IHP NachrichtenMittwoch 7.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag, Dienstag und Mittwoch mit insgesamt 12 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nordost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB startet Digitalisierungspartnerschaft mit Sporting Rock (DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat eine langfristige Partnerschaft mit der Sporting Rock GmbH geschlossen. Der Vertrag läuft über mindestens 60 Monate und startet mit sofortiger Wirkung. Der DEB bündelt künftig zentrale Verwaltungs- und Verbandsprozesse in einem System. Abgedeckt werden die Module Spielbetrieb, Lizenz- und Passwesen, Schiedsrichterwesen, Statistik sowie Vereins- und Verbandsverwaltung. Die Umstellung betrifft alle Ligen des DEB sowie der Landesverbände und richtet sich an Vereinsoffizielle, Verbandsoffizielle einschließlich der Landeseissportverbände (LEV) und Eishockeyverbände (EHV), Passstellen sowie das Schiedsrichterwesen. Das neue System löst zukünftig die bisher genutzte Plattform von Gamepitch (Hockeydata) ab. Der DEB ordnet die Partnerschaft als zentralen Baustein seiner Digitalisierungsstrategie ein: Prozesse sollen einfacher, schneller und durchgängig digital abgebildet werden. Sporting Rock ist bereits Softwaredienstleister des Deutschen Hockey-Bundes (Feldhockey) und entwickelt seit 2019 Software für Sportverbände und -ligen mit Sitz in Hamburg sowie Standorten in Berlin und Belgrad. Der Go-Live ist zur Saison 2027/28 geplant. Eine Pilotphase in einzelnen Ligen ist in Abstimmung mit dem DEB und den Landesverbänden ab Dezember 2026 vorgesehen. Für die Einführung sind Webinare, Handbücher und direkte Ansprechpartner beim Verband geplant; Details zu Stufenplan und Schulungsangebot werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Patrick Woydt & Christian Richter, Geschäftsführung von Sporting Rock: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen des DEB. Die langfristige Partnerschaft ist für uns ein bedeutender Meilenstein und bestätigt uns in unserer Wachstumsstrategie. Unser größter Respekt gilt den vielen im Verband, den Ligen und den Vereinen, die den Eishockeysport in Deutschland jeden Tag mit enormem Einsatz tragen. Mit unserer Plattform beauOS wollen wir genau diesen Engagierten den Rücken freihalten und ihre alltägliche Arbeit spürbar erleichtern. Wir blicken voller Vorfreude auf die gemeinsame Umsetzung ab der Saison 2027/28.“ Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Mit Sporting Rock haben wir einen Partner an unserer Seite, der unsere Verbandsprozesse auf eine moderne technologische Basis stellt. Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt der Weiterentwicklung unserer IT-Infrastruktur und der Professionalisierung unserer administrativen Abläufe. Davon profitieren am Ende alle, die den Spielbetrieb täglich organisieren – bei uns im Verband, in den Vereinen, den Landesverbänden und im Schiedsrichterwesen. Über Sporting Rock Seit 2019 entwickelt die Sporting Rock GmbH spezialisierte Softwarelösungen, um Workflows in Sportverbänden, Ligen und Vereinen spürbar zu vereinfachen und stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die Menschen, die den Sport organisieren und gestalten: Durch moderne Technologie schafft Sporting Rock spürbare Entlastung für ehren- und hauptamtliche Verbandsmitarbeiter:innen. Die Kernsoftware beauOS ist kein starrer Monolith, sondern eine modulare, cloudbasierte SaaS-Plattform auf Basis einer modernen Microservice-Architektur. Sie vereint höchsten Designanspruch mit einer erstklassigen User Experience (UX) und intuitiver Bedienung. Neben weiteren Sportorganisationen wie dem Deutschen Hockey-Bund, der Hockey Bundesliga, dem Deutschen Padel Verband, dem portugiesischen Hockeyverband (Federação Portuguesa de Hoquei), Gibraltar Hockey und dem Deutschen Lacrosse Verband vertraut auch der DEB ab sofort darauf, dass mit Sporting Rock ein Partner mit menschlichem Fokus an ihrer Seite steht. Weitere Informationen unter www.sportingrock.com.
Nachwuchstiger aufgepasst: Der Kinder- & Jugendtag ist zurück! (DEL) Auch in dieser Saison steht am Pulverturm wieder ein Heimspiel ganz im Zeichen der jüngsten Tigers-Fans: Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, laden die Straubing Tigers rund um das Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg zum Kinder- & Jugendtag ein. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Unter dem Motto „Kleine Tiger ganz groß!“ dürfen sich Kinder und Jugendliche auf einen besonderen Spieltag am Pulverturm freuen. Bereits im vergangenen Jahr sorgte ein buntes Rahmenprogramm rund um das Heimspiel für zahlreiche besondere Erlebnisse bei den jungen Tigers-Fans. Auch in diesem Jahr möchten die Straubing Tigers ihren jüngsten Fans wieder die Möglichkeit bieten, den Spieltag auf besondere Weise zu erleben und selbst Teil des Geschehens zu werden. Welche Aktionen am 18.Oktober auf die Kinder und Jugendlichen warten, geben die Straubing Tigers in den kommenden Tagen bekannt. Tickets für das Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg sind bereits im Onlineshop der Straubing Tigers sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen zum Kinder- & Jugendtag folgen über die offiziellen Kanäle der Straubing Tigers.
Gemeinsam für die Vorsorge: DEL2 steht am 7.&8. Spieltag im Zeichen des „Pinktober“ / Die Deutsche Eishockey Liga 2 setzt an den kommenden Spieltagen ein deutliches Signal für die Krebsprävention. In Kooperation mit Initiator junited AUTOGLAS und Partner GEFRO wird der Spielbetrieb für das Thema Brustkrebs sensibilisiert (DEL2) Am 9. und 11. Oktober 2026 rückt in allen Arenen der DEL2 ein Thema in den Mittelpunkt, das weit über das sportliche Geschehen hinausreicht: der internationale Brustkrebsmonat „Pinktober“. Um dem „Pinktober“ in der DEL2 eine möglichst große Aufmerksamkeit zu bieten, haben die Liga-Partner junited AUTOGLAS und GEFRO sich dazu entschlossen, an den kommenden beiden Spieltagen die Trikots der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in pink zu gestalten. Weltweit wird der Oktober genutzt, um das Bewusstsein für Brustkrebserkrankungen zu stärken, Betroffenen Solidarität zu bekunden und auf die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungs- und Heilungschancen maßgeblich, weshalb Aufklärung und Enttabuisierung von elementarer gesellschaftlicher Bedeutung sind. Um dieser Botschaft den verdienten Raum zu geben, laufen an beiden Spieltagen sämtliche Schiedsrichtergespanne in eigens entworfenen Pinktober-Trikots auf. Das vertraute schwarz-weiße Streifenmuster weicht damit für ein Wochenende einem ligaweit einheitlichen visuellen Zeichen, mit deutlich mehr Pink in der Gestaltung. Zusätzlich wird vor Beginn jeder Partie ein symbolisches Auftakt-Bully durchgeführt. Der hierfür eingesetzte pinkfarbene Sonderpuck wird unmittelbar im Anschluss von den beiden Spielern am Bullypunkt signiert. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch unterstreicht den Stellenwert der gemeinsamen Kampagne: „Der Kampf gegen Brustkrebs und die Sensibilisierung für das Thema Vorsorge gehen uns alle an. Als DEL2 möchten wir unsere Plattform und Reichweite gezielt nutzen, um Aufmerksamkeit auf eine der häufigsten Krebserkrankungen zu lenken. Eine rechtzeitige Vorsorge und frühe Diagnose können Leben retten. Mein ausdrücklicher Dank gilt unserem Partner junited AUTOGLAS als Initiator dieser Aktion sowie GEFRO für die wertvolle Unterstützung, dieses gesellschaftlich elementare Thema gemeinsam in unsere Arenen zu tragen.“ Auch Michael Schnitzler, Geschäftsführer von junited AUTOGLAS, dem Initiator der Aktion, den gemeinschaftlichen Ansatz der Maßnahme: „Brustkrebs betrifft so viele Menschen – deshalb liegt es uns am Herzen, gemeinsam mit der DEL2 auf die Bedeutung der Vorsorge aufmerksam zu machen. Mit den Schiedsrichtern in Pink und einem symbolischen pinken Puck bringen wir das Thema mitten aufs Eis und möchten dazu ermutigen, sich Zeit für die eigene Gesundheit zu nehmen. Wir freuen uns sehr, dass die DEL2 diesen wichtigen Appell mit uns in die Hallen trägt. Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen: Vorsorge. Rettet. Leben.“ Mit der Aktion nutzen die Liga und ihre Partner die emotionale Kraft und Strahlkraft des Eishockeysports, um ein deutliches Signal für Prävention, Gesundheit und Solidarität zu setzen.
EV LandshutStolzes Jubiläum für „Blacky“ Schwarz (DEL2) Das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen am Sonntag war für Andreas „Blacky“ Schwarz ein ganz besonderes: Gegen den DEL-Absteiger bestritt der EVL-Kapitän sein 600. Spiel in der DEL2 – ein wahrlich stolzes Jubiläum, für das der gebürtige Landshuter von den beiden EVL-Geschäftsführern Ralf Hantschke (re.) und Max Brandl vor Spielbeginn auf dem Eis mit einem speziellen Trikot geehrt sowie von den Fans mit einem großen Transparent („Glückwunsch, Blacky!“) und langanhaltendem Applaus gefeiert wurde. Sein Debüt in der DEL2 gab der heute 31-jährige Verteidiger 2014 mit Frankfurt, nach Stationen in Bietigheim und Bad Tölz kam er 2021 an den Gutenbergweg, wo er inzwischen seine sechste Saison absolviert. Mit 600 Spielen belegt „Blacky“ Schwarz Platz 5 in der Rangliste der Liga-Rekordspieler; dass er ausgerechnet im Jubiläumsspiel sein erstes Tor seit dem 24. Januar 2025 (2:0 in Crimmitschau) erzielte, war eine schöne Pointe für den EVL-Kapitän.
Lindau IslandersEhrungen als emotionaler Höhepunkt der Jahreshauptversammlung - Islanders-Präsident Hindelang: „Uns zeichnet der Zusammenhalt aus“ (OLS) In rekordverdächtigen 36 Minuten ging die harmonische Jahreshauptversammlung der EV Lindau Islanders über die Bühne. In seinem Bericht ging Präsident Marc Hindelang nicht nur auf den 50. Geburtstags des Vereins am 13. Dezember dieses Jahres ein, sondern auch kurz auf die aktuelle Situation der Oberliga-Mannschaft ein. Im VIP-Raum der BPM-Arena blickte Hindelang dabei auf das Vorjahr zurück, als nach einem guten Start die Delle gekommen. „Was uns damals auszeichnet und jetzt auch wieder, ist der Zusammenhalt“, betonte sagte Hindelang. Der sportliche Leiter, Milo Markovic erinnert ebenfalls an die Saison 2025/2026. „Vor der Länderspielpause hatten wir damals 16 Punkte“, sagte Markovic. Aktuell stehen die Schützlinge des neuen Cheftrainers Marko Sakic bei vier Punkten. Bis zum Deutschland-Cup Anfang November in Düsseldorf stehen noch neun Partien für die Islanders auf dem Spielplan. Reichlich Gelegenheit für das neuformierte Team der Islanders nach der holprigen Findungsphase Punkte zu sammeln. Nach der einstimmigen Entlastung von Finanzvorständin Iris Hahn und dem gesamten Vorstand sowie der ebenfalls einstimmig beschlossenen, maßvollen Anpassung der Mitgliedsbeiträge folgte mit den Ehrungen der emotionale Höhepunkt des Abends. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde der langjährige Finanzvorstand Matthias Vogel geehrt. Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Dieter Fürhaupter für 40 Jahre Treue zum EVL. Sein Weg im Verein begann als Nachwuchs-Betreuer, später arbeitete er an der Vereinssatzung mit und bringt sich auch heute noch als Beirat im Vorstand aktiv ein. Verabschiedet wurde zudem Dieter Eibl, der über viele Jahre als Stadionsprecher für Stimmung in der Eissportarena sorgte und sich darüber hinaus als Schriftführer sowie in der Geschäftsstelle mit großem Engagement für den Verein einsetzte. Als Dank für seine langjährige Unterstützung überreichte Marc Hindelang eine Flasche Prosecco sowie einen Fan-Schal.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsWalkom entscheidet den Krimi für Amberg (BYL) Recht viel mehr an Spannung geht kaum noch, als beim Saisonauftakt in der Eishockey-Bayernliga zwischen dem ERSC Amberg und den Sharks aus Kempten. Nach 3:43 Minuten der Verlängerung brachte Brendan Walkom die Wild Lions erstmals in Führung und dieses 7:6 bedeutete auch die ersten zwei Punkte für die Amberger, die eine bärenstarke Moral bewiesen. Zuvor hatten die Gastgeber vor knapp 750 Zuschauern aber einen völlig missratenen Start und nach 144 Sekunden waren schon vier Treffer gefallen, drei davon für Kempten. Wegen dem 0:2 nach 67 Sekunden beantragte ERSC-Coach Christian Zessack eine Auszeit, um Ruhe ins Spiel zu bringen. Das gelang schließlich auch und nach knapp acht Minuten war sein Team durch das 2:3 von Jakub Bitomsky wieder im Spiel, konnte das Tempo der Gäste voll mitgehen. Selbst das 2:4 in eigener Überzahl schockte nicht wirklich und kurz vor Drittelende war man durch einen Treffer von Denis Gulda wieder auf 3:4 dran. „Das erste Drittel war für Trainer eine Vollkatastrophe. Das Schlimme daran ist, dass wir solche Situationen wie bei den Gegentoren vorher angesprochen hatten“, resümierte Zessack. Der Mittelabschnitt bot ein anderes Bild, zeigte sehr engagierte Amberger die ein leichtes Chancenplus verzeichneten. Die Belohnung war der 4:4-Ausgleich durch Walkom und die erstmalige Führung der Wild Lions lag in der Luft. In Unterzahl kassierte man kurz vor Drittelende aber einen erneuten Rückstand. Kurz nach Beginn des letzten Drittels schienen die Gastgeber auf der Verliererstraße, durch das 4:6 von Kulhanek. Aufgeben war dennoch keine Option für die Wild Lions, die in den Schlussminuten durch Walkom und Bitomsky – dieser sogar in Unterzahl – noch den Ausgleich und die Verlängerung erzwangen. Auch dort überstand man eine Strafzeit von Walkom mit höchstem Einsatz, ehe der Torjäger dann selbst die Entscheidung zugunsten der Wild Lions erzwang. „Ich denke, meine Mannschaft hat sich die zwei Punkte hart erarbeitet und am Ende verdient. Wir hatten 40:36 Torschüsse, da hätten wir das Spiel durchaus vorher auf unsere Seite ziehen können“, so der Schlusskommentar von Zessack. Gästecoach Sven Curmann monierte vor allem die Defensivleistung seiner Mannschaft: „Beim sechsten Gegentor hast du Überzahl, deine Topspieler auf dem Eis und kassierst Treffer – das ist ein NoGo“. Den Amberger Erfolg bezeichnete Curmann als verdient: „Wenn man so mental gefestigt ist und so zurückkommt, dann ist das eine verdiente Sache. Amberg hat eine bockstarke Mannschaft“. „FÜR SO EIN SPIEL BRÄUCHTEST ZU ZWEI PRESSEKONFERENZEN!“ (Gästecoach Sven Curmann nach der Partie). ERSC Amberg – ESC Kempten 7:6 OT. (3:4,1:1,2:1,1:0) Tore: 0:1 (1.) Salo (Hlozek, Kokoska), 0:2 (2.) Elo (Pfalzer), 1:2 (2.) Baranovskis (Vait, Feder), 1:3 (3.) Kokoska (Hlozek, Kulhanek), 2:3 (8.) Bitomsky (Gulda, Schmidt), 2:4 (17.) Kulhanek (Kokoska, Elo), 3:4 (18.) Gulda (Bitomsky, Hafenrichter/5-3), 4:4 (25.) Walkom (Fensterstock, Schroepfer), 4:5 (35.) Salo (Kulhanek, Kokoska/5-4), 4:6 (43.) Kulhanek (Nöss, Kokoska), 5:6 (55.) Walkom (Fensterstock, Baranovskis/5-4), 6:6 (57.) Bitomsky (Schmidt, Schmitt/4-5), 7:6 (64.) Walkom (Fensterstock, Silbermann). Strafen: Amberg 16, Kempten 14 Minuten. Zuschauer: 735, dazu 216 Anmeldungen bei Sprade TV.
Landsberg RiverkingsSieg im Eröffnungsspiel gegen Schweinfurt (BYL) Einen guten Start in die Bayernliga-Saison 2026/27 erwischten die Riverkings am vergangenen Samstag. Im offiziellen Eröffnungsspiel der Bayernliga besiegten sie ihren letztjährigen Halbfinalgegner, die Mighty Dogs aus Schweinfurt, mit 6:4. Bereits vor dem Spiel wurde die neue Bayernliga-Saison mit einem Fanfest für die Fans aller Bayernligisten auf dem Stadionvorplatz gefeiert. Vor 1.999 Zuschauern trafen anschließend zwei schnelle und technisch starke Mannschaften aufeinander. Landsberg tat sich in den ersten Minuten allerdings noch etwas schwer ins Spiel zu kommen. Zu Beginn hatten die Schweinfurter die besseren Möglichkeiten. Das erste Tor fiel jedoch für den HCL: František Wagner überwand in der vierten Spielminute den Gästetorwart Leon Pöhlmann mit einem strammen Handgelenksschuss aus halbrechter Position und erzielte das 1:0. In der neunten Minute konnten die Gäste aus Franken durch ihren Kapitän Kevin Heckenberger in Überzahl ausgleichen. Landsberg kam nun zunehmend besser ins Spiel, während Schweinfurt einige Unsicherheiten in der Abwehr zeigte. Nachdem zunächst die eine oder andere Chance ungenutzt geblieben war, erhöhten Mika Reuter in der 14., Victor Östling in der 15. und Raivo Freidenfelds in der 16. Spielminute mit sehenswert herausgespielten Toren auf 4:1. Gästecoach Sergej Waßmiller musste reagieren und wechselte den Torhüter. Von nun an stand Benedict Rossberg im Tor. Bis zur Mitte des zweiten Drittels stand Landsberg sicher in der Abwehr und spielte immer wieder strukturiert nach vorne. Ab der 30. Minute verloren die Gastgeber allerdings zunehmend den Faden. So gelang es den Gästen, innerhalb von drei Minuten durch Kristers Donins, Georg Pinsack und Renars Alksnis drei Tore zu erzielen und zum 4:4-Pausenstand auszugleichen. Zu Beginn des letzten Drittels war keineswegs klar, auf welche Seite das Spiel kippen würde. Beide Mannschaften zeigten starke Defensivaktionen und trugen immer wieder gute Angriffe vor. Einen dieser Angriffe nutzte Dominic Erdt in der 45. Spielminute zur 5:4-Führung für Landsberg. Er zog von der linken Seite aus der Distanz ab und der Puck fand seinen Weg durch zahlreiche Spieler ins Tor der Schweinfurter. Landsberg verteidigte die knappe Führung nun mit viel Leidenschaft und Herzblut. Schweinfurt versuchte alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, und nahm eine Minute vor dem Ende zugunsten eines sechsten Feldspielers den Torwart vom Eis. Als Lorenzo Valenti auf Landsberger Seite 50 Sekunden vor dem Ende eine umstrittene Strafe kassierte, schien es, als könnten die Gäste die Partie doch noch ausgleichen. Raivo Freidenfelds sicherte jedoch eine Sekunde vor dem Ende mit einem Empty-Net-Tor den ersten Landsberger Saisonsieg zum Endstand von 6:4. Der Jubel der Landsberger Fans kannte nun natürlich keine Grenzen mehr. Die ohnehin schon gute Stimmung in der Halle, angeheizt von den beiden Fanlagern, erreichte ihren Höhepunkt. Im Anschluss an die Partie äußerte sich Landsbergs Trainer Bobby Linke wie folgt: „Im ersten Drittel war das Spiel sehr ausgeglichen, allerdings konnten wir die Tore erzielen. Dass es im zweiten Drittel nicht so weitergehen würde, war uns allen klar. Zu Beginn haben wir noch gut verteidigt, ab Mitte des Drittels aber zunehmend den Faden verloren und waren viel zu passiv. Die Folge war das 4:4 zur zweiten Pause. Im letzten Drittel hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können. Wir waren dabei die etwas glücklichere Mannschaft. Zum Schluss haben wir leidenschaftlich verteidigt und uns den Sieg durchaus verdient. Für die Zuschauer war es ein super Spiel und eine echte Werbung für das Eishockey. Wir Trainer haben allerdings auch einige Dinge gesehen, an denen wir noch arbeiten müssen. Es ist unsere Aufgabe, in den kommenden Trainingstagen den einen oder anderen Fehler abzustellen, damit wir auch in der kommenden Woche gegen Schongau und Burgau erfolgreich spielen können.“ Weiter geht es am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel in Schongau. Am Sonntag um 18:00 Uhr empfängt Landsberg den ESV Burgau im Eisstadion.
ERC SonthofenKracher zum Saisonstart: ERC Sonthofen empfängt Aufsteiger EV Bad Wörishofen (BLL) Wenn am kommenden Sonntag die Schwarz-Gelben zum ersten Aufeinandertreffen der neuen Landesligasaison laden, wartet auf die Fans ein echtes Kräftemessen unter verheißungsvollen Vorzeichen: Zu Gast in Sonthofen ist Aufsteiger EV Bad Wörishofen, der reichlich Schwung aus seiner Aufstiegssaison mitbringt. Ein Blick in die Statistik zeigt, wie souverän die „Wölfe“ im letzten Jahr die Bezirksliga beherrschten. Die Unterallgäuer spielten eine furiose Hauptrunde, in der sie gerade einmal eine einzige Partie verloren und mit nur 31 Gegentoren ein starkes Defensivfundament zementierten. Das erinnert an die Aufstiegssaison des ERC Sonthofen aus dem Spieljahr 2021/22. Auch der ERC marschierte seinerzeit mit lediglich einer Niederlage durch die Hauptrunde und ließ mit gerade einmal 20 Gegentreffern defensiv kaum etwas zu. In der Landesliga angekommen, trug der ERC damals selbst das Gewand des Neulings; inzwischen hat sich das Bild allerdings gewandelt. Seit diesem Aufstieg haben sich die Sonthofener kontinuierlich weiterentwickelt und sich im Konzert der Landesliga längst als die erste Geige etabliert, die nun die Gejagte ist. Trotz der Favoritenrolle sollten die Hausherren gewarnt sein, denn der Aufsteiger aus Bad Wörishofen hat sich massiv verstärkt. Mit den hochkarätigen Neuzugängen Nik Unuk, der zuvor beim EV Moosburg bärenstarke 51 Scorerpunkte sammelte, und Linards Zemnickis aus der U20 des ESV Kaufbeuren, der in der Spielzeit 2025/26 ebenfalls 51 Zähler verbuchte, haben sich die Wölfe enormen Offensivdrang an Bord geholt. Hinzu kommt das eingespielte Prunkstück der Gäste: Christopher Mitchell, der mit ebenfalls 51 Punkten glänzte, sowie Schlüsselspieler Michael Schejbal, der mit herausragenden 62 Punkten im Vorjahr die teaminterne Scorerliste anführte. Diese brandgefährliche Offensivpower wird die Defensive des etablierten Landesligisten mächtig fordern. Während die Oberallgäuer ihre Vorbereitung gewohnt strukturiert angehen konnten, herrschte bei den Kneippstädtern in der Sommerpause reichlich Unruhe. Zum einen sorgten Probleme bei der Eisbereitung – man musste im heimischen Stadion wegen zeitweiliger Wasserknappheit improvisieren – für Kopfzerbrechen. Zum anderen gab es auf der Kommandobrücke einen personellen Umbruch: Meistertrainer Christoph Seitz verließ den EV Bad Wörishofen vorzeitig, wodurch die Wölfe die Weichen mitten in den Vorbereitungen neu stellen mussten. Ob diese Widrigkeiten den Aufsteiger bremsen oder die Mannschaft erst recht zusammengeschweißt haben, wird das erste Saisonduell zeigen. Der ERC Sonthofen geht zwar als etablierter Ligenprimus in die Partie, trifft jedoch auf einen Aufsteiger, der vor Offensivkraft und Selbstbewusstsein nur so strotzt. Die Fans dürfen sich auf den ersten Eishockey-Kracher gleich zum Saisonauftakt freuen!
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Eisadler DortmundKnappe Niederlagen gegen auftrumpfende Bergkamener 3:4 (1:1; 2:1; 0:1) und hitzige Harzer Falken 3:2 (1:0; 2:1; 0:1) (RLW) Das Wochenende vor dem Saisonbeginn war aus Eisadler-Sicht eher enttäuschend: Zuhause verloren die Dortmunder am Freitag gegen auftrumpfende Bergkamener, am Sonntag in Braunlage gegen die Harzer Falken. Trotzdem lassen sich auch positive Rückschlüsse aus den knappen Niederlagen ziehen. Die Eisadler luden am 02.10. die Nachbarn aus Bergkamen zum „Rückspiel“ des Spiels vergangener Woche ein. Während das erste Spiel noch souverän mit 6:0 gewonnen wurde, mussten sich die Eisadler dieses Mal einem wesentlich stärker agierenden Gegner beweisen. Gegen Bergkamen starteten die Eisadler druckvoll vor beeindruckenden 1200 Fans in die Partie: Eine weitgehend souveräne Startphase krönten die Dortmunder nach 4:43 Minuten souverän mit einem 1:0 durch Rosenthal (17) nach Kombinationsvorarbeit von Herbold (9) und Krebietke (19). Trainer Colin Long sagt zu dieser Phase: „Wir hatten einen guten Start und spielten bis zum Tor von Rosi gut nach unserem Plan.“ Der Führungstreffer wirkte allerdings trügerisch, in einem unruhigen ersten Drittel wurde es regelmäßig brenzlig und Brunnert (33) verhinderte mehrmals den Ausgleichstreffer. Der kündigte sich im Verlauf des Drittels an und so stand es nach 10:51 Minuten auch folgerichtig 1:1. Die Eisadler hatten zunehmend Schwierigkeiten, das Spiel zu kontrollieren, aber Brunnert hielt das Unentschieden – sogar als die Bergkamener einen Penalty bekamen, behielt er die Nerven und die Eisadler im Spiel. Mit Elan kamen die Eisadler aus der Pause und erarbeiteten sich zu Beginn des zweiten Drittels gleich mehrere Chancen. Den Führungstreffer erzielten aber die Grizzlys nach 25:17 Minuten. Die Eisadler fühlten sich dadurch jedoch motiviert und standen nun wesentlich kompakter, ließen wenig Chancen zu und erarbeiteten sich im Minutentakt hochkarätige Chancen. Nach 36:47 Minuten war es dann endlich soweit: Kragh (21) fasste sich ein Herz und versenkte den Puck zum längst fälligen Ausgleichstreffer. Jetzt war der Knoten geplatzt und nach noch nicht einmal einer Minute schob Busch (14) zum 3:2-Führungstreffer nach. Long zum zweiten Drittel: „In dieser Phase kamen wir wieder gut auf die Beine und haben das Pack gut protected. Das Drittel lief wesentlich besser als die anderen beiden und hier konnten wir unser Game besser spielen.“ Beide Mannschaften führten das Spiel nun aggressiver, mit der Führung und einer Strafe für Brazda (91) ging es ins letzte Drittel. Die letzten 20 Minuten zeigten die Eisadler wieder ihr Gesicht aus dem ersten Drittel: Unsicherheiten im Aufbau und Passspiel nutzten die Grizzlys eiskalt aus und so traf der ehemalige Dortmunder Trapp nach Solo von Vesely zum Ausgleich. Trotz einiger Chancen schafften es die Hausherren nicht, das Spiel zu kontrollieren, auch eine zweiminütige Überzahl konnte nicht genutzt werden. Allerdings konnten auf der Gegenseite die Bergkamener auch ihre Riesenchancen (52:01 und 54:40) und Konter (54:21) nicht nutzen und so ging es nach einer hitzigen Schlussphase in die Overtime. In der Overtime drückten die Dortmunder Chukarov (13), Seto (8) und Kragh zwar sofort auf das Bergkamener Tor, schafften es jedoch nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Der fiel dann unglücklicherweise auf der Gegenseite: Amelin lief frei auf’s Tor zu und überwand den sonst glänzend parierenden Brunnert nach 31 Sekunden zum Siegtreffer für die Bergkamener. Long resümiert: „Es ist eine harte Liga und wir werden keine einfachen Spiele haben. Das Spiel war ein kleiner Reality Check für uns, der gerade in der PreSeason enorm wichtig ist.“ Ein kleines Trostpflaster war am Ende der Support der Fans: Die Niederlage tat der Stimmung auf den Rängen keinen Abbruch und die Mannschaft wurde mit Jubel und Sprechchören in die Kabine entlassen. Hitzige Niederlage gegen Harzer Falken Am Sonntag ging es dann gegen eine weitere Mannschaft, die bereits einige Tage vorher besiegt wurde: Die Eisadler fuhren ins beschauliche Braunlage, um vor 367 Zuschauern zum Rückspiel gegen die Harzer Falken anzutreten. Das Team von Colin Long hatte sich für dieses Spiel einiges vorgenommen und setzte dies auch zu Beginn konsequent um. Das Tor der Harzer Falken wurde belagert und lediglich der glänzend parierende Falken-Goalie stand der Führung regelmäßig im Weg. Das Tor fiel dann etwas aus dem Nichts auf der Gegenseite nach 12:17 Minuten in einer unübersichtlichen Situation durch den Ex-Eisadler Benes. Die hitzig geführte Partie forderte auch etwas mehr als nur Einsatz: Der Falkenspieler Kosnar bekam einen Puck ins Gesicht und verlor zwei Zähne. Eine unschöne Szene, die Eisadler wünschen gute Besserung! Nachdem die Falken das zweite Drittel dominierten und den Eisadlern wenig Raum boten, erhöhten sie folgerichtig auf 2:0. Erst nach genau 34 Minuten konnten sich die Eisadler durch einen Treffer von Lauer (12) wieder Hoffnung machen und sich für eine starke Phase mit hohem Spielanteil und starken Kontern belohnen. Nach 36:26 trafen die Falken jedoch erneut und stellten den alten Abstand direkt wieder her. Auch der Anschlusstreffer von Kronhardt in der 42. Minute konnte an der drohenden Niederlage nicht mehr viel ändern. Die Falken spielten die Führung konsequent zu Ende. Viele Spielunterbrechungen und Strafminuten sorgten zusammen mit einem schwer zu überwindenden Harzer Goalkeeper für die zweite Eisadler-Niederlage des Wochenendes. Trotzdem zieht Long ein positives Fazit vom Spiel: „Mein Eindruck vom letzten PreSeason-Game war sehr gut, der Learning Effort ist sehr hoch. Attitüde und Energie des Teams waren wesentlich besser als noch vor einigen Wochen.“
Luchse LauterbachLuchse verlieren Pokalauftakt gegen Timmendorf – Leistung macht trotzdem Lust auf mehr (RLW) Nach einer intensiven Vorbereitung stand für die Lauterbacher Luchse am vergangenen Sonntag endlich das erste Pflichtspiel der Saison 2026/2027 auf dem Programm. Los ging es allerdings nicht in der Regionalliga West, sondern im OSWENO-Pokal. Zu Gast waren die Timmendorfer Beach Devils, ein in Lauterbach bislang eher unbekannter Gegner von der Ostsee, der normalerweise in der neuen Regionalliga Nord-Ost aufs Eis geht. Die Luchse hatten sich einiges vorgenommen und wollten den Favoriten aus dem Norden ärgern – und das gelang den Vogelsbergern über weite Strecken der Partie. Wer nur auf das Endergebnis von 1:5 schaut, könnte meinen, es sei eine klare Angelegenheit gewesen. Wer in der Halle war, hat jedoch ein ganz anderes Spiel gesehen. In den ersten 40 Minuten entwickelte sich eine hochklassige, schnelle und ausgeglichene Partie, in der sich beide Teams immer wieder gute Möglichkeiten erspielten. Die erste davon nutzten die Gäste in der 10. Spielminute: Magnusson wurde von Chickering und Danneker vor dem Lauterbacher Tor freigespielt und musste die Scheibe nur noch an Luchse-Goalie Dirksen vorbei ins Netz schieben. Auch im zweiten Drittel waren es die Gäste, die jubeln durften. Bukss erzielte in Überzahl die 0:2-Führung für Timmendorf. Die Luchse hingegen haderten mit ihrer Chancenverwertung und mit einem stark aufgelegten Timmendorfer Schlussmann Mäkinen, der eine Topchance nach der anderen entschärfte. Doch auch auf der anderen Seite stand mit Dirksen ein Torhüter, der eine klasse Leistung zeigte und seinem Gegenüber in nichts nachstand. Im Schlussdrittel mussten die Luchse nun endlich auf die Anzeigetafel kommen und warfen alles nach vorne. Chance um Chance wurde herausgespielt – doch die Scheibe wollte an diesem Abend zunächst einfach nicht ins Timmendorfer Tor. Die Gäste nutzten das offensivere Spiel der Luchse eiskalt aus und erhöhten durch drei Konter, zweimal durch Chickering und einmal durch Henderson, auf 0:5. Für Ergebniskosmetik sorgte vier Minuten vor dem Ende Paul Kranz, der auf Zuspiel seines Bruders Julius Kranz und David Sperl zum 1:5-Endstand traf. Auch wenn es mit der Überraschung gegen den Favoriten von der Ostsee nicht geklappt hat: Fans und Trainer Dieter Reiss zeigten sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt der Luchse. Und eines war allen klar – diese junge und engagierte Mannschaft macht Lust auf mehr! Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon am kommenden Wochenende: Am Samstag starten die Luchse zu Hause in die Regionalliga West und empfangen ab 19 Uhr den Neusser EV. Kommt vorbei und unterstützt unser Team!
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| NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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Schönheider WölfeMit Rückenwind nach Salzgitter - Wölfe wollen bei den Icefighters nachlegen (RLNO) Nach dem gelungenen Saisonauftakt wartet auf die Schönheider Wölfe am kommenden Samstag, dem 10.10.26, ab 18:30 Uhr die erste Auswärtsaufgabe der noch jungen Regionalliga Nordost Saison. Die Mannschaft von Trainer Sven Schröder gastiert bei den TAG Salzgitter Icefighters und möchte den Schwung aus dem starken 4:1-Heimerfolg gegen den amtierenden Meister FASS Berlin mit nach Niedersachsen nehmen. Während die Wölfe bereits die ersten drei Punkte auf dem Konto haben, bedeutet die Partie für die Gastgeber gleichzeitig den Punktspielauftakt in die neue Saison. Entsprechend schwer ist einzuschätzen, was die Erzgebirger in der Eissporthalle am Salzgittersee erwarten wird. Fest steht jedoch: Bei den Icefighters hat sich über den Sommer einiges verändert. An der Bande steht seit dieser Saison der 63-jährige Däne Jørgen Kryger. Der erfahrene Coach war bereits in Dänemark, den Niederlanden und Rumänien tätig und übernimmt in Salzgitter erstmals eine Mannschaft im deutschen Eishockey. Auch auf dem Eis präsentiert sich Salzgitter stark verändert. Die Icefighters haben ihren Kader international verstärkt. Unter anderem kamen mit Roni Ahonen, Valtteri Nurminen und Aapeli Landström gleich mehrere Finnen hinzu. Dazu gesellen sich Spieler wie Vojtech Tuma und Adam Strakos aus Tschechien, der Kanadier Zachary Mahjoubi sowie Samuel Magat. Erst in der vergangenen Woche verpflichteten die Niedersachsen zudem den 22-jährigen Tschechen Josef Babicka, der sich bei seinem ersten Testspieleinsatz gleich mit zwei Treffern empfehlen konnte. Die Vorbereitung der Icefighters verlief wechselhaft. Niederlagen in Lauterbach (1:5), gegen Lauterbach im eigenen Stadion (2:4) sowie bei den Rockets Diez-Limburg (2:5) folgte ein deutlicher 12:1-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der Saale Bulls Halle. Bei der Generalprobe am vergangenen Sonntag musste sich Salzgitter beim Adendorfer EC mit 1:5 geschlagen geben. Für die Wölfe gilt, von Beginn an konzentriert aufzutreten und an die Leistung vom vergangenen Samstag anzuknüpfen. Beim 4:1 gegen Meister FASS Berlin überzeugten die Schönheider mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und legten damit einen gelungenen Start in die neue Spielzeit hin. Nun soll auch auswärts nachgelegt werden. Das Duell mit Salzgitter ist dabei eines, das lange auf sich warten ließ. Letztmals trafen beide Teams im März 2019 im Rahmen der damaligen Regionalliga Nord/Ost-Endrunde aufeinander. Damals setzten sich die Wölfe zunächst auswärts mit 5:1 durch und gewannen sechs Tage später auch das Rückspiel im heimischen Wolfsbau deutlich mit 7:0. Seit dem 9. März 2019 standen sich Schönheide und Salzgitter nicht mehr in einem Pflichtspiel gegenüber. Mehr als siebeneinhalb Jahre später werden die Karten nun komplett neu gemischt. Für die Icefighters ist es der Saisonauftakt vor heimischem Publikum, für die Wölfe die Chance, ihrem gelungenen Start gegen FASS den nächsten Erfolg folgen zu lassen.
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Schönheider WölfeU14-Landesauswahlen aus Sachsen und Baden-Württemberg zu Gast im Wolfsbau Hochklassiges Nachwuchseishockey gibt es am kommenden Wochenende im Wolfsbau Schönheide zu sehen. Die U14-Landesauswahl Sachsens trifft dort gleich zweimal auf die Auswahl aus Baden-Württemberg. Das erste Spiel findet am Freitag, 9. Oktober 2026, um 16:30 Uhr statt. Bereits am Samstag, 10. Oktober 2026, um 9:00 Uhr stehen sich beide Mannschaften erneut gegenüber. Für beide Landesauswahlen sind die Begegnungen ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf die Internationale U14 Challenge in Schwenningen. Gleichzeitig haben die jungen Spieler die Gelegenheit, sich für einen Platz im jeweiligen Turnierkader zu empfehlen. Betreut wird die sächsische Auswahl von Landestrainer Torsten Heine, während für Baden Württemberg Christian Lorch an der Bande verantwortlich ist. Der Kader der Sachsen setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern der großen sächsischen Eishockeyvereine zusammen. Vertreten sind unter anderem Talente des ESC Dresden, des ES Weißwasser und des ETC Crimmitschau. Die Spieler aus Baden-Württemberg kommen hauptsächlich von den Jungadlern Mannheim, sowie aus Schwenningen, Ravensburg, Freiburg oder Bietigheim. Aus Schönheider Sicht besonders erfreulich ist die Rückkehr eines alten Bekannten: John Bedarf, der inzwischen im Nachwuchs des tschechischen Clubs Karlovy Vary spielt, gehört ebenfalls zum Aufgebot. Seine ersten Schritte auf dem Eis hatte er einst bei den Schönheider Wölfen gemacht. Welche Bedeutung die beiden Begegnungen für die Nachwuchsspieler haben, unterstreicht Jörg Reimann, Nachwuchskoordinator der Fachsparte Eishockey beim Sächsischen Eissportverband: „Für die Sportler beider Teams, die im Wolfsbau auf dem Eis stehen werden, gilt es, sich für das Turnier in Schwenningen zu empfehlen. Die besten dieser Sportler bekommen dann zudem die Möglichkeit, in der nächsten Saison sich beim Bundestrainer für die U16-Nationalmannschaft anzubieten.“ Damit bietet der Wolfsbau am Wochenende nicht nur zwei interessante Vergleiche zwischen den Landesauswahlen Sachsens und Baden-Württembergs, sondern zugleich einen Blick auf einige der vielversprechendsten Nachwuchstalente beider Bundesländer.
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