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September 26
                         
September
             
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 12.April 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Nord.



deutschereishockeybundU18-Nationalmannschaft unterliegt Kasachstan

(DEB)  Die U18-Nationalmannschaft muss sich auch im dritten Spiel der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div-IA in Bled (Slowenien) Kasachstan mit 2:6 (0:1; 0:3; 2:2) geschlagen geben und steht damit zwei Spieltage vor Ende der WM auf dem vorletzten Platz.
Die nächste Partie findet morgen Abend um 16.30 Uhr gegen den aktuellen Tabellenletzten Ungarn statt. Die Partie kann live auf Sportdeutschland.TV angesehen werden.
André Dietzsch, Team Manager: „Es ist nicht so, dass wir keine Chancen hatten, phasenweise haben wir das Spiel bestimmt, waren aber dann entweder nicht kosequent genug oder hatten das Scheibenglück nicht auf unserer Seite und wurden im Gegnzug hinten eiskalt bestraft. Man darf sich auf diesem internationalen Level einfach keine Nachlässigkeiten erlauben. Unser ganzer Fokus liegt nun auf dem entscheidenden wichtigen Spiel morgen gegen Ungarn.“

U18-Nationalmannschaft: Deutlicher Sieg gegen Ungarn
Die U18-Nationalmannschaft konnte heute Nachmittag im vierten Spiel der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Bled/Slowenien deutlich mit 10:0 (5:0; 3:0; 2:0) gegen Ungarn gewinnen und somit den Klassenerhalt sichern. Die Mannschaft um U18-Bundestrainer Steffen Ziesche geht damit mit vier Punkten in das letzte WM-Spiel gegen Dänemark (13.04. / 20.00 Uhr) und könnte das Turnier durch einen Sieg noch auf dem dritten Platz beenden.
André Dietzsch, Team Manager: „Wir haben heute eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Das Team hat über 60 Minuten gut gearbeitet und letztlich verdient gewonnen.“



krefeldpinguinsKrefeld Pinguine: Auktionen bei ebay - Versteigerungen der Game-Worn-Trikots

(DEL)  Wie in jedem Jahr gibt es auch in dieser Sommerpause wieder ein ganz besonderes Souvenir aus der abgelaufenen Saison 2016/17 zu ersteigern: Auf der Onlineplattform ebay (Account kevpinguine1936) werden in den nächsten Wochen die von den Eishockey-Profis der Krefeld Pinguine getragenen Trikots angeboten. Die Sätze werden ab Ostern in Kleingruppen verkauft und eingestellt, so erhalten alle Interessierten gleich Chancen. Los geht es bei 30 Euro, Fans können 7 Tage auf den jeweiligen Favoriten bieten. Angeboten werden in den kommenden Wochen die schwarzen Heimtrikots, die gelben Auswärtstrikots sowie die gelben Aufwärmtrikots.
Am Freitag (14.04.) startet um 19.30 Uhr die erste Gruppe, bestehend aus den schwarzen Heimtrikots von Collins, Faber, Galbraith, Hambly, Mancari, Müller und Mike Schmitz. Jedes Trikot erhält ein signiertes Echtheitszertifikat. Lassen Sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen und sichern Sie sich ein einmaliges Erinnerungsstück. Die Jerseys sind frisch gewaschen, allerdings können sie durch die Belastung der Saison Gebrauchsspuren wie kleine Löcher oder Verfärbungen aufweisen.



DEL2Der finale DEL2-Countdown beginnt - Nur noch vier Tage bis zum ersten Spiel in der Final-Serie

(DEL2)  Der Kampf um die Meisterschaft: Am Samstag betreten die zwei besten Clubs der DEL2 aus dieser Saison das Eis. Die Bietigheim Steelers empfangen die Löwen Frankfurt. Als Gewinner der Hauptrunde hat Bietigheim das Heimrecht. Doch mit dem Tabellenzweiten aus Frankfurt reist ein starker Gegner in das Ellental. Bevor wir in den nächsten Tagen die beiden Clubs in den Fokus rücken wollen, gibt es zunächst noch ein paar Informationen rund um das Finale.
Die Deutsche Eishockey Liga Zwei sucht im vierten Jahr ihr bestes Team. Der Gewinner der Final-Serie darf sich amtierender Meister nennen und den Meisterschafts-Pokal in Empfang nehmen. Eine Trophäe, die erst einmal gestemmt werden muss. Denn der Silber-Pokal wiegt zwölf Kilogramm, ist 65 Zentimeter hoch und hat ein Fassungsvermögen von 22 Litern.
Bis zum heutigen Tag feierten drei unterschiedliche Teams in der neu benannten DEL2 ihren Meistertitel. In der Saison 2013/14 bejubelten die Fischtown Pinguins den Meistertitel; in der darauffolgenden Spielzeit waren es die Bietigheim Steelers. In frischer Erinnerung ist bei den Fans noch der Meistertitel der Kassel Huskies aus dem letzten Jahr. Auch wenn es drei unterschiedliche Champions sind, so gibt es doch eine große Konstante in der Liga: die Bietigheim Steelers. Die Ellentäler haben es in jeder Spielzeit der DEL2 bis in das Finale geschafft. Wird noch das letzte Jahr in der zweiten Eishockey-Bundesliga hinzugenommen, nehmen die Schwaben zum fünften Mal in Folgean der Endrunde teil. Für die Löwen ist es hingegen die erste Final-Teilnahme in der Liga. Jedoch schafften es die Frankfurter jedes Jahr in die DEL2-Playoffs.
Neben der Trophäe dürfen sich die Spieler über eine exklusive und mit einer individuellen Nummer versehene Medaille freuen - für den Meister in Gold und für den Vizemeister in Silber. Auf dem Rücken der Plakette wird der Schriftzug „Meister/Vizemeister der Saison 2016/2017“ eingraviert. Meister-Pokal wie auch die Medaillen entstammen der Kreativabteilung von Mauritz Individual mit Sitz in Schechen als langjähriger Partner der DEL2.  Die Sieger-Mannschaft erhält zudem die offiziellen DEL2-Champion-Caps,die die Liga seit der letzten Saison zusammen mit ihrem Partner Bad One auflegt. Diese kann man im Anschluss an das Finale auch mit eingesticktem Schriftzug des Meister-Teams erwerben.
Das Finale wird im „Best-of-Seven“-Modus gespielt. Die Mannschaft, welche als erstes vier Siege holen kann, ist der neue amtierende Meister.
Die Spieltermine im Überblick:
Samstag, 15. April 2017, 18:00 Uhr: Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
Montag, 17. April 2017, 16:00 Uhr: Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers
Mittwoch, 19. April 2017, 20:00 Uhr: Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt
Freitag, 21. April 2017, 19:30 Uhr: Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers
Sonntag, 23. April 2017 17:00 Uhr: Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt *
Dienstag, 25. April 2017, 19:30 Uhr: Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers *
Freitag, 28. April 2017, 20:00 Uhr: Bietigheim Steelers - Löwen Frankfurt*
*falls erforderlich

Kanadisches Trainer-Duell zum Finale / Gaudet oder Gardner – auf jeden Fall gewinnt ein Kanadier den Titel
Die Finalteilnahme ist nicht nur für die Spieler etwas Besonderes, sondern auch für die Trainer. Dabei stehen bei beiden Clubs gebürtige Kanadier hinter der Bande. Sowohl Kevin Gaudet, als auch Paul Gardner sind schon lange im Coaching-Geschäft tätig - und können zudem beide auf eine erfolgreiche Karriere als Spieler verweisen.
Die deutsche Trainer-Karriere des Kevin Gaudet begann in der Saison 1991/92 beim ESC Wedemark - damals noch als Doppelfunktion neben der aktiven Laufbahn. Gaudet spielte unter anderem bei den Moncton Hawks in der AHL. 1985 zog es den Stürmer nach Europa. In Méribel blieb der 53-Jährige bis 1991. Schon in Frankreich übernahm der Kanadier einen Trainerposten.
Ein Datum, welches vielen Fans der Bietigheim Steelers sicher noch ein Begriff ist: Seit dem 25. November 2011 agiert Kevin Gaudet als Trainer im Ellental. Mit seinem Amtsantritt begann eine Erfolgsgeschichte für Bietigheim. Bereits im ersten Jahr holte der Kanadier mit dem Team den DEB-Pokal. Diesen Erfolg wiederholte er in der Saison 2012/13. In der gleichen Spielzeit wurden die Steelers zudem Meister in der zweiten Bundesliga. In der neu benannten DEL2 feierte Gaudet 2014/15 den zweiten Meistertitel. In den letzten fünf Jahren stand der Club immer im Finale und gehört zu den offensivstärksten Mannschaften in der Liga. Fest steht: Auch künftig wird Gaudet den Takt in Bietigheim angeben, denn der Kontrakt mit dem Cheftrainer wurde bereits für die nächste Spielzeit verlängert. Zum erfolgreichen Coaching-Gespann gehören auch Co-Trainer Marc St. Jean und Fitnesstrainerin Robin Niderost.
Bietigheims Kapitän Adam Borzecki: „Kevin Gaudet ist sehr zielstrebig und ein Perfektionist. Seine Kritik ist immer konstruktiv und macht die Spieler besser. Dadurch wird natürlich auch die Mannschaft besser. Obwohl er bereits über 25 Jahre Trainer ist, legt er großen Wert darauf zu erfahren, was die Spieler denken - egal, ob es um die Trainingsgestaltung oder um Taktik geht. Auch wenn einen Spieler sonst etwas beschäftigt, hat Kevin immer ein offenes Ohr und ist immer zu einem Gespräch bereit.“
Hinter der Löwen-Bande steht Paul Gardner. Im Juni 2016 wechselte der 61-Jährige von Weißwasser nach Frankfurt. Zusammen mit Löwen-Sportdirektor Rich Chernomaz bildet Gardner das sportliche Führungsduo bei den Mainstädtern. Beiden ist es gelungen, ein erfolgreiches Team zu formen. Direkt im ersten Jahr an seiner neuen Wirkungsstätte konnte Gardner den Einzug in das Finale bejubeln. In der Vergangenheit verbuchte der Kanadier bereits einige Erfolge. Bereits seit 1986 ist Gardner als Trainer tätig. Zuvor hatte er sich bereits als Profi in der NHL einen Namen gemacht. In 463 Spielen für die Colorado Rockies, die Toronto Maple Leafs, die Pittsburgh Penguins, die Washington Capitals und die Buffalo Sabres erzielte der ehemalige Center 203 Treffer und 207 Assists. Zu einem richtigen Markenzeichen des Trainers wurde seine Liebe für außergewöhnliche und bunte Krawatten. Auf eine Fortsetzung der besonderen Modenschau an der Bande dürfen sich die Fans in der neuen Spielzeit freuen. Denn kurz vor Beginn der Playoffs haben die Löwen Frankfurt den Vertrag mit Trainer Paul Gardner um eine weitere Spielzeit verlängert.
Frankfurts Kapitän Patrick Jarrett: „Paul Gardner ist erfahren und verfügt über ein großes Fachwissen. Zudem ist er ein angenehmer, geradliniger Mensch, der viel Spaß in die Kabine bringt, aber auch weiß, wann es mal ernste Töne braucht.“



bietigheimsteelersFinalserie Bietigheim Steelers vs. Löwen Frankfurt

(DEL2)  Am kommenden Samstag findet Spiel 1 der Finalserie zwischen den Steelers und den Löwen aus Frankfurt statt. Für das erste Aufeinandertreffen im Ellental sind die Stehplatzränge komplett ausverkauft. Auch auf den Sitzplatztribünen hat es Stand jetzt nur noch ca. 680 freie Plätze. Wer bei diesem Highlight mit dabei sein will, der muss sich beeilen um sich seinen Finalplatz zu sichern.
Wie bereits in der Vergangenheit erlebt, sind die Aufeinandertreffen der beiden Topteams immer etwas Besonderes, egal ob auf den Rängen oder auf dem Eis, alle Beteiligten geben immer 100%. Da beide Organisationen zudem die 100.000 EUR Bürgschaft hinterlegt haben, um im Falle eines Wegbrechens eines DEL-Teams an der Lizenzierung teilzunehmen, hat dieses Finale zusätzliche Brisanz, da der sportlich besser platzierte eine Art Vorrecht bei der Prüfung genießt.
Zum fünften Mal in Folge stehen die Steelers nun im Finale der zweiten Bundesliga bzw. der DEL 2.  Nach dem Sieg in der Endspielserie gegen Schwenningen 2013, einer Niederlage gegen Bremerhaven 2014, dem Sieg im Folgejahr erneut gegen Bremerhaven und der Niederlage gegen Kassel im letzten Jahr, müsste es nach diesem Rhythmus gegen Frankfurt…. Doch das lassen wir, denn es trifft der Sieger der Hauptrunde auf den Zweiten – das Beste was die DEL 2 zu bieten hat, steht sich ab kommenden Samstag in höchstens sieben Spielen gegenüber – kurz gesagt: Ein Traumfinale! Wir möchten euch die Löwen ein wenig vorstellen.
Die Hessen schalteten im Viertelfinale die Wölfe aus Freiburg mit einem Sweep (vier Siege ohne Niederlage) relativ deutlich aus. Auch im Halbfinale benötigte es nur vier Spiele um den hessischen Rivalen und noch amtierenden Meister aus Kassel in die Sommerpause zu schicken. Eine Genugtuung für das Team und die Fans, die im letzten Jahr selber via Sweep um den Finaleinzug gebracht wurden – Gegner damals waren die Huskies. Die Löwen sind somit in den bisherigen Playoffs noch ungeschlagen und erzielten in den acht Begegnungen 40 Tore und kassierten lediglich 18. Die Schwaben kommen in den 10 Spielen auf 47 Treffer bei 20 Gegentoren.
Die Spiele in der deutschen Finanzmetropole werden am Bornheimer Hang ausgetragen. Die Eissporthalle dort hat ein Fassungsvermögen 6.990 Zuschauern, davon können 3.246 Fans das Spiel von einem Sitzplatz aus verfolgen. Die Halle wurde im Dezember 1981 eröffnet und hat von der Meisterschaft in der DEL 2004 bis zu Spielen in der Regionalliga schon einiges erlebt. Die Temperaturen in der Arena, gerade auch im Frühling, sind nicht gerade niedrig, so dass man das bei der Kleiderauswahl durchaus zu beachten hat. Wer Spiele der beiden Mannschaft besucht hat der weiß, welche einmalige Gänsehautatmosphäre herrscht wenn die beiden Fanlager sich auf den Rängen treffen. Egal ob im Ellental oder am Ratsweg, die Stimmung wird bombastisch sein.
Die Löwen sind die Nachfolgeorganisation der Frankfurt Lions, die im Jahr 2010 Insolvenz in der DEL melden mussten. Man gründete sich aus den Young Lions, dem damaligen Nachwuchsverein und startete in der Regionalliga West. Im Jahr 2014 stieg man gemeinsam mit den Kassel Huskies in die neu gegründete DEL 2 auf und ist seit dem nicht nur fester Bestandteil der Liga, sondern bestimmt den Takt an der Tabellenspitze mit. Seit dem Aufstieg konnte man sich durchgehend direkt für die Playoffs qualifizieren.
Trainiert werden die Hessen von Rich Chernomaz und Paul Gardner. Rich Chernomaz fungiert in einer Doppelfunktion auch als Sportdirektor. Der 54-jährige wurde als Trainer Meister in der DEL mit Köln (2002) und jenen Löwen (2004), für die er nun mit verantwortlich ist. Als Spieler brachte er es auf 51 Spiele in der NHL für New Jersey und Calgary. Ansonsten war er sehr erfolgreich in der AHL unterwegs. In der DEL spielte er 198-mal für Schwenningen. Neben seiner Tätigkeit in Frankfurt ist er Trainer der ungarischen Nationalmannschaft, mit der er an der A-WM 2016 in Russland teilnahm, dort den Abstieg jedoch nicht verhindern konnte. Nach 2009 war dies die zweite Teilnahme bei einer A-WM überhaupt und dennoch ein toller Erfolg. Paul Gardner ist 61 Jahre alt und trägt die kuriosesten Krawatten der DEL 2, womöglich weltweit. Welche es zum Finale wird, werden wir am Samstag sehen. Er ist ein Coach, der auf eine immense Erfahrung zurückblicken kann. Als aktiver Spieler erzielte er für Colorado, Toronto, Pittsburgh, Washington und Buffalo über 200 Tore in der NHL. Der langjährige Trainer in der AHL, der KHL in Russland, DEL und Co-Trainer in der NHL (5 Jahre in Nashville), ist mit allen Wassern gewaschen und kennt wohl jede heikle Situation in einem Eishockeyspiel und auch in einem Finale.
Die beiden stellten ein Team zusammen, dass am Ende der Hauptrunde mit 104 Punkten hinter den Steelers auf dem zweiten Platz landete. Mit 211 geschossenen Toren waren die Hessen die Scharfschützen der Liga.
32 davon gelangen dem Top-Torschützen der Hauptrunde Matthew Pistilli. Der 28-jährige Kanadier steuerte weitere 33 Assists bei und wurde mit 65 Punkten Zweiter hinter Matt McKnight bei den Topscorern. „Pistol“ Pistilli ist auch in den Playoffs gut unterwegs und steuerte bislang vier Tore und zehn Vorlagen zu. Das 100kg-Paket verteilt auf knapp 1.90m zählt mit zu den besten und komplettesten Spielern der Liga. Ein alter Bekannter ist C.J. Stretch, der vor der Saison aus Rosenheim kam. 60 Punkte (26 Tore/34 Vorlagen) gelangen ihm in der Saison. In der Endrunde kommt er auf drei Treffer und acht Vorlagen. Stretch ist ein Spieler, der in den Playoffs den Unterschied machen kann, denn er ist einer dieser Protagonisten, den man liebt wenn er im eigenen Team spielt und „nicht so gut findet“ wenn er das gegnerische Trikot an hat. In einem sollten sich Fans und „Hater“ aber einig sein – er ist ein sehr guter Spieler. Das ist auch Nils Liesegang, der seit dieser Saison punktbester Frankfurter aller Zeiten ist. Seit nunmehr fünf Jahren geht der 29-jährige auf Torejagd am Main und wird von Jahr zu Jahr stärker. Kapitän Patrick Jarrett kam zu Saisonbeginn aus der Oberliga, der EV Landshut war dort sein Arbeitgeber. Der 33-jährige wurde direkt zum Captain befördert, was für seine Führungsqualitäten auf dem Eis spricht. Dass er auch weiß wo das Tor steht beweisen seine 50 Punkte (15 Tore/35 Vorlagen) in der Hauptrunde. In den Playoffs kommt er bislang auf sieben Punkte(zwei Tore). Richard „Richie“ Müller schießt schneller als sein Schatten, denn der kleine Flügelflitzer ist mit der schnellste Spieler mit Kufen unter den Füßen. 28 Treffer erzielte er in „nur“ 45 Saisonspielen, in den Playoffs legte er vier Treffer nach. Er wurde noch vor den Fußballern der Eintracht zum Sportler des Jahres der Stadt Frankfurt 2016 gewählt. Die Brüder Brett und Clarke Breitkreuz laufen in den Playoffs heiß – 13 Treffer und insgesamt 20 Punkte steuern beide bislang bei. Brett ist mit acht Toren der Toptorjäger, dahinter folgt Clarke mit fünf Buden. Sammelte Brett noch 98 Strafminuten in der Hauptrunde, so hat er mit erst 10 in der Endrunde auch hier Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Der 22-jährige Lukas Laub ist auch sehr schnell und treffsicher unterwegs. Gegen Freiburg und Kassel gelangen ihm neun Punkte (vier Tore), in der Saison waren es in 40 Spielen 31 Zähler. Christoph Gawlik bringt die Erfahrung aus über 500 DEL-Spielen mit und gewann zweimal aktiv die Meisterschaft der DEL mit Berlin und Ingolstadt. Bereits von 2008 bis 2010 spielte er bei den Hessen und war da schon Leistungsträger. Eddy Rinke-Leitans, Roman Pfennings und Ricco Ratajczyk komplettieren die Offensive. Mit Dennis Reimer fehlt da ein wichtiger und talentierter Spieler, der lange verletzt war. Seine Förderlizenz aus Straubing wurde ihm zum Verhängnis, da er für Frankfurt nur 19 statt der erforderlichen 20 Spiele machte, ist er jetzt nicht spielberechtigt. Mit Nico Oprée hat man noch einen Stürmer in der Hinterhand.
Die Namen in der Defensive lesen sich wie das „Who is Who“ der DEL 2. Matt Tomassoni war mit 32 Punkten der punktbeste Löwen-Verteidiger und auch in den Playoffs trumpft der US-Amerikaner mit sieben Punkten auf. Der Landsmann von Adam Borzecki, Pawel Dronia spielte bereits ein Finale gegen die Steelers und weiß wie man dies verliert :-). Der Deutsch-Pole gehört zu den besten Defendern der Liga, der auch offensiv Akzente setzen kann. Joel Keussen kam aus Bad Nauheim und bestätigte ein paar Kilometer weiter seine Tauglichkeit bei einem Topteam. Der 25-jährige erzielte 30 Punkte in der Saison und schon sechs in der Endrunde. Der 31-jährige Mike Card ist hinten eine Bank. Auch im gegnerischen Drittel sorgt er für Gefahr. Er spielt sein zweites Jahr am Main und ist einer der Leader. Wie Kollege Keussen spielte Eric Stephan schon einmal in Kassel und wurde im letzten Jahr Meister mit den Huskies. Das gleicht das verlorene Endspiel von Dronia wieder aus. Der 23-jährige ist ein herausragendes Talent und hat eine Förderlizenz für Straubing. Mit einer Plus/Minus-Statistik von +32 weist er die mit Abstand beste aller Verteidiger der Löwen auf. Hinter Matt Pistilli (+34) bedeutet das Platz zwei intern und der gesamten DEL 2! David Cespiva ist ein sehr solider Verteidiger, der jedem Team gut zu Gesicht steht und mit 1.90m und ca. 92kg Gardemaß besitzt. Der U20-Nationalspieler Max Gläßl komplettiert die Verteidigung, die in der Hauptrunde 159 Gegentore schlucken musste, 38 mehr als die Schwaben.
Im Tor steht mit Brett Jaeger ein Goalie, der schon viel Erfahrung mit Duellen gegen die Steelers in den Playoffs gesammelt hat. Der 34-jährige gewann 2014 die Endspielserie im Tor der Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Ein Jahr später unterlag er als Backup im Finale gegen die Ellentaler, um im Jahr drauf als Torwart der Dresdner Eislöwen im Halbfinale erneut gegen Bietigheim auszuscheiden. Meister, Vize, Halbfinale – das kann sich sehen lassen. Auch sehen lassen kann sich seine Statistik. Ein Gegentorschnitt von 2,89 und eine Fangquote von 89,46% folgten 2,15 und starke 92,17% in den Playoffs. Er ist ein sehr sicherer Rückhalt und es wird schwer sein ihn zu überwinden. Als Backup dient der 20-jährige Florian Proske der gegen Freiburg zu einem Kurzeinsatz im Viertelfinale kam.
Bei den Specialteams war das Überzahl der Löwen in der Hauptrunde mit einer Erfolgsquote von 18,8% eher durchschnittlich. In der Endrunde erhöhte man auf 20,5%, was durchaus ausbaufähig ist. Zum Vergleich: Die Bietigheimer Quote in der Runde 24,4% und in den Playoffs 37,5%! In Unterzahl kam man lediglich auf 79,3% Erfolgsquote – Platz 10. In den Playoffs hielt man diese Zahl und kommt auf 80%. Mit bisher 11 Toren in Unterzahl gelangen den Löwen die meisten der Liga. Die Steelers kommen auf  89,2% in der Saison und 91,7% in der Endrunde. Das kann am Ende womöglich den Unterschied machen ob ich den Pott selber erhalte oder zuschauen muss, wie der Gegner ihn bekommt. Aber Statistiken hin oder her, entscheidend ist was ab Samstag passiert.
In den Duellen der beiden Finalisten in der Hauptrunde gehen die Löwen als Sieger hervor. Drei Duelle konnte man gewinnen. In Bietigheim mit 3:2 nach Verlängerung und 6:1. In Frankfurt war das Team von Kevin Gaudet einmal mit 1:4 unterlegen ehe man einmal mit 5:4 gewann. Ähnlich war es im Halbfinale gegen Kaufbeuren... Seit dem Aufstieg in die DEL 2 gab es 12 Spiele, bei denen am Ende die Schwaben achtmal als Sieger vom Eis gingen. Die Hessen jubelten viermal.

Zur Verletzung von Freddy Cabana
Die Bietigheim Steelers geben bekannt, dass Freddy Cabana in der Finalserie gegen die Löwen Frankfurt verletzungsbeding ausfällt. Ohne gegnerische Einwirkung verletzte sich der Stürmer in Spiel 4 so, dass dies das Saisonende bedeutet.



crimmitschau2:1 gegen Rosenheim! Eispiraten Crimmitschau sichern sich den Klassenerhalt - 2.818 Zuschauer feiern Verbleib in der DEL2

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben sich den Klassenerhalt in der DEL2 gesichert! In einem nervenaufreibenden sechsten Spiel der Playdown-Serie setzten sich die Westsachsen mit 2:1 gegen die Starbulls Rosenheim durch und konnten die Serie mit 4:2 für sich entscheiden. 2.818 Zuschauer strömten am heutigen Dienstagabend in den Sahnpark, sorgten für eine sensationelle Stimmung und schrien die Mannschaft von Cheftrainer John Tripp zum Klassenerhalt. Somit werden die Eispiraten auch in der kommenden Spielzeit in der DEL2 antreten.
Beide Mannschaften gingen im ersten Drittel ein hohes Tempo und drückten von Beginn an auf den ersten Treffer. Bereits nach neun Sekunden konnte Jason Pinizzotto die erste Großchance verbuchen. Im direkten Gegenzug hielt Ryan Nie stark gegen Tyler Scofield. Sowohl die Eispiraten als auch die Starbulls hatten in der Folge weitere zahlreiche Möglichkeiten, welche jedoch nicht den Weg ins Tor fanden. Nach zehn Minuten rettete Nie gegen Yannick Wenzel, ein Querpass von Ivan Ciernik wurde dann von Christoph Gottwald fast ins eigene Tor abgefälscht. Vincent Schlenker hatte kurz vor dem Drittelende die wohl größte Chance, verpasste mit seinem Rückhandschuss aus der Drehung aber den Führungstreffer.
Auch im zweiten Durchgang ging es zunächst hin und her - Crimmitschau und Rosenheim schenkten sich nichts! Tyler Scofield fand erneut seinen Meister in Ryan Nie, Timo Herden rettete im Anschluss bärenstark gegen Erik Gollenbeck und Jason Pinizzotto. Der Stürmer mit der Rückennummer 7 durfte wenig später trotzdem jubeln: Nachdem Mike Lee vor das Tor der Starbulls zog, rutschte der Puck im Gemenge vor die Kelle von Pinizzotto, welcher diesen zum 1:0 einschoss (32.)! Auch in der Folge hatten die Schützlinge von John Tripp und Ivo Jahn zahlreiche Einschusschancen. Erst verzog Ivan Ciernik im Fallen, dann reagierte Timo Herden glänzend gegen Vincent Schlenker.
Rosenheim kam im Schlussabschnitt druckvoll aus der Kabine. Joseph Lewis gab den ersten Schuss in Richtung Eispiraten-Tor ab, Christian Neuert scheiterte mit seinem Gewaltschuss. Das nächste Tor erzielten dennoch die Eispiraten! Mark Lee nagelte die Hartgummischeibe über die Fanghand von Timo Herden unter den Giebel - 2:0 (46.)! Die Starbulls durften wenige Zeigerumdrehungen später aber in doppelter Überzahl ran und wussten diese zu nutzen. Nach Zuspiel von Tyler Scofield packte Michael Rohner den Hammer aus und beförderte die Scheibe ohne Abwehrchance zum 2:1 in den Winkel (49). Die Oberbayern machten die Partie somit noch einmal spannend, fanden in den verbleibenden Minuten aber kein Mittel gegen die Hintermannschaft der Eispiraten um den stark parierenden Ryan Nie. Somit konnten die Pleißestädter am Ende den Gewinn einer spannenden Serie sowie den Verbleib in der DEL2 vor einem unglaublichen Publikum im Sahnpark feiern.

Eispiraten verabschieden Team - Einladung für Dauerkartenbesitzer, Sponsoren und Medien zur Abschlussveranstaltung am Donnerstag
Dauer- und Goldkartenbesitzer der Eispiraten Crimmitschau sowie Sponsoren und Medienvertreter sind am morgigen Donnerstag (13.04.2017 – Beginn 20:00 Uhr – Einlass 19:30 Uhr) herzlich in das Kunsteisstadion Crimmitschau (Fläche auf Neubau) eingeladen. Zur offiziellen Abschlussveranstaltung werden das Team und die Verantwortlichen des Clubs gemeinsam mit den anwesenden Gästen die Saison ausklingen lassen. Dabei wird Geschäftsführer Jörg Buschmann die zurückliegende Spielzeit nochmals analysieren. Die Abschlussveranstaltung wollen die Eispiraten zudem nutzen, um sich trotz der sportlich enttäuschenden Saison für die hervorragende Unterstützung durch die Fans, Sponsoren und Partner zu bedanken.
HINWEIS: Dauer- und Goldkartenbesitzer werden gebeten ihre Jahreskarte zur Veranstaltung mitzubringen, um eine Teilnahme zu ermöglichen. Diese werden am Einlass registriert.

Eispiraten und SpradeTV spenden über 400€ an Erick aus Weißwasser - Livestream-Zuschauer unterstützen Nachwuchsspieler
Die Eispiraten Crimmitschau und SpradeTV spenden über 400€ an die Familie des kleinen Erick aus Weißwasser. Das Geld stammt von einer Aktion die der Club gemeinsam mit dem Mediendienstleister im Rahmen der Übertragung des Playdown Spiels gegen die Starbulls Rosenheim am vergangenen Freitag (07.04.2017) initiiert hatte. Mit 804 Zuschauern, die die Partie am Computer, SmartTV oder mobilen Endgeräte wie Handys und Tablets anschauten, erreichten die Eispiraten eine neue Bestmarke. In Absprache zwischen den Eispiraten Crimmitschau und SpradeTV gingen von den regulären 5,50€ pro Übertragung 50 cent als Spende an den an Lymphdrüsenkrebs erkrankte Nachwuchsspieler aus Weißwasser.



dresdnereisloewenCheftrainer Bill Stewart verlässt Dresden

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen und Cheftrainer Bill Stewart gehen künftig getrennte Wege. Der Kanadier hat sich gegen das Angebot der Blau-Weißen entschieden und nimmt eine neue Herausforderung in der DEL an. Die Gespräche mit möglichen Nachfolgern laufen. 
Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel:  "Bill Stewart hat uns seinen Entschluss heute Nacht mitgeteilt. Wir hätten das begonnene Kapitel gern mit ihm weitergeschrieben, akzeptieren jedoch seine Entscheidung, wieder in die DEL zurückzukehren. Wir danken Bill für sein Engagement in Dresden. Privat wie beruflich wünschen wir ihm nur das Beste. Unsererseits laufen derzeit Gespräche mit verschiedenen Kandidaten. Aufgrund der Kurzfristigkeit können wir allerdings noch nicht absehen, wann wir unseren neuen Cheftrainer präsentieren werden."



toelzerloewenGlückliches Ende für Tölzer Löwen in Play-off-Krimi gegen Sonthofen

(OLS)  Umkämpftes Spiel, wechselnde Führung, Siegtor in der Verlängerung: Nach Spiel eins im Halbfinale zwischen den Tölzer Löwen und den Sonthofen Bulls prophezeit Coach Axel Kammerer: „Das wird eine spannende Serie.“
2655 Zuschauer in der Hacker-Pschorr Arena sahen einen druckvollen Start der Gäste – die auch gleich ihre erste Chance verwerteten. Beim Abschluss von Charly Taft in den Winkel (3.) war Anian Geratsdorfer im Löwen-Tor machtlos. Der Ersatzkeeper musste kurzfristig für den erkrankten Markus Janka einspringen. Die Tölzer fanden schließlich über den Kampf in ihr Spiel. Bezeichnend, dass gerade die Kampfreihe für den Ausgleich sorgte: Dominik Walleitner, Daniel Merl und Maxi Hörmann hielten den Puck geschickt im Angriffsdrittel und letzterer schob zum 1:1 ein (12.)
Weiter ging es hin und her. „Die Zuschauer haben ein hochwertiges Eishockeyspiel mit vielen Chancen gesehen“, sagt ERC-Coach Heiko Vogler. Eine davon nutzte Martin Guth im zweiten Drittel zur erneuten Führung für die Bulls (30.). Die Löwen hatten sich von den engagiert spielenden Gästen überrumpeln lassen. Aber: Die Isarwinkler steckten nicht auf. Gegen Drittelende schalteten sie noch einmal einen Gang hoch, und Franz Mangold gelang 57 Sekunden vor der Sirene der umjubelte Ausgleich (40.).
Jetzt musste doch die Zeit des Vorrunden-Ersten kommen, dachten sich die meisten der Besucher im Stadion, als nur 23 Sekunden nach Wiederbeginn Stefan Reiter mit einem „Traumtor“ (Kammerer) die erste Führung der Löwen besorgte (41.). Aber obwohl die Tölzer drängten, gelang es ihnen nicht, den Vorsprung auszubauen. So kam Sonthofen noch einmal zurück durch ein abgefälschtes Tor von Maximilian Hadraschek (48.). Trotz Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 3:3 nach regulärer Spielzeit.
In die Verlängerung startete erneut Sonthofen stärker. Die Löwen bekamen nach einem Konter einen Penalty gut geschrieben, den Jordan Baker vergab (63.). Bei Spielzeit 64:39 erlöste schließlich Klaus Kathan die bangenden Löwen-Fans mit seinem entscheidenden Treffer zum 4:3.
„Wir haben einen Weg gefunden, diesen starken Gegner zu schlagen“, sagte Kammerer nach der Partie. Bei seinem Team hatte er „gute und weniger gute Phasen“ gesehen. Lob gab es für Anian Geratsdorfer: „Eine Topleistung, eine Eins mit Stern“, so der Trainer. „Er ist ins kalte Wasser geworfen worden und hat es sehr gut gemacht.“
Weiter geht die Serie am morgigen Donnerstag in Sonthofen (Spielbeginn: 20 Uhr). Für das nächste Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr können ab sofort Tickets erworben werden. Um lange Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu nutzen. Dieser ist bis kurz vor Spielbeginn über den Online-Shop (https://www.eventimsports.de/ols/toelz/) möglich. Außerdem hat die Geschäftsstelle am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Karfreitag ist sie geschlossen.



moskitosessenESC Essen: Das erste Halbfinalspiel geht an Tilburg

(OLN)  Das erste Drittel zu passiv, im zweiten Drittel den Anschlusstreffer verpasst, im letzten Drittel in einen Konter gelaufen. Das wäre die kürzeste Form um das erste Halbfinalspiel der Wohnbau Moskitos gegen die Tilburg Trappers zu beschreiben. Ein sehr guter Besuch an einem Dienstag, hier sahen 2.417 Zuschauer ein Play Off Halbfinale, bei dem die Essener entgegen den vorherigen Play Off Spielen nicht so gut ins Spiel fanden.
Im ersten Abschnitt fand das Spiel der Moskitos im Gegensatz zu den Einstiegsbegegnungen gegen Leipzig oder auch Peiting irgendwie mit angezogener Handbremse statt. Es fehlte die Schnelligkeit, der Zug zum Tor der Trappers und das eingespielte Team aus Holland nutzte das sofort aus. Einer der ersten guten Angriffe der Wohnbau Moskitos sollte sich dann auch noch zum Rohrkrepierer entwickeln, das Team kam endlich mal gut in die Angriffsformation, doch als Marcel Pfänder von der blauen Linie abziehen wollte traf die Scheibe nur das Schienbein eines holländischen Abwehrspielers. Den zurückspringen Puck nahmen Mitch Bruijsten und Diederick Hagemeijer dankbar als Kontergeschenk und versenkten zum Schrecken der Essener Fans zur frühen Führung der Gäste. Die Bemühungen der Wohnbau Moskitos auf den Ausgleich gestalteten sich eher schwierig, Ian Meierdres im Tor der Gäste hatte zunächst wenig Mühe sein Tor sauber zu halten und in der 9. Spielminute kam es für die Essener Fans noch schlimmer. Ein harmloser Bully vor dem Tor von Sebastian Staudt und der verdeckte Puck schlug halbhoch im Kasten der Moskitos ein.
Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges hatte wohl in der Pause die richtigen Worte gefunden, denn die Stechmücken kamen mit anderem Tempo aus der Kabine. Nun war es Trappers Keeper Meierdres, der einige Mal im Brennpunkt des Geschehens stand, doch er hielt seinen Kasten sauber. Die Spitzen der Gäste tauchten ihrerseits auch immer mal gefährlich vor Staudt auf, doch Zählbares sollte der zweite Abschnitt nicht bringen.
Gut 46 Minuten brauchten die Wohnbau Moskitos um den Puck zum ersten Mal im Gästetor unterzubringen. 21 Sekunden hatte Nick de Ruijter in der Kühlbox Platz genommen, da musste Meierdres passieren lassen. Oliver Granz mit einem knallharten Schuss von der blauen Linie, Veit Holzmann fälscht vor dem Tor ab und der Puck rutscht unter dem Jubel der Essener Fans ins Tor. Nun drängten die Moskitos auf den Ausgleich, Tilburg wurde rustikaler, ohne dass Hauptschiedsrichter Hoppe eingreifen wollte und die Gäste nahmen diesen Umstand sofort an. Robust und routiniert verteidigter Tilburg die eigene Zone und als die Essener in den letzten Minuten noch einmal den Druck erhöhte rannten die Moskitos ins offene Messer. Zunächst Justin Larson, der die Gäste mit 3:1 in Führung schießen konnte. Und als Moskitos Cheftrainer Frank Gentges dann Sebastian Staudt zugunsten eines sechsten Feldspieler opfert sind die Trappers plötzlich mit drei Stürmern gegen einen Essener Verteidiger durch und das verwaiste Essener Gehäuse stellt kein Problem mehr dar.
Insgesamt war es ein gutes Play Off Halbfinalspiel vor einer würdigen Kulisse. Im ersten Abschnitt fanden die Moskitos nur schwer ins Spiel, ab dem zweiten Drittel war es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem noch amtierenden Meister und den Wohnbau Moskitos. Die Auftaktniederlage im ersten Halbfinalspiel macht es sicher nicht einfacher, doch dass die Moskitos auch in Tilburg nicht chancenlos sind, haben sie in dieser Saison bereits eindrucksvoll bewiesen.



crocodileshamburgSommercamp der Crocodiles Hamburg!

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg bieten in diesem Sommer allen Kindern der Jahrgänge 2004 und jünger die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Eishockey Trainingscamp – dem Crocodiles Hamburg Sommercamp 2017. Präsentiert wird das Sommercamp von der ixxconsult GmbH.
Das Unternehmen, welches zur Saison 2016/2017 als neuer Partner der Crocodiles gewonnen werden konnte, hat sein Engagement zur Spielzeit 2017/2018 nicht nur verlängert, sondern ausgebaut. „Unser Kerngeschäft liegt darin, Unternehmensnachfolgen nachhaltig zu vermitteln und somit ein Fundament für eine positive Zukunft zu legen.“, so Geschäftsführer Stefan Boddenberg. „Im Sport gibt es Parallelen. Gute Jugendarbeit ist enorm wichtig und mindestens genauso wertvoll wie eine erfolgreiche 1. Mannschaft. Daher haben wir uns dazu entschlossen, unsere Partnerschaft auszubauen und dieses Sommercamp zu ermöglichen. Wir freuen uns riesig darauf, die Kinder im August auf dem Eis zu sehen.“
Unter Anleitung ausgewählter Oberliga Spieler und der Crocodiles Nachwuchs-Trainer, kann im Eisland Hamburg-Farmsen eine ganze Woche lang mit Puck und Schläger geübt werden.
Von Montag dem 14.8. bis Samstag dem 19.8. wird in verschiedenen Gruppen trainiert. Täglich von voraussichtlich 8 – 17 Uhr, am Samstag bis zum Mittag. Dabei stehen alle wichtigen Fertigkeiten im Mittelpunkt des Trainingsbetriebes: Stocktechnik, Passtechnik, Schusstechnik. Powerskating und Trockentraining entwickeln die persönlichen, technischen und körperlichen Grundlagen der jungen Talente. Das Spielverständnis wird durch Theorie- und Videoschulung gestärkt. Natürlich gibt es für junge Torhüter ein spezielles eigenes Programm.
Das Mitbringen einer eigenen kompletten Ausrüstung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Crocodiles Sommercamp. Die Teilnahme kostet für die gesamte Woche € 275,- € (50,- € Anmeldung + 225,- € Teilnahme). Darin enthalten sind neben dem on- und off-ice-Training jeweils ein tägliches Mittagessen sowie Getränke und Obst für alle Teilnehmer. Bei Meldung mehrerer Kinder reduziert sich die Teilnahmegebühr auf € 200,- € pro Spieler (statt 225,- €). Anmeldungen bitte bis zum 31.5.2017 unter  sommercamp @crocodiles-hamburg.de



wedemarkscorpionsESC Wedemark 1b: Aufstieg & Vizemeister Landesliga Nord-Senioren 2016/2017

(LLN)  Es ist Vollbracht! Samstag ging es nun Im Sander Haifischbecken zum Rückspiel um die Meisterschaft in der Landesliga Nord gegen den Favoriten ECW Sande „Jadehaie“. Vor ausverkauftem Haus , 1500 Zuschauer, mussten sich unsere Jungs  beweisen, was keine einfache Aufgabe war, da unsere Mannschaft nach dem Spiel am 01.04. gegen den ECW Sande keine Möglichkeit hatte auf dem Eis zu trainieren, da  die heimische Eisbahn am 02.04.17 abgetaut worden ist. 
Vollkommen unbeeindruckt von der  Kulisse und einiger Ausfälle ( Patric Bigus und Domenik Wilke) begannen sie das erste Drittel ( 0 : 0 ) und zeigten dem Gegner , dass sie die kleine Chance, die Heimniederlage weg zu machen, noch nutzen wollten, was ihnen im ersten Drittel wirklich spielerisch sehr gut gelungen ist.
Auch im 2. Drittel (3 : 1 ) nach dem Rückstand , kämpften sie weiter und versuchten das Spiel noch zu drehen. Leider fehlte  ihnen dabei  das dazu notwendige Torglück, Chancen gab es genug.
In den ersten 5. Minuten des  3. Drittel ( 5 : 0 ) konnten die Jadehaie einen Doppelschlag erzielen.
Die erste Reihe des Gegners mit so erfahrenen Spielern wie Hurbanek und Koubenski drehten noch einmal auf und zeigten ihr über viele Jahre erworbenes  spielerisches Können, dem unseren Jungs nichts mehr entgegen zu setzten hatten.  Trotzdem gaben sie nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute.
Fazit ist, dass die junge neugegründete 2. Herrenmannschaft des ESC Wedemark Scorpions über die ganze Saison eine hervorragende Leistung abgeliefert hat, obwohl es für die Jungs eine neue Herausforderung war im Seniorenbereich zu spielen. Sie belohnten sich am Ende mit dem Vizemeister Titel und dem Aufstieg in die Verbandsliga Nord im Seniorenbereich. 
Wir sagen herzlich Glückwunsch Jungs, wir sind stolz auf Euch!
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei den Betreuern Harald Hänigsen, Thomas Kopf und Lennart Frieske ( Torwart-Floyd), dem Trainergespann Fiete und Tom Bögelsack, die innerhalb von 4 Jahren mit dem ESC Wedemark Scorpions den 4.Aufstieg  schafften,  allen Helfern die im Hintergrund mitgeholfen haben, Simone Niemann, Daniela Wedegärtner, Jan Reicherdt, Michael Diederichs, Diana Meyer und Ute Krupa , unseren Fans und den Sponsoren famila und Hago.
Nach dem Spiel kam es noch zu einem bewegenden Treffen,  zwischen 2 „ Alter Haudegen des deutschen Eishockeysports“ mit Hans Joachim Hurbanek , einer der besten Torhüter Deutschlands und Fiete Bögelsack. Hurbanek zeigte sich begeistert über die Leistung unserer jungen Spieler.
Nun geht es in eine kleine verdiente Trainingspause,  im Mai beginnt dann das Sommertraining, denn wie heißt es so schön „ Nach der Saison, ist vor der Saison!“



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Mittwoch 12.April 2017
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