IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 24.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.
Düsseldorfer EG: Drei Punkte und eine Serie zum Fest(DEL) Pünktlich zum Weihnachtsfest findet die Düsseldorfer EG in die Erfolgsspur. Gegen den bisher forsch aufspielenden Neuling aus Bremerhaven gelang der DEG der vierte Sieg in Serie. Den Grundstein dazu legte die DEG vor 6.173 Zuschauern im zweiten Drittel. Das 4:2 (1:1; 3:0; 0:1) bedeutete den zweiten Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel innerhalb von drei Tagen.
Greg Thomson neuer Co-Trainer der Kölner Haie(DEL) Die Kölner Haie haben kurzfristig eine Änderung auf der Co-Trainer-Position vorgenommen. Der bisherige Assistent, Thomas Brandl, tritt aus familiären Gründen von seinem Amt ab, bleibt dem KEC aber als Skills Coach erhalten. Neuer Co-Trainer der Haie wird der DEL-erfahrene Deutsch-Kanadier Greg Thomson.
Haie-Co-Trainer Thomas Brandl tritt von seinem Amt als Co-Trainer ab und wird fortan als Skills-Coach mit den überzähligen, verletzten oder angeschlagenen Profi-Spielern arbeiten. „Ich habe mich aus familiären Gründen dazu entschieden, etwas kürzer zu treten und bin froh, dass ich dem Verein so weiter erhalten bleiben darf“, erklärt Brandl diesen Schritt. „Ich freue mich sehr, dass Thomas Brandl auch weiterhin ein Teil der Haie-Familie sein wird“, so Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger zum Wechsel auf der Assistenztrainer-Position.
Das Co-Trainer-Amt wird ab sofort von Greg Thomson übernommen. Thomson arbeitete zuletzt in verschiedenen Positionen beim japanischen Eishockeyverband und bringt zudem reichlich DEL-Erfahrung als Spieler sowie als Chef- und Assistenztrainer mit.
Der am 28. Mai 1963 in Edmonton, Alberta, geborene Kanadier mit deutschem Pass spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Krefeld und Frankfurt in der höchsten deutschen Spielklasse und trug in der Saison 1992/93 sechs Mal das Nationaltrikot Deutschlands. Seine Trainerlaufbahn begann Thomson 2002 in Hannover (Oberliga). Ab 2007 stand er zunächst als Co-Trainer, später als Headcoach beim ERC Ingolstadt in der DEL hinter der Bande. Für die Playoffs 2008/09 wechselte Thomson ins Trainerteam der Adler Mannheim, kehrte im Anschluss bis 2011 nach Ingolstadt zurück. Von 2012 bis 2015 stand er im Coaching-Team der Augsburger Panther. Im Anschluss übernahm er verschiedene Positionen im japanischen Eishockeyverband. Das Haie-Zentrum ist Thomson nicht unbekannt. In der Saisonvorbereitung war er als Cheftrainer mit der japanischen Nationalmannschaft zu Gast beim Köln Cup 2016.
Adler Mannheim: Furiose Aufholjagd im Spiel der leuchtenden Herzen(DEL) Die Adler haben ihren Fans ein spannendes und schlussendlich erfolgreiches „Spiel der leuchtenden Herzen“ unter den Christbaum gelegt. Beim 5:4-Erfolg holte Mannheim einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand auf. Matthias Plachta mit einem Doppelpack, Marcel Goc, Marcus Kink und Brent Raedeke trafen für die Adler, Christopher Fischer, Matthew Halischuk, Boris Blank und Marko Friedrich für Iserlohn.
Vor ausverkauften Rängen kamen die Adler motiviert aus der Kabine. Brent Raedeke entschied sich für den Querpass auf Jamie Tardif (4. Spielminute) – ein eigener Abschluss wäre vielversprechender gewesen. Die Gäste präsentierten sich unheimlich effektiv. Im Powerplay zog Ex-Adler Christopher Fischer ab und erzielte prompt das 1:0 (7.). Marcel Goc verpasste die schnelle Antwort (9.).
Im nächsten Überzahlspiel schlugen die Roosters erneut zu, Matthew Halischuk erhöhte (11.). Die Adler waren bemüht, bissen sich an der gut stehenden Defensive der Iserlohner allerdings die Zähne aus. Im Powerplay war etwas mehr Platz, und den nutzte Matthias Plachta zum Anschlusstreffer (16.).
Der zweite Abschnitt begann im belagerungsähnlichen Zustand. Mannheim rannte an, David Wolf (25.), Chad Kolarik und Luke Adam (beide 28.) verpassten den Ausgleich denkbar knapp. Chet Pickard im Iserlohner Kasten präsentierte sich in Gala-Form. Mathieu Carle (32.), Carlo Colaiacovo (34.) und Wolf (35.) scheiterten am Torhüter.
Erst gegen Ende des Drittels wagten sich die Gäste nach vorne und versprühten sofort Gefahr. Der Schuss von Marko Friedrich klatschte an die Latte (36.), den Nachschuss von Halischuk entschärfte Endras reaktionsschnell im Fallen. Beim Abstauber von Boris Blank war aber auch Mannheims Nummer 44 chancenlos – das 3:1 (38.).
53 Sekunden war der Schlussabschnitt alt, da verkürzte Marcel Goc. Der Angreifer behielt im Gewühl die Übersicht und drückte die Scheibe über die Linie – nur noch 2:3. Nachdem Wolf knapp verfehlte (42.), holte Marcus Kink den Ausgleich nach, als er seinen Schläger in einen Schuss von Mathieu Carle hielt (43.). Noch größer war der Jubel auf den Rängen und dem Eis, als Brent Raedeke Mannheim erstmals in Führung schoss (49.).
Die Adler blieben dran. Tardif verpasste einen tollen Pass von Garrett Festerling nur um Millimeter am langen Pfosten (51.). Für den fünften Mannheimer Treffer bemühten die Unparteiischen den Videobeweis. Der zeigte deutlich: Nach einem Schlagschuss von Matthias Plachta im Powerplay war die Scheibe klar im Netz (55.). Marko Friedrich machte die Partie kurz vor dem Ende mit seinem Treffer nochmal spannend (60.), doch die Adler ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Doch beim letzten Heimspiel vor Weihnachten geht es nicht nur um den Sport, sondern auch den guten Zweck. Durch den Verkauf von pulsierend leuchtenden Herzen wurde die Arena bereits vor dem Spiel in rotes Licht getaucht. Der Erlös in Höhe von 40.336 Euro kommt „Adler helfen Menschen e.V.“ zugute. Die Adler Mannheim bedanken sich bei allen Fans und ehrenamtlichen Helfern für die großzügige Unterstützung.
Red Bulls München unterliegen in Straubing / STR – RBM 6:2 | Danny aus den Birken: „Haben heute nicht unser Hockey abgerufen“(DEL) Der EHC Red Bull München hat seine Auswärtspartie bei den Straubing Tigers verloren. Das Team von Don Jackson unterlag am Pulverturm vor 4.531 Zuschauern mit 2:6 (1:0|0:3|1:3). Auch ein Doppelpack von Michael Wolf war am Ende zu wenig, die Tigers nutzten eiskalt ihre Tormöglichkeiten.
Von Beginn an übernahmen die Gäste aus München das Kommando in diesem bayerischen Derby. Die erste richtig gute Chance gab es jedoch erst in der 15. Minute. Mads Christensen versuchte einen Schuss von der blauen Linie ins Straubinger Tor abzufälschen, Tigers-Schlussmann Dimitri Pätzold war aber auf dem Posten. Kurios wurde es eine Minuten später: Gerade als ein Münchner Überzahlspiel abgelaufen war, beförderte der Straubinger Scott Timmins nach einem Schuss von Michael Wolf die Scheibe ins eigene Tor (16.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte Jerome Flaake in Unterzahl die Möglichkeit aufs zweite Münchner Tor, er scheiterte mit seinem Alleingang jedoch am Goalie (24.). Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in der 27. Minute. Derek Whitmore staubte im Slot unhaltbar zum 1:1 ab. Mads Christensen hatte in der 31. Spielminute die neuerliche Führung auf dem Schläger, besser machten es auf der Gegenseite aber wieder die Hausherren. In Überzahl erzielte Jeremy Williams per Schlenzer die erstmalige Tigers-Führung (32.). Damit nicht genug, kurz vor der Drittelpause erhöhte Dylan Yeo auf 3:1 für die Niederbayern (38.).
In den letzten 20 Minuten waren die Red Bulls natürlich gefordert. Aber sowohl Keith Aucoin (42.), als auch Derek Joslin in Überzahl konnten die Scheibe nicht ins Tor befördern (46.). Der entscheidende Faktor sollte auch im Schlussabschnitt die Effektivität der Niederbayern sein. Wieder gelang den Straubingern im Powerplay ein Treffer. Scott Timmins staubte im Slot eiskalt zum 4:1 ab (51.). Hoffnung gab es dann in der 54. Minute. Nach tollem Pass von Konrad Abeltshauser erzielte Michael Wolf das 2:4 – gleichzeitig das 100. Saisontor der Red Bulls. Danach ging Don Jackson volles Risiko. Gute sieben Minuten vor dem Ende spielten die Münchner mit einem Feldspieler mehr, das nutzten die Straubinger zur Entscheidung durch das Empty-Net-Goal von Jeremy Williams (55.). Danach konnte Mike Hedden sogar noch das sechste Tor der Hausherren erzielen (57).
Rote Teufel Bad Nauheim: 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen den SC Riessersee - Montag geht es nach Freiburg(DEL2) Mit 3:4 (0:2, 3:2, 0:0) n.P. verlieren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr Heimspiel gegen den SC Riessersee. "Im ersten Drittel waren wir zu nervös, im zweiten Drittel haben wir dann die einfachen Sachen gemacht. Bis zur Spieldauerstrafe im letzten Drittel hatten wir die Sache ganz gut im Griff, am Ende war es dann schwierig für uns", so EC-Coach Petri Kujala.
Die Gäste bestimmten die ersten Spielminuten und prüften Mikko Rämö das ein um das andere Mal, doch der Finne war von Anfang an gut im Spiel. Die Hausherren kamen ab der 5. Minute besser in die Partie und zu aussichtsreichen Chancen von Götz und Lange, die beide Goalie Nemec im Tor der Bayern parierte. Mitten in diese gute Phase der Gastgeber hinein markierte Driendl das 0:1 nach dem ersten richtig guten Angriff der Werdenfelser, die durch Ranta in der 11. Minute sogar noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen hatten. Wähnte man sich schon mit einem knappen Rückstand in der ersten Pause, da traf Rimbeck 42 Sekunden vor der Sirene nach einem Scheibenverlust der Hessen zum 0:2.
Wichtig dann der Anschlusstreffer durch den Ex-Garmischer Pauli in der 23. Minute, als der Angreifer nach einer schönen Vorlage von Mannes frei im Slot stand und Nemec überwand. Nun waren es die Roten Teufel, die man von so vielen Spielen in dieser Saison kannte. Plötzlich lief die Scheibe und der Gegner konnte dem Tempo nur schwer folgen. Folge war das verdiente 2:2 durch Hofland, der aus spitzem Winkel traf, als Nemec einen Pass erwartete. Die Gastgeber waren am Drücker und hatten eine Chance nach der nächsten. Es dauerte aber bis zur 38. Minute, ehe Dusan Frosch in Überzahl das völligst verdiente 3:2 erzielte.
Die Gäste wollten es im letzten Abschnitt noch einmal wissen, so dass sich ein hoch interessantes Spiel entwickelte. Driendl sowie Frosch prüften die Goalies, in der Folgezeit hatten die Kurstädter das Geschehen gut im Griff. Bis zur 52. Minute: Andreas Pauli checkte Christian Hummer, der unglücklich in die Bande fiel und anschließend mit einer Schulterverletzung sogar ins Krankenhaus gefahren werden musste. Pauli erhielt eine Spieldauerstrafe, die die Bayern durch Beck zum 3:3 nutzten.
In der Overtime hatte Krestan die größte Chance für die Gastgeber, doch sein Schuss ging über das Tor. Im Penaltyschießen konnten die Gäste zwei Mal die Scheibe im Netz unterbringen, während die Hessen keinen Strafstoß verwandeln konnten. "Penaltyschießen ist halt immer Glückssache. Ab dem zweiten Drittel haben wir aufgehört zu spielen, Bad Nauheim kam da stark aus der Kabine. Im dritten Drittel konnten wir das Powerplay dann nutzen", so Garmischs Coach Tim Regan.
Am 2. Weihnachtsfeiertag gastieren die Roten Teufel in Freiburg, zwei Tage später geht es nach Heilbronn.
Bayreuth Tigers gewinnen verdient in Crimmitschau - Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brechen die Wagnerstädter den Auswärtsfluch(DEL2) Vor der stimmungsvollen Kulisse von 4108 Zuschauern schlagen die Bayreuth Tigers verdient und klar den ETC Crimmitschau mit 1:4 (1-2;0-1;0-1). Torschützen der Oberfranken waren Marsall, Kolozvary, Wohlberg und Valentin Busch, der mit seinem empty net goal den großen Anhang vom Roten Main endgültig euphorisch jubeln ließ. Zuvor boten die Gelb-schwarzen ein fast perfektes Auswärtsspiel, indem sie den Hausherren mit großen Kampf und starker Defensivleistung wenig Möglichkeiten boten und in den entscheidenden Momenten zuschlugen.
Das nächste Heimspiel der Tigers folgt am Montag 26.Dezember gegen den ESV Kaufbeuren.
Eispiraten verlieren Weihnachtsspiel gegen Bayreuth - Rückkehrer Vincent Schlenker erzielt einziges Tor für Crimmitschau(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben es im Weihnachtsspiel gegen den EHC Bayreuth verpasst, ihren Fans ein vorzeitiges Geschenk zu bereiten. Den Tigers unterlagen die Westsachsen bei der Premiere von Boris Rousson als Interimstrainer mit 4:1. Dabei setzten sich die Oberfranken im Duell mit den bemühten Crimmitschauern vor einer tollen Kulisse und ganzen 4.108 Zuschauern im Sahnpark verdient durch. Den einzigen Treffer für die Eispiraten erzielte Vincent Schlenker, welcher nach einer langen Verletzungspause am heutigen Abend sein Comeback gab.
Dabei starteten die Eispiraten engagiert und mutig in ihr Heimspiel, suchten schnell den Abschluss und versuchten die Bayreuther Hintermannschaft frühzeitig unter Druck zu setzen. Die schwarz-gelb gekleideten Gäste aus Oberfranken präsentierten sich dagegen kaltschnäuzig und kamen mit ihrer ersten Großchance durch Marcus Marsall nach sieben Minuten mit 0:1 in Führung. Die Tigers wurden im Anschluss stärker und konnten ihre Führung in der 14. Spielminute weiter ausbauen. Ivan Kolozvary erhöhte für den EHC Bayreuth, ehe die Westsachsen kurz vor dem Drittelende noch einmal zurückschlagen konnten. Vincent Schlenker, nach mehrwöchiger Zwangspause zurück im Eispiraten-Aufgebot, verkürzte den Spielstand bei seinem Comeback auf 1:2.
Den kurzen Aufwind nach dem Anschlusstreffer konnten die Crimmitschauer allerdings nicht mit in den zweiten Durchgang nehmen. Dieses Mal waren es die Bayern, welche besser in das zweite Drittel starteten und nur drei Minuten nach Wiederbeginn sogar auf 1:3 erhöhten. David Wohlberg zeichnete sich für den Treffer seiner Farben verantwortlich. Zum Ende des Mitteldrittels kamen dann auch die Hausherren zu guten Möglichkeiten, die jedoch keinen Ertrag brachten.
Ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt waren die Abschlüsse der Westsachsen im Schlussabschnitt. Die Franken wussten es dagegen, ihre Führung clever zu verteidigen und kamen in der Schlussminute zum 1:4. Valentin Busch beförderte die Hartgummischeibe in das verlassene Gehäuse der Crimmitschauer und besorgte somit auch den Endstand. Die Mannschaft von Interimstrainer Boris Rousson verlor schlussendlich ihr zweites Saisonspiel gegen den EHC Bayreuth, weshalb die ganz große Party trotz einer einmaligen Atmosphäre im Kunsteisstadion Crimmitschau ausblieb.
Dresdner Eislöwen unterliegen Bietigheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 3:4 (2:0; 0:2; 1:2) verloren.
Vor 2704 Zuschauern brachte Alexander Höller per Bauerntrick die Blau-Weißen in der vierten Spielminute in Führung. Marcel Rodman legte mit einem Schuss aus kurzer Distanz nach und baute den Vorsprung der Gäste verdient aus (6.). Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer hingegen von den Spielanteilen her ein anderes Spiel. Matt McKnight (25.) und Dominic Auger (39.) waren für Bietigheim erfolgreich und glichen für den Gastgeber aus. Dresden warf im Schlussdrittel alles nach vorn, konnte die sich bietenden Chancen allerdings nur durch Brendan Cook (56.) nutzen. Die Steelers konterten abermals clever und konnten in den Schlussminuten noch die Treffer von Auger (58.) und Max Lukes bejubeln, welche den 4:3-Erfolg der Gastgeber bedeuteten.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir können bedeutende Spiele noch nicht für uns entscheiden. Wir hatten wieder sehr gute Phasen, wieder gute Chancen. Aber wir sind nicht bereit den entscheidenden Schritt zu gehen, um letztlich auch mal das harte Spiel anzunehmen und um den Sieg zu kämpfen. Das ist mehr als ärgerlich. Glücklicherweise haben wir keine Weihnachtspause. Am Montag wartet schon das nächste Spiel auf uns. Bis dahin wünsche ich allen frohe Weihnachten!"
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Montag, 26. Dezember um 17 Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena sind die Heilbronner Falken. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr.
ESV Kaufbeuren: 1:2 n. P. vor 1.887 Zuschauern am Vorweihnachtsabend(DEL2) Die Gäste mussten auf Carter Proft, Dorian Saeftel, Jack Downing und Austin Wycisk verzichten. Beim ESVK lichtete sich das Lazarett, sodass man im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen lediglich ohne Matthias Bergmann und Jonas Wolter auskommen musste. Zudem kam Sami Blomqvist zu seinem ersten Einsatz im Trikot des ESV Kaufbeuren.
Vor Beginn des Spiels wurde Stefan Vajs zum Spieler des Monats November in der DEL2 gekürt. Sein Gegenüber war etwas überraschend der erst Achtzehnjährige Mirko Pantkowski. Die erste große Chance des Spiels hatten die Gäste in Person von Manuel Klinge, der an Stefan Vajs scheiterte. Die Heimmannschaft ließ sich aber nicht lange bitten und hatte ihrerseits gute Chancen, unter anderem durch Jere Laaksonen. In der zwölften Minute wurde Simon Schütz schön freigespielt. Mirko Pantkowski konnte den Schuss abwehren, den Rebound holte sich Jere Laaksonen und bediente den sich vor dem Tor postierten Max Schmidle, der im Nachschuss dann erfolgreich war. Weiterhin konnte der ESVK die Huskies ein ums andere Mal unter Druck setzen und hatte unter anderem durch Branden Gracel weitere gute Chancen. Als man die Kasseler mit sauberem Forechecking eher im eigenen Drittel beschäftigt hatte, fanden die Huskies wieder besser ins Spiel und ließen ihre Klasse aufblitzen. Toni Ritter konnte hinter dem Kaufbeurer Tor den Puck erobern und sah Manuel Klinge vor dem Tor, der Stefan Vajs mit einem platzierten Schuss in den Winkel keine Abwehrchance ließ.
Im zweiten Drittel drehten die Kasseler den Spieß um und kamen mit viel Elan aus der Kabine. Jens Meilleur prüfte zunächst Stefan Vajs. Nun wurde es etwas ruppiger auf dem Eis. Jere Laaksonen musste nach einem nicht geahndeten Check verletzt vom Eis. Zur Überraschung vieler gab es keine Strafe gegen die Huskies. Weiterhin blieben die Hessen am Drücker. Gegen Toni Ritter und Manuel Klinge musste er zwei Mal in höchster Not retten. Aber auch die Buron Joker blieben gefährlich. Joona Karevaara und Max Schmidle hatten ebenso ein Tor auf dem Schläger. Auch Vajs‘ Pendant, Mirko Pantkowski machte seine Sache gut und konnte sein Tor sauber halten. Aufregung in der 39. Minute. Michael Fröhlich kann die Scheibe ins Tor befördern. Schiedsrichter Ralph Bidoul bemühte den Videobeweis und kam zu dem Entschluss, es sei kein regulärer Treffer gewesen. Somit endete das turbulente zweite Drittel torlos.
In Drittel drei wollte sich weiterhin keine der Mannschaften eine Blöße geben. Die Intensität und das Tempo wurden immer noch sehr hoch gehalten. Als Jeffrey Szwez dann kurioserweise sechs Strafminuten aufgebrummt bekam, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste ein Tor erzielen. Mit Geschick und Bravour verteidigten die Joker das Unentschieden und hatten dann eben durch Jeffrey Szwez ihrerseits die Chance auf das Siegtor. Nach 60 Minuten gab es somit keinen Sieger und auch in der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams. Im Penaltyschießen waren die Kasseler die glücklichere Mannschaft, da Michael Christ den einzigen Penalty verwandelte und Branden Gracel leider am Pfosten scheiterte.
In der anschließenden Pressekonferenz hatte Rico Rossi ein gutes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die glücklichere Mannschaft habe im Penaltyschiessen die Oberhand behalten. Auch Andreas Brockmann stimmte Huskies Coach Rossi zu. Es war ein sehr intensives Spiel und beide Torhüter haben ein überragendes Spiel abgeliefert.
Ein hartes Stück Arbeit / Selber Wölfe vs. Höchstadt Alligators 4:3 (0:0; 3:2; 1:1)(OLS) In einem hart umkämpften Spiel rangen die Höchstadt Alligators bis zur Schlusssekunde um einen möglichen Punktgewinn in der Netzsch-Arena. Der Bayernliga-Aufsteiger will unbedingt noch unter die ersten Acht in der Tabelle und machte unseren Wölfen das Leben schwer. Letztlich setzten wir uns aber – dank des sehr guten Überzahlspiels an diesem Abend – verdient durch und behielten die volle Punkteausbeute in Selb.
Unsere Wölfe kamen gleich gut ins Spiel. Die erste Drangphase mit drei sehr guten Tormöglichkeiten beendete der Ex-Selber Dan Heilman mit einem Foul an Böhringer. Das daraus resultierende Überzahlspiel war aber noch zu harmlos, um das Gästetor in Gefahr zu bringen. Selb weiter im Vorwärtsgang, doch auch von den aggressiv forecheckenden Gästen ging auch immer wieder Gefahr durch Kontersituationen aus, die aber allesamt sichere Beute unseres Torwarts Manuel Kümpel wurden. Zwischen der 13. und 18. Minute erarbeiteten wir uns Chance um Chance, doch Moosberger, Geisberger, Mudryk, Piwowarczyk und auch Neumann im Alleingang scheiterten an Gästetorwart Metz oder verzogen knapp.
Die Alligators konnten auch im zweiten Abschnitt an ihrem Pressing festhalten und sich sogar mehr Spielanteile als in den ersten 20 Minuten erarbeiten. Als Hördler aber nur auf Kosten einer Strafzeit gestoppt werden konnte, brauchte es nur zehn Sekunden Überzahlspiel für unsere Mannschaft, um den Bann endlich zu brechen: Piwowarczyk verwertete einen Abpraller nach Schuss von Mudryk eiskalt zur Führung. Höchstadt zeigte sich davon jedoch völlig unbeeindruckt und drehte den Spielstand durch einen Konter von Rouzek, sowie einem gut herausgespielten Treffer bei doppelter Überzahl durch Petrak. Spätestens jetzt war klar, dass ein Sieg gegen die Alligators alles andere als ein Spaziergang werden würde. Aber auf das Überzahlspiel unserer Jungs war Verlass. Moosberger und Geisberger drehten, jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis, den Spielstand wieder um. So ging es mit einer knappen Führung für unsere Farben in die Kabine.
In der 42. Spielminute beruhigte zunächst Mudryk mit seinem Tor zum 4:2 die Wölfe-Fans. Aber die Höchstadter steckten nicht auf und kamen durch ein sauber herausgespieltes Überzahltor durch Stütz wieder auf einen Zähler heran. Das Spiel wurde nun etwas hektischer, beide Mannschaften haderten hin und wieder mit den Schiedsrichterentscheidungen. Sechs Minuten vor dem Ende hielt Metz mit einer Glanzparade gegen Mudryk seine Mannen weiter im Spiel, doch unsere Wölfe ließen nichts mehr anbrennen und spielten den knappen Vorsprung über die Zeit.
(OLS) Der EHC Waldkraiburg konnte einen Tag vor dem Weihnachtsfest bereits Bescherung feiern. Gegen den EV Landshut gewannen die Löwen am Freitagabend das intensive Derby dank einer überragenden kämpferischen Leistung des Teams und eines herausragenden Schlussmanns Björn Linda, der mit seinen Paraden den Sieg festhielt und so zum Christkind avancierte mit 2:1. Doch auch die Leistung des EHC-Keepers nach Abpfiff konnte sich sehen lassen.
Es war exakt 21:57 Uhr, als die noch immer gut gefüllte Tribüne des EHC-Fanclubs ihren Liebling zu sich zitierte. Und der Gerufene tat, was man von ihm forderte. Zu diesem Liebling hatte sich Torhüter Björn Linda schon früh in der Saison entwickelt: Mit spektakulären Paraden ist er allein das Eintrittsgeld in die Raiffeisen Arena wert und die Show, die er gestern auch nach Abpfiff auf dem Eis noch ablieferte, hatte man in der Industriestadt so auch noch nicht gesehen. Erst heizte er die Menge an, dann lieferte er einen akrobatischen Tanz auf dem Eis ab, der es in sich hatte und bei dem der 27–Jährige nochmals seine Gelenkigkeit unter Beweise stellte. Eigentlich ein Wunder, dass er für diese Einlage noch Kraft hatte, denn in den zuvor gespielten 60 Minuten gegen Landshut war er schon genug gefordert worden.
Ohne die Verletzten Martin Führmann und Lukas Wagner, sowie die gesperrten Daniel Hilpert und Fabian Zick, musste EHC-Coach Rainer Zerwesz in das zu erwartende intensive Derby gegen Landshut gehen. Dafür kehrten Andreas Paderhuber und Jakub Marek nach Verletzung und Erkrankung zurück, außerdem feierte Neuzugang Tomas Vrba seinen Einstand bei den Löwen. Die Gäste, die sich nach turbulenten finanziellen Zeiten wieder aufs sportliche konzentrieren konnten, mussten mit Hofbauer auf ihren Topscorer verzichten, doch waren zunächst mehr die Verteidiger gefragt, denn es entwickelte sich eine Abwehrschlacht. Landshut hatte mit seiner individuellen Klasse erwartungsgemäß mehr vom Spiel, doch bekamen sie nur selten einen ernstzunehmenden Schuss auf Lindas Kasten. Die Löwen bissen aber auch zu, hielten mit einer leidenschaftlichen, kämpferischen Leistung dagegen und setzten mit Kanzelsberger nach 11 Sekunden den ersten Warnschuss. Tomas Vrba fand sich gleich gut zurecht, mit seinen neuen Nebenmännern Max Kaltenhauser und Jakub Marek, das Thema „Derby“ und die damit verbundene notwendige und zum Teil schwachsinnige Aggressivität nahmen aber nur einige Unverbesserliche auf den Tribünen ernst.
Ohne Tore und ohne Strafen ging es in die erste Pause, und fast wäre auch das zweite Drittel so gelaufen. Doch kurz vor dem Ende zog EHC-Kapitän Max Kaltenhauser über die linke Seite zunächst hinter, dann um das Landshuter Tor und gab den ersten Schuss ab. EVL-Keeper Patrick Berger konnte diesen noch parieren, aber nicht festhalten. Aus kurzer Distanz setzte Kaltenhauser nach und traf zum viel umjubelten 1:0 für die Hausherren (37:13).
Mit viel Wut im Bauch kamen die Landshuter dann im Schlussabschnitt aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich. Wie zuvor aber auch, leistete Björn Linda nahezu unmenschliches im Tor der Löwen und seine Vorderleute lauerten auf den Konter. Genau diesen fuhren dann Nico Vogl und Michael Trox in der 46. Minute und Vogl schloss eiskalt zum 2:0 ab (45:54). Landshut war nun richtig sauer, schnürte den EHC noch stärker im eigenen Drittel ein. Selbst bei Waldkraiburger Überzahl gaben eher die Gäste den Ton und als wenig später Max Forster den Schläger bei einem Schuss rein hielt, den Puck entscheidend abfälschte und dieser über Linda hinweg ins Netz trudelte (48:10) ging es richtig los und die Gäste drückten noch mehr. Doch Keeper Björn Linda war offensichtlich genauso sauer über das Gegentor und wuchs noch stärker als zuvor über sich hinaus. Wenn Arm oder Schläger zu langsam waren, hielt er den Kopf hin, um die Scheibe abzulenken, bemühte mal eben Spagat oder streckte sich in einer Geschwindigkeit, dass Landshuts Angreifer die Hände über dem Kopf zusammenschlugen. Er hielt den Sieg fest und wurde zum Christkind, das für die vorzeitige Bescherung sorgte- zu Recht feierten ihn nach dem Spiel die Fans und mit seiner herausragenden Einlage nach Abpfiff hat er sich noch tiefer in die Herzen der Löwen-Anhänger gespielt. Für einen Sportler sicher ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass jeder im Stadion hinter einem steht- egal, ob man verliert, oder wie gegen Landshut am Ende ein geschichtsträchtiger Derbysieg steht, der mit dem eigenen Namen eng verbunden wird.
Frohe Kunde bei Preussen Berlin zu Weihnachten(OLN) Preussens Vize-Präsident Thomas Leonhardt war die Freude über diesen Coup deutlich im Gesicht abzulesen. Trainer Lenny Soccio hat seinen Vertrag vorzeitig um eine weitere Spielzeit verlängert.
Er wird also auch in der Saison 2017/18 bei Preussen hinter der Bande stehen. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass man am Glockenturm auf Kontinuität setzt und mit der Arbeit des Trainers sehr zufrieden ist, unabhängig davon wie die laufende Saison weiter verläuft.
Lenny will seine Preussen Schritt für Schritt weiter entwickeln und zu einer Spitzenmannschaft in der Oberliga Nord formen.
Es sind nur Nuancen, aber leider spielentscheidende Faktoren, die der Mannschaft fehlen um ganz vorne mitzumischen.
Dies wurde auch gestern beim Spiel gegen die Tilburg Trappers deutlich aufgezeigt. Den Gästen reichten ein paar lichte Momente um die Punkte mit in die Niederlande zu nehmen.
In den ersten 15 Spielminuten war es ein Spiel auf Augenhöhe und die Charlottenburger hatten sogar die besseren Torchancen. Doch ein Treffer wollte nicht gelingen und so nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit in der Preussen Defensive zur Führung. Zwei Minuten vor Drittelende Powerplay, welches die Tilburger abgezockt runterspielten um dann den nächsten Nadelstich zu setzen.
Im Mitteldrittel lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Überzahlspiel wollte einfach nicht klappen, sogar zwei 5 zu 3 Situationen verpuften. Eine davon ging richtig nach hinten los. Ein Trapper kommt von der Strafbank wird mustergültig bedient und völlig humorlos macht sich der Sünder auf den Weg zum 0:3. In der 17. Spielminute nutzen die Gäste ein Powerplay um die Führung auszubauen.
Preussen geben niemals auf, dieses Motto füllten die Preussen im Schlussabschnitt eindrucksvoll mit Leben. Innerhalb von 9 Minuten kamen sie auf 3:4 heran und es waren noch 10 Minuten zu spielen.
Jetzt wackelte der Dino, aber fiel nicht. 3 Minuten vor Ende der Begegnung nimmt der Trainer der Gäste eine Auszeit, Spielzug wird angesagt und führt letztendlich auch zum gewünschten Erfolg.
Jetzt gilt es für das Team von Lenny Soccio in den zwei freien Tagen den Akku wieder aufzuladen.
Am zweiten Feiertag geht es an den Pferdeturm zu den Indians. Auch wenn das Spiel erst um 19.30 Uhr beginnt, machen sich die Charlottenburger bereits gegen 8 Uhr auf den Weg nach Niedersachsen.
In Langenhagen wird noch eine Trainingseinheit absolviert, danach geht es ins Hotel zum regenerieren um dann topfit vor großer Kulisse in die abendliche Begegnung zu gehen.
FASS Berlin: Späte Niederlage bei den Indians(OLN) Lange hielt FASS das Spiel bei den Hannover Indians offen, in den letzten Minuten aber ging das Spiel doch noch mit 3:1 (0:0/0:0/3:1) an die Indians.
In Berlin gelang es den Akademikern, die Indians zu überraschen und mit 4:2 zu bezwingen. Und es lief zuletzt alles andere als gut bei den Indians, sie stürzten auf den 9. Platz ab. Und die Indians bescherten ihren Anhängern vorab ein Weihnachtsgeschenk in Form von Neuzugang Nickolas Bovenschen. Im Tor begann Niklas Deske. FASS konnte 17 Feldspieler aufbieten, im Tor begann Philipp Lücke.
FASS begann sehr gut, man versuchte die Angriffe der Indians zu unterbinden. Das klappte zwar nicht immer, aber die Indians konnten ihre durchaus guten Chancen nicht nutzen. Und wenn es doch mal eng wurde, war Phillip Lücke reaktionsschnell zur Stelle. Man versuchte aber auch selbst anzugreifen und so wurde es vor dem Tor der Indians ebenfalls gefährlich. Ein Tor gelang aber beiden Teams in den ersten 20 Minuten nicht. Und so mussten die Teddys der Teddy-Toss-Aktion der Indians weiter auf ihren Einsatz warten.
Im 2. Drittel taten sich beide Teams etwas schwerer, die Indians hatten aber die besseren Chancen. Es war Philipp Lücke, der das 0:0 rettete. Mehrfach hielt er hervorragend und brachte damit die Indiansangreifer schier zur Verzweiflung. FASS hatte auch ein paar Chancen, konnte diese aber leider auch nicht nutzen.
FASS kämpfte im letzten Drittel weiter und Philipp Lücke blieb auch weiter Sieger gegen die Indians. Dann die 52. Minute. Nach einem Angriff von FASS gab es ein kleines Gerangel und einen Break der Indians. Diesen nutzte Branislav Pohanka zur 1:0-Führung. Und dann durften auch die Teddys endlich fliegen. 62 Sekunden später war Berlins Goalie wieder machtlos. Ein Schuss von Armin Finkel wurde von Alex Lambacher unhaltbar abgefälscht und es stand 2:0. Doch FASS kämpfte weiter und Vincent Hessler belohnte diesen Kampf mit dem 2:1-Anschlusstreffer. Er fälschte einen Schuss von Nils Watzke ab und Hannovers Goalie war geschlagen. FASS versuchte alles, nahm in der letzten Minute den Goalie von Eis und verlor den Puck im Drittel der Indians. Das nutzte am Ende Branislav Pohanka sechs Sekunden vor dem Ende zum 3:1 Endstand.
Am 2. Weihnachtsfeiertag geht es nach Tilburg, da werden die Trauben noch höher hängen.
ESC Essen: Glatte Sache gegen Timmendorf(OLN) Beide Trainer, 719 Zuschauer und der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, der wieder einmal zu einem Spiel an den Westbahnhof gekommen war, sahen am Vorabend des Weihnachtsfestes über 35 Minuten ein zunächst etwas zähes Spiel. Dennis Thielsch brachte nach einer tollen Kombination über Niklas Hildebrand und Christoph Ziolkowski die Wohnbau Moskitos zwar in der 2. Spielminute in Führung. In der Folge, und das sahen auch beide Trainer in der Pressekonferenz so, waren die Wohnbau Moskitos das bessere Team. Sie zielten jedoch wieder einmal nicht genau genug, oder der sich steigernde Leon Hungerecker im Tor der Gäste stand irgendwie im Weg.
Es dauerte bis zur 36. Spielminute, bis die gut aufgelegten Zuschauer am Westbahnhof wieder jubeln durften, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst Jan Barta, der auf rechts zu einem schönen Solo von Nardo Nagtzaam mitgelaufen ist, und dessen guten Pass ins lange Eck hämmert, Timmendorf war gerade wieder komplett. Nur eine Minute später dann eine schöne Kombination über Niklas Hildebrand und Hagen Kaisler, die Dominik Patocka mit einem trockenen Schuss ins lange Eck abschließt. Wiederum nur eine Minute später trifft Dennis Thielsch aus einem Winkel, der eigentlich gar nicht geht, quasi von der Torlinie geht der Puck irgendwie aber doch ins Tor und die Wohnbau Moskitos mit einer 4:0 Führung in die zweite Pause.
Mit Spielfreude geht es in den letzten Abschnitt, sehr gut setzt sich Andrej Bires durch, scheitert aber direkt vor dem Tor an Hungerecker und auch den Abpraller kann Dominik Patocka nicht verwerten. Das zieht sich wieder so durch den letzten Abschnitt, bis es zum Ende des letzten Drittels eine Kopie von Drittel Zwei gibt. Die Tore fünf, sechs und sieben fallen wieder innerhalb von knapp 2 Minuten. Zunächst ist es Niklas Hildebrand, der ganz scharf auf den im Slot stehenden Andrej Bires schießt, der braucht wirklich nur noch den Schläger hinhalten. Auch das 6:0 ein toller Treffer, nach einer schönen Kombination steht Christoph Ziolkowski am langen Pfosten und hämmert die kleine Scheibe aus ganz spitzen Winkel unter die Latte. Und auch das 7:0 ist noch einmal ein toller Treffer, Jan Barta, der sich in den letzten Spielen immer mehr gesteigert hat, von der eigenen blauen Linie mit einem tollen Pass auf den startenden Julian Lautenschlager, und der zockt gekonnt Hungerecker aus.
Der Herr Oberbürgermeister und die 719 Zuschauer schienen zufrieden, baten das Team zur Ehrenrunde. Und auch Chefcoach Frank Gentges war in der Pressekonferenz sehr zufrieden mit seinem Team: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt, gute Aufteilung. Wir wussten, dass wir gegen Mannschaften, die in der Tabelle nicht so weit oben stehen hart arbeiten müssen. Die verteidigen mit fünf Mann ihr Tor und wenn du vor dem Torwart mit fünf Mann arbeitest, dann wird’s eng. Dann haben wir das 1:0 gemacht und dann haben sie sehr gut verteidigt, die Scheiben einfach rausgekickt, dann wird’s mit unserer jungen Mannschaft schwer. Dann hat man das Spiel gegen die Preussen im Kopf, aber wir haben das sehr gut gemacht, wir waren diszipliniert, wir waren konzentriert, hinten, und wir waren geduldig. Das mussten wir auch lernen, das war wieder der vierte Sieg in Serie, seit Halle, wir haben daraus gelernt und den Sack zugemacht. Es war in allen Belangen ein hervorragendes Spiel von uns. Mit dem Sieg haben wir fünf Spieltage vor Schluss unser Saisonziel, unter die Top-Acht zu kommen, erreicht. Für unser junges Team ist das eine sensationelle Bilanz“
Verwunderung im Fall Petr Gulda
Mit großer Verwunderung haben die Verantwortlichen der ESC Wohnbau Moskitos Essen die Meldung des EHV Schönheide, bezüglich der Personalie und Verpflichtung von Petr Gulda vernommen. Von Seiten der Moskitos besteht noch ein gültiger Vertrag mit Petr und eine Freigabe wurde bisher nicht erteilt. Die zunächst begonnenen Verhandlungen zwecks Kostenübernahme (Reindl-Pool, Ausrüstung, Wohnung, usw.) wurden von Seiten des EHV Schönheide bereits vor Wochen abgebrochen. Scheinbar liegt aber eine Spielberechtigung seitens des DEB vor, obwohl der Pass noch bei den Moskitos Essen liegt. Die Wohnbau Moskitos werden den Sachverhalt prüfen lassen und sich äußern, wenn ein finaler Sachverhalt vorliegt.
Spieltage der Gegensätze – Spitzenreiter und Scorpione als Gegner zum Weihnachtswochenende! 26. Punktspiel der Saison 2016/17: Saale Bulls Halle vs. Hannover Scorpions (OLN) Nach der gestrigen, denkbar knappen 2:3-Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Herne bleiben den Spielern und Verantwortlichen der Saale Bulls zwei Tage der Ruhe und Besinnung im Kreise der Liebsten, bevor es am bereits zweiten Weihnachtsfeiertag schon wieder weiter um Punkte und Tore in der Oberliga Nord geht.
Und die Partie am kommenden Montag gegen die Hannover Scorpions könnte gegensätzlicher als das Spiel gegen Herne kaum sein. Auf der einen Seite die dominierende Mannschaft der bisherigen Spielzeit, auf der anderen Seite der kriselnde Club aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Dort ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden, hinkt man doch mit dem vorletzten Tabellenplatz den eigenen Ansprüchen weit hinterher.
Hinzukommen eine Vielzahl verletzter Spieler sowie die Personalie Dreschmann. Der Stürmer hat seinen Vertrag bei den Hannoveranern gekündigt, dies wurde jedoch vereinsseitig nicht akzeptiert. Man darf gespannt sein, wann und wo der Angreifer wieder auf dem Eis stehen wird.
Aber auch der Playoff-Zug ist für die Leinestädter bereits abgefahren, so dass es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung gehen kann. Doch genau dies macht unsere Gäste unberechenbar: Man kann ohne taktieren und von der Tabellensituation unabhängig aufspielen. Die Bulls hingegen befinden sich trotz der ärgerlichen Niederlage immer noch in Schlagdistanz zum zweiten Rang und werden versuchen, ihren Anhängern mit einem Erfolg gegen die Scorpions nachträglich ein Geschenk in Form dreier Punkte unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Crocodiles Hamburg legen den Falken 8 Tore unter den Weihnachtsbaum, 8:2 Sieg (4:0/1:1/3:1)!(OLN) Gestern Abend gab es im Eisland eine vorzeitige Bescherung für die 1.840 Zuschauer. Ein auch in dieser Höhe verdienter 8:2 Heimsieg, wie Falken-Coach Pascha in der anschließenden Pressekonferenz konstatierte. Von Anfang an sprühten alle Reihen der heute in roten Trikots spielenden Crocodiles vor Spielfreude und klingelten ordentlich die Braunlager Weihnachtsglocken... Im ersten Drittel wurden die Harzer förmlich überrannt und konnten sich 20 Minuten lang kaum aus dem eigenen Drittel befreien, zu groß die Überlegenheit der Krokodile. Mit der der deutlichen Führung im Rücken, ließen die Hamburger den Gegner dann etwas am Spiel teilhaben, ohne jemals in Bedrängnis zu kommen. Clever, denn vor den Bartkevics-Jungs liegen harte Tage mit 4 Spielen in 8 Tagen. Heute bei den Crocodiles erstmals dabei, Richard Henze, ein 17 jähriger Hamburger Jung vom U19 Team der Young Freezers. Das war eine klasse Premiere mit einem ersten Scorer-Punkt, Respekt! Ein starkes Spiel lieferte auch unsere #91, Semjon Bär ab.
Bevor es aber losgeht, wird es sehr leise im Eisland. Eine Schweigeminute für die Opfer des Attentats auf den Berliner Weihnachtsmarkt... Da gerät der Sport weit in den Hintergrund. Dann geht es los und wie, die Raubvögel wurden in den ersten 20 Minuten förmlich zerpflückt. Von Anfang am folgten die Crocodiles der Taktik von Andris Bartkevics, schnell zu spielen und den Abschluss zu suchen. Alle Reihen setzten dies hervorragend um und Braunlage fand überhaupt kein Mittel gegen die schnellen und technisch versierten Krokodile. Die Falken sind eigentlich immer dafür bekannt, kämpferisch alles zu geben, aber auch hier waren ihnen die Crocodiles heute deutlich überlegen. Obwohl Falken-Goalie Hessel die Schüsse nur so um die Ohren flogen, dauerte es dann aber doch neuneinhalb Minuten, bis McGowan das erste Überzahl-Spiel zum 1:0 (9:28) nutzen konnte. Bereits sein 40. Saisontreffer! Die Crocodiles kannten auch weiterhin nur eine Richtung, nach vorne und das in höchster Geschwindigkeit. Es kam dann, wie es kommen musste, 2:0 Zuravlev (11:44) und ein Doppelschlag kurz vor Drittelende durch Zimmer (18:22) und Mitchell (19:48), machten ein fast perfektes Drittel komplett.
Beide Teams tauschten zu Beginn des zweiten Drittels die Torhüter, sicher aber aus unterschiedlichen Gründen. Nach 3:11 konnte Falken-Kanadier McGrath Elmar Trautmann im Croco-Tor dann doch mal überwinden, als die Defensive ausnahmsweise doch einmal zu sorglos agierte und der Puck unhaltbar im Winkel einschlug. Aber nur rund eineinhalb Minuten später stellte #77 McGowan den alten 4-Tore-Vorsprung wieder her, 5:1 (4:37). Mitte des Drittels mussten dann erst Bär und 1:05 später Capitano Schubert auf die Strafbank. 3 Hamburger gegen 5 Braunlager und trotzdem fast das 6:1 für die Crocodiles, Gerartz scheiterte nur knapp. Beide Strafzeiten konnten die Hamburger relativ problemlos überstehen. 3:25 vor Drittelende jubelten dann schon viele Hamburger Fans, aber der Puck war nicht hinter der Linie. Es blieb beim 5:1.
In Drittel 3 brauchten die Crocodiles 2 Minuten, um warm zu werden. Dann schnappte sich Semjon Bär den Puck, tanzte elegant einen Harzer Verteidiger aus und verfehlte den rechten Winkel des Falken-Gehäuses nur sehr knapp. 4:01, der Harz genehmigt sich eine weitere Strafzeit. Erst McGowan an den Pfosten, kurze Zeit später Tim Marek hinein ins Glück, 6:1 (5:43), traumhafte, schnelle Kombination! So geht Überzahl! Harz komplett und nur kurze Zeit später muss Trautmann einen Fehler seiner Vorderleute ausbügeln, um das zweite Braunlager Tor zu verhindern, toll gehalten. 10:52 nächste Strafe Crocodiles, Zuravlev ist der "Bösewicht". Nicht schlimm, denn Gerartz nutzt einen Harzer Fehler, Tor, 7:1 (11:47) in Unterzahl! Eine dreiviertel Minute später kann Braunlage dann aber noch ein zweites Ehrentor in Überzahl erzielen. Gut 9 Minuten vor dem Ende kommt dann noch etwas Hektik ins Spiel, als sich Zuravlev und Schock in die Haare kriegen. Zuravlev und Schock gehen mit 6, bzw. 4 Strafminuten in die Kühlbox. Den Endstand zum 8:2 (17:54) stellte dann Anton Zimmer mit seinem zweiten Tor her. Das hat Spaß gemacht, Crocodiles!
Nun kehrt erst einmal zwei Tage Ruhe ein, bevor es dann am 2. Weihnachtstag mit 300-400 Hamburger Fans zum "Heimspiel" an die Ostsee, nach Timmendorf geht. Neben dem sportlichen Wettkampf geht es hier auch darum, ein gemeinsames Zeichen für den Erhalt der Eishalle in Timmendorf zu setzten. Am 28.12., um 19:30Uhr, stellt sich dann der amtierende Oberliga-Meister, die Tilburg Trappers, in Hamburg vor. Das Hinspiel hat der niederländische Abonnement-Meister deutlich mit 9:2 gewonnen. Die Crocodiles wollen den Männern von der holländisch/belgischen Grenze nun zeigen, dass auch an der Elbe mittlerweile tolles Eishockey gespielt wird, und dass das Bartkevics-Team auf eigenem Eis nur schwer zu schlagen ist. Knapp 250 Restkarten sind für diesen Eishockey-Knaller noch verfügbar. Allen Anhängern der Crocodiles und allen Eishockey-Fans wünschen die Crocodiles Hamburg ein friedliches, besinnliches und schönes Weihnachtsfest.
(OLN) Bereits in den Anfangsminuten der Begegnung am Freitagabend am Gysenberg konnte man sehen, dass dem Herner EV eine äußerst schwierige Aufgabe gegen die Saale Bulls aus Halle bevorstand. Denn die Gäste aus Sachsen hatten den wesentlich besseren Start und machten sofort viel Druck. Der HEV ging am Ende dennoch mit einem 3:2-Heimerfolg in die Weihnachtstage und konnte seine Siegesserie weiter ausbauen. Die Gysenberger werden damit auf jeden Fall auch als Tabellenführer in das neue Jahr gehen. Allerdings wartet am 2. Weihnachtstag mit dem Spiel in Duisburg beim Tabellenzweiten eine Mammutaufgabe auf das Team von Frank Petrozza.
Die ersten zehn Minuten dieser Spitzenbegegnung standen klar im Zeichen der Saale Bulls. Der HEV brauchte lange um Zugriff auf Spiel und Gegner zu bekommen. Das gelang ihm dann aber in der 12. Minute durch einen Knaller von Thomas Richter aus mittlerer Position nach idealem Zuspiel von der rechten Seite durch Aaron McLeod. Der Treffer löste den Knoten, denn nun wurden die Gysenberger stärker und legten gleich weitere gute Möglichkeiten durch Aaron McLeod und Sam Verelst nach. Die erste Strafe des Spiels (gegen Halle) war gerade abgelaufen, da konnte der Gysenberg erneut lautstark jubeln, denn es war wieder Thomas Richter, der in der 18. Minute im Nachschuss auf 2:0 erhöhen konnte.
Der zweite Abschnitt begann mit einem Pfostentreffer von Brad Snetsinger und einem guten Schuss von Michel Ackers und danach Überzahldruck der Gäste. Es entwickelte sich nun ein sehr intensives und körperbetontes Kampfspiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Der HEV holte sich weitere gute Möglichkeiten heraus, aber auch die Saale Bulls ließen nicht locker und wurden in der 33. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Philipp Gunkel in Überzahl belohnt. Aber die Gysenberger fanden die passende Antwort und konnten nur zweieinhalb Minuten später durch Sam Verelst mit dem 3:1 den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen.
Das letzte Drittel begann mit einer Schrecksekunde, als Gästespieler Kai Schmitz verletzt liegen blieb und vom Eis getragen werden musste. An dieser Stelle gute Besserung an den Verteidiger. Nach anfänglichem Druck des Herner EV nahmen dann die Saale Bulls wieder stärker das Heft in die Hand und die Spannung nahm spätestens nach dem erneuten Anschlusstreffer in der 54. Minute durch Georg Albrecht, erneut in Überzahl, weiter zu. Besonders in den letzten drei Spielminuten stand die Partie auf Messers Schneide. Sie war sogar so intensiv dass es erst sieben Sekunden vor dem Abpfiff eine Unterbrechung gab. Zu spät, als dass sich die Auszeit von Saale Bulls Trainer Georgi Kimstatsch noch hätte auswirken können. So blieben die drei Punkte in Herne!
Piraten können Erdinger Tormaschine nicht stoppen - ESV Buchloe verliert beim Tabellendritten letztlich klar mit 3:7(BYL) Ohne vorweihnachtliche Geschenke schickten die Erding Gladiators den ESV Buchloe am Freitagabend wieder nach Hause. Besonders im letzten Drittel hatten die Buchloer gegen die beste Offensive der Liga nicht mehr wirklich viel entgegenzusetzen und verloren einen Tag vor Heiligabend in der Weißbierstadt mit 3:7 (1:2, 2:1, 0:4). Dabei hatte es nach zwei Dritteln noch gar nicht so schlecht ausgesehen, denn nach einem Doppelschlag führten die Freibeuter im Mittelabschnitt sogar zwischenzeitlich mit 3:2, was vor allem auch an der fahrlässigen Chancenverwertung der Hausherren lag. Dies machten die läuferisch starken Erdinger im letzten Durchgang schließlich entscheidend besser, während den Buchloern, die mit einem deutlich kleineren Kader auskommen mussten, schlussendlich etwas die Luft ausging.
Der Auftakt in die Partie verlief dabei noch ganz gut. Defensiv ließ man gegen die offensivstarken Oberbayern zunächst wenig zu und hatte nach vier Minuten selbst die größte Möglichkeit zur Führung. Markus Vaitl visierte in Überzahl aber nur den Pfosten an. "Die ersten beiden Drittel waren der bisher stärkste Auftritt einer Gastmannschaft seit ich hier an der Bande bin", lobte auch TSV-Trainer Thomas Vogl den ordentlichen Auftakt des ESV, der vor allem auch körperlich gut dagegen hielt. Das 0:1 für die Gastgeber fiel daher eher ein wenig überraschend, als Simon Pfeiffer im Powerplay die Scheibe am kurzen Pfosten irgendwie an ESV-Keeper Daniel Blankenburg vorbeimogelte (6.). Während die Buchloer stellenweise noch zu brav vor dem gegnerischen Tor agierten, machte es der TSV nach 16 Minuten wieder besser und erhöhte durch Timo Borrmann auf 0:2. Doch die Antwort der Freibeuter ließ gerade einmal 31 Sekunden auf sich warten, ehe Alexander Krafczyk per Flachschuss auf 1:2 verkürzte. Mit diesem Spielstand ging es auch erstmalig in die Kabinen, da Florian Zimmermann anschließend den Puck im eigentlich schon leeren Buchloer Tor nicht unterbrachte.
Im zweiten Drittel blieben die Erdinger weiter die gefährlicher Mannschaft in der Offensive. Doch stellenweise überboten sich die Grün-Weißen nun förmlich im Auslassen bester Torgelegenheiten. Den Anfang machte BEL-Toptorjäger Daniel Krzizok, der einen Alleingang nach 54 Sekunden ans Aluminium setzte. Aber auch die Buchloer hatten bei ihren Gegenstößen immer wieder die Chance zum Ausgleich. Markus Vaitl scheiterte aber vorerst am Schoner von Tormann Louis-Vincent Albrecht (27.). Effektiver war da erneut Alexander Krafczyk, der mit seinem 13. Saisontor zum 2:2 traf (32.). Und nicht einmal eine Zeigerumdrehung später kippte die Partie dann sogar komplett. Alexander Schönbergers Tor zum 3:2 hatte den ESV erstmals in Front gebracht. Die kombinationssicheren Erdinger antworteten jedoch umgehend mit wütenden Angriffen, die aber zunächst allesamt zum Teil kläglich vergeben wurden. Marco Deubler scheiterte beispielsweise frei vor Blankenburg. "In dieser Phase sind wir ganz schön Karussell gefahren", meinte auch Piraten-Coach Topias Dollhofer über den immer größer werdenden Druck der Hausherren. Und so fiel schließlich vor der zweiten Pause doch noch der verdiente Ausgleich. Christan Poetzel hatte zum 3:3 Zwischenstand eingenetzt (36.).
Während die Gastgeber vor allem gegen Ende des Mitteldrittels reihenweiße beste Möglichkeiten liegen ließen, benötigte Florian Zimmermann im letzten Abschnitt direkt nach Wiederbeginn gerade einmal 16 Sekunden, um seine Farben wieder mit 3:4 in Front zu bringen. Zweieinhalb Minuten später hätte Sebastian Lachner den Vorsprung beinahe weiter ausgebaut, doch Blankenburg rettete mit einem unfassbaren Fanghand-Save gegen den allein durchgebrochenen Angreifer. Das 3:5 fiel kurz darauf dann aber doch, als Phillip Spindler die ESV-Defensive per Bauerntrick überlistete (46.). Dies sollte bereits die Vorentscheidung bedeuten, denn die Buchloer, die verstärkt durch die beiden Nachwuchsspieler Marco Göttle und Lucas Ruf auf nur 15 Feldspieler kamen, konnten die in Bestbesetzung angetretenen Gladiatoren nicht mehr wirklich ins Wanken bringen. Und so schraubten die Erdinger den Spielstand bis zur Schlusssirene durch David Michel und Sebastian Lachner sogar noch auf 3:7 in die Höhe (56./60.).
Viel verändert hat sich an der Ausgangslage für die Buchloer vor dem Weihnachtsheimspiel am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Germering dennoch nicht. Auch wenn die Konkurrenz mit gemischten Ergebnissen aus Sicht der Gennachstädter diesen Spieltag abschloss. So verloren die Passauer (Platz 11) mit 1:7 in Memmingen und die Geretsrieder (Platz 10) mit 1:4 in Miesbach. Ärgster Verfolger der Top 8 ist inzwischen der EV Pegnitz (Rang 9), der mit 4:1 gegen Pfaffenhofen gewann, ebenso wie der Achte Moosburg, der Peißenberg mit 5:4 schlug und damit den Rückstand auf die spiebtplatzierten Piraten auf fünf Zähler verkürzte. Der Fokus der Pirates gilt nun dem letzten Heimspiel des Jahres am 26. Dezember (17 Uhr), bei dem die Buchloer möglichst den nächsten Schritt in Richtung Verzahnungsrunde machen wollen.
TEV Miesbach siegt im Derby gegen Geretsried(BYL) Einen 4:1-Arbeitssieg hat der TEV Miesbach am Tag vor Heiligabend im Derby gegen den ESC Geretsried eingefahren. Das Spiel war lange Zeit offen. Erst im letzten Drittel konnten sich die Hausherren entscheidend gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste durchsetzen und letztendlich als verdienter Sieger vom Eis gehen.
Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften nach kurzem Abtasten versucht die Initiative zu ergreifen. Die Defensivarbeit stand dabei aber mehr im Vordergrund als das Spiel nach vorne. So ergaben sich in den ersten 20 Minuten zwar einige Chancen, richtig zwingend waren diese aber vor allem auf Geretsrieder Seite. Die beste Gelegenheit für den TEV hatte noch Tom-Patric Kimmel in der 4. Spielminute, als er dem ESC-Schlussmann David Albanese den Puck beinahe durch die Schoner geschlenzt hätte. Auf der anderen Seite verfehlte ein Geretsrieder Angreifer nur wenig später freistehend vor dem Miesbacher Tor die Scheibe. So war es letztendlich nicht verwunderlich, dass ein individueller Fehler zum einzigen Tor im ersten Spielabschnitt führte. Timon Ewert hatte die Scheibe nach einem Schlenzer von Dominik Meierl mit der Fanghand selbst ins Tor zum 0:1 für den ESC bugsiert (15.). Kurz vor Ende des Drittels hatten die Riverrats noch eine Großchance auf das zweite Tor. Der Angreifer der Gäste scheiterte aber freistehend an Ewert, so blieb es beim knappen Vorsprung der Gäste bis zur ersten Pause.
Im Mitteldrittel dann ein anderes Gesicht des TEV. Deutlich offensiver und mit viel Drang nach vorne. So ergaben sich gleich in den ersten Minuten eine Reihe guter Gelegenheiten für den TEV den Ausgleich zu erzielen. Aber entweder scheiterten die Miesbacher am starken Albanese im Geretsrieder Tor oder es fehlte einfach das Quäntchen Glück, beispielsweise bei einem Pfostentreffer von Kimmel in der 23. Minute. Die ESCler waren nun, auch bedingt durch eine Reihe von Strafzeiten, mehr und mehr in die Defensive gedrängt. In der 26. Spielminute wäre ihnen aber dennoch beinahe der zweite Treffer geglückt, doch Ewert rettete mit der Schulter. Zwischen der 30. und der 34. Minute hatte die Hausherren dann gleich mehrmals die Chance auszugleichen, aber immer wieder war entweder beim Geretsrieder Goalie oder am Posten (31.) Endstation. Danach verpassten sowohl die Gäste in Person von Ondrej Horvath, als auch die Hausherren durch Nico Fissekis, ihre Alleingänge erfolgreich abzuschließen. In dieser Phase hatten die Miesbacher fast sechs Minuten Überzahlspiel am Stück erfolglos verstreichen lassen. Erst kurz vor Ende des Drittels, als die Gäste wieder mit fünf Mann auf dem Eis standen, nahm sich Martin Lidl ein Herz und schlenzte den Puck von der blauen Linie zum 1:1-Pausenstand ins gegnerische Tor (40).
Kurz nach Wiederbeginn hätten die Gäste eigentlich erneut in Führung gehen müssen, doch der Geretsrieder Angreifer wartete viel zu lange mit seinem Schuss. Der TEV machte es nur wenig später besser, als Jan Trojan einen abgefälschten Schuss flach im gegnerischen Tor zum 2:1 für die Kreisstädter versenkte (45.). Die nächste Großchance hatte dann Benjamin Frank als er allein vor Albanese auftauchte, aber aus kurzer Distanz scheiterte. (51.). Das 3:1 erzielten die Hausherren dann unter gütlicher Mithilfe der Schiedsrichter. Vom Schlittschuh des Hauptschiedsrichters prallte ein Befreiungsschlag der Gäste Christian Heller in Überzahl direkt vor den Schläger. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte eiskalt (53.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Frank. Dessen Schuss fälschte ein Geretsrieder Spieler unhaltbar für Albanese zum 4:1 ins eigene Tor ab (59.).
In der anschließenden Pressekonferenz zeigten sich beide Trainer zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Florian Funk vor allem mit dem kämpferischen Einsatz seines Teams, nicht aber mit der Chancenauswertung. Simon Steiner insbesondere mit dem Ergebnis und den drei Punkten.
Ein Sieg für das Selbstvertrauen – EA Schongau gewinnt in Germering (BYL) Trotz einiger Ausfälle im Kader – es fehlten Goalie Christoph Lohr, die Verteidiger Maximilian Raß und Tobias Zimmert, sowie die Angreifer Fabian Magg und Richard Schratt – auch die EA Schongau war Germering nicht der lang erwartete Punktelieferant. Einziges Geschenk war der Ehrentreffer der Gastgeber in der 58. Minute, der zwar Schongaus Golaie Niklas Marschall den eigentlich verdienten Shut-out verdarb, den Sieg der Mammuts nicht mehr gefährden konnte.
Nach zähen Abtasten der beiden Teams in den ersten torlosen 20 Minuten, gelang der EAS ausgerechnet in Unterzahl der erste Treffer. Marius Klein war den Bewachern enteilt und erzielte in der 24. Minute die Führung der Schongauer, die diese in der nächsten Überzahl durch Florian Höfler auf 0 : 2 ausbauen konnten (26.). Ansonsten brachte das immer noch hart umkämpfte Mitteldrittel viele Strafen auf beiden Seiten.
Im Schlussdrittel hatte die EAS erneut eine Unterzahl zu überstehen, jedoch von der Strafbank kommend stellte Simon Maucher den Vorsprung der Mammuts auf 0 : 3 ( 44. Minute – eine kleine Vorentscheidung.
Dennoch Germering kämpfte immer noch verbissen um einen Erfolg, manchmal zu extrem – eine Spieldauerstrafe für Wanderers Angreifer Benedikt Pfeil in der 51. Minute war die Folge. Schongau nutze die Überzahl zum 0 : 4 (54.) durch den zweiten Treffer von Marius Klein. Nun war die Sache endgültig entschieden – lediglich das Shut-out von Niklas Marschall wurde noch verdorben. Maximilian Kolb gelang in der 58. Minute noch das 1 : 4 – doch die 3 Punkte gingen mit an den Lech.
In ein paar Wochen wird man sich wieder gegenüberstehen – und das Spiel war schon einmal ein Vorgeschmack auf die Abstiegsrunde – es wird für beide Teams nur über den Kampf und vollen Einsatz gehen, will an sich auch in der kommenden Saison wieder in der Bayernliga gegenüberstehen.
Zeitgleich gelang auch dem B-Team der Mammuts ein Befreiungsschlag in der bisher eher durchwachsenen Saison. Ausgerechnet gegen die bärenstarke SG Bad Bayersoien/ Peiting gelang ein eindrucksvoller 6 : 2 Sieg ( 1 : 1 / 3 : 1 / 2 : 0 - Tore: Sebastian Schattmaier, Michael Wandschura, Dominik Ebner,Tobias Findl, Alex Nierer und Martin Resch) .
ERV Schweinfurt: Rückblick auf eine grandiose Vorrunde(BLL) 14 Spiele haben unsere Mighty Dogs nun hinter sich und viel hätte wirklich nicht besser laufen können! Die Vorrunde ist nun abgeschlossen und die Mannschaft hat bravourös als ungeschlagener Gruppenerster die Zwischenrunde erreicht und dabei nur 2 mal 1 Punkt durch Siege nach Penaltyschießen abgeben müssen. Im Vergleich zur letzten Saison konnte man sich in der Vorrunde um einen Platz verbessern. Im letzten Jahr belegte man noch den zweiten Platz hinter den Erding Gladiators.Außerdem hat die Mannschaft sich sowohl in der Torausbeute um 37% (dieses Jahr 81, letztes Jahr 59 Tore) als auch in der Verteidigung um 33% (dieses Jahr 27, letztes Jahr 36 Gegentore) verbessert. Großen Anteil daran hatten vor allem Dion Campbell als Torscorer mit 30 Punkten bei 17 Treffern und Aleksander Andrusovich mit dem meisten Assists (15). Bad Boy der Vorrunde war Pascal Schäfer mit 41 Strafminuten. Für unseren Kapitän Dion Campbell wurde das Ende der Vorrunde noch mit der Geburt seines Kindes gekrönt. Wir wünschen der frisch gebackenen Familie alles Gute!
Aber die letzten Spiele der Vorrunde hatten auch einen bitteren Beigeschmack hinterlassen: Bei dem Spiel in Straubing zogen sich Kevin Marquardt und Aleksander Andrusovich Verletzungen zu. Kevin ist zwar mittlerweile operiert worden, wird aber voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen. Aleksander hat diese Woche noch einen Termin in Leopoldina beim Team von Dr. Blanke, dabei wird sich endgültig klären, wie lange er noch ausfallen wird oder ob er sogar zeitnah wieder in das Spielgeschehen eingreifen kann. Michele Amrhein wird außerdem, nachdem er sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe im Spiel gegen den ERSC Amberg eingehandelt hatte, am 26.12.2016 im Spiel gegen den TSV Farchant fehlen. Dafür dürfen aber Zdenek Vanc und Jonas Manger wieder ins Spielgeschehen eingreifen, da sie ihre Strafen abgesessen haben. Und auch Dion Campbell ist nach der von Dr. Blanke verordneten Schonzeit wieder fit.
Die Mighty Dogs wollen nun nahtlos an die erfolgreiche Vorrunde anknüpfen. Jetzt geht es darum das etwas intensivere, schnellere Spiel in der Zwischenrunde sofort anzunehmen um einen guten Start in diese zu haben. Das bereits gegen Nürnberg getragenen Weihnachtstrikot, nochmal ein Dank an die Sponsoren, die auf ihre Werbeflächen verzichtet haben, wird am 26.12.2016 nach dem Spiel gegen den TSV Farchant auf der Eisfläche versteigert. Bei den Trikots handelt es sich um Unikate, deren Erlös an den Nachwuchs des ERVs geht. Bis dahin wünschen wir allen Anhängern der Mighty Dogs besinnliche Weihnachtsfeiertage! Wir sehen uns dann am 2. Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr im Icedome!
EG Diez-Limburg verliert in Herford mit 2:5(RLW) Positiv denken. Nach vorne blicken. Die Rockets haben es schließlich immer noch selbst in der Hand, die Play-offs aus eigener Kraft zu erreichen. Auch nach der 2:5 (1:2, 1:1, 0:2)-Niederlage am Freitagabend bei den Ice Dragons in Herford. Lange konnten personell stark dezimierte Rockets dem Gegner Paroli bieten. Ein Doppelschlag im letzten Drittel brachte dann aber die Entscheidung und den verdienten Sieg für den HEV.
„Wir haben heute gekämpft bis zum Umfallen, aber es hat leider nicht gereicht“, sagte EGDL-Trainer Anton Weißgerber. Leistungsträger wie Andreas Wichterich, Konstantin Firsanov, Daniel Krieger und Dominik Kley hatten die Reise nach Herford aus unterschiedlichen Gründen (verletzt, gesperrt, beruflich verhindert) nicht antreten können. Und unter den 11 Feldspielern und zwei Torhütern, die im fernen Herford aufliefen, waren mehrere noch angeschlagen.
Umso bemerkenswerter, dass die Rockets die Partie bis ins letzte Drittel hinein ausgeglichen gestalten konnten. Matt Fischer hatte die Gäste gar in Führung geschossen (5.), doch nur 27 Sekunden später glich Jan-Niklas Linnenbrügger aus (5.). In Überzahl - Nils Krämer saß auf der Strafbank - brachte Dennis Schmunk Herford in Führung (11.).
Im zweiten Drittel konnte der HEV diese Führung zunächst ausbauen - Zack MacQueen traf zum 3:1 (27.). Die Partie lief längst nach dem Geschmack der Gastgeber. Doch noch einmal kämpfte sich die EGDL heran und wieder war es der Kanadier Fischer, der für die Rockets traf (38.). „Bis dahin waren wir bei der Musik dabei“, sagte Weißgerber. „Doch im letzten Drittel war das Spiel mit dem Doppelschlag gelaufen.“
Innerhalb von 54 Sekunden schossen die Ice Dragons eine 5:2-Führung heraus: MacQueen traf in Überzahl (48.), Linnenbrügger legte wenig später beim Spiel Fünf-gegen-Fünf nach (49.). „Jetzt ist es in der Tabelle natürlich noch einmal richtig eng geworden, auch aufgrund der Ergebnisse in den anderen Stadien“, sagte der EGDL-Trainer. „Wir haken das Spiel in Herford jetzt ab und konzentrieren uns auf die beiden noch ausstehenden Heimspiele. Und wir hoffen, dass sich unsere angeschlagenen Spieler bis Montag noch ein wenig erholen können.“
Sonderaktion zum Heimspiel am 2. Weihnachtsfeiertag
Familien und Vereine aufgepasst: Die Rockets feiern am kommenden Montag, dem 2. Weihnachtsfeiertag, nach vier Auswärtsspielen in Folge die Rückkehr in die Diezer Eissporthalle. Weil zudem ja Weihnachten ist, gibt es gleich zwei Sonderaktionen: Beim Familienticket sind zum Preis von 10 Euro zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive. Und auch für Sportvereine gibt es an diesem Abend eine Sonderaktion: Jede Mannschaft zahlt nur 45 Euro und darf mit gleich 15 Personen zum Spiel - das Einzelticket kostet damit pro Teammitglied nur 3 Euro. Wer sich ein Familienticket oder ein Vereinsticket sichern möchte, der meldet sich einfach per E-Mail an aktion @egdl.de oder via Nachricht auf der Facebook-Seite der Rockets an. Die Partie am Montag, 26. Dezember, gegen Grefrath beginnt um 19.30 Uhr.
Ice Dragons Herford schlagen Rockets hochverdient!(RLW) 920 Zuschauer, fantastische Stimmung in der Eishalle, das Comeback von Killian Hutt und ein überzeugender, hochverdienter Sieg, was sollte das Herforder Eishockeyherz mehr wollen?
Nun gut, weniger Nervenkitzel ob der vergebenen Torchancen vielleicht, doch am Ende gewannen die Ice Dragons klar mit 5:2!
Die Ice Dragons, ohne Donatas Vitte (derzeit in Litauen), Aric Schinke, Timo Becker und Lucas Klein (alle verletzt), dafür wieder mit Killian Hutt angetreten, zeigten von der ersten Sekunde an: Die Punkte sollten in Herford bleiben. Sie nahmen das Gehäuse von Alexander Neurath unter Beschuss, hielten die mit nur 11 Feldspielern angetretenen Gäste unter Druck. Doch wie so oft in den letzten Spielen, das Runde wollte nicht ins Eckige. Vier Minuten hielt der Sturmlauf auf Neurath an, dann kam die kalte Dusche! Irgendwie hatte Matthew Fisher, der Kanadier der Rockets, die Scheibe abgefangen, startete durch und lies Morawitz mit einer tollen Bewegung keine Chance, die Gäste waren mit ihrer ersten Torchance in Führung gegangen. Doch die Ice Dragons ließen sich nicht schocken, im Gegenteil: Einmal schütteln, durchatmen, weitermachen und ausgleichen. Dies dauerte genau genommen 27 Sekunden, denn direkt nach Wiederanpfiff kombinierten sich Dennis Schmunk, Alexander Lindt und Jan-Niklas Linnenbrügger durch die Verteidigung der Rockets und Linnenbrügger glich zum 1:1 aus. Die Ice Dragons spielten weiter dominant, doch bis der Führungstreffer endlich fiel, vergingen einige Minuten. In der 11. Minute war es dann aber endlich soweit. In Überzahl kam die Scheibe über Leon Nasebandt und Sven Johannhardt zu Dennis Schmunk an der blauen Linie, der per Direktabnahme das 2:1 erzielte. Die Ice Dragons blieben voll auf dem Gas, doch die Scheibe wollte kein weiteres Mal am starken Alexander Neurath vorbei, so blieb es bis zur Pause beim 2:1.
Das zweite Drittel begannen die Ice Dragons erneut mit Volldampf, immer wieder musste Neurath im Kasten der Rockets sein ganzes Können aufbieten, um einen Gegentreffer zu verhindern. Doch die Chancen wurden immer zwingender. In der 26. Minute hatten die Fans den Torjubel schon auf den Lippen, als Zack MacQueen hinter dem Tor stehend den heranstürmenden Killian Hutt bediente, der dann aber aus kurzer Distanz verzog. In anderer Reihenfolge klappte es dann endlich! In der 27. Minute kurvte Killian Hutt mit der Scheibe hinter das Gästetor, spielte in den Slot zum heranstürmenden Zack MacQueen und es stand 3:1. Nun kam aber unverständlicher Weise ein Bruch ins Herforder Spiel, was zu Konterchancen und Strafzeiten führte. Dies nutzten die Gäste in der 38. Minute, als Matthew Fisher eine Vorarbeit von Martin Homola und Dennis Stroeks zum 3:2 Anschluss in Überzahl nutzte. Die Ice Dragons kamen nun ein wenig ins Schwimmen, konnten jedoch mit Glück, Geschick und einem starken Lars Morawitz die Führung in die Pause retten.
Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons dann mit einem Paukenschlag. Nur 40 Sekunden waren gespielt, da lagen sich Hutt und MacQueen jubelnd in den Armen, mit einer absolut identischen Kopie des 3. Treffers hatten sie vermeintlich auf 4:2 erhöht. Doch der Unparteiische pfiff wegen Torraumabseits ab, eine Wahrnehmung, die Hauptschiedsrichter Kissing in der Eishalle ganz exklusiv für sich hatte, selbst die Gäste hatten damit gerechnet, dass der Treffer zählen würde. So wurde es statt einer 2-Tore Führung noch einmal brenzlig, als Philipp Brinkmann für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Aber die Ice Dragons ließen in Unterzahl nichts anbrennen, standen sicher, hatten sogar ihrerseits eine gute Chance durch Leon Nasebandt einen Treffer zu erzielen. Mit Ablauf der Strafe mußte dann ein Spieler der EG Diez-Limburg aufs Sünderbänkchen und das sollte sich für die Gäste bitter rächen! Denn diese Überzahl spielten die Ice Dragons geduldig und überzeugend aus, warteten auf Ihre Chance. In der 48. Minute war es dann soweit, während sich Zack MacQueen im Rücken eines Verteidigers davon stahl, spielte Killian Hutt Nils Bohle an, der verzögerte geschickt, täuschte einen Abschluss vor und legte dann überlegt quer auf MacQueen. Der Kanadier ließ sich nicht lange bitten und schlenzte die Scheibe aus spitzem Winkel zum 4:2 ins weit offen stehende Tor. Die Gäste mussten nun kommen, versuchten anzurennen und wurden geschickt ausgekontert! Nicht ganz eine Minute nach dem 4:2 fing Alexander Lindt einer Aufbaupass der Rockets ab, schickte Jan-Niklas Linnenbrügger auf die Reise und der schaufelte die Scheibe zum 5:2 oben rechts in den Winkel! Das Team um Kapitän Fabian Staudt nahm nun ein wenig Tempo raus, kontrollierte Puck und Gegner, verließ sich in brenzligen Situationen auf den gewohnt starken Lars Morawitz im Tor und ließ sogar noch einige Konterchancen liegen, so dass es bis zum Schluss beim 5:2 blieb.
(LLW) Am Freitag Abend mussten die Black Tigers des GSC Moers im letzten Spiel des Jahres beim EHC Troisdorf 1b antreten. Wie schon bei den bisherigen Aufeinandertreffen gab es auch dieses Mal wieder einen „heißen“ Tanz auf dem Eis.
Beide Mannschaften schenkten sich nichts und spielten hartes, aber ehrliches Eishockey. Hierbei hatten die Gastgeber, die für „Blitzangriffe“ und schnell vorgetragene Konter bekannt sind, gerade im Anfangsdrittel das Glück gepachtet. Moers konnte zwar zunächst gut dagegen halten, sich jedoch selbst bei ihren ebenfalls schnell vorgetragenen Angriffen nicht mit Erfolg belohnen. Ein ums andere Mal wurde das Eisen des Tores getroffen bzw. fand man im Torhüter der Troisdorfer seinen Meister. Im Gegenzug gelang es den Gastgebern eine Überzahlsituation auszunutzen und mit 1 : 0 in Führung zu gehen. Die Schwarz-Gelben ließen sich zwar hiervon nicht beeindrucken, jedoch war es ein Sonntags-Schuß von der blauen Linie, den Torhüter Winand Schneider kurz vor Ablauf der Spielzeit im ersten Drittel nicht halten konnte und für Troisdorf die 2 : 0 Pausenführung bedeutete. Ärgerlich, da im Gegenzug das Torglück bei den Grafenstädtern leider an diesem Abend nahezu vollständig ausblieb.
Das Mitteldrittel war genauso kämpferisch und hart umkämpft. Wieder sah es so aus, als wenn Troisdorf alles gelang und Moers nichts. Die Gastgeber erhöhten in Unterzahl zunächst auf 3 : 0 und mussten in der Folge selbst einige Strafen hinnehmen. Bei einer Aktion verloren die Black Tigers Verteidiger Mike Reichl, der sich bei einem Check eine Schultereckgelenkssprengun 2. Grades und Teilbänderabriss zuzog und den Abend vor Heiligabend im Josef-Krankenhaus in Moers beendete. Möglicher Weise bedeutet dies für Mike Reichl bereits das Saisonende, was für ihn und dem Team von Trainer Andrej Emersic ein echter Schock war. Mike Reichl konnte aufgrund von leichten Krankheiten erst 3 Spiele in der Saison für die Grafenstädter bestreiten und befand sich gerade in Topform. Er hat noch kein Heimspiel bestreiten können und wird nun hierauf leider noch einige Zeit warten müssen.
Beim Überzahl-Spiel machte Moers enorm Druck und versuchte nochmal heran zu kommen. Ein in 5 : 3 Überzahl-Situation erzieltes Tor wurde vom Schiedsrichtergespann nicht gegeben, da einer der beiden Schiedsrichter den Spielzug aufgrund eines weiteren Fouls von Troisdorf unterbrach. Unglückliche Entscheidgung, da Moers unverändert in Scheibenbesitz war und man den Spielzug hätte bis zur Ahndung beenden lassen können. Letzten Endes waren es aber die Black Tigers, denen es nicht gelang, die vorgetragenen Angriffe mit Torerfolg zu beenden und häufig am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber scheiterten.
Im Schlussdrittel gelang zwar noch der Anschlusstreffer, man konnte aber im Gegenzug in der weiterhin hektischen und umkämpften Schlussphase dem Druck des EHC Troisdorf nichts mehr entgegensetzen. Troisdorf erzielte noch 3 Treffer, so dass die Black Tigers sich am Ende mit 6 : 1 verdient geschlagen geben mussten. Vom Ergebnis her deutlich, was aber teilweise den Spielverlauf nicht korrekt wieder gibt und daher – wie auch hinsichtlich der Verletzung von Mike Reichl – den Moerser Trainer und auch den Torhüter nicht glücklich machte. Letzterer kam direkt aus dem Urlaub in Südtirol und stellte sich trotz 10stündiger Rückreise ins Moerser Tor, nach dem der nachnominierte Jugend-Torwart Robin Vosen kurzfristig aus beruflichen Gründen nicht mit nach Troisdorf fahren konnte.
Nach einer 14 tägigen Spielpause muss Moers zunächst am 07.01.2017 in Neuss antreten und spielt am 08.01.2017 zuhause gegen den EHC Troisdorf.
(LLW) Am Freitag ging es im Icedom am Rotter See gegen den direkten Tabellennachbarn aus Moers (Troisdorf Platz 3 - Moers Platz 4).
Um den Anschluss an das Spitzenduo in der Tabelle (Solingen und Wiehl) nicht zu verlieren, war ein Sieg gegen die Gäste aus Moers Pflicht.
Diesen Druck und bei dem Einen oder Anderen die Gedanken an ein passendes (noch nicht gekauftes) Geschenk für die Freundin, ließen einen Spielfluss nicht so richtig zu Stande kommen.
Es wurden wieder viele Chancen herausgearbeitet, aber im Abschluss war man zu lässig, nicht konzentriert und nicht konsequent genug.
In der 9. Spielminute konnte Lukas Hubert auf Zuspiel von Dominik Klein und Dano Janßen den ersten Treffer für Troisdorf erzielen.
Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels erhöhte Lucas Kürten auf Zuspiel von Sebastian Kleimann in eigener Unterzahl durch einen sehenswerten Konter auf 2:0.
Das zweite Drittel lief gerade einmal 1 1/2 Minuten, da erhöhte Tobias Schäfer auf Zuspiel von Lukas Hubert und Lucas Kürten auf 3:0.
Durch viele Strafzeiten, die das Schiedsrichtergespann gegen Troisdorf im Mitteldrittel ausgesprochen hatte, wurde der Schwerpunkt vorrangig auf die Defensivarbeit gelegt.
Mit Erfolg, denn auch dieses Drittel endete ohne Gegentreffer. Dominik Liesenfeld hielt seinen Kasten sauber.
Ziel sollte es im letzten Spielabschnitt sein, das zu Null zu halten und den Zuschauern noch einige Tore zu bieten.
In der 49. Spielminute ging der Traum von Dominik Liesenfeld und dem gesamten Team auf ein shutout den Bach hinunter.
Moers konnte aus dem krassen Fehler des Kapitäns Likas Hubert Kapital schlagen und erzielte den ersten Treffer.
Jetzt hieß es für Troisdorf defensiv noch sicherer zu stehen, damit Moers nicht noch den Anschlusstreffer erzielen und es dann noch einmal eng werden könnte.
Das Spiel wurde dann in der der 54. Spielminute entschieden, in dem Kevin Stöher auf Zuspiel von Dominik Klein den alten drei Tore Vorsprung wieder herstellen konnte.
Nur eine Minute später legte Vincent Junkersdorf auf Zuspiel von Sven Jensen und Daniel Kühlem nach.
Den letzten Treffer zum 6:1 erzielte Daniel Fegus auf Zuspiel von Daniel Kolvenbach und Victor Zimmermann.
Nach dem Spiel hat das Team die treuesten Fans zu Glühwein und Keksen in die Kabine eingeladen. Die gesamte Mannschaft konnte sich so bei den Fans persönlich bedanken und ein frohes Weihnachtsfest wünschen.
Statement des Trainers André Koslowski zu dem Spiel:"Es war sicherlich nicht unser Bestes Spiel, aber letztendlich haben wir mit den sechs Toren mehr wie deutlich gezeigt, dass Troisdorf in allen Belangen den Moersern überlegen war. Besonders gut finde ich, das heute die 16 Punkte (Tore und Vorlagen) von 14 Spielern erarbeitet wurden. Für das Team ist es jetzt wichtig, sich nach den Feiertagen auf das Spiel am 30.012. vorzubereiten. Die Gäste aus Bergisch Gladbach sind ein unangenehmer Gegner und immer für eine Überraschung gut.
Aktuell ist Solingen mit 30 Punkten aus 11 Spielen auf Platz 1, der TUS Wiehl mit 28 Punkten aus 12 Spielen auf Platz 2, gefolgt von Troisdorf mit 24 Punkten aus 10 Spielen. Der Vorsprung zum 4. Tabellenplatz ist jetzt schon auf 16 Punkte angewachsen.
Am Freitag den 30.12.2016 kommt das Team aus Bergisch Gladbach nach Troisdorf (Lokalderby), wo dann um 20:00 Uhr wieder spannendes und torreiches Eishockey geboten wird..
Bei dem Spiel gegen Solingen fehlten verletzungsbedingt bzw. wegen Krankheit oder aus beruflichen / privaten / disziplinarischen Gründen Justyn Tursas, Sven Walterscheid, Tim Walterscheid, Daniel Scheck,Alexander Richard, Oliver Dröge, Jan Welsch, Daniel Lellmann, Mario Wonde und Dominik Patt.
(RLN) Die Regionalligamannschaft des Hamburger SV kam gegen die 1b-Vertretung der Hannover Scorpions am Freitagabend zu einem wichtigen 4:1 (1:0,1:0,2:1)-Erfolg. Wer allerdings aufgrund der tabellarischen Bedeutung der Partie „am Strich“ von einem engen Match ausgegangen war wurde überrascht: nach einem frühen Überzahltor durch Arthur Waschkau kontrollierte der HSV ohne Mühe die Partie und konnte Kräfte für die anschließende Weihnachtsfeier sparen. Erneut Arthur Waschkau, Jonas Behrens und Pascal Heitmann bauten die Führung auf 4:0 aus, ehe den Scorpions, die es über weite Strecken der Partie an Durchschlagskraft und Körperspiel vermissen ließen, wenigstens noch eine kosmetische Ergebniskorrektur gelang.
Durch diesen Erfolg haben die Rautenträger den Abstand zu Rang 5, der nicht mehr für die Qualifikation zur Meisterrunde reicht, auf neun Punkte ausgebaut. Ein weiterer Erfolg am nächsten Freitag gegen Bremerhaven und das erste Saisonziel, das Erreichen der Meisterrunde, dürfte „eingetütet“ sein.
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