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Oktober 26
                         
Oktober Köln
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Pferdeturm Hunters
(VLN)  Die EC Pferdeturm Hunters werden fast unverändert in die neue Saison gehen. Einziger Neuzugang ist bislang Stürmer Nils Reinecke, der von den Celler Oilers nach Hannover kommt 
  
Eisbären Würzburg
(BBZL)  Der Großteil der Mannschaft bleibt auch weiterhin zusammen. neben Torhüter Filip Gracanov (Mitterteich) stehen zudem nun auch noch drei weitere Neuzugänge beim ESV fest. Von den Schweinfurt Mighty Dogs kommt Stürmer Moritz Schlick zu den Eisbären und vom 1b-Team des ERV Verteidiger Maximilian Maier. Die Defensive soll auch der Tscheche Radek Vyhlidal verstärken, der zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Slovan Ustecti Lvi aktiv war
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Chris Jandric hat sich eine Knieverletzung zugezogen und wird daher für etwa sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Tornado Niesky
(RLNO)  Nach Verteidiger Oliver Cabala (Pforzheim) hat der ELV zwei weitere Neuzugänge bekannt gegeben. Vom letztjährigen Oberligisten Tigers Bayreuth wechselt Torhüter Daniel Arendas zu den Tornados. Der 22-Jährige ging ursprünglich aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt hervor. Ausserdem wechselt Stürmer Patrik Cermak vom tschechischen Drittligisten SKLH Zdar nad Sazavou nach Niesky. Der 24-Jährige bringt auch reichlich Erfahrung aus der zweithöchsten tschechischen Liga mit
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Die Icefighters haben nochmal ihre Offensive verstärkt und Stürmer josef Babicka verpflichtet. Der 22-jährige Tscheche spielte zuletzt in Estland für die Tallinn Vipers und zuvor in Schottland
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Die beiden Tryout-Spieler Lukas Wehl (Tor) und Jan-Luca Niemann (Sturm) haben sich für ein längeres Engagement empfehlen können und werden in der bevorstehenden Saison den EC verstärken
  
Hurricanes Erfurt
(LLT)  Die Hurricanes werden mit einem nahezu unveränderten Kader in die neue Saison der Landesliga Thüringen starten. Neu dazu kommen Verteidiger Felix Kaaden und Stürmer Philippe Karl vom EHC Erfurt
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der ESG bleibt fast unverändert zusammen. Neu zum Team kommt der zuletzt inaktive Torhüter Robin Keller, sowie die beiden Rückkehrer Verteidiger Stefan Luc und Stürmer Keven Frank
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Armands Sorokins verstärkt künftig die Defensive der Weserstars. Der 20-jährige Lette kann Erfahrungen aus dem Nachwuchsbereich in Schweden vorweisen und wechselt nun aus Tschechien vom Nachwuchs des HC Prerov nach Bremen 
  
Harzer Falken
(RLNO)  Der EC bekommt Verstärkung durch zwei Förderlizenzspieler der EJ Kassel. Die Stürmer Moritz Schwartz und Felix Czech sollen künftig in Braunlage Erfahrungen in der Regionalliga sammeln
 
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der VfE hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von David Heckenberger reagiert und mit Lukas Schulte einen neuen Goalie verpflichtet. Der 23-Jährige, der schon im erweiterten DEL-Kader des ERC Ingolstadt stand, wechselt aus der Oberliga vom Herner EV zu den Devils
  
Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Als weitere Absicherung im Tor wurde Lasse Dietzschold von den Icefighters Leipzig mit einer Förderlizenz für die Sachsen ausgestattet. Der 19-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des Augsburger EV
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Kai Zernikel laboriert an einer Unterkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von rund drei Wochen zwingt
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Beim ESC haben zahlreiche weitere Spieler ihre Zusage für die bevorstehende Landesligasaison gegeben. In der Defensive bleiben Jonas Cremers, Gleb Letov, Alexander Lukyanchuk, Nikita Morasch und Kevin Schophuis. Ausserdem bleiben auch die Stürmer Mikhail Berezhnoi, Sven Hüer, Nick Jurk, Viktor Milbaier, Julius Schmitz, Marcel Schulz, Christian Synowiec, Paavo van Benthem und Lukas Ziegeler
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 4.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Tag der Deutschen Eisheit und Sonntag mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine fahren zweiten Sieg in Folge ein

(DEL)  Vor 6505 Zuschauern in der Yayla Arena zeigt die Mannschaft von Thomas Popiesch erneut eine starke Leistung und belohnt sich gegen den ERC Ingolstadt mit drei weiteren Punkten.
Die Gäste waren zu Beginn der Partie die bessere Mannschaft, die Pinguine brauchten einige Minuten, um in die Begegnung zu finden. Beide Mannschaften erspielten sich eine Vielzahl an Gelegenheiten, keine Offensive vermochte diese jedoch zu nutzen. Dafür konnten sowohl Juha Jatkola im Tor der Gastgeber als auch Devin Williams im Kasten der Schanzer mit einigen Paraden auf sich aufmerksam machen.
Nachdem der erste Abschnitt sowohl ohne Tore als auch ohne Strafen geendet war, änderte sich zumindest letzteres früh im Mitteldrittel. Riley Barber musste wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen, die Überzahl konnten die Seidenstädter aber nicht verwerten. Dennoch konnten die Pinguine das erste Tor der Partie erzielen. Luca Hauf verwandelte in der 30. Minute einen Abpraller von Daniel Bruch und brachte seinen Jugendverein gegen sein Ex-Team in Führung – sein erstes Profi-Tor für den KEV. Auch die letzten 10 Minuten des Drittels waren durch eine Vielzahl an offensiven Aktionen geprägt, die aber keine weiteren Treffer hervorbrachten.
Ingolstadt startete direkt mit einer Großchance ins Schlussdrittel, Jatkola verhinderte aber mit einer Riesentat den Ausgleich. Gogulla kam an die Scheibe, schickte Stuart Percy Richtung Bullykreis, der spielte quer auf Santos. Der Kanadier ließ Williams aussteigen und schob zum 2:0 ins Tor ein (41. Minute). Die Pinguine behielten den Fuß auf dem Gaspedal und erzielten durch einen Distanzschuss von Davis Vandane, nach Vorlagen von Percy und Debütant Varone, das 3:0 (46.). Riley Barber konnte für die Schanzer zwar auf 3:1 verkürzen (53. Minute), die offensiven Anstürme der Panther scheiterten aber allesamt am finnischen Schlussmann der Pinguine.
Die Seidenstädter fahren den zweiten Sieg in Folge ein und können bereits neun Punkte vorweisen. Weiter geht es für die Mannschaft von Thomas Popiesch dann am Sonntag in Iserlohn.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)
Tore:
1:0 (29:06) Hauf (Bruch, Payerl), 2:0 (40:31) Santos (Percy, Gogulla), 3:0 (45:16) Vandane (Percy,
Varone), 3:1 (52:06) Barber (Abbandonato, Ellis)
Torschüsse: 32 – 40
Strafen: 2 - 4
Zuschauer: 6505
Pinguine Cheftrainer Thomas Popiesch:
Es war schwierig heute. Die Teams von Mark French haben eine unglaublich gute Struktur
und sind stark in Transition. Sie können einem gut den Rhythmus nehmen, das haben sie
auch heute wieder gezeigt. Sie haben schnell nach vorne gespielt und gut das Spiel verlagert.
Da haben wir eigentlich viele Fehler gemacht, trotzdem haben wir sehr gut versucht zu
verteidigen. Wir wollten ihnen aber eigentlich etwas mehr Zeit in unserer Zone wegnehmen,
die war heute viel zu lang. Die Mannschaft hat heute aber ein paar Dinge mitgenommen.
Das 1:0 zu schießen ist in so einem Spiel natürlich enorm wichtig. Typisch fürs Spiel und
entscheidend war der Anfang des letzten Drittels. Ingolstadt hat eine Großchance zum 1:1
und im Gegenzug schießen wir das 2:0. Da hat man gesehen, dass Juha Jatkola heute einen
überragenden Tag hatte und uns die Möglichkeit gegeben, hat die Punkte zu holen. Am
Ende waren es zwei Sachen: Juha hat hinten im Tor unfassbar stark gehalten und vorne
haben wir die Chancen reingemacht. Wir nehmen den Sieg heute mit, wir wissen aber auch,
woran wir arbeiten müssen.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  00:08 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Deutlicher Heimerfolg für die Indians

(DEL2)  Nächster Heimsieg für den ECDC Memmingen – und was für einer: Die Indians siegten vor über 2500 Zuschauern am ECDC-Blaulichttag mit 6:0 gegen die Lausitzer Füchse. Damit bleiben die Maustädter vor heimischem Publikum ungeschlagen. Am Sonntag folgt der Derbykracher gegen Ravensburg am Hühnerberg.
Vor dem Spiel gegen die Lausitzer Füchse wurden zwei Legenden des Memminger Eishockeys gebührend verabschiedet: Milan Pfalzer und Sven Schirrmacher liefen zusammen 950 Mal für den ECDC auf und waren jahrelang die Gesichter des Vereins. Beide trugen mit ihrer Hingabe maßgeblich zu den größten sportlichen Erfolgen des ECDC Memmingen bei. Ihre ehemaligen Rückennummern sollen in Zukunft nicht mehr vergeben werden.
Doch nun zum Sportlichen: Daniel Huhn musste erneut auf Matteo Gennaro verzichten. Der Angreifer wird den Indians mindestens an diesem Wochenende weiterhin fehlen. Das führte zu Anpassungen in den Offensivreihen. Memmingen kam von Beginn an gut in die Partie und wurde von Minute zu Minute stärker. Nach rund sieben Minuten klingelte es erstmals im Gehäuse der Füchse: Eddy Homjakovs setzte den Startschuss und erzielte das 1:0 für den ECDC. Minuten später erhöhten die Indians in Überzahl. Einen Schuss von Kevin Wall fälschte Eddy Homjakovs entscheidend zum 2:0 ab. Memmingens Deutsch-Lette hatte offensichtlich noch nicht genug und netzte vor der Pause erneut ein: Kevin Wall legte auf, Eddy Homjakovs drückte die Scheibe in die Maschen und machte seinen Hattrick damit perfekt. Weißwasser setzte zwar immer wieder offensive Akzente, doch Michael Bitzer parierte abermals stark.
Das zweite Drittel startete mit einer rund dreiminütigen Druckphase der Gäste aus Sachsen. Doch danach nahmen die Indians wieder das Heft in die Hand und hatten viel Kontrolle im Spiel. Marvin Schmid setzte die Scheibe mit der Rückhand unter die Latte und sorgte für eine komfortable 4:0-Führung. Auch Kevin Wall trug sich mit seinem ersten Treffer für den ECDC in die Torschützenliste ein. Der US-Amerikaner wurde von Eddy Homjakovs im Slot bedient und traf zum 5:0 für die Hausherren, was gleichzeitig auch der Zwischenstand zur letzten Drittelpause war.
Das letzte Drittel verwalteten die Indians souverän. Das Gästeteam von Christof Kreutzer hatte den Maustädtern an diesem Abend wenig entgegenzusetzen. Auch defensiv zeigten die Indians eine starke Leistung und machten es den Lausitzer Füchsen sehr schwer. Für den Endstand sorgte schließlich Jamal Watson. Der Kontingentverteidiger der Memminger markierte mit einem platzierten Schuss das 6:0. Eine durchweg fokussierte und geschlossene Leistung des Teams von Daniel Huhn sorgte am Ende für einen deutlichen 6:0-Heimsieg am Hühnerberg. Zugleich war es der zweite Shutout für Michael Bitzer.
Am Sonntag folgt dann der langersehnte Derbykracher gegen die Ravensburg Towerstars. Für die Partie sind nur noch wenige Tickets verfügbar. Ob am Spieltag überhaupt noch eine Abendkasse angeboten werden kann, ist daher fraglich. Bully ist um 18:30 Uhr. Gemeinsam soll an einem rappelvollen Hühnerberg der Derbysieg gegen die Towerstars gelingen.
ECDC Memmingen vs Lausitzer Füchse 6:0 (3:0/2:0/1:0)
Tore: 1:0 (7.) Homjakovs (Brassard), 2:0 (12.) Homjakovs (Wall, Watson, 5-4), 3:0 (17.) Homjakovs (Wall, Watson), 4:0 (29.) Schmid (Fern), 5:0 (31.) Wall (Homjakovs, Brassard), 6:0 (56.) Watson
Strafminuten: Memmingen 4–Weißwasser 4
Zuschauer: 2523(KUTTER-Arena)
ECDC Memmingen: Bitzer (Roth)- Meisinger, Svedlund; Watson, Kolb ; Fern, Van der Linde- Lillich, Thiel, Nirschl; Wall, Homjakovs, Brassard; Krymskiy, Schmid, Maul; Rust, Meier.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  00:00 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
Towerstars feiern gegen Bad Nauheim verdienten Heimsieg

(DEL2)  Der EC Bad Nauheim erwies sich wie erwartet als schwerer Gegner. Die Ravensburg Towerstars fanden dennoch einen Weg zum Erfolg. Das Team von Coach Johan Pennerborn überzeugte beim 4:2 am Freitagabend vor allem durch seine Specialteams und taktische Disziplin.
Die Towerstars mussten erneut auf den verletzten Florin Ketterer verzichten. Nicht dabei sein konnte auch der erkrankte Ilya Sharipov. Dieser wurde von Konrad Fiedler vertreten. Zudem stand wie schon in den Spielen zuvor der Schwenninger Förderlizenzspieler Niclas Hempel in der Aufstellung. Bei den Gästen aus der hessischen Kurstadt waren die schmerzlichen Verletzungsausfälle bereits seit Tagen ein Thema. Umso erleichterter war die Bad Nauheimer Clubführung, dass die Lizenzierung des am Dienstag verpflichteten Marco Pfleger rechtzeitig für diese Begegnung klappte.
Die 2.399 Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena sahen bereits nach 35 Sekunden eine Großchance von Mark Rassell, der auf halbrechter Position ECBN-Goalie Jerry Kuhn prüfte. Danach folgte ein flüssiges Spiel mit hohem Tempo. Rekordverdächtig: Das Spiel wurde erst nach sechs Minuten und 13 Sekunden erstmals durch einen Schiedsrichterpfiff unterbrochen. Zwar hatten die Roten Teufel immer wieder Chancen durch Konter, die klaren optischen Vorteile und auch die qualitativ besseren Chancen verbuchten jedoch die Towerstars. Die Fans mussten sich allerdings in Geduld üben, denn erst in der 18. Minute wurden die offensiven Aktionen auch belohnt. Bad Nauheim hatte mit Raphael Jakovlev einen Akteur auf der Strafbank. Das flüssige Powerplay schloss Odeen Tufto per Direktabnahme zum verdienten 1:0 ab.
Im zweiten Spielabschnitt gab es für Team und Fans zunächst eine Schrecksekunde zu überstehen. Ein frei liegender Puck wurde von Denis Pfaffengut gerade noch von der Linie gekratzt. Die Cracks von Johan Pennerborn verstanden dies als Warnung, spielten die Scheibe wieder konsequenter aus der eigenen Zone und machten ordentlich Druck. 
Beispielsweise in der 27. Minute, als Simon Schütz einen starken Pass durch die Gästeabwehr spielte. Der gut postierte Nick Latta fand jedoch in Jerry Kuhn seinen Meister. Noch in derselben Minute wurde das deutliche Chancenplus dann doch belohnt. Matthew Struthers fing in der neutralen Zone einen schlampigen Pass des Gegners ab und legte vor dem Tor uneigennützig quer auf Ryan Odude – 2:0.
Wer glaubte, das Spiel würde nun noch leichter von der Hand laufen, sah sich jäh getäuscht. Die Oberschwaben arbeiteten vor dem eigenen Tor nicht mehr so konsequent. Prompt drückte Joel Keussen den Puck zum 2:1-Anschlusstreffer über die Linie. Das nächste Unheil folgte prompt durch eine Strafzeit gegen Maximilian Merkl. Der durfte nach nur sieben Sekunden allerdings schon wieder aufstehen, als Pierre Preto den Puck zum 2:2 einnetzte. Die Partie drohte nun sogar komplett zu kippen. Torhüter Konrad Fiedler bot allerdings eine fehlerfreie Leistung. In der Schlussphase des Mitteldrittels übernahmen die Towerstars dann wieder das Kommando, einige Großchancen blieben jedoch ohne zählbaren Erfolg.
Die letztliche Schlüsselszene des Spiels gab es 21 Sekunden vor der zweiten Pause. Die Gäste kassierten eine Strafzeit, die den Towerstars im Schlussdrittel ein Powerplay ermöglichte. Der Druck war groß. Bad Nauheim leistete sich in der 42. Minute gar ein weiteres Foul und das nutzte Odeen Tufto eiskalt aus. Vom linken Bullypunkt aus hämmerte er den Puck zum 3:2 in den rechten Torwinkel. Die nachfolgende Überzahl blieb trotz Großchancen ungenutzt.
Die knappe und hart erkämpfte Führung geriet im Schlussdrittel vor allem ab der 50. Minute in Gefahr. Robbie Czarnik musste für vier Minuten auf die Strafbank. Die Ravensburger Unterzahlreihen arbeiteten jedoch äußerst effektiv und ließen gemeinsam mit Konrad Fiedler zwischen den Pfosten keinen Treffer zu. Kaum wieder komplett, durften die Zuschauer die Entscheidung bejubeln. Nikita Kessler setzte sich im Zweikampf am rechten Bullypunkt durch, zog entschlossen Richtung Tor und ließ anschließend Jerry Kuhn mit einem druckvollen Rückhandschuss keine Chance.
Zwar nahm Bad Nauheim in der Schlussminute eine Auszeit und holte den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, es blieb jedoch beim letztlich auch verdienten 4:2-Heimsieg der Towerstars. „Das Spiel tat nach den Erfahrungen in Dresden vergangenen Sonntag natürlich gut. Die Jungs haben sich für die harte Trainingswoche belohnt. Zwar haben wir nach dem ersten Gegentreffer etwas den Faden verloren, doch sie konnten das Spiel wieder zurückholen“, sagte Towerstars-Coach Johan Pennerborn nach dem Spiel.
Dank der drei Punkte haben die Oberschwaben auch Selbstvertrauen für das äußerst schwere Auswärtsspiel am Sonntag in Memmingen tanken können. Der Aufsteiger aus der Oberliga hat am Freitag die Lausitzer Füchse mit 6:0 nach Hause geschickt und eroberte damit sogar Platz drei. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Das Spiel wird live auf Sporteurope.TV übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  10:57 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Heimpleite trotz Blitzführung und starkem Kampf

(DEL2)  4.016 Zuschauer sahen am Freitagabend in der SPIE Arena ein intensives und kampfbetontes DEL2-Spiel zwischen den Starbulls Rosenheim und der Düsseldorfer EG. Bereits in der ersten Spielminute brachte Tomas Rubes die Gastgeber in Führung, bis weit ins letzte Drittel stand die Partie beim Stand von 1:1 auf des Messers Schneide. In der Schlussphase holten sich die Gäste vom Rhein per Doppelschlag zum 1:3 den fünften Sieg im fünften Spiel und damit die Tabellenführung.
Das Traditionsduell am 5. Spieltag begann mit hohem Tempo und ohne jedes Abtasten. Schon nach neun Sekunden tauchte Carter Turnbull frei vor Starbulls-Keeper Christopher Kolarz auf, schob aber knapp vorbei, beim anschließenden Schlagschuss von Corey Mackin parierte der Rosenheimer Schlussmann stark. Momente später erarbeitete Scott Feser in der Rundung der Düsseldorfer Zone den Puck, Keaton Mastrodonato legte zurück in den Slot und Tomas Rubes versenkte eiskalt halbhoch ins linke Eck – gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt.
Das erste Drittel bot beste Eishockeyunterhaltung mit viel Tempo, hoher Intensität, hartem Kampf und feinen Spielzügen. Die aggressiv auftretenden Gäste hatten leichte Vorteile und ein kleines Chancenplus, aber Christopher Kolarz hielt bärenstark und blieb auch gegen den allein auf ihn zufahrenden Leon Niederberger Sieger (7.). Im Powerplay, aber auch bei schnellen Gegenstößen, hatten die Starbulls durch Fabian Dietz, Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen. DEG-Keeper Jonas Langmann stand seinem Gegenüber aber in nichts nach und zeigte starke Paraden.
Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich die Mannschaften nichts. Nun kam auch Düsseldorf zu Überzahlspielen. Das Rosenheimer Penalty-Killing funktionierte eigentlich gut, aber ihr zweites Powerplay nutzten die Gäste mit einem schnellen, präzisen Spielzug vom Bully weg, auf den die Hausherren keinen Zugriff bekamen, zum Ausgleichstreffer. Corey Mackin konnte aus kurzer Distanz einnetzen, Kolarz hatte keine Abwehrchance – 1:1 (29.).
Die Starbulls mussten sich neu sortieren, die DEG versuchte nachzulegen. Mateu Späth traf mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie den Pfosten (34.). In Unterzahl waren die Hausherren dann wieder stark, Lukas Laub hatte sogar den Shorthander auf dem Schläger. Die Riesenchance zur erneuten Rosenheimer Führung vergab Lewis Zerter-Gossage Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause, als die Grün-Weißen eine tolle Powerplay-Kombination aufs Eis legten.
Im Schlussdrittel waren klare Torchancen zunächst rar – bis Shane Hanna den Puck knapp am Gästetor vorbeischlenzte und im Gegenzug Mackin auf Kolarz zustürmte, den stark reagierenden Starbulls-Torwart aber nicht überwinden konnte (47.). Auch bei einem Düsseldorfer Unterzahlbreak – erneut war Niederberger auf und davon – parierte Kolarz glänzend (51.).
Doch Düsseldorf blieb am Drücker und die Rosenheimer Defensive funktionierte gleich zweimal hintereinander ganz und gar nicht mehr. Fabian Herrmann lief durch die Rosenheimer Zone Slalom und legte auf den frei am Torraum lauernden Corey Mackin ab, der die Scheibe unter Kolarz hindurch zum 1:2 über die Linie legte (53.). Brett Kemp erfreute sich viel zu großer Freiheit, schnappte sich einen an sich harmlosen Bandenpass, zog hinter die Grundlinie und legte den Puck zurück auf Erik Bradford, der ihn mit viel Glück zwischen Pfosten und Torwartschoner ins Netz mogelte – 1:3 (54.).
Die Starbulls kämpften leidenschaftlich weiter und waren bemüht, das Spiel noch einmal spannend zu machen, aber Düsseldorf verteidigte konsequent und bei dem, was trotzdem noch durchkam, war der fehlerfreie Gästekeeper Jonas Langmann zur Stelle.
Während die DEG durch den fünften Sieg im fünften Spiel die Kassel Huskies an der Tabellenspitze ablöste, stehen die Starbulls mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Rang – einen Zähler vor Schlusslicht Bad Nauheim, mit dem sich die Grün-Weißen am Sonntag in der hessischen Kurstadt messen. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  02:34 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


evfuessenEV Füssen
Viermal zurück, am Ende vorn: EV Füssen schlägt die Tigers im Penaltyschießen

(OLS)  Der EV Füssen hat sich in einem spannenden Heimspiel zwei Punkte gegen den Hockey Club Tigers 1985 gesichert. Viermal gerieten die Schwarz-Gelben in Rückstand, viermal fanden sie eine Antwort. Nach einem 4:4 nach sechzig Minuten und einer torlosen Verlängerung entschied Ondrej Zelenka das Penaltyschießen zum 5:4. Vor 1085 Zuschauern war der Füssener Stürmer mit zwei Treffern und zwei Vorlagen bereits während der regulären Spielzeit an allen vier EVF-Toren beteiligt.
Dabei erwischten die Gäste aus Vorarlberg den besseren Start. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Timo Sticha nach Vorarbeit von Nicolas Kramer zum 0:1 traf. Füssen benötigte etwas, um die passende Antwort zu finden, schlug aber noch vor der ersten Pause zurück. Florian Schlossnikel und Luc Slivnik bereiteten vor, Karel Klikorka erzielte in der 19. Minute den Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt gingen die Tigers erneut in Führung. Moritz Nerb musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank und Gustav Lindström nutzte das einzige Überzahlspiel der Gäste zum 1:2. Die Antwort der Füssener ließ diesmal nur gut eine Minute auf sich warten. Ondrej Zelenka und Luc Slivnik legten für Florian Schlossnikel auf, der zum 2:2 traf.
Die Partie blieb eng und umkämpft. Nach gleichzeitigen Strafzeiten gegen Nicolas Jentsch und Timo Sticha gingen die Gäste durch Maximilian Theirich zum dritten Mal in Führung. Füssen bekam danach noch ein Powerplay, konnte dieses aber nicht nutzen. So ging es mit einem 2:3 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt brauchte der EVF dann nur 13 Sekunden Überzahl für den nächsten Ausgleich. Nach einer Strafe gegen Janick Wernicke traf Luc Slivnik auf Zuspiel von Ondrej Zelenka und Ugnius Cizas zum 3:3. Doch wieder schlugen die Tigers zurück. Nur 33 Sekunden später stellte Mathias Haiböck auf 3:4.
Füssen musste damit zum vierten Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Die Schwarz-Gelben blieben dran und bekamen durch weitere Strafzeiten der Gäste nochmals die Gelegenheit im Powerplay. Diese nutzte Ondrej Zelenka in der 54. Minute. Nicolas Cornett und Karel Klikorka bereiteten vor, Zelenka traf zum umjubelten 4:4.
In den verbleibenden Minuten fiel keine Entscheidung mehr und auch die fünfminütige Verlängerung blieb torlos. Das Penaltyschießen musste entscheiden. Dort war es erneut Ondrej Zelenka, der den entscheidenden Versuch verwandelte und dem EVF nach einem Abend voller Rückschläge den Zusatzpunkt sicherte.
Damit belohnte sich Füssen für eine Partie, in der die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt während der regulären Spielzeit in Führung lag, sich aber auch von vier Rückständen nicht abschütteln ließ. Einen wichtigen Anteil daran hatte das Powerplay. Zwei der vier Füssener Überzahlmöglichkeiten führten zu Treffern.
Bereits am Sonntag wartet das nächste Traditionsduell. Um 18 Uhr tritt der EV Füssen bei den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr Arena an.
Tore: 0:1 (3.) Sticha (Kramer), 1:1 (19.) Klikorka (Schlossnikel, Slivnik), 1:2 (27.) Lindström (Lipsbergs/5-4), 2:2 (28.) Schlossnikel (Zelenka, Slivnik), 2:3 (33.) Theirich (Ludin), 3:3 (46.) Slivnik (Zelenka, Cizas/5-4), 3:4 (47.) Haiböck (Lindström), 4:4 (54.) Zelenka (Cornett, Klikorka/5-4). Penaltyschießen 5:4 Zelenka. Strafminuten Füssen 4, Hockey Club Tigers 10. Zuschauer 1085
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  00:13 Uhr Bericht:     EVF
Autor:     pevf


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Wahnsinns-Schlussdrittel an der Eisarena: Black Hawks drehen
1:3-Rückstand und schlagen die Stuttgart Rebels 6:3

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben vor 473 Zuschauern ein hochdramatisches Spiel
gegen die Stuttgart Rebels mit 6:3 (1:0, 0:3, 5:0) gewonnen. Nach einem 1:3-
Rückstand nach 40 Minuten drehte die Mannschaft von Trainer Dan Reja die
Partie im Schlussabschnitt mit fünf Treffern in Serie – und das bei einem
Schussverhältnis, das mit 27:58 klar für die Gäste sprach.
Das erste Drittel verlief über weite Strecken ausgeglichen, Zählbares brachte
erst die Schlussphase des Abschnitts: In der 18. Minute traf Grady Hobbs nach
Vorarbeit von Klavs Planics und Alexander Biberger zur Passauer Führung. Mit
dem 1:0 ging es in die erste Pause – ein Vorsprung, der angesichts der
Spielanlage der Gäste aber nur eine dünne Hypothek war.
Im Mittelabschnitt kippte die Partie. Xaver Tippmann glich in der 24. Minute
aus, ehe Jayden Schubert in der 29. Minute die erste Gästeführung erzielte.
Besonders bitter aus Passauer Sicht: Eine Sekunde vor der zweiten Sirene
erhöhte erneut Jayden Schubert im Powerplay auf 1:3 (39:59). Nach 40
Minuten lagen die Black Hawks damit mit zwei Toren zurück.
Der Start in den Schlussabschnitt geriet dann zur Wende: Bereits nach 19
Sekunden verkürzte Grady Hobbs auf 2:3. In der 44. Minute stellte derselbe
Grady Hobbs in Überzahl auf 3:3 – und nur Sekunden später, in der 45. Minute,
brachte Andrew Schembri die Hausherren mit dem späteren Siegtreffer
erstmals wieder in Führung. In der Schlussphase sorgten die Black Hawks für
klare Verhältnisse: Leonard Mössinger traf in der 58. Minute zum 5:3, Klavs
Planics machte in der 59. Minute im Powerplay mit dem 6:3 den Endstand
perfekt.
Bemerkenswert bleibt die Effizienz der Gastgeber, die aus 27 Schüssen sechs
Treffer erzielten, während die Rebels bei 58 Abschlüssen nur dreimal
erfolgreich waren. Bei den Strafminuten blieb es mit 16:16 ausgeglichen –
Passau nutzte seine Überzahlsituationen im Schlussdrittel allerdings deutlich
konsequenter. Stuttgart, betreut von Trainer Tom Coolen, reiste trotz
spielerischer Überlegenheit mit leeren Händen ab.
„Eines ist sicher: Passau hat seine Chancen in den ersten fünf Minuten des
drien Driels konsequent genutzt. Da ging es Schlag auf Schlag. Insgesamt
waren wir meiner Meinung nach die bessere Mannscha. Aber wenn man bei
fast 60 Schüssen nur drei Tore erzielt, verliert man ein solches Spiel.
Glückwunsch an Dan und Passau“, bilanzierte Stuttgarts Trainer Tom Coolen.
„Das zweite Driel war sicherlich nicht unser bestes in dieser Saison. Umso
stärker war die Reakon im Schlussabschni. Ehrlich gesagt habe ich die
Mannscha in der Pause zum ersten Mal lautstark wachgerüelt, obwohl das
normalerweise nicht meine Art ist. Ich habe klargemacht, dass wir vorangehen
müssen. Wir müssen endlich über 60 Minuten spielen, Verantwortung
übernehmen und uns gegenseig in die Pflicht nehmen. Marco war heute im
Tor wieder sehr stark. Wir haben ein sehr starkes Torhüter Duo das uns immer
im Spiel halten kann“, analysierte Black-Hawks-Coach Dan Reja auf der
Pressekonferenz nach dem Spiel.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  08:18 Uhr Bericht:     PBH
Autor:     czo


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons kommen zu spät ins Rollen - Herford verliert HEV-Duell in Herne

(OLN)  Harte Landung – der Herforder Eishockey Verein hat das erste HEV-Duell der Oberliga Nord Hauptrunde mit 2:4 (0:1/0:3/2:0) in Herne verloren. Die Ice Dragons fanden erst im letzten Drittel besser ins Spiel, blieben in den ersten 40 Minuten zu ungefährlich vor dem Tor und hatten nur noch die Gelegenheit nach einem zwischenzeitlichen 0:4-Rückstand zu verkürzen.
Die Ostwestfalen, die aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen auf Nick Walters, Jannis Kälble und Jegors Kalnins verzichten mussten, kamen zunächst ordentlich aus der Kabine, hatten in den ersten Minuten etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch größere Torgelegenheiten zu kreieren. Je länger das Auftaktdrittel dauerte, desto besser fanden die Herne Miners, die bis dato noch ohne Punktgewinn waren, in die Partie. Herfords Torhüter Jakub Urbisch rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt des Spielgeschehens und hielt das Unentschieden zunächst für sein Team fest. In der 19. Minute war jedoch auch er machtlos. Christian Kretschmann brachte die Gastgeber mit einem abgefälschten Schuss kurz vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung.
Im Mittelabschnitt nutzten die Miners dann die ersten Minuten aus, um die Begegnung an sich zu reißen. Zunächst erhöhte Nicholas Ford auf 2:0 (25.) und keine 60 Sekunden später ließ Justus Meyl aus der Distanz das 3:0 folgen. Doch damit nicht genug. Marc Hofmann schloss in der 29. Minute fast ungehindert eine Kontersituation zum 4:0 ab und sorgte für die Vorentscheidung. Erst jetzt wurden die Aktionen der Ice Dragons gefährlicher und die Mannschaft erspielte sich Torchancen, blieb bis zum letzten Wechsel jedoch ohne Erfolg.
Im Schlussdrittel erhöhte Herford den Druck, während sich Herne auf die eigene Defensive konzentrierte. Ein Doppelschlag ließ bei den Gästen noch einmal Hoffnung aufkommen. Dennis Sticha traf aus kurzer Entfernung in der 53. Minute zum 1:4 und 90 Sekunden später verkürzte Jackson Pierson auf 2:4, nachdem Herfords Chefcoach Henry Thom Torhüter Jakub Urbisch schon früh zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatte. Die Ostwestfalen warfen nun noch einmal alles nach vorne, doch die Miners überstanden die Schlussphase ohne weiteren Gegentreffer und fuhren somit den ersten Saisonsieg ein.
„Wir sind eigentlich ganz gut gestartet, wobei Herne wenig zugelassen hat. Der Treffer zum 1:0 hat den Miners dann spürbar Selbstvertrauen gegeben und sie haben Fehler in unserer Defensive effizient ausgenutzt. Nach dem 0:4 haben wir noch einmal alles versucht, Herne hat dann gut verteidigt und verdient gewonnen“, so Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
In der Sonntagsbegegnung ist der Herforder Eishockey Verein nun gegen die Black Dragons Erfurt, die ebenfalls mit 4:5 gegen Neuwied eine Niederlage kassierten, gefordert. Ab 18.30 Uhr werden die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ versuchen, die wertvollen Punkte einzufahren, um die Niederlage in Herne schnell vergessen zu machen. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Erstmals werden hierfür die neuen, vorgelagerten Kassenhäuschen genutzt. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.
Tore:
1:0 18:35 Christian Kretschmann (Matteo Stöhr / Marc Hofmann)
2:0 24:36 Nicholas Ford (Daniel Reichert / Gianluca Balla)
3:0 25:22 Justus Meyl (Bauer Neudecker / Christian Obu)
4:0 28:58 Marc Hofmann (Matteo Stöhr / Christian Obu)
4:1 52:14 Dennis Sticha (Leon Köhler / Pavel Avdeev)
4:2 53:49 Jackson Pierson (Alexis D´Aoust / Tamás Kánya)
Strafen:
Herne 2 Minuten
Herford 2 Minuten
Zuschauer:
1018        
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  10:23 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


baerenneuwiedBären Neuwied
Meilenstein in Erfurt: Bären holen drei Punkte on the road

(OLN)  Es ist ein weiterer Meilenstein für den EHC Neuwied: Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg gegen die Hammer Eisbären holte der Oberliga-Aufsteiger jetzt auch in der Fremde drei Zähler. In Halle war das Ergebnis von 4:5 mit einer knappen Niederlage verbunden, diesmal hatte die Mannschaft von Jeffrey van Iersel auswärts bei den TecArt Black Dragons Erfurt mit dem umgekehrten Ergebnis das bessere Ende auf seiner Seite. Circa 60 mitgereiste Fans erlebten diesen besonderen Bären-Moment in Thüringen live vor Ort.
In einer offenen Begegnung mit verhältnismäßig wenigen Schüssen auf die Torhüter waren die Offensiven recht konsequent im Nutzen der Möglichkeiten und Bestrafen der gegnerischen Fehler. Oder sie spielten eben ihre individuelle Klasse aus, wie Mikka Dietzschold in der achten Minute. Der Förderlizenzspieler aus Mannheim schnappte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie, tanzte keine Geringeren als die Erfurter Imports Harrison Reed und Jacob Lagace aus, um seinen Abschluss unter die Latte zu versenken. Am Ende freute sich EHC-Coach Jeffrey van Iersel natürlich über drei Punkte, aber die individuellen Fehler, die zu vermeidbaren Gegentoren führten, hielten die Partie offen. „Mit den ersten drei Gegentoren waren wir nicht zufrieden“, merkte der Niederländer auf der EHC-Bank an. Dem Doppelschlag durch Fritz Denner zum 2:1 für die Dragons (9., 14.) waren Scheibenverluste der Deichstädter vorausgegangen. „Wir haben immer an uns geglaubt, uns zurückgekämpft und das Spiel wiederaufgenommen“, sagte van Iersel zur Moralleistung. Kapitän Jeff Smith, der von der linken Seite in die Mitte zog und aus dem Handgelenk in den Winkel traf, stellte in der Schlussminute des ersten Drittels auf 2:2. Gedanklich vielleicht noch nicht wieder hundertprozentig auf der Höhe, fing sich der Aufsteiger nach nur 16 Sekunden im Mittelabschnitts den erneuten Rückstand ein. Jacob Lagace verwertete mit dem Scheibenglück auf seiner Seite einen Nachschuss. Dann das von Trainer van Iersel angesprochene Comeback: Tom Stumpe nutzte einen Abpraller von Torhüter Patick Glatzel zum 3:3 (22.), Adrian Kuhn vollendete die Rückhand-Vorlage sowie den gewonnenen Zweikampf von Jason Struck zum 3:4 (22.) und mit Philip Kecojevics Konter zum 3:5 (24.) sah’s richtig gut aus für die Gäste. Für Keeper Glatzel war’s die letzte Aktion des Abends. Für ihn kam Justin Spiewok in den Erfurter Kastel.
Durch mehrere Hinausstellungen gegen die Bären sowie eine Steigerung der Erfurter spitzte sich das Spiel noch einmal zu. Frederic Potvins Einschuss von der blauen Linie bedeutete in Überzahl den Anschlusstreffer (52.). „Wir haben die Unterzahlsituationen ansonsten mit gutem Charakter überlebt“, lobte van Iersel sein Team, das auch die Schlussoffensive mit dem sechsten Feldspieler entschärfte. „Wir hatten 40 Minuten lang zu viele Ausfälle. Das kannst du nicht auffangen. 20 Minuten reichen nicht für den Sieg. Einige unserer Spieler waren heute nicht bereit, das Neuwieder Tempo mitzugehen“, ärgerte sich Erfurts Coach Sebastian Wolsch.
Erfurt: Glatzel (32. Spiewok) – Bondarenko, Gerstung, Kramr, Fontana, Gulda, Bischoff, Hertel – Keil, Melnikov, Potvin, Berger, Herrschaft, Reed, Denner, Herzog, Lagace, Kiss.
Neuwied: Hennig – Dötsch, Kohans, Polok, Dietzschold, Marten, Esche, Plauschin, Derraugh – Stumpe, Sprez, Rajala, Erkinjuntti, Smith, Handschuh, Struck, Habeck, Alexandrov, Kecojevic.
Schiedsrichter: Eugen Berger, Eugen Schmidt.
Zuschauer: 770.
Strafminuten: 14:4.
Tore: 0:1 Mikka Dietzschold (Rajala) 8‘, 1:1 Fritz Denner 9‘, 2:1 Fritz Denner 14‘, 2:2 Jeff Smith (Rajala, Polok) 20‘, 3:2 Jacob Lagace (Berger, Reed) 21‘, 3:3 Tom Stumpe (Struck, Kuhn) 22‘, 3:4 Adrian Kuhn (Struck, Marten) 24‘, 3:5 Philip Kecojevic (Smith, Rajala) 32‘, 4:5 Frederic Potvin (Kramer, Lagace) 52‘.
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  10:11 Uhr Bericht:     EHCN
Autor:     rw

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Gelungene Generalprobe - ESV Buchloe feiert im letzten Testspiel nach einem furiosem Startdrittel einen klaren und ungefährdeten 8:2 Sieg über Sonthofen

(BYL)  Dank eines ganz starken Auftaktdrittels – in dem die Freibeuter von der ersten Sekunde an hellwach waren und so schon nach 109 Sekunden 3:0 führten – haben die Buchloer Piraten am Freitag eine gelungene Generalprobe vor dem Ligastart am Sonntag gefeiert. Mit 8:2 (5:0, 1:2, 2:0) siegten die Gennachstädter dabei erstmalig in ihren „Pinktober-Trikots“ gegen den Landesligisten ERC Sonthofen und fuhren so auch wegen des bärenstarken ersten Abschnitts einen zu keiner Zeit gefährdeten Erfolg ein.
Die Partie hatte gefühlt kaum begonnen, da lagen die Gäste schon mit 0:3 zurück – eine Hypothek, von der sich die Gäste vor allem im ersten Drittel nicht erholen sollten. Zu dominant agierten die spielfreudigen Buchloer gegen aber zugegebenermaßen sehr schwach startende Oberallgäuer. Die lagen nämlich nach 30 Sekunden bereits zurück, als Felix Schurr die Hausherren mit 1:0 in Front brachte. Und die Pirates legten sofort nach: Nach gut 100 Sekunden erhöhte Michal Telesz gegen viel zu passive Gäste auf 2:0, ehe Mateo Cabral vom anschließenden Bully weg nur acht Sekunden benötigte, um gar auf 3:0 zu erhöhen. Die Schwarz-Gelben nahmen daraufhin ihre Auszeit, kamen aber auch in der Folge nicht wirklich ins Spiel, das weiterhin nur die Gennachstädter diktierten. Bezeichnend, dass ERC-Tormann Calvin Stadelmann noch der mit Abstand Beste seiner Mannschaft war – trotz der fünf Gegentore im Startdrittel. Denn Stadelmann verhinderte mit teils starken Paraden noch einen weitaus höheren Rückstand seiner Mannen, die nach 16 Minuten allerdings den nächsten Treffer schlucken mussten, als Cabral auf 4:0 stellte. Den Schlusspunkt dieses furiosen ersten Abschnitts setzte dann unmittelbar vor der Pausensirene Derek Raposo mit dem 5:0 (20.).
Dass es in dieser Einseitigkeit nicht weitergehen würde, war fast schon zu vermuten. Die Freibeuter fuhren das Tempo nach dem Seitenwechsel etwas herunter, wenngleich sich die Gäste aber auch steigerten und demzufolge besseren Zugriff aufs Spiel fanden. So ließ man den Freibeutern nun nicht mehr so viele Freiräume und wurde jetzt auch selbst gefährlich vor dem bis dahin fast beschäftigungslosen ESV-Tormann David Blaschta, der nach 28 Minuten auch das erste Mal hinter sich greifen musste, als David Mische im Powerplay auf 5:1 verkürzte. Nachdem beide Teams dann zur Halbzeit ihre Torhüter tauschten, stellten die Buchloer den alten Abstand schnell wieder her, als Marc Krammer im guten Zusammenspiel mit Emil Gabrielson zum 6:1 traf (35.). Trotzdem zeigten sich die Sonthofer in diesem Drittel deutlich verbessert und belohnten sich auch vor der zweiten Pause noch mit dem 6:2 durch Filip Krzak (38.).
Eine Aufholjagd gelang aber trotzdem nicht mehr – dazu hatten die Freibeuter das Spiel weiter zu sehr im Griff. Denn auch im Schlussdurchgang blieb der Favorit aus Buchloe die bessere Mannschaft und münzte dies auch nochmals in zwei Tore um – ließ auf der anderen Seite aber auch nochmals etliche Überzahlmöglichkeiten ungenutzt. Dennoch schnürte der in der Vorbereitung schon bestens aufgelegte Felix Schurr nur eine knappe Minute nach Wiederbeginn seinen Doppelpack (41.), ehe sich dann auch noch der schwedische Neuzugang Emil Gabrielson über seinen ersten Treffer im ESV-Dress freuen durfte (59.). Unter dem Strich gelang den Piraten so also nochmals ein klarer Sieg zum Abschluss der Vorbereitung, den man im Buchloer Lager aber sicherlich richtig einzuschätzen weiß und nicht überbewerten wird. Denn am Sonntag zum Ligaauftakt ab 17 Uhr (Live bei SpradeTV) zu Hause gegen den letztjährigen Halbfinalisten Dingolfing wartet schließlich ein anderes Kaliber auf die Freibeuter. 
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  01:34 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Piraten tragen Pink - ESV Buchloe will mit „Pinktober“-Trikots den gesamten Oktober über wieder für ein wichtiges Thema werben und Spenden sammeln

(BYL)  Brustkrebs mit geschätzt rund 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr immer noch die häufigste Krebsart ist in Deutschland. Der überwiegende Teil dieser tückischen Erkrankung trifft dabei Frauen. Und obwohl inzwischen die Aufklärung und Prävention in Form von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen weit verbreitet sind, ist es im Sport – und dabei ganz besonders im Eishockey – schon fast zur festen Tradition geworden, dass der Monat Oktober ganz im Zeichen der Brustkrebs Vorsorge, Früherkennung und Forschung steht. Sensibilisieren und gutes Tun und das in der typischen Signalfarbe pink.
So lässt sich die ganze „Pinktober“-Initiative kurz und prägnant zusammenfassen, bei der auch die Buchloer Piraten in den nächsten Wochen wieder ein sichtbares Zeichen gegen Brustkrebs setzen wollen. Denn nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr, als man sich in den pinken Trikots aufgewärmt hat, werden die Freibeuter auch heuer im Oktober wieder in den auffallenden und eigens für diesen Zweck angefertigten Sondertrikots auflaufen – und zwar bei allen Heim- und Auswärtsspielen.
Im Anschluss werden die von den Spielern getragenen „Game-Worn-Trikots“ dann für den guten Zweck versteigert, um nicht nur die Botschaft klar sichtbar nach außen zu tragen, sondern auch um mit möglichst vielen Spenden die Brustkrebsvorsorge wieder entsprechend finanziell zu unterstützen.
Darum heißt es für Fans jetzt Dranbleiben, unsere Spiele besuchen und so die Pinktober-Aktion unterstützen getreu dem Motto: „Gemeinsam aufmerksam machen – Gemeinsam Solidarität zeigen – Gemeinsam gegen Brustkrebs!“
Denn wir wollen dem Krebs keine Chance geben und tragen dafür auch heuer wieder Pink. Für den guten Zweck - Für ein wichtiges Zeichen!
 www.ihp.hockey    Samstag 3.Oktober 2026  01:34 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs

  
  Sonntag 4.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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