Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                      
         
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Pinguine haben Verteidiger Moritz Wirth unter Vertrag genommen. Der 22-jährige gebürtige Frankfurter wechselt von den Adlern mannheim nach Bremerhaven. In der letzten Saison hat er 33 Spiele bestritten und konnte dabei ein Tor und vier Assists für sich verbuchen. Zudem hat er mittels Förderlizenz einige Spiele für die Heilbronner Falken in der DEL2 bestritten
  
Erding Gladiators
(BYL)  Als nächstes hat Verteidiger Mark Waldhausen einen neien Kontrakt bei den Gladiators unterzeichnet. Der 32-Jährige kam vor drei Jahren vom Rivalen ESC Dorfen nach Erding und konnte in der letzten Saison in 39 Partien beachtliche 45 Scorerpunkte erzielen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Mannschaftskapitän Marcel Schulz wird auch in der nächsten Saison wieder für die Aibdogs auflaufen. Der 24-Jährige spielt seit 2018, als er aus Waldkraiburg kam, für den EHC
 
Peißenberg Miners
(BYL)  Mit Markus Andrä verlässt ein langjähriger Spieler den TSV. Der 28-jährige Stürmer, der bis auf einen kurzen Abstecher nach Schongau seine gesamte Laufbahn in Peißenberg spielte, wird aus beruflichen Gründen die Schlittschuhe an den Nagel hängen
  
Eisbären Burgau
(BLL)  Die ESV-Verantwortlichen haben die Trainersuche erfolgreich abgeschlossen. Ab der kommenden Saison wird Erwin Halusa das Kommando an der Bande der Eisbären übernehmen. Der 55-Jährige war zuletzt im Augsburger Nachwuchs tätig
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene Verteidiger Loenhard Zink, der vor zwei jahren aus Peißenberg zur EAS kam, hat seinen Vertrag verlängert. Für die Mammuts konnte der 29-Jährige in der letzten Saison in 31 Spielen 16 Scorerpunkte beisteuern
  
Memmingen Indians
(OLS)  Stürmer Daniel Huhn wird mit 35 Jahren seine aktive Laufbahn beenden und nicht mehr im Dress der Indianer auflaufen. Er bleibt dem Verein allerdings als neuer Co-Trainer und Teammanager weiterhin erhalten
  
Schweinfurt Mighty Dogs
(BYL)  Verteidiger Esbjörn Hofverberg verlässt die Mighty Dogs und beendet seine aktive Karriere. Der 51-Jährige wird künftig als Co-Trainer in der DEL2 bei den Eispiraten Crimmitschau arbeiten
  
Eintracht Frankfurt
(HL)  Sebastian Becker wird nach zwei Jahren seine Tätigkeit als Trainer der 1. und 2.Mannschaft bei der Eintracht beenden und wird künftig im Nachwuchsbereich der Roten teufel Bad Nauheim arbeiten
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons ahben den Vertrag mit Verteidiger Eric Wunderlich verlängert. Der 34-Jährige kam letztes Jahr von den Saale Bulls Halle und konnte in 50 Spielen 4 Tore erzielen und weitere 26 Treffer vorbereiten
  
EC Peiting
(OLS)  Nach Samuel Payeur kommt mit Marc Besl ein weiterer Leistungsträger des EV Füssen zum ECP. Der 24-Jährige gehört seit dem Neustart in der Bezirksliga zu den wichtigsten Stürmern beim EVF. In der letzten Saison gelangen ihm in 34 Partien 12 Tore und 12 Assists
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Nach nur einem Jahr im Trikot der Füchse wird Verteidiger Alexander Zaslavski nun Duisburg wieder verlassen. Der 23-Jährige wechselte vor der vergangenen Saison von den Hammer Eisbären zum EVD
  
Vilshofener Wölfe
(BLL)  Die Trainersuche bei den Wölfen ist erfolgreich abgeschlossen. Künftig wird Kim Collins das Kommando an der Vilshofener Bande übernehmen. Der 60-jährige Kanadier verfügt über reichlich höherklassige Erfdahrung, sowohl als Spieler, als auch als Trainer und war zuletzt in Südtirol beim HC Meran tätig
 
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Mit Stürmer Markus Hulm bleibt dem Landesliga-Aufsteiger sein zweitbester Scorer weiterhin erhalten. Der 27-Jährige brachte es in der letzten Saison in 21 Bezirksligaspielen auf beachtlche 79 Punkte
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Torhüter Andreas Resch und Stürmer Vitus Zechmann schnüren auch in der kommenden Landesligasaison wieder die Schlittschuhe für die Karoli Crocodiles
  

     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 16.Januar 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
DEL2Deutsche Eishockey Liga 2
Spiel zwischen Ravensburg und Landshut muss verlegt werden - Team befindet sich in häuslicher Quarantäne

(DEL2)  Aufgrund mehrerer positiver Schnelltests am Spieltag im Team des EV Landshut muss die Partie Ravensburg Towerstars gegen Landshut coronabedingt abgesagt und verlegt werden. Das Team des EV Landshut begibt sich in häusliche Quarantäne und absolviert am Montag zur Abklärung PCR-Tests mit der gesamten Mannschaft.
Ein neuer Termin wird mit den beteiligten Clubs festgelegt, sobald die Ergebnisse der PCR-Tests vorliegen und Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen wurde.
(DEL2/dk)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Birgitt Breiter verlässt die Tölzer Löwen

(DEL2)  Nach fünf Jahren verlässt Rechtsanwältin Birgitt Breiter die Tölzer Löwen.
"Ich wurde damals geholt, um den Geschäftsbetrieb der Tölzer Eissport GmbH auf dem Weg zurück in geordnete Bahnen zu begleiten. Dieses Ziel ist erreicht. Für mich als Sanierungsexpertin ist es damit Zeit, zu gehen. Meine Tätigkeit hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, ich gehe daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern, Fans, Sponsoren und der Liga: Vielen Dank für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich wünsche dem Tölzer Eishockey von Herzen für die Zukunft alles Gute!", erklärt Breiter.
„Der Verein und die Tölzer Eissport GmbH bedauern diesen Schritt sehr. Wir bedanken uns recht herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz für das Tölzer Eishockey und wünschen ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft“, sagt der ECT-Vorsitzende Hubert Hörmann.
(TL/ts)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Endlich. Die Joker gewinnen wieder! ESVK schlägt die Tölzer Löwen mit 3:2 n.V.

(DEL2)  ESV Kaufbeuren gegen Tölzer Löwen lautete die Begegnung am Freitagabend in der erdgas schwaben arena. Die Joker, die in der Kürze der Zeit noch keinen Ersatz für Sören Sturm und Branden Gracel verpflichten konnten, mussten gegen die achtplatzierten Tölzer Buam weiterhin auf den verletzten Florian Thomas verzichten, außerdem fielen auch noch Yannik Burghart und Maximilian Hops auf Grund eines positiven Coronatests aus. Zu hoffen war, dass die etwas längere Verschnaufpause dem ESV den nötigen Schwung für den lang ersehnten Sieg geben würde. Das Tor hütete von Beginn an Stefan Vajs.
Ein entschlossener Start der Rotgelben bescherte Ihnen auch direkt gute Chancen durch die Youngster Markus Schweiger und Leon Van der Linde, die Jimmy Hertel im Tor der Tölzer aber klären konnte. Auf der anderen Seite kommen die Gäste zu einer ersten Topchance, nachdem Goldhelm Lubor Dibelka auf den im Slot lauernden Markus Eberhardt passte, der aber aus kürzester Distanz von Stefan Vajs abgefrühstückt wurde. Die erste Hälfte des Startdrittels verlief zwar torlos, aber schnell, flüssig und kurzweilig, mit Vorteilen auf Seiten der Hausherren. Mangelware blieb aber die klare Torgefahr eines der beiden Teams und wenn sie kam, wurde meist der eine Pass zu viel gespielt, vor allem als nach knapp zehn Minuten Sami Blomqvist allein vor Jimmy Hertel auftauchte, anstatt des Abzugs den Pass zu Joey Lewis tätigte, für den der Winkel zu spitz wurde. Tyler Spurgeon wurde dann stark von Markus Schweiger angespielt, zog direkt ab, doch das Hartgummi knallte an Hertel´s Beinschiene. Die Joker hatten das Spiel nun weitestgehend im Griff, konnten aber bislang keinen Profit daraus schlagen. Thomas Merl prüft zwar mit einem freien Schuss in der 15. Minute die Reflexe von Stefan Vajs, ansonsten ging es aber nur noch auf das Löwen Tor. Jimmy Hertel konnte Schüsse am Fließband abwehren und als ihn Joey Lewis dann endlich überwinden konnte, ging der Puck einmal mehr in dieser Saison an die Torlatte. Dann der Auftritt von Kapitän Tyler Spurgeon, der sich die Scheibe in der neutralen Zone schnappte und dann mit dem Kopf durch die gesamte Tölzer Abwehrwand rannte, es folgte eine zielgenaue Rückgabe auf den mitgelaufenen Markus Schweiger und der haute das Ding zur 1:0 Führung in 18. Minute in die Maschen. Kurz vor der Pause hatte Joey Lewis beim Abstauben eines Blomqvist Schusses noch den zweiten Treffer auf dem Schläger, es blieb aber bei der knappen Führung mit einem Tor für Rotgelb.
Die Tölzer Löwen hatten sich klar vorgenommen das zweite Drittel offensiver zu Beginnen als das Erste, doch die Joker machten ihre Sache in der Rückwärtsbewegen gut und gaben den Gästen keine Freiräume. Ein Schuss von Ian Brady kam dann aber doch durch und Dieser rutschte abgefälscht nur haarscharf am Ausgleich vorbei. Im direkten Gegenzug aber dann der bislang schönste Joker-Angriff im zweiten Drittel, der über Philipp Krauß und Sami Blomqvist erst wie am Schnürchen lief, perfekt weiter zu Alex Thiel wanderte und dessen schöner Schuss traf schon wieder nur das Torgehäuse. Die Hausherren zwar erneut im Pech aber in der Folge mit Rückwind und viel Scheibenbesitz. Das erste Powerplay des Abends durften aber die Tölzer spielen, nachdem Tobias Echtler in der 27. Minute wegen Haltens vom Eis musste. Die Löwen zwar mit einigen Überzahlspezialisten, aber ohne den Ausgleich, weil der ESVK leidenschaftlich verteidigte. Weiter ging es mit einem offenen Schlagabtausch, wobei Sami Blomqvist zwei vielversprechende Abschlüsse auf Jimmy Hertel brachte, aber eben nicht an ihm vorbei, was sich in der 33. Minute rächte. Über Merl und Brandl wurde die Scheibe ins Zentrum zu Lubor Dibelka gespielt, dieser hatte zu viel Platz und machte mit einem platzierten Direktschuss den Ausgleich. Danach aber wieder Kaufbeuren mit mehr Torgefahr und einem Tyler Spurgeon der fast jedes Bully gewann. Eben nach so einem Bullygewinn landete die Scheibe bei Fabian Koziol der von der Blauen Linie draufhielt, Spurgeon fälschte gut ab und das Hartgummi ging tatsächlich erneut an das Torgehäuse, unglaublich. Die Joker setzten sich nun in der Angriffszone fest, mussten aber wegen zu vielen Feldspielern auf dem Eis, nochmals in die Unterzahl, in der die Löwen jeden Schuss nehmen, aber der ESVK durch Markus Schweiger und Max Oswald die beste Chance auf einen Treffer hatten. Vor der Sirene schossen aber die Gäste noch das nächste Tor und das war aus Joker Sicht einfach nur tragisch. Tobias Echtler verlor im Zweikampf seinen Helm und musste runter vom Eis, dadurch steht Cam Spiro mutterseelenallein vor Vajs, wird angespielt und trifft zum 1:2 wenige Sekunden vor der zweiten Pause.
Im Schlussdrittel hieß es Ruhe und Nerven bewahren für den ESVK. Irgendwann mussten die Schüsse doch einmal reinfallen, die vielen Chancen sich endlich auszahlen. Beide Teams lauerten auf Fehler des Gegners, größter Aufreger in der Anfangsphase war ein Schuss aus der Drehung von John Lammers der an den Außenpfosten ging. Pascal Aquin, der Tölzer Neuzugang aus Selb, nahm auch jeden Schuss den er kriegen konnte, setzte diese aber meist über das Tor. Besser machte es dann endlich John Lammers in der 47. Minute, als das Spielgerät erst wie aus dem Lehrbuch über Spurgeon, Schweiger und Thiel lief und dann am langen Pfosten von Kaufbeuren´s Goldhelm zum Ausgleich versenkt wurde. Wieder kam in die Drangphase der Joker eine Strafzeit gegen Tobias Echtler und wieder zeigten die Hausherren ein starkes Penaltykilling in dem John Lammers und Tyler Spurgeon gleich mehrmals gefährlich vor Jimmy Hertel kamen. Nach einem unübersichtlichen Gewusel vor Vajs, half der Pfosten auch dem ESVK und verhinderte ein weiteres Tor für die Gäste. Gegenüber dann ein Abstimmungsfehler zwischen Jimmy Hertel und seiner Hintermannschaft, was erst John Lammers zu einer Topchance brachte und der Abpraller lag frei vor dem Tor, konnte aber wie auch immer nicht von Spurgeon hinter die Linie gedrückt werden. Es blieb dabei, die größte Schwäche des ESVK ist derzeit die Chancenverwertung. Dann ging es Schlag auf Schlag, Philipp Krauß umkurvte das Tor und spielte auf Lewis, dessen Schuss zu zentral auf Hertel einschlug, dann konnte ein Alleingang von Tyler Spurgeon und auf der anderen Seite von Lubor Dibelka, jeweils stark von den Keepern pariert werden. Langsam glich sich auch die Sache mit dem Glück aus, weil Cam Spiro sehr lange Maß nehmen konnte und den Puck dann an den Torpfosten zimmerte. Die letzten Minuten liefen und die waren hart umkämpft, Joey Lewis mit einem weiteren, sehr knapp am Tor vorbeifliegenden Abschluss und viel Tölzer Druck in den Schlusssekunden, aber mit keinem weitern Treffer in der regulären Spielzeit und so ging es für die Joker in die fünften Overtime innerhalb der vergangenen zehn Spielen.
Auch in der Verlängerung ging es Coast to Coast, Ian Brady hatte den Siegtreffer in greifbarer Nähe, doch Stefan Vajs mit einer bärenstarken Abwehraktion. Die Hausherren etwas bissiger, wollten es etwas mehr, John Lammers zog ab, der Schuss wurde von Philipp Schlager geblockt, die Scheibe fiel vor das Tölzer Tor und wurde dort von Tyler Spurgeon zum Siegtreffer eingenetzt. Mehrere Steine konnte man von den Joker Herzen fallen hören, endlich ein Sieg. Vielleicht war der „Bock“ noch nicht in Gänze umgestoßen, aber er wackelte.
(ESVK/pb)
  
    
evllandshuteishockeyEV Landshut
EVL-Auswärtsspiel in Ravensburg muss verlegt werden - Team des EV Landshut befindet sich nach mehreren positiven Schnelltests vorsorglich in Quarantäne

(DEL2)  Aufgrund mehrerer positiver Schnelltests am Spieltag im Team des EV Landshut muss die Partie Ravensburg Towerstars gegen Landshut coronabedingt abgesagt und verlegt werden. Das Team des EV Landshut begibt sich vorsorglich in häusliche Quarantäne und absolviert am Montag zur Abklärung PCR-Tests mit der gesamten Mannschaft.
Ein neuer Termin wird mit den beteiligten Clubs festgelegt, sobald die Ergebnisse der PCR-Tests vorliegen und Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen wurde.
(EVL/mm)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
HAUCHDÜNNER, ABER VERDIENTER SIEG IN SELB

(DEL2)  Dank eines späten Treffers in der Verlängerung sicherten sich die Towerstars beim Tabellenschlusslicht Selb zwei Punkte und gestalteten den Re-Start nach 12 Tagen Zwangspause erfolgreich.
Die Towerstars traten beim Gastspiel in Selb ohne James Bettauer und Andreas Driendl an, damit konnte Interims-Coach Daniel Heinrizi fünf Verteidiger und elf Stürmer aufstellen. Zwischen den Pfosten stand nach längerer Pause wieder einmal Enrico Salvarani. Für die Oberschwaben galt es, nicht nur die zermürbende Team-Quarantäne, sondern auch die fünfstündige Busfahrt aus den Beinen zu schütteln. Die Startphase sah auch vielversprechend aus. Schnelle Pässe durch die neutrale Zone sorgten schon nach 12 Sekunden für die erste Großchance. David Zucker hatte auf rechter Seite viel Platz und zog vor das Tor, Michael Bitzer im Selber Gehäuse parierte jedoch.
Auch danach waren die Towerstars spielbestimmend und sie ließen Puck und Gegner laufen. Vor dem Tor fehlten jedoch die vielversprechenden Einschussmöglichkeiten. Auch in der eigenen Zone waren die Ravensburger Cracks im ersten Spielabschnitt stets Herr der Lage. Lediglich in der 10. Minute stand die Abwehr zu offen und Jan Hammerbauer wurde im Slot frei stehend angespielt. Enrico Salvarani war aber auf dem Posten. War der Druck der Oberschwaben zwischen der 8. und 12. Minute etwas abgeflaut, zog er in der Schlussphase des Startabschnitts wieder an. Immer wieder suchten die Towerstars auch die Möglichkeit, die Scheibe von der blauen Linie aus auf das Tor zu bringen. Die Nachschüsse räumten die Gastgeber jedoch weg, es blieb bis zur ersten Pausensirene torlos.
Das optische Übergewicht brachte Josh MacDonald dann im zweiten Abschnitt endlich auf die Anzeigentafel. Die Towerstars hatten sich im Drittel der Selber Wölfe festgesetzt, als der öffnende Pass an den linken Pfosten kam und der kanadische Stürmer mit der Rückhand zum 0:1 verwandelte.
Nicht optimal war auch im zweiten Drittel, dass das deutliche Schussverhältnis von 31:7 zugunsten des Tabellenführers nicht mehr Treffer einbrachte. Dass der Selber Topscorer Nick Miglio vier Minuten vor der zweiten Pause den Pfosten traf, nahmen die Towerstars ihrerseits zum Anlass, das Tempo weiter zu erhöhen. Mehrfach eröffneten sich die Möglichkeiten zum Ausbau der Führung, an Wölfe Keeper Michael Bitzer gab es jedoch kein Vorbei.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts waren die Towerstars vom zweiten Treffer nicht allzu weit entfernt, erneute fehlte aber die letzte Konsequenz im Abschluss. Als sich dann von Minute zu Minute aus durchaus verständlichen Gründen die fehlende Spritzigkeit bemerkbar machte, wurde die Partie deutlich offener. Immer häufiger hatten die Gastgeber bei ihren Gegenangriffen Platz zur Entfaltung und Enrico Salvarani musste mehrfach in letzter Not retten. Als die Towerstars vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine numerische Überzahl nicht zur Vorentscheidung nutzen konnte, war eine spannende Schlussphase vorprogrammiert. In der Schlussminute schickten die Selber Wölfe einen sechsten Feldspieler anstelle des Torhüters aufs Eis, wenige Sekunden später war es dann auch passiert. 44 Sekunden standen nur noch auf der Uhr, als Florian Ondruschka das Spielgerät zum 1:1 Ausgleich ins rechte Kreuzeck hämmerte.
Das Spiel ging in die Overtime und hier hatten die Towerstars verdientermaßen doch das bessere Ende auf ihrer Seite. Bei einem schnellen Gegenstoß löste sich Pawel Dronia im richtigen Moment von seiner Bewachung und lenkte den Puck vor dem Torraum mit der Schlägerkelle unhaltbar zur Entscheidung ins linke Lattenkreuz.
Für die Oberschwaben war es der 14. Erfolg aus den letzten 15 Spielen und nach der unfreiwilligen Pause vor allem ein wichtiger Impuls für den Hinterkopf. „Wir wussten, was uns heute erwartet und nach der Zwangspause noch nicht da, wo wir spielerisch im Dezember waren“, resümierte Interims-Trainer Daniel Heinrizi. „Aber wir gehen mit einem positiven Gefühl aus diesem Spiel raus“, ergänzte er.
Das nächste Spiel tragen die Towerstars am Sonntag um 18.30 Uhr in der eigenen CHG Arena aus, Gegner ist der EV Landshut.
(EVR/fe)
  
   
selberwoelfeVER Selb
Vertrag mit Brad Ross aufgelöst - Die Trennung erfolgt aus sportlichen Gründen

(DEL2)  Unsere Selber Wölfe und der Deutsch-Kanadier Brad Ross haben das bestehende Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der 29-jährige, der sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm eingesetzt wurde, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Brad Ross hat für unsere Wölfe 24 Spiele in der DEL2 absolviert und dabei 1 Tor erzielt sowie 10 Vorlagen gegeben und 91 Strafminuten kassiert.
Der VER Selb e.V. bedankt sich bei Brad Ross für seinen Einsatz und wünscht ihm persönlich als auch sportlich alles Gute!
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Quarantäneanordnung für 5 Wölfe - Corona-Fall im direkten Mannschaftsumfeld

(DEL2)  Aufgrund einer Corona-Erkrankung im direkten Mannschaftsumfeld verhängte das Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung für 5 Mitglieder unseres Wolfsrudels. Diese Spieler gelten als direkte Kontaktpersonen. Headcoach Herbert Hohenberger stehen somit 11 Feldspieler sowie 2 Torhüter zur Verfügung. Vor der Abfahrt nach Dresden wird die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam nochmal komplett getestet. Sollten diese Tests alle negativ ausfallen, wird das Auswärtsspiel bei den Eislöwen stattfinden.
(VERS/oo)


selberwoelfeVER Selb
Alle negativ: Wölfe auf dem Weg nach Dresden - Die Reihentestung heute Vormittag brachte keine Infektion zu Tage

(DEL2)  Nachdem gestern eine Coronainfektion im direkten Umfeld unserer Mannschaft bekannt wurde und das Gesundheitsamt daraufhin gegenüber 5 unserer Spieler eine Quarantäneanordnung ausgesprochen hatte, wurden Mannschaft sowie Betreuer- und Trainerstab bereits gestern und auch heute vor Busabfahrt nochmals getestet. Da diese Tests alle negativ ausgefallen sind, steht dem Spiel heute Nachmittag um 16:00 Uhr bei den Dresdner Eislöwen nichts mehr im Wege.
(VERS/oo)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Corona-Update: 4 Spieler in Quarantäne – Trainings- und Spielbetrieb soll wieder starten

(OLS)  Nachdem am Wochenende beide Spiele des Deggendorfer SC nach ersten Verdachtsfällen vorsorglich abgesagt wurden, herrscht nach umfangreichen Tests jetzt Klarheit: 2 Spieler sind positiv. 2 weitere haben Symptome und befinden sich ebenfalls in Quarantäne.
Die PCR-Tests für den Rest der Mannschaft sind negativ ausgefallen. Derzeit werden alle Spieler engmaschig getestet. Da aber seitens der Behörden keine Quarantäne angeordnet wurde und bislang keine weiteren Spieler Symptome zeigen, ist davon auszugehen, dass der Trainingsbetrieb am kommenden Montag, 17.01.2022 wieder starten kann. Damit können auch die Spiele am nächsten Freitag in Höchstadt und das Heimspiel am Sonntag, 23.01.2022 gegen Landsberg höchstwahrscheinlich ausgetragen werden.
(DSC/tt)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Enge Kiste: Indians gewinnen gegen Höchstadt

(OLS)  Im der vorgezogenen Heimpartie gegen den Höchstadter EC haben die Indians den nächsten Sieg eingefahren. Die Memminger setzten sich nach hartem Kampf mit 3:1 durch. Erfolgsgarant gegen starke Gäste war Indians-Torhüter Marco Eisenhut, der vor 925 Zuschauern am ausverkauften Hühnerberg eine tolle Partie bot.
Höchstadt statt Weiden hieß es vor wenigen Tagen für das Team der Memminger Indians. Im einzigen Spiel des Wochenendes setzten sich die Rot-Weißen am Ende mit 3:1 durch und bleiben weiter auf der Erfolgsspur. Weiter geht es schon am Dienstag, dann treten die Maustädter erneut gegen den HEC an, dieses Mal aber auswärts.
Ohne den erkrankten Goalgetter Matej Pekr gingen die Indians in die Partie gegen stark agierende Gäste. Sie erwischten dabei den besseren Start und kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor der Alligators. Christopher Kasten besorgte in der siebten Minute die Führung durch einen platzieren Schuss von der blauen Linie.
Im zweiten Abschnitt ließen die Memminger dann etwas nach, Sergei Topol nutzte aber eine der Memminger Chancen in Überzahl zum 2:0 aus. Von da an ließ das Spiel der Indians etwas Elan vermussen, im Gegensatz zu den fränkischen Gästen, was Coach Waßmiller auch in der anschließenden Pressekofnerenz feststellte. Folgerichtig konnten sich die Panzerechsen mehrmals gut im Drittel des ECDC festsetzen. Doch ein starker Marco Eisenhut sowie gutes Penaltykilling retteten die Gastgeber in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt waren die Gäste weiterhin etwas agiler und drückten auf den Anschluss. Dieser sollte ihnen in Spielminute 51 auch gelingen, als Jari Neugebauer einnetzen konnte. Trotz weiterer Chancen schaffte es der HEC aber nicht die Indians-Abwehr um Marco Eisenhut zu überwinden. Den Schlusspunkt unter eine hart umkämpfte Partie setzte dann Jaro Hafenrichter, welcher mit einem Empty-Netter das 3:1 erzielen konnte.
Für die Indians stehen nun ein paar spielfreie Tage an, die Partie am Sonntag gegen Rosenheim wurde bereits vor einigen Tagen abgesagt. Schon am Dienstag kommt es nun zum direkten Rückspiel gegen Höchstadt. Die Partie in Franken ist ein Nachholspiel, ursprünglich musste die Begegnung verschoben werden, als das Team der Indians zu diesem Zeitpunkt in Quarantäne weilte.
Das nächste Heimspiel des ECDC ist, Stand jetzt, erst für den 28.01. angesetzt. Gut möglich aber, dass schon am kommenden Wochenende eine flexibel angesetzte Partie am Hühnerberg austragen wird.
(ECDCM/mfr)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Loppatto-Verletzung bei Punktgewinn in Krefeld

(OLN)  Wenn ein einziges Spiel ein Spiegelbild einer ganzen Saison sein kann, dann haben die Rockets genau dieses Spiel am Freitagabend beim Krefelder EV gespielt. Immerhin entführte die EG Diez-Limburg beim 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung einen Punkt beim KEV, die Partie aber war gekennzeichnet von unglücklichen Aktionen für die EGDL - und damit irgendwie bezeichnend.
Kevin Loppatto sitzt auf der Bank der Rockets. Etwas mehr als sechs Minuten sind im letzten Drittel noch zu spielen. Auf dem Eis versuchen sie die Blutspur vom Eis zu kratzen, die er hinterlassen hat. An der Bande kümmern sich mehrere Sanitäter um den Amerikaner, der an diesem Abend sein Debüt für die Rockets gibt. In stoischer Ruhe lässt Loppatto die medizinische Erstversorgung über sich ergehen. Ein Schlittschuh hat zu einer tiefen Fleischwunde an seinem Bein geführt, die Arterie ist verletzt, der Stürmer verliert viel Blut. Spät in der Nacht können die Rockets ihren Stürmer mit nach Hause nehmen - das ist die gute Nachricht. In einem schnellen Eingriff im Krankenhaus konnte die Verletzung versorgt werden. An Eishockey spielen ist vorerst aber nicht zu denken.
Trotz der Verletzung und der schlimmen Bilder auf der Spielerbank wollen die Rockets das Spiel zu Ende spielen. Zu diesem Zeitpunkt liegen sie mit 1:2 zurück. „Die Jungs sind rausgegangen und haben einfach noch einmal Vollgas gegeben, das war beeindruckend“, sagte Arno Lörsch, Sportlicher Leiter der Rockets. Die Belohnung: Noureddine Bettahar gelingt zwei Minuten vor dem Ende der hochverdiente 2:2-Ausgleich.
Zuvor hatten die Rockets vor allem im letzten Drittel bei zahlreichen Chancen unglaubliches Pech. Einmal hatte Krefelds Keeper Jonas Gähr die Scheibe zwar pariert, sie dann aber aus den Augen verloren. Der Puck fiel hinter Gähr auf dessen Bein und ging von dort knapp neben das Tor. Ein anderes Mal kratzte ein Krefelder Spieler die Scheibe Zentimeter vor dem Ausgleich noch von der Linie. Eine nächste Chance knallte gegen den Innenpfosten und von dort zurück ins Spielfeld. Und kurz vor Schluss hätte Alexander Seifert fast noch den Siegtreffer erzielt. Kurzum: Sowas erlebst du nur, wenn du gerade die Seuche hast.
Doch damit nicht genug: Jordan King hatte die Rockets in seinem ersten Spiel gleich mal in Führung geschossen (8.). Den Ausgleich besorgte Krefelds Florian Maierhofer im Powerplay (13.). Als die EGDL im zweiten Drittel eine Großchance verpasste, ging Krefeld im Gegenzug in Führung: Torschütze Tim Dreschmann (34.). Die Story des Tores: Der KEV fuhr einen Konter, Kevin Loppatto sprintete einmal über das gesamte Feld, um defensiv auszuhelfen. Als er den Querpass erahnte, schmiss er sich in den Passweg und knallte anschließend in die Band. Kurz zuvor aber hatte er den Puck unglücklich ins eigene Tor abgefälscht.
Insgesamt hätten beide Teams dieses Spiel gewinnen können - darüber waren sich am Ende alle einig. Und auch der entscheidende Treffer fiel in der Overtime nach einer kuriosen Situation: Die Scheibe schien bereits geklärt, als Mathias Onckels doch noch einmal aus kurzer Distanz zum Schuss kam und die unübersichtliche Situation zum Siegtreffer nutzte.
„Das Ergebnis rückt bei einer solchen Verletzung in den Hintergrund“, sagte Krefels Trainer Elmar Schmitz. „Sowas braucht kein Mensch.“ Sein Gegenüber Jan Pantkowski bilanzierte: „Wir haben nach unserem Führungstreffer leider ein bisschen den Fokus verloren, waren zu unorganisiert. Am Ende hatten wir viele gute Chancen, aber nicht das nötige Glück. Aber wir haben uns den Punkt hart erarbeitet und verdient.“
Zusatz: Für das Spiel am Sonntag in Diez gegen Rostock sind wieder Zuschauer erlaubt. Spieltags-Sponsor „Limburger Sicherheitstechnik“ ermöglicht allen Zuschauern freien Eintritt.
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Dezimierte Ice Dragons chancenlos gegen Halle - Herford unterliegt Saale Bulls mit 3:9

(OLN)  Das Beste gegeben – der Herforder Eishockey Verein unterlag in der Oberliga Nord dem Tabellenführer Saale Bulls Halle mit 3:9 (1:5/1:2/1:2) und musste anerkennen, dass mit einem stark dezimiertem Spielerkader nichts gegen das Topteam der Liga zu holen war. Gleich acht Ausfälle sorgten dafür, dass Chefcoach Michael Bielefeld lediglich noch zwölf Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen, womit die Chancen auf Punkte bereits vor dem Spiel nahezu bei Null lagen. Die verbliebenden Akteure kämpften bei der Fanrückkehr in Herford aufopferungsvoll bis in die Schlusssekunden und vermieden zumindest eine zweistellige Niederlage.
Bereits mit dem ersten Angriff waren die Gäste erfolgreich. Der ehemalige Herforder Maurice Becker sorgte für das frühe 1:0 nach etwa 20 Sekunden und beflügelte die Saale Bulls für die kommenden Minuten. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor von Kieren Vogel doch zunächst verhinderten die Ice Dragons den nächsten Gegentreffer. In der 10. Minute nutzte Lukas Valasek dann jedoch eine Überzahlsituation und erhöhte für Halle auf 2:0. Der Tabellenführer erhöhte noch einmal den Druck und war auf eine frühe Entscheidung aus. Erneut Lukas Valasek (13.) und Joonas Niemelä (15.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 und als Michael Fomin gar auf 5:0 erhöhte (16.), drohte sogar ein Debakel für die Gastgeber. Doch Herford zeigte, wie so oft in der Vergangenheit Moral und brachte sich in Person von Elvijs Biezais in Überzahl noch vor der ersten Drittelpause ebenfalls auf das Scoreboard (17.).
Im zweiten Durchgang schalteten die Saale Bulls dann einen Gang zurück, ohne dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Sergejs Stas traf in der 25. Minute zum 6:1 und der Finne Tatu Vihavainen ließ in der 33. Minute das 7:1 folgen. Dennoch zeigte sich Herford weiterhin kämpferisch und stemmte sich gegen die Niederlage. Ralf Rinke nutzte für die Ostwestfalen das nächste Powerplay und verkürzte in der 34. Minute auf 2:7, mit dem ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.
Im Schlussabschnitt veränderte sich das Bild nicht. Halle blieb überlegen, Herford kämpfte aufopferungsvoll und versuchte schlimmeres zu verhindern. Patrick Schmid erhöhte zunächst in der 45. Minute auf 8:2 und nur rund 45 Sekunden später erzielte Michael Fomin seinen zweiten Treffer. Die Gäste erhöhten nun noch einmal die Schlagzahl und waren auf den zehnten Treffer aus, doch letztlich sorgte Justin Unger mit einem sehenswerten Treffer zum 3:9 in der 50. Minute für den Schlusspunkt.
„Die verbliebenden Spieler haben alles gegeben und gekämpft. Es ist so, wie es ist und wir haben halt heute nur einen kleinen Kader gehabt. Ich bin froh, dass am Sonntag spielfrei ist und hoffe, dass nächste Woche wieder Spieler aus Krankheiten und Verletzungen zurückkommen“, äußerte sich Michael Bielefeld im Anschluss an die Begegnung.
Die Ice Dragons bleiben mit 40 Punkten auf Tabellenplatz 9, Halle festigte die Spitzenposition in der Oberliga Nord. Da das Sonntagsduell bei den Crocodiles Hamburg aufgrund von Corona-Quarantänen bei den Krokodilen ausfällt, haben die Herforder Akteure Gelegenheit, sich auszukurieren und frische Kräfte zu tanken. Erst am kommenden Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die EG Diez-Limburg die nächste Partie. Ab 20.30 Uhr geht es dann um wichtige Punkte im Kampf um die PrePlayOff-Plätze, die der HEV unbedingt erreichen möchte.
(HEV/som)
  
    
hernerev2007Herner EV
Niederlage nach Verlängerung gegen die Eisbären!

(OLN)  Der Herner EV hat Heimspiel gegen den Tabellenletzten Hammer Eisbären mit 3:4 nach Verlängerung (1:1/0:2/2:0/0:1) verloren. David Trivellato sorgte in der letzten Minute der Overtime für die Entscheidung.
„Wir sind eigentlich gut aus der Kabine gekommen und haben das erste Drittel dominiert“, war Danny Albrecht mit dem ersten Spielabschnitt zufrieden. Seine Mannschaft bestimmte das Spiel, bewegte sich viel im Drittel der Eisbären und erspielte sich immer wieder gute Tormöglichkeiten, scheiterte jedoch immer wieder am eigenen Unvermögen oder am starken Hammer Keeper Daniel Filimonov. Auf der anderen Seite nutzte der ehemalige HEV-Akteur Artjom Alexandrov die zweite Kontermöglichkeit zum 0:1, wenig später konnte Kevin Orendorz dann zumindest ausgleichen.
Im zweiten Abschnitt verloren die Gastgeber dann komplett den Faden. Christopher Schutz brachte Hamm schnell mit 2:1 in Führung und auch das 3:1 für die Eisbären war ein Spiegelbild der derzeitigen HEV-Situation. Denis Fominych fälschte einen Schuss von der Blauen Linie so unglücklich ab, dass Björn Linda geschlagen war und Kyle Brothers den Puck freistehend nur über die Linie schubsen musste.
Auch wenn dann spielerisch nicht alles klappte, zeigte Herne in den letzten 20 Minuten eine gute Moral. Michel Ackers konnte früh auf 2:3 verkürzen, Alexander Komov glich wenig später sogar aus. Die Partie war wieder offen und der HEV wollte sie gewinnen. Hamm blieb zwar nach Kontermöglichkeiten immer wieder gefährlich, doch die großen Möglichkeiten zum Siegtreffer hatten die Miners. Entweder stand aber Filimonov im Weg oder der Pfosten rettete für den geschlagenen Keeper.
In der Overtime half ihm dann nach einem Kracher von Tomi Wilenius die Latte, auf der anderen Seite nutzte David Trivellato eine 2-1-Situation zum Siegtreffer vor 601 Zuschauern in der Hannibal-Arena.
Am Sonntag steht für den HEV die Fahrt nach Sachsen-Anhalt auf dem Plan. Bully beim Tabellenführer Saale Bulls Halle ist um 18.15 Uhr.
(HEV/ms)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergERSC Amberg
Wenn der Onkel mit dem Neffen - ERSC-Löwen buchen die Aufstiegsrunde / Zweistelliger Sieg gegen Schweinfurt

(BYL)  Der ERSC Amberg hat in beeindruckender Manier das Ticket für die Aufstiegsrunde gebucht. Im letzten Heimspiel der Vorrunde der Eishockey-Bayernliga fegten die Wild Lions den ERV Schweinfurt zweistellig vom Eis, vor allem dank eines furiosen Mittelabschnitts. Gerade die Special Teams der Löwen zeigten den großen Unterschied: Amberg traf in sechs Powerplays viermal, kassierte in sieben Unterzahlsituationen kein Gegentor. Der Schlusspunkt war dann noch eine „Familienangelegenheit“.
18 Sekunden vor dem Ende machte der 17-jährige Leon Pronath das Resultat zweistellig – die Vorlage kam von Marco Pronath, seinem Onkel. „Da müssen wir mal googeln, ob es sowas in der Liga schon gegeben hat“, wunderte sich Löwen-Coach Dirk Salinger in der Pressekonferenz und witzelte hinterher: „Das wird eine teure Angelegenheit – aber nicht für den Leon, sondern für den Onkel“. Mit Nico Troglauer und Kevin Sartisson hatte Salinger dann insgesamt drei Nachwuchsspieler aus der U23 eingesetzt, nachdem man mit Murphy, Campbell, Roth und Pielmeier auch vier Ausfälle zu ersetzen hatte.
Die Partie war von Beginn an temporeich mit dem besseren Einstand der Gastgeber. Gleich das erste Powerplay nutzte Daniel Krieger zur frühen 1:0-Führung. In der Folge gaben die Gäste den Ton an, allerdings nur, weil Amberg dreimal hintereinander in Unterzahl agieren musste. Diese Phase überstand der ERSC schadlos mit einer guten Defensivarbeit und einem sehr sicheren Carsten Metz im Tor.
Im Mittelabschnitt brach dann ein regelrechtes Unwetter in schwarzgelben Trikots über Schweinfurt herein. Der ERSC begann in Überzahl und nutzte dies schon nach 24 Sekunden zum 2:0, erneut durch Krieger. Nicht mehr als ein kurzes Intermezzo bedeutete der Anschlusstreffer der Gäste durch Manger, denn beinahe postwendend erhöhte Mario Strobel auf 3:1 und wenig später zappelte die Scheibe nach einem Schlagschuss von Kevin Schmitt zum 4:1 im Netz. Der spektakulärste Treffer war sicherlich das 5:1 durch Brett Mennear, der im High-Speed die Gästeabwehr überlief und sicher abschloss. Damit war der Torhunger der Amberger längst nicht gestillt und gegen Drittelende schnürte Michael Kirchberger noch einen Doppelpack zum 7:1.
Auch im Schlussdrittel diktierten die Gastgeber das Geschehen, nahmen nur wenig Tempo raus. Es dauerte aber bis in die Schlussphase, ehe weitere Treffer fielen. Leon Hartl belohnte sich für seine starke Partie und Kirchberger traf auch nochmals, ehe dann die Co-Produktion von Leon und Marco Pronath den Schlusspunkt setzte – ganz nebenbei die sechste Torvorlage des Amberger Topscorers in diesem Spiel.
(ERSCA/js)
  
    
buchloheESV Buchloe
Dezimierte Piraten bleiben in Pfaffenhofen glücklos - ESV Buchloe erwischt nach Corona-Pause einen gebrauchten Abend an der Ilm

(BYL)  Der ESV Buchloe hat am Freitagabend beim Gastspiel in Pfaffenhofen die bisher höchste Niederlage der Saison einstecken müssen. So deutlich wie es das Endergebnis von 1:7 (1:1, 0:4, 0:2) vermuten lässt war das erste Spiel nach der Corona-Zwangspause der Buchloer aber nicht unbedingt. Den personell gebeutelten Freibeutern glückte vor dem Tor an diesem Abend schlichtweg fast gar nichts, weshalb man die Partie am Ende zwar absolut verdient, aber dennoch um das ein oder andere Tor zu hoch verlor. Schwerwiegender als die Niederlage war zudem jedoch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Kapitän David Strodel, dem im Mitteldrittel vorzeitig vom Eis musste.
Schon vor dem Spiel stellte die personelle Situation ESV-Trainer Christopher Lerchner vor einige Herausforderungen. Denn nach der gut eineinhalbwöchigen Corona-Pause konnte die Buchloer nur mit vier gelernten Verteidigern im mit dreizehn Feldspielern arg dezimierten Kader auflaufen. Verzichten mussten die Piraten zudem auch auf ihre etatmäßige Nummer 1 im Tor Johannes Wiedemann, wodurch Alexander Reichelmeir zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kam und Nachwuchs-Goalie Dominik Held erstmals als Backup mit an Bord war. Doch der Start verlief für die Rot-Weißen noch recht verheißungsvoll, als Michal Petrak nach gut drei Minuten gingen die Buchloer schließlich in Front. Nachdem Alexander Krafczyk sich gut durchgesetzt hatte, aber noch an Torwart Nicola Henseleit gescheitert war, besorgte Michal Petrak im Nachschuss das 1:0 (4.). Die Gastgeber glichen die frühe Führung aber nur vier Minuten später durch Jakub Felsöci wieder aus. Anschließend hatten beide Teams im Startabschnitt ihre Momente vor den jeweiligen Toren, doch beide Schlussleute ließen zunächst keine weiteren Treffer zu, weshalb es mit dem gerechten Remis in die Pause ging.
Das Mitteldrittel startete dann gleich vom Bully weg wie die Feuerwehr. Während Alexander Krafczyk schon 16 Sekunden nach Wiederbeginn aus halbrechter Position die erste große Möglichkeit liegen ließ, machten es die Icehogs im direkten Gegenzug besser. Einen Alleingang netzte Nick Endreß zum 1:2 ein (21.). Doch die Piraten blieben auch nach diesem Rückschlag am Drücker. Problem war nur, dass man aus den zahlreich vorhandenen Einschussmöglichkeiten kein zählbares Kapital schlagen konnte. Entweder blieb man zu ungenau oder fand in Henseleit den Meister. Der Keeper parierte bis zur Drittelmitte gleich mehrfach überragend und verhinderte so immer wieder den Ausgleich. Und während auf der einen Seite die Scheibe einfach nicht ins Tor gehen wollte, fielen die Treffer auf der anderen Seite dann fast wie von selbst. Binnen drei Minuten schraubten die Pfaffenhofener durch Tore von Robert Gebhart (32.), Michael Pfab (35.) und Jakub Felsöci (35.) den Spielstand auf 5:1 in die Höhe – was bei dem kleinen ESV-Kader fast schon einer Vorentscheidung gleichkam. Zu allem Überfluss schied dann auch noch Kapitän David Strodel verletzt aus, womit die Gennachstädter fortan nur noch zu Zwölft und mit drei etatmäßigen Verteidigern agieren konnten. Maximilian Schorer rückte somit für den Rest des Spieles zu seinem Bruder Andreas in die Defensive.
Doch auch die beiden konnten im Schlussdrittel nicht verhindern, dass die Icehogs durch Daniel Hanlon (44.) und Robert Gebhart (57.) noch zum 1:6 bzw. 1:7 trafen. Und da den Buchloer im letzten Drittel auch spürbar die nötige Kraft zu einer möglichen Aufholjagd fehlte und das Pech vor dem gegnerischen Tor weiter förmlich am Schläger klebte, blieb es am Ende bei der deutlichen Niederlage.
Diese ist zumindest nur von geringer Bedeutung, da die Buchloer schon vor der Partie ihren Platz unter den ersten Acht sicher hatten. Für das letzte Hauptrundenspiel am Sonntag zu Hause gegen Königsbrunn (18 Uhr) heißt es nun die Kräfte wieder zu bündeln, um dort ein besseres Ergebnis zu erzielen, wie es bei der Rückkehr nach der coronabedingten Spiel- und Trainingspause am Freitag in Pfaffenhofen der Fall war.
(ESVB/chs)
  
   
ESC KemptenESC Kempten
Sharks mit Rumpftruppe chancenlos - ESC Kempten unterliegt mit 7:3 beim EHC Königsbrunn

(BYL)  Entspannter Abschluss der Vorrunde stand auf dem Programm der Kemptener, aber natürlich mit der Hoffnung auf einen Sieg, gilt es doch sich nun schon einzuspielen für die schwere Aufstiegsrunde. Dies gelang aber von Beginn an nur den Gastgebern. Schnell, aggressiv und angriffslustig nahmen sie die Gäste regelrecht auseinander. Zwei schnelle Kontertore, eines davon in Kemptener Überzahl stellten früh die Weichen. Häufig brannte es lichterloh vor dem Tor von Jenny Harß und der Pausenstand hätte durchaus höher ausfallen können als das 4:0 nach 20 Minuten. Zu viele Puckverluste brachten immer wieder Gefahr vor dem eigenen Tor, Vorne wurden kaum eigenen Chancen erspielt. Königsbrunn schien immer einen Schritt schneller zu sein als die Kemptener. Nach der Pause sahen die Zuschauer deutlich engagiertere Sharks. Robert Lepine in Überzahl und Nikolas Oppenberger mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie verkürzten auf 4:2. Kempten machte nun mehr und mehr Druck, scheiterte aber immer wieder aus besten Positionen. Mitten in die Drangphase dann erneut ein Konter, eiskalt zum 5:2 abgeschlossen. Und unmittelbar vor der Pause prallte ein Schuss von außen von einem Kemptener Verteidiger unglücklich ins eigene Tor. Die Sharks wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Danny Schubert kam für Jenny Harß zwischen die Pfosten, die ihre Mannschaft vor allem im zweiten Abschnitt mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. Im letzten Drittel ein ähnliches Bild, Kempten versuchte alles um nochmals heran zu kommen, scheiterte aber wieder und wieder am gut aufgelegten Torhüter der Pinguine. Maximilian Schäffler mit dem 6:3 ließ nochmal ein Fünkchen Hoffnung aufkommen, aber im direkten Gegenzug sorgte der starke finnische Neuzugang Anti Jussi Miettinen erneut mit einem Konter für den 7:3 Endstand. Letztendlich ein klar verdienter Sieg der Brunnenstädter, Kempten konnte den Ausfall von vier Verteidigern nicht mehr kompensieren. Förderlizenzspieler standen keine zur Verfügung so das Maximilian Hermann und Mauro Seider von ihrer gewohnten Position im Sturm in die Verteidigung rücken mussten. Da die Plätze in der Auf und Abstiegsrunde bereits vergeben waren kommt dem Ergebnis letztendlich keine große Bedeutung zu. Es bleibt zu hoffen das baldmöglichst wieder Spieler zurück in den Kader kommen, auf  Dauer wird man mit nur 13 Feldspielern keinen Erfolg haben.
(ESCK/th)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Geglückte Revanche vor ausverkaufter Kulisse

(BYL)  Mit 7:3 gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die „Sharks“ des ESC Kempten. Dabei legten die Brunnenstädter in einem sehr starken ersten Drittel schon früh den Grundstein für den Sieg.
Kempten reiste mit reduziertem Kader an und konnte nur 13 Feldspieler aufbieten, Königsbrunn startete mit 14. Denn auch der EHC hatte mit Ausfällen zu kämpfen, neben den Langzeitverletzten Rudolph und Barchmann fehlten Becher, Szegedin und Sander.
Beide Teams agierten zu Beginn vorsichtig, die Partie war zunächst zerfahren. Der EHC startete heute mit nur 2 Mittelstürmern, was den Ausfällen geschuldet war. Hayden Trupp und Tim Bullnheimer mussten zusätzliche Einsatzminuten auf den Eis absolvieren. In der vierten Spielminute traf dann Hayden Trupp zum 1:0 ins Tor der Sharks, nachdem er einen Abpraller verwerten konnte. Königsbrunn agierte druckvoll und bestimmte die Partie, von den Gästen war zunächst nicht viel zu sehen. In der achten Spielminute stibitzte sich Trupp in Unterzahl einen Puck vom Gegner und leitete einen Konter ein, den Kemptens Torfrau Jennifer Harß zwar zunächst abwehren, aber nicht kontrollieren konnte. Hayden Trupp schaltete als Erster und schob die herrenlose Scheibe zum 2:0 ein. Nur zwei Minuten netzte Jakub Bitomsky nach schönem Anspiel von Pätzold und Bullnheimer zum 3:0 ein. Für die Sharks bahnte sich ein Debakel an, Kempten war in den ersten Minuten ohne zwingende Chancen. In der 16. Spielminute traf dann Tim Bullnheimer zum 4:0, nach feinem Anspiel tanzte er den gegnerischen Verteidiger aus und ließ Kemptens Torfrau Harß keine Chance. Bis zur Pause fielen keine weiteren Treffer.
Vor dem zweiten Drittel hatte es in der Gästekabine wohl eine deutliche Ansprache von Kemptens Trainer Carsten Gosdeck gegeben, die Sharks starteten nun mit viel Schwung ins zweite Drittel. In Überzahl konnte der ESC auf 4:1 verkürzen, nur eine Minute später fiel dann sogar das 4:2, Königsbrunn war zu sorglos und Kempen dafür gnadenlos effektiv. Die Treffer gaben den Gästen Auftrieb, doch der EHC fing sich wieder. In der 32. Spielminute traf Max Arnawa zum 5:2, acht Minuten später war denn Antti-Jussi Miettinen erfolgreich und sorgte mit dem 6:2 für den erneuten Abstand von vier Treffern.
Im letzten Drittel kam dann erneut Kempten besser aus der Kabine, verpasste es aber zu treffen. Der EHC leistete sich einige Schnitzer, die aber ohne Folgen blieben. Den Sharks boten sich nun mehr Freiräume, die Königsbrunner Spieler waren zu weit weg vom Gegner. In der 50. Spielminute durfte Kemptens Maximilian Schäffler freistehend zum 6:3 verkürzen, aber auch die Sharks waren in der Defensive nicht sattelfest. Gerade 22 Spielsekunden später fingen sich die Gäste einen Konter, den dann Miettinen routiniert zum 7:3 einschoss. Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch ohne taktische Finessen, weitere Tore bekamen die Zuschauer aber nicht mehr zu sehen.
Der EHC siegt im Kampf der Rumpfkader verdient mit 7:3, nach einer starken Leistung im ersten Drittel verwalteten die Brunnenstädter den Vorsprung bis zum Ende. Lediglich im zweiten Drittel wackelten die Königsbrunner, konnten dem Gegner dann aber die richtige Antwort geben.
EHC-Coach Andy Becher war nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben das erste Drittel so gespielt wie wir es geplant hatten, konnten gut Druck auf den ersten Spieler ausüben und den Gegner zu schlechten Entscheidungen zwingen. In der neutralen Zone waren wir sehr kompakt gestanden und gewannen dort viele Scheiben. Wir haben gut umgeschaltet, das Spiel in der Offensivzone sehr einfach gehalten und versucht den ersten Schuss aufs Tor zu bringen. Das ist uns gut gelungen, das erste Drittel ging dann verdient mit 4:0 an uns. Dann haben wir in Unterzahl den Anschluss bekommen, durch einen individuellen Fehler danach das 4:2. Kempten hat weiter aufgemacht und zwei Mann hoch geschickt, was schwierig zu verteidigen war.  Im letzten Abschnitt waren wir kompakt gestanden. Als Kempten wieder getroffen hatte, kam von uns gleich die passende Antwort. Heute haben alle Spieler Eiszeit bekommen. Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir hinten gut gestanden sind und diszipliniert in der Rückwärtsbewegung gearbeitet haben. Die Mannschaft hat dazugelernt, im nächsten Spiel müssen wir mit der gleichen Mentalität antreten wie heute. “
(EHCK/hp)
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Gegnercheck – ESC Dorfen „Eispiraten“

(BYL)  Der 28. Spieltag für die Mighty Dogs steht an. Zu Gast im Icedome ist der ESC Dorfen. Die Eispiraten kommen zum letzten Spiel der Hauptrunde als Tabellendreizehnter nach Schweinfurt. Vier Siege aus den letzten fünf Spielen, davon drei gegen Topteams aus Amberg (3:2), Miesbach (6:3) und am Freitag gegen den EHC Waldkraiburg im Derby mit 6:1 – eine Ausbeute, die sich mehr als sehen lassen kann und verdeutlicht, dass sich der ESC im Aufwind befindet. Dies kann man bei den Mighty Dogs leider nicht bestätigen. So konnte man aus den letzten neun Spielen lediglich 2 für sich entscheiden nach 60 Minuten und konnte einen Punkt aus Dorfen entführen. Nach dem gestrigen Gastspiel in Amberg war Headcoach Andreas Kleider sichtlich enttäuscht vom Spiel seiner Mannschaft: „Der Charakter der Mannschaft war gestern nicht zu sehen! Teilweise wirkte das auch Lustlos und entsprechend konnten einige auch ihre Leistung nicht abrufen, die sie eigentlich abrufen könnten!“  Daher erwartet Andreas Kleider von seinen Mannen auf dem Eis eine Reaktion: „Ich habe es in der Kabine nach dem Spiel bereits angesprochen, was ich am Sonntag von der Mannschaft erwarte. Da möchte ich sehen, dass man als Mannschaft auftritt und auch den Willen zeigt, dass man das Spiel gewinnen möchte!“ Pascal Kröber schlägt in die gleiche Kerbe und erhofft sich ebenfalls eine Reaktion der gesamten Mannschaft beim letzten Vorrundenheimspiel gegen den ESC Dorfen. „Wir haben in der Saison schon oft bewiesen, dass wir gut spielen können. Auch wenn es wie eine Wiederholung klingt, aber wir müssen wieder die einfachen Dinge richtig machen und nicht irgendwas ausprobieren, was nicht vorgegeben wurde.“ Das der ESC Dorfen morgen kein angenehmer Gegner sein wird, ist dem Verteidiger der Dogs durchaus bewusst. Schließlich kommen die Eispiraten mit ordentlich Selbstvertrauen in den Icedome, allein durch den Derbysieg am Freitag gegen den EHC Waldkraiburg. „Wenn wir da nicht bei 100% sind, kann das am Ende genau so ausgehen wie in Amberg. Wir treffen auf einen Gegner, den wir in der Abstiegsrunde nochmal zu Gesicht bekommen – wir müssen hier direkt ein Zeichen setzen!“
Neben dem Ergebnis gab es auch weitere schlechte Nachricht für die Mighty Dogs. Joshua Bourne musste bereits im ersten Drittel verletzt vom Eis und wurde zwischenzeitlich in einem Amberger Krankenhaus vorerst behandelt. Weitere Untersuchungen werden dann im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt stattfinden. Für das Spiel gegen den ESC Dorfen wird aber unsere Nummer 7 definitiv ausfallen. Wie lang er letztendlich ausfallen wird, werden die Untersuchen ergeben. Spielbeginn im Icedome ist – wie in allen anderen Stadien auch – um 18 Uhr.
(ERVS/imd)
  
    
loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg
Desaströser Auftritt des EHC Waldkraiburg im Derby gegen Eispiraten

(BYL)  Ein gebrauchter Eishockeyabend geht für Fans und Spieler des EHC Waldkraiburg zu Ende. In der Bayernligapartie und gleichzeitigem Derby gegen die geographischen Nachbarn aus Dorfen, zeigten die Löwen weder Krallen noch Zähne und verloren das Prestige-Duell verdient mit 6:1.
Eigentlich sind es diese Duelle, auf die sich das Waldkraiburger Fan-Herz mit am meisten freut. So machten sich mehr als 100 Anhänger des EHC auf den Weg nach Dorfen um ihre Mannschaft zu unterstützen, was sie auch lautstark bis zum bitteren Ende taten.
Dabei begann die Partie bereits bitter und mit einem Rückschlag. Nach nicht einmal drei Minuten ließen die Löwen den Dorfner Lukas Kirsch frei vor dem Tor stehen. Dieser konnte sich die Ecke aussuchen und entsprechend das erste Tor für sein Team erzielen. Der EHC Waldkraiburg nutzte diesen frühen Gegentreffer nicht um sich aus der Starre, in der er sich befand zu lösen, vielmehr hatte es den Anschein als wären die Beine nach der ungeplant langen spielfreien Zeit schwer und nicht fähig die Leistung auf das Eis zu bringen die eines Derbies würdig wäre. Der Gegner nutzte dieses Tief hingegen aus und erzielte in der 11. Spielminute den zweiten Treffer des Abends durch den auffälligen Kontingentspieler Urban Sodja. Auch begünstigt durch eine Überzahl behielten die Gastgeber in der Folge weiter die Überhand und dies gipfelte in der 17. Minute des Spiels sogar im dritten Treffer. Torschütze war diesmal Christian Göttlicher der sich nach unglücklicher Flugkurve des Pucks als Torschütze feiern durfte. Rund eineinhalb Minuten später, kurz nachdem der mit Christof Hradek zusammen wiedergekehrte Nico Vogl an Goalie Marek scheiterte, dürfen auch die Löwen treffen und den mitgereisten Fans Hoffnung für den weiteren Spielverlauf bescheren. Christof Hradek lautet der Torschütze zum Pausenstand von 3:1 aus Sicht der Gastgeber.
Insgesamt gestaltete sich der zweite Durchgang für den EHC ein wenig stärker. Etwas Aufwind bekam man anfangs dank der Dorfner Strafzeiten, die den Löwen zeitweise sogar eine doppelte Überzahlsituation bescherten. Diese verbrachte man zwar größtenteils in des Gegners Spielabschnitt, ohne jedoch zum Torerfolg zu gelangen. Selbst die zu Recht hochgelobte erste Reihe, welche noch fünf weitere Spiele auf Sebastian Stanik verzichten muss, konnte ihre Überzahlstärke nicht ansatzweise ausspielen. Von den Eispiraten kam auch im späteren Verlauf nicht viel Zwingendes und so ging man, auch nach zwei verpassten Chancen der Löwen durch Zimmermann und Vogl jeweils im Alleingang aufs Tor, mit diesem 3:1 auch in die zweite Pause.
Das dritte Drittel hielt unglücklicherweise auch kein hochklassiges Eishockey mehr bereit. Lediglich die Effizienz war an diesem Abend auf der Seite der Dorfner. Zwar versuchten die Löwen zu Beginn noch ein wenig zu drücken, vergaben aber durch Philipp Lode oder Leon Decker ihre Möglichkeiten auf den Anschluss. Die Eispiraten hingegen nutzten die überschaubare Zahl an Möglichkeiten, die sich ihnen boten und erhöhten in der 44. Minute erst auf 4:1 und in der 47. Spielminute sogar auf 5:1. Bedient vom Spielstand, nutzte Waldkraiburgs Torhüter Yeingst, der klar nicht Alleinverantwortlich für dieses Ergebnis ist, die Gunst der Stunde und ließ sich gegen seinen Torwart-Partner Christoph Lode austauschen. Dieser parierte zwar noch die ein oder andere Möglichkeit der Eispiraten, war an einem insgesamt gebrauchten Abend jedoch machtlos gegen den von Simon Franz in der 59. Minute erzielten Endstand von 6:1 für die Dorfner.
An der Tabellensituation ändert diese Niederlage jedoch nichts. So weiß sich Waldkraiburg bereits seit längerer Zeit sicher in der Zwischenrunde der Bayernliga, während der Gegner Dorfen die Abstiegsrunde bestreiten darf. Mit einer solchen Leistung dürfen sich die Eispiraten berechtigte Hoffnungen machen auch nächstes Jahr wieder in der Bayernliga antreten zu dürfen.
(EHCW/aha)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Nach der Vorrunde ist vor der Zwischenrunde

(BLL)  Am vergangenen Montag wurde bei einer digitalen Ligatagung des Bayerischen Eissport-Verbands der Modus für die Zwischenrunde und Playoffs verabschiedet. Es wird eine Zwischenrunde innerhalb der jeweiligen Regionalgruppen absolviert. Die ersten fünf Mannschaften der jeweiligen Gruppe treten in einer Aufstiegsrunde (jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel) an. Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden nicht mitgenommen. Start ist am Freitag, den 28. Januar. Die Wanderers treffen auf folgende Teams:
SC Reichersbeuern
ESV Burgau „Eisbären“
EV Fürstenfeldbruck „Crusaders“
ERC Lechbruck „Flößer“
Sollte diese Zwischenrunde ohne Corona bedingte Absagen bis Anfang März durchgespielt werden können, sind anschließende Auf- und Abstiegs-Playoffs mit Halbfinale und Finale gegen die zwei Besten der anderen Aufstiegsrundengruppe denkbar. Das alles allerdings unter Vorbehalt und Berücksichtigung der andauernden Pandemieentwicklung. Im worst case muss über eine Verkürzung der Aufstiegsrunde bis hin zu einem Aussetzen von Auf- und Abstieg nachgedacht werden.
Sobald die Zwischenrunde terminiert ist, werden wir den Spielplan auf den bekannten Kanälen veröffentlichen.
(EVG/fh)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
dinslakenerkobrasDinslakener EC
Kobras bringen Pflichtsieg unter Dach und Fach

(RLW)  Gegen den Tabellenletzten und personell derzeit personell gebeutelten Neusser EV gingen die Dinslakener als Favoriten in die Begegnung und wurden ihrer Rolle auch gerecht. Dennoch taten sie sich gegen den NEV traditionell schwer. Dies lag zum einen daran, dass sich die Gäste zu keinem Zeitpunkt aufgaben und in Patrick Fücker einen starken Goalie hatten, der ihnen auch den nötigen Rückhalt gab. Zum anderen hätte das Ergebnis höher ausfallen können, wenn die Hausherren schnörkelloser gespielt und schneller den direkten Weg zum Tor gesucht hätten.
Folgerichtig war der Spielstand nach den ersten zwanzig Minuten trotz Überlegenheit nur 2:0 für die Giftschlangen. Dennis Appelhans (4.) und Marek Malinsky mit einem Schuss in den rechten oberen Winkel (18.) konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Im Mitteldrittel erarbeiteten sich die Gäste etwas mehr Spielanteile, konnten diese jedoch nicht in eine Ergebnisverbesserung zu ihren Gunsten nutzen. Im Gegenteil: Martin Beneš stellte mit einem Schuss aus spitzem Winkel in den Giebel in der 39. Spielminute sogar eine 3 – Tore – Führung her.
Im Schlussabschnitt kontrollierten die Dinslakener wieder Puck und Gegner und zogen durch einen weiteren Treffer von Martin Beneš in der 47. Spielminute auf 4:0 davon.
In der 56. Spielminute gelang dann den Gästen noch der durchaus verdiente Ehrentreffer durch Dmitri Metelkov. „Da waren wir in der Verteidigungsarbeit einen Moment lang unkonzentriert. Das war sehr ärgerlich und völlig unnötig“, ärgerte sich Kapitän Benni Hüsken im Nachgang des Spiels. Zurecht, denn dieser Treffer machte einen möglichen Shutout für Lucas Eckardt zunichte, der eine tadellose Partie ablieferte und auch die Hochkaräter der Gäste zu vereiteln wusste.
Da muss morgen in Duisburg schon eine Leistungssteigerung her, will man im Fuchsbau auch nur halbwegs bestehen können. Doch Derbies haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.
(DSC/pdk)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Duisburg zu stark für die Ice Aliens

(RLW)  „Duisburg war uns in allen Belangen überlegen“, so fasste
Sportobmann Wilfried Tursch die 1:8 Niederlage der Ice Aliens gegen die Duisburger
Füchse kurz und treffend zusammen. Die Gäste waren schnell mit 0:1 in
Führung gegangen, doch Ratingen hielt zunächst dagegen. Zum
psychologisch ungünstigen Zeitpunkt erhöhten die Füchse in der 20.
Minute zum 0:2 Zwischenstand. In der Pause schien der Duisburger Trainer
Jacobs seine Jungs aufgeputscht zu haben, denn die legten ordentlich los
und erhöhten in den ersten zwei Minuten des Mittelabschnitts auf 0:4.
Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Nach dem zwischenzeitlichen 0:5
zur Mitte des Spiels, war es in der 32. Minute Malte Hodi mit einem Solo
aus dem eigenen Drittel, der den Ehrentreffer für seine Farben erzielte.
Das letzte Drittel dominierten weiter der EV Duisburg, Ratingen fand
keine Lösungen um dem ständigen Druck zu entkommen. „Sie waren
schneller, konzentrierter und konsequenter“ fügte Tursch seiner
Zusammenfassung hinzu. Mit drei weiteren Treffern stellte die Jacobs
Truppe den Endstand her. Die Spieler der Ice Aliens verschwanden schnell
in der Kabine und waren über ihre eigene Leistung enttäuscht. Da reichte
es noch nicht einmal dafür, sich bei den Zuschauern zu verabschieden.
(RIA/uh)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
2:7! Icefighters feiern souveränen Sieg beim AEC

(RLN)  Mit einem souveränen 2:7 (2:1, 0:2, 0:4) im Gepäck kehrten die TAG Salzgitter Icefighters am Freitagabend vom Adendorfer EC wieder heim. Nach dem ersten Führungstreffer der Stahlstädter gelang es den Heidschnucken, die Partie noch einmal kurz zu drehen. In der Folge punktete jedoch nur noch das Team von Radek Vit, der sich nach seiner Verletzungspause über den ersten Dreier unter seiner Leitung freuen konnte.
Dabei kamen die Salzgitteraner schon zu Beginn etwas besser in die Partie, nutzten ihre Chancen – unter anderem ein frühes Powerplay – jedoch nicht. Mit Erreichen der Vollzähligkeit zeigten sich auch die Heidschnucken vorne etwas präsenter, konnten aber ebenfalls keine Möglichkeit nutzen. Für die erste Führung sorgte Martin Záhora (7.), auf dessen Treffer der AEC eine zeitnahe Antwort parat hatte (9.), da die Stahlstädter nach dem 1:0 ein wenig vom Gas gingen. Folgerichtig drehten die Hausherren mit dem 2:1 (10.) vorerst das Spiel und nahmen die Führung mit in den Mittelabschnitt.
Dort funktionierte seitens der Gastgeber nicht mehr viel, zumal der Gegner vom Salzgittersee durch eine stabile Defensive bestach. Im Angriff kippte das Herklotz-Duo das Geschehen wieder zugunsten der Icefighters. Während Daniel Herklotz in Minute 28 den Spielstand egalisierte, legte Bruder Thomas im Powerplay den Führungstreffer zum 2:3 (34.) nach.
Im Schlussabschnitt ließ Adendorf immer mehr nach, während das Team vom Salzgittersee torhungrig das Geschehen nach und nach dominierte. Dabei profitierte die Vit-Mannschaft auch von zahlreichen Strafen des AEC, sodass dieser kaum noch mit voller Spielerzahl agieren konnte. Kirill Borisov netzte zum 2:4 (45.) ein, Daniel Herklotz sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für das vorentscheidende 2:5 (51.), Felix Siglreithmaier machte im Powerplay mit dem 2:6 (58.) den Deckel drauf und Jakub Müller sorgte letztendlich mit dem 2:7 (58.) für einen deutlichen Sieg.
"Das hat Spaß gemacht!", sagte Vit direkt, der vor dem Jahreswechsel aus gesundheitlichen Gründen für drei Partien nicht an der Bande agieren konnte, als sein Team gegen Sande die ersten Siege in regulärer Spielzeit einfuhr, nach dem Spiel. "Wir haben stark gespielt, das war eine gute Leistung! Wir haben zwar nach der ersten Führung kurz nachgelassen, nach dem 2:1 aber wieder Vollgas gegeben und das bis zum Ende durchgezogen. Das war ein wichtiger Sieg, vor allem für das Selbstvertrauen. Du kannst der Mannschaft zwar immer wieder sagen, welches Potenzial sie hat, aber die Jungs müssen das für sich selbst natürlich auch bestätigt bekommen. Es ist uns sehr gut gelungen, die Trainingsinhalte komplett umzusetzen, man konnte das Zusammenspiel und auch den Zusammenhalt des Team sehen. Besonders bei Freitagsspielen ist das viel wert – zwei unserer Spieler kamen aus beruflichen Gründen erst während des Spiels an und haben sich wunderbar ins Geschehen eingefügt", resümiert der Coach.
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
fassberlinFASS Berlin
„Halbe Miete“ im Pokal

(RLO)  FASS gewinnt das erste Spiel des neu geschaffenen Berliner Regionalliga-Pokals gegen die Berlin Blues mit 10:6 (2:2, 6:2, 2:2) und macht damit einen großen Schritt in Richtung Pokalsieg. Die Entscheidung wird am kommenden Sonntag (23.01.2022) fallen, wenn FASS um 16:00 Uhr im Wellblechpalast auf die Eisbären Juniors treffen wird.
Headcoach Christopher Scholz stand nur ein stark dezimierter Kader mit vier Verteidigern und acht Angreifern zur Verfügung. Im Tor begann Danny Bohn. Die Gäste traten mit einem leistungsstarken 14+2 Kader an, darunter nach Verletzungspause Spielertrainer Patrick Preiß.
Über weite Strecken des Spiels waren die Blues auf Augenhöhe mit den favorisierten Weddingern und trugen immer wieder schnelle und gefährliche Angriffe vor. Wieder einmal zeigte sich, dass die Charlottenburger viel Qualität im Kader haben und jedem Gegner Probleme bereiten können, wenn sie in Bestbesetzung antreten. Gleich vier Mal gingen sie in Führung, auch wenn FASS stets postwendend den Ausgleich schaffte. So stand es nach 30 Minuten 4:4, und die 72 Zuschauer, die trotz 2G+ und FFP2-Maskenpflicht ins Erika-Heß-Eisstadion gekommen waren, erfreuten sich an einem spannenden und attraktiven Spiel.
Die beste Phase der Gastgeber war die zweite Hälfte des zweiten Drittels, als die Blues dem schnellen Passspiel und dem Tordrang der FASS-Offensive wenig entgegenzusetzen hatten. Nico Jentzsch traf mit einem satten Schuss zur ersten Führung im Spiel (32.), und die sehr starken Gregor Kubail (zwei Tore, fünf Assists) und Dennis Merk (vier Tore) sorgten in der Folge für einen beruhigenden Vorsprung. Mit dem 8:4 durch Luis Noack (38.) endete diese Drangperiode, und der Sieger der Partie stand damit eigentlich fest.
Im Schlussdrittel blieb FASS überlegen, war aber nicht mehr so konsequent vor dem Tor. Marco Papajewski gelang im Gästetor sogar ein „kleiner Shutout“, nachdem er in der 48. Minute beim Spielstand von 10:5 Nitschke ersetzte.
Bei FASS gefielen auch die beiden Youngster Philipp Hermann, der eine souveräne Partie in der Defensive spielte, und Milosz Kuszynski, der seine beiden ersten Scorerpunkte in der Regionalliga markierte.
(FASSB/ah)
  
   
lev_berlinLandesliga Berlin
Bären holen sich Spitzenspiel und Tabellenführung

(LLB)  Dass ein kleiner Kader in Spitzenspielen nicht automatisch eine hohe Niederlage bedeuten muss, zeigte sich im Spiel der Wikinger vom BSchC gegen den ERSC Berliner Bären. 3:4 (0:1/2:1/1:1)  gewann ein dezimierter ERSC ein spannendes Spitzenspiel.
Die Wikinger gingen favorisiert in dieses Spiel. Das Team stellt den besten Angriff und die beste Abwehr und sie lieferten teils spektakuläre Spiele ab. Auf die Bären wurde also viel Arbeit zukommen. Beide haben bisher neun Spiele absolviert, die Wikinger haben bei 24 Punkten einen Punkt Vorsprung auf die Bären.
Personell war klar, dass die Wikinger auf die gesperrten Artur Wall und Slawomir Wisniewski verzichten mussten. Dennoch konnten sie neben zwei Torhütern noch 17 Feldspieler aufbieten. Beim ERSC sah es auf dem Protokoll ziemlich übersichtlich aus, zwei Torhüter und elf Feldspieler standen zur Verfügung. Tim Ziesmer (Wikinger) und Marco Guthke (ERSC) sollten Tore verhindern.
Die Gastgeber versuchten zwar gleich Druck aufzubauen, aber die Bären verteidigten gut. Nach vier Minuten hatten die Gäste Glück, ein Schuss landete am Pfosten. Viele Chancen hatten die Gäste nicht, sie erzielten den ersten Treffer des Spiels. Nach schöner Vorarbeit von Stefan Leciejewski traf Benjamin Dierksen nach 12 Minuten zum 0:1. Der Treffer zeigte Wirkung, die Wikinger machten nun Fehler und das brachte den Bären weitere Chancen. Mit Vorteilen für die Wikinger, aber einer knappen Führung der Bären ging es in die erste Pause.
Zwei Strafen kurz vor der Sirene sorgten für ein 5-3-Powerplay der Bären. 1:48 hatten sie zur Verfügung, um die Führung auszubauen. Es blieb jedoch beim 0:1. Kaum komplett, gelang den Bären doch noch der zweite Treffer. Pascal Lüdtke nutze einen Konter und so führten die Gäste nach 23 Minuten mit 0:2. Doch die Antwort der Wikinger folgte eine Minute später. Artem Sakaev verkürzte auf 1:2. Nach 27 Minuten jubelten die Wikinger zwar, aber Bären-Keeper Marco Guthke hatte den Puck unter seinem Schoner begraben und so blieb es beim 1:2. Auch die Gastgeber ließen ein Powerplay erfolglos verstreichen, kamen aber kurz darauf zum Ausgleich. Pascal Heinze fälschte einen Schuss von Samjon Poguntke unhaltbar ins Tor ab (30.). Nun hatten die Gastgeber wieder mehr vom Spiel, erst kurz vor der Pausensirene kamen die Bären wieder zu guten Angriffen. Es blieb aber beim 2:2. 
Auch im letzten Drittel hatten beide Teams ihre Chancen. Die 48. Minute brachte den Bären wieder die Führung. Torhüter Marco Guthke passte lang auf Dustin Kiss und dieser traf zum 2:3. 153 Sekunden vor dem Ende gelang den weiter drückenden Wikingern der Ausgleich. Dustin Hesse sorgte für Jubel auf seiner Bank. Dieser verstummte 51 Sekunden vor Spielende, denn Benjamin Böhmer traf zum 3:4. Dieses Ergebnis verteidigten die Gäste und sind damit neuer Tabellenführer.
Es war ein taktisch kluges Spiel der Bären, die den Wikingern alles abverlangten. Diese hatten ihre Chancen, nutzen sie aber nicht.
Im 2. Spiel des Tages gewannen die FASS Berlin Allstars ein Vereinsderby ohne Strafzeiten gegen die 1b der Weddinger mit 13:2 (4:0/5:1/4:1).
(NIS/ns)


lev_berlinLandesliga Berlin
Wenn ein Tor reicht…

(LLB)  Nur wenig Grund zum Jubeln hatten die Spieler bei der Partie des SCC Berlin gegen den ASC Spandau. 0:1 (0:0/0:0/0:1) endete diese torarme Partie.
Der SCC könnte mit Punkten ein wenig auf die Plätze 7 und 8 aufschließen. Für Spandau ging es um die Absicherung des 6. Platzes. Spandau ging leicht favorisiert in dieses Spiel, chancenlos waren die Zebras aber sicherlich nicht.
Beide gingen mit 14 Feldspielern und den Torhüter Lukas Koletzki (SCC), sowie Juri Seidel (ASC) in dieses Spiel. Es ging gleich mit Angriffen beider Teams los und so wurden die Abwehrreihen gleich gefordert. Die besseren Chancen hatten dabei die Gäste, nur ein Treffer gelang zunächst nicht.
Ausgeglichener ging es im 2. Drittel zu, mur der erste Treffer des Spiels ließ weiter auf sich warten. Zwei Powerplays brachten Spandau zwar Vorteile, aber kein Tor. Und auch ein Jubel vom SCC nach 38 Minuten war verfrüht, der Torhüter hatte den Puck. Und so blieb es auch nach 40 Minuten beim 0:0.
Der SCC kam im letzten Drittels zu drei Powerplays, doch auch sie konnten diese Möglichkeit nicht ausnutzen. Fünf Minuten vor dem Ende fiel doch noch der erste Treffer des Spiels, Tim Kirchner traf für den ASC. Der SCC schaffte es nicht, hier noch den Ausgleich zu erzielen und so feierte Spandau einen Sieg und Torhüter Juri Seidel einen Shutout.
Torchancen hatten beide genug, nur wurden diese nicht genutzt und so entschied dieses eine Tor das Spiel. Der ASC festigt damit den 6. Platz, der SCC bleibt auf dem 9. Platz.
(NIS/ns)
  
 
 
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