IHP NachrichtenFreitag 18.September 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Nordost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen DEL-Saisonauftakt gegen Straubing mit 4:2 (DEL) Die Eisbären Berlin sind erfolgreich in die neue Saison 2026/27 der PENNY DEL gestartet. Die Berliner setzten sich am Donnerstagabend in der Uber Arena gegen die Straubing Tigers mit 4:2 durch. Im Vorfeld dieser Partie wurde das neue Meisterbanner für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2026 unter das Dach der Uber Arena gezogen. Die Eisbären erwischten einen guten Start und kamen direkt zu guten Chancen. In der Folge hatte der Hauptstadtclub dann mehr Spielanteile, wobei zwingende Torchancen auf beiden Seiten noch ausblieben. In den Schlussminuten des ersten Spielabschnitts erzielte Berlins Manuel Wiederer (17.) dann den ersten Treffer der neuen DEL-Spielzeit und brachte seine Mannschaft in Führung. Kurz nach Beginn des mittleren Spielabschnitts baute Liam Kirk (22.) die Eisbären-Führung weiter aus. Bedingt durch Berliner Strafen kamen die Tigers in der Folge zu guten Abschlussmöglichkeiten. Unter anderem überstanden die Eisbären zwei doppelte Unterzahlsituationen schadlos. Berlins Torhüter Jack LaFontaine vereitelte mehrere Chancen der Gäste teilweise spektakulär. Bevor es dann in die zweite Pause ging, vollendete Ty Ronning (37.) einen sehenswerten Berliner Konter zum 3:0. Im Schlussdrittel versuchten die Gäste weiter alles und gaben viele Schüsse aufs Tor der Eisbären ab. So konnte Adrian Klein (51.) für die Niederbayern verkürzen. Dann warfen die Straubinger alles nach vorne und kamen durch Stefan Loibl (57.) zum Anschluss. Als die Gäste danach ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, traf Eric Mik (58./EN) ins leere Straubinger Tor zum 4:2-Endstand für die Eisbären. Das nächste Ligaspiel bestreiten die Eisbären Berlin am Sonntag, den 20. September. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Adler Mannheim. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Im Startdrittel war es der erwartet harte Kampf. Beide Mannschaften haben gut gespielt. Der erste Treffer in der Schlussphase des Drittels hat dann das Momentum auf unsere Seite geholt. Unser Unterzahlspiel war heute sehr stark und wichtig für uns. Der Schlussabschnitt hat mir dann allerdings nicht gefallen. Wir haben damit gerechnet, dass Straubing noch einmal alles reinwerfen wird. Wir hatten dann zu viele Turnover. Aus dem Schlussdrittel werden wir lernen. Es war aber ein wichtiger Sieg für uns.“ Ty Ronning (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Großen und Ganzen war es eine gute Teamleistung. Im Schlussdrittel haben wir aber etwas nachgelassen, daraus müssen wir lernen. Wir müssen unser Spiel über die gesamte Spieldauer durchziehen. Ich freue mich über meinen wichtigen Treffer. Dabei habe ich von Liam Kirks toller Vorarbeit profitiert.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) Aufstellungen Eisbären Berlin: LaFontaine (Neffin) – Müller (C), Smith; Geibel, Mik; Davidson, Reinke; Kretzschmar – Kirk, Fontaine, Ronning (A); Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Krestan; Wiederer, Griva – Trainer: Éric Dubois Straubing Tigers: Skarek (Wieber) – Brandt, Zimmermann; Beaudin, Green; Klein, Duszak; Bleicher – Varejcka, Madden, Halloran; Rees, Leonhardt, Beaudin; Kersten, Loibl, Seidl; McKenzie, Brunnhuber, Brandl – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 16:27 – Wiederer (Reinke, Davidson) – EQ 2:0 – 21:47 – Kirk (Ronning, Müller) – EQ 3:0 – 36:01 – Ronning (Kirk) – EQ 3:1 – 50:35 – Klein (Varejcka) – EQ 3:2 – 56:12 – Loibl – EQ 4:2 – 58:42 – Mik (Ronning) - EN Strafen Eisbären Berlin: 10 (2, 6, 2) Minuten– Straubing Tigers: 8 (4, 2, 2) Minuten Schiedsrichter André Schrader, David Cespiva (Maksim Cepik, Lukas Pfriem) Zuschauer 13.422
DEL2 und ISS GmbH verlängern langjährige Partnerschaft - Offizieller Spielpuck bewirbt in der Saison 2026/2027 auf der Rückseite die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027TM (DEL2) Die ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH und die ISS GmbH setzen ihre langjährige Kooperation fort. Das führende Fachunternehmen für Eis-, Sport- und Kältetechnik bleibt auch in der Saison 2026/2027 offizieller Partner für den Spielpuck der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2). Mit Beginn der Hauptrunde 2026/2027 erhält das Spielgerät ein besonderes optisches Merkmal: Neben dem offiziellen Aufdruck der DEL2 samt ISS-Logo auf der Vorderseite wird auf der Rückseite des Pucks das offizielle Logo der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027TM abgebildet sein. Ermöglicht wird diese Maßnahme durch das Engagement der ISS GmbH, die zugleich offizieller Partner des weltweiten Spitzen-Turniers ist. Große Strahlkraft für das Eishockey in Deutschland Die DEL2 unterstützt die Weltmeisterschaft in Deutschland als das herausragende Sportereignis der Spielzeit 2026/2027. Mit der doppelten Markenpräsenz auf den offiziellen Pucks schlagen die Ligagesellschaft und Partner ISS GmbH eine direkte Brücke vom nationalen Ligabetrieb zum internationalen Großereignis im eigenen Land, das eine enorme Strahlkraft für die Entwicklung des gesamten deutschen Eishockeysports entfaltet. Wichtiger Hinweis zum Onlineshop und den Fan-Pucks Aus lizenzrechtlichen Gründen ist das offizielle Logo der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027TM ausschließlich auf den Spielpucks aufgebracht, die im aktiven Ligabetrieb auf dem Eis zum Einsatz kommen. Auf den im offiziellen DEL2-Onlineshop angebotenen Pucks wird das Logo aus diesem Grund nicht aufgedruckt sein. Ungeachtet dessen handelt es sich bei den Pucks im Fanshop um dieselben offiziellen Spielpucks der Liga in identischer Material- und Fertigungsqualität, die für alle Anhänger und Sammler frei erwerbbar sind. Stimmen zur Partnerschaft René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „Die ISS GmbH begleitet unseren Ligabetrieb seit vielen Jahren als verlässlicher Partner mit herausragender Fachkompetenz. Die Fortsetzung dieser engen Kooperation unterstreicht das große gegenseitige Vertrauen. Dass unser offizieller Spielpuck ab der Hauptrunde 2026/2027 neben dem bewährten Liga- und Partneraufdruck auf der Rückseite auch das Logo der Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 trägt, ist ein starkes Signal unseres Sports. Die Weltmeisterschaft 2027 ist ein Meilenstein mit enormer Strahlkraft für das gesamte deutsche Eishockey. Die DEL2 unterstützt dieses sportliche Großereignis aus voller Überzeugung.“ Said Hakim, Geschäftsführer der ISS GmbH: „Die Partnerschaft mit der DEL2 ist für unser Unternehmen eine gelebte Tradition und eine echte Herzensangelegenheit. Als langjähriger Partner und Ausrüster freuen wir uns sehr, die Liga auch in der Saison 2026/2027 mit den offiziellen Spielpucks auszustatten. Gleichzeitig sind wir auch an DEL2-Standorten im Sommer wieder aktiv gewesen, um Spielflächen zu erneuern und zu modernisieren. Als offizieller Partner der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027TM nutzen wir diese Schnittstelle gezielt: Das WM-Logo auf der Rückseite des Pucks verbindet den hochklassigen Ligaalltag der DEL2 direkt mit dem sportlichen Höhepunkt im eigenen Land.“ Über die DEL2: Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) ist die zweithöchste Profispielklasse im deutschen Eishockey. Sie wird von der ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Neuss organisiert. Mit 14 traditionsreichen Standorten bildet die Liga das sportliche Fundament zwischen Nachwuchs, Oberligen und der PENNY DEL und steht für hochklassigen, fairen und emotionsgeladenen Eissport. Über die ISS GmbH: Die ISS GmbH (Ice, Sports & Solar) mit Standorten in Neu-Isenburg und Borna blickt auf eine rund 50-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Als spezialisiertes Familienunternehmen konzipiert, baut und saniert ISS modernste Eis-, Banden- und Kältetechnikanlagen weltweit. Mit energieeffizienten und klimabewussten Systemen wie ICEGRID® und ICERACK® setzt das Unternehmen kontinuierlich Standards für eine zukunftsfähige Sportstätten-Infrastruktur.
Eispiraten CrimmitschauEndlich wieder DEL2! Eispiraten starten mit Doppel-Heimwochenende in die neue Saison - Die große Vorschau auf das erste Punktspielwochenende der Spielzeit 2026/27 (DEL2) Vorbereitung ist Geschichte, jetzt wird es ernst: Die Eispiraten Crimmitschau starten am morgigen Freitag (18. September) in die neue DEL2-Saison 2026/27. Zum Home Opener gastiert die Düsseldorfer EG im Kunsteisstadion im Sahnpark. Nur zwei Tage später wartet mit dem EHC Freiburg bereits der nächste Gegner in eigener Halle. Tickets für beide Heimspiele sind weiterhin online, an allen Vorverkaufsstellen und in der Geschäftsstelle erhältlich. Das Warten hat ein Ende. Nach Wochen der Vorbereitung, zahlreichen Trainingseinheiten und ersten Härtetests geht es für die Eispiraten Crimmitschau wieder um Punkte. Am Freitagabend um 19.30 Uhr fällt im Sahnpark der Startschuss für die neue DEL2-Spielzeit – und der hat es direkt in sich. Mit der Düsseldorfer EG kommt ein ambitionierter Traditionsclub nach Westsachsen, der nach seinem ersten Zweitligajahr wieder zurück in die DEL will. Doch damit nicht genug: Das erste DEL2-Wochenende hält für die Eispiraten gleich ein Kuriosum bereit. Auch am zweiten Spieltag dürfen die Crimmitschauer im eigenen Wohnzimmer antreten. Am Sonntagabend (20. September, 17.00 Uhr) ist der EHC Freiburg zu Gast. Solide Vorbereitung macht Lust auf mehr Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief für die Mannschaft von Cheftrainer Jussi Tuores insgesamt äußerst solide. Besonders beim CCM-Cup konnten die Eispiraten ein Ausrufezeichen setzen und sich am Ende den starken zweiten Platz sichern. Dabei gelang unter anderem ein viel beachteter Sieg gegen den tschechischen Extraligisten HC Škoda Plzeň. Daneben standen ein Pflichtsieg bei den Saale Bulls Halle sowie ein Overtime-Erfolg gegen die Lausitzer Füchse auf dem Programm. Im letzten Test der Vorbereitung mussten die Eispiraten schließlich noch eine 0:3-Niederlage in Weißwasser hinnehmen. Allerdings ging Crimmitschau dabei mit einem angeschlagenen Lineup in die Partie. Unterm Strich bleibt damit ein positives Fazit: Die Mannschaft konnte sich einspielen, wichtige Erkenntnisse sammeln und sich vor allem gegen höherklassige Konkurrenz behaupten. Nun aber zählt all das nicht mehr. Mit dem ersten Punktspiel beginnt die Saison bei null. Im vergangenen Jahr beendeten die Eispiraten die DEL2-Hauptrunde auf Rang zehn und mussten anschließend in den Pre-Playoffs gegen die Lausitzer Füchse die Segel streichen. Personal: Mehrere Rückkehrer – Neuzugang Dietz vor Debüt Auch personell gibt es vor dem ersten Punktspiel positive Nachrichten. Emil Quaas, Dylan Wruck, Noah Jacy Garthe und Mirko Sacher dürften aller Voraussicht nach wieder ins Aufgebot zurückkehren. Das Trio hatte zuletzt krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt gefehlt. Auch Cheftrainer Jussi Tuores hat seine Erkältung überwunden und wird gegen Düsseldorf wieder hinter der Bande stehen. Ole Olleff bleibt hingegen vorerst außen vor. Bei ihm stehen aufgrund von Beschwerden in der Oberkörperregion weitere Untersuchungen an, allerdings ist derzeit von einem längerfristigen Ausfall auszugehen. Nicht mehr zum Kader gehört außerdem Gastspieler Lev Liberman. Der Russe hatte während der Vorbereitung am Trainings- und Spielbetrieb der Eispiraten teilgenommen, kann für die DEL2-Saison jedoch nicht lizenziert werden. Dafür gibt es einen brandneuen Namen im Kader: Stanislav Dietz unterschrieb erst am Mittwochmittag bei den Eispiraten, reiste am gestrigen Abend an und absolvierte am heutigen Donnerstagmorgen bereits seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft. Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt nicht – dennoch dürfte der erfahrene Verteidiger aller Voraussicht nach bereits beim Home Opener gegen Düsseldorf sein Debüt im Eispiraten-Trikot feiern. Home Opener gegen die DEG: Zum Auftakt kommt ein echter Kracher Mit der Düsseldorfer EG wartet zum Saisonstart gleich ein echtes Schwergewicht. Der achtmalige deutsche Meister musste nach seinem Abstieg aus der PENNY DEL im vergangenen Jahr allerdings eine ernüchternde erste Zweitligasaison hinnehmen. Statt um den direkten Wiederaufstieg mitzuspielen, landete die DEG lediglich auf dem neunten Tabellenplatz und musste sich anschließend bereits in den Pre-Playoffs verabschieden. Die Ambitionen sind deshalb im zweiten Zweitligajahr keineswegs kleiner geworden. Unter Cheftrainer Harry Lange wurde ein Kader zusammengestellt, der auf dem Papier zu den stärksten Mannschaften der Liga gehört – und damit unmissverständlich die Ambitionen der Düsseldorfer unterstreicht. Auf dem Eis gibt es dabei auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Corey Mackin, Max Balinson und Maximilian Faber trugen bereits das Trikot der Eispiraten und kehren nun mit der DEG in den Sahnpark zurück. Darüber hinaus wurde der Kader prominent verstärkt. Zwischen den Pfosten steht mit Jonas Langmann ein erfahrener DEL2-Goalie. In der Defensive sorgt unter anderem Andrew Bodnarchuk für Stabilität. Im Angriff kamen unter anderem Carter Turnbull, Brett Kemp, Jason Bast und Ville Järveläinen hinzu. Gemeinsam mit etablierten Kräften wie Yushiroh Hirano und Leon Niederberger ergibt sich ein hochkarätig besetztes Team, das zweifellos zum Kreis der Favoriten auf den Meistertitel zählt. Doch Favoritenstatus hin oder her: Dass ein Saisonauftakt im Sahnpark auch für vermeintliche Topteams unangenehm werden kann, wissen die Düsseldorfer sicherlich noch aus dem vergangenen Jahr. Damals empfingen die Eispiraten zum ersten Heimspiel der Saison den späteren Meister aus Krefeld – und sorgten mit einem fulminanten 4:1-Erfolg direkt für einen Paukenschlag. Der Sieg bildete den Auftakt zu einem starken Saisonstart. Eine Warnung, die die DEG durchaus ernst nehmen sollte. Kuriosum: Am Sonntag geht es im Sahnpark gegen Freiburg direkt weiter Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Eispiraten anschließend nicht. Während am zweiten Spieltag zahlreiche DEL2-Teams bereits wieder auf Reisen gehen, bleibt Crimmitschau zu Hause. Das gab es so noch nie: Zwei Heimspiele an den ersten beiden Spieltagen. Am Sonntagabend um 19:30 Uhr gastiert der EHC Freiburg im Sahnpark. Die Wölfe bestreiten am Freitag zunächst selbst ein Heimspiel und empfangen den EC Bad Nauheim in der Echte Helden Arena. Auch in Freiburg soll nach einer schwierigen vergangenen Saison vieles besser werden. Unter dem neuen Cheftrainer Johannes Nygård – ebenfalls Finne und zudem mit Jussi Tuores befreundet – soll wieder mehr Stabilität einkehren. Die vergangene Spielzeit verlief für die Breisgauer alles andere als nach Wunsch. Erst in den Playdowns und dort über den ESV Kaufbeuren konnte Freiburg den Klassenerhalt sichern. Schwierige Phasen und viel Unruhe prägten die Saison. Auch die Vorbereitung auf die neue Spielzeit verlief eher ernüchternd. Umso gespannter darf man nun darauf sein, wie sich die neu formierten Wölfe in den ersten Pflichtspielen präsentieren. Wiedersehen mit einem Publikumsliebling Für besondere Emotionen dürfte dabei vor allem die Rückkehr von Christian Schneider sorgen. Der langjährige Eispirat und Publikumsliebling kommt erstmals im Trikot des EHC Freiburg zurück in den Sahnpark. Gemeinsam mit Olafr Schmidt bildet Schneider das Freiburger Torhüterduo. Auch auf den übrigen Positionen wurde der Kader verändert und ergänzt. Zu den etablierten Kräften wie Alexander De Los Rios und Nikolas Linsenmaier gesellen sich unter anderem Andreas Döpfer, Cola Gallant sowie Rückkehrer Parker Bowles. Letzterer hat bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er in Freiburg funktioniert. Als ausgewiesener Toptorjäger soll Bowles nun erneut für offensive Gefahr sorgen. Die Wölfe wollen zurück in die Erfolgsspur. Immerhin hatte Freiburg vor der vergangenen Spielzeit sechsmal in Folge die Playoffs erreicht. Der Weg zurück in die obere Tabellenhälfte ist entsprechend sicher das erklärte Ziel. Die Eispiraten wollen diesen Ambitionen allerdings gleich am zweiten Spieltag einen Dämpfer verpassen – und nach Möglichkeit auch im zweiten Heimspiel des Wochenendes punkten. Doppel-Heimwochenende im Sahnpark Zwei Heimspiele zum Auftakt, zwei interessante Gegner und endlich wieder DEL2-Eishockey in Crimmitschau: Die Vorfreude im Sahnpark dürfte entsprechend groß sein. Vor allem zum Home Opener am Freitagabend wird mit einer hohen Auslastung des Kunsteisstadions gerechnet. Um lange Wartezeiten an den Abendkassen zu vermeiden, bitten die Eispiraten ihre Fans deshalb darum, sich die Tickets bereits im Vorfeld zu sichern – online, an den bekannten Vorverkaufsstellen oder in der Geschäftsstelle zu den regulären Öffnungszeiten. Wer nicht live im Sahnpark dabei sein kann, muss ebenfalls nicht auf Eispiraten-Eishockey verzichten. Beide Partien werden über den kostenpflichtigen Livestreamingdienst SPORTEUROPE.TV übertragen. Zusätzlich informiert der kostenlose Liveticker von etconline.de über das Geschehen auf dem Eis. Jetzt zählt es. Die Vorbereitung ist vorbei, die Testspiele sind Geschichte – die DEL2-Saison 2026/27 beginnt.
Endlich wieder Eishockey: Eislöwen starten mit Heimspiel in die neue Saison (DEL2) Das Warten hat ein Ende: Am Freitagabend starten die Dresdner Eislöwen in die neue DEL2-Saison. Zum Ligaauftakt und offiziellen Eröffnungsspiel empfangen die Blau-Weißen um 19:30 Uhr die Kassel Huskies in der JOYNEXT Arena. Zwei Tage später steht bereits die erste Auswärtsaufgabe an: Am Sonntag gastieren die Eislöwen um 18:30 Uhr beim Aufsteiger ECDC Memmingen Indians, der zugleich das Ziel des Eislöwen-Sonderzuges im Dezember sein wird. Dresden und Kassel standen sich bereits in der Vorbereitung gegenüber. Dabei setzten sich die Eislöwen in der heimischen Arena mit 4:1 durch. Für das erste Pflichtspiel besitzt dieses Ergebnis jedoch nur wenig Aussagekraft – am Freitag beginnen beide Mannschaften wieder bei null. Die Huskies werden zum Saisonstart mit hoher Intensität auftreten und ebenso wie die Eislöwen alles daransetzen, die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren. Für die Mannschaft von Cheftrainer Bohuslav „Bo“ Šubr wird es deshalb entscheidend sein, den Blick vor allem auf die eigene Leistung zu richten. Die Eislöwen wollen über 60 Minuten konstant spielen, auch in schwierigen Phasen bei ihrem Spiel bleiben, gute Entscheidungen mit und ohne Puck treffen und als Mannschaft geschlossen auftreten. Die Vorfreude auf den Auftakt ist auch bei den Fans riesig: Für das Eröffnungsspiel sind nur noch wenige Resttickets erhältlich. Die Arenatüren öffnen am Freitag um 18:00 Uhr, der erste Puck fällt um 19:30 Uhr. Wer nicht in der JOYNEXT Arena dabei sein kann, kann die Partie live bei Sporteurope.TV verfolgen. David Suvanto: „Ich denke, es wird wichtig sein, dass wir von Beginn an mit viel Energie spielen und nicht zu viel nachdenken. Kassel ist eine starke Mannschaft und wird bereit sein. Deshalb müssen wir um jeden Puck kämpfen und es ihnen so schwer wie möglich machen. Für uns geht es darum, als Team zusammenzuspielen, ruhig zu bleiben, wenn es einmal nicht nach Plan läuft, und unsere Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten. Und natürlich sollten uns unsere Fans im Rücken noch einmal zusätzliche Energie geben. Hoffentlich können wir allen in der Halle einen gelungenen ersten Abend bescheren.“ Am Sonntag führt die erste Auswärtsreise der Saison nach Memmingen. Der Aufsteiger aus der Oberliga geht mit großer Euphorie in die neue Spielzeit und wird den Eislöwen vor heimischer Kulisse alles abverlangen. Im Rahmen der Kooperation mit den KSW IceFighters Leipzig erhalten in dieser Saison neben Jacob Ficenec auch Ivan Komirist und Karl Gärtner eine Förderlizenz für den Oberligisten. Beide Clubs stehen in engem Austausch über die jeweiligen Einsatzzeiten der drei Spieler. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Sebastian Gorcik aufgrund einer Oberkörperverletzung.
Wölfe FreiburgSaisonauftakt in der Echte Helden Arena: der EHC Freiburg empfängt den EC Bad Nauheim (DEL2) Am Freitag, den 18. September, wird es endlich ernst: Der EHC Freiburg startet mit einem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim in die DEL2-Saison 2026/27. Um 19:30 Uhr fällt in der Echte Helden Arena der erste Puck der neuen Spielzeit. Nach einer intensiven Vorbereitung beginnt damit für die neu formierten Wölfe das Kapitel unter Cheftrainer Johannes Nygård. Für Freiburg ist es bereits die zwölfte DEL2-Saison in Folge. Die Ausgangslage könnte dabei kaum spannender sein: Während beim EHC nach dem Klassenerhalt in den Playdowns an mehreren Stellschrauben gedreht wurde, hat auch Bad Nauheim seinen Kader im Sommer grundlegend verändert. Beide Mannschaften starten somit bei null. Beim EHC Freiburg hat sich im Sommer einiges verändert. Johannes Nygård übernahm den Cheftrainerposten von Juraj Faith und wird von Co-Trainer Maximilian Deichstetter unterstützt. Nygård steht für eine intensive, strukturierte Spielweise sowie die Entwicklung junger Spieler. Auch im Kader gab es Veränderungen: Mit Simon Gnyp kam ein Verteidiger aus Bad Nauheim, Dylan Plouffe verstärkt die Defensive und mit Cole Gallant wurde die letzte Importstelle besetzt. Gleichzeitig konnte Freiburg wichtige Leistungsträger halten. Besonders interessant ist die Rückkehr von Maximilian Leitner nach einem kompletten verletzungsbedingten Ausfall in der vergangenen Saison. Die Vorbereitung verlief allerdings wechselhaft. Nach der 2:8-Niederlage gegen die Bietigheim Steelers gelang gegen den EHC Basel ein 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen. Gegen den Schweizer Vertreter HC La Chaux-de-Fonds folgte anschließend eine knappe 2:3-Niederlage. Den letzten Test verloren die Wölfe beim EHC Chur mit 1:5. Die Ergebnisse zeigen damit ein gemischtes Bild, gleichzeitig diente die Vorbereitung vor allem dazu, das neue System und die zahlreichen neuen bzw. jungen Spieler zusammenzuführen. Auch beim EC Bad Nauheim gab es im Sommer einen großen Umbruch. Nach Platz 13 in der Hauptrunde sicherte sich der EC in den Playdowns mit einem 4:0 gegen Weiden den Klassenerhalt. Insgesamt 14 neue Spieler kamen, darunter die erfahrenen Angreifer Allan McPherson, Charlie Sarault und Matt Marcinew. Trainer Kevin Gaudet soll daraus nun eine neue Einheit formen. Die Vorbereitung verlief zunächst durchwachsen, endete mit Siegen gegen die Hannover Indians und einem gewonnenen Penaltyschießen gegen die Düsseldorfer EG. Direkter Vergleich: Warten auf den ersten Sieg Der Blick auf die vergangene Hauptrunde dürfte den Wölfen allerdings nicht unbedingt Mut machen. Alle vier Duelle der Saison 2025/26 gingen an Bad Nauheim. Zum Auftakt unterlag Freiburg im Colonel-Knight-Stadion mit 3:4 nach Penaltyschießen. Im November folgte in Freiburg eine 0:2-Niederlage. Besonders deutlich fiel das dritte Aufeinandertreffen Anfang Januar aus, als Bad Nauheim die Wölfe mit 6:0 besiegte. Auch das letzte Duell am 23. Januar ging mit 4:3 an die Hessen. Damit steht Freiburg aus den vier Spielen bei einem Punkt und einem Torverhältnis von 6:16. Gerade deshalb dürfte der Saisonauftakt für Freiburg auch eine Gelegenheit sein, diese Bilanz zu korrigieren. Spieler im Fokus und Personalsituation Besonders im Mittelpunkt dürfte Parker Bowles stehen. Der Angreifer kennt den kommenden Gegner aus eigener Erfahrung und trifft erstmals wieder nach der Saison 2023/24 im Freiburger Trikot auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Auch Simon Gnyp hat gegen seinen Ex-Klub eine besondere Ausgangslage. Der Verteidiger kennt zahlreiche Nauheimer Spieler und dürfte mit seiner Erfahrung helfen können, die Freiburger Defensive zu stabilisieren. Ein Auge lohnt sich außerdem auf Artjom Khaidarov: Der 20-Jährige überzeugte während seiner Try-out-Phase mit zwei Treffern und erhielt anschließend einen Vertrag bis Saisonende. Beim letzten Testspiel gegen den EHC Chur fehlten Nikolas Linsenmaier und Lukas Steinhauser angeschlagen. Beide werden dem Wolfsrudel voraussichtlich jedoch am Freitag wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Einzig Fabian Ilestedt steht für den Saisonstart definitiv nicht zur Verfügung. Der Schwede wird den Wölfen aufgrund einer Verletzung an der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur mehrere Wochen fehlen.
Memmingen IndiansIndians starten in die erste DEL2-Saison (DEL2) Am kommenden Wochenende beginnt für den ECDC Memmingen das Abenteuer DEL2. Zum Auftakt sind die Indians am Freitagabend bei den Blue Devils Weiden gefordert, ehe am Sonntag das erste Heimspiel in der KUTTER-Arena ansteht. Zu Gast sind dann die Dresdner Eislöwen, die zu den Favoriten auf den DEL2-Titel zählen. Tickets für die Partie in Memmingen sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Auftakt bei den Blue Devils Weiden Mit den Blue Devils wartet am Freitag gleich ein voraussichtlich direkter Konkurrent auf die Memminger. Die Oberpfälzer haben ihren Kader im Sommer deutlich verändert. Mit Jordan Knackstedt, Brayden Tracey und Alex-Olivier Voyer stehen mehrere erfahrene und torgefährliche Angreifer im Aufgebot. In der Abwehr soll US-Amerikaner Tommy Muck die Fäden ziehen. Kanadier Michael McNiven war als sicherer Rückhalt eingeplant, dieser verletzte sich vor Kurzem aber schwer. Aktuell stehen den Blue Devils, die sich vor kurzem noch mit Lukas Ribarik einen neuen Angreifer gesichert haben, mit Mühlberger und McLeod zwei Goalies zur Verfügung, welche im letzten Jahr mit Bayreuth und Garmisch noch auf die Indians trafen. Mit Maximilian Kolb und Eddy Homjakovs treffen zwei ehemalige Blue Devils auf ihr Ex-Team. In der heimischen Hans-Schröpf-Arena ist Weiden traditionell ein unangenehmer Gegner. Die Indians erwartet zum Saisonauftakt daher eine intensive Partie, in der sie sich schnell an das höhere Tempo und die körperliche Präsenz in der DEL2 gewöhnen müssen. Unterstütz wird das Team von zwei Fanbussen und weiteren Privatfahrern. Übertragen wird das Spiel bei Sporteurope.TV. Erstes DEL2-Heimspiel gegen den Topfavoriten Am Sonntagabend (18:30 Uhr) dürfen sich die Memminger Anhänger dann auf das erste DEL2-Heimspiel in der KUTTER-Arena freuen. Mit den Dresdner Eislöwen präsentiert sich dabei direkt eines der prominentesten Teams der Liga im Allgäu. Nach dem Abstieg aus der DEL haben die Sachsen einen hochkarätigen Kader zusammengestellt und gelten als heißer Anwärter auf die direkte Rückkehr ins Oberhaus. Vor allem in der Offensive verfügt Dresden über enorme Qualität. Spieler wie Drew LeBlanc, Dane Fox, Adam Helewka sowie die Brüder Tylor und Tyson Spink bringen viel Erfahrung und große individuelle Klasse mit. Auch die Defensive ist mit Akteuren wie Ryan MacKinnon, Oliver Granz und Simon Karlsson stark besetzt. Trainiert werden die Eislöwen in dieser Saison von Bo Šubr, der seine Qualitäten mehrfach unter Beweis gestellt hat. Die erfolgreiche Generalprobe gegen die Ravensburg Towerstars unterstrich, dass mit den Dresdnern von Beginn an zu rechnen sein dürfte. Für die Indians wird das erste Heimspiel somit gleich zu einem echten Härtetest – gleichzeitig bietet sich vor heimischem Publikum die Gelegenheit, sich erstmals auf der ganz großen DEL2-Bühne zu präsentieren. Tickets für die Partie am Sonntag um 18:30 Uhr sind im Vorverkauf weiterhin erhältlich. Die Stadiontore öffnen eine Stunde vor Spielbeginn. Für Tageskarteninhaber sind ab sofort nur noch die Eingänge aus Richtung der Kassen vorgesehen. Der Eingang am PUCK Hockeytreff wird vorerst exklusiv für Dauerkarten-Inhaber genutzt. Dieser öffnet, ausschließlich für Inhaber von Saisontickets, bereits 15 Minuten vor dem regulären Einlass. Kangasniemi vorerst nicht lizenziert Der ECDC Memmingen gibt bekannt, dass Okko Kangasniemi vorerst nicht für die DEL2 lizenziert wird und damit am kommenden Wochenende nicht für die Indians auflaufen wird. Aktuell laufen Gespräche über das weitere Vorgehen. Zunächst werden somit nur drei Kontingentstellen im Kader besetzt. Insgesamt dürfen in der DEL2 pro Saison sechs Lizenzen für Kontingentspieler vergeben werden, bei einem Einsatz im Ligabetrieb wäre die Lizenz endgültig vergeben. Die Indians sind zuversichtlich, zeitnah weitere Neuigkeiten bekannt geben zu können.
Starbulls RosenheimNeue App und Website ab sofort online (DEL2) Die Starbulls Rosenheim stellen sich digital neu auf: Am Donnerstag, den 17. September 2026, gehen sowohl die neue offizielle Starbulls App als auch die komplett überarbeitete Website an den Start. Die Starbulls Rosenheim stellen sich digital neu auf: Am Donnerstag, den 17. September 2026, gehen sowohl die neue offizielle Starbulls App als auch die komplett überarbeitete Website an den Start. Damit schaffen die Starbulls eine neue digitale Heimat für ihre Fans – mit aktuellen Informationen, Live-Erlebnissen, exklusiven Vorteilen und zahlreichen interaktiven Funktionen rund um den Verein. Im Mittelpunkt des digitalen Neustarts steht die neue Starbulls App. Sie bündelt künftig alles, was das Fanherz begehrt, direkt auf dem Smartphone. Von News und Spielplan über den Liveticker bis hin zu exklusiven Fan-Funktionen und Vorteilen soll die App zum täglichen digitalen Begleiter für alle Starbulls-Fans werden. Die Umsetzung und Gestaltung der App sowie der neuen Website erfolgte gemeinsam mit unserer Werbeagentur Innsiders Media GmbH. In enger Zusammenarbeit entstand ein moderner digitaler Auftritt, der die verschiedenen Angebote der Starbulls bündelt und das digitale Erlebnis für unsere Fans auf ein neues Level hebt. Noch näher dran am Spiel Ein besonderer Fokus liegt auf dem neuen Matchcenter. An Spieltagen können Fans die Begegnungen der Starbulls dort über einen Liveticker mit Spielstand, Toren, Strafen und Drittelergebnissen in Echtzeit verfolgen. Der aktuelle Spielstand kann zudem direkt auf dem Sperrbildschirm sowie in der Dynamic Island angezeigt werden. Individuell einstellbare Push-Benachrichtigungen informieren auf Wunsch über Tore, Spielbeginn, Spielende und Drittelenden. Auch die Fans selbst werden Teil des digitalen Spieltags: Auf Tore und Strafen kann direkt in der App mit Emojis reagiert werden – hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Im Matchcenter können registrierte Fans außerdem für ihren persönlichen „Spieler des Spiels“ abstimmen. News, Spielplan, Tabelle und Bulls TV an einem Ort Abseits der Spieltage bietet die App einen umfassenden Überblick über alles, was bei den Starbulls passiert. News und Storys werden ebenso integriert wie der komplette Spielplan mit den Ergebnissen. Im Kaderbereich finden Fans Spielerprofile und Statistiken – auch aus vergangenen Spielzeiten. Über Bulls TV stehen Videos, Interviews und Highlights zur Verfügung, während der Social Feed die neuesten Instagram-Inhalte der Starbulls direkt in die App bringt. Ein eigener Terminkalender informiert über Spiele, Events, Autogrammstunden und weitere Termine. Wer möchte, kann diesen Kalender abonnieren und die Termine damit direkt in den eigenen Smartphone-Kalender übernehmen. Auch die Geschichte der Starbulls Rosenheim bekommt in der neuen App ihren eigenen Bereich. Bulls Benefits und persönliche SBR-ID Mit dem digitalen Neustart führen die Starbulls zugleich neue Möglichkeiten für ihre Fans ein. Eine zentrale Rolle spielt dabei die kostenlose SBR-ID. Sie bildet das persönliche Fan-Konto innerhalb der Starbulls App und kann innerhalb weniger Sekunden erstellt werden – auf Wunsch auch über Apple oder Google. Im Bereich „Mein SBR“ können Fans ihr persönliches Profil einrichten sowie unter anderem ihr Wunsch-Trikot und ihren Lieblingsspieler hinterlegen. Mit der SBR-ID erhalten Fans außerdem Zugriff auf die neuen Bulls Benefits. Dort warten exklusive Angebote und Rabatte von Partnern der Starbulls, die direkt über die App eingelöst werden können. Auch ein Tippspiel wird Bestandteil der neuen App. Fans können die Spiele der Starbulls tippen und sich dabei die Chance auf verschiedene Preise sichern. Mitgliedsausweis künftig auch digital Auch für Mitglieder des Starbulls Rosenheim e.V. bietet die App neue Möglichkeiten. Eine bestehende Mitgliedschaft kann mit dem persönlichen Account verknüpft werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, direkt eine Mitgliedschaft abzuschließen. Nach der Verknüpfung steht der digitale Mitgliedsausweis innerhalb der App zur Verfügung und kann zusätzlich in der Apple Wallet hinterlegt werden. Von Fans für den Spieltag: Fanwall, Fan Foto und Mitfahrbörse Mit zahlreichen interaktiven Funktionen sollen die Fans noch stärker eingebunden werden. Über „Fan Foto“ können beispielsweise Selfies mit verschiedenen Starbulls-Overlays aufgenommen, gespeichert und anschließend geteilt werden. Mit der neuen Fanwall wird die Verbindung zwischen Smartphone und SPIE Arena noch direkter: Fans können Nachrichten oder Bilder über die App einsenden und damit die Chance bekommen, auf dem Videowürfel in der SPIE Arena zu erscheinen. Zusätzlich stehen Starbulls-Wallpaper für das Smartphone zur Verfügung. Über die Mitfahrbörse können sich Fans für gemeinsame Fahrten zu Auswärtsspielen vernetzen. Auch die Startseite der App lässt sich individuell anpassen. Jeder Fan kann damit selbst entscheiden, welche Inhalte für ihn besonders wichtig sind und zuerst angezeigt werden sollen. Digitaler Begleiter in der SPIE Arena Auch rund um den Besuch eines Heimspiels soll die neue App eine zentrale Anlaufstelle werden. Informationen zu Anreise, Parkmöglichkeiten, Stadionplan und zur SPIE Arena sind direkt abrufbar. Darüber hinaus können Fans während ihres Aufenthalts in der Arena Hinweise und Informationen zu aktuellen Spieltags-Aktionen erhalten. Diese Funktion ist optional. Der Standort wird ausschließlich bei geöffneter App und nur auf dem jeweiligen Gerät ausgewertet. Neue Website komplettiert den digitalen Neustart Parallel zur App geht am 17. September auch die neue Website der Starbulls Rosenheim online. Sie wurde grundlegend überarbeitet und bildet gemeinsam mit der App künftig das digitale Zuhause der Starbulls. Fans erhalten dort weiterhin alle wichtigen Informationen rund um Mannschaft, Spielbetrieb, Verein, Nachwuchs, Partner und die SPIE Arena – in einem neuen und modernen Auftritt. Mit Website und App sollen die verschiedenen digitalen Angebote der Starbulls künftig noch enger miteinander verbunden und Informationen für Fans einfacher und schneller zugänglich werden. Kostenloser Download ab 17. September Die offizielle Starbulls App steht ab dem 17. September 2026 im Apple App Store und Google Play Store kostenlos zur Verfügung. Ein Großteil der Funktionen kann direkt und ohne Registrierung genutzt werden. Für das Tippspiel, die Bulls Benefits, die Mitfahrbörse und das Spieler-des-Spiels-Voting wird eine kostenlose SBR-ID benötigt. Diese lässt sich direkt innerhalb der App in wenigen Sekunden erstellen. Mit dem gemeinsamen Launch von App und Website gehen die Starbulls damit einen weiteren Schritt in der digitalen Entwicklung des Clubs und schaffen eine Plattform, die Information, Spieltagserlebnis, Service und Fan-Interaktion miteinander verbindet.
Starbulls RosenheimKnackiger DEL2-Auftakt mit Freitagsheimspiel für die Starbulls (DEL2) Die Vorbereitung ist vorbei, die Punktejagd startet: Für die Starbulls Rosenheim beginnt die DEL2-Saison 2026/27 mit einem Heimspiel. Am Freitagabend sind die ambitionierten Ravensburg Towerstars an der Mangfall zu Gast. Spielbeginn in der SPIE Arena ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag steht mit dem Auswärtsspiel in Kassel (19 Uhr, Probonio-Arena) eine weitere knackige Aufgabe für die Rosenheimer Eishockey-Cracks auf dem Programm. Neben dem Duell Dresden gegen Kassel ist die Partie in Rosenheim eines der beiden mit Spannung erwarteten Topspiele zum DEL2-Auftakt am Freitagabend. Experten sehen die Starbulls wie auch die Ravensburg Towerstars als „Top-Sechs-Kandidaten“, beide Clubs haben sich eine entsprechende Platzierung auch zum Ziel gesetzt – mindestens. Ravensburg mit neuem Trainer und bekannter Robustheit Bei den Oberschwaben gab es eine Veränderung auf der Cheftrainerposition: Johan Pennerborn folgt auf den zu den Dresdner Eislöwen gewechselten Bo Subr. Pennerborn arbeitete acht Jahre beim schwedischen Traditionsclub Färjestad BK, anfangs als Junioren- und Assistenztrainer, dann fünf Spielzeiten als Headcoach. In der vergangenen Saison pausierte er aus familiären Gründen, davor war er ein Jahr in Finnland und zwei Jahre in Graz engagiert. Der 54-jährige Schwede verbindet seine taktische Vorstellung mit dem Anspruch, das Spiel mit und ohne Puck zu diktieren – mit hohem Tempo, Physis und konsequenter Scheibenkontrolle. Im Kader der Towerstars tat sich vergleichsweise wenig. Neu sind die beiden kanadischen Angreifer Matt Fonteyne und Matthew Struthers sowie Verteidiger Simon Schütz (kam aus Kassel). Mit Robbie Czarnik, Mark Rassell und Odeen Tufto konnten die Topstürmer ebenso gehalten werden wie mit Florin Ketterer, Simon Sezemsky, Denis Pfaffengut, den Latta-Brüdern Nick und Louis, dem früheren Rosenheimer Thomas Reichel sowie Keeper Ilya Sharipov auch fast alle wichtigen Stammkräfte und Identifikationsfiguren. Nicolas Schindler und Elias Pul sind als starke Förderlizenzspieler (Ingolstadt) für die Turmstädter spielberechtigt. In fünf Vorbereitungsspielen zeigten die Towerstars phasenweise tolles Eishockey, die Ergebnisse aber passten noch nicht. Gegen Memmingen (1:2), Feldkirch (2:4), Innsbruck (2:5), Dresden (1:4) und Schwenningen (3:6 nach 2:0-Führung) zogen die Oberschwaben jeweils am Ende den Kürzeren. Davon lässt sich Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen aber nicht blenden: „Da ist ein neuer Trainer, ein neues System, da sind die Automatismen noch nicht so da. Aber man hat bereits in diesen Spielen gesehen, dass sie sehr gut kämpfen und sehr robust verteidigen. Das wird ein heißer Tanz!“ Keine Abendkasse am Stadion Wer sich das Freitags-Highlight zum Saisonstart auf dem Rosenheimer Eis nicht entgehen lassen möchte, sollte unbedingt beachten, dass es vor der SPIE Arena in dieser Saison keinen Ticketverkauf gibt. Eintrittskarten sind im TicketZentrum (Touristinfo in der Rosenheimer Innenstadt, Heilig-Geist-Straße 15, freitags bis 17 Uhr geöffnet) erhältlich und vor allem jederzeit online buchbar auf www.starbulls.de/tickets – für Kurzentschlossene auch bis unmittelbar vor dem ersten Bully bzw. sogar bis eine Stunde danach. Harter und später Sonntagskampf in Kassel Am zweiten Spieltag haben die Starbulls mit der Auswärtspartie in Kassel die nächste schwere Aufgabe vor der Brust (Spielbeginn in der Probonio-Arena ist am Sonntagabend erst um 19 Uhr). Die Huskies aus Nordhessen wollen im „x-ten“ Anlauf hinauf in die DEL. Dafür wurde vor allem die Defensive umgebaut und deutlich verjüngt. Den Sturm verstärken mehrere DEL-erfahrene Neuzugänge wie Chris Wilkie, Matt White und Brendan O’Donnell. Auf der Kasseler Kommandobrücke steht nun Petteri Väkiparta als Headcoach. In der Vorsaison war der 48-jährige Finne noch Assistenztrainer von Todd Woodcroft (jetzt Dukla Trencin in der Slowakei). „Petteri ist ein super Typ. Er hat eine Top-Mannschaft, die sich so wie wir vor allem defensiv sehr organisiert und strukturiert präsentiert“, sagt Jari Pasanen, der dem Vorbereitungsspiel gegen eben diesen Gegner, das am 21. August auf Rosenheimer Eis knapp mit 4:3 an die Huskies ging, keine besondere Bedeutung zumisst: „Das war eine Bestätigung für mich, welches System Kassel nun spielt, mehr aber nicht“, so der Rosenheimer Cheftrainer. Er erwartet am Sonntag einen harten Kampf und erwartet von seiner Mannschaft, dass sie sich im Defensivspiel so konzentriert und diszipliniert präsentiert, wie in den Pre-Season-Games. Laub fällt aus, Kolarz startet im Tor Trotz eines (noch) recht engen Kaders und einiger angeschlagener und erkälteter Spieler in der finalen Vorbereitungswoche hofft Pasanen, der in seine fünfte Spielzeit als Starbulls-Headcoach geht, dass er zum Punktspielauftakt alle zulässigen 19 Feldspieler aufbieten kann. Verletzungsbedingt nicht mit dabei sein wird Stürmer Lukas Laub. Zum Hüten des Rosenheimer Tores hat sich im Vorfeld des Spiels am Freitagabend gegen Ravensburg Christoper Kolarz die Pole-Position gesichert, Neuzugang Daniel Fießinger nimmt zum Auftakt die Rolle des Backups ein. Auch in dieser Saison werden alle Spiele der DEL2 live von Sporteurope TV übertragen. Neben der Einzelbuchung von Spielen sind auch vergünstigte Pakete für z.B. alle Auswärtsspiele eines Teams möglich (www.sporteurope.tv).
Tölzer LöwenTorlos zum Auftakt (OLS) Mit Nationalhymne, Choreografien und allem, was dazugehört starteten die Tölzer Löwen am Donnerstag beim ESV Kaufbeuren in die Spielzeit 2026/27. Vor ausverkauftem Haus siegten die Gastgeber mit 2:0 (2:0, 0:0, 0:0). Die Buam wurden von Drittel zu Drittel besser, kamen jedoch nicht an Rihards Bubalis im ESVK-Tor vorbei. Kaufbeuren startete als Favorit in die erste Oberliga-Partie und es zeigte schnell, warum. Die Pässe kamen präzise, der Spielaufbau lief reibungslos und sie waren immer einen Schritt schneller als die Buam, die nervös wirkten. Recht früh kam dann das erste Gegentor: Max Renner warf den Puck von der blauen Linie zum Tor, wo Matthias Bittner gekonnt die Sicht versperrt wurde (6.). Kurz darauf hatten die Buam Glück, als ein Kaufbeurer allein vor Bittner angespielt wurde und unglücklich vergab. Die fehlende Zuordnung in der Tölzer Defensive schaffte Freiräume, die die Gastgeber nutzen konnten. In einem seltenen Powerplay erhöhte Eero Elo nach einer schnellen Kombination auf 2:0 (12.). Gegen Ende des Drittels wurde das Team von Axel Kammerer stabiler und konnte sich mehrfach vor Rihards Babulis zeigen. Richtig brenzlig wurde es dabei nicht. Im zweiten Abschnitt lief es dann vor allem in der Verteidigung deutlich besser für Bad Tölz. Hier und da kamen die Individualisten des ESVK sehenswert bis zum Tor durch, doch die Endstation trug eine Tölzer Torwartmaske. Offensiv konnte man den Buam den Willen nicht absprechen, doch es fehlte die zündende Idee. Die Löwen wurden körperlich präsenter, was die Hausherren zumindest phasenweise von ihrem Spiel abbrachte. Mit lautstarkem Support in der Gästekurve, dafür ohne weitere Tore ging es ins letzte Drittel. Im letzten Drittel wirkten die Buam aggressiver und kamen gut in die Zweikämpfe. Dies sorgte für eine recht ausgeglichene Partie, bei der beide Teams ihre Chancen hatten. Der ESVK agierte souverän, falls doch mal ein Löwe durchkam, war Babulis zur Stelle. In den letzten zwei Minuten gab es noch die Strafzeiten Nummer zwei und drei in einer ansonsten sehr fair geführten Partie. Beide Teams nutzten ihre Auszeit zum Durchatmen, doch auch mit gezogenem Torhüter sollte den Tölzern kein Treffer mehr gelingen. Die Punkte bleiben demnach verdient in Kaufbeuren. Das erste Heimspiel steigt am Sonntag um 18 Uhr in der Hacker-Pschorr Arena gegen die Erding Gladiators.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC startet gegen Heilbronn und Lindau in die neue Saison (OLS) Nach knapp fünf Wochen Vorbereitung und insgesamt sieben Testspielen startet der Deggendorfer SC am Freitag in die Punkterunde der Oberliga Süd – und das erste Wochenende hat es für das Team von Casey Fratkin so richtig in sich, denn mit den Heilbronner EC Falken und den EV Lindau Islanders warten gleich zwei unangenehme Gegner auf die Deggendorfer. Ein großer Neustart soll es in dieser Spielzeit für den Freitagsgegner werden. Nach der Insolvenz, dem Playoff-Ausschluss und der Übernahme durch den Stammverein in der vergangenen Saison wollen die Falken in dieser Saison wieder in ruhigeres Fahrwasser gleiten. Der personelle Aderlass war im Sommer groß: Leistungsträger wie Calder Anderson, Nolan Ritchie oder Patrick Berger verließen die Baden-Württemberger. Jedoch ließ das Team von Neu- und Ex-DEL Coach Jason O'Leary im Sommer durch neue Personalien auch aufhorchen. Mit Chris Schutz und Erik Nemec übernahmen die Heilbronner das Kontingentspieler-Duo der Selber Wölfe (beiden gelang im Verbund insgesamt 143 Scorerpunkte für die Franken in der vergangenen Saison). Zudem sicherten sich die Falken die Dienste von Anton Seewald (Höchstadt Alligators) und Tyler Spurgeon (Memmingen Indians), die in ihren Vereinen über mehrere Spielzeiten hinweg als absolute Leistungsträger zählten. In der Verteidigung rundet Neuzugang Thomas Gauch die neue „Selb-Connection“ ab, während das Tor mit Florian Mnich von einem Neuzugang der Bietigheim Steelers gehütet wird. Ergänzt wird der Kader von vielen jungen und ehrgeizigen Spielern. Insgesamt dürften die Falken zwar in der Spitze etwas an Qualität im Vergleich zu den Vorsaisonen verloren haben, jedoch werden sie ein mehr als nur ernstzunehmender und unangenehmer Gegner bleiben. Spielbeginn am Freitagabend in der Hitzkopf-Arena ist um 20 Uhr. Der Sonntagsgegner, die Lindau Islanders, sind traditionell ein unangenehmer Gegner in der Oberliga Süd. Der letztjährige Fünftplatzierte musste ebenfalls im Sommer einige schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Mit dem slowenischen Nationalspieler Zan Jezovsek und dem finnischen Torjäger Eetu Elo verloren das Team vom Bodensee einiges an Offensivpower und auch langjährige Leistungsträger wie Steffen Tölzer und Nicolas Strodel verließen die Islanders. Um diese Abgänge zu kompensieren, geht das Team von Neu-Trainer Marko Sakic neue Wege: Bei den Kontingentstellen setzt man auf drei Nordamerikaner, sodass neben Noah Kane, der bereits vergangene Saison in Lindau agierte, mit Chris Grando (erste Europastation) und Rocco Andreacchi (Neuzugang aus der zweiten französischen Liga) zwei Kanadier für die offensive Durchschlagskraft sorgen sollen. Zusätzlich sicherten sich die Islanders mit dem Ex-Deggendorfer Robert Peleikis, Timo Gams und Sam Verelst die Dienste von gleich drei Spielern der Memmingen Indians. Alles in allem geben die neuen Verpflichtungen den Lindauern zwar ein etwas neues Gesicht, jedoch wird das Prädikat „unangenehm“ weiterhin die Spielweise der Islanders prägen. Spielbeginn am Bodensee ist am Sonntag bereits um 16 Uhr. Beide Partien des Wochenendes werden auf SpradeTV übertragen.
ESV KaufbeurenShutout für Rihards Babulis beim 2:0 Heimsieg gegen die Tölzer Löwen (OLS) Das Eröffnungsspiel der Oberliga-Saison 2026/2027 startete am ungewohnten Donnerstagabend in der energie schwaben arena. Zu Gast waren die Tölzer Löwen. Im Kader von ESVK-Coach Sebastian Buchwieser fehlte verletzungsbedingt Yannik Burghart. Im Tor startete Rihards Babulis. Die Joker behielten mit einem 2:0 Sieg die Punkte vor 3.136 Zuschauern (ausverkauft) in Kaufbeuren. Rihards Babulis feierte somit seinen ersten Shutout diese Saison. Vor der Partie wurde zunächst der Oberliga-Pokal auf der Eisfläche präsentiert. Ebenso positiv zu erwähnen sei eine tolle Choreo des Kaufbeurer Fanblocks. Dann folgte eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Manfred Hamann, welcher ein langjähriger und treuer Weggefährte des ESVK sowie ehemaliger Betreuer der Juniorenmannschaft war. Das Spiel startete, wie zu erwarten war, mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Der Scheibenbesitz verschob sich von Minute zu Minute immer weiter in Richtung der rot-gelben Hausherren. Die Joker setzten sich in der Offensivzone fest und sollten sich schlussendlich auch dafür belohnen. Nach einem temporeichen Vorstoß durch Sami Blomqvist kam der Puck zu Maximilian Hops, der für Maximilian Renner an der blauen Linie ablegte. Der Routinier schlenzte in Richtung Tölzer Tor, wo der Puck letztendlich hinter Matthias Bittner zum 1:0 einschlug. Die nächste gute Chance hatten die Joker durch Andrew Yogan, nach einem Zuckerpass von Julian Eichinger vor das Tor. Der Mann mit der Nummer zwölf schaffte es aber nicht, Matthias Bittner auszutanzen. Die erste Strafzeit der Partie erhielt Sandro Schönberger auf Seiten der Tölzer Löwen, nachdem er Max Oswald in der elften Minute ein Bein stellte. Die Joker ließen sich auch in Überzahl nicht lumpen. So passte Eero Elo quer durch den Slot zu Andrew Yogan, der sogleich wieder zurückspielte, ehe der finnische Neuzugang per Direktschuss das 2:0 perfekt machte. Die Tölzer Löwen waren zu diesem Zeitpunkt wie vom Spiel abgemeldet, bäumten sich anschließend aber nochmal auf. Jedoch schützte die rot-gelbe Verteidigung das Tor erfolgreich. Rihards Babulis war zudem jederzeit zur Stelle, falls doch ein Schuss durchkam. Das zweite Drittel startete erneut mit hohem Druck der Joker. Sämtliche Befreiungsversuche der Löwen landeten postwendend wieder in der Tölzer Zone. Die Hausherren feuerten aus jeder Position und Lage auf das Tölzer Tor, konnten diese Chancen aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht verwerten. Mitte des Drittels erhöhten die Gäste ihrerseits den Offensivdruck, konnten aber ebenso nichts Zählbares daraus machen. Nach der Powerbreak flachte der Spielverlauf etwas ab. Lediglich in Minute 36 hatte zunächst Andrew Yogan eine tolle Chance, welche Matthias Bittner sowie den Nachschuss von Liron-Alec Pellizzari jedoch glänzend parierte. Es folgte die zweite Drittelpause. Tölz startete besser in den letzten Spielabschnitt. Sie schafften es, den ESV Kaufbeuren in Bedrängnis zu bringen, was aber nicht lange anhielt. Die Partie war bis zum Schluss ausgeglichen. Mitte des Drittels feuerte William Eriksson aus dem Slot einen Direktschuss in Richtung Gästetor, verfehlte aber knapp. Auf der anderen Seite hatte Yannick Wenzel eine Top-Chance, als er alleine auf Rihards Babulis zufuhr. Seinen Rückhandschuss parierte dieser jedoch glänzend. Zwei Minuten vor Schluss erhielt Alexander Fichtner eine Strafzeit wegen Beinstellens. Der ESV Kaufbeuren nahm daraufhin die Auszeit. Eine Minute später musste Sami Blomqvist in die Kühlbox, ebenfalls wegen Beinstellens, woraufhin die Tölzer Löwen die Auszeit nahmen und den Torwart zogen. Dies führte nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Somit war der Endstand von 2:0 für den ESV Kaufbeuren besiegelt.
Lindau IslandersEndlich geht es um Punkte: Islanders starten in die Oberliga-Saison 2026/2027 / Auftakt bei den Höchstadt Alligators - Kapitänsteam steht fest (OLS) Endlich hat das Warten ein Ende: Für die EV Lindau Islanders beginnt am Freitagabend (18. September, 20 Uhr) die Oberliga-Saison 2026/2027. Zum Auftakt gastieren die Islanders bei den langjährigen Rivalen, den Höchstadt Alligators. Nach einer kurzen, aber intensiven und erfolgreichen Vorbereitungsphase brennt das Team vom Bodensee darauf, die harte Arbeit der vergangenen Wochen nun in Punkte umzumünzen. Der Fokus liegt ab sofort voll und ganz auf dem Ligabetrieb, in dem Leidenschaft, Einsatz und sportlicher Erfolg im Mittelpunkt stehen. Wer die Partie nicht live vor Ort verfolgen kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel live und kostenpflichtig auf SpradeTV unter www.sprade.tv zu verfolgen. Auf Seiten der Gastgeber hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison auf wichtigen Positionen wenig verändert. Hinter der Bande steht weiterhin Morgan Persson, der auch in dieser Spielzeit die Verantwortung bei den Alligators trägt. Im Tor setzen die Franken erneut auf das bewährte Duo Luca Ganz und Nico Zimmermann. Auch in der Defensive vertraut Höchstadt auf erfahrene Kräfte wie Kapitän Martin Vojcak sowie Jake Fardoe und Philipp Stobbe, die allesamt dem Verein erhalten geblieben sind. Den größten Umbruch vollzogen die Alligators hingegen in der Offensive, wo gleich sechs Neuzugänge verpflichtet wurden. Besonders Dennis Miller, der aus Erding nach Höchstadt wechselte und über DEL-Erfahrung verfügt, soll dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Trotz eines im Vergleich zu anderen Teams überschaubaren Budgets ist der Wunsch bei den Alligators klar formuliert: Die Playoffs sollen erreicht werden, notfalls über den Umweg der Pre-Playoffs. Wie so oft, wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, dürfen die Zuschauer eine intensive und umkämpfte Partie erwarten. Zwischen den Islanders und den Alligators entwickelte sich seit dem Bayernligafinale 2015 eine echte Rivalität, in der regelmäßig um jeden Zentimeter Eis gekämpft wird. Beide Teams wollen mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten und werden entsprechend entschlossen auftreten. Verzichten müssen die Islanders beim Ligaauftakt allerdings auf Verteidiger Sandro Mayr. Nach seiner Spieldauerstrafe im letzten Testspiel gegen Arosa ist der Abwehrspieler für die erste Partie gesperrt und wird in Höchstadt nicht zur Verfügung stehen. Ob und welche Spieler von den Kooperationspartnern kurzfristig zum Kader der Islanders stoßen werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Kurz vor dem Beginn der neuen Saison haben die Islanders zudem ihr Kapitänsteam bekanntgegeben. Neuzugang und Routinier Sam Verelst wird die EV Lindau Islanders in der Spielzeit 2026/2027 als Kapitän auf das Eis führen. Unterstützung erhält der erfahrene Angreifer von gleich vier Assistenten: Andreas Farny, Robert Peleikis, Valentin Busch und Patrick Raaf-Effertz komplettieren das Führungsteam. Das Quintett soll gemeinsam Verantwortung auf und neben dem Eis übernehmen. Mit dieser Wahl setzt der EV Lindau auf Erfahrung, Charakter und Führungsstärke, um die Mannschaft durch die Herausforderungen der neuen Oberliga-Saison zu führen.
Selber WölfeEndlich geht es um Punkte - Die Selber Wölfe starten mit viel Vorfreude, aber auch großen personellen Herausforderungen in die neue Oberliga-Spielzeit (OLS) Die Testspiele sind Geschichte, nun zählt jeder Punkt. Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle wollen die Selber Wölfe zum Saisonauftakt bei den HC Tigers bestehen und sich anschließend vor heimischer Kulisse gegen den EC Peiting erfolgreich präsentieren. Formkurve Die Selber Wölfe hatten eine durchwachsene Saisonvorbereitung, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass der Mannschaftskader stark von verletzungsbedingten Ausfällen gebeutelt war und auch weiterhin ist. Einzig auf der Torhüterposition als auch in der Abwehr konnte man sich wunschgemäß einspielen. Die Sturmformationen hingegen mussten immer wieder umgestellt werden. So sind die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele zweitrangig zu sehen. Vielmehr kommt es nun darauf an, trotz des stark dezimierten Kaders als Einheit zusammenzustehen und die verbliebenen Kräfte bestmöglich zu bündeln. Die Gegner Mit den HC Tigers wartet zum Saisonauftakt ein österreichisches Team auf die Selber Wölfe, das erstmals in der Oberliga Süd auftritt. Früher firmierte der Klub als EC Bregenzerwald und spielte zuletzt in der multinationalen Alps Hockey League. Durch den Wechsel in die Oberliga Süd versprechen sich die Verantwortlichen kürzere Wege, höhere Attraktivität und mehr Zuschauerzuspruch. Letzteres scheint zumindest im Auftaktspiel gegen die Selber Wölfe aufzugehen, denn rund 450 Selber Fans werden die Mannschaft nach Vorarlberg begleiten. Die HC Tigers sind bezüglich ihres Kaders nur schwer einzuschätzen. Mit zehn Neuzugängen haben sie im Vergleich zum Vorjahr auch ein stark verändertes Gesicht. Die Kontingentstellen nehmen in der Verteidigung der Schwede Gustav Lindström sowie im Angriff der Lette Roberts Lipsbergs und der Este Morten Jürgens ein. Der vom Ex-Selber Lanny Gare gecoachte EC Peiting muss mit Fabian Weyrich oder Andreas Magg die Abgänge einiger Urgesteine verkraften. Mit Youngster Fabian Laßmann verlor man zudem den teamintern drittbesten deutschen Scorer der vergangenen Saison an die DEL2. Kompensieren will ire Playoff-Kandidat die personellen Verluste durch die Verpflichtung erfahrener Kräfte, wie den 43-jährigen Lubor Dibelka oder Nikita Naumann sowie junger Talente, wie den 19-jährigen Torhüter Bartholomäus Oswald. Neben den bewährten Kräften Carson Briere sowie Carson MacKinnon wird künftig der Schwede Vincent Reimer als dritter Kontingentspieler für den ECP auf Torejagd gehen. Statistik Die Selber Wölfe konnten nur zwei ihrer sechs Vorbereitungsspiele gewinnen, aber auch die HC Tigers gingen nur zweimal aus acht Partien als Sieger vom Eis. Unter anderem gegen die Oberligisten Lindau, Passau, Stuttgart und Füssen unterlagen die Vorarlberger. Der EC Peiting konnte hingegen mit Siegen gegen die Unterland Cavaliers, die EA Schongau Mammuts und den EV Füssen ordentlich Selbstvertrauen tanken. Stephan Tramm blickt voraus Das schier unglaubliche Verletzungspech in der Vorbereitung war und ist für das Wolfsrudel keine einfache Situation, dennoch muss das Team das beste daraus machen, wie Kapitän Stephan Tramm bestätigt: „So eine Situation ist natürlich nie einfach. Jetzt gilt es, als Team zusammenzurücken und die Situation gemeinsam zu meistern.“ Dass gleich beim ersten Spiel ein überwiegend unbekannter Gegner auf die Wölfe wartet, sieht der neue Leitwolf nicht als Nachteil: „Ich denke, das Trainerteam wird uns gut einstellen auf den Gegner. Natürlich kenne ich jetzt nicht jeden Gegenspieler in- und auswendig, aber genauso wenig weiß es der Gegner. Also denke ich, das wird für beide Teams gleich schwierig.“ Der Verteidiger freut sich auf jeden Fall auf die zahlreich mitreisenden Fans und darauf, dass es von nun an wieder um Punkte geht: „So eine Unterstützung ist nicht selbstverständlich. Es bedeutet uns viel, dass die Fans so einen langen Weg auf sich nehmen, um uns anzufeuern. Und ich bin überzeugt, das wird das erste große Highlight der Saison. Die Vorbereitung ist jetzt abgehakt und alle Fans, alle Spieler freuen sich jetzt einfach drauf, dass es richtig losgeht, und wir können es alle kaum erwarten.“ Lineup Die Selber Wölfe gehen mit einem arg dezimierten Kader ins erste Pflichtspielwochenende. Mit Lukas Valasek, Simon Boyko, Niko Lahtinen und Philip Ziesche stehen vier etablierte Stürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Aller Voraussicht nach werden hingegen Daniel Weiß und Philip Rubin wieder ins Lineup zurückkehren. Tickets/Einlass/Liveübertragung Für das Heimspiel gegen den EC Peiting (Sonntag um 17:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://tickets.selberwoelfe.de), bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, bei EDEKA Egert in Selb am Vorwerk sowie an der Abendkasse. Die Pforten der NETZSCH Arena sowie die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 16:30 Uhr. Der Early-Entry für die Saisonkarteninhaber startet um 16:15 Uhr. Die Partie am Freitag im Messestadion Dornbirn beginnt um 19:30 Uhr. Beide Partien werden live bei Sprade TV (https://sprade.tv/de/teams/7/selber-woelfe) als auch in Auszügen in der Radio Euroherz Eiszeit übertragen. Die Übertragung unseres Heimspiels bei Sprade TV startet 25 Minuten vor Spielbeginn mit einer Vorberichterstattung.
Herforder EVIce Dragons starten mit Barre-Spieltag in die Saison - Topfavorit Hannover Scorpions zu Gast in Herford (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein wird es ernst. Zum Auftakt in die Oberliga Nord Hauptrunde ist Topfavorit Hannover Scorpions am Barre-Spieltag zu Gast in der Drachenhöhle. In der Freitagsbegegnung wollen die Ostwestfalen ab 20.30 Uhr den Schwung aus einer sehr erfolgreichen Vorbereitungsphase in die imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ mitnehmen und die Stimmung zum Kochen bringen. In den vergangenen Jahren ist es dem HEV zumindest bei den Heimspielen mehrfach gelungen das Topteam aus Niedersachsen im „kleinen Derby“ mächtig zu fordern. Allerdings verließen die Skorpione bis auf wenige Ausnahmen das Eis mit der vollen Punkteausbeute. Das will die Mannschaft von Herfords Chefcoach Henry Thom aber zum Serienstart nicht zulassen. Wenn es um die Titelvergabe in der Nordstaffel sowie den Aufstieg in die DEL2 geht, wird man erneut auch das Team aus Hannover auf der Rechnung haben müssen. Dabei hat man den Kader bei den Scorpions angepasst und im Vergleich zu den Vorjahren auch ein wenig verjüngt. Ein Qualitätsverlust dürfte das jedoch nicht sein. Im Gegenteil – Trainer Rico Rossi wird die Gelegenheit nutzen, von Beginn an die Verantwortung auf der langen Oberliga-Reise auf viele Schultern zu verteilen. Dass die neue Mannschaft des letztjährigen Nord-Meisters bereits gut zusammengefunden hat, beweist der 5:2-Testspiel-Erfolg über die Düsseldorfer EG, die ebenfalls an diesem Wochenende in die DEL2-Saison starten. Der HEV hat jedoch nicht vor, sich in der eigenen Drachenhöhle zu verstecken. Sechs Siege aus sechs Testspielen stehen zu Buche, brachten zwar noch keine Punkte, jedoch mit Sicherheit eine Menge Selbstvertrauen für das jüngste Team der Nordstaffel. Die Ice Dragons haben sich in den vergangenen drei Wochen der PreSeason durchaus Respekt bei der Konkurrenz verschafft und wollen ein unangenehmer Gegner sein. Helfen sollen dabei die ostwestfälischen Eishockeyfans, die ihrer Mannschaft wieder viel Rückendeckung geben werden. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Aufgrund der hohen Ticketnachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Sollte der Vorverkauf vorzeitig beendet werden, stehen an der Abendkasse noch ausreichend Tickets zur Verfügung.
Herne MinersMiners starten in die Hauptrunde! (OLN) Nach langen sechs Monaten geht es am Herner Gysenberg wieder um Punkte für den HEV. Die Miners starten am Freitag mit ihrem ersten Heimspiel der Saison 2026/27 gegen die Tilburg Trappers. Am Sonntag sind die Grün-Weiß-Roten anschließend bei den Hannover Indians zu Gast. Beide gegnerischen Mannschaften dürften in dieser Saison erneut die Top vier als Ziel ausgegeben haben, auf den HEV warten also zwei harte Aufgaben zum Start. Wer ist dabei? Die Miners starten leider verletzungsgeschwächt in die Saison. Neben den Langzeitverletzten Adam Beukeboom und Vincent Grunewald fallen auch Christian Kretschmann, Marc Hofmann und Raik Rennert kurz- beziehungsweise mittelfristig aus. Damit stehen am Wochenende definitiv fünf Spieler nicht zur Verfügung. Bei Justus Meyl stehen noch weitere ärztliche Untersuchungen an, fest steht jedoch bereits, dass auch er an diesem Wochenende nicht zum Einsatz kommen wird. Mit den Neuzugängen Leon Jessler und Tobias Schmitz konnten die Miners ihren Kader im Laufe der Woche jedoch noch einmal breiter aufstellen. Auch mit Unterstützung aus Bad Nauheim kann an diesem Wochenende gerechnet werden: Jeweils ein Stürmer und ein Verteidiger sollen aus dem DEL2-Kader für den HEV abgestellt werden. Darüber hinaus darf der Herner EV an diesem Wochenende einen Try-out-Spieler begrüßen. Davyd Makutsky wird für Herne zum Einsatz kommen und möchte sich für einen Vertrag beim HEV empfehlen. Herner EV – Tilburg Trappers, 18. September 2026: In den Niederlanden hat über den Sommer ein mittelgroßer Umbruch stattgefunden. Verdiente und langjährige Spieler wie Alexei Loginov und Giovanni Vogelaar haben den Verein im Sommer verlassen. Ruud Leeuwesteijn wiederum hat seine beeindruckende Karriere beendet. Um die Abgänge zu kompensieren, verpflichteten die Trappers den Kontingentverteidiger Jakob Stridsberg sowie den Niederländer Wesley de Bruin und weitere Spieler. Im Sturm konnte Tilburg nicht nur seine Leistungsträger Phil Marinaccio, Kobe Roth, Max Hermens und Reno de Hondt halten, sondern sich zusätzlich mit dem Deutsch-Niederländer Nardo Nagtzaam und dem Schweizer-Niederländer Marco Cavalleri verstärken. Für die Miners geht es vor allem darum, positiv in die Saison zu starten. Gegen die Tilburg Trappers dürfte es daher, wie schon in den vergangenen Jahren, zu einem umkämpften Duell am Gysenberg kommen. Das erste Bully in der Hannibal-Arena ist um 20 Uhr. Hannover Indians – Herner EV, 20. September 2026: Auf ein spannendes Duell folgt direkt das nächste: Am Sonntag bestreiten die Miners ihr zweites Saisonspiel, dieses findet am Pferdeturm statt. Für die Indians ist die Partie gegen Herne das erste Heimspiel der Saison 2026/27, auch in Hannover werden die Miners also erneut vor einer beeindruckenden Kulisse antreten. Die Hannover Indians haben im Sommer ebenfalls einen großen Umbruch vollzogen. Zwar konnten Leistungsträger wie Timo Herden, Phillip Messing, Tobias Möller und Ryker Killins gehalten werden, doch insbesondere die Offensive wurde fast vollständig neu aufgestellt. Mit Wyatt Schingoethe, Mathieu Pompei und Brandon Alderson verpflichteten die Indians drei neue Kontingentspieler. Tyler McNeely, Christoph Kabitzky und Alex Zawatzky sollen ebenfalls für mehr offensive Durchschlagskraft bei den Indians sorgen. Außerdem wird es spannend zu sehen sein, wie Neu-Trainer Michael Baindl seine Mannschaft in der Oberliga Nord eingestellt hat und spielen lässt. Bully in Hannover ist um 19:00 Uhr.
Bären NeuwiedBären verkaufen sich bei ihrer Oberliga-Rückkehr teuer (OLN) Die Eishockey-Oberliga Nord hat sich mit einem spektakulären Eröffnungsspiel in Neuwied zurückgemeldet. Aufsteiger EHC Neuwied zeigte vor 1202 Zuschauern nach zehneinhalb Jahren eine gute Rückkehr, die Punkte nahmen jedoch die favorisierten Füchse aus Duisburg mit, die sich verdient mit 6:3 (3:3; 1:0; 2:0) durchsetzen. Bevor die Bären und die Gäste aus der Wedau mit einer wilden Anfangsphase (2:3 nach acht Minuten) hochunterhaltsam losgelegt hatten, gab’s im würdigen Rahmenprogramm mit der Präsentation des Meisterpokals im Scheinwerferlicht auf dem Eis, Neuwieder Nachwuchsspielern, die die Flaggen der zwölf Nord-Oberligisten präsentierten, und nicht zuletzt der Nationalhymne einige feierliche Momente. Zum Feiern von Toren hatten beide Fanlager auf der Tribüne im ersten Drittel direkt reichlich Gelegenheit. Zunächst die Bären: Juuso Rajala glänzt in der Regel als Vorlagengeber vom Dienst mit seiner Übersicht, den Alleingang auf Nico Wiens verwandelte er in Torjäger-Manier jedoch eiskalt. Da war die Begegnung gerade einmal 156 Sekunden alt. „Ich habe in der Anfangsphase gedacht, wir spielen Sommer-Hockey und das Spiel geht 10:10 aus“, sagte Gäste-Trainer Frank Petrozza zu den zügellosen ersten Minuten. „Das war nicht das, was Trainer gerne sehen“, ergänzte EHC-Coach Jeffrey van Iersel. Viel Offensive und ein regelrechtes Scheibenschießen auf beiden Seiten unterhielten die Zuschauer dafür prächtig. Nach Rajalas Tor drehte Füchse-Kapitän Nicklas Mannes das Ergebnis bis zur sechsten Minute zum 1:2, nur 20 Sekunden später egalisierte jedoch Kevin Handschuh direkt wieder, der Artjom Alexandrovs Hereingabe verwertete. Und weiter ging’s im Vorwärtsgang. Der Vorjahres-Vierte der Hauptrunde nutzte sein erstes Powerplay zur erneuten Führung. Der Kanadier Philippe Sanche überwand Felix Köllejan per Direktabnahme. 2:3 vor dem ersten Powerbreak – da mussten beide Mannschaften zuerst einmal durchatmen. Sie kehrten mit etwas mehr taktischer Disziplin aus der kurzen Verschnaufpause zurück, und auch die beiden Schlussmänner, die einen Kaltstart erwischt hatten, fanden nun besser ins Spiel. Genauso wie bei den Gästen, saß auch das erste Neuwieder Überzahlspiel auf Anhieb. Christian Sprez traf zum 3:3-Pausenstand (16.). „Wir haben sogar die Chance besessen, mit einer Führung in die Kabine zu gehen“, kommentierte van Iersel. Ihm dürfte zum Beispiel die Möglichkeit von Juuso Rajala durch den Kopf gegangen sein, der kurz vor der Sirene an Wiens scheiterte. Im Mittelabschnitt schnürte mit Sanche zunächst der zweite Duisburger seinen Doppelpack (25.), bevor der CEHL-Meister von 2025/26 rund um zwei Überzahlsituationen Oberwasser gewann und spürte, dass er nach wie vor alle Chancen hat, die Füchse zu ärgern. Zweimal Alexandrov und einmal Kapitän Jeff Smith, der den Pfosten traf (38.), hatten den erneuten Gleichstand auf dem Schläger. „Wir hatten eine gute Position für das dritte Drittel“, sah auch Trainer van Iersel noch alles in Reichweite. „Dann haben wir aber den Unterschied zwischen CEHL und Oberliga gesehen“, spielte der Niederländer auf der Bären-Bank auf die Qualitäten des Gegners an, der jeden kleinen Fehler bestrafen kann. Nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone erhöhte Luis Üffing auf 3:5 (52.). Der 26-jährige Angreifer hat in seiner Laufbahn immerhin schon 188 DEL-Einsätze für die Kölner Haie bestritten. „Im dritten Drittel haben wir gut gespielt und Druck auf das Tor ausgeübt“, zeigte sich Frank Petrozza zufrieden damit, wie seine Mannschaft sich den Sieg sicherte, an dessen Verdientheit auch Jeffrey van Iersel keinen Zweifel ließ. „Aber es war kein 6:3“, sah er das Ergebnis zu hoch ausgefallen. Den letzten Treffer der Partie gaben die Unparteiischen Sebastian Lehmann und Nicolas Turnwald erst nach Betrachtung des Videobeweises, wenngleich die Bilder keinen klaren Aufschluss darüber geben konnten, ob das unter Torraum-Abseits-Verdacht stehende Tor von Michael Fomin (55.) regelkonform war. Die On-Eis-Entscheidung lautete Tor, und sie hatte am Ende auch Bestand. „Trotz der Niederlage können wir viel Positives mitnehmen“, sagte der EHC-Trainer. Für seine Mannschaft geht’s am Sonntag weiter. Dann sind die seit Jahren zur Ligaspitze zählenden Tillburg Trappers der Auswärtsgegner der Bären. Neuwied: Köllejan – Dietzschold, Götz, Derraugh, Plauschin, Polok, Esche, Asbach, Marten – Segeth, Erkinjuntti, Rajala, Chetik, Sprez, Kuhn, Kecojevic, Stumpe, Naumann, Handschuh, Smith, Alexandrov. Duisburg: Wiens – Müller, Frick, Grosse, Kuschel, Mannes, Radionovs – Geiger, Schitz, Sanche, Haarala, Üffing, Brandt, Strauß, Fomin, Saccomani, Farkas. Schiedsrichter: Sebastian Lehmann/Nicolas Turnwald. Zuschauer: 1202. Strafminuten: 6:8. Tore: 1:0 Juuso Rajala (Götz, Smith) 3‘, 1:1 Nicklas Mannes (Schitz, Fomin) 4‘, 1:2 Nicklas Mannes (Schitz, Fomin) 6‘, 2:2 Kevin Handschuh (Polok, Alexandrov) 7‘, 2:3 Philippe Sanche (Haarala, Frick) 8‘, 3:3 Christian Sprez (Plauschin, Stumpe) 16‘, 3:4 Philippe Sanche (Haarala, Üffing) 25‘, 3:5 Luis Üffing (Sanche) 52‘, 3:6 Michael Fomin (Geiger, Saccomani) 55‘.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsWie jedes Jahr: ERSC-Doppeltest gegen Schönheide (BYL) Es ist beinahe schon traditionell, dass sich der ERSC Amberg im Rahmen der Saisonvorbereitung mit den Schönheider Wölfen misst, so auch in diesem Jahr. Am kommenden Wochenende stehen wieder die Vergleiche der beiden Teams auf dem Programm - Freitag um 20 Uhr in Amberg, Sonntag um 17 Uhr in Schönheide. Im vergangenen Jahr konnte sich in den beiden Duellen jeweils die Auswärtsmannschaft durchsetzen. Für die Schönheider steht in Kürze ein besonderer Event bevor, denn in der kommenden Woche vom 25.-27.9. sind die Feiern zum 90-jährigen Bestehen angesagt, wozu der ERSC herzlich gratuliert aber auf dem Eis keine vorzeitigen Geschenke verteilen möchte. Im Vorjahr belegten die Wölfe in der Regionalliga Ost in der Hauptrunde den 1.Rang und standen im Playoff-Finale. Diese Saison ist man in der Regionalliga Nordost eingegliedert, die sportlich stärker und wesentlich ambitionierter einzuschätzen ist. Die ersten Tests verliefen unterschiedlich und wenig aussagekräftig, denn einem 5:2-Erfolg in Bayreuth folgte eine 1:7-Niederlage bei den Icefighters Leipzig. Coach Sven Schröder baut weiterhin auf das tschechische Torjäger-Duo mit Tomas Rubes und David Novotny. Treffsicher sind außerdem Eigengewächs Lukas Lenk und Verteidiger Yannek Seidel. Der ERSC Amberg wusste in seinen ersten beiden Tests insgesamt zu gefallen. Das brachte auch bei den Fans ein positives Echo, nicht nur wegen der Resultate sondern dem Auftreten der Wild Lions allgemein. Auch der Sportliche Leiter Chris Spanger zeigte sich bislang mehr als zufrieden: „Ich finde, dass die Jungs für den frühen Zeitpunkt der Vorbereitung schon einen starken Eindruck hinterlassen und sowohl gut harmoniert als auch kombiniert haben. Wir standen hinten recht sicher, zumal beide Torhüter überzeugten. Offensiv hat sich gezeigt, dass uns mehrere Möglichkeiten und Variationen zur Verfügung stehen werden“, so Spanger. Sozusagen als Belohnung für die erste Schulwoche gewährt der ERSC allen Schüler/innen zum Spiel am Freitag freien Eintritt im Stadion auf den Stehtribünen gegen Vorlage eines Schülerausweises.
Buchloe PiratesDas Warten hat ein Ende - Der ESV Buchloe kehrt an diesem Wochenende mit den ersten beiden Testspielen aus der Sommerpause zurück (BYL) Es herrscht wieder Eiszeit in Buchloe! Denn seit gut einer Woche gibt es in der Buchloer Sparkassenarena wieder Eis. Endlich, werden sich sicherlich viele Fans, Spieler und Eissportbegeisterte sagen, schließlich war die Sommerpause für viele wieder eine unliebsame Zeit, die es zu überbrücken galt. Doch nun kehrt in der Buchloer Eishalle wieder Leben ein und schon an diesem Wochenende bestreiten die Buchloer Piraten auch ihre ersten beiden Testspiele und läuten damit endgültig die finale Phase der Vorbereitung auf die neue Bayernligasaison ein. Doch bevor diese für die Gennachstädter am 04. Oktober im Übrigen auch mit einem Heimspiel gegen den letztjährigen Halbfinalisten Dingolfing beginnt, warten in den anstehenden gut zwei Wochen bis dahin noch fünf Vorbereitungsspiele auf die Freibeuter, um an der nötigen Abstimmung zu feilen, damit man dann bestens gerüstet in die neue Spielzeit starten kann. Den Auftakt dieses Testspielprogramms macht an diesem Wochenende ein Doppelvergleich gegen die Miners aus Peißenberg, die am Freitag zunächst ab 20 Uhr in der Buchloer Halle gastieren, ehe die Pirates am Sonntag ab 17.30 Uhr zum Rückspiel nach Peißenberg reisen. Ein erster Gegner, der das Team von Trainer Dominic Weis bereits zum Start ordentlich fordern wird. Denn einerseits haben die Miners sich im Sommer durchaus namhaft verstärkt und zählen nach Hauptrundenplatz 9 in der Vorsaison in dieser Spielzeit sicherlich wieder zu den heißen Kandidaten auf die direkte Playoff-Qualifikation. Andererseits trainieren die Oberbayern bereits wieder etwas länger auf Eis wie die Buchloer und haben am vergangenen Wochenende auch schon die ersten beiden Testspiele absolviert und dort auch einen guten Eindruck hinterlassen. Denn bei der denkbar knappen 4:5 Heimneiderlage gegen den Oberligisten EV Lindau zog man sich mehr als achtbar aus der Affäre und war zwischenzeitlich sogar schon mit 3:0 in Führung gelegen. Das zweite Spiel beim österreichischen Drittligisten EHC Lustenau gewann man dagegen glatt mit 6:0. In beiden Partien war dabei bereits der wohl spektakulärsten Neuzugang des Sommers bei den Miners erfolgreich gewesen, Ilya Zheltakov. Der 25-jährige gebürtige Russe mit lettischem Pass hatte im letzten Winter in Schweinfurt mit 50 Scorerpunkten in gerade einmal 15 Spielen für mächtig Furore gesorgt, ehe er dann zur Halbzeit der Saison nach Essen gewechselt war. Jetzt kehrt Zheltakov in die Bayernliga zurück und schließt sich sogar für die nächsten zwei Jahre dem Team um die bereits bekannten US-Boys Ryan Murphy und Weiland Parrish an. Dementsprechend gefährlich dürfte die Miners Offensive im kommenden Winter einzuschätzen sein, die die Buchloer an diesem Wochenende schon einmal probeweise in Zaum halten müssen. Sicherlich eine echte Herausforderung, denn im Team der Pirates hat es im Sommer ja bekanntermaßen einen etwas größeren Umbruch gegeben. Viele neue und darunter auch viele junge Gesichter werden daher am Freitag das erste Mal im Dress der Freibeuter auflaufen und es wird freilich noch etwas dauern, bis die Rädchen ineinandergreifen. Es ist also womöglich anfangs etwas Geduld bei der deutlich verjüngten ESV-Mannschaft gefragt, zumal das Team nach dem Sommertraining erst letzten Donnerstag das erste Mal wieder gemeinsam auf dem Eis gestanden ist. Vergangenes Wochenende hat man unter der Regie von Coach Dominic Weis und seinem neuen Co-Trainer Andreas Geisberger aber schon einmal mit einem Kurz-Trainingslager intensiv genutzt, ehe man unter der Woche dann in den normalen Trainingsbetrieb eingestiegen ist. „Der erste Eindruck ist gut“, gibt David Strodel dabei ein erstes kleines Resümee der ersten Tage ab. „Man erkennt bereits, was wir uns für die Mannschaft vorgenommen haben – nämlich jung, schnell und gallig zu sein“, meint der ESV-Team-Manager, der aber ebenfalls zu bedenken gibt, dass die Truppe erst ganz am Anfang steht und die Jungs in den nächsten Wochen, die man konsequent nutzen möchte, weiter hart arbeiten müssen. INFO DAUERKARTEN Alle im Vorverkauf bestellten Dauerkarten können am Freitag beim ersten Heimspiel des ESV gegen die Miners Peißenberg an der Stadionkasse in der Sparkassenarena abgeholt werden. Für all diejenigen, die sich noch keine Karte gesichert haben besteht dort auch weiterhin die Möglichkeit, eine Saisonkarte zu erwerben. Diese gilt für alle Heimspiele der Saison (inklusive Vorbereitung). INFO LIVESTREAM Auch in dieser Spielzeit gibt es wieder alle Heimspiele des ESV Buchloe live bei SpradeTV zu sehen. Hier werden auch alle Heimspiele der übrigen Bayernligisten übertragen, da seit Sommer die komplette Liga bei SpradeTV vertreten ist. Und das ist am Wochenende zudem in der Buchloer Sparkassenarena geboten: Fr,18.09.2026, 20 Uhr: Vorbereitungsspiel 1. Mannschaft: ESV Buchloe – Peißenberg Miners Sa,19.09.2026, 11:30 Uhr: Vorbereitungsspiel U9/U11: ESV Buchloe – ESV Türkheim Sa,19.09.2026, 18 Uhr: Vorbereitungsspiel U17: SG Buchloe/Schongau – ESV Türkheim So,20.09.2026, 11:15 Uhr: Vorbereitungsspiel U15: ESV Buchloe – EV Fürstenfeldbruck So,20.09.2026, 18 Uhr: Vorbereitungsspiel 1B: ESV Buchloe 1B – ESV Türkheim
Kempten SharksDoppelderby - ESC Kempten testet zweimal gegen Sonthofen (BYL) Neues Trikot, neues Team, neue Videowall, neuer Einlauf, neue Saison. Es ist wirklich viel passiert bei den Sharks im zu Ende gehenden Sommer. Bei einem öffentlichen Training und dem Einladungsturnier in Peiting konnten die Fans der Kemptener bereits einen ersten Eindruck gewinnen, auf was sie sich in der neuen Saison alles freuen dürfen. Doch zuvor stehen noch zwei Testspielwochenenden an. Am bevorstehenden kommt der Gegner gleich zweimal aus der Nachbarschaft. Mit Sonthofen verbindet die Sharks bereits seit einigen Jahren eine Kooperation, die sich in der Vergangenheit auf den Austausch von Förderlizenzen und die Zusammenarbeit beim Nachwuchs erstreckte. Ein Nachbarschaftsderby bietet generell zusätzliche Brisanz und Spannung. In den letzten Jahren kreuzte man immer wieder die Schläger mit dem ambitionierten Landesligisten und tat sich oft schwer im direkten Vergleich. Sonthofen hat traditionell eine starke Mannschaft am Start und spielt Jahr für Jahr um den Aufstieg in die Bayernliga mit. Zusätzliche Spannung bringen natürlich viele Spieler die in der Vergangenheit schon das Trikot beider Teams trugen. So unter anderem das Sonthofener Eigengewächs David Mische, der in den letzten Jahren im Bayernligateam der Sharks eine tolle Entwicklung nahm und sich Jahr für Jahr verbesserte. Für viele überraschend sein Wechsel zurück in die Landesliga vor der Saison. Er wird gegen seine ehemaligen Teamkollegen besonders motiviert sein. Aber auch die Sharks haben im direkten Vergleich gegen Schongau bereits angedeutet was in der neuen Mannschaft steckt. Sven Curmann wird sein Team gut eingestellt ins Rennen schicken, gegen den unbequemen Gegner aus dem südlichen Oberallgäu. Am Samstag geht es um 20.°° in der Kemptener Dewart Arena zum ersten Test auf eigenem Eis. Am Sonntag steigt dann direkt das Rückspiel um 18.°° in Sonthofen.
Nächste Vorbereitungsspiele: Der Doppel-Dorfen-Test für die Löwen (BYL) Waldkraiburg gegen Dorfen – allein die Erwähnung dieser Paarung dürfte einem Fan, ganz gleich auf welcher Seite der Landkreisgrenze er sich befindet, das Herz ein wenig höherschlagen lassen. In der bei HockeyStats dokumentierten Bayernliga-Geschichte dieses Duells kam es seit 2005 als Punkt- oder Play-off-Spiel ganze 43 Mal zu dieser Begegnung. Das letzte Pflichtspiel liegt allerdings schon ein Weilchen zurück. Am 17.03.2023 trafen beide Teams in der Abstiegsrunde letztmals aufeinander. Die Partie endete mit 4:3 für Waldkraiburg, wobei ausgerechnet Florian Brenninger, Bruder des heutigen Dorfener Trainers Tobias Brenninger, den entscheidenden Treffer in der Overtime erzielte. Den Löwen half dieser Sieg am Ende allerdings nicht mehr, denn der Abstieg ließ sich in jener Saison nicht verhindern. Da sich Dorfen im Anschluss ebenfalls zwei Jahre lang in der Landesliga wiederfand, konnte das traditionsreiche Duell seither höchstens im Rahmen eines Freundschaftsspiels ausgetragen werden. Genau das ist vorerst auch bei den kommenden beiden Begegnungen der Fall. Am 18.09. gastieren die Löwen um 20:00 Uhr in Dorfen, ehe nur zwei Tage später, am 20.09., das erste Heimspiel der neuen Saison in Waldkraiburg ansteht. Spielbeginn ist dann um 17:15 Uhr. Zwei Vorbereitungsspiele binnen weniger Tage, dazu gegen einen Gegner, bei dem es erfahrungsgemäß selten an Motivation fehlt – für beide Mannschaften dürfte dieses Doppel damit mehr sein als nur ein gewöhnlicher Test. Wie die Löwen gehen auch die Eispiraten mit bislang nur einem absolvierten Vorbereitungsspiel in dieses Wochenende. Dorfen traf dabei auf den Landesligisten ERSC Ottobrunn und fuhr mit einem deutlichen 10:0-Erfolg gleich ein erstes Erfolgserlebnis ein. Ein Ergebnis, das in der Vorbereitung sicherlich nicht überbewertet werden sollte, dem Team aber dennoch früh Selbstvertrauen geben dürfte. Waldkraiburg testete zum Auftakt gegen den Bayernliga-Konkurrenten aus Geretsried und verlor die erste Partie der neuen Spielzeit mit 1:4. Auch bei der Kaderplanung gibt es zwischen beiden Vereinen eine Gemeinsamkeit. Ebenso wie Waldkraiburg unterzeichnete Dorfen die freiwillige Selbstbeschränkung auf maximal drei ausländische Spieler nicht. Dadurch ergaben sich auch bei den Eispiraten zusätzliche Möglichkeiten bei der Zusammenstellung des Kaders. Zum bereits bestehenden Team stießen vor der Saison unter anderem Angreifer Vaclav Adam vom ESC Haßfurt und Cheyne Matheson aus Erding. Generell spielte der Nachbar aus Erding bei der Dorfener Kaderplanung eine größere Rolle. Mit Mark Waldhausen für die Verteidigung und Maximilian Forster für den Angriff wechselten zwei weitere Spieler aus der Oberliga Süd nach Dorfen. Beide Teams dürften nun darauf hoffen, möglichst nahtlos an das „alte“ Derbygefühl anknüpfen zu können. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls vorhanden. Spiele zwischen Waldkraiburg und Dorfen hatten über viele Jahre ihren ganz eigenen Charakter, und auch wenn es diesmal zunächst nur um Erkenntnisse für die Vorbereitung geht, dürfte die Begegnung für Spieler wie Fans deutlich mehr Würze haben als ein gewöhnliches Testspiel. Selbst Löwen-Trainer Jürgen Lederer, der in dieser Woche seinen 42. Geburtstag feierte, zeigte sich in der Vergangenheit gegen die Nachbarn im Autobahnduell immer besonders motiviert – selbst zu einer Zeit, als es die Autobahn noch gar nicht gab. Insgesamt sammelte Lederer gegen die Eispiraten 15 Scorerpunkte, aufgeteilt auf vier Tore und elf Vorlagen. Dass beide Vereine gleich zweimal innerhalb eines Wochenendes aufeinandertreffen, war bereits lange vor Veröffentlichung des Spielplans vereinbart worden. Umso schöner aus Sicht der Derbyfreunde, dass es mit den beiden Vorbereitungsspielen in dieser Saison nicht getan sein wird. Denn auch das erste Punktspiel der neuen Bayernliga-Saison führt Waldkraiburg und Dorfen direkt wieder zusammen. Am 04.10.2026 kommen die Eispiraten um 17:15 Uhr nach Waldkraiburg. Dann geht es erstmals seit drei Jahren wieder nicht nur um Prestige und ein gutes Gefühl, sondern tatsächlich um Zähler für die Tabelle. Für die Löwen wäre ein gelungener Auftakt in dieses wiederbelebte Derbyjahr sicherlich willkommen. Und vermutlich hätte in Waldkraiburg auch niemand etwas dagegen, wenn die Rückkehr dieses Pflichtspielklassikers entsprechend viele Zuschauer in die Halle locken würde. Der bisherige Zuschauerrekord aus dem Jahr 2015 liegt bei 2.104 Besuchern. Ein voller Auftakt, ein traditionsreiches Duell und nach drei Jahren endlich wieder Punkte auf dem Spiel – bessere Voraussetzungen für ein echtes Derbygefühl gibt es kaum.
ERC SonthofenEishockey-Derbyfieber im Allgäu: ERC Sonthofen fordert Kooperationspartner ESC Kempten zum Testspiel-Doppelpack (BLL) Es kribbelt wieder im Allgäuer Eishockey: Wenn Landesligist ERC Sonthofen und Bayernligist ESC Kempten aufeinandertreffen, ist sportliche Brisanz garantiert. Am kommenden Wochenende steigt das prestigeträchtige Kräftemessen im direkten Hin- und Rückspiel. Den Auftakt macht das Derby am Freitag um 20:00 Uhr in Kempten, ehe es am Sonntag um 18:00 Uhr zum Rückspiel in Sonthofen kommt. Die Gäste aus Kempten gehen mit einer ambitionierten Mischung aus namhaften Neuzugängen und bewährtem Stammpersonal in die neue Spielzeit. Zwar mussten die „Sharks“ mit dem Abgang von Topscorer Kevin Hu nach Königsbrunn einen schmerzhaften Verlust hinnehmen, doch die sportliche Leitung hat auf dem Transfermarkt spektakulär reagiert. In der Defensive strahlt Kempten künftig geballte Qualität aus: Mit Bastian Flott-Kucis wurde ein routinierter Ex-DEL-Torhüter verpflichtet, der zuletzt in der Oberliga beim ECDC Memmingen unter Vertrag stand. Aus Memmingen an die Iller wechselt zudem Verteidiger Sven Schirrmacher – ein Gesicht, das den Eishockey-Fans in der Region bestens bekannt ist, lief er in der Vergangenheit doch bereits im ERC-Trikot auf. In der Offensive hat der ESC ebenfalls kräftig die Muskeln spielen lassen und echte Hochkaräter an Land gezogen: Der Finne Eetu Elo stürmt ab sofort für Kempten, nachdem er bei den EV Lindau Islanders mit bärenstarken 70 Punkten für Furore gesorgt hatte. Dazu stößt Milan Pfalzer, ein echtes Memminger Eishockey-Urgestein, das in der abgelaufenen Oberligasaison starke 27 Punkte beisteuerte. Aus der 2. italienischen Liga (Canazei/Südtirol) kommt zudem Niklas Salo mit ordentlich Rückenwind über den Fernpass ins Allgäu; in der vergangenen Spielzeit hatte er seine persönliche Ausbeute auf schwindelerregende 97 Punkte geschraubt. Komplettiert wird die neue Offensiv-Fraktion durch Tobias Nöss, der vom Ligakonkurrenten Ulm/Neu-Ulm wechselte, wo er ebenfalls 23 Scorerpunkte auf dem Konto hatte. Zusätzlich konnte der ESC wichtige Leistungsträger halten: Mit Topscorer Filip Kokoska und Punktegarant Tomas Kulhanek verlängerten zwei Schlüsselspieler ihre Verträge und bleiben somit ein Teil des offensiven Herzstücks der Kemptener. Der ERC Sonthofen geht als klassentieferer Landesligist zwar als Underdog in dieses Wochenende, will dem favorisierten Kooperationspartner aber sowohl auswärts als auch vor den heimischen Fans in Sonthofen einen heißen Fight liefern. Coaches und Team brennen darauf, sich mit den hochkarätig besetzten Kemptenern zu messen, das eigene System zu festigen und zu zeigen, dass man auch gegen höherklassige Teams mithalten kann. Die Eishockey-Anhänger im Allgäu dürfen sich folglich auf ein sportlich hochwertiges, faires und temporeiches Derby-Wochenende freuen, das einen ersten echten Vorgeschmack auf die neue Eissaison liefern wird.
Pfronten FalconsWanderer und Naturburschen am Wochenende zu Gast in Pfronten (BLL) Wer denkt es handelt sich um die üblichen Touristen die am Wochenende ins Ostallgäu reisen, der irrt den mit den Wanderers aus Germering und den Nature Boyz des SC Forst sind die beiden Ligakonkurrenten aus der Landesliga Gruppe A gemeint, die am Wochenende in Pfronten zu zwei weiteren Testspielen erwarten werden. Am Freitag um 20 Uhrsind die Wanderers zu Gast, am Sonntag um 17 Uhr wird der SC Forst sein Stelldichein an der Vils geben. Germering konnte nach Abgängen auf der Torhüterposition, mit Hannes Kiefer (TSV Peißenberg) und Fabio Marx (EC Pfaffenhofen), diese Lücke wieder schließen. Zudem wurde mit Alexander Henrici von den Rookie Bulls München aus der U20 ein talentierter junger Spieler verpflichtet. Mit den Wanderers kommt eine starke Mannschaft nach Pfronten, die sich letzte Saison erst im Viertelfinale dem ESC Hassfurt geschlagen geben musste. Nicht ganz so erfolgreich verlief die Saison des SC Forst, da man die Playoffs durch den neunten Platz knapp verpasst hat. Nun werden die Oberbayern mit ihrem neuen Trainer Rainer Höfler (Schongau/Peißenberg) einen weiteren Anlauf nehmen. Die ohnehin starke Mannschaft konnte durch die Neuzugänge Pascal Ott und Michael Dietrich (beide U20 Peißenberg), Bernhard Schmid, Marius Klein und Stefan Saal (alle drei von der EA Schongau) weiter verstärkt werden und sicherlich eine wichtige Rolle bei der Vergabe der Playoff-Plätze spielen wollen. Wie stark die Naturburschen sind, mussten die Pfrontener letzte Saison bei ihren zwei Heimspielniederlagen bereits erfahren. Somit steht der Mannschaft um Trainet Oliver Worm ein Wochende mit zwei starken Konkurrenten bevor. Nach dem ersten Sieg gegen die Penguins aus Wattens erhoffen sich die Falcons zahlreiche Unterstützung durch ihre Fans.
Türkheim CelricsCeltics starten gegen Reichersbeuern und Buchloe 1b in die Vorbereitung (BLL) Für den frischgebackenen Landesligisten aus Türkheim stehen am kommenden Wochenende die ersten beiden Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Am Samstag treffen die Celtics um 20:00 Uhr auswärts auf den SC Reichersbeuern, gespielt wird in Bad Tölz. Keine 24 Stunden später geht es am Sonntag um 18:00 Uhr in Buchloe gegen die Zweitvertretung der Pirates. Nur ein paar wenige Trainingseinheiten hatte der ESVT, um sich auf die beiden Partien einzustellen. Da im heimischen Sieben-Schwaben-Stadion erst ab Oktober Eis ist, muss man für das Training aktuell noch auf die umliegenden Eisstadien ausweichen, in denen freie Eiszeiten naturgemäß Mangelware sind. Ein Gradmesser dürfte die Partie am Freitag beim SC Reichersbeuern deshalb noch nicht werden. Ein Härtetest dafür umso mehr. Zumal die Celtics verletzungs-, urlaubs- und krankheitsbedingt auf einige Akteure verzichten müssen. Der SC Reichersbeuern hat sich mittlerweile als feste Größe in der Landesliga etabliert und war in den vergangenen Jahren häufig in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Nachdem es letzte Saison nur für den 8. Platz gereicht hat und man im Playoff-Achtelfinale ausschied, konnte man sich für die kommende Saison enorm verstärken. Neben dem US-Amerikaner Blake Neudecker verleihen einige weitere Neuzugänge dem Kader Tiefe und vor allem Qualität. Der prominenteste Transfer ist zweifelsohne Christoph Fischhaber. Als Rekordspieler EC Bad Tölz, für die er 757 Spiele absolvierte, ist er eine echte Tölzer Eishockeyikone und ein wahrer Glücksgriff für Reichersbeuern. Unter gänzlich anderen Vorzeichen steht die Partie am Sonntag gegen Buchloe 1b. Die Youngpirates kennen die Celtics aus den vergangenen Jahren in der Bezirksliga bestens. Meistens ging der ESVT hier als Sieger vom Eis, wurde aber auch das ein oder andere Mal eines besseren belehrt. Alles in allem steht den Celtics das erste intensive Vorbereitungswochenende bevor, mit Partien, die es in sich haben werden. Das Team von Trainer Markus Kiefl wird dabei vor allem darum bemüht sein, nach der langen Sommerpause wieder in den Spielrhythmus zu finden und neue Abläufe zu verinnerlichen. Vor allem die Partie gegen Reichersbeuern dürfte dabei eine gute Gelegenheit sein, sich an das höhere Tempo und die körperliche Intensität der Landesliga zu gewöhnen. Am wichtigsten wird dabei sein, die ersten Schritte auf dem Weg in die bevorstehende Landesliga-Saison zu machen.
Ein Knaller schon vor dem Saisonstart - Jubiläumsduell zwischen Aicher Bezirksliga-Meisterteam und EVM-Landesligameister (BBZL) Auf einen Höhepunkt schon zum Saisonauftakt dürfen sich die Eishockeyfans freuen: Zum 50-jährigen Bestehen des EV Aich steigt im Moosburger Eisstadion am Samstag, 26. September, um 17.15 Uhr das Jubiläumsduell zwischen der Aicher Bezirksliga-Meistermannschaft von 2018 und der Moosburger Landesligameister von 2012. Beim EVM werden viele ehemalige Ex-Landshuter auf dem Eis stehen. Obwohl die Aicher Außenseiter gegen die Moosburger sind, werden sie alles versuchen, um den Zuschauern eine spannende Partie zu bieten. Einnahmen aus der Partie für den guten Zweck Wichtig ist dem EV Aich und dem EV Moosburg die soziale Komponente. Die Einnahmen aus dem Spiel werden einem guten Zweck gespendet: je zur Hälfte dem Jugendrotkreuz Moosburg und dem Zeltlager Moosburg Keks. Im Gegensatz zur Moosburger Meistermannschaft waren die Aicher damals nicht mit hochkarätigen Spielern aus dem ehemaligen Profibereich bestückt. Entsprechend hart mussten sie kämpfen, bis sie den begehrten Meisterpokal in den Händen halten konnten. Die Vorrunde wurde souverän als Tabellenerster abgeschlossen. In den Playoffs war es aber deutlich enger. Gegen Bayreuth und Waldkirchen konnte erst im dritten entscheidenden Spiel der Playoffs das Weiterkommen klar gemacht werden. Umso größer war der Jubel, als die Meisterschaft im Endspiel gegen Geretsried mit zwei Siegen in Folge klar gemacht werden konnte. Nachdem bei den Aichern nicht mehr alle aus der Meistermannschaft zur Verfügung stehen, verstärken Sebastian Lachner, Kevin Steiger und Lorenz Dichtl den Kader. Das Trio trug in der Saison 2022/23 maßgeblich dazu bei, dass die Aicher erneut den Gruppensieg holten und in die Playoffs einzogen. Zur erneuten Bayerischen Meisterschaft reichte es aber damals nicht mehr. Nicht mit dabei sein wird US-Boy Matt Puntureri. Er dürfte den Aicher Fans nicht nur als Topscorer des Teams in bester Erinnerung sein. Er hat seine Schlittschuhe aber zwischenzeitlich an den Nagel gehängt und lebt wieder in seiner alten Heimat. Mit dabei sind Andreas Koller, der als Zweiter in der Torjägerliste 56 Punkte erzielte, Daniel Korn (45 Punkte), Alexander Scholz (43 Punkte) und Herbert Jarczyk (35 Punkte). Ebenfalls mit von der Partie sind die beiden punktbesten Verteidiger Christian Koller (26 Punkte) und Stefan Urzinger (17 Punkte). Die Aufstellung der Aicher: Tor: Johannes Pfafferott, Verteidiger: Andreas Weinberger, Alexander Neumeier, Stefan Urzinger, Christian Koller, Kevin Steiger; Stürmer: Alexander Scholz, Armin Rotzinger, Daniel Korn, Andreas Koller, Herbert Jarczyk, Sebastian Lachner, Andreas Schmid, Thomas Pollner, Christoph Schwenk und Lorenz Dichtl. Trainer: Georg „Muckl“ Herrmann. Außergewöhnliche Saison der Moosburger Meister Die Moosburger Meistermannschaft spielte eine außergewöhnliche Saison. Die Hauptrunde wurde ohne Niederlage abgeschlossen: 26 Spiele – 26 Siege und ein beeindruckendes Torverhältnis von 310:57. Es folgten fünf Siege in sechs Meisterschafts- und Aufstiegsspielen, die Landesliga-Meisterschaft und der Aufstieg in die Bayernliga. Das Team bestand aus ehemaligen Profis, regionalen Leistungsträgern und Moosburger Eigengewächsen. Entscheidender Erfolgsfaktor war neben der individuellen Klasse der außergewöhnliche Zusammenhalt der Mannschaft. Beim Jubiläumsspiel für den EV Moosburg werden dabei sein: Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Tobias Gilg, Tobias Hanöffner, Alexander Feistl, Maximilian Waitl, Patrick Holler, Michael Schwarzkugler, Stefan Geigenscheder, Sascha Haschberger, Alexander Popp, Gregor Held, Florian Erl, Tobias Fengler, Patrice Dlugos. Trainer beim Jubiläumsspiel ist Hans Eder, Co-Trainer der Meistermannschaft 2011/12. Der damalige Spielertrainer Elvis Beslagic verstarb 2013 im Alter von 39 Jahren.
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| NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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FASS BerlinBayer wird neuer Hauptsponsor von FASS Berlin (RLNO) FASS Berlin geht mit einem neuen Hauptsponsor in die Saison 2026/27. Der Bayer-Standort Berlin baut sein Engagement bei unserem Verein aus und wird künftig als Hauptsponsor der Ersten Mannschaft auftreten. Damit erreicht eine bereits bestehende Partnerschaft eine neue Dimension und wird langfristig angelegt. In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder angedeutet, dass sich bei FASS etwas Besonderes entwickelt. Jetzt dürfen wir endlich sagen, worum es geht: Bayer wird neuer Hauptsponsor von FASS Berlin. Für FASS ist das ein wichtiger Schritt auf unserem eingeschlagenen Weg, unsere Erste Mannschaft sportlich und wirtschaftlich weiterzuentwickeln und zugleich die Verankerung des Vereins in unserem unmittelbaren Umfeld weiter zu stärken. GEMEINSAMER AUFTAKT BEI BAYER Vorgestellt wurde die erweiterte Partnerschaft heute am Bayer-Standort Berlin. Bettina von Streit und Vertreter von FASS Berlin präsentierten die Zusammenarbeit gemeinsam den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bayer. Bettina von Streit, Standortleiterin von Bayer in Berlin: FASS Berlin ist ein wichtiger Teil unserer Nachbarschaft im Wedding. Mit der erweiterten Partnerschaft möchten wir gemeinsam Menschen für Sport begeistern und zu einem lebendigen Miteinander im Kiez beitragen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten rund um die neue Saison. WIRTSCHAFTLICHE BASIS FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT Nach drei Meisterschaften in Folge beginnt für FASS mit der neuen Regionalliga Nordost eine deutlich anspruchsvollere sportliche Herausforderung. Zahlreiche Teams der bisherigen Regionalliga Nord sind strukturell und personell sehr gut aufgestellt. Auch als Serienmeister der Regionalliga Ost wird für FASS die Latte künftig höher liegen. Alexander Hedderich, Geschäftsführer der FASS Oberliga Service GmbH: Bei FASS stand wirtschaftliche Stabilität immer über kurzfristigem sportlichen Erfolg. Das wird auch so bleiben. Das erweiterte Engagement von Bayer stärkt unsere Basis. Wir fühlen uns damit für die neue Regionalliga Nordost hervorragend gerüstet – und können unsere sportlichen Ziele Schritt für Schritt weiterentwickeln. Außerdem freuen wir uns darauf, künftig viele Kolleginnen und Kollegen unseres neuen Hauptsponsors im Erika-Heß-Eisstadion begrüßen zu dürfen. AM SAMSTAG IM ERIKA-HEß-EISSTADION Schon zwei Tage nach der heutigen Bekanntgabe wird die neue Partnerschaft dort sichtbar, wo FASS zu Hause ist. Am Samstag, 19. September 2026, um 19:00 Uhr empfängt FASS Berlin die Beach Devils Timmendorfer Strand zum ersten Heimspiel der neuen Saison im Erika-Heß-Eisstadion. Mit den Beach Devils wartet zum Abschluss der Saisonvorbereitung gleich ein starker Gegner. Timmendorfer Strand gehörte zu den Topteams der bisherigen Regionalliga Nord und bietet damit eine optimale Standortbestimmung, bevor eine Woche später die neue Regionalliga Nordost beginnt. Rund um das Spiel werden wir unseren neuen Hauptsponsor Bayer auch unseren Fans und Gästen im Erika-Heß-Eisstadion präsentieren. SAISON- UND TAGESTICKETS IM FASS-TICKETSHOP Wer am Samstag dabei sein möchte, kann sich sein Ticket bereits vorab im FASS-Ticketshop sichern. Dort sind sowohl Tagestickets für unsere Heimspiele als auch Saisontickets für die Saison 2026/27 erhältlich. Der Onlinekauf macht den Stadionbesuch zudem einfacher: Wer sein Ticket bereits hat, muss nicht an der Abendkasse anstehen. QR-Code bereithalten, scannen lassen – und direkt ins Stadion. Samstag, 19. September 2026 | 19:00 Uhr FASS Berlin – Beach Devils Timmendorfer Strand Erika-Heß-Eisstadion
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Herforder EVYOUNG DRAGONS erneut mit drei Sternen ausgezeichnet - 136 Punkte im DEB-5-Sterne-Programm für die Nachwuchsarbeit des HEV Die YOUNG DRAGONS des Herforder Eishockey Vereins (HEV) sind für die Nachwuchsarbeit der vergangenen Saison erneut mit drei Sternen im DEB-5-Sterne-Programm ausgezeichnet worden. Dabei konnte der Nachwuchsbereich sein Ergebnis gegenüber der vorherigen Bewertung noch einmal deutlich steigern und erreicht inzwischen 136 Punkte. Die Entwicklung der vergangenen Jahre unterstreicht den kontinuierlichen Aufwärtstrend: In der Saison 2021/22 erreichte der HEV 86 Punkte und einen Stern, 2022/23 waren es 91 Punkte und ebenfalls ein Stern. In der Saison 2023/24 folgten 108 Punkte und zwei Sterne. Bereits 2024/25 konnte die Nachwuchsarbeit mit 121 Punkten erstmals drei Sterne erreichen. Für die vergangene Saison wurde dieses Ergebnis nun mit 136 Punkten und erneut drei Sternen nochmals deutlich verbessert. Maßgeblichen Anteil daran hat das Trainerteam rund um den hauptamtlichen Nachwuchstrainer Miha Zbontar. „Die erneute Auszeichnung mit drei Sternen und vor allem die Entwicklung unserer Punktzahl sind eine tolle Bestätigung für die Arbeit, die bei den YOUNG DRAGONS jeden Tag geleistet wird. Mein besonderer Dank gilt Miha und dem gesamten Trainerteam. Sie investieren unglaublich viel Zeit, Energie und Fachwissen in unsere Kinder und Jugendlichen und entwickeln unsere Nachwuchsarbeit kontinuierlich weiter“, sagt Milan Beversdorff, stellvertretender Vorsitzender des HEV und verantwortlich für Nachwuchs und Organisationsstruktur. Zum Erfolg tragen allerdings nicht nur die Trainer bei. Hinter dem täglichen Trainings- und Spielbetrieb stehen zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die sich um Organisation, Betreuung und viele Aufgaben im Hintergrund kümmern. „Eine solche Entwicklung ist niemals die Leistung einzelner Personen. Hinter unseren YOUNG DRAGONS stehen unglaublich viele ehrenamtliche Hände, ohne deren Einsatz vieles nicht möglich wäre. Dafür möchte ich ausdrücklich Danke sagen. Dieses Engagement ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Nachwuchsbereichs“, betont Beversdorff. Mit mehr als 200 Spielerinnen und Spielern in den verschiedenen Altersklassen und einem zehnköpfigen Trainerteam, darunter zwei hauptamtliche Trainer, gehören die YOUNG DRAGONS zu den etablierten Nachwuchsstandorten im deutschen Eishockey. Hinzu kommen rund 300 Kinder, die über Laufschul- und Grundschulprojekte erste Erfahrungen auf dem Eis sammeln. Position unter den Top 30 Mit der erneuten Drei-Sterne-Auszeichnung ist für den HEV zugleich ein klarer Anspruch für die Zukunft verbunden. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Gleichzeitig sind die drei Sterne für uns kein Endpunkt, sondern Ansporn, unseren Weg fortzusetzen. Unser Ziel ist es, unsere Position unter den Top-30-Nachwuchsstandorten in Deutschland zu stabilisieren und den steigenden Anforderungen des Sterneprogramms gerecht zu werden“, erklärt Beversdorff. Dafür wurde das Trainerteam zur aktuellen Saison wie bereits berichtet mit Bernhard Keil und Brett Jaeger verstärkt. Gleichzeitig sind die Entwicklungsmöglichkeiten inzwischen zunehmend an die vorhandene Infrastruktur gekoppelt. „Sportlich und organisatorisch erfüllen wir mittlerweile praktisch alle Voraussetzungen. Große Sprünge bei der Bewertung sind deshalb ohne entsprechende infrastrukturelle Weiterentwicklung kaum noch möglich.Der entscheidende Punkt sind die Trainings- und Spielzeiten. Ohne eine zweite Eisfläche ist der Schritt zu vier Sternen nicht möglich“, so Beversdorff. Die YOUNG DRAGONS sind das einzige lizenzierte Sport-Nachwuchsleistungszentrum im Kreis Herford. Die erneute Drei-Sterne-Auszeichnung ist damit vor allem eine Bestätigung für die kontinuierliche Arbeit vieler Beteiligter – und zugleich der Auftrag, die Nachwuchsarbeit in Hockeytown Herford weiterzuentwickeln.
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