IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte vom 4.Januar 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Ost.
Hamburg Freezers unterliegen zum Jahresauftakt in Iserlohn(DEL) Die Hamburg Freezers sind mit einer 3:6 (0:4, 2:1, 1:1)-Niederlage bei den Iserlohn Roosters ins Jahr 2016 gestartet. Vor 4.967 Zuschauern in der Eissporthalle Iserlohn erzielten Thomas Oppenheimer (2) und Jonas Liwing die Hamburger Treffer in dieser Partie des 33. Spieltags.
Hamburg geriet früh in Rückstand. Gerade als die erste Strafe abgesessen war, traf Luigi Caporusso zum 1:0 für den IEC (3.). In der 10. Minute erhöhte Caporusso in Überzahl auf 2:0. Nach dem dritten Iserlohner Treffer durch Nick Petersen (14.) wechselte Serge Aubin seinen Torwart aus. Sébastien Caron kam für Cal Heeter. Doch auch der Wechsel im Tor brachte nichts. In der 19. Minute erzielte Robert Raymond bei doppelter Überzahl das 4:0.
Im zweiten Drittel kam Hamburg durch Liwing zum 1:4 (24.). Kurz darauf verkürzte Oppenheimer in Unterzahl sogar auf 2:4 (30.). Doch nur wenige Sekunden später machte Caporusso sein drittes Tor und Iserlohn führte mit 5:2 (30.).
Im Schlussabschnitt verkürzte Oppenheimer direkt nach Wiederanpfiff sogar auf 3:5 (42.). Doch Iserlohn konterte eiskalt und Petersen machte das 6:3 (45.).
Die Freezers trainieren am Montag, den 4. Januar um 12:00 Uhr in der Volksbank Arena. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Hamburger am Dienstag, den 5. Januar um 19:30 Uhr beim EHC Red Bull München.
Adler Mannheim starten erfolgreich ins Jahr 2016(DEL) Mit einem Kraftakt sorgten die Adler für das erste Erfolgserlebnis im noch jungen Jahr 2016. Gegen die Krefeld Pinguine setzte sich das Team mit 7:4 durch. Mathieu Carle, Danny Richmond, Brent Raedeke, Christoph Ullmann, Jochen Hecht und zweimal Ryan MacMurchy trafen für Mannheim. Die Tore der Hausherren erzielten zweimal Daniel Pietta, Herberts Vasiljevs und Andreas Driendl. Durch den Erfolg kletterten die Adler in der Tabelle auf den sechsten Platz.
Im ersten DEL-Spiel des Jahres gegen den Tabellenletzten aus Krefeld konnte Adler-Trainer Greg Ireland wieder auf die Stammkräfte Sinan Akdag, Ryan MacMurchy und Danny Richmond zurückgreifen.
Sein Team kam nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau besser in die Partie und durfte nach vier gespielten Minuten erstmals in Überzahl ran. Doch bis auf eine Chance durch Kai Hospelt, der vom linken Bullykreis direkt abzog, hatten die Adler große Mühe, ihr gewohnt starkes Überzahlspiel aufzuziehen.
Krefeld fand in der Anfangsphase spielerisch selten Mittel und Wege, um sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten. Die erste nennenswerte Torchance nutzten die Hausherren jedoch zur etwas überraschenden Führung. Daniel Pietta fälschte einen Schuss Mike Collins gefährlich ab, reagierte nach der Parade von Youri Ziffzer am schnellsten und verwertete seinen eigenen Nachschuss (7.).
Der frühe Gegentreffer schien wie ein Weckruf für die Adler gewesen zu sein. In numerischer Unterlegenheit schickte Andrew Joudrey Marcus Kink auf die Reise. Der Kapitän konnte Patrick Galbraith zwar nicht überwinden, aber der mitgelaufene Mathieu Carle drückte die Scheibe zum Ausgleich über die Linie (9.).
Danach lief die Partie fast nur noch in Richtung Krefelder Gehäuse. Danny Richmond brachte die Adler mit einem Hammer kurz nach der blauen Linie erstmals in Front (11.), fünf Minuten später hatte Ryan MacMurchy zu viel Platz und erhöhte mit seinem zwölften Saisontreffer auf 3:1 (16.).
Im zweiten Durchgang machten die Adler genau da weiter, wo sie Ende des ersten Drittels aufgehört hatten. Glen Metropolit behauptete die Scheibe im gegnerischen Drittel und spielte einen starken Pass quer durch die Zone der Pinguine auf Brent Raedeke. Der Stürmer überwand Galbraith per Direktabnahme zum 4:1 (27.). Nur eine Minute später war es Christoph Ullmann, der ungehindert vor das Tor zog und per Rückhand das 5:1 besorgte (28.).
Die Pinguine benötigten eine doppelte Überzahl, um zurück ins Spiel zu kommen und das Ergebnis etwas erfreulicher zu gestalten: Pietta bediente den am langen Pfosten lauernden Herberts Vasiljevs, der auf 2:5 verkürzte (34.). Drei Minuten später stand Pietta erneut im Mittelpunkt. Diesmal hatte Krefelds Stürmer zu viel Raum und Zeit und ließ Ziffzer im Tor der Adler keine Abwehrchance – 3:5 (37.).
Nach dem letzten Seitenwechsel wurde die Atmosphäre hitziger. Ab der 52. Minute musste Mannheim fünf Minuten in Unterzahl ran. Die Pinguine rannten an, fanden aber nur selten spielerische Mittel, um Ziffzer in Verlegenheit zu bringen. Auch nachdem die Adler wieder komplett waren, hagelte es weiterhin Strafen auf beiden Seiten. Darunter litt der Spielfluss merklich. Wenn doch gespielt wurde, agierten die Adler zu passiv und verpassten es damit, für die Vorentscheidung zu sorgen. Eine spannende Schlussphase war garantiert, als Andreas Driendl nach einem Schuss von Yared Hagos den Abpraller über die Linie drückte (52.)
Kurz darauf nahm Greg Ireland eine Auszeit, um seinen Jungs etwas Luft zu verschaffen. Diese Maßnahme wurde belohnt. Die Adler präsentierten sich wieder aktiver, doch sowohl Raedeke als auch Ullmann verpassten den sechsten Mannheimer Treffer (beide 56.). Den holte MacMurchy kurz darauf nach (58.). Bei einem Zwei-auf-Eins-Konter legte Jochen Hecht im richtigen Moment quer und der Kanadier, beim Spengler Cup ins Allstar-Team gewählt, schob ein. Den Treffer erkannten die Schiedsrichter allerdings erst nach Studium des Videobeweises an. Der wurde beim Empty-Netter von Hecht allerdings nicht benötigt (59.).
Derby-Sieg in Nürnberg - EHC Red Bull München gewinnt bei den Ice Tigers mit 4:2 | Hattrick von Steve Pinizzotto(DEL) Der EHC Red Bull München hat sein erstes Spiel im neuen Jahr gewonnen. Im Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers gab es einen 4:2-Sieg (2:0|1:0|1:2). Vor 6.512 Zuschauern legte der EHC mit einer starken Anfangsphase den Grundstein für den Sieg. Schon nach fünf Minuten führte man mit 2:0. Steven Pinizzotto und Jérôme Samson gelang innerhalb von 69 Sekunden ein Doppelschlag. Im zweiten Drittel erhöhte Pinizzotto auf 3:0, ehe Patrick Reimer das erste Nürnberger Tor erzielte. Steve Pinizzotto machte mit dem 4:1 und seinem ersten Hattrick für die Red Bulls in der Schlussphase aber alles klar, zehn Sekunden vor Schluss traf Brandon Segal noch einmal für die Ice Tigers. Mit dem 4:2-Sieg verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Don Jackson auf den vierten Tabellenplatz.
Der EHC musste krankheitsbedingt auf Dominik Kahun verzichten. Trotz des Ausfalls des besten Red-Bulls-Scorers lief die Offensive aber schnell heiß. Mit einem Doppelschlag in der vierten und fünften Minute brachten Steve Pinizzotto und Jérôme Samson ihre Mannschaft mit 2:0 in Führung. Zwischen den beiden Treffer lagen nur 69 Sekunden. Die Nürnberger, die immerhin mit der drittgefährlichsten Offensive der Liga ins Spiel gegangen waren, liefen diesem Rückstand im ersten Drittel erfolglos hinterher. Das lag auch daran, dass die EHC-Defensive gut stand. Frédéric St-Denis machte mit starkem Stellungsspiel gleich zwei 2-auf-1-Situationen der Ice Tigers zunichte. Und wenn die Scheibe doch einmal aufs Tor kam, zeigte Red-Bulls-Torwart David Leggio, dass er derzeit sehr gut in Form ist.
Auch im zweiten Drittel hatte der EHC die Nürnberger Offensive um Dany Heatley, Steve Reinprecht und Patrick Reimer im Griff. Die Münchner ließen wieder keinen Gegentreffer zu und zogen stattdessen in der 36. Minute durch ein weiteres Tor von Steve Pinizzotto auf 3:0 davon.
Im Schlussabschnitt gab es ein kurzes Aufbäumen der Gastgeber. Patrick Reimer gelang in der 46. Minute das 1:3. Doch in der Folge stand die EHC-Defensive wieder stabil und ließ wenig zu. Stattdessen machte Steve Pinizzotto mit seinem dritten Treffer in der 58. Minute alles klar. Dem Deutsch-Kanadier, der zuvor in elf Spielen in Folge ohne Treffer geblieben war, gelang damit sein erster Hattrick im EHC-Trikot. Das 2:4, das Brandon Segal zehn Sekunden vor Schluss erzielte, konnten die Red Bulls verschmerzen.
Das nächste Spiel der Red Bulls findet am Dienstag, 5. Januar 2016, um 19.30 Uhr im heimischen Olympia-Eisstadion gegen die Hamburg Freezers statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).
Rote Teufel Bad Nauheim erklimmen Platz vier: 5:3-Heimsieg gegen Ravensburg - Ex-Towerstar Dustin Cameron erzielt Hattrick(DEL2) Platz 4!!! Der EC Bad Nauheim klettert Dank eines 5:3 (0:1, 1:0, 4:2)-Heimerfolgs gegen die Towerstars Ravensburg auf den vierten Rang der DEL2-Tabelle und holt sich vor 3.054 Zuschauern den zehnten Sieg im elften Spiel, so dass der tolle Lauf auch im neuen Jahr anhält. "Es war im ersten Drittel allerdings ein zähes Unterfangen, in dem wir zuviele Chancen des Gegners zugelassen haben. Ab dem zweiten Drittel lief es deutlich besser für uns, als wir Nemec zu einigen Saves zwangen und im letzten Abschnitt haben wir die Tore schließlich zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Der vierte Platz ist zwar schön - er zeigt mir aber in erster Linie, dass wir einen großen Abstand zum elften Platz haben", analysierte Bad Nauheims Trainer Petri Kujala das Spielgeschehen nach einem spannenden und temporeichen Match.
Die mit lediglich drei Blöcken angetretenen Gäste machten von Beginn an deutlich, dass sie etwas mitnehmen wollten aus diesem Spitzenspiel. Bereits in der ersten Spielminute musste Mikko Rämö einen Alleingang von Smith mit einem sensationellen Fanghand-Save stoppen und auch in der Folgezeit hatten die Towerstars mehr vom Spiel. Nach einem Fehlpass von Kammerer prüfte Roloff erneut Rämö, der wieder zur Stelle war und seinem Team zunächst das 0:0 hielt. Die Gastgeber wirkten verkrampft und das, was zuletzt fast von alleine zu laufen schien, funktionierte in diesem ersten Drittel so gut wie gar nicht. Es waren nur wenige Spielzüge, die an die Spiele der letzten Wochen erinnerten: einmal war Kammerer durch und prüfte Nemec im Tor der Oberschwaben (10.), Cameron verzog nach einem sehenswerten Konter über das Gehäuse (12.). Das war es dann aber auch schon bei den Kurstädtern, die heute im VfL Bad Nauheim Retro-Jersey anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Eisstadions aufliefen. Vielleicht lag es an der ungewohnten Trikotfarbe, dass ein erneuter Fehlpass der EC-Defensive das 0:1 durch Vogt ermöglichte, der völlig frei vor Rämö keine Mühe beim Führungstreffer hatte (14.). Die Gastgeber, die konsequent mit vier Blöcken agierten, waren zwar bemüht, doch viele kleine Stockfehler sowie ungenaue Pässe ermöglichten nur wenige gute Szenen, so dass es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause ging.
Ganz anders kam das Team der Roten Teufel zurück aus der Kabine zum zweiten Drittel: plötzlich war Zug zum Tor drin und es ergaben sich einige Torchancen auf Seiten der Gastgeber. Frosch und Hofland prüften Nemec im Powerplay (23.), der mit Glück und Geschick den Gegentreffer verhinderte. Strauch tauchte frei vor dem Towerstars-Goalie auf, doch der Kapitän verzog über das Gehäuse (25.). Im Slot stehend scheiterte Dineen an Nemec (27.), der sich langsam aber sicher zum besten Mann bei den Oberschwaben entwickelte. Ravensburg kam erst langsam mit Kontern zurück ins Spiel, die bis auf einen Schuss von Smith in der 28. Minute aber ungefährlich blieben, zumal Rämö nach wie vor auf dem Posten war. Das Spielgeschehen fand eher auf der anderen Seite statt, allerdings schien das Tor wie vernagelt, nachdem die Towerstars vor allem den Slot gut zumachten. Die Hausherren drückten gegen Ende des Drittels aber nochmal: Dineen scheiterte in der 38. Minute zunächst aussichtsreich im Powerplay, das gerade vorüber war, als Dusan Frosch mit einer Direktabnahme unter die Latte doch noch erfolgreich war und das leistungsgerechte 1:1 nach 40 Minuten sicherstellte.
Der letzte Abschnitt begann optimal für die Hausherren: Dustin Cameron fälschte einen Handgelenkschuss von Jonas Gerstung unhaltbar für Nemec zum 2:1 ab (44.). Die Roten Teufel drängten auf die Vorentscheidung, allerdings hielt Ravensburg nach wie vor dagegen. Langwieder traf mit einem Schlenzer bei verdeckter Sicht für Rämö zum 2:2 (50.), was die Gastgeber aber nicht aus dem Konzept brachte. Man spielte weiter nach vorne und kam zu einem Pfostenschuss durch Dusan Frosch (51.). Das 3:2 durch Andreas Pauli in der 54. Minute war der verdiente Lohn für die Angriffsbemühungen und zog den dezimierten Towerstars letztendlich den Zahn. Spätestens mit dem 4:2 durch Cameron nach einem kapitalen Fehler in der Ravensburger Abwehr war das Match gelaufen, auch wenn Schmidt nach herausgenommenen Torhüter noch einmal den Anschluss schaffte. Exakt 32 Sekunden vor dem Ende war es aber erneut der ehemalige Ravensburger Dustin Cameron mit seinem dritten Treffer des Abends, der ins verwaiste Netz hinein den Endstand herstellte. "Im ersten Drittel haben wir nicht viel falsch gemacht und unsere Führung war verdient. Aber ab dem zweiten Drittel konnten wir nicht immer schnell genug wechseln, was unserem kleinen Kader heute nicht gut getan hat. Am Ende ist der Bad Nauheimer Sieg verdient", sagte Towerstars-Coach Danny Naud nach der Partie.
Keine Pause in der Liga: bereits am Dienstag geht es für die Teams weiter, die Roten Teufel gastieren dann bei den Starbulls Rosenheim (19.30 Uhr). Das Spiel wird live bei Sprade TV übertragen.
Eispiraten Crimmitschau mit Auswärtsdreier in Heilbronn / Lampe Doppelschlag dreht Partie – Höller und Tripp machen Sieg fix(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau starten mit einem Auswärtssieg in das sportliche Jahr 2016. Mit einem Rumpfkader von nur 14 Feldspielern bezwangen die Westsachsen die Heilbronner Falken am Ende mit 4:1. Für die Crimmitschauer war dies bereits der 2. Auswärtserfolg in Serie, womit sie den Rückstand auf Platz 10 in der Tabelle auf nunmehr 5 Zähler verkürzen konnten. Nach der Führung für die Falken war es zunächst Topscorer Eric Lampe, der sein Team durch einen Doppelschlag innerhalb von lediglich 15 Sekunden auf die Siegerstraße brachte. Die Treffer von Alexander Höller und John Tripp im Schlussabschnitt machten den Sieg der Eispiraten bei den Heilbronner Falken dann fix.
Der Beginn der Partie wird zunächst von den Hausherren bestimmt, die den ersten 10 Minuten ihren Stempel aufdrückten. Die Eispiraten, die dennoch zu einigen guten Entlastungsangriffen kamen, verlegten sich zunächst auf die Defensive. Grund für die kontrollierte Zurückhaltung war sicher der nur 14 Mann starke Kader, den Eispiraten Chefcoach Chris Lee aufbieten konnte. Mit Matthew Foy, Martin Heinisch und Bruce Becker fehlten gleich 3 Stammkräfte, die verletzungsbedingt nicht auflaufen konnten. Somit rutschte Verteidiger Dominic Walsh wieder in den Sturm, wo er bis zu Beginn dieser Saison zu Hause war. In der 15. Minute führten die Angriffsbemühungen der Heilbronner Falken dann aber zunächst zum Erfolg. Durch einen Konter fiel das 1:0 für die Hausherren, wobei Richard Gelke Eispiraten Keeper Ryan Nie mit einem Schuss durch die Beine überwand. Die Gäste aus Westsachsen fanden aber noch vor der 1. Drittelpause die passende Antwort. In der 19. Minute bediente zunächst Danny Pyka seinen Teamkollegen und Topscorer Eric Lampe, der zum 1:1 Ausgleich traf. Nur ganze 15 Sekunden später war es dann Vincent Schlenker, der den entscheidenden Pass spielte. Abermals ist es Eric Lampe, der mit seinem zweiten Tor die Führung für die Gäste aus Crimmitschau markierte. Somit gingen die Eispiraten nach einem starken Schlussspurt im 1. Drittel mit einer Führung in die Kabine.
Die Eispiraten im Mitteldrittel mit den größeren Spielanteilen. Die erste Chance im Abschnitt hat erneut Eric Lampe, der aber wie sein Teamkollege Dominic Walsh wenig später seine gute Einschussmöglichkeit nicht nutzen kann. Die Westsachsen setzen sich in der Folge immer wieder gut in der Zone der Falken fest. Die Gastgeber tauchen meist nur nach Fehlern der Crimmitschauer gefährlich vor dem Tor von Torwart Ryan Nie auf. Dieser hält sich aber, genau wie sein Gegenüber, im 2. Drittel unbeschadet. Somit blieb es nach 40 Spielminuten bei der knappen 2:1 Führung der Westsachsen. Die jeweils besten Chancen beider Mannschaften landeten zuvor an der Querlatte des jeweils gegnerischen Tores.
Im Schlussabschnitt drehen die Falken nochmals auf und schießen aus allen Lagen auf das Tor der Eispiraten. Keeper Ryan Nie zeigt einmal mehr seine Topform und bringt den Gegner mit seinen guten Paraden zur Verzweiflung. In der 52. Minute schlagen die Eispiraten dann erneut zu. Alexander Höller drückt die Scheibe nach zentimetergenauem Zuspiel von Sturmpartner John Tripp zum 1:3 über die Linie. In der Folge die Falken immer mehr genervt vom Rückstand. Die Zeit, die kontinuierlich zu Gunsten der Eispiraten herunter läuft, sorgt dann für immer größere Lücken in der Defensive der Falken. In der 59. Spielminute ist es erneut die Angriffsreihe um John Tripp, Daniel Bucheli und Alexander Höller, die mit ihrem Treffer zum 1:4 dann für die Entscheidung sorgt. Erstgenannter bringt die Scheibe über die Torlinie und macht den Auswärtssieg seines Teams damit Sekunden vor dem Ende endgültig fix.
Dresdner Eislöwen schlagen Frankfurt / Vier Powerplay-Tore(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt vor 2826 Zuschauern mit 4:1 (1:0; 2:0; 1:1) gewonnen.
Mark Cullen (16.) nutzte ein Powerplay, um den Gastgeber in Führung zu bringen. Ebenfalls in Überzahl erhöhten Marius Garten (25.) und Mirko Sacher (40.) den Spielstand auf 3:0. Petr Macholda – ebenfalls im Powerplay - baute die Führung im letzten Abschnitt aus (49.) Nico Opreé (55.) konnte mit seinem Treffer nur noch Ergebniskosmetik für Frankfurt betreiben.
„Dresden hat heute einfach härter gespielt als wir und die Überzahlsituationen besser genutzt. Zwei Powerplay-Tore wurden allerdings auch durch Fehler unsererseits begünstigt. Wir haben uns nicht an unseren Spielplan gehalten, zu kompliziert agiert und Fehlpässe gespielt“, sagt Frankfurts Coach Rich Chernomaz.
„Ich habe meine Reise gestern gestartet, bisher noch nicht geschlafen. Ich bin stolz, wie das Team gespielt hat. Manchmal ist eine Mannschaft einfach mental gestresst. Wir haben es heute versucht über diesen Ansatz zu lösen. Die Jungs haben hart gearbeitet, was ein gutes Zeichen in Richtung Trainerteam ist. Es war ein guter Start, aber nicht mehr und nicht weniger. Keiner der Spieler sollte sich jetzt darauf ausruhen. Unser Fokus muss sich direkt auf das Spiel am Dienstag in Freiburg richten. Das Talent und Potenzial ist im Team definitiv vorhanden. Das haben alle Trainer, mit denen ich gesprochen habe, bestätigt. Aber Potenzial alleine kann auch ein Trainerkiller sein. Entscheidend wird es deshalb sein, ob es die Mannschaft es schafft, die richtige Balance zwischen dem Willen und dem Spiel ohne Puck zu finden“, sagt Eislöwen-Coach Bill Stewart.
„Hinter uns liegen anstrengende Tage. Wir mussten unbequeme Entscheidungen treffen, die uns alles andere als leicht gefallen sind. Das Team war in ein Loch gefallen. Wir haben jemanden gesucht, der uns aus diesem Loch rausholen kann, der die Mannschaft wachrüttelt und den gordischen Knoten löst. Mit Bill Stewart haben wir kurzfristig Kontakt aufgenommen, uns intensiv ausgetauscht. Am Silvestertag habe ich mir schon aus verschiedenen Richtungen Meinungen eingeholt, welche die hervorragenden Coaching-Fähigkeiten von Bill Stewart bestätigt haben“, sagt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel.
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 5. Januar um 19.30 Uhr bei den Wölfen Freiburg.
EHC Freiburg: Heimspiele am Dienstag und Freitag(DEL2) In der letzten Woche der Weihnachtsferien läuft der Eishockey-Motor noch einmal auf Hochtouren: Zwischen dem 3. und 10. Januar stehen in der DEL2 vier Spieltage an. Für den EHC Freiburg begann die Terminhatz mit einem Auswärtsspiel beim DEL2-Titelverteidiger im Württembergischen: Am gestrigen Sonntag trat die Sulak-Equipe in Bietigheim an und unterlag mit 2:4.
Nun stehen zwei Heimspiele auf dem Programm: Zunächst gastieren die Dresdner Eislöwen an dem attraktiven Termin vor dem Dreikönigstag im Breisgau. Die Sachsen haben sich zum Jahreswechsel vom langjährigen Übungsleiter Thomas Popiesch getrennt und kommen nun mit dem früheren Mannheimer Meistertrainer Bill Stewart nach Freiburg, der am Sonntag in seinem ersten Spiel an der Eislöwen-Bande gleich einen 4:1-Sieg gegen Frankfurt feiern konnte. Damit steht Dresden nun auf Rang 7 der DEL2-Tabelle. Die Eislöwen prüfte der EHC Freiburg bisher zweimal an der Elbe: In der ersten Partie siegte Dresden mit 5:2, während die Südbadener am 11. Dezember zwei Punkte aus Sachsen entführten (2:1 n.P.).
Der Vorverkauf für das Heimspiel am 5. Januar um 19.30 Uhr findet am Montag, 4. Januar, von 17 bis 19 Uhr in der EHC-Geschäftsstelle statt. Zudem sind im Internet auf https://tickets.ehcf.de Eintrittskarten erhältlich. Sowohl auf der Geschäftsstelle als auch im Netz gibt es natürlich auch Tickets für das folgende Spiel am Freitag um 19.30 Uhr.
Dann, also am 8. Januar, geht es für den EHC Freiburg zurück in den üblichen Freitag-Sonntag-Rhythmus, der den ganzen Januar über beibehalten wird (das nächste Dienstagsspiel findet am 2. Februar gegen Frankfurt statt). Gast am Freitag um 19.30 Uhr ist der ESV Kaufbeuren. Die Allgäuer zählen zu jenen Teams, gegen die die EHC-Cracks etwas gutzumachen haben: Beim ersten Aufeinandertreffen in Kaufbeuren setzte es eine 5:10-Niederlage, auf eigenen Eis verloren die Breisgauer unglücklich mit 3:4. In der Tabelle stehen die Kaufbeurer mit 44 Zählen auf Platz 10, während Freiburg mit 25 Punkten weiterhin 13. ist.
Kassel Huskies: 3:0 über den SC Riessersee – Markus Keller feiert zweiten Shut-Out in Folge(DEL2) Den Schwung vom höchsten Saisonsieg, der zuletzt in Freiburg erzielt wurde, sollte am heutigen Sonntag Abend gegen den SC Riessersee mit ins neue Jahr genommen werden. Rico Rossi schickte seine Mannschaft gegenüber den letzten Spielen unverändert aufs Eis. Florian Proske nahm wieder die Rolle des Backup-Torhüters ein. Die Gäste mussten auf ihren Stammtorhüter Jochen Vollmer verzichten, für ihn kam Ilya Sharipov zum Einsatz.
Wie aus den letzten Heimspielen gewohnt gestalteten die Huskies die ersten Minuten überlegen, die Gäste konzentrierten sich zunächst auf die Defensive. Nach einem starken Wechsel der MacQueen-Reihe in der zweiten Spielminute mussten sich die Schlittenhunde in der Folge in Unterzahl wehren, taten dies aber souverän und ließen keine Torchancen zu. Die erste Großchance des Spiels konnte die Sturmformation um Center Carter Proft für sich verbuchen. Nach zehn Minuten bediente Michael Christ Jens Meilleur, der Stürmer mit der Rückennummer sieben scheiterte jedoch an SCR-Torhüter Sharipov. Eine gute Minute später kreisten die blau-weißen Schals aber das erste Mal durch die Luft. Nach schönem Puckgewinn von Thomas Merl bediente dieser den völlig freien Manuel Klinge, der sich nicht lang bitten ließ und eiskalt zum verdienten 1:0 einnetzte. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts hätten die Schlittenhunde durchaus noch einen weiteren Treffer nachlegen können. Vollmer-Vertreter Sharipov vereitelte jedoch in den Minuten 14 und 17 stark gegen Jens Meilleur, Sören Sturm und Manuel Klinge.
Die Gäste kamen zum zweiten Drittel mutiger aus der Kabine. Nach 57 Sekunden bekam Sean Fischer zu viel Zeit für seinen Schlagschuss, setzte diesen aber in die Fanghand von Markus Keller. Zwei Minuten später ging ein abgefälschter Schlagschuss des SCR knapp am Tor vorbei. Ein genialer Moment von Huskies-Topscorer Jamie MacQueen beendete die starke Phase der Gäste zunächst. Aus dem linken Bullykreis beförderte MacQueen den Puck in der 24. Spielminute ansatzlos zum 2:0 unter die Latte.
Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beirren und spielten sich weiterhin gute Tormöglichkeiten heraus. Nach 28 Minuten rettete Markus Keller seinen Jungs mit einem starken Fanghandsave gegen Julian Eichinger das „zu null“, eine Minute später war der Huskies-Schlussmann schon geschlagen, ihm half der Pfosten gegen Florian Vollmer. Die Schreckmomente überstanden die Schlittenhunde schadlos und suchten anschließend ihr Heil wieder verstärkt in der Offensive. Nach sehenswertem Zuspiel von Adriano Carciola scheiterte Thomas Merl am Brustschoner von Ilya Sharipov. In der 33. Spielminute trug Jamie MacQueen sein Privatduell mit dem SCR-Torsteher aus, konnte ihn aber sowohl per Direktschuss nach herrlicher Übersicht von Mike Little genausowenig überwinden wie wenige Sekunden später, als er eine flache Hereingabe von Justin Kirsch abfälschte. Da auch Thomas Merl wenig später aus der Drehung an Sharipov scheiterte, ging es mit einem 2:0-Zwischenstand ins letzte Drittel. Den Schlittenhunden war zu Beginn des Schlussabschnitts anzumerken, dass sie schnell die Vorentscheidung erzwingen wollten. Jedoch blieben die ersten Möglichkeiten dazu ungenutzt. Nach dreißig Sekunden setzte Sören Sturm einen gewaltigen Schlagschuss am Tor vorbei, eine Minute später verpasste Thomas Merl zwei Querpässe von Manuel Klinge und Jean-Michel Daoust. Auf der Gegenseite hätten tapfer kämpfende Gäste dies beinahe bestraft, jedoch brachte Luke Oakley einen Rebound frei vor Keller nicht im Tor unter. Nachdem Sören Sturm nach genau 45 Minuten mit einem erneuten Schlagschuss am Pfosten scheiterte, fiel knapp vier Minuten später die Vorentscheidung. Torjäger Jamie MacQueen verwertete aus kurzer Distanz einen Rebound zum 3:0. In der Folge konnten überlegene Huskies es sich leisten, den klaren Vorsprung zu verwalten. In der Defensive ließen sie nichts mehr anbrennen, so dass Markus Keller seinen zweiten Shut-Out in Folge feiern konnte.
Eine Niederlage zum neuen Jahr - ESV Kaufbeuren unterliegt im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 2:4(DEL2) Auch im ersten Spiel im neuen Jahr konnte der ESV Kaufbeuren seine jetzt seit vier Spielen andauernde Niederlagenserie nicht beenden. Im Spiel gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser mussten die Joker vor 2.035 Zuschauern eine 2:4 Niederlage hinnehmen.
Dabei kam der ESV Kaufbeuren eigentlich optimal in das Spiel hinein und ging durch einen Direktschuss von Lee Baldwin in der 4. Minute in Führung. Die Freude über den guten Start währte allerdings nur kurz, denn nur eine Zeigerumdrehung später brachte ein Fehler in der Kaufbeurer Verteidigung eine 2 auf 1 Situation für die Gäste, die Haydar eiskalt und für Vajs unhaltbar zum schnellen Ausgleich nutzte. Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich auf beiden Seiten immer wieder kleinere und größere Fehler einschlichen, die zunächst jedoch keine weiteren Tore ermöglichten. Sechs Sekunden vor der ersten Drittelpause nutzte der ESVK einen dieser Fehler zur erneuten Führung: Schmidpeter und Baindl standen plötzlich allein vor Füchse-Goalie Fallon, nach einem Querpass von Ersterem netzte Baindl zum 2:1 ein.
Von Anfang an bestimmten im Mittelabschnitt die Gäste aus der Lausitz das Geschehen, konnten diese Überlegenheit allerdings zunächst nicht in Zählbares ummünzen. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Götz in der 26. Minute, der bei einer erneuten 2 auf 1 Situation den Puck an den langen Pfosten setzte, wo der mitgelaufene Haydar auch den Abpraller nicht kontrollieren konnte. In der 29. Minute agierten die Kaufbeurer in Überzahl zu offensiv und liefen in einen 3 auf 2 Konter, den Magowan zum 2:2 Ausgleich verwandelte. Hitzig wurde es wenige Sekunden vor dem Drittelende als Burnell von hinten in die Bade gecheckt wurde und verletzt liegen blieb. Obwohl der Schiedsrichter das Foul als solches erkannte, ignorierte er Burnells Verletzung und bestrafe Schmidt lediglich mit 2+10 Minuten.
Im letzten Abschnitt kam der ESVK wieder besser ins Spiel und zeigte anfangs gute Offensivaktionen. Das Tor fiel dennoch auf Seiten der Gäste, die in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie durch Pozivil erstmals in diesem Spiel in Führung gingen. Bis zur 51. Minute verlief die Begegnung offen mit Chancen auf beiden Seiten, ehe die Füchse wiederum eine 3 auf 2 Situation ausnutzten und Haydar mit einem satten Schlagschuss in den kurzen Winkel das 2:4 erzielte und damit die Begegnung entschied, denn in der Schlussphase hatten die Kaufbeurer nichts mehr entgegenzusetzen.
Die Stimmen zum Spiel:
Paul Gardner (Trainer Lausitzer Füchse): „Wir haben mit zunehmender Spieldauer immer mehr Selbstvertrauen bekommen und es ist uns gelungen, die Tore zum richtigen Zeitpunkt zu erzielen. Bei der Situation kurz vor der zweiten Pause hatten wir etwas Glück, das die Strafe nicht höher ausgefallen ist, denn dann hätte das Spiel auch anders ausgehen können."
Mike Muller (Trainer ESV Kaufbeuren): „Nach einem guten Start haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Die Füchse haben sehr clever gespielt und ihre Chancen eiskalt genutzt. In der Offensive waren wir nicht effektiv genug und insgesamt war das heute einfach zu wenig. Wir sind momentan in einem Loch und müssen und werden jetzt hart arbeiten, um da wieder herauszukommen."
(OLS) Schnelles Eishockey, schöne Spielzüge und gut herausgespielte Tore bekamen die gut 1500 Zuschauer am Sonntagabend beim Heimspiel der Tölzer Löwen gegen die Selber Wölfe zu sehen. Am Ende siegten die Hausherren verdient mit 6:2 (3:0, 3:1, 0:1).
Es dauerte nur etwas über zwei Minuten bis der Tölzer Top-Torschütze zuschlug: Franz Mangold verwertete eine Vorlage von Maxmilian Hörmann zum 1:0 (3.). Selb kam überhaupt nicht ins Spiel. Lubos Velebny legte mit einem Schlagschuss das 2:0 nach (7.). Als dann kurz vor Ende des Drittels Dan Heilman auf die Strafbank wanderte, dauerte es nur sechs Sekunden, ehe Marek Curilla erneut für die Löwen erhöhte (20.). Velebnys Schuss von der blauen Linie ließ Marko Suvelo prallen, der Tscheche stand goldrichtig, um den Nachschuss zu verwerten.
Etwas besser aus Sicht der Gäste fing das zweite Drittel an. Andrew Meredith, Timo Roos und Peter Hendrikson hatten Chancen. Ins Schwarze trafen aber zunächst erneut die Löwen. Johannes Sedlmayr erzielte das 4:0, sein erster Treffer nach seiner langen Verletzungspause. Und was für einer: Sein fester, platzierter Rückhandschuss war unhaltbar für Suvelo. Damit war das Spiel entschieden. Zwar kam auch Selb zu zwei Treffern durch Kyle Piwowarczyk (31.) und Herbert Geisberger (53.). Aber da sowohl Mangold (37.) als auch Curilla (38.) jeweils ein zweites Tor nachlegten, stand am Ende ein klarer 6:2-Erfolg.
„Zufrieden“ war Löwen-Coach Axel Kammerer nach der Partie. „Wir haben phasenweise hervorragend gespielt. Es war eine tolle Teamleistung.“ Auch sein Gegenüber Henry Thom war voll des Lobes für die Löwen. „Das war eine tolle Leistung in den ersten 40 Minuten. Die Tölzer haben 90 Prozent der Zweikämpfe gewonnen.“
Morgen steht für die „Buam“ das Freundschaftsspiel unter freiem Himmel beim EC Tegernsee an (Spielbeginn: 18.30 Uhr). In der Oberliga geht es für die Tölzer Löwen am nächsten Wochenende zunächst nach Landshut (Freitag, 19.30 Uhr), ehe sie am Sonntag (18 Uhr) den Deggendorfer SC empfangen.
EHV Schönheide 09 unterliegt zum Jahresauftakt in Landshut(OLS) Auch im ersten Spiel des neuen Jahres 2016 war für den EHV Schönheide 09 nichts zu holen. Am Sonntag vor über 2000 Zuschauern im Stadion am Gutenbergweg mussten sich die Wölfe dem EV Landshut mit 0:3 (0:1, 0:1,0:1) geschlagen geben und warten nunmehr seit sieben Spielen auf einen Punktgewinn.
Trotz guter kämpferischer Leistung gelang dem EHV 09 auch beim zweiten
Gastspiel in Landshut nichts Zählbares. Zudem blieben die Wölfe im insgesamt
dritten Vergleich gegen die Niederbayern ohne eigenen Torerfolg. Zum Turm in
der Schlacht avancierte einmal mehr EHV-Keeper Florian Neumann, welcher
mit starken Paraden eine höhere Niederlage verhinderte, als er beispielsweise
in der 22. Minute beim Penalty-Duell gegen Landshuts Patrick Jarret Sieger
blieb. Dennoch konnte er die drei Gegentreffer der starken Angriffsreihe um
EVL-Stürmer Kyle Doyle nicht verhindern, welche in jedem Drittel je einmal
erfolgreich war.
Am kommenden Freitag, dem 08.01.2016, um 20:00 Uhr steht bereits das
nächste schwere Auswärtsspiel an, wenn der EHV 09 beim Deggendorfer SC zu
Gast ist. Das nächste Heimspiel findet dann zwei Tage später, am Sonntag,
dem 10.01.2016, um 18:00 Uhr statt. Der EHV 09 begrüßt den VER Selb zum
zweiten Derby im Schönheider Wolfsbau.
Selber Wölfe in Bad Tölz klar unterlegen(OLS) Ohne Top-Scorer Lanny Gare, dafür aber mit den wiedergenesenen David Hördler und Herbert Geisberger gingen unsere Wölfe ins erste Spiel des Jahres 2016. Die Reihen mussten zum Start ins neue Jahr gehörig durcheinander gewürfelt werden und das merkte man den Mannen von Henry Thom an. Schon nach 137 Sekunden klingelte es im Kasten von Marko Suvelo und auch in den nächsten Minuten war die finnische Wand keinesfalls beschäftigungslos. Der Dauerdruck der Gastgeber wurde dann schließlich in der siebten Minute belohnt. Lubos Velebny erhöhte auf 2:0. Es dauerte gut zehn Minuten, ehe die Wölfe in der Hacker-Pschorr-Arena angekommen waren. Meredith und Hördler hatten die ersten guten Gelegenheiten, die besseren Chancen verzeichneten aber dennoch die Tölzer Löwen, die kurz vor Ende des ersten Abschnittes in Überzahl sogar noch das 3:0 drauflegen konnten.
Wölfe glücklos, Bad Tölz zieht davon
Deutlich aggressiver, mit spürbar mehr Geschwindigkeit und stark verbessertem Forechecking kamen die Wölfe aus der ersten Drittelpause. Wieder war es Meredith, der sich nach feiner Einzelleistung fast mit einem Treffer belohnt hätte. Trotz guter Möglichkeiten waren es letztlich aber die Löwen, die nachlegten. Einen schnell vorgetragenen Konter nutzte Sedlmayr sehenswert per Rückhand zum zwischenzeitlichen 4:0. Das erste Mal hatte man dann einen Mann mehr auf dem Eis und schon wurden die Wölfe belohnt. Kyle Piwowarczyk netzte ein und nur 40 Sekunden später hatte wieder Meredith die Möglichkeit sogar auf 2:4 zu verkürzen. Dem jungen Try-Out-Kanadier der Wölfe wollte ein Tor aber nicht gelingen. Stattdessen brachten sich unsere Wölfe selbst um ihre Lorbeeren eines, bis dahin, deutlich besseren Mitteldrittels. Nach einer unnötigen Strafzeit gegen den VER blieben die Hausherren eiskalt und erzielten binnen 50 Sekunden einen Doppelschlag zum 6:1. In einem ereignisreichen Mittelabschnitt hatte der VER kurz vor Ende der ersten 40 Minuten dann sogar noch in doppelter Überzahl die Möglichkeit, noch einmal heranzukommen. Ein immer hektischer werdender Hauptschiedsrichter Oswald verlor aber immer weiter an Übersicht und verteilte teils unverständliche Strafzeiten.
Neuer Torwart, altes Spiel
Schon in der 38. Minute hatte Marko Suvelo genug, aber auch Manuel Kümpel hatte keinen einfachen Stand gegen anfangs weiterhin aggressive Tölzer. Zwar konnten die Wölfe das Spiel auch Anfang des letzten Drittels offen gestalten und kamen auch zu Chancen – die gefährlichere Mannschaft blieben aber die Gastgeber, auch wenn die Löwen es mit zunehmender Spieldauer etwas gemächlicher angehen ließen. Erst als man zwei Mann mehr auf dem Eis hatte, gelang Herbert Geisberger knapp sieben Minuten vor dem Ende mit einem satten Schlagschuss das 6:2 – nicht mehr als Ergebniskosmetik. Somit haben unsere Wölfe am 26. Spieltag Big Points verpasst und haben nun statt zwei Punkten Vorsprung vier Punkte Rückstand auf die Tölzer Löwen.
Wölfe-Coach Henry Thom sagte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft alles vermissen ließ, was sie noch am Tag zuvor im Training oder in den letzten Wochen gezeigt hätte. Man habe kaum Zweikämpfe gewonnen und die Scheibe zu lange gehalten. In der anstehenden Trainingswoche werde man sich darauf konzentrieren, die Köpfe wieder freizukriegen.
Das Verletzungspech hält an
Neben dem langzeitverletzten Jared Mudryk, der den Wölfen noch auf unbestimmte Zeit fehlen wird, muss Henry Thom in den nächsten Wochen auch auf Lanny Gare verzichten. Der Deutsch-Kanadier hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen. Wie lange der Top-Scorer der Wölfe ausfällt, wird sich im Rahmen einer genauen Untersuchung unter der Woche zeigen. Zudem hat sich Thomas Botzenhardt beim Gastspiel in Bad Tölz verletzt. Er holte sich in einem Zweikampf eine schwere Prellung über dem Knie. Auch bei ihm wird sich erst Anfang der Woche zeigen, wie lange er dem VER fehlen wird.
Selbst geschlagen ... mal wieder? - FASS Berlin vs Halle 3:6(OLN) Über 27 Minuten sah es im Erika-Hess-Eisstadion richtig gut aus für die Akademiker beim ersten Oberliga-Spiel des Jahres 2016, denn das Team von Jesse Panek führte gegen den favorisierten Tabellensiebenten aus Halle zur Überraschung vieler Zuschauer verhältnismäßig ungefährdet mit 2:0. Erst ein Fehler im Überzahlspiel des FASS ermöglichte den Saale Bulls einen Treffer in Unterzahl und brachte die Favoriten damit zurück ins Spiel. Die Hallenser siegten am Ende mit 6:3 (0:2 4:0 2:1).
Beide Mannschaften boten am ersten Wochenende des Jahres nahezu die berühmte „volle Kapelle“ auf. FASS lag dabei mit 19 + 2 knapp vorne, denn die Gäste aus Halle kamen auf 18 + 2. Die Hausherren setzten von Beginn an auf Ole Swolensky, bei den Saale Bulls sollte Clemens Ritschel den „Kasten“ sauber halten.
Aber das gelang ihm nur 45 Sekunden, denn zu diesem Zeitpunkt erzielten die Akademiker ihren ersten Treffer. Ryan Warttig war auf der linken Seite allen enteilt und zog einfach aus halblinker Position ab. Sein scharfer Schuss wurde zwar von dem Hallenser Goalie geblockt, aber die Scheibe prallte von ihm ab und an den Oberschenkel des mitgelaufenen Can Matthäs. Von da aus war es für das schwarze Spielgerät nur noch ein kurzer Weg ins Tor und die Akademiker führten mit 1:0. Die Hallenser übernahmen zwar danach den Versuch das Spiel an sich zu reißen und hatten in der Folge auch gefühlte 80 Prozent Scheibenbesitz, Verwertbares sprang jedoch dabei nicht raus. So war es sieben Minuten später Raphael Grünholz, der mit einem Schuss aus dem Rückraum auf 2:0 für FASS erhöhen konnte. Zuvor hatte sich die Akademiker im Drittel der Bulls mal festsetzen können und bereits mit zwei Schüssen Clemens Ritschel geprüft, aber der dritte war dann doch des Guten zu viel. Es blieb in den Folgeminuten bei dem bisher gesehenen, Halle agierte zwar überlegen, aber ohne Erfolg. FASS reagierte und war mit seinen Gegenstößen dem 3:0 teilweise näher als die Gäste dem Anschlusstreffer.
So blieb das Bild auch bis zur 28. Minute, ehe ein Schuss in Überzahl auf die Schoner von Eric Wunderlich einen Konter einleitete, der über Danny Albrecht und Jakub Langhammer zum Anschlusstreffer führte. Dieses Tor brachte den Hallensern wohl die nötige Sicherheit zurück und sie nutzten diese Initialzündung, um innerhalb von knapp neun Minuten drei weitere Treffer (Wunderlich/30., Langhammer/34. und Zille/37.) zu erzielen. Mit dem Ergebnis von 2:4 ging es dann auch in zweite Pause.
Im letzten Drittel machten die Gäste dann das, was man von einer erfahrenen Mannschaft dieser Güte und der Führung im Rücken auch erwartet: Sie verwalteten das Spiel aus einer sicheren Abwehr heraus und konnten dabei sogar noch auf 2:6 erhöhen (Ehemann/50. und Schon/51.). Der Treffer zum 3:6 durch Daniel Volynec 54 Sekunden vor dem Ende war dann nur noch Ergebniskosmetik, der diesen verkorksten Jahresauftakt nicht wirklich angenehmer machte. Letztlich war es eine vermutlich unnötige Niederlage, denn bis zu dem Anschlusstreffer war es den Akademikern nicht nur mit Glück wirklich gut gelungen, das bekannt effektive und erfolgreiche Spiel der Saale Bulls zu verhindern.
Und damit geht der Blick auch gleich zum nächsten Wochenende, an dem mit den Leipzigern auswärts am Freitag und der Mannschaft aus Herne am Samstag im Sportforum wahrlich nicht die einfacheren Aufgaben lauern.
(OLN) Eine am Ende durchaus verdiente 3:6-Heimniederlage mussten die Black Dragons am Sonntag gegen die Hannover Scorpions einstecken. Dabei fiel die Spielentscheidung im Mittelabschnitt, als die Gäste mit 3 Treffern in knapp 3 Minuten zunächst auf 2:5 davon ziehen konnten.
Den Start in die Partie und das neue Jahr hatten sich die Erfurter und die knapp 650 Zuschauer
in der Erfurter Eishalle sicher anders vorgestellt. Gerade 25 Sekunden war die Partie alt, als
die Gäste die frühe Führung erzielen konnten. Phil Hungerecker nutzte ein Zuspiel von Mery
und ließ Otte im Erfurter Tor keine Abwehrchance. Nach diesem frühen Nackenschlag
benötigte das Team von Jan Vavrecka etwas Zeit um diesen Schock zu verarbeiten und hatten
dabei Glück, dass die Gäste in dieser Phase ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht
ausnutzen konnten. Nach gut 5 Minuten kamen auch die Drachen besser ins Spiel und
konnten ihre erste gute Sequenz im Spiel auch gleich in zählbares verwandeln. Nachdem
zunächst Grosch noch an Hertel gescheitert war, konnte Paul Klein den Rebound sichern und
zu Weise weiterleiten. Dieser konnte den Puck dann im Gehäuse der Gäste zum
Ausgleichstreffer unterbringen. Nach diesem Treffer übernahmen die Gastgeber mehr und
mehr die Kontrolle im Spiel, allerdings konnten auch die Erfurter ihre Chancen in dieser
Phase nicht nutzen und so kam es wie es meist kommt, wenn man die Chancen nicht
verwertet. Zunächst scheiterte Christian Grosch an Jimmy Hertel, der daraufhin einen Konter
einleiten konnte. Über Hungerecker und Bacek kam die Scheibe zu Mery und dieser nutzte
seinen Freiraum zur erneuten Gästeführung. Kurz vor der ersten Pause konnten die Erfurter
diesen Rückstand noch einmal egalisieren. Nickel und Weise hatten Manske bedient und
dieser traf, unter gütiger Mithilfe von Hertel, zum 2:2-Pausenstand.
Den besseren Start in den Mittelabschnitt hatten nun die Erfurter und Hertel konnte sich über
mangelnde Arbeit wahrlich nicht beklagen. Aber ein Treffer wollte den Gastgebern in dieser
Phase einfach nicht gelingen. Die Scorpoins demonstrierten nach 26 Minuten eindrucksvoll,
wie man die sich bietenden Chancen ausnutzt. Zunächst war es Deon Jones der das 2:3
erzielen konnte, auch wenn die Gastgeber nach diesem Gegentor heftig auf Torraumabseits
bzw. Torwartbehinderung reklamierten, der Treffer zählte. Nur 80 Sekunden später setzte
Hungerecker seinen Sturmkollegen Bacek ein und dieser nagelte die Scheibe an die
Unterkante der Latte, von wo aus sie zur ersten 2-Tore-Führung der Gäste ins Netz sprang.
Aber es sollte noch schlimmer kommen für die Drachen, denn nur 68 Sekunden später sorgten
die Scorpions für die Vorentscheidung im Spiel. Jeffrey Keller konnte den 5. Treffer der
Gäste markieren. Diesen Vorsprung brachten die Gäste in der Folgezeit routiniert über die
Zeit und gingen so mit einer 5:2-Führung in die 2. Pause.
Im letzten Spielabschnitt sorgten die Erfurter noch einmal für Hoffnung beim eigenen Anhang
und kamen auf 3:5 heran. Torschütze war wieder Enrico Manske. Diese Hoffnung blieb
allerdings nicht sehr lange bestehen und die Gäste sorgten durch Mery knapp 4 Minuten
später für den endgültigen KO der Gastgeber. Die Drachen versuchten zwar weiterhin die
Partie noch einmal offen zu gestalten, aber letztlich brachten die Scorpions diese Führung
gekonnt über die Zeit und konnten so die 3 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Der Sieg
hätte im letzten Drittel durchaus noch höher ausfallen können.
ESC Essen: Arbeitssieg gegen die Harzer Falken(OLN) Es war ein zähes Kampfspiel, das erste Spiel der Wohnbau Moskitos im neuen Jahr 2016 am Essener Westbahnhof, beim 5:3 (1:1, 2:2, 2:0) gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Dabei begann es eigentlich ganz positiv für die Truppe von Cheftrainer Frank Gentges, Braunlages Kontingentspieler Brennan Bosch musste gleich nach 52 Sekunden auf die Strafbank und die Wohnbau Moskitos kombinierten im Powerplay ganz flüssig. Bei einer sehr schönen Kombination über Julian Airich bewies Enrico Saccomani dann ein schönes Auge und sag Michael Velecky, der ein ebenso gutes Auge hatte und die Scheibe zur Führung unter dem Schoner vom Harzer Keeper Fritz-Philipp Hessel hindurch schob. Die 709 Zuschauer waren fürs Erste zufrieden, doch lange währte die Freude nicht, die Gäste drückten aufs Tempo und Hannibal Weitzmann im Tor der Wohnbau Moskitos musste gleich zwei Mal hintereinander retten. Den dritten Versuch konnte er dann nicht mehr entschärfen, von Bully bekam er einen Schuss an den Schlittschuh, Thomas Herklotz sagte zum Abpraller Danke und das Spiel war wieder ausgeglichen.
Die Gäste legten in der Folge ein recht aggressives Forechecking an den Tag, mit dem die Wohnbau Moskitos so ihre liebe Mühe hatten und so war das Spiel über weite Strecken recht zerfahren. Pässe im Spielaufbau fanden nicht wie gewohnt ihre Abnehmer, bis auf die 21. Spielminute. Leonhard Zink bedient in Unterzahl mustergültig Niklas Hildebrand, der ist über die rechte Angriffsseite auf und davon und lässt mit einem satten Schuss Hessel keine Chance. Doch die Stechmücken bekamen einfach keine Sicherheit in ihr Spiel, immer wieder konnten die Harzer Falken das Aufbauspiel stören und selbst gefährliche Angriffe fahren. Mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp zwei Minuten gingen die Gäste dann gar in Führung und sorgten für lange Gesichter auf den Rängen. Zunächst traf Brennan Bosch im Powerplay für seine Falken und schiebt den Puck unter Weitzmanns Schoner hindurch. Dann nutzt Bosch einen Fehler der Wohnbau Moskitos und fährt mit Zug ins Essener Drittel, gegen den platzierten Schuss hat der Essener Goalie keine Chance. Doch für die Moskitos ist es das Drittel der Shorthander, nach Niklas Hildebrand ist 27 Sekunden vor der zweiten Pause Enrico Saccomani dran. Die Gäste vertändeln an der eigenen blauen Linie, Saccomani schnappt sich die Scheibe und erzielt den umjubelten Ausgleich.
In den letzten Abschnitt gehen die Wohnbau Moskitos mit mehr Schwung, der sich am Ende auszahlen soll. Doch zunächst die Chance für die Gäste, allerdings scheitert Brennan Bosch mit seinem Penalty am rechten Schoner von Weitzmann. Und manchmal rächt sich das dann im Sport, denn eine Minute später fahren die Wohnbau Moskitos einen sehenswerten Angriff, Cornelius Krämer scheitert noch im Fallen, doch den Abpraller drischt Niklas Hildebrand in die Maschen. Den vielleicht abgebrühtesten Treffer des Tages besorgt dann Michal Velecky, an der blauen Linie der Falken spitzelt der Topstürmer der Wohnbau Moskitos zwei Gegenspielern den Puck weg, setzt sich gekonnt Richtung Tor durch und sorgt für den 5:3 Endstand. „Wir haben es Essen nicht leicht gemacht, hatten eigentlich lange Zeit alles im Griff, doch am Ende hat Essen sich durchgesetzt“, gab Braunlages Trainer Norbert Pascha in der Pressekonferenz zu Protokoll. Frank Gentges, der Chefcoach der Wohnbau Moskitos sagte: „Wir wussten dass Braunlage wesentlich höher einzuschätzen ist als es der Tabellenstand zeigt. Daher bin ich mit dem Kampfsieg sehr zufrieden, das sind die besten Siege. Wir haben uns das Leben außerdem durch unnötige Strafen noch selbst schwer gemacht, aber am Ende verdient gewonnen. Melvin Schumacher vom DNL2 Team hat heute bei uns gespielt und ich bin ganz zufrieden mit ihm. Er hätte zwei Tore machen können, darauf kann er aufbauen.“ Auch aus dem Lazarett der Wohnbau Moskitos gibt es Neuigkeiten, so fehlte gestern Tim Brazda erkrankt, Jakob Weber hat sich im Spiel leicht verletzt. Dafür kehrt Justin Schrörs nach etwa zwei Wochen wieder in den Trainingsbetrieb zurück. Und auch der Langzeitverletzte Dominik Patocka konnte wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Piraten zittern sich zum Sieg - ESV Buchloe schlägt Geretsried mit 4 : 2 und behauptet Platz 10(BYL) Bis zum Schluss mussten die Buchloer Pirates und ihr Angang am Sonntagabend vor 362 Zuschauern in der Sparkassenarea zittern, bis der 4 : 2 (1 : 0, 1 : 1, 2 : 1) Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Geretsried nach einer eher durchschnittlichen, aber dafür ungemein spannenden Partie, endlich feststand. Erst mit zwei Treffern in der Schlussphase sicherte sich das Team von ESV Coach Norbert Zabel letztlich verdient drei enorm wichtige Punkte und feierte den vierten Sieg in Folge. Damit behauptet der Buchloer Eishockeybayernligist zwei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde Rang 10 der Tabelle und hat nun gute Karten die obere Runde zu erreichen und damit auch den Klassenerhalt vorzeitig sicher zu stellen. Durch sind die Freibeuter allerdings noch nicht, auch wenn der Abstand auf die ärgsten Verfolger Germering und den EV Pegnitz - der noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat - nun fünf bzw. sieben Zähler beträgt. „Ich habe mich darüber geärgert, dass heute nur eine Handvoll Spieler bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben es einfach nicht geschafft, das dritte Tor zu schießen. Aber wir geben eben nie auf und sind am Ende doch noch belohnt worden“, brachte es der erleichterte Buchloer Trainer Norbert Zabel nach der Schlusssirene auf den Punkt. Von Beginn an waren die Hausherren zwar optisch überlegen, doch die Gäste aus Oberbayern waren keinesfalls gewillt die Punkte zu verschenken und spielten munter mit. Trotz einiger guter Torchancen sprang im ersten Drittel lediglich ein Treffer für die Piraten heraus, der war allerdings durchaus sehenswert. Angespielt von Alexander Schönberger setzte Tobias Riefler die Scheibe links oben in die Maschen (15.). Auf der anderen Seite war auch ein ums andere Mal das Glück auf Buchloer Seite oder der erneut starke Michael Bernthaler im ESV Tor bewahrte seine Mannschaft vor Schaden. Als dann Tobias Kastenmeier nach schöner Vorarbeit von Markus Rohde im Mitteldrittel zum 2 : 0 für die Freibeuter traf, schien der Bann gebrochen (25.). Doch kurz darauf verkürzte Dominik Meierl zum 2 : 1 für die River Rats, als die ESV Defensive die Scheibe einfach nicht aus der Gefahrenzone brachte (28.). Die Piraten wirkten nun etwas geschockt, erspielten sich aber dennoch immer wieder recht gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. Der Ausgleich lag dann in der Luft, als gleich zwei ESV Spieler auf der Strafbank Platz nehmen mussten, doch die Piraten überstanden die zweifache Unterzahl ohne Gegentor und retteten sich in die zweite Drittelpause. Die Freibeuter drängten dann im Schluss-abschnitt weiter auf den dritten Treffer, aber auch die Gäste blieben bei ihren Vorstößen immer gefährlich. Die Mannschaft von ESC Trainer Florian Funk steigerte sich nochmals und hatte nun ihre stärkste Phase. Markus Ritschel schoss nach einer schönen Kombination unhaltbar zum 2 : 2 ein (54.). Es folgten entschlossen vorgetragene Angriffe der Freibeuter in der Schlussphase, die nun mit aller Macht versuchten die Entscheidung doch noch in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Nach einem präzisen Pass von Markus Rohde brachte Tobias Kastenmeier aus kurzer Distanz seine Mannschaft dann tatsächlich wieder in Führung (58.). Doch damit nicht genug: Mit seinem dritten Tor an diesem Abend zum 4 : 2 Endstand beseitigte dann wiederum Tobias Kastenmeier auch die letzten Zweifel am Buchloer Erfolg.
Am kommenden Mittwoch um 18.00 Uhr steigt das Derby bei den Memminger Indians. Am Sonntag um 18.00 Uhr könnte es dann zum Vorrundenabschluss noch zu einem echten Endspiel gegen den EV Pegnitz in der Sparkassenarena kommen.
Zwischenrunden-Traum wohl geplatzt - Wanderers Germering gehen am Bodensee baden(BYL) Die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl war am vergangenen Sonntagabend beim Tabellenführer EV Lindau regelrecht zum Siegen verdammt, um weiterhin von der Zwischenrunde träumen zu dürfen. Dass es sich dabei um kein leichtes Unterfangen handelt, bekamen die Wanderers bereits im Hinspiel zu spüren. Die mit zahlreichen Ex-Profis bespickte Lindauer Mannschaft gewann damals deutlich mit vier Toren Unterschied im Germeringer Polariom.
Auch an diesem Spieltag sollte die junge Weindl-Truppe die individuelle Klasse der Schwaben frühzeitig zu spüren bekommen. Zwar überstand Germering die erste Unterzahlsituation schadlos, musste jedoch kurz nach Ablauf der Strafzeit den erstmaligen Rückstand durch den deutsch-tschechischen Angreifer Jiri Mikesz hinnehmen. Kurze Zeit später hatten die Wanderers in eigener Überzahl wohl die beste Möglichkeit, das 1:0 der Hausherren wieder zu relativieren. Doch statt dem Ausgleich gelang dem Gastgeber ein blitzsauberer Konter und erhöhte in Person von Martin Sekera auf 2:0. Die Weichen schon frühzeitig auf Heimsieg stellen sollte noch vor der 10. Spielminute EVL-Angreifer Marco Babic. Er nutzte eine Undiszipliniertheit der Gäste eine Sekunde vor Ablauf der Strafzeit gnadenlos aus. Auch im zweiten Spielabschnitt taten sich die Wanderers, die sich in Lindau viel vorgenommen hatten, äußerst schwer in ihr Spiel zu finden. Den endgültigen K.O.-Schlag setzen die „Islanders“ den Wanderers mit einen Doppelschlag bei. Fabian Sing sowie Zdenek Cech sorgten für die vorzeitige Entscheidung in dieser Partie. Zum Leid der mitgereisten Wanderers-Fans waren zu diesem Zeitpunkt noch fast zwei Drittel zu spielen, in denen ihre Mannschaft nun lediglich auf Schadensbegrenzung aus war. Der Tabellenführer ließ sich vor rund 900 Zuschauern jedoch nicht das Toreschießen verbieten und spielte sich regelrecht in einen Rausch. Noch im selben Spielabschnitt gelang es dem Vorjahresmeister ein 7:0 auf der Anzeigetafel aufleuchten zu lassen. Auch in den letzten 20 Spielminuten stellten die Schwaben ihre Offensiv-Abteilung nicht ein. Insgesamt drei weitere Treffer sorgten letzten Endes für einen 10:1 Endstand. Den Ehrentreffer (50. Min.) auf Seiten der Wanderers gelang an diesem Abend Stefan Sohr.
Nachdem der direkte Konkurrent um Tabellenplatz 10, ESV Buchloe an diesem Spieltag gegen Schlusslicht Geretsried überzeugen konnte, beläuft sich der Abstand auf eine Zwischenrundenplatzierung nun mehr auf satte fünf Zähler. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, damit die Wanderers diesen Rückstand noch einholen können. Denn dafür müsste der ESV, der den direkten Vergleich gegen die Münchner Vorstädter gewann, die verbleibenden zwei Vorrundenpartien allesamt in regulärer Spielzeit verlieren – die Schwarz-Gelben dagegen gewinnen. Womöglich dazu beitragen könnte der EV Pegnitz, der sich durch seinen heutigen Auswärtserfolg in Pfaffenhofen eine Außenseiterrolle erspielte. Denn anders als ihre Mitstreiter haben die Franken durch ein Nachholspiel gegen den ECDC Memmingen (08.01.) noch neun Punkte offen. Zudem trifft am letzten Spieltag Pegnitz auf den aktuellen Zehnten Buchloe. Dem ESV diesen Tabellenplatz noch streitig zu machen ist somit rechnerisch noch möglich, gleicht aber einer gewaltigen Sensation.
Für die Wanderers stehen nun noch zwei weitere Vorrundenpartien auf dem Programm. Bevor man am 10. Januar zu Hause den EV Moosburg empfängt, geht es am „Dreikönigstag“ zu den Waldkraiburger Löwen. Beide Partien beginnen jeweils um 18:00 Uhr.
Viel Kampfgeist, keine Punkte: Memminger Indians unterliegen 4:7 in Miesbach – Mittwoch zehnter Heimsieg in Serie im Derby angepeilt(BYL) Der ECDC Memmingen muss es einmal mehr zuhause richten: Weil die Indians am Sonntagabend auch im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres beim 4:7 in Miesbach nichts Zählbares holten, muss nun im Mittwochs-Heimspiel gegen Buchloe (18 Uhr) voll gepunktet werden. Während fremde Stadien weiterhin ein schwieriges Pflaster für den ECDC bleiben, wollen die Rot-Weißen im Derby am Dreikönigstag am Hühnerberg den zehnten Heimsieg in Serie einfahren.
Schon vor der Partie am Sonntagabend in Miesbach war klar, dass es ein äußert schweres Unterfangen werden würde, ausgerechnet beim Team der Stunde in der Bayerischen Eishockey-Liga die schlechte Auswärtsbilanz zu durchbrechen. Dem TEV gelangen zuhause zuletzt ein 7:1-Sieg über Meister Lindau sowie ein 12:3-Erfolg gegen die Höchstadt Alligators. Die Indians mussten neben den Langzeitverletzten Marc Stotz und Martin Hoffmann zudem auf Petr Sikora verzichten, der wegen einer Grippe nicht mitwirken konnte. Dennoch erspielten sich die Gäste in den Anfangsminuten ein leichtes Übergewicht, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Im Gegenteil: Guggenbichler besorgte nach fünf Minuten die 1:0-Führung für die Hausherren, die Stumböck in der 14. Minute noch ausbauen konnte. Die GEFRO-Indians in diesem Drittel nicht das schlechtere, aber glücklosere Team.
Zu Beginn des zweiten Drittels glaubten dann die Memminger Fans, zum ersten Mal jubeln zu dürfen, doch Hauptschiedsrichter Sperl erkannte den Treffer nicht an. Und es sollte noch schlimmer kommen: Mit einem Doppelschlag durch Fissekis und Stiebinger zogen die Oberbayern bis zur 26. Minute auf 4:0 davon. Memmingen reagierte mit einer Auszeit und Torhüterwechsel, Alex Reichelmeir kam für Martin Niemz ins Gehäuse. Und das Team raffte sich auf. Milan Pfalzer (28. Minute) läutete mit seinem Treffer die Aufholjagd ein, die Mike Dolezal (34.) und Tim Tenschert (38.) mit weiteren Toren fortsetzten. Der ECDC war bis auf ein Tor dran, und wurde wieder kalt erwischt: 30 Sekunden vor Drittelende besorgte Routinier Kathan erneut eine Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber.
Doch die Moral der Indians war ungebrochen, auch im letzten Drittel ging es sofort in Richtung TEV-Tor. Jan Kouba gelang nach 45 Minuten der erneute Anschluss, der eine spannende Schlussviertelstunde einläuten sollte. Die Rot-Weißen drängten auf den Ausgleich, die Gastgeber hielten dagegen und hatten das nötige Glück auf ihrer Seite: Ein abgefälschter Schuss von Kirschbauer zehn Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung. Ein weiteres Mal kamen die GEFRO-Indians nicht zurück, auch weil Kottmair drei Minuten vor Abpfiff mit seinem Treffer endgültig den Deckel draufmachte. Auswärts bleibt es also bei der schwachen Bilanz der Memminger, die ihren reisefreudigen Fans schon lange keinen Punktgewinn in der Ferne mehr bescheren konnten. Im krassen Gegensatz dazu steht die sehr gute Heimbilanz, hier ist der ECDC seit neun Spielen am Hühnerberg ungeschlagen und peilt zu günstigem Termin am Dreikönigstag im Heim-Derby gegen Dauerrivalen ESV Buchloe den zehnten Erfolg in Serie an. Spielbeginn am Mittwoch ist wegen des Feiertags um 18 Uhr. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen (Memminger Zeitung, Dietzel’s Hockeyshop, Puck Sportsbar sowie die Agip-Tankstelle in Berkheim) und natürlich an den Abendkassen der Memminger Eissporthalle.
(BYL) Die Eishackler gingen eigentlich recht druckvoll in die Partie doch die Moosburger machten das erste Tor durch Samanski. Danach hatten die Peißenberger ein paar sehr gute Chancen. Zum Beispiel Tyler Wiseman der wieder mal einer der auffälligsten Spieler war hatte eine sehr gute Chance als er die Abwehrspieler der Moosburger inklusive Torwart Hingel ausmanövrierte aber leider dann aus spitzem Winkel über das Tor schoss. Max Barth war es dann vergönnt den verdienten Ausgleich (11.Minute) in Überzahl nach einem schönen Pass von seinem Bruder Florian, mit einem präzisen Handgelenkschuß zum 1:1 zu erzielen. Die Moosburger konterten aber nur 5 Minuten später mit dem 2:1 als die Eishackler die Scheibe nicht konsequent genug vor dem Tor wegbeförderten. Kurz vor Ende der ersten Drittels konnte dann Valentin Hörndl nach einem guten Überzahlspiel auf Pass von Daniel Lenz den Ausgleich herstellen.
Im zweiten Drittel waren zu Anfang die Gastgeber die Mannschaft mit mehr Spielanteilen doch ab der 10 Minute nahmen die Eishackler das Heft in die Hand. Der 3:2 Führungstreffer (36.) der Moosburger war in dieser Phase (36.) eigentlich nicht spielreflektierend. Jedoch waren die Aktionen der Eishackler im Angriff sehr häufig in der letzten Konsequenz nicht zwingend genug und so ging es mit einem Rückstand in die Pause.
Nach der Pause hatten sich die Eishackler vom Nackenschlag des 3:2 offensichtlich gut erholt denn jetzt drehten sie angetrieben vom lautstarken Peißenberger Fanclub richtig auf. Dennis Neal kämpfte sich in der 51.Minute mit einer super Einzelaktion durch die gesamte Moosburger Abwehr und spielte auch noch Torwart Hingel aus damit er mit der Rückhand den verdienten 3:3 Ausgleich (51.) erzielen konnte. Nach einem gelungenen Überzahlspiel konnte nur 2 Minuten später Daniel Lenz die vielumjubelte Führung erreichen. Auf 18:41 stand die Uhr als Moosburgs Coach Kankovsky seinen Goalie Hingel bei einer Überzahl vom Eis nahm. Sechs Moosburger gegen vier Eishackler standen nun auf dem Eis. Die Moosburger bekamen jedoch die Scheibe nach dem Bully nicht unter Kontrolle und so konnte Valentin Hörndl unbedrängt aus der Mitte der Eisfläche die Scheibe ins Leere Tor schießen. Mit diesem 5:3 Auswärtssieg unterstrichen die Eishackler nicht nur, dass sie auf einem guten Weg sind ihre Auswärtsschwächen abzubauen sondern konnten sich auch zwei Spiele vor Ende der Vorrunde für die Zwischenrunde qualifizieren.
Am 06.01. müssen sie nun wieder auswärts in Höchstadt ran. Die Höchstadter konnten sie im Heimspiel mit 7:1 besiegen wobei natürlich ein Phillip Schnierstein im Tor damals noch nicht dabei war. Es wird also bedeutend schwerer werden in Höchstadt Tore zu schießen als beim Heimspiel und vielleicht noch den einen oder anderen Punkt mit nach Peißenberg zu nehmen. Auf jeden Fall können die Neal-Boys bei den Alligatoren frei aufspielen und vielleicht geht ja a bisserl was um noch einen weiteren Tabellenplatz gut zu machen. Spielbeginn in Höchstadt ist um 18 Uhr.
Passau Black Hawks erwarten Dingolfing zum Derby - Black Hawks zerlegen Königsbrunn(BLL) Am Sonntag Abend war es angerichtet zum Duell der beiden Vorrunden Tabellenführer zwischen dem EHC Königsbrunn und den Passau Black Hawks. Der Gastgeber aus Königsbrunn hatte sein erstes Zwischenrundenspiel beim EV Pfronten verloren und war bereits vor dem Spiel gegen die Black Hawks gehörig unter Druck. Besser gemacht hatten es da die Passau Black Hawks, welche ihr erstes Zwischenrundenspiel souverän mit 5:1 für sich entscheiden konnten.
Schaut man auf die Tabelle der Vorrunde sollte es also ein spannendes Spiel zwischen den beiden Mannschaften werden. 220 Zuschauer, davon gut 60 Passau Fans, erwarteten eine eng geführte Partie. Die in Bestbesetzung angetretenen Black Hawks machten allerdings schnell klar wer der „Herr im Haus“ ist. Selbst durch die 1:0 Führung des EHC Königsbrunn ließen sich die Dreiflüssestädter nicht aus der Ruhe bringen und gingen durch die Treffer von Frantisek Mrazek, Andeas Popp und Daniel Huber mit 1:3 in Führung. Im zweiten Drittel machten die Passau Black Hawks dann den Sack zu. Jürgen Lederer und zweimal Daniel Huber sorgten für die frühe Entscheidung mit ihren Toren zum 1:6. Passau dominierte das Spiel nach Belieben und kombinierte sich ein ums andere mal sehenswert vor das Tor des Gastgebers. Selbst im letzten Drittel spielten die Cracks von Coach Ivan Horak munter nach vorne und erzielten durch Daniel Huber und Waldemar Detterer noch zwei Tore zum 1:8 Endstand für die Passau Black Hawks. „Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung. Wenn jeder für jeden kämpft und wir die Tore nicht zu kompliziert schießen wollen, kommen solch überzeugende Spiele raus.“ so der Passauer Trainer Ivan Horak.
Am Dienstag den 05.01.2016 um 20 Uhr steht für die Passau Black Hawks in der heimischen Passauer EisArena das nächste Highlight auf dem Programm. Dann kommt es zum freudig erwarteten Derby gegen den EV Dingolfing. Bereits in der Vorrunde lieferten sich die Mannschaften zwei heiße und vor allem hochklassig geführte Spiele. Die Passau Black Hawks konnten Mitte November bei den Isar Rats mit 3:5 gewinnen, während die Dingolfinger am letzten Vorrundenspieltag in Passau mit 1:2 nach Penalty schießen gewinnen konnten. Die Zuschauer in der EisArena Passau können sich also erneut auf eine mitreißende und nervenaufreibende Partie freuen. Der EV Dingofing hat ebenso wie Passau in der Zwischenrunde zwei Spiele absolviert. Während die Isar Rats das erste Spiel gegen Ulm klar für sich entschieden haben, setzte es am Sonntag Abend beim EA Schongau eine 4:2 Niederlage. Die von Ex- Passauer Thomas Vogl trainierten Dingolfinger werden also in Passau alles geben um weiter den Anschluss zur Spitze zu halten. Vom Personal her gehört der EV Dingolfing definitiv zu den Favoriten in der Zwischenrunde Gruppe B. In der Verteidigung mit Thomas Vogl und Philipp Weinzierl sowie im Angriff mit Top Scorer Alexander Feistl und Daniel Schickaneder sind die Isar Rats hochkarätig besetzt. Nichts desto trotz wird für die Passau Black Hawks der Schlüssel zum Erfolg wieder in einer geschlossenen Mannschaftsleistung liegen. Wie bereits von Trainer Ivan Horak angekündigt, zeigten sich die Black Hawks in den letzten beiden Spiel auch im Überzahlspiel enorm verbessert. Die Zuschauer werden die EisArena am Dienstag wieder in einen Hexenkessel verwandeln. So sind die Passau Black Hawks auch im Zuschauerschnitt das Maß aller Dinge in der Eishockey Landesliga.
Karten für das Derby am Dienstag 05.01.16 um 20 Uhr gegen den EV Dingolfing gibt es bei der Shell Tankstelle Färber in Passau Maierhof. An der Abendkasse sind Tickets ab 19 Uhr erhältlich. – czo
Pfronten Falcons müssen schon wieder ran / Drei Spiele in fünf Tagen sind zu absolvieren(BLL) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, eine Sportphrase die momentan kaum zutreffender sein könnte, denn drei Tage nach dem Auswärtserfolg in Ulm müssen die Falcons am Mittwoch Abend um 18 Uhr bei den Mammuts der EA Schongau erneut ran. Der straffe Spielplan lässt es nicht zu, sich länger nach einem Erfolg auf diesem auszuruhen, es gilt die Konzentration hochzuhalten und sich jetzt schon wieder auf den nächsten Gegner einzustellen. Mit den Schongauer erwartet die Pfrontener erneut ein sehr starker Gegner, gegen den es zuletzt in der Fremde, mit Ausnahme des Vorbereitungsspiels, nichts zu holen gab. Die Mannschaft von Trainer Lohr befindet sich nach der 1:5 Niederlage gegen Passau und dem 4:2 Heimsieg gegen den EV Dingolfing auf dem vierten Tabellenplatz und wird zu Hause unbedingt gegen Pfronten die Punkte einfahren wollen um in der Tabelle einen weiteren Sprung nach oben machen zu können. Für die Falcons geht es darum, auch endlich mal bei den Oberbayern, die zuletzt gezeigten starken Leistungen bestätigen zu können und nicht erneut wie Ende November beim 0:6 gehörig unter die Räder zu kommen. Dass auch die Mammuts nicht unbezwingbar sind, zeigte der 3:0 Erfolg der Falcons auf eigenem Eis zum Auftakt der Vorrunde. Zu den herausragenden Akteuren der Schongauer zählen sicherlich die beiden Topscorer Milan Kopecky und Nico Bentenrieder, ebenso wie der starke Schlussmann Niklas Marschall. Im Gegensatz zum letzten Gegner den Donau-Devils ist der Kader der Oberbayern allerdings auch in der Breite stark aufgestellt, so dass es nicht ausreichen wird, das Augenmerk nur auf die beiden genannten Stürmer zu richten. Die Mannschaft von Trainer Herbert Gmeinder wird alles aus sich herausholen müssen um gegen diesen straken Gegner bestehen zu können, allerdings machen die letzten Auftritte der Falcons durchaus Hoffnung auf eine spannende Begegnung auf Augenhöhe.
Weniger gut einzuschätzen ist der Freitagsgegner, die Isarrats des EV Dingolfing, die um 20 Uhr im Sherwood-Stadion ihre Visitenkarte abgeben werden. Die Mannschaft von Michael Dippold schloss die Vorrunde der Gruppe 2 auf dem vierten Tabellenplatz ab, hatte aber hierbei mit 119 erzielten Toren die meisten Treffer zu verbuchen und dies bei lediglich 51 Gegentreffern. Einen großen Beitrag leistete hierzu Stürmer Alexander Feistl mit sensationellen 21 Toren und 36 Assists bei lediglich 15 absolvierten Spielen. Der Stürmer dürfte den Pfrontener Fans noch leidvoll in Erinnerung geblieben sein, als er im Finale um die Landesliga-Meisterschaft im Jahr 2012 mit dem EV Moosburg die Falcons nahezu im Alleingang erlegte. Keine besondere gute Erinnerung an die Meisterschaftsspiele dürfte auch der EV Dingolfing haben, der sich 2013 auf eigenem Eis den Pfrontenern mit 1:2 geschlagen geben musste und somit die Meisterschaft an die Ostallgäuer abgeben musste. Sicherlich werden die Isarrats nun darauf aus sein, sich für diese schmerzvolle Niederlage nun revanchieren zu können.
Die spielreiche Woche der Falcons endet anschließend am Sonntag Abend um 18 Uhr, wenn die Donau-Devils zum Rückspiel in Pfronten zu Gast sein werden. Nach dem jüngsten Erfolg gegen die Bielefeld-Truppe werden die Gastgeber alles daran setzen, erneut erfolgreich zu sein und die derbe Niederlage aus der Vorrunde vergessen zu machen. Nach dieser ereignisreichen Woche wird man sehen, wie sich die Falcons geschlagen haben und wohin der weitere Weg der Zwischenrunde führt. Mit Sicherheit wird es bei diesen starken Gegnern nicht einfach sein, einen der ersten vier Plätze zu erreichen, nach den beiden Auftaktsiegen haben sich die Pfrontener jedoch eine gute Ausgangsposition geschaffen, die es nun zu verteidigen gilt.
Falcons überzeugen erneut
Mit einem 4:2 (2:1/1:1/1:0) Erfolg kehrten die Falcons am Sonntag Abend von den Donau-Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm zurück und konnten sich für die 3:9 Niederlage wenige Wochen zuvor eindrucksvoll revanchieren. Die Pfrontener, die somit auch die zweite Partie in der Zwischenrunde für sich entscheiden konnten, belegen nun den zweiten Platz hinter dem Topfavoriten EHF Passau. Dementsprechende Zufriedenheit machte sich im Lager der Ostallgäuer breit, Trainer Herbert Gmeinder war mit dem sehr disziplinierten Auftreten seiner Mannschaft, die seine taktischen Vorgaben sehr gut umsetzen konnten, absolut zufrieden. Das Spiel nahm von Beginn an Fahrt auf und Adrian Hack (Neumann/Jörg) setzte in der 2. Spielminute mit seinem Treffer zum 0:1 das erste Ausrufezeichen. Die Donau-Devils benötigten etwas länger um in die Begegnung zu finden, konnten aber durch Nicklas Dschida (16. Minute) ausgleichen. Nun waren wieder die Falcons an der Reihe, nach Zuspiel von Jörg Neumann, bediente Adrian Hack den freistehenden Timo Stammler, der Ulms Schlussmann Konstantin Bertet keine Chance ließ und diesem zum 1:2 überwinden konnte. Auch im Mitteldrittel hatten die Ostallgäuer den besseren Start und erhöhten durch Ladislav Hruska (Bach/Gottwalz) in der 23. Spielminute auf 1:3. Doch die Hausherren kamen erneut zurück und verkürzten kurz darauf durch Martin Lamich auf 2:3. Nun begann die schwierigste Zeit der Falcons, die sich fortan fast ausschließlich in Unterzahl befanden, die Unparteiischen sprachen zwischen der 28. Und 35. Minute insgesamt sechs Strafen gegen die Pfrontner aus, so dass die Donau-Devils insgesamt dreimal, zwei Mann mehr auf dem Eis hatten. Doch die Defensive um den bärenstarken Schlussmann Andreas Jorde konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern, so dass die Entscheidung im Schlussabschnitt fallen musste. Diese fiel dann auch in der 46. Minute, als Sebastian Weixler (Schödlbauer) im Sitzen den letzten Treffer der Partie erzielen konnte. Die Ulmer Mannschaft, die fast ausschließlich nur mit zwei Sturmreihen agierte, konnte nun nichts mehr Entscheidendes entgegensetzen. Die Pfrontener hielten diesen Vorsprung bis zur Schlusssirene und feierten am Ende einen nicht zu erwartenden Auswärtssieg.
(BLL) Am Sonntag, dem 03.01.2016, begann für die Mannschaft des SC Forst die Abstiegsrunde in der Landesliga Gruppe E mit dem Heimspiel gegen den ESV Burgau. In Torlaune zeigten sich die Stürmer der Nature Boyz und schickten ihre Gäste mit einer 9:1 (3:0, 3:1, 3:0)-Packung auf die Heimreise.
Das Spiel begann vor 149 Zuschauern noch etwas nervös, hatten die Gäste doch noch einen Neuzugang präsentiert. In der Anfangsphase konnten die Gäste noch einigermaßen mit dem Spieltempo der Gastgeber mithalten. Nur gelegentlich mußte Patrick Zibrowius eingreifen. Die Gäste schwächten sich durch teilweise unnötige Strafzeiten selbst. Die Hausherren nutzten dann erst das 3. Überzahlspiel in der 11. Spielminute zur 1:0-Führung durch Christopher Lorenz, der ein klasse Zuspiel des auch gut aufspielenden Thomas Ptok per Schrägschuß nutzte. Keine zwei Minuten später waren die Gastgeber einen Mann weniger auf dem Eis, doch für die Gäste stellte dies keinen Vorteil dar, im Gegenteil, Markus Schneider nutzte einen Abspielfehler der Gäste in der 12. Spielminute zur 2:0-Führung. Knapp zwei Minuten später, Forst war wieder mit einem Spieler mehr auf dem Eis, schlug Manuel Weninger zum 3:0 zu. Er schloß eine schöne Kombination mit Markus Schneider und Christopher Lorenz erfolgreich ab. Weitere Möglichkeiten ließen die Spieler im ersten Spielabschnitt liegen, somit wurden beim Stand von 3:0 die Seiten gewechselt.
Gestärkt durch die klare Führung ließen die Stürmer der Nature Boyz nicht locker und verlagerten das Spiel überwiegend in die Hälfte der Eisbären aus Burgau. In der 25. Minute war Michael Krönauer der Nutznießer einer schönen Vorarbeit durch Christian Kratzmeir und Philipp Birk. In Überzahl schoß er routiniert zur 4:0-Führung ein. In der 28. Spielminute tankte sich Thomas Ptok durch die Abwehr der Eisbären und legte mustergültig auf Thorsten Stranninger, der Markus Matula keine Chance ließ und zum 5:0 erhöhte. Die Freude über die klare Führung war zu groß, denn im Gegenzug versaute Maximilian Rieß durch sein Tor zum 5:1 den ersten shut out für Patrick Zibrowius, der bei dem Gegenstoß keine Chance hatte. Mit seinem 2. Treffer an diesem Abend sorgte in der 35. Spielminute Thorsten Stranninger wieder für den alten Abstand. Diesmal startete Philipp Birk ein Solo und legte uneigennützig auf den wartenden Torschützen zurück. Mit der 6:1-Führung gingen die Akteure in die verdiente Pause.
Im letzten Abschnitt waren gerade mal 30 Sekunden gespielt, als Christopher Lorenz durch sein zweites Tor an diesem Abend seine aufsteigende Form bewies. Markus Schneider spielte ihn frei, sein Schuß schlug hinter dem Eisbären-Torhüter zur 7:1-Führung ein. Auch Manuel Weninger erzielte knapp 2 Minuten später seinen 2. Treffer in dieser Partie. Wieder in Überzahl, nutzte er das Zuspiel von Christopher Lorenz zur 8:1-Führung. Die Eisbären haben sich zu diesem Zeitpunkt ihrem Schicksal überlassen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann weitere Tore fallen würden. In der 49. Spielminute dann der Auftritt unseres "Oldies", Christian Kratzmeir. Vorher lieferte er sich einen kleinen Boxkampf mit Tobias Zweckbronner, dann erzielte er die 9:1-Führung. In Überzahl schloß er eine Kombi mit Thomas Ptok und Roberto Gangemi ab. Leider hatten die Schiedsrichter etwas gegen einen zweistelligen Sieg der Hausherren, denn den 10. Treffer erkannten sie nicht an, weil die Strafbanktür angeblich eine Sekunde zu spät geöffnet wurde. Kurios an dieser Entscheidung ist jedoch, dass der 10. Treffer ein klassisches Eigentor gewesen wäre, obwohl es dies im Eishockey nicht gibt. Ein Burgauer Verteidiger schoß seinen eigenen Torhüter an und die Scheibe sprang hinter die Linie.
Der Sieg war auch in dieser Höhe mehr als verdient. Von Beginn an war zu erkennen, wer das Spiel siegreich gestalten will. Die Tore wurden überwiegend sehr schön herausgespielt, keiner der Akteure spielte eigennützig. Mit dieser Einstellung und der Spielfreude können die Nature Boyz gelassen in die nächsten Spiele gehen. Am kommenden Freitag gastiert der DEC Inzell im Peißenberger Eisstadion.
ESV Bad Bayersoien: Mutig aufspielende Soier werden im Derby nicht belohnt(BBZL) Unter keinem guten Stern stand das Derby des ESV Bad Bayersoien gegen den TSV Farchant. Ohne die zwei Topscorer, Klaus Müller und Thomas Maier musste das Team um Hans Schmaußer antreten. Aber die Soier hatten sich viel vorgenommen und legten auch gleich los wie die Feuerwehr. Gerade in den ersten 5 Minuten überrumpelte man fast den TSV. DNL2 Spieler Sebastian Sutter hatte auch gleich die erste Großchance auf den Schläger, scheiterte aber Schlussmann der Gäste.
In der 6. Spielminute wurde dann der bisherige Spielablauf auf den Kopf gestellt. In Überzahl ließ sich ESV Verteidiger Thomas Prielmeier die Scheibe von Thomas Schott abluchsen, der diese auch gleich zum 0:1 versenkte. Bayersoien ließ sich dadurch nicht beirren und versuchte weiterhin sein Glück nach vorne aber das Tor von Josef Kraus war wie zugenagelt. Dafür musste Andreas Mayr, der für den kurzfristig ausgefallen Ullsperger einsprang, wieder hinter sich greifen. Ex-DEL Spieler Christian Schönmoser traf zum 0:2.
Kurz drauf durfte auch endlich der Gastgeber jubeln als Thomas Schropp , schon fast hinter dem Tor, den Anschlusstreffer erzielte.
Farchant mittlerweile mit etwas mehr Spielanteilen aber noch nicht überlegen. Leider sorgte wieder ein Schnitzer der Defensive für einen Treffer. Stephan Sellmaier war zu zaghaft bei einem Break der Gäste und so stand es nun 1:3. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause. Danach schien die Luft bei den Gastgebern etwas raus zu sein. Bayersoien ließ sich im eigenen Drittel einschnüren und es war nur Andreas Mayr zu verdanken, dass Farchant gerade mal ein Tor erzielte. Durch großen kämpferischen Einsatz konnte sich Bayersoien aus der Umklammerung befreien und blieb durch einen Treffer von Philipp Maier dran.
Anfang des letzten Drittels durfte Florian Reindl, nach einem unnötigen, harten Beinstellen, zum Duschen gehen. Die fünf Minütige Überzahl konnte nun endlich in einen Treffer umgemünzt werden. Stephan Rößle traf zum 3:4. Es wurde wieder richtig spannend. Bayersoien kämpfte um jede Scheibe aber der Ausgleich wollte nicht fallen. Gerade überstand man schadlos eine Unterzahlsituation da zappelte die Scheibe doch noch im Netz des ESV’s. Matthias Mayr traf zum 3:5. Sein Namensvetter im Soier Tor hatte keine Chance. Ihm war die Sicht total versperrt. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zum Schluss.
Bayersoien zeigte das beste Spiel seit langen, wurde aber für den aufopferungsvollen Einsatz nicht belohnt. Mit der Niederlage gegen den Klassenprimus kann man aber leben. Es war ein Duell auf Augenhöhe.
Tornados Niesky übernehmen Tabellenspitze(RLO) Das neue Jahr startete gleich mit einem Kreisderby in Niesky. Am Sonnabend waren die Bad Muskau Bombers zu Gast bei den Tornados. Natürlich gingen die Gastgeber als die klaren Favoriten ins Spiel.
Leider war aber lange davon nichts zu merken. Die Partie begann wie gewohnt schnell. Doch die Verteidigungsstrategie der Bad Muskauer Cracks ging im ersten Drittel voll auf. Trotz unzähliger Torchancen und – schüsse wollten den Tornados einfach keine Treffer gelingen. Erst in der 20. Minute fand der Puck das Tor - allerdings das von Tornado-Torfrau Ivonne Schröder. So ging es mit einem unerwarteten 0:1 für die Gäste das erste Mal in die Kabine.
Im Mitteldrittel fanden dann die Nieskyer endlich ihr Spiel und einen Weg die Gästeabwehr zu überwinden.
In der 28.Minute schoss Christian Rösler (Assistenten: Jörg Pohling, Mojmir Musil) den lang ersehnten Ausgleichstreffer. Es folgten Tore in der 34. Minute von Sebastian Greulich (Assistenten: Jörg Pohling, Christian Rösler) und in der 37. Minute von Christian Rösler (Assistenten: Mojmir Musil, Jörg Pohling). So sah das Ergebnis zur zweiten Pause mit 3:1 schon wesentlich erfreulicher aus Nieskyer Sicht aus.
Im letzten Drittel ließen sich die Gastgeber den Sieg nicht mehr nehmen. In der 43. Minute versenkte David Vatter (Assistenten: Richard Rentsch, Richard Jandik) den Puck im Kasten der Bombers. Nur eine Minute später folgte ein Tor von Jörg Pohling (Assistenten: Christian Rösler, Mojmir Musil). In der 51. Minute vollendete Andreas Brill nach Vorlage von Marco Noack den Sieg mit dem 6. und auch letzten Tor.
Bei klirrender Kälte sahen die ca. 400 zahlenden Zuschauer dennoch ein faires Spiel, mit ungewöhnlichem Verlauf und 7 schönen Toren! Am Ende gewannen die Tornados mit 6:1 (0:1; 3:0; 3:0) und kletterten so verdient auf Platz 1 der Tabelle der Regionalliga Ost.
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