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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 10.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Landesliga Nord.



duesseldorfereg1:7: Die Düsseldorfer EG verliert beim EHC Red Bull München deutlich

(DEL)  Chancenlos beim Meister: Die Düsseldorfer EG verlor beim EHC Red Bull München am Freitag Abend mit 1:7 (1:3, 0:2, 0:2) und zeigte dabei eine insgesamt enttäuschende Leistung. Das Team muss nun schnell seine Form finden – am besten schon am Sonntag gegen die Eisbären Berlin.
Die DEG zeigte ein schwaches erstes Drittel. Zwar konnte sie die ersten Minuten
ausgeglichen gestalten, doch mit jeder Minute übernahm Meister München mehr
und mehr das Spielzepter. Folgerichtig fielen drei Tore, die die Begegnung schon
frühzeitig entschieden: Beim 1:0 konnte sich Yannic Seidenberg hinter die Abwehrreihen
stehlen. Zunächst scheiterte er an Niederberger, sah dann aber den ebenfalls
freistehenden Eder, der zur Führung vollstreckte (5.44). Das 2:0 fiel in Überzahl.
Seidenberg zog ab und traf die Kufen von Henry Haase, von dessen Schlittschuhen
die Scheibe ins Tor abgefälscht wurde (7.03), Genau solche Gegentore fallen,
wenn man eh unten steht… Wenig später der dritte Hausherren-Treffer. Weder
die Verteidiger noch Niederberger bekamen den Puck unter Kontrolle und Mads
Christensen drückte zum 3:0 ein (15.05). Danach immerhin ein Lebenszeichen.
Drayson Bowman verkürzte in Überzahl bei 18.24 zum 1:3. Es war nach 24 Unterzahlspielen
der erste Gegentreffer für München bei einem Mann weniger. Fast
hätte Maxi Kammerer Sekunden später auf 2:3 verkürzt, doch der Rookie traf die
Scheibe nicht richtig. Mit einem verdienten Rückstand gingen die Düsseldorfer in
die erste Pause.
Im zweiten Drittel wurde es leider nicht viel besser. München dominierte und zog,
wenn es nötig wurde, Zügel und Tempo an. Erneut war es Yannic Seidenberg, der
das Spiel mit seinem zweiten Treffer endgültig entschied. In Überzahl hämmerte
er die Scheibe vor 4.180 Zuschauern an den Innenpfosten und in die Maschen
(22.15). Wenige Minuten später traf Top-Torjäger Keith Aucion per Rückhand ins
rechte Eck (26.59). Nach dieser Szene ersetzte Felix Bick Mathias Niederberger.
Anschließend war das Spiel offener und die DEG mit Chancen durch Bowman, Lewandowski
und Collins, aber nicht zwingend genug. Zur zweiten Pause stand es 5:1
– auch in dieser Höhe verdient.
Im Schlussabschnitt passierte weniger als zuvor. Die DEG durchaus engagiert, aber
ohne echte Chance, das Spiel noch einmal knapper zu machen oder gar zu drehen.
Der ewige Michael Wolf erhöhte, nachdem Jaffray kurz zuvor nur die Latte getroffen
hatte, auf 6:1 (55.17). In Überzahl besorgte Derek Joslin mit einem mächtigen
Schlagschuss den Endstand von 7:1. Ausblick: Für das Sonntag-Spiel gegen die Eisbären
Berlin (16.30 Uhr) sind immerhin schon über 7.000 Tickets verkauft worden.
Der 11. Dezember wäre ein guter Wende-Tag…



mannheimeradlerAdler Mannheim ohne Abschlussglück gegen Ingolstadt

(DEL)  Trotz einiger guter Möglichkeiten haben die Adler Mannheim mit 0:1 gegen den ERC Ingolstadt verloren. Marco Eisenhut machte im Tor der Gäste ein starkes Spiel und bildete damit die Grundlage für den Sieg. Thomas Oppenheimer erzielte den einzigen Treffer des Abends.
34 Sekunden war die Partie alt, da durften die Adler erstmals in Überzahl ran. Aus der Strafe gegen John Laliberte machten die Adler aber zu wenig. Erst spät fanden sie in ihre Formation, dann zielte Daniel Sparre etwas zu ungenau (3. Spielminute). Doch auch nach Ablauf der Strafe blieb Mannheim dran. Christoph Ullmann aus der Drehung (4.) und David Wolf (5.) scheiterten jedoch an Marco Eisenhut, der statt Timo Pielmeier im Tor der Gäste stand.
Die Offensive der Schanzer fand in der Anfangsphase nicht statt. Elf Minuten waren bereits gespielt, als Darryl Boyce den ersten gefährlichen Torschuss abgab. Ganz anders die Adler: Andrew Joudrey traf fast per Shorthander (13.), Brent Raedeke (15.) und der wiedergenesene Matthias Plachta (16.) vergaben aussichtsreiche Chancen. Doch Ingolstadt kam. Patrick Köppchen und im Nachschuss Petr Taticek scheiterten jeweils am Pfosten (18.). Besser machte es Thomas Oppenheimer, der einen Schuss von Brandon Buck zur Führung abfälschte (19.).
Auch der zweite Durchgang begann mit einem Powerplay für die Adler, Sinan Akdag verzog jedoch in aussichtsreicher Position (23.). Auf der gegenüberliegenden Seite verpassten Taticek (24.) und Oppenheimer (25.) den Shorthander. Vor den Toren war zwar weniger los als vor der Pause, dafür waren die Chancen qualitativ besser. Jean-Francois Jacques und Daniel Sparre per Rückhand scheiterten jedoch an den Torhütern (beide 29.).
Luke Adam hatte Pech, dass sein Schlenzer hauchdünn am langen Eck vorbeiging (34.), in Überzahl verlor Garrett Festerling in der Angriffszone die Scheibe und fast hätte ein Ingolstädter ins eigene Tor getroffen (35.). Auch mit einem Schuss aus dem Slot hatte Festerling kein Glück (37.), ebenso wie Mirko Höfflin kurz vor dem Pausenpfiff (40.).
Auch im Schlussabschnitt hatten die Adler gute Chancen. Plachta (41.) und Dominik Bittner (44.) vom rechten Bullykreis scheiterten aber an Eisenhut. In Überzahl hatte Benedikt Kohl den zweiten Treffer für die Gäste auf dem Schläger, von Dennis Endras‘ Hose abgefälscht schaffte es der Puck aber nicht über die Linie (46.). Ebenfalls in Überzahl scheiterte Festerling (50.).
Bittner aus spitzem Winkel (53.), Wolf und Akdag (beide 55.) waren gut – aber Eisenhut war besser. Als Petr Pohl alleine durch war, verhinderte Endras die mögliche Vorentscheidung (56.). Adam hatte die letzte Chance für Mannheim (59.), als Endras bereits für einen sechsten Feldspieler auf der Bank saß. David Elsner traf nur den Pfosten des leeren Tores (60.).



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Mangelnde Durchschlagskraft und individuelle Fehler führen zur Niederlage in Weißwasser

(DEL2)  Eine etwa einstündige Spielunterbrechung nach nur gut zwei Spielminuten sorgte für einen langen Eishockeyabend in der Lausitz.
Nach nur wenigen Spielzügen musste die Auswärtspartie der Tigers bei den Lausitzer Füchsen für rund eine Stunde unterbrochen werden, da das Eis im schmucken Stadion ein recht großes Loch aufwies. Beide Teams taten sich nach der langen Unterbrechung sichtlich schwer, wirklichen Spielfluss zu entwickeln. Nach einer knappen Viertelstunde setzten dann die Gastgeber den ersten und lange einzigen Wirkungstreffer, als Jan Svoboda seinen kongenialen Partner Jeff Hayes bediente und der die Führung erzielen konnte.
Durch die große Strafe gegen Sergej Stas rückte Vladislav Filin zu Wohlberg und Geigenmüller, doch in der gesamten Partie fehlten den Tigers die Mittel, um dauerhaft Druck auf Goalie Franzreb auszuüben. Es ging über weite Strecken hin und her, doch die klareren Chancen konnten die Gastgeber für sich beanspruchen.
Zwar versuchten die Tigers im Mittelabschnitt alles, doch bedingt durch drei direkt aufeinander folgende Strafen waren gegen Ende des Drittels wieder klar die Füchse tonangebend und scheiterten ein ums andere Mal am überragenden Wiedemann. Sie schnürten den EHC minutenlang ein, es kam kaum zu Entlastungsangriffen - 20 zu 5 Torschüsse sprechen hier eine deutliche Sprache.
Im Schlussabschnitt rannte der EHC weiter an, doch durch eigene Fehler und schnelle Gegenzüge kassierte man die vorentscheidenden Gegentore durch Palka und erneut Hayes. Nach Martin Heiders Treffer keimte kurz Hoffnung auf, doch diese wurde durch einen Abstauber von Swinnen abrupt beendet.
Sergej Waßmiller brachte den Spielverlauf in der Pressekonferenz auf einen eindeutigen Nenner: „Wir haben unseren Spielplan nie halten können und mussten dann irgendwann ins Risiko gehen. Der Sieg für Weißwasser war hochverdient.“
Am Sonntag um 18:30 Uhr gastiert Spitzenreiter Bietigheim im Tigerkäfig.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau schlagen Bad Nauheim im Penaltyschießen - Westsachsen sichern sich Zusatzpunkt nach offenem Schlagabtausch

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr fulminantes Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim nach Penaltyschießen für sich entschieden. Beim 6:5-Erfolg der Westsachsen über die Roten Teufel bekamen die 1.482 Zuschauer im Sahnpark gleich elf Tore zu sehen. Zur DEL2-Premiere von Boris Rousson, welcher nach dem krankheitsbedingten Ausfall des etatmäßigen Coachs Chris Lee hinter der Bande stand, konnte sich neben Jason Pinizzotto, Martin Bartek, Ivan Ciernik, und Mike Hoeffel auch Valeriy Guts, dem sein erster Treffer als Eishockeyprofi gelang, in die Torschützenliste eintragen. Patrick Pohl sorgte im Penaltyschießen dann für die Entscheidung.
Abermals mussten die Eispiraten mit einer dünnen Personaldecke in das Punktspielwochenende starten. Vor dem Duell mit dem EC Bad Nauheim fielen nicht nur die beiden Verteidiger Jakub Körner und Lukas Pozivil, sondern auch Cheftrainer Chris Lee wegen eines Grippe-Infekts kurzfristig aus. Für den 36jährigen Headcoach stand dafür erstmals Boris Rousson, der beim ETC Crimmitschau die Rolle des Jugendkoordinators inne hat, hinter der Bande.
Die Gäste aus Bad Nauheim erwischten den besseren Start in die Begegnung und konnten zunächst auch die besseren Chancen für sich verbuchen. In der 13. Minute gingen die Hessen folgerichtig mit 1:0 in Führung. Nach einer unnötigen Strafzeit von Dominic Walsh überwand Ales Kranjc im Powerplay Goalie Ryan Nie, welcher ohne Chance zur Abwehr blieb.
Dagegen kamen die Crimmitschauer besser in das zweite Drittel. Lediglich drei Minuten nach Wiederbeginn fälschte Jason Pinizzotto einen Schlagschuss von Mannschaftskapitän André Schietzold unhaltbar ab und egalisierte den Spielstand somit im Powerplay. Dusan Frosch traf für die Roten Teufel zwar nur zwei Minuten später zur erneuten Führung, Martin Bartek sorgte in der 36. Minute allerdings für den 2:2-Ausgleich. Lange sollte der Spielstand aber nicht Bestand haben. Noch vor der Pause schoss erneut Ales Kranjc seine Farben in Führung.
Der dritte Durchgang hatte es dann in sich. Binnen drei Minuten gelang es den Eispiraten den Spielstand von 2:3 in ein 5:3 umzuwandeln. Wie im Rausch sorgten Ivan Ciernik, Mike Hoeffel und Valeriy Guts, der sein erstes Tor in seiner Profikarriere markierte, für die Blitz-Führung der Westsachsen. Der EC Bad Nauheim zeigte sich aber nervenstark und ließ sich vom Zwischenhoch der Eispiraten nicht aus der Ruhe bringen. Zwei Tore von Dominik Meisinger und Dusan Frosch egalisierten den Vorsprung bis zum Ende der regulären Spielzeit.
In der Overtime hatten die Gäste aus der Wetterau dann die Chance zum vorzeitigen Siegtreffer. Eine Überzahlsituation ließen sie aber ungenutzt und so ging es in das entscheidende Penaltyschießen. Patrick Pohl, der ohnehin als Top-Scorer der Eispiraten den Goldhelm trug, avancierte dann zum Matchwinner. Der gebürtige Berliner war der einzige Spieler, der seinen Versuch verwandelte und somit den Zusatzpunkt sicher stellte. Unter dem tosenden Beifall der Eispiraten-Fans durfte sich Interimscoach Boris Rousson über einen Sieg freuen, den er in seinem ersten Einsatz als Trainer eines DEL2-Teams einfuhr. Ob der ehemalige Torhüter auch am Sonntag hinter der Bande der Crimmitschauer stehen wird, ist derzeit noch völlig offen.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: 3:2-Erfolg gegen Ravensburg  

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars vor 2660  Zuschauern mit 3:2 (0:1; 1:1, 2:0) gewonnen.
Stephan Vogt brachte den Gastgeber schon nach zwei Spielminuten in Führung. Im zweiten Abschnitt verzeichnete Dresden mehrere Großchancen und war am Drücker. Brendan Cook erzielte den verdienten Ausgleich (33.), doch Mathieu Tousignant brachte Ravensburg wieder in Front (36.). Die zweimalige Führung für die Towerstars zahlte sich aber letztlich nicht aus. Im letzten Abschnitt drehten Petr Macholda (47.) und Alexander Höller (51.) mit ihren Treffern die Partie und sicherten den Blau-Weißen drei wichtige Zähler im Duell mit einem direkten Tabellennachbarn.  
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Beide Teams haben gekämpft und alles gegeben. In den ersten Minuten waren wir zu faul, haben zu wenig investiert. Mit dem Auftritt in den folgenden 55 Minuten bin ich jedoch zufrieden. Ich möchte an dieser Stelle auch Ravensburgs Trainer Toni Krinner Respekt zollen. In den wenigen Wochen, in denen er bei den Towerstars arbeitet, hat er viel bewegt. Die Mannschaft hat ein ganz anderes Niveau und ist definitiv ein Kandidat für die Playoffs.“
Am Sonntag, 11. Dezember um 17 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den SC Riessersee zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. 



kaufbeurenESV Kaufbeuren begeistert Fans bei 5:0 Derby-Sieg - Geschlossene Mannschaftsleistung lässt Starbulls Rosenheim keine Chance

(DEL2)  Am heutigen 9. Dezember gastierten die Starbulls Rosenheim vor 1.931 Zuschauern in der altehrwürdigen Sparkassen Arena. Dabei gewann der ESV Kaufbeuren nach einem zwei Drittel lang noch engen Spiel letztlich verdient mit einem deutlichen 5:0. Beide Teams hatten reichlich Verletzungssorgen. Auf Kaufbeurer Seite musste schmerzlich auf Kapitän Sebastian Osterloh und den Finnen Joona Karevaara verzichtet werden, die sich zu Florian Thomas ins Lazarett gesellten. Auch Franz Steer auf Seiten der auf Rang 12 platzierten Gäste konnte nicht aus dem Vollen schöpfen.
Auch wenn die erste Chance des Spiels die Starbulls durch ihren Topscorer Tyler Scofield hatten, kam der ESVK in der Folge gut ins Spiel. Nachdem Michi Fröhlich in der fünften Minute mit der Rückhand noch am Pfosten scheiterte, gingen die Hausherren in der siebten Minute in Führung. Ondrej Pozivil sah den gut postierten Jeff Szwez am langen Pfosten und passte ihm den Puck von der Blauen scharf zu, so dass dieser nur noch den Schläger hinhalten musste. Die Oberbayern kamen zwar danach besser ins Spiel, doch die größte Möglichkeit hatten die Allgäuer – und zwar in Unterzahl. Max Schmidle wurde in höchster Not mit einem Stockschlag gestoppt, so dass es in der 16. Minute einen Penalty gab. Bei diesem scheiterte Schmidle jedoch am heute sehr gut aufgelegten Timo Herden.
Somit ging es mit dem 1:0 ins zweite Drittel. In diesem starteten die Starbulls wie die Feuerwehr. Speziell die erste Reihe um die Stars Krys Kolanos und Tyler Scofield sorgte regelmäßig für Torgefahr, doch mit zunehmendem Spielverlauf waren es die Rot-Gelben, die sich die Oberhand erspielten. Speziell Christoph Kiefersauer stach hier hervor, der zwei Mal nur durch ein Foul zu stoppen war sowie bei einem Alleingang mit der Rückhand an Herden scheiterte. Die spielerische Überlegenheit des ESV zeigte sich vor allem beim Torschussverhältnis von 23:11, doch sollte der Spielstand beim 1:0 bleiben.
Dieser hatte aber nicht mehr lange Bestand. Da es gegen Ende des zweiten Drittels reichlich Strafzeiten gab, ging es mit Überzahl für den ESVK ins letzte Drittel. Jere Laaksonen traf zuerst nur den Pfosten. Doch nur kurze Zeit darauf netzte der Kanadier Branden Gracel zum 2:0 im Nachschuss ein. Der Knoten platzte bei Kaufbeuren nun endgültig, denn keine zwei Minuten später folgte das 3:0 durch Max Schmidle. In der 46. Minute war die Messe dann endgültig gelesen, als Ketterer in Überzahl das 4:0 machte. Trotz des Spielstands ließen die Joker aber nicht nach und spielten ihr Spiel konsequent zu Ende. Damit setzten sie sich nicht nur für den bereits fünften Shutout von Stefan Vajs ein, sondern markierten in der 53. Minute gar das 5:0 durch Kiefersauer, der damit eine starke Leistung von ihm und des ganzen Teams krönte. Dies honorierten auch die Fans, die mit ihrer Mannschaft noch weit nach Spielende feierten.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Starbulls Coach Franz Steer von einem sehr langen offenen Spiel. Im zweiten Drittel seien Chancen auf den Ausgleich da gewesen, doch Vajs habe souverän gehalten. Wenn man dann am Ende so viele Strafzeiten habe, verliere man so ein Spiel, so Steer.
ESV-Trainer Andreas Brockmann sprach der Mannschaft ein Kompliment aus, wie sie mit den Ausfällen und den Belastungen der letzten Spiele umging. Das erste Drittel sei noch ausgeglichen gewesen, doch mit zunehmendem Spielverlauf habe man das Spiel immer mehr an sich gerissen.



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars gegen Spiel im Schlussdrittel aus der Hand

(DEL2)  Mit 2:3 unterlagen die Ravensburg Towerstars den Eislöwen aus Dresden und müssten statt der Rückeroberung des vierten Platzes zumindest bis Sonntag mit Platz 7 Vorlieb nehmen. Ausschlaggebend war ein deutlicher Einbruch im Spiel, der sich schon im zweiten Spielabschnitt abzeichnen sollte.
Vor fast 2700 Zuschauer hatten die Towerstars einen Start nach Maß. Druckvoll ging es vom Anspielbully weg in Richtung gegnerischem Tor und nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da schob Stephan Vogt einen unmittelbar vor der Torlinie liegen gebliebenen Puck zur 1:0 Führung über die Linie. Rund zwei Minute später war die Scheibe auch  bereits zum zweiten Mal im gegnerischen Tor untergebracht, doch Hauptschiedsrichter Alexander Singer signalisierte nach Protesten der Eislöwen unmittelbar, dass er den Videobeweis zu Rate ziehen werde. Die ausgetreckten Arme des Unparteiischen signalisierten kurz danach, der Treffer zählte nicht, er wurde mit dem Schlittschuh erzielt. Von den Gästen war in der ersten Hälfte des Startabschnitts überraschend wenig zu sehen, die Towerstars hatten die neutrale Zone gut im Griff, was dennoch auf das Ravensburger Tor kam, war sichere Beute von Torhüter Jonas Langmann.
In der zwölften Minute verbuchte Marcel Rodmann mit einem vor dem Tor noch abgelenkten Puck eine der bislang besten Möglichkeiten, im direkten Gegenzug scheiterte Towerstars Stürmer Brian Roloff auf der Gegenseite bei einem Alleingang. Eislöwen Keeper Weitzmann parierte stark mit einem Butterfly der linken Beinschiene.  Zwischen der 14. – und 16. Minute kamen die Towerstars dann richtig in Bedrängnis, Zunächst traf es Fabio Carciola wegen Stockschlag, eine Minute später sprach Hauptschiedsrichter Alexander Singer dazu eine Strafzeit gegen Torhüter Jonas Langmann wegen absichtlichem Verschieben des Tores aus. Die dreiminütige Unterzahl, davon eine Minute doppelt, überstanden die Oberschwaben aber schadlos und es blieb bei der knappen, zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdienten Führung.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste mit mehr Tempo aus der Kabine, doch die Towerstars kamen die Konterchancen. Daniel Schwamberger konnte beispielsweise nach zweieinhalb Minuten selbstbewusst vor das Dresdner Tor ziehen. Er wurde jedoch gefoult und erhielt völlig zu Recht einen Penalty. Dieser war gut geschossen, doch Weitzmann parierte stark mit der Fanghand. So wirklich zwingendes sollte den Towerstars danach aber nicht gelingen, der Ausgleich in der 33. Minute war die logische Konsequenz verstärkter Probleme in der Ravensburger Defensive. Einen Schuss von Macholda fälschte Cook kurz vor dem Torraum noch ab, 1:1 .Die Ravensburger Proteste wegen hohen Stocks forcierten den Videobeweis, der Treffer sollte nach kurzer Sichtung der Szene aber Anerkennung finden. Die Towerstars waren jetzt richtig unter Druck, doch der Ravensburger Goldhelm hatte die passende Antwort auf dem Schläger. Auf rechter Seite brach er selbstbewusst durch, zog vor das Tor und schlenzte das Spielgerät exakt zum 2:1 in den linken Torwinkel. Mit dieser Führung ging es auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt wirkten die Towerstars zusehends zu spät in den Zweikämpfen, auch waren in allen Spielfeldzonen die Pässe zu ungenau. Dazu gesellten sich Abstimmungsprobleme, so wie nach sechs im Schlussabschnitt gespielten Minuten. Petr Macholda spazierte schier unbedrängt durch die komplette Ravensburger Zone und überwand letztlich auch noch Torhüter Jonas Langmann, das 2:2 tat mal so richtig weh. Wie sehr, zeigte sich in den Folgeszenen, Die Towerstars hatten das Spiel jetzt vollkommen abgegeben und sie sie mussten im wahrsten Sinne des Wortes zusehen, wie fünf Minuten später Alexander Höller sogar zur Dresdener 3:2 Führung den Puck durch die Beine von Jonas Langmann stocherte. Von diesem Schock sollte sich die Oberschwaben letztlich nicht mehr erholen. Alle Angriffsbemühungen, auch durch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers, brachten letztlich nichts mehr ein.
Durch die gleichzeitigen Siege der Konkurrenz mussten die Towerstars zwei Plätze einbüßen und sind nun siebter. Am Sonntag müssen sie die Reise zum schweren Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies antreten. Diese unterlagen am Freitagabend mit 2:3 nach Verlängerung dem Tabellenschlusslicht Heilbronn. Ob dies ein Zeichen eines Durchhängers ist, oder für zusätzliche Motivation sorgen wird, muss sich natürlich erst zeigen. Spielbeginn ist bereits um 17 Uhr, SpradeTV wird die Partie live übertragen.



toelzerloewenZu viele Strafzeiten: Tölzer Löwen unterliegen Weiden nach Verlängerung

(OLS)  zu viele Strafzeiten haben den Tölzer Löwen am Freitagabend eine bessere Punkteausbeute in Weiden gekostet. So reicht es nur zu einem Punkt bei hochmotivierten Blue Devils, die das Spiel mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gewinnen.
Die „Buam“ begannen stark und spielten sich schnell Großchancen heraus. Klaus Kathan, Michael Endraß und Johannes Huß hätten schon früh für einen Vorsprung sorgen können, doch es kam anders. Die Gastgeber durften zum zweiten Mal am Abend zum Powerplay ansetzen und waren erfolgreich. Den wuchtigen Schuss von Daniel Sevo konnte Markus Janka nur abprallen lassen, und Patrick Schmid hatte keine Mühe beim Nachschuss einzunetzen. Der Führungstreffer sollte den Blue Devils Auftrieb geben, in der Folge waren sie klar tonangebend, und es war dem Löwen-Goalie zu verdanken, dass die Löwen nur mit einem Tor Rückstand in die erste Pause gingen. Spätestens jetzt war den Löwen klar, warum Weiden eines der heimstärksten Teams der Liga ist – und die Gastgeber ließen auch im zweiten Drittel nicht nach. 22 Sekunden dauerte es, als mit Jordan Baker erneut ein Löwen-Akteur auf die Strafbank musste. Verteidiger Ralf Herbst nahm das vorweihnachtliche Geschenk dankend an und beförderte den Puck ohne Umwege ins Kreuzeck – 2:0 für die Oberpfälzer. Durch einen „Glücksschuss“ (Kammerer) konnten die Löwen aber schnell wieder verkürzen. Philip Lehr sah gegen den Versuch von Stefan Reiter ins kurze Eck nicht gut aus und musste erstmals hinter sich greifen. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten, Jordan Baker und Matt Abercrombie trafen jeweils das Aluminium, blieb es vor dem Schlussdrittel beim 1:2-Rückstand der Löwen.
Die „Buam“ zeigten, laut Axel Kammerer „eine gute Reaktion im letzten Drittel“ und kamen früh zum Ausgleichstreffer. Vier Minuten waren gespielt, als Klaus Kathan einen wunderbaren Pass in die Mitte auf Florian Strobl spielte, der freistehend zum 2:2 traf. Die Löwen machten auch nach dem Treffer weiter und ließen Weiden kaum mehr zur Entfaltung kommen. Julian Kornelli hätte das Spiel mit seinem Pfostentreffer drehen können, doch es blieb beim Unentschieden und die Verlängerung musste über einen Sieger entschieden. Es passte ins Gesamtbild, dass es erneut ein Weidener Powerplay war, das den Siegtreffer bescherte. Iiro Vehmanen ging zu ungestüm in einen Zweikampf, bekam nach ausgiebiger Diskussion mit dem Schiedsrichter 2+10+20 und wird Axel Kammerer damit am Sonntag gegen Regensburg fehlen. Erneut war es Schmid, der im Nachschuss zum Weidener Siegtreffer traf. Damit geht ein, wie Löwen-Coach Kammerer sagte, „komisches Spiel“ mit einem Punkt für die Isarwinkler zu Ende.
Da auch alle anderen Top-Teams der Liga in die Extrazeit mussten, hat sich an der Tabellenkonstellation nicht viel verändert. Die Löwen liegen weiterhin auf Platz drei, am Sonntag kommt mit dem EV Regensburg der Spitzenreiter in die Hacker-Pschorr Arena. Spielbeginn ist aufgrund des Family Days bereits um 16:30 Uhr.



deggendorferscDeggendorfer SC siegt im Penaltykrimi

(OLS)  Nachdem es am Freitagabend gegen den EHC Waldkraiburg nach 65 
gespielten Minuten immer noch 2:2 stand, musste der Deggendorfer SC 
erstmals in dieser Saison ins Penaltyschießen. Dort wurde es zum 
wahren Krimi, ehe Stefan Ortolf im 14. Anlauf für die Entscheidung 
sorgte und das Spiel für den DSC entschied.
Anders als zuletzt waren es dieses Mal nicht die Deggendorfer, die 
besser ins Spiel kamen. Die Löwen machten von Beginn an ordentlich 
Druck und konnten sich einige Chancen erspielen. Die Mannen von 
Trainer John Sicinski taten sich in den ersten Minuten schwer, in die 
Partie zu kommen. In der achten Spielminute schlugen die DSC-Cracks 
dann aber eiskalt zu. Andreas Gawlik brachte die Scheibe von der 
blauen Linie einfach mal Richtung Tor und der Puck fand irgendwie den 
Weg vorbei an Löwen-Keeper Björn Linda zum 0:1 für den DSC. Danach 
kamen die Deggendorfer besser in die Partie und konnten sich selbst 
einige gute Chancen erspielen. Auf der anderen Seite blieben die 
Hausherren durch blitzschnell vorgetragene Konter stets 
brandgefährlich. Da beide Torhüter im ersten Abschnitt nichts mehr 
zuließen, ging es mit dem 0:1 in die erste Pause.
Die Deggendorfer begannen das zweite Drittel in Überzahl. Dies hielt 
die Waldkraiburger aber nicht davon ab, nach vorne zu spielen. In der 
22. Spielminute erwischte Jakub Marek die DSC-Defensive auf dem 
falschen Fuß, brach durch und erzielte in eigener Unterzahl das 1:1. 
Daraufhin ähnelte die Partie stark dem ersten Drittel. Spielerisch 
waren die Deggendorfer zwar besser, die Hausherren waren aber immer 
durch pfeilschnelle Gegenangriffe gefährlich. Einer starken Leistung 
beider Torhüter war es zu verdanken, dass es nach dem zweiten Drittel 
immer noch 1:1 stand. Im Schlussabschnitt stand die Partie dann Spitz 
auf Knopf. Lange konnte sich keines der beiden Teams den nötigen 
Freiraum erspielen, der dann zum Tor führte. Dies gelang den 
Deggendorfern dann doch und zwar in der 54. Spielminute. Am langen 
Pfosten wurde Mychal Monteith mustergültig freigespielt und dieser 
überwand Björn Linda im Löwen-Gehäuse zum viel umjubelten 1:2. War das 
die Entscheidung? Noch nicht, denn die Waldkraiburger kamen noch 
einmal zurück. Kurz nach dem Führungstreffer mussten die Deggendorfer 
in Unterzahl agieren und genau dann gelang dem EHC der späte 
Ausgleich. Daniel Hämmerle kam plötzlich völlig frei vor Sandro 
Agricola an die Scheibe und drückte den Puck über die Linie. Somit 
ging die Partie in die Verlängerung. Da diese auch noch keine 
Entscheidung brachte, musste das Penaltyschießen die Entscheidung 
bringen. Dort wurde Stefan Ortolf zum Matchwinner und sicherte seinen 
Farben den Zusatzpunkt.
Weiter geht es am Sonntag dann wieder im Deggendorfer Eisstadion. Dann 
treffen die Mannen von Trainer John Sicinski auf den EC Peiting. 
Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders empfangen Sonthofen zum Derby

(OLS)  Am Sonntag (17:30 Uhr) steigt nun auch endlich in der Eissportarena das erste Allgäu- Bodensee Derby um Oberliga- Punkte zwischen den EV Lindau Islanders und dem ERC Sonthofen.
Es ist der erste Vergleich zwischen den Kontrahenten um Ligapunkte am Bodensee seit einigen Jahren. Zwar gab es in Testspielen immer wieder Vergleiche – aber so brisant, wie das Spiel am Sonntag war seit gemeinsamen Bayernliga- Zeiten in Lindau keines. Denn das Spiel hat durch die gute Serie der Bulls noch einmal an Bedeutung gewonnen. Am Mittwoch schlugen die Allgäuer im Nachholspiel den EV Weiden mit 6:5 nach Penaltyschießen und schoben sich damit an Waldkraiburg vorbei auf Platz 10. Eine Entwicklung die schon eine Weile andauert, denn Sonthofen gewann nun fünf der letzten sieben Spiele, davon drei in Folge, und verkürzte damit den Rückstand auf die Islanders auf drei Punkte.
Nun treffen die Rivalen im zweiten Derby der Saison in der Eissportarena Lindau aufeinander, insgesamt gibt es aufgrund der regionalen Zuordnung beider Teams sogar vier Vergleiche in der Vorrunde. Die beiden anderen steigen Anfang Januar im Endspurt der Hauptrunde.
Bei den Bulls hat sich einiges geändert seit dem ersten Oberliga- Spiel gegeneinander, das die Islanders in Sonthofen mit 4:3 gewannen. So ersetzte der sportliche Leiter Heiko Vogler nach dem zwischenzeitlichen Sturz auf den letzten Tabellenplatz Gerhard Wittmann als Trainer. Dazu lösten die Allgäuer auch ihr Torwartproblem. Martin Morczinietz wurde ebenfalls entlassen und vom ESV Kaufbeuren per Förderlizenz Marc-Michael Henne (23) eingesetzt, mit dem vier Siege gelandet werden konnten. Die Verpflichtung wurde auch deshalb nötig, weil Frauen- Nationaltorhüterin Jenny Harss wegen einer Gehirnerschütterung zuletzt lange ausfiel.
Insgesamt brachten einige Verletzungen Unruhe in die Mannschaft, vor allem der Ausfall von Kontingentstürmer Charly Taft tat weh. Mit „Ersatzausländer“ Michael Neal (7 Tore in 13 Spielen) scheint man einen guten Griff gemacht zu haben, wie auch die Einbürgerung von Chris Stanley weiterhalf. Der ehemalige DEL2- Stürmer, der seine Karriere im Sommer eigentlich beenden wollte, um Trainer zu werden, ist nun beides: Einmal Topscorer des ERC mit jeweils elf Toren und zwölf Vorlagen, und als spielender Co-Trainer.
Für die Islanders wird es wichtig sein, nach den letzten beiden Spielen wieder zur Stabilität der letzten Wochen zurück zu finden. Gegen Regensburg liefen sie der Musik von Anfang an hinterher, starteten zuvor aber gegen Waldkraiburg gut, ließen sich aber von einem unglücklichen Gegentreffer aus dem Rhythmus bringen. „Das ist etwas, wo wir noch Verbesserungsbedarf haben“, sagt Dustin Whitecotton. Zu oft verliere man nach Gegentoren kurzzeitig den Kopf und das Selbstvertrauen. „Wenn wir es hier schaffen, in Ruhe weiterzuspielen, kommen unsere Qualitäten wieder schnell zum Vorschein“. Denn die Arbeitseinstellung der Lindauer ist weiterhin sehr gut – und das alles muss gerade gegen die Allgäuer passen, denn die schafften gegen Weiden gleich zwei Doppelschläge einmal innerhalb von 79 und dann in 41 Sekunden.
Die starke Form beider Teams sollte also für ein sehenswertes Derby sorgen, das den Zuschauern am „Lindauer Zeitung Spieltag“ (Die LZ lädt 75 Leser zum Derby ein) auch die Ehrung des Spielers des Monats bieten wird.



selberwoelfeSelber Wölfe erkämpfen zwei Punkte im Allgäu

(OLS)  Nach dem letzten Wochenende ohne Punkte beißen unsere Wölfe wieder. Am 20. Spieltag in der Oberliga Süd gelingt unseren Cracks im Allgäu beim ERC Bulls Sonthofen ein wichtiger 2:1 Erfolg nach Verlängerung. Das Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten war das erwartet schwere Spiel, immerhin gewannen die Bulls zuletzt fünf der letzten sieben Spiele zuhause. Trotz spielerischer Überlegenheit über die gesamte Spielzeit gelingt es unseren Wölfen nicht, frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen. Kapitän Florian Ondruschka, der leicht grippegeschwächt in die Partie ging, war es vorbehalten, mit einem sehenswerten Treffer in der Overtime den Zusatzpunkt für seine Farben zu sichern.
Die Gastgeber aus dem Allgäu starten couragiert, angetrieben von den zuletzt erfolgreichen Auftritten und drei Siegen in Folge. Unsere Wölfe, die mit Ausnahme der für Crimmitschau im Einsatz befindlichen Förderlizenzspieler in Bestbesetzung antreten konnten, steigern sich in der Folgezeit und verzeichnen die erste gefährliche Aktion durch einen Schlagschuss von Schadewaldt, wenig später rettet das Gestänge die Sonthofener vor dem möglichen Rückstand. Als Moosberger wegen Behinderung die Strafbank hütet, wittern die Bulls ihre Chance, können aber den gut aufgelegten Stefaniszin im Wölfe-Tor nicht überwinden. Torlos geht es in den ersten Pausentee.
Unsere Mannschaft kommt gut aus der Kabine und erarbeitet sich von Anfang an gute Möglichkeiten: Geisberger und Piwowarczyk kombinieren sich durch die gegnerische Defensive, doch immer wieder ist es Bulls-Goalie Henne, der ein ums andere Male sein ganzes Können aufbieten muss, um seine Farben vor dem Rückstand zu bewahren. Der Hausherr stemmt sich im weiteren Spielverlauf gegen den Sturmlauf unserer Jungs und muss sich verstärkt auf Defensivarbeiten beschränken.
Alles wartet auf den ersten Treffer des Abends, der auch fällt. Bulls-Stürmer Hadraschek zieht seine dritte Strafzeit, Überzahl für unser Team. Gare passt auf Schadewaldt, der an der blauen Linie lauert und direkt abzieht – die Scheibe ist drin - die hochverdiente Führung für unsere Wölfe!
In den Schlussabschnitt starten die Hausherren offensiv, die Riesenchance auf den möglichen Ausgleich bleibt aber zunächst aus. Richtig spannend wird es dann nochmal, als unsere Wölfe in Unterzahl agieren müssen. Und das wussten die Bullen zu nutzen. Niki Meier muss von der Strafbank aus mit ansehen, wie Sill den Puck zum Ausgleich für die Gastgeber über die Linie zum 1:1 Ausgleich drückt. Das Spiel nun wieder völlig offen.
Beide Teams suchen nun die Entscheidung, aber ein weiterer Treffer soll in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen, die Hoffnungen der mitgereisten Selber Schlachtenbummler auf drei Punkte dahin.
Die fünfminütige Overtime dauert aber glücklicherweise aus Selber Sicht nur ganze vierzig Sekunden. Kapitän Ondruschka zeigt eindrucksvoll seine Qualitäten, tankt sich im Alleingang über das ganze Spielfeld und netzt unhaltbar zum verdienten Siegtreffer ein.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Erst die Lotterie, dann die Brandrede

(OLS)  Einen Zähler sicherten sich die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena gegen den starken Deggendorfer SC. Das Team von Trainer Rainer Zerwesz lieferte dabei einen großartigen Kampf ab, kam trotz zweimaligen Rückstand jeweils zurück ins Spiel und musste sich erst im Penaltyschießen geschlagen geben, bei dem erst der 14. Anlauf die Entscheidung brachte. Und sogar nach dem Spiel ging es mehr als interessant weiter.
Löwen-Trainer Rainer Zerwesz zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz nämlich durchaus zufrieden mit seiner Mannschaft, die am Freitag wegen krankheitsbedingter Ausfälle aus gerade einmal 14 Feldspielern und den Torhüter Björn Linda und Thomas Hingel bestand. „Wir haben zwar 2:3 verloren, aber dennoch bin ich froh, dass wir vor heimischen Publikum mal wieder so ein Spiel präsentieren konnten“ erklärte der EHC-Coach. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und nicht aufgegeben. Zuhause spielen wir zwar oft gut- gerade gegen die starken Gegner – aber wir kommen dann nie zu Potte. Heute bin aber wirklich stolz, dass wir das noch aufgeholt haben“ so der 47-Jährige weiter.
Nach knapp acht Minuten hatte Andreas Gawlik die Deggendorfer mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion in Führung gebracht und Linda im Löwen-Tor mit dem abgefälschten Schuss keine Chance gelassen (07:51). Kurz drauf traf Martin Hagemeister den Pfosten des Gäste-Gehäuses, doch dauerte es bis zum Beginn des mittleren Abschnitts, bis die Löwen und die gut 800 Zuschauer jubeln durften- dann aber so richtig. Jakub Marek bekam hier nämlich bei Waldkraiburger Unterzahl einen feinen Pass von Torhüter (!) Björn Linda und machte sich allein auf gegen DSC-Keeper Sandro Agricola. Das Ende vom Lied: Der 1:1-Ausgleich (21:12). Gut zehn Minuten später hatte Fabian Zick das 2:1 auf dem Schläger, scheiterte aber ebenso wie Sturmkollege Michael Trox zwei Minuten später. Dennoch waren die Löwen jetzt richtig drin im Spiel, hatten die Gäste im Griff und zeigten Moral und Kampfgeist, der auch die Zuschauer begeisterte.
Nach acht Minuten im Schlussdrittel hatte erneut Zick die größte Chance zum 2:1, doch fand in Agricola seinen Meister. Nur kurz drauf jagte Deggendorfs Marius Wiederer die Scheibe noch knapp am Pfosten vorbei, sein von der EHC-Defensive allein gelassener Kollege Mychal Monteith machte es dann aber besser und schob unbedrängt zum 2:1 für die Gäste ein (53:23). Sechseinhalb Minuten noch auf der Uhr, nicht viele hatten jetzt noch den Glauben, dass die Löwen hier nochmals den Ausgleich schaffen und sich in die Verlängerung retten- gerade nachdem man in den letzten Spielen im Schlussabschnitt immer etwas nachgelassen hatte. Doch weit gefehlt: Der EHC kämpfte und hatte sich noch lange nicht aufgegeben. Wiederer tat den Löwen dann auch den Gefallen und verabschiedete sich in der 57.Minute auf die Strafbank und es brauchte nur 20 Sekunden da hatte Daniel Hämmerle am schnellsten geschalten und das Powerplay mit dem 2:2-Ausgleich gekrönt (56:27).
Die Verlängerung brachte nicht mehr viel und so war mal wieder die Lotterie Penaltyschießen zu Gast in der Raiffeisen Arena- obwohl die Weihnachtstombola doch erst am 23.12. beim Heimspiel gegen Landshut stattfinden soll. Und dass es in der Lotterie auch eine Niete gibt, konnte jeder dann verfolgen: Insgesamt 14 Penaltys wurden geschossen und gerade mal drei gingen ins Tor. Aus EHC-Sicht war allerdings leider der zuletzt verwandelte der von Stefan Ortolf, der den Gästen damit den Zusatzpunkt sicherte.
Im Anschluss auf der Pressekonferenz kam dann die nach so einem Spiel nicht wirklich nachvollziehbare Frage an Zerwesz, ob dem Kader denn nicht nur ein Kontingentspieler, sondern auch die Tiefe fehle und man da nicht nachlegen müsse. Was folgte war eine kleine Brandrede des Löwen-Dompteurs, die es in sich hatte: „Wir können schon noch fünf, sechs Spieler holen. Aber dann setzen wir dafür drei, vier Waldkraiburger auf  die Bank. Ob das der Verein will, weiß ich nicht und ich stehe sicher nicht dafür. Ich habe vor der Saison gesagt, wir gehen hoch mit der Mannschaft, die die Oberliga geschafft hat. Zu der habe ich Vertrauen und wir holen nicht fünf, sechs Legionäre, denen wir einen Haufen Geld geben. Dann hätte man sich nämlich auch einen neuen Trainer suchen müssen. Denn das ist nicht mein Stil! Und es ist mir egal, ob wir gewinnen oder verlieren. Das ist mir total egal! Klar, es geht um Qualität. Aber wenn man in Waldkraiburg noch längerfristig ein bisschen Eishockey schauen will, dann kann man nicht immer irgendwelche Spieler holen! Wir haben 17 Spieler, aber wir waren noch nie weniger als drei Reihen! Aber klar, wir können ein paar holen und dann hocken wir dafür ein paar Waldkraiburger auf die Bank! Aber ob das gut ist? Ich glaube es nicht! Wenn das so ist, muss das der Verein entscheiden- aber ohne mich dann! Danke.“ Schön, diese Emotionen im Sport und zum Glück gibt es neben vielen Nieten auch immer einen Hauptgewinn, wie beispielsweise EHC-Coach Rainer Zerwesz.



moskitosessenWohnbau Moskitos Essen unterliegen Wedemark

(OLN)  Als nach 20 gespielten Minuten noch ein 3:1 auf der Anzeigetafel am Essener Westbahnhof stand, da war die Welt für viele noch in Ordnung. Die Wohnbau Moskitos kombinierten ganz gefällig und machten auch Tore. Den Anfang machte Niklas Hildebrand in der 5. Spielminute als er einen klugen Pass von Dominik Patocka im Mitteldrittel aufnahm, ins gegnerische Drittel lief und direkt abzog. Dennis Korff im Kasten der Gäste hatte gegen den harten, platzierten Schuss keine Chance. Nur 90 Sekunden später schlugen die Scorpions jedoch zurück Michael Budd kontert einen Essener Angriff, bedient Reiko Berblinger und Sebastian Staudt ist bezwungen.  Doch das Team von Frank Gentges lässt sich nicht beeindrucken, spielt weiter, macht weiter Druck gegen das Wedemarker Tor. Mit einem Doppelschlag fahren die Cracks vom Westbahnhof im ersten Abschnitt dann eine beruhigende Führung ein. Zunächst zieht Leon Niederberger unwiderstehlich aus halblinker Position ins Gästedrittel ein und lässt mit einem trockenen Schuss dem Gästekeeper keine Chance. Gut eine Minute später kombinieren die Wohnbau Moskitos in Überzahl ganz gut, Hagen Kaisler schiebt den Puck aus halblinker Position quer durch den Wedemarker Torraum auf den völlig frei stehenden Andrej Bires und der lässt Korff im Tor der Gäste keine Chance.
In den zweiten 20 Minuten kommen die Gäste mit mehr Druck aus der Kabine, tauchen immer wieder gefährlich vor Sebastian Staudt auf und suchen den Abschluss. Bei den Wohnbau Moskitos gibt es Chancen, doch im Abschluss deutet sich die alte Schwäche wieder an, man bringt den Puck nicht am gegnerischen Keeper vorbei. So kommt es wie es oft dann passiert. Wedemarks Neuzugang Björn Bombis fährt einen Konter mit Michael Budd, und Budds Pass versenkt Bombis eiskalt zum Anschlusstreffer in eigener Unterzahl. Die Gäste wittern im letzten Abschnitt ihre Chance, vor allem die erste Reihe um Michael Budd und Charlie Adams setzt immer wieder Akzente. Im Gegensatz zur ersten Essener Reihe um Michal Velecky, der seit Wochen außer Form spielt, fallen erste gegnerische Reihen immer wieder auf, entscheiden Spiele und sind präsenter als das die erste Essener Reihe derzeit spielt.
Wieder Neuzugang Bombis mit seinem zweiten Treffer bringt sein Team komplett ins Spiel zurück, aus dem Gewühl vor Sebastian Staudt erzielt er den Ausgleich in der 42. Spielminute. Die Wohnbau Moskitos fahren zwar noch ein paar Angriffe, doch die Durchschlagskraft fehlt wie schon so oft in den letzten Spielen. So Spiele laufen dann wie man es kennt, man hat den Gegner eigentlich im Griff, macht den Sack nicht zu und steht am Ende mit leeren Händen da. Zwei Mal steht die erste Wedemarker Reihe noch im Mittelpunkt, Michael Budd zu dem völlig frei im Slot stehenden Charlie Adams und der Puck schlägt oben rechts hinter Staudt ein. Im Powerplay machen die Gäste dann ihrerseits gut eine Minute vor dem Ende den Sack zu, wieder Charlie Adams auf Vorlage von Michael Budd, die Moskitos sind wieder einmal geschlagen.



saalebullshalle04Jetzt erst recht! Bullen wollen wieder siegen! 22. Punktspiel der Saison 2016/17: Saale Bulls Halle  vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen 

(OLN) Keine Geschenke gab es für die Saale Bulls zum Nikolaustag: Die 2:7-Niederlage bei den Crocodiles Hamburg war heftig und tat weh, keine Frage. Genauso wie die gestrige 1:2-Pleite bei den Berliner Preussen, bei denen man sich Punkte ausgerechnet hatte. Aber aufstecken gilt nicht. Nicht jetzt. Und auch nicht später. Im Gegenteil: Mit einem „Jetzt erst recht“ werden unsere Jungs in das nächste Spiel gehen. Und diese Partie findet bereits morgen statt, die Moskitos aus Essen sind zu Gast im Sparkassen-Eisdom.  
Und rein vom Papier und der Historie her sind uns drei Punkte sicher – möchte man meinen. Spricht doch die aktuelle Serie von vier Siegen in Folgen gegen die Stechmücken und null Gegentoren in diesen Partien eine mehr als eindeutige Sprache. Aber Papier ist geduldig. Und so wissen sicherlich beide Mannschaften um diese Serie und werden diese für ihre ganz eigene Motivation heranziehen: Die Bulls würden sehr gerne weiterhin von „Mückenstichen“ verschont bleiben, die Essener dagegen sicherlich „endlich“ einmal wieder gegen die Bullen zustechen.
Es ist also davon auszugehen, dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen werden und es zu einem packenden und spannendem Spiel kommen wird. Zumal die tabellarische Ausgangslage enger nicht sein könnte: Zwischen dem Rangvierten MEC und den Tabellensechste Moskitos liegen gerade einmal zwei Punkte, dazwischen befinden sich ausgerechnet die Essener „Lieblingsfeinde“ aus Duisburg. Sicherlich ein Grund mehr, mit möglichst vielen Punkten gegen Halle wieder am EVD vorbeizuziehen.
Doch die Bulls werden ihrerseits alles daran setzen, die beiden Auswärtsniederlagen vergessen zu machen. Sie werden versuchen, den Fans und Zuschauern im 900. Spiel einer halleschen Mannschaft seit Wiederaufnahme des Spielbetriebes einen Sieg zu schenken, um somit weiterhin in Schlagdistanz zum Spitzentrio in der Tabelle zu bleiben.



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg drehen ein 0:3 - 5:3 Sieg gegen Hannover Scorpions (0:3/3:0/2:0)

(OLN)  Das war ein hartes Stück Arbeit für die Crocodiles vor 1.816 Zuschauern im Eisland! Man merkte dem Bartkevics-Team an, dass das vierte Spiel in acht Tagen an Kraft und Konzentration zerrte. Nach dem 0:3 Rückstand im ersten Drittel schien das Spiel bereits verloren, doch im zweiten Drittel drehten die Elb-Krokodile richtig auf und ließen den Skorpionen kaum Luft zum Atmen. Im letzten Drittel ging es lange hin und her, bis die Crocodiles zum Ende hin den Sieg einfach mehr wollten. "Wille kann Berge versetzten", besonders dann, wenn es spielerisch mal nicht optimal läuft. Eine tolle Energie-Leistung des gesamten Teams.
Von der ersten Minute an, übernahmen die Crocodiles das Kommando auf dem Eis. Die Scorpions mit der ersten Strafzeit nach 2:44. Obwohl der Puck gut im Drittel der Hannoveraner lief, wurden zu wenig Abschlüsse generiert. Hannover komplett. Nur 15 Sekunden später der erste Schock, 0:1 (Niddery). Sah nicht unhaltbar aus, kommt aber eben mal vor. Die Crocodiles weiter am Drücker, doch Hannover kontert geschickt. Ein langer, genauer Pass auf den startenden Goller kann dieser, allein vor Trautmann, nutzen, 0:2 (8:46). Die Crocs weiter mit viel Puckbesitz und einigen guten Chancen, aber ohne wirkliche Durchschlagskraft. Nach 11:49 die zweite Strafzeit gegen Hannover, die diese wieder unbeschadet überstehen und wie schon beim ersten Tor, treffen die Gäste kurz nachdem sie wieder komplett sind, 0:3 (14:00). Nach diesem Gegentor wechselt Croco-Coach Bartkevics den Goalie. Kristian kommt für Trautmann. Dieser wurde allerdings bei den Gegentoren 2 und 3 von seinen Mitspielern komplett im Stich gelassen. Die Crocodiles mussten dann selbst noch eine Unterzahl überstehen und liefen Gefahr, noch das vierte Gegentor zu bekommen. Die Abwehr hielt aber. 0:3 Rückstand nach dem ersten Drittel, ein völlig ungewohntes Ergebnis...
Wie verwandelt kamen die Reptilien aus der Kabine. Sofort wurde Hannover eingeschnürt und kamen selbst bei 5 gegen 5 kaum noch aus dem eigenen Drittel. So dauerte es dann auch nur wenige Minuten, bis Vorlagen-König Mitchell zum Anschluss einnetzte, 1:3 (3:13). Und weiter ging es nur in eine Richtung. Gute Chancen von Gerartz und Calovi fanden das Ziel noch nicht, aber auf Top-Scorer McGowan war auch heute Verlass, 2:3 (9:00). Nun waren die Fans so richtig wach und die Crocs gaben weiter Gas. Ein paar Minuten später, Strafe Hannover und beim dritten Versuch ist der Puck dann drin, wieder McGowan zum Ausgleich, 3:3 (16:18). Die Halle tobt! Mit diesem Spielstand ging es dann in die letzte Pause.Man durfte auf das letzte Drittel gespannt sein. Kommt Hannover noch einmal zurück? Haben die Crocodiles zu viel Kraft gelassen? Die Hamburger weiter überlegen, aber nicht mehr ganz mit dem Speed aus Drittel 2. Schrecksekunde dann nach gut 5 Minuten, Josh Mitchell fährt, im Gesicht blutend, vom Eis. Das wäre ein herber Verlust für die Crocodiles. Das Spiel nun zerfahren, wenig klare Aktionen auf beiden Seiten. Gut 5 Minuten später, plötzlich Jubel, Mitchell kehrt aus der Kabine auf das Eis zurück. Das scheint den Krokodilen, nun den letzten fehlenden Kick zu geben. Gärtner mit einem Schlagschuss von der blauen Linie und Pierre Kracht fälscht unhaltbar in den Torwinkel ab, endlich die Führung, 4:3 (16:35). Hannover versucht zu antworten, aber die Crocodiles verteidigen geschickt, sodass Goalie Mathis erst sehr spät zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verlassen kann. Die Crocodiles passen aber auf, erkämpfen sich den Puck, und André Gerartz macht den Sack endgültig zu, 5:3 Empty Net (19:39).
Das war wieder spannend heute Abend im Eisland. Das Spiel hat aber mal wieder gezeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. Auch wenn die Scorpions nur 13 Punkte auf dem Konto haben, so sind sie aber gut besetzt und können jederzeit alle Teams besiegen, wenn diese mal nicht 100% bringen. Nach dem heutigen Heimspiel-Sieg, gastieren McGowan, Gerartz und ihre Teamkollegen am Sonntag auswärts bei den Rostock Piranhas. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern hatte sich vor der Saison mehr erhofft, als den derzeitigen 14. Tabellenplatz. Ähnlich wie die Hannover Scorpions findet man auch an der Ostsee zu selten den Schlüssel zum Torerfolg. Topstürmer der Raubfische ist derzeit der Ex-Crocodile Michal Bezouska, der bislang auf 22 Scorerpunkte kommt. Vor allem der Crocodiles-Verteidigung um Kapitän Christoph Schubert wird viel daran liegen, dass die ehemaligen Hamburger (auch Jan Michalek spielt in Rostock ) keine weiteren Punkte sammeln. Für den Hamburger Sturm wird dieses Duell jedoch auch kein Selbstgänger. Die Verteidigung der Gastgeber gilt als solide, was man bereits am ersten Spieltag im Eisland Farmsen erkennen konnte. Damals mühten sich die Krokodile zu einem 2:1-Sieg. Mittlerweile sollten die Spielzüge auf dem Eis noch besser sitzen, so dass man mit einer engagierten Vorstellung drei Punkte mit an Alster und Elbe nehmen könnte.  Die Piranhas sind aber immer wieder für Überraschungen gut, konnten sie doch unter anderem Herne mit 2:1 n.P. besiegen. Die Krokodile sind gewarnt. Das Spiel in der Rostocker Eissporthalle beginnt Sonntag um 19 Uhr. Auch Sportchef Sven Gösch warnte vor einer leichtsinnigen Herangehensweise: "Keiner hat mit acht Punkten aus den letzten drei Spielen gerechnet. Mit einer entsprechend breiten Brust können wir in dieses Wochenende gehen, aber wir dürfen beide Gegner nicht unterschätzen. Vor allem Rostock, das gerade zuhause gute Spiele zeigt, hat eine gute Defensive, die wir erst einmal knacken müssen. Hinzu kommt die Belastung mit dann fünf Spielen in zehn Tagen, die nicht zu unterschätzen ist. Da können in den ersten Spielminuten die Beine schon einmal etwas schwer sein." Das Team hat das vergangene lange Eishockey-Wochenende ohne größere Blessuren überstanden. Nach dem derzeitigen Stand sind - von Moritz Israel abgesehen - alle Spieler einsatzbereit.



hernerev2007FASS Berlin - Herner EV 4:8 (2:2,1:1,1:5)

(OLN)  „Wir müssen Geduld haben“ – das hatte Frank Petrozza im Vorfeld der Partie des Herner EV bei FASS Berlin gesagt und er sollte Recht behalten. Zwei Drittel lang gelang es den Gysenbergern am Freitagabend im Wellblechpalast nicht, sich trotz eines deutlichen Chancenplus entscheidend abzusetzen. Erst nach einem 4:4-Zwischenstand nach 43 Minuten konnte der HEV mit vier weiteren Treffern dann für klare Verhältnisse und einen 8:4-Auswärtserfolg sorgen. Damit konnte der Tabellenführer der Oberliga Nord die beeindruckende Serie auf 12 Siege in Folge erhöhen. Der Vorsprung an der Tabellenspitze blieb bei sieben Punkten vor Tilburg und 8 Punkten vor Hamburg.
„Wir haben es uns in den ersten beiden Abschnitten schwer gemacht und zu viele Chancen liegen gelassen“ meinte der HEV Coach. „Berlin war da viel effektiver.“ Das war schon zu Beginn zu sehen, als die Gysenberger eine gute Möglichkeit nicht nutzen konnten, im Gegenzug die Gastgeber aber in der 2. Spielminute mit 1:0 in Führung gehen konnten. Jan-Niklas Pietsch und Sören Hauptig brachten zwar in der 9. bzw. 12. Minute den HEV zum ersten Mal in Führung, aber die Akademiker von FASS Berlin glichen nach 17 Minuten wieder zum 2:2 aus. Auch im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern (in der Mehrheit HEV Fans) das gleiche Bild. Dominik Luft brachte die Gysenberger in der 23. Minute wieder in Führung und es folgte eine weitere Druckphase, aber nach einer weiteren nicht genutzten Chance waren es wieder die Gastgeber, die trafen und in der 35. Minute zum 3:3 kamen.
Die letzten Zwanzigminuten sollten dann torreich werden. In Überzahl traf Brad Snetsinger in der 42. Minute zum 3:4 und nur eine Minute später kamen die Berliner zum dritten Mal zum Ausgleich. Dann aber stellte Aaron McLeod mit zwei Treffern in kurzer Folge (44./46.) endgültig die Weichen auf Sieg. Nun kam FASS Berlin nicht mehr zurück und so konnte der Herner EV sein Trefferkonto noch weiter ausbauen. Zuerst war es Sören Hauptig, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 51. Minute die Anzeigentafel auf 4:7 stellte. Den Schlusspunkt setzte Verteidiger Michel Ackers in der 54. Minute zum Endstand von 4:8. Es war der 88. Treffer des HEV in dieser Saison, passend zur ehemaligen Rückennummer von Frank Petrozza!
Am Sonntag steht nun am Herner Gysenberg um 18:30 Uhr ein absolutes Spitzenspiel auf dem Programm. Es kommen die Tilburg Trappers, in der letzten Saison Oberliga Meister und aktuell mit sechs Siegen in Folge bis auf Platz zwei der Tabelle vorgerückt. Es heißt also Erster gegen Zweiter – mehr Spannung, mehr Eishockey geht nicht. Und der WDR wird auch mit einem Kamerateam dabei sein.



buchlohePunkteteilung am Freitag Abend im Piratenduell - Marc Weigant sichert in der Verlängerung dann den Zusatzpunkt für den ESV Buchloe

(BYL)  Die Piraten des ESV Buchloe und die Eispiraten des ESC Dorfen boten am Freitag Abend in der Sparkassenarena eine vom Ergebnis her spannende Partie, indem am Ende die Buchloer Freibeuter nach 108 Sekunden in der Overtime mit einem 3:2 (0:0/1:1/1:1/1:0) das Eis als Sieger verließen. Die ersten Akzente setzte das Schiedsrichter-Trio bereits vor dem Spiel, da die Hausherren aufgrund der sich farblich gleichenden Trikots mit den gelben Aufwärm-Jerseys das Spiel bestreiten mussten.
Beide Mannschaften starteten das erste Drittel mit einem offenen Schlagabtausch und kreierten fast im Minutentakt einige Torabschlüsse. Pavel Vit setzte dabei nach 38 Sekunden den Anfang mit einem Schlenzer, aber er scheiterte an Nadja Gruber im Tor des ESC Dorfen. Auf der Gegenseite fand Lukas Miculka - freigespielt von Tobias Feilmeier - ebenso keine Mittel, um ESV-Schlussmann Daniel Blankenburg zu überwinden (2.). Auch im weiteren Verlauf verhinderten beide Torhüter einen Rückstand ihres Teams. Auch eine ausgesprochene Strafzeit, die die zwei Kontrahenten im ersten Drittel jeweils hinnehmen mussten, konnten beide nicht zu ihrem Vorteil nutzen und so ging man mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Hausherren den Druck, jedoch scheiterten Mario Seifert und Alexander Krafczyk bereits in der Anfangsminute. In der 22 Minute erkämpfte sich Marc Weigant dann aber die Spielscheibe und passte mustergültig zum heraneilenden Mathias Strodel, der Nadja Gruber keine Chance zur Abwehr ließ. Mit der 1:0 Führung bekamen die Freibeuter nun Oberwasser und konnten sich selbst im ersten Unterzahlspiel des zweiten Drittels durch Markus Vaitl und Oliver Braun gute Möglichkeiten erspielen. Die nächste Unterzahl bestrafte der ESC Dorfen dann allerdings eiskalt, als Florian Brenninger - angespielt von Ernst Findeis - die Bande runter lief, vor dem Tor nach innen zog und Daniel Blankenburg zum 1:1 überlistete (30.). Kurz vor der Pausensirene hatten Markus Vaitl und Alexander Krafczyk noch gute Möglichkeiten den ESV wieder in Führung zu bringen, doch die beiden Angreifer vergaben.
Im letzten Drittel kamen die Eispiraten besser aus der Kabine und drängten auf den Führungstreffer. Als Buchloe eine zweifelhafte Strafe hinnehmen musste, war es Daniel Kreß der im Slot freistehend sich die Ecke aussuchen konnte und Blankenburg zum 1:2 überwand (48.). Buchloe kam dennoch ins Spiel zurück, als Max Dropmann - auch in Überzahl spielend - einen fulminanten Schuss von der blauen Linie auf das Tor brachte und Mathias Strodel mit seinem zweiten Treffer den Puck zum 2:2 abfälschte (54.). In der Schlussoffensive erhöhten die Eispiraten aus Dorfen den Druck auf den Kasten von Daniel Blankenburg und der ESV Buchloe hatte in der 58. Minute Glück, dass die Schiedsrichter bei einem Treffer von Lukas Miculka auf Schlittschuhtor entschieden. In der Schlussminute konnte Blankenburg einen Schuss von Lukas Miculka nur abprallen lassen und Ex-Pirat Mark Waldhausen zog sich beim Versuch die Scheibe zu erreichen eine zwei Minuten Strafe zu. Um in den Schlusssekunden nochmals mit taktischen Anweisungen ein wenig Ruhe rein zu bringen nahm Piraten-Coach Topias Dollhofer eine Auszeit und so stand nach regulärer Spielzeit ein gerechtes 2:2 auf der Anzeigetafel.
Die Overtime musste nun also über Sieg und Niederlage entscheiden. Im Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Eis drückte der ESV Buchloe den ESC Dorfen in die Defensive. Mark Waldhausens Strafe war gerade vier Sekunden zu Ende, als David Vycichlo die Spielscheibe zu Marc Weigant passte und dieser Nadja Gruber mit dem 3:2 Siegtreffer überwand.
Mit zwei Punkten konnte man den Abstand auf den Tabellen Neunten auf elf Zähler ausbauen, bevor es am Sonntag um 18.30 Uhr zum Derby auf dem Hühnerberg gegen den ECDC Memmingen geht. 



geretsriedESC Geretsried: Unverhofft kommt oft…

(BYL)  Was war das bitte für ein Spiel in Erding??? Kurz ein paar Worte vorab: Der heutige Bericht wird ein kleines bisschen länger ausfallen als üblich, aber dieses Spiel kann man nicht mit ein paar Zeilen beschreiben. Aber nun zum eigentlichen Spielgeschehen.
Die Rats versuchten gleich zu Beginn Druck aufzubauen, die erste dicke Chance hatten aber die Gladiators. Den Direktschuss wehrte David Albanese jedoch mit der Stockhand sicher ab. Ein katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel führte dann zum 1:0, Torschütze war Michel mit einem knallharten Handgelenkschuss (5.). Nur Sekunden später klingelte es erneut im Kasten des ESC, Poetzel entwischte der Verteidigung und schob seinen Alleingang überlegt zum 2:0 ein (5.). Es kam knüppeldick für den ESC, denn mit zwei Mann mehr auf dem Eis ließen sich die Hausherren nicht lange bitten, das 3:0 durch Michel nach gerade mal 5:55. Es deutete sich ein weiteres Auswärtsdebakel an, ohne Albanese hätte es auch gut und gerne 5:0 oder 6:0 nach zehn Minuten stehen können. Ein großes Problem waren die Strafzeiten, denn in Überzahl machten die Gladiators mit den Rats was sie wollten. Ersatzkapitän Florian Lechner (Andreas Dornbach musste krank Zuhause bleiben) brachte ein Fünkchen Hoffnung zurück, völlig freistehend vor TSV-Torwart Albrecht vollendete er mit einem Handgelenkschuss unhaltbar auf die Stockhandseite (13.). Es kam sogar noch besser, den nach schönem Zuspiel von Moritz Lauer konnte auch Ondrej Horvath seinen Versuch im Kasten unterbringen - 3:2 (14.). Tatsächlich sah sich Gladiators-Coach Vogl in der 16. Spielminute zu einer Auszeit gezwungen, Verursacher war der Ausgleich für den ESC. Horvath eroberte mit einem starken Forechecking die Scheibe und im Nachschuss erzielte Ott das 3:3. So vogelwild wie der ESC in der Anfangsphase war, Erding spielte ab der 13. Minute noch wilder. Wieder führte eine Scheibeneroberung an der blauen Linie zum Erfolg, diesmal konnte Mäx Hüsken durch die Hosenträger von Albrecht abschließen (18.). Sogar der fünfte Treffer war noch drin, aber Horvath scheiterte am Torgestänge. Was für ein verrücktes Drittel, auf den Erdinger Dreifachschlag antworteten die Rats mit vier aufeinanderfolgenden Treffern! Während der Drittelpause war es mit Sicherheit nicht gemütlich in der TSV-Kabine, sichtlich angefressen begannen die wütenden Gastgeber den zweiten Spielabschnitt. Erding war (welch Überraschung) vor allem in Überzahl weiterhin brandgefährlich und so konnte Borrmann von der Seite den 4:4 Ausgleich erzielen (24.). Die Gastgeber legten nach und gingen erneut in Führung. Die Rats waren viel zu inkonsequent vor dem eigenen Tor und in dem ganzen Durcheinander konnte Krzizok per Nachschuss das 5:4 erzielen (30.). Martin Köhler wurde nur wenig später traumhaft von Dominik Meierl bedient, unter großer Bedrängnis konnte er die Scheibe jedoch nicht mehr gefährlich genug Richtung Albrecht abfeuern. Die riesen Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Ondrej Horvath, aber er scheiterte seitlich vor das Tor ziehend am TSV-Torwart. Beide Teams agierten längst mit offenem Visier, Chancen auf beiden Seiten waren reichlich vorhanden. Der Erdinger Michel war nach seinem Alleingang nur denkbar knapp vom Torerfolg entfernt, der Pfosten rettete für die Rats (sollte nicht das letzte Mal gewesen sein). Wieder dicht am 5:5 war dann Christopher Ott dran, aber auf das halbleere Tor verhinderten die Gladiators seinen Schuss in letzter Sekunde. Auch Fuchs konnte eine 2-1 Situation nicht gewinnbringend abschließen. Die schlechte Nachricht: Das Drittel ging mit 2:0 an die Gastgeber. Die gute Nachricht: Der ESC erarbeitete sich mit pausenlosen und aggressiven Forechecking zahlreiche Chancen und war weiterhin voll im Geschäft. Die große Frage war: Kann der ESC auch im letzten Drittel das Tempo mitgehen und hier eventuell für eine faustdicke Überraschung sorgen? Zur Abwechslung konnte man eine Unterzahl mal einigermaßen souverän überstehen, das Spiel blieb vorerst offen. Erding schnürrte den ESC aber nur immer mehr im eigenen Drittel ein, Torchancen wurden für die Rats zur Mangelware. Die Gastgeber wollten es wissen, David Albanese war einmal mehr der Fels in der Brandung. Michel hatte das 6:4 auf dem Schläger, aber nach einem ganz feinen Solo schob er den Puck durch die Beine von Albanese am Tor vorbei. Sogar in eigener Überzahl brannte es nun im Geretsrieder Drittel, Zimmermann scheiterte mit seinem Alleingang. Dann endlich mal Chancen auf der richtigen Seite, aber sowohl Horvath wie auch Poch konnten Albrecht nicht überwinden. Der aufopferungsvolle Kampf der Rats wurde belohnt, Mäx Hüsken war mit einem verdeckten Schuss erfolgreich und erzielte fünf Minuten vor Schluss das 5:5. Nico Wischnewsky war nur Sekunden später frei vor dem Tor, aber
Albrecht parierte. In Unterzahl rettet erneut der Pfosten für den ESC, kurz darauf verzieht Michel völlig frei vor dem Tor. In der letzten regulären Minute wieder eine Strafzeit für die Rats, die Nerven waren zum zerreißen gespannt. Erding feuerte aus allen Rohren und die Rats verteidigten mit Mann und Maus. Die Scheibe wollte trotz allerbesten Chancen für die Gastgeber nicht mehr über die Linie, der ESC erkämpfte sich schon mal einen Punkt sicher und erzwang die Verlängerung. Allein dieser eine Punkt war schon eine absolute Energieleistung. Wer hätte gedacht, dass die Rats hier tatsächlich überhaupt etwas Zählbares mitnehmen? Die Verlängerung begann wieder sehr kritisch für die immer noch in Unterzahl agierenden Rats. Ein weiteres Mal verhinderte der Pfosten die Entscheidung für Erding, über mangelndes Glück durfte sich der ESC wahrlich nicht beschweren. Was hier abging war der der Wahnsinn, Erding konnte selbst mit zwei Mann völlig blank vor David Albanese das Spiel nicht entscheiden. Für die endgültige Eskalation bei allen Geretsriedern im Stadion sorgte dann Dominic Fuchs, der seinen Alleingang eiskalt mit der Rückhand unter die Latte beförderte und dem ESC somit auch noch den Zusatzpunkt sicherte (63.). Fazit: Was soll man nach so einem Spiel noch großartig schreiben? Klar hatten die Rats gerade im letzten Drittel sowie der Verlängerung viel Dusel, die Gladiators betrieben Chancenwucher der Extraklasse. Wie man sich nach dem schnellen Dreitore-Rückstand aber noch zurückgekämpft hat, war absolut beeindruckend. Dieser Abend in Erding war auf jeden Fall Werbung für den Eissport, die Gladiators werden die Niederlage verkraften und dem ESC tun die Punkte sehr gut. So und nicht anders muss man Auswärts auftreten, wenn man die Chance auf Punkte haben will. Hoffentlich können die Jungs den Schwung in die nächsten Spiele mitnehmen, noch ist alles drin.



ecdcmemmingenHeimderby: ECDC Memmingen empfängt am Sonntag Verfolger Buchloe

(BYL) Am Sonntag (18.30 Uhr) empfangen die GEFRO-Indians den Rivalen aus Buchloe zum Derby am Hühnerberg. Die Gäste spielen bisher eine starke Saison und liegen auf Schlagdistanz zu den Memmingern. Die Indians wollen ihren zahlreichen Fans natürlich mehr bieten, als beim schwachen Heimauftritt gegen Erding zuletzt, außerdem haben sie mit den „Freibeutern“ noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, in dem man eine bittere 5:2 Niederlage hinnehmen musste.
Die "Pirates" aus dem Ostallgäu liegen bisher voll im Soll und werden ihr Ziel der Vorrunde, den achten Platz und somit die Verzahnungsrunde, wohl erreichen, denn durch bisher starke Leistungen konnte ein gutes Punktepolster erspielt werden. Vor Beginn der Saison wusste man nicht wohin die Reise der Gäste führen wird, da ein größerer Umbruch im Kader vollzogen wurde. Auch die Trainerposition wurde mit Topias Dollhofer neu besetzt. Der 35-jährige hat mit seiner Trainerlaufbahn bereits früh begonnen und war unter Jogi Koch schon Co-Trainer in Memmingen. Ihm gelang es, den Umbruch gut umzusetzen und ein schlagkräftiges Team zu formen. Im Tor kann er auf die Dienste des langjährigen ECDC-Goalies Alexander Reichelmeir bauen, der sich die Einsätze mit seinem Kollege Daniel Blankenburg meist aufteilt. Abwehrleader ist sicherlich Christopher Lerchner, der seit vielen Jahren für Konstanz steht. Ihm zur Seite steht mit dem tschechischen Kontingentspieler Lukas Hruzik ein weiterer starker Abwehrspieler. Große Hoffnungsträger für die Zukunft sind sicherlich die jungen Max Dropmann und Mario Seifert, die beide eine starke Saison in der ESV-Defensive spielen.
Im Angriff wurde mit Markus Vaitl ein starker Spieler aus Sonthofen im Sommer verpflichtet, er gilt als Denker und Lenker im Spiel. Überragend bisher auch ein weiterer Neuzugang und langjähriger Ex-Memminger: Alexander Krafczyk spielt aktuell wohl seine beste Saison und ist Top-Scorer mit bereits 29 Scorerpunkten. Im November wurde er nun vom Eishockeyportal „Bayernhockey“ zum Spieler des Monats gekürt. Eine Auszeichnung, die ihm sehr viele von Herzen gönnen, besticht er doch nicht nur durch seine Offensivqualitäten, sondern ist auch kämpferisch immer ein Vorbild. Mit Pavel Vit und David Vycichlo stehen zusätzlich weitere Spieler mit Memminger-Vergangenheit im ESV-Aufgebot. 
Die Indianer wollen sich in den kommenden Wochen in ihren Leistungen stabilisieren und haben den Blick auf die Tabellenspitze gerichtet. Damit dies gelingt wurde der Kader zum Dezember verbreitert um die anstehenden Ziele zu erreichen. Mit von der Partie wird endlich auch wieder Torhüter Joey Vollmer sein, der zuletzt vier Spiele krankheitsbedingt verpasst hatte. Trainer Waldemar Dietrich steht also ein breiter Kader zur Verfügung um sich den Derbyerfolg zu sichern. Da die Verantwortlichen mit einem großen Zuschaueraufkommen rechnen, wird es empfohlen den Kartenvorverkauf zu nutzen, um längere Wartezeiten an den Abendkassen zu vermeiden. Dieser findet, neben Dietzel’s Hockeyshop und der Memminger Zeitung, nun auch im Subway Memmingen statt, wo es Karten für alle Heimspiele der GEFRO-Indians zu erwerben gibt.



tev-miesbachTEV Miesbach: Vorankündigung

(BYL)  Ein absolutes Eishockey-Highlight bekommen die Zuschauer in der Miesbacher Eishalle zu sehen. Am 16.12.2016 kommt es zum TIME TO REMEMBER GAME zwischen der Meistermannschaft des TEV Miesbach der Saison 2009/2010 mit Spielern wie z.B. Matthias Hart, Butzi Mayr, Kapitän Mungo Leitner, Andreas Veicht, Florian Hochhäuser und Oppe Oppenberger u.v.m und der Senioren Nationalmannschaft gespickt mit ehemaligen Nationalspielern wie z.B. Lenz Funk Jun, Michael Bresagk, Thomas Daffner, Stefan Mann und Benoit Doucet!!
Also haltet Euch den Termin frei und schaut vorbei!


TEV gibt sich keine Blöße - Ungefährdeter 7:2-Erfolg in Germering
Einen nicht gerade glanzvollen, aber dennoch ungefährdeten 7:2-Sieg hat der TEV Miesbach beim Tabellenschlusslicht Wanderers Germering am Freitagabend eingefahren. Mit von der Partie waren auch die beiden Rückkehrer Nico Fissekis und Stefan Mechel.
Nach drei Niederlagen in Folge waren die Miesbacher zwar von Anfang an bemüht, das Spiel in die Hand zu nehmen, von der Souveränität eines Tabellenführers war aber über weite Strecken des ersten Drittels nichts zu spüren. Die Wanderers hingegen hielten nicht nur gut dagegen, sondern setzen ihrerseits selbst Akzente und hatten teils hervorragende Chancen in Führung zu gehen. Die erste Großchance bot sich den Hausherren bei einem Scheibenverlust eines Miesbacher Verteidigers vor dem eigenen Tor, aber Franziska Albl im Tor der Kreisstädter war reaktionsschnell zur Stelle (6.). Kurz darauf ließen auch die Kreisstädter in Person von Jan Trojan eine Großchance ungenutzt. Der Miesbacher Angreifer verzog freistehend vor Severin Dürr im Tor der Wanderers (8.). Zwischenzeitlich bot sich dem TEV noch zweimal in Überzahl die Möglichkeit den ersten Treffer zu erzielen, mehr als ein paar harmlose Schüsse von der blauen Linie kamen dabei aber nicht heraus. Die beste Chance in Führung zu gehen bot sich erneut Miesbachs Kontingentspieler, nachdem er von einem Germeringer Spieler regelwidrig am Torabschluss nach einem schnellen Gegenzug in Unterzahl gehindert wurde. Den fälligen Penalty konnte er aber nicht verwandeln (17.). Kurz darauf hatten die Hausherren dann zweimal hintereinander den Führungstreffer auf dem Schläger. Doch gleich zwei Germeringer Angreifer verfehlten die Hartgummischeibe freistehend vor dem Miesbacher Tor. So endete das erste Drittel, in dem kein großer Unterschied zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten zu erkennen war, torlos 0:0.
Ins Mitteldrittel starteten die Miesbacher dann furios. Innerhalb von nur 13 Sekunden hatten sie gleich zweimal zugeschlagen. Zunächst war es Stephan Englbrecht, der einen mustergültigen Querpass von Sebastian Deml per Flachschuss zum 0:1 im Germeringer Gehäuse unterbrachte (23.). Unmittelbar nach dem anschließenden Bully erhöhte Stefano Rizzo im Nachschuss auf 0:2 (23.). Nur gut zwei Minuten später schließlich das 0:3 durch Jan Trojan per Direktabnahme nach überlegtem Querpass von Christian Heller (25.). Der Anschlusstreffer ließ aber auch nicht lange auf sich warten. In Überzahl schlenzte Simon Klopstock die Scheibe zum 1:3 ins Miesbacher Tor (27.). Nachdem knapp die Hälfte der Partie vorüber war, hatten die Wanderers die große Gelegenheit auf den zweiten Treffer, als sie einem Miesbacher Angreifer die Scheibe in dessen Drittel abluchsten, aber zu überhastet abschlossen. Kurz darauf dann das 1:4 für den TEV. Matthias Stumböck hatte einen Schuss von René Müller von der blauen Linie ins Germeringer Tor abgefälscht.
Spätestens mit dem 1:5 durch Florian Gaschke, der per Direktabnahme einen schnellen Konter über Stefano Rizzo abschloss, war das Spiel entschieden (43.). Den Hausherren gelang dann zwar noch ein zweiter Treffer in Überzahl, am Sieg der Kreisstädter konnte dieser aber nichts mehr ändern. Erneut war es ein Schlenzer von der blauen Linie. Maximilian Kolb traf durch die Beine von Franziska Albl (48.). Danach plätscherte das Spiel so dahin. Einen kurzen Aufreger gab es schließlich noch auf Seiten des TEV, als die Scheibe frei vor dem Kasten der Kreisstädter lag, aber keiner der Hausherren diese Möglichkeit nutzen konnte (52.). Am Ende hatte Rückkehrer Nico Fissekis noch zwei große Auftritte. Mit schönen Einzelaktionen steuerte er zwei Tore zum Sieg der Kreisstädter bei. Zunächst überwand er aus halbrechter Position mit einem Schuss unter die Latte den Germeringer Keeper (57.). Zehn Sekunden vor Schluss schloss er dann noch einen Sololauf über das ganze Feld zum Endstand von 2:7 ab.
Am Sonntag heißt es nun nachlegen gegen kampfstarke Schongauer, um die Tabellenspitze weiter zu verteidigen.



pforzheimbisonsPforzheim Bisons empfangen Mannheim zum Topspiel


(LLBW)  Am Sonntag, 11.12.2016 empfangen die Pforzheim Bisons die Mad Dogs Mannheim zum Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg. Das erste Bully erfolgt in der St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.
Die Bisons waren in den letzten beiden Spielen in Torlaune. Nicht nur die zweite Mannschaft des kommenden Gegners wurde mit 11:0 nach Hause geschickt sondern auch die Reserve der Stuttgart Rebels wurde in deren Halle mit 10:2 besiegt. Die Kurpfälzer waren am Wochenende spielfrei und hatten so vor 14 Tagen das letzte Spiel absolviert. Die Mad Dogs gewannen in Reutlingen mit 6:3.
Die Mannheimer stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, die Bisons sind punktgleich und nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Dritter. Bei diesem Topspiel treffen die Meister der letzten beiden Jahre aufeinander; außerdem treffen damit die beiden offensivstärksten Clubs sowie defensivstarke Mannschaften aufeinander. Wir dürfen uns auf ein spannendes und packendes Eishockeyspiel freuen.
Die besten Scorer der Mad Dogs sind Verteidiger Udo Sofian mit 16 Punkten (4 Tore/12 Assists) sowie die Stürmer Jan Viola mit 11 Punkten (7/4) und Kevin Brack mit 10 Punkten (7/3). Bei den Bisons sind aktuell Steffen Bischoff (14/5) und Vladimir Viller (7/12) mit 19 Punkten die gefährlichsten Stürmer.



dinslakenerkobrasDinslaken Kobras zu Gast am Möhnesee

(RLW)  Das nächste Meisterschaftsspiel für unsere Giftschlangen beschert ihnen einen Ausflug an den Möhnesee. Doch dies wird keinesfalls ein erholsamer Aufenthalt, er wird mit viel Schweiß und großen Anstrengungen verbunden sein. Denn am 11.12.2016 müssen die Dinslakener Kobras bei den Soester Bördeinianern antreten. Die Westfalen haben sich in dieser Saison schon in der Schlangengrube vorgestellt. Daher rührt die Erfahrung, dass sie ein äußerst unangenehm zu bespielender Gegner sein können. Deshalb reichte es beim 4:3-Sieg n.P. damals auch nur für 2 Punkte für die Hausherren. Insbesondere das Abwehrbollwerk war für die Kobras eine nur schwer zu überwindende Mauer.
Nach vorne sorgen beim Team von Trainer Dieter Brüggemann insbesondere die beiden Kontingentspieler Adam Klein und Martin Juricek für Alarm vor dem gegnerischen Gehäuse. Allein diese beiden erzielten bislang die Hälfte aller Tore. Also gilt es für die Dinslakener gleichermaßen ein wachsames Auge während des Spieles auf beide Enden der Eisfläche zu haben. Die Bördeindianer sind sehr gut in die Saison gestartet, in den letzten Spielen scheint ihnen allerdings etwas die Luft ausgegangen zu sein. Doch vor eigenem Publikum werden sie sicherlich alles aus sich herausholen, um die Punkte am Möhnesee zu halten. Da heißt es dann für die Kobras: Vollgas ohne Strafbankberührung, will man die Punkte mit an den Niederrhein nehmen. Angepfiffen wird die Partie um 19:00 Uhr.



troisdorfdynamiteEHC Troisdorf: Schützenfest am Rotter See

(LLW)  Eine vermeintlich leichte Aufgabe schien es am Freitag zu werden, wenn die Troisdorf Dynamites gegen die Vertretung aus Neuss antreten mussten.
Neuss ist zurzeit Tabellenletzter, hatte aber die vorangegangenen Spiele oft nur mit einem Tor Unterschied verloren.
So auch das Spiel gegen die Pinguine aus Wiehl. Wiehl konnte den Sieg erst durch ein Tor 20 Sekunden vor Spielende retten.
Etwas gewarnt ging man deshalb erst einmal den Gegner beobachtend ins Spiel.
Ganze 8 Minuten dauerte es, bis Lucas Hubert auf Zuspiel von Victor Zimmermann und Sebastian Kleimann  zum Schützenfest einläutete.
51 Sekunden vor Drittelende erhöhte Alexander Richard auf 2:0 für die Dynamites.
Jetzt war schon abzusehen, dass wenn Troisdorf das Tempo noch etwas erhöhen würde, weitere Tor fallen würde.
Nach der richtigen Ansprache in der Drittelpause durch den Coach André Koslowski dauerte es nur 47 Sekunden im zweiten Spielabschnitt, bis Sebastian Kleimann auf 3:0 erhöhte.
Ab dann ging es Schlag auf Schlag. Noch insgesamt 6 weitere Treffen (Tobias Schäfer, Tim Walterscheid, Lucas Hubert, Vincent Junkersdorf, Daniel Fegus und Kevin Stöhr) konnten die Fans bestaunen.
Ohne eigene Strafzeit und ohne Gegentreffer konnte man mit dem Spielstand von 9:0 in die letzte Drittelpause gehen.
Im dritten Spielabschnitt wollte wohl kein Spieler den nächsten Treffer erzielen, weil der Schütze  zum 10. Tor muss der Mannschaft entsprechende Getränke zur Verfügung stellen.
In der 52. Spielminute sorgte der Kapitän Lucas Hubert für den "Getränketreffer".
Ab dann ließen sich auch seine Kollegen nicht mehr davon abhalten mit schönen Toren die Zuschauer zu unterhalten.
Patrick Stellmaszyk "Stelli", Sebastian Kleimann und Mario Wonde erhöhten auf den endgültigen Spielstand von 13:0 und das ganze bei keiner winzigen Strafe gegen die Troisdorf Dynamites.
Zu erwähnen ist auch, dass im Tor der Dynamites Daniel Scheck stand.
Troisdorf lies Neuss nicht den Hauch einer Chance und zauberte einige sehenswerte Treffer aufs Eis.
Die Fans waren begeistert von dem Tempo, der Kreativität und dem Spielwitz.
Statement des Trainers André Koslowski: „Als Trainer kann man nach einem Spiel ohne Gegentreffer, bei 13 geschossenen Toren und bei einer so diszipliniert spielenden Team ohne das man eine Strafzeit erhalten hat, eigentlich keine Kritik üben. Da wir uns aber mit Teams wie Solingen und Wiehl messen und diese in der Tabelle auch überholen möchten, müssen und können wir noch besser spielen. Ich bin überzeugt, dass die Fans diese Saison noch bessere Spiele von uns sehen werden und noch viele Tor zu bejubeln sein werden!“ Aktuell ist Solingen mit  27 Punkten aus 10 Spielen auf Platz 1, der TUS Wiehl mit 25  Punkten aus 11 Spielen auf Platz 2, gefolgt von Troisdorf mit 21 Punkten aus 9 Spielen. Der Vorsprung zum 4. Tabellenplatz ist jetzt schon auf 13 Punkte angewachsen.
Am Freitag den 23.12.2016 kommt das Team aus Moers nach Troisdorf, wo dann um 20:00 Uhr wieder spannendes und torreiches Eishockey geboten wird..
Bei dem Spiel gegen Solingen fehlten verletzungsbedingt bzw. wegen Krankheit oder aus beruflichen / privaten / disziplinarischen Gründen Justyn Tursas, Sven Walterscheid, Lukas Haack, Lukas Kürten, Daniel Kühlem, Dominik Klein und Dominik Patt. 



eintrachtfrankfurtEintracht Frankfurt: Erneut knapp am Punktgewinn vorbei!!

(HL)  Bereits zum zweiten Mal in zwei Wochen traf die Eintracht in der Hessenliga auf die Löwen Frankfurt 1b. Wurde das erste Spiel noch knapp mit 3:4 verloren sollten nun endlich die Punkte eingefahren werden.
Direkt zu Beginn bot das Derby alles das was ein Eishockeyherz begehrt. Harte Checks und Kampf um jeden Millimeter gehörten ebenso dazu wie gewaltige Schüsse und ein rasantes Tempo. Zu beginn hatte jede Mannschaft die Chance in Führung zu gehen, doch am Ende war es die Eintracht die durch unnötige Strafzeiten den Löwen den Führungstreffer auf dem Tablett servierte. Disziplinierteres Auftreten und bedingungsloser Kampf sorgten dafür dass die Eisadler den spielerisch stärkeren Löwen in nichts nachstand. So ging es mit einer knappen Führung für die Löwen in die erste Pause.
Im Mitteldrittel bot sich fast das selbe Bild. Erneut gab es einen heftigen Schlagabtausch beider Mannschaften, doch war es diesmal die Eintracht, die in Überzahl das Tor erzielen konnte. Der Ausgleich sollte jedoch nur wenige Minuten halten. Kurz vor der Pausensirene waren es die Löwen, die erneut in Führung gehen konnten.
Bereits in Unterzahl in das Schlussdrittel gestartet, musste die Eintracht noch bevor alle Spieler wieder auf dem Eis waren einen erneuten Gegentreffer hinnehmen. Die Löwen erhöhten auf 3:1. Wer nun aber dachte für die Eintracht wäre das Spiel gelaufen, der wurde eines besseren belehrt. Erst Kevin Gunia mit seinem zweiten Tor und anschließend Martin Pluchta stellten für die Eisadler den Ausgleich her. Das Spiel war wieder komplett offen. Nun waren es aber die Löwen, die eine Schippe drauflegten. Mit einem Doppelschlag sorgte der Vorjahresmeister scheinbar für die Vorentscheidung. Dass ein Spiel jedoch volle 60 Minuten dauert wussten allerdings die Cracks der Eintracht ganz genau. Kapitän Stefan Schubert sorgte für den erneuten Anschlusstreffer. Wenige Sekunden vor Schluss nahm Coach Armin Wilts den Torwart vom Eis um in Überzahl den Ausgleich erzielen zu können, doch das glücklichere Ende lag bei den Löwen, die das leere Tor trafen und so den 6:4-Endstand herstellten.
Schon am Sonntag steht das nächste Spiel in der Hessenliga an, wenn die Eisadler bei den Darmstadt Dukes gastieren. Bereits nächste Woche kommen die Dukes am Samstag (17.12) um 19:30 Uhr nach Frankfurt. Der Eintritt ist frei!



salzgittericefightersIcefighters reisen in den Norden – HSV empfängt Salzgitter

(RLN)  Das vergangene Wochenende steckt den Spielern der TAG Salzgitter Icefighters noch in den Knochen da wartet am Sonntag bereits der HSV auf den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga Nord.
Im „Palast der Winde“ wie sich die heimische Spielstätte der Hansestädter nennt, ist allerdings Feuer unter dem Dach. Denn ihre Heimstärke haben die Hamburger unlängst gegen den Adendorfer EC unter Beweis gestellt, indem sie mit 10:2 gewannen und in der Heide somit für Krisenstimmung sorgten.
Allerdings folgten dem Kantersieg alsbald eine Niederlage gegen Bremen (4:8) und ein knapper 4:2 Erfolg gegen den REV Bremerhaven.
Die Tabelle zeigt die Jungs von der Elbe derzeit auf dem 4. Platz, jedoch auch mit vier Spielen weniger als die Mannen von Radek Vit.
Die einzige bisher stattgefundene Begegnung der beiden Parteien ging in Salzgitter 6:7 n.V. aus, wobei die Icefighters erst knapp vor dem Ende die Verlängerung sicherten.
Angesichts der jüngst gezeigten Leistungen beider Mannschaften ist es jedoch schwer einen Favoriten auszumachen, es sei durchaus im Bereich des Möglichen, dass die jeweilige Tagesform, bzw. einzelne Aktionen in diesem Duell den Ausschlag geben können.
Ron Friedrich wird nach seine Spieldauerdiziplinarstrafe aus dem letzten Spiel gesperrt sein. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Alex Pflüger nach einer Trainingsverletzung, dagegen kehren die beiden Spieler Lukas Vit und Lucas Engel nach ihren Sperren zurück ins Team und Igor Proskuryakov wird vorübergehend keine Zeit mehr finden wegen dem Studium.  
Spielbeginn in Hamburg Stellingen ist am Sonntag den 11.12.2016 um 18:30 Uhr.



sandejadehaieECW Sande: Papoudis: „Die hohen Siege sind das Ergebnis unserer Trainingsarbeit“


(LLN)   Der ECW Sande tritt am Sonntag um 19.00 Uhr bei den Weserstars Bremen II an. Nach dem 15:4-Auswärtssieg beim Altonaer SV 1b kletterten die Jadehaie in der Tabelle auf den zweiten Platz.
„Die hohen Siege sind das Ergebnis unserer Trainingsarbeit, die sich langsam bezahlt macht. Trotzdem haben wir in allen Mannschaftsteilen noch Verbesserungsbedarf. Wir dürfen uns nicht auf den Ergebnissen ausruhen und haben hohe Ansprüche an uns selbst“, erklärt Lajos Papoudis.
Mit gesundem Selbstbewusstsein, aber angeschlagenen Spielern, reist das Team von Trainer Sergey Yashin nach Bremen. Erik Scherf plagt sich immer noch mit Knöchelproblemen herum, Christoph Josch (Schulterprobleme) und Marcel Struck (Grippe) konnten nicht trainieren. Hinter ihren Einsätzen steht noch ein Fragezeichen. Hinzu kommt, dass Witalij Saitz mit einer ausgekugelten Schulter vier bis sechs Wochen ausfallen wird.
„Das ist sehr ärgerlich, besonders, weil viele Verletzungen unnötig passieren. Es ist schon spürbar, dass es in der Liga zur Sache geht und da müssen wir körperlich gegenhalten“, blickt der 29-jährige Stürmer auf die raue Landesliga-Luft.
Am vergangenen Wochenende hatten die Weserstars spielfrei. Vor zwei Wochen feierte der Tabellenfünfte beim 7:2-Auswärtserfolg in Altona den zweiten Saisonsieg.
Papoudis weiter: „Das Hinspiel war eng, aber es war auch das erste Saisonspiel vor einer unglaublich tollen Kulisse. Die Nervosität war bei vielen Spielern spürbar. Wir gehen aber gut vorbereitet und fokussiert in das Spiel, damit wir im Rückspiel nicht bis zur letzten Minute um den Sieg zittern müssen.“
Rund 80 ECW-Fans werden sich auf den Weg nach Bremen machen, um die Jadehaie lautstark zu unterstützen.



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Samstag 10.Dezember 2016
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