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Juli 26
                     
Juli 3
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der BEV hat für die Bezirksliga eine neue Gruppeneinteilung und einen neuen Modus erarbeitet. In der Saison 26/27 sind drei Gruppen vorgesehen. Allerdings zeigten sich bei einer Ligatagung einige Vereine unzufrieden damit und es gab Vorschläge zur Beibehaltung von 4 Gruppen inklusive einem neuen Modus. Nun sollen die Vereine darüber abstimmen, so dass eine entgültige Entscheidung über die Zukunft der Liga wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Die Stürmer Ryan Henke und Markus Hulm bleiben dem ERSC weiter treu. Zudem wechselt Angreifer Julian West-Zimmermann vom TEV Miesbach fest nach Ottobrunn. Zuletzt hat er bereits einige Spiele mittels Förderlizenz für den ERSC bestritten
  
Bären Neuwied
(OLN)  Eigengewächs Tom Chetik spielt auch in der Oberliga weiter für den EHC. Der 21-jährige Angreifer kehrte vor drei Jahren aus dem Kölner Nachwuchs zu den Bären zurück. In der letzten Saison konnte er in 43 CEHL-Spielen 8 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der tschechische Routinier Martin Podesva hat beim VfE verlängert. Vor vier Jahren kam der 37-Jährige aus Deggendorf nach Ulm. In zuletzt 37 Partien konnte er 19 Tore und 23 Assists beisteuern
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Stürmer Vitus Zechmann, der vor 2 Jahren aus Vilshofen zurückkehrte, bleibt bei den Karoli Crocodiles. Der 25-Jährige gehörte mit seinen 14 Treffern und 11 Vorlagen zu den Aktivposten der Offensive
  
Eisbären Heilbronn
BWL)  Angreifer Leon Rausch wird in seine vierte Saison beim HEC gehen. Der 25-jährige Schwetzinger absolvierte zuletzt 17 Spiele für die Eisbären und brachte es dabei auf 5 Tore und 12 Assists
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Dominik Hnat hält dem MEK die Treue. Der 26-Jährige kam 2020 aus dem Nachwuchs der Wanderers Germering zu den Luchsen
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Rekordspieler Andreas Czaika wird zur neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen und wird seine aktive Laufbahn beenden. 390 Spiele hat er für den EHC bestritten. Er wird dem Verein als Nachwuchstrainer erhalten bleiben
  
TSV Farchant
(BBZL)  Antonio Buza und Martin Kalinke werden zur neuen Saison den TSV verlassen und werden sich neuen Herausforderungen stellen
  
Höchstadt Alligators
(OLS)  Nach nur einem Jahr wird Vincent Jiranek den HEC wieder verlassen. Für die Alligators konnte er in 35 Spielen 9 Scorerpunkte erzielen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Nachwuchsstürmer Felix Brechlin, der seine ersten Einsätze im seniorenbreich hinter sich hat, wird auch in der neuen Saison zum kader der 1.Mannschaft gehören. Ausserdem kommt aus dem Duisburger Nachwuchs Verteidiger Alp Karota zu den Kobras. Er absolvierte mittels Förderlizenz zuletzt auch mehrere Spiele für den GSC Moers
  
Neusser EV
(RLW)  Die nächsten Verlängerungen sind unter Dach und Fach. Sowohl Verteidiger Frank Buchwald, als auch die beiden Stürmer Samuel Hasenpusch und Mika Horrix bleiben dem NEV weiter treu
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der TuS hat seine ersten Spieler für die neue Saison vorgestellt. Das bewährte Goalie-Trio bleibt unverändert und wird aus Leonie Kruse, Tobias Müller und Jonas Nebgen bestehen
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Sören Lindackers wird in sein zweites Jahr in Solingen gehen. Der 24-Jährige, der zuvor in Moers aufs Eis ging, konnte in 17 Partien eine Vorlage erzielen und musste 55 Minuten auf der Strafbank absitzen
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Julian Humke ist der erste Spieler im neuen Kader der Schalker Haie. Der 34-jährige Verteidiger spielte in den letzten Jahren für das 1b-Team des Herner EV
  

   

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kaufbeurenInterview mit Kaufbeurens Vorstand Karl-Heinz Kielhorn - „Jetzt den Weg für eine positive Zukunft des Vereins bereiten!"

(DEL2)  "Wir sind Kaufbeuren" sprach mit dem geschäftsführenden Vorstand Karl-Heinz Kielhorn (ESV Kaufbeuren) über aktuelle Themen des Vereins kurz nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid und dem Austausch des Chef-Trainers.


ihp-interview-kleinHerr Kielhorn, wie sehr sind Sie gut eine Woche nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid noch im Feiermodus?
Für die Zukunft und die gesamte Existenz des Vereines war es natürlich ein außerordentlich bedeutendes Ergebnis, welches wir auch dementsprechend gewürdigt haben. Nun aber gilt es, mit dieser breiten Unterstützung den Rückenwind und die einmalige Chance für den Verein zu nutzen und intensiv darüber zu sprechen, wie sich der Verein für die Zukunft aufstellen muss. Somit blieb nicht viel Zeit zum Feiern (lacht).

Welche Veränderungen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um diese Entwicklung voranzutreiben?
Das kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkret sagen. Sicherlich aber werden es Überlegungen und Veränderungen sein, die sich in viele Bereiche des Vereins erstrecken werden. Alles unter der Fragestellung: Welche Potenziale gilt es zu nutzen und welche Strukturen samt Philosophie sind wichtig, damit der ESVK auch dauerhaft eine spürbare Rolle im deutschen Eishockey spielen kann und seiner bedeutenden Aufgabe in Kaufbeuren gerecht wird. Wir starten diesbezüglich mit einem Prozess, bei dem wir zuerst viele Meinungen inklusive die unserer Fans hören möchten, um ein bestmögliches Ergebnis und eine breite Akzeptanz zu erzielen.

In wie weit beeinflusst die aktuelle sportliche Situation diesen Prozess.
Er ist nicht förderlich, dient aber vielleicht auch dazu, viele Steine umzudrehen. Das vorrangige Ziel momentan ist der Verbleib der ersten Mannschaft in der DEL2. Damit dies gelingt, betreiben wir zurzeit einen großen Aufwand. Mein großer Dank geht dabei an meinen Vorstandskollegen Thomas Schmidt, der sich gerade Tag und Nacht für die Verbesserung der sportlichen Situation engagiert, unterstützt von Christoph Dropmann. Begeistert bin ich aber auch von unseren Fans, die uns trotz katastrophaler Heimspiele die Stange halten und das „gemeinsam stark" – Gefühl jedes Wochenende vorleben.

Wie kam es dabei zur Trennung vom Trainer Kari Rauhanen, der erst seit Ende November im Amt ist und den erfolglosen Trainer Uli Egen ablöste?
Wir alle haben uns von der Verpflichtung Rauhanens bessere Ergebnisse versprochen. Dass diese nicht wie erhofft eintraf, hat zwar auch, aber nicht alleine mit dem dünnen Kader und den vielen Verletzten zu tun. Wir waren letztlich nicht mehr davon überzeugt, dass der Trainer die Mannschaft noch ausreichend erreicht und den Umschwung bewirken kann. Dafür steht nun die interne Lösung mit Juha Nokelainen und Stefan Meyer. Ich bin über diese Entscheidung der sportlichen Leitung sehr froh und erhoffe mir sehr viel von der Eishockey-Kompetenz der beiden, aber auch von deren Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und ein Wir-Gefühl erzeugen zu können. Die Mannschaft hat insbesondere diese Lösung favorisiert.

Das ESVK Forum und die Faninitiative Pro EisstadionKF haben eine Spendenaktion gestartet, um kurz vor Transferschluss die Verpflichtung eines 5. Ausländers oder eines starken deutschen Centers zu ermöglichen. Wie stehen Sie dazu?
Wir sind äußerst stolz auf unsere Fans. Der Beitrag, der von vielen Gruppierungen im Vorfeld des Bürgerentscheides geleistet wurde, war außergewöhnlich. Ohne unsere Fans wäre dieses überwältigende Ergebnis nicht möglich gewesen. Dafür möchte ich mich hier auch noch einmal nachdrücklich bedanken. Die jetzige Spendenaktion sehen wir aber etwas kritisch, da sie parallel zur Fan-Spendenaktion für den Neubau des Stadion läuft und die Spendenbereitschaft der Fans überfordern könnte. Hier aber stehen wir alle in einer extremen Verpflichtung. Es wäre sicherlich sinnvoller gewesen, wenn sich die Initiatoren vorher mit uns abgestimmt hätten. Zumal Kader- und Etatplanung der Profimannschaft Sache der sportliche Leitung ist und Wünsche auch finanziell umsetzbar sein müssen, selbst mit einem Zuschuss über eine Spendenaktion. Somit sehe ich eine Zusammenarbeit und Hilfeleistungen sehr positiv – eine nicht abgesprochene Eigenaktionen in diesem Bereich eher differenziert.

Wie viel Hoffnung haben Sie noch, dass diese Saison sportlich am Ende ein Happy-End haben wird?
Wichtig ist es, dass wir jetzt alles dafür tun, um das Ziel Verbleib in der DEL2 zu erreichen. Das passiert. Wenn wir am Ende das letzte Spiel gewonnen haben, sind wir erfolgreich. Dass uns das gelingt, daran glaube ich fest. Und dann werden wir wieder feiern. Das neue Stadion, über 8000 Fürsprecher sind eine große Motivation (lacht).


Vielen Dank an "Wir sind Kaufbeuren" für die Bereitstellung des Interviews.


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Dienstag 27.Januar 2015
ESV Kaufbeuren e.V.
Deutsche Eishockey Liga 2
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