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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 15.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, regionalliga West, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.



eisbrenberlinEisbären Berlin ehren Stefan Ustorf - Rückennummer 14 wird nicht mehr vergeben

(DEL)  Die Eisbären Berlin werden im letzten Heimspiel des Jahres 2016 ihren ehemaligen Kapitän Stefan Ustorf mit einer besonderen Zeremonie ehren, seine Rückennummer 14 als Banner unter das Dach der Mercedes-Benz Arena ziehen und nicht mehr vergeben. All das passiert am 28. Dezember 2016 vor dem Heimspiel der Berliner gegen die Krefeld Pinguine (Erstes Bully: 19:30 Uhr).
„Stefan Ustorf war einer der prägendsten Führungsspieler in der Geschichte der Eisbären Berlin‘‘, sagt Geschäftsführer Peter John Lee. „Nicht nur auf dem Eis, vor allem auch als Mensch z.B. im Umgang mit unseren jungen Spielern war Stefan ein absolutes Vorbild. Bei ihm stimmte die Mischung aus Talent, Herz und Charakter. Er hat eine einmalige Karriere absolviert und wir sind stolz darauf, ihn so lange als Spieler in unseren Reihen gehabt zu haben. Es ist uns eine große Ehre, ihn zu ehren.‘‘
Der gebürtige Kaufbeurer Ustorf bestritt für die Eisbären Berlin, Krefeld Pinguine, Adler Mannheim und Berlin Capitals mehr als 600 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), davon über 400 für den DELRekordmeister.
Mit den Eisbären holte er sechs Mal die Meisterschaft. Zudem trug Ustorf 128 Mal das Trikot der Nationalmannschaft, nahm an sechs Weltmeisterschaften, vier Olympische Spielen in Lillehammer, Nagano, Salt Lake City und Turin sowie an zwei World Cups of Hockey teil.

Das Eisbären-Wochenende: auswärts in Iserlohn, zu Hause gegen Nürnberg
Die Eisbären Berlin haben zwei weitere schwere Spiele am kommenden Wochenende vor sich. Am Freitagabend müssen die Berliner bei den Iserlohn Roosters ran (19:30 Uhr, Eisstadion am Seilersee), am Sonntagabend empfängt das Team um Chefcoach Uwe Krupp dann die Thomas Sabo Ice Tigers aus
Nürnberg (19:00 Uhr, Mercedes-Benz Arena).
„In Iserlohn erwartet uns wieder ein Hexenkessel, darauf müssen wir uns auch mental einstellen‘‘, sagte Krupp nach dem Donnerstagstraining. „Wir müssen auf schnelle Konterangriffe vorbereitet sein, die Zuordnung muss stimmen, wir müssen diszipliniert und konzentriert spielen.‘‘
Im Kader der Eisbären verändert sich an diesem Wochenende im Vergleich zum vergangenen nichts. Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler fallen weiterhin verletzt aus. Hördlers Knöchelverletzung ist noch nicht ausgeheilt, weshalb ihm vom Arzt weitere Wochen der Ruhe verordnet wurden.
Maximilian Adam hingegen bleibt weiterhin im DEL-Kader.
Das Heimspiel am Sonntag steht dann im Zeichen der Captains Tombola von André Rankel. Der Kapitän hat originale Raritäten wie Jerseys, T-Shirts, einen Schläger oder auch eine alte Maske von Torwart Petri Vehanen zusammengesammelt und wird diese in einer Tombola verlosen. Die Einnahmen kommen dann der Allianz Chronischer Seltener Krankheiten (ACHSE) e.V. und dem SoMA e.V. zu gute. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.eisbaeren.de!



duesseldorferegIn Krefeld und in Köln / Am Wochenende: Düsseldorfer Doppel-Derby!

(DEL)  Die DEG steht vor einem brisanten Wochenende – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen benötigt die Mannschaft von Cheftrainer Christof Kreutzer dringend Siege und Punkte, um in der Liga wieder zurück in die Erfolgsspur zu gelangen.
Zum anderen trägt sie gleich zwei Derbys aus: Die Auswärts-Duelle mit den
rheinischen Rivalen Krefeld Pinguine (Freitag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, in Krefeld)
und den Kölner Haien (Sonntag, 18. Dezember, 16.45 Uhr, in Köln) zählen immer zu
den Highlights der Saison.
Die Pinguine haben derzeit mit einer ähnlich wechselhaften Saison zu kämpfen wie
die Landeshauptstädter. Nach dem Auftakt-Heimsieg gegen die Adler Mannheim
gingen zehn Partien in Folge zuhause verloren. Erst gegen Schwenningen gelang
wieder ein erlösender 3:1-Erfolg. Unser Tabellennachbar rangiert derzeit mit 29
Punkten auf Platz 12, hat aber drei Spiele mehr absolviert als die DEG. Krefeld kann
sich auf ein gut funktionierendes Stürmer-Duo verlassen: Daniel Pietta (27) und
Marcel Müller (25) sind überragende Punktesammler und haben auch schon öfters
der DEG das Leben schwer gemacht.
Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen mit den Pinguinen in dieser Saison. Die
erste Begegnung am 16. Oktober gewann die DEG in Krefeld mit 3:2 nach Verlängerung.
Im Tor spielte Felix Bick eine starke Partie, den entscheidenden Treffer erzielte
Norm Milley. Im zweiten Spiel drehte Krefeld den Puck um und siegte im ISS
DOME mit 4:2. Bislang gab es zwischen beiden Teams in dieser Spielzeit also nur
Auswärtssiege. Ein gutes Omen für Freitag?
Der Sieg gegen die Haie im heimischen ISS DOME am 20. November war sicherlich
die bislang beste Saisonleistung der Düsseldorfer. Noch einmal wollen sich die Titelfavoriten
aus der Domstadt sicherlich nicht so von der DEG überraschen lassen
wie bei diesem 4:2 vor über 13.000 begeisterten Fans. Beim Spiel am Sonntag in
Köln wird die DEG von einem Fan-Schiff begleitet. Die rot-gelben Anhänger werden
in der ausverkauften Arena sicherlich gut zu hören sein.
Nach starkem Saisonstart ist bei den Nachbarn im Süden ein bisschen der Alltag
eingekehrt. Momentan stehen sie mit 26 Punkten aus 25 Spielen auf einem guten,
aber nicht überragenden sechsten Rang. Zwei, drei Plätze höher dürfte es aus Sicht
der ambitionierten Domstädter sicherlich ruhig sein. Bemerkenswert: Drei der vier
aktuellen Topscorer sind Deutsche. Patrick Hager (19), Philip Gogulla, Kai Hospelt
und der Kanadier Shawn Lalonde (jeweils 18). Bester Torschütze ist allerdings
Ryan Jones mit elf Treffern.
Die Verletztenliste bei der DEG ist unverändert: Christof Kreutzer muss weiterhin
auf Bruder Daniel, Stephan Daschner, Christoph Gawlik und Norm Milley verzichten.
So oder so: Die Mannschaft wird in beiden Spielen eine engagierte Leistung
zeigen müssen, um die so wichtigen Punkte zu erringen!



koelnerhaieKölner Haie: Zwei Eishockey-Klassiker am Wochenende

(DEL)  Die Kölner Haie treten am Freitag bei den Adlern Mannheim an und empfangen am Sonntag die DEG in der LANXESS arena. Zum Derby erwartet der KEC über 18.000 Zuschauer.
Für den KEC stehen am kommenden DEL-Wochenende zwei Klassiker des deutschen Eishockeys auf dem Programm. Am Freitag, 16.12.2016, sind die Haie bei den Adlern Mannheim zu Gast (19:30 Uhr). Am Sonntag, 18.12.2016, steigt dann DAS Derby schlechthin. Um 16:45 Uhr empfängt der KEC die Düsseldorfer EG zum zweiten Duell in der laufenden Spielzeit.
In den beiden bisherigen Duellen mit den Adlern behielten die Haie in der aktuellen Spielzeit die Oberhand, blieben sogar in beiden Spielen ohne Gegentor. Doch die Adler gehen mit Rückenwind in die Partie, holten aus den vergangenen acht Ligaspielen sechs Siege, bei zwei Niederlagen. „Für beide Teams wird es ein großes Spiel und beide Teams wissen, wie wichtig ein Sieg in diesem Duell ist“, blickt Haie-Stürmer Max Reinhart voraus.
Das gilt natürlich auch für das Sonntagsspiel der Haie. Dann steigt das zweite Derby gegen die DEG in dieser Saison. Und der KEC will sich natürlich für die 2:4-Pleite in Düsseldorf Ende November revanchieren. Das letzte Duell auf Kölner Eis sicherten sich die Haie im März mit 3:1. Die Gesamtbilanz zwischen KEC und DEG spricht vor dem 213. Derby weiter für die Domstädter: Von bislang 212 Spielen konnten die Haie 105 Partien für sich entscheiden, 96 Mal siegte Düsseldorf, elf Spiele endeten Unentschieden. Der KEC rechnet beim Derby mit über 18.000 Zuschauern.
Verzichten müssen die Kölner Haie am kommenden Wochenende auf Stürmer Sebastian Uvira, der mit einer Unterkörperverletzung ausfällt.



krefeldpinguins80 Jahre Eissport in Krefeld - DVD zum Jubiläumsspiel ab sofort im Handel

(DEL)  Vor etwa vier Wochen feierte die Krefelder Eissport-Familie am 12.11.2016 das 80. Jubiläum der Vereinsgründung. Dazu gehörte neben einem Empfang beim Oberbürgermeister ebenso der Eiskunstlauf wie auch als Höhepunkt der Feierlichkeiten das große Legendenspiel am Abend. Ab heute können die Erinnerungen an diesen Tag wieder und wieder genossen werden: Im Fanshop der Krefeld Pinguine wird ab sofort die DVD „80 Jahre Eissport in Krefeld“ angeboten!
Diese DVD wurde vom Medienpartner dembach mediaworks in enger Zusammenarbeit mit den Pinguinen produziert. Für den Preis von 10€ erhalten Sie viele interessante Interviews während der Autogrammstunde, können das Rahmenprogramm des Tages in der Rheinlandhalle Revue passieren lassen und erhalten natürlich einen ausführlichen Game-Report des All Star Games der KEV-Legenden gegen die Legionäre Füssen mit Impressionen und Interviews aus der Kabine.
Doch damit nicht genug: Als Bonusmaterial gibt es zusätzlich Dokumentationen aus den 1990ern sowie zur Meisterschaft der Pinguine im Jahr 2003 sowie den Musikclip zum „Lied der Pinguine“.
Erhältlich ist die DVD in den Fanshops der Pinguine auf der Westparkstraße und im Mediencenter Krefeld sowie im Internet unter www.pinguine-shop.de.

Derby gegen Düsseldorf - Splitter zum Derby am morgigen Freitag
1. Dauerkarteninhaber aufgepasst! Fans mit Saisonticket kommen bei den Derbys gegen Düsseldorf (Freitag, 19:30 Uhr) und Köln (23.12.; 19:30 Uhr) bereits 15 Minuten vor offizieller Hallenöffnung in den KönigPALAST (17:45 Uhr).
2. Sänger Tim Linde wird sein Lied „Krefeld, das sind wir“ nach dem Warmup auf dem Eis (ca. 19:05 Uhr) präsentieren und in der zweiten Drittelpause auch im FanTV zu Gast sein. Bekanntgeworden durch das Lied „Wasser unterm Kiel“ hat der sympathische Norddeutsche nun für die Perspektivwechsel-Initiative der Stadt Krefeld einen Song beigesteuert.
3. Die SWK ist beim kommenden Derby Spieltagssponsor. Neben weiterer Logopräsenz finden in den beiden Drittelpausen Spiele statt.
4. Ab Freitag im Fanshop erhältlich: Die offiziellen Fanshirts der IIHF Weltmeisterschaft 2017 in Köln und Paris. Die Shirts sind den Trikots der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft nachempfunden und sind in den Größen S- XXL für 29,99 Euro im Fanshop der Pinguine an der Westparkstraße erhältlich.



bayreuthtigersEHC Bayreuth: Lässt mit Frankfurt auch das dritte Topteam Federn im Tigerkäfig ? Freitag geht es aber erst zum äußerst wichtigen Duell nach Heilbronn

(DEL2)  Mit Bietigheim (Platz 1) und Kassel (3.) mussten schon zwei Spitzenmannschaften der DEL2 in den letzten Wochen ohne Zählbares auf die Heimreise nach ihren Punktspielen am Roten Main und mit jetzt 23 errungen Zählern sind die Tigers speziell im heimischen Rund auch gut unterwegs.
Doch zuvor steht am Freitag erst um 20 Uhr die Partie bei den Heilbronner Falken auf dem Spielplan. In der Kolbenschmidt-Arena trifft man zwar auf den mit nur 21 Zählern Tabellenletzten, doch durch einige Veränderungen im Kader wollen die Jungs von Trainer Dahlem nun noch einmal neu durchstarten. Bisher gab es zwei Vergleiche gegen die Falken und beide konnten die Tigers, einmal nach Penalty und einmal nach Verlängerung für sich entscheiden. Nachdem der Verein sportlich abgestiegen war und schlussendlich durch das Nachrücken Bremerhavens in die DEL profitierten, stellte Manager Eren eine auf dem Papier nicht zu unterschätzende Mannschaft zusammen.
Allen voran der aktuell verletzte Goalie Ridderwall, der nun vom nach verpflichteten Kanadier Andrew Hare zeitweise vertreten wird, sollte auf dieser eminent wichtigen Position der Mannschaft Halt geben. In der Verteidigung sticht vor allem der Kanadier Jordan Heywood mit aktuell 17 Punkten heraus. Auch hier gab es mit dem sehr robusten Jonathan Harty einen frischen Neuzugang aus Übersee, der zuletzt in Ljubljana in der EBEL spielte. Im Sturm wissen vor allem Rylan Schwartz (28 Pkt.) und Justin Kirsch (25 Pkt.) zu überzeugen, wobei auch der Finne Järveläinen und der Deutschkanadier Lavallee nicht außer Acht gelassen werden sollte. 75 erzielte Treffer zeigen deutlich die Stärken des HEC, 99 Gegentore aber auch gleichzeitig die Schwachstelle. In Überzahl ist Heilbronn ziemlich stark, aber als bisher unfairste Mannschaft der Liga (über 17 Strafminuten/Spiel) wiegte das schwache Penaltykilling (keine 75% der Unterzahlspiele bleiben schadlos) weit schwerer. Den Tigers steht also ein harter Kampf bevor, denn auch den Baden-Württembergern ist bewusst, dass sie fast schon mit dem Rücken zur Wand stehen und jede weitere Niederlage ihre Situation noch schwieriger macht.
Bereits um 16.30 Uhr laufen dann am Sonntag die Löwen aus Frankfurt Sonntag unter Sponsor of the match Autohaus Dornig im sicher gut gefüllten Tigerkäfig auf. Ein ausverkaufter Sonderzug mit 750 Leuten plus einen ebenfalls vollen großen Fanbus und den üblichen Privatfahrern kommt dazu extra aus der Bankenmetropole angereist.
Nach der enttäuschenden Vorsaison und einer Runderneuerung im Sommer teilen sich Brett Jäger (Einsatz wegen Verletzung fraglich) und Florian Proske die Einsatzzeiten im Tor des aktuellen Tabellenzweiten (52 Zähler). Den Goldhelm der Hessen trägt mit bereits 31 Punkten der Kanadier Matthew Pistilli, dicht gefolgt vom Amerikaner C.J. Strech (30 Pkt.) und dem deutschem Topstürmer Nils Liesegang (27 Pkt.). Dahinter folgen mit Kapitän Patzrick Jarret und den beiden flinken Richard Mueller und Lukas Laub (momentan verletzt) weitere Topstürmer beim Zuschauerkrösus der Liga. In der Verteidigung wissen allen voran der ehemalige Bremerhavener Pavel Dronia und Mike Card im Team von Trainer Paul Gardner zu überzeugen. Bange machen gilt allerdings nicht für die Jungs um Headcoach Wasmiller, wussten sie doch bei den beiden vorangegangen knappen Niederlagen gegen die Löwen (2-3 und 4-6) durchaus trotzdem zu überzeugen und durch den Coup gegen den Tabellenprimus aus Bietigheim sollte das Selbstbewusstsein wieder gewachsen sein.
Für die Wagnerstädter war der letzte Erfolg gleich aus mehreren Anlässen sehr wichtig. Einerseits hielt man mit jetzt 30 Punkten den Anschluss an Pre-Play-off-Platz 10 (Aktuell Freiburg 33 Zähler) und zusätzlich war ein Erfolgserlebnis auch für die Psyche des Teams sehr gut. Trotz immer großem Aufwand, gelang zuletzt der Zuwachs auf dem Punktekonto nicht so Recht und bevor sich Frust, Verzweiflung oder gar Unmut breit macht, sorgte der Heimsieg auch da für eine Trendwende. Wieder mit von der Partie sind nun auch der zuletzt privat verhinderte Goalie Vosvrda und der für ein Spiel gesperrte Stas. Bis auf den noch bei der U20 WM eingesetzten Valentin Busch (eventuell kann er im Heimspiel am Sonntag auflaufen) sind auch alle anderen Akteure bislang fit. Nur Verteidiger Neher ist krank und man weiß noch nicht, ob es für Einsätze noch reicht. Auch bei Förderlizenzstürmer Filin hofft man, dass der talentierte Außenstürmer auch am kommenden Wochenende für die Tigers spielt. Eine Formation Stats, Wohlberg mit Filin, hätte sicher ihren Reiz, noch dazu wenn es gelänge den Deutschrussen auch länger ins Training einzubinden. „Man sieht Vladislavs starke Anlagen sehr deutlich“, erklärte dazu Teammanager Habnitt und Trainer Waßmiller unisono. „Für einen Stürmer ist die Chemie, Lauf- und Passwege in einer Reihe aber noch viel wichtiger, als für Verteidiger oder Torhüter, wie wir sie früher per Förderlizenz immer sehr gut einbauen konnten, da wäre dauerhaftes Training zusammen schon sehr hilfreich und wir sind darüber mit Nürnberg im Dialog, mal sehen was sich da machen lässt“.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau wollen zweiten Derbysieg / Heimspiel gegen Weißwasser – Auswärtsspiel in Garmisch

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau bereiten sich derzeit intensiv auf das bevorstehende Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse vor. Die Partie, die am Freitag (16.12.2016 - 20:00 Uhr) im Kunsteisstadion Crimmitschau ausgetragen wird, sorgt für Hochspannung und ungebrochene Vorfreude bei beiden Fanlagern. Am Sonntag (18.12.2016 - 17:00 Uhr) reisen die Westsachsen an den Fuß der Zugspitze, wo in Garmisch-Partenkirchen die Begegnung beim SC Riessersee ausgetragen wird.
In den Augen der Fans in Crimmitschau und Weißwasser ist es "Das wahre Sachsenderby", welches am Freitag 16.12.2016 - 20:00 Uhr bevorsteht. Beide Clubs haben eine lange Tradition und somit sind auch die Duelle zwischen den Standorten inzwischen mit einem gewissen "Kultfaktor" belegt. Es geht um die Ehre und nicht nur banal um den Sieg in einem Spiel und die damit verbundenen 3 Punkte. Auf Grundlage dieser Faktoren bereiten sich die Eispiraten intensiv auf die Begegnung mit ihren Rivalen aus der Lausitz vor, um im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison erstmals einen Sieg zu feiern. Besonders die letzte Begegnung ist den Fans in Crimmitschau noch mehr als gut in Erinnerung geblieben. Nach einem 1:4 zum Saisonauftakt fertigten die Füchse ihre Kontrahenten aus Westsachsen beim ersten Spiel in Weißwasser mit 7:1 klar und deutlich ab. Es geht also um Revanche für das Team von Eispiraten Trainer Chris Lee, welches seine Derbybilanz am 02.12. mit dem Sieg gegen die Dresdner Eislöwen erstmals etwas aufbessern konnte. Ein Lichtblick beim Ziel, den zweiten Derbysieg innerhalb von 14 Tagen zu markieren, ist die sich leicht entspannende Personalsituation bei den Eispiraten. Nach derzeitigen Stand kann Trainer Chris Lee mit der Rückkehr von Bernhard Keil rechnen, der bereits seit der vergangenen Woche wieder im Mannschaftstraining steht. Ob Verteidiger Lukas Pozivil ebenfalls wieder zur Verfügung stehen wird, ist unterdessen noch offen. Er war wegen einer schweren Grippe am vergangenen Wochenende ebenfalls nicht mit von der Partie.
Am Sonntag (18.12.2016 - 17:00 Uhr) kommt es zum Duell mit dem SC Riessersee. Die Fahrt zum Fuße der Zugspitze soll für die Eispiraten endlich wieder einmal von Erfolg gekrönt sein. Der letzte Sieg der Crimmitschauer im Eissportzentrum von Garmisch-Partenkirchen ist bereits lange her. Wenn Trainer Chris Lee mit seinem Team am Sonntag den ersten Auswärtssieg der Saison und den nächsten Erfolg beim SC Riessersee anpeilt, liegt der letzte Erfolg an gleicher Stelle genau 1.716 Tage zurück. Doch bevor es soweit ist, müssen die Westsachsen versuchen ihre unterschiedlichen "Gesichter" abzulegen. Während die Eispiraten in der Heimtabelle der DEL2 den vierten Rang belegen würden ist man mit mageren 3 Zählern beim Addieren aller Auswärtspunkte ganz klar Letzter. Grund für die unterschiedlichen Ergebnisse sind zumeist unnötige Strafzeiten, die sich die Eispiraten in der Fremde leisten. Beim letzten Gastspiel in Freiburg saßen phasenweise bis zu 5 Spieler in der Kühlbox. Die daraus resultierenden Unterzahlsituationen kosten dem kleinen Kader nicht nur unnötig Kraft, sondern bringen das Team ein ums andere Mal um den Lohn seiner Arbeit. Auch in Freiburg reichte eine zwischenzeitliche 4:1 Führung letztlich nicht, um den ersten Auswärtssieg der Saison feiern zu können. Das gerade der SC Riessersee vor eigenen Zuschauern kein leichter Gegner ist, kommt noch erschwerend hinzu. Es wird also eine Frage von Willen, Kampf und Leidenschaft sein, die "Durststrecke" in der Fremde und explizit bei den Werdenfelsern endlich zu beenden.

Hinweis vor Sachsenderby gegen Weißwasser / Parkplatzsituation – Stadioneinlass – Gästekasse
Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerzuspruchs zum Sachsenderby der Eispiraten Crimmitschau gegen die Lausitzer Füchse am Freitag (16.12.2016 – 20:00 Uhr), weisen die Verantwortlichen im Vorfeld auf die möglicherweise angespannte Parkplatzsituation hin. Wegen der begrenzen Stellflächen an der Waldstraße und rund um das Stadion, kann es auf den Arealen zu Engpässen bei PKW Stellplätzen kommen. Um eine lange Parkplatzsuche und damit verbundene Unannehmlichkeiten zu vermeiden, bitten die Eispiraten ihre Fans, auch entfernte Stellflächen im Stadtzentrum zu nutzen. Der kurze Fußmarsch zum Stadion wird durch eine stressfreie An- und Abreise mehr als aufgewogen. Zudem weisen die Eispiraten nochmals ausdrücklich daraufhin, dass in allen Bereichen, speziell im Bereich der Kirschbergsiedlung, die STVO-Regelungen zu beachten sind!
Behindertenparkplätze:
Im Rahmen der Informationen wollen die Eispiraten zudem auf die Situation bei den Behindertenparkplätzen aufmerksam machen. Die Stellflächen befinden sich auf dem Areal im Kühgrund. Dort können Besucher mit einem Behindertenausweis ihr Fahrzeug abstellen und über den Fußweg das Stadion erreichen. Ein Abstellen der PKWs direkt vor dem Hauptgebäude ist wegen geltender Sicherheitsbestimmungen zu den Sachsenderbys nicht gestattet.
Tickets und Stadionöffnung:
Um eine lange Wartezeit sowie eine Überlastung der Abendkassen am Stadion zu vermeiden, bitten die Eispiraten alle Fans zum Ticketkauf auch die Vorverkaufsstellen sowie das Online-Ticket-System zu nutzen. Die erste Kasse am Stadion öffnet zum Spiel bereits 2 Stunden vor der Begegnung, um dem erwarteten Andrang gerecht zu werden. Der Stadion-Einlass wird ebenfalls nach vorn gezogen, so dass sich die Tore zum Stadion ebenfalls schon 2 Stunden vor dem ersten Bully öffnen.
Gäste-Fans können Tickets an spezieller Kasse erwerben:
Für die Fans der Lausitzer Füchse bieten die Westsachsen ab 18:00 Uhr zudem eine gesonderte Gästekasse an. Damit können diese ihre Tickets direkt vor dem Eingang zum Gästeblock erwerben. Mit der separaten Anlaufstelle wollen die Eispiraten Crimmitschau die Abendkassen am Haupteingang zusätzlich entlasten.



kasselhuskiesZwei Topspiele für die Kassel Huskies

(DEL2)  Obwohl es den Kassel Huskies nach der Deutschland-Cup-Pause noch nicht gelungen ist, eine Siegesserie zu starten, sind sie weiterhin im obersten Teil der Tabelle platziert. Nur zwei Teams stehen vor den Schlittenhunden und der Spielplan will es so, dass es am kommenden Wochenende zum direkten Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter, den Bietigheim Steelers, und dem Zweiten, den Löwen Frankfurt, kommt. Sein Debüt feiert dabei Steve Hanusch, der in dieser Woche von den Krefeld Pinguinen zu den Kassel Huskies wechselte. Für die Defensive ist dies eine dringend notwendige Verstärkung, da Esa Lehikoinen und Dorian Saeftel weiterhin verletzt sind und außerdem Marco Müller nach seiner dritten Disziplinarstrafe am Freitag in Frankfurt gesperrt ist. Somit können die Schlittenhunde nach jetzigem Stand mit sechs Verteidigern antreten. Darüber hinaus ist der Einsatz von Feodor Boiarchinov aufgrund einer Oberkörperverletzung fraglich.
Beide Topspiele werden LIVE auf Sprade TV übertragen. Die Partie in Frankfurt an diesem Freitag beginnt um 19:30 Uhr, zwei Tage später steigt um 18 Uhr die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals in der Kasseler Eissporthalle.
Noch in der letzten Saison waren die Löwen Frankfurt wahrlich keine Experten wenn es darum ging, Rückstände zu drehen. Sobald sie mit mehr als zwei Toren hinten lagen, gelang kein Comeback mehr. Allerdings sieht das in der laufenden Saison komplett anders aus: Elf Spiele konnten trotz Rückstand noch gedreht werden. Ein Wert, den für den Charakter und den Kampfgeist der Südhessen spricht. Mit Tabellenplatz zwei und Schlagdistanz zum Spitzenreiter aus Bietigheim liegt man auch tabellarisch voll im Soll. Allerdings: Die Derbybilanz ist absolut ausbaufähig, denn die bisherigen vier Aufeinandertreffen mit Kassel und Bad Nauheim gingen allesamt verloren. Trotzdem gelten die Löwen im Duell mit den Huskies am Freitag als leichter Favorit. Dafür spricht vor allem die Formkurve nach der Deutschland-Cup-Pause. Zwar liegen die Schlittenhunde auf Platz eins der Auswärtstabelle. Nach der erwähnten Pause gelang allerdings nur noch ein Sieg aus sechs Auswärtsspielen. Die Löwen hingegen gewannen im gleichen Zeitraum vier ihrer fünf Heimspiele und erzielten dabei insgesamt 26 Treffer. Anführer der Frankfurter Torfabrik sind die beiden Kanadier Matt Pistilli und C. J. Stretch, die mit 31 bzw. 30 Scorerpunkten auch in der ligaweiten Punkteliste unter den Besten platziert sind.
Für die Kassel Huskies geht es in diesem Spiel auch darum, die Serie von sechs Siegen gegen die Löwen auszubauen. Steelers setzen Maßstäbe Bereits am ersten Spieltag setzten sich die Bietigheim Steelers mit einem 8:0-Erfolg in Kassel an die Spitze die Tabelle. Diese Position gaben sie seitdem auch nicht mehr her, auch wenn die Löwen Frankfurt den Abstand zuletzt etwas verkleinerten. Wie schon in den letzten Jahren ist der Kader der Steelers qualitativ wohl der am besten besetzte der Liga. Vor Saisonbeginn wurden erneut nur punktuelle Veränderungen vorgenommen. Mit den Verpflichtungen der jungen Deutschen Andreas Schwarz, Benjamin Zientek und Max Lukes wurde der Kader in der Breite verbessert, um mögliche Verletzungen besser abfangen zu können. Das fast traditionelle Verletzungspech der Steelers schlug allerdings auch in diesem Herbst wieder zu. Auch mit Hilfe des Förderlizenzpartners aus Iserlohn, die zeitweise ihre Stürmer Marcel Kahle und Denis Shevyrin abstellten, gelang es Cheftrainer Kevin Gaudet, den Ausfall zahlreicher Leistungsträger zumindest auf dem Papier zu kompensieren und drei Sturmreihen aufzustellen. Zum Kader stieß zuletzt außerdem mit dem Kanadier Greg Gibson ein weiterer Angreifer hinzu. Trotz aller Verletzungssorgen stellt der Vizemeister der letzten Saison den stärksten Angriff und die mit Abstand beste Defensive der Liga. Auch die beiden bisherigen Vergleiche mit den Kassel Huskies entschieden die Steelers klar für sich. Nach dem 8:0-Auftakterfolg zu Saisonbeginn gab es außerdem einen 6:2-Sieg auf heimischen Eis.



kaufbeurenESV Kaufbeuren erwartet am Freitag den EHC Freiburg / 19:30 Uhr Heimspiel in der Sparkassen Arena - Sonntag in Weißwasser

(DEL2)  Am Wochenende stehen für den ESVK die DEL2 Spieltage 26 und 27 auf dem Programm. Am Freitagabend um 19:30 Uhr ist dabei der EHC Freiburg am Berliner Platz zu Gast. Bevor es für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Sonntag um 17:00 Uhr in Weißwasser um Punkte geht, sind Stefan Vajs, Ondrej Pozivil und Max Schäffler am Samstag um 16:00 Uhr noch für eine Autogrammstunde auf dem Kaufbeurer Weihnachtsarkt zugegen.
Tickets für das Heimspiel gegen den EHC Freiburg können online unter tickets.esvk.de, in der Geschäftsstelle des ESV Kaufbeuren sowie in allen weiteren Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen vor dem Spiel erworben werden.
ESVK Trainer Andreas Brockmann wird verletzungsbedingt neben Matthias Bergmann auch weiterhin auf Florian Thomas, Sebastian Osterloh und Joona Karevaara verzichten müssen. Bei den drei letztgenannten ist aber noch von einer Rückkehr in den Kader im Dezember auszugehen. Vom Partnerclub ERC Ingolstadt wird Christoph Kiefersauer zur Verfügung stehen sowie eventuell am Sonntag auch Simon Schütz, der nach Möglichkeit, sich direkt von der U20 Weltmeisterschaft in Bremerhaven, auf den Weg nach Weißwasser machen wird.
Das Heimspiel des ESV Kaufbeuren gegen den EHC Freiburg sowie das Auswärtsspiel in Weißwasser gibt es wie gewohnt auch im kostenpflichtigen Livestream bei SpradeTV zu sehen. Das Spiel aus der Lausitz wird dann im Übrigen auch in der Stadiongaststätte des ESVK auf einer Großbildleinwand übertragen. Der Eintritt dazu ist wie gewohnt frei.



lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse: Frauen backen Kekse für guten Zweck - Am Familientag werden Spenden für die Niederschlesischen Werkstätte gesammelt

(DEL2)  Viele Stunden haben die Frauen und Freundinnen der Füchse-Spieler in den letzten Tagen in der Küche verbracht. Sie haben gemeinsam viele hundert Plätzchen und Kekse gebacken. Diese werden Sie am Sonntag (18.12) in der Eisarena verkaufen. Die Füchse spielen um 17 Uhr gegen Kaufbeuren. Dies ist zugleich auch ein Familientag, der von der Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG (WGW) präsentiert wird.
An einem extra Stand werden die Füchse-Frauen ihre Plätzchen verkaufen. Eine kleine Tüte kostet drei Euro, eine große fünf Euro. Außerdem wird es auch eine Tombola geben. Ein Los kostet zwei Euro. Unter allen Teilnehmern wird ein Spielertrikot von Jeff Hayes (inklusive allen Team-Unterschriften) verlost. Weitere Preise sind ein signierter Torwartschläger, eine Winterjacke der Füchse, ein Füchse-Hoodie und ein besonderer Jahreskalender.
Alle Einnahmen gehen an die Niederschlesischen Werkstätten in Weißwasser.
Schon im letzten Jahr hatte es eine ähnliche Aktion gegeben, bei der rund 1000 Euro eingenommen wurden. Über das Geld konnte sich unter anderem die Kinderstation im Krankenhaus Weißwasser freuen.
Zum Familientag gibt es aber weitere Überraschungen im Stadion. Spieltagspräsentator WGW hat für die jüngsten Besucher kleine Geschenke dabei. Und auch der REINERT Christmas Express hält mit dem Weihnachtsmann am Sonntag an der Eisarena.



deggendorferscDeggendorfer SC will auf Bullenjagd gehen

(OLS)  Für den Deggendorfer SC geht es am kommenden Freitag ins
Allgäu. Dort trifft die Mannschaft von Trainer John Sicinski auf die Bulls aus 
Sonthofen, die aktuell den zehnten Platz in der Oberliga Süd belegen 
und um den achten Tabellenplatz kämpfen, welcher gleichbedeutend mit 
der Qualifikation für die Zwischenrunde wäre.
Nachdem die Sonthofener einen wahren Katastrophenstart zu Beginn der 
Saison hinlegten, zogen die Verantwortlichen der Bulls die Reißleine. 
Konnte man während der Vorbereitungszeit noch gegen Clubs aus der DEL 
II glänzen, so funktionierte in der Hauptrunde überhaupt nichts mehr. 
Die logische Konsequenz daraus war die Entlassung des Trainers, Gerd 
Wittmann. Auch ein Nachfolger hatte sich schnell gefunden. Der 
sportliche Leiter der Allgäuer, Heiko Vogler, nahm kurzer Hand das 
Zepter selbst in die Hand und entband zeitgleich Torhüter Martin 
Morczinietz, der im Sommer vom EHC Klostersee kam, von seinen 
Diensten. Von nun an ging es bei den Bulls bergauf und man konnte 
einige Spiele für sich entscheiden. Auch ein Grund für die 
Punktgewinne war Torhüter Marc-Michael Henne. Der junge Torhüter 
sprang nach der Verletzung von Stammkeeperin Jennifer Harß per 
Förderlizenz in die Bresche und konnte durch solide Leistungen gleich 
auf sich aufmerksam machen. Nachdem die Situation der Sonthofener 
anfangs aussichtslos erschien, sind die Bulls aktuell wieder voll drin 
im Kampf um den achten Platz, den aktuell die Höchstadt Alligators 
innehaben. Nur fünf Zähler trennen beide Teams. Aus diesem Grund 
dürfen die Deggendorfer Cracks gewarnt sein, denn die Allgäuer werden 
alles in die Waagschale werfen, um die zuletzt besser werdende Form 
aufrechtzuerhalten.
Im Lager des DSC wollen die Mannen von Trainer John Sicinski ebenfalls 
den Positivtrend fortsetzen und ihre zuletzt gezeigte Offensivstärke 
auch an diesem Freitag zeigen.
Spielbeginn in Sonthofen ist um 20 Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders ersatzgeschwächt nach Höchstadt

(OLS)  Im Kampf um die Play-Off Teilnahme der Oberliga Süd steht für die EV Lindau Islanders am Freitag (20 Uhr) ein ganz wichtiges Spiel an. Die Lindauer gastieren beim Höchstadter EC, der aktuell den achten Tabellenplatz innehat.
Elf Spieltage sind in der Vorrunde der Oberliga Süd noch zu absolvieren, allerdings werden diese ohne den EHV Schönheide stattfinden, der sich am Montag überraschend vom Spielbetrieb zurückzog und Insolvenz anmeldete. Für die noch auszutragenden Spiele von Schönheide bedeutet dies, dass sie vom Deutschen Eishockey- Bund (DEB) für den Gegner des EHV gewertet werden. Wovon auch die Islanders indirekt betroffen sind, denn Höchstadt und Sonthofen, die mit den Islanders noch um Platz Acht kämpfen, haben noch Spiele gegen die Sachsen ausstehen. Da es bei Höchstadt sogar noch zwei Spiele sind, bedeutet dies sechs sichere Punkte und zehn Plus- Tore für den HEC. „Aufgrund der sportlichen Situation gehe ich davon aus, dass die Alligators diese Punkte gegen Schönheide eh geholt hätten“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Außerdem müssen wir ohnehin zuerst auf uns schauen.“
Durch die Situation wird die Freitagspartie, in der die Lindauer auswärts ausgerechnet auf Höchstadt treffen, natürlich noch einen Tick wichtiger. Nach ausgetragenen Spielen liegt der HEC einen Punkt und fünf Tore besser als die Lindauer, die also aufpassen müssen, dass der Abstand auf die Franken nicht größer wird. „Dass keine noch größere Lücke entsteht, ist unser erstes Ziel“, sagt EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart. „Noch schöner wäre es natürlich, wenn wir Höchstadt überholen könnten.“
Allerdings wird dies eine noch schwerere Aufgabe als ohnehin schon, denn ausgerechnet in dieser herausforderungsreichen Saisonphase (am Sonntag kommt um 17 Uhr 30 Tabellenführer VER Selb in den Eichwald) haben die Lindauer personelle Probleme. So muss Trainer Dustin Whitecotton auf Andreas Farny (Oberkörperverletzung) verzichten, zudem sind der erkrankte Jiri Mikesz und der angeschlagene Beppi Meyer fraglich.
Dennoch wollen die Islanders den Rückenwind aus dem Derby gegen Sonthofen mitnehmen und sich für das 1:4 aus dem Hinspiel revanchieren. Damals scheiterten die Lindauer vor allem am starken HEC- Keeper Phillipp Schnierstein und am starken Umschaltspiel der Alligators, Die mit Topscorer Michal Petrak (25 Punkte), der gerade von der Eishockey News als Spieler der Woche ausgezeichnete Torjäger Ales Kreutzer (16 Treffer, Rang fünf in der Oberliga) und Thomas Rousek ein brandgefährliches Trio im Sturm haben. Dazu kommen „alte“ Bekannte wie Spielertrainer Daniel Jun oder Daniel Sikorski. Kein Zweifel: Höchstadt hat die Qualität um bester Aufsteiger zu bleiben – die Islanders aber den Willen, den Alligators diesen Status streitig zu machen.    



evregensburgDer EV Regensburg heißt das Hotel Weidenhof als neuen Partner willkommen

(OLS)  Der Eishockeyclub aus der Domstadt gewinnt einen neuen Partner. Das gemütliche Altstadthotel Weiden-hof steht dem EVR von nun an zur Seite.
Zentral gelegen in der lebendigen Maximilianstraße sind in wenigen Gehminuten alle Sehenswürdigkeiten vom Weidenhof aus zu erreichen. Die Zimmer entsprechen den Standards, die an ein Drei-Sterne-Hotel und gleichzeitig modernes Stadthotel gestellt werden. Den Gästen stehen täglich ein reichhaltiges Früh-stücksbuffet, sowie reservierte Parkplätze und Englisch sprechendes Personal zur Verfügung. Spezielle 3-Tage-Arrangements ermöglichen normalen Touristen oder Radfahrbegeisterten, Regensburg auf kurze Zeit kennenzulernen. Inkludiert sind eine Schlossführung und die Eintritte in sämtliche Museen der Stadt, sowie für die Radler ein Ausflug auf die Walhalla und ein Mittagessen in der “historischen Wurstkuchl“.
Das Hotel Weidenhof zeichnet sich durch Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau aus und wurde aus diesem Grund 2016 vom Varta Hotel- und Restaurantführer ausgezeichnet. Mit dem Slogan „Das etwas persönli-chere Hotel“ wirbt der Weidenhof für seine freundliche Atmosphäre im Herzen der Regensburger Altstadt und ist stets darauf bedacht den Ansprüchen seiner Gäste bestmöglich gerecht zu werden. Mögliche Gäste des EVR und dessen Partner haben dank der neuen Kooperation die Möglichkeit im Weidenhof zu über-nachten und die Stadt von seiner schönsten Seite kennenzulernen.
Der EV Regensburg bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.



selberwoelfeVER Selb: Im Zeichen des Sports

(OLS)  Das anstehende Oberliga Wochenende sorgt vor allem neben der Eisfläche für Schlagzeilen. Die Insolvenz des EHV Schönheide 09 ist besiegelt, der nächste Härtefall steht in Landshut auf der Kippe. Der traditionsreiche EVL wird am Freitag in der NETZSCH-Arena dennoch versuchen, sich von den Strapazen nicht beeindrucken zu lassen. Am Sonntag machen sich unsere Wölfe auf den langen Weg nach Lindau. Hier gibt’s die WölfeVorschau mit Henry Thom.
Fünf Punkte gab es für den alten, neuen Tabellenführer in Sonthofen und im Derby gegen Weiden. Kritik lässt unser Coach an seinen Jungs schon deshalb nicht aufkommen.
„Man darf ja nicht davon ausgehen, dass es normal wäre an jedem Wochenende mindestens fünf Punkte zu holen. Das ist es eben nicht! In Sonthofen haben wir uns vor allem taktisch sehr gut verhalten, abgewartet und einen defensiv sehr starken Gegner geschlagen. Und gegen Weiden hatten wir bis auf fünf Minuten im dritten Drittel alles im Griff.“
Der Start in die neue Woche war von einer großen Überraschung geprägt. Der EHV Schönheide 09 hat Insolvenz angemeldet und wird nicht weiter in der Oberliga an den Start gehen. Dabei hatten vor allem die Südvereine der Oberliga den Blick eher in Richtung EV Landshut gerichtet. Beim traditionsreichen EVL ist eine Insolvenz zumindest noch nicht vom Tisch.
„Natürlich beschäftigt sich auch die Mannschaft mit dem Thema. Aber wir dürfen keine Gedankenspiele zulassen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wir gehen am Freitag da raus, um unser bestes Hockey zu zeigen und einen starken Gegner zu schlagen. Auch wenn das mit Sicherheit nicht leicht ist für die Spieler in Landshut – sie werden alles geben, sind dadurch vielleicht noch unberechenbarer. Die Qualität im Kader ist auf jeden Fall top.“
Kontakt nach Landshut hat es in Sachen Insolvenz und drohendem Aus wenig gegeben.
„In solch einer Situation sollte man alle Verantwortlichen ihren Job machen lassen. Sie werden 24 Stunden am Tag versuchen, den Verein und die Profimannschaft zu retten.“
Der VER Selb e.V. drückt dem EV Landshut alle Daumen, dass das Schlimmste verhindert werden kann. Ein Traditionsstandort, der sich gerade in der Nachwuchsarbeit verdient gemacht hat, ist gleichermaßen wichtig für die Oberliga und das deutsche Eishockey.
Eines ist jedenfalls sicher: am Sonntag gibt’s die längste Auswärtsfahrt für unsere Mannschaft. Rund 450 Kilometer werden die Jungs in den Knochen haben, bevor das zweite Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger EV Lindau Islanders auf dem Programm steht. Beim Gastspiel der Islanders in der NETZSCH-Arena netzten unsere Jungs gleich elf Mal ein. Am Bodensee wird das wohl etwas schwerer werden:
„Seitdem wir Lindau das letzte Mal gesehen haben, haben sie sich stabilisiert. Ich habe schon nach dem 11:1 gesagt, dass das eine Mannschaft ist, die einen Plan hat und bei uns einen schlechten Tag erwischt hat. Das deutliche Ergebnis bei uns werden sie nicht vergessen haben. Das könnte ein heißer Tanz werden.“
Bei allem was in dieser Woche neben dem Eis geschehen ist, oder genau deshalb – dieses Wochenende in der Oberliga Süd steht im Zeichen guten Sports.
Am Freitag gehen nicht nur zwei Spitzenteams aufs Eis unserer Selber NETZSCH-Arena. Wir feiern mit allen Sportvereinen der Stadt Selb ein großes Eishockeyfest. Wir haben alle Sportvereine unserer Stadt eingeladen, gemeinsam mit uns die besinnliche Zeit des Jahres einzuläuten. Wir freuen uns auf alle Sportler unserer schönen Stadt!
Zwei Fragezeichen stehen noch im Raum. #18 Lanny Gare konnte in dieser Woche wegen einer Grippe bisher nur unregelmäßig trainieren. Sein Einsatz wird sich kurzfristig entscheiden. Ebenfalls fraglich ist #84 Christopher Schadewaldt. Er hat sich am vergangenen Wochenende eine Verletzung am Arm zugezogen.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Konzentration aufs Wesentliche – auch wenn‘s schwer fällt

(OLS)  Für die Löwen vom EHC Waldkraiburg geht es am Freitag zum EC Peiting (Beginn: 19:30 Uhr), am Sonntag kommt um 17:15 Uhr der Traditionsverein aus Bad Tölz in die Raiffeisen Arena. Sich nur darauf zu fokussieren, fällt aber schwer: In der derzeit etwas chaotischen Oberliga Süd blicken nämlich viele gebannt nach Landshut, wo der EVL um die Zukunft kämpft.
Für Mittwoch war eigentlich geplant, dass eine Entscheidung fällt, über den weiteren Weg der Niederbayern. Von Schulden im sechsstelligen Bereich ist zu lesen, über 40 Gläubiger sollen betroffen sein und auch die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) sitzt mit im vermeintlich auf Grund gelaufenen Boot. Mit der VBG und den anderen Gläubigern verhandelt der nicht zu beneidende, aber hart kämpfende Landshuter Geschäftsführer Stefan Endraß um einen Schuldenschnitt, bislang ist aber noch kein Ergebnis bekannt geworden. Bis Mitte Januar wird der Spielbetrieb aber wohl in jedem Fall fortgesetzt. Für die Löwen auch keine leichte Situation, schließlich spielt man am 23.12. in der Raiffeisen Arena gegen Landshut und die Tatsache, dass die Oberliga Süd nach dem am Montag erfolgten Insolvenzantrag von Schönheide bereits ein Team verloren hat, macht es nicht einfacher. Dennoch will man versuchen, sich komplett auf die anstehenden Aufgaben in Peiting und am Sonntag gegen Bad Tölz zu konzentrieren.
Der EC Peiting ist aktuelle Tabellenfünfter und unterlag am vorigen Wochenende dem Deggendorfer SC mit 4:7, nachdem das Team von Sebastian Buchwieser gegen dessen Ex-Klub EV Lindau zwei Tage zuvor mit 8:5 gewonnen hatte. In den letzten zehn Spielen weisen die Peitinger eine ausgeglichene Bilanz aus: Es gab fünf Siege und fünf Niederlagen. Bei den Löwen gewann der Vorjahres-Playoff-Halbfinalist Ende Oktober klar, abgezockt und routiniert mit 3:0. „Eine starke Mannschaft, mit sehr hoher Qualität. Wir werden aber alles geben und versuchen, eine Top-Leistung abzurufen“ erklärte EHC-Trainer Rainer Zerwesz im Vorfeld der Begegnung.
Die Tölzer Löwen sammelten am letzten Wochenende einen Zähler mehr als Peiting und verhalfen dem VER Selb durch einen 4:1-Sieg gegen Regensburg am Sonntag an die Tabellenspitze. Die Auswärtspartie am Freitag zuvor in Weiden ging in der Verlängerung mit 2:3 verloren. Die Tölzer Löwen werden am Sonntag in  der Industriestadt auf Revanche aus sein, schließlich schaffte der EHC am 30. Oktober im ersten Punktspiel-Vergleich die Sensation und gewann dank einer famosen Aufholjagd im letzten Drittel damals mit 5:4.
Tickets für die Partie am Sonntag gegen Bad Tölz gibt es Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn und auf der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Außerdem werde am Sonntag auch wie gewohnt an der Abendkasse ab 15:45 Uhr noch Karten erhältlich sein.



echarzerfalkenBringen Halle und Rostock erneut die Wende bei den Harzer Falken?

(OLN)  Gerade mal vier Spiele waren in der laufenden Saison absolviert, da sah sich Trainer Norbert Pascha erstmals gezwungen, seine taktische Ausrichtung zu ändern. Erste Gegner mit neuem System sollten die Saale Bulls aus Halle und die Piranhas aus Rostock werden – und das klappte damals ziemlich gut.
Doch vom Papier sind die Vorzeichen gerade gegen Halle ähnlich schwierig wie noch vor ein paar Wochen, als man sich nach großem Kampf knapp mit 3:2 in Halle geschlagen geben musste. Und nicht nur das Phantomtor der Hallenser sorgte bei Trainer Pascha für Ärger, sondern vor allem auch einige Undiszipliniertheiten seiner Spieler, die dafür sorgten, dass Halle mit zwei Powerplaytoren die Oberhand behalten sollten. So wurde nicht nur eine Systemumstellung vorgenommen, sondern auch die mahnenden Worte des Trainers schienen bei seinen Jungs angekommen zu sein und so zählt man mittlerweile zu den fairsten Mannschaften der Liga. Eine Statistik, in der die Saale-Bullen bis zum letzten Wochenende allerdings noch vor den Harzern gelegen haben. Doch bei ihrer Niederlage gegen Essen vor heimischer Kulisse am letzten Sonntag (2:3 nach Penaltyschießen) zeigten sie zwar mächtig Moral und holten einen 0:2-Rückstand noch auf, doch ließen sich Verteidiger Kai Schmitz und Stürmer Jakub Wiecki derart gehen, dass sie beide eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierten und entsprechend gegen die Harzer fehlen werden.
Dennoch haben sich die Bullen derzeit auf den 5. Tabellenplatz gesetzt, der sie zwar nur 4 Punkte vom 7. aber auch nur 3 Punkte zum 2. Platz entfernt. Insofern sollte die aktuelle Situation wohl recht zufrieden stellen. Garant für die gute Platzierung ist sicherlich die bären- bzw. bullenstarke Defensive rund um Torwart Sebastian Albrecht, der mit lediglich 2,05 Gegentoren pro Spiel zu den besten der Liga zählt. Und so hält man sich insgesamt mit wenig Gegentoren sehr erfolgreich im Kampf um die Play-Off-Plätze. Denn lediglich 78 geschossene Tore (nur die Hannover Indians sind derzeit als potenzieller Play-Off-Kandidat mit 66 Toren noch schwächer) sprechen nicht zwingend für ein offensives Feuerwerk.
Ganz anders sind dagegen mittlerweile die Rostock Piranhas aufgestellt. Hat sich der ehemalige Trainer Sergej Hatkevich nach der 6:2-Niederlage in Braunlage noch darüber ereifert, dass sein Team nie mehr als 2-3 Tore schießt, so scheint sein Nachfolger Kenneth Latta mittlerweile die richtigen Stellschrauben gedreht zu haben. Und so stehen aus den letzten 7 Spielen erstaunliche 5 Siege auf der Habenseite der Rostocker, die dabei mal so eben namhafte Teams wie Erfurt (4:1), die Hamburg Crocodiles (9:7) und die Hannover Indians (in Hannover 4:7) in die Knie gezwungen haben. Dabei zeigten sich vor allem Michal Bezouska (bislang 12 Tore und 18 Torvorlagen) sowie Tomas Kurka (12 Tore und 17 Torvorlagen) überaus treffsicher. Und so hat man sich nach einem schwachen Start in der Liga mittlerweile begünstigt durch ein Spiel mehr und die Punktewertung am grünen Tisch zu dem Spiel gegen Duisburg an den Harzer vorbei auf Platz 11 geschoben (punktgleich mit dem besseren Torverhältnis). Umso größer also die Bedeutung für die Harzer Falken, in Rostock tabellarisch nicht an Boden zu verlieren.
Und das wird schwer genug. Zwar ist Fabian Pyszynski in der Woche wieder in das Training eingestiegen, hat jedoch noch erhebliche konditionelle Rückstände aufzuarbeiten. Zudem werden Lukas Brückner und Robert Wittmann von einem Grippevirus geplagt und definitiv fehlen. Und hinter Florian Böhm, der im Hinspiel gegen Rostock noch mit drei Treffern zum Matchwinner mutierte, steht aufgrund Problemen mit der Schulter noch ein Fragezeichen. Im Tor wird auf alle Fälle Fritz Hessel beginnen. Ob Jannis Ersel oder Mario D'Antuono seinen Backup geben, hatte Trainer Norbert Pascha noch nicht entschieden. (Hei)



hannoverscorpionsHannover Scorpions am Wochenende in Tilburg und zu Hause gegen Essen

(OLN)  Das nächste schwere Wochenende für die Hannover Scorpions startet am Freitag, wenn das Team von Trainer Tomas Martinec ab 20 Uhr beim aktuellen Tabellenzweiten in Tilburg zu Gast ist. Der Oberliga-Meister vom letzten Jahr hat sich im ersten Aufeinandertreffen der Saison deutlich mit 1:7 in der Eishalle Langenhagen durchgesetzt und glänzt in diesem Jahr auf fast allen Positionen. Tilburg stellt mit nur 47 Gegentoren die beste Verteidigung der Liga und Ian Meierdres steht an erster Stelle der Top-Torhüter mit nur 1,44 Gegentoren im Schnitt. Beim Thema Tore erzielen findet man Tilburg nicht an erster Stelle. Hier liegen die Holländer mit 108 erzielten Treffern auf Platz zwei hinter den Hamburg Crocodiles (109). Die Serie von 11 Heimsiegen in Folge ist gleichbedeutend mit der Tatsache, dass die Tilburger bisher keines Ihrer Heimspiele verloren haben. Bis auf Leipzig gelang es bisher keinem Team überhaupt einen Punkt aus dem Nachbarland mitzunehmen. Die Scorpions reisen am Freitag mit einem klaren Ziel nach Tilburg: „Wir wollen Tilburg ärgern! In Herne und Hamburg waren wir dicht an einem Punktgewinn, am Freitag wollen wir die Euphorie aus dem Heimsieg gegen Timmendorf mitnehmen und uns erneut für die harte Arbeit belohnen.“ - so Tomas Martinec zum Spiel am Freitag.
Am Sonntag empfangen die Scorpions ab 18:30 Uhr die ESC Wohnbau Moskitos Essen in der Eishalle Langenhagen. Im Hinspiel in Essen haben die Scorpions eine schmerzhafte 9:0 Niederlage hinnehmen müssen. Essen hatte am Anfang der Saison einen Lauf und holte nach einer Niederlage im ersten Spiel 12 Siege in Folge. Aktuell stehen die Essener auf dem 6. Tabellenplatz und sind somit voll auf Playoff-Kurs. Die Essener haben ihre letzten 5 Spiele verloren und werden an diesem Wochenende noch motivierter sein, ihre Tabellenposition zu bestätigen. „Nach der Niederlage in Essen sind wir heiß auf eine Revanche. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir Essen ohne Punkte nach Hause schicken!“, äußert sich Tomas Martinec am Mittwoch vorm Training.
Tickets für das Heimspiel bekommt Ihr an allen Eventim-Vorverkaufsstellen, im Onlineshop, in der Geschäftsstelle der Hannover Scorpions und an der Tageskasse.



crocodileshamburgCrocodiles Hamburg erwarten Wedemark Scorpions /   McGowan vs. Budd - Duell der Top-Torjäger

(OLN)  Freitag ab 20 Uhr wollen die Wedemark Scorpions im Eisland Farmsen ihren Stachel in den Panzer der Gastgeber stechen. Das Team aus Mellendorf galt vor der Saison nach einigen aufsehenerregenden Verpflichtungen als möglicher Kandidat für die Playoffs. Diese Erwartungen werden aktuell nahezu erfüllt. Mit 31 Punkten aus 22 Spielen kämpft man gegen den Lokalrivalen von den Hannover Indians (33 Punkte) um Platz acht. Vor allem in den letzten Spielen wussten die Skorpione zu überzeugen. Unter anderem konnte man die Icefighters Leipzig und die Moskitos Essen besiegen. Auch gegen den Tabellenführer aus Herne war man nah an einem Sieg, musste sich aber am Ende in der Verlängerung geschlagen geben. Prunkstück des Teams von Trainer Dieter Reiß ist die Offensive mit bislang 84 erzielten Treffern. Neben US-Stürmer Charlie Adams (42 Punkte), sowie den Neuzugängen Andreas Morczinietz (31 Punkte) und Sebastian Lehmann (24 Punkte), zeigt vor allem der Kanadier Michael Budd erneut seine herausragenden Qualitäten. Auf seinem Konto haben sich bislang 55 Scorerpunkte angesammelt. Damit teilt er sich in der Liga den zweiten Platz mit Crocodiles-Stürmer Josh Mitchell. Nur einer ist derzeit noch torgefährlicher: Brad McGowan. Seine 65 Scorerpunkte sind derzeit unerreicht. Allein in den letzten fünf Spielen konnte McGowan 20 (!) Tore und Vorlagen erzielen. Die Fans dürfen auf dieses Duell gespannt sein. Eine weitere Gefahr für das Tor der Krokodile dürfte auch der letzte Neuzugang der Scorpions werden. Der DEL- und DEL 2-erfahrene Stürmer Björn Bombis wechselte erst letzte Woche von Coventry Blaze in die Wedemark und fügte sich in den ersten beiden Spielen bereits mit zwei Toren und einer Vorlage ein. Die Verteidigung der Gäste ist hingegen mit aktuell 100 Gegentoren etwas anfällig. Das zeigt sich auch im Unterzahlspiel, das mit einer Erfolgsquote von 75% eher zum unteren Mittelfeld der Liga gehört. Vielleicht bieten sich dem besten Powerplay der Liga, das immer noch die Crocodiles stellen (32,6%), die Gelegenheit diese Schwäche zu nutzen. Mit 431 Strafminuten hatte man in der Wedemark bislang die drittmeisten Besuche in der Kühlbox. Für das Duell sind 1400 Karten verkauft. Die restlichen Stehplatztickets bekommt man im Onlineshop unter www.eventimsports.de/ols/crocodiles. Im Rahmen des Heimspiels wird es auch weitere Eintrittskarten für das Auswärtsspiel der Crocodiles beim EHC Timmendorfer Strand 06 am 2. Weihnachtsfeiertag geben. Aufgrund der hohen Nachfrage sollte man  sich Karten für dieses Auswärtsspiel bereits im Vorverkauf sichern.
Am Sonntag werden die Crocodiles im Auswärtsspiel von den Icefighters Leipzig gefordert. Die Sachsen kämpften im Sommer ums Überleben und jetzt um den Einzug in die Playoffs. Nach dem gewonnen Kampf um die Sportstätte, sieht es auch jetzt positiv für die Leipziger aus. Mit 40 Punkten belegt man aktuell den siebten Tabellenplatz. In schöner Regelmäßigkeit gelingt es den Icefighters den Topteams der Liga ein Bein zu stellen. Auch beim ersten Duell in Hamburg sah es zwei Drittel lang gut für die Gäste aus. Erst ein fulminantes Schlussdrittel sicherte den Hamburger Erfolg. Mit den eigenen lautstarken Fans im Rücken wollen sich die heimstarken "Eiskämpfer" nun revanchieren. Für die Hamburger wird dieses Duell die Chance bieten einen direkten Verfolger auf Distanz zu halten. Das Spiel in der kW-Rent Eisarena in Taucha beginnt um 17 Uhr.
Crocodiles-Sportchef Sven Gösch erwartet ein intensives Wochenende: "Die Spiele werden sehr wichtig für uns. Gegen zwei Verfolger wollen wir natürlich so viele Punkte wie möglich für die Zwischenrunde holen. Das wird aber nicht einfach. Die Scorpions wollen noch unbedingt Achter werden und sind derzeit sehr gut in Form. Die Leipziger wollen hingegen auf ihrer kleinen Eisfläche die 2:8-Niederlage aus dem Spiel in Hamburg wieder gut machen. Nach der wohltuenden 5-tägigen Pause, in der sich die Spieler von den Strapazen der letzten fünf Spiele ein wenig regenerieren konnten, werden wir aber bereit sein, den Kampf anzunehmen."  Abgesehen von Moritz Israel kann Trainer Andris Bartkevics an diesem wichtigen Wochenende wieder aus den Vollen schöpfen. (mas)  

„Wir stehen hinter Hamburg und seinen Sportlern!“ – STOLLE Sanitätshaus wird neuer Partner der Crocodiles Hamburg
Die Crocodiles Hamburg freuen sich, mit dem STOLLE Sanitätshaus einen neuen Partner begrüßen zu dürfen! Carl-Heinz Götz, 1. Vorstand der Crocodiles: „Es ist ein tolles Zeichen, dass sich ein weiteres Unternehmen zum Eishockeysport in Hamburg bekennt und unsere Crocodiles langfristig auf dem positiven Weg unterstützt. Das gibt uns Planungssicherheit.“  STOLLE wird auf den Stutzen der Mannschaft präsent sein, im Eisland Farmsen auf einer vier Meter Bande werben und im digitalen Bereich auftreten.
„Durch unsere gute Zusammenarbeit mit den Freezers wurde der Grundstein unserer Begeisterung für den Eishockeysport gelegt. So konnten wir bereits Erfahrungen für die orthopädischen Versorgungen sammeln, die das Eishockey mit sich bringen kann. Wir freuen uns über jeden Sieg der Crocodiles und auf eine erfolgreiche Saison!  Durch unseren Einsatz können wir vielleicht einen kleinen Beitrag zum großen Ganzen leisten“, so Dirk Rieckmann, Leitung Außendienst Orthopädie-Technik.
STOLLE unterstützt bereits seit vielen Jahren Sportvereine unterschiedlicher Größenordnungen in Hamburg. Angefangen beim Großflottbeker Tennis-, Hockey-, und Golf-Club e.V. über den Club an der Alster bis zu den Bundesligamannschaften des HSV, dem FC St. Pauli und den BG Baskets.
Im Rahmen des Sponsorings werden die Sportler mit orthopädischen Hilfsmitteln versorgt und Sportwissenschaftler stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Optimierung der Bewegungsabläufe geht.
So werden wir auch die Crocodiles Hamburg unterstützen und gemeinsam für weitere sportliche Erfolge sorgen.
Die Crocodiles sagen „danke“ und freuen sich über diese neue Unterstützung!



hernerev2007Herner EV: Die nächste Runde - zuerst bei den Beach Boys und dann zuhause gegen die Preussen mit Teddy Bear Toss!

(OLN)  Am Wochenende stehen der 23. und 24. Spieltag der Oberliga Nord auf dem Terminplan. Der Herner EV muss zuerst am Freitag die Reise an die Ostsee nach Timmendorf antreten. Spielbeginn in der dortigen Eishalle am Kurpark bei den Beach Boys ist um 20 Uhr. Zwei Tage später am 4. Advent kommt dann der Eishockey-Club Charlottenburg Preussen Berlin an den Herner Gysenberg. Ab 18:30 Uhr beginnt nicht nur das 12. Heimspiel dieser Meisterschaftssaison, sondern im Rahmen dieser Partie findet auch die "Teddy Bear Toss" Aktion statt.
Der EHC Timmendorfer Strand kämpft aktuell gleich an zwei Fronten. Zum einen geht es natürlich um Oberliga Punkte, zum anderen aber um den Erhalt ihrer Spielstätte, dem Eissport- und Tenniscentrums (ETC). Die dortige Gemeindevertretung hat beschlossen, die Einwohner per Bürgerentscheid selbst über die Sanierung des ETC abstimmen zu lassen. Diese Abstimmung steht in Kürze bevor und nicht nur die einheimischen Eishockey- und Eislauffreunde hoffen auf ein positives Ergebnis. Sportlich konnte das Team von Trainer Dave Rich zuletzt mit einem Auswärtserfolg in Braunlage sowie Heimsiegen gegen Erfurt und Wedemark punkten. Beim Hinspiel kam der HEV zuhause zu einem 5:0-Sieg, brauchte aber ein Drittel um die Abwehr der Beach Boys zu knacken. Zwei Doppelschläge jeweils zu Beginn des zweiten und des dritten Abschnitts brachten die Entscheidung.
Das Hinspiel der Gysenberger bei den Berliner Preussen verlief Anfang Oktober lange Zeit ergebnismäßig sehr ausgeglichen. Die Berliner gingen bereits in der 2. Minute in Führung, der HEV konnte schnell egalisieren um dann erst gegen Ende des zweiten Abschnitts auf 3:1 zu erhöhen. Aber die Preussen konnten in den letzten Zwanzigminuten wieder heran kommen und in der 55. Minute sogar den Ausgleich erzielen. Nur 41 Sekunden später sorgte aber Brad Snetsinger mit dem Treffer zum 3:4-Endstand für die Erlösung. Der HEV konnte damals nicht in Bestbesetzung antreten, denn gleich drei Spieler fehlten krankheitsbedingt. Auch an diesem Wochenende wird der HEV nicht komplett auflaufen können. Die letzten intensiven Wochen haben ihre Spuren hinterlassen und einige Akteure sind angeschlagen. So wird Christian Nieberle auf jeden Fall verletzungsbedingt ausfallen. Keine leichte Aufgabe also für das Team von Frank Petrozza, zumal die Berliner Preussen nach einer schwächeren Phase zuletzt wieder im Aufwind sind. Vor zwei Wochen gelang dem Team von Trainer Len Soccio z.B. ein 1:0-Erfolg in Essen, wobei inklusive Overtime 65 Spielminuten lang ein 0:0 auf der Anzeigentafel stand. Im Penaltyschießen gelang dann Veit Holzmann der Berliner Siegtreffer.
Im Rahmen des Heimspiels gegen Preussen Berlin am Sonntag gibt es die bereits mehrfach angekündigte "Teddy Bear Toss" Aktion, organisiert von den Ice Friends Herne und der Collettivo Haranni. Also fleißig Kuscheltiere sammeln und am kommenden Sonntag mitbringen heißt das Motto. Die werden dann nach dem ersten Tor des Tages aufs Eis geworfen und zugunsten des Kinderschutzbundes Herne eingesammelt. Das Unternehmen ‚Fussbodenbau Schwatlo‘, Sponsor des Herner EV, unterstützt diese Aktion und spendet 250 Kuscheltiere, die am Sonntag in der Halle verteilt werden.



rostockpiranhasRostock Piranhas auf Aufholjagd

(OLN)  Nach dem erfolgreichen 6-Punkte Wochenende und dem damit verbundenen Erreichen des 11. Tabellenplatzes kämpfen die Piranhas weiter um eine möglichst gute Platzierung für die nächste Runde. Der Gegner am kommenden Freitag heißt FASS Berlin. Die Akademiker stehen trotz eines guten Startes in die Saison auf dem letzten Platz der Tabelle der Oberliga Nord. Dass sie nicht unterschätzt werden dürfen, bewiesen sie in den Spielen gegen einige der Favoriten um die Aufstiegsplätze. Nach anfänglicher Führung konnten sie erst im letzten Drittel geschlagen werden. Allerdings plagen den Berliner Trainer Personalsorgen. Am letzten Sonntag erhielt der Torhüter Ole Smolensky eine Spieldauerstrafe und Marvin Miethke gar eine Matchstrafe. Anbully im „ Wellblechpalast“ ist um 19.00 Uhr.
Zum Heimspiel am Sonntag reisen die Harzer Falken aus Braunlage an. Nach dem Hinspiel in Braunlage, welches die Gastgeber 6:2 für sich entschieden, kritisierte unser damaliger Trainer Sergej Hatkevich noch die mangelnde Trefferzahl der Piranhas. Mittlerweile haben unsere Spieler gezeigt, dass sie doch Tore schießen können und rangieren auf Grund des besseren Torverhältnisses einen Platz vor dem Gegner. Auch den Harzer Trainer Norbert Pascha plagen Personalprobleme. Aus Krankheitsgründen steht bei dem Einsatz einiger Spieler noch ein Fragezeichen. Anbully in der Schillingallee ist zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr.



wedemarkscorpionsSonntag 18. Dez, 18:30 Uhr gegen Berlin - Wedemark Scorpions wollen Erfolgsserie fortsetzen

(OLN)  Insgesamt acht Spiele sind es noch in der Vorrunde der Eishockey-Oberliga-Nord die der ESC Wedemark Scorpions bis zum letzten Heimspiel am Freitag den 6. Januar im Mellendorfer Eisstadion bestreiten muss.  Vier der acht Spiele sind Heimspiele und das erste davon findet am Sonntag, den 18. Dezember um 18:30 Uhr in Mellendorf im Hockeyzentrale Ice House gegen die Akademiker (FASS Berlin) aus der Bundeshauptstadt statt.
„Wir werden alles darauf setzen“, so Coach Dieter Reiss, „dass wir die Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen - unseren Trend nach oben - fortsetzten und auch gegen FASS Berlin eine ordentliche Leistung aufs Eis bringen“.
Nach Aussage von Sportchef Eric Haselbacher ist das Team bis auf Thomas Herklotz (Blinddarmoperation), der am Dienstag wieder aufs Eis geht und mit leichten Lauftraining beginnt, komplett.
Insgesamt acht Spiele müssen die Scorpions bis zum 8. Januar abwickeln, das sind innerhalb von 21 Tagen - 8 Spiele, durchschnittlich alle 2,5 Tage ein Eishockeyspiel, wahrlich ein Härtetest den das Wedemärker Eishockeyteam in den nächsten drei Wochen vor sich hat.
Direkt am 9. Januar, nach Schluss der Vorrunde, werden die Spiele der Platzierungsrunde festgegelegt, in der es darum geht welche Teams sich für die Play-offs, die Pre-Play-offs und die Abstiegsrunde qualifizieren.
Unser Ziel ist es sich für die Pre-Play-offs zu qualifizieren um die Play-offs zu erreichen.
Folgende Möglichkeiten gibt es:
1)      Die Scorpions belegen nach der Vorrunde einen der Plätze 9-16: Hier müssten die Scorpions in der Platzierungsrunde Platz 1 oder 2 belegen, um in den Pre-Play-offs zu spielen.
2)      Die Scorpions belegen nach der Vorrunde einen der Plätze 1-8. Hier spielen nach der Platzierungsrunde die Plätze 7 und 8 die Pre-Play-offs.
In den Pre-Play-offs spielt der 7te der Platzierungsrunde der ersten 8 Teams gegen den 2ten der letzten 8 Teams. Das gleiche gilt für den 8ten der ersten Gruppe und den Ersten der zweiten Gruppe. Diese Pre-Play-offs werden im Best-of-Three Modus gespielt.
Die beiden Sieger dieser Pre-Play-offs nehmen dann die Plätze 7 und 8 in den anschließend beginnenden Play-offs ein.
Am kommenden Sonntag, 18. Dezember, steht jetzt aber erst einmal die Begegnung gegen Fass Berlin, Spielbeginn 18:30 Uhr im Mellendorfer Eisstadion, auf dem Spielplan.



blackhawkspassauCharaktertest für die Passau Black Hawks - Freitag 20 Uhr im Heimspiel gegen Germering

(BYL)  Am Freitag um 20 Uhr treffen die Passau Black Hawks im Nachholspiel auf die Germering Wanderers. Die Wanderers sind für die Habichte keine Unbekannte. In der letztjährigen Relegation lieferten sich beide Mannschaften einen heißen Kampf um den Aufstieg bzw. Klassenerhalt – mit bekanntem Ende. Die Black Hawks sind heiß auf die Revanche und wollen am Freitag in der Passauer EisArena die Fans mit drei Punkten und einem überzeugenden Spiel beschenken.
Germering hingegen möchte endlich die ersten Saisonpunkte einfahren. Die bis dato punktlosen Wanderers stehen abgeschlagen am Ende der Tabelle. Germering konnte die Abgänge von Martin Dürr und J.C. Cangelosi vor der Saison nicht kompensieren und hat mittlerweile auch Trainer Alfred Weindl entlassen. Schmerzhaft ist auch der Wechsel von Benedikt May, welcher die Germeringer mit Beginn der Wechselfrist zum 01.12. verlassen hat. Keine leichte Aufgabe für den neuen Wanderers Trainer Florian Winhart. Am Freitag beim Gastspiel in der Passauer EisArena, muss Trainer Winhart zudem auch noch auf Kapitän Matthias Dosch verzichten. Dieser ist nach einer Spieldauerstrafe für die Partie in Passau gesperrt. Um für die ab Januar beginnende Abstiegsrunde gerüstet zu sein, legen die Wanderers personell noch mal nach. Genau jener J.C. Cangelosi, der die Germeringer zum Klassenerhalt schoss, kehrt nach Oberbayern zurück. Bitter ist dies natürlich für den bisherigen Kontingentspieler Vladimir Zvonik, er muss die Germeringer verlassen.
Bei den Passau Black Hawks hieß es während der Woche die „Wunden lecken“ und aus den beiden Spielen vom vergangenen Wochenende zu lernen. Trainer Ivan Horak hat deutlich gemacht, dass er mehr Einsatz auf dem Eis erwartet. Der Black Hawks Trainer hat hier deutliche Defizite bei einigen Spielern ausgemacht. Gerade beim Spiel gegen Germering wird der Fight um jeden Zentimeter Eis ein entscheidender Faktor sein. Zudem dürfen die Black Hawks nicht den Fehler machen und die Wanderers unterschätzen. Zuletzt mussten sich die Germeringer jeweils nur knapp geschlagen geben. Eine gute Nachricht gibt es von Stürmer Daniel Huber. Dieser musste im letzten Spiel verletzt vom Eis und ins Krankenhaus gebracht werden. Nach einem gründlichen Check gaben die Ärzte dem Stürmer grünes Licht für einen Einsatz gegen Germering. Hoffnung auf einen Einsatz besteht auch bei Patrick Nutz, hingegen muss Coach Horak auf weiter auf Frantisek Mrazek verzichten (Verletzung) und Ruben Kapzan (Schiedsrichter). Offen ist noch der Einsatz von Andreas Popp, die Entscheidung fällt vermutlich recht kurz vor dem Wochenende.  
Bereits am Sonntag geht es für die Passau Black Hawks ins nächste „sechs Punkte“ Spiel. Dann treten die Dreiflüssestädter beim EC Pfaffenhofen an. Die IceHogs stehen mit neun Punkten auf dem vorletzten Platz der Bayernliga Tabelle. Allerdings haben die IceHogs viele Spiele eng und ausgeglichen gestalten können. Um in Pfaffenhofen zu Punkten brauchen die Habichte eine geschlossene Mannschaftsleistung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Gerade in Überzahl gilt es die Fehler abzustellen und selbst den Puck im Tor des Gegners unterzubringen.
„Das ist jetzt ein ganz entscheidendes Wochenende für uns. Nach den beiden Spielen gegen Germering und Pfaffenhofen wissen wir wo die Reise hinführt. Mit voller Beute würde auch das Fünkchen Hoffnung für die Play-Off noch leben. Wahrlich ein Charaktertest für die Mannschaft.“ so Sportvorstand Christian Eder vor den beiden Spielen.
Karten für das Heimspiel am Freitag um 20 Uhr gegen Germering erhalten Sie im FIRST Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone, sowie an der Shell Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr.
INFO: Bereits für das ausgefallene Spiel erworbene Tickets erhalten natürlich ihre Gültigkeit!  -czo



peissenbergeishacklerDas Hammerspiel am Sonntag – Indianer kommen nach Peißenberg

(BYL)  So!! Niederlage verdaut!! Neue Kräfte sind gesammelt und Motivationsregler auf 150%!! Am Sonntag fallen nämlich die Allgäu-Indianer in Peißenberg ein. Vom Hühnerberg kommend werden sie alles daran setzen um auch in der Schlacht an der Ammer gegen die Eishackler siegreich zu sein. Im Hinspiel in Memmingen setzte es für die Eishackler eine empfindliche Niederlage doch seitdem haben beide Mannschaften viele Spiele absolviert.
Viele davon waren erfolgreich aber manche auch weniger erfolgreich. Bei beiden Mannschaften! Mit 2 Punkten Abstand zu den Eishacklern stehen die Indians auf dem zweiten Platz und haben zu ihrem bereits qualitativ sehr tiefen Kader vor kurzem nochmal Zuwachs bekommen. Goalie Clemens Specht aus der EV Ravensburg U19 und der Stürmer Steffen Kirsch vom Try-Out Oberligisten Lindau sind in den Indianerstamm aufgenommen worden.
Ebenfalls werden die Eishackler mit Timo Schirrmacher Bekanntschaft machen. Der 19-jährige kam bereits im Oktober aus Sonthofen zurück an den Hühnerberg durfte aber erst ab 01.12.2016 spielen. Aber auch einen Abgang haben sie zu verzeichnen. Mike Dolezal wechselte von Memmingen zum Landesligisten Ulm. Auch ohne die Neuzugänge ist der Kader der Memminger sehr stark besetzt und zuletzt haben sie das Derby gegen Buchloe klar mit 7:2 gewonnen. Das wird also am Sonntag ab 17.00 Uhr ein heißer Tanz werden und am Ende steht hoffentlich ein Punktgewinn für die Eishackler zu Buche.
Der Magen-Darm Virus, der Coach Randy Neal und Tyler Wiseman niedergestreckt hat, zieht zwar noch seine Kreise innerhalb der Mannschaft, denn Dennis Neal und Manuel Singer hat’s zu Anfang der Woche auch erwischt, doch bis zum Sonntag werden hoffentlich wieder alle fit sein und der Virus nicht noch weitere Spieler außer Gefecht setzen.
Aufgrund des zu erwartenden großen Zuschauer Andrangs bitten wir alle Eishockeyfans sich rechtzeitig an der Eishalle an der Pestalozzistraße einzufinden um unnötige Wartezeiten am Kassenbereich zu vermeiden.



forstnatureboyzForst Nature Boyz müssen am Wochenende zweimal ran - Aus der Vorrunde vernünftig verabschieden

(BLL)  An diesem Wochenende enden die Vorrundenspiele in der Landesliga Gruppe 3, die Nature Boyz empfangen am Freitag um 19:30 Uhr den ESC Kempten, ehe es am Sonntag zum starken EV Pfronten geht.
Im letzten Heimspiel der Vorrunde kommen die Kempten Sharks ins Peißenberger Eisstadion, um das Rückspiel zu bestreiten. Wenn um 19:30 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich in dieser Saison noch zweimal duellieren werden, nämlich in der Abstiegsrunde. Beim ersten Aufeinandertreffen, es war der Punktspielstart für die Gastgeber, unterlagen diese mit 5:2 Toren. Dieses Ergebnis wurde nachträglich in eine 5:0-Wertung umgewandelt. Die Nature Boyz waren in diesem ersten Punktspiel leistungsmäßig gar nicht so weit von ihren Gegnern entfernt. Erst in der Schlußphase wurde das Spiel entschieden. In der Zwischenzeit hat sich bei den Gästen einiges getan: Die bemerkenswerteste Änderung ist der Austausch des Trainergespannes zu nennen. An der Bande steht bei den Sharks seit einigen Wochen der in Peißenberg bekannte Andreas Becherer. Der heute 38-jährige lief zuletzt in der Saison 2010/2011 für die Eishackler auf. Dieses Spiel will die Mannschaft nutzen, um die Vorrunde nicht komplett punktlos zu beenden. Gespannt werden die Forster Fans wieder auf den Ex-Teamkollegen Philipp Birk sein, im Hinspiel erzielte er einen Treffer. Man kann nur hoffen, dass alle Spieler an Bord sind und mit entsprechendem Einsatz die ersten Punkte eingefahren werden können. Diese wären schon deshalb wichtig, um Selbstvertrauen für die Abstiegsrunde zu tanken.
Ein ganz anderer Gegner ist der EV Pfronten am Sonntag, um 18:00 Uhr ist Spielbeginn. Die Falcons liegen aktuell auf dem 3. Tabellenplatz und könnten theoretisch noch von den Wölfen aus Bad Wörishofen eingeholt werden. Dies werden die Einheimischen sicherlich verhindern wollen. Die letzten Aufeinandertreffen bei den Falcons erwiesen sich für die Nature Boyz stets als unüberwindbare Hindernisse. Im Hinspiel unterlagen die Mannen um Trainer Robert Balzarek knapp mit 2:4. In den letzten Jahren entschieden die Falcons mit eindeutigen Ergebnissen die Partien jeweils für sich, so steht aus der letzten Saison eine 9:3-Sieg in der Statistik. Nach dem Verlauf dieser Punktspielsaison kann es also für die Nature Boyz nur darum gehen, die Niederlage in verträglichen Grenzen zu halten. Ein Punktgewinn der Gäste müßte als Sensation oder Weihnachtsgeschenk betrachtet werden.  



ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn: Generalprobe vor den Play-offs

(BLL)  Für den EHC Königsbrunn geht es an diesem Wochenende gegen zwei interessante Gegner. Zuerst empfangen die Brunnenstädter am Freitag ab 20 Uhr die "Falcons" des EV Pfronten. Am Sonntag folgt dann auswärts ab 18 Uhr das Derby gegen die "Eisbären" des ESV Burgau in der neu gebauten Eishalle.
Ende November kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit Pfronten, in einer ansehnlichen und flotten Partie punktete der EHC auswärts gegen einen Rivalen auf Augenhöhe. Dieser wichtige Sieg wurde allerdings teuer erkauft da sich Stammtorhüter Markus Kring während einer Spielsituation verletzte und nun für längere Zeit ausfällt. Die Falcons können wie der EHC auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Mit nur einem Treffer weniger als Königsbrunn und lediglich drei Niederlagen steht das Team von Trainer Herbert Gmeindner auf Platz drei. Nur gegen Füssen könnte Pfronten in beiden Spielen nicht punkten, gegen den EHC soll aber zumindest ein Sieg folgen. Da sowohl Königsbrunn als auch die Falcons schon für die Play-offs qualifiziert sind dürfen sich die Zuschauer auf ein rassiges Spiel ohne taktische Zwänge freuen.
Am Sonntag folgt dann das Rückspiel gegen den Lokalrivalen Burgau. Im Hinspiel zeigten die Eisbären eine sehr starke kämpferische Leistung und hielten die Partie bis zum Ende offen. Erst im Penaltyschiessen konnte sich Königsbrunn durchsetzen und zwei Punkte sichern, Burgau entführte einen Punkt mit nach Hause. Trainer Thore Knopf hat mit seinen Eisbären keine Chance mehr für das Erreichen der Play-offs, so dass beide Mannschaften mit offenen Visier spielen können.
Königsbrunn hat sich zwischenzeitlich personell verstärkt, der 25-jährige Sebastian Reisinger soll die Lücke füllen die Goalie Markus Kring hinterlassen hat. Letztes Jahr war der gebürtige Memminger noch für den Bayernligisten Lindau auf der Torhüterposition aktiv. Die numerisch schwach besetzte Verteidigung bekommt mit dem 22-jährigen Josef Barnsteiner Zuwachs. Er sammelte schon mit Landsberg in der Bayernliga Erfahrungen und wechselt nun von Schongau zum EHC. Beide trainierten diese Woche mit und sind ab sofort spielberechtigt. Unklar ist momentan nur der Einsatz von Hayden Trupp, er laboriert noch an seiner Schulterverletzung die er sich gegen den SC Fort zugezogen hat. Ansonsten kann Trainer Erwin Halusa auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
Vorstand Tim Bertele freut sich schon auf die Gegner: "Bei den Spielen am Wochenende wollen wir uns Selbstvertrauen für die bevorstehende Zwischenrunde holen. Daher werden auch keine Spieler geschont. Wir wollen beide Spiele unbedingt gewinnen."



EHC Eisbaeren HeilbronnEHC Heilbronn: "El Clásico" steht an!

(RLSW)  Es ist wieder soweit: "El Clásico" der Regionalliga Südwest steht vor der Tür! In Namen bedeutet das: Eisbären gegen Baden Rhonos! Der ewig junge Klassiker der beiden Eishockey-Erzrivalen findet am Sonntag, dem 18.12.16 um 18h in der Kolbenschmidt Arena statt und wird für jede Menge Action und Spannung sorgen.
Die Rhinos sind diese Jahr erst langsam, aber dafür in den letzten Spielen mit Macht, in Fahrt gekommen und liegen nach dem Sieg letzte Woche gegen Eppelheim nun punktgleich mit diesen auf dem fünften Tabellenplatz. Somit reden die Kufencracks aus Baden auch wieder ein Wort in der Vergabe der Playoff-Plätze mit.
Bei den Eisbären herrscht nach dem Kantersieg des letzten Wochenendes, und dem  vorzeitig erreichten Herbstmeister-Titels, beste Stimmung. Natürlich möchte man sich beim letzten Spiel des Jahres 2016 die bisherig hervorragende Bilanz von zehn Siegen zu einer Niederlage nicht verhageln und die Punkte unbedingt in Heilbronn behalten.



diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets reisen angeschlagen nach Hamm

(RLW)  Trainingsbetrieb in der Eishockey-Regionalliga - die beste Gelegenheit, eine Mannschaft weiterzuentwickeln und an Schwächen zu arbeiten. Und wenn Zeit bleibt, dann wird gerne auch noch eine Runde „gezockt“. Bei der EG Diez-Limburg fällt derzeit aber sogar das schwer, bei unter der Woche nur noch neun Feldspielern und zwei Torhütern im Training. Zahreiche Akteure sind dieser Tage krank, an geregelten Trainingsbetrieb ist nicht zu denken. Gut, dass am Wochenende nur ein Spiel ansteht - am Sonntag gastieren die Rockets um 18.30 Uhr bei den Eisbären in Hamm. In der aktuellen personellen Situation wird es schwer sein für den Aufsteiger, den 6:2-Erfolg aus dem Hinspiel in Diez zu wiederholen.
„Wir brauchen mindestens noch zwei Siege, um es sicher in die Play-offs zu schaffen“, sagt EGDL-Trainer Anton Weißgerber. Das Ziel der Rockets ist die vorzeitige Qualifikation als eines der ersten sechs Teams der Liga nach der Hauptrunde. Denn ab dann sieht der Modus folgendes Prozedere vor: Die Plätze eins bis sechs treffen in einer Zwischenrunde (mit Hin- und Rückspiel) aufeinander und spielen die (Start)Platzierungen für die Play-offs aus. Die Teams ab Rang sieben spielen um zwei weitere Plätze in den Play-offs.
Derzeit ist die Liga noch sehr eng zusammen, mindestens bis Rang acht können sich die Mannschaften noch realistische Chancen auf die direkte Play-off-Qualifikation ausrechnen. Mittendrin die beiden Teams aus Diez-Limburg und Hamm. Die Eisbären hatten die meisten Experten vor der Saison neben Ratingen als eines der beiden Topteams der Liga eingeschätzt. Der Start in die neue Spielzeit war dann eher schleppend, weshalb sich die Eisbären derzeit Schritt für Schritt in der Tabelle nach oben arbeiten. Aktuell ist die EGDL Dritter (34 Punkte), Hamm steht auf Rang fünf (31 Punkte), hat aber auch zwei Spiele weniger absolviert. „Die Aufgabe wird sehr schwierig, auch mit Blick auf den zur Verfügung stehenden Kader“, sagt Weißgerber, der unter der Woche noch nicht abschätzen konnte, wieviele Spieler ihm für die Partie in Hamm zur Verfügung stehen.



dinslakenerkobrasDinslaken Kobras wollen Adlerhorst erobern

(RLW)  Kommenden Freitag geht es für die Kobras nach Dortmund an die Strobelallee, wo die Dortmunder Eisadler beheimatet sind. Die vom ehemaligen Kobra-Coach Thomas Schmitz trainierte Mannschaft konnte in der bisherigen Saison für einige Überraschungen sorgen. Mit jungen Talenten und einigen erfahrenen Spielern gestartet, traute man den Eisadlern nicht all zu viel zu. Doch das Team wuchs zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen und eilte von Sieg zu Sieg. Auch die Kobras fanden im ersten Vergleich kein Rezept gegen Dortmund und verloren das Spiel mit 3:4. Der zwischenzeitliche erste Platz in der Tabelle war da nur die logische Konsequenz. Mittlerweile sind die Eisadler nach einigen Niederlagen auf Platz 8 in der Tabelle hinter die Kobras zurückgefallen, konnten aber zuletzt wieder punkten und bleiben in Schlagweite zu den Giftschlangen und auch den Playoffplätzen. Auf diese wollen auch die von Krystian Sikorski trainierten Giftschlangen. Mit einem Sieg bei den Eisadlern würden die Kobras einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung machen. Leicht wird diese Aufgabe nicht, denn die Kobras können in den nächsten Wochen nur einmal in der Woche auf dem Eis trainieren und müssen sich anderweitig fit halten. Der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte misst der Sikorski keine große Bedeutung zu. „ Ob der Gegner Dortmund, Soest oder Hamm heißt, spielt keine Rolle. Wir arbeiten in den nächsten Wochen unter schwierigen Bedingungen und müssen versuchen den Rhythmus zu halten. Meine Mannschaft und ich geben jedes Spiel hundert Prozent und versuchen zu gewinnen. Und mit etwas Glück erreichen wir die Playoffrunde.“



ecnordhornEC Nordhorn empfängt Harsefeld Tigers  - Letztes Heimspiel im Jahr 2016


(VLN)  Letztes Heimspiel im Jahr 2016 – der EC Nordhorn will zuhause noch einmal punkten: Am Sonntag, 18. Dezember kommen die Tigers vom TuS Harsefeld zum Adventsspiel in die Eissporthalle von Nordhorn. Um 18 Uhr beginnt die Partie, Nordhorn will vor dem Jahreswechsel das Punktekonto aufstocken. Harsefeld ist momentan recht sicher auf dem dritten Tabellenplatz. Rostock und Nordhorn mit je 18 Punkten, der Hamburger SV mit lediglich fünf Zählern – da verschaffen die zehn Punkte aus sechs Spielen den Tigers ein kleines Kissen. Bei der letzten Begegnung beider Mannschaften spielten die Harsefelder überraschend frisch und energisch auf, rangen dem EC Nordhorn sogar ein starkes 4:6-Ergebnis ab. In Nordhorn muss das Team von Trainer Rolf Corleis nun beweisen, dass Tiger auch auswärts Zähne zeigen können.
Für die Mannschaft von Trainer Heiko Niere ist die Sache klar: Im Heimspiel gegen die Harsefeld
Tigers sollen die nächsten drei Punkte eingefahren werden, die Tabellenführung soll ausgebaut und gesichert werden. Nach der langen Heimspielpause ist das Team fit und hungrig, am 4. Advent kann Trainer Niere bisher aus dem Vollen schöpfen; bevor es in die verdienten Feiertage geht. Mit im Boot ist auch wieder Neuzugang Mikhail Berezhnoy, der zuletzt in Rostock krankheitsbedingt ausgefallen ist.
Die Partie gegen die TuS Harsefeld Tigers startet am 18. Dezember um 18 Uhr in der Eissporthalle von Nordhorn. Der Einlass beginnt wie gewohnt eine Stunde vorher, Tickets gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn und an der Abendkasse.



tornadonieskyTornados Niesky fahren zum Tabellenersten    


(RLO)  Am Sonnabend, den 17.12.2016 fahren die Tornados das erste Mal in dieser Saison nach Chemnitz in der Eissporthalle am Küchwald. Dort treffen sie auf den derzeitigen Spitzenreiter in der Liga, die Chemnitz Crashers. Das Spiel beginnt um 16:00 Uhr. Natürlich hoffen die Nieskyer dort auf die Unterstützung zahlreicher mitgereister Fans, denn diese Partie wird eine echte Herausforderung für die Cracks um Trainer Jens Schwabe.
Am Sonnabend werden Torfrau Ivonnne Schröder, Stephan Kuhlee, Richard Rentsch und Markus Fabian im Kader der Tornados fehlen. 



ECC Preussen Juniors BerlinECC Preussen Berlin 1b – Berliner Bären Samstag, 17.12.2016 19.00 Uhr Eissporthalle Charlottenburg

(LLB)  Mit dem ERSC BB kommt der aktuell Tabellenzweite an den Glockenturm. Das Team um die ehemaligen Preussen und DEL-Profis Jan Schertz und Stefan Mann hat bisher nicht viel anbrennen lassen, nur gegen den Club musste man federn lassen.
Auch bei den Preussen zeigt das Formbarometer steil nach oben. In der Rückrunde ist die Mannschaft um Tormaschine S. Roubicek noch ungeschlagen. Verspricht also eine spannende Auseinandersetzung zu werden. Beiden Teams ist die Teilnahme an der Zwischenrunde nicht mehr zu nehmen.
Zur Erinnerung hier noch mal der Modus:
Gespielt wird zunächst bis zum 22.01.2017 eine Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel.
Die besten sechs Teams spielen dann in zwei Dreiergruppen die vier Halbfinalisten aus. Die Halbfinals werden im Modus Best of three ausgespielt. Der 3. Platz wird dann in einem Spiel ausgespielt, das Finale in zwei Spielen.
Auch den hoffentlich zahlreichen Fans der Preussen wird einiges abverlangt. Um 19.30 Uhr steigt das Regio-Derby gegen FASS Berlin ebenfalls am Glockenturm. Also fleißig hoppen.
Spätestens wenn der Landesligaschlager vorbei ist, sollte dies möglich sein.
Das Team freut sich auf lautstarke Unterstützung:
Der Eintritt zur Landesligabegegnung ist FREI.



deutschereishockeybundU20-Nationalmannschaft bezwingt Weißrussland - Künast: „Leidenschaft, Stolz und Wille“ / Tobias Eder mit drei Punkten

(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im dritten Spiel der 2017 IIHF U20 Eishockey Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven mit 4:3 (2:2; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen gegen Favorit Weißrussland.
Beide Mannschaften lieferten von Beginn an einen harten Kampf ab. Nach einem erfolglosen Überzahlspiel der deutschen Auswahl nutzen die Weißrussen eine Unachtsamkeit der DEB-Auswahl und gingen mit einem Zähler in Front. Doch die Deutschen überstanden eine darauffolgende doppelte Unterzahl und glichen kurz darauf durch Jakob Mayenschein, der perfekt von Tobias Eder bedient wurde, aus. Wenige Minuten später war es wieder Eder, der die Scheibe diesmal Lucas Dumont auflegte. Dumont lies zwei Weißrussen aussteigen bevor er die Scheibe unter das Quergestänge der Osteuropäer knallte. Doch die zwischenzeitliche Führung währte nur kurz. Denn diesmal nutzen die Weißrussen ihre doppelte Überzahl und netzten noch vor der ersten Pause zum 2:2 ein.
Nach einem ereignisreichen aber torlosen Mittelabschnitt ließ der Weißrusse Ruslan Vasilchuk Mirko Pantkowski im Tor der Deutschen nach einem perfekten Querpass keine Chance und schoss die vorübergehende Führung. Doch die stimmungsvollen 1.792 Fans sahen eine arbeitende und leidenschaftlich kämpfende deutsche Auswahl, die sich nicht aufgab. Tobias Eder rundete seine Punkteausbeute am heutigen Abend mit einem gezielten Schuss ins Kreuzeck zum 3:3-Ausgleich ab.
Obwohl die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer mit einem Mann weniger in die Verlängerung startete hielten sie dem Ansturm Weißrusslands stand. Im Penaltyschießen verwandelten sowohl Jakob Mayenschein als auch Valentin Kopp während Pantkowski seinen Kasten sauber halten konnte.
Christian Künast: „Wir freuen uns natürlich sehr über den Sieg. Die Jungs haben heute gut gearbeitet und es war wichtig für sie zu sehen, dass sie auf diesem Niveau spielen können. Sie haben nicht nur hervorragend gekämpft sondern vor allem auch Leidenschaft, Stolz und Willen gezeigt.“
Jakob Mayenschein:  „Wir haben heute eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel, denn es ist immer noch alles offen.“



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Donnerstag 15.Dezember 2016
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