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  KURZNACHRICHTEN  

       
 
PENNY DEL
(DEL)  Die Augsburger Panther stehen zum zweiten Mal in Folge als sportlicher Absteiger in die DEL2 fest. Die Panther belegen den letzten Tabellenplatz und können diesen auch nicht mehr am letzten Spieltag am kommenden Freitag verlassen. Nun müssen die Augsburger die Play-Offs in der DEL2 abwarten. Sollten die Kassel Huskies oder die Krefeld Pinguinen die Meisterschaft gewinnen und aufsteigen, so steht der Abstieg der Panther endgültig fest. Sollte ein anderes Zweitliga-team die Meisterschaft holen können die Panther weiterhin in der DEL verbleiben
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Zehn Jahre lang trug er das Trikot des EVD, doch in der nächsten Saison wird Stürmer Cornelius Krämer nicht mehr zur Verfügung stehen. Aus beruflichen Gründen will der 28-Jährige kein Oberliga-Eishockey mehr spielen. In der aktuellen Saison konnte er in 53 Partien 13 Tore und 15 Vorlagen erzielen
  
Heilbronner Falken
(OLS)  Kurz vor den Play-Offs haben die Käthchenstädter eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben. Nach Trainer Frank Petrozza und Dauerbrenner Corey Mapes hat nun auch Routinier und Mannschaftskapitän Frederik Cabana seine weitere Zusage gegeben. Der 37-jährige Deutsch-Kanadier konnte in der laufenden Spielzeit in 39 Spielen 23 Tore erzielen und weitere 32 Treffer vorbereiten
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Niederländer haben den Vertrag mit ihrem kanadischen Topscorer Branden Gracel für zwei weitere Jahre verlängert. Der 33-Jährige konnte in bislang 38 Partien für die Trappers 28 Tore erzielen und 35 weitere Treffer vorbereiten
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Trainer Marco Ludwig verabschiedet sich aus Stuttgart. Der 41-Jährige kam während der Saison aus Weißwasser zum Aufsteiger und wird sich nun vorraussichtlich einem anderen Oberligisten anschliessen
  
Türkheim Celtics
(BBZL)  Nach fünf Jahren im Amt hat Trainer Michael Fischer seinen Rücktritt erklärt. Ein Nachfolger wurde bereits gefunden. Ab der kommenden Saison wird Bastian Hitzelberger das Kommando an der Bande übernehmen. Dabei wird er von felix Furtner und Dominik Demontis als Co-Trainer unterstützt
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks müssen in der nächsten Saison auf den kanadischen Stürmer Liam Blackburn verzichten. Der 27-Jährige wird seine Profilaufbahn beenden. In 36 Partien gelangen ihm 19 Treffer und 33 Assists, womit er zweitbester Scorer im Team war
  
ESC Holzkirchen
Der ESC hat mit seinem Trainerduo Sebastian Fottner und Helmut Nusser für die nächste Bezirksligasaison verlängert
  
Falken Inzell
(BBZL)  Der DEC Inzell Frillensee muss sich auf die Suche nach einem neuen Trainer machen. Thomas Schwabl wird nach der aktuellen Saison aufhören
  
  
   

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„Alle Kräfte bündeln für den Klassenerhalt“ - EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr im ausführlichen Gespräch vor der Abstiegsrunde

(BYL)  Am kommenden Freitag beginnt ab 20 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle mit dem Spiel gegen den EA Schongau die heiße Phase der Bayernligasaison für den EV Dingolfing. In der Abstiegsrunde will der Aufsteiger bestehen und den Klassenerhalt perfekt machen. EVD-Vorsitzender Jürgen Ohr blickt auf eine turbulente Hauptrunde in einem ausführlichen Gespräch zurück. Unter anderem äußert er sich noch einmal zur Demission von Bernie Englbrecht, lobt das hervorragende Niveau in der Bayernliga und wünscht sich viele Zuschauer für den Kampf um den Ligenerhalt.


ihp-interview-kleinHerr Ohr, in einer Woche beginnt in der Bayernliga die Abstiegsrunde. Mit wieviel Respekt und Demut denken Sie an die heiße und entscheidende Phase der Saison?
Jürgen Ohr: Wir hatten so viel Pech in der Hauptrunde. Deswegen hoffe ich, dass wir vom Verletzungspech in dieser Abstiegsrunde verschont bleiben. Zum anderen habe ich sehr großen Respekt vor diesen Spielen. Unsere Gegner haben alle Abstiegsrundenerfahrung aus den letzten Jahren und wir sind neu in diesem Modus.

Vor einem Jahr ging es um die gleiche Zeit um den Aufstieg in die Bayernliga. Nun heißt das Ziel Klassenerhalt. Welches Ziel ist schwieriger zu erreichen?
Jürgen Ohr: Auch hier hilft zunächst eine Floskel, denn nach der Saison ist vor der Saison. Man muss jede Saison konzentriert bis zum Ende durchspielen. Spielerisch ist die Bayernliga wirklich stark in diesem Jahr. Viele sagen zu mir, dass es die stärkste Bayernliga ist. Deshalb müssen wir, wie in der vergangenen Saison, alle Kräfte für unser Ziel - den Klassenerhalt - bündeln. Dass wir das können, haben wir letzte Saison in den sehr schwierigen Serien im Aufstiegskampf gegen Sonthofen und Haßfurt beweisen. Jetzt gilt es dies im Abstiegskampf umzusetzen.

Ohr JürgenDer Verein startete mit viel Euphorie in die Punktspiele. Danach folgte eine Negativserie. Trotz aller Verletzungen: Hat man ein wenig die Bayernliga unterschätzt?
Jürgen Ohr: Wir wussten vorher, dass diese Liga ein sehr hohes Niveau hat. Wie gut die Mannschaften sind, hat nichts mit Einschätzung zu tun, sondern man erlebt es erst im Laufe der Saison. Ich bin mir sicher, dass wir ohne diese Verletzungen unsere Mannschaft auf das Niveau im unteren Mittelfeld der Liga hätten bringen können. Aber hätte hilft keinem. Wir müssen jeden Tag mit den Aufgaben und Herausforderungen umgehen, die wir vorfinden und das beste daraus machen.

Es mussten einige Spieler nachverpflichtet werden. Dauerte der Weg zu einer homogenen Einheit deshalb länger?
Jürgen Ohr: Unser Team hat in der Hauptrunde aufgrund von Verletzungen, Krankheiten oder arbeitsbedingte Ausfälle fast kein Spiel in der gleichen Formationen, sprich in den gleichen Sturmreihen, bestreiten können. Ein Einspielen fand einfach nicht statt. Erst in den letzten Spielen konnte man sehen, dass etwas Stabilität in die Reihen kam und die Jungs abgestimmte Strategien umsetzen konnten. Dies wird unser Coachteam nun weiter ausbauen, so dass wir stark in die Abstiegsrunde starten.

Nach der Niederlage gegen Pfaffenhofen wurde Meistertrainer Bernie Englbrecht von seinen Aufgaben entbunden. War es der richtige Schritt?
Jürgen Ohr: Ob das letztendlich der richtige Schritt war, kann ich erst nach der Saison sagen, wenn wir die Liga erhalten und - im besten Fall - eine gute Platzierung in den Play Downs erreicht haben. Ich will unsere Entscheidung so erklären: Wenn ein Spiel in die falsche Richtung läuft, unterbricht der Trainer mit einer Auszeit. Alles kommt für einen Moment zur Ruhe und jeder überdenkt sein Handeln und startet neu ins Spiel. Auf der Ebene des Managements mussten wir hier auch für einen Stop sorgen und das, in der Abwärtsfahrt befindliche System, auf Null stellen.

Mit Dustin Whitecotton kam das Selbstvertrauen bei vielen jungen Spielern zurück. Braucht die Generation Z, die medial momentan in aller Munde ist, eine andere Ansprache wie vor 20 Jahren?
Jürgen Ohr: Ich denke schon, dass beim Coaching ein Generationenunterschied zum Tragen kam. Speziell die jungen Spieler entfalten sich durch Motivation besser als unter Druck. Das kann aber jede Führungskraft und jeder Lehrmeister bestätigen. Dies ist kein eishockeyspezifisches Phänomen, sondern ein gesellschaftliches.  

Welche Spieler sind in der Abstiegsrunde besonders gefordert?
Jürgen Ohr: Da ist die Antwort sehr einfach. Wir brauchen alle Spieler, um unsere Ziele zu erreichen. 

Kann der Verein auch mit Hilfe vom Kooperationspartner Deggendorf rechnen?
Jürgen Ohr: Deggendorf hat selbst mit Verletzungspech zu kämpfen und kann leider nicht so unterstützen, wie wir das gehofft haben. Die Trainer stehen aber im engen Kontakt und wir finden immer eine Lösung.

Zurück zur Euphorie. Trotz Niederlagenserie kommen knapp 750 Zuschauer zu den Heimspielen. Macht Sie das stolz? 
Jürgen Ohr: Ich glaube den Zuschauern ist oft nicht bewusst, welchen positiven Einfluss sie auf den Spielverlauf, aber auch auf die anderen Tätigkeiten im Verein haben. Alle Aktiven, ob auf dem Eis oder daneben, schöpfen so viel Kraft und Energie aus dem Zuspruch der Zuschauer. Wir alle sind extrem stolz und glücklich, dass wir auch in schweren Zeiten, in denen wir einige Spiele verloren haben, so toll unterstützt wurden. Ich kann mich dafür nur bedanken.

Trotz Abstiegsrunde wird die Konkurrenz nicht schlafen. Muss auch parallel die Planung für die kommende Saison aufgenommen werden?
Jürgen Ohr: Wir sind schon mittendrin. Natürlich gibt es bereits eine Idee eines Kaders für die nächste Saison und es werden im Hintergrund bereits einige Gespräche geführt, um die Schwachpunkte im Kader zu verbessern. Eine stetige Verbesserung ist unser großes gemeinsames Ziel. 

Welche Schlagzeile würden Sie gerne nach dem letzten Saisonspiel lesen?
Jürgen Ohr: EVD erhält die Bayernliga in der ausverkauften Marco-Sturm Eishalle vor einem begeisternden Publikum.

  Sonntag 11.Februar 2024
13:32 Uhr
   
Kaderlisten:
  
     
  Bayernliga
  
  
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  EVD
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