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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 21.November 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nord und Regionalliga Ost.



duesseldorferegKampf und Leidenschaft als Reaktion / Düsseldorfer EG gelingt Coup -
4:2 Erfolg
gegen Köln

(DEL)  Die DEG gewinnt das 212. Rheinderby gegen die Kölner Haie mit 4:2 (2:0; 2:1;
0:1). Über weite Phasen des Spiels konnte das Publikum im ISS DOME traumhaftes
Düsseldorfer Eishockey bestaunen – Köln agierte besonders zu Beginn
eher als Zuschauer. Durch Kampf und Leidenschaft gelang eine hervorragende
Antwort auf die aufkommende Kritik.
Die Vorzeichen standen nicht gut - Titelaspirant Köln kam zur kriselnden DEG.
Aber Derbys haben nun einmal ihr eigenes Eis. Das bewiesen die Rot-Gelben
eindrucksvoll nach 53 Sekunden: 1:0-Führung! Eddi Lewandowski verwandelt einen
abgefälschten Schuss von Alexej Dmitriev unhaltbar. Der ISS DOME kochte
und auch auf dem Eis brodelten die Emotionen. Von den Haien kam trotz Powerplay
wenig. Im Gegenteil: Strodel scheiterte knapp mit einem Breakaway am
Pfosten! Der KEC anschließend mit vereinzelten Möglichkeiten, aber keine Gefahr
für unsere 35. Und es kam noch besser: Maxi Kammerer hält die Kelle in
einen Hammer von Daschner – 2:0 (11,35)! Danach die Haie mit mehr Druck.
Niederberger pariert mehrfach glänzend. Kurz vor Ende des Drittels half Köln erneut
der Pfosten nach einem Schlenzer von Nowak. Eine spannende, schnelle
und hitzige Partie ging in die Pause.
Das Drittel begann mit einer Spieldauer für den Kölner Ryan Jones. Stockschlag
mit Verletzungsfolge, das Opfer war Bernhard Ebner. Das fünfminütige
Powerplay konnte die DEG allerdings nicht verwerten, zu gut standen die Haie
in der Defensive. Das Kölner Überzahlspiel im Gegenzug, ebenfalls komplett
harmlos. Dann rastete der ISS DOME zum dritten Mal an diesem Abend aus.
Ein perfekt gespielter Zwei-auf-Eins Konter sorgte für das 3:0! Brandt legte vor
dem Tor quer auf Dmitriev – so einfach kann Eishockey sein (31,40). Die
13.205 Zuschauer verwandelten das Stadion in einen Hexenkessel. Ausgerechnet
der ehemalige Düsseldorfer Travis Turnbull trübte dann die Stimmung. Er
nutzte - dann doch mal - ein Kölner Powerplay und erzielte das 1:3 (34,27). Jubeln
konnten die Haie allerdings nur kurz: Wieder ging ein Kölner – Patrick Hager
- mit Spieldauer vom Eis. Und es dauerte ganze neun (!) Sekunden. Rückkehrer
Adam Courchaine ließ Wesslau keine Chance (35,18). So endete das
Mitteldrittel.
Zunächst egalisierten sich beide Teams im Schlussdrittel. Dann wurde es Zeit für
eine Einzelaktion – leider auf der falschen Seite. Sebastian Uvira dekte sich hervorragend
durch die DEG-Verteidigung und vollstreckte dann eiskalt (43:59).
Courchaine hatte im Gegenschlag die Großchance zum 5:2, scheiterte aber ganz
knapp am starken Wesslau. Köln durch das Tor beflügelt mit einer Drangperiode.
Unsere 35 mehrfach mit Glanzparaden. Zu Beginn der letzten zehn Minuten war
es dann ein Spiel mit offenem Visier. Beide Mannschaften feuerten aus allen Situationen.
Das Kölner Manko blieb das uneffektive Powerplay - zahlreiche Chancen
fanden in Niederberger ihren Meister. Die letzten beiden Spielminuten boten
nochmal Platz auf dem Eis. Vier gegen vier wurde gespielt. Trotz leerem Kölner-
Tor passierte nichts mehr. Der verdiente Sieg war besiegelt.
Ausblick: Die DEG begibt sich auf eine längere Auswärtstour. Gestartet wird kommenden
Mittwoch bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg (19.30 Uhr). Am
Freitag folgt dann der Auftritt in der Hauptstadt (19.30 Uhr).



mannheimeradlerAdler Mannheim: Festerlings Premiere krönt Auswärtssieg

(DEL)  Mit seinem ersten DEL-Treffer für die Adler hat Garrett Festerling den Mannheimer 2:1-Sieg in Iserlohn perfekt gemacht. Die zwischenzeitliche Führung durch Jason Jaspers glich Luke Adam aus.
In einer umkämpften Partie erwischten die Adler einen denkbar ungünstigen Start. Jason Jaspers bekam völlig frei vor dem Tor die Scheibe, behielt die Nerven und brachte Iserlohn damit in Führung (3. Spielminute). Die Adler gaben aber schnell die passende Antwort. In Überzahl wurde Luke Adam rechts vor dem Tor von Mathieu Carle angespielt, drehte sich einmal um die eigene Achse und ließ Chet Pickard keine Abwehrchance (5.).
Ronny Arendt hätte wenig später mit etwas mehr Egoismus abschließen können (10.), im Powerplay scheiterte Ryan MacMurchy vom linken Bullykreis (11.). Dass die Roosters per Shorthander erneut in Führung gingen, das verhinderte Dennis Endras gegen Blaine Down (ebenfalls 11.). Marcel Goc aus dem Slot (16.), MacMurchy mit einem Pfostentreffer (17.), Danny Richmond (18.) und Daniel Sparre (19.) verpassten die Mannheimer Führung.
Im zweiten Durchgang waren Torchancen noch seltener. Die beste vereitelte Endras, als er den Penalty von Boris Blank entschärfte (25.). Die Adler taten sich nach vorne schwer und verpassten es, sich hochkarätige Chancen zu erarbeiten. David Wolf und Danny Richmond versuchten es aus der Distanz, scheiterten aber an Pickard (beide 28.).
Nach einem Schuss von Aaron Johnson stocherten Marcel Goc und MacMurchy nach (33.), aus dem Slot verpasste Chad Kolarik die Führung (34.). Kurz vor der Pause hatte Troy Milam die Iserlohner Führung auf dem Schläger, doch erneut konnten sich die Adler auf Endras verlassen (40.).
Auch im letzten Abschnitt hatten die Adler Pech beim Abschluss: Luke Adam traf nach feinem Doppelpass mit Kolarik nur die Latte (44.). Iserlohn hatte arge Probleme, strukturiert nach vorne zu spielen und machte es der Mannheimer Defensive damit sehr leicht. MacMurchy scheiterte aus spitzem Winkel am Schoner von Pickard (49.).
Die Adler waren das engagiertere Team und sie belohnten sich dafür. Danny Richmond legte mit viel Übersicht auf Garrett Festerling quer, der nur noch einschieben musste – die Vorentscheidung im Powerplay (51.). In den Schlussminuten warf Iserlohn alles nach vorne und nahm Pickard aus seinem Tor, Druck oder gar Gefahr für das Gehäuse von Endras sollte aber nicht mehr entstehen.



ehcredbullmuenchenSiebter Sieg in Folge für die Red Bulls München / SWW – RBM 1:2 | David Leggio: „Es war über 60 Minuten ein hartes Spiel“

(DEL) Der EHC Red Bull München hat bei den Schwenninger Wild Wings mit 2:1 (1:0|0:0|1:1) gewonnen. Vor 3.227 Zuschauern feierte das Team von Don Jackson den siebten Sieg in Folge. Maximilian Kastner brachte die Red Bulls im ersten Drittel in Führung. Im Schlussabschnitt erhöhte Michael Wolf auf 2:0. Danach verteidigten die Gäste mit Glück und einem starken David Leggio im Tor die Führung. Kurz vor Schluss konnte Schwenningen verkürzen, die Red Bulls ließen aber nur diesen einen Treffer zu.
In den ersten Minuten hatten beide Teams Schwierigkeiten, sich Chancen zu erspielen. Die Münchner näherten sich in Überzahl erstmals dem Schwenninger Tor an. Wenige Sekunden, nachdem die Wild Wings wieder komplett waren, fälschte Maximilian Kastner einen Abeltshauser-Schuss zur Führung ab. Die Gäste hatten zwar mehr Spielanteile, die Hausherren blieben aber bei Kontern gefährlich. Aus einem dieser Gegenangriffe resultierte Schwenningens beste Chance vor der ersten Drittelpause, Andreé Hult scheiterte mit seiner Direktabnahme allerdings an David Leggios Fanghand (9.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigten die Münchner, warum sie in den letzten sechs Spielen nur einen Gegentreffer in numerischer Unterlegenheit kassierten. Schwenningen ließ die Scheibe im Powerplay zwar durch die eigenen Reihen laufen, in Abschlusspositionen kamen sie aber nicht, weil die Red Bulls stark verteidigten. In der Folge war die Partie ausgeglichen. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, David Leggio im Münchner Tor und sein Gegenüber Joey MacDonald erwischten aber einen guten Tag und ließen vor der zweiten Pause keine weiteren Treffer zu.
Der Schlussabschnitt begann mit einem Powerplay der Hausherren, die beste Möglichkeit in dieser Situation hatte aber Jason Jaffray. Der Angreifer der Münchner lief alleine auf das Schwenninger Tor zu, verzog aber knapp. Auf der Gegenseite streifte ein Schuss von Will Acton die Latte (46.). In der 49. Minute war Acton noch näher dran am Ausgleich, der Innenpfosten rettete aber für den schon geschlagenen David Leggio. München hatte in dieser Phase Glück – und schlug dann eiskalt zu. In Unterzahl passte Jason Jaffray an den langen Pfosten auf Michael Wolf, der den Schläger hinhielt und zum 2:0 traf (50.). München verteidigte die Zwei-Tore-Führung bis in die vorletzte Minute. Da brachte Daniel Schmölz die Hausherren auf einen Treffer heran, für mehr reichte es aber nicht mehr.



ecbadnauheim1:3-Niederlage ersatzgeschwächter Roter Teufel Bad Nauheim in Kaufbeuren - "Strafen im zweiten Drittel haben uns aus dem Spiel gebracht"

(DEL2)  Mit 1:3 (0:0, 0:3, 1:0) verloren ersatzgeschwächte Rote Teufel des EC Bad Nauheim heute Abend das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren, das somit den fünften Sieg in Folge einfährt und damit eins der Teams der Stunde in einer engen DEL2 bleibt. "Wir trafen heute auf einen sehr selbstbewussten Gegner, dem wir es im ersten Drittel jedoch sehr schwer gemacht hatten. Wir haben dort gut dagegen gehalten und eins der vielleicht besten Auswärtsdrittel gespielt. Dann kamen aber die Strafen im zweiten Drittel, die vielleicht unstrittig waren, wo man aber auch auf der Gegenseite öfter hätte pfeifen können. So haben uns die Strafen aber aus dem Spiel gebracht und Kaufbeuren hat am Ende somit verdient gewonnen", so EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.
Bei den Gästen fehlten aufgrund eines im Team kursierenden Magen-Darm-Virus mit Juuso Rajala und Andreas Pauli die beiden Topscorer der Roten Teufel, mit Dominik Meisinger und Jan Guryca waren zwei weitere Akteure aus demselben Grund nicht mit von der Partie. Für Guryca (quasi im Tausch für Marcel Pfänder) war Dominic Roßberg aus Essen zweiter Goalie an diesem Abend, Marius Erk verteidigte wie schon am Freitag bei den Moskitos, so dass gerade mal 16 Feldspieler zur Verfügung standen. Petri Kujala musste somit zwangsläufig die Reihen neu stellen, so dass Nick Dineen (trug heute den Goldhelm) mit Frosch und Pauker, Alanov mit Krestan und Lange sowie Aab mit Lascheit und Hofland stürmten.
Die Gäste besannen sich somit erstmal auf eine stabile Abwehr, um die Sortierung der ungewohnten Blöcke zu gewährleisten, was unter dem Strich sehr gut gelang. Kaufbeuren tat sich schwer im Spiel nach vorne, es dauerte bis zur 14. Spielminute, ehe Ketterer Mikko Rämö erstmals prüfte. Die Hessen kamen mit zunehmender Spieldauer anschließend besser in die Partie und setzten dann auch ihrerseits Akzente im Angriff: zunächst scheiterte Mannes aus spitzem Winkel (16.), im Anschluss waren es Radek Krestan und Ales Kranjc, die im Powerplay zwei gefährliche Schüsse auf ESVK-Goalie Stefan Vajs abließen (17.), die der Torsteher beide zu fassen bekam. Gerstung sowie nochmals Krestan setzten kurz vor der ersten Pause noch einmal nach, so dass das Torschussverhältnis leicht zu Gunsten der Gäste war, die ganz hochprozentigen Chancen waren jedoch hüben wie drüben nicht dabei, das 0:0 damit die logische Konsequenz nach dem ersten Abschnitt.
In den ersten zwei Minuten des Mitteldrittels kassierten die Gäste vom gewohnt mehr als konsequent pfeifenden Referee Ulpi Sicorschi gleich drei Strafzeiten in Folge, was die Hausherren mit einem Blueliner von Osterloh durch die Schoner von Rämö (23.) sowie einen Rückhandschuss von Karevaara nur 47 Sekunden später zu einer 2:0-Führung ummünzen konnten. Bad Nauheim versuchte, sich zu sortieren und war gerade wieder dran, zurück ins Spielgeschehen zu finden, da kassierte Eugen Alanov eine Spieldauerstrafe nach einem Ellenbogencheck gegen Christoph Kiefersauer, was den Allgäuern somit fünf weitere Minuten mit einem Mann mehr bescherte. Und auch dieses Powerplay wussten die Joker zu nutzen, als erneut Karevaara in der 34. Minute zur Stelle war, allerdings wurde zuvor ein Foul an Vitalij Aab nicht gepfiffen, was dem Treffer einen faden Beigeschmack gab. Auch ein Penalty für die Kaufbeurer durch Szwez in der 36. Minute erschien durchaus fragwürdig, Mikko Rämö hielt jedoch den Schuss des Joker-Stürmers, so dass noch nicht alles verloren war nach 40 gespielten Minuten. Mit nun gerade noch drei Blöcken (Deion Müller kam für Alanov zum Einsatz) sowie bislang 35 Strafminuten im Gepäck für ein Team, das vor dieser Partie die zweitwenigsten Strafen in der Liga bekam und somit nicht gerade als unfair bekannt ist, wurde es ob dieser Hypothek natürlich schwer, um vielleicht doch noch etwas zu bewegen.
Dennoch probierten die Hessen noch einmal alles im letzten Drittel und kamen zur bislang größten Chance durch Diego Hofland in der 47. Minute, Vajs hielt den Schuss des im Slot frei stehenden EC-Angreifers. Zwei Minuten später war es Dominik Lascheit, der in einer der wenigen Bad Nauheimer Überzahlsituationen nur knapp am Tor vorbei zirkelte, so dass den Wetterauern so langsam aber sicher die Zeit davon lief. Kaufbeuren wollte das Resultat und den erneuten Shutout von Stefan Vajs über die Distanz bringen, doch die Bad Nauheimer Serie riss nicht: bislang trafen die Roten Teufel in jedem Spiel und dies sollte auch heute so bleiben, auch wenn das erste Tor durch Vitalij Aab drei Sekunden vor dem Schlusspfiff natürlich viel zu spät kam, so dass es am Ende 3:1 für die Allgöuer hieß.
Am kommenden Freitag geht es für die Roten Teufel mit dem Heimspiel gegen Bietigheim weiter, der Tabellenführer kassierte an diesem Wochenende erstmals zwei Niederlagen, so dass man gespannt sein darf, wie die Steelers hierauf reagieren werden.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau mit Punkt bei Auswärtsniederlage - Westsachsen verpassen mögliche 3 Punkte in Heilbronn

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren ersten Auswärtssieg der Saison erneut verpasst. Dennoch kommt die Mannschaft von Trainer Chris Lee nicht mit leeren Händen zurück aus Heilbronn, wo man sich den Falken erst unglücklich in der Overtime mit 4:3 geschlagen geben musste. Der Siegtreffer für die Gastgeber fällt glücklich, da Eispiraten Verteidiger Philipp Halbauer zuvor stürzt und so unfreiwillig den entscheidenden Konter für die Käthchenstädter ermöglicht.
Die Eispiraten starteten nach dem Heimsieg gegen Tabellenführer Bietigheim am Freitag entschlossen in die Begegnung. Stürmer Martin Bartek durfte nach seiner Sperre wieder auflaufen und war prompt im Fokus des Geschehens. In der 13. Minute sucht der Slowake in Überzahl den Abschluss und erzielt mit einem platzierten Schuss ins rechte Kreuzeck die Führung für die Crimmitschauer. Diese sollte aber nur gut 4 Minuten halten bis die Falken ebenfalls eine Überzahlsituation für sich nutzen konnten, um den Ausgleich zu erzielen. Nur 60 Sekunden nach dem 1. Treffer der Hausherren durften die Käthchenstädter abermals jubeln. Dem 2:1 ging einer der seltenen Fehler von Eispiraten Keeper Ryan Nie voraus. Der Schlussmann konnte die Scheibe nicht unter sich begraben und Falke Tyler Gron nutzte dies zur Pausenführung für sein Team.
Der Mittelabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Die Eispiraten kammen entschlossen aus der Kabine und abermals ist es Martin Bartek, der mit einem harten Schuss den Keeper der Falken überwinden konnte. Nach dem 2:2 begegneten sich beide Teams mit offenem Visier. Währen sich die Offensivreihen die Zähne an den Torhütern ausbissen brachten auch weitere Strafzeiten keine Treffer vor der 2. Pause.
Im Schlussabschnitt waren es wieder die Eispiraten die das Pendel zunächst auf ihre Seite ausschlugen ließen. Mike Hoeffel fälschte einen Schuss von André Schietzold in der 54. Minute unhaltbar zum 2:3 ab. Statt die Führung über die Zeit zu retten zwangen zwei Strafzeiten die Eispiraten in die Verteidigung. Die Falken bedanken sich für diese Gelegenheit und glichen mit 2 Feldspielern mehr in doppelter Überzahl aus. Das 3:3 sollte dann zunächst den Schlusspunkt in der regulären Spielzeit bedeuten.
In der Verlängerung agierten beide Teams dann, wie es die neuen Regeln vorsehen, mit 3 Feldspielern. Nur 33 Sekunden nach Wiederanpfiff waren dann sämtliche Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison für die Eispiraten zu Nichte. Verteidiger Philipp Halbauer rutschte nach einem Weitschuss aus und eröffnet somit unfreiwillig den Konter für die Falken, die diese Chance eiskalt ausnutzten und durch den Treffer den 4:3 Endstand herstellten.



kasselhuskiesKassel Huskies verlieren klar gegen Dresden

(DEL2)  Nach zwei Auswärtsspielen in Folge trafen die Kassel Huskies am heutigen Sonntag mit den Dresdner Eislöwen auf den Tabellenvierten der DEL2. Rückkehrer Jens Meilleur gab nach seinem zwischenzeitigen Ausflug nach Nürnberg sein Heimdebüt im Trikot der Schlittenhunde. Das Tor hütete Patrick Klein, außerdem pausierte Alex Lambacher.
Von Anfang an bot dieses Spitzenspiel den anwesenden Zuschauern hohes Tempo , erspielten sich beide Teams zunächst keine klaren Torchancen. Die Huskies zeigten sich optisch leicht überlegen und investierten offensiv mehr. So war es Michi Christ, der die Schreibe in der sechsten Minute erstmals gefährlich auf das Gästetor brachte, jedoch war kein Husky zur Stelle um den Rebound zu verwerten.
In der 11. Minute kamen die Hausherren in Person von Philipp Schlager zu einer Tormöglichkeit.
Der Stürmer brachte den Puck volley aufs Dresdner Gehäuse, René Swette reagierte jedoch
glänzend. In Folge ließen die Huskies zwei Überzahlsituationen trotz Torchancen von Pimm (13.)
und Downing (15.) ungenutzt. Jedoch konterten auch die Gäste bei eigener Unterzahl gefährlich,
wenn auch nicht erfolgreich, da Patrick Klein zwei gute Möglichkeiten vereitelte. Mit einem torlosen
Remis ging es daher in die erste Pause.
In einem weiterhin temporeichen Spiel waren es die Dresdner, die sich zu Beginn des zweiten
Drittels die klareren Chancen erspielten.So kam Alexander Höller in der 22. Spielminute zentral
vorm Tor zum Schuss, bevor sich in der 27. Minute eine riesen Chance für die Elbstädter auftat.
Nach einem Fehlpass auf Kasseler Seite war es Grafenthin, der freistehend an Klein scheiterte.
Nach 29 gespielten Minuten lief Marius Garten nach einem Abspielfehler von Manuel Klinge frei
aufs Kasseler Gehäuse zu, doch auch hier war Patrick Klein hellwach.
Im Anschluss wurden die Huskies wieder aktiver. In der 30. Minute kamen die Nordhessen bei
angezeigter Strafe zu einer Möglichkeit von der blauen Linie. Im anschließenden Powerplay
versuchte es Downing aus dem linken Bullykreis und Rückkehrer Jens Meilleur aus kurzer Distanz,
doch Swette im Tor der Gäste war weiterhin nicht zu überwinden.
In der 36. Minute kamen die Gäste dann zu ihrem ersten Überzahlspiel und nutzten dies schnell. Einen Davidek-Schlenzer fälschte Kruminsch unhaltbar zum 0:1 ab.
Zwei Minuten später hätte Dresden bei einer weiteren Überzahlphase nachlegen können, diesmal konterten jedoch die Huskies. Manuel Klinge stürmte über den rechten Flügel davon, scheiterte aber ebenfalls am starken Swette. Kurz vor der zweiten Sirene wurde Martin Davidek nach Bandencheck mit Verletzungsfolge gegen Philipp Schlager mit 5+Spieldauer unter die Dusche geschickt.
Zwar nutzte Kassel auch das folgende Powerplay nicht, kurz darauf klingelte es dann aber endlich. Phil Hungerecker fälschte einen Mapes-Schlenzer zum 1:1-Ausgleich ab. Jedoch zeigten sich die Dresdner Eislöwen nicht geschockt, schalteten nun den Vorwärtsgang ein und entschieden in der Schlussphase das Spiel für sich. Nach 50 Minuten brachte Marius Garten seine Mannen mit einem trockenen Schuss in den Winkel wieder mit 2:1 in Front, der völlig alleingelassener Mirko Sacher erhöhte keine Minute später auf 3:1. Und in der 53. Spielminute war es Ex-Husky René Kramer, der in Überzahl per Schlagschuss mit dem 1:4 für die Vorentscheidung sorgte. Rico Rossi ging nun in die Offensive und versuchte nochmals die Wende herbeizuführen, indem er mit vier gelernten Stürmern und einem Verteidiger spielen ließ. Jedoch verpuffte auch diese Maßnahme gegen stabil stehende Gäste, die durch Höller (57.) den 1:5-Endstand erzielten.



kaufbeurenESV Kaufbeuren: 3:1 Erfolg gegen den EC Bad Nauheim vor 2.017 Zuschauern

(DEL2)  Zum Familientag des ESVK begrüßte man ersatzgeschwächte Gäste aus Bad Nauheim, die unter anderem auf deren beiden Topscorer Juuso Rajala und Andreas Pauli verzichten mussten. Bei den Jokern fehlten weiterhin die verletzten Florian Thomas und Anton Pertl. Aus Ingolstadt wurden wieder Simon Schütz und Christoph Kiefersauer abgestellt. 
Zu Spielbeginn tasten sich die beiden Mannschaften zunächst ab und auch eine erste Überzahlsituation für die Joker blieb ungenutzt. Ab der 13. Minute ging dann bis zur Drittelpause die Post ab. Chancen hüben wie drüben im Minutentakt und hohes Tempo zeichnete diese Spielphase aus. Auf Seiten des ESVK fanden Max Schmidle, Florin Ketterer und Michael Fröhlich in Mikkö Rämö ihren Meister, während Stefan Vajs die Versuche von Tom Pauker, Nicklas Mannes und Radek Krestan zunichtemachte. Somit ging es für beide Mannschaften ohne Torerfolg in die erste Drittelpause. Diese wurde von den Gauklinis von Artistica Anam Cara e.V. künstlerisch umrahmt. 
Im zweiten Spieldrittel gab es bereits nach sechs Sekunden eine Strafe gegen die Gäste. Innerhalb der nächsten beiden Minuten gab es drei weitere Strafzeiten, wobei lediglich eine gegen den ESVK ausgesprochen wurde, so dass man teilweise mit zwei Mann mehr auf dem Eis stand. Sebastian Osterloh konnte den Bann mit einem Gewaltschuss brechen und die 1:0 Führung für den ESVK erzielen. Keine Zeigerumdrehung später war es Joona Karevaara aus dem Slot mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel, der auf 2:0 erhöhte. Dies war zugleich der Startschuss für eine äußerst nickelige Spielweise der Wetterauer. Dies gipfelte in einem Check gegen den Kopf von Eugen Alanov an Christoph Kiefersauer. Routiniert spielten die Mannen um Kapitän Sebastian Osterloh die Überzahl aus. Auf Zuspiel von Branden Gracel konnte Joona Karevaara die Scheibe ins Tor bugsieren. Als dann Jeffrey Szwez nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, bekam er einen Penalty zugesprochen. Mikko Rämö konnte mit Glück und Geschick ein weiteres Tor des ESVK verhindern. Somit ging es mit einer 3:0 Führung in die Pause und man hatte die Weichen vermeintlich auf Sieg gestellt.
Im letzten Drittel hatte Branden Gracel umgehend zwei Chancen, hatte aber Pech, als er Mikko Rämö von hinter dem Tor am Rücken anschoss und die Scheibe knapp am Tor vorbei ging. Die beiden Mannschaften waren bei fünf gegen fünf ebenbürtig. Vitalij Aab, Tom Pauker und Diego Hofland mit einem Lattentreffer konnten ihre Chancen nicht nutzen. Auf der Gegenseite waren es Denis Pfaffengut und Michael Fröhlich, denen ein Erfolgserlebnis verwehrt blieb. Zwei Minuten vor dem Ende bekamen die Gäste nochmals ein Überzahlspiel zugesprochen. Drei Sekunden vor Schluss verhinderte Vitalij Aab einen weiteren Shut-Out für Stefan Vajs, als er die Scheibe im Torraum aus der Luft im Tor unterbrachte. Ein alles in allem verdienter Sieg einer engagiert auftretenden Kaufbeurer Mannschaft war unter Dach und Fach.
In der anschließenden Pressekonferenz sah Gästecoach Petri Kujala einen selbstbewussten Gegner. Die Strafen gegen sein Team habe das Spiel gekostet. ESVK Coach Andi Brockmann stimmte seinem Gegenüber zu. „Wir sind glücklich über den Sieg und genießen den Sieg heute um dann ab Dienstag wieder hart zu arbeiten“.



toelzerloewenTölzer Löwen gewinnen gegen Höchstadt mit 5:2

(OLS)  In einem von Strafzeiten geprägten Spiel gewannen die Tölzer Löwen am Sonntagabend mit 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) gegen die Höchstadt Alligators.
Die Löwen begannen vor 806 Zuschauern gut und kamen zu den ersten Chancen. Trotzdem war es Markus Janka, der nach gut sechs Minuten hinter sich greifen musste. In Überzahl erzielte Ales Kreuzer das 1:0 für die Gäste. Nach dem Tor gab es Diskussionen seitens der Tölzer, und auch Axel Kammerer sagte nach der Partie: „Das war kein Tor.“ Denn der Puck sei durch ein Loch im Netz ins Tor gegangen. Lange mussten die Löwen dem Rückstand aber nicht nachlaufen. Michael Endraß glich in Löwen-Überzahl aus (10.). Dann saßen auch die weiteren Torschüsse: Stefan Reiter (13.) und Thomas Schenkel (16.) sorgten für den 3:1-Pausenstand.
Das zweite Drittel hatte es dann in sich – in negativer Hinsicht. Denn kaum einmal wurde bei voller Mannschaftsstärke gespielt. 14 Strafminuten kassierte Höchstadt, zwölf Tölz. „Schade war das vor allem für die Zuschauer, das Spiel wurde dadurch zerfahren“, sagte Kammerer. Beide Mannschaften nutzten je eine der Überzahlsituationen für ein Tor. Zunächst Johannes Sedlmayr für Tölz, dann Ales Kreuzer für Höchstadt.
Im Schlussabschnitt wurde es wieder ruhiger. Florian Strobl sorgte in der 43. Minute nach einem schönen Konter mit Klaus Kathan für den 5:2-Endstand.
„Ich bin froh um die drei Punkte. Jetzt schauen wir nach vorne“, sagte Axel Kammerer. Höchstadts Spielertrainer Daniel Jun sagte, sein Team habe zu viele Strafzeiten genommen. „Wir haben nicht mit 100 Prozent Einsatz gespielt. Wenn wir in der Liga mithalten wollen, müssen wir das aber. Das habe ich ihnen nach dem Spiel auch gesagt.“
Für die Tölzer Löwen geht es nun am Dienstag, 22. November, weiter mit dem Testspiel gegen die U20-Nationalmannschaft (19.30 Uhr, Hacker-Pschorr Arena). Das nächste Ligaspiel findet am Freitag, 25. November, gegen Peiting statt (19.30 Uhr, Hacker-Pschorr Arena).



evregensburgSonthofen ist für den EV Regensburg kein Stolperstein

(OLS)  Der EV Regensburg gewinnt am Ende deutlich und verdient mit 6:1 gegen die Bulls des ERC Sonthofen. Vor 2.060 Zuschauern konnte das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht werden. 
Doug Irwin nahm im Vergleich zur Freitagspartie eine Änderung in seinem Aufgebot vor. Cody Brenner rückte wieder zwischen die Pfosten und Geburtstagskind Daniel Fießinger sah sich das Geschehen von Außen an. Die Gäste aus Sonthofen konnten unter der Regie von Trainer Heiko Vogler Marc-Michael Henne im Kasten und weitere wichtige Förderlizenzspieler aufbieten. 
Der Start in die Partie verlief für den gastgebenden EV Regensburg absolut nach Wunsch. Nur 53 Sekunden benötigte Brandon Wong um mit einem platzierten Handgelenkschuss die Scheibe regelrecht in die Maschen zu hämmern. Somit waren die Bulls gleich zu Beginn gezähmt und Regensburg hatte einige gute Möglichkeiten, um den Vorsprung noch weiter auszubauen. Erst in der 11. Spielminute fiel der nächste Treffer und das, obwohl die Hausherren mit einem Mann weniger auf dem Eis agierten: Billy Trew und Peter Flache profitierten davon, dass Tomas Gulda die Scheibe abfangen konnte und somit einen Konter einleitete. Diesen verwertete letztendlich Flache zum 2:0 für die Domstädter. 
Als im ersten Abschnitt kein weiterer Treffer mehr fallen wollte, musste sich der heimische Anhang bis in den Mittelabschnitt gedulden und dort sorgte Barry Noe in Überzahl für das 3:0, als Nikola Gajovsky nach einer starken Einzelleistung die Scheibe vor das gegnerische Gehäuse brachte (24.). Kurzzeitig keimte allerdings Hoffnung bei den Gästen auf, als Regensburg durch einen leichtfertigen Scheibenverlust Benjamin Kronawitter einlud, der ohne Problem den ersten Gästetreffer setzen konnte (30.). Die Hausherren fanden aber schnell eine passende Antwort und stellten 121 Sekunden später den alten Abstand wieder her, denn dort war Kapitän Billy Trew zur Stelle. Marc-Michael Henne hatte im Bulls-Kasten keine Abwehrchance (33.). 
Die Weichen waren vor den letzten zwanzig Minuten auf Sieg gestellt, jedoch versuchte es Sonthofen weiterhin, dem EVR das Leben so schwer, wie nur möglich zu machen. Phasenweise gelang das den Allgäuern auch, doch am Ende setzte sich immer wieder die individuelle Klasse der Gastgeber durch. Diese schraubten das Ergebnis dann noch weiterhin nach oben und ließen keine Zweifel mehr an den drei Punkten. Benedikt Böhm (50.) und Nikola Gajovsky (52.) beschafften schließlich am Ende den 6:1-Endstand für den EVR, der unter anderem dafür sorgte, dass in den letzten fünf Spielminuten Ferdinand Dürr anstelle von Marc-Michael Henne im Tor der Bulls stand. 
Durch diesen weiteren Sieg mit voller Punktausbeute kann der EVR sogar einen Punkt auf die Selber Wölfe gutmachen, die in Peiting erst nach Verlängerung erfolgreich waren. Am kommenden Wochenende geht es für die Schützlinge von Doug Irwin mit zwei spannenden Aufgaben weiter. Am Freitag gibt es gleich Derby und Spitzenspiel in einem, wenn der Deggendorfer SC in die Donau-Arena kommt. Am Sonntag gibt es dann den großen Bus-Konvoi der Fans nach Waldkraiburg. Dort wartet mit Sicherheit ein weiteres Highlight-Spiel. 



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide: Waldkraiburgs Löwen verschärfen Wölfe-Krise

(OLS)  Der EHV Schönheide 09 rutscht immer tiefer in die Krise. Nach der Heimniederlage am Freitag gegen den EV Regensburg, gingen die Wölfe auch beim gestrigen Auswärtsspiel in Waldkraiburg punktemäßig leer aus. Trotz eines guten ersten Drittels, setzte es für das Team von Trainer Victor Proskuryakov beim Oberliga-Aufsteiger EHC Waldkraiburg eine am Ende deutliche 1:6 (1:1, 0:2, 0:3)-Niederlage.
Es sind wahrlich harte Zeiten, welche der EHV Schönheide 09 samt Anhang derzeit
durchmachen muss. Waren die Ergebnisse zu Beginn dieser Saison noch einigermaßen
akzeptabel, zeigt die Formkurve bei den Wölfen gerade in den letzten beiden Wochen nach der
Länderspielpause stark nach unten, was sich nun auch in den Resultaten widerspiegelt. Zwei
1:5-Niederlagen gegen Deggendorf und Regensburg gipfelten gestern in einer enttäuschenden
1:6-Pleite beim Aufsteiger EHC Waldkraiburg. Damit hängt nicht nur die rote Laterne weiter im
Wolfsbau, sondern auch der Abstand zur Konkurrenz wächst nahezu unaufhaltsam an. Ein Fakt,
weshalb auch die Zuschauerzahlen zu den Heimspielen dramatisch in den Keller sinken.
Gestern in Waldkraiburg waren die Wölfe zwar im ersten Drittel die bessere Mannschaft,
versäumten es aber erneut, beste Torchancen zu verwerten. Stattdessen gingen die Gastgeber
durch Lukas Wagner in Überzahl sehr schmeichelhaft mit 1:0 (10.) in Führung, welche Tomas
Vrba zwei Sekunden vor der Pausensirene noch zum 1:1 ausgleichen konnte. Bei einem
Torschussverhältnis von 20:8 für Waldkraiburg drehte sich allerdings das Spielgeschehen im
zweiten Abschnitt, wonach die Wölfe noch gut bedient waren, dass die Hausherren nur zweimal
durch Jakub Marek (24.) und Andreas Paderhuber (27.) einnetzten und mit 3:1 in Führung
gingen. In den letzten zwanzig Minuten zogen die Löwen den Wölfen dann endgültig den Zahn,
als Lukas Wagner (50.), Martin Führmann (55.) und Michael Trox (58.) nicht nur den 6:1-
Endstand, sondern gleichzeitig auch den ersten Heimsieg ihrer Mannschaft in dieser Saison
herausschossen. Der Hauptgrund für diese bittere Niederlage, vier der sechs Gegentore fielen
in Überzahl für die Gastgeber, währenddessen der EHV 09 keines seiner insgesamt sieben
Powerplays für einen Treffer nutzen konnte.



selberwoelfeDer elfte Sieg in Folge / EC Peiting vs. Selber Wölfe 5:6 n.V. (2:2; 2:2; 1:1; 0:1)

(OLS)  Die bisher einzige Niederlage der Saison steckten unsere Wölfe am dritten Spieltag zuhause gegen Peiting ein. In Peiting aber behalten unsere Wölfe nach Verlängerung die Oberhand. Jared Mudryk schießt die Wölfe zu zwei Punkten. Moosberger und Geisberger glänzen weiter Treffsicherheit. Beide knipsen je zwei Mal.
Der Respekt vor dem Gegner war unseren Wölfen zu Beginn der Partie anzumerken. Denn schließlich war es der EC Peiting der bislang als einziges Team unsere Jungs in dieser Saison bezwingen konnte. Bis zur 13. Minute mussten unsere 50 mitgereisten Schlachtenbummler warten, ehe Geisberger die Scheibe nach einem mustergültigen Spielzug über Ondruschka und Mudryk zum 0:1 einschiebt. Nur eine Minute später kann Moosberger einen Schuss von Kolb zum zweiten Tor abfälschen. Doch der Gastgeber sollte wie so oft an diesem Abend wiederkommen. Stauder gelingt nur 42 Sekunden später der Anschlusstreffer. Und weil Morris in der 17. Minute gleich zwei Selber Verteidiger narrt und auch Stefaniszin keine Abwehrchance lässt, geht es mit einem 2:2 in die erste Drittelpause.
Und auch im Mittelabschnitt erwischt unsere Mannschaft den besseren Start. Knapp zwei Minuten nach Wiederanpfiff war es wieder Moosberger, der Hechenrieder zum 2:3 überwinden kann. Wenig später kann Stefaniszin einen Konter in eigener Überzahl noch entschärfen, in der 27 Minute ist er beim Schuss vom Peitinger Saal jedoch machtlos – das 3:3. Die erneute Führung besorgt dann Hördler kaum zwei Minuten später, ehe der EC Peiting durch Miller in Überzahl zum Ausgleich kommt. Somit hieß es also auch nach 40 Minuten – Unentschieden.
Das Murmeltier sollte auch im dritten Abschnitt grüßen, denn unsere Wölfe gingen ein viertes Mal an diesem Abend in Führung. Das 4:5 besorgte Geisberger, der sich völlig blank am langen Pfosten nicht zweimal bitten ließ. Doch die Geschichte dieses Spiels hieß eben: Führung für unsere Wölfe, Ausgleich durch den Gastgeber. Erneut kann Peiting durch Martin Andrä nur 69 sekunden später die Uhr wieder auf null atellen. Weil in der Folge gleich mehrere Überzahlsituationen auf beiden Seiten ungenutzt bleiben, muss letztendlich die Verlängerung entscheiden. Und zum Glück sind es auch hier unsere Jungs, die zu erst einnetzen. Nach nur 17 Sekunden beschert uns Jared Mudryk den Zusatzpunkt mit dem 5:6.Sollten Sie noch weitere Infos zum anstehenden Oberliga-Wochenende der Selber Wölfe brauchen, Interviewtermine mit Spielern oder Verantwortlichen vereinbaren wollen oder nähere Informationen rund um die Selber Wölfe einholen möchten, wenden Sie sich bitte an unseren Pressesprecher Roman Zeilinger. Seine Kontaktdaten entnehmen Sie dem Briefkopf.



crocodileshamburgFTV Hamburg: Gerartz Festspiele im Eisland! 7:4 Sieg gegen Erfurt (1:1/4:1/2:2)

(OLN)  Vor 1.457 Zuschauern konnten die Crocodiles auch das zweite Spiel des Wochenendes, diesmal mit 7:4 gewinnen. Somit wandern weitere 3 Punkte auf das gut gefüllte Kroko-Konto. Die Jungs von Coach Bartkevics konnten gestern Abend ihren sechsten 3er in Folge feiern und beißen sich in den Spitzenrängen fest. Den Spieler des Abends muss man heute nicht lange suchen, Neuzugang André Gerartz schenkt dem Gegner in seinem zweiten Heimspiel satte 5 (fünf) Tore ein. Da hatte Sportchef Gösch wieder einmal ein gutes Näschen, denn auch am Freitag in Hannover konnte Gerartz schon seine ersten beiden Treffer für die Crocodiles erzielen. Die Zuschauer im Eisland wurden heute Abend wieder einmal gut unterhalten, und bekamen viele Tore zu sehen. Die Crocodiles, weiter ohne die verletzten Marek und Israel,  fingen druckvoll an und entwickelten sofort Torgefahr. Die Belohnung folgte prompt. Thomas Zuravlev konnte den guten Erfurter Goalie Reukauf nach 2:03 Minuten erstmals überwinden, 1:0. Erfurt konnte sich nur langsam aus der Umklammerung befreien, dann aber durchaus gefährlich. Nach 6:35 musste dann Calovi auf die Strafbank und 30 Sekunden später leistete ihm Capitano Schubert dann ebenfalls unfreiwillig Gesellschaft. Eineinhalb Minuten 3:5 Unterzahl und kurz bevor Calovi auf das Eis zurück durfte, schlug der Puck dann doch noch hinter Kai Kristian ein, 1:1. Mit diesem Stand ging es dann auch in die erste Pause.
Coach Bartkevics schien dann mal wieder die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun lief der Puck besser und schneller durch die Reihen. Nach 38 Sekunden lag der Puck im Drachen-Tor, aber Schiedsrichter Sochiera erkannte den Treffer nicht an. Aber die Crocodiles setzen nach und somit mussten die Fans auch nicht lange auf den Führungstreffer warten, nur eine Minute später netzte Christoph Schubert mit einem gezielten Schuss von der linken Seite ins rechte untere Eck gekonnt ein, 2:1. Die Crocos weiter druckvoll und nach 7:05 starteten die André Gerartz Festspiele, 5 Tore am Stück! 3:1 (7:05), 4:1 in doppelter Überzahl (13:38). In dieser Phase flogen Drachen-Goalie die Pucks nur so um die Ohren, insofern für alle überraschend, der Anschluss für Erfurt aus dem Gewühl vor dem Tor, 4:2 (17:50), aber Gerartz brauchte nur 42 Sekunden, um den alten Abstand wieder herzustellen, 5:2 (18:32). Damit ging es dann auch in die Kabine.
Wer nun dachte, der Drops sei gelutscht, irrte leider. Im Gefühl des sicheren Sieges schlich sich die eine oder andere Unkonzentriertheit ein und nach 2:21 konnte Erfurt ein Überzahlspiel gekonnt zum 3:5 nutzen. Nur 1:10 später ein seltener Drachen-Konter, der Erfurter Wiesnet legte einen langen Spurt hin und wurde nicht wirklich gestört, nur noch 5:4 (4:31). Wieder spannend das Spiel! Allerdings merkte man, dass bei den Erfurtern die Kräfte schwanden, hatten sie am Freitagabend in einer Eishockeyschlacht den Oberliga-Meister Tilburg besiegen können und hatten heute in Hamburg nur 13 Feldspieler dabei. Die fehlende Kraft/Konzentration endete nun zunehmend in Strafzeiten und in Überzahl sind die Crocodiles aktuell das Top-Team der Liga und nahmen die Geschenke auch schon vor Weihnachten gern an. 7:38 Gerartz in einfacher Überzahl und noch einmal Gerartz bei zweifacher Überzahl (13:48) zum 7:4. Die Crocodiles hätten noch das ein oder andere Tor mehr machen können, aber am Ende blieb es bei diesem Spielstand. Eishockey im Eisland macht Spaß!
Am kommenden Wochenende stehen zwei absolute Top-Teams auf dem Speiseplan der Crocos. Top-Favorit Duisburg möchte am Freitagabend (20:00 Uhr) im Eisland Revanche für die erlittene Heimpleite gegen die Crocodiles nehmen und am Sonntag müssen die Elb-Krokodile beim Tabellenführer Herner EV antreten. Gegen Herne setze es die bisher einzige Heimniederlage. Das werden zwei ganz harte Spiele für unser Team. Für das Spiel am Freitag gegen die Profis aus Duisburg gibt es noch ca. 330 Restkarten über die Homepage (Ticketshop). Es wird also wieder voll und laut im Eisland! ( GeHe )



hernerev2007Hannover Indians - Herner EV 2:4 (1:0,0:2,1:1)

(OLN)  „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“ sagte Trainer Frank Petrozza am Sonntagabend nach dem 4:2-Sieg des Herner EV bei den Hannover Indians und damit meinte er nicht nur den Auswärtserfolg sondern die Leistungen seines Teams in den letzten Wochen. Es war der siebte Drei-Punkte-Sieg in Serie, der die Tabellenführung stabilisierte und zudem den Punktevorsprung auf Platz neun mittlerweile nach 16 Spielen auf 19 Punkte vergrößerte. Der Herner Sieg am Hannoveraner Pferdeturm war außerdem der erste seit der Saison 1999/2000!
Von Beginn an lieferten sich beide einen kampf- und körperbetonten Schlagabtausch, in dem die Gastgeber bereits in der 5. Spielminute mit 1:0 in Führung gehen konnten. Die Indians nutzten ihre ersten Überzahlmöglichkeit durch Branislav Pohanka, wobei die Strafe gegen Thomas Dreischer schon etwas merkwürdig anmutete. Der HEV Stürmer war hinter dem eigenen Tor zu Fall gekommen, ein Hannoveraner Spieler stolperte über ihn und Hauptschiedsrichter Gordon Bergas entschied auf Behinderung. Der Herner EV ließ sich davon aber nicht beeindrucken und egalisierte eine halbe Minute später. Sam Verelst stand plötzlich frei vor dem Indians Gehäuse und hämmerte den Puck so heftig in die Maschen, dass das Spielgerät sofort wieder heraus sprang und die Schiedsrichter zweimal hinsehen mussten um auf Tor zu entscheiden. Die Partie wurde nun noch aufgeladener und der HEV hatte um die 12. Minute gleich eine doppelte Überzahl. Die größte Powerplay-Chance hatte Kapitän Stephan Kreuzmann, der am rechten Pfosten stehend ein Zuspiel von Brad Snetsinger nur knapp verpasste.
War der erste Abschnitt noch relativ ausgeglichen, so dominierten die Gysenberger Abschnitt zwei klar. Die Herner 2:1-Führung kam dann auch fast zwangsläufig, als Christian Nieberle in der 27. Minute mit einem klugen Pass Sören Hauptig frei spielte und dieser dann einnetzen konnte. Weitere Chancen durch Brad Snetsinger und Aaron McLeod folgten. In der 29. Minute erkämpfte sich Thomas Richter den Puck in der neutralen Zone und bediente Aaron McLeod, der zum Spielstand von 1:3 verwandelte. Danach kamen die Indians wieder etwas stärker auf, aber auch sie konnten eine einminütige doppelte Überzahl nicht nutzen. Im Gegenteil, Brad Snetsinger und Aaron McLeod hatten sogar noch Breakchancen in Unterzahl.
In den letzten Zwanzigminuten versuchten die Gastgeber das Blatt noch zu wenden, hatten sofort zwei Möglichkeiten und waren dann in der 47. Minute erneut in Überzahl zum 2:3-Anschlusstreffer erfolgreich. HEV Goalie Michel Weidekamp konnte zwar einen Schuss von Branislav Pohanka noch entschärfen, gegen den Nachschuss von Yannik Baier war er aber machtlos. Aber auch hier hatte der Herner EV die passende Antwort, als Thomas Richter nur drei Minuten später von der linken Seite abzog und zum 2:4 traf. In den letzten zehn Minuten musste das Herner Team noch ein paar Mal Schwerstarbeit in der Defensive leisten, hatte aber auch gute Konterchancen. Die obligatorische Auszeit und das Herausnehmen des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers auf Seiten der Hannover Indians brachten nicht mehr die Wende, auch nicht zwei weitere Strafzeiten gegen den HEV in den letzten fünf Minuten, erneut wegen Behinderung. Vier der neun Strafen gegen den HEV wurden übrigens mit dieser Begründung ausgesprochen.
Am kommenden Wochenende muss der HEV zuerst am Freitagabend (20 Uhr) in Braunlage bei den Harzer Falken antreten, zwei Tage später kommen dann die Crocodiles Hamburg, aktuell Tabellendritter, an den Herner Gysenberg. Der Anpfiff in diesem nächsten Spitzenspiel ist um 18:30 Uhr. Während dieser Partie sowie bereits am Mittwochabend können am Fanstand noch Trikots bestellt werden, die als geeignetes Geschenk rechtzeitig vor Weihnachten geliefert werden.



buchlohePiraten sichern sich erstes 6-Punkte-Wochenende - ESV Buchloe bezwingt vor heimischer Kulisse in packender Partie Peißenberg

(BYL)  Lange musste man im Lager des ESV darauf warten. Doch pünktlich zum letzten Spiel der Hinrunde konnten die Buchloer in der Eishockey-Bayernliga ihr erstes perfektes Wochenende feiern. Denn nach dem 8:4 Auswärtserfolg am Freitag in Moosburg legten die Pirates am Sonntag zu Hause in einer intensiven und mitreißenden Partie einen 6:3 (1:1, 2:1, 3:1) Sieg über den Tabellenvierten Peißenberg nach. Großen Anteil daran hatte unter anderem der dreifache Torschütze Alexander Krafczyk, der wie kaum ein anderer den unbändigen Willen der Buchloer an diesem Abend verkörperte. Doch auch der Rest des Teams präsentierte sich mit einer vorbildlichen Einstellung und so konnten die Gennachstädter durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einen verdienten Dreier feiern - der erste doppelte an einem Wochenende.
Zu Beginn des temporeichen Auftaktdrittels hatte es danach aber noch nicht unbedingt ausgesehen. Den Gästen glückte nämlich mit ihrem ersten Powerplay ein Start nach Maß. So brachte Torjäger Tyler Wiseman den TSV schon nach rund zwei Minuten in Front, als er nach einem scharfen Querpass nur noch geschickt den Schläger hinhalten musste. Die Buchloer tasteten sich erst nach und nach in die Begegnung und konnten ihrerseits auch gleich ihre erste Überzahlgelegenheit nutzen. Max Dropmann erzielte mit einem Distanzschuss den Ausgleich (9.). Danach hatten die Hausherren sogar die ein oder andere Möglichkeit um in Führung zu gehen, doch entweder war TSV-Keeper Michael Resch zur Stelle oder die Scheibe ging knapp an dessen Gehäuse vorbei. Allerdings blieben auch die Peißenberger mit ihrem blitzschnellen Umschaltspiel stets brandgefährlich. So auch bei einem Konter, den die Buchloer nur noch mit einem Foul unterbinden konnten. Den fälligen Penalty schoss Wiseman aber neben das Gehäuse von ESV-Schlussmann Daniel Blankenburg, der für den immer noch nicht ganz fitten Alexander Reichelmeir zwischen den Pfosten stand (15.).
Der Mittelabschnitt verlief dann sehr ausgeglichen, auch wenn es anfangs bei weitem nicht mehr so viele Torszenen gab wie im ersten Durchgang. Das Tempo und die körperliche Intensität blieb aber auf beiden Seiten hoch und die Spannung dementsprechend auch. Erst durch eine Unachtsamkeit in der Buchloer Abwehrzone fiel nach rund 32 Minuten der nächste Treffer. Einen leichtfertigen Scheibenverlust nutzte Maximilian Barth alleine vor dem Tor eiskalt zum 1:2 aus. Doch die Freibeuter schlugen noch vor zweiten Pause mit einem Doppelschlag zurück. Zunächst hatte Marc Weigant nach einem sehenswerten Solo per Rückhandschuss zum Ausgleich eingenetzt (38.), ehe Alexander Krafczyk den Spielstand erstmals drehte. Er lupfte die freie Scheibe im Powerplay aus kurzer Distanz zum 3:2 in die Maschen (40.).
Und Krafczyk sollte auch im letzten Drittel eine entscheidende Rolle spielen. Schließlich hämmerte er kurz nach Wiederbeginn mit all seiner Entschlossenheit den Puck zum 4:2 unter die Latte (43.). Danach hätte Marc Weigant den Vorsprung beinahe weiter ausgebaut, doch er scheiterte alleine vor Resch. Und da der Stürmer nach dieser Szene auch noch einen Stockschlag abbekam, musste er anschließend für einige Minuten zur Behandlung in die Kabine. Dieses Schicksal ereilte auch Verteidiger Max Hofer, der nach einem harten und grenzwertigen Check ebenfalls kurzzeitig vom Feld musste. Beide kamen aber glücklicherweise wenig später wieder und konnten somit auch das dritte Tor des überragenden Alexander Krafczyk mit ansehen, der in doppelter Überzahl zum 5:2 traf (50.). Weil die Peißenberger nach 54 Minuten durch Valentin Hörndl jedoch verkürzen konnten, wurde es in den Schlussminuten noch einmal nervenaufreibend. Die Gäste riskierten alles und brachten sogar noch einen weiteren Feldspieler für ihren Torwart. Doch dieser Schachzug ging förmlich nach hinten los, da Markus Vaitl mit dem 6:3 ins leere Tor endgültig die Entscheidung markierte (60.).
Mit diesem Erfolg feierten die Buchloer nicht nur ihr erstes 6-Punkte-Wochenende, sondern setzten sich vor dem Beginn der Rückrunde auch in der Verfolgergruppe hinter dem Spitzenreiter Miesbach fest. Zwar bleiben die Rot-Weißen vorerst auf Rang sechs der Tabelle, doch die Abstände werden immer enger. So trennen den Zweiten Memmingen (27 Punkte ) und die siebtplatzierten Erdinger gerade einmal drei Punkte. Und die Piraten mit nunmehr 25 Zählern sind punktgleich mit dem Fünften Peißenberg und den viertplatzierten Landsbergern, die man am kommenden Sonntag ab 17 Uhr zum Derby in Buchloe erwartet.



tev-miesbachTEV Miesbach siegt auch gegen den EV Moosburg

(BYL)  Der TEV Miesbach beendet die erste Hälfte der Vorrunde mit einem 6:3 über den EV Moosburg und bleibt damit souveräner Tabellenführer vor dem ECDC Memmingen, der nur einen Punkt in Geretsried holen konnte. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Allgäuer beträgt damit bereits sieben Punkte.
Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer einen offensiv ausgerichteten TEV. Allerdings ließ die Passgenauigkeit vor allem bis zur Mitte des Drittels sehr zu wünschen übrig. So kam es auch, dass der TEV sich zwar ein Chancenplus herausspielen konnte, die Gäste aber das erste Tor erzielten. Bei Miesbacher Überzahl nahmen die Moosburger einen Fehlpass der Hausherren auf und verwandelten den dadurch eingeleiteten Konter eiskalt zum 0:1 durch Bastian Krämmer (8.). Die Antwort der Miesbacher ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem Sololauf von Tom-Patric Kimmel, verwandelte Christian Heller im Nachschuss zum 1:1 (10.). Noch nicht einmal eine Minute später dann das 2:1 (11.). Torschütze war erneut Heller nach einer schönen Kombination über Benjamin Frank und Kimmel. In Moosburger Überzahl dann der Ausgleich durch Kevin Steiger (15.). Der TEV antwortete praktisch im Gegenzug mit dem 3:2 durch TEV-Kapitän Peter Kathan (16.) Kurz vor Ende des ersten Drittels hatten dann beide Mannschaften noch je eine sogenannte Hundertprozentige, konnte diese aber nicht verwerten. So ging es beim Spielstand von 3:2 zum ersten Pausentee.
Im Mitteldrittel waren die Miesbacher dann die deutlich überlegene Mannschaft. Es dauerte allerdings bis zur 27. Spielminute ehe Stefano Rizzo nach einem Rückhandschuss von Florian Gaschke, den der Moosburger Keeper Severin Cesak noch abwehren konnte, zum 4:2 abstaubte. Die Gäste kamen erst Mitte des zweiten Drittel richtig gefährlich vor das Tor des TEV als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis waren. Danach waren aber wieder die Miesbacher am Drücker. Die Gäste machten es nun allerdings besser und hatten knapp fünf Minuten vor dem Drittelende eine hochkarätige Chance, die aber Beute von Franziska Albl im Tor der Kreisstädter wurde. Tore fielen in diesem Spielabschnitt letztendlich keine mehr.
In den letzten 20 Minuten kamen die Gäste gleich mit dem ersten Angriff gefährlich vor das Miesbacher Tor, versäumten es aber eine glasklare Gelegenheit in Zählbares umzumünzen. Im Gegenzug machte es der TEV ebenfalls nicht besser. Nach 90 Sekunden eine weitere Gelegenheit für die Hausherren, die in Person von Florian Gaschke nur den Pfosten trafen. Das nächste Tor erzielten dann aber wiederum die Isarstädter. Mathias Jeske hatte eine Unordnung in der Miesbacher Defensive genutzt und die Scheibe auf den Schläger von Alexander Feistl gespielt, der keine Mühe hatte auf 4:3 zu verkürzen (46.). Der Jubel der Gäste war noch nicht richtig verhallt, da hatten die Hausherren wieder den alten Abstand hergestellt. Tom-Patric Kimmel hatte die Scheibe zum 5:3 über die Linie gestochert (47.). Danach gab es noch Chancen hüben wie drüben, jubeln durften aber nur noch einmal die Hausherren. Mit einem schönen Spielzug im gegnerischen Drittel, ausgehend von Stephan Englbrecht über Jan Trojan, markierte Kimmel den 6:3-Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz waren beide Lager mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. Moosburgs Pressesprecher Bastian Amann wegen der drei Treffer gegen den Tabellenführer und Simon Steiner, weil sein Team trotz schwerer Beine und etwas müdem Kopf nach dem Spitzenspiel in Memmingen einen Sieg einfahren konnte. 



evfuessenErste Niederlage der Saison für den EV Füssen

(BLL)  Der Eissportverein Füssen hat sein erstes Spiel verloren. Beim EC Ulm/Neu-Ulm gab es nach einer insgesamt recht ausgeglichenen Partie eine 3:4-Niederlage (2:1, 1:2, 0:1). Die Gastgeber nutzten mit einer starken kämpferischen Leistung eine ihrer letzten Chancen, um doch noch im Rennen um Platz 4 zu bleiben.
Dreimal gingen die Füssener, welche auf Neuber, Schorer A., Schmid, Rona, Oppenberger und Nadeau verzichten mussten, in Führung, dreimal hatten die Donau Devils eine passende Antwort. Am Ende spielte dann der Schiedsrichter ein wenig Schiksal, als er eine umstrittene Strafzeit gegen den EVF ausspach, welche Ulm aus einem Gestochere vor dem Tor heraus 90 Sekunden vor Spielende zum Siegtreffer nutzte. Die Herausnahme von Torhüter Benedikt Hötzinger brachte außer einer weiteren vergebenen Großchance nichts mehr ein.
Denn zuvor hatte die Mannschaft um Ersatzkapitän Marius Keller bei vier Überzahlspielen in Folge im letzten Abschnitt selbst genügend Möglichkeiten, um das Spiel siegreich zu gestalten. Doch was in 32 Spielen in Folge zuvor gelungen war, klappte diesmal nicht, wobei gerade im Powerplay die beiden Spezialisten Nadeau und Oppenberger schmerzlich vermisst wurden.
In der Tabelle bleibt der EVF aber trotz der Niederlage weiterhin vorne, hat nun aber ein schweres Wochenende vor sich. Am Freitag empfängt man zuhause im Allgäuer Derby den ESC Kempten (Spielbeginn 19.30 Uhr), ehe es dann am Sonntag wohl zum schwierigsten Spiel der Vorrunde geht. Um 18 Uhr beginnt die Begegung beim Tabellenzweiten EHC Königsbrunn.
Für das Heimspiel gegen Kempten am Freitag läuft übrigens bereits der Vorverkauf. Da in der Halle 1 gespielt wird und ein großer Andrang zu erwarten ist, bitten wir den Vorverkauf zu nutzen.
Trainer Thomas Zellhuber zum Spiel in Ulm: „Eigentlich bin ich froh über die erste Niederlage, denn durch unsere Siegesserie war auch immer ein gewisser Druck da, der auf der Mannschaft lastete. Jetzt wissen wir wie es ist, mal nicht zu gewinnen, können das aufarbeiten und daran wachsen, denn zum Sport gehören auch negative Erfahrungen, um sich zu verbessern. Außerdem: Lieber jetzt als in einem ganz wichtigen Spiel. Ulm hat heute sehr kämpferisch gespielt, und am Ende war der Sieg nicht ganz unverdient. Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen, haben es dann aber kurioserweise in unserem starken Schlussabschnitt verloren. Leider mussten wir durch die Ausfälle improvisieren, konnten keine Stammformation für das Überzahlspiel aufbieten. Das soll aber keine Entschuldigung sein. Es hat unsere erste Mannschaft gespielt, und sie hat diesmal verloren.“ (MiL)



kemptensharksZweites Derby, gleicher Ausgang! ESC Kempten unterliegt Pfronten im Penaltyschiessen

(BLL)  Mit ordentlich Feuer unterm Dach starteten die Sharks in ihr zweites Derby in drei Tagen. Nach der guten Leistung in Pfronten wollte man das Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Schon am Freitag endete die Partie unentschieden nach regulärer Spielzeit und musste durch Penaltyschiessen entschieden werden, man wusste also dass die Falcons zu schlagen waren.
Zunächst allerdings lieferten sich beide Seiten einen offenen Schlagabtausch. Kempten mit dem Rückenwind aus dem Freitagsspiel wollte unbedingt den Strohhalm greifen und noch Punkte gut machen. So entwickelte sich gleich von Beginn an eine flotte Partie mit einem Chancenübergewicht für  die Hausherren, einzig der Puck wollte nicht am besten Mann der Gäste vorbei  - Torhüter Andreas Jorde stellte ein ums andere Mal seine Klasse unter Beweis. Eine Unachtsamkeit in der Kemptener Defensive nutzte schließlich Joel Tisch zur Pfrontener Führung, beim Stand von 0:1 ging es in die erste Drittelpause.
Auch der zweite Abschnitt bot ein Derby vom allerfeinsten. Tolle Kombinationen, körperbetontes faires Eishockey und Torchancen auf beiden Seiten, die Zuschauer konnten sich über mangelndes Engagement wahrlich nicht beschweren. Etwas unglücklich der Treffer zum 0:2 kurz nach Halbzeit im Spiel. Der Pfrontener Stürmer kam von der Strafbank und eine klare Abseitsstellung wurde von den Unparteiischen übersehen, so konnte dieser ungehindert einschieben. Nun aber war in den Hausherren der Kampfgeist geweckt, denn nur eine Minute später war es die überragende Reihe des Wochenendes, die in Person von Tobi Epp für den 1:2 Anschlusstreffer sorgte. Und weniger als eine Zeigerumdrehung später wurde Denis Adebahr bei seinem Angriff zu Fall gebracht, dass die Schiedsrichter auf Penalty entschieden. Diese Chance ließ sich der Stürmer nicht entgehen und verlud den Torhüter der Falcons und vollstreckte eiskalt. Es kam sogar noch besser. Als die Gäste mit zwei Mann weniger auf dem Eis waren, nutzten die Sharks ihre numerische Überlegenheit und Andreas Ziegler brachte seine Farben mit 3:2 in Front. Leider war die Führung nur von kurzer Dauer, zwei Minuten später schlug es schon wieder hinter Florin Baumberger im Kemptener Tor ein. Zunächst stoppte der Schlussmann einen Pfrontener Konter souverän, konnte aber den Nachschuss nicht mehr verhindern und so hieß es zur Pause 3:3.
Die Haie spürten, dass die so wichtigen Punkte heute mehr als drin waren und legten im Schlussabschnitt noch eine Schippe drauf. Angriff um Angriff fuhren sie auf Jorde, fanden aber im besten Mann des Abends immer wieder ihren Meister. Die Partie gewann zusehends an Tempo und die gut besuchte Kemptener Eishalle bekam ein packendes Derby zu sehen. Als Pfronten neun Minuten vor Schluss abermals in Führung ging, bündelten die Gastgeber nochmal alle Kräfte. Es war dann auch der schönste Angriff des Abends der für den verdienten Ausgleich sorgte, hinter dem eigenen Tor schnappte sich Benni Waibel die Scheibe, passte weit auf Tobias Epp und als dieser noch scheiterte war sein Sturmpartner Andreas Ziegler mit seinem zweiten Treffer erfolgreich. Wie schon am Freitag musste nun das Penaltyschiessen entscheiden. Leider hatten auch hier die Gäste das bessere Ende für sich, der überragende Mann im Team der Falcons ließ sich hier einfach nicht überwinden, während seine Kollegen vorne den Sack zu machten.
Mit dieser Leistung braucht den Sharks aber auch nicht Bange sein vor dem Rest der Saison, denn eine Mannschaft, die sich innerhalb von drei Spielen mehrmals so aufbäumt, die sollte erfolgreich sein, egal ob sie Platz 4 oder 5 nach der Vorrunde belegt.



ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn: Zittersieg gegen die Eisbären

(BLL)  Vor der heimischen Kulisse von 400 Zuschauern setzte sich der EHC Königsbrunn am Sonntagabend erst im Penaltyschiessen gegen die „Eisbären“ des ESV Burgau durch. Mit dem 4:3 Sieg bleiben die Brunnenstädter auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. 
Königsbrunn startete zuerst gut in die Partie und agierte druckvoll im gegnerischen Drittel, blieb aber im Abschluss noch zu unpräzise. Die Gäste zeigten sich sehr kampfstark und ließen nur wenige Möglichkeiten zu. Gleich die erste Strafzeit für den EHC nutzten die Eisbären aus und gingen in der achten Spielminute in Führung. Königsbrunn wirkte nach dem Treffer wie gelähmt und ließ Burgau immer besser in die Partie kommen. Die Eisbären zeigten vorbildlichen Einsatz und erarbeiteten sich gute Chancen. Doch in der 17. Spielminute erzielte Dominik Zimmermann den Ausgleich, mit dem 1:1 ging es dann in die erste Pause. Auch im Mittelabschnitt fand der EHC nicht ins Spiel, die Gäste störten geschickt das Aufbauspiel der Königsbrunner und nutzten eine weitere Überzahlsituation zur erneuten Führung. Keine Minute später glich der EHC dann durch Patrick Zimmermann aus, die Partie blieb weiterhin offen. Burgau nutze dann erneut eine Strafe gegen Königsbrunn und ging mit der 3:2 Führung in die nächste Pause. Im letzten Drittel ließen die Kräfte der Eisbären nach, Königsbrunn kam nun wieder zu mehr Chancen. Maxi Merkle netzte 13 Minuten vor Spielende zum 3:3 Ausgleich ein, der EHC fand wieder in die Spur. Königsbrunn dominierte nun die Partie und generierte Möglichkeiten im Minutentakt. Doch die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste und deren starker Goalie verhinderten die Entscheidung zugunsten des EHC. Nach 60 Spielminuten stand es nun 3:3, die Entscheidung musste jetzt im Penaltyschiessen fallen. Hans-Jörg Traxinger verwandelte den entscheidenden dreizehnten Penalty und sorgte so für den 4:3 Sieg der Königsbrunner. Für den EHC geht es am nächsten Sonntag zuhause gegen den EV Füssen, der nun gegen Ulm seine erste Niederlage einstecken musste. Dazu werden im Vorverkauf Karten zu den üblichen Preisen verkauft. Diese kann man bei der Geschäftsstelle der Gothaer Versicherung in der Nibelungenstraße 8 erwerben. Am Spieltag selber wird an der Abendkasse ein Topzuschlag von zwei Euro erhoben.
EHC-Coach Erwin Halusa sieht die Partie als Warnsignal für seine Mannschaft: „Wir haben nicht gut gespielt und waren mit dem Kopf nicht wirklich bei der Sache. Die zwei Punkte sind wichtig, denn am nächsten Wochenende stehen zwei sehr schwere Gegner auf dem Programm.“



schweinfurtmightydogsMighty Dogs Schweinfurt starten mit einem Sieg in die Rückrunde / Achter Sieg im achten Spiel – Mighty Dogs gewinnen das Rückspiel gegen den EV Dingolfing mit 4:8

(BLL)  Die Mighty Dogs, die ohne Fritz Geuder und Mathias Kohl angetreten waren, starteten gut in ihr drittes Auswärtsspiel in Folge. In der 1. Minute versuchte es Kevin Marquardt zum ersten Mal mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel, scheiterte aber an Vinzenz Hähnel im Tor des EV Dingolfing. Doch in der 3. Spielminute gewann Dion Campbell das Bully und versenkte den Puck durch die Hosenträger des Goalies zum 0:1. In Überzahl in der 7. Minute startete Kevin Marquardt erneut einen Versuch mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel, doch wieder war der Dingolfinger Schlussmann zur Stelle. Ab der 12. Minute ging es dann Schlag auf Schlag: Zuerst ging ein Schuss der Hausherren von der blauen Linie in Überzahl vorbei, bevor eine halbe Minute später Benjamin Dirksen nicht rechtzeitig den Pfosten zubekam und Andreas Herrmann zum 1:1 ausgleichen konnte. Keine Minute war wieder gespielt, da nahm erneut ein Schweinfurter Spieler auf der Strafbank platz. Die Isarrats nutzten  erneut ihr Powerplay innerhalb von 15 Sekunden zum 2:1 Führungstreffer, denn Steven Maier versenkte einen Abpraller im Tor. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In der 15. Minute fiel auf Zuspiel von Aleksander Andrusovich und Jonas Manger der Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Zdenek Vanc. Dabei blieb es dann auch und die Mannschaften gingen mit einem Unentschieden in die Kabine, obwohl die Mighty Dogs das überlegenere Team waren.
Zurück auf dem Eis beherrschten die Gäste das zweite Drittel. In der 22. Minute konnte Vinzenz Hähnel den Abschluss von Dion Campbell noch im Nachfassen halten, bevor Zdenek Vanc auf Vorlage von Aleksander Andrusovich und Jonas Manger die Mighty Dogs wieder in Führung schoss. In der 26. Spielminute verloren die Schweinfurter den Puck im Powerplay an der blauen Linie, doch Benjamin Dirksen entschärfte den Alleingang von Philipp Weinzierl. Wieder zurück im Angriffsdrittel erkämpfte sich dann Dion Campbell die Scheibe und legte sie quer auf Aleksander Andrusovich, der zum 2:4 für die Mighty Dogs in Überzahl traf. In der 30. Spielminute hatten Michele Amrhein und Jonas Manger die Chance die Führung auszubauen, doch die Verteidigung der Isarrats verhinderte den Doppelpass. Nach zwei Strafzeiten auf Seiten des EV Dingolfings nutzen die Mighty Dogs in der 36. Minute ihre 53 Sekunden in doppelter Überzahl. Zuerst fälschte Jonas Knaup einen Schlagschuss von Andreas Kleider zum 2:5 ab, bevor keine Minute später Zdenek Vanc seinen Hattrick mit dem Tor zum 2:6 perfekt machte. An dem 2:6 Spielstand änderte sich dann bis zur zweiten Drittelpause nichts mehr.
Im letzten Spielabschnitt ließen die Mighty Dogs die Hausherren wieder ins Spiel zurück kommen. In der 41. Minute wehrte Benjamin Dirksen einen Schuss von Benjamin Franz ab. Auch den Abschluss von Philipp Weinzierl in der 46. Minute hielt der Schweinfurter Goalie noch sicher, bevor kurz darauf Tobias Gilg den Pfosten traf. Bei einem Konter in der 48. Minute spielte Jonas Manger den Puck zu Aleksander Andrusovich, der allerdings nicht mehr an die Scheibe heran kam. Doch im darauffolgenden Angriff krönte Michele Amrhein sein Comeback nach langer Strafe mit dem 2:7 Treffer nach Vorlage von Aleksander Andrusovich und Jonas Manger. Danach wurden die Gäste wieder etwas nachlässig. In der 53. Minute verkürzte Tobias Gilg auf 3:7 und Benjamin Franz legte in der 54. Minute gleich das 4:7 nach. Daraufhin nahm der Schweinfurter Trainer Thomas Berndaner seine Auszeit um seine Jungs wieder auf das Spiel zu fokussieren. Die Ansprache zeigte weniger als 30 Sekunden später Wirkung: Auf Zuspiel von Aleksander Andrusovich und Zdenek Vanc traf Jonas Manger zum 4:8. Kurz vor Spielende kassierte Jonas Manger noch eine 2 plus 10 Minutenstrafe nach einem Stockschlag. Doch die Hausherren konnten ihre letzte Überzahl nicht mehr nutzen und die Mighty Dogs gewannen verdient mit 4:8 gegen den EV Dingolfing.
Somit sind die Auswärtsspiele beendet und am nächsten Freitag, den 25.11.2016 findet um 20 Uhr das erste Derby Zuhause gegen den EC Bad Kissingen statt. Zu diesem Derby haben die Spersemer Eiswürfel gemeinsam mit den Schweinfurter Plärrdeifl eine Aktion unter dem Motto „Von Fans – Für Kinder“ organisiert. Hierfür sammeln die Mitglieder der Fanclubs an den Eingängen des Icedomes Stofftiere ein, die anschließend mit einem Nikolauskonvoi nach Rumänien gebracht werden, um dort Waisenkindern kurz vor Weihnachten eine Freude zu machen. Gemeinsam mit den Spersemer Eiswürfeln und den Schweinfurter Plärrdeifln hoffen wir auf eine zahlreiche Unterstützung dieser vorweihnachtlichen Aktion und freuen uns auf ein spannendes Derby gegen die Kissinger Wölfe!



esvbadbayersoienDie zwei Gesichter des ESV Bad Bayersoien

(BBZL)  Kann man wirklich so sagen wenn man sich dieses Wochenende im Nachhinein betrachtet. Sonntag Hui, Freitag Pfui.  Eigentlich hatte man am Freitag gegen Ottobrunn mit sicheren drei Punkten gerechnet, dass daraus nichts wurde hat man sich selbst zuzuschreiben.  Zu pomadig war der Auftritt des ESV bei den Münchner Vorstädtern. Nach den ersten 20 Minuten stand es noch 0:0. Bayersoien im Abschluss zu harmlos und etwas zu verspielt. Ottobrunn kämpferisch. Erst im zweiten Drittel schien der Knoten zu platzen als Korbinian Bräutigam zum lange überfälligen 0:1 traf. In Unterzahl erhöht Flori Ferkau noch auf 0:2 aber dann kam wieder der Schlendrian rein. Zweikämpfe wurden nicht angenommen. Unkonzentriertheit und Leichtfertigkeit kamen ins Spiel und schon stand es 1:2. Thomas Huber konnte die Scheibe über die Torlinie stochern. Im letzten Drittel gelobte man Besserung aber Tobias Huber erzielte den Ausgleich für Ottobrunn. Die Antwort kam prompt. Ferkau erzielte keine 30 Sekunden später das 2:3.  Spielerisch war man überlegen, das Kämpferherz saß aber bei den Gastgeber. In der 48. Minute Getümmel vor dem Soier Tor. Keiner wusste wo der Puck ist. Nur Oliver Huber hatte den Überblick und spitzelte das Spielgerät ins Tor. Gute 12 Minuten für Bayersoien in erneut Führung zu gehen, aber alle Angriffsversuche halfen nichts. Ottobrunn mauerte und hatte das Glück des tüchtigen. So ging es ins Penaltyschießen und das konnte der ERSCO dank Fabien Ferron für sich entscheiden. Betretene Gesichter anschließend in der Kabine. Jeder wusste an was es gefehlt hat. Nun galt es dieses Spiel recht schnell zu vergessen und den Fokus auf Sonntag zu legen, denn da kam ja mit dem ESC Holzkirchen noch ein anderes Kaliber auf den ESV zu.
Wieder einmal musste Hans Schmaußer vor den Spiel an den Reihen basteln. Markus Hirschvogel verletzte sich gegen Ottobrunn und war nicht einsatzfähig. Dafür meldeten sich Stephan Rössle und Thomas Prielmaier zurück. Schmaußer hatte ein glückliches Händchen. Denn in der 6. Spielminute ging Bayersoien in Führung. Rössle nutzte das erste Powerplay der Partie zum 0:1. Fünf Minuten später traf Thomas Maier zum 0:2. Das Auftreten der Mannschaft war ein ganz anderes als noch am Freitag. Jeder wusste was auf dem Spiel stand und man hielt dagegen, gegen kämpferische Holzkirchner.  Das zweite Drittel ging dann allerdings doch an die Gastgeber die durch Tore von Abeltshauser und Ullmann wieder ausgleichen konnte. Erinnerungen von Freitag wurden wach. „Nein, heute nicht“ hieß es in der Kabine und mit einer top Einstellung ging es in ein intensives letztes Drittel. Angefeuert von knapp 300 Zuschauern machte Holzkirchen immensen Druck aber diesmal agierten die Soier cleverer. Bayersoien in Unterzahl aber Bully vor dem Tor von ESC Keeper Feicht. Martin Maier gewinnt das Anspiel, bringt die Scheibe zu Thomas Maier der aus kurzer Distanz abdrückt. 2:3. Der Jubel war riesig, Holzkirchen geschockt und Bayersoien legte nach. Martin Maier konnte einen Break fahren und zog einfach mal von der blauen Linie ab. Veicht schien damit nicht so gerechnet zu haben den nun stand es 2:4. In Überzahl ließ Thomas Maier wieder seine Erfahrung spielen und erhöhte mit seinem dritten Treffer zum 2:5. Einen Alleingang konnte Benedikt Danner zwar noch zum 3:5 abschließen aber das war nur noch Kosmetik. Alle Angriffsversuche der Gastgeber konnte man abwehren, auch als sie Markus Veicht durch einen 6. Feldspieler ersetzten. Am Sonntag stimmte der Einsatz. Ein überragender Ullsperger und eine geschlossene Mannschaftleistung waren der Schlüssel zum Erfolg. Man fragt sich jetzt nur warum das nicht schon am Freitag so war…
Da die SG Schliersee/Miesbach am Samstag gegen Geretsried ebenfalls patzte und im Penaltyschießen verlor steht der ESV jetzt punktgleich mit dem ersten auf Platz zwei.



lechbruckVolle Punktausbeute für den ERC Lechbruck

(BBZL)  Zwei Spiele innerhalb von 20 Stunden und sechs Punkte – besser geht es nicht. Der ERC Lechbruck bleibt durch zwei Siege auf Kurs in Richtung Tabellenspitze und gab sich am vergangenen Wochenende keine Blöße.
Am Samstag wurden im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg die Woodstocks klar mit 9:2 besiegt. Im ersten Drittel war noch jede Menge Sand im Getriebe der Flößer. Zunächst gingen die Hausherren in der 5. Minute in Führung, ehe Marcus Köpf kurz vor Drittelende ausgleichen konnte. In der Drittelpause gab es eine deutliche Kabinenpredigt von ERC-Trainer Michael Köpf, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Wie ausgewechselt kamen die Lecher zurück auf das Eis und machten mit den Woodstocks nun kurzen Prozess. Das zweite Drittel wurde durch Tore von Marcus Köpf (2), Patrick Völk, Matthias Köpf und Christoph Pfeiffer klar vom ERC beherrscht. Endlich funktionierte es auch mit der Chancenverwertung und so hieß es nach 40 Spielminuten 6:1 für die Flößer. Das letzte Drittel wurde dann souverän heruntergespielt und durch weitere Treffer von Christoph Hack, Christoph Pfeiffer und Matthias Köpf, bei einem Gegentreffer der Augsburger, zum klaren Endstand von 9:2 für den ERC Lechbruck vollendet.
Am Sonntag folgte dann das Heimspiel gegen die Pinguine des EV Königsbrunn, vor wieder über 150
Zuschauern im Lechparkstadion. Der ERC begann druckvoll und zeigte in den ersten Minuten wer
Herr im Haus ist. Die Dominanz zeigte sich mit der verdienten 2:0-Führung für die Blau-Weißen nach
sieben Spielminuten, durch Tore von Marcus Köpf und Fabian Bacz. Doch nun reißte der Faden und
die Flößer fielen in einen „Larifari-Stil“, der einen Bruch in das anfangs ungefährdete Spiel hinterließ.
In der neunten Minute konnte Torhüter Florian Seidl einen harmlosen Schuss nicht parieren und
Königsbrunn kam damit zum Anschlusstreffer. Dann in der 13. Minute ein sehr schön
herausgespielter Konter des EVK und Hagenbuch ließ Seidl im Alleingang keine Chance – 2:2. Als
Königsbrunn kurz vor der ersten Drittelpause auch noch das 3:2 erzielte, war das Spiel nun komplett
auf den Kopf gestellt. Die ERC-Anhänger hofften darauf, dass sich die Lecher im zweiten
Spielabschnitt wieder fangen. Zudem wechselte Michael Köpf die Torhüter, es spielte nun Markus
Echtler im Tor des ERC. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Die Flößer zeigten sich völlig von der
Rolle, einfachste Kombinationen funktionierten nicht, das Passspiel war mangelhaft und ein um’s
andere mal lud man Königsbrunn geradewegs zum Toreschießen ein. So kam es auch, dass die
Pinguine bis zur 28. Minute auf 5:2 davon zogen. Fabian Bacz konnte im Powerplay noch den dritten
Treffer für den ERC erzielen und so ging es mit einem Zwischenstand von 3:5 in die letzte Pause.
In den letzten 20 Minuten erlebte das Publikum einen ERC Lechbruck, der mit Wut im Bauch
unbedingt das Ruder nochmal herumreißen wollte. Spielerisch zwar nicht immer auf der Höhe, aber
mit unbändigem Kampfeswillen, nahmen die Lecher wieder das Heft in die Hand und dominierten
Spiel und Gegner. 43. Minute: 4:5-Anschlusstreffer durch Marcus Köpf, 46. Minute: 5:5-Ausgleich
durch einen „Hammer“ von Magnus Lang. Jetzt wollten die Flößer mehr – und sie bekamen mehr: In
der 58. Minute krönte Fabian Bacz die Aufholjagd mit dem entscheidenden 6:5-Siegtreffer für
Lechbruck.



hcmaustadtHC Maustadt: Schlußlicht Türkheim mit 7:2 auf Distanz gehalten

(BBZL)  Mit einem glanzlosen, aber ungefährdeten 7:2 (3:0/2:1/2:1) Sieg beim ESV Türkheim hat die SG HC Maustadt/ECDC 1b ihre Tabellenführung in der Bezirksliga, Gruppe 4, verteidigt.
Die Grün-Gelben agierten von Beginn an konzentriert und haben auch kaum Angriffe der biederen Gastgeber zugelassen. Jimmy Nagle, Mario Kusterer und Manfred Pietsch sorgten schon bis zur sechsten Minuten für eine beruhigende 3:0-Führung, zudem hat Torhüter Gregor Schapke noch einen Penalty unschädlich gemacht. Erneut Jimmy Nagle und Markus Schmid schraubten den Vorsprung nach 33 Minuten auf 5:0, danach schlich sich allerdings ein wenig der Schlendrian ein und Türkheim kam zu Chancen und zum 1:5. Was allerdings nur Ergebnismakulatur war. Markus Schmid und Manfred Pietsch trafen jeweils ein zweites Mal und sicherten damit den deutlichen und nie gefährdeten 7:2-Sieg beim Tabellenletzten.
Weiter geht's für den HCM/ECDC 1b erst wieder am 3. Dezember, dann steht die Aufgabe beim EC Senden/VfE Ulm/Neu-Ulm 1b an.



diezlimburgrocketsKantersieg in Darmstadt: Diez-Limburg Rockets stehen nach 15:3-Erfolg im Pokal-Halbfinale

(RLW)  Die EG Diez-Limburg steht im Halbfinale um den Hessenpokal. Die Rockets schlugen am Sonntagabend den klassentieferen Hessenligisten Darmstadt Dukes auswärts mit 15:3 (3:1, 6:1, 6:1). Nach schwachem Start zeigte das Team von Anton Weißgerber eine ansprechende Leistung und stimmte sich damit ideal auf das schwere nächste Wochenende in der Regionalliga West ein, wenn es vor heimischer Kulisse gegen Meister Ratingen (Freitag, 20.30 Uhr) und den letztjährigen Oberligisten Neuwied (Sonntag, 19 Uhr) geht.
14 Minuten und 1 Sekunde waren gespielt, als Matthias Hamm im ersten Drittel für die Darmstadt Dukes zum 1:1 ausglich. Und das war gar nicht mal unverdient, denn die Rockets hatten nur schwerlich in die Partie gefunden. Daniel Kriegers 1:0 (9.) war noch nicht die erhoffte Initialzündung. „Am Anfang ist es nicht so rund gelaufen“, fand denn auch Weißgerber. „Da haben wir zwar viele Chancen herausgespielt, aber auch zu oft das Tor nicht gemacht.“ Immerhin führten die Raketen nach Drittel eins: Daniel Niestroj (20.) und Matt Fischer (20.) - zwischen beiden Treffern lagen nur zehn Sekunden - trafen zum 2:1 und 3:1.
Erst im zweiten Drittel kamen die Gäste, bei denen Andrej Teljukin und Konstantin Firsanov pausierten, richtig in Schwung. Martin Brabec (24.), Matt Fischer (25., 30.), Daniel Krieger (27., 28.) und Dennis Stroeks (32.) schossen eine beruhigende 9:2-Führung vor der letzten Pause heraus. Für Darmstadt hatte zwischenzeitlich Brian Hunter auf 2:5 verkürzt (27.).
„Wir haben uns nach dem mühsamen Start in das Spiel hineingekämpft“, sagte Weißgerber. „Das war defensiv wie offensiv wirklich gut. Noch wichtiger aber: Nach der Niederlage am Freitag in Neuss ist die Lust zurück ins Team gekehrt, das war ganz wichtig. Denn für uns zählen ab sofort wieder nur die beiden schweren Spiele am nächsten Wochenende gegen Ratingen und Neuwied.“
Seine Spieler waren indes auch im letzten Drittel noch hungrig auf Tore: Fischer (46., 56.), Brabec (51., 53.), Marco Herbel (55.) und Martin Homola (60.) erhöhten auf 15:3. Den dritten Treffer der Dukes erzielte Nicolas Hummel. Mit diesem Sieg machte die EGDL das Halbfinale perfekt, in dem sie auf den Ligakonkurrenten aus Lauterbach trifft. Das Heimrecht wird ausgelost, ein Spieltermin steht noch nicht fest.
Fest steht hingegen, dass in der Regionalliga nun ein ganz besonderes Wochenende wartet auf die Rockets: Zum ersten Mal seit dem Aufstieg stehen zwei Heimspiele an einem Wochenende an. Und beide Spiele versprechen absolute Spannung. Am Freitag gastiert Vorjahresmeister und Tabellenführer Ratinger Ice Aliens in der Eissporthalle Diez. Und am Sonntag kommt es zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den Eishockeyclub „Die Bären“ Neuwied. Für dieses Wochenende bieten die Rockets Kombi-Tickets an, die zum Besuch beider Spiele berechtigen. Wer sich bis zum 24. November (22 Uhr) per E-Mail an aktion @egdl.de anmeldet, der erhält vergünstigten Eintritt: Das Doppelticket kostet 10 Euro (statt 12 Euro). Die ermäßigten Karten gibt es für 6 Euro (statt 8 Euro). 



ratingenRatinger Ice Aliens: Kohl - schwere Kost für Ice Dragons!

(RLW)  In der Märchen- und Sagenwelt treten Drachen meist als übermächtige Gegner auf. Bis Mitte des Spiels der Ratinger Ice Aliens gegen die Ice Dragons Herford waren die ostwestfälischen Gäste zwar nicht „übermächtig“, aber doch ziemlich spielbestimmend. Das Herforder Team wirkte zunächst spürbar spritziger und aggressiver als die rot-weißen Hausherren, bei denen das Dortmund-Spiel anscheinend Verschleißspuren hinterlassen hatte.
Matchwinner und sicherer Rückhalt seines Teams war Ratingens Schlussmann Dennis Kohl, der mit einer Vielzahl von „Saves“ und absoluten Glanzparaden einen gegnerischen Torerfolg verhinderte und damit großen Anteil am 2:0-Heimsieg(0:0; 0:0, 0:2) seiner Mannschaft hatte.
Zunächst schwungvoll in die Partie gestartet, verpuffte der Ratinger Elan im ersten Drittel schnell und die „Schreckensherrschaft“ der Ice Dragons begann, bei der das heimische Publikum einige Male die Luft angehalten haben dürfte, weil Herford einem Tor mehr als nur nahekam, wären da nicht immer noch eine Schiene, die Stockhand oder die Fanghand von RIA-Goalie Dennis Kohl und einmal auch der Pfosten gewesen.
Die beste Ratinger Chance hatte im ersten Durchgang Dennis Appelhans, der in der 16. Minute vor dem Herforder Tor einen Verteidiger gekonnt „aussteigen“ ließ, aber den Torwart mit seinem „Tunnelversuch“ nicht überwand.
Auch im Mitteldrittel wurden die Außerirdischen zunächst durch stürmische Dragons in die Defensive gedrängt und fast powerplayartig eingeschnürt.
Ab der „Halbzeit“ mussten die Gäste aber offenbar ihrem laufintensiven, kräftezehrenden Spiel Tribut zollen und „muskelverkaterte“ Ratinger Beine schienen langsam wieder beweglicher zu werden, sodass sich das Match ausgeglichener gestaltete. Eine kurze „Diskussionsrunde“, nachdem ein Herforder Spieler Ratingens Schlussmann unnötig attackierte, ging in der 30. Minute bereits „nach Punkten“ an Verteidiger Dustin Schumacher.
Trotz weiterer hochkarätiger Einschussmöglichkeiten für beide Teams trennte man sich nach vierzig Minuten unverändert ohne Tore.
In den letzten 20 Minuten kämpfte die Mannschaft vom Sandbach ihren Gegner im wahrsten Sinne des Wortes dann mühsam nieder. Marvin Moch (Matthias Potthoff/Dustin Schumacher) traf in der 45. Minute zum 1:0, Dennis Fischbuch (Štěpán Kuchynka) erhöhte in der 53. Minute auf 2:0. Damit waren die Gastgeber endlich und endgültig am Drücker, obwohl man nach wie vor auf die gefährlichen Ice Dragons-Konter achtgeben musste. Zwei Herforder Strafzeiten fünf Minuten vor der Schlusssirene spielten der Heimmannschaft dann zusätzlich in die Karten, da sich der Gegner damit selber seiner letzten Optionen beraubte, den Sieg der Außerirdischen doch noch im Schlussspurt zu gefährden.
Nach sechzig Minuten unterlag daher ein sehr widerspenstiger, torgefährlicher Gegner aus Herford den erst spät in die Begegnung findenden Ice Aliens, obwohl – realistisch betrachtet – mindestens ein Punkt möglich, sogar verdient gewesen wäre.  



sandejadehaieWeißrussische U20-Nationalmannschaft zu Gast in Sande


(LLN)   Die Eishalle Sande bekommt hohen Besuch: Das weißrussische U20-Eishockey-Nationalteam absolviert anlässlich der U20-WM in Bremerhaven (11. - 17. Dezember) eine Trainingseinheit im „Haifischbecken“.
Auf Einladung von Witalij Saitz wird das Team am 9. Dezember (17.00 - 19.00 Uhr) in Sande trainieren. Alle Eishockey-Fans und Autogrammjäger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
„Der Kontakt zum Team ist über einen Freund zustande gekommen und für alle Eishockeybegeisterten ist das eine tolle Sache, weil sie die Stars von morgen mal genauer unter die Lupe nehmen können. Die Mannschaft hat viele Talente in ihren Reihen und vielleicht ist irgendwann einmal der eine oder andere Spieler für den ECW dabei", erklärt Witalij Saitz mit einem Augenzwinkern.
Weißrussland wird mit Deutschland, Österreich, Kasachstan, Norwegen und Frankreich um den Aufstieg in die Top-Division kämpfen, die letzte Runde der U20-Weltmeisterschaft.
Im Auftaktspiel trifft die weißrussische Mannschaft am 11. Dezember (13.00 Uhr) auf Frankreich. Am gleichen Tag (16.30 Uhr) empfängt Gastgeber Deutschland das Team aus Kasachstan. 



tornadonieskyTornados Niesky in Dresden erfolgreich


(RLO)  An diesem Sonnabend trafen die Nieskyer Tornados in der EnergieVerbund Arena Dresden auf die Cracks des ESC Dresden 1b. Mehr als 80 Fans begleiteten ihr Team in die Landeshauptstadt.
Bereits in der 1. Minute gingen die Gäste aus der Lausitz durch einen Treffer von Christian Rösler nach Vorlage von Mojmir Musil und Sebastian Greulich in Führung. Doch die Dresdner ließen sich davon nicht beeindrucken.
In der 11. Minute gelang ihnen dann sogar der Ausgleich. Doch die Tornados zeigten von Beginn an ihre Überlegenheit. In der 15. Minute gingen sie erneut durch ein Tor von Christian Rösler nach Vorarbeit von Sebastian Greulich in Führung und gab diese bis zum Ende der Partie nicht mehr her. Tristan Schwarz sorgte in der 16. Minute nach Zuspiel von Eric Girbig für den nächsten Treffer. Mit einem Spielstand von 1:3 ging es in die erste Pause.
Auch im Mitteldrittel sorgten die Gastgeber aus der Landeshauptstadt immer wieder für Angriffe auf den Nieskyer Kasten. Doch Torfrau Ivonne Schröder wehrte diese erfolgreich ab. In der 24. Minute erhöhte Chris Neumann nach Vorlage von Robert Bartlick und Stephan Kuhlee auf 1:4.
Die Cracks des ELV Niesky wollten sich den Sieg in der Landeshauptstadt nicht mehr nehmen lassen. Jörg Pohling versenkte in der 54. Minute mit Bravour den Puck im Dresdner Kasten. Christian Rösler vollendete dann in der 57. Minute das Ergebnis nach Vorlage von Jörg Pohling und Mojmir Musil zum 1:6 (1:3; 0:1; 0:2).

Auswärtssieg in Weißwasser  
Heute hatten die Tornados ein „Auswärtsspiel“ gegen die Bombers von Rot-Weiß Bad Muskau in der Eisarena Weißwasser. Nach der 11:0 – Niederlage im Hinspiel am 05.11.2016 hoffen die Gastgeber natürlich auf ein etwas besseres Ergebnis. Doch auch diesmal bewiesen die Nieskyer ihre Überlegenheit. Mit einem 3:7 (1:2; 0:4; 2:1) nahmen sie drei Punkte mit nach Hause. Die Torschützen des ELV im Einzelnen:
2.Minute           Stephan Kuhlee (Assistenten: Chris Neumann, Robert Bartlick)
9.Minute           Mojmir Musil (Assistenten: Sebastian Greulich, Sven Becher)
26.Minute         Stephan Kuhlee (Assistent: Robert Bartlick)
29.Minute         Robert Bartlick (Assistenten: Stephan Kuhlee, Marcel Leyva)
31.Minute         Jörg Pohling (Assistent: Sven Becher)
38.Minute         Christian Rösler (Assistent: Sebastian Greulich)
43.Minute         Marco Noack (Assistenten: Stephan Kuhlee, Chris Neumann)
Für Bad Muskau trafen Alexander Krall und 2x Mario Rommel. Im Tor der Tornados stand diesmal Ronny Greb, der seine Sache -trotz geringer Spielpraxis- sehr gut machte.

Spielverlegung – bitte beachten
Das für den 07.01.2017 um 21:00 Uhr geplante Heimspiel der Tornados in der Eisarena Weißwasser gegen den EHC Berlin Blues findet jetzt am Sonntag, den 12. März 2017 um 17:30 Uhr statt. Der ELV Niesky bittet um Beachtung.  



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Montag 21.November 2016
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