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September 26
                         
September Kassel
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 3.Oktober 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.



duesseldorferegDüsseldorfer EG unterliegt knapp mit 0:2

(DEL)  Stark gekämpft, aber dennoch verloren. Die Düsseldorfer EG verliert gegen den EHC Red Bull München mit 0:2 (0:0, 0:0, 0:2). Zwei Drittel lang hielten die Rot-Gelben die Partie völlig offen, dann hatte der große Favorit doch das bessere Ende für sich.
Das Verletzungspech greift mal wieder um sich in der Landeshauptstadt und
zwang Christof Kreutzer dazu, mit einer dezimierten Mannschaft gegen die meisterlichen
Gäste aus München anzutreten. Neben den verletzten Christoph
Gawlik, Bernhard Ebner und Tim Conboy fiel nun auch noch spontan Youngster
Maxi Kammerer mit Erkältungssymptomen aus. Kurz vor dem Ende des ersten
Abschnitts dann das negative i-Tüpfelchen auf die Düsseldorfer Verletzungsmisere:
Kapitän Daniel Kreutzer rasselte in die Bande, musste verletzt vom Eis geführt
werden und konnte nicht mehr aufs Eis zurückkehren.
Als Ausrede wollte die DEG ihre geschmälerte Kadertiefe allerdings nicht verwenden
und stemmte sich vor 6837 Zuschauern im ISS DOME von Beginn an
mit aller Kraft gegen die bayerischen Meisterspieler. Die ersten klaren Torszenen
gehörten der DEG. Schüle (2.), Brandt (4.) und Milley (7.) brachten den Kreislauf
von Gästekeeper aus den Birken direkt auf Hochtouren. Doch nicht nur der
Münchner Schlussmann kam ins Schwitzen, sondern auch Don Jackson an der
Bande des EHC. Der ehemalige DEG-Trainer (der mit den Eiern) sah sich mit
einer ganz besonderen Coaching-Strategie von Christof Kreutzer konfrontiert.
Der schien die Sturmreihen, die er aufs Eis schickte, nämlich nahezu auszulosen.
Nur 14 (nach Kreutzers Verletzung 13) Stürmer standen ihm zur Verfügung und
die schickte er in allen erdenklichen Kombinationen aufs Eis. Kaum möglich für
die Gäste, sich auf einzelne Reihen einzustellen.
Die unkonventionelle Taktik trug in Form weiterer guter Chancen Früchte. Mitte
des Drittels hagelte es einige Strafen (unter anderem eine Spieldauer für Gaststürmer
Maximilian Kastner). Auf beiden Seiten muntere, frische Sturmaktionen.
Hüben Deron Quint und Yannic Seidenberg mit den besten Gelegenheiten, drüben
Daschner und Milley fast mit der DEG-Führung. Doch die beiden Schlussmänner
Niederberger und aus den Birken blieben stets Sieger. Insgesamt die
DEG mit dem etwas engagierteren ersten Drittel. Noch kurz vor der Sirene hätten
Bowman (Schuss und Rebound an den Schoner) und Dmitriev (Schlenzer knapp
oben links verzogen) die verdiente Führung besorgen können. Danach folgte nur
noch bereits genannte Kreutzer-Verletzung. Sieht man von der einmal ab, ein
wirklich gelungenes erstes Drittel.
Auch den Mittelabschnitt gestaltete die DEG emsig-kämpferisch und machte den
Roten Bullen das Leben deutlich schwerer als viele es erwartet hatten. Besonders
positiv fiel nun vor allem das starke Unterzahlspiel der Hausherren auf. Einige
Male spielten die Gäste Powerplay, sahen sich aber jeweils einer starken
Formation der DEG gegenüber, die die Pass- und Schusswege dicht und die
Räume eng machte. Chance regnete es dennoch im zweiten Drittel. Stichwortartig
seien vor allem erwähnt: Distanzschuss von Nowak (29.), Preibisch mit Alleingang
auf aus den Birken (30.), Jerome Flaake in die Fanghand von Niederberger
(32.) und Daschner von der Strafbank kommend mit Schlenzer in die linke Ecke
(36.). Trotz all dieser exzellenten Möglichkeiten und vor allem wegen hervorragender
Torhüter an beiden Enden des Eises ging es abermals torlos in die Kabine.
Ein torloses Unentschieden ist kein sehr häufiges Ereignis im Eishockeysport und
dementsprechend belauerten sich beide Mannschaften in den letzten 20 Minuten
sichtlich und waren auf Fehlerminimierung bedacht. Leider bestraften die Münchner
mit ihrer kaltschnäuzigen Klasse eine kleine Unachtsamkeit der DEG und
markierten den Führungstreffer. Bei eigener Überzahl geschah der Puckverlust
und Konrad Abeltshauser konnte nach Zuspiel von Derek Joslin freistehend vor
Niederberger über dessen Fanghand direkt in die Maschen schießen (48.). In der
Folge kämpften die Düsseldorfer weiterhin aufopferungsvoll und versuchten alles,
um den Ausgleich zu erzielen. Wohl kein neutraler Beobachter hätte behauptet,
dass die DEG diesen nicht verdient gehabt hätte. Doch München spielte die
Uhr souverän und abgezockt runter und erhöhte sieben Minuten vor dem Ende
in eigener Überzahl durch Regehr sogar auf 0:2. Nun war die Luft bei den Hausherren
ein bisschen raus und die Bayern verwalteten das Ergebnis.
Insgesamt ein wahrlich bravouröser Kampf der dezimierten Hausherren gegen
den amtierenden Deutschen Meister. Die DEG spielte mit dem EHC auf Augenhöhe
und machte den Mannen von Don Jackson das Leben schwer. Schon am
kommenden Freitag geht es im ISS DOME weiter. Dann gastieren um 19:30 Uhr
die Schwenninger Wild Wings aus dem Schwarzwald. Karten gibt es wie immer
an allen bekannten Vorverkaufsstellen und ganz bequem unter www.degtickets.
de.



krefeldpinguinsKrefeld Pinguine: Sponsor des Tages gegen Wolfsburg - Autohaus Borgmann mit besonderer Ticketaktion gegen Wolfsburg

(DEL)  Die Krefeld Pinguine sind stolz auf ihre starken Partner: Dazu gehört seit vielen Jahren das Autohaus Borgmann. Am Heimspieltag gegen Wolfsburg (7.10., ab 19:30 Uhr) tritt Borgmann zudem als Sponsor des Tages auf und bietet den Fans eine besondere Ticketaktion: In Zusammenarbeit mit dem Autohaus Borgmann können die Krefeld Pinguine den Fans 1.000 Tickets zum Preis von 15 € in den Kategorien 2 und 3 anbieten.
Das Kontingent ist ab 14 Uhr im Onlineshop www.kevtickets.de, im Fanshop der Krefeld Pinguine und an den Tageskassenschon am Spieltag gegen Iserlohn des KönigPALAST erhältlich. Das Angebot ist auf 1.000 Karten limitiert und endet am Donnerstag, 06.10.16.



ehcredbullmuenchenEHC München: Erster Saison-Shutout bringt Dreier in Düsseldorf / DEG – RBM 0:2 | Abeltshauser: „In Unterzahl waren wir heute sehr stark.“

(DEL)  Dank einer überragenden Defensivleistung feierte der EHC Red Bull München vor 6.837 Zuschauern einen verdienten Auswärtssieg bei der Düsseldorfer EG. Nachdem die ersten beiden Drittel noch torlos endeten, erzielten die beiden Münchner Verteidiger Konrad Abeltshauser und Richie Regehr die Tore beim 2:0 (0:0|0:0|2:0). Besonders stark präsentierte sich Red Bulls-Torhüter Danny aus den Birken, der für den ersten Shutout der Saison sorgte.
Die Red Bulls starteten dominant in die fünfte Auswärtspartie der Saison. Die erste nennenswerte Toraktion gehörte dabei Brooks Macek. Der schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe, ließ vier Düsseldorfer stehen, scheiterte aber knapp an DEG-Schlussmann Mathias Niederberger (4.). Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener und so konnte sich auch Danny aus den Birken auszeichnen. Der Goalie ließ Norm Milley (12.), Drayson Bowman (18.) und Alexei Dmitriev (19.) mit Weltklasseparaden verdutzt zurück.
Im zweiten Abschnitt probierte es Michael Wolf in Überzahl mit einem seiner gefürchteten Schlagschüssen (23.), vier Minuten später war dann Jerome Flaake bei einem 3-auf-2-Konter an der Reihe (27.). Beide scheiterten aber erneut an Mathias Niederberger. Wenn die DEG gefährlich wurde, dann meist per Konter. In der 30. Minute wurde Alexander Preibisch auf die Reise geschickt, aber Derek Joslin war mit nach hinten geeilt und konnte den Schussversuch auf dem Eis blocken. Kurz vor der zweiten Drittelpause wäre der Torbann dann fast gebrochen worden, aber sowohl Keith Aucoin, als auch Jason Jaffray konnten die Scheibe nicht im DEG-Tor unterbringen (40.)
Auch im Schlussabschnitt standen die beiden Torhüter im Fokus. Die Münchner scheiterten gleich vier Mal in einer Situation an Mathias Niederberger (45.). Wenig später war aber auch der DEG-Goalie machtlos. In Unterzahl schalteten die Red Bulls schnell um, Aucoin auf Jaffray und der mit der perfekten Vorarbeit für den freien Konrad Abeltshauser. Der Verteidiger verwertete diese Chance mit einem satten Schuss flach ins rechte Eck zum 1:0 (48.). Und die Landeshauptstädter legten nach: 54. Minute, Powerplay für die Gäste und Richie Regehr markierte mit einem Schlenzer das 2:0 (54.). Die Assists gingen auf das Konto von Keith Aucoin und Deron Quint. Danach ließen die Münchner nichts mehr anbrennen.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 4:1-Heimsieg gegen Kaufbeuren beschert erstes Sechs-Punkte-Wochenende - "Haben sich die Jungs verdient"

(DEL2)  Mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) besiegen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim den ESV Kaufbeuren vor 2.655 Zuschauern (heutiger Liga-Spitzenwert) und fahren damit das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison ein. "Dennoch haben nach den Führungen nicht clever genug agiert und haben zu viele Chancen des Gegners zugelassen. Die sechs Punkte sind aber gut für das Selbstvertrauen, so dass wir nun einigermaßen entspannt nach Bietigheim fahren können", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.
Die Anfangsphase gehört jedoch den Gästen: nach knapp zwei Minuten traf Schäffler nur den Pfosten, in der 4. Minute verzog Laaksonen freistehend vor Rämö. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Hausherren, die ohne Marcel Pfänder (erkrankt) antraten, aber besser ins Match und zur ersten Chance durch Johansson, der Vajs mit einem Schlagschuss prüfte. Der Kaufbeurer Goalie bekam in der Folgezeit einiges aufgrund spielerisch stark auftretenden Gastgebern zu tun, so dass die Führung der Roten Teufel nicht lange auf sich warten lassen sollte. Es war die 7. Spielminute, als Alanov einen schnell vorgetragenen Spielzug zum 1:0 mit viel Zug zum gegnerischen Gehäuse vollendete. Und die Gastgeber blieben dran in einem temporeichen ersten Abschnitt, in dem die Allgäuer aber stets mit Konter gefährlich blieben. Kurz vor der ersten Pause hatten die Wetterauer in Überzahl noch drei Großchancen, doch zwei Mal Krestan sowie Dineen scheiterten an Vajs.
Zu Beginn des zweiten Drittels stand Meisinger nach einem Fehler von Vajs goldrichtig und netzte freistehend im Slot zum fälligen 2:0 ein. Kaufbeuren wollte antworten, in dieser Phase war Mikko Rämö der große Rückhalt vor einer lautstarken Kulisse, die ihr Team nach vorne peitschte. Dennoch mussten die Hausherren den Anschlusstreffer durch Ketterer hinnehmen, der einen mißglückten Befreiungsschlag genau auf den Schläger bekam und mit einem Handgelenkschuss erfolgreich war. Der Gegenschlag folgte aber prompt: exakt 94 Sekunden später stand Jonas Gerstung frei im Slot und verwertete eine mustergültige Vorlage von Harry Lange zum 3:1. Ein wenig Glück gehörte für die Kurstädter aber auch dazu, nachdem Kaufbeuren in der 38. Minute durch Olsson erneut nur den Pfosten traf.
Den Sack zu machten die Hessen in der 43. Minute in Überzahl, als Goldhelm Andreas Pauli zum 4:1 einnetzte. Kaufbeuren kam noch einmal und hatte gar zwei weitere Pfostenschüsse zu verzeichnen, so dass für die Bayern auch einiges an Pech hinzu kam. Am Ende brachten die Hausherren das Ergebnis sicher über die Zeit und hatten sogar noch weitere Möglichkeiten, das Resultat zu erhöhen - was für viel Beifall bei den Zuschauern sorgte. "Wir müssen aber weiter an uns arbeiten und dürfen dem Gegner nach einer Führung nicht diese Chancen geben, ins Match zurück zu kommen. Dennoch haben sich die Jungs diese sechs Punkte vom Wochenende redlich verdient", analysierte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Eine solche Niederlage tut schon weh. Nach dem 2:1 hatte ich auf eine Wende gehofft, das 3:1 hat uns schließlich das Genick gebrochen", so Kaufbeurens Trainer Andreas Brockmann, der heute ohne seinen etatmäßigen Kapitän Sebastian Osterloh (erkrankt) antreten musste.



bayreuthtigersBayreuth Tigers holen sich ihren ersten Dreier - Überragender Wiedemann und nie erlahmender Kampfgeist sind der Schlüssel

(DEL2)  Vor fast 2000 stimmungsvollen Besuchern im Tigerkäfig gelingt den Bayreuthern mit 4:2 (0-0;1-1;3-1) die erste volle Punktausbeute in der DEL2. Angeführt vom bärenstarken Torhüter Wiedemann waren V.Busch, Kasten, Linden und Heider die Torschützen in einem mitreißenden Kampfspiel.
Nach der üblichen Abtastphase nahm das Spiel etwa ab Minute 5 so richtig Fahrt auf und entwickelte sich schnell zum tollen Kampfspiel. Die Gäste spielten trotz kurzem Kader teilweise ein sehr tiefes forechecking, wo immer wieder gleich mehrere Akteure die Tigers schon in der eigenen Zone beim Aufbau attackierten. Damit beschworen sie einige brenzlige Situationen herauf, die aber ungenutzt blieben. Die Wagnerstädter suchten auch ohne die Verletzten Potac und Stas, aber mit Förderlizenzler Filin nach Lösungen, taten sich aber bei allem Engagement vorerst sichtbar schwer damit. Die ambitionierten Oberschwaben verzeichneten so durchgehend eine leichte Feldüberlegenheit doch Wiedemann und seine Vorderleute hielten Stand. Glück hatte man bei einem Pfostentreffer im Powerplay des EVR (15.) und die beste Chance der Gelb-schwarzen vereitelte der prächtig reagierende Langmann. Nach einem Fehler im Aufbau zog Marsall, von einem Querpass bedient, direkt ab, doch der Goalie brachte den Schoner noch ran (17.). So blieb es beim 0-0 zur ersten Pause.
Im Mittelabschnitt starteten die Oberfranken schwungvoll und nachdem Kolupaylo bei einem Konter noch die letzte Präzision fehlte, machte es V.Busch kurze Zeit später besser. Einen schnellen Gegenzug verwertete er im Nachschuss zur 1-0 Führung, was den Einheimischen weiteren Auftrieb gab. Ravensburg schwang zwar weiter die feinere Klinge doch die Bayreuther stemmten sich kampfstark dagegen. Immer wieder Turm in der Schlacht war dabei Torwart Wiedemann, der mit stoischer Ruhe und reihenweise Prachtparaden die Gäste schier zur Verzweiflung trieb. Nach einem Pass von hinter dem Tor war er gegen A.Carciola im Slot aber trotzdem machtlos und so ging es mit 1-1 zum zweiten Mal in die Kabine.
Wer nun dachte der Favorit aus Baden-Württemberg würde noch vehementer auf die Entscheidung drängen musste sich aber noch gedulden. Das erste Ausrufezeichen setzten erst noch die Gastgeber. Im Powerplay zog Kasten von der blauen Linie knallhart ab und brachte seine Farben wieder in Front (42.). Davon angestachelt legten die Blau-weißen noch etwas zu und versuchten den Aufsteiger einzuschnüren. Als der Druck immer mehr stieg, nahm EHC-Coach Waßmiller seine Auszeit (47.) um den zunehmenden Fluss der Gäste etwas einzubremsen, was ihm auch gelang. Noch mehr Energie zog man dann aus einem 2 gegen 1 Konter, den der sehr auffällige Verteidiger Linden in Torjägermanier tatsächlich auch noch mit einem strammen Schuss zum frenetisch bejubelten 3-1 abschloss. Kurzzeitig wirkte der EVR davon etwas geschockt, doch als Roloff die in dieser Szene zu offen agierenden Tigers mit dem Anschlusstreffer bestrafte, begann nochmals das große Zittern im Tigerkäfig. Der EVR kurbelte aber die Tigers wehrten sich mit aller Kraft und Wiedemann wuchs über sich hinaus. Mehrfach hatten die Towerstars schon den Torschrei auf den Lippen, doch immer wieder wehrte er mit phantastischen Reflexen ab. Auch als Trainer Naud einen sechsten Feldspieler brachte, gelang den Gästen kein Treffer mehr. Im Gegenteil. Bei einem Konter auf das leere Tor wurde der mitgelaufene Heider gefoult und der Schiedsricher entschied folgerichtig auf technisches Tor zur Entscheidung für den EHC Bayreuth.
Der Jubel im weiten Oval, wo am Ende noch einige Zuschauer vom beendeten Basketballspiel nebenan dazu gekommen waren, kannte nach der Schlusssirene keine Grenzen. Der Aufsteiger belohnte seine unermüdliche Arbeit mit dem ersten Dreier in der DEL2 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einem glänzenden Torwart Wiedemann.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag 09.10 wieder um 18.30 Uhr gegen den Altmeister SC Rießersee statt. 



crimmitschauEispiraten Crimmitschau schlagen Heilbronner Falken mit 5:3 - Westsachsen fahren zweiten Heimsieg der Saison ein

(DEL2)  Die Eispiraten haben den zweiten Heimsieg der noch jungen Spielzeit eingefahren. Mit 5:3 setzten sich die Schützlinge von Trainer Chris Lee gegen die Heilbronner Falken durch. Die 2.141 Zuschauer im Crimmitschauer Sahnpark sahen dabei eine starke Mannschaftsleistung der Westsachsen, welche in den Schlussminuten den Sack zumachen konnten. Nach Toren von Bernhard Keil (2), Mike Hoeffel und Jakub Körner sorgte Mark Lee mit seinem Empty Net Goal in der 60. Minute für den 5:3-Endstand.
Die Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau sahen in der Anfangsphase eine ausgeglichene Partie mit guten Offensivaktionen beider Mannschaften. Mit der Zeit wurden die Eispiraten aber besser und drängten auf den Führungstreffer. Nachdem Philipp Halbauers und Jason Pinizzottos Möglichkeiten ohne Ertrag blieben, sorgte Mike Hoeffel nach sieben Minuten dann für die Führung der Westsachsen. Der kanadische Stürmer ließ Falken-Goalie Stefan Ridderwall mit seinem strammen Schuss aus spitzem Winkel keine Chance zur Abwehr. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee blieb auch nach dem Führungstor spielbestimmend. Jason Pinizzotto, Ivan Ciernik, Bernhard Keil und auch Mark Lee konnten aus ihren Chancen zunächst kein Kapital schlagen. Das erste Saisontor von Verteidiger Jakub Körner brachte schließlich den verdienten Treffer zum 2:0. Der 36jährige Deutsch-Tscheche baute die Führung der Pleißestädter nach 15 Minuten mit seinem Schlagschuss aus. Eine Antwort der Heilbronner Falken ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Lediglich eine Minute später sorgte Rylan Schwartz, Topscorer der DEL2, für den 2:1-Anschlusstreffer der Schwaben.
Zu Beginn des 2. Drittels wurden die Eispiraten dann eiskalt erwischt. Nur 10 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte Tyler Gron mit seinem Schuss durch die Beine von Ryan Nie für den 2:2-Ausgleich. Die Westsachsen zeigten sich nach dem Gegentreffer jedoch nicht beeindruckt. Der kaltschnäuzige Bernhard Keil traf in der 23. Minute aus Nahdistanz zur 3:2-Führung. Kurze Zeit später konnte sich der 24jährige Torjäger dann sogar zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Im Powerplay verwertete die Nummer 18 der Pleißestädter einen Pass von Teamkollege Dominic Walsh eiskalt zum 4:2. Heilbronn blieb trotz des Rückstandes weiter gefährlich, Ryan Nie konnte sich mit starken Paraden aber immer wieder auszeichnen. Kurz vor Drittelende blieb dann Mannschaftskapitän André Schietzold das Tor zum 5:3 verwehrt, welcher mit seinem Schussversuch an Ridderwall scheiterte.
Zu Beginn des Schlussabschnitts sorgten zunächst Mike Hoeffel und Dominic Walsh mit ihren Möglichkeiten für Gefahr vor dem Tor der Heilbronner Falken. Dennoch waren es die Gäste aus Baden-Württemberg, welche den ersten Treffer im dritten Drittel jubeln durften. Tyler Gron erzielte mit seinem zweiten Treffer des Tages das 4:3 und machte die Begegnung noch ein Mal spannend. Einer Großchance von Daniel Bucheli, welcher ohne Scheibenglück blieb, folgten mehrere starke Paraden von Ryan Nie. Der kanadische Schlussmann vereitelte mehrere Offensivaktionen der Schwaben. In der 60. Minute machte Mark Lee dann den Deckel drauf. Der 32jährige Kanadier, dessen Probevertrag am Freitag um weitere vier Wochen verlängert wurde, sorgte mit seinem Empty Net-Tor für den 5:3-Endstand.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Niederlage gegen Kassel

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies vor 2239 Zuschauern mit 1:3 (1:1; 0:1; 0:1) verloren.
Beide Teams gingen mit viel Dynamik in die Partie und schenkten sich nichts. Austin Wycisk markierte in der dritten Minute nach Vorarbeit von Marco Müller die Führung für Kassel. Auf der Gegenseite scheiterten Maximilian Faber und Brendan Cook an Huskies-Goalie Markus Keller. Bei einer erneuten Möglichkeit von Wycisk von der linken Seite war Dresdens Schlussmann Kevin Nastiuk zur Stelle – ebenso wie wenig später gegen Toni Ritter, der aus zentraler Position zum Schuss kam. Infolge drängte Dresden auf den Ausgleich – und kam durch einen Versuch von Petr Macholda in Überzahl von der blauen Linie zum leistungsgerechten 1:1 (10.).
Dem Dresdner Cook war es vorbehalten im zweiten Drittel mit einem platzierten Schuss das erste Achtungszeichen zu setzen, doch er scheiterte erneut an Goalie Keller. Lucas Dumont verzeichnete die nächste große Chance zur Führung, setzte den Puck aber ebenfalls knapp am Tor vorbei. Auch ein abgefälschter Weitschuss von Maximilian Faber sorgte für Gefahr, doch den Treffer bejubeln konnte Kassel. Jack Downing lenkte den Puck in der 30. Minute zur erneuten Gäste-Führung ins Tor. Auch in den folgenden Minuten zeigten sich die Hausherren bemüht und kamen durch Dominik Grafenthin, Martin Davidek und Brendan Cook zu Chancen, scheiterten jedoch immer wieder an Keller im Huskies-Tor.
Erneut war es Cook der im Schlussabschnitt die erste Torchance verzeichnete. Teemu Rinkinen und Marius Garten vergaben weitere gute Möglichkeiten. Den Gästen fiel es zunehmend schwer, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien (46.). Thomas Merl versuchte es mit einem Bauerntrick, aber Nastiuk war auf dem Posten (47.). Davidek scheiterte an Keller (52.), Rodman und Cook kamen zu mehreren Chancen, doch schafften es nicht mehr einen Treffer zu erzielen.  Merl markierte mit einem Treffer ins leere Tor den 1:3-Endstand.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir haben ein gutes Spiel gesehen. Ich freue mich für Kevin Nastiuk, der ebenso wie Keller auf Seiten der Kassel Huskies mit einem starken Spiel die richtige Antwort gegeben hat. Grundsätzlich ist es ein neues Level, an das wir uns gewöhnen müssen. Es geht darum konstant aufzutreten – und darauf haben wir uns heute als Team nicht eingelassen. Einige wollten, einige nicht und einige wären heute am liebsten besser gar nicht hier gewesen. Warum hat Kassel heute gewonnen? Weil man als Meister weiß, wie man spielen, verteidigen und kämpfen muss. Wir haben viele Pucks zum Tor gebracht, aber die Angreifer sind nicht über ihre Schmerzgrenze gegangen. Der Goalie hat auch deshalb gut ausgehen, weil seine Verteidiger einen sehr guten Job gemacht haben. Wir müssen diese Erfahrung mitnehmen und wissen, dass man Meisterschaften nicht auf diese Art gewinnt. Ich bin verantwortlich dafür.“
Huskies-Coach Rico Rossi: „Ich bin natürlich absolut zufrieden mit dem Sieg in Dresden. Wir haben unseren Spielplan gut umgesetzt. Er bestand darin, defensiv stabil zu stehen und wenige Chancen zuzulassen. Wir hatten zum perfekten Zeitpunkt das notwendige Glück. Die Saves von Keller haben ohne Frage auch dazu beigetragen. Die Mannschaft hat umgesetzt, was wir von ihr wollen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 9. Oktober um 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen. 



EV LindauEV Lindau Islanders verlieren in Weiden nur knapp

(OLS)  Zwar blieben die EV Lindau Islanders bei ihrem Premierenspiel in der Oberliga Süd ohne Punkte. Beim 3:5 (2:2, 1:2, 0:1) verkauften sich die Lindauer aber bei den Blue Devils Weiden teuer.
„Eine Leistung nach der man sich nicht verstecken muss“, sah EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart, da die Islanders sogar dreimal in Führung lagen, am Ende aber den Favoriten vorbeiziehen lassen mussten. Dabei stand dieses erste Spiel zunächst einmal unter keinem guten Stern. Bei der Anreise hatte der EVL Pech, denn der Mannschaftsbus geriet in mehrere Staus, so dass die Partie mit 30minütiger Verspätung angepfiffen werden musste. Passend dazu fiel ab dem zweiten Drittel die Stadionuhr aus.
Vor 1546 Zuschauern agierten die Islanders mindestens auf Augenhöhe und waren in einem abwechslungsreichen und offenen Spiel ein ebenbürtiger Gegner. 14 Minuten lang fielen keine Tore, dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst wurde Michal Mlynek bei einem Konter der Gäste regelwidrig zu Fall gebracht, woraufhin Schiedsrichter Cori Müns auf Penalty entschied. Mlynek ließ sich diese Chance nicht entgehen und ging als erster Oberliga- Torschütze des EVL in die Vereinsgeschichte ein.
Lange währte die Freude der Lindauer nicht. Schon zwei Minuten später brachten die Islanders die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone, so dass Martin Heinisch den Puck zum Ausgleich hineinstochern konnte. Aber auch darauf hatten die Gäste eine Antwort. Im zweiten Überzahlspiel war Martin Sekera erfolgreich und brachte den EVL erneut in Führung. Allerdings nicht lange. Nur 14 Sekunden später kombinierte Weidens Top- Reihe perfekt und ermöglichte Matt Abercrombie den Ausgleich zum 2:2.
Lindauer Führung und schnelles Gegentor – dieses Muster sollte sich leider ein weiteres Mal wiederholen. Im zweiten Durchgang starteten die Islanders stark und gingen nach 26 Minuten durch Petr Haider nach Vorarbeit Jeff Smiths zum dritten Mal in Führung. Diese sollte aber auch nur 62 Sekunden halten, bis Ales Jirik wiederum ausglich. „Es ist ärgerlich, dass es uns nicht gelungen ist, länger in Führung zu bleiben“, sagte Schwarzbart. „Denn das hätte den Gegner sicher beschäftigt.“
So waren es die Lindauer, die sich vornehmlich in Unterzahl mit den Blue Devils beschäftigen mussten. Ein Umstand, der Dustin Whitecotton nicht gefiel. "Weiden hat stark gespielt. Insgesamt hat aber heute die diszipliniertere Mannschaft gewonnen. Meine Spieler haben ab dem zweiten Drittel die Disziplin verloren. Es gibt viel zu diskutieren und zu analysieren", sagte der Lindauer Trainer.
Die erstmalige Führung gelang den Oberpfälzern aber bei fünf gegen fünf kurz vor der zweiten Pause. Erneut war Jirik der Torschütze (38.). Das Problem für die Lindauer lag gerade im Schlussabschnitt dann auch darin, dass sie bei drei weiteren Strafzeiten gar nicht erst die Möglichkeit erhielten, Druck auszuüben, um ins Spiel zurück zu kommen. Zu allem Überfluss kassierten sie acht Minuten vor dem Ende ein Powerplaytor durch Jussi Tapio zum 5:3. Gegen den Defensiv umsichtig agierenden Gegner war danach für die Islanders nichts mehr zu holen. Dennoch enttäuschten die Lindauer nicht. Im Gegenteil: Der Auftakt machte Lust auf mehr. 

Der Meister ist eine Nummer zu groß für die EV Lindau Islanders
Trotz einer mutigen und engagierten Leistung unterlagen die EV Lindau Islanders dem EV Regensburg deutlich mit 2:7 (1:1, 0:3, 1:3). Der Oberliga Süd Meister der vergangenen Saison war am Ende eine Nummer zu groß für den Aufsteiger.
Wenn die Fans die eigene Mannschaft trotz einer so hohen Niederlage mit Applaus verabschieden und der Trainer des Gegners von einem „hart erkämpften Sieg“ spricht, dann hat diese einiges richtiggemacht. Doug Irwin, der Coach des EVR sprach unter anderem von einer „Topleistung der Lindauer im ersten Drittel“.
Dies waren mehr, als nur höfliche Komplimente, denn der EVL, bei dem Philip Haug wegen einer Oberkörperverletzung fehlte, startete mutig und setzte die Gäste gleich beim ersten Wechsel unter Druck. Martin Sekeras Schuss wurde nur dabei knapp abgeblockt. Früh im Spiel bekamen die Islanders die Chance, in Überzahl zu spielen. Hier sprangen zwei gute Möglichkeiten heraus. Neuzugang Jeff Smith und Michal Mlynek verpassten nach drei Minuten nur knapp. Mit hoher Laufbereitschaft, direkten Zug zum Tor unterhielten die Islanders die 1175 Zuschauer, darunter 250 Fans aus der Oberpfalz, in der fast ausverkauften Arena blendend. Erst Mitte des ersten Drittels kam der Favorit zu Chancen. Dessen erste Überzahl überstanden die konzentrierten und einsatzfreudigen Islanders aber unbeschadet.
Kurz danach durfte der Lindauer Anhang zum ersten Mal jubeln. Bei einem schnellen Gegenzug legte Mlynek die Scheibe kurz auf Zdenek Cech ab, dessen Gewaltschuss unhaltbar für U20- Nationaltorwart Cody Brenner in der Ecke einschlug (11.). Es war sogar eine höhere Führung für die Gastgeber möglich, aber es kam anders. In der 15. Minute verloren die Islanders die Ordnung, was Regensburg zu einem „Flippertor“ nutzte. Aus der Luft traf Lukas Heger nach einem Abpraller zum schmeichelhaften Ausgleich. Die Islanders ließen sich davon nicht beeindrucken, spielten weiter nach vorne und hatten im Abschluss in Person von Martin Sekera noch einmal Pech.
„Wir haben Lindau nicht unterschätzt“, sagte Irwin, der seinem Team aber wohl das richtige Rezept für den mittleren Abschnitt gab. Nun spielte der EVR meisterlich, zog das Tempo an nutzte seine körperliche und spielerische Überlegenheit aus. Für den Aufsteiger wurde es schwer, dagegen zu halten. Immer häufiger stand Beppi Mayer im Lindauer Tor im Mittelpunkt und verhinderte Gegentreffer. Machtlos war er allerdings nach 29 Minuten. Gerade waren die Islanders nach einer doppelten Unterzahl wieder zu viert, als Vitali Stähle maß nahm und unhaltbar zum 1:2 in den Winkel traf. Nur noch ab und zu gelangen den Gastgebern Entlastungangriffe. Den vielversprechend hatte Mlynek nach 35 Minuten, dessen Schuss Brenner abwehrte.
Die Vorentscheidung in diesem Spiel fiel dann in der Schlussphase des zweiten Drittels, in dem EVL- Trainer Dustin Whitecotton feststellte, „dass wir nicht mehr schnell genug reagiert und zu viele Strafen kassiert haben.“ Bezeichnend dafür war der Treffer zum 1:3 anderthalb Minuten vor der Pause. Die Lindauer gerieten kurz zuvor zum dritten Mal in dem Abschnitt in Unterzahl und Billy Trew war es, der nach einem Abpraller als erster zur Stelle war und einschoss. Bitter, dass die Lindauer eine Minute später einen weiteren Treffer hinnehmen mussten. Allerdings hatte sich Marco Habermann die Scheibe klar und unerlaubt mit der Hand vorgelegt, ehe er zum 1:4 einschoss. „Er fängt die Scheibe und wirft sie sich regelrecht vor den Schläger. Dieses Tor hätte niemals zählen dürfen. Das war eine glatte Fehlentscheidung“, sagte EVL- Team- Manager Sebastian Schwarzbart.
Mit einem Rückstand von nur zwei Toren hätten die Islanders vielleicht noch eine Chance gehabt, zurück zu kommen. So wurde es schnell eine klare Sache. Zumal weiteres Pech dazu kam. Auf der einen Seite traf Sekera nach 42 Minuten nur die Latte - auf der anderen Seite nutzte Habermann ein weiteres Powerplay mit einem Schuss von der Seite zum 1:5. Auch davon ließen sich die Lindauer nicht entmutigen und hatten noch einmal zwei gute Möglichkeiten durch Simon Klinger und Lubos Sekula, der ebenfalls die Latte traf.
Die eiskalten Oberpfälzer machten es dem EVL dann vor, wie es geht: Gegenzug, Habermann legt quer, Peter Flache nimmt direkt und schießt zum 1:6 ein (45.). Ein weiteres Powerplaytor von Gajovsky sorgte für die nächste Ernüchterung. Zehn Minuten vor Schluss stand es 1:7. „Wir wissen, was wir in der kommenden Woche machen müssen“, sagte Dustin Whitecotton. „Wir müssen Über- vor allem aber Unterzahl trainieren.“ In der Tat: Vier Gegentore in Unterzahl sind, egal gegen welchen Gegner zu viel, allerdings auch die Szenen, die zu den Strafen führten.
Trotz des deutlichen Zwischenstandes fielen die Islanders aber nicht auseinander. Sie mussten die Überlegenheit des Gegners zwar anerkennen, hielten aber so gut es ging dagegen und nach den beiden Aluminiumtreffern kamen sie noch zu einem Erfolgserlebnis. Petr Heider war es, der in der 57. Minute nach einem schönen Solo den zweiten Lindauer Treffer erzielen konnte. Die - um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallene - Niederlage verhinderte das natürlich nicht mehr. Aber die Lindauer Leistung war in vielerlei Hinsicht erneut aller Ehren wert und lässt für die nächsten Wochen hoffen.



ecpeitingPeiting verpatzt Saisonauftakt!

(OLS)  Beim Saisonauftakt patzte der EC Peiting. Die Heimmannschaft war zwar die gesamte Partie überlegen, konnte dies aber nicht in Punkte ummünzen. Der Aufsteiger aus Höchstadt agierte dagegen äußerst clever und nutzte seine wenigen Chancen konsequent.
Genau 38 Sekunden waren in der neuen Saison gespielt, schon stand es 0:1. Michal Petrak hatte für die Panzerechsen in deren erstem OL – Spiel seit 11 Jahren getroffen. Auch kurz danach waren die Gäste wacher und hatten durch Tomas Rousek einen Pfostentreffer zu verzeichnen. Im weiteren Verlauf ließ der ECP eine Vielzahl an Überzahlmöglichkeiten aus und wurde dafür kurz vor Ende des ersten Drittels bestraft. Der Ex-Peitinger Ales Kreuzer stellte in Unterzahl nach einem Fehler von Florian Stauder per Konter auf 0:2.
Im zweiten Abschnitt kam Peiting wie verwandelt aus der Kabine. Trainer Sebastian Buchwieser ließ Alexander Winkler nach einigen Fehlpässen auf der Bank und agierte nur noch mit fünf Verteidigern. Peiting machte enorm Druck, spielte die Scheibe jetzt meist tief ins gegnerische Drittel und überlief die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal. Die Gäste schienen phasenweise platt und konnten sich kaum noch befreien. In der 26. Minute vergab Lukas Gohlke einen Penalty. Noch in der gleichen Minute brachte Brad Miller (26.) die Heimmannschaft mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck auf 1:2 heran und Fabian Weyrich erzielte per Direktabnahme in der 34. Minute den hochverdienten Ausgleich. Jetzt der ECP drauf und dran, das Spiel endgültig zu drehen. Doch kurz vor Drittelende waren wieder Nachlässigkeiten im Peitinger Spiel für Treffer des HEC ausschlaggebend. So gingen die Höchstadter in Überzahl durch einen Fernschuss von Ales Kreuzer (38.) erneut in Führung (keine Chance für Florian Hechenrieder, weil null Sicht) und erhöhten 20 Sekunden vor Drittelende zum zweiten Mal nach einem Konter in Unterzahl durch Michal Petrak auf 2:4.
Auch im letzten Drittel war Peiting die spielbestimmende Mannschaft. Doch die Gäste wehrten sich tapfer und ließen nicht mehr als den Anschlusstreffer zum 3:4 durch Florian Stauder in der 45. Minute zu. In der 49. Spielminute war dann Ty Morris durch und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Doch den fälligen Penalty entschärfte der beste Gästeakteur, Torhüter Phillip Schnierstein, souverän. Danach hatte Peiting Pech, als ein Schuss von Andreas Feuerecker nur den Pfosten traf. Auch die Maßnahme von Trainer Buchwieser, bereits drei Minuten vor Schluss den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen, zeigte keinen Erfolg. So nahm der „Neuoberligist“ völlig überraschend aber letztlich verdient drei Punkte mit nach Hause.
„Ich will meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, denn alles gegeben haben die Jungs. Wer allerdings zwei Penalties liegen lässt und sich zwei Gegentreffer bei eigener Überzahl einfängt, der braucht sich über eine Niederlage nicht zu wundern!“, so ein leicht verärgerter, aber trotzdem entspannter Coach, Sebastian Buchwieser. „Für uns ist das natürlich eine riesige Sache, großes Lob an meine Mannschaft!“, freute sich sein Gegenüber, Daniel Jun.

Arbeitssieg des EC Peiting beim EHV Schönheide
Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende kämpfte unser OL – Team die Schönheider Wölfe mit 4 zu 2 nieder. „Wir haben das schon so hart erwartet!“, resümierte Coach Sebastian Buchwieser nach dem Spiel. „Die Wölfe wollten ihrem Publikum zum Heimauftakt etwas bieten und haben mächtig Gas gegeben. Außerdem haben sie speziell im Sturm mit Milan Kostourek Talent hinzubekommen und sind eine ganz andere Mannschaft, als noch letzte Saison!“, so Buchwieser weiter.
Den besseren Auftakt erwischten allerdings unsere ECP – Spieler. In der 10. Minute traf Verteidiger Thomas Zeck zum 1:0 aus unserer Sicht. Keine Minute später aber die kalte Dusche, Ausgleich für den EHV Schönheide. Danach weiter gute Chancen auf beiden Seiten, die Spielanteile waren ziemlich genau 50:50 verteilt. Tore wollten keine mehr fallen.
Ein ähnliches Bild bot sich den nur 378 Zuschauern dann in Abschnitt Nummer 2. In der 28. Spielminute hämmerte Andreas Feuerecker (Miller) die Scheibe von der Blauen zur 2:1 – Führung in die Maschen. Dieser Powerplay – Treffer gab dem EC Peiting etwas mehr Sicherheit und Spielkontrolle gegen weiter kämpfende Gastgeber. Das Spiel kippte leicht zu Gunsten unserer Mannschaft, die Wölfe blieben dennoch (gerade über Konter) gefährlich.
Im dritten Drittel sorgte dann Jonas Lautenbacher (Krabbat, Saal) für Erleichterung bei den rund 10 mitgereisten ECP – Anhängern, der den Puck zur 3:1 – Führung über die Linie stocherte. Im Anschluss der EHV Schönheide kaum mehr zwingend, der ECP mit einer riesigen Möglichkeit, das Match gegen die Sachsen zu entscheiden: eine fast zweiminütige 5 gegen 3 – Überzahl wurde allerdings kläglich vergeben. Und so gerieten die 3 Punkte noch einmal in Gefahr, als der EHV in Minute 55 durch Miroslav Jenka auf 2:3 verkürzte. Genau drei Minuten später dann aber doch die letztlich verdiente Entscheidung: Kapitän Anton Saal profitierte von einem Aufbau – Fehler der Hausherren, schnappte sich die Scheibe, zog zum Tor und traf genau in den Winkel, 4:2 – Endstand.
„Schlüssel zum Sieg war heute sicherlich auch unser Kampfgeist. Ich denke, wir werden oft Spiele über mannschaftliche Geschlossenheit gewinnen müssen, so wie heute!“, so Coach Buchwieser. Lob gab es auch für die beiden DNL – Stürmer Manuel Bartsch und Fabian Dietz, die ihren Job gut erledigt hätten. „Klar, sind wir jetzt erstmal erleichtert! Denn wenn man mit einem Nuller startet, wächst der Druck gleich zu Beginn der Saison. Jetzt können wir Landshut erwarten und sehen, was da am Freitag herauskommt.“, meinte Sebastian Buchwieser, der ankündigte, unter anderem verstärkt an der Effizienz im Powerplay arbeiten zu wollen.



selberwoelfe„Dorr-Dreierpack“ lässt Selber jubeln
 
(OLS)  Heimspielprämiere 2016/17 geglückt – unsere Selber Wölfe besiegen die Tölzer Löwen nach einer tollen Leistung mit 5:3. Nach einem starken ersten Drittel und zwei Tölzer Toren im Mittelabschnitt beweisen unsere „Wölfe“ Moral und machen völlig zu Recht den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Saison perfekt. Choreografie der Fans beflügelt „Wölfe“
Schon vor dem Spiel gab es für die Zuschauer etwas für die Augen: Eine Choreografie des Fanclubs „Fanatics“ sorgte für tolle Bilder und Stimmung. Diese gute Stimmung nahmen unsere Cracks gleich mit ins Spiel und zeigten von Anfang an, wer in der NETZCH-Arena zuhause ist. Als in der vierten Minute Meiers Schuss von der blauen Linie für mächtig Trubel sorgte, war es Neuzugang Dorr, der zur Führung verwandelte. Der VER weiter tonangebend, nur in Selber Unterzahlsituationen bekamen die Gäste Möglichkeiten, doch Stefaniszin war stets auf der Hut. Sehenswert auch der zweite Selber Treffer: Dorr, direkt von der Bank kommend, verwandelte schnörkellos zum 2:0.
Bad Tölz gleicht aus
Den Schwung aus dem ersten Drittel konnten unsere „Wölfe“ nicht ganz mitnehmen. Die Tölzer kamen besser ins Spiel. Nachdem Selb in Unterzahl agieren musste, schafften die Gäste den Anschlusstreffer. Nur Minuten später der Ausgleich, ein schneller Spielzug ließ den mitgereisten Anhang aus dem Oberland jubeln. Die Zuschauer schauten ungläubig auf das Eis, niemand wusste so recht, warum es 2:2 stand.
Selb wieder mit mehr Druck im dritten Spielabschnitt
Unsere Jungs knüpften dann wieder an das erste Drittel an. Das zahlte sich sogleich aus und Moosberger stellte die Führung für seine Farben wieder her. Die „Wölfe“ drängten auf den nächsten Treffer und der gelang, als Dorr frei zum Schuss kam und die Scheibe regelrecht in die Maschen des Gästetores drosch. Die Halle stand nun Kopf, doch Bad Tölz gab sich noch nicht auf. Der Anschlusstreffer kurz vor Schluss machte das Spiel nochmal spannend. Die Gäste tauschten dann den Torhüter für einen weiteren Feldspieler – unsere VER-Spieler gaben nochmals alles und verteidigten mit Mann und Maus, Piwowarczyks Empty-Net-Treffer bedeutete den verdienten Heimsieg für den VER.



sonthofenbullsERC Sonthofen: Deutliche Niederlage zum Saisonauftakt

(OLS)  So hatte man sich im Lager der Sonthofer Bulls den Saisonauftakt nicht vorgestellt. Mit 7:1 unterlag man in Bad Tölz, wobei die ersten 30 Spielminuten auf ERC Seiten vielversprechend waren. Danach kamen zu viele Strafen und der ERC wurde bei den ersten drei Treffern der Gastgeber ausgekontert.
Im ersten Drittel war es ein Match auf Augenhöhe, wobei es immer ruppiger und härter wurde. Einschussmöglichkeiten hatten beide Teams, jedoch ohne Erfolg. Der zweite Spielabschnitt war geprägt von noch mehr versteckten Fouls auf beiden Seiten. In der 7. Minute war dann Tölz in Überzahl mit der 1:0 Führung erfolgreich. Sonthofen war um den Anschlusstreffer bemüht, scheiterte jedoch mehrmals am Tölzer Torwart. In der 14. Minute war es dann Chris Stanley, der den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich schoss. Eine Minute später kassierten die Bulls dann in Überzahl einen Konter und der Gastgeber ging durch Florian Strobl wieder in Führung. Durch einen Scheibenverlust im Mitteldrittel konnten dann die Tölzer wieder den ERC auskontern, was durch Josef Reiter erfolgreich abgeschlossen wurde.
Die Gastgeber kamen viel besser in den Schlussabschnitt. Schnell, druckvoll und mit einer gehörigen Portion Härte setzten sie die Bulls unter Druck. Ein Doppelschlag in den ersten vier Minuten beendetete die Hoffnung der Bulls auf Punkte. Die Torschützen zum 4:1 waren, Iro Vehmanen und Johannes Sedlmayr. Damit war das Spiel gelaufen, aber es war weiterhin eine gehörige Portion Härte im Spiel. Der Endstand passierte dann in der 12. Spielminute des letzten Drittels. Tölz konnte in 11. Sekunden zwei Treffer erzielen, weil der ERC mit sich selbst und mit dem Gegner beschäftigt war.
Als Fazit steht fest, auf der Strafbank kann man kein Spiel gewinnen und mit den Fäusten auch nicht. Die Bulls müssen wieder zu ihrem Spiel zurückkommen und dürfen nicht auf so viele Strafzeiten kassieren. 

Saisonstart der Bulls geht deutlich schief - ERC unterliegt dem Waldkraiburg mit 6:8
Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft um Trainer Gerd Wittmann. Die Vorbereitung lief gut, aber nach zwei Spieltagen hat der ERC 0 Punkte und ein Torverhältnis von 7 zu 15. Gerade in der Defensive liegt im Augenblick wieder der Schwachpunkt. Sehr deutlich wurde dies heute gegen den amtierenden Bayernligameister aus Waldkraiburg. 8 Gegentore zu Hause ist eindeutig zu viel.
Im ersten Drittel merkte man deutlich einigen Spielern die Nervosität an. Falsches Stellungsspiel, ungenaue Puck-Annahme und das Passspiel lief nicht so wie gewollt. Deshalb gingen die Gäste in Führung weil die Zuordnung in Abwehrverband nicht stimmte. In Überzahl konnte der ERC mit einem Schlagschuss von der blauen Linie ausgleichen. Eine Sonthofer Strafzeit wurde durch die Gäste zur 1:2 Führung ausgenutzt. Bei Waldkraiburger Überzahl war es dann Chris Stanley, der für den zweiten Treffer der Bulls sorgte. Dieser Spielstand konnte aber nicht in die Drittelpause gerettet werden, denn wiederum ein Fehler bescherte den Gästen die 2:3 Führung.
Der Beginn des zweiten Drittels gehörte den Bulls. Innerhalb von 4 Minuten stand es 5:3 für den ERC. Torschützen waren Maximilian Hadraschek und Chris Stanley. Diese Führung brachte aber nicht die erhoffte Sicherheit, denn innerhalb von 37 Sekunden konnten die Gäste den Spielstand auf 5:5 stellen. Vorausgegangen waren wieder persönliche Fehler einiger Akteure. In der 10. Minute war es dann wieder Hadraschek der sein Team in Führung bringen konnte. Dieser Vorsprung hielt aber nur zwei Minuten und Waldkraiburg konnte ausgleichen. 4 Minuten vor Drittelende passte die Abstimmung im Defensivbereich nicht und die Gäste gingen erneut in Führung.
Im letzten Drittel beim Zwischenstand von 6:7 war der ERC sehr bemüht den Ausgleich zu schaffen. Entweder die Mannschaft scheiterte am guten Goalie der Gäste, oder die Chancenausnutzung war zu ungenau. Dazu kam noch eine 5+ Spieldauerstrafe, die das Team aber ohne Gegentor überstand. Nach vorne wollte aber nichts mehr gelingen, so dass die Gäste dann 14 Sekunden vor Ende der Partie den Spielstand auf 6:8 stellen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bulls 6 Feldspieler auf dem Eis.



crocodileshamburgTollhaus Eisland Hamburg feiert 8:4 Sieg der Crocodiles... ( 2-1 / 4-2 / 2-1 )

(OLN)  Zweites Heimspiel und zum zweiten Mal ausverkauft! 2.000 Zuschauer wollten die Crocodiles gegen den Hauptstadtclub sehen und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn sie bekamen ein spektakuläres Spiel zu sehen. Nicht immer hochklassig, aber enorm kämpferisch und spannend.
In der ersten Hälfte des ersten Drittels waren die Crocodiles zwar spielerisch leicht überlegen, aber es konnten nur zwei, drei nennenswerte Chancen erarbeitet werden. In der zwölften Minute dann aus heiterem Himmel das 0:1 für Berlin, die mit sechs Feldspielern eine gegen die Crocodiles angezeigte Strafe nutzen konnten. Nun konnte man sehen, dass die hohe Niederlage am Freitag in Essen doch Spuren hinterlassen hatte, denn die Crocodiles verloren nun komplett den Faden und kamen teilweise kaum aus dem eigenen Drittel. Als die meisten Zuschauer schon froh waren, dass es mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gehen würde, schlugen die Krokodile eiskalt zu. Bradley McGowan schoss 23 Sekunden vor Drittelende den Ausgleich und nur 13 Sekunden später stand die Halle Kopf, als er auch noch das 2:1 folgen ließ !
In Drittel 2 dauerte es etwas, bis die Hamburger sich die ersten guten Chancen erspielten. In Minute 11 dann Strafzeit gegen Berlin und Schuby holte zweimal so richtig aus. Den zweiten Knaller konnte Moritz Israel dann zum 3:1 abfälschen. Keine zwei Minuten später war wieder Moritz Israel zur Stelle und netzte zum umjubelten 4:1 ein. Allerdings konnte Berlin bereits eine Minute später den Anschlusstreffer zum 4:2 erzielen. Die Crocodiles konnten dann zwei große Möglichkeiten nicht nutzen, erst, als Berlin knapp 5 Minuten vor Drittelende in Unterzahl spielen musste, erzielten die Hamburger das 5:2 durch ein schnelle und sehenswerte Kombination. Nur 17 Sekunden später kochten die Emotionen bei den Spielern und Zuschauern hoch, als sich der Berliner Goalie die Maske abriss und diese dem Schiedsrichter vor die Füße schmiss (10min Diszilinarstrafe).. Die Hamburger Fans nahmen diesen Ausraster gern auf und kamen so richtig in Fahrt! Knapp eine Minute später erzielte Krokodil Kracht das 6:2 und als noch 1:15 zu spielen waren und ein Krokodil auf die Strafbank musste, verließ der entnervte Berliner Goalie das Eis. 45 Sekunden vor Schluss noch eine Strafe gegen Hamburg, also 5:3 Überzahl für Berlin, die sich auch nicht lange bitten und auf 3:6 verkürzen konnten. Ein spektakuläres Drittel!
Im Schlussabschnitt waren die Strafbänke nur in den ersten 5 Minuten nicht besetzt. Das Spiel drohte nun aus den Fugen zu geraten. In Minute 6 schickte Hauptschiedsrichter Sochiera Moritz Israel (2+10) sowie McGowan (2min) in die Kühlbox. Nur 40 Sekunden später kochten die Gemüter erneut hoch, da Tobi Bruns nach einem Stockschlag verletzt auf dem Eis lag und der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließ und Berlin so zu einem Tor kam. Erst wurde das Tor gegeben, dann nach Reklamation von Schubert die Entscheidung zurückgenommen. Schubert erhielt trotzdem eine 10minütige Disziplinarstrafe, was die Fans nun erst recht aufbrachte. Das Eisland bebte und die Fans standen nun wie eine Mauer hinter ihrem Team. Keine drei Minten später wurden Anton Zimmer und zwei Berliner zum Abkühlen geschickt und in Minute 12 folgte dann Kluvetasch. Zwischenzeitlich saßen 4 Crocodiles auf der Strafbank und das Team kämpfte leidenschaftlich, um die 3:5 Unterzahl zu überstehen, Die ganze Halle stand zu diesem Zeitpunkt. In der zwölften Minute dann Strafzeit gegen Berlin. Alle erwarteten, dass die Crocodiles nun den Sack zumachen würden, aber ausgerechnet der ansonsten stark haltende Matze Rieck, beging einen Fehler, den die Berliner in Unterzahl zum 4:6 nutzen. Exakt mit Ablauf der Berliner Strafe konnte dann Brad McGowan den alten Abstand wieder herstellen,7:4. Knapp 4 Minuten vor dem Ende dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Crocodiles als Mareks Knaller im Berliner Tor landete. Sekunden vor Schluss noch eine Spieldauerstrafe und eine 10min Strafe gegen Berlin, die keinen Einfluss mehr auf den Ausgang des Spiels hatten. Die Zuschauer feierten begeistert den dritten Sieg im vierten Spiel.
Es ist spielerisch noch Luft nach oben bei den Hamburgern und die vielen Fehler im Spielaufbau müssen dringend abgestellt werden, will man am kommenden Wochenende in Wedemark (Freitag) und am Sonntag (19:00Uhr) im Eisland Hamburg Farmsen gegen die starken Icefighters Leipzig punkten. (GH)



hernerev2007Herner EV – Wedemark Scorpions 4:2 (2:2,1:0,1:0)

(OLN)  Es war ein hartes Stück Arbeit für den Herner EV um sich am Sonntagabend am Gysenberg mit 4:2 gegen die Wedemark Scorpions durchsetzen zu können. Zweimal konnten die Gäste, die mit gradlinigem Konterspiel ständig für Gefahr sorgten, in Führung gehen. Erst gut fünf Minuten vor der Schlusssirene konnte Aaron McLeod mit dem 4:2 für eine Vorentscheidung sorgen.
Von Beginn an zeigten die Gäste aus der Wedemark, dass sie nicht gewillt waren die Punkte kampflos abzugeben. Zwar hatte der Herner EV mehr Spielanteile und auch gute Möglichkeiten, die hatten die Scorpions aber auch mit ihren schnellen Breaks. Die größte Chance der Gysenberger hatte Jan-Niklas Pietsch in der 13. Minute, er scheiterte aber am gut aufgelegten Wedemarker Torhüter Dennis Korff. In den letzten knapp sieben fulminanten Minuten des Auftaktdrittels fielen dann auch die Tore und zwar beinahe im Minutentakt. Zuerst trafen die Gäste durch ihren Goalgetter Michael Budd, dann hatten kurz darauf Brad Snetsinger, Sam Verelst und Dominik gleich drei gute Chancen zum Ausgleich. Der fiel in der 16. Minute durch Aaron McLeod. Der kanadische Stürmer schnappte sich die Scheibe in der neutralen Zone, scheiterte im ersten Versuch am gegnerischen Keeper um dann doch im Nachsetzen das 1:1 zu markieren. Die Scorpions zeigten sich wenig beeindruckt und erhöhten knapp zwei Minuten später durch Jeffrey Keller wieder auf 1:2. Diese Führung hielt allerdings nur eine halbe Minute, bevor Sam Verelst mit einem knallharten Schuss den 2:2-Ausgleich erzielen konnte.
Auf den nächsten Treffer mussten die knapp 1200 Zuschauer dann trotz guter Möglichkeiten des HEV und den Konterchancen der Sorpions aus der Wedemark zwanzig Minuten lang warten. Das schmälerte allerdings nicht die Spannung, denn beide Teams lieferten sich weiterhin einen guten und fairen Fight. Wieder war es die Endphase dieser Zwanzigminuten, die noch mehr Dramatik bot. Zuerst scheiterten Michael Budd und Andreas Morczinietz am guten HEV Keeper Christian Wendler, dann waren es Sam Verelst und Aaron McLeod, die die Herner Führung auf dem Schläger hatten. Dass man Tore nicht nur auf direktem Weg erzielen kann, bewies Verteidiger Michel Ackers wenige Tage nach seinem 25. Geburtstag in der 39. Minute. Hinter dem gegnerischen Tor in Position schoss er und der Puck prallte irgendwie ins Wedemarker Gehäuse zum 3:2, der erste HEV Führung in dieser Begegnung.
Im Schlussabschnitt häuften sich die Herner Chancen, aber es war erneut Warten auf Treffer angesagt. Ein schnelles Break über Aaron McLeod und Brad Snetsinger hätte in der 53. Minute die Vorentscheidung bringen können, aber Wedemarks Kapitän Sebastian Lehmann hätte auch zwei Minuten später den Ausgleich erzielen können. Beide Chancen konnten nicht genutzt werden und dann war es Aaron McLeod, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 55. Minute für das erlösende 4:2 sorgen konnte. Die Gäste suchten noch einmal nach der Wende, eine Auszeit und das obligatorische Herausnehmen des Torhüters brachten sie aber nicht. Stattdessen hätten Damian Schneider und Verelst sogar noch erhöhen können.
Damit hat der Herner EV die erste Runde mit den drei Spielen gegen die Vereine aus Hannover und Umgebung erfolgreich beendet. Mit den fünf Punkten des Wochenendes konnte zudem auch ein Platz unter den besten Acht der Tabelle erreicht werden. Nach vier bisher gespielten Partien ist das allerdings nur eine erste Momentaufnahme. Am kommenden Wochenende trifft der Herner EV zuerst am Freitag am heimischen Gysenberg um 20 Uhr auf den EHC Timmendorfer Strand. Sonntag muss das Team von Frank Petrozza dann nach Berlin in die Eissporthalle an der Glockenturmstrasse. Erster Bully ist dann zur Kaffeezeit um 16 Uhr.



schongauKlare Angelegenheit zum Testabschluß – die Schongau Mammuts besiegen die Silzbulls mit 8 : 1

(BYL)  Auf eine nach den Ergebnissen sehr erfolgreiche Vorbereitung kann Trainer Reiner Lohr zurückblicken. Lediglich dem TSV Peißenberg musste sich sein Team im Penaltyentscheid  ( 4 : 5 n. P.) beugen – gegen die Silzbulls ( 3 : 1 ; 8 : 1) – den EV Pfronten ( 4 : 0 ;  8 : 1)  und auch Ligenkonkurrent Germering  5 : 4 gab es Siege.
So sollte das Team für die kommenden schweren Aufgaben im Punktrundenauftakt mental gerüstet sein.
Gegen das Team aus der Tiroler Eliteliga entwickelte sich ein typisches Freundschaftsspiel zum Abschluß einer Vorbereitung. Es wurde auf beiden Seiten viel experimentiert.
Die Mammuts zeigten sich weitgehend als spielbestimmend, ohne daraus zählbares Kapital zu schlagen – lediglich ein Treffer von Florian Imminger (14.) kam im ersten Abschnitt auf die Anzeigentafel.
Und bis zum zweiten Treffer war die Hälfte der Spielzeit nahezu aufgebraucht. Verteidiger Maximilian Raß hatte sich Offensiv durchgesetzt (30.). Dann allerdings brachen die Dämme. Milan Kopecky (37,) und erneut Florian Imminger stellten den Zwischenstand auf 4 : 0.
Den Schlussdrittel eröffneten die Mamuts mit einem Fehler- Scheibenverlust vor dem eigenen Tor, den Gästestürmer Andreas Strobl sich nicht entgehen ließ – 4 : 1 (41.). der Gegentreffer blieb jedoch ohne Konsequenzen – Marius Klein (45.), Johannes Schierghofer im Doppelpack (49. ) und in Unterzahl (54.) erhöhten auf 7 : 1 – ehe Maximilian Raß in Überzahl den Schlußpunkt setzen konnte  - 8 : 1(59.).
Beeindruckend wie das Team selbst bei dem Spielstand in den Schlussminuten noch um den Scheibenbesitz kämpfte – am Ehrgeiz mangelt  es dem Team der Mamuts in der kommenden Saison mit Sicherheit nicht – ein Funke der auch auf die Ränge übergreifen kann.



forstnatureboyzSC Forst unterliegt dem ESV Bad Bayersoien - Bezirksligist auf Augenhöhe

(BLL)  Klaus Müller vom ESV Bad Bayersoien machte am vergangenen Freitag beim Gastspiel in Peißenberg gegen den SC Forst den Unterschied aus. Müller war an allen drei Toren beteiligt, wobei er zwei selbst erzielte, das erste bereitete er als Assist vor. Somit endete das Spiel mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Die Spieler beider Mannschaften kennen sich aus früheren Zeiten, so war es nicht verwunderlich, dass der Gast spielerisch und kämpferisch mithielt.
Die erste Hälfte des ersten Drittels gehörte von den Spielanteilen her eher der Heimmannschaft, die zweite Hälfte den Gästen. Beide Torhüter zeigten im ganzen Spiel immer wieder ihre Klasse, in dem sie Angriffe des Gegners jeweils abwehren mußten. Martin Ullsperger wurde durch Ron Zinner auf Zuspiel von Andreas Krönauer zur 1:0-Führung der Nature Boyz überwunden, zugleich das erste Tor von Zinner für den SC in der 14. Spielminute. In dieser Phase des Spiels hätten beide Teams noch zu Torerfolgen kommen können.
Der zweite Spielabschnitt gehörte eher den Gästen. Trotzdem war es der junge Daniel Stöberl in der 27. Spielminute, der auf Zuspiel von Michael Kölbl auf 2:0 erhöhen konnte. Die Gäste wurden jedoch stärker und erspielten ihrerseits einige hochkarätige Chancen, doch Andreas Scholz, der kurzfristig für Max Bergmann eingesprungen war, zeigte einige Glanzparaden. Als dann jedoch zwei Forster Spieler auf der Strafbank saßen, schlug Thomas Maier in der 37. Minute zu und überwand Scholz zum 2:1-Pausenstand.
Im letzten Drittel ergriffen wieder die Gastgeber die Initiative, erspielten sich einige Chancen, die jedoch mit Geschick und einem guten Martin Ullsperger zunichte gemacht wurden. Forst drückte, Bayersoien konterte. Als die Hausherren einen Spieler mehr auf dem Eis hatten, hätten sie ihre Führung ausbauen können, doch dagegen hatte Klaus Müller etwas. Er nahm die Scheibe auf, fuhr im Alleingang auf Andreas Scholz zu und verlud diesen. Dies geschah in der 46. Spielminute. Beide Teams hätten noch eine Führung herstellen können, doch die Stürmer waren nicht in der Lage, ihre Chancen zu nutzen.
Da Penaltyschießen immer auch Glücksache ist, gewannen die Gäste, in Person von Klaus Müller durch den einzigen verwandelten Penalty.



kemptensharksGeneralprobe geht gründlich daneben – ESC Kempten verliert zweimal gegen Pfronten

(BLL)  Am Freitag bestritten die Sharks ihr erstes Auswärtsspiel der Saison, Gastgeber war der Ligakonkurrent vom EV Pfronten. Die Geschichte zum Spiel ist schnell erzählt, bereits in der zweiten Spielminute traf Pfronten zum 1:0 und zog den Oberallgäuern so gleich den Zahn. Im gesamten Spielverlauf hatten die Gäste dem Favoriten nicht wirklich viel entgegenzusetzen und so war es nicht verwunderlich, dass die Pfrontener die Partie schließlich mit 4:0 für sich entscheiden konnten. Zu viele Strafzeiten und eine schlechte Chancenauswertung taten ihr übriges zur Niederlage.
Für den Sonntag war dann eigentlich Wiedergutmachung auf der Agenda gestanden und zumindest in den ersten beiden Abschnitten machten die Sharks ihre Sache ganz ordentlich. Zwar merkte man der Partie an, dass sich kein Spieler so kurz vor Start der Punktspiele mehr wehtun wollt, immerhin hatte sich im Hinspiel schon Martin Zahora verletzt und pausierte. Diesmal hatten die Hausherren den besseren Start, Denis Adebar traf in Überzahl und brachte seine Farben mit 1:0 in Front. Ebenfalls mit einem Spieler mehr auf dem Eis konnten die „Falcons“ dreizehn Sekunden vor der Pausensirene ausgleichen.
Zwei weitere Überzahltore bekamen die Zuschauer dann im zweiten Abschnitt zu sehen. Allerdings fielen diese beide auf Seiten der Gäste und so stand es sieben Minuten nach der Pause schon 1:3, bevor Tobi Epp auf 2:3 verkürzen konnte. Der Stürmer fälschte einen Schuss von Verteidiger Scheffer unhaltbar ab und brachte sein Team so wieder näher ran. Weiter passierte im Mitteldrittel nicht viel mehr und der Schlussabschnitt sollte dann für die Entscheidung sorgen.
Man merkte aber auch hier, dass beide Teams nicht mit dem Fuß auf dem Gas agierten, und so sorgte eine eigentlich harmlose Aktion für die Entscheidung. Kemptens Verteidiger Kubena bekam eine streitbare Zeitstrafe aufgebrummt über die er sich eine Spur zu vehement beschwerte. Das veranlasste den Unparteiischen, ihm nicht nur eine, sondern gleich zwei Spieldauerstrafen zu verhängen. Ob zu Recht oder Unrecht bleibt fraglich, Fakt ist jedoch, dass dies seine Mannschaft so aus dem Tritt brachte, dass diese sich innerhalb von einer Minute Gegentreffer vier und fünf einfingen, und kurz darauf sogar noch das 2:6. Damit war die Partie eigentlich gelaufen, Jan Mühlberger pfiff seine Mannen zu sich an die Bande und bereinigte die Unordnung mit einer kurzen Auszeit. Diese trug auch kurz darauf Früchte, Philipp Birk und kurz darauf Alexander Henkel brachten die Sharks wieder auf 4:6 heran. Und so versuchte Mühlberger auch mit dem sechsten Feldspieler als Ersatz für Torhüter Zell das unmögliche zu schaffen und vielleicht doch noch einen weiteren Treffer zu erzwingen. Das misslang aber und so blieb der Schlusspunkt zum 4:7 den Gästen vorbehalten.
Am kommenden Freitag, den 07.10. um 19:30 Uhr beginnt die Punkterunde mit dem Heimspiel gegen den SC Forst. Tickets für das Top-Spiel gegen den EV Füssen erhalten Sie im Vorverkauf in der Eisstadiongaststätte „SHARKS“



ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn entscheidet Stadtderby klar für sich

(BLL)  Beim ersten Aufeinandertreffen zwischen dem EHC Königsbrunn und dem EV Königsbrunn hatte der EHC das bessere Ende für sich. Mit einem deutlichen 20:1 siegte die Mannschaft von Erwin Halusa und gab sich kaum Blößen.
Von Anfang an zeigten die Spieler des Bezirksligisten EV Königsbrunn großen Einsatz gegen die eine Liga höher spielende Mannschaft des EHC. Das Spiel wurde dennoch zu jedem Zeitpunkt fair geführt. Ein Klassenunterschied war jedoch klar sichtbar, so dass es nach den ersten 20 Minuten schon 5:0 für den EHC stand. Auch im Mitteldrittel war der Landesligist deutlich besser und erlaubte sich nur wenige Fehler, so dass es vor dem Schlussdrittel 11:1 gegen den EV stand. EHC-Goalie Stephan Balleis war kaum beschäftigt und musste nur einen Treffer hinnehmen. In den letzten 20 Minuten nutzte der EHC seine Chancen effektiver und entschied am Ende die Partie mit 20:1 klar für sich. Für den EHC geht es am Sonntag gegen den HC Landsberg weiter, der Bayernligist hat sich dieses Jahr Platz 1 als Ziel gesetzt und wird der härteste Gegner der Vorbereitung sein.
Vorstand Tim Bertele warnt nach dem hohen Sieg vor zu viel Euphorie: “Wir hätten heute ein paar Tore mehr schießen müssen und haben einige Chancen leichtfertig liegen gelassen. Gegen Landsberg dürfen wir uns keinerlei Fehler leisten und müssen kompakt auftreten.“

EHC Königsbrunn schlägt überraschend den Favoriten
Die Zuschauer in der Königsbrunner Eisarena staunten nicht schlecht als der EHC den eine Liga höher spielenden Bayernligisten HC Landsberg mit 5:3 besiegte. Die Gastgeber zeigten eine beeindruckende Leistung und begeisterten das heimische Publikum.
Die „Riverkings“ des HC Landsberg hatten sich ihr letztes Vorbereitungsspiel sicher anders vorgestellt, der EHC war von Beginn an präsent und präsentierte sich als Gegner auf Augenhöhe. Torszenen waren anfangs aber eher Mangelware. In der zehnten Spielminute legte Königsbrunn durch einen Treffer von Pascal Rentel zum 1:0 vor. Landsberg versuchte zwar den Gegentreffer zu erzielen, scheiterte aber immer wieder am hervorragend aufgelegten EHC-Keeper Markus Kring. Im Gegenzug generierte auch Königsbrunn Torchancen und überzeugte durch großen Kampf. Weitere Treffer wollten aber bis Drittelende nicht mehr fallen. Gleich nach Wiederanpfiff legte Rentel mit dem 2:0 nach, kurz darauf hämmerte Patrick Zimmermann den Puck zum 3:0 ins gegnerische Netz. Der EHC hatte nun seine beste Phase im Spiel und agierte druckvoll vor dem Landsberger Tor. Mitten in dieser Druckphase erzielte der HC aber den Anschlusstreffer, doch eine Minute später legte Königsbrunn durch den spielfreudigen Pascal Rentel zum 4:1 nach. Die Sensation lag nun in der Luft, jetzt machten sich jedoch die Strapazen der letzten Tage beim EHC bemerkbar. Bis Drittelende fielen aber keine Tore mehr. Gleich nach Wiederanpfiff machte Landsberg mächtig Druck und verkürzte auf 4:2. Bei Königsbrunn häuften sich jetzt die Strafzeiten, die Riverkings verpassten es aber selbst in doppelter Überzahl zu punkten. Kurz vor Spielende erzielte dann David Hornak das 5:2, damit war die Partie entschieden. Landsberg netzte kurz vor Schluss zwar noch zum 5:3 ein, konnten aber eine Niederlage gegen den EHC nicht mehr verhindern. Königsbrunn siegte dank einer geschlossenen und kämpferisch starken Mannschaftsleistung und brachte so dem zweiten Bayernligisten eine unerwartete Niederlage bei.
EHC-Trainer Erwin Halusa freute sich über den Sieg: „Landsberg hat uns unterschätzt und deswegen verloren. Meine Mannschaft zeigte heute großen Kampfgeist und ließ den Puck teilweise sehr gut laufen. Der Sieg war absolut verdient!“



pfrontenfalconsPfronten Falcons mit Siegen zum Ende der Vorbereitung

(BLL)  Am Wochenende absolvierten die Pfrontener ihre letzten beiden Spiele in der Vorbereitungsphase und beide Male ging es gegen die Sharks aus Kempten. Die Falcons mussten hierbei sowohl auf Florian Häfele, Markus Bach und Joel Titsch verzichten, am Sonntag fiel auch noch Thomas Böck kurzfristig aus, dennoch standen Trainer Herbert Gmeinder in beiden Begegnungen genügend  Spieler zur Verfügung. Diese konnten sowohl am Freitag im Heimspiel mit dem 4:0 (2:0/0:0/2:0), sowie am Sonntag in Kempten beim 4:7 (1:1/1:2/2:4) die Partien jeweils für sich entscheiden.  Am Freitag Abend erwischten die Ostallgäuer einen guten Start und konnten durch Stefan Schödlbauer (Weixler) bereits in der 2. Spielminute in Führung gehen. Im weiteren Verlauf erhöhte Thomas Böck (Kleinhans/Ziegler/Poloczek) durch zwei weitere Treffer das Ergebnis auf 3:0, ehe Yannick Poloczek (Ziegler) mit dem 4:0 in der 51. Spielminute den Schlusspunkt setzte. Die Falcons konnten sich am Ende klar und verdient gegen den Ligakonkurrenten durchsetzen, einen großen Anteil hatte hierbei auch Pfrontens Schlussmann Andreas Jorde, der seinen Kasten sauber hielt. Im Rückspiel am Sonntag, hütete Fabian Mölle das Tor der Falcons, auch er zeigte eine gute Leistung, auch wenn er am Ende viermal hinter sich greifen musste. Im Gegensatz zum Hinspiel fanden beide Mannschaften nur schwer in die Partie, es brauchte demnach eine Überzahlsituation, die zum ersten Treffer führen sollte. In der 12. Minute nutzten die Sharks eine solche Überzahl durch Denis Adebahr (Henkel/Epp) zum 1:0. Den Falcons gelang jedoch noch kurz vor Drittelende durch Verteidiger Stefan Schödlbauer (Wiedmann/Albl) der Ausgleich, auch dieser Treffer wurde bei eigener Überzahl erzielt. Im Mitteldrittel sollten sich zumindest die Pfrontener steigern können, das Spielniveau blieb jedoch weiterhin im unteren Bereich. Sebastian Weixler (Hack), sowie Matthias Ziegler (Poloczek/Bickl) trafen für die Falcons, Kempten verkürzte durch Tobias Epp (Scheffer) auf 2:3, mit diesem Ergebnis ging es dann in das Abschlussdrittel, in welchem Kemptens Spieler Marcus Kubena zunächst im Mittelpunkt stehen sollte. Der Verteidiger der Sharks, wollte eine gegen ihn ausgesprochen Strafe wegen Hakens nicht akzeptieren und erhielt vom Unparteiischen daraufhin zusätzlich eine Disziplinarstrafe, auch mit dieser Entscheidung schien Kubena nicht einverstanden und ließ dies den Schiedsrichter wissen. Dieser wiederrum erhöhte das Strafmaß, so dass der Kemptener nun vorzeitig zum Duschen musste. Von diesen Strafzeiten profitierten die Falcons, die in Überzahl durch zwei Treffer durch Kevin Kleinhans (Ziegler) und Matthew Schön (Stammler) für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende konnten die Hausherren zwar noch zwei weitere Treffer durch Philipp Birk (Neu) und Alexander Henkel (Epp) erzielen, an einem Sieg der Falcons änderte dies jedoch nichts, da wiederrum die Pfrontener durch Sebastian Weixler (Wiedmann) und Johannes Albl für die Treffer zum 4:7 aus Sicht der Gastgeber sorgten. Angesichts der beiden Erfolge war man im Lager der Falcons natürlich zufrieden, konnte man immerhin gegen einen Ligakonkurrenten gewinnen, allerdings ließ die dargebotene Leistung vom Sonntag nicht gerade Euphorie aufkommen. Dies dürfte auch einigen Füssenern, welche sich im Kemptener Eisstadion aufhielten, nicht verborgen geblieben sein. Es wird also eine Leistungssteigerung nötig sein, wenn in einer Woche die Landesliga in die neue Saison startet. 



evaichEV Aich: Ansprechende Leistung gegen den TSV Schliersee

(BBZL)  Am Freitagabend traf unsere Mannschaft im ersten Saisonvorbereitungsspiel auf den TSV Schliersee. Die Gäste reisten nur mit einer Rumpftruppe an, während unser Coach mit drei kompletten Reihen und zwei Torwarten arbeiten konnte.
Das Spiel begann schnell mit Chanchen auf beiden Seiten und der Aicher Goalie Konstantin Mayer und sein Gegenüber hatten genügend Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Erst nach knapp 14 Minuten gelang Andi Koller nach Vorarbeit von seinem Bruder Christian und Alexander Neumeier der erlösende Treffer zum 1:0. Nur 42 Sekunden später schob unser US-Boy Matt Puntureri nach Vorarbeit von Andi Koller den Puck zum 2:0 ins gegnerische Netz. Mit diesem Zwischenstand gingen die beiden Teams in die Drittelpause.
Im Mittelabschnitt nach nur 1:17 war es erneut Matt Puntureri, diesmal nach Vorarbeit von Herbert Jarczyk, der den Treffer zum 3:0 markierte. Knappe 10 Minuten später überwand Alexander Scholz nach Vorarbeit von Daniel Korn den gegnerischen Goalie zum 4:0. Der EV Aich hatte nach der Hälfte des Spiels den Torwart gewechselt – Alex Winklmaier stand nun zwischen den Pfosten. In der 38. Spielminute kamen die Gäste in einer schön rausgespielten  2 -1 Situation nahezu unbedrängt  vor’s Aicher Tor und unser Goalie musste sich geschlagen geben. Knapp eine Minute später stellte Waldemar Kunstmann, nach Vorarbeit von Markus Bauer, aber den 4-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Zwischenergebnis von 5:1 gingen die Teams in die zweite Drittelpause.
Der Schlußabschnitt war geprägt von zerfahrenen Aktionen, vielen Abseitssituationen und Strafzeiten auf beiden Seiten. Am Spielstand änderte sich nichts mehr – der EV Aich gewann souverän mit 5:1.
Bereits am Samstag, 01.10.16, findet um 20.30 Uhr in Ausgsburg-Haunstetten das nächste Vorbereitungsspiel gegen die Woodstocks Augsburg statt.



esvbadbayersoienBayersoien auch gegen Landesligist SC Forst erfolgreich!

(BBZL)  Wieder ein Sieg für den ESV und wieder ging es ins Penaltyschießen!
Zum dritten Mal in Folge entschied der  ESV Bad Bayersoien ein Spiel im Penaltyschießen. Es scheint ihnen zu liegen und zeigt, dass es den Soiern nicht an Nervenstärke mangelt. Aber jetzt von Anfang an.
Beide Mannschaften legten  von Beginn an mit Vollgas los und Bayersoien konnte sich auch gleich im Drittel des SC Forst festsetzten aber diese kurze Drangphase währte nicht lange. Die Gastgeber eroberten nach wenigen Minuten das Feld zurück und setzten den ESV unter Druck. In der 13. Spielminute zog Ex-Schongau Ron Zinner von der Blauen ab. Ullsperger, im Tor des ESV, war die Sicht versperrt so passierte die Scheibe die Linie zum 1:0. Forst war bemüht die Führung weiter auszubauen aber Ullsperger ließ keinen weiteren Treffer mehr zu.
Im zweiten Drittel wollten es die Soier besser machen aber auch Andreas Scholz, im Tor der Forster hatte einen Sahne Tag. Ein ums andere Mal scheiterten die Soier Stürmer an ihm. Etwas überraschend dann das 2:0 für Forst. Durch eine Nachlässigkeit der Defensive in der neutralen Zone konnte Forst die Führung weiter ausbauen. Erst als zwei „Nature Boys“ in der Kühlbox saßen konnte Bayersoien den Anschlusstreffer erzielen.
Auch im letzten Drittel war ein Klassenunterschied nicht zu sehen und so konnte Klaus Müller in Unterzahl die Scheibe ergattern und zum verdienten 2:2 einnetzten. Dieses Ergebnis stand auch nach 60 Minuten auf der Anzeigentafel. Somit ging es ins Penaltyschießen. Forst durfte in Form Timo Weindl beginnen. Der fand seinen Meister allerdings in Martin  Ullsperger. Im Gegenzug war Klaus Müller für den ESV erfolgreich. Ullsperger parierte auch den Penalty von Daniel Stöberl. Der Neu-Soier Markus Hirschvogel hätte dann schon alles klar machen können aber da hatte Andreas Scholz was dagegen. Nun standen Martin Ullsperger und Andreas Estermaier im Focus. Wieder war Ullsperger der Sieger und somit der ESV Bad Bayersoien.
Ein schnelles, intensives Spiel auf Augenhöhe mit einem leistungsgerechten 2:2 nach 60 Minuten. Hans Schmaußer war im Großen und Ganzen zufrieden mit der Leistung. Die Reihen finden immer besser zusammen. Kommenden Sonntag dann das letzte Vorbereitungsspiel des ESV Bad Bayersoien gegen den Bezirksligavize ERC Lechbruck.



diezlimburgrocketsAufgeben war keine Option: Diez-Limburg Rockets holen Punkt beim Meister in Ratingen

(RLW)  Die EG Diez-Limburg ist mit einem überraschenden Punktgewinn in die neue Saison in der Regionalliga West gestartet. Der Aufsteiger entführte beim 6:7 (2:3, 4:0, 0:3) nach Penaltyschießen beim Vorjahresmeister Ratinger Ice Aliens einen Zähler. Die Rockets bewiesen dabei eine beeindruckende Moral und glichen die Partie nach zwischenzeitlichem 3:6-Rückstand im letzten Drittel noch zum 6:6 aus. 29 Sekunden waren gespielt, da hatten die Rockets bereits das erste sportliche Ausrufezeichen in Ratingen gesetzt. Wochenlang hatte EGDL-Trainer Holger Pöritzsch den passenden Nebenmann für den Kanadier Matt Fischer und den Tschechen Martin Brabec in der ersten Sturmreihe gesucht. Beim Saisonauftakt schenkte er Fynn Koch das Vertrauen in dessen erstem Jahr bei den Senioren. Koch bedankte sich auf seine Weise - mit dem frühen Führungstreffer für die EGDL. Noch besser: Nach neun Minuten stand es bereits 2:0 für Diez-Limburg, diesmal hatte Martin Brabec einen Schuss unhaltbar für Ratingens Keeper Christoph Oster abgefälscht. „Ich denke wir haben Ratingen zu Beginn mit unserem Tempo ziemlich überrascht“, sagte Pöritzsch. Ärgerlich: Die Ice Aliens, die bei Fünf-gegen-Fünf zunächst kaum Akzente setzen konnten, bekamen ausreichend Gelegenheit, in Überzahl ins Spiel zurückzufinden. Stepan Kuchynka (17.), Matthias Potthoff (19.) und Dennis Fischbuch (23.) trafen jeweils bei einem Mann mehr auf dem Eis und glichen die Partie zum 3:3 aus. Zuvor hatte Andrej Teljukin (18.) in Unterzahl zum zwischenzeitlichen 3:1 für die EGDL getroffen. Es dauerte bis zur 30. Spielminute, ehe auch ein Ratinger Spieler erstmals in die Kühlbox musste. Unabhängig von Über- oder Unterzahlspiel machten die Rockets im zweiten Drittel einen entscheidenden Fehler: Sie wichen von ihrem Gameplan ab. „Mit einem Mann forechecken und mit vier Mann hinter die Scheibe, so war eigentlich der Plan“. sagte Pöritzsch. Doch nach dem starken Beginn bekamen die Raketen Flügel. „Wir wollten hinten gut stehen und mit unseren schnellen Leuten kontern. Plötzlich aber haben wir versucht mitzuspielen und Ratingen hat die Räume gnadenlos ausgenutzt.“ In der Tat: Mit 0:4 verloren die Gäste
dieses zweite Drittel. Sebastian Schröder (27.), Marvin Moch (33.) und Alexander Schneider (35.) erhöhten auf 6:3. Die Partie schien schon vor dem letzten Drittel entschieden. „Wir haben uns in der zweiten Pause vorgenommen, Ratingen erhobenen Hauptes zu verlassen“, sagte Pöritzsch. „Die Idee war: Vielleicht ein schnelles Tor machen und schauen, ob Ratingen noch einmal nervös wird.“ Und in der Tat: Matt Fischer (41.) besorgte das schnelle Tor zum 4:6, die Ice Aliens waren plötzlich von der Rolle. Zehn Minuten vor dem Ende traf Nils Krämer zum 5:6 (51.), weitere fünf Minuten später traf Martin Brabec in Unterzahl zum Ausgleich (56.). „Im letzten Drittel ist uns alles gelungen und Ratingen nichts mehr“, sagte der Trainer. „Wir hatten aber auch Glück, etwa als die Gastgeber den Pfosten getroffen haben.“ Dennoch: Der Punkt nach 60 Minuten war hochverdient. Der Aufsteiger hatte dem Meister mit einem couragierten Auftritt in den Schlussminuten sogar an den Rande einer Niederlage gebracht. Dabei hatten neben Fabian Heyde und Philipp Laufer (Förderlizenz) auch Daniel Niestroj, Patric Kaliszewski und Christoph Röhr gefehlt. "Igor Engelmann hat im Sturm ausgeholfen und seinen Job super gemacht." Im anschließenden Penaltyschießen machte Alexander Schneider mit dem einzigen verwandelten Penalty den Extrapunkt für Ratingen perfekt. „Natürlich bist du dann im ersten Moment erst einmal enttäuscht“, sagte Pöritzsch. „Aber ich bin natürlich absolut stolz auf diese Mannschaft. Die Jungs haben nach dem 3:6 Charakter bewiesen und sind noch einmal zurückgekommen. Vor dem Spiel hätte ich diesen Punkt sofort genommen.“ Für die Rockets geht der Blick nun nach vorne: Am kommenden Freitag feiert die EGDL ihren Heimauftakt mit dem Heimspiel gegen die 1b des EC Bad Nauheim. Die Partie in der Diezer Eissporthalle beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Der Rockets-Sponsor „Limburger Sicherheitstechnik Hillebrand & Lotz“ hat das Heimspiel „gekauft“ und ermöglicht somit allen Besuchern kostenfreien Eintritt.



dinslakenerkobrasDer Südpark bleibt kein gutes Pflaster für die Dinslaken Kobras

(RLW)  Den Start in die Meisterschaftsrunde hatte man sich in Dinslaken sicherlich ganz anders vorgestellt.  Denn beim Neusser EV gab es wieder einmal nichts zu ernten. Mit 5:7 (2:1; 2:4; 1:2) ging das Auftaktspiel für die Kobras daneben.
Ihre optische Überlegenheit von Beginn an vermochten die Giftschlangen nicht in Tore umzumünzen.
Im Gegenteil: Nach gut 9 Spielminuten nutzten die Gastgeber einen ihrer wenigen Vorstöße zur 1:0-Führung. Ein Überzahlspiel vier Minuten später verhalf den Kobras, ins Spiel zurück zu kommen. Stefan Dreyer lenkte einen Schuss gekonnt in das von Mario Matuschik gehütete Tor zum 1:1-Ausgleich. Und es kam noch besser, als in Spielminute 17 Philipp Heffler ein Zuspiel der Neusser korrekt antizipierte, den Puck abfing und seinen Alleingang mit einem schönen Schuss in den rechten oberen Winkel abschloss. Bei diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Doch wer dachte, die 2:1-Führung würde etwas Ruhe in das Spiel der Kobras bringen, sah sich getäuscht. Insbesondere Zuordnungsprobleme in der Defensive brachten den NEV immer wieder gefährlich vor das von Felix Zerbe gehütete Gehäuse und es war nur eine Frage der Zeit, wann der Dinslakener Schlussmann zum zweiten Mal überwunden werden würde.
Ein Doppelschlag der Heimmannschaft innerhalb von 18 Sekunden leitete die Wende in diesem Spiel ein. Jetzt wirkte das Grygiel – Team erst recht verunsichert und musste den NEV bis zur 34. Minute auf 5:2 davonziehen lassen. Nach Treffer Nummer 5 musste Felix Zerbe das Tor verlassen; seine Schutzmaske war defekt und ließ sich auch nicht kurzfristig reparieren. Von nun an stand Lukas Schaffrath zwischen den Pfosten.
Langsam bekamen die Dinslakener wieder Oberwasser und nahmen mit zunehmender Spielzeit immer mehr das Heft in die Hand. Mit Erfolg: Philipp Heffler mit Treffer 2 und Michal Plichta brachten das Team um Kapitän Haßelberg bis zum zweiten Pausentee wieder auf Schlagdistanz heran.
Im Schlussabschnitt knüpften die Niederrheiner nahtlos an das gute Ende des Mitteldrittels an und konnten ihre Bemühungen auch belohnen. Erneut war es Michal Plichta, der den Kobra-Anhang jubeln ließ. Diesmal mit seinem Überzahltreffer zum 5:5-Ausgleich in der 48. Spielminute. Die Kobras hatten jetzt Puck und Gegner fest im Griff und ein Sieg war zu diesem Zeitpunkt viel wahrscheinlicher als eine Niederlage. Doch eine Strafzeit gegen die Kobras sollte dann doch das Unwahrscheinliche wahrmachen. Denn die Neusser erzielten 6 Minuten vor dem Ende bei einfacher numerischer Überlegenheit dank ihrer großen Passgenauigkeit und ihres Torjägers Holger Schrills die vorentscheidende 6:5-Führung. Als die Giftschlangen in der verbleibenden Spielzeit nun alles nach vorne warfen, wurden sie noch einmal klassisch ausgekontert und Thimo Dietrich erzielte 5 Minuten vor Spielschluss den entscheidenden siebten Treffer für das Team vom Südpark. Das darauffolgende Anrennen der Gäste sorgte für keine weitere Veränderung auf der Stadionuhr.



ratingenRatinger Ice Aliens: Knappes „Happy End“ im Penaltyschiessen!

(RLW)   Aus der Theaterwelt ist bekannt, dass eine pannenreiche Generalprobe ein gutes Omen für die nachfolgende Saison sein soll. Beim ersten Heimauftritt der Ice Aliens im Spiel um Punkte in der Meisterschaft hatten zumindest die rund 400 Zuschauer ihren Spaß, denn die Begegnung war spannend bis zum Schluss und bot jede Menge Tore! Alexander Jacobs, der Trainer der Außerirdischen, kommentierte das 7:6 n.P. (2:3; 4:0; 0:3; 1:0) seines Teams jedoch mit „Es gibt einige Dinge, die wir in der kommenden Woche besprechen müssen! Diez-Limburg hat ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben dem Gegner auch zu viel Raum gelassen und zu viele unserer Chancen nicht genutzt. Im letzten Drittel ist dann so ziemlich alles schiefgegangen, was schiefgehen kann, unsere komplette Ordnung war weg.“
Der Aufsteiger aus Diez-Limburg überraschte die Hausherren mit seiner aggressiven Spielweise und mit temporeichen Angriffen über seine schnellen, agilen Stürmer, die immer wieder wie Speerspitzen durch die Aliensverteidigung hindurchstießen. Nach 29 Sekunden musste Ratingens Goalie Christoph Oster das erste Mal hinter sich greifen, in der neunten Minute erhöhten die Gäste auf 0:2. Allerdings ließen sich die Rot-Weißen davon nicht beeindrucken und setzten den Gegner jetzt verstärkt unter Druck. Die teilweise rustikale Verteidigungsarbeit der Gäste quittierte der Referee mit mehreren kleinen Strafen. Ein Powerplay nutzte Štěpán Kuchynka (Dominik Scharfenort/Dennis Fischbuch), nach einem perfekten Zuspiel in den Lauf, in der 17. Minute dann auch zu einem „nachklingenden“ Schuss in den rechten Winkel des gegnerischen Gehäuses. Diez-Limburg düpierte in Unterzahl kurz darauf aber wiederum die Aliens, indem man einen groben Schnitzer in deren Hintermannschaft zu einem „shorthander“ zum 1:3 verwertete. Damit waren die turbulenten, letzten Minuten dieses Drittels aber noch nicht vorbei, denn Matthias Potthoff (Dennis Appelhans/Pascal Behlau) verkürzte in der 19. Minute aus der Nahdistanz, kurz vor Ablauf der Strafe für die Diez-Limburg Rockets, noch auf 2:3.
Das Mitteldrittel stand dann ganz im Zeichen der Außerirdischen, die in diesen zwanzig Minuten vier Tore schossen und 6:3 in Führung gingen. Dennis Fischbuch (Štěpán Kuchynka/Milan Vanek) sorgte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für den Ausgleich [23.], Alexander Schneider legte in der 27. Minute für Sebastian Schröder zum 4:3 auf und Marvin Moch vollstreckte in der 33. Minute, nachdem Pascal Behlau den Puck in der gegnerischen Verteidigungszone erkämpfte, zum 5:3. Im Slot angespielt erhöhte Alexander Schneider (Sebastian Schröder/ Matthias Hornig) in der 35. Minute mit einem Heber auf 6:3. Ratingen versäumte es in dieser Phase weitere Tore zu machen, Diez-Limburg verlegte sich auf „gesunde“ Eishockeyhärte und bot mindestens eine „hochwertige Schauspielleistung“. Man kann dem Diez-Limburger Spieler nur wünschen, dass er sich von seiner schweren Schwalbe hoffentlich schnell erholt, die ein fast vollkommen regungsloser Florian Pompino „verursachte“!
Nach durchaus gutem Start in den Schlussabschnitt verloren die Spieler von Coach Alexander Jacobs aber ihren „Spielfluss“, sodass sich spielerisch stark auftrumpfende Rockets ins Match zurückkämpften und durch drei Toren den verdienten 6:6-Ausgleich erzwangen. Im sich anschließenden Penaltyschiessen behielt RIA-Keeper Christoph Oster die Oberhand gegenüber den anlaufenden Diez-Limburger Schützen und Alexander Schneider erzielte das „game winning goal“ durch einen platzierten Flachschuss in die rechte, untere Torecke des Diez-Limburger Tors.



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Montag 3.Oktober 2016
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