Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Oberliga
(OL)  In der kommenden Wochenende soll ein neuer Modus für die kommende Oberligasaison beschlossen werden, was durch den späteren Saisonbeginn notwendig wird. Play-Offs Nord gegen Süd wird es wohl nicht mehr geben, sondern lediglich Liga-interne Play-Offs. Die beiden Meister sollen dann den DEL2-Aufsteiger ausspielen. Im Süden ist eine Einfachrunde angedacht, danach die Meisterrunde um die Play-Off-Teilnehmer zu ermitteln, zudem soll an der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten festgehalten werden
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Stürmer Wassilij Guft-Sokolov, der ursprünglich aus dem Münchener Nachwuchs stammt und zuletzt im Nachwuchs des SC Riessersee aktiv war, wechselt zu den Ice Hogs
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Dem Vernehmen nach haben die Ice Tigers Mittelstürmer Tyson McLellan für die kommende DEL-Saison verpflichtet. Der 24-jährige US-Amerikaner spielte zuletzt in der College-Liga NCAA. Die offizielle Bestätigung des Transfers aus Nürnberg steht allerdings noch aus
  
ES Weißwasser
(RLO)  Nach der Verpflichtung von Verteidiger Joseph Hazeldine kommt nun mit Stürmer Mac Howlett ein weiterer englischer Nachwuchsnationalspieler, der bereits in der höchsten Liga gespielt hat, zu den Jungfüchsen
  
HC Landsberg
(OLS)  Die Nachwuchscracks Anton hanke, Florian Bayer und Maximilian Merkel werden nun in der kommenden Saison doch nicht das Riverkings-Trikot tragen und werden sich einem Verein in der Bayernliga anschliessen
  
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Benjamin Rakonic, der aus dem Nürnberger Nachwuchs hervorging und bereits in der Saison 2017/2018 für die Ice Dogs spielte, wird nun von den Schweinfurt Mighty Dogs aus der Bayernliga zum EVP zurückkehren
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Verteidiger Felix Päßler nun sein Comeback im Trikot der Fire Wings geben
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Verteidiger Gabriel Federolf wechselt aus der Oberliga von den Lindau Islanders zu den Rebels. Ebenfalls die Defensive soll Erik Muljar verstärken, der aus dem Schwenninger Nachwuchs stammt und zuletzt Erfahrungen in Nordamerika sammelte. Zudem kommt der kanadische Stürmer Jordan Harding-Bautista von den Sicamous Eagles nach Stuttgart
  
EA Schongau
(BYL)  Verteidiger Mathias Schuster, der zuletzt für das 1b-Team aufs Eis ging, wird künftig wieder für die 1.Mannschaft in der Bayernliga auflaufen. Unterdessen wurde bekannt, dass die drei jungen Spieler Anton Hanke, Florian Bayer und Maximilian Merkel, die vom HC Landsberg mit einer Förderlizenz ausgestattet werden sollten, nun doch nicht für die Mammuts auflaufen werden
  
SC Bietigheim-Bissingen
(RLSW)  Stürmer Lukas Fröhlich, der aus dem eigenen Nachwuchs hervor ging, bei den Steelers auch schon im DEL2-Team stand und Oberliga-Erfahrungen bei den Hannover Indians und den Höchstadt Alligators sammelte, wird nach einem Jahr in der Bayernliga bei den Schweinfurt mighty Dogs nun wieder zu seinem Heimatverein zurückkehren. Nach einigen Abgängen im Amateur-Team steht nun aber fest, dass weiterhin zahlreiche bisherige Spieler auch weiterhin wieder im Ellental auflaufen werden
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Mit Stürmer Franz Schmidt bleibt den Wölfen ein wichtiger Leistungsträger erhalten. Mit beachtlichen 79 Scorerpunkten zählte er in der letzten Saison zu den wichtigsten Spielern in der Offensivabteilung
   
EKU Mannheim
(RLSW)  Stürmer Tim Frey wechselt von den Eisbären Eppelheim zu den Mad Gogs und Verteidiger Sascha Göth kehrt nach einem Jahr bei den Baden Rhinos Hügelsheim zurück
  
EV Duisburg
(RLW)  Weitere Neuzugänge bei den Füchsen: Vom ESV Bergisch Gladbach kommt Verteidiger Peter Zirnov zum EVD und vom Neusser EV wechselt Lukas Siebenmorgen, der ebenfalls für die Defensive eingeplant ist, nach Duisburg. Ausserdem werden die Nachwuchsspieler Leon Brunet, Achilles und Ares Avgerinos, Tobias Fischer, Vincent Robach, Tim Schröder und Lennart Schmitz ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
Moskitos Essen
(RLW)  Der nächste Neuzugang bei den Wohnbau Moskitos ist unter Dach und Fach: Vom DNL-Team des Krefelder EV wechselt Stürmer Tom Dannähl nach Essen, wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Stürmer Julian Grund, der aus Lauterbach stammt und seit vier Jahren für die Rockets aufs Eis geht, spielt auch in der Oberliga weiterhin im Trikot der EGDL. In der letzten Regionalligasaison konnte er in 33 Partien 22 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
TSV Trostberg
(BLL)  Die Chiefs haben den routinierten tschechischen Angreifer Petr Dvorak für die neue Saison verpflichtet. Der 36-Jährige spielte zuletzt mehrere Jahre in der dritthöchsten Ligaseines Heimatlandes und ging zuvor auch schon fünf Jahre in der höchsten polnischen Liga aufs Eis, wo er 2011 sogar Meister mit Cracovia Krakow wurde
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 22.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20 WM-Vorbereitung: DEB-Auswahl unterliegt dem amtierenden Weltmeister
(DEB)  Erste Niederlage in der WM-Vorbereitung für die U20-Nationalmannschaft. In Brünn unterlag die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter gegen den amtierenden Weltmeister aus Finnland mit 1:6 (0:3, 0:2, 1:1).
Die finnische Mannschaft startete mit viel Tempo in die Partie und wurde früh belohnt: Nach 44 Sekunden überwand Anttoni Honka den deutschen Goalie Tobias Ancicka und brachte seine Landesfarben in Führung. Die DEB-Auswahl wurde in der fünften Minute erstmals gefährlich: Daniel Wirt prüfte den finnischen Torwart, der allerdings abwehrte. Auf der anderen Seite erhöhte Eemil Erholtz hingegen für die Finnen auf 2:0. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter fand in der Folge besser ins Spiel und erarbeitete sich Torchancen, sollte jedoch nach 20 Minuten ohne Torerfolg bleiben. Matias Maccelli schoss Finnland hingegen zur 3:0-Führung nach dem ersten Abschnitt.
Im zweiten Drittel überraschte Lukas Reichel den Gegner früh, als er plötzlich frei vor dem finnischen Goalie auftauchte. Jedoch scheiterte der 17-Jährige am Schoner von Justus Annunen. Gleich mehrmals erarbeitete sich die DEB-Auswahl gute Torchancen. Doch mit John-Jason Peterka (26.), Justin Schütz (30.) und Dominik Bokk (32.) scheiterten gleich drei deutsche Akteure in vielversprechender Position. Auf der Gegenseite schlugen die Finnen zwei Mal kaltschnäutzig zu: Matias Maccelli (25.) und Kim Nousiainen (37.) bauten das Ergebnis auf 4:0 und 5:0 aus. Patrik Puistola traf kurz nach der Pause zum 6:0 (43.). Jedoch sollte die DEB-Auswahl in Brünn einmal jubeln dürfen: Dominik Bokk brach in der 43. Minute den Torbann, als er nach Vorarbeit von Lukas Reichel traf. Letztlich verlor die deutsche Mannschaft mit 1:6.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft absolviert am Montag, den 23. Dezember 2019, in Havirov ihr viertes WM-Vorbereitungsspiel. Gegner ab 17.00 Uhr ist die USA.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Das Spiel gegen Finnland war für uns sehr lehrreich. Ab dem zweiten Drittel haben wir uns besser zurechtgefunden und in der Folge gute Chancen herausgespielt. Diese müssen wir allerdings in der Zukunft effektiver nutzen. Insbesondere an unserem Defensivverhalten und dem Spiel ohne die Scheibe müssen wir arbeiten.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Löwen Frankfurt
Löwen empfangen Joker im letzten Spiel vor Weihnachten
(DEL2)  Am Sonntag, den 22. Dezember steht für die Löwen Frankfurt das letzte Duell vor Heiligabend an. Während des Spielmarathons ist der ESV Kaufbeuren der zweite von sieben Gegnern in 17 Tagen. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Für die Löwen gab es endlich auch auswärts etwas zu feiern. Zum ersten Mal in der laufenden Saison schafften es die Löwen zwei Auswärtsspiele in Folge zu gewinnen. Nach dem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen Bad Nauheim in Offenbach endete auch das Spiel in Ravensburg genauso.
Seit dem Spiel in Offenbach, haben die Löwen einen neuen Top-Scorer. Roope Ranta trägt durch seine 29 Scorerpunkte den clever fit Topscorer-Helm. Zudem ist er mit 17 Treffern der beste Goalgetter der Frankfurter. Die meisten Vorlagen hat Maximilian Faber gesammelt. Er hat insgesamt 20 Tore vorgelegt.
Während die Löwen ihren Auswärtsfluch endlich besser in den Griff bekommen, haben die Kaufbeurer in der Fremde weiterhin große Probleme. Den letzten Punktgewinn auswärts konnten die Joker vor genau einem Monat holen.
Bester Scorer des Teams ist Sami Blomqvist mit 41 Punkten. Er ist der beste Torschütze des ESVK (22 Tore) und auch der zweitbeste Vorlagengeber (19 Assists). Ex-Löwe Antti Kerälä steuerte bislang 26 Punkte bei.
In 22 Spielen in der DEL2 feierten die Löwen starke 17 Siege. Auch die Torbilanz spricht mit 101:65 Treffern klar für die Hessen. In 13 der Duelle gingen die Löwen mit 1:0 in Führung. Gelang dies, sind sie nie ohne Punkte vom Eis gegangen (zwölf Siege, eine Niederlage nach Overtime). In den ersten beiden Spielen, gewann jeweils die Heimmannschaft. Das erste Duell ging mit 3:2 an die Löwen, im zweiten Duell unterlagen sie mit 1:3.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Karten für das Spiel sind im Online Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Einlass: 17:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 17:15 Uhr).
Parken: Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Festplatz stehen nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen, auf den FSV-Parkplatz auszuweichen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
Anreise mit Driverhood: Mit driverhood gelangt Ihr gemeinsam mit anderen Löwen-Fans als Fahrer oder Mitfahrer zu den Heimspielen. Jetzt anmelden: www.driverhood.com/loewen.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Füssen scheitert beim 0:3 in Garmisch an der eigenen Chancenverwertung
(OLS)  Trotz deutlichem Chancenplus gelingt dem EVF beim SC Riessersee kein einziger Treffer, das Spiel geht mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2) verloren. Im Duell der Altmeister konnte der SCR damit die Ostallgäuer in der Tabelle überholen. Bereits am Sonntag treffen beide Teams erneut aufeinander, dann ist der EVF Gastgeber.
Mit voller Kapelle, sprich vier kompletten Blöcken, konnte Füssen das Auswärtsspiel angehen, während die Heimmannschaft mit drei agierte. Die Anfangsphase gehörte klar dem EVF, der durch Vogl, Nadeau und Hofmann zu sehr guten Chancen kam. Erst in der siebten Minute wurde dann auch Benedikt Hötzinger gefordert, Garmisch spielte in Überzahl. Insgesamt kamen die Werdenfelser in diesem Abschnitt aber nur zu vier Torschüssen. Trotz der Füssener Überlegenheit ging es mit einem 0:0 in die Kabine.
Den zweiten Abschnitt begann der EVF mit einem Powerplay, als dann noch ein Garmischer auf die Strafbank musste war man sogar eine halbe Minute lang in doppelter Überzahl. Doch diese große Chance ließen die Schwarz-Gelben ungenutzt. In der Folge war Füssen weiter tonangebend, Martin Guth tauchte frei vor dem Gehäuse von Daniel Allavena auf, konnte den Goalie aber nicht überwinden. Nach 32 Minuten hatten Zelenka und Simon freie Schussbahn, verfehlten jedoch. Es folgte eine weitere Strafzeit gegen den SCR, und ausgerechnet hier fiel das 1:0 für das Heimteam. Ein dicker Patzer der Füssener hinter dem eigenen Tor ging voraus, der Schwede Victor Östling kam frei vor dem Tor zum Schuss und markierte den Unterzahltreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatte nichts auf eine Führung der Gastgeber hingedeutet. Nun versuchte Garmisch nachzulegen, musste aber wieder zwei Strafminuten hinnehmen. Hier deckte der EVF das gegnerische Tor mit Schüssen ein, die Scheibe wollte aber einfach nicht ins Netz.
Auch in das Schlussdrittel startete Füssen in Überzahl, brachte aber wieder nichts Zählbares zustande. Im Gegenteil, nach einem missglückten Wechsel kam Anton Radu zum Schuss und erwischte Benedikt Hötzinger zwischen den Schienen zum 2:0. Gespielt waren 42 Minuten, Garmisch war gerade wieder neun Sekunden komplett. Dies war bereits die Vorentscheidung, denn der EVF vergab auch in der Folge alle Chancen. Vor allem bei einem weiteren Powerplay fünf Zeigerumdrehungen später brannte es gewaltig vor dem Garmischer Tor, aber alle Versuche der Schwarz-Gelben scheiterten. Insgesamt 41 Schüsse gab Füssen in diesem Spiel auf das gegnerische Tor ab, Treffer gelang kein einziger. In der Schlussphase rettete Hötzinger zunächst bei zwei Kontern, als ihn Trainer Andi Becherer bereits vier Minuten vor Ende gegen einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte gelang Östling per Empty Net Treffer doch noch das 3:0. Riessersee erkämpfte sich diesen Sieg und profitierte von einer starken Torhüterleistung und dem Ausnutzen von zwei Füssener Abwehrschnitzern, der EVF ließ trotz seiner Überlegenheit über weite Strecken die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor vermissen und konnte insgesamt sechs Überzahlspiele nicht nutzen. Die Möglichkeit zur Revanche gibt es bereits am Sonntag um 18 Uhr, wenn es in der BLZ Arena vor großer Kulisse zum Rückspiel kommt. (MiL)
  
    
ECDC Memmingen
Erstes Spiel geht an die Indians: Heim-Serie bleibt bestehen
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat sein heimspiel gegen den ERC Sonthofen mit 6:4 gewonnen und bescherte rund 2100 Zuschauern damit ein gelungenes Weihnachts-Geschenk. Durch das „Spiel der Herzen“ konnten insgesamt auch rund 7000 Euro für den guten Zweck gesammelt werden.
In einer rot leuchtenden Eishalle, deutlich mehr als tausend Blinkeherzen wurden zugunsten der Kartei der Not verkauft, machten die Indians von Beginn an Druck. Nach nur vier Minuten erzielte Patrik Beck dann auch die Führung als er einen Schuss von Lubor Pokovic entscheidend abfälschen konnte. Doch der ERC Sonthofen hielt gut mit und kam nur wenig später durch Schubert zum Ausgleich. Beide Teams schenkten sich wenig, die ganz zwingenden Chancen bekamen die Zuschauer aber nicht zu sehen, von den Indians wurde insgesamt nicht genug Druck ausgeübt, besonders auch, da Linus Svedlund bereits früh verletzungsbedingt in die Kabine ging.
Im zweiten Drittel war der Schwede dann zwar wieder mit von der Partie, den besseren Start erwischten aber die Gäste, die in der 23. Minute erstmals in Führung gingen. Die Indians benötigten gut zehn Minuten, ehe sie jubeln konnten. Nach einem Konter über Snetsinger und Svedlund war Neuzugang Tim Richter erfolgreich, der mit einem platzierten Schuss das 2:2 markierte. Damit nicht genug: Wenige Minuten später rutschte ein harter Schuss von Dennis Miller irgendwie durch und sorgte für die Pausenführung des ECDC, welche im letzten Abschnitt unbedingt verteidigt werden sollte.
Dieses Unterfangen bekam gleich zu Beginn einen herben Dämpfer, als Santeri Ovaska die Oberallgäuer zurück ins Spiel brachte (44.). Die Indians waren nun zwar das überlegene Team, so richtig kamen sie aber nicht in Fahrt. Da benötigte es eine starke Einzelleistung von Patrik Beck, der Dennis Miller den Puck mustergültig servierte, was die 4:3 Führung zur Folge hatte. Wer dachte, dass dies nun eine Vorentscheidung sei, der hatte sich getäuscht. Edgars Homjakovs profitierte wenig später von einem groben Abwehrschnitzer der Indians und glich erneut aus. Als alle bereits mit einer folgenden Verlängerung rechneten, tankte sich Brad Snetsinger noch einmal durch die Bulls-Abwehr und bekam anschließend den Puck von Marvin Schmid in bester Position zurück. 55 Sekunden vor dem Ende war die Memminger Führung wieder hergestellt. Die Gäste setzten anschließend alles auf eine Karte, doch erneut Brad Snetsinger setzte den Hoffnungen der nur rund 100 Sonthofner Fans ein Ende, als er per Rückhand ins verwaiste Tor der Bulls traf.
Mit dem Endstand von 6:4 bleiben die Memminger weiter auf Erfolgskurs und auch an der Tabellenspitze. Am Sonntag kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen innerhalb kurzer Zeit mit dem ERC. Dann findet die Partie im Obeallgäu statt, los geht es um 18 Uhr. Am 28. Dezember folgt dann das nächste Heimspiel des ECDC, bereits um 16:30 Uhr empfangen die Maustädter den SC Riessersee zum ECDC-Familientag.
  
    
VER Selb
Spielorganisation beim Eishockey - Ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Spielfreude
(OLS)  Wenn die sportlichen Erfolge ausbleiben, sind oft auch andere Fragen nicht mehr so einfach zu handhaben. Seit einiger Zeit gibt es wieder vermehrte Diskussionen zu den Sicherheitsmaßnahmen um die Spiele der ersten Mannschaft.
Im Hinblick auf die weiteren Spiele und die Partien zum Jahreswechsel möchten wir nochmals auf nachstehendes hinweisen.
Es gelten – in Abstimmung der Stadt Selb, der Polizei und dem VER Selb e.V. klare Regeln:
 Betreiber der Eishalle ist der VER und damit sind wir als Verein für den Ablauf der Spiele verantwortlich.
 Die Stadt Selb hat in Absprache mit der Polizei und dem Verein Maßnahmen festgelegt und als Bescheid erlassen. Das betrifft allgemeine Maßnahmen und die Einstufung in drei Sicherheitsstufen. Für diese gibt es separate Regelungen insbesondere zur Fantrennung und Eingangskontrolle.
 Die Stufen legt die Polizei fest. Der Verein hat diese umzusetzen. Unabhängig dazu trifft die Polizei ihre eigenen Entscheidungen. In der Regel sprechen wir uns ab, was auch in diesem Fall getan wird.
So viel zu den Fakten!
Dass es dabei zu Entscheidungen kommt, die manchmal schwer nachvollziehbar sind, haben wir in der Vergangenheit feststellen müssen. Es ist eben schwer einzuschätzen, ob Gästefans unabhängig vom Vorverkauf mit oder ohne besonderen Gruppierungen anreisen. Der größte Teil unserer Fans und auch unserer Gäste sind am Sport interessiert. Leider gibt es in fast allen Vereinen im Fanbereich andere Entwicklungen. Hier müssen wir Fans und Spieler schützen.
Auf Grund verschiedener Wortmeldungen aus dem Fanbereich haben wir als Verein gemeinsam mit der Stadt die Situation erneut besprochen. Es gilt gemeinsam, wenig sinnvolle Einschränkungen weitestgehend zu vermeiden, ohne die Grundregeln aufzuweichen. Die Forderungen zur Fantrennung bei Stufe 3 bleiben bestehen. Für Stufe 1 Spiele gilt ein ganz normaler, offener Ablauf.
Für die Spiele, die mit Stufe 2 eingestuft sind, werden wir versuchen, flexibler zu agieren. Wir werden die geforderten Maßnahmen vorbereiten und entsprechend der jeweiligen Situation entscheiden. Wir hoffen so, ein angenehmes Freizeiterlebnis zu ermöglichen und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu schaffen.
Herzlichen Dank an die Freunde des Hockeysports, die sachlich und konsequent ihre Meinung sagen und uns so helfen, einen gesunden Kompromiss zu finden.
  
   
ERC Sonthofen
Bittere Niederlage kurz vor Ende gegen den Tabellenführer aus Memmingen - Die Bulls verlieren nach einer enorm kämpferischen Leistung mit 4:6
(OLS)  In der Anfangsphase begannen beide Teams verhalten und legten ihr Augenmerk eher auf die Defensive. Dennoch bereits in der vierten Spielminute der erste Treffer des Abends. Mit dem ersten Torschuss konnte der ECDC Memmingen in Führung gehen. Pokovic schoss von der Blauen und Beck fälschte den Puck ab – unhaltbar für Christian Schneider im Tor der Bulls. Doch der ERC hielt dagegen: Nur 1 ½ Minuten später der verdiente Ausgleich. Nach einer schönen Kombination über Lukas Slavetinsky und Ondrej Havlicek, war es Jayden Schubert, der zum 1:1-Ausgleich traf. Danach blieb die Partie ausgeglichen. Memmingen mit etwas mehr Spielanteilen, der ERC mit den besseren Chancen. So bleib es bis Drittelende beim leistungsgerechten 1:1.
Im zweiten Drittel blieb es weiter eng zwischen beiden Teams. In der 23. Minute Sonthofen im Angriff. Lukas Slavetinsky mit einem schönen Zuspiel auf Fabjon Kuqi und dieser schob die Scheibe über die Linie zur nicht ganz unverdienten Führung der Bulls. Im Anschluss drückte Memmingen immer mehr und kam in der 34. Minute zum Ausgleich. Einen sehenswerten Konter schloss Richter zum 2:2 ab. Kurz darauf Strafzeit gegen die Bulls. Diese nutzen die Indians prompt: Miller mit einem Schuss von der Blauen zur 2:3-Führung des ECDC. Zum Ende des Drittels nochmals Powerplay für den ERC, doch dieses konnten die Bulls nicht nutzen.
Im letzten Abschnitt übernahmen die Memminger weiterhin das Spielgeschehen. Doch erneut sind es die Bulls, die zuerst trafen. Santeri Ovaska schließt einen Konter mustergültig zum 3:3-Ausgleich ab. Doch nur vier Minuten später der nächste Nackenschlag für den ERC: In der 48. Minute konnte erneut Miller die Führung für die Indians wiederherstellen. Die Bulls gaben sich jedoch nicht auf. Nur weitere zwei Minuten später Powerplay für Sonthofen. Die Bulls formierten sich schnell, ließen die Scheibe in den eigenen Reihen laufen und schlussendlich konnte Edgars Homjakovs zum 4:4 einschieben. Danach Memmingen weiterhin mit viel Druck, doch die gesamte Mannschaft der Bulls stellte sich vehement dagegen. Kurz vor Ende sollte es dann doch noch passieren: Snetsinger behielt 55 Sekunden vor Ende der Partie als einziger die Übersicht vor dem Tor der Bulls und traf zum 4:5. Martin Ekrt im Anschluss mit einer Auszeit. Christian Schneider verließ sein Tor für einen weiteren Feldspieler, doch Memmingen machte 9 Sekunden vor Ende den Sack zu. Erneut war es Snetsinger, der zum 4:6-Endstand traf.
Die Bulls können über die gezeigte Leistung dennoch mehr als stolz sein. Mit dem derzeitigen Rumpfkader war die Leistung gegen den Tabellenführer phänomenal und das Team von Martin Ekrt hätte sich an diesem Abend einen Punkt verdient.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
SPANNUNG, SPIEL UND ZUSATZSCHICHT?! 25. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Hannover Indians
(OLN)  Nur noch zwei Mal schlafen, dann ist Heiligabend. Doch bevor man innehalten und Zeit mit den Liebsten verbringen kann, sieht der Spielplan noch die letzte Partie vor dem Weihnachtsfest vor. Und in dieser treffen die Saale Bulls auf die Hannover Indians und hoffen, eine ganz besondere Serie fortsetzen zu können. Denn bereits fünfmal absolvierten die Bulls das letzte Spiel vor dem 24.12. vor eigenem Publikum, dreimal davon wie morgen an einem 22. Dezember – und alle fünf Partien konnten siegreich gestaltet werden. Eine Serie, die gerne so weitergehen kann.
Blickt man in die Historie gegen die Rothäute, dann gehen unsere Gäste als Favorit in die Partie, weisen die Statistiken doch eine negative Bilanz gegen das Team vom Pferdeturm auf. Doch unsere Gäste legen in dieser Saison eine konstante Inkonstanz an den Tag, die die Mannschaft von Len Soccio aktuell „nur“ auf Rang sieben und somit im Niemandsland der Tabelle rangieren lässt. Mehr als zwei Siege in Serie konnten die Indianer noch nicht einfahren, Licht und Schatten wechseln sich ab. Konnte gegen die Spitzenteams Tilburg und Herne im Saisonverlauf schon gepunktet werden, tut man sich gegen die sogenannten Kellerkinder schwer: Gegen Rostock setzte es in Overtime eine Niederlage, gegen Krefeld mühte man sich am Freitag zu einem minimalistischen 1:0-Erfolg – mit eben jenem Ergebnis, mit dem auch das letzte Duell zwischen den Bulls und den Indians im Sparkassen-Eisdom endete.
Es verspricht also auch morgen wieder ein spannendes Aufeinandertreffen zu werden, endeten doch die letzten vier Spiele des Teams von Ryan Foster mit jeweils nur einem Tor Differenz, zwei der letzten drei Partien endeten dabei erst nach den regulären 60 Minuten Spielzeit. Eine Disziplin, die die Rothäute zur Genüge beherrschen, mussten sie doch bislang siebenmal in die Zusatzschicht oder darüber hinaus gehen – Liga-Rekord.
Nun bleibt uns nur noch, allen Beteiligten ein packendes Spiel zu wünschen und zu hoffen, dass die Bulls das perfekte Weihnachtsgeschenk für sich selbst, aber auch für alle Fans und Sponsoren erspielen – nämlich einen Heimsieg kurz vor Heilig Abend.
  
    
Herner EV
Verdienter HEV-Erfolg in Leipzig! 
(OLN)  Der Herner EV hat die Partie bei den EXA Icefighters Leipzig verdient mit 4:1 (2:0/2:0/0:1) für sich entschieden. „Herne war in den ersten 40 Minuten einfach klar besser. Das muss man dann auch einfach so anerkennen“, sagte IFL-Coach Sven Gerike nach der Partie. Dabei war seine Mannschaft keineswegs chancenlos, scheiterte aber immer wieder an einem ganz starken Björn Linda im HEV-Tor oder an der gut arbeitenden Herner Defensive.
Dominik Piskor brachte die Gäste in der fünften Minute in Führung. Nach einem schönen Konter über Artjom Alexandrov blieb der Stürmer vor dem Tor eiskalt und ließ Patrick Glatzel in IFL-Gehäuse keine Chance. Dennis Thielsch legte im Nachschuss das 2:0 obendrauf, Marcus Marsall hätte das Ergebnis bereits vor der ersten Drittelpause noch in die Höhe schrauben können, traf jedoch einmal die Latte und scheiterte im zweiten Alleingang an Glatzel.
In den zweiten 20 Minuten war es dann Hernes erste Reihe, die das Spiel entschied. Erst traf Nils Liesegang auf Vorlage von Marsall und Patrick Asselin, dann legte Asselin selbst das 4:0 nach. „Wir wussten, dass Herne einen guten Keeper hat, dass Herne einen guten Sturm hat und dass Herne eine gute Defensive hat. All diese Dinge haben sie bewiesen“, so Sven Gerike.
Seine Mannschaft gab sich jedoch nie geschlagen und warf im letzten Abschnitt noch mal alles nach vorne, doch Björn Linda und die HEV-Defensive behielten immer den Überblick und ließen nur den Ehrentreffer von Michal Velecky zu. „Der Sieg geht absolut in Ordnung. Meine Mannschaft hat verdient gewonnen. Sie hat sich an unseren Plan gehalten und gutes Hockey gespielt“, war auch HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie zufrieden.
Mit einem Sieg nach 60 Minuten am Sonntag gegen die Tilburg Trappers kann sich der HEV nun sogar die Tabellenführung der Oberliga Nord unter den Tannenbaum legen. Bully in der Hannibal-Arena ist morgen um 18.30 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Mit neuem Kanadier 3:7 bei den Tilburg Trappers - Der REC lag bei den Holländern schnell 0:4 hinten. Der zunächst für vier Spiele verpflichtete Ned Lukacevic debütierte
(OLN)  3:7 (1:4, 1:3, 1:0) – nicht unerwartet unterlagen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord bei Tabellenführer Tilburg Trappers, gegen den sie noch nie gepunktet haben. Am Sonntag geht es um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen die Hannover Scorpions weiter.
Sein Debüt beim REC gab in Tilburg Ned Lukacevic, Kanadier mit montenegrinischen Wurzeln. Er wurde mit einem Vertrag für vorerst vier Spiele ausgestattet. Der 33-Jährige kommt vom französischen Zweitligisten ASG Tours, war vorher in Dänemark aktiv (Odense Bulldogs) und will sich in Rostock empfehlen. Lukacevic hat bereits seit einer Woche mit dem Team trainiert.
„Durch den Einsatz von Ned können unsere anderen Kontingentspieler (Kurka, Tomanek – d. Red.) ihre Verletzungen auskurieren“, so REC-Vizepräsident Christian Trems.
Die Partie war bereits im ersten Abschnitt gegen die Gäste gelaufen, als sie 0:4 in Rückstand gerieten. Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Zu Beginn spielten die Niederländer wie aus einem Guss, wir hingegen saßen irgendwie noch im Bus. Erst gegen Drittelende kamen wir etwas besser ins Spiel.“
Bitter: Im Mitteldurchgang schied Kapitän Viktor Beck mit einer Schulterverletzung aus. Auch Maurice Becker musste verletzt vom Eis, konnte später aber wieder mitmachen.
Immerhin: Die Piranhas verabschiedeten sich aus Holland mit einem ordentlichen Drittel, das sie sogar 1:0 gewannen und so Schadensbegrenzung betrieben. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Böser Ausrutscher der Gladiators
(BYL)  Eine bittere 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Niederlage haben die 
Erding Gladiators am Freitagabend bei den Schongau Mammuts kassiert. Die 
Truppe von Trainer Thomas Vogl fand über 60 Minuten nicht in ihr Spiel 
und war auch nicht vom Glück begünstigt.
Wir befürchtet hatte Erdings Trainer nicht einmal drei komplette Blöcke 
zur Verfügung. Fünf Spieler waren verletzt oder beruflich verhindert, 
die U 20 hatte ein wichtiges Spiel gegen den EHC München. Neben 
Neuzugang Marko Babic meldete sich aber überraschend Martin Dürr wieder 
zurück, ging jedoch angeschlagen in die Partie. So starteten die 
Gladiators mit fünf Verteidigern und neun Stürmern in die schwere 
Aufgabe bei den Mammuts, und so war erst einmal Defensive angesagt. 
„Hinten stabil stehen und vorne die Chancen nutzen“, hatte 
Gladiators-Trainer Vogl vor der Partie als taktische Marschrichtung 
ausgegeben, was letztlich nicht wirklich klappen sollte.
Die Schongauer hatten zuletzt beim 4:2 in Geretsried viel 
Selbstvertrauen getankt, und das merkte man. Torchancen blieben in den 
ersten 20 Minuten zwar Mangelware, allerdings reichte eine Möglichkeit 
den Gastgebern zur Führung. Erdings Torwart Christoph Schedlbauer wehrte 
einen Schuss ab, doch senkte sich der abgeprallte Puck als Bogenlampe 
hinter dem Keeper herunter, wo Jakub Muzik stand und zum 1:0 abstaubte 
(18.).
Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gladiators nicht richtig in Schwung. 
Und wieder waren es die Mammuts, die eine der wenigen sich bietenden 
Tormöglichkeiten nutzten. Nach einem Muzik-Schuss von der blauen Linie 
entstand ein Getümmel vor dem Erdinger Tor, und Tobias Turner drückte 
den Puck schließlich zum 2:0 über die Linie (29.). Die Gladiators 
bemühten sich zwar, aber es lief nicht viel zusammen. Zweimal hätte es 
mit einem Treffer klappen müssen, als einmal Lukas Krämmer und einmal 
Neuzugang Babic allein aufs Schongauer Tor zuliefen, aber in Keeper 
Lukas Müller ihren Meister fanden.
Im Schlussdrittel wollte ein Schongauer Verteidiger vor dem eigenen Tor 
zwei Erdinger ausspielen, blieb jedoch hängen, und Daniel Krzizok traf 
zum 1:2 (49.). Dann hatten die Gladiators Überzahl, doch auch das 
funktionierte diesmal nicht. Im Gegenteil: Steven Wagner kam von der 
Strafbank und erhöhte auf 3:1 (51.). Die letzten Minuten waren ein 
einziger Sturmlauf der Gladiators, aber Pfosten, Latte und ein 
überragender Torwart Müller standen im Weg, sodass es beim Schongauer 
3:1-Erfolg blieb.
  
    
TEV Miesbach
TEV mit Arbeitssieg gegen Schweinfurt
(BYL)  Der TEV Miesbach sicherte sich mit einem 3:2 (0:0,1:1,2:1) - Erfolg, gegen den ERV Schweinfurt, bereits den 8. Heimsieg im 11ten Spiel. Die Mighty Dogs machten es der Mannschaft von Coach Peter Kathan aber alles andere als leicht. So war es bis zum Schluss eine hart umkämpfte  Partie. Der TEV musste neben den bekannten Ausfällen Stephan Stiebinger, Thomas Amann, Mäx Hüsken und Filip Kokoska, auch kurzfristig auf Routinier Sebastian Deml verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel und Goalie Anian Geratsdorfer, der sich im Training verletzt hatte. Zudem wurde Sebastian Höck für das Spitzenspiel der 1b in Inzell abgestellt, sodass genau 3 Reihen übrig blieben. 
Im 1. Drittel kontrollierte der TEV über weite Strecken das Spiel, wobei Schweinfurt immer wieder Nadelstiche in Form von Kontern setzten konnten. Auch unsere Mannschaft spielte sich gute Chancen heraus, jedoch sprang vorerst nichts zählbares raus. Mit einem 0:0 ging es das erste Mal in die Kabinen. 
Im 2. Spielabschnitt bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Der TEV machte Druck auf den gegnerischen Kasten. Nach einem Foul Cypas in der 10. Spielminute, war es dann soweit. Nach schöner Passkombination von Nico Fissekis und Bobby Slavicek , musste Dusan Frosch nur noch  den Schläger zur 1:0 Führung hinhalten.  Nur 5 Minuten später schlugen aber die Mighty Dogs zurück. Nach einem Konter und einem Kouba-Querpass, konnte Legionär Murray den 1:1 Ausgleich erzielen. Mit diesem Spielstand, ging es ein letztes Mal in die Kabinen. 
Im letzten Drittel kam es zu einigen Strafen auf beiden Seiten und das Spiel wurde umkämpfter. Nach einem Beinstellen von Bacher, in der 50. Spielminute, schlug der TEV in Unterzahl zu. Dusan Frosch fing den Puck an der eigenen blauen Linie ab und kreierte eine 2 auf 1 Situation, die Bobby Slavicek mit einem Shorthander zur 2:1 Führung verwerten konnte. Nun ging es Schlag auf Schlag. In der gleichen Minute entschied der Schiedsrichter auf Penalty für Schweinfurt, da der Puck im Torraum mit der Hand gespielt wurde. Beppo Frank nahm die Entscheidung widerwillig zur Kenntnis und holte sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe ab. Somit ist er fürs Auswärtsspiel in Landsberg gesperrt. Den fälligen Penalty konnte Timon Ewert bravourös parieren. Es ging mit einer 5 gegen 3 Unterzahl für unsere Mannschaft weiter und diese nutzten die Gäste auch prompt. Cypas erzielte den 2:2 Ausgleich. Als 5 Minuten vor Schluss  wieder 5 gegen 5 Eishockey gespielt werden konnte, war der TEV in Person von Bobby Slavicek ein weiteres Mal zur Stelle. Der TEV setzte sich im gegnerischen Drittel fest und als die Scheibe zu Dusan Frosch kam bediente dieser mit einem Traumpass Bobby Slavicek, der den One Timer eiskalt im Gehäuse zur 3:2 Führung unterbrachte. Zum Schluss stand die TEV-Defensive gut und lies nichts mehr zu, somit gewinnt unsere Mannschaft vor heimischem Publikum mit 3:2 und baut die Tabellenführung auf 8 Punkte aus, erster Verfolger ist nun der EHF Passau. 
Im vorletzten Heimspiel der Vorrunde tat sich der TEV zu Beginn schwer gegen eine engagierte Schweinfurter Mannschaft. Jedoch bewies die Mannschaft ein weiteres Mal, dass sie in dieser Saison schwer zu schlagen sind. „ Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite, das nur eine Mannschaft hat die oben steht. Schweinfurt hat einfach gespielt, unter Druck oft Icing gemacht um sich zu befreien, aber stets gefährlich war,“ berichtet Kathan. Am morgigen Sonntag geht es für sein Team zum HC Landsberg, der gestern mit 4:6 in Geretsried unterlag und dringend punkten muss, um den 6. Tabellenplatz zu behaupten.
Um das Saisonziel zu erreichen wurden zuletzt Torwart Michael Güßbacher und Import-Stürmer Petr Machacek nachverpflichtet und nachdem die Langzeitverletzten Daniel Menge und Adriano Carciola wieder fit sind, sind zumindest die personellen Voraussetzungen zum Erreichen der Zwischenrunde gegeben. Jedoch hat auch Erding, die mit einem Punkt weniger auf Rang sieben positioniert sind mit Alexander Gantschnig, Jamie Hill und Marco Babic nachgelegt und auch der EHC Königsbrunn darf sich noch Hoffnungen auf Rang sechs machen. Mit den kürzlich verpflichteten Tim Bullnheimer, Anton Zimmer und Mauro Seider wurde eine Serie gestartet und Teams wie Waldkraiburg, Peißenberg und Landsberg besiegt. Somit liegt der Druck beim HC, was Coach Peter Kathan gelegen kommt, muss er doch auf sieben Spieler verzichten. Hoffnung besteht lediglich bei Sebastian Deml, dass er fit wird.  
  
    
ERV Schweinfurt
Starkes Spiel gegen den Tabellenführer
(BYL)  Fast 60 Minuten lang haben die Mighty Dogs gegen den aktuellen Spitzenreiter der Bayernliga dagegenhalten können. In den Schlussminuten fiel dann doch noch das 3:2 für den TEV Miesbach. "Die Mannschaft hat es gut gemacht, defensiv waren wir gegen starke Miesbacher gut gestanden. Den ein oder anderen Nadelstich konnten wir setzen, haben auch Tore gemacht. Dann haben wir einen fatalen Fehler in eigener Überzahl gemacht - das kostet uns mindestens einen Punkt. Wir hätten vielleicht auch Miesbach schlagen können. Aber Glückwunsch an Miesbach.", konnte Kapitän Andreas Kleider in der Pressekonferenz die Leistung der Mannschaft loben, gratulierte aber auch dem TEV Miesbach zum knappen Sieg.
Von Anfang an stand die Verteidigung der Mighty Dogs gut und Kevin Kessler entschärfte einige Möglichkeiten des TEV Miesbach. Aber auch die Mighty Dogs hatten ein paar Torchancen. In der 15 Minute wäre fast die Führung für die Mighty Dogs gefallen, als Jeff Murray in Unterzahl den freiliegenden Puck einnetzte. Doch der Schiedsrichter hatte bereits abgepfiffen, da aus seinem Blickwinkel die Scheibe nicht mehr zu sehen war. Somit gingen beide Mannschaften beim Stand von 0:0 in die Kabine.
Die Schweinfurter blieben auch im zweiten Drittel weiter konzentriert und leisteten dem Tabellenführer weiterhin Paroli. Doch in der 31. Minute nutzten die Hausherren ihr Powerplay zum 1:0 durch Dusan Frosch. Von der Strafbank kommend hatte Oleg Seibel zwei Minuten später die Chance auf den Ausgleich, doch erst bei einem Konter in der 36. Minute konnte Jan Kouba dem mitgelaufenen Jeff Murray die Scheibe zum 1:1 auflegen.
Im letzten Drittel machten sich die Mighty Dogs selbst das Leben schwer, als sie in Überzahl nach einem Fehler im Spielaufbau das 2:1 durch Bohumil Slavicek kassierten (50.). Doch nach 10 Sekunden in anschließender doppelter Überzahl konnte Domantas Cypas erneut ausgleichen (51.), nachdem Jeff Murray kurz zuvor einen Penalty vergeben hatte. Fünf Minuten vor Spielende sicherte Kevin Kessler durch zwei Glanzparaden noch das Unentschieden, bevor er sich Bohumil Slavicek geschlagen geben musste, der ungehindert das 3:2 Siegtor für den TEV Miesbach erzielte (56.).
Trotz der knappen Niederlage konnte Kevin Kessler nach der Partie stolz auf die gezeigte Mannschaftsleistung sein: "Wir haben genauso gespielt, wie wir es uns gegen den Tabellenführer vorgenommen haben - leider hat es am Ende nicht gereicht um einen Punkt nach Schweinfurt mitzunehmen. Ein hohes Lob geht an die Jungs, die 60 Minuten lang gekämpft haben."
Am Sonntag, den 22.12.2019, steht das nächste Spitzenspiel im Icedome an. Zu Gast ist der EHC Waldkraiburg, der nach einer Niederlage im Penaltyschießen am Freitag auf Platz 3 verdrängt wurde. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Anlässlich des Tags des Ehrenamtes haben alle Inhaber der bayerischen Ehrenamtskarte zum Heimspiel gegen die Löwen freien Eintritt. Außerdem findet in der zweiten Drittelpause eine Flying-Puck-Sonderausgabe statt. Als Hauptgewinn gibt es dabei eine KFZ Standheizung - gesponsert von Mezger - zu gewinnen. Vorraussichtlich wird Oleg Seibel im Vorweihnachtsspiel leider nicht mit dabei sein, da er sich in der Partie gegen den TEV Miesbach verletzte. Wann er wieder einsatzbereit ist, muss erst noch durch das medizinische Fachpersonal entschieden werden. Die Mighty Dogs wünschen ihm gute Besserung!
  
    
EHC Waldkraiburg
EHC Waldkraiburg muss sich nach Moralleistung mit einem Punkt begnügen
(BYL)  Die Zeichen standen auf Spannung am Freitagabend im Vorfeld der Partie EHC Waldkraiburg gegen den EC Pfaffenhofen. Auf der einen Seite die „Eishogs“, die zwingend punkten müssen, wenn sie noch im Rennen um einen der ersten acht Plätze mitreden möchten. Auf der anderen Seite die Löwen aus Waldkraiburg, die gerne den berühmten Sack zu machen wollten, also rechnerisch sicher in die Verzahnungsrunde einziehen.
Bevor es an dieser Stelle an die Berichterstattung über dieses turbulente und spannende Spiel geht, eine wichtige Sache vorab: Die Löwen sind rechnerisch durch. Die Verzahnungsrunde, welche im Januar startet, wird, trotz der Tatsache, dass man heute nur einen Punkt holen konnte, auf jeden Fall mit dem EHC Waldkraiburg an Bord stattfinden.
Der erste Abschnitt begann eher verschlafen auf der Seite der Löwen die heute mit dem erst 19-jährigen Christoph Lode im Tor aufliefen. Früh ließ man sich von Pfaffenhofen unter Druck setzen, selten griff man selbst aktiv und erfolgreich an. So verbrachte man die ersten rund zehn Minuten mehr in der Verteidigung als im Angriff. Dies sollte sich mit der ersten Strafzeit gegen die Pfaffenhofener Mannschaft ändern. Obwohl man nicht sehr lange in Überzahl verbrachte, Patrick Seifert musste 12 Sekunden später ebenfalls vom Eis, war das Spiel ab diesem Moment etwas ausgeglichener. Dies änderte jedoch nichts am ersten Tor durch den EC Pfaffenhofen oder genauer durch ihren Topscorer Nick Endreß. Dieser stand, nach einem Fehler in der Löwen-Abwehr, allein vor dem Tor von Christoph Lode und verwandelte halbhoch zum 1:0. Mit dieser Pfaffenhofener Führung ging es dann auch, trotz Bemühungen der Löwen dies zu ändern, in die Kabine und die erste Pause.
Im zweiten Drittel begannen die Löwen furios, jedoch zunächst ohne den Lohn für die Mühen. Selbstvertrauen holte man sich aber trotzdem mit der ein oder anderen guten Aktion vor dem Tor. Aber auch hinten, vor dem eigenen Tor zeigten die Löwen vollen Körpereinsatz. So warf man sich in Schüsse, wie beispielsweise Alexander Kanzelsberger, der nach einer solchen Abwehr erst einmal auf dem Eis liegen blieb, etwas später jedoch weiterspielen konnte. In der 33. Minute befinden sich die Löwen dann in einer 5-gegen-3-Überzahlsituation. Diese nutzt Josef Straka, um weiter aktiv an seinem Torekonto zu arbeiten. Auf Vorlage von Philipp Seifert und Christof Hradek, erzielt er den umjubelten Ausgleich zum 1:1 mit einem Gewaltschuss aus der Halbposition. Aufgrund der Strafzeiten für Pfaffenhofen, es waren fünfmal zwei Minuten, hätte die Torausbeute für den EHC Waldkraiburg in diesem Drittel deutlich höher ausfallen können, vielleicht sogar müssen. Dies war auch ein Kritikpunkt von Alex Piskunov der dies in der Pressekonferenz noch einmal ansprach und erwähnte, dass der EHC mit einer 38% Quote, lange Zeit das stärkste Team der Bayernliga im Powerplay war.
Der dritte Durchgang startete zunächst wieder ausgeglichener was die Spielanteile der Mannschaften angeht. Dennoch sind es die Löwen die früh in diesem Drittel ihr zweites Tor des Abends erzielen können, ein kurioses. Die Situation beginnt mit einem Vorstoß von Christof Hradek in das Spieldrittel des EC Pfaffenhofen, bei dem er zunächst unglücklich wegrutscht. Da er jedoch schnell wieder auf den Beinen ist und sich das Spielgerät wieder schnappen kann, bringt er die Scheibe mit einem Handgelenksschuss vor das Tor und zu Josef Straka, der den Puck so abfälscht, dass er in hohem Bogen zwischen Torhüter Philipp Hähl und dem Tor zum 2:1 hinunterfällt. In der 52. Spielminute kassiert Waldkraiburg die einzige Strafminute in diesem Drittel. Diese Strafe nutzen die Eishogs um mit einem Schuss vom starken Nick Endreß ihrerseits das Spiel wieder auszugleichen, 2:2 heißt es rund sieben Minuten vor dem regulären Ende des Spiels und es sollte noch schlimmer kommen. Nachdem Pfaffenhofen wieder Blut geleckt hat, konnten sie den Stand, etwa zwei Minuten vor Ablauf der Spielzeit, durch Jakub Felsöci, der den Puck in der kleinen Lücke zwischen einem ansonsten starken Christoph Lode und dem Torpfosten unterbringen konnte, sogar auf 2:3 erhöhen. Dass die Löwen aus Waldkraiburg Moral besitzen, haben sie in dieser Spielzeit schön öfter bewiesen. Auch wenn manch ein Zuseher mit diesem Spiel bereits abgeschlossen hat, versuchten die Löwen noch einmal alles und wurden am Ende dafür belohnt. Wieder war es Christof Hradek der, dieses Mal von der blauen Linie, den Puck aus dem Handgelenk in Richtung Tor bringt. Auf dem Weg dorthin gibt Lukas Wagner der Scheibe den entscheidenden Richtungswechsel auf den Weg und das 3:3, ebenso wie die Nachspielzeit, ist 17 Sekunden vor dem Ende des Spiels besiegelt.
In der Overtime geht es dann flott weiter. Jedoch selbst mit einer Strafzeit der Pfaffenhofener und mindestens einer „Hundertprozentigen“ auf Seiten der Löwen, möchte das rettende Tor nicht fallen und die Entscheidung muss im Penaltyschießen getroffen werden. Den Anfang machen hier die Waldkraiburger. Christof Hradek trifft zu Beginn für die Löwen. In der Folge scheitert Pfaffenhofen zweimal am starken Christoph Lode, den man an diesem Abend gar nicht genug loben kann. Der letzte Schuss von den Eishogs findet jedoch seinen Weg in das Tor und auch ein weiterer Versuch des EC landet durch Nick Endreß im Tor, weshalb Waldkraiburg, die keinen weiteren Treffer verzeichnen können, sich mit einem Punkt an diesem Abend begnügen muss. Die traurige Nachricht des Abends ist sicher die Verletzung des Waldkraiburger Verteidigers Mathias Jeske, der früh im ersten Drittel vom Eis ging und später, ohne seine „Arbeitskleidung“ das Spiel von der Bank aus ansehen musste. Bisher ist nicht bekannt ob und wie lange er genesen muss.
  
    
EV Pfronten
Falcons läuft die Zeit davon
(BLL)  Angefangen von den weihnachtlich gehaltenen Sondertrikots, bis hin zur Tatsache dass erstmals Torhüterin Franziska Albl wieder zur Verfügung stand und auch Mannschaftskapitän Matthias Ziegler nach überstandener Krankheit einsatzbereit war, sah alles ganz gut für die Pfrontener aus. Doch schon nach dem ersten Drittel war dieser Eindruck gänzlich verflogen, denn nach einem lupenreinen Hattrick von Gästespieler David Ballner stand es plötzlich 0:3. Wieder einmal vergaben die Falcons eine Reihe guter Einschussmöglichkeiten, während auf der anderen Seite die Scheibe regelmäßig den Weg ins Tor fand. Der Rückstand hatte zur Folge, dass Pfronten den Torhüter wechselte, Franziska Albl machte Platz für Dominik Gimpel, der sich auch direkt zum ersten Mal auszeichnen konnte. In der 23. Minute musste allerdings auch er das erste Mal hinter sich greifen, als Dennis Tausend (Zachar) zum 0:4 traf. Das Ergebnis entsprach jedoch nicht dem Spielverlauf, denn die Hausherren konnten dem Favoriten durchaus Paroli bieten. In der 34. Minute sollten dann auch die Anstrengungen der Falcons belohnt werden, als Benjamin Gottwalz (Hruska, Luka  Stammler) auf 1:4 verkürzen konnte. Als im Abschlussdrittel Lukas Hruska (Ziegler/Böck) kurz nach Wiederbeginn zum 2:4 traf, kam etwas Hoffnung auf im Lager der Pfrontener. Allerdings dauerte es bis zur 59. Minute, als Timo Stammler auf Zuspiel von Benjamin Gottwalz und Ladislav Hruska den lang ersehnten Anschlusstreffer beisteuerte und noch einmal für Spannung sorgte. Leider kam dieser Treffer zu spät, denn die verbleibende Zeit reichte den Hausherren nicht mehr aus, um noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Am Ende bleibt festzuhalten, dass den Falcons was die Einstellung angeht wohl kein Vorwurf zu machen ist, allerdings wurden insbesondere im ersten Drittel zu viele Chancen vergeben, so dass es am Ende nicht mehr zu einem Punktgewinn reichen sollte.
  
    
Regionalliga Südwest
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären beenden 2019 siegreich
(RLSW)  Mit 4:1 haben die Eisbären das letzte Spiel des Kalenderjahres erfolgreich beendet. Ein Doppelpack von Marco Haas, sowie Powerplay-Tore von Smallchild und Korte sicherten den Auswärtssieg bei den Baden Rhinos.
Wie im Hinspiel waren es die Gastgeber, die das Auftaktdrittel dominierten. Doch die Eisbären-Defensive hielt sich schadlos und ECE-Goalie Wagner rettete das Remis teils waghalsig in die erste Drittelpause. Die Eisbären waren zu diesem Zeitpunkt stark unter Druck, hielten diesem aber Stand.
Auch der Auftakt ins zweite Drittel ging an die Baden Rhinos, die es jedoch erneut verpassten, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen, selbst zwei Powerplay-Situationen blieben ungenutzt. Um so ärgerlicher, aber höchst verdient, der Führungstreffer des ESC in der 31. Minute. Doch die Eisbären antworteten postwenden und stellten durch Haas (32.) auf 1:1. Als man kurz darauf in doppelter Überzahl ran durfte, ließ man sich die Chance nicht nehmen, und Smallchild (36.) zog zur ersten Eisbären-Führung ab. Die Rhinos schienen kurz geschockt, und die Eisbären hatten nun mehr vom Spiel. Kurz vor Drittelende musste jedoch auch Wagner nochmal sein Können unter Beweis stellen, um die Führung in die Pause zu retten.
Den besseren Start ins Schlussdrittel hatten diesmal die Eisbären, die früh durch Haas auf 3:1 (46.) erhöhen konnten. Die Angriffsbemühungen der Hausherren hielt man nun erneut stand, und als die nächste Strafe überstanden war, konnte man langsam an den Sieg glauben. Jegliche Zweifel zerstreute Korte (53.), der in seinem ersten Saison-Einsatz in Überzahl auf 4:1 stellte. Da in der Schlussphase keine Treffer mehr fallen sollten, konnten die Eisbären einen wichtigen Dreier einfahren und den Anschluss an die Play-Off-Plätze herstellen.
  
    
Stuttgarter EC
Stuttgarter Eishockey-Club erfreut über Bekenntnis des Gemeinderats zur dritten Eishalle – erster Schritt zur Verbesserung der Trainingssituation im Nachwuchs
(RLSW)  Mit großer Freude hat der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) den Beschluss des Stuttgarter Gemeinderats aufgenommen, die Realisierbarkeit einer dritten Eishalle auf der Waldau mit einer Machbarkeitsstudie zu untersuchen. „Das ist ein sehr wichtiger Schritt für die Zukunft des Eishockeys und des ganzen Eissports in Stuttgart“, so Dr. Christian Ballarin, 1. Vorsitzender des SEC: „Wir danken den Mitgliedern des Stuttgarter Gemeinderats, mit denen wir in den letzten Monaten viele konstruktive Gespräche geführt haben und die die Bedeutung dieses Themas erkannt haben. Unser Dank gilt auch den Fans, Mitgliedern, Unterstützern und den anderen Eissporttreibenden, die sich für das Thema im Stuttgarter Bürgerhaushalt stark gemacht haben.“
Für den Verein würde eine dritte Eishalle eine wichtige Perspektive in der Nachwuchsarbeit schaffen. Aus Sicht von Jugendleiter Frank Schäuffele ist dies insbesondere wegen der guten Nachfrage im Kinderbereich sehr wichtig: „Gerade die jungen Jahrgänge und insbesondere die Laufschule erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Die Kinder brauchen aber eine Perspektive, die ihnen erlaubt, Eishockey sowohl als Breiten- als auch als Leistungssport in Stuttgart betreiben zu können. Aktuell verlieren wir zu viele gute Nachwuchsspieler an andere Städte, die bessere Trainingsmöglichkeiten bieten können.“ An einen Ausbau des Trainings ist derzeit auf Grund der engen Belegung des Eishalle nicht denkbar: „Wir würden gerne in mehr Jahrgängen zwei Gruppen bilden können, um die Kinder abhängig von ihren Interessen und Fähigkeiten fördern zu können“, so Schäuffele: „ein weitergehendes Engagement wie eine Teilnahme an der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), weitere Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, eigene Teams für Frauen oder ein Engagement im Para-Eishockey (Behindertensport) sind derzeit nicht denkbar.
Gemeinsam mit den anderen Eissportvereinen und -gruppen hatte der Stuttgarter Eishockey-Club im Frühjahr 2019 einen Antrag in den Stuttgarter Bürgerhaushalt eingebracht und für diesen geworben. Als Pressesprecher war Dr. Philipp Kordowich maßgeblich daran beteiligt: „Für die Stuttgarter Eissportvereine war und ist dies eine wichtige Aktion. Wir konnten gemeinsam zeigen, welches Potential der Eissport in Stuttgart hat und den Bedarf für eine dritte Eishalle verdeutlichen.“ Dabei war es auch wichtig, transparent zu machen, dass die notwendigen Kapazitäten nicht in den bestehenden beiden Hallen geschaffen werden können. Schließlich hat man in den letzten Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen bei der Stadt die Nutzungszeiten optimiert und nutzt heute jede mögliche Minute auf dem Eis. „Mit der Bereitstellung der Mittel für eine Machbarkeitsstudie ist der Eissport in Stuttgart einen wichtigen Schritt weitergekommen“, so Kordowich abschließend: „uns muss aber bewusst sein, dass in den nächsten Jahren noch weitere Schritte notwendig sind, bevor die Halle geplant und anschließend realisiert werden kann.“
  
    
EHC zweibrücken Hornets
Hornets reisen zum amtierenden Meister nach Bietigheim
(RLSW)  Um 16.30 Uhr findet in der EGE Trans Arena in Bietigheim das erste Spiel zwischen den Steelers und den Hornets statt. Bekanntlich wurde das Hinspiel in Zweibrücken vom 03.11.2019, auf Wunsch der Bietigheimer, auf den 19.01.209 verlegt.
Der letztjährige Meister trifft auf den Vizemeister. Der heutige Gastgeber hinkt bisher den Erwartungen deutlich hinterher. Nur 5 von 11 Begegnungen konnten gewonnen werden. Die beiden letzten Spiele gegen Eppelheim und Ravensburg wurden mit 2:5 und 4:7 verloren. Somit hat die Mannschaft von Jakob Vostarek schon mehr Spiele verloren als in der kompletten Vorsaison.
Ebenso hakt es in den Sturmreihen der Gastgeber. 145 Treffer erzielten die Steelers im Meisterjahr. Bisher sind es 39. Trotz gleichem Kader klemmt es bei den letztjährigen Topscorern. Matthias Vostarek und Tim Heffner, die in der abgelaufenen Spielzeit allein an 98 Treffern beteiligt waren, konnten die Leistungen bisher nicht bestätigen oder kamen deutlich weniger zum Einsatz. Lediglich 10 Punkte gehen auf das gefürchtetste Sturmduo der letzten Saison. Nachwuchssorgen muss sich der Coach der Steelers keine machen. 40 Spieler zählen zum diesjährigen Kader. Auffälligster Akteur in diesem Jahr ist der 20-jährige Lukas Traub. Er führt mit 21 Punkten (13 Tore /8 Vorlagen) die interne Scorerliste an.
In der Fairplay Tabelle liegen die Steelers mit 284 Strafminuten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf einen Play-Off Platz, beträgt nun schon 6 Punkte. Allerdings haben die Steelers auch erst 11 Spiele absolviert.
Um den Abstand zu verkürzen, werden die Gastgeber alles versuchen, um die nächsten drei Punkte einzufahren.
Das werden die Jungs von Coach Terry Trenholm versuchen zu verhindern. Mit einer Serie von fünf Siegen in Folge, wird die Mannschaft selbstbewusst auftreten. Mit einem heutigen Sieg und einer Niederlage der Ravensburger in Heilbronn, könnten die Hornets die Tabellenführung übernehmen und als „Herbstmeister“ überwintern.
Zum letzten Spiel der Hornets in diesem Jahr werden die Spieler Felix Stokowski (Urlaub), Calvin Engel (verletzt) Marcel Hoffmann: Marcel Ehrhardt und Marco Voltz (krank) fehlen.
Das nächste Spiel der Hornets findet am 04.01.2020 in Hügelsheim gegen die Baden Rhinos statt.
Hierzu organisiert der Fan Club Bad Company einen Fan Bus. Anmeldungen bitte an Andreas Träutlein***. Der Preis beträgt 15 Euro je Person.
  
   
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Herforder EV
Galavorstellung des HEV - Ice Dragons mit 7:3-Erfolg über Neuwied
(RLW)  Starker Auftritt im ChristmasGame – der Herforder Eishockey Verein besiegte im Verfolgerduell der Regionalliga West den EHC Neuwied mit 7:3 und bereitete seinen Fans mit dem Sieg ein vorweihnachtliches Geschenk.
Allerdings fanden vor 560 Zuschauern zunächst die Gäste besser ins Spiel, da sie bereits mit dem ersten Angriff nach 19 Sekunden den Führungstreffer durch Sam Aulie erzielten. Der HEV zeigte sich jedoch trotz des frühen Rückstandes unbeeindruckt und drängte sofort auf den Ausgleich. Angetrieben von Killian Hutt, der nach mehrwöchiger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Eis stand und vor Spielfreude strotzte, erarbeitete sich Herford ein Chancenplus, während Neuwied nur gelegentlich vor das Tor von Kieren Vogel kam. In Überzahl glich Jörn Weikamp in der 6. Minute aus und egalisierte somit schnell den frühen Rückstand. Auch in der Folge blieb Herford das bessere Team und erzielte durch Gleb Berezovskij die verdiente Führung zum 2:1 (13.), mit dem auch erstmals die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Ostwestfalen immer mehr das Spielgeschehen. Bereits eine halbe Minute nach Wiederbeginn erhöhte abermals Gleb Berezovskij in Überzahl auf 3:1. Als Maximilian Droick in der 31. Minute eine Strafzeit für den HEV absaß, neutralisierten die Gastgeber das Überzahlspiel der Neuwieder komplett und brachten Niels Hilgenberg über die Stationen Killian Hutt und Jörn Weikamp in Position, der zum 4:1 einnetzte. In der 36. Spielminute hatten die Herforder dann in doppelter Überzahl die Chance, frühzeitig die Weichen in Richtung Sieg zu stellen. Wieder war es Niels Hilgenberg, später auf Herforder Seite zum Spieler des Spieles ernannt, der mit einem Schlagschuss Felix Köllejan im Tor der Bären Neuwied überwindete. Als Guillaume Naud noch im zweiten Drittel das 6:1 gelang (39.), war die Begegnung frühzeitig entschieden.
Im letzten Drittel reduzierte Herford ein wenig das hohe Tempo und die Gäste fanden wieder ein wenig besser ins Spiel, ohne jedoch den Sieg der Herforder Ice Dragons noch in Gefahr bringen zu können. Kevin Wilson (43.) und Dennis Schlicht (53.) erzielten für den EHC jeweils in Überzahl zwar die Treffer zwei und drei, Guillaume Naud traf jedoch zwischenzeitlich zum 7:2 mit dem vierten Überzahltreffer der Herforder an diesem Abend (43.). Killian Hutt gelang bei seinem Comeback zwar kein Tor, jedoch fungierte er bei fünf Treffern als Vorlagengeber und zeigte ein sehr gutes Spiel.
Auf der abschließenden Pressekonferenz zeigte sich Chefcoach Jeff Job zufrieden: „Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt und mit sehr viel Tempo gespielt, schauen aber jetzt schon auf das Rückspiel am kommenden Sonntag.“ Sein Gegenüber Leos Sulak sah ebenfalls einen verdienten Sieg der Herforder: „Leider haben wir nach der frühen Führung das Eishockeyspielen eingestellt und völlig zurecht mit 3:7 verloren.“
In der Tabelle hat der HEV Platz 2 in der Tabelle gefestigt und hat eine ganz kurze Weihnachtspause. Schon am kommenden Freitag erwartet die heimischen Eishockeyfans ein weiteres Highlight zum Jahresausklang, wenn Herford im Inter Regio-Cup auf den Titelanwärter Microz Eaters Limburg-Geelen trifft, bevor es zum YearEndGame am Sonntag nach Neuwied geht.
  
    
Eisadler Dortmund
Auch die Real Stars können die Eisadler nicht besiegen
(LLW)  Einen spannenden Eishockey Abend erlebten die über 300 Zuschauer im Eisstadion an der Strobelallee am Freitag im Topspiel gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach. Am Ende siegten die Eisadler im 200. Spiel der Vereinsgeschichte mit 7-5 (2-2, 2-3, 3-0) und bleiben damit auch nach 12 Spielen der laufenden Saison ungeschlagen. In der Tabelle beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter aus Wiehl nur noch 2 Punkte, bei immernoch 2 ausgetragenen Spielen weniger. 
Zu Beginn des Spiels nahm Bernd Schnieder als 1. Vorsitzender der Eisadler einige Ehrungen vor. So wurden Frank Buchwald und Niko Bitter für das jeweils 100. Spiel im EAD Dress geehrt, und Nick Cassebaum bekam noch eine Auszeichnung als Torschütze des 1000. EAD Tores. Desweiteren präsentierte Michael Lening von der EAD Fanabteilung und als Schirmherr der Aktion "Vereine für Tjalf" einen Scheck über 2200 Euro. Dieses Geld aus der Trikotauktion und den Einnahmen aus dem Spiel der Eisadler in Wiehl, wurde von den Penguins als Benefizspiel ausgegeben, wurde auf das Spendenkonto des schwer verletzten Hamburger Eishockeyspielers überwiesen. Der Dank gilt daher allen Beteiligten und die Genesungswünsche weiterhin an Tjalf.
Das Spiel, welches von den beiden Schiedsrichterinnen Ramona Weiss und Tijana Haack souverän geleitet wurde, nahm dann direkt Fahrt auf. Nach 19 Sekunden gab es die erste Strafzeit für die Gäste und das Überzahlspiel nutzten die Eisadler dann eiskalt aus. Auf Vorlage von Malte Bergstermann und Nils Hoffmann war Niko Bitter zum 1-0 zur Stelle. Doch damit nicht genug, denn in der 6. Minute konnte Torjäger Patric Schnieder, auf Zuspiel von Maximilian Jung, auf 2-0 erhöhen. 
Wer nun dachte, die Real Stars um Star Coach Andy Lupzig, würden sich an der Strobelalle kampflos ergeben, der wurde in der Folge eines besseren belehrt. Mit körperbetonten Spiel kamen die Gäste immer wieder zu Chancen, wobei die Eisadler ihre Chancen teils leichtfertig verspielten. Und so fiel in der 14. der 2-1 Anschlusstreffer und nach 19.09 Minuten hies es plötzlich 2-2. Danach war erstmal Drittelpause. 
Die Eisadler, bei denen der zuletzt in Soest aktive Ex Dortmunder Michael Alda seine Rückkehr  feierte, hatten den besseren Start in den Mittelabschnitt, denn kaum war eine Minute im 2. Drittel gespielt, da traf der TopScorer der Eisadler Tim Linke zum 3-2. Danach waren wieder die Real Stars am Drücker und konnten nach 26 Minuten zum 3-3 ausgleichen. Es ging jetzt hin und her, wobei sich beide Teams keinen cm auf dem Eis schenkten. In der 34. Minute dann ein erneutes Tooor für Dortmund, denn Nils Hoffmann nahm sich ein Herz, zog beherzt ab und traf zur erneuten Dortmunder Führung. Doch die Gäste gaben nicht auf und konnten in der 37. Minute zum 4-4 ausgleichen und eine Minute später sogar mit 4-5 in Führung gehen. So ging es dann mit einer Gästeführung ins letzte Drittel.
EAD-Coach Waldemar Banaszak konnte in der Pause seine Jungs nochmal aufrichten, wollte man doch die "weisse" Weste behalten. Unterstützt von den EAD Fans, suchten die Eisadler nun ihr Glück wieder in der Offensive. Zusätzlich schwächten sich die Gäste durch die ein oder andere Strafzeit selbst. In der 46. Minute war es dann endlich soweit, denn Niko Bitter gelang mit seinem 2. Treffer der 5-5 Ausgleich. Tim Linke war es dann vorbehalten, die Eisadler wieder auf die Siegerstraße zu bringen, denn er traf nach 52 Minuten zum 6-5. 
Den Endstand besorgte dann mit der Schlusssirene EAD Verteidiger Till Lukas Schäfer, der zum 7-5 ins leere Tor der Real Stars traf.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
Mit 6:2-Sieg in die Weihnachtspause
(RLO)  Mit einer eher lauen Leistung schließt FASS Berlin das Kalenderjahr 2019 ab. Zwar gelang ein ungefährdeter Sieg beim Schlusslicht ESC Dresden, doch abgesehen von drei (!) Treffern in Unterzahl gab es wenig Bemerkenswertes zu sehen. Ludwig Wild blieb bei seinem Einstand meist unauffällig, deutete aber an, dass er den Angriff der Berliner beleben kann.
Headcoach Oliver Miethke hatte 19+2 Spieler im Kader und setzte vier Blöcke ein. Im ersten Drittel legten die Weddinger mit viel Schwung los und gingen rasch durch Tom Fiedler (4.) und Luis Noack (5.) mit 0:2 in Front. Danach erlahmte das Spiel des Favoriten jedoch, und Dresden gestaltete das Spiel weitgehend offen. Dies setzte sich im zweiten Abschnitt fort, auch wenn Tom Fiedler mit zwei Treffern (26./28.) einen beruhigenden 0:4-Zwischenstand herausschoss. FASS nahm nun einige Strafzeiten, doch konnten die Gastgeber dies nicht nutzen. Im Gegenteil: Patrick Czajka fing einen Querpass ab und ging mit Julian van Lijden alleine auf das gegnerische Tor zu. Der Niederländer schloss die schöne Kombination in der 39. Minute zum 0:5 ab.
Ärger gab es vier Sekunden vor Drittelende. Sebastian Eickmann hatte seinen Gegenspieler mit einem sauberen Open-Ice-Check zu Boden geschickt, woraufhin der Referee das Spiel unterbrach. Eberth zog noch ab und traf in den Winkel – und nach kurzer Diskussion anerkannte das Schiedsrichtergespann den Treffer. Zwei Berliner mussten überdies wegen Reklamierens auf die Strafbank. Direkt nach Wiederbeginn nutzte Wolters die Überzahl zum 2:5, und Dresden hatte kurz später sogar die Chance, in 5:3-Überzahl weiter heranzukommen. Doch diesmal schnappte sich Nico Jentzsch die Scheibe und schloß seinen Sololauf mit dem 2:6 ab (41.). Danach tat sich nicht mehr viel, und FASS nahm die drei Punkte mit nach Hause.
Im neuen Jahr muss sich die Mannschaft steigern, wenn sie einen Play-off-Platz erreichen will. Gerade das erste Spiel am 5. Januar in Niesky wird richtungsweisend sein.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe mit souveränem Sieg gegen Blues
(RLO)  Die Schönheider Wölfe bleiben im heimischen Wolfsbau weiter eine Macht. Vor über 500 Zuschauern am gestrigen Samstag bekamen dies auch die Berlin Blues zu spüren, welche beim 12:1 (3:0, 3:0, 6:1)-Sieg der Hausherren chancenlos waren. In einer einseitigen Partie erzielten Lukas Lenk (2), Martin Trapl (2), Florian Heinz (2), Petr Kukla (4), Florian Richter und Michael Galvez die Tore. Lange feiern konnte das Team von Trainer Sven Schröder diesen Erfolg nicht, denn bereits am heutigen 4. Advent um 19:00 Uhr stehen die Wölfe schon wieder bei den Eisbären Juniors Berlin im Wellblechpalast auf dem Eis, wo bei einem weiteren Sieg der zweite Tabellenplatz winken würde.
Am Samstag im Wolfsbau benötigten die Gastgeber gegen die Gäste aus Berlin gerade einmal gut fünf Minuten Anlaufzeit, ehe der erste Treffer durch Lukas Lenk gelang. Nur drei Minuten später fiel bereits das 2:0 durch Martin Trapl. Danach gingen die überlegenen Wölfe etwas fahrlässig mit einer Reihe guter Chancen um, so dass erneut Martin Trapl erst eine Sekunde vor der ersten Pause zum 3:0 einnetzte. Ähnlicher Spielverlauf auch im Mittelabschnitt. Die Hausherren ließen den Blues nicht viel zu und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Lukas Lenk (22.), Florian Heinz (33.) und Petr Kukla (39.) erhöhten den Spielstand nach vierzig Minuten auf 6:0 für die Wölfe. Im Schlussdrittel brach es dann gänzlich über die tapfer kämpfenden Blues ein, denn die Wölfe waren nun in Spiellaune und schraubten das Ergebnis durch Treffer von Florian Richter (41.), Petr Kukla (46.) und Michael Galvez (46.) auf 9:0 hoch, ehe den Berlinern in Überzahl der Ehrentreffer zum 9:1 (49.) durch Christopher Graul gelang. Die Antwort der Wölfe folgte keine zwei Minuten später, als es Petr Kukla mit seinem Treffer zum 10:1 zweistellig machte. Bis zur Schlusssirene traf dann noch Florian Heinz zum 11:1 (55.) und Petr Kukla (58.) zum 12:1-Endstand. Während Blues-Spielertrainer Patrick Preiß auf der anschließenden Pressekonferenz sichtlich gezeichnet war, zeigte sich Wölfe-Coach Sven Schröder mit der Einstellung seiner Mannschaft und dem Endergebnis natürlich sehr zufrieden.
  
    
FASS Berlin 1c
Allstars weiter mit weißer Weste
(LLB)  Sie machten es sich unnötig schwer, am Ende aber zählt das Ergebnis. Die 1c gewann ihr letztes Spiel des Jahres gegen den ESC 07 Berlin mit 4:2 (3:1/0:1/1:0).
Drei Punkte treffen die Allstars und den ESC nach vier Spielen. Die Weddinger sind noch ungeschlagen, der  Tabellenfünfte hat ein Spiel verloren. Obwohl nicht komplett, konnte FASS 19 Feldspieler aufbieten. Die Gäste hatten derer 13 dabei, wobei Neutorhüter Georg Jablukov als Verteidiger aushalf. Beide waren gut besetzt und so versprach es ein spannendes Spiel zu werden.
Die Allstars legten auch gleich los und beschäftigten Sven Spanrad im Tor der Gäste sehr gut. Der gute Start wurde auch belohnt, Marco Osterburg fälschte nach 113 Sekunden einen Schuss zum 1:0 ab. Und mit Ablauf der ersten Strafe des Spiels konnte Lucien Aicher nach fünf Minuten auf 2:0 erhöhen. Von den Gästen gab es zunächst nur wenige Angriffe, bei denen die Weddinger aber immer aufpassen mussten. Die 1c blieb aber klar überlegen, sie nutzten ihren Chancen nur nicht aus. Vier Minuten vor der Pause gelang doch noch das 3:0, nach einem Bullygewinn kam Marco Osterburg an den Puck und war nicht mehr zu stoppen. Der Club konnte aber auch noch ein Erfolgserlebnis feiern, in Überzahl verkürzte Eric Gwost nach 17 Minuten auf 3:1. Die letzten Chancen des Drittels hatte FASS, es blieb aber beim 3:1.
Im 2. Drittel stand der Club hinten besser, so wurde es weniger gefährlich vor dem eigenen Tor. Es blieb aber bei einem klaren Chancenplus der Weddinger. Nach 30 Minuten wechselten die Allstars den Torhüter, für Damon Bonness kam Dennis Gembus. Als dann Maxim von Helden nach 38 Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, hatten die Gäste die Gelegenheit, das Spiel wieder enger zu gestalten. Felix Schliemann gelang das auch, er konnte zwei Minuten vor der Pause auf 2:3 verkürzen.
Die letzten Minuten der Unterzahl überstand FASS unbeschadet. Was folgte war Einsatz auf beiden Seiten und einige Chancen beider Teams. 163 Sekunden vor dem Ende gelang den Weddingern das 4:2. Jules Thoma wurde auf die Reise geschickt und konnte nicht richtig gestört werden. Der Rest war dann Formsache. Es blieb bei diesem Ergebnis und der Sieg war völlig verdient. Die Weddinger waren das bessere Tram, sie verpassten es nur, das Spiel früher zu entscheiden.
Die Allstars bedanken sich bei allen, die das Team in diesem Jahr, egal in welcher Form, unterstützt haben. Wir wünschen Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch. Wir sehen uns im Jahr 2020.
(Norbert Stramm)
  


 Sonntag 22.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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