Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

        
      
TEV Miesbach
(BYL)  Der langjährige Oberligastürmer Christoph Fischhaber, der letztes Jahr aus der DEL2 vom EV Landshut zum oberbayerischen Traditionsverein kam, wird auch in der nächsten Saison im TEV-Trikot auflaufen. In der abgebrochenen Bayernligasaison konnte er allerdings kein Punktspiel bestreiten
  
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer David Wolf hat sich im ersten Play-Off-Spiel eine schwere Armverletzung zugezogen und musste Operiert werden. Dadurch ist die Saison für ihn nun vorzeitig beendet
 
Oberliga Nord
(OLN)  Die Hannover Scorpions haben sich nach drei Halbfinal-Spielen gegen die Crocodiles Hamburg durchgesetzt und stehen somit nun im Nord-Finale. Dort treffen die Mellendorfer nun auf den Herner EV, der im Halbfinale in zwei Spielen den mehrfachen Meister Tilburg ausgeschaltet hat
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Der deutsch-kanadische Angreifer Kyle Helms, der lange Zeit in der DEL und DEL2 aktiiv war, wird nun mit 34 Jahren seine aktive Laufbahn beenden und in seine Heimat zurückkehren
  
Hannover Indians
(OLN)  Die Indians haben ihre nächste Vertragsverlängerung bekannt gegeben: Verteidiger Maximilian pohl hat seine weitere Zusage gegeben. Der 29-Jährige kam 2013 von den Weserstars Bremen zurück in seine Heimatstadt und konnte in der letzten Saison in 40 Spielen 8 Tore und 11 Assists erzielen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Torhüter Ian Meierdres hat zugesagt noch eine weitere Saison dranzuhängen und hat seinen Vertrag bei seinem Heimatverein verlängert
 
Kölner Haie
(DEL)  Im Mannschaftskader der Haie wird es zur nächsten Spielzeit zu größeren Veränderungen kommen. Als erster Abgang steht offenbar Nationalstürmer Frederik Tiffels bereits fest
 
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Dem Vernehmen nach steht Nachwuchs-Nationalspieler Fabrizio Pilu, der aus dem Mannheimer Nachwuchs hervorging, als Neuzugang für die Defensive bei den Franken fest
 
ESV Burgau
(BLL)  Verteidiger Marvin Mändle, der sich während der Vorbereitung zur abgebrochenen Saison verletzte und danach nicht mehr spielen konnte, ist nun wieder genesen und wird auch in der nächsten Saison wieder im Trikot der Eisbären auflaufen
  
Straubing Tigers
(DEL)  Die Straubing Tigers haben sich dem Vernehmen nach die Dienste von Nachwuchs-Nationalstürmer Yannik Valenti von den Mannheimer Adlern für die nächste DEL-Saison gesichert
  
Herforder EV
(OLN)  Nach dem Abgang von Trainer Jeffrey Job wird nun Michael Bielefeld, der zuletzt als Co-Trainer beim Süd-Oberligisten EV Füssen tätig war, als Nachfolger gehandelt
  
Rostocker EC
(OLN)  Während die Stürmer Filip Stopinski und Thomas Voronov die neuen Angebote der Piranhas abgelehnt haben, werden Torhüter Leon Meder und Verteidiger Maurice Becker keine neuen Verträge erhalten

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 17.Februar 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
DEG verliert gegen Wolfsburg 1:2 n.V.

(DEL)  Spiele gegen die Grizzlys Wolfsburg sind oft zäh. Das war auch heute wieder nicht anders. Lange sah es so aus, als würde sich die Düsseldorfer EG abermals die Zähne an den Niedersachsen ausbeißen. Doch dann gelang den Rot-Gelben doch noch der Ausgleich. Der sicherte der DEG einen Punkt, den Zusatzzähler beim 1:2 (0:0; 0:1; 1:0;  0:1) nach Verlängerung machte aber Doppeltorschütze Geritt Fauser perfekt. 
(DEG/pdeg)
  
    
ercingolstadtERC Ingolstadt
Wohlgemuth verlässt ERC nach der Saison

(DEL)  Tim Wohlgemuth hat den ERC Ingolstadt darüber informiert, dass er sich nach der Saison 2020/21 einer neuen Herausforderung stellen und die Panther verlassen wird. Den 21-jährigen Nationalspieler zieht es zum Liga-Konkurrenten Adler Mannheim.
„Wir haben alles versucht, um Tim auch in den kommenden Jahren beim ERC spielen zu sehen und sind dabei bis an unsere absolute Schmerzgrenze gegangen. Ich habe oft mit ihm gesprochen und weiß, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Er will aber nun in Mannheim den nächsten Karriereschritt, das respektieren wir selbstverständlich und wünschen ihm dafür nur das Beste“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell.
„Ich habe dem ERC und Larry Mitchell viel zu verdanken. Sie haben mir die Chance gegeben, mich in der DEL zu beweisen. Auch neben dem Eis habe ich mich immer sehr wohlgefühlt und bin für die Art und Weise, wie ich hier aufgenommen wurde, unfassbar dankbar. Jetzt will ich die restliche Saison weiterhin alles geben, um mit den Panthern möglichst weit zu kommen und mich mit einer erfolgreichen Saison zu verabschieden“, so Wohlgemuth.
Mitchell lotste Wohlgemuth im Sommer 2018 als hoffnungsvolles Talent vom ESV Kaufbeuren zu den Panthern. Der Stürmer überzeugte die Verantwortlichen gleich in der Vorbereitung derart, dass er sich auf Anhieb einen Stammplatz im DEL-Kader des ERC erkämpfte. Bereits am vierten Spieltag erzielte er beim Sieg in Nürnberg sein erstes DEL-Tor, nahm im Dezember an der U20-Weltmeisterschaft teil und avancierte im Panther-Trikot schnell zum Nationalspieler. Während der WM-Vorbereitung im Frühjahr 2019 gab er in seiner Heimatstadt Kaufbeuren das Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Und die Entwicklung des Stürmers geht weiter steil bergauf. Mit 23 Punkten (zwölf Tore, elf Vorlagen) in 51 Spielen war er in der
vergangenen Saison bereits neunbester Scorer im Team der Ingolstädter. In der aktuellen Spielzeit bildet er zusammen mit Mirko Höfflin und dem amtierenden DEL-Topscorer Wayne Simpson die Top-Reihe des ERC. Mit 15 Punkten (sieben Tore, acht Assists) ist er aktuell nicht nur der punktbeste U23-Spieler in der PENNY DEL, sondern bekommt auch die meiste Eiszeit.
(ERCI/sr)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Offensivspektakel: 7:3-Sieg gegen Kaufbeuren

(DEL2)  Zweites Duell, zweiter deutlicher Sieg. Der ESV Kaufbeuren liegt den Tölzer Löwen in der laufenden Saison bislang. Nach dem 6:2 im ersten Spiel, gab es am Dienstagabend beim 7:3 einen ähnlich deutlichen Spielverlauf. Besonders Powerplay und Effizienz stimmten auf Löwenseite. Die Partie begann verrückt. Gleich sieben Tore fielen im ersten Abschnitt. Fünf davon im Gehäuse des ESVK. Bereits nach wenige Minuten nahm Rob Pallin, Kaufbeurens Trainer, eine Auszeit. "Ich habe den Jungs gesagt, dass das Spiel bereits seit vier Minuten läuft", so der US-Amerikaner über den deutlichen Inhalt seiner Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt lag sein Team durch Tore von Max French und Mario Lamoureux bereits mit 0:2 zurück. Das Timeout fruchtete durchaus - zumindest kurzfristig. Die Gäste in den folgenden Minuten aktiver und mit dem Anschluss in eigener Überzahl durch John Lammers. Es war aber die Tölzer Effizienz, die dem ESVK vorerst den Zahn zog. Philipp Schlager machte aus einem harmlosen Schuss ein Tor, weil Oliver Ott Jan Dalgic die Sicht nahm. Für Letzteren war das Drittel erstmal beendet, dafür kam Nachwuchsgoalie Dominic Guran zu seinem ersten Profieinsatz. Dalgic wurde zu Beginn des Mittelabschnitts aber wieder zurückbeordert ins Tor, denn Guran im ESVK-Tor hatte auch nicht mehr Erfolg beim Abwehren der Löwenschüsse. "Ich habe nach einem Weg gesucht, das Spiel zu gewinnen", so die Begründung Pallins zum Rücktausch. Guran konnte einem leid tun, kassierte direkt mit dem ersten Abschluss im Löwenpowerplay das Gegentor - unhaltbar nach schöner Kombination schloss Lubor Dibelka ab. Und auch auf Florin Ketterers 2:4 hatten die Buam erneut in Person Max French und wieder in Überzahl die passende Antwort. "Wenn du fünf Tore im ersten Drittel schießt, musst du das Spiel nach Hause bringen", so Kevin Gaudet nach dem Spiel. Und das taten die Buam. Im Mitteldrittel auch mit etwas Glück, denn der ESVK wurde stärker. "Wie die ganze Saison hat Max die richtigen Saves zum richtigen Zeitpunkt gemacht", so Gaudet weiter. So gelang den Kaufbeurern nur ein Treffer durch Denis Pfaffengut, der zu frei vor dem Löwentor einlaufen konnte. Die Buam beschränkten sich ab dem zweiten Abschnitt weitestgehend auf Konter - einer davon brachte die Entscheidung. Markus Eberhardt traf nach starkem Zuspiel Reid Gardiners zum 6:3 - ab diesem Zeitpunkt der ESVK-Widerstand gebrochen. So konnte sich auch noch Manuel Edfelder in die Torschützenliste eintragen und das dritte von fünf Tölzer Überzahlsituationen gewinnbringend abschließen. Ein wichtiger Sieg für die nach zwei Niederlagen und einer turbulenten Woche aufgeriebene Löwen-Seele. Viel Zeit zur Freude bleibt nicht: Donnerstag geht´s weiter, erneut zuhause, diesmal gegen den EC Bad Nauheim.
(TL/sr)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Keine Punkte beim direkten Konkurrenten

(DEL2)  Verhaltener Beginn beider Teams, die sich einige Minuten erst finden mussten, um richtig in der Partie anzukommen. Dies gelang den Gastgebern etwas besser und so hatten sie auch die ersten Gelegenheiten. Im einzigen Überzahlspiel des ersten Abschnitts war es der an diesem Abend zurückgekehrte Herden, der mit einer starken Reaktion gegen Ritter zunächst den Rückstand verhindern konnte. Auch danach waren es die Eislöwen, die mehr vom Spiel hatten und etwas mehr Scheibenbesitz für sich verbuchen können, ohne jedoch die ganz großen Chancen zu kreieren. Diese hatte einmal Schumacher, der nach einem Fehlpass der Dresdner in aussichtsreicher Position zum Schuss, kam aber nicht an Helenius vorbei. Kurz vor der Pause dann doch noch, die zu diesem Zeitpunkt, etwas überraschende Führung durch Biezais, der im Slot stehend an die Scheibe kam und diese über die Linie drücken konnte.
Besser im Spiel war man im Mittelabschnitt und konnte mehr das Spiel übernehmen, wenn auch weiterhin die ganz großen Chancen Mangelware blieben. Im Powerplay – wieder gab es eine Hinausstellung in diesem Drittel – hatte Davidek die Möglichkeit, die den Ausgleich hätte bringen können. Kurz darauf nahm Karlsson einen Schuss und dessen Abpraller versuchte Järveläinen mit Gewalt ins Tor zu arbeiten. Erneut Davidek verpasste knapp, als sich Gron durchsetzen konnte und schnell den Querpass auf seinen Kollegen spielte. Und nochmals Davidek, Karlsson und Gron, die Helenius prüften. Mitten hinein in diese Druckphase war es dann kurzfristig Ranta, der auf Seiten der Gastgeber gefährlich vors Tor kam und den Pfosten anvisierte – bevor Davidek den Versuch unternahm, den Goalie mit der Rückhand zu überwinden und Meisinger kurz darauf haarscharf verfehlte.
Ein Powerplaytreffer durch Huard zu Beginn des dritten Abschnitts, bei dem man ggf. auch abpfeifen hätte können, weil Herden einerseits mit dem Schläger an der Stockhand getroffen wurde und es sich Huard im Torraum „bequem“ gemacht hatte, brachte Auftrieb für die Gastgeber. Auch ein Pfostentreffer von Pokovic, sowie der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Lillich ließ die Eislöwen nicht mehr nervös werden, die das Spiel jetzt mehr oder weniger verwalteten und durch Swinnen einen weiteren Treffer setzen konnten. Die Herausnahme von Herden, für einen sechsten Feldspieler, brachte dann nur noch den Empty-Net-Treffer für die Gastgeber zum 4:1.
„Wir haben im ersten und zweiten Drittel ziemlich diszipliniert gespielt und hatten genug Chancen das Spiel enger zu gestalten. Letztlich hat es nicht geklappt und Dresden war dann im letzten Drittel besser“, so das kurze Fazit von Coach Kujala kurz nach der Partie.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen Freiburg - Westsachsen verlieren nach zwischenzeitlicher 3:0-Führung

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am vorgezogenen 35. DEL2-Spieltag eine bittere Niederlage einstecken müssen. Die Westsachsen unterlagen den Wölfen Freiburg, die über weite Strecken des Spiels die aktivere und gefährlichere Mannschaft waren, trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung mit 3:4.
Es entwickelte sich zu Beginn dieses Dienstagsspiels eine zähe Partie ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Eispiraten waren mit ihrer ersten Chance jedoch gleich erfolgreich. Vantuch bediente Topscorer Lemay, welcher mit seinem ersten Schuss noch scheiterte, den Nachschuss aus der Luft aber dann doch versenkte – Saisontor Nummer 23 für den Kanadier und die 1:0-Führung für die Eispiraten (7.). Das Team von Mario Richer legte gleich nach. Lukáš Vantuch, mit den jungen Spielern Lucas Böttcher und Niklas Heyer auf dem Eis, lauerte nur eine Minute später an der blauen Linie, steuerte stark bedrängt auf Ben Meisner zu und überwand diesen sehenswert zum 2:0 (8.).
Die Freiburger waren sichtlich geschockt, jedoch auch bemüht, nach und nach Kontrolle über das Spiel zu bekommen. So gehörten die besseren Chancen in der Folge den Breisgauern, die allesamt aber den stark parierenden Michael Bitzer scheiterten. Der Deutsch-Amerikaner erhielt erneut den Vorzug vor Ilya Andryukhov und Mark Arnsperger, der heute die Rolle des Backup-Goalies einnahm.
Während Freiburg immer besser in die Partie kam, waren es die Eispiraten, welche sich am heutigen Abend brutal effizient zeigten. Patrick Pohl, schön bedient von Sturmkollege Marius Demmler zog kurz nach der blauen Linie einfach mal ab. Sein Handgelenkschuss zappelte nach gut 24 Minuten schließlich im langen Eck des Wölfe-Gehäuses – 3:0! Die Crimmitschauer hatten nun eine beruhigende Führung inne, mehr Spielanteile besaßen kurioserweise dennoch die Gäste, die nun noch einmal richtig auf das Gaspedal drückten.
Die Breisgauer hatten eine Vielzahl mehr an Chancen als die Hausherren. So konnten die Westsachsen sich immer und immer wieder beim starken Bitzer bedanken, der nach 31. Minuten allerdings machtlos war. Christian Billich war es, der eine schöne Kombination der Baden-Württemberger auf engstem Raum vollenden konnte und zum 1:3-Anschluss einnetzte. Und noch vor der zweiten Pause kamen die Freiburger auf ein Tor ran. Andreé Hult, bester Scorer der Gäste, hämmerte die Scheibe mit viel Gewalt unter den Giebel – Bitzer war erneut ohne Chance (37.).
Das Spielgeschehen im Schlussabschnitt gestaltete sich weitestgehend offen, es ging munter hin und her und mit Michael Bitzer und Ben Meisner standen beide Goalies oft im Blickfeld. Die Begegnung wurde zum Ende hin wieder dann wieder etwas zerfahren und ruppig und die Referees verloren etwas ihre Linie. Nach einem vermeintlichen Halten von Marius Demmler, bekamen die Wölfe somit ein schmeichelhaftes Powerplay zugesprochen, welches sie eiskalt ausnutzten. Nikolas Linsenmaiers platzierter Schuss schlug genau im Winkel ein – 3:3 (57.). Und es sollte noch bitterer kommen. Ex-Eispirat Scott Allen fälschte einen Schuss von Anndreé Hult unhaltbar ab. Eine Minute und vier Sekunden vor dem Ende gingen die Breisgauer somit erstmals in Front (59.) und sollten diese knappe Führung auch über die Zeit retten.
Die Eispiraten waren in diesem vorgezogenen Duell mit den Wölfen Freiburg nicht unbedingt das bessere Team, weshalb auch Trainer Mario Richer seinem Gegenüber Peter Russell nur gratulieren konnte: „Freiburg hat uns heute dominiert und den Sieg somit auch verdient“. Ärgern dürfte sich der Kanadier nach der zwischenzeitlichen 3:0-Niederlage dennoch. Weiter geht es für seine Mannschaft bereits am Donnerstag. Die Westsachsen empfangen dann die Heilbronner Falken.
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Heimsieg gegen Bayreuth

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben drei wichtige Punkte in der DEL2 eingefahren. Mit 4:1 hat die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann die Bayreuth Tigers bezwungen. Riku Helenius begann im Tor der Blau-Weißen.
Gegen defensive Gäste hatten die Eislöwen zu Beginn Probleme, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Wenn sie diese hatten, konnten sie sie aber nicht nutzen. Kurz vor Drittelende lag der Puck dann doch hinter der Linie. René Kramer beförderte die Scheibe vor das Tor von Tigers-Keeper Timo Herden, wo Elvijs Biezais zum 1:0 (19. Minute) abstaubte.
Im zweiten Drittel erarbeiteten sich die Eislöwen mehr und mehr Chancen, allein Roope Ranta scheiterte in einem Wechsel zweimal am Pfosten. Tore sollten im Mittelabschnitt keine fallen.
Im dritten Drittel profitierten die Eislöwen von einer Strafe des Bayreuthers Kolozvary. Im Powerplay erhöhte Toni Ritter auf 2:0 (42.). Die Gäste ließen sich aber nicht so schnell abschütteln und kamen ihrerseits durch Markus Lillich (47.) zum Anschlusstreffer. Dennis Swinnen stellte nach rund 50 Minuten aber mit dem 3:1 den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der Schlussphase nahmen die Gäste ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was Vladislav Filin zum 4:1-Endstand (60.) nutzte.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein sehr zähes Spiel. Bayreuth hat sehr diszipliniert nach hinten gespielt. Wir wussten das aber auch vorher. Da müssen wir aufpassen, nicht in Konter zu laufen. Das haben wir aber gut gemacht und nicht versucht mit Gott und Verderb das Tor zu schießen. Im letzten Drittel muss ich sagen, Respekt an meine Mannschaft. Wir haben diszipliniert gespielt und nochmal viel Energie gebracht. Außer dem Gegentor haben wir auch nichts anbrennen lassen. Kompliment an die Mannschaft, ein sehr sehr wichtiger Sieg.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Donnerstag mit dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars.
(ESCD/ka)
  
    
loewenfrankfurtLöwen Frankfurt
Geballte Ladung Knowhow für den Bau der Multifunktionsarena TheDOME

(DEL2)  Am Montag dieser Woche hat ein Zusammenschluss von drei namhaften Unternehmen seine Bewerbung für den Bau der Multifunktionsarena auf dem Gelände der FRAPORT AG am Squaire eingereicht.
"Aus Sicht der Löwen Frankfurt ist ein weiterer wichtiger Schritt dadurch getan, dass der Weltmarktführer Anschutz nun auch zum Team von TheDOME gehört. Anschutz hat gemeinsam mit TheDOME und der Katz Group die Bewerbung bei der FRAPORT abgegeben.
Mehr Sachverstand, Erfahrung und Wissen aus dem erfolgreichen Betrieb von über 300 großen Arenen und Stadien kann man nicht hinter sich vereinen.
Die Löwen Frankfurt stehen voll hinter TheDOME. Wir wünschen uns, dass das Konzept auch bei der FRAPORT AG positiv aufgenommen wird, sodass zeitnah die nächsten Schritte möglich werden", kommentiert Stefan Krämer, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs GmbH, diese Neuigkeit.
(LF/mk)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Bad Tölz mit 7:3

(DEL2)  Der ESVK hatte heute Abend in Bad Tölz sein viertes Spiel binnen sechs Tagen zu absolvieren. Dabei musste Trainer Rob Pallin auf die Torhüter Stefan Vajs (Rückkehr in das Mannschaftstraining steht bevor) und Maxi Meier verzichten, der nach einer Unterkörperverletzung leider bis zu sechs Wochen ausfallen wird. Dazu fehlten ebenfalls verletzungsbedingt Stürmer Markus Schweiger und Verteidiger Alexander Thiel. Letzterer wird aber wohl am Donnerstag wieder zur Verfügung stehen.
Einen denkbar schlechten Start hatten die Kaufbeurer dann in die Partie. Dabei hatte man als Zuschauer durchaus das Gefühl, dass sich der eine oder andere Spieler noch in der Kabine befand, als die Tölzer Löwen schon mit dem Tore schießen anfingen. In Spielminute drei hatte Max French keine Problem, direkt vor dem Tor einen Pass aus der Ecke kommend, im Tor von Jan Dalgic unterzubringen. Dabei bekam der Kanadier von ESVK Verteidiger Jan Bednar allerdings auch nur Begleitschutz und hatte so leichtes Spiel, auf 1:0 zu stellen. Nur 33 Sekunden später sollte es schon 2:0 stehen. Dabei ließ sich die ESVK Verteidigung von Mario Lamoureux überlaufen und dieser schob Jan Dalgic die Scheibe durch die Beine. ESVK Coach Rob Pallin nahm daraufhin eine Auszeit und rüttelt seine Mannschaft wach. Dies schien auch Früchte zu tragen. Die Joker nutzten ein Powerplay durch Top-Scorer John Lammers und schafften in der achten Spielminute den 2:1 Anschlusstreffer und das Spiel war eigentlich wieder offen.
Allerdings kamen die Löwen genau 60 Sekunden später zu ihrem dritten Treffer. Philipp Schlager brachte die Scheibe dabei von der blauen Linie aus auf das Tor und Jan Dalgic rutschte der Puck unglücklich zwischen den Armen hindurch in den Kasten und die Aufbruchstimmung des ESVK war irgendwie schneller wieder zu Ende, wie sie angefangen hatte. Trainer Rob Pallin wechselte daraufhin den Torhüter und Dominic Guran kam zu seinem Profi Debüt im Trikot seines Heimatvereins. In der elften Spielminute musste der junge Keeper dann aber bereits hinter sich greifen. Die Tölzer spielten mit dem ESVK in Überzahl Katz und Maus und Lubor Dibelka hatte erneut aus kurzer Distanz keine Mühe auf 4:1 zu stellen. Dieses Mal konnten die Wertachstädter knappe 60 Sekunden später zurückschlagen. Über Tyler Spurgeon und John Lammers kam die Scheibe zu Florin Ketterer, der nach einer Ablage vom Kaufbeurer Top-Scorer freie Schussbahn vor Maximilian Franzreb hatte und den Torhüter der Tölzer mit einem satten und platzierten Handgelenkschuss zum 4:2 überwinden konnte. Die Löwen aber stellten in ihrem nächsten Powerplay auf 5:2. Wieder lief die Scheibe bei den Löwen schnell und wie schon drei mal zuvor, konnte der Tölzer Torschütze Max French, ziemlich frei und ohne Bedrängnis aus kurzer Distanz einschießen. Ein Drittel zum Vergessen also für den ESVK, wobei man auch sagen muss, dass bei einem Schussverhältniss von zehn zu zwölf aus Sicht der Hausherren, man auch nicht unbedingt einen Spielstand von 5:2 vermutet muss.
Die Pausenansprache der Trainer zeigte wohl eine deutliche Wirkung. Zur Überraschung aller stand auch Jan Dlagic wieder im Kasten der Joker und seine Vorderleute zeigten alle samt ein anderes Bild wie noch im ersten Drittel. Pech hatten die Kaufbeurer schon bei ihrem ersten guten Angriff, als Branden Gracel im Nachschuss am Pfosten scheiterte, auch sonst hatten die Allgäuer ein gutes Chancenplus zu verzeichnen. Leider ließen die Joker Stürmer dabei teils besten Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Die Tölzer ihrerseits waren mit ihren Kontern immer wieder gefährlich, ohne allerdings die ganz großen Torchancen zu haben und das was auf den Kasten kam, war Beute von Jan Dalgic. Knapp zwei Minuten vor der Pausensirene kamen die Kaufbeurer dann zu ihrem dritten Treffer und dieser war anhand der Spielanteile auch verdient. Einen schnell vorgetragenen Angriff über Philipp Krauss und John Lammers verwertete der mitgelaufene Denis Pfaffengut zum 5:3. Der Verteidiger kam nach dem Zuspiel des ESVK Top-Scorers frei vor Maximilian Franzreb zum Abschluss und ließ dem Tölzer Torhüter mit einer Körpertäuschung keine Abwehrmöglichkeit. Somit waren die Wertachstädter zu Beginn des dritten Drittel wieder voll im Spiel und wahrten sich somit auch noch Chancen auf Punkte.
Der ESVK versuchte in den ersten Minuten des Schlussabschnittes auch nochmals auf den schnellen Anschlusstreffer zu drücken, schaffte dies aber leider nicht und würde dabei auch durch ein Powerplay der Hausherren in ihren Bemühungen unterbrochen. Dieses verteidigten die Joker aber gut und hatten im Anschluss gleich eine dicke Chance durch Sami Blomqvist liegen gelassen. In der 49. Spielminute machten die Tölzer Löwen dann aber den Deckel auf dieses Spiel. Dabei nutzten die Hausherren einen Konter in Person von Markus Eberhart zum 6:3. Wieder konnte der Torschütze dabei ungestört vor Jan Dalgic abschließen. Ein weiteres Powerplay in Spielminute 50 schlossen die Löwen mit ihrem siebten Treffer ab. Dabei konnten die Tölzer durch einen schnellen Aufbau eine drei auf zwei Situation kreieren. Pech hatte bei diesen Gegentreffer dann ESVK Torhüter Jan Dalgic. Der einen Schuss von Philipp Schlager an die Maske bekam, diese verlor und Manuel Edfelder die direkt vor dem Kaufbeurer Torhüter liegengebliebene Scheibe nur noch über die Linie drücken musste. Dies sollte dann auch der letzte Treffer an diesem, aus ESVK Sicht verkorksten, Abend sein.
(ESVK/pb)


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Weiter im zwei Tagesrhythmus - Joker sind am Donnerstag, Samstag und Montag im Einsatz

(DEL2)  Vier Spiele in sechs Tagen hat die Mannschaft von Trainer Rob Pallin mit der Partie in Bad Tölz gestern Abend hinter sich gebracht und am morgigen Donnerstag geht es für den ESVK auch schon im zwei Tagesrhythmus weiter. Die Joker haben dabei in fünf Tagen drei Spiele zu absolvieren.
Am Donnerstag um 19:30 Uhr sind die Löwen Frankfurt in Kaufbeuren zu Gast. Am Montag, ebenfalls um 19:30 Uhr erwarten die Joker die Lausitzer Füchse in der erdgas schwaben arena.
Am Samstagabend geht es für den ESVK nach Hessen. Die Joker sind dabei um 19:30 Uhr beim EC Bad Nauheim zu Gast.
Schlechte Nachrichten gibt es einmal mehr aus der medizinischen Abteilung des ESV Kaufbeuren. Mit Torhüter Maximilian Meier und Stürmer Markus Schweiger gibt es neuerlich zwei längerfristige Ausfälle. Maxi Meier wird dem ESVK mit einer Unterkörperverletzung bis zu sechs Wochen fehlen. Stürmer Markus Schweiger wird aller Voraussicht nach vier bis fünf Wochen pausieren müssen. Der U20 Nationalspieler laboriert ebenfalls an einer Unterkörperverletzung. Fraglich ist aktuell auch ein Einsatz von Max Lukes, der sich im Spiel bei den Tölzer Löwen einen Oberkörperverletzung zugezogen hat, welche ihn vermutlich zu einer kleinen Pause zwingen wird. Der ESV Kaufbeuren wünscht allen Spielern eine schnelle und vor allem gute Genesung.
Gute Nachrichten gibt es derweil von Stefan Vajs, der Stammtorhüter der Joker trainiert seit einigen Tagen wieder auf dem Eis. Dabei gehen die sportlich Verantwortlichen beim ESVK davon aus, dass Stefan Vajs spätestens zum Heimspiel am 26.02.2020 gegen die Bayreuth Tigers wieder im Kader steht.
(ESVK/pb)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
DSC reicht fristgerecht die Bewerbungsunterlagen für die DEL2 ein

(OLS)  Der Deggendorfer SC hat sich für die Teilnahme an der DEL2 in der kommenden Saison beworben. Alle Unterlagen wurden dazu fristgerecht bei der DEL2 eingereicht.
Für den DSC handelt es sich dabei nicht nur um eine Formalie. Für Vorstand Artur Frank ist es mehr: „Wir wollen damit zeigen, dass wir grundsätzlich bereit sind, in die DEL2 zurückzukehren. Wir wissen selbst, dass wir nach dem sportlichen Verlauf der Saison nicht zu den ersten Anwärtern auf den Aufstieg zählen und auch die Rahmenbedingungen unter Corona würden den Schritt sicher nicht einfach machen. Wir unternehmen aber alles, um dem Deggendorfer Eishockey die bestmögliche Perspektive zu geben.“
(DSC/tt)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
Eisbären beantragen fristgerecht die Lizenz für die DEL2  - Geschäftsführer Christian Sommerer spricht von wichtigen „Hausaufgaben“ 

(OLS)  Die Eisbären Regensburg haben sich auch in diesem Jahr vorsorglich und fristgerecht für die DEL2 beworben. Alle Unterlagen wurden eingereicht sowie die Bürgschaft hinterlegt. Somit nehmen die Eisbären Regensburg im Falle einer sportlichen Qualifikation am Lizenzverfahren der DEL2 teil.
„Wir haben uns auch in dieser Saison wieder intensiv mit der Thematik DEL2 beschäftigt. Sport ist nicht berechenbar und der Aufstieg nicht planbar. Zudem ist die gesamte Situation in der vorherrschenden Pandemiezeit nicht abzuschätzen. Sollte das Team den Aufstieg tatsächlich schaffen, wollen wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, um im Fall der Fälle am Lizenzierungsverfahren zur DEL2 teilnehmen zu können“, so Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer.
Neben den Eisbären Regensburg haben Oberligisten aus dem Süden sowie aus dem Norden die notwendigen Unterlagen bei der DEL2 eingereicht. Wie in den vergangenen Jahren besitzen die Tilburg Trappers aus den Niederlanden, die aktuell in der Oberliga Nord antreten, kein Aufstiegsrecht.
(EVR/hcw)
  
   
SC RiesserseeSC Riessersee
SC Riessersee reicht Bürgschaft für die DEL2 ein

(OLS)  Der SC Riessersee hat als einer von fünf Vereinen der Oberliga Süd fristgerecht die Bürgschaft zur Teilnahme am Lizenzierungsverfahren der DEL2 hinterlegt. Die Verantwortlichen wollen der Mannschaft damit die Möglichkeit bewahren, im Falle einer sportlichen Qualifikation zur DEL2 diese Chance, sollte es wirtschaftlich ntragbar sein, auch wahrzunehmen. Hierzu erklärt Geschäftsführer Panagiotis Christakakis: „Diese Saison geht es um das wirtschaftliche Überleben des Clubs. Nur dank den staatlichen Hilfen können wir überhaupt unseren Sport ausüben. Auch sind wir uns bewusst, dass die kommende Saison keineswegs eine einfache werden wird. Niemand kann uns sagen, wie es kommende Saison weitergehen wird. Sind wieder Zuschauer zugelassen, werden die staatlichen Hilfen fortgesetzt? In Anbetracht all dieser offenen Fragen ist es umso wichtiger unsere Philosophie konsequent weiterzugehen. Wir werden nur die uns zur Verfügung stehenden Mittel verwenden, ebenso wie wir es bereits diese Saison erfolgreich umsetzen. Dies haben wir in den vergangenen Monaten oft genug betont und daran hat sich auch nichts geändert. Trotzdem haben wir vergangene Woche die Bürgschaft für die DEL2 eingereicht. Damit wollen wir unseren Spielern und dem gesamten Team weiterhin die Chance bewahren, im Falle einer sportlichen Qualifikation die Möglichkeit zum Aufstieg in die DEL2 wahrzunehmen. Es wäre unfair gegenüber jedem unserer Jungs, Ihnen bereits vor den Playoffs diese Chance zu nehmen. Jeder Sportler möchte immer gewinnen und spielt für den maximalen Erfolg. Aus diesem Grund hat uns Christian Schwinghammer, Miteigentümer unseres Hauptsponsors tproneth, die Bürgschaft hinterlegt. Hierfür möchten wir Hr. Schwinghammer ausdrücklich danken. Sollten wir tatsächlich die sportliche Qualifikation erreichen, hätten wir nun die Möglichkeit alle wirtschaftlichen Aspekte auszuloten und anschließend zu entscheiden ob es wirtschaftlich sinnvoll wäre diese Chance auch wahrzunehmen. Bis dahin ist es allerdings noch ein sehr weiter Weg. Wir hoffen in den kommenden Spielen und auch den folgenden Playoffs auf die Unterstützung unserer Fans über SpradeTV und freuen uns auf spannende Spiele.“
Das kommende Heimspiel findet diesen Freitag, 19.02.2021 um 20:00 Uhr gegen die ECDC Memmingen Indians statt. Diese Partie ist wie immer live und in professioneller HD-Qualität auf SpradeTV verfügbar.
(SCR/pv)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
„Keine Leistung, mit der man ein Spitzenspiel gewinnen kann“

(OLS)  Trotz 2:0- und 3:2-Führung gingen die Starbulls Rosenheim am Dienstagabend in einem intensiven Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd leer aus. Auf fremden Eis mussten sich die Grün-Weißen den Eisbären Regensburg mit 3:6 geschlagen geben, nachdem sie den gleichen Gegner zwei Tage zuvor im heimischen ROFA-Stadion in überzeugender Manier mit 5:2 besiegen konnten. Damit müssen die Starbulls den Eisbären die Tabellenführung überlassen und fallen zunächst hinter die Selber Wölfe auf den dritten Tabellenplatz zurück.
Während bei den Hausherren Kapitän Peter Flache wieder mit dabei war, mussten die Starbulls neben Kevin Slezak und Benedikt Dietrich überraschend auch auf den starken und torgefährlichen Enrico Henriquez-Morales verzichten. Trotzdem erwischten die Grün-Weißen einen Start nach Maß und lagen mit Anbruch der siebten Spielminute mit 2:0 in Führung, Zunächst traf Maximilian Vollmayer aus der Halbdistanz per Direktabnahme (5.), weil Dominik Daxlberger vehement und erfolgreich nachsetze und Curtis Leinweber perfekt auflegte. Florian Krumpe erhöhte mit einem satten Schuss von der blauen Linie, nachdem Kapitän Michael Baindl ein Bully gewann und dann Torwart Peter Holmgren vor die Linse fuhr, sodass dieser ohne jegliche Abwehrchance war.
Ganz zwölf Sekunden nach dem zweiten Rosenheimer Treffer jubelten aber erstmals die Gastgeber, da sich die Starbulls in der Defensive plätzlich völlig desorientiert zeigten. Richard Divis konnte sich ohne jede Gegenwehr die Ecke aussuchen und auf 1:2 verkürzen. Mit konsequentem Forechecking setzten die Eisbären die Gäste von der Mangfall unter Druck und erzwangen den Ausgleichstreffer zum 2:2. Starbulls-Torwart Andreas Mechel parierte einen Schuss von Erik Keresztury, der Abpraller kam zum freistehenden Konstantin Ontl, der legte uneigennützig ab und Peter Flache schob aus kurzer Distanz ein (10.). Spielerisch präsentierten sich die Gastgeber in der Folge ideenreicher als die Starbulls und mit einer deutlich geringeren Fehlerquote im Passspiel und der Defensivordnung.
In der Anfangsphase des zweite Spielabschnitts konnten beide Mannschaften ihre jeweils zweite Überzahlmöglichkeit der Partie in ein Tor ummünzen. Zunächst brachte Simon Heidenreich die Starbulls nach Zuspiel von Curtis Leinweber und Kyle Gibbons erneut in Führung – 2:3 (22.). Regensburg scheiterte im Powerplay zunächst an der Latte, ehe die Starbulls die Situation eigentlich klären und sich befreien konnten, sich dann aber übertölpen ließen und einen powerplayuntypischen Gegenstoß-Treffer durch Lukas Heger zum 3:3 kassierten (24.). Je ein Überzahlspiel hüben wie drüben blieb erfolglos, bevor Regensburg in der 32. Spielminute mit tatkräftiger Rosenheimer Unterstützung die Weichen auf Heimsieg stellte. Der in die Rosenheimer Zone einfahrende Jakob Weber nahm ein Scheibengeschenk dankend an und traf per Flachschuss zum 4:3. Eine halbe Minute später erhöhte Nikola Gajowsky nach Doppelpass mit Heger auf 5:3 – dieser Regensburger Spielzug war sehenswert, angesichts großer Lücken in der aufgescheucht wirkenden Starbulls-Defensive aber keine große Herausforderung.
Rosenheims Cheftrainer John Sicinski nahm eine Auszeit, danach zeigte sich sein Team in der Abwehr wieder kompakter, im Spiel nach vorne aber zunächst ohne Durchschlagskraft. In der Schlussphase der Partie kamen die Starbulls doch noch zu mehreren hochkarätigen Chancen. Vollmayer scheiterte nach einem schnellen Antritt am guten Holmgren, auch ein satter Schuss von Daxlberger wurde zur Beute des stark reagierenden Regensburger Keepers. Sechs Minuten vor dem Ende der Partie war Holmgren aber bereits überwunden, doch Gibbons schob das Spielgerät aus nächster Nähe am leeren Tor vorbei. In Überzahl und zusätzlich ohne Torwart entfachten die Grün-Weißen in den Schlussminuten viel Druck, aber Regensburg verteidigte mit Geschick und Glück und erhöhte per Empty-Net-Goal auf 6:3 (60.).
„Wir haben nach der 2:0-Führung einen Riesenfehler gemacht und den Faden verloren und auch im zweiten Drittel wenig Land gefunden. Wir haben dumme Fehler gemacht, die wir seit Monaten nicht mehr gemacht haben. Das war keine Leistung, mit der man ein Spitzenspiel gewinnen kann“, zeigte sich Starbulls-Trainer John Sicinski nach dem Spiel enttäuscht, aber ehrlich.
(SBR/mh)


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Elektrotechnik Lindlacher hält den Starbulls weiter die Treue

(OLS)  Eine langjährige Partnerschaft findet ihre Fortsetzung: Der Meisterbetrieb Elektrotechnik Lindlacher mit Sitz in Grassau hat die bestehende Business-Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim verlängert und geht mit den Grün-Weißen in die nun sechste Spielzeit.
Bereits seit dem Jahr 2015 ist das Unternehmen Elektrotechnik Lindlacher um Inhaber Martin Lindlacher Partner des Starbulls Rosenheim e.V. Was mit einer Mitgliedschaft im Starbulls Business-Club begann, weitete sich schnell zu einer vorbildlichen Partnerschaft der Kategorie Business-Partner (zweithöchste Partnerkategorie) aus.
Die Partnerschaft mit Elektrotechnik Lindlacher beinhaltet, wie bereits in der Vergangenheit, eine werbliche Platzierung auf der Eisfläche (neutrale Zone), sowie eine Eis- und Hochbande im ROFA-Stadion Rosenheim. Zusätzlich ist der Meisterbetrieb Elektrotechnik Lindlacher Nachwuchs-Turnierpartner des renommierten „U7-Lindlacher-Cups“ und erhält ein frei nutzbares Kartenpaket für die frisch umgebaute Starbulls Partner-Lounge.
„Bereits seit vielen Jahren engagieren wir uns bei den Starbulls Rosenheim und sind fest mit dem Verein verbandelt. Besonders in den letzten Jahren sehen wir eine absolut positive Entwicklung im Verein, gerade auch was das Drumherum angeht, denn die Starbulls machen sich gerade fit, um bald wieder groß angreifen zu können. Daher sind wir auch absolut von dieser Partnerschaft überzeugt. Diesen eingeschlagenen Weg möchten wir weiterhin begleiten und auch aktiv mitgestalten. Die Zusammenarbeit mit den Starbulls ist für mich und auch für viele meiner Angestellten eine Herzensangelegenheit, denn bei uns schlägt das Fan-Herz in den grün-weißen Farben des Rosenheimer Eishockeys. Mit der Verlängerung unserer Business-Partnerschaft möchten wir ein weiteres starkes Zeichen setzen – für das Rosenheimer Eishockey im Allgemeinen und ganz speziell auch für die hervorragende Nachwuchsarbeit bei den Starbulls. Nur wenn wir alle zusammenstehen und zusammenhalten, können wir die aktuelle Corona-Krise bestmöglich überstehen. Ich und meine Belegschaft freuen sich schon darauf, unsere Jungs hoffentlich ganz bald wieder im ROFA-Stadion anfeuern zu können“, sagt Martin Lindlacher, Inhaber des Meisterbetriebs Elektrotechnik Lindlacher aus Grassau.
Daniel Bucheli, Geschäftsführer der Starbulls Rosenheim e.V. freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Mit dem Meisterbetrieb Elektrotechnik Lindlacher hat ein wichtiger und langjähriger Business-Partner die Zusammenarbeit mit unserem Verein verlängert. Inhaber Martin Lindlacher und seine gesamte Familie sind bei uns im Verein in verschiedenen Tätigkeiten aktiv und leben damit unsere oft zitierte Starbulls-Familie. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle auch die Mitarbeit des Meisterbetrieb Elektrotechnik Lindlacher während der Umbaumaßnahmen im ROFA-Stadion und zusätzlich das enorme Engagement für unseren Nachwuchs. Ohne solch engagierte, kompetente und zuverlässige Partner könnten wir die aktuellen Baumaßnahmen nicht in diesem Stil und Umfang umsetzen. Die Starbulls Rosenheim sind sehr glücklich, Inhaber Martin Lindlacher, seine Familie sowie seine Belegschaft weiterhin bei den Starbulls mit dabei zu haben.“
Der Meisterbetrieb Lindlacher Elektrotechnik mit Sitz in Grassau bietet ein breites Leistungsspektrum rund um das Thema Elektrotechnik an. Egal ob Wartungen, Beleuchtung, Antennenbau, Photovoltaik oder Smart-Home, bei Elektrotechnik Lindlacher werden sie stets kompetent von den gut ausgebildeten Mitarbeitern betreut und beraten. Elektrotechnik Lindlacher bietet von Markenprodukten bis hin zu verbraucherfreundlichen Eigenmarken alles für Haus und Garten, Ausbau, Umbau sowie Neubau. Die Wünsche der Kunden stehen immer im Vordergrund und so bekommen diese stets auf Ihre Wünsche individuell zugeschnittene Angebote. Bei den Planungen Ihres Projekts begleitet das Team von Elektrotechnik Lindacher Sie vom ersten Tag an sehr gerne und übernimmt, wenn gewünscht, die Planung und Koordination des gesamten Projektes.
Das Motto und der Anspruch der gesamten Belegschaft lautet: „Elektrotechnik Lindlacher hilft Ihnen dabei, sich richtig wohl in Ihren vier Wänden zu fühlen.“
Alles weitere zum Meisterbetrieb Elektrotechnik Lindlacher finden sie unter: https://www.elektrotechnik-lindlacher.de/
(SBR(cs)
  
    
oberliganordOberliga Nord
DEB-Spielgericht weist Einspruch der Hannover Scorpions ab

(OLN)  Das Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. hat den Einspruch des Nord-Oberligisten Hannover Scorpions gegen die Wertung des Meisterschaftsspiels gegen die Saale Bulls Halle (22. Januar 2021/5:7) zurückgewiesen. Als Erklärung führte das Gremium an, dass der Antrag auf Aufhebung der Wertung eines Meisterschaftsspiels gemäß Art. 4 Ziff. 1 RO nur damit begründet werden kann, dass tatsächlich eine spielentscheidende Benachteiligung erfolgte. Es genüge nach dem eindeutigen Wortlaut nicht, so das DEB-Spielgericht, dass der Regelverstoß „möglicherweise“ oder mit „großer Wahrscheinlichkeit“ spielentscheidend war.
Im betreffenden Spiel war der Treffer zum 6:1 von Hannover in der 28. Minute fälschlicherweise vom Schiedsrichter nicht anerkannt worden. Hannovers Spieler und Torschütze hatte kurz vor dem Treffer die Strafbank nach einer Zwei-Minuten-Strafe korrekterweise verlassen und unmittelbar danach das Tor erzielt, dem die Anerkennung verwehrt wurde. In der Folge ging das Spiel für Hannover noch verloren. Das DEB-Spielgericht bestätigt zwar die Fehlentscheidung des Schiedsrichters, bezeichnete sie jedoch als „entscheidungsunerheblich“ für das Urteil. Ein Nachweis könne nicht auf der Basis von hypothetischen Konstellationen geführt werden.
(DEB/rs)
  
    
crocodileshamburgCrocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren Heimspiel gegen die Piranhas

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas am Dienstagabend mit 2:5 (2:0/1:1/2:1) verloren.
Trainer Jacek Plachta konnte erneut auf den Kader setzen, der am Wochenende sechs Punkte gegen die Tilburg Trappers und die Saale Bulls Halle einfuhr. Und zu Spielbeginn sah es auch so aus, als ob die Mannschaft da anknüpfen würde, wo sie am Sonntag aufgehört hat. Gleich in der ersten Minute landete die Scheibe im Tor der Rostocker, doch die Schiedsrichter unterbanden den Jubel, da dem Treffer eine Abseitssituation vorausgegangen war. In der dritten Minute waren die Gastgeber erneut nah an der Führung, der Schuss von Michal Bezouska landete allerdings am Gestänge. Anschließend schlichen sich in das Spiel der Hamburger immer mehr Fehler ein, die die Gäste nutzten: Filip Stopinski sorgte für die 0:1-Führung (5.) und legte in der 13. Minute mit dem 0:2 nach.
Im zweiten Spielabschnitt machten die Hamburger Druck, doch Rostock zog sich zurück und mauerte. Einziges Mittel blieben Schüsse von der blauen Linie, doch wenn das Tor getroffen wurde, fehlte das Nachsetzen. Die Piranhas blieben über Konter gefährlich und zeigten sich erneut effektiv. August von Ungern hielt aus spitzem Winkel einfach mal drauf und traf zum 0:3 (31.). Kurz vor der Pause feierten die Crocodiles schließlich mit dem 27. Schuss ihren ersten Torerfolg. Victor Östling traf aus dem Slot zum 1:3 (39.).
Der Treffer des Neuzugangs war allerdings nicht der erhoffte Knotenlöser. Es zeigte sich das gleiche Bild wie in den vorangegangenen Dritteln: Hamburg macht Druck nach vorne, leistet sich Fehler und die Gäste nutzen diese für Gegenangriffe. In der 48. Minute machte Christian Bauhof mit dem 1:4 den Sack zu. Victor Östling konnte zwar noch einmal auf 2:4 verkürzen (51.), als Trainer Jacek Plachta kurz vor Schluss Kai Kristian für einen weiteren Spieler vom Eis nahm, stoppte Tom Pauker Hamburgs Schlussoffensive jedoch mit einem Treffer in das leere Tor (58.).
„Rostock hat das heute sehr clever gemacht. Die haben sich weit zurückgezogen, vor dem Tor kaum etwas zugelassen und auf unsere Fehler gewartet. Die haben wir leider zu oft gemacht und die Piranhas haben das eiskalt, und für uns immer zum falschen Zeitpunkt, genutzt“, sagte Patrick Saggau.
(CH/tb)
  
    
hernerev2007Herner EV
Auch Spiel zwei gegen die Black Dragons Erfurt geht verloren!   

(OLN)  Nach der 3:4-Pleite nach Verlängerung am vergangenen Sonntag, unterlag der Herner EV am Dienstag auch in Erfurt. Diesmal gewannen die Black Dragons mit 4:2 (0:0/2:0/2:2). Am Freitag ist Herne zu Gast in Herford, am Sonntag spielt der HEV in Krefeld.
In Thüringens Landeshauptstadt musste Danny Albrecht weiterhin auf die verletzten Stürmer Nico Kolb und Dominik Piskor verzichten. Im Tor stand diesmal Jonas Neffin. Bereits nach wenigen Minuten schied auch Colton Kehler verletzungsbedingt aus.
Im ersten Abschnitt neutralisierten sich die Teams, beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, doch die Keeper waren auf dem Posten. Marcus Marsall und Maik Klingsporn scheiterten an Konstantin Kessler, Jonas Neffin entschärfte unter anderem einen Penalty von Arnoldas Bosas.
Zu Beginn des zweiten Drittels kam dann auch Richie Mueller verletzungsbedingt nicht mehr zurück aus der Kabine. Erfurt nutzte seine erste Überzahlsituation des Abschnitts, durch ein Schlagschusstor von Kyle Beach, direkt aus. Der zweite Treffer der Gastgeber fiel erneut in Überzahl, als Felix Schümann einen überlegten Beach-Abpraller per Nachschuss im Gehäuse unterbrachte. Herne hatte einige gute Konter-Möglichkeiten, am Ende fehlte jedoch der letzte Pass oder der konsequente Abschluss. Die beste Chance hatte Christoph Ziolkowski, doch bei seinem Alleingang war erneut Konstantin Kessler Endstation.
Im Schlussdrittel hielt Jonas Neffin sein Team vorerst mit einer tadellosen Leistung im Spiel, zehn Minuten vor dem Ende konnte Patrick Asselin in Überzahl auf 2:1 verkürzen. Doch Erfurt hatte die richtige Antwort parat. Maurice Keil stellte den alten Abstand wieder her und als Kyle Beach in Unterzahl das 4:1 erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Daran änderte auch der Treffer von Mike Schmitz, bei 5-3-Überzahl des HEV, nichts mehr.
„Im ersten Drittel sind wir zu viel hinterhergelaufen. Leider sind uns dann auch noch zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt weggebrochen. Im zweiten Abschnitt haben wir hart gearbeitet, sind die Checks zu Ende gefahren und hätten durch den Alleingang von Ziolkowski auch treffen können“, bilanzierte Danny Albrecht. „Wir haben auch im letzten Drittel alles versucht, aber am Ende des Tages ist Erfurt der verdiente Sieger der Partie“, so der HEV-Coach abschließend.
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Florian Eichelkraut trifft zum 200. Mal für die IceFighters - EXA IceFighters gewinnen zu Hause mit 6:4 gegen die Hannover Indians

(OLN)  „Endlich hat sich das Team wieder belohnt“, war die Aussage von Chefcoach Sven Gerike nach dem Spiel seiner EXA IceFighters Leipzig gegen die Hannover Indians. Am Ende stand ein verdienter, aber auch hart erkämpfter 6-4 Sieg an der Anzeigetafel. Ein immer spannender und zum Teil kurioser Spielverlauf wurde durch zwei Mannschaften kreiert, die sich körperlich und läuferisch herausforderten. Zweimal fielen zwei Tore innerhalb von nur 11 Sekunden. Das war definitiv nichts für schwache Nerven.
Das erste Drittel gehörte unseren EXA IceFighters. Geradlinig und zielstrebig präsentierten sich die Eiskämpfer, offenbar gut erholt von den drei Niederlagen der vergangenen Woche. Ein wichtiger Baustein hatte vor dem Spiel spontan grünes Licht gegeben. Connor Hannon stand getapt und geschient wieder im Aufgebot. Und er setzte auch gleich wichtige Akzente. Beim 1-0 von Hannes Albrecht sorgte Hannon für Unruhe vor dem Tor und Albrecht konnte ins leere Tor schießen. Beim 2-0 war erneut Hannes Albrecht der Nutznießer einer Vorarbeit von Connor Hannon und Robin Slanina. Die beiden Tore fielen in der 7. Minute (im Powerplay) und der 13. Minute. Eric Hoffmann hielt seinen Kasten bis zur Pause sauber.
Im zweiten Drittel ging es Auf und Ab wie in der Achterbahn. Erst trafen die Gäste im Powerplay durch einen Pohanka-Hammer in der 24. Spielminute. Die Antwort der IceFighters folgte postwendend. In der 25. Minute traf Kapitän Florian Eichelkraut mit seinem Jubiläumstor zum 3-1. Das war das 200. Tor des „Eichi“ für seine IceFighters. Und es kam noch besser. Ganze 11 Sekunden brauchten die Eiskämpfer für den nächsten Treffer. Hubert Berger netzte eiskalt zum 4-1 Zwischenstand ein. Die Indianer wirkten konsterniert. Etliche weitere Großchancen blieben leider ungenutzt. Am engsten wurde es bei den Versuchen von Marvin Miethke und Connor Hannon. Aber die Hausherren hatten das Spiel im Griff. Bis zur 30. Minute. Dann gab es die zweite Strafe gegen die Indians und damit sogar die Möglichkeit auf das 5-1. Doch es kam anders. Parker Bowles nutzte einen Stockfehler von Michal Velecky und traf zum 4-2. Die folgenden Minuten war nichts mehr von der Dominanz der Leipziger zu sehen. Leichte Abspielfehler und deutlich sichtbares Zögern in der eigenen Zone sorgten für einen waren Sturmlauf der Gäste. In der 34. Spielminute folgte dann auch, was folgen musste. Die Hannoveraner trafen durch Thore Weyrauch zum 3-4. Danach retteten sich die Eiskämpfer in die Kabine.
Im letzten Abschnitt sah alles wieder besser aus, wenn man zu den IceFighters-Anhängern gehörte. Die Defensive wirkte stabiler und man konnte auch immer wieder offensiv Akzente setzen. In der 52. Minute nutzte Hannes Albrecht einen Fehler der Hannoveraner Defensive. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend avancierte er damit zum Matchwinner. Aber so klar war das nicht. Ein Patzer von Eric Hoffmann machte das Spiel genau 11 Sekunden später wieder spannend. Aber „Hoffi“ konnte sich in der Folge noch ein paar Mal auszeichnen und seinen Fehler wieder gutmachen. Robin Slanina machte mit dem Empty Net-Treffer dann in der 60. Minute endgültig den Deckel auf eine sehr unterhaltsame Oberligabegegnung.
Das Auswärtsspiel für Freitag gegen Hamm ist aufgrund eines Coronafalls in der gegnerischen Mannschaft abgesagt. Somit geht es für die Exa IceFighters erst am Sonntag mit dem Heimspiel weiter. Dort treffen sie erneut auf die Hannover Indians. Nach dem gestrigen Spiel verspricht auch diese Partie wieder viel Spannung. Anbully am Sonntag im Kohlrabizirkus ist um 17:00 Uhr.
(IFL/is)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas gewinnen 5:2 bei den Crocodiles Hamburg - „Das war heute eine super Leistung“, freute sich Mannschaftsleiter Dirk Weiemann über den „Start-Ziel-Sieg“ in Farmsen

(OLN)  Ihr Punktspiel der Oberliga Nord am Dienstagabend im Eisland Farmsen bei den Crocodiles Hamburg haben die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs mit 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) gewonnen.
Weiter geht es am Freitag (20 Uhr) zu Hause gegen die Tilburg Trappers. Am Sonntag (17 Uhr) ist der REC erneut in Hamburg zu Gast.
Am Dienstag traten die Gäste mit exakt der gleichen Aufstellung wie am Sonntag beim 5:4 nach Verlängerung in Krefeld an. Das heißt, dass nach wie vor auf Matthew Pistilli, Philipp Seckel und Aaron Beally verzichtet werden musste. Zudem blieb die erhoffte Unterstützung vom Kooperationspartner Lausitzer Füchse Weißwasser aus.
Dennoch zeigte der REC ein starkes erstes Drittel und führte durch die Saisontreffer sieben und acht von Filip Stopinski 2:0. Rückkehrer Constantin Koopmann war mit einer Vorlage beteiligt.
„Unsere Taktik ging bis jetzt voll auf“, freute sich Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause. „Wir stören früh und zeigen schnelle Spielzüge. Auch die Unterzahl-Situationen konnten wir gut lösen. Nils Velm im Tor macht seine Sache sehr gut. Vom ganzen Team bislang ein starke Leistung.“
In einem ausgeglicheneren Mitteldurchgang erhöhte August von Ungern-Sternberg – sein 17. Saisontor – sogar auf 3:0.
„Das war jetzt ein sehr schnelles und intensives Drittel von beiden Seiten. Ich hoffe, wir halten das kräftemäßig durch“, so Weiemann zum Stand von 3:1 vor den letzten 20 Minuten.
Und wie sie durchhielten! Die Ostseestädter ließen nichts anbrennen, schraubten ihren Vorsprung sogar wieder auf drei Tore. Tom Pauker schob letztlich zum 5:2-Endstand ins leere Tor ein, als die Hamburger ihren Keeper vom Eis genommen hatten.
Dirk Weiemann: „Das war heute eine super Leistung der gesamten Mannschaft. Trainer Chris Stanley hat das Team toll eingestellt. Wir ließen die Crocodiles kaum zu ihrem Spiel kommen. Freut mich sehr, dass wir uns heute endlich mal wieder belohnt haben.“ 
(NNN/at)
  
 
 
 Mittwoch 17.Februar 2021 www.icehockeypage.de 
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