IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 11.Januar 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, regionalliga Südwest, regionalliga West und Regionalliga Ost.
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB), die Deutschen Eishockey Liga (DEL), die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) und die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) haben mit Wirkung zum 01.08.2017 eine neue Vereinbarung im gemeinsamen Kampf gegen Doping ratifiziert.
Eine bereits zuvor bestehende ähnliche Vereinbarung des DEB bezüglich der Nationalmannschaften, den beiden professionellen deutschen Eishockey-Ligen und der NADA wurde überarbeitet und auf den neuesten Stand gemäß der aktuellen Anti-Doping-Richtlinien gebracht. Somit wurde die NADA von allen Vertretern des deutschen Eishockeys autorisiert das Kontroll- und Ergebnismanagement zu übernehmen, sowohl für die Nationalmannschaften, die Oberligen und die Nachwuchsligen des DEB als auch für die Profiligen DEL und DEL2. Damit obliegt es ausschließlich der NADA als neutrale Kontrollinstanz die Einhaltung der Anti-Doping-Regularien des gesamten deutschen Eishockeysports zu überprüfen.
Diese gemeinsame Harmonisierung der Rahmenbedingungen aller Parteien im deutschen Eishockey dokumentiert einen weiteren Schritt auf dem positiven Erfolgsweg. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass Doping mit den Grundwerten des Sports, insbesondere mit dem Grundsatz der Chancengleichheit unvereinbar ist und dass die Gesundheit der Athletinnen und Athleten im Vordergrund stehen muss sowie das gute Ansehen der Sportart in der Öffentlichkeit durch Doping nicht gefährdet werden darf. Daher muss Doping im Interesse der Sportlerinnen und Sportler, der Vereine, Verbände, Sponsoren und Anhänger des Eishockeysports mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpft werden.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Mit dieser Vereinbarung wird das gesamte Kontroll- und Ergebnismanagement für den deutschen Eishockeysport an die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) übertragen. Wir haben volles Vertrauen in unser verbandsunabhängiges, professionelles Anti-Doping System.“
Dr. Lars Mortsiefer, Vorstandsmitglied der NADA: „Wir freuen uns über das bedingungslose Engagement für den sauberen Sport. Das deutsche Eishockey bekräftigt damit weiterhin seine Vorreiterrolle unter den Sportverbänden in Deutschland".
Adler Mannheim: Aus 0:2 mach 4:2(DEL) Mit drei Verteidigertoren kamen die Adler im Nachholspiel gegen den ERC Ingolstadt zu einem 4:2-Erfolg. Nach dem frühen 0:2-Rückstand (Tore: Oppenheimer, Irmen) drehten die Adler die Partie im zweiten Drittel mit den Treffern von Marcus Kink, Dominik Bittner und Carlo Colaiacovo. Nikolai Goc besorgte im Schlussdrittel das Tor zum 4:2-Endstand. Mit dem fünften Heimsieg in Folge schieben sich die Adler in der Tabelle wieder an den punktgleichen Kölner Haien vorbei auf Platz drei.
Vier Tage nach dem emotionalen Höhepunkt beim DEL Winter Game hatten die Adler, zurück im Ligaalltag, zunächst so ihre Probleme gegen hellwache Ingolstädter. Thomas Oppenheimer nutzte die erste Chance der Gäste zur 1:0-Führung, eine knappe halbe Minute später bedankte sich Danny Irmen für einen Fehler der Adler im eigenen Drittel mit dem 2:0. Ryan MacMurchys Direktabnahme in der sechsten Minute war zu unplatziert, doch der Schuss des Mannheimer Torjägers bei seinem Comeback nach überstandener Verletzungspause war der Auftakt zu konzentriertem und strukturiertem Spiel.
Carlo Colaiacovo (11. Minute), Luke Adam (17.) und erneut Ryan MacMurchy (20.) prüften Ingolstadts Keeper Marco Eisenhut, der von seinem Trainer Tommy Samuelsson nach dem „zu Null“ in der SAP Arena Anfang Dezember wieder das Vertrauen erhielt. Doch die Mannheimer Versuche waren in den ersten zwanzig Minuten noch nicht zwingend genug.
Die Adler schafften es, die Partie im Mittelabschnitt zu drehen. Doch bezeichnend dafür, dass dazu eine gehörige Portion Arbeit notwendig war, waren die Torschützen. Zunächst fälschte Kapitän Marcus Kink einen Schlenzer von Mathieu Carle zum 1:2-Anschlusstreffer ab (30.), zweieinhalb Minuten später arbeitete Dominik Bittner mit Hilfe des Pfosten und des gegnerischen Keepers die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Und in Minute 35 brachte Carlo Colaiacovo die Blau-Weiß-Roten mit 3:2 in Führung. Für den 33 Jahre alten Verteidiger war es der sechste Treffer im elften Spiel.
Und auch im dritten Drittel war ein Verteidiger zur Stelle: Nikolai Goc machte mit seinem Schlenzer zum 4:2 in der 49. Minute alles klar. Die Gäste prüften zwar Adler-Keeper Dennis Endras noch einige Male, doch die Hausherren ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Auch gegen sechs Ingolstädter Feldspieler in den letzten neunzig Sekunden ließen die Adler nichts mehr anbrennen.
Rote Teufel Bad Nauheim: Derby-Wochenende Teil drei: Heimspiel gegen Kassel bereits um 16.30 Uhr(DEL2) Am kommenden Wochenende bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim das dritte Hessenderby-Wochenende der Saison mit den Spielen am Freitag in Frankfurt und am Sonntag zuhause gegen Kassel. Hierbei bitte aus gegebenen Anlass beachten, dass die Anfangszeit der Partie gegen die Huskies auf 16.30 Uhr vorverlegt wurde - also auf eine familienfreundliche Uhrzeit am Nachmittag. Karten für dieses Match sind nach wie vor online, morgen von 16 bis 19 Uhr sowie am Sonntag ab 12.30 Uhr in der Geschäftsstelle erhältlich.
Eispiraten Crimmitschau: Harter Arbeit sollen Punkte folgen / Sachsenderby in Dresden - Heimspiel gegen Kaufbeuren(DEL2) "Die Jungs arbeiten hart!", sagte Eispiraten-Trainer John Tripp im Vorfeld des kommenden Punktspielwochenendes. Geht es nach dem 39jährigen Coach, sollen der harten Arbeit in den beiden anstehenden Begegnungen nun auch wichtige Punkte folgen. Dabei gastieren die Westsachsen am Freitag (13.01.2017 - 19:30 Uhr) zunächst bei den rivalisierten Dresdner Eislöwen. Am Sonntag (15.01.2017 - 17:00 Uhr) empfangen die Eispiraten dann den ESV Kaufbeuren im Crimmitschauer Sahnpark.
Sowohl die Mannschaft als auch die Fans der Eispiraten Crimmitschau fiebern bereits jetzt dem anstehenden Sachsenderby am Freitag (13.01.2017 - 19:30 Uhr) gegen die Dresdner Eislöwen entgegen. Die Partie zwischen den beiden sächsischen Rivalen verspricht einmal mehr Hochspannung, Emotionen und Leidenschaft auf den Zuschauerrängen und auf der Eisfläche. Dabei geht es für die Westsachsen nicht nur um Prestige, sondern auch um ganz wichtige Zähler. Diese sollen am Freitag Lohn für die harte Arbeit unter John Tripp sein. Der deutsch-kanadische Trainer arbeitete mit seinem Team zuletzt sehr konzentriert und durfte gegen Frankfurt folgerichtig seinen ersten Heimsieg als Eispiraten-Coach feiern. Diesen positiven Schwung gilt es nun mit in das Sachsenderby bei den Eislöwen zu nehmen. Denn momentan nehmen die Eispiraten noch den letzten Platz in der DEL2-Tabelle ein.
Doch auf die Eispiraten kommt am Freitag kein leichtes Unterfangen zu. Die Dresdner Eislöwen belegen zurzeit den 3. Rang und sind das zweitbeste Heimteam der Liga. Die Mannschaft von Bill Stewart konnte ihre letzten acht Spiele vor heimischen Publikum allesamt für sich entscheiden, sieben davon nach 60 Minuten. Zudem stellen die Landeshauptstädter eine der besten Offensiven der DEL2. Ganze 111 Tore erzielten die Dresdner in dieser Spielzeit. Einen großen Anteil daran hat Brendan Cook. Der Kanadier war in bislang 35 Partien für 22 Tore verantwortlich und avancierte somit zum Topscorer des Tabellendritten. Doch auch auf Arturs Kruminsch (8 Tore, 20 Vorlagen) und Ex-Eispirat Alexander Höller (11 Tore, 16 Vorlagen), welche aus dem Dresdner Offensivspiel kaum wegzudenken sind, müssen die Verteidiger der Westsachsen acht geben. Für noch mehr Torgefahr soll nun außerdem Juuso Rajala sorgen, der nach einem spektakulären Spielertausch in der DEL2 ab sofort für die Eislöwen auf Punktejagd geht. Bislang war der 28 Jahre alte Finne für den EC Bad Nauheim aktiv und machte mit 40 Scorerpunkten aus 32 Spielen auf sich aufmerksam. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem konzentrierten Defensivverhalten wollen die Eispiraten den offensivstarken Eislöwen allerdings die Stirn bieten. Nach den Erfolgen gegen Spitzenreiter Bietigheim und dem Ligazweiten Frankfurt wollen die Underdogs aus Westsachsen an diesen Leistungen anschließen und den Sieg gegen ein weiteres Top-Team der Liga erringen.
Am Sonntag (15.01.2017 - 17:00 Uhr) kommt es im Kunsteisstadion Crimmitschau dann zum Aufeinandertreffen mit dem ESV Kaufbeuren. Nach dem vergangenen 3:2-Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt wollen die Eispiraten den nächsten Sieg vor eigenem Publikum einfahren. Doch mit den Buron Jokers kommt ein extrem formstarker Gegner in den Sahnpark. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann konnte fünf ihrer letzten sechs Spiele gewinnen. Unter anderem auch gegen den Ligaprimus Bietigheim, welchen man mit 3:0 in die Knie zwang. Somit erarbeiteten sich die Bayern mit dem 6. Rang einen direkten Playoff-Platz. Dafür macht man im Ostallgäu allen voran Torhüter Stefan Vajs verantwortlich. Der 28jährige Schlussmann der Kaufbeurer kann zahlreiche Spitzenwerte aufweisen und gehört ebenso wie Eispirat Ryan Nie zu den stärksten Goalies der DEL2. So stellen die Buron Jokers mit lediglich 84 Gegentreffern nach Bietigheim die zweitbeste Defensive der Liga. Mit nur 91 eigens erzielten Toren haben die Kaufbeurer jedoch auch die drittschwächste Offensive. Topstürmer der Schwaben ist der Kanadier Brandon Gracel. Mit 15 Toren und 18 Assists entwickelte er sich in der laufenden Spielzeit zum Topscorer des ESVK. Jere Laaksonen (6 Tore, 25 Assists) und Joona Karevaara (10 Tore, 14 Assists) zählen außerdem zu den punktbesten Angreifern der Bayern. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, der Unterstützung der eigenen Fans sowie Leidenschaft, Kampfgeist und Emotionen wollen die Schützlinge von John Tripp den kompakten Buron Jokers aber Einhalt gebieten und die drei Punkte im Sahnpark behalten.
Dresdner Eislöwen: Nachgefragt bei Neuzugang Juuso Rajala(DEL2) Im Rahmen eines Pressetermins stellte sich Eislöwen-Neuzugang Juuso Rajala am Mittwoch den Medienvertretern vor. Dabei setzten die Verantwortlichen auf die Unterstützung von Ville Hämäläinen, der aufgrund seiner Verletzung derzeit noch nicht auf dem Eis aktiv mitwirken kann, allerdings als Übersetzer tätig wurde.
Seit Montag weilt Juuso Rajala in Dresden. Nach Sachsen gereist ist der 28-jährige Finne nach der kurzfristigen Vertragsauflösung mit Bad Nauheim mit seiner Freundin Eevi, die ihren Partner bis zum Saisonende vor Ort unterstützen wird. Für Rajala stellt Dresden – unter Berücksichtigung einer knapp zweiwöchigen Leihe in die zweite schwedische Liga in der letzten Saison – erst die dritte Station außerhalb Finnlands dar. Geboren in Tampere, war Rajala in seiner Heimat zuletzt für Kouvola und Tampere aktiv.
…über seinen Wechsel nach Dresden: „Es ist natürlich eine schwere Entscheidung, in der Saison den Verein zu wechseln. Aus meiner Sicht war es jedoch ein wichtiger Schritt. Ich bin froh, dass mir die Verantwortlichen in Bad Nauheim entgegengekommen sind. Schon in den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Ich fühle mich in Dresden gut aufgehoben.“
…über seine Stärke: „Wenn ich es selbst entscheiden kann, übernehme ich gern die Rolle des Spielmachers. Meine Stärke liegt ganz klar in der Offensive. Dort will und werde ich den Jungs helfen.“
...über den Fakt des überzähligen Importspielers: „Jeder weiß, wie sich die Situation darstellt. Ich bewerte es positiv, denn es motiviert zusätzlich, in jeder Trainingseinheit alles zu geben. Wir wollen schließlich alle spielen. Diese Art von Konkurrenzkampf kann nur gut für das gesamte Team sein.“
…zum Eishockeysport in Deutschland: „Natürlich braucht man immer Zeit, um sich an ein neues System zu gewöhnen. Ich mag allerdings die Art und Weise, wie in der DEL2 gespielt wird. Es ist komplett anders als in Finnland, aber ich fühle mich mit meiner Spielweise sehr wohl und kann mich gut einfügen.“
…über die Zielsetzung DEL: „Ich denke, dass ich in meiner Karriere noch ein paar Jahre vor mir habe. Natürlich will ich immer auf dem höchsten Level spielen und in meiner Entwicklung nicht stagnieren. Über das Thema DEL denke ich nicht täglich nach. Es ist doch so: Was passiert, das passiert. Es ist wichtig, zu 100 Prozent mit den Gedanken bei der aktuellen Aufgabe zu sein.“
…über seine neue Heimat: „Ich mag die Stadt Dresden sehr. Es gibt unglaublich viele tolle Ecken. Davon konnten wir uns schon im Sommer überzeugen, als wir mit Bad Nauheim in Dresden unser Vorbereitungscamp absolviert haben.“
Aufeinandertreffen der Überraschungsteams am Freitag in Freiburg(DEL2) Es ist ein ganz besonderes Eishockeyspiel, das am Freitagabend um 19.30 Uhr in Freiburg stattfindet: Der EHC Freiburg und der EHC Bayreuth sind Tabellennachbarn und gelten als Überraschungsteams der DEL2, weil sie forsch um den direkten Klassenerhalt – Platz 10 oder besser – mitspielen. Aufsteiger Bayreuth ist sogar die derzeit stärkste Rückrundenmannschaft. Drei Punkte liegen "Tigers" vor den Südbadenern in der Tabelle. Mit einem Heimsieg könnte das Team von EHC-Coach Leos Sulak jedoch nach Punkten wieder gleichziehen mit den Gästen aus Oberfranken.
Dass die Wagnerstädter munter im Kampf um die (Pre-) Playoff-Ränge mitmischen, hatte wohl kein Experte vor Saisonbeginn geglaubt. Umso besser ist derzeit die Stimmung im Lager der Gäste vom Roten Main, deren punktbeste Stürmer Ivan Kolozvary (33 Punkte) und Ex-Wolf Michal Bartosch (31) sogar den Weg aus der Oberliga in die DEL2 mit dem Team bestritten – so ähnlich wie es ein Jahr zuvor zahlreiche Cracks im Freiburger Kader taten.
Hinter den beiden Top-Stürmern sorgen auch Akteure wie der AHL-erfahrene Center David Wohlberg oder Abwehr-Routinier Jozef Potac für Torgefahr. Zwischen den Posten entschieden sich Teammanager Dietmar Habnitt – ein ehemaliger Freiburger - und Coach Sergej Waßmiller für den erfahrenen Tschechen Tomáš Vošvrda, der das Vertrauen in ihn mit starken Leistungen und einem Gegentorschnitt von 2,85 Treffern zurückzahlt.
Nach der defensivstarken Leistung gegen Kassel (3:0) werden die Wölfe auch am Freitag wieder alles aufbieten müssen, um den derzeit sehr formstarken Gästen Paroli bieten zu können. Dabei könnte es auch auf Torhüter Lukas Mensator ankommen, dem EHC-Trainer Sulak gegen Kassel eine "sehr gute Leistung attestierte", da "er sehr sicher aufgetreten ist und nur wenige Abpraller zugelassen hat". Verzichten muss Sulak auf Verteidiger Milos Vavrusa und Routinier Tobias Bräuner.
Am Sonntag um 17 Uhr gastiert der EHC Freiburg dann bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser. Beide Partien des Wochenendes werden live auf www.sprade.tv übertragen. Tickets für das Freiburger Heimspiel gibt es am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße und bis zum Spieltag online auf https://tickets.ehcf.de.
ESV Kaufbeuren: Freitag und Dienstag Heimspiel in der Sparkassen Arena / Die Gegner am Berliner Platz sind Heilbronn und Bad Nauheim - Sonntag in Crimmitschau(DEL2) Kaufbeuren gleich wieder drei Spiele binnen fünf Tagen auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren um 19:30 Uhr die Heilbronner Falken in der Sparkassen Arena. Am Sonntag führt der Spielplan der DEL2 die Joker dann nach Crimmitschau, wo um 17:00 Uhr gegen die Eispiraten gespielt wird. Am Dienstag um 19:30 Uhr steht dann schon das nächste Heimspiel auf dem Plan. Gegner ist der EC Bad Nauheim.
Tickets für die Heimspiele gegen Heilbronn und Bad Nauheim können online unter tickets.esvk.de, in der Geschäftsstelle des ESV Kaufbeuren sowie in allen weiteren Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen vor dem Spiel erworben werden.
ESVK Trainer Andreas Brockmann muss verletzungsbedingt weiter auf Matthias Bergmann und Florian Ketterer verzichten. Ob Simon Schütz, Christoph Kiefersauer und Marc Schmidpeter für den ESVK auflaufen werden, wird sich erst nach dem Auswärtsspiel unseres Partnerclubs ERC Ingolstadt am heutigen Abend in Mannheim entscheiden.
Die Heilbronner Falken mit Trainer Fabian Dahlem stehen aktuell mit 37 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. In den letzten fünf Partien konnten die Falken insgesamt elf Punkte ergattern und haben dadurch auch wieder Tuchfühlung auf die Pre-Playoff-Plätze aufgenommen. Die Eispiraten aus Crimmitschau stehen trotz des Trainerwechsels von Chris Lee zu John Tripp mit 33 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der Liga. Aber gerade im eigenen Stadion sind die Westsachsen immer wieder für Punkte gut. Am letzten Spieltag wurden zum Beispiel der Tabellenzweite Löwen Frankfurt mit 3:2 Niedergekämpft. Der EC Bad Nauheim steht mit 45 Punkten und mit einem Spiel mehr auf dem Buckel wie die Konkurrenz, auf dem undankbaren elften Tabellenplatz der DEL2. Am vergangen Wochenende konnte die Mannschaft von Trainer Petri Kujala ihre Niederlagenserie beenden und feierte ein Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen in Bietigheim und zu Hause gegen Rosenheim. Auch auf dem Transfermarkt wurden die Kurstädter nochmals aktiv. Der finnische Top-Scorer Juuso Rajala verließ die Roten Teufel in Richtung Ligakonkurrent Dresdner Eislöwen, dafür wurden aber der Kanadier Charlie Sarault aus der Slowakei vom HC Banska Bystrica sowie der Deutschkanadier Steve Slaton vom DEL Club Bremerhaven verpflichtet.
Deggendorfer SC startet ins letzte Hauptrundenwochenende
(OLS) Bevor der Deggendorfer SC in der kommenden Woche
in die Meisterrunde mit den ersten acht Teams der Oberliga Süd startet,
muss die Mannschaft von Trainer John Sicinski noch zwei Mal ran.
Der erste Gegner am kommenden Freitag sind die Blue Devils Weiden. Die
Oberpfälzer befinden sich aktuell mit dem DSC und dem EC Peiting im
Dreikampf um den vierten Tabellenplatz in der Oberliga Süd, wodurch
direkte Duelle der Teams umso wichtiger werden. Die Deggendorfer
können gegen die Blue Devils in dieser Saison eine makellose Bilanz
vorweisen. So konnten die DSC-Cracks bereits zwei Mal in der
Hans-Schröpf-Arena in Weiden als Sieger hervorgehen (beide Male mit
3:4) und auch im Heimspiel zeigten die Deggendorfer den blauen Teufeln
die Grenzen auf. Mit 5:1 schickte der DSC die Oberpfälzer damals
wieder nach Hause und auch den vierten Vergleich will die
Sicinski-Truppe in dieser Saison für sich entscheiden. Allerdings sind
die Weidener nicht zu unterschätzen. Mit Ales Jirik haben die Blue
Devils einen Spieler im Kader, der in dieser Saison bereits die
50-Punkte-Marke geknackt hat. Auch Kontingentspieler Matt Abercrombie
weiß zu überzeugen. Der vor der Saison aus Halle gekommene Stürmer
traf in 30 Spielen bisher 21 Mal für die Weidener und konnte 22
weitere Treffer vorbereiten. Augen auf also für die Deggendorfer
Abwehr, die wohl an diesem Wochenende noch ohne Lukas Stettmer
auskommen muss. Der junge Verteidiger laboriert immer noch an einer
Gehirnerschütterung. Auch Stefan Ortolf wird noch nicht zur Verfügung
stehen. Der Stürmer arbeitet bereits an seinem Comeback und hofft,
sobald wie möglich wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können.
Spielbeginn in der Deggendorfer Eissporthalle ist um 20 Uhr.
Am Sonntag geht es für den DSC zum aktuellen Tabellenletzten, dem EHV
Schönheide. Um die Sachsen gab es in dieser Saison bereits einigen
Wirbel. Zunächst zogen sich die Wölfe aus dem Spielbetrieb der
Oberliga Süd zurück und stellten einen Insolvenzantrag. Doch nur knapp
eine Woche später kehrten die Schönheidener wieder zurück in den
Spielbetrieb und kündigten an, bis Saisonende in der Liga bleiben zu
wollen. Mittlerweile waren aber bereits erste Leistungsträger
abgewandert, wie z.B. Torhüter Patrick Glatzel (Sonthofen), Milan
Kostourek (Peiting) und Tomas Vrba (Waldkraiburg). Dennoch stellten
sich die Sachsen dem Abenteuer und treten in der restlichen Saison mit
einem Rumpfkader an. Mit teilweise nur zwölf oder dreizehn Spielern
traten die Schönheidener bei ihren Spielen an und konnten dennoch
überzeugen. Bestes Beispiel dafür war der Auswärtssieg mit 2:3 nach
Verlängerung beim Spitzenteam aus Bad Tölz. Auch im Heimspiel gegen
die Höchstadt Alligators konnten die Sachsen einen Erfolg vorweisen.
Mit 3:1 schickten die Wölfe die Franken wieder nach Hause und machten
deutlich, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen ist. Ein schwieriges
Spiel wartet zum Hauptrundenabschluss im Erzgebirge auf den DSC.
Dennoch spricht die Bilanz für die Deggendorfer Kufencracks. Drei Mal
traten sie in dieser Saison gegen den EHV an und drei Mal gingen sie
als Sieger vom Eis. Spielbeginn in Schönheide ist um 17 Uhr.
Wie es in der Meisterrunde dann für die Sicinski-Truppe weitergeht,
steht auch schon fest. Der DSC startet am Freitag zunächst auswärts,
ehe man dann am Sonntag sein erstes Heimspiel bestreitet. Der
komplette Spielplan wird kommende Woche vom DEB veröffentlicht.
Wölfe Schönheide gewinnen Nachholspiel in Bad Tölz(OLS) Mit einer wahren Energieleistung hat der EHV Schönheide 09 am Dienstagabend vor
551 Zuschauern in der Hacker-Pschorr-Arena das Nachholspiel beim Tabellenzweiten
der Oberliga Süd, den Tölzer Löwen, verdient mit 3:2 (1:0, 0:0, 1:2, 1:0) nach
Verlängerung gewonnen. Alexander Seifert und Dennis Gulda brachten die Wölfe
zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung, ehe die Hausherren ausgleichen konnten und
Bruce Becker dem EHV 09 in der dritten Minute der Overtime den Zusatzpunkt
sicherte.
Erneut mit einem Minikader von 13 Feldspielern und 2 Torhütern sind die Wölfe am
Dienstag zum Nachholspiel nach Bad Tölz angereist. Mit dabei waren erstmals
überhaupt Torhüter Konstantin Kessler und Stürmer Gregor Kubail, sowie, bei seinem
zehnten Einsatz für den EHV 09, Verteidiger Erik Hoffmann vom Kooperationspartner
Lausitzer Füchse und der wiedergenesene Verteidiger Adrian Sanwald. Dafür musste
der EHV 09 aber auf Adam Schusser (Magen-Darm-Infekt) und berufsbedingt auf
Julius Michel verzichten. Zudem fehlten verletzungsbedingt auch wieder Robert Horst,
Silas Abert und Richard Zerbst.
Bei den Wölfen stand dann auch Weißwassers Leihgabe Konstantin Kessler im EHVGehäuse,
während Stammkeeper Florian Neumann eine verdiente Pause erhielt. Von
allen Umständen unbeeindruckt fanden die Wölfe besser in die Partie und gingen
bereits nach 125 gespielten Sekunden durch Alexander Seifert mit 1:0 in Führung.
Dieser knappe Vorsprung sollte sehr lange anhalten, da der EHV 09 geschickt
verteidigte und auch Konstantin Kessler eine starke Leistung zeigte. Gefährlich wurde
es für die Wölfe vor allem in den Unterzahlsituationen, welche sich mit zunehmender
Spielzeit merkwürdigerweise immer mehr häuften. So überstand Schönheide schon im
Mittelabschnitt drei Powerplays der Tölzer Löwen unbeschadet und auch im dritten
Drittel hatten die Wölfe in Sachen Strafzeitenverteilung auch nicht gerade den
Unparteiischen auf ihrer Seite. Spürbar wurde dies spätestens nach dem 2:0 (50.) von
Dennis Gulda. Nur 13 Sekunden später wurde Gregor Kubail auf die Strafbank
beordert und nur weitere 11 Sekunden später musste Dennis Gulda mit einer Fünf-
Plus-Spieldauerstrafe wegen eines Bandenchecks vom Eis. Davon profitierten natürlich
die Hausherren und kamen mit zwei Mann mehr auf dem Eis durch Florian Strobl (51.)
zum 2:1-Anschlusstreffer. Mit Kampf und Einsatz konnten die Wölfe bis 44 Sekunden
vor dem Ende der regulären Spielzeit den knappen Vorsprung halten, ehe die
Gastgeber dann doch noch zum schmeichelhaften 2:2-Ausgleich kamen. Doch die
tapfer kämpfenden Wölfe schlugen in der Overtime zurück und holten sich durch den
Treffer von Bruce Becker den verdienten Zusatzpunkt.
VER Selb: Hauptrundenabschluss mit besonderem Reiz(OLS) Das letzte Wochenende der Hauptrunde steht an. Ein Punkt fehlt unseren Wölfen, um vom ersten Platz in die Meisterrunde zu starten. Den Abschluss machen zwei Derbys gegen Regensburg und in Weiden. In der WölfeVorschau blicken wir mit unserem Coach, Henry Thom, auf beide Topspiele und schielen schon einmal in Richtung Meisterrunde.
Auf das vergangene Wochenende kann man sehr zufrieden zurückblicken. Sechs Punkte und 12:2 Tore gab es gegen den EHV Schönheide 09. Keine Selbstverständlichkeit, findet der Trainer.
„Schönheide spielt als Mannschaft seit dem Trainerwechsel deutlich geschlossener. Das sieht nur auf dem Papier vermeintlich einfach aus. Unsere Köpfe haben mitgespielt, wir waren fokussiert und haben dementsprechend gepunktet. Das waren, auch im Hinblick auf die Meisterrunde, ganz wichtige Punkte. Denn um Meister zu werden, zählt jeder Punkt!“ Vor allem, wenn man sich die anstehenden Aufgaben vor Augen führt.
Denn am letzten Wochenende der Hauptrunde warten zwei ganz harte Brocken auf uns, die nicht einfach nur ganz normale Hauptrundenspiele sind.
„Das die Partie gegen den EV Regensburg ihren ganz eigenen Reiz hat, ist doch klar. Es sind zwei Topmannschaften, die sich bisher drei Duelle auf höchstem Niveau geliefert haben. Bisher haben wir immer einen Weg gefunden, die Partien für uns zu entscheiden (3:2 n.V.; 4:2; 4:3). Und auch im vierten Duell wollen wir die Punkte im Vorwerk behalten. Das wird eine enge, harte und hochklassige Partie mit absolutem PlayOff-Charakter!“
Und nicht nur der Einsatz am Freitag zuhause gegen Regensburg hat das gewisse Extra.
Denn die Vorrausetzungen zum Derby in Weiden sind ähnlich. In den drei Matches bisher gingen unsere Wölfe jeweils als Sieger vom Eis (3:2 n.V.; 8:3, 6:3).
„Weiden hat etwas an Konstanz verloren, vor allem in der Defensive. Einige Spieler haben in letzter Zeit bei Ihnen gefehlt. Die individuelle Klasse in der Mannschaft ist aber sehr hoch, vor allem vorne. Sie spielen unangenehm, lauern auf Konter und haben die Leute, die das gnadenlos ausnutzen können. Zudem spielen Sie zuhause, es ist das letzte Spiel der Hauptrunde und da kommt der Tabellenführer und Nachbar – auch dieses Spiel wird alles mitbringen, was man sich wünscht!“
Mit dem Derby in Weiden ist die 1,5-fach-Runde dann also Geschichte. Ab Freitag, dem 20. Januar, beginnt dann die sogenannte Meisterrunde, die wir gegen den Deggendorfer SC um 20:00 Uhr in der NETZSCH-Arena eröffnen werden. Tickets für die Partie können ab sofort online gebucht, oder in der Geschäftsstelle gekauft, werden. Auch der zweite Spieltag ist bereits terminiert. Am Sonntag, 22. Januar, geht’s für uns an den Gutenbergweg nach Landshut. Wann diese Partie angepfiffen wird, ist noch nicht bekanntgegeben worden. Der offizielle Spielplan wird am Montag durch den DEB veröffentlicht.
Der Modus sieht folgendermaßen aus. Die Plätze 1-8 der Hauptrunde spielen unter Mitnahme aller bisher gesammelten Punkte den Meister der Oberliga Süd aus. Jeder gegen Jeden, je einmal zuhause und einmal auswärts. Die letzte Partie der Meisterrunde wird am 05. März über die Bühne gehen. Wer nach diesen 14 Spielen an der Spitze der Tabelle steht, ist Meister der Oberliga Süd. Die Abschlusstabelle ist somit gleichbedeutend mit der Setzliste für die PlayOffs. Den gesamten Modus der beiden Oberligen sowie die Verzahnung mit der Bayernliga findet Ihr unter http://www.verselb.de/die-oberliga-201617/.
Unserem Trainerteam stehen alle Mann zur Verfügung. Zwar hat sich die Grippewelle noch nicht ganz aus der Kabine verabschiedet, fürs Wochenende melden sich bisher jedoch alle fit.
(OLS) Die letzten beiden Oberliga-Hauptrunden-Partien stehen an und der EHC Waldkraiburg empfängt dazu am Freitag um 19:45 Uhr die EV Lindau Islanders in der Raiffeisen Arena. Am Sonntag reist das Team von Löwen-Coach Rainer Zerwesz dann zum EC Peiting, gegen den man in dieser Saison weder gewinnen, noch überhaupt ein Tor erzielen konnte (Beginn: 18:00 Uhr).
Der Playoff-Zug der Oberliga Süd ist für den EHC Waldkraiburg gerade abgefahren und die Löwen sitzen am gegenüberliegenden Bahnsteig mit dem Kaffee in der Hand. So schön dieses Bild auch klingt, umso trauriger ist es, dass man es in der Premierensaison nach über 24 Jahren den Sprung unter die ersten Acht der dritthöchsten Spielklasse nicht geschafft hat. Laut Löwen-Trainer Rainer Zerwesz ist man aber nicht niedergeschlagen, denn man sei mit einem Bayernliga-Kader angetreten und hat das, was man vorhatte, nämlich die Großen ein wenig zu ärgern, durchaus hinbekommen und sich teuer verkauft. „Die Enttäuschung hält sich in Grenzen. Wir waren das ganze Jahr nicht Achter, haben aber um den achten Platz mitgespielt. Darum war es schon eine erfolgreiche Saison“ so Zerwesz, der am Dienstag seinen 48. Geburtstag gefeiert hat. Zwar sei es nun für einen Sportler schwierig, an die Leistungsgrenze zu gehen, wenn es um nichts mehr geht, aber dennoch fordert er von seinem Team genau das. „Wir wollen mit zwei guten Leistungen in die Zwischenrunde gehen, denn das ist ja auch eine Kopfsache jetzt“ erklärt Zerwesz. Und diese Zwischenrunde soll auch erfolgreich gestaltet werden. „Das Ziel ist mindestens das Halbfinale, denn wir wollen, dass der EHC Waldkraiburg auch im nächsten Jahr in der Oberliga spielt.“
Dass dies gelingt, muss man in der Zwischenrunde, in der die letzten vier der Oberliga mit den besten acht der Bayernliga in zwei Sechsergruppen spielen, mindestens Platz vier in der jeweiligen Gruppe erreicht werden. Nur die vier Teams beider Gruppen, also acht Mannschaften qualifizieren sich für das Playoff-Viertelfinale um die bayerische Meisterschaft. Wer dann den Sprung ins Halbfinale schafft, ist automatisch für die Oberliga 2017/ 2018 qualifiziert. Zuvor aber steht das letzte Oberliga-Wochenende auf dem Programm, als Testphase für die Playoffs um die bayerische Meisterschaft quasi, doch kommt mit Lindau und Peiting nicht gerade die Laufkundschaft zu den Löwen.
Lindau ist mit 33 Punkten zehnter und hat zwei Zähler Rückstand auf den Achten Sonthofen. Das Team von Dustin Whitecotton ist also noch nicht raus dem Rennen und will am Ticketschalter noch die Karte für die Playoffs lösen. Dafür soll Waldkraiburg am Freitag geschlagen werden und Selbstvertrauen ist auch da, denn zuletzt gewann man gegen Peiting mit 7:6 in der Verlängerung. Gegen den EHC gewann der EVL in der Saison schon einmal in der Verlängerung, einmal im Penaltyschießen. Einmal mussten die Islanders sich in der Verlängerung den Industriestädtern geschlagen geben. Wie auch schon in der Bayernliga sind auch die Duelle in der Oberliga immer eng, spannend und umkämpft- die Zuschauer werden also in jedem Fall auf ihre Kosten kommen und gerade auch weil es möglicherweise das vorerst letzte Oberliga-Heimspiel werden kann, hofft man bei den Löwen auf die volle Unterstützung von den Rängen. „Gerade unseren Fans muss man ein Riesen-Kompliment machen“ so Coach Zerwesz. „Es war von Beginn an klar, dass es schwer wird und sie wurden auch nicht mehr so mit den Siegen verwöhnt wie in den Jahren zuvor. Trotzdem haben sie uns immer die Treue gehalten und ich hoffe natürlich, dass das auch am Freitag gegen Lindau so ist“ so der 48-Jährige.
Personell muss Rainer Zerwesz aber umbauen: Björn Linda ist an diesem Wochenende aus Studiengründen nicht dabei und schreibt Prüfungen- dies war bereits im Sommer besprochen. Außerdem kann Daniel Hilpert nicht dabei sein. Daniel Hämmerle wird erst kommende Woche wieder das Training aufnehmen können, die Langzeitverletzten Martin Führmann und Lukas Wagner fehlen ebenfalls. Dennoch ist es aber ein Heimspiel und die Löwen wollen mit ihren tollen Fans im Rücken die Zähne zeigen, ehe es am Sonntag zum Tabellenvierten Peiting geht, gegen den in dieser Saison weder gewonnen, noch ein Tor erzielt werden konnte.
Crocodiles Hamburg starten in die Meisterrunde - Icefighters Leipzig erster Gegner in Hamburg(OLN) Zu schön um wahr zu sein. Die Crocodiles Hamburg belegen nach Abschluss der Hauptrunde einen tollen vierten Tabellenplatz. Keiner der Verantwortlichen hätte dies vor der Saison für möglich gehalten. Als Lohn für die überzeugenden Leistungen, haben sich die Hamburger für die Meisterrunde mit den besten acht Teams der Oberliga Nord qualifiziert. Ab Freitag werden in einer Einfachrunde, mit Hin- und Rückspiel, die Platzierungen für die Playoffs und Pre-Playoffs ausgespielt. Das bedeutet für die Krokodile 14 Topspiele in Folge. Und Kapitän Christoph Schubert hat das Ziel klar formuliert: Man will am Ende der Meisterrunde mindestens Platz sechs und somit die direkte Playoff-Qualifikation erreichen! Die Ausgangslage mit Platz vier und zehn Punkten Vorsprung auf die Icefighters Leipzig auf Platz sieben ist hervorragend.
Einen ersten großen Schritt können die Crocodiles gleich im ersten Spiel der Meisterrunde machen. Am Freitag um 20 Uhr werden sich eben jene Icefighters Leipzig im Eisland Farmsen den Crocodiles und ihren lautstarken Fans stellen. Die Sachsen konnten sich als Tabellensiebter für die Meisterrunde positionieren und haben von dort aus alle Möglichkeiten, sich direkt für einen Playoff Platz zu qualifizieren. In den zurückliegenden Duellen gegen die Top 8 der Liga wurden sie sechsmal mit nur einem Tor Differenz geschlagen. Es hätte mit ein wenig mehr Fortune eine durchaus bessere Ausbeute werden können. Die Hamburger werden ihren Kontrahenten mit Sicherheit nicht unterschätzen, auch wenn dieser weder im Angriff noch in der Verteidigung herausragende Werte hat. Lediglich Torwart Patrik Cerveny gehört mit einer Fangquote von 92,1% zu den Topspielern der Liga und liegt in dieser Wertung nur einen Platz hinter Croco-Torwart Kai Kristian (92,2%). Die "Eiskämpfer" überzeugen in den Spielen vor allem durch ihre Geschlossenheit und ihren Kampfgeist, der es den Gegnern immer wieder schwer macht. Das mussten auch die Crocodiles in den bisherigen beiden Spielen erfahren. Im ersten Duell gewann man erst durch ein fantastisches Schlussdrittel mit 8:2 und in Leipzig sicherte man sich den Sieg erst im Penaltyschießen. Natürlich wollen die Gastgeber, die erstmalig in dieser Saison mit Kapitän Schubert gegen die Icefighters spielen werden, erneut siegreich vom Eis gehen, um weitere Punkte zu sammeln und um den Abstand zu den Pre-Playoff-Plätzen 7 und 8 zu vergrößern. Vielleicht klappt es erneut mit dem starken Powerplay der Hanseaten, das gegen Leipzig in vier von acht Überzahlsituationen erfolgreich war. Auch Topstürmer Brad McGowan dürfte sich auf das Spiel am Freitag freuen. In den beiden Aufeinandertreffen der Hauptrunde konnte der Kanadier neun Scorerpunkte verbuchen. Voller Vorfreude sind auch die Hamburger Fans, die sich bereits an die 1800 Karten gesichert haben. Die restlichen Tickets gibt es im Onlineshop ( https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles ) und allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Bereits am Sonntag folgt das womöglich schwerste Spiel der Meisterrunde. Das Team von Trainer Andris Bartkevics reist in den Westen der Republik und trifft in der Gysenberghalle auf den Herner EV. Das Team aus dem Ruhrgebiet hat als Tabellenführer stolze zehn Punkte Vorsprung auf die ärgsten Verfolger aus Tilburg und Duisburg. Vor allem zuhause ist der Ligaprimus nahezu unbesiegbar. Nur die Harzer Falken konnten dort am siebten Spieltag in der Verlängerung gewinnen. Es zahlt sich für Herne aus, dass man im Sommer keine großen Veränderungen im Kader vornehmen musste, sondern ein starkes Team punktuell verstärkte. Eine gute Offensive, um die drei Speerspitzen Brad Snetsinger (63 Punkte), Aaron McLeod (57 Punkte) und Sam Verelst (47 Punkte), erhält Rückendeckung von einer sehr starken Verteidigung. Erst 68 Gegentore musste Herne hinnehmen - der zweitbeste Wert der Liga. Wie schwierig es für die Hamburger werden wird, zeigten bereits die beiden vorangegangen Duelle in der Hauptrunde. Zweimal war das Team aus dem Ruhrpott besser und konnte jeweils verdient drei Punkte mitnehmen. Vielleicht kann das gefürchtete Powerplay der Crocodiles, das auch gegen die Topteams der Liga eine starke Quote von 29.0% aufweist, wieder einmal der Schlüssel zum Erfolg sein. Allerdings wird es auch auf diesem Wege nicht einfach das Herner Bollwerk zu knacken. Zum einen ist der HEV mit erst 343 Strafminuten das zweitfairste Team der Liga, zum anderen hält man sich in sehr guten 82,5% der Unterzahlsituation schadlos. Es wird bei den Hamburgern an diesem Tag alles passen müssen, um den Tabellenführer zu bezwingen. (mas)
ESC Wedemark startet gegen Topfavoriten Duisburg in Meisterrunde - Äußerst starke Leistung in der Vorrunde(OLN) „Wir wollten in der dritten Saison nach dem Wiederaufstieg in die Eishockey-Oberliga, um das Erreichen der Play-offs mitspielen und das haben wir bereits heute mit dem Erreichen der Meisterrunde geschafft“, so ESC Sportchef Eric Haselbacher. Mit dem Erreichen des achten Tabellenplatzes haben wir die Pre-Play-offs sicher und darüber hinaus dann auch Heimreicht in dieser „Best of three“ Serie, ehe es in die Play-offs geht.
Jetzt aber in der Meisterrunde müssen sich die Wedemärker, anders als wenn sie in der Qualifikationsrunde gelandet wären, mit den besten Teams der Oberliga-Nord messen. Gleich am Sonntag um 18:30 Uhr im Mellendorfer Eisstadion, empfangen die Wedemärker mit dem EV Duisburg einen der Top-Favoriten gegen den die Trauben in den bisherigen Begegnungen immer sehr hoch hingen. Doch ehe am Sonntag die Duisburger in die Wedemark kommen, muss Coach Dieter Reiss mit seinen Schützlingen zum Auswärtsspiel am Freitag nach Halle reisen.
Schade nur, dass der Einsatz von Björn Bombis (Bauchmuskelzerrung) für das kommende Wochenende noch fraglich ist.
„Bevor wir jetzt in die nächste Phase dieser Saison starten, sollten wir schon darauf stolz sein, dass wir wie geplant schon so früh in der Saison den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter nach oben gegangen sind“, so ESC Vorsitzender Jochen Haselbacher.
Saison 12/13 Wiederaufstieg in die Oberliga, Saison 13/14 Klassenerhalt geschafft. Saison 14/15 Tabellenplatz 13 und danach das sichere Mittelfeld erreicht und jetzt in dieser Saison schon frühzeitig mit dem Erreichen des 8ten Tabellenplatzes die Pre-Play-offs sicher.
„Viel besser kann es nicht laufen“, so Haselbacher, der insbesondere darüber zufrieden ist, dass diese Mannschaft, die in der vergangen Saison doch noch einmal sehr stark verändert wurde, nach anfänglicher Schwierigkeiten jetzt eine glanzvolle Serie hingelegt hat und in den letzten 12 Spielen, 9 mal als Sieger vom Eis ging.
Jetzt in den kommenden sieben Wochen in der Meisterrunde kommt es allerdings knüppelhart, doch wenn das langfristige Ziel darin besteht in der Tabelle weiter zu klettern, müssen die Wedemärker jetzt auch durch diese äußerst harten Wochen durch.
Landsberg Riverkings stellen dem nächsten Tabellenführer ein Bein(BYL) Nachdem das vergangene Jahr mit einem Sieg beim Tabellenführer in Memmingen geendet hatte, konnten die Riverkings auch im neuen Jahr mit einem Sieg gegen den neuen Tabellenführer aus Miesbach starten. Trainer Andreas Zeck konnte wieder drei Reihen aufbieten, musste allerdings Sven Gäbelein in die Verteidigung beordern, damit er sechs Defensivakteuer zur Verfügung hatte. Bereits nach vier Minuten gab es die kalte Dusche für die Gastgeber. Der TEV Miesbach konnte aus einer eigentlich ungefährlichen Situation im Nachschuss die Führung erzielen. Die Riverkings taten sich vor allem in der Anfangsphase sehr schwer mit dem Forechecking der Gäste. Trotzdem erspielte man sich die ein oder andere Chance, scheiterten aber immer wieder an der besten Defensive der Liga und so ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause. Im zweiten Drittel startete der HCL mit einer Überzahlsituation. Marcel Juhasz schickte Daniel Menge auf die Reise in Richtung Tor und dieser versenkte eiskalt (21.) zum Ausgleich. Die Riverkings machten weiter kräftig Druck, ohne jedoch weiter Treffer zu erzielen. Es dauerte bis zur 31. Minute ehe die 852 Zuschauer einen sehenswerten Treffer von Cody Freeman bejubeln konnten. Der Kanadier zog über die linke Seite in das Angriffsdrittel, vernaschte zuerst einen Verteidiger um dann auch noch den Miesbacher Torwart zu verladen. Die Riverkings spielten mit der Führung im Rücken von nun an das schon oft von Trainer Andreas Zeck geforderte „einfache Eishockey“. Markus Kerber nutzte vier Minuten vor dem Ende einen Konter zum 3:1 Endstand. „Wir haben unsere Defensivarbeit in den letzten beiden Spielen sehr gut verbessert. Das sieht man auch gleich an den Ergebnissen. Darauf wollen wir weiter aufbauen“ so ein zufriedener Andreas Zeck im Anschluss an das Spiel.
Am Sonntag mussten hatten die Riverkings ihr „Wintergame“ im Freiluftstadion in Geretsried. Bis zur Pause führte der HC Landsberg mit einem beruhigenden 1:4. Die Treffer erzielten Markus Kerber (9.), Cody Freeman (13.), Timo Hauck (15.) und Marcel Juhasz (16.). Die Begegnung konnte aufgrund eines Lochs im Eis nicht mehr fortgeführt werden und wurde daher abgebrochen. Das Nachholspiel findet am 13.01.2017 statt.
(BLL) Die Abstiegsrunde läuft auf Hochtouren und die Spieler vom ESC Kempten haben nach vier Partien mit drei Niederlagen noch nicht so recht Fuß fassen können. Besser machen können sie es am kommenden Wochenende, wenn sie am Freitag um 20 Uhr beim ESV Burgau zu Gast sind und am Sonntag beim Heimspiel um 18 Uhr gegen den SC Reichersbeuern.
Noch punktlos in der Abstiegsrunde rangieren die Schwaben aus Burgau momentan auf dem letzten Tabellenplatz und auch in der regulären Saison fanden sie sich auf dem vorletzten Rang des Klassements wieder. Nach dem Jahreswechsel begann in den Vorjahren aber immer die Burgauer Zeit, und so wird es für die Sharks ein heißer Tanz. Nachdem die direkte Bilanz der beiden Teams in der aktuellen Saison ausgeglichen ist, beide Teams gewannen jeweils ihr Heimspiel, dürfte auch dieses Kräftemessen knapp hergehen. Mithelfen darf nach seiner Sperre wieder Kemptens Topstürmer Martin Zahora und auch Kapitän Alex von Sigriz ist nach seiner Verletzungspause wieder an Bord. Zwei Spieler die vorne enorm wichtig sind und für die nötigen Tore und die zuletzt fehlende Durchschlagskraft sorgen sollen. Weiter verzichten müssen die Oberallgäuer noch auf Tobi Epp der noch nicht wieder fit ist.
Am Sonntag kommt dann mit dem SC Reichersbeuern ein alter Bekannter an die Iller. Der Heimatverein von Vorstand Martin von Sigriz kam schon in den letzten Jahren regelmäßig zu den Relegationsspielen ins Allgäu. Kurioserweise hat sich der Tabellenletzte der Gruppe 2 zum Abschluss der Vorrunde das Verlieren verordnet. Taktische Maßnahme der besonderen Art von Trainer Beppo Schlickenrieder um Letzter zu bleiben und den weiten Auswärtsfahrten in den Norden zu entgehen. Und so legten die Oberbayern pünktlich zur Abstiegsrunde wieder mit ernsthaftem Eishockey los, nach einer Niederlage in Ulm wurde Forst im Penaltyschießen und Burgau in regulärer Spielzeit deutlich mit 6:2 in die Knie gezwungen. Klassischerweise erwartet die Sharks hier eine sehr körperbetonte Partie, die Reichersbeurer sind bekannt für ihre harte Linie. Zuletzt lief es bei den Allgäuern nicht unbedingt nach Plan, denn auch wenn man von Chancen und Spielanteilen öfter am Drücker war als der Gegner, so war es letztlich die mangelnde Chancenverwertung die der Becherer-Truppe einen Strich durch die Rechnung machte. Bleibt zu hoffen, dass am Wochenende endlich der Knoten platzt und zu den zahlreich erarbeiteten Chancen auch das nötige Quäntchen Glück kommt, dann sind die so wichtigen Punkte durchaus drin.
EC Eppelheim: The Boys are Back in Town(RLSW) Mit dem ersten Heimspiel des Jahres beenden die Eisbären ihre
Auswärtsserie und starten mit dem Knaller gegen den Namensvetter aus
Heilbronn in die dritte Halbrunde.
Mit der abgelaufenen Halbrunde haben die Eisbären die wohl erfolgreichste
der vergangenen Jahre hinter sich und stellen damit das beste Team der
aktuellen Saison. Während man alle Heimspiele für sich entscheiden konnte,
musste man sich nur auswärts den Teams aus Hügelsheim und Heilbronn
unglücklich geschlagen geben, wo man jeweils eine 3-Tore-Führung noch aus
der Hand gegeben hat. Da kommt den Eisbären der kommende Heimspielgegner
gerade Recht, hat man mit den Heilbronner Eisbären doch noch eine Rechnung
offen. Doch der sonst von Sieg zu Sieg eilende Serienmeister kommt
angeschlagen ins Icehouse. Mit der längsten Niederlagenserie seit 7 Jahren
aus 3 Niederlagen in Folge (darunter zwei nach Penaltyschießen) haben die
Unterländer am Wochenende ihre Tabellenführung verloren und sind in der
imaginären Tabelle der zweiten Halbrunde nur auf dem 4. Platz zu finden,
während der ECE dort von Platz 1 grüßt. Dies führt auch zu dem Fakt, dass
das Eisbären-Duell diesmal gar ein Duell von Tabellennachbarn ist, nachdem
beide Teams im letzten Aufeinandertreffen noch 4 Ränge trennten.
Nichts desto trotz geht der Serienmeister als Favorit in das dritte
Eisbären-Duell dieser Saison, nachdem sie sich nicht nur in dieser Saison
zweimal knapp gegen unsere Eisbären durchsetzen konnten, sondern auch seit
16 Duellen nicht mehr gegen uns verloren haben. Nicht zuletzt die starke
Vorstellung in Heilbronn sollte den Gästen Warnung genug sein, die
Icehouse-Bären nicht zu unterschätzen. Die aktuelle Formkurve spricht zwar
für einen Heimsieg, doch ein angeschlagener Serien-Meister wird sicherlich
alles in die Waagschale werfen, auch dieses Duell zu seinen Gunsten zu
entscheiden.
Dinslaken Kobras starten gegen Soest und Grefrath ihre Mission Playoffs(RLW) Nach der knapp verpassten Teilnahme an der Meisterrunde müssen die Kobras nun den Umweg über die Abstiegsrunde nehmen, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Dafür müssen die Giftschlangen Erster oder Zweiter in der Abschlusstabelle werden. Das dass kein Spaziergang wird, dafür sorgen, neben den ebenfalls auf die beiden ersten Plätze favorisierten Teams aus Dortmund und Herford, gerade die vermeintlichen Underdogs Soest, Grefrath und Bad Nauheim, die schon in der Hauptrunde für die eine oder andere Überraschung sorgten.
Los geht es am Freitag, wie gewohnt um 20.00 Uhr, mit dem Spiel gegen die Soester Bördeindianer. Die Dinslakener Hauptrundenbilanz gegen die SEG ist durchweg positiv. Sowohl zu Hause wie auch Auswärts gingen die Kobras als Sieger vom Eis. Allerdings konnten sich die Giftschlangen in der Schlangengrube erst im Penaltyschießen durchsetzen und auswärts mit dem 2:1 Sieg einen denkbar knappen Sieg nach Hause fahren. Somit sollten die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg vorgewarnt sein und werden die Bördeindianer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zumal das von Dieter Brüggemann trainierte Team nach dem 4:3 Heimerfolg gegen Hamm und dem 7:1-Sieg beim Neusser EV mit breiter Brust in die Schlangengrube reisen wird. Vor allem der Soester Offensivabteilung um den Kanadier Adam Klein, Igor Furda und Ernst Reschetnikow, die zuletzt sehr treffsicher war, gilt höchste Aufmerksamkeit. Doch die Dinslakener Verteidigung ist die zweitbeste der abgelaufenen Runde und sollte dieser Aufgabe gewachsen sein. Und vorne wollen Plichta und Co. für die nötige Torgefährlichkeit sorgen, um einen guten Start in die Abstiegsrunde hinzulegen. Ob ihnen das gelingt, wird sich am Freitag zeigen. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt.
Schon am Sonntag geht es für die Kobras in Grefrath weiter, wo sie um 19.30 auf die Phönix der Grefrather EG treffen. Das von Karel Lang trainierte Team schloss die Hauptrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz ab und kassierte im letzten Spiel der Hauptrunde eine deutliche 5:9 Niederlage bei den Bären aus Neuwied. Doch man sollte sich nicht von der Höhe der Grefrather Niederlage und täuschen lassen, denn die Feuervögel reisten mit einem Rumpfkader in die Deichstadt und konnten das Spiel lange offen halten. Nur einen Tag zuvor feierte die GEG einen 4:3 Penaltysieg gegen die Soester EG und bewies, dass der vorletzte Tabellenplatz nichts über Können oder Einsatzwillen aussagt. Davon wissen auch die Kobras ein Lied zu singen. Zwar gingen die Dinslakener in beiden Hauptrundenspielen gegen die Männer von der Niers als Sieger vom Eis, konnten sich mit 3:1 und 4:3 aber jeweils nur knapp durchsetzen. Auch am Sonntag wollen die Kobras ihrer Favoritenrolle gerecht werden und ein mögliches Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen. Dass das kein Selbstläufer gegen defensiv eingestellte und Konterstarke Grefrather sein wird, wissen die Giftschlangen aus den vorangegangen Partien. Da heißt es dann, das eigene Spiel zu machen und geduldig auf die sich ergebenen Torchancen zu warten. Auch die lautstarke Unterstützung, der hoffentlich wieder zahlreich mitreisenden Dinslakener Fans dürfte wieder zum Gelingen beitragen.
Eine Kobra bei den Elchen
Jule Flötgen, eine der Nationaltorhüterinen der deutschen Frauen - Eishockey – Nationalmannschaft, Torhüterin des Frauen – Bunesligaklubs EC Bergkamen und der Männermannschaft der Dinslakener Kobras, verlässt beide genannten Vereine und wechselt mit sofortiger Wirkung nach Schweden zum Traditionsklub HV 71 Jönköpping in die 1. Schwedische Liga.
Der Kontakt zu den Skandinaviern kam durch eine deutsche Nationalmannschaftskollegin zustande. Beide Stammtorhüterinnen des Teams waren zeitgleich verletzt und das Team befand sich in einer Notlage.
Die Nationalmannschaftskollegin schlug den Verantwortlichen die gebürtige Dinslakenerin als mögliche Alternative vor, worauf diese Jule dann zum Probetraining bestellten. „Ich habe wohl nicht so ganz viel falsch gemacht“, scherzt die 25- jährige auf Nachfrage. „Jedenfalls hat man mir umgehend einen Vertrag angeboten“, erinnert sich die sympathische Torfrau.
„Nach kurzer Bedenkzeit habe ich den Schweden mein Ja-Wort gegeben, denn zum einen erhoffe ich mir, mich zum einen in einer der stärksten europäischen Ligen sportlich weiterentwickeln zu können, doch auch auf dem privaten Sektor werde ich Erfahrungen sammeln, die mir wohl verschlossen blieben, würde ich in Deutschland bleiben. Auch meine Persönlichkeit wird sich hoffentlich dadurch weiterentwickeln“.
Den Kobras bleibt Jule als starke Torfrau in gewisser Weise weiterhin erhalten. Sie steht in der Drittelpause als Foto zwischen den Pfosten, wenn das Torwandschießen stattfindet.
Die Kobras wünschen Jule Flötgen einen guten Start im Land der Elche und hoffen, dass all ihre Wünsche dort in Erfüllung gehen.
Grefrather EG startet gegen Dortmund und Dinslaken in die Qualifikationsrunde(RLW) Nachdem der Regionalliga-Aufsteiger ‘Grefrath Phoenix’ am vergangenen Sonntag die Hauptrunde als Tabellenelfter beendet hatte, beginnt für die Blau-Gelben in Kürze die Qualifikationsrunde. Hier spielen die Teams von Rang 7-12 in zehn Begegnungen die letzten beiden Startplätze für die Mitte Februar beginnenden Play-offs um die Meisterschaft aus. Für die vier letztplatzierten Teams der Qualifikationsrunde geht es dann zeitgleich in den Play-downs um den Regionalliga-Klassenerhalt.
„Klassenerhalt!“ So lautet auch das neue von Phoenix-Trainer Karel Lang ausgegebene sportliche Ziel für die Grefrather EG.
Zunächst sind die ‘Feuervögel‘ am Freitagabend, 13.01. um 20.00 Uhr bei den Eisadlern aus Dortmund zu Gast. Die Ruhrstädter waren nach einem Radikal-Umbruch im Team ausgezeichnet in die Saison gestartet, schließlich aber doch noch bis auf Rang 9 zurückgefallen. Als großes Manko erwies sich dabei mit nur 64 erzielten Treffern die mangelnde Torausbeute. Lediglich das Schlusslicht aus Bad Nauheim erzielte im Saisonverlauf weniger Tore als die Dortmunder. Dafür konnte sich Thomas Schmitz, der Trainer der Eisadler meist auf eine sehr solide Defensive verlassen.
Am Freitagabend geht die GEG einmal mehr als Außenseiter ins Rennen um die ersten Punkte in der neuen Runde. In der Hauptrunde hatten die Phoenix in Dortmund mit 2:6 und schließlich auch in eigener Halle (2:4) das Nachsehen. Dennoch sieht Phoenix-Trainer Karel Lang auch für das Spiel bei den Westfalen eine gewisse Chance zu punkten: „Das Spiel beginnt beim Stande von 0:0. Es kann alles passieren. Wir fahren nicht nach Dortmund um dort zu verlieren, sondern wollen alles versuchen, eine Überraschung zu landen“.
Zwei Tage später ist die GEG dann selber Gastgeber, wenn man am Sonntagabend, 15.01. um 19.30 Uhr die Dinslakener Kobras im Grefrather EisSport & EventPark erwartet. Auch hier liegt die Favoritenbürde beim Gast vom rechten Niederrhein, denn die Kobras verpassten nach einer starken Aufholjagd im Saisonverlauf die Meisterrundenqualifikation nur um ganze zwei Punkte. So kommt es auch in der Qualifikationsrunde zum stets reizvollen und traditionell umkämpften Nachbarschafts-Duell.
Bereits dreimal kreuzten beide Teams in dieser Saison die Schläger. Während die GEG im Rahmen der Saisonvorbereitung nach Penaltyschießen in Dinslaken gewann, behielten die ‘Giftschlangen’ in der zurückliegenden Hauptrunde mit 1:3 und 3:4 jeweils nur denkbar knapp die Oberhand. Somit spricht vieles erneut für einen hochinteressanten und spannenden Derby-Abend an der Grefrather Stadionstraße. Und wer weiß? Warum sollte es den ‘Feuervögeln’ mit etwas Glück und der Unterstützung der Fans nicht gelingen, die Punkte an der Niers zu halten?
Ice Dragons Herford starten in die Relegationsrunde(RLW) Die Vorrunde ist beendet, die direkte Qualifikation für die Playoffs haben die Ice Dragons leider verpasst. Doch noch ist alles möglich! In den nächsten 5 Wochen werden die Ice Dragons jede Unterstützung brauchen, die die Fans geben können, denn nun wird jedes Wochenende doppelt gespielt, Freitags in der Eishalle „Im kleinen Felde“, Sonntags auswärts. Und dabei geht es um sehr viel: Das Erreichen der Playoffs (Platz 1 und 2 der Relegation) gäbe nicht nur die Möglichkeit, noch einmal in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen, sondern würde auch die direkte Qualifikation für die RegioWest der kommenden Saison bedeuten. Die Plätze dahinter bedeuten Playdowns und damit Abstiegskampf pur, ein Szenario, dass das Team von Jeff Job mit Unterstützung der Fans um jeden Preis vermeiden will!
Starten werden die Ice Dragons an diesem Wochenende mit zwei sehr unterschiedlichen Aufgaben:
Am Freitag kommen die Roten Teufel aus Bad Nauheim nach Herford, um zum zweiten Mal in dieser Saison ihre Visitenkarte abzugeben. Das Team von Coach Markus Jehner war stark in die Saison gestartet, ließ jedoch zum Saisonende hin immer mehr nach. Am Ende zierten die Wetterauer das Tabellenende, mit den wenigsten geschossenen Toren (60), den meisten Gegentoren (145) und 10 Punkten aus 22 Spielen. Vom Papier her also eigentlich eine klare Angelegenheit für die Ice Dragons, die Favoritenrolle werden sie nicht abgeben können. Aber auf die leichte Schulter nehmen sollte man das Spiel nicht, denn gerade angeschlagene Gegner sind immer extrem gefährlich! Das Team von Jeff Job wird also hochkonzentriert zu Werke gehen, wenn die Unparteiischen Eugen Berger, Alexander Keller und Jan-Moritz Schäfer das Spiel am Freitagabend um 20:30 Uhr eröffnen.
Sonntag reisen die Ice Dragons dann nach Soest. Auch hier könnte man den HEV Cracks, auf Grund der Tabellensituation der Hauptrunde, eine leichte Favoritenrolle einräumen. Aber das könnte gefährlich sein. Denn die traditionell heimstarken Boerdeindianer haben zuletzt mit Siegen in Neuss und gegen Hamm echte Ausrufezeichen gesetzt! Dazu wurde das Team von Coach Dieter Brüggemann noch weiter verstärkt, mit dem Ex-Paderborner Ernst Reschetnikow und Goalie Sven Rotheuler wurde weitere Qualität ins Team geholt. Ein Wiedersehen gibt es mit Kevin Rifert, der letzte Saison noch für die Herforder 1b auflief und seit Dezember das Trikot der Boerdeindianer trägt. Wie stark die Soester EG gerade in der eigenen Eishalle ist, bekamen auch die Ice Dragons in dieser Saison schon zu spüren. Ende November verspielten sie dort eine 2-Tore-Führung kurz vor Schluss um schlussendlich erst im Penaltyschiessen die Oberhand zu behalten. Die Ice Dragons werden alles abrufen und bis an ihre Grenzen gehen müssen, wenn das Unparteiischen Trio Eugen Schmidt, Marc Grewe und Dominic Kontny am Sonntag um 19:00 Uhr den Scheibe zum ersten Bully einwirft. Denn schließlich ist das erklärte Ziel, am Ende der Runde einen der beiden ersten Plätze einzunehmen und dazu wird jeder Punkt benötigt!
Ratinger Ice Aliens: Zuhause gegen Hamm – auswärts im Luchsbau!(RLW) Die Hauptrunde der Regionalliga West ist beendet und ab sofort entbrennt der Kampf um die Platzierungen für die Meisterschaftsplayoffs bzw. für einige Clubs (Tabellenpositionen 7 – 12) um den Verbleib in der Liga.
In jetzt insgesamt zehn Spielen messen sich die Außerirdischen bis zum 12. Februar nun mit ihren fünf stärksten Konkurrenten, wobei die „Aliens-Crew“ voraussichtlich eine weitere Verstärkung zu verzeichnen hat.
Im Ratinger Nachwuchs ausgebildet, spielte der Stürmer in der Vergangenheit für den Herner EV, die Füchse Duisburg sowie Ratingen in der Oberliga. Nach einer schöpferischen Pause seit der Saison 2013/2014 erwachte bei Benjamin Hanke anscheinend aber doch wieder der Ehrgeiz – und Trainer Alexander Jacobs gewinnt mit einem „Spätheimkehrer“ eine weitere Angriffsoption hinzu.
Gleich zu Anfang dieser neuen Runde kommt es am Sandbach zum Duell der letztjährigen Finalisten, denn am Freitagabend gastieren die Hammer Eisbären in Ratingen. Lippe-Hockey-Hamm hat sich für die laufende Saison ordentlich verstärkt und vor Kurzem noch mit der Neuverpflichtung des Stürmers Michel Maaßen vom Oberligisten Herner EV 2007 nachgelegt. In absoluter Topform scheint aber insbesondere Eisbären-Angreifer Kevin Thau zu sein, der seinen Mannschaftskollegen mit 48 Punkten in 19 Spielen „stürmisch“ weit enteilt ist und den vierten Platz in der EHV-Scorerliste innehat.
Nach einem zu Anfang jeder Saison fast schon üblichen Winterschlaf ist das Pelztierrudel langsam aber sicher in Wallung gekommen und machte zuletzt mit hohen Siegen gegen starke Mannschaften wie Diez-Limburg (10:2) sowie Neuwied (9:4) von sich reden. Trotz der hohen Qualität des Kaders und einer manchmal schwindelerregenden Spielstärke gab es aber trotzdem zwischendurch doch immer mal wieder unerwartete Dämpfer für das Team von Trainer Ralf Hoja, was sicherlich etwas über die Ausgeglichenheit der Regionalliga aussagt, aber auch vermuten lässt, dass diese Mannschaft noch zulegen kann. Das Duell der Eisbären gegen die Aliens lässt also wieder einen „Eishockey-Leckerbissen“ erwarten, sofern beide Rivalen ihre Leistung abrufen und aufs Eis bringen können – auf jeden Fall ist gegen diesen Gegner eine lautstarke Anfeuerung von der Ratinger Tribüne ein absolutes Muss!
Der nächste „Brocken“ wartet dann gleich am Sonntag im Vogelsbergkreis in einer „übelstsaukalten“ Halle auf die Ratinger Ice Aliens.
Das letzte Aufeinandertreffen ist dabei noch gar nicht so lange her, denn die Luchse Lauterbach nutzten die Vorweihnachtszeit dazu, den Außerirdischen im letzten Heimspiel des Jahres 2016 am Sandbach drei Punkte abzuluchsen.
Unter Anleitung ihres Trainers Arno Lörsch sind die „jungen“ Luchse deutlich reifer geworden, sodass sie sich im Oberhaus der Regionalliga West auf dem fünften Tabellenplatz der Hauptrunde einreihten.
Garanten für diese Kontinuierliche Entwicklung sind und waren dabei die bisherigen Leistungsträgern Fardoe, Feuerfeil, Grund, Schulz & Co, wobei mit dem kanadischen Stürmer Kenneth Matheson ein neues Gesicht zusätzlich für ziemlich Furore im Angriff der Raubkatzen sorgt.
Aliens-Coach Alexander Jacobs muss seine Spieler also entsprechend auf ein Spiel einstimmen, bei dem weniger als mindestens 100%-Einsatz zu wenig sein werden, denn im hessischen Lauterbach sind keine „Schmusekätzchen“ anzutreffen!
(HL) Eng geht es zu in der Eishockey Hessenliga und das Spiel der Eifel-Mosel Bären bei der Eintracht aus Frankfurt war der beste Beweis dafür. Erst nach Penaltyschießen gewann die Mannschaft rund um Spielertrainer Michal Janega das Spiel mit 6:5 im eisigen Frankfurt und rangiert nun mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze.
Bislang waren die Gastgeber der Eintracht Frankfurt noch ohne Punkte, konnten jedoch stets mit knappen Ergebnissen gegen jeden Kontrahenten der Hessenliga ihre Gefährlichkeit verdeutlichen. Genau jene Gefährlichkeit bekamen auch die Eifel-Mosel Bären zu spüren. In einem offenen Schlagabtausch und einer leidenschaftlich geführten Partie beider Mannschaften, zeigten die Bären eine eher durchwachsene Leistung und mussten sich letztendlich mit zwei Zählern beziehungsweise einem Punktverlust zufrieden geben.
Neben der Premiere von US-Goalie Sean Broderick sahen die im Mannschaftsbus mitgereisten Fans, eine spannende Partie in denen die Eifel-Mosel Bären zwar schnell in Rückstand geraten, den ersten Spielabschnitt jedoch mit 3:1 gewinnen konnten. Über die Zeit kippte die Partie zwischen beiden Seiten hin und her, so dass die reguläre Spielzeit mit einem 5:5 Unentschieden endete. Tom Barth (2x), Michal Janega (2x) und Lukas Golumbeck trafen für die Bären.
Marcel Hirsch erzielte im Penaltyschießen das einzige Tor aller sechs Schützen und somit das Game-Winning-Goal für den Extrapunkt zugunsten der Rheinland-Pfälzer. Mit einem Spiel und auch einem Punkt Vorsprung kommt es am kommenden Sonntag zum Spitzenspiel gegen die Löwen aus Frankfurt. Am 15. Januar 2017 um 17:00 Uhr treten die Eifel-Mosel Bären, erneut in der Eissporthalle Frankfurt, nicht nur beim direkten Verfolger an, sondern ebenso spielt die drittplatzierte Mannschaft aus Kassel gegen die Darmstadt Dukes auf Rang vier. Dementsprechend sind Siege an diesem Wochenende wertvolle Wegweiser für jeden Titelkandidat, insbesondere auch für die Eifel-Mosel Bären.
ECC Berlin 1b: Preussens Regioteam startet ins Spieljahr 2017(RLO) Das Hinspiel am Glockenturm konnten die Preussen knapp mit 5:3 für sich entscheiden.
Seit dem hat sich der Club im weiteren Saisonverlauf stetig gesteigert und rangiert aktuell auf Platz vier in der Tabelle.
Dieser Tabellenplatz würde auch den Preussen gut zu Gesicht stehen und sollte bei den klangvollen Namen im Kader auch das Ziel sein welches man erreichen will.
Wäre da nicht das leidige Thema mit den Trainingsbedingungen in Berlin könnten die Preussen sogar ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden. Aber so, mit einer Trainingseinheit pro Woche, ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Um die Jungs mal in Schutz zu nehmen, da ja viele meckern über die Leistungen. Trotzdem das Team von Trainer Harald Kuhnke keine festen Trainingszeiten hat und auch gegenüber den anderen Berliner Regio Teams klar benachteiligt wird, versucht die die Mannschaft immer wieder sich echt den Arsch aufzureißen. Alle anderen Berliner Regio Teams haben Trainingszeiten im PO9 – Halle 1. Preussens Regio hingegen nur einmal die Woche in Halle 2 an einem Montag. Manchmal steht auch die Freiluftfläche im Stadion Neukölln zur Verfügung. Das Team hatte noch nicht einmal in der Halle Training in der sie ihre Heimspiele bestreitet. Auch diese Woche ist nur einmal Training vor dem Spiel am Freitag. Dazwischen liegen 3 Tage ohne Training. Ein absolutes Unding vor einem Derby“.
Ob Preussen zu wenig Eiszeiten insgesamt vom Verband erhält um einen reibungslosen Spielbetrieb für alle Teams zu gewährleisten oder es sich um ein organisatorisches Problem innerhalb des Vereins handelt, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt. Da hat jede Seite so ihre eigene Sicht der Dinge.
Umso mehr braucht das Team um Kapitän Rick Giermann Unterstützung von den Rängen.
Liebe Preussenfans, das Team zählt auf euch. Seid also am Freitag dabei!!!
Die Jungs freuen sich schon riesig auf euch.
Also Mannschaft und Fans gemeinsam getreu dem Motto:
Auf geht’s Preussen kämpfen und siegen.
Wir sind der Eishockeyverein für alle Berliner und Brandenburger!!!
ESC Berlin: Schwere Aufgaben für Club-Teams(RLO) Auf zwei Spitzenspiele dürfen sich die Fans des ESC 07 Berlin freuen. Die Regio trifft auf die 1b vom ECC, die Zweete auf die Berliner Bären.
Wenn Freitag um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion der erste Puck eingeworfen wird, treffen zwei Teams aufeinander, die beide in der Lage sind, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Momentan trennen die Teams in der Tabelle drei Punkte. Der Club liegt etwas überraschend vor den Charlottenburgern und hat vier Spiele weniger bestritten. Die Chancen, am Saisonende vor dem ECC zu liegen, sind also durchaus vorhanden. Entsprechend locker kann das Team in dieses Spiel gehen, Druck ist jedenfalls nicht vorhanden. Denn gewinnen will normalerweise von Hause aus jedes Team jedes Spiel. Aber natürlich sind Derbys immer etwas Besonderes, auch wenn es davon in dieser Liga reichlich gibt.
Auch die Zweete hat ein Heimspiel, am Samstag geht es um 18:30 Uhr im Paul-Heyse-Stadion gegen den ERSC Berliner Bären. Und kurz vor Ende der Vorrunde geht es in diesem Spiel um die Tabellenführung. Ein Punkt trennt beide Teams nach 12 absolvierten Spielen. Holt der Club mindestens zwei Punkte, ist der 1. Platz gesichert. Alles andere würde dem ERSC helfen, sich einen kleinen Motivationsschub für die Zwischenrunde zu holen. Beide Teams spielen bisher eine gute Saison und so dürfte es eine spannende Angelegenheit werden, auch wenn das Hinspiel relativ klar mit 11:6 an die Zweete ging.
Es ist also angerichtet für die Fans, nun müssen sie nur noch zahlreich erscheinen. Die Teams hätten es jedenfalls verdient.
ELV Niesky: Zweites Spiel gegen FASS Berlin (RLO) Ihr erstes Auswärtsspiel in der Saison 2016/ 17 bestritten die Tornados am 08.10.2016 gegen FASS Berlin 1B und gewannen dieses mit 1:9. Das nächste Treffen der beiden Teams findet nun am Sonnabend, den 14.01.2017 um 19:00 Uhr in der Erika-Hess–Halle statt. Natürlich hoffen die Nieskyer Cracks in Berlin auf die tatkräftige Unterstützung zahlreicher mitgereister Fans.
Am Sonnabend werden Mojmir Musil, Sven Becher, Richard Jandik und Stephan Kuhlee (wegen einer Disziplinarstrafe) sowie Torwart Ronny Greb in Berlin fehlen.
(DEB) Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt am dritten Spieltag der 2017 IIHF U18-Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft mit 2:0 (1:0/1:0/0:0) gegen die Slowakei. Morgen trifft die DEB-Auswahl um 12.00 Uhr auf Österreich.
Der Beginn war vielversprechend. Bereits nach 26 Sekunden traf Franziska Feldmeier aus der Drehung mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 1:0. In der Folge erarbeiteten sich die deutschen U18-Frauen einige Torchancen, konnten ihren Vorsprung aber nicht ausbauen. Auf der anderen Seite verteidigte Johanna May das eigene Gehäuse bravourös, sodass die deutsche Mannschaft mit einer knappen Führung in die erste Pause ging.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die deutschen Frauen eine Unterzahlsituation hinnehmen, meisterte diese aber unbeschadet. Zur Mitte des Drittels nutzte Celina Haider ein Gewühl vor dem Tor und lupfte die Scheibe mit der Rückhand über die slowakische Torfrau zur 2:0-Führung ins Tor.
Durch eine disziplinierte Mannschaftsleistung im letzten Drittel kontrollierte das deutsche Team das Spiel und sicherte sich so den zweiten Sieg in Folge.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute durch Laufbereitschaft überzeugt, den Gegner unter Druck gesetzt und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einem sicheren Rückhalt im Tor verdient gewonnen. Diese Leistung gilt es nun morgen zu wiederholen.“
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