiburg
Bereits am morgigen Dienstag (19:30 Uhr) beginnt die neue Punktspielwoche für den EHC Freiburg in der DEL2. Niemand geringeres als der Tabellenführer aus Kassel kommt dabei in den Breisgau. Für die Kassel Huskies könnte es kaum besser laufen. 15 Siege und 6 Niederlagen stehen auf dem Konto der Hessen. Bemerkenswert dabei ist, dass die Huskies in dieser Saison noch keine „Sonderschichten" einlegen mussten: alle abslovierten 21 Spiele wurden innerhalb den regulären 60 Minuten entschieden. 
Wenn sich die Wölfe und Huskies am Dienstag nun auf dem Eis der Echte Helden Arena gegenüber stehen, ist das nicht nur das Duell des Tabellenersten (Kassel) und dem Tabellensiebten (Freiburg). Es ist auch das Aufeinandertreffen der besten Offensive der Liga gegen die beste Defensive. Mit 86 geschossenen Toren setzen die Nord-Hessen derzeit die Bestmarke. Auf der anderen Seite haben die Wölfe mit 55 Gegentreffern ligaweit die wenigsten Gegentore bekommen. Das erste Aufeinandertreffen der Saison ging in Nordhessen an die Huskies. Revanche ist also angesagt!
Tickets für das Heimspiel gegen die Kassel Huskies gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, an den Abendkassen sowie im Onlineshop unseres Partners Reservix. Wie gewohnt kann das Spiel auch für 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
Oberliga Süd
    
EV Füssen
Toller Heimsieg gegen Riessersee macht 6-Punkte-Wochenende komplett
(OLS)  Was für ein tolles Eishockeyspiel boten der EV Füssen und der SC Riessersee im Altmeisterduell am Kobelhang. Sechzig Minuten lang Power und ein offener Schlagabtausch, dem leider nicht alle Akteure auf dem Eis gewachsen waren. Füssen siegte auch dank dreier Überzahltreffer mit 5:2 (1:0, 2:2, 2:0) und konnte nach der zweiten starken Vorstellung innerhalb von 48 Stunden ein 6-Punkte-Wochenende feiern. Überragend waren die beiden Torhüter Benedikt Hötzinger und Daniel Fießinger, welche mit zahlreichen Paraden glänzten.
Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an, so standen jeweils nur fünf Verteidiger zur Verfügung. Während Garmisch aber nur drei Sturmreihen aufbieten konnte, waren es beim EVF vier. Diese machten von Anfang an auch bei gegnerischem Scheibenbesitz unheimlich viel Druck, während der SCR eher aus einer gesicherten Defensive agierte. Hohes Spieltempo, aber nur wenige Torchancen waren zunächst die Folge. Die erste Überzahlsituation nutzte in der 8. Minute Routinier Eric Nadeau zur Füssener Führung. Eine Unterzahl wurde zunächst gut überstanden, ehe es kurz vor Drittelende dann Marc Besl gleich mit 2 + 2 Minuten erwischte. Die Schwarz-Gelben lieferten aber einen großen Kampf und vereitelten auch hier alle Versuche der Gäste.
Ganz im Gegenteil hatte in der 22. Minute Samuel Payeur bei einem Unterzahlkonter die große Möglichkeit zum zweiten Treffer, er scheiterte aber an Fießinger. Genauer zielte dann Dejan Vogl nach einem Abwehrfehler des SCR, er traf kurz darauf zum 2:0. Füssen kontrollierte danach das Spiel gegen die Werdenfelser, musste aber ebenfalls nach einem Abwehrschnitzer vier Zeigerumdrehungen später durch Luca Zitterbart den Anschlusstreffer hinnehmen. Der EVF antwortete mit wütenden Angriffen und hatte im Zeitraum von 90 Sekunden gleich vier Riesenchancen durch Eichberger, Deubler, Meier und Wiedemann. Dann gab es innerhalb von nicht einmal fünf Minuten für jedes Team drei Hinausstellungen. Davon profitierte zunächst Riessersee, das längere Zeit im Powerplay spielen konnte, 32 Sekunden davon sogar in doppelter Überzahl. Hötzinger und seine Mitspieler waren aber nicht zu bezwingen, im Gegenteil zog jetzt der SCR Strafen. Als nun Füssen kurzfristig zwei Spieler mehr aufbieten konnte, nutzte diese Situation erneut Dejan Vogl nach genialer Vorarbeit zum 3:1. Immer noch in Überzahl lag der vierte Treffer nach Chancen von Eichberger, Nadeau, Meier und Payeur regelrecht in der Luft. Garmisch überstand diese brenzlige Situation aber und nutzte eine Unachtsamkeit 31 Sekunden vor Drittelende zum 3:2 durch Thomas Radu.
Somit war auch im letzten Drittel für Hochspannung gesorgt. Garmisch kam mit neuem Schwung aus der Kabine. Füssen hielt aber auch bei härterer Gangart voll dagegen und kam in der 49. Minute in Überzahl, nachdem SCR-Stürmer Zitterbart wegen anhaltenden Reklamierens vom Spiel ausgeschlossen wurde. Hier nutzte Manfred Eichberger nicht die leichte, sondern die schwierigere Schusschance zum 4:2. Damit war die Vorentscheidung gefallen, aber der EVF erhöhte sogar nochmals das Tempo. Marc Besl scheiterte im Alleingang an Fießinger, ehe eine Strafe gegen Velebny in der 57. Minute die Chance für den Anschluss ergab. Ohne Torhüter drückte der nie aufsteckende SCR auf das Füssener Tor, aber Hötzinger war weder aus kurzer noch größerer Entfernung zu überwinden. Dazu hatte er beim Pfostentreffer von Arkiomaa auch das Glück des Tüchtigen. Schließlich sorgte der von der Strafbank kommende Lubos Velebny mit seinem Empty-Net-Goal für den Endstand von 5:2 und großen Jubel auf den Rängen. Der EVF verbesserte sich durch den Sieg auf den vierten Tabellenplatz.
Trainer George Kink (Riessersee): „Das war heute die zu erwartende Schlacht, die Spiele gegen Füssen sind immer sehr eng. Auf beiden Seiten war die Torhüterleistung sehr stark. Wir hatten nur einen kleinen Kader, da hat am Ende auch etwas die Kraft gefehlt. Die Partie war sehr intensiv, ausschlaggebend für Füssen waren die drei Überzahltore.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Ich war unter der Woche sehr kritisch mit den Jungs. Wir haben zwar schon einige Punkte geholt, ich wollte aber, dass wir jetzt auch den nächsten Schritt machen und vor allem gegen direkte Gegner in der Tabelle die Zähler holen. Wir haben immer gewusst, dass wir Potential haben, konnten es aber nicht immer umsetzen. Die Mannschaft hat sich das zu Herzen genommen und zwei sehr gute Spiele abgeliefert.“ (MiL)
  
    
VER Selb
Die Schnauzer und Schnurrbärte sprießen / Im Wolfsbau sind viele in „Movember-Laune“ – und auch Kids
(OLS)  Movember – vor allem Eishockeyfans wissen ganz genau, dass es sich hier keineswegs um einen Schreibfehler handelt, sondern dass der Movember mittlerweile sich als feste Institution im Eishockeyjahr – unabhängig der Ligenzugehörigkeit – entwickelt hat. Movember ist aus dem Wort Moustache (Kurzform Mo), was auf Deutsch Schnurrbart und dem Monat November entstanden. Im November lassen sich Männer demzufolge Schnurrbärte wachsen, um während des Monats Spenden zu Gunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs zu sammeln. Was alles von einer kleinen Gruppe junger Männer in Adelaide/Australien im Jahr 2003 begann, hat sich bis heute zu einer weltweit ausgeprägten Spendenaktion entwickelt, seit dem Start 2003 kamen bis heute Spenden in Höhe von fast 500 Millionen weltweit zusammen.
Movember gehört zum Eishockeysport wie Puck und Schläger – auch beim VER Selb e.V. wird im November der Rasierapparat zur Seite gelegt und für den guten Zweck sollen Schnauzer und Schnurrbart nach Herzenslust sprießen. Movember ist aber nicht nur etwas für Spieler der 1.Mannschaft oder Altersgruppen innerhalb der VER-Organisation, wo biologisch gesehen der Bartwuchs allmählich einsetzt. Nein, in diesem Jahr wollten es auch die Nachwuchsakteure der U11 wissen.
Schuld ist letztendlich U11-Trainer David Hördler, der wegen seines Schnurrbartes von seinen „Zöglingen“ und Eltern aufgezogen wurde. Dass dann zwangsläufig auch auf die Movember-Aktion zu sprechen gekommen wurde, ist naheliegend. Eine Gruppe Spielermamas war es, die versuchten, Hördler´s Schnurrbart-Form einzuordnen – die ermittelte Kategorie „Walross“ bestritt und bestreitet Hördler bis heute vehement.
Eine Spielermama war es letztendlich auch, die aus dem heimischen Esszimmerschrank Bierfilze mit sehenswerten Bärten zu Tage förderte, die man sich an die Nase klemmen kann. Damit war der Grundstein gelegt – die U11 wurde für die Movember-Spendenaktion angemeldet und die Fotoapparate glühten - die Anzahl vieler aberwitziger Schnappschüsse zeigt dies eindrucksvoll.
Es kam aber noch besser. Nachdem bei der Anmeldung der U11 bemerkt wurde, dass es bereits ein VER Selb MoBro-Team 2019, bestehend aus zahlreichen Akteuren der 1.Mannschaft existiert, suchte man das Gespräch, ob die U11 mit einsteigen darf – und die Jungs der Ersten waren sofort begeistert.
„Gemeinsam sind wir stark, wir sind ein VERein – auch bei der Movember-Aktion 2019.
Die komplette Sammelaktion kann unter dem Link https://de.movember.com/team/2362593 eingesehen und verfolgt werden.
Aktuell sind 478 Euro (Stand 24.11.2019, 12:00 Uhr) zusammengekommen – das VER Selb MoBro-Team 2019 wünscht sich sehr, wenn in der letzten November-Woche nochmals ordentlich Gas gegeben werden kann und mit Unterstützung aller Wölfe-Fans noch eine schöne stattliche Summe für den guten Zwecks zusammen kommen würde – die 500-Euro-Hürde sollte auf jeden Fall locker geknackt werden.
  
    
ERC Sonthofen
Deutliche Niederlage gegen die Eisbären aus Regensburg besiegelt das Nullpunkte-Wochenende
(OLS)  Die Hausherren starteten mit viel Druck in die Partie und Nikola Gajovsky unterstrich die Ambitionen gleich in der ersten Spielminute mit einem Lattentreffer. In der achten Spielminute war es erneut Nikola Gajovsky, der allerdings dieses Mal an Konstantin Kessler scheiterte. Eine Minute später musste Richard Divis auf die Strafbank, doch leider konnten die Bulls die folgende Überzahl nicht nutzen. Noch während der Überzahl erhielt Lukas Slavetinsky eine Strafe wegen Hakens und diese sollte die Bulls teuer zu stehen kommen. Kurz vor Ablauf der Strafe traf Petr Heider auf Vorlage von Richard Divis zum 1:0. Gut eine Minute nach dem Treffer wurde Michail Guft-Sokulov auf die Strafbank geschickt und dieses Mal konnten auch die Bulls ihre Überzahl nutzen. Auf Vorlage von Ondrej Havlicek traf Santeri Ovaska in der 14. Spielminute zum 1:1 Ausgleich. Die Freude darüber hielt leider nur etwa drei Minuten, denn in der 17. Spielminute traf Richard Divis auf Vorlage von Lukas Heger zur erneuten Führung. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete denkbar schlecht für Sonthofen, denn in der 22. Spielminute erhöhte Constantin Ontl nach Vorlage von Richard Divis auf 3:1. In der 29. Spielminute musste erneut Lukas Slavetinsky auf die Strafbank und Regensburg wusste dies erneut zu nutzen. Nach genau 13 Sekunden in Überzahl erzielte Richard Divis seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Zwei Minuten später mussten Lukas Heger und Filip Stopinski gleichzeitig auf die Strafbank. Als Stopinski nach Ablauf der zwei Minuten zurück aufs Eis kehrte, erzielte er direkt mit dem ersten Angriff den Anschluss zum 4:2. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die zweite Pause.
In der 54. Spielminute trug auch Nikola Gajovsky sich in die Torschützenliste ein, als er das 5:2 erzielte. Die Vorlage zu diesem Treffer gab erneut der glänzend aufgelegte Richard Divis, der damit seinen fünften Scorerpunkt an diesem Abend markierte. Nach weiteren 45 Sekunden musste Robert Hechtl wegen Bandenchecks auf die Strafbank, doch die Bulls überstanden die Unterzahl unbeschadet. Anschließend verwalteten die Eisbären die Partie souverän und die Bulls kamen kaum noch zu nennenswerten Chancen. Die Partie endete somit verdient mit 5:2 für die Eisbären, welche damit bis auf einen Punkt an den ERC Sonthofen heranrücken.
Am kommenden Wochenende treten die Bulls Freitag in Riessersee und Sonntag zuhause gegen die Selber Wölfe an. Auch diese Aufgaben werden sicherlich nicht leicht werden, doch durch intensive Arbeit im Training soll der Turnaround so bald wie möglich geschafft werden.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Traumhafte Heimpremiere
(BYL)  Der 24.11. wird einen besonderen Platz in der Geretsrieder Eishockeygeschichte einnehmen. Nach 13 Jahren, 9 Monaten und 26 Tagen ohne Überdachung finden die Heimspiele im Heinz-Schneider Eisstadion zukünftig wieder im Trockenen statt, der Traum vieler Eishockeyspieler und Fans ist tatsächlich Realität geworden! Ein Blick in das Stadion lässt allerdings erahnen, dass in vielen Bereichen noch mit Hochdruck gearbeitet wird. Die Zuschauerkapazität ist deshalb vorerst auf 200 Besucher begrenzt, doch es wird hart dafür gearbeitet, diesen Zustand schnellstmöglich zu verbessern.
Selbstverständlich spürte man das Kribbeln an jeder Ecke, allen war die Vorfreude auf diesen Tag anzusehen. Für Trainer Sebastian Wanner keine leichte Aufgabe, die Gefahr der Übermotivation war durchaus gegeben, denn die Spieler wollten die Heimpremiere auf jeden Fall positiv gestalten. Von Nervosität war zu Beginn allerdings nicht wirklich viel zu sehen, der ESC war früh um Spielkontrolle bemüht. Königsbrunn hingegen konnte die besseren Möglichkeiten notieren, David Albanese war sofort gefordert. Trotzdem waren es die Rats-Fans, die zum ersten Mal jubeln durften. Ondrej Stava eroberte die Scheibe stark im Forecheck und hatte am Ende noch den Blick für den einschussbereiten Florian Strobl (8.). Das mit 200 Zuschauern ausverkaufte Heinz-Schneider Eisstadion bebte jetzt zwar nicht unbedingt, aber es war durchaus ein kleiner Vorgeschmack, welche Stimmung hier in Zukunft möglich sein kann. Auf dem Eis zog der EHC seine Linie weiter durch und traf durch Sramek zum verdienten Ausgleich (15.). Per Unterzahlkonter stellten die Rats wieder auf 2:1, ein Abpraller landete am Knie von Ondrej Horvath und von dort fand die Scheibe irgendwie ihren Weg hinter EHC-Torfrau Harss (18.). Horvath sorgte auch für den nächsten Höhepunkt und nagelte die Scheibe nur zwei Minuten später zum 3:1 unter die Latte, die Gäste wirkten in dieser Phase gedanklich nicht ganz bei der Sache.
Da hat scheinbar nicht mal die Drittelpause geholfen, denn 41 Sekunden nach Wiederanpfiff musste Horvath nach perfekter Vorarbeit von Strobl nur noch den Schläger zum 4:1 hinhalten (21.). Der Tscheche war nun völlig außer Kontrolle und legte weitere zwei Minuten später sogar das 5:1 nach (23.). EHC-Trainer Dietrich versuchte sein Team mit einer Auszeit wieder in die Spur zu bringen, was allerdings nur bedingt gelang. Die Gäste verbuchten zwar umgehend einen Pfostenschuss, doch in der Defensive brannte es weiterhin lichterloh. Per Billiardtor war Reiter in Überzahl erfolgreich und Harss räumte entnervt ihren Posten für Hetzel (30.). In einer anderen Welt befand sich weiterhin Ondrej Horvath, dem wirklich alles gelang. Per Nachschuss schraubte er das Ergebnis auf 7:1 und verbuchte seinen fünften Treffer an diesem Abend (31.). Warum auch immer, aber die Rats ließen sich von der ruppiger werdenden Spielweise der Gäste anstecken und besuchten nun immer öfter die Strafbank. Königsbrunn nutzte die Undiszipliniertheiten und verkürzte in doppelter Überzahl durch Trupp auf 7:2 (38.).
Im letzten Drittel ging es erstmal darum, wieder etwas Ruhe auf das Eis zu bringen. Scheinbar hatte Wanner in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn seine Jungs rissen sich nun am Riemen. Trupp hätte beinahe seinen zweiten Treffer nachgelegt, doch der Pfosten rettete für die Rats. Offensiv lief es weiterhin optimal, Strobl hämmerte den Puck per Schlagschuss zum 8:2 unter die Latte (44.). Die Gäste steckten aber zu keinem Zeitpunkt auf und zeigten weiter ihre Überzahlqualitäten. Sramek traf mit einem strammen Schuss über die Fanghand von Albanese und stellte auf 8:3 (46.). Nur wenige Sekunden später wurde sogar ein Penalty gegen den ESC ausgesprochen. Trupp trat an, verwandelte absolut sehenswert zum 8:4 und plötzlich waren die Rats gar nicht mehr so sattelfest (47.). Martin Köhler hätte wieder ordentlich Druck vom Kessel nehmen können, doch Hetzel reagierte glänzend mit dem Schoner und vereitelte wenig später eine Großchance von Strobl. Für das Tor sorgte dann Englbrecht, der vor Hetzel viel Zeit und Platz bekam einen Rebound zu verwerten (52.). Die Gäste aber zeigten sich hartnäckig und trafen im direkten Gegenzug zum 9:5 (53.). Etwas Glück und David Albanese verhinderten einen weiteren Königsbrunner Torerfolg. Auch die Rats konnten trotz guter Möglichkeiten nicht mehr nachlagen. Das 10. Tor wäre des guten aber auch zu viel gewesen.
Fazit: Viel besser hätte das Heimdebüt nicht laufen können. Ondrej Horvath schießt sich mit einem Fünferpack in die Geschichtsbücher, der ESC sammelt drei wichtige Punkte und jedem Zuschauer war die Freude über die Heimkehr deutlich anzusehen. Vor der Mannschaft liegen wichtige Wochen, den massiven Trainingsrückstand mitten in der Saison aufzuholen wird kein Selbstläufer. 
  
    
TSV Erding
Gladiators im Glück
(BYL)  Eine unglaublich packende Partie lieferten sich am Sonntagabend die 
Erding Gladiators und die Riverkings vom HC Landsberg. Nach 60 
dramatischen Minuten stand es 2:2 (1:1, 1:1, 0:0). Den glücklichen 
Zusatzpunkt holten sich die Gladiators in der Verlängerung.
Bei den Gladiators waren im Vergleich zum Freitag Philipp Michl und 
Christian Poetzel wieder dabei. Das machte sich deutlich bemerkbar. Das 
1:0 schoss mit Mark Waldhausen jedoch ein etatmäßiger Verteidiger, der 
nach gut drei Minuten den Puck im Winkel des Landsberger Tores 
versenkte. In der Folge wogte die schnelle Partie hin und her, 
allerdings mit wenig klaren Chancen, denn beide Teams agierten in der 
Defensive konzentriert.
Die beiden größten Möglichkeiten hatte Erdings Florian Zimmermann, doch 
konnte er Torwart David Blaschta nicht überwinden (7., 12.). Gegen Ende 
des Drittels kamen die Landsberger ein wenig auf, und jetzt war Erdings 
Torwart Christoph Schedlbauer gegen seinen Ex-Club mehrfach gefordert. 
Als Fabio Caricola alleine auf ihn zulief, hatte er dann auch das nötige 
Quäntchen Glück (19.), doch wenige Sekunden später schlug ein 
abgefälschter Schuss von Dennis Sturm unhaltbar zum 1:1 ein.
Der zweite Spielabschnitt war gerade 43 Sekunden alt, da lag der Puck 
schon wieder im Erdinger Tor – und wieder war Schedlbauer machtlos. 
Markus Kerber war nach einem Konter zum 2:1 für die Riverkings 
erfolgreich. Die Gladiators versuchten jetzt Druck aufzubauen, hatten 
auch einige gute Möglichkeiten, doch wollte der Puck nicht über die 
Linie. Landsberg verteidigte jetzt sehr geschickt und lauerte auf 
Konter. Der HCL trat in dieser Phase wie eine Spitzenmannschaft auf, und 
den Erdingern fiel nicht viel ein. Und wenn sich wirklich einmal eine 
Möglichkeit ergab, wie bei einem Konter von Philipp Spindler in der 35. 
Minute, war Blaschta auf dem Posten. Wie eine Erlösung war dann das 2:2, 
als Daniel Krzizok 31 Sekunden vor Drittelende in Überzahl aus kurzer 
Distanz traf.
In den letzten 20 Minuten drängten beide Teams auf die Entscheidung. In 
der 49. Minute jubelten die Landsberger schon, doch mit einem 
Monstersave rettete Schedlbauer gegen Sturm. In den letzten Minuten 
entfachten die Landsberger einen unglaublichen Druck auf das Erdinger 
Tor, auch bedingt durch Strafzeiten gegen die Gladiators. Die Gastgeber 
kamen kaum mehr aus ihrem Drittel, retteten aber das 2:2 über die Zeit.
Das bedeutete Verlängerung, und hier durften die Gladiators jubeln, als 
Waldhausen einen Zimmermann-Pass zum 3:2 abschloss (63.).
  
    
TEV Miesbach
Mit Sieg in Schongau zum dritten 6 Punkte Wochenende in Folge !
(BYL)  Am gestrigen Abend konnte der TEV Miesbach ein souveränes 1:5 (0:2, 1:3, 0:0) in Schongau erzielen und somit die verlorenen 2 Punkte aus dem Auftaktspiel, wieder zurück nach Miesbach holen. Trotz einiger Ausfälle zeigte unsere Mannschaft eine konstante Leistung über 60 Minuten und lies in der Defensive wenig zu, während offensiv die Torchancen verwertet wurden. Dabei musste der TEV auf Stephan Stiebinger, Felix Feuerreiter, Timon Ewert, Josef Frank, Thomas Amann und Maxi Meineke verzichten. Durch den Ausfall unserer Nummer 34, rückte Nachwuchstorhüterin Lisa Adlberger in den Kader.  Mit dem gestrigen Sieg konnten die Mannen von Headcoach Peter Kathan den sechsten Sieg in Folge feiern. Mit der Niederlage Waldkraiburgs in Passau, rückt unsere Mannschaft bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran, sodass es am kommenden Freitag, 29.11. zum Spitzenspiel um die Tabellenführung kommt. Spielbeginn in Waldkraiburg ist um 20:00 Uhr.
Im 1. Drittel gab  der TEV den Ton an und der erste Treffer lies nicht lange auf sich warten. In der 7. Spielminute erzielte Christian Czaika auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Nico Fissekis die 0:1 Führung im Powerplay. 10 Minuten später war Bobby Slavicek aus kurzer Distanz erfolgreich. ( Assistenten: Filip Kokoska, Nico Fissekis). Mit einer 0:2 Führung ging es für unseren TEV zum ersten mal in die Kabinen.
Im 2. Drittel erwischte der TEV wiederum den besseren Start. Erst 47 Sekunden gespielt konnte Bobby Slavicek die Vorlagen von Mäx Hüsken und Filip Kokoska zur 3-Tore Führung nutzen. Auch danach blieb unsere Mannschaft weiter spielbestimmend und drängte auf den nächsten Treffer. Schongau kam zwar zu Torchancen, die aber allesamt von Goalie Anian Geratsdorfer vereitelt werden konnten. In der 35. Spielminute dann zappelte das Spielgerät ein viertes mal im Schongauer Gehäuse. Nach Zusammenspiel von Franz Mangold und Dusan Frosch, war Michael Grabmaier zum 0:4 zur Stelle. Die einzige Unachtsamkeit am heutigen Abend wurde von den Mammuts im Gegenzug auch sofort genutzt. Fend war es der das 1:4 für Schongau erzielte. Doch kurz vor der Drittelsirene legte unsere Mannschaft nochmal einen drauf. Nach Kombination durch Nico Fissekis und Filip Kokoska erzielte Bobby Slavicek neben dem 1:5 auch einen Hattrick. Es war bereits das 22. Saisontor für den letztjährigen Bayernliga MVP. Im letzten Spielabschnitt schaltetet unsere Mannschaft auf Ergebnisverwaltung um. In einer sehr fairen Partie (nur 8 Strafminuten) lies der TEV zu keiner Zeit, Zweifel aufkommen und bringt sich mit dem Auswärtssieg in Position für das Topspiel am Freitag. „ Wir haben das hier sehr kontrolliert runtergespielt und verdient gewonnen. Wir werden uns nun unter der Woche gezielt auf das Duell mit Spitzenreiter Waldkraiburg vorbereiten und möchten auch von dort Punkte mitnehmen,“ berichtet Trainer Kathan nach dem Spiel.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage in Grafing
(BYL)  Nach dem Heimsieg gegen den ESC Dorfen mussten die Mighty Dogs beim EHC Klostersee eine 7:2 Niederlage einstecken.
In den 20 Minuten spielte der EHC Klostersee die Mighty Dogs an die Wand. Bei 4 gegen 4 stand es in der sechsten Spielminute bereits 1:0 (Quinlap). Danach erhöhten die Hausherren innerhalb von drei Minuten auf 4:0 (11. – 13.). Die ersten beiden Treffer erzielten Robert Wren und Gennaro Hördt, der dann auch noch das 4:0 nachlegte, als beide Mannschaften erneut einen Spieler weniger auf dem Eis hatten. Bevor es in die Kabine ging, fiel in Über zahl noch das 5:0 durch Felix Kaller (18.).
„Das erste Drittel war katastrophal. Klostersee hat uns überrollt. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Keine Abschlüsse nach vorne, wir konnten hinten gar nicht rausspielen. Dann steht es folglich 5:0 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Drittel sind wir etwas besser ins Spiel gekommen. Aber auch nur weil Klostersee mindestens einen Gang zurückgeschalten hat. Dann ging es zum Schluss 7:2 aus – völlig verdient für Klostersee“, analysierte Kapitän Andreas Kleider die Partie. Denn auch der 5:1 Treffer von Marcel Grüner (28.) und das Powerplaytor von Youngster Lucas Kleider (53.) änderten nichts mehr an der 7:2 Niederlage der Mighty Dogs.
In der Pressekonferenz nach der Partie kam auch der Rückzug der Kissinger Wölfe und insbesondere die in der Region freigewordenen Spieler zur Sprache. „Wir haben drei, vier Spieler, die in der ganz engen Wahl sind für das Team der Mighty Dogs, weil die spielerisch und menschlich zu uns passen würden. Da müssen wir jetzt sondieren. Aber die oberste Priorität hat ein Trainer, denn ein Trainer stellt immer auch die Mannschaft mit auf, der muss die Spieler mitauswählen. Das ist, glaube ich die oberste Priorität, bevor wir Spielerauswahl treffen.“, nahm der mitgereiste erste Vorstand Sergei Chevalier Stellung.
Am kommenden Freitag findet in Schweinfurt das Jubiläumsspiel gegen den EHF Passau anlässlich des 85-jährigen Bestehens des ERV Schweinfurts statt. Zur Feier des Tages werden die Mighty Dogs in einem ganz besonderen Dress auflaufen. Extra für das 85-jährige Jubiläum wurden Retrotrikots designed, die sich an dem Design der ersten Trikots der Schweinfurter Eishockeymannschaft orientieren. Diese exklusiven Trikots werden nach dem Jubiläumsspiel Game-worn verlost. Bully im Icedome ist um 20 Uhr.
  
    
EV Dingolfing
Erste Heimniederlage der ISAR Rats versüßt durch Glühweinparty - Liga-Zweiter ERSC Amberg schlägt die Isar Rats mit 4:8, Herzog´s Haus der Genüsse spendet Glühwein
(BLL)  In voller Besetzung ist der ERSC Amberg am Sonntag nach Dingolfing gereist. Obwohl die Isar Rats unter der Woche nie komplett trainieren konnten, hatten auch die Dingolfinger keine verletzungs- oder krankheitsbedingten Ausfälle. Lediglich Routiné Kößl war aus privaten Gründen verhindert.
Wie bereits am Freitag in Pegnitz legte der EVD einen Blitzstart hin. Barz, Meichel und Ohr konnten im ersten Drittel den Amberger Torhüter überwinden und sorgten für einen 3:1 Zwischenstand für die Dingolfinger. Man könnte meinen, dass das Spiel dann eigentlich für die Heimmannschaft gelaufen ist. Doch im Eishockey dreht sich ein Ergebnis oft sehr schnell. Im zweiten Drittel gaben die Dingolfinger durch oft unnötige Strafzeiten den Wild Lions den Weg frei. Der Ligazweite, mit extrem talentiertem Sturm, weiß diese Chancen auch zu nutzen und drehte das Ergebnis zum Ende des zweiten Drittels auf 4:5 für Amberg.
Dingolfing im Hintertreffen, startete ins Entscheidungsdrittel mit diesem geringen Rückstand, konnte aber anstatt aufzuholen nur noch zuschauen, wie Amberg die drei wichtigen Liga-Punkte vom Eis schabte. Endstand 4:8 für Amberg. Ein Ergebnis, das nicht dem Leistungsunterschied der Mannschaften entspricht. Die Amberger haben disziplinierter und taktischer gespielt und die Dingolfinger durch individuelle Fehlentscheidungen das Spiel gefährdet und damit verloren. Ein Wochenende, nachdem sich die Dingolfinger in die Selbstreflektion begeben müssen, denn nächstes Wochenende geht’s gegen den direkten Tabellengegner Selb um den so wichtigen vierten Tabellenplatz. Dieser sichert die Eintrittskarte in die Aufstiegsrunde der Landesliga, was für beide Mannschaften das besagte Ziel ist. Ein definitiv spannendes Entscheidungsspiel! Im Anschluss hatten die enttäuschten Fans noch die Möglichkeit, sich bei Pressekonferenz und Herzogs Glühwein vom Schock zu erholen.
  
    
SC Forst
Aufstiegsfavorit eine Nummer zu groß - Nature Boyz unterliegen dem ESC Kempten
(BLL)  Dieses Landesligaspiel am Freitag bedeutete für Co-Trainer Horst Rauh seine Premiere, denn Stefan Roth erkrankte und konnte so nicht mit nach Kempten fahren. Dieser Umstand war jedoch nicht ursächlich für die deutliche 8:0 (1:0, 6:0, 1:0) Niederlage gegen die Sharks.
Die Nature Boyz waren gewillt, die Hausherren ein wenig zu ärgern, und auch den Co-Trainer bei seiner Premiere zu unterstützen. Der Matchplan war in der Woche schon klar besprochen worden, es sollte aus einer kontrollierten Defensive heraus agiert werden. Dass die Hausherren ihren Sturmlauf gleich nach dem ersten Bully starteten, war auch erwartet worden. Die Chancen der Gastgeber häuften sich, doch hatten sie die Rechnung ohne Markus Kieslich im Forster Tor gemacht, denn der zeigte einige klasse Paraden. Unzählige Angriffe mußten verteidigt werden, die Null stand bis zur 18. Spielminute, da konnte Markus Vaitl die 1:0-Führung, gleichzeitig Pausenstand, erzielen. Bis dahin gingen die Sharks teilweise sehr großzügig mit ihren Chancen um.
Die Abwehrtaktik hielt im Mittelabschnitt nicht lange, denn bereits in der 25. Minute klingelte es wieder im Forster Kasten, in Überzahl traf Ziegler zum 2:0. Dann ging es Schlag auf Schlag, denn zwischen der 32. und 38. Spielminute trafen die Hausherren noch 5 mal ins Schwarze. Der Widerstand war gebrochen, die Mannschaft der Nature Boyz ergab sich ihrem Schicksal. Fast keiner konnte sich gegen den Angriffwirbel effektiv stellen, zu überlegen waren die Hausherren.
In der Pause zum letzten Spielabschnitt forderte Trainer Horst Rauh nochmal die Mannschaft auf, Charakter zu zeigen und apellierte an die Ehre der Spieler. Die Worte zeigten offensichtlich Wirkung, denn plötzlich hielten die Spieler wieder dagegen, der eingewechselte Jan Vlach stabilisierte die Abwehr durch seine Paraden. Mag sein, dass die Hausherren ob der klaren Führung nachlässiger agierten, ihnen gelang lediglich noch ein Torerfolg in der 47. Spielminute, in Überzahl, zum 8:0, der gleichzeitig den Endstand bedeutete.
  
    
ESC Kempten
Nur sieben Sekunden - Sharks verlieren das Derby gegen Buchloe mit 4:5 nach Verlängerung
(BLL)  Zumindest einen Punkt mitgenommen, das war die positive Nachricht des Abends nach der knappen Niederlage der Kemptener. Es war wie schon beim Hinspiel in Buchloe ein packendes und spannendes Match, welches sich die beiden Allgäuer Teams lieferten. Nicht ganz das Tempo und „Hurra nach vorne Eishockey“, aber taktisch sehr diszipliniert, so gingen die Teams die Begegnung an. Defensiv sicher stehen und keine Fehler machen. Diese Devise hatten scheinbar beide Trainer ausgegeben, so sahen zumindest die ersten 10 Minuten aus. Dann brachte ein Doppelschlag durch Hauck und den starken Boger in der zehnten und elften Minute die Gäste mit 0:2 in Front. Nun waren, wie eigentlich am ganzen Abend die Comeback Qualitäten der Sharks gefragt. Und so war es Adrian Kastel-Dahl der in der 15. Spielminute auf 1:2 verkürzte. Doch Buchloe ließ sich nicht einschüchtern und blieb am Drücker und brandgefährlich. Der starke Danny Schubert im Kemptener Tor musste seine Farben mehr als nur einmal mit seinen Paraden retten. In der 29. Minute war aber auch er machtlos und erneut Boger stellte den alten Zwei Tore Vorsprung wieder her. Zum Glück für die Sharks war es nur eine Minute später Andreas Ziegler der sich durchbiss, nachdem er die Scheibe hinter dem Buchloer Tor holte, vor das Gehäuse von Wiedemann fuhr und erneut verkürzte. Somit musste das letzte Drittel die Entscheidung bringen. Und wieder waren es die Gäste die trafen, Michal Telesz konnte viel zu einfach unbedrängt aus der Ecke mit der Scheibe vor das Tor von Schubert fahren und verwandelte eiskalt zum 4:2. Aber auch der erneute 2 Tore Vorsprung der Pirates war noch nicht die Vorentscheidung. Kempten kämpfte, von den knapp 600 Zuschauern lautstark angefeuert weiter um den Anschluss. Und der gelang in der 48. Minute durch Ron Newhook. Der Druck der Hausherren auf den Ausgleich nahm immer mehr zu, dies war die stärkste Phase der Sharks. Und mit einem satten Schlagschuss zum 4:4 Ausgleich nur 3 Minuten später brachte Patrick Weigant die Halle nun endgültig zum Beben. Das Spiel wogte hin und her aber es wollte kein weiterer Treffer in der Regulären Spielzeit  mehr fallen. Die Verlängerung begann der ESC in Überzahl. Noch 19 Sekunden mussten die Pirates nach einer 2 min. Strafe gegen ihren Keeper mit 3 gegen 4 auskommen. Der Coach der Sharks Carsten Gosdeck wollte dies umgehend nutzen und schickte seine 4 besten Stürmer aufs Eis. Doch das Bully gewann Buchloe und Christian Wittmann zog mit der Scheibe alleine davon und traf, nach nur 7 Sekunden war die Messe bereits gelesen. Die Gäste sicherten sich den Zusatzpunkt. Kempten konnte nicht an die guten Leistungen aus den beiden Spielen zuvor anknüpfen. Buchloe war der erwartet starke Gegner und spielte einfacher und geradliniger. So war der Sieg der Pirates an diesem Abend auch letztendlich verdient.
  
    
EV Pfronten
Falcons testen Mustangs
(BLL)  Bereits am Dienstag Abend um 20 Uhr empfangen die Falcons das US-College-Team der Stevenson Mustangs zu einem internationalen Testspiel. Die US-Amerikaner waren zuvor zu Gast beim Bezirksligisten, dem ERC Lechbruck, gegen den am Ende ein knapper 5:4 Sieg nach Penaltyschießen heraussprang. Bevor die Mustangs ihren Deutschlandtrip fortsetzen, werden sie sich nun am Dienstag mit dem Landesligisten messen. Der Eintritt für dieses Freundschaftsspiel ist frei.
  
    
EV Aich
ÜBERZEUGENDER HEIMSIEG GEGEN BERCHTESGADEN
(BBZL)  Mit einem deutlichen 11:3 (6:0/3:2/2:1) gegen die Gäste aus Berchtesgaden haben die Aicher einen wichtigen Sieg in der heimischen Clariant Arena errungen.
Nach den zuletzt unglücklichen Niederlagen im Pokal und der Liga hat der Aicher Coach Georg Herrmann in den letzten Trainings speziell auf diese Partie hingearbeitet. Dies ist ihm anscheinend auch sehr gut gelungen. Die Aicher konnten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihr Spiel aufziehen und haben die Gäste von Anfang an unter Druck gesetzt.
Sie erwischten einen Bilderbuchstart, denn nach exakt nach 104 Sekunden hieß es 1:0. Thomas Wilhelm schloss einen schönen Spielzug über Florian Erl und Christian Koller souverän ab. Beflügelt von der frühen Führung legten die Aicher nach und es ging bis zur 12. Minute Schlag auf Schlag. Da stand es nämlich bereits 6:0 für die Gastgeber. Wesentlichen Anteil dran hatte Wilhelm, der im ersten Drittel einen Hattrick erzielte.
Das zweite Drittel begann wie das Erste. Es waren keine zwei Minuten vergangen, da erhöhte Erl auf 7:0. Und kurz darauf legte Alexander Scholz, der ebenfalls drei Treffer erzielte, zum 8:0 nach. Trotz des deutlichen Rückstands gaben die gewohnt kämpferischen Gebirgler nicht auf. Der Lohn war in der 26. Minute ein Treffer, bei dem der Aicher Torhüter Pfafferott chancenlos war.
Als Jens Trautmann auf der Strafbank saß – übrigens die einzige Strafzeit für Aich in dieser Partie und sie somit einen Mann weniger auf dem Eis hatten, erkämpfte sich Michael Schwarzkugler im gegnerischen Drittel die Scheibe, bediente Wilhelm und es stand 9:1 für die Gastgeber.
Das Spiel war damit endgültig entschieden, so dass es die Aicher etwas ruhiger angehen konnten. Die Folge war, dass auch die Gäste mehr Chancen hatten. Noch vor Ende des 2. Drittels kamen sie deshalb zu ihrem 2. Treffer.
Auch der letzte Spielabschnitt begann für die Aicher perfekt. Scholz machte es nach 38 Sekunden zweistellig – 10:2.
Beim dritten Treffer der Berchtesgadener wurde der Schuss  von einem Aicher Spieler  abgefälscht – mehr als Ergebniskosmetik war das Tor aber nicht mehr. Den Schlusspunkt setzte Scholz in der 47. Minute zum 11:3.
Pech für die Youngster Niklas Hobmaier und Phillip Heiles, die sich wieder sehr gut präsentierten, dass der Treffer von Hobmaier nach Heiles nicht mehr zählte, da kurz vorher die Schlusssirene ertönte.
  
    
Wanderers Germering
Ticket für Bayernkrug-Viertelfinale nach Kraftakt gelöst
(BBZL)  Bei den Wanderers schaut man auf einen ereignisreichen Abend zurück. Nach einem torreichen Spiel ging das Vorisek-Team mit einem 9:7 Sieg vom Eis. Es war das erwartet schwere Match, denn in Sachen Einstellung, Kampf und Leidenschaft standen die Berchtesgadener den Germeringer nichts nach. Im Gegenteil. Zweimal zeigte das Team aus der Alpenregion herausragende Comeback-Qualitäten, indem sie einen zwischenzeitlichen drei und zwei Tore Rückstand aufholten. Beim EVG gab es viele sehenswerte Aktionen in der Offensive, aber auch einige Konzentrationsschwierigkeiten und individuelle Fehler vor dem eigenen Tor, die eiskalt bestraft wurden. Die Gäste zeigten den Münchner Vorstädter klar auf, dass man sein Spiel über die volle Distanz durchbringen muss, ansonsten kann es auch mal schwer werden. Trotz aller Kritik, die man sich am vergangenen Wochenende gefallen lassen muss, zählt am Ende nur das Weiterkommen und das hat man nach zwei Erfolgen gegen Berchtesgaden geschafft. Aber im schwarz-gelben Lager hat man hohe Ziele und daher muss man sich Fehler eingestehen, ansprechen und es bei den nächsten Aufgaben besser machen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - Wanderers empfangen den ESV Dachau
Am 1. Advent empfangen die Germeringer den ESV Dachau in heimischer Halle. Das Team von Ex-Wanderers-Coach Jürgen Fleissner hat nach vier Ligaspielen drei Niederlagen bei einem Sieg vorzuweisen. Dabei soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die „Woodpeckers“ nur 3:4 beim aktuellen Tabellenzweiten der SG Schliersee/Miesbach verloren haben. In der ersten Runde des Bayernkrugs schied der ESV nach dem 3:6 gegen die zweite Mannschaft des EHC Bad Aibling bereits vorzeitig aus. Zu den gefährlichsten Akteuren der Dachauer zählen Kapitän Maximilian Braun, Rick Gebhardt, Florian Winhart und Trainersohn Ferdinand Fleissner. Neben Winhart und Fleissner trugen auch Jonas Rimann, Jerome Marmorstein und Sven Schittenhelm bereits das schwarz-gelbe Trikot in der Vergangenheit. Im Vorjahr beendeten die „Woodpeckers“ die Vorrunde in der Bezirksliga-Gruppe 3 mit dem vorletzten Tabellenplatz. Die beiden Aufeinandertreffen gegen die Wanderers endeten 0:7 und 3:4 für die Münchner Vorstädter. Gerade das knappe Ergebnis in der Germeringer Halle lässt den ESV hoffen, dass vielleicht heuer eine Überraschung möglich ist. Am Sonntag kommt es zudem zum Wiedersehen von EVG-Goalie Severin Dürr mit seinen ehemaligen Kollegen, mit denen er die letzten beiden Jahre zusammenspielte. Auch wenn er dort vorwiegend als Feldspieler aufgelaufen ist, so findet er im Germeringer Tor allmählich zu alter Stärke als Goalkepper. Das möchte er selbstverständlich in dieser Partie unter Beweis stellen.
Das Vorisek-Team trifft am Wochenende auf den amtierenden BEV-Pokalsieger. Im vergangenen März feierten die Dachauer damit den bislang größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte. Mit einer ambitionierten Gästemannschaft darf man auf jeden Fall rechnen. 
  
    
ESC Kempten 1b
Spannender Pokalfight bis zum Ende - ESC Kempten 1b scheidet nach 7:7 in Maustadt im Achtelfinale unglücklich aus
(BBZL)  Nicht wieder zu erkennen war die 1b der Kemptener  Sharks am vergangenen Samstag beim  Achtelfinal Rückspiel um den Bayernkrug in Memmingen gegen den HC Maustadt. Ein wahrer Pokalfight mit hohem Tempo entwickelte sich und von Beginn an war
zu merken das beide Teams das Spiel vor einer übrigens tollen Kulisse gewinnen wollten. Die Partie wogte hin und her und bereits beste Einschussmöglichkeiten blieben vorerst auf beiden Seiten liegen. Auch blieben hier einige Pfiffe der Schiedsrichter bei oftmals klaren Vergehen seitens der Gastgeber aus. Kurz vor Drittelende jedoch erzielten die Kemptener durch den starken Waleri Barmasev den ersten Treffer.  Wahrscheinlich noch mit dem Kopf in der Kabine war die Truppe von Helmut Wahl als Maustad zu Beginn des zweiten Abschnitts der 1:1 Ausgleich gelang. Das Team ließ sich dadurch aber nicht beirren und agierte weiter druckvoll in Richtung Maustädter Tor und dies wurde im zweiten
Drittel dann auch gleich mehrfach belohnt. Eine erwähnenswerte Kombination, die lehrbuchmäßig durch Christian Engler und Benny Dick vorbereitet wurde, schloss wiederum Waleri Barmasev eiskalt zum zwischenzeitlichen 2:4 ab. Beim Stand von 2:5 ging es ins letzte Drittel und der HC Maustadt gab sich noch lange nicht geschlagen. Hier merkte man nun, das Kempten dem hohen Tempo doch Tribut zollen musste. Maustadt kam durch weitere
Treffer näher und näher bis zum 6:7. Eine Auszeit die Kempten für sich in Anspruch nahm brachte dann wieder etwas mehr Ordnung und Ruhe ins Spiel. Für Aufregung sorgten jetzt wiederum die Unparteiischen, welche ein klares Icing nicht pfiffen und dem HC Maustadt somit den siebten Treffer ermöglichten. Auch aus einer weiteren fragwürdigen Strafzeit gegen die Kemptener in der 57. Spielminute konnte Maustadt kein Kapital mehr schlagen. Auch als Kempten anschließend seinen wiederum starken Rückhalt Florin Baumberger zugunsten eines sechsten Feldspielers ersetzte, brachte dies nicht mehr die erhoffte Wende. Bleibt zum Fazit, das man allen Kemptener Akteuren großen Respekt für die erbrachte Leistung zollen muss. Das Team um Kapitän Tobias Pichler hat gekämpft bis zum Schluss und sich nie aufgegeben.
  
    
HC Maustadt
Anstrengend, aber erfolgreich - HCM mit Erfolgen im Pokal und Liga
BBZL)  Das vergangene Wochenende war für den Eishockey-Bezirksligisten HC Maustadt recht anstrengend, unter’m Strich aber auch erfolgreich. Im BEV-Pokal wurde nach einem 7:7 gegen Kempten 1b das Viertelfinale erreicht, in der Liga gab’s beim EV Königsbrunn einen deutlichen 9:2-Erfolg. Damit bleibt der HCM weiter im Meisterschaftsrennen.
Gegen Kempten startete der HCM eine Freikartenaktion, rund 300 Fans kamen und sollten einen richtigen Pokalkrimi erleben. Mit dem 3:2-Erfolg aus dem Hinspiel hatten die Maustädter einen kleinen Vorteil, den wollten die Kemptner mit Unterstützung ihrer ersten Mannschaft ausgleichen. Ein ausgeglichenes und rasantes Startdrittel ging mit 1:0 knapp an die Kemptner, die nach der ersten Pause und bis weit in den Schlußabschnitt wie der sichere Sieger aussahen. Zwar gelang Kevin Aschenbrenner der zwischenzeitliche Ausgleich (1:1) und Jimmy Nagle der Anschlußtreffer (2:3), aber Kempten gab mächtig Gas und zog auf 2:5 nach 40 Minuten davon.
Das letzte Drittel war dann nichts für schwache Nerven: Sascha Schuhmann (3:5) und Jimmy Nagle (4:6) können zweimal verkürzen, zweimal legen die Gäste vor. In den letzten zwölf Minuten setzte der HCM alles auf eine Karte und wurde belohnt – Dennis Schirrmacher und zweimal Jimmy Nagle – der insgesamt viermal traf – glichen innerhalb von nicht einmal drei Minuten aus und sorgten damit für ein Happy-End in diesem Pokalkrimi. Weil das Hinspiel mit 3:2 an die Maustädter ging, steht der HCM im Viertelfinale des BEV-Pokals. Der Gegner steht mit der SG Schliersee/Miesbach bereits fest.
Bei der vermeintlichen Punktspiel-Pflichtaufgabe beim Schlußlicht Königsbrunn nur einen Tag später gab sich der HCM keine Blöße. Das Team um Spielertrainer Ingo Nieder tat sich gegen die arg defensiven Gastgeber trotz der beiden schnellen Tore durch André Aschenbrenner anfangs schwer, den Riegel zu knacken. Spätestens als Jimmy Nagle und Dennis Schirrmacher auf 4:0 erhöhen konnten, war die Partie gelaufen. Zwar kamen die Brunnenstädter im Schlußabschnitt zu zwei Toren, weil aber erneut Jimmy Nagle (2x), Dennis Schirrmacher und André Aschenbrenner sowie Ingo Nieder auf Maustädter Seite erfolgreich waren, stand zum Schluß ein standesgemäßer 9:2-Sieg auf dem Spielberichtsbogen.
Bei der SG Lindenberg/Lindau wartet auf den HCM am Samstag (18 Uhr) eine knifflige Aufgabe. Die Ostallgäuer haben zwei Punkte weniger als die Maustädter auf dem Konto, aber auch eine Partie weniger ausgetragen. 
Lindenberg mußte bislang zwei Niederlagen hinnehmen, zuhause gegen Türkheim (2:4) und mit 3:5 in Lechbruck. Für den Verlierer dürfte das Meisterschaftsrennen fürs erste beendet sein.
  
    
Regionalliga Südwest
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen neuem Tabellenführer
(RLSW)  Das Ziel, im Heimspiel gegen den EV Ravensburg auf die Play-Off-Ränge auszuschließen, müssen die Eisbären vorerst vertagen, nachdem man dem neuen Tabellenführer Ravensburg mit 1:4 unterlag.
Im ersten Abschnitt tasteten sich beide Teams mehr oder weniger ab, keines der Teams wollte durch zu schnelles Vorchecken in Rückstand geraten. Die wenigen Torchancen entschärften beide Goalies fehlerlos, so dass es torlos in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt wurden beide Teams deutlich offensiver und lieferten sich zeitweise einen offenen Schlagabtausch. Der vermeintliche Eisbären-Führungstreffer durch Smallchild zu Beginn des Drittels fand wegen Abseits keine Anerkennung, doch die Eisbären spielten offensiv weiter. Es war jedoch der EV Ravensburg der aus dem Gewühl heraus das 0:1 erzielte (30.). Ähnliche Vorzeichen auch vor dem 0:2 (34.) was die Eisbären unter Zugzwang brachte. Doch man schaffte es nun nicht mehr, an die guten ersten Minuten anzuschließen und leistete sich darüber hinaus einen fatalen Fehlpass, der das 0:3 (39.) zur Folge hatte. Kurz darauf musste ECE-Goalie Kappes in höchster Not klären, um ein frühes Debakel zu verhindern.
Nach einem Wechselfehler in Unterzahl, erhöhte der EVR jedoch zu Beginn des Schlussdrittels früh auf 0:4 (46.), erstmals konnten die Eisbären dann jedoch schnell antworten – Wagner zum 1:4 (47.). Doch trotz guter Chancen sollte der ersatzgeschwächten Eisbären-kein weiterer Treffer gelingen, so dass man sich auch im zweiten Duell dieser Spielzeit dem EV Ravensburg geschlagen geben musste.
  
    
Regionalliga West
   
EHC Neuwied Bären
Glanzlos aber souverän gewonnen
(RLW)  Der Neusser EV ist zwar abgeschlagener Tabellenletzter der Eishockey-Regionalliga West, aber klare Siege im Vorbeigehen darf man gegen die Mannschaft von Daniel Benske nie erwarten. Auch nicht, wenn man zu den Spitzenteams der Liga zählt. Die EG Diez-Limburg mühte sich vor einer Woche zu einem 3:2-Erfolg, der EHC „Die Bären“ 2016 setzte sich nun mit 4:2 durch und holte im letzten Spiel unter der Regie von Carsten Billigmann als Trainer noch einmal drei Punkte, mit denen die Neuwieder den zweiten Platz vor den Hammer Eisbären verteidigten. „Ein Augenschmaus war das heute wahrhaftig nicht“, fasste Billigmann die 60 Minuten zusammen.
Ein Trainer kann seine Spieler noch so sehr motivieren, und die sich in der Kabine beim Umziehen noch so viel vornehmen, aber richtig auf Betriebstemperatur zu kommen und die letzten Prozent herauszukitzeln, fällt schwer, wenn das Drumherum eher trist daher kommt. Nun ist es in der Neusser Eissporthalle bekanntermaßen beinahe so, dass man nach der Eisaufbereitung dem Wasser beim Frieren zuhören kann. „Da fällt es einem natürlich schwer, richtig in Schwung zu kommen“, so Billigmann.
Das gelang Neuwied nach dem Eröffnungsbully eigentlich direkt. Nach nur 35 Sekunden bezwang Jeff Smith den Neusser Schlussmann Tjaard Jansen. Die erste Reihe des EHC gab auch danach den Takt vor. Smith legte zweimal vor, Sam Aulie vollendete zweimal – nach 26 Minuten hatten die Bären den Vorsprung auf 3:0 ausgebaut. Trotzdem stellte Billigmann fest: „Der Schlendrian ist etwas eingekehrt, wir haben unser Spiel nicht konsequent durchgezogen.“ Schlendrian hin, Schlendrian her, in Gefahr geriet der vierte Neuwieder Sieg im vierten (und letzten) Hauptrundenspiel gegen Neuss nicht. Auch nicht, als Jason Popek zum 1:3 traf (27.), auch nicht nach Marc Sprengnöders 2:4 (46.). Dazwischen lag das Tor von Bären-Kapitän Stephan Fröhlich (34.).
„Wenn es drohte brenzlig zu werden, waren wir direkt wieder hochkonzentriert“, so Billigmann. Sinnbildlich dafür nannte er die Situation fünf Minuten vor Schluss. Maximilian Wasser und Maik Klingsporn mussten in einer sehr fairen Begegnung mit insgesamt nur zehn Strafminuten auf die Strafbank, und Neuss durfte zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr angreifen. Chancen, den Spannungsbogen aufzubauen? Fehlanzeige. „Wir haben nichts mehr zugelassen und die drei Punkte souverän nach Hause gebracht“, sagte Billigmann.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
7:5 Heimsieg gegen Saale Bulls
(RLO)  Ein packendes Spiel gab es am Samstag gegen die Saale Bulls Reserve. Bis kurz vor Schluss war es eine Zitterpartie, bei der die Hallenser unseren Männern alles abverlangten. Knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene erlöste Charly Rudolph auf Vorarbeit von Jiri Charousek die 500 Fans im Küchwald.
Damit bleiben die Crashers in ihrem Wohnzimmer eine Macht. 16 Punkte aus 6 Spielen – Wahnsinn!
Mehr zum Spiel gibt es hier: https://chemnitz-crashers.de/2019/11/24/75-heimsieg-ueber-die-saale-bulls-1b/
Die nächsten beiden Spiele der Crashers sind auswärts; am 30.11., 19:00 Uhr bei den Eisbären Juniors und am 7.12., 19:30 Uhr bei den Berlin Blues.
Das nächste Heimspiel ist am 14.12. gegen den aktuellen Tabellenzweiten FASS Berlin.
  


 Dienstag 26.November 2019 www.icehockeypage.de 
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