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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom Samstag 5.März 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest und 1.Liga West.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Playoff-Teilnahme trotz Niederlage gegen Straubing sicher / Vorverkauf läuft

(DEL)  Auch gegen die Straubing Tigers gelang es den Mannheimer Adlern nicht, die vorhandene Motivation in ein Erfolgserlebnis umzusetzen. Mit 1:4 unterlagen die Adler vor fast ausverkauftem Haus und rutschten damit auf den zehnten Tabellenplatz ab. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage der elftplatzierten Hamburger gegen Iserlohn sind die Adler am letzten Spieltag allerdings nicht mehr von Platz zehn zu verdrängen. Gegner und Heimrecht in den am kommenden Mittwoch beginnenden Pre-Playoffs stehen erst am Sonntag fest, der Vorverkauf für das nächste Heimspiel hat dennoch unmittelbar nach Spielende an den Abendkassen begonnen.
Die Adler gingen hochmotiviert in das letzte Vorrundenspiel. Das Team von Trainer Craig Woodcroft versuchte von Anfang an hohes Tempo gehen und das Heft in die Hand zu nehmen. Leider sprang dabei in den ersten zehn Minuten nur wenig Effektives heraus, einzig Danny Richmonds Schuss in Überzahl kam dem Straubinger Tor gefährlich nahe (4. Minute). Das Powerplay der Gäste war da geradliniger und erfolgreicher: Maury Edwards Schlagschuss in numerischer Überlegenheit der Tigers landete direkt zum 0:1 im Tor (6.).
Zwei Minuten später legte Jochen Hecht die Scheibe um Tigers-Torhüter Matt Climie herum vor das Tor, doch der dort stehende Ryan MacMurchy kam durch zwei Verteidiger bedrängt zu spät an die Scheibe. Mit dieser brenzligen Situation vor des Gegners Tor kam aber mehr Linie ins Spiel der Adler, die Scheibe lief nun flüssiger nach vorne und kam auch einige Male gefährlich vor das Tor - leider ohne Erfolg.
Die erste Pause brachte einen Bruch in das gut laufende Spiel der Adler, da Brent Raedeke sich kurz nach der Pausensirene noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe eingehandelt hatte. In Überzahl erhöhte Austin Madaisky zu Beginn des Mittelabschnitts auf 0:2 (23.). Ryan MacMurchy verkürzte bei Powerplay der Adler auf 1:2 (27.), doch so richtig wollte das Feuer im Mannheimer Spiel nicht entfachen. René Röthke vergab zwei Minuten später einen Penalty für die Gäste und auch sonst waren die Tigers dem dritten Tor näher als die Adler dem Ausgleich.
Dieses fiel kurz nach Beginn des dritten Drittels, erneut in Überzahl: Ryan Bayda feuerte auf das Tor der Adler, Mike Hedden versenkte den Nachschuss zum 3:1 für die Niederbayern (41.). Die Adler konnten den Sieg der Gäste in der Folgezeit nicht mehr in Gefahr bringen. Mike Hedden sorgte kurz vor Schluss mit seinem Treffer ins leere Tor für den 1:4-Endstand.

Trotz der Heimniederlage gegen Straubing ist den Adlern sind die Adler am letzten Vorrundenspieltag nicht mehr vom zehnten Platz zu verdrängen. Aus diesem Grund hat am Mittwochabend unmittelbar nach Spielende an den Abendkassen der SAP Arena der Vorverkauf für das erste Playoff-Heimspiel der Adler begonnen, das entweder am 09. oder am 11. März in der SAP Arena stattfindet. Termin und Gegner für diese Partie stehen erst am Sonntagabend nach den letzten Vorrundenspielen fest.
Die Eintrittskarten sind ab Samstag im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Alle wichtigen Informationen zu den Playoffs
Die Playoffs 2016 beginnen mit der 1. Playoff-Runde am 9. März. Die Final-Serie startet am 15. April und ist spätestens mit dem siebten Spiel am 28. April entschieden. Die Bullyzeiten werden noch festgelegt.
Die vorläufigen Playoff-Termine 2016*
1. Playoff-Runde: Spiel 1 (09.03.16)***, Spiel 2 (11.03.)***, Spiel 3 (13.03.)**
Viertelfinale: Spiel 1 (15./16.03.), Spiel 2 (18.03), Spiel 3 (20.03.), Spiel 4 (22.03.), Spiel 5 (24.03.)**, Spiel 6 (26.03.)**, Spiel 7 (28.03.)**
Halbfinale: Spiel 1 (30.03.), Spiel 2 (01.04.), Spiel 3 (03.04.), Spiel 4 (05./06.04.), Spiel 5 (08.04.)**, Spiel 6 (10.04.)**, Spiel 7 (12./13.04.)**
Finale: Spiel 1 (15.04.), Spiel 2 (17.04.), Spiel 3 (19.04.), Spiel 4 (22.04.), Spiel 5 (24.04.)**, Spiel 6 (26.04.)**, Spiel 7 (28.04.)**
*Termine können sich aufgrund der Hallenbelegung noch ändern
**Falls erforderlich
***Bei Teilnahme der Kölner Haie andere Termine möglich
Qualifikation für die Playoffs
Die sechs bestplatzierten Teams der Hauptrunde sind automatisch für das Viertelfinale qualifiziert. Clubs auf den Rängen sieben bis zehn qualifizieren sich in der ersten Playoff-Runde für das Viertelfinale. Für die Platzierung in der Tabelle maßgeblich sind zunächst die erreichten Punkte, als dann die Tordifferenz. Bei Punktgleichheit und gleichen Torverhältnis greift die Anzahl der geschossenen Tore und in nächster Instanz der direkte Vergleich.
Ab drei punkt- und torgleichen Mannschaften werden die Ergebnisse dieser Mannschaften gegeneinander gewertet, indem von diesen Spielen eine neue Tabelle erstellt wird. Tordifferenz und geschossenen Tore sind in diesem Fall entsprechend anwendbar. Führt auch dies zu keinem Ergebnis, setzt die Ligagesellschaft, sofern terminlich möglich, ein Entscheidungsspiel an. Über das Heimrecht entscheidet das Los.
Playoff-Regeln/-Modus
Spielverlängerung:
Endet ein Playoff-Spiel nach der regulären Spielzeit Unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten, jedoch nur solange, bis ein Tor erzielt wird („sudden death“). Zwischen dem Ende der regulären Spielzeit und der Verlängerung wird eine Pause mit Eisbereitung von 15 Minuten eingelegt und es werden die Seiten gewechselt. Die 20-minütigen Verlängerungen werden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15-minütiger Pause solange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist.
1. Playoff-Runde
Für die 1. Playoff-Runde sind die Clubs auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde qualifiziert. Der Siebte der Hauptrunde trifft auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten, wobei der jeweils besser Platzierte das erste Heimrecht besitzt. Es kommt die „Best-of-Three-Regel“ zur Anwendung. Das Heimrecht wechselt bei jedem Spiel.
Weitere Playoff-Runden
Für das Viertelfinale sind die sechs Bestplatzierten der Hauptrunde sowie die beiden Sieger der 1. Playoff-Runde qualifiziert. Für das Halbfinale sind die vier Sieger des Viertelfinales qualifiziert. Für das Finale sind die beiden Sieger des Halbfinales qualifiziert.
Die Paarungen und das jeweils erste Heimrecht richten sich nach den Platzierungen der qualifizierten Clubs in der Hauptrunde. Der Bestplatzierte bekommt den Letztplatzierten, der Zweitbestplatzierte den Vorletzten usw. zugeordnet, wobei der jeweils besser Platzierte das erste Heimrecht besitzt. Ab dem Viertelfinale kommt bis zum Finale die „Best-of-Seven-Regel“ zur Anwendung.
Powerbreaks
Jedes Spiel wird einmal pro regulärem Drittel für je 90 Sekunden für Werbeeinblendungen (Powerbreak) unterbrochen. Es sind also keine Powerbreaks in der/n Verlängerung(en) vorgesehen.



ehcredbullmuenchenMünchen unterliegt Wolfsburg im Shootout - Jackson: "Ich bin enttäuscht" | Michael Wolf erzielt Doppelpack beim 3:4 nach Penalty

(DEL)  Der EHC Red Bull München verliert eine hart umkämpfte Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:4 n.P. (1:1|2:0|0:2|0:0), verteidigt aber die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den punktgleichen Iserlohn Roosters. Die Entscheidung um die CHL-Qualifikation fällt somit am letzten Spieltag. 4.230 Zuschauer kamen ins Olympia-Eisstadion, um sich das letzte Heimspiel der Hauptrunde anzuschauen. Für jeden Besucher spendete der EHC einen Euro an Wings for Life. Beide Teams starteten offensiv in die Partie. Wolfsburg ging früh in Führung, Michael Wolf glich allerdings kurz darauf für München aus. Im zweiten Drittel waren die Red Bulls das bessere Team, sie zogen durch Treffer von Michael Wolf und Jason Jaffray auf 3:1 davon. Wolfsburg kam im Schlussabschnitt zurück und erzwang die Verlängerung, in der keine Treffer fielen. Im Penaltyschießen entschied Tyler Haskins das Spiel zugunsten der Gäste.
Beide Teams schenkten sich die Abtastphase und suchten von Beginn an den Weg nach vorne. Wolfsburg hätte bereits in der ersten Minute durch Sebastian Furchner in Führung gehen können, EHC-Goalie Danny aus den Birken reagierte aber stark. München durfte kurz danach erstmals die Powerplay-Formation aufs Eis schicken, den Treffer machten aber die Gäste. Mark Voakes eroberte die Scheibe in der neutralen Zone, lief alleine auf das Münchner Tor zu und schloss mit einem schönen Move ab (3.). Nur 80 Sekunden später glichen die Red Bulls in der gleichen Überzahlsituation aus. Michael Wolf holte sich den Rebound nach einem Söderholm-Schlagschuss und traf aus kurzer Distanz zum 1:1. Ab der zehnten Minute rückte die Defensive der Hausherren in den Fokus. Von der elften Minute an saß - mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung - mindestens ein Münchner auf der Strafbank. Obwohl die Grizzlys die Box der Münchner mit Direktpässen vor große Probleme stellten, stach das beste Penaltykilling der DEL das beste Powerplay der Liga aus, weil die EHC-Abwehr hochkonzentriert verteidigte und Danny aus den Birken mehrfach stark parierte.
Nach dem Wechsel ließen es beide Teams nach dem ereignisreichen Auftaktdrittel etwas ruhiger angehen, ohne in der Zweikampfintensität nachzulassen. In der 31. Minute hatten die Gäste aus Niedersachsen gleich zweimal die Führung auf dem Schläger, doch Danny aus den Birken hielt die Red Bulls im Spiel. Zunächst parierte der EHC-Schlussmann die Direktabnahme von Kurtis McLean, dann reagierte er glänzend beim Alleingang von Tyler Haskins. In der 33. Minute mussten zwei Wolfsburger innerhalb von 14 Sekunden auf die Strafbank und München nutzte den Vorteil kurz darauf aus. Über Jason Jaffray landete die Scheibe im Slot bei Michael Wolf, der Sebastian Vogl im Wolfsburger Tor keine Chance ließ. München hatte zwar nun das Momentum auf seiner Seite, musste aber in der Folge ohne den Doppeltorschützen auskommen, der auf der Bank sitzend von einem Puck getroffen wurde. Jason Jaffray wurde vor dem Tor von Söderholm angespielt und traf unter die Latte zum 3:1 (35.). Mark Voakes hätte noch vor der zweiten Pause im Alleingang verkürzen können, Danny aus den Birken brachte beim Tunnelversuch die Schoner jedoch rechtzeitig zusammen (38.).
Im Schlussabschnitt waren erst 14 Sekunden gespielt, da verkürzte Kurtis McLean aus dem Slot auf 2:3. Danach lieferten sich beide Teams einen Kampf, das stark an eine Playoff-Partie erinnerte. Die großen Highlights fehlten in dieser Phase des Spiels, weil beide Teams intensiv und konzentriert verteidigten. In der 50. Minute umkurvte Mads Christensen nach Ablage von Dominik Kahun Wolfsburgs Torhüter, traf dann aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz. Wolfsburg erhöhte nun den Druck und glich nach einem missglückten Befreiungsversuch der Red Bulls zum 3:3 aus, weil Danny aus den Birken beim Handgelenkschuss von Armin Wurm den Puck nicht sah (52.). Danach hatten beide Teams Möglichkeiten, die Partie vor Ablauf der regulären Spielzeit zu entscheiden, es blieb aber beim 3:3 nach 60 Minuten.
In der fünfminütigen Verlängerung, die ohne eine einzige Unterbrechung über die Bühne ging, trafen weder die Red Bulls noch die Grizzlys, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort traf Konrad Abeltshauser im dritten Versuch für München, Mark Voakes glich aber postwendend aus. In der sechsten Runde war es dann Tyler Haskins, der die Gäste aus Niedersachsen zum Sieg schoss.
Das nächste Spiel des EHC Red Bull München ist bereits das Playoff-Viertelfinale und findet am 15. oder 16. März im heimischen Olympia-Eisstadion statt. Das genaue Datum und der Gegner werden am 7. März bekannt gegeben. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).
Don Jackson: "Ich bin enttäuscht. Es war ein richtig schlechtes Spiel. Wir sind zurück in alte Zeiten gefallen und das genau ein Spiel vor den Playoffs."



schwenningerwildwingsSchwenninger Wild Wings: Verkaufsstart für das Wintergame und die Dauerkarte 2016/17

(DEL)  Den 07. Januar 2017 sollten sich alle Eishockeyfans dick in ihrem Kalender anstreichen. Denn dann startet das 3. DEL-Wintergame mit dem Derby der Schwenninger Wild Wings gegen die Adler Mannheim in der Sinsheimer WIRSOL-Rhein-Neckar-Arena.
Bereits am 13. Januar 2016 beginnen die Wild Wings mit dem Vorverkauf. Alle bisherigen Dauerkartenbesitzer und alle, die sich an diesem Tag für eine Dauerkarte 2016/17 entscheiden, genießen ein exklusives Vorkaufsrecht für diese Partie. Bis zu drei Ticket können ab 14 Uhr an Kiosk 4 der Helios-Arena pro Dauerkarte für das Wintergame erworben werden. Alle Preisinfos entnehmen Sie bitte der beigefügten Übersicht.
An diesem Sonntag beginnt ebenfalls der Dauerkartenvorverkauf. Das DEL-Wintergame ist nicht in der Dauerkarte 2016/17 enthalten. Die Preise wurden entsprechend um ein Spiel reduziert. Selbstverständlich sind die Plätze für alle bisherigen Dauerkartenbesitzer bis einschließlich 31.05.2016 reserviert.
Die Dauerkarte der Wild Wings bietet folgende Vorteile:
     •         25 Heimspiele der Hauptrunde (exklusive Wintergame 2017)
     •         Vorkaufsrecht für die Heimblöcke in der WIRSOL Rhein-Neckar Arena bis 31. Mai 2016
     •         10% Frühbucherrabatt bis 31. Mai 2016
     •         Fans werben Fans: für einen Neukunden erhalten Dauerkartenbesitzer 3% Preisnachlass (maximal 5 Neukunden und 15% Rabatt) Alle Vorbereitungsspiele sind inklusive
     •         Exklusives Event mit der Mannschaft
     •         3% Rabatt auf Fanartikel in den beiden Fanshops in der Stadt und in der Helios-Arena
     •         Frühzeitiger Einlass in die Helios-Arena durch zwei extra Eingänge
     •         Alle Vorbereitungsspiele inklusive
     •         Zu allen Vorbereitungsspielen kann eine Person gratis mitgenommen werden

Saisonabschlussfeier am Sonntag, den 13. März
Die Schwenninger Wild Wings treten am morgigen Sonntag zum letzten Saisonspiel in Düsseldorf an. Mit dem Spiel bei der DEG endet eine spannende Spielzeit mit vielen Highlights.
Die Wild Wings laden alle Fans und Sponsoren am Sonntag, den 13. März 2016 zur Saisonabschlussfeier in die Helios-Arena ein. Los geht es um 14 Uhr im Umlauf der Arena. Gegen 14.30 Uhr findet die Mannschaftsverabschiedung statt. Hier werden auch die Spieler verabschiedet, die in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot der Wild Wings tragen werden.
Ebenfalls ab 14 Uhr öffnet der Fanshop mit vielen reduzierten Artikeln. An Kiosk 4 startet zeitgleich der Dauerkartenverkauf und der Verkauf für die Wintergame Tickets. Nur Dauerkartenbesitzer der aktuellen Saison und wer sich für ein Saisonticket für die Spielzeit 2016/17 entscheidet, genießt an diesem Tag ein exklusives Vorkaufsrecht für das Eishockeyspektakel am 07. Januar 2017 in Sinsheim.
Ab 15.45 Uhr geben die Spieler und das Trainerteam noch eine Autogrammstunde. Nach der Autogrammstunde lohnt es sich aber in der Helios-Arena zu verweilen, denn die Junioren starten in der DNL2 in die Playoffs. Der Gegner wird dabei zwischen Bietigheim und Riessersee noch ermittelt. Der Eintritt zum Playoff Auftakt der Junior Wings ist frei.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau unterliegen Dresdner Eislöwen mit 1:2 - Westsachsen bleiben trotz Energieleistung ohne Sieg

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auftaktspiel der Pre-Playoffs mit 1:2 gegen die Dresdner Eislöwen verloren. Nachdem beide Mannschaften im 1. Durchgang jeweils einen Treffer für sich verzeichnen konnten, dauerte es bis zur 81. Spielminute, ehe die Eislöwen das Spiel für sich entscheiden konnten. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee zeigte im ersten Spiel der Serie dennoch eine starke und engagierte Mannschaftsleistung.
Zu Beginn der Partie fanden die Hausherren aus Dresden besser ins Spiel. Zunächst konnten die Eispiraten ein zweiminütiges Powerplay der Eislöwen, dank eines konzentrierten Unterzahlspiels und guten Paraden von Ryan Nie, unbeschadet überstehen. Nach 5 Minuten mussten die Westsachsen dann aber doch den Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen. Nachdem die Crimmitschauer den Puck nicht aus der Gefahrenzone klären konnten, beförderte Dominik Grafenthin das Spielgerät mit seinem Schuss in die Maschen des Crimmitschauer Tores. Die Gäste aus Westsachsen wurden mit fortlaufender Zeit aber immer besser und hatten den Ausgleich mehrfach auf dem Schläger. Erst konnte John Tripp einen Abpraller von Dresden Goalie Brett Jaeger nicht im Tor unterbringen, dann verpasste Olli Julkunen nach gutem Zuspiel von Eric Lampe. In der 19. Minute konnten die Crimmitschauer dann allerdings doch jubeln. Valeriy Guts fälschte einen Schuss von Bruce Becker unhaltbar ins Tor der Eislöwen ab und erzielte mit seinem ersten Tor für die Eispiraten den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1.
Im Mitteldrittel bekamen die Zuschauer in der Dresdner Eisarena ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. Kurz nach Wiederbeginn trafen die Elbestädter nur das Außennetz, fast im Gegenzug scheiterte Daniel Bucheli mit seiner Torchance für die Eispiraten. In der Folge blieben die Dresdner aber weiter gefährlich vor dem Crimmitschauer Kasten. Insbesondere Ex-Eispirat Harrison Reed zwang Ryan Nie mehrfach zu Glanzparaden. Neben dem Crimmitschauer Keeper lief auch Stürmer John Tripp immer mehr zur Hochform auch, verpasste es aber, mit seiner guten Doppelchance sein Team in Front zu bringen. Kurz vor der Sirene zur 2. Drittelpause fehlte Bruce Becker und Patrick Pohl bei ihren Möglichkeiten zudem das nötige Scheibenglück. Somit traten beide Mannschaften mit einem bis dahin verdienten 1:1 den Gang in die Kabinen an.
Die Dresdner Eislöwen starteten besser ins 3. Drittel. Die erste Großchance im „Schlussabschnitt“ konnten allerdings die Eispiraten für sich verbuchen. Alexander Höller traf mit seinem Schuss nur die Querlatte des Dresdner Tores. Gute Chancen von André Schietzold und John Tripp brachten im Anschluss ebenso keinen Ertrag. Keeper Ryan Nie konnte sich zudem mehrmals auszeichnen, als er die Westsachsen mit starken Saves immer wieder vor einem Rückstand bewahrte. Somit mussten beide Teams in die Verlängerung.
Die 1. Overtime in der Dresdner Eisarena brachte noch keine Entscheidung. Nachdem die Eispiraten die Auftaktminuten bestimmten, wurde Dresden besser. Beide Mannschaften konnten jedoch erneut kein Tor für sich verbuchen. Daher wurde die Entscheidung letztlich in die 2. Overtime vertagt. Nachdem die Eispiraten nach einer Strafe wegen Behinderung an Eric Lampe in numerischer Unterzahl agierten, konnten die Eislöwen in der 81. Minute den 2:1 Siegtreffer bejubeln. Ein Blueliner von Macholda, welcher von Jeffrey Swez abgefälscht wurde, rutschte an Ryan Nie vorbei in das Tor der Westsachsen.
Am Sonntag (06.03.2016 – 17:00 Uhr) steht für die Mannen um Trainer Chris Lee dann das Heimspiel in der „best of three“ Serie an. Vor einer möglichen Rekordkulisse im Sahnpark wollen die Eispiraten die Serie wieder ausgleichen und mit einer erneuten Energieleistung, wie sie bereits heute gezeigt haben, den 1:1 Ausgleich der Serie erzwingen.



dresdnereisloewenPre-Playoffs: Dresdner Eislöwen feiern Auftakt-Sieg 

(DEL2)  Die Pre-Playoff-Phase gegen die Eispiraten Crimmitschau hat für die Dresdner Eislöwen mit einem Krimi begonnen. Erst in der zweiten Verlängerung gelang den Gastgebern vor 3732 Zuschauern das spielentscheidende 2:1 (1:1; 0:0; 0:0; 0:0; 1:0).
Das Team von Cheftrainer Bill Stewart war gut in das Spiel gestartet und verzeichnete bereits nach 22 Sekunden durch Mark Cullen die erste Chance. Mirko Sacher mit einem Versuch von der blauen Linie und Teemu Rinkinen nach einem Solo forderten Crimmitschaus Goalie Ryan Nie heraus. Die Dresdner machten eindeutig klar, dass sie vor heimischer Kulisse einen Sieg einfahren wollen. Dominik Grafenthin nutzte die Vorarbeit von Kai Wissmann, um zum 1:0 (5.) einzunetzen. Der Gast gewöhnte sich infolge besser an das Tempo, doch Jeffrey Szwez und Sacher  zwangen Nie erneut zum Eingreifen. Während Alexander Höller seine Gelegenheit nicht nutzen konnte, verpasste Rinkinen nach einem Fehlpass der Gäste per Direktabnahme nur denkbar knapp. Als die Gastgeber nicht mit aller Entschlossenheit verteidigten, war jedoch Christoph Kabitzky zur Stelle und markierte das überraschende 1:1 (19.).
Auch im zweiten Abschnitt setzten die Eislöwen das erste Achtungszeichen: Arturs Kruminsch verzeichnete nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit. Ein scheinbarer Treffer von Cullen wurde kurz darauf durch das Schiedsrichterkollektiv nicht gegeben. Infolge ging es Schlag auf Schlag: Crimmitschau scheiterte in der letzten Sekunde der Überzahl an Dresdens Goalie Brett Jaeger. Auf der Gegenseite konnten  erneut Cullen und Rinkinen nicht verwandeln (27.). Sebastian Zauner, Kruminsch, Patrick Baum und Harrison Reed kamen zu weiteren Gelegenheiten, ehe Jaeger in einer Druckphase der Eispiraten gefragt war. Dresden spielte bei weiteren Chancen von Sacher und Cullen immer einen Pass zu viel und ließ so etliche Chancen liegen, während die Eispiraten auf Konter lauerten und gefährlich blieben.
Die Eislöwen hatten sich für das vermeintlich entscheidende Drittel viel vorgenommen. Wie schon im zweiten Abschnitt prüfte zunächst Kruminsch Nie. Marius Garten und Grafenthin aus der Drehung wurden ebenfalls nicht belohnt. In Überzahl traf Crimmitschau den Pfosten und auch Cullen scheiterte erneut an Nie. Für den Gast versuchte es Andé Schietzold aus der Distanz, aber Jaeger  stellte im Tor seine Fähigkeiten abermals unter Beweis. Während John Trip verpasste, kamen Rinkinen, Petr Macholda und Max Campbell, René Kramer  und Feodor Boiarchinov zu Großchancen, doch Nie kratzte jeden Schuss der Hausherren aus den Ecken und von der Linie.
In der Verlängerung lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. 81 Minuten waren gespielt, als Jeffrey Szwez in Überzahl einen Schuss von Petr Macholda zur Spielentscheidung ins Netz lenkte.
Eispiraten-Coach Chris Lee: „Trotz der wenigen Tore haben wir ein schönes Derby mit über 80 abwechslungsreichen Minuten erlebt. Es war Werbung für den Sport. Aus unserer Sicht ist es natürlich schade, dass wir die Strafe kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung genommen haben. Wir müssen künftig disziplinierter auftreten. Am Ende waren wir aber nur einen Schuss vom Sieg entfernt. Genau das habe ich meinen Jungs auch gesagt. Wichtig ist, dass wir nur wenig Gegentore bekommen haben. Wir spielen unsere Stärken zu Hause besser aus und am Sonntag werden wir wieder da sein.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Vor zwei Jahren habe ich sogar ein Spiel mit insgesamt vier Verlängerungen erlebt. Heute haben wir eine abwechslungsreiche Partie und einen sehr guten Auftritt von beiden Mannschaften gesehen. Chris Lee hat sein Team gut vorbereitet. Die Jungs waren absolut bereit, aber wir waren es auch. Es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gekämpft, egal ob an der Bande oder direkt vor dem Tor. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass eine Überzahlsituation die Entscheidung bringen wird. Jetzt müssen wir uns bis zum Sonntag gut regenerieren und das Laktat aus dem Körper bekommen. Das geht nur durch Bewegung. Die Jungs sind fit genug und wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen müssen. “
Das zweite Pre-Playoff-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 6. März um 17 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark. Kassen und Arenatüren öffnen um 15 Uhr. 



scriesserseeSC Riessersee: Unglückliche und unverdiente 3:5 Niederlage - Sonntag 17 Uhr Revanche im eigenen Stadion

(DEL2)  Der SC Riessersee hat das erste Play-Off Spiel in Rosenheim unglücklich und unverdient verloren. Die Werdenfelser waren gerade im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft und führten hoch verdient mit 2:1 Toren. Einziges Manko, die Werdenfelser hätten höher führen müssen, denn sie hatten viele gut herausgespielte Torchancen. Im Mitteldrittel war die Begegnung ausgeglichen, doch die Schiedsrichter sprachen zu viele Strafen gegen die Weiß-Blauen aus. Trotzdem blieb das Spiel offen.
Beim Stand von 2:3 aus Sicht der Garmischer wurde ein Tor für den SC Riessersee nicht gegeben: „Beide Schiedsrichter haben eine Szene komplett falsch bewertet. Sie haben uns ein reguläres Tor verweigert und auch noch eine Strafe aus der Szene gegen uns gesehen. Das war für mich die spielentscheidende Szene“, so Geschäftsführer Ralph Bader. „Für mich ist es sowieso ein Rätsel, dass hier Schiedsrichter in den wichtigsten Begegnungen des Jahres eingeteilt werden, die für die DEL wochenlang eine Pause bekommen haben“, so Trainer Tim Regan.
Rosenheim ging mit 3:2 in die Pause und hatte somit den entscheidenden Vorteil für sich. Im letzten Abschnitt konnten die Gäste nicht mehr so druckvoll agieren und Rosenheim rettete sich über die Zeit.
Fazit des Spieles, der SCR war über weite Strecken die bessere Mannschaft und zeigte, dass er mit Rosenheim mithalten kann. Am Freitag standen die Star Bulls am Rande einer Niederlage – Am Sonntag hat der SCR die große Chance im eigenen Stadion vor einer großen Kulisse auszugleichen. Die Mannschaft wird mit großer Motivation und „Wut im Bauch“ antreten und hofft von der ersten Minute an auf große Unterstützung im Olympiastadion.
Der SC Riessersee bedankt sich bei all seinen Anhängern für die großartige und faire Unterstützung in Rosenheim.
Tickets für das Derby gegen Rosenheim gibt es unter www.scr.de oder bei GAP-Ticket und am Sonntag ab 10 Uhr durchgehend bis zum Spielbeginn an den Kassen des Olympia-Eissportzentrums. 



deggendorferscDeggendorfer SC siegt zum Auftakt in den Pre-Playoffs

(OLS)  Was für ein Spiel! Der DSC siegte im ersten Pre-Playoffspiel
gegen den EHC Klostersee am Freitag Abend mit 5:3 und geht damit
in der Serie gegen die Grafinger mit 1:0 in Führung.
Von Beginn an sah man zwei Mannschaften, die unter Strom standen. 
Kleine Nicklichkeiten auf beiden Seiten sorgten für eine Partie, bei 
der man merkte, dass es für beide Mannschaften um alles ging. Doch es 
ging nicht nur hart zur Sache, sondern Eishockey wurde auch gespielt. 
So staubte Dimitrij Litesov nach etwa drei gespielten Minuten einen 
Abpraller ab, ehe Andi Gawlik nach klasse Vorarbeit von Radek Hubacek 
kurze Zeit später das 2:0 markierte. Dennoch steckten die Gäste nicht 
zurück und so waren sie in der Lage, im ersten Abschnitt eine Antwort 
zu geben. Die beiden Kontingentspieler Cole Gunner und Charlie Taft 
glichen noch im ersten Drittel für die Grafinger aus. Im zweiten 
Abschnitt nahm der DSC nach anfänglicher Unsicherheit das Spiel wieder 
in die Hand und konnte erneut in Führung gehen. Robin Slanina erzielte 
in der 27. Minute nach einem Rebound per Rückhandschuss das 3:2. Exakt 
acht Minuten später war es dann Radek Hubacek, der im Powerplay das 
Ergebnis sogar auf 4:2 ausbaute. Im letzten Abschnitt begann der DSC 
schwungvoll und suchte früh die Entscheidung herbeizuführen - mit 
Erfolg. In der 43. Spielminute stocherte Andrew Schembri den Puck über 
die Linie zum viel umjubelten 5:2. Trotz zahlreicher weiterer Chancen 
auf beiden Seiten, fielen bis zur Schlussminute keine weiteren Treffer 
mehr. In eben dieser Schlussminute war es Klostersees Anthony Ast, der 
noch einmal auf 5:3 verkürzte. Entscheidende Auswirkungen auf das 
Endergebnis hatte dies allerdings nicht mehr. DSC-Coach Christian 
Zessack sprach nach der Partie von einem echten "Playoff-Fight", den 
sich beide Teams an diesem Abend geliefert hatten.
Der DSC hat es nun am Sonntag beim Gastspiel in Grafing selbst in der 
Hand, die Serie nach zwei Spielen zu beenden. Spielbeginn ist um 17:30 
Uhr.



ecpeitingEC Peiting vor den PlayOffs 2016

(OLS)  Am kommenden Freitag, den 11. März ist es soweit: ab 20 Uhr heißt es: „Feuer frei für die PlayOffs 2016!“. Fast 50 Spiele lang bereiten sich unsere Spieler und Verantwortlichen auf diese Zeit vor. Was mit Spielen gegen die VEU Feldkirch, die Carleton University oder Kaufbeuren und Peißenberg begann, führte über 40 Hauptrundenspiele bis auf Tabellenplatz 3.
„Die paar Tage Pause in der vergangenen Woche sind die letzte Gelegenheit gewesen, um ein bisschen durchzuatmen, bevor wir bis April Eishockey spielen.“, so die Ansage von Trainer John Sicinski. PlayOff – Runde 1 bringt uns als Gegner die „Tölzer Löwen“, deren Stärken und Schwächen hinlänglich bekannt sind. Laufstark und kämpferisch treten die Isarwinkler auf, gestützt auf die Routiniers Klaus Kathan und Markus Janka. Außerdem ist Trainer Axel Kammerer als „harter Hund“ bekannt, der seinen Spielern alles (und noch mehr) abverlangt.
Auf der anderen Seite kommt bei unserem ECP schön langsam wieder die „Wir sind das kleine gallische Dorf“ – Mentalität auf. Ziel 1 wurde erreicht, sogar übererfüllt. Aus unseren Möglichkeiten machen wir das Maximum, mussten nur Regensburg und Bayreuth ziehen lassen. Die Mischung im Team passt, die Motivation ist hoch, Führungsqualität ist zu genüge vorhanden (und verglichen zu den Jahren zuvor deutlich angewachsen). „Klar ist es für uns unter den aktuellen strukturellen Umständen im deutschen Eishockey schwierig!“, so Vorstand Gerhard Weyrich. Aber das bedeutet ja nicht, dass wir nicht am größtmöglichen Erfolg arbeiten. Jeder Sportler will gewinnen und gerade in den PlayOffs weiterkommen. Jeder Spieler, jeder Verantwortliche arbeitet beinahe das ganze Jahr daran, möglichst lange im Rennen um die Meisterschaft dabei zu bleiben. Auch wir haben dieses Ziel, der gesamte Eissportclub Peiting brennt darauf, das zu beweisen.
Runde 1 wird am 11. (heim), 13. (auswärts), 15. (heim), 18. und 20. März gespielt, maximal fünf Spiele sind es.
PlayOffs allgemein: Insgesamt sind vier Runden zu absolvieren, um am Ende die Meisterschaft zu erreichen. Gespielt wird pro Runde im System “best of five“, das bedeutet, dass drei Siege zum Weiterkommen benötigt werden. Die erste Runde ist noch ligenintern, ehe es schon ab Runde 2 gegen einen Gegner aus der Oberliga – Nord geht.
Es ist angerichtet, gemeinsam für die Region! Gemeinsam für den ECP!



selberwoelfeVER Selb: Mudryk in den Play-Offs nicht im Kader

(OLS)  Nach seiner schweren Gehirnerschütterung Anfang Dezember hat Jared Mudryk kein Spiel mehr für die Selber Wölfe bestreiten können. Alle Hoffnungen auf eine Rückkehr haben sich nun endgültig zerschlagen.
Jared Mudryk wird in dieser Saison kein Spiel mehr für die Selber Wölfe absolvieren. Das haben die medizinische Abteilung gemeinsam mit dem Trainerteam des VER Selb e.V. beschlossen.
Nach eindringlicher Untersuchung sei es nach wie vor so, dass Mudryk leichte Symptome zeigt. Somit wäre es unverantwortlich ihn aufs Eis zu lassen. Mit dieser Entscheidung schützen wir die Gesundheit unseres Spielers. „Eine Folgeverletzung im Kopfbereich berge unkalkulierbare Risiken die wir nicht verantworten können.“, heißt es aus dem Ärzteteam um Dr. Christian Köhler und Tom Kieke.
Mudryk hatte ab Mitte Januar wieder regelmäßig mit der Mannschaft trainiert. Die Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr waren da, können aber nicht realisiert werden. Wir wünschen Jared Mudryk weiterhin einen guten Heilungsverlauf und hoffen auf eine vollständige Genesung für die anstehende Spielzeit.



moskitosessenESC Essen: Torreiches Mitteldrittel bringt 10:2 Erfolg

(OLN)  Mit insgesamt acht Toren waren die mittleren zwanzig Minuten sehr Tor reich und zurrten letztlich den 10:2 (3:0, 6:2, 1:0) Erfolg der Wohnbau Moskitos Essen bei den Berliner Preussen fest. Geburtstagskind Justin Schrörs durfte an diesem Abend auf der Bank Platz nehmen und überließ seinem Kollegen Benedict Roßberg den Platz im Tor der Wohnbau Moskitos, und der jungen Goalie machte seine Sache sehr gut. Und wie sagte einer der etwa 70 mitgereisten Moskitos Fans schon nach wenigen Minuten: „Berlin macht es uns aber leicht“ In der Tat fielen bereits im ersten Drittel drei Treffer für die Gäste, zunächst sieht Kapitän Jan Barta seinen völlig frei stehenden Mitspieler Leon Niederberger, der keine Mühe hat den Führungstreffer zu erzielen. In der 12. Spielminute legt dann Niederberger auf, Michal Velecky sagt Danke und es steht 2:0.  Kurz vor dem Ende des ersten Drittels darf dann auch nochmal Dominik Patocka ran, die Vorbereiter Leon Niederberger und Michal Velecky, so geht es mit 3:0 in die erste Pause. 
Dann wurde es turbulent, die Mannschaften waren gerade wieder zurück aus der Pause, bei den Berlinern saß Phillipp Grunwald auf der Strafbank da war es erneut Michal Velecky, der traf, wiederum auf Assist von Leon Niederberger. Jan Barta bekam ein schönes Anspiel von Velecky und Niederberger und der Kapitän traf zum 5:0. Niklas Hildebrand, der auch in der nächsten Saison das grün/lila Trikot tragen wird, machte das halbe Dutzend dann voll. Julian Airich mit dem siebten Streich, bevor die Hausherren auch mal ran durften. Bis zur 34. Spielminute konnten Benedict Roßberg und seine Vorderleute die Null halten, dann traf Berlins Philip Reuter zum ersten Mal. Zwar stellte Andrej Bires direkt den alten Abstand wieder her, doch auch Berlins Michal Vymazal durfte noch einmal jubeln, mehr ließen die Wohnbau Moskitos und Benedict Roßberg an diesem Abend aber nicht mehr zu. Niklas Hildebrand mit seinem zweiten Treffer besorgte schließlich den 9:2 Pausenstand, ein turbulentes zweites Drittel mit vielen Toren hatte das Spiel endgültig entschieden. Die letzten zwanzig Minuten passierte nicht mehr so viel, Berlin fehlten die Mittel, die Wohnbau Moskitos waren ein Stück weit mit dem Ergebnis zufrieden, nur Alexander Schneider wollte es am Ende zweistellig haben, in der Schlussminute traf der junge Stürmer zum 10:2. Moskitos Chefcoach Frank Gentges sagte nach dem Spiel: „Wir waren von Beginn an klar überlegen, der Sieg war nie gefährdet. Mit dem heutigen Dreier haben wir die 70 Punkte Marke erreicht, das ist eine super Punkte Ausbeute für unsere junge Mannschaft. Leider mussten zwei unserer Spieler nach dem Spiel ins Krankenhaus, es bleibt abzuwarten wer Sonntag spielen kann.“



saalebullshalle04Showdown um das Heimrecht - Saale Bulls Halle warten auf Playoff-Gegner!

(OLN)  Ein Gefühl für die kurz bevorstehenden Playoffs bekommen die Saale Bulls bereits beim letzten Punktspiel der Hauptrunde, wenn es am Sonntag ab 18 Uhr im Sparkassen-Eisdom gegen die Black Dragons aus Erfurt geht. Denn bei dieser Partie handelt es sich um ein sogenanntes „do-or-die“-Spiel, sind die Bulls doch zum Siegen verdammt, will man den lukrativen vierten Platz und das damit verbundene Heimrecht in den Überkreuzvergleichen nicht noch in letzter Minute verlieren.
Doch nicht nur die Frage nach der Endplatzierung des MEC bestimmt diesen Spieltag aus Sicht der Hallenser, auch den Ergebnissen der anderen Partien kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Denn angesichts des engen Tabellenbildes steht erst mit dem Abpfiff in immerhin vier Stadien [in Leipzig (gg. Herne), in Halle (gg. Erfurt), in Hannover (Indians gg. Scorpions) und in Neuwied (gg. Tilburg)] definitiv fest, wie und in welchen Paarungen die Oberliga-Nord-Playoffs 2015/16 absolviert werden. Einzig die Ansetzung Duisburg (Tabbellenerster) gegen Leipzig (Tabellenachter) steht bereits vor dem letzten Spieltag fest.
Doch alle Rechenspiele verbieten sich von alleine, müssen sich unsere Jungs doch vornehmlich auf die eigene Aufgabe konzentrieren, die da heißt „3-Punkte-Sieg“. Was schlussendlich morgen Abend auf dem Tableau erscheint, wohin die Bulls reisen müssen – all dies hat man nicht mehr nur in der eigenen Hand.
Und wer aufsteigen will, muss am Ende sowieso jeden Gegner schlagen.



hernerev2007Herner EV: Bittere Niederlage im Spitzenspiel

(OLN)  Der Herner EV musste sich am Freitagabend im Spitzenspiel bei den Tilburg Trappers nach einem harten Spiel am Ende mit 4:2 geschlagen geben. Nachdem es in der 48. Minute bereits so schien, als ob souverän agierende Trappers das Spiel mit dem 4:0 entschieden hätten, kamen aufopferungsvoll kämpfende Herner in den letzten Minuten nochmal auf zwei Treffer ran. Am Ende reichte die Aufholjagd aber nicht aus, um den Gegner noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Das wichtige Rückspiel des HEV gegen die Tilburg Trappers im Ijssportcentrum im Nachbarland begann vor ausverkauften Rängen mit der selben Geschwindigkeit, aber noch mehr Härte und Körpereinsatz als das Match vor sieben Tagen. Die mitgereisten Herner Fans sorgten von Begin an für unüberhörbar gute Stimmung in der Halle. Im Duell zweier hochmotivierter Teams auf dem Eis konnten die Trappers im ersten Drittel schnell die Oberhand über das Spiel gewinnen. Bereits in den ersten Minuten musste Wendler sein Können bei mehreren hochkarätigen Chancen Tilburgs unter Beweis stellen. Der HEV hielt in den ersten zehn Minuten zwar noch stark dagegen, so konnte beispielsweise Kapitän Stephan Kreuzmann in der achten Minute die Scheibe gefährlich aufs Tor bringen, oder Hugo Turcotte nach einem schönen Dribbling einen guten Abschluss suchen, doch alles in Allem fehlte dem HEV im ersten Drittel der Zugriff auf das Spiel. So fiel in der 14. Minute dann ein 1:0 für die Tilburg Trappers, welches sich bereits angebahnt hatte. Im Anschluss an das erste Tor der Partie kam es immer häufiger zu Nicklichkeiten und auch zum ersten Fight des Spiels, woran man die große Bedeutung des Aufeinandertreffens beider Teams ablesen konnte. Beim Kampf um den zweiten Tabellenplatz hinter den Duisburger Füchsen waren aber viele Aktionen des HEV nicht zwingend genug, zu viele Puckverluste führten dann in der 18. Minute zum 2:0 der Heimmannschaft.  
Beide Teams starteten dann auch mit viel Tempo in das zweite Drittel, doch diesmal war es das Team vom Gysenberg, welches besser ins Spiel kam und die erste gute Möglichkeit für sich verbuchen konnte. In der 22. Minute kam es zum Schockmoment, als Michel Ackers nach einem Check liegen blieb und anschließend vom Eis geführt werden musste. Für ihn ging es aber glücklicherweise schon nach einer kurzen Pause weiter. Der HEV wirkte in dieser Phase des Spiels wacher und gefährlicher als sein Gegner und kam so in einem immer intensiver werdenden Spiel in der 25. Minute durch Turcotte zum Anschlusstreffer, den ihm die Unparteiischen aber unglücklicherweise absprachen. Ein ganz starker Turcotte, der durch seinen nicht gezählten Treffer Blut geleckt hatte, brachte die Herner in den folgenden Minuten noch zweimal gefährlich vor das generische Tor, musste sich aber dem starken Goalie der Trappers jedes Mal geschlagen geben. Die Jungs vom Gysenberg bestimmten daraufhin das Spiel und waren in der 31. Minute sogar in Überzahl, als Sam Verelst im Angriffsdrittel zu leicht den Puck verliert und die Tilburger mit einem sauber gespielten Konter das 3:0 einleiten.
Im letzten Drittel gaben hochmotivierte Herner nochmal alles, um das Spiel zu drehen. So scheiterte Verelst nach einer ganz starken Kombination in der 44. Minute nur um Haaresbreite am gegnerischen Goalie, doch die Tilburg Trappers hielten weiterhin stark dagegen. So kommt es immer häufiger zu Meinungsverschiedenheiten und Fights zwischen beiden Teams. In der 48. Minute spielen die Trappers dann einfach zu schnell für die Herner Defensive und machen mit dem 4:0 den Sack zu. Erst nach diesem Treffer trugen die Herner Bemühungen vor dem gegnerischen Tor Früchte und Thomas Dreischer kann nur eine Minute später das erste Tor für den HEV erzielen. Ebenfalls in Überzahl lässt Aaron McLeod die Hoffnung der Herner Fans noch einmal aufleben, als er in der 55. Minute den Rückstand auf zwei Treffer verkürzt. Doch auch mit einem ausgewechselten Goalie Wendler und sechs Spielern auf dem Eis gelingt es den Hernern nicht mehr das Spiel zu drehen und so müssen sie sich am Ende trotz harten Kampfes mit 4:2 geschlagen geben.
Am Sonntag geht es nun zum letzten Spiel der regulären Saison zu den Icefighters nach Leipzig, wo man dann hoffentlich noch einen Sieg vor den anstehenden Playoffs einfahren kann.



ehcbaerenneuwiedKlare Niederlage beim Meister: Neuwied verliert auswärts bei den Füchsen Duisburg - EHC findet beim 4:13 nie richtig ins Spiel

(OLN)  Munteres Scheibenschießen beim Meister, mit dem besseren Ende für den Meister: Die Füchse Duisburg, die als Spitzenreiter in der kommenden Woche in die Play-offs der Oberliga Nord gehen, haben das Heimspiel gegen den EHC Neuwied mit 13:4 (5:2, 2:2, 6:0) gewonnen. Den Grundstein für den Erfolg legten die Gastgeber mit einem furiosen Start im ersten Drittel. Die Füchse waren von der ersten bis zur letzten Minute mindestens eine Klasse besser.
Wenn Björn Linda schon nach 9:36 Minuten das Eis verlässt, dann muss Außergewöhnliches passiert sein. Und in der Tat: Zu diesem Zeitpunkt führte der Aufstiegsaspirant aus Duisburg bereits mit 5:0. Und viel öfter als fünf Mal hatte man dafür nicht auf das Tor der Bären schießen müssen. Bereits in der zweiten Minute traf Chad Niddery zum 1:0, in der vierten Minute erhöhte Marvin Tepper auf 2:0, nach sieben Minuten machte Marvin Tepper das 3:0. EHC-Trainer Craig Streu nahm eine Auszeit, versuchte sein Team, das wegen des widrigen Wetters viel zu lange auf der Autobahn verbracht hatte, kurz vom Druck der wie entfesselt aufspielenden Gastgeber zu befreien.
Doch auch nach der kurzen Verschnaufpause ließen die Füchse nicht locker: Andre Huebscher besorgte das 4:0, Nouredinne Bettahar das 5:0 (10.). Streu zog die nächste Option, wechselte Björn Linda aus und stellte fortan Felix Köllejan vom DNL-Kooperationspartner Kölner Haie zwischen die Pfosten. Der konnte zumindest bis zur ersten Pause seinen Kasten sauber halten. Doch nicht nur das: Auch der EHC kam nun ein wenig ins Spiel: Artur Tegkaev (1:5) und Stephan Fröhlich (2:5), zwei ehemalige Duisburger, trafen innerhalb von 30 Sekunden im Doppelpack für Neuwied (12.).
Als Jens Hergt zudem gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 3:5 verkürzte (22.), keimte fast noch einmal Hoffnung auf im Lager der mitgereisten Bärenfans. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Viktor Beck (22.) und Chad Niddery (24.) stellten den alten Abstand wieder her. In der Folge traf Neuwied zunächst in eigener Überzahl zum 4:7 - wieder netzte Stephan Fröhlich ein (31.) - überstand zudem eine Unterzahlsituation schadlos.
Im letzten Drittel jedoch ließen die Füchse keinen Zweifel mehr daran, wer das Eis als Sieger verlassen würde. Lars Grötzinger (43.), Mike Mieszkowski (44.), Noureddine Bettahar (51.), Julius Bauermeister (51.), Finn Walkowiak (53.) und Markus Schmidt (58.) schraubten das Ergebnis am Ende in ein für die Bären schwer erträgliches Maß in die Höhe. Beim Meister zu verlieren ist kein Beinbruch, aber ein 4:13 darf dem EHC in der aktuellen Saisonphase kurz vor den Play-offs nicht passieren. „Wir haben schrecklich angefangen“, sagte Streu. „Die Partie war schon nach acht Minuten mit dem 0:4 gelaufen. Zwar haben wir uns danach noch einmal herangekämpft, am Ende aber haben wir zu viele Strafen und dann auch zu viele Gegentore kassiert.“ 



peissenbergeishacklerWas für ein Wahnsinn – Peißenberg Eishackler stehen im Halbfinale

(BYL)  Man könnte einen Actionroman über das Viertelfinalspiel der Eishackler gegen Dorfen schreiben aber liebe Eishacklerfans und lieben Medienvertreter seid mir nicht böse. Mir fehlen einfach die Worte um das zu beschreiben was da gestern Abend in Dorfen passiert ist. Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben die Peißenberger Fans. Die rd. 300 mitgereisten Fans lieferten abseits vom Eis eine Show die einzigartig war. Das war ein Heimspiel für die Eishackler. Der Fanclub und die Fans übernahmen die Dorfner Eishalle. Sie trieben die Mannschaft zur Höchstleistung. Man kann als Verantwortlicher und auch als Spieler nur Danke sagen für diesen Support.
So nun zum Spiel:
Erstes Drittel grottenschlecht, wie Coach Neal auf der Pressekonferenz sagte ++++ 4:0 Rückstand – Dennis Neal erhält auch noch 5 plus Spieldauer ++++ Das auch noch +++ Was ist da blos los? +++ Eishackler kriegen keinen Fuß auf den Boden +++ Dorfen bärenstark.
Zweites Drittel +++ Michael Resch geht für „Jacke“ Goll ins Tor +++ Verständlich aus Trainer und Tormann Sicht +++ Kassiert zuerst noch das 5:0 für die Eispiraten +++ Wie soll das blos noch werden? +++ Doch dann – Die Coaches stellen die Reihen um und die Nealboys sowie die Fans schmeissen den Turbo an. ++++ Eispiraten geht die Puste aus – es steht nur noch 5:3 für Dorfen +++ Die Tore machen der „Esti“, Max „die Lunge“ Barth und Magic Mane. +++ Reschi hält wie der Teufel +++ Das ist eine Mannschaft, nein das sind Freunde +++ Super
Letztes Drittel +++ Die Eishackler übernehmen die Eisfläche +++ Von den Eispiraten kommen nur noch Befreiungsschläge +++ Dominik „Jeppe“ Ebentheuer schliest eine super Vorarbeit von „Valli“ Hörndl ab und versetzt Tanzer +++ Es steht nur noch 5:4 für Dorfen +++ Man spürt da geht noch mehr +++ Dann macht der „Esti“ Estermaier den Ausgleich +++ Es ist einfach unglaublich. Das gibt’s doch gar nicht +++
Es folgt die Overtime. Magic Mane hat noch mal die Chance nach Pass von Ty Wiseman das Siegtor schon in der Overtime zu machen +++ Es geht zum Penaltyschießen +++ Oh Mann. Penaltyschießen. Das ist nicht die Paradedisziplin der Peißenberger +++ Aber da haben die Eispiraten die Rechnung ohne Michi Resch im Tor, Kapitän Florian Barth und den nicht nur „Magic“, sondern auch Mr. Cool-Man Eichberger gemacht der zwei Penaltys und davon auch den Sieg-Penalty verwandelt +++ Siiiiieg
Auf dem Nachhause Weg wurde mit den Fans auf einem Parkplatz noch nachgefeiert +++ Was für eine verrückte Zeit.
+++ Einer für alle +++ Alle für einen +++ Heute sind sie Helden.
Ein Traum ist Wirklichkeit geworden.
Die Eishackler stehen im Halbfinale zur Bayernligameisterschaft.
Man kann es gar nicht fassen doch es ist wahr.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg ziehen ins Halbfinale ein

(BYL)  Der EHC Waldkraiburg hat es geschafft und sein Ticket für die Runde der letzten Vier gelöst im Kampf um die Meisterschaft im Freistaat! Mit einem klaren 8:3-Sieg bei den Indians des ECDC Memmingen entschied das Team von Trainer Rainer Zerwesz am Freitagabend die „Best-of-5-„Serie im Playoff-Viertelfinale mit 3:1 für sich. Ab kommenden Freitag geht es jetzt im Halbfinale um die Bayerische Eishockeykrone gegen den amtierenden Meister vom EV Lindau!
Einen der großen Favoriten auf den Titel aus dem Rennen geworfen, im Memminger Hexenkessel bestanden, acht Tore auf fremdem Eis erzielt- die Löwen vom EHC Waldkraiburg können schon jetzt stolz auf das sein, was sie in den Playoffs um die bayerische Meisterschaft geleistet haben. „Das war wirklich ein guter Auftritt von den Jungs. Wir von der ersten Minute an bereit und man hat gemerkt, wie sehr sie ins Halbfinale und die Serie jetzt entscheiden wollen“ erklärte Waldkraiburgs Trainer Rainer Zerwesz am Tag nach der vermeintlich schweren Aufgabe. Der EHC-Coach musste nämlich personell einiges wegstecken in diesen Tagen: Lukas Wagner, mit 69 Scorerpunkten in 38 Spielen der Topscorer der Industriestädter, hatte sich im Training am Dienstag schwer verletzt. Bis kurz vor Spielbeginn war nicht klar, ob der 24-Jährige, der die gesamte Woche von EHC-Physio Hubertus Franken und Team-Doc Stelian Stefan behandelt worden war, überhaupt würde auflaufen können. Doch Wagner biss auf die Zähne, spielte trotz Schmerzen und stellte sich in den Dienst der Mannschaft- erfolgreich, wie sich zeigen sollte. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, da stellte Daniel Hämmerle bereits auf 1:0 für die Gäste (05:03), die vom großen mitgereisten Anhang 60 Minuten lautstark angefeuert und unterstützt wurden. In ihrer zweiten Überzahlgelegenheit legten die Löwen dann mit Jakub Mareks Treffer nach und erhöhten auf 2:0 (13:58), knapp 120 Sekunden später stand es dank Nico Vogl 3:0 für die Löwen (15:56). Memmingen präsentierte sich in den ersten 20 Minuten recht harmlos, lediglich Antti-Jussi Miettinen wirbelte wie gewohnt, EHC-Keeper Patrick Vetter konnte die überschaubare Anzahl an Schüssen jedoch allesamt parieren.
Als Nico Vogl keine fünf Minuten nach Anpfiff des zweiten Drittels schon wieder zweimal jubelte (23:41 in Überzahl / 24:17) und auf 5:0 stellte, war der vermeintliche Hexenkessel am Memminger Hühnerberg erkaltet. Fast nur mehr die Fans der Löwen machten Lärm- angesichts des klaren Ergebnisses war das Verhalten beider Lager jedoch nachvollziehbar. Vogl jubelte und das zu Recht: Mit 27 Toren in 38 Spielen ist er inzwischen nämlich zweitbester Torjäger des EHC. Einige hofften jedoch noch auf die Indians, was angesichts des vorigen Vergleich auch nahe lag: Am letzten Sonntag hatte der EHC auf eigenem Eis schließlich auch schon mal 5:0 geführt, am Ende gewann man nach einer starken Aufholjagd des ECDC noch nur mit 6:5. Mike Dolezal läutete die Aufholjagd auch prompt ein (26:52), doch diesmal ließ der EHC nichts dergleichen zu. Andreas Paderhuber (31:06) und Jakub Marek (33:09) mit seinem zweiten Tor des Spiels sorgten wieder für klare Verhältnisse und insgesamt das 7:1 für  die Löwen.
Im Schlussdrittel glaubte niemand mehr an eine Wende in diesem Spiel, geschweige denn in der Serie und so passierte nicht mehr viel: Zwei Memminger Tore musste Patrick Vetter noch hinnehmen (46:51 & 55:43), doch war mit Lukas Wagner auch noch ein Industriestädter erfolgreich (52:37). Damit zieht der EHC Waldkraiburg erneut ins Playoff-Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft ein und trifft ab kommenden Freitag erneut auf den EV Lindau. Gegen den amtierenden Meister haben die Löwen Heimrecht, das erste Spiel steigt somit am Freitag in der Industriestadt. 



EHC Eisbaeren HeilbronnBietigheim gleicht aus - Spiel 3 am Freitag in Heilbronn

(RLSW)  Es hat nicht sollen sein. Die Eisbären Heilbronn konnten den Matchball in Spiel 2 des Playoff-Halbfinales gegen Bietigheim nicht verwerten und mussten sich den Steelers Amateuren mit 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) geschlagen geben. Durch den Bietigheimer Sieg steht die Playoff-Serie jetzt 1:1, so dass der Finalteilnehmer in einem dritten Spiel ermittelt werden muss. Dieses findet am Freitag, den 11. März, um 20 Uhr in Heilbronn statt.
Vor 800 Zuschauern, darunter weit über 100 Eisbären-Fans, hatte der Titelverteidiger schnell das Kommando übernommen. Die Eisbären waren gegenüber Spiel 1 nicht wiederzuerkennen. Schnell und kombinationssicher wurden die Angriffe vorgetragen, während man in der Defensive konzentriert agierte und kompakt stand. Es dauerte ganze sechs Minuten, ehe die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem Tor von Kevin Yeingst auftauchten.
Das 0:1 durch Benjamin Brozicek in Überzahl nach fast exakt 10 Minuten war die logische Konsequenz aus der Überlegenheit der Eisbären. Doch das Team von Manuel Pfenning und Sascha Bernhardt versäumte es, die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen - ein Fehler, der sich rächen sollte. Doch es schien erstmal alles weiter nach Plan zu verlaufen. Nach eineinhalb Minuten des zweiten Drittels schloss Sven Breiter einen Tempogegenstoß über Claudio Schreyer und Leo Kreps zum verdienten 0:2 ab.
Doch die jungen Steelers hatten nicht vor, sich weiterhin so wie im ersten Drittel vorführen zu lassen. Während die Eisbären durch die Führung einen Tick zu viel Selbstsicherheit an den Tag legten, kauften die giftigen Gastgeber den Routiniers fast unbemerkt immer mehr den Schneid ab.
Ausgerechnet ein Abspielfehler beim Spielaufbau im eigenen Drittel läutete dann in der 28. Minute die Wende ein. Marcel Neumann fing an der blauen Linie die Scheibe ab, bediente Dominique Hensel, und der Ex-Eisbär vollstreckte zum 1:2. Die Begegnung wurde nun mit zunehmender Härte geführt, was den Eisbären nicht wirklich zu schmecken schien, denn die Steelers übernahmen nun vollends Kontrolle und kamen in der 34. Minute durch einen trockenen Schuss von Marco Windisch zum 2:2.
In der 37. Minute konnte Daniel Brendle gerade noch so einen Bietigheimer Alleingang verhindern - jedoch nur durch ein Foul, das eine Zweiminuten-Strafe nach sich zog. Diese wiederum führte zum 3:2. Hensel passte parallel zur Torlinie millimetergenau an den langen Pfosten, wo Windisch nur noch zum 3:2 einschieben musste (39.).
Im Schlussdrittel der mit hohem Tempo geführten Partie schafften es die Eisbären nach und nach, die zwischenzeitliche Hektik abzulegen und wieder die Kontrolle zu übernehmen. Doch trotz der Heilbronner Torchancen hatte man nicht den Eindruck als würden die Steelers sich noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Letztendlich blieb es dann auch beim verdienten 3:2 für die cleverer agierenden Steelers, so dass nun das dritte Spiel am kommenden Freitag die Entscheidung bringen muss.
"Bietigheim hat heute unsere individuellen Fehler gnadenlos bestraft", sagte Spielertrainer Manuel Pfenning nach dem Spiel. "Und wenn dann zusätzlich die Leistungsträger, die als Führungsspieler vorneweg gehen sollten, schlecht spielen und nicht mal ansatzweise das zeigen, was sie eigentlich können, dann kostet einen das das Spiel. Ich schließe mich da ausdrücklich mit ein", ging Pfenning hart mit sich selbst ins Gericht.
Jetzt gibt es also am Freitag um 20 Uhr in der heimischen Kolbenschmidt Arena ein drittes Spiel. "Do or die" heißt es da für beide Teams. Gewinne oder du bist draußen. Finale oder Sommerpause.



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Nekvinda-Gala im letzten Saisonspiel

(1LW)  Zum Saisonausklang durften sich die Zuschauer im Neusser Südpark noch mal über ein Spiel mit vielen Toren und einer Zugabe in Form eines Penaltyschießens freuen. Dabei erlebt sie beim Dinslakener 8:7 n. P. einen Jan Nekvinda in Galaform, der sich alleine fünf mal in die Torschützenliste eintrug. Von Beginn an war es ein Spiel ohne taktische Zwänge, da es  für beide Teams um nichts mehr ging. So ging es in einer sehr fairen Partie mit insgesamt nur zwei Strafminuten hin und her und es war nur eine Frage der Zeit, bis das erst Tor fallen würde. Den Anfang machten der Neusser EV mit dem 1:0 in der 7. Minute. Somit war das muntere Toreschießen eröffnet, denn nur eine Minute später trafen die Kobras zum Ausgleich. Jan Nekvinda verwertete eine schöne Kombination mit Pierre Klein und Sebastian Haßelberg und traf zum 1:0. In der 12 Minute brachte ein Zusammenspiel des Trios Hüsken, Spazier und Tanke die Kobras erneut in Führung. Noch im gleichen Wechsel hatte Benedikt Hüsken, der zuvor das zweite Dinslakener Tor markierte, sogar das nächste Tor auf der Kelle, doch die Latte rettete für Ken Passmann im Neusser Tor. In der 16. Minute fiel der erneute Neusser Ausgleich, als die Dinslakener Abwehr einen Moment unachtsam war.  Dieses Unentschieden hielt auch bis zur Pause.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels schlugen die Kobras, bei denen Joey Menzel an der Bande stand, zu. Wieder war es Jan Nekvinda, der zum 3:2 aus Sicht der Kobras traf. Das konnte der NEV nicht auf sich sitzen lassen und wollte schnell zum erneuten Ausgleich kommen. Doch dieses mal war die Dinslakener Abwehr auf der Hut. So ging es weiter rauf und runter mit dicken Torchancen, wie in der 30. Minute, als Ken Passmann im Neusser Tor eine Dinslakener Großchance vereitelte und im direkten Gegenzug Felix Zerbe im Kobragehäuse sein ganzes Können aufbot, um den Neusser Ausgleich zu verhindern. In der 34. Minute gab es die einzige Strafzeit dieses Spiels, als Pascal Rüwald auf Neusser Seite für zwei Minuten wegen Hakens aus dem Spiel genommen wurde. Diese Strafe nutzten die Kobras sofort aus und erhöhten auf 4:2. Wieder war es Jan Nekvinda mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf Vorlage von Tom Goldmann und Sven Linda, der die Dinslakener Führung weiter ausbaute. Kapitän Sven Linda durfte sich über seinen Scorerpunkt ebenfalls freuen, denn er ist nun mit 142 für die Kobras erzielten Punkten drittbester Verteidiger der ewigen Dinslakener Scorerliste. Weiter ging mit dem Toreschießen in der 36. Minute. Diesmal waren es die Neusser Stürmer, die auf 4:3 verkürzten. Der NEV machte nun weiter Druck und wollte noch vor der Pause zum erneuten Ausgleich kommen, doch die Dinslakener Führung hielt bis zum Drittelende.
Der Beginn des letzten Drittels war fast eine Kopie des zweiten, denn in der 42. Minute traf erneut Jan Nekvinda für die Kobras und stellte den alten Zweitore-Abstand wieder her. Nur zwei Minuten später konnte der NEV erneut auf 5:4 verkürzen und weitere vier Minuten später sogar zum 5:5 Ausgleich kommen. Nun waren endgültig alle Dämme gebrochen und die Tore fielen im Minutentakt.  Denn unmittelbar nach dem Neusser Ausgleich traf Sebastian Haßelberg zur erneuten Dinslakener Führung, die nur eine Minute später egalisiert wurde. In der 54. Minute das gleiche Spiel. Zunächst brachte Jan Nekvinda mit seinem fünften Tor die Kobras erneut in Führung, doch der Neusser Ausgleich folgte auf dem Fuße. So blieb es beim 7:7 bis zum Ende, auch weil Kamil Vavra 20 Sekunden vor Schluss an Ken Passmann scheiterte. So musste das Penaltyschießen nach dem Leistungsgerechten Unentschieden den Sieger ermitteln.
In der ersten Penaltyrunde konnte noch kein Sieger ermittelt werden, als Linse und Bläsche für die vergaben und nur Stefan Bronischewski für die Kobras traf. Auch Felix Zerbe ließ nur einen Neusser Penalty durch. So ging es nun im Duell eins gegen eins weiter. Erst der insgesamt zwölfte Penalty brachte die Entscheidung, als Benedikt Hüsken  den Extrapunkt für die Kobras sicherte.
Mit dem Penaltysieg und dem schon vorher feststehenden Platz 5 verabschieden sich die Kobras in die Sommerpause. Doch ausruhen werden sich nur die aktiven Spieler, denn die Verantwortlichen basteln schon im Hintergrund an einer schlagkräftigen Mannschaft, inklusive neuem Trainer, für die kommende Saison. 



eisadlerdortmundEisadler Dortmund gewinnen gegen Ratingen und erobern Platz 2

(1LW)  Das haben die die Ratinger Ice Aliens sicherlich anders vorgestellt. Zwar weist
man beim Tabellenführer seit Tagen daraufhin, dass es in dem Spiel gegen
Dortmund um nichts mehr geht, aber mit einer 10:2 Klatsche im Gepäck nach
Hause zu reisen, hatte man bei den Rheinländern bestimmt nicht auf dem Plan.
Dabei fing es für die Gäste eigentlich noch gut an. In den ersten 10 Minuten
hatten sie eigentlich mehr vom Spiel, aber danach erfolgte der erste
Doppelschlag der Eisadler. Niko Bitter brachte sein Team in Führung und
Marvin Cohut legte keine Minute später zum 2:0 nach. Von nun an rollte der
Eiadler-Express und es dauerte keine zwei Minuten und es stand 3:0.
Torschütze wiederum Kapitän Niko Bitter. Kurz vor Ende des ersten Drittels trug
sich auch Sebastian Licau in die Torschützenliste ein und es ging mit einem
verdienten 4:0 zum ersten Mal in die Kabine.
Auch im zweiten Drittel machten die Eisadler da weiter, wo man im ersten
Drittel aufgehört hatte. Und auch Sebastian Licau erzielte seinen zweiten
Treffer. Knapp zwei Minuten später trafen auch die Gäste durch Dennis
Fischbuch zum ersten Mal, aber die Eisadler kontrollierten weiterhin Spiel und
Gegner. Die Fans mussten nun etwas warten, aber knapp 7 Minuten vor Ende
des zweiten Drittels erzielte Andre Bruch das 6:1, und als Felix Berger kurz
darauf zum 7:1 einnetzte, war die Partie endgültig entschieden.
Aber auch im letzte Drittel waren die Eisadler noch gierig auf Tore. Denn Beginn
machte wiederum Felix Berger, es folgte Jiri Svejda und den Schlusspunkt im
Dortmunder Torreigen setzte Felix Berger mit seinem Treffer Nummer Drei.
Nachdem 10:1 nahmen die Eisadler nun das Tempo aus dem Spiel und der
zweite Treffer der Ratinger Gäste war nur noch Ergebniskosmetik.
Mit diesem 10:2 Sieg gegen den Tabellenführer können die Dortmunder
Eisadler nun selbstbewusst in die Playoffs gehen.
Nachdem Hamm in Lauterbach erst im Penaltyschießen gewonnen hat, konnten die Eisadler in der Tabelle der 1.Liga West noch an den Eisbären vorbeiziehen. Das Hinspiel des Halbfinales findet somit in Hamm statt. Beginn der Partie ist um 18:30 Uhr.
Das entscheidende Rückspiel findet dann am kommenden Freitag, dem 11.03.2016 um 20:00 Uhr im Eisstadion an der Strobelallee statt.



ratingenRatinger Ice Aliens: Mit "hohem Einsatz" fast ein zweistelliges Ergebnis verhindert!

(1LW)  Um einen hohen Einsatz ging es bei diesem Spiel - zumindest für die Aliens - definitiv nicht mehr, sodass man locker aufspielen konnte. Allerdings waren die Außerirdischen sehr, sehr locker und glänzten lediglich durch Anwesenheit. Leidtragender dieser ausgelassenen Lockerheit war Goalie Richard Steffen. Beim 2:10 (0:4; 1:3; 1:3) der Ice Aliens in Dortmund konnte sich der Ratinger Schlussmann wirklich auszeichnen, denn seine Vorderleute ließen bereitwillig scheunentorartige Lücken in der Defensive offen, welche die Eisadler zu nutzen wussten. Obwohl er mit einigen guten Paraden aufwartete, war der Aliens-Keeper bei den meisten gegnerischen Toren alleingelassen und ohne Chance.
Auch der Ratinger Offensive konnte man nicht wirklich vorwerfen, dass sie sich große Mühe gegeben hätte, denn was in Richtung des Eisadlertors wehte, war ein ziemlich laues Lüftchen.
Insgesamt muss man dieses Spiel unter "Verstehen Sie Spaß" verbuchen, denn nur mit Humor ist ein solch blutleerer Auftritt zu verkraften.
Zudem ärgerlich war, dass sich Pascal Behlau eine vermeidbare Spieldauerstrafe einfing und damit am Sonntag in Lauterbach der Mannschaft fehlen wird.
Mehr gibt es zu dieser Begegnung aus Ratinger Sicht nicht zu sagen, denn zu Nichts kann man auch nichts sagen!



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Samstag 5.März 2016
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