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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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selberwoelfeSelber Wölfe: "Hauptsache vor Bindlach-Süd"

(OLS)  Der Eishockey-Oberligist VER Selb stellt seine neue Mannschaft und die Ziele vor. Die „Wölfe“ wollen in der Hauptrunde unter die ersten Sechs und vor dem Oberfrankenrivalen EHC Bayreuth landen. Die Netzsch-Arena soll bald im neuen Design glänzen.

Platz sechs sieht Jürgen Golly, Vorsitzender des VER Selb, als absolute Pflicht an für die am 27. September beginnende Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd, Platz vier sei das Wunschziel. „Aber eines kann ich euch garantieren“, rief Golly am Samstag den rund 600 Anhängern des VER Selb bei der Teamvorstellung beim Edeka-Sommerfest zu: „Wir werden vor Bindlach-Süd landen.“ Dieses Bindlach-Süd steht für eine Stadt in Oberfranken, deren Namen partout nicht über die Lippen von Selber Eishockeyanhängern gehen soll. Zur Auflösung: Es handelt sich um Bayreuth, wo der Erzrivale und Aufsteiger EHC beheimatet ist.

Dass deren Spieler und Fans in Selb auch wenig liebevoll „Talbewohner“ genannt werden, wusste selbst Achim Moosberger. Der Neuzugang aus Bietigheim, der in den vergangenen beiden Jahren in einigen Begegnungen bereits sehr erfolgreich als Förderlizenspieler für die „Wölfe“ auf dem Eis gestanden war und am Samstag lautstark begrüßt wurde, zeigte sich sehr glücklich, nun richtig in Selb angekommen zu sein. „Als mich Jürgen Golly am Telefon wegen eines Vertrages gefragt hat, habe ich gesagt, ich bin in drei Tagen oben und unterschreibe!“ Als einen Grund für den Wechsel von der zweiten Bundesliga in die Oberliga nannte Moosberger die „tolle Atmosphäre“ in Selb. „Das ist eine eishockeyverrückte Stadt.“ Und natürlich freut sich der 21-Jährige auch auf viel Eiszeit. „Trainer Cory Holden setzt ja auf junge Leute. Deshalb ist der VER ideal für mich.

Was mit dem 20-jährigen Regensburger Felix Söllner auch der zweite Neuzugang so sieht. „Es eine Herausforderung, mich in einem besseren Team und in der Oberliga durchzusetzen. Der VER Selb hat höhere Ziele als Regensburg.“ Wichtig für Söllner sei auch, sich von den älteren Spielern etwas abzuschauen. Gleiches trifft auf die Nachwuchskräfte Ricco Warkus, Timo Roos und Philipp Hechtfischer zu. Sie wollen in die Lücken stoßen, die Yann Jeschke und Alexander Fischer hinterlassen haben. „Es ist schön, die Chance zu bekommen, in der ersten Mannschaft meines Heimatvereins zu spielen“, sagte Hechtfischer, der sich Unterstützung von den Routiniers erhofft. „Die können uns ruhig auch mal in den Hintern treten.“

Zu diesen Routiniers zählt auch Dan Heilman, den die Euroherz-Moderatoren Thomas Ploß und Tobias Schmalfuß als „Opa im Team“ auf der Bühne begrüßten. „Ich habe im Sommer gut trainiert und fühle mich noch fit“, freut sich der 37-Jährige auf eine weitere Saison im VER-Trikot. Ein ganz anderes Kleidungsstück muss Herbert Geisberger langsam wieder aus dem Schrank hervorkramen: Die „Glücks-Unterhose“, die der Torjäger nach erfolgreichen Spielen nicht wechselt, soll auch in der neuen Saison möglichst wenig Waschpulver sehen. Wie seine Mannschaftskameraden, hatte auch Geisberger die positiven Erlebnisse aus den Play-off-Spielen im Sommer noch einige Zeit im Kopf. „Ich hoffe, es wird wieder eine so geile Saison.“

In einem Punkt waren sich am Samstag alle Spieler und Verantwortliche einig: Die Oberliga wird in dieser Saison um einiges stärker sein. Der Verein sieht sich dennoch gerüstet, wieder vorne mit anzugreifen. „Bei uns gab es wenig Veränderungen. Und die Mannschaft hat ja im Vorjahr gezeigt, wozu sie fähig ist“, blickt Jürgen Golly zuversichtlich nach vorne. Auch der kurze Rückblick des Vorsitzenden auf die vergangenen spielfreien Monate fielen positiv aus. „Es war ein schwieriger Sommer, aber wir haben viele Probleme wieder lösen können.“ Golly erwähnte besonders noch einmal die neue strategische Zusammenarbeit mit der Firma Netzsch. „Das wird den Verein in den nächsten drei Jahren in vielen Bereichen nochmals richtig nach vorne bringen.“ Bis zum Saisonstart soll die künftige Netzsch-Arena auch in einem neues Design glänzen. „Es wird eine tolle Saison“, versprach Golly.

Nach dem großen Erfolg im Januar diesen Jahres, als 558 „Wölfe“-Anhänger im Sonderzug nach Füssen gereist waren, hat das Selber Fanprojekt für die neue Eishockey-Oberligasaison bereits die nächste Reise geplant. Am 5. Januar 2014 rollen die VER-Fans gemeinsam zum Spiel nach Bad Tölz. „Die Fahrt nach Füssen war eine Hammersache, die nach einer Wiederholung geschrien hat“, sagten Fanbauftragter Fabian Melzner und Sonderzug-Mitorganisator Holger Hager bei der Teamvorstellung unter dem Jubel der Anhänger.
Die Endstation für den zweiten VER-Sonderzug wird bei der Hinfahrt der Bahnhof in Holzkirchen sein, von dort geht es die restlichen Kilometer mit Bussen ins Bad Tölzer Eisstadion. Und da der Bahnhof in Holzkirchen größer sei als der in Füssen, könne der Sonderzug heuer auch größer werden, teilte Hager mit. Die Organisatoren rechnen damit, dass die Plätze im Zug erneut weggehen wie warme Semmeln. „Bei der Premiere war jeder heiß wie Frittenfett. Das wird auch dieses Mal wieder so sein“, ist Hager überzeugt.


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Montag 26.August 2013
VER Selb e.V.
Oberliga Süd
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