IHP NachrichtenFreitag 6.November 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch, Donnerstag und Freitag mit insgesamt 16 Beiträgen von der Nationalmannschaft beim Deutschland-Cup und aus der Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| DEB-Auswahl gewinnt zum Auftakt gegen Österreich (DEB) Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat das erste Turnierspiel beim Deutschland Cup 2026 gewonnen.Gegen die Auswahl Österreichs war das Team von Bundestrainer André Rankel mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Stefan Loibl, Colin Ugbekile und Wojciech Stachowiak. Am kommenden Samstag geht das Turnier weiter. Die DEB-Männer treten um 18:30 Uhr gegen Lettland an. Zuvor treffen Österreich und die Slowakei aufeinander (15:00 Uhr). Torschützen GER: Stefan Loibl (33.), Colin Ugbekile (40.), Wojciech Stachowiak (48.). Schüsse: Deutschland 30 – Österreich 21. Strafminuten: Deutschland 4 – Österreich 6. Starting Goalie: Jonas Neffin. Kapitäne: Yasin Ehliz (C), Maximilian Kastner (A), Fabio Wagner (A). Zuschauer: 5.101. Besonderheiten: Erste Länderspiel (Männer) für Max Calce, Jonas Neffin und Tommy Pasanen. Shutout für Jonas Neffin. Bester Spieler Team GER: Tobias Rieder. IIHF-Statistik: Live-Statistik GERAUT Bundestrainer André Rankel: „Viel wichtiger als der Sieg war mir, wie wir auftreten, mit welcher Einstellung wir spielen und wie hoch unser Compete-Level ist. Das haben die Jungs heute sehr gut umgesetzt. Wir wollten schnell und aggressiv spielen, den Österreichern wenig Zeit und Raum geben und schnell umschalten. Darüber haben wir gesprochen. Auch die Struktur war für die zwei Trainingseinheiten schon gut. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem Auftakt ins Turnier.“ Torhüter Jonas Neffin: „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Seit dem ersten Tag hier war die Vorfreude riesig. Dass ich direkt spielen durfte und wir dann auch noch gewinnen, macht es natürlich umso schöner. Wir haben für unser erstes Spiel unglaublich kompakt gespielt und hinten fast gar nichts zugelassen. Das macht es mir natürlich einfacher, wenn die Jungs so einen Top-Job machen.“ Stürmer Wojciech Stachowiak: „Es war das erste Spiel mit dem neuen System und dem neuen Trainer. Es tut immer gut, wenn wir uns weiter zusammenfinden und das neue System richtig umsetzen. Ich glaube, wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir wollten schnell spielen, gemeinsam aus der Zone kommen und aggressiv auftreten. Das haben wir heute gut umgesetzt. Vielleicht sind noch nicht so viele Tore bei Fünf gegen Fünf gefallen, aber wir haben viele Chancen kreiert – und genau so wollen wir spielen.“
Erding GladiatorsERDING GLADIATORS LADEN ZUM FANTALK IM GEWANDHAUS GRUBER EIN (OLS) Die Erding Gladiators sind am Samstag, 14. November 2026, ab 14 Uhr zu einem Fantalk-Event im Gewandhaus Gruber zu Gast. Veranstaltungsort ist die Sportlerei im dritten Obergeschoss. Geplant sind Interviews, Autogramme und Gewinnspiele. Auch Snacks und Drinks gehören zum Angebot. Die Veranstaltung bietet Fans und Interessierten die Möglichkeit, die Gladiators außerhalb des Spielbetriebs zu erleben. Im Mittelpunkt stehen die Begegnung mit den Anhängern und der persönliche Austausch in entspannter Atmosphäre. Mit dem Fantalk wird die Verbindung zwischen dem Erdinger Eishockey und seinen Unterstützern auch abseits der Heimspiele gepflegt. Angesprochen sind sowohl regelmäßige Stadionbesucher, Familien und Interessierte, die die Gladiators näher kennenlernen möchten.
Selber WölfeSelber Wölfe beziehen Stellung zur öffentlichen Debatte nach dem Vorfall gegen den EC Peiting - Club wünscht Dominik Zerhoch weiterhin schnelle Genesung, verurteilt persönliche Anfeindungen und arbeitet die Geschehnisse intern weiter auf (OLS) Die Selber Wölfe bedauern die Verletzung von Dominik Zerhoch weiterhin ausdrücklich und wünschen dem Spieler des EC Peiting eine schnelle und vollständige Genesung. Gleichzeitig stellt der Verein klar, dass die kritische Bewertung des Vorfalls nicht dazu führen darf, Patrick Klöpper auf einen einzelnen Moment seiner Karriere zu reduzieren. Selber Wölfe beziehen Stellung Die Verletzung von Dominik Zerhoch im Heimspiel gegen den EC Peiting beschäftigt die Selber Wölfe weiterhin. Unsere Gedanken gelten unverändert Dominik Zerhoch, dem wir eine schnelle und vollständige Genesung wünschen. Der Vorfall wurde sowohl innerhalb des Vereins als auch öffentlich intensiv diskutiert. Dass die Szene kritisch bewertet wird, ist nachvollziehbar. Auch Patrick Klöpper ist sich bewusst, dass sein Verhalten Gegenstand der öffentlichen Diskussionen ist und stellt sich der Verantwortung für die Folgen des Vorfalls. Gleichzeitig ist es uns wichtig festzuhalten, dass ein einzelner Vorfall nicht den Menschen und Sportler Patrick Klöpper insgesamt beschreibt. Patrick hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Diagnose den persönlichen Kontakt zu Dominik Zerhoch gesucht, sein Bedauern zum Ausdruck gebracht und ihm die besten Wünsche für seine Genesung übermittelt. Für uns zeigt dies, dass ihm die Folgen der Situation keineswegs gleichgültig sind. Wir kennen Patrick Klöpper als erfahrenen Profi und engagierten Teamspieler, der in seiner bisherigen Laufbahn nie durch vergleichbare Vorfälle aufgefallen ist. Die Geschehnisse vom vergangenen Wochenende ändern nichts daran, dass er weiterhin Teil unserer Mannschaft ist und unsere Unterstützung als Verein besitzt. Die Selber Wölfe stehen für Verantwortung. Dazu gehört, Fehlverhalten nicht zu relativieren. Dazu gehört aber ebenso, Menschen nicht dauerhaft auf ihre Fehler zu reduzieren. Kritik am sportlichen Geschehen ist legitim und gehört zum Sport. Persönliche Anfeindungen, Beleidigungen oder Eingriffe in das private Umfeld von Spielern überschreiten jedoch eine Grenze, die aus Sicht der Selber Wölfe nicht akzeptabel ist. Wir wünschen Dominik Zerhoch weiterhin alles Gute für seinen Heilungsverlauf. Gleichzeitig stehen wir auch in dieser Situation hinter unserem Spieler Patrick Klöpper.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesDas Allgäu-Derby wartet / ESV Buchloe empfängt am Sonntag den ESC Kempten in heimischer Halle – am Freitag Gastspiel in Peißenberg (BYL) Während die Profiligen – die DEL, DEL2 und die Oberligen – an diesem Wochenende aufgrund des Deutschland-Cups pausieren, geht es in der Bayernliga ohne Verschnaufpause weiter. Mit den Spieltagen zehn und elf sind nach dem anstehenden Wochenende bereits gut ein Drittel der Hauptrunde absolviert. Dementsprechend lautet die Devise für die derzeit achtplatzierten Buchloer, auch in den kommenden beiden Partien weiter fleißig Punkte zu sammeln – auch wenn das gegen zwei schwere Gegner alles andere als einfach wird. Denn am Freitag müssen die Freibeuter zunächst zu den heimstarken Peißenberg Miners (20 Uhr). Am Sonntag wartet dann ab 17 Uhr in der heimischen Sparkassenarena das große Allgäu-Derby gegen den ESC Kempten auf die Freibeuter. Beide Partien werden wie immer live auf SpradeTV übertragen. Mit dem Duell gegen den Spitzenreiter und den Tabellendritten liegt ein forderndes letztes Wochenende hinter der Buchloer Eishockeycracks. Am Freitag zog man dabei zunächst zu Hause gegen Miesbach mit 1:5 den Kürzeren. Eine Niederlage, bei der die Mannschaft womöglich auch noch unter den Eindrücken des Vortages stand, als sich Co-Trainer Andreas Geisberger während des Abschlusstrainings bei einem unglücklichen Unfall auf dem Eis schwer verletzt hatte. Zwei Tage später folgte nach der bereits vierten Heimniederlage der laufenden Saison beim Tabellenführer in Grafing aber die passende Reaktion der Freibeuter. Denn der 4:2 Auswärtserfolg beim EHC Klostersee war sicherlich nicht unbedingt so einkalkuliert – am Ende aber nach einem starken und konzentrierten Auftritt absolut verdient. Und eine solch konsequente Leistung über 60 Minuten benötigen die Rot-Weißen auch an diesem Wochenende, wenn die Herausforderungen für das Team von Trainer Dominic Weis keinesfalls einfacher werden. Mit Peißenberg und Kempten trifft man nämlich erneut auf zwei hochgehandelte Gegner, von denen einer – der ESC Kempten – seinen anvisierten Zielen schon richtig starke Taten hat folgen lassen. Denn die Sharks bilden als derzeit Dritter, punktgleich mit dem Zweiten Grafing und dem Tabellenführer Amberg, das Spitzentrio der Bayernliga. Der andere Kontrahent hingegen – der Freitagsgegner Peißenberg – hat in den vergangenen Partien aufgrund von zahlreichen Ausfällen noch nicht so ganz zu der Stärke gefunden, die die Experten den Oberländern in dieser Saison zugetraut haben. Dass aber im Kader der Miners dennoch jede Menge Qualität steckt, haben die Buchloer bei den beiden Testspielen bereits leidvoll erfahren müssen, die mit 3:8 und 3:9 deutlich verloren gingen. Der Saisonstart der Peißenberger verlief dann aber eher durchwachsen – was allerdings auch einer größeren Ausfallliste in den vergangenen Wochen geschuldet war. Nun sollen einige verletzte und erkrankte Spieler am Freitag wieder mit an Bord sein – wie Miners-Coach Martin Schwaiger am letzten Sonntag bei der knappen 5:6 Auswärtsniederlage beim neuen Spitzenreiter in Amberg bereits angekündigt hatte. Dementsprechend hellwach müssen die Buchloer von der ersten bis zur letzten Sekunde am Freitag in Peißenberg agieren, wenn man sich für die beiden Pleiten in der Verbreitung revanchieren will. Denn die Miners, die momentan als Tabellenelfter nur einen Zähler hinter den Pirates liegen, sind echte „Comeback-Könige“. Gegen mehrere Teams holte man bereits deutliche Rückstände auf – wie z.B. einen 1:4 Rückstand gegen den HC Landsberg oder einen 0:3 Rückstand gegen die Kemptener, wo man die verloren geglaubten Partien dann jeweils noch für sich entscheiden konnte. Echte „Schlussphasen-Spezialisten“ sind auch die Kemptener Sharks. Gegen Waldkraiburg, Dingolfing und Grafing sicherte sich der ESC seine Punkte nämlich allesamt erst in den Schlussminuten, was für eine absolut intakte Moral in der Truppe von Trainer Sven Curmann spricht, der lange Jahre ja auch in Buchloe gespielt hat. Mit den Finnen Eetu Elo und Niklas Salo hat die ohnehin schon schlagkräftige Offensive um Topscorer Filip Kokoska aber auch nochmals enorme Verstärkung bekommen. Die Mannen von der Iller dürften am Sonntag beim nächsten Vergleich der beiden Allgäuer Rivalen also in der Favoritenrolle sein, auch wenn beide Derbyduelle im letzten Jahr an die Buchloer gegangen sind (2:6 und 2:3 n.P.). Doch bislang spielen die Sharks eine bärenstarke Saison und rangieren somit auch völlig zurecht auf dem dritten Tabellenplatz. Während man zu Hause mit vier Siegen aus vier Spielen noch eine makellose weiße Weste aufweist, resultieren die bisher einzigen drei Niederlagen der Spielzeit somit auf fremdem Eis. Eine Tatsache, die auch die Buchloer natürlich gerne nutzen wollen, um nach dem unerwarteten Auswärtssieg in Grafing im Allgäu-Derby gleich die nächste kleine Überraschung zu schaffen. Zu Hause läuft es bei den Piraten allerdings bisher mit erst einem Heimsieg noch nicht wirklich rund. Aber vielleicht gelingt der zweite Erfolg ja ausgerechnet am Sonntag im immer stimmungsvollen Derby, das wegen der Deutschland-Cup Pause womöglich den ein oder anderen Allgäuer Eishockey-Fan mehr in die Buchloer Sparkassenarena zieht.
Kempten SharksGroße Aufgaben vor der Brust - Starke Miesbacher und das ewig junge Derby gegen Buchloe stehen auf dem Programm der Sharks (BYL) Zwei absolut reizvolle Begegnungen warten somit auf die Kemptener. Gegner auf Augenhöhe die beide gut in die Saison gestartet sind. Miesbach hat im Sommer einen großen Umbruch im Kader erlebt, wie seit einigen Jahren nicht mehr. Aber wie schon immer setzt man an der Schlierach auch auf einen großen Stamm an eigenen talentierten Nachwuchsspielern, was für die gewohnt gute Nachwuchsarbeit beim TEV spricht. Siege gegen starke Gegner wie: Peißenberg, Waldkraiburg, Geretsried, Königsbrunn oder Buchloe bringen Miesbach auf den aktuellen fünften Tabellenplatz, nur zwei Punkte hinter den Sharks, bei einem Spiel weniger absolviert. Das Spiel am Freitag um 20.°° in der Dewart Arena steht unter dem Motto: Tag der Vereine, wodurch mit einem großen Zuschauerzuspruch gerechnet werden darf. Zudem hat sich eine große Schar Fans der Memminger Indians angekündigt. Der DEL 2 Aufsteiger hat aufgrund der Deutschland Cup Spielpause frei und so machen sich die Fans vom Hühnerberg auf den Weg nach Kempten um ihre ehemaligen Spieler Matej Pekr auf Miesbacher Seite sowie die Schirrmacher Brüder Timo und Sven, Pascal Dopatka, Basti Flott Kucis und Publikumsliebling und Memminger Idol Milan Pfalzer auf Seiten der Oberallgäuer zu unterstützen. Es soll eine Eishockeyfest mit einer tollen Atmosphäre und zwei starken Teams werden, die Rahmenbedingungen stimmen auf jeden Fall schon einmal. Am Sonntag steht dann der gewohnt schwere Gang zu den Pirates nach Buchloe auf dem Programm. Es waren schon immer enge, heiß umkämpfte und oft auch hitzige Duelle wenn es heißt: Derby Ober- gegen Ostallgäu. Die Piraten sind stark in die Saison gestartet. Vor allem mit Siegen gegen Königsbrunn, Amberg und Klostersee ließ man aufhorchen. Gerade gegen die beiden aktuellen Tabellenführer der Bayernliga konnte man Siege einfahre, dies sollte Warnung und Motivation genug sein für das Team von Sven Curmann wenn am Sonntag um 17.°° der erste Puck auf Buchloer Eis fällt. Ein Wiedersehen wird es dabei mit dem ehemaligen Shark Lars Grözinger geben, der Stürmer mit den schnellen Händen wechselte vor der Saison von Landsberg nach Buchloe.
TEV MiesbachTEV vor anspruchsvollem Wochenende - Auswärtsspiel in Kempten und Heimduell gegen Schweinfurt (BYL) Nach der knappen 5:6-Niederlage gegen Ulm steht für den TEV Miesbach ein intensives Wochenende in der Eishockey-Bayernliga bevor. Am Freitagabend gastieren die Kreisstädter beim ESC Kempten, ehe am Sonntag die Schweinfurt Mighty Dogs in der Miesbacher Hofeis-Arena antreten. Beide Begegnungen versprechen spannende Duelle mit Mannschaften aus dem oberen beziehungsweise mittleren Tabellenbereich. Fanunterstützung in Kempten Zum Auswärtsspiel im Allgäu dürfen sich die Miesbacher auf eine stimmungsvolle Kulisse freuen. Neben zahlreichen Anhängern der Memminger Indians, die ihre ehemaligen Publikumslieblinge unterstützen möchten, machen sich auch die TEV-Fans mit einem eigenen Fanbus auf den Weg nach Kempten. Dieser startet um 16:30 Uhr am Miesbacher Bahnhof. Einige Restplätze sind noch verfügbar. Anmeldungen sind unter 0162/4190029 möglich. Spielbeginn beim ESC Kempten ist um 20 Uhr. Sportlich wartet auf den TEV ein echtes Spitzenspiel. Beide Mannschaften konnten bislang sechs Siege verbuchen. Kempten steht aktuell auf Rang drei, Miesbach auf Platz fünf. Besonders auf die beiden offensivstarken Kemptener Eeto Elu und Filip Kokoska wird die Miesbacher Defensive ein Auge haben müssen. Beide gehören zu den Top Ten der Bayernliga-Scorer. Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Miesbacher Lager: Dennis Reimer ist nach seiner Schulterverletzung wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen und wird in Kempten sein Comeback feiern. Weiterhin fehlen Aziz Ehliz und Andreas Nowak. Im Tor wird Philip Lehr zum zweiten Mal in dieser Saison von Beginn an stehen. Bereits am ersten Spieltag beim Auswärtsspiel in Grafing hatte Lehr das Vertrauen von Trainer Dusan Frosch erhalten. Nun wird er erneut als Starter zwischen den Pfosten stehen. Nach der Niederlage gegen Ulm fordert Trainer Dusan Frosch vor allem eine stabilere Defensive: „Wir müssen in Kempten wieder defensiver spielen und die Fehler abstellen. Nach diesem Wochenende werden wir sehen, ob wir gegen die Top-Teams der Bayernliga mitspielen können.“ Wiedergutmachung gegen Schweinfurt Am Sonntagabend wartet mit den Schweinfurt Mighty Dogs das nächste Spitzenspiel. Gleichzeitig haben die Miesbacher noch eine Rechnung mit dem ERV offen: In der vergangenen Saison mussten sie sich nach sechs intensiven Begegnungen im Play-off-Viertelfinale geschlagen geben. Die Schweinfurter befinden sich bislang im Tabellenmittelfeld und konnten am vergangenen Wochenende mit einem 8:5-Auswärtssieg in Dorfen ihren ersten Erfolg auf fremdem Eis feiern. Zuvor setzte es Niederlagen in Landsberg (4:6), Grafing (2:5) und Waldkraiburg (0:5). Zuletzt unterlagen die Mighty Dogs dem amtierenden Meister aus Königsbrunn mit 3:4. Der TEV möchte vor heimischem Publikum eine neue Erfolgsserie starten und an die überzeugende Leistung beim 3:1-Heimsieg gegen Königsbrunn anknüpfen. Damals präsentierten sich die Miesbacher über 60 Minuten defensiv konzentriert und nutzten ihre Chancen im Angriff konsequent. „Schweinfurt ist ein sehr starker Gegner. Bei uns möchte jeder eine neue Heimserie starten, dafür müssen wir so auftreten, wie beim Heimspiel gegen Königsbrunn und über 60 Minuten voll bei der Sache sein“, erklärt Frosch. Personell muss der TEV weiterhin auf Andreas Nowak und Aziz Ehliz verzichten. Ansonsten kann der Trainer voraussichtlich auf einen weitgehend vollständigen Kader zurückgreifen. Nach dem bitteren Rückschlag gegen Ulm wollen die Miesbacher am Wochenende wieder wichtige Punkte sammeln und sich im vorderen Tabellendrittel festsetzen. Mit der Unterstützung der eigenen Fans soll am Sonntag zudem die offene Play-off-Rechnung mit Schweinfurt beglichen werden. Das Heimspiel gegen die Schweinfurt Mighty Dogs beginnt am Sonntag um 18 Uhr in der Miesbacher Hofeis-Arena. Der TEV freut sich auf zahlreiche Zuschauer und einen stimmungsvollen Eishockeyabend.
Oben festbeißen: Löwen vor Duellen mit Klostersee und Peißenberg (BYL) Eng, enger, Bayernliga. Nach neun absolvierten Spielen trennen den Tabellenführer ERSC Amberg und den viertplatzierten EHC Waldkraiburg gerade einmal ein einziger Punkt. Dazwischen tummeln sich mit dem EHC Klostersee und dem ESC Kempten zwei weitere Mannschaften mit ebenfalls 19 Zählern. Entsprechend schnell kann sich das Bild an der Tabellenspitze derzeit verändern. Für die Löwen warten am kommenden Wochenende zwei Gelegenheiten, sich weiter in dieser Spitzengruppe festzubeißen oder gar zu überholen. Am Freitag geht es um 20:00 Uhr zum EHC Klostersee nach Grafing, am Sonntag empfangen die Waldkraiburger um 17:15 Uhr die Peißenberg Miners in der Raiffeisen-Arena. Gerade die Partie am Freitag verspricht einiges. Dass Klostersee nach neun Spielen mit 19 Punkten auf Rang zwei stehen würde, war vor Saisonbeginn nicht unbedingt überall erwartet worden. Doch die Grafinger legten einen starken Saisonstart hin und stehen völlig zurecht dort, wo sie aktuell zu finden sind. Sechs ihrer bisherigen neun Begegnungen konnten sie nach regulärer Spielzeit für sich entscheiden. Zuletzt zeigte sich allerdings auch, dass der EHC Klostersee verwundbar ist. Gegen Amberg gab es eine Niederlage nach Penaltyschießen, am vergangenen Sonntag mussten sich die Grafinger den Buchloer Pirates vor heimischem Publikum mit 2:4 geschlagen geben. Dazwischen stand allerdings auch ein überzeugender 6:3-Auswärtserfolg bei den Peißenberg Miners. Konstanz auf hohem Niveau ist in dieser engen Liga derzeit also keineswegs selbstverständlich. Besondere Aufmerksamkeit dürfte die Waldkraiburger Defensive am Freitag Alexandre Gagnon und Tyler Braccini schenken. Gagnon sammelte in neun Spielen bereits 23 Scorerpunkte und steht damit gemeinsam mit Löwen-Kapitän Nico Vogl bei beeindruckenden 2,56 Punkten pro Partie. Braccini folgt mit zehn Toren und fünf Vorlagen ebenfalls weit oben in der Grafinger Scorerliste. Ohnehin waren Begegnungen zwischen Waldkraiburg und Klostersee in der Vergangenheit häufig enge Angelegenheiten. Seit 2005 trafen beide Mannschaften 15-mal in Pflichtspielen aufeinander. Acht Siege gingen dabei an die Löwen, sieben an Grafing. Beim Torverhältnis hat Klostersee mit 50:45 knapp die Nase vorne – auch aufgrund eines deutlichen 9:2-Erfolgs aus dem Januar 2019. Neun der bisherigen 15 Begegnungen wurden hingegen mit lediglich einem Treffer Unterschied entschieden. Dass es auch diesmal eng werden könnte, wäre angesichts der aktuellen Form beider Mannschaften keine große Überraschung. Auf Waldkraiburger Seite ist Nico Vogl mit 13 Punkten der erfolgreichste Scorer gegen Klostersee, auf Grafinger Seite führt Philipp Quinlan diese Wertung mit 17 Zählern an. Am Sonntag wartet mit den Peißenberg Miners anschließend ein Gegner, bei dem Tabellenplatz elf nicht darüber hinwegtäuschen sollte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Vor der Saison wurden die Miners erneut von vielen Beobachtern zum Kreis der Mannschaften gezählt, die weit oben mitspielen könnten. Nach neun Partien stehen bislang zwölf Punkte zu Buche – weniger, als man sich in Peißenberg wohl erhofft hatte. Dabei waren viele Partien enger, als es die aktuelle Platzierung vermuten lässt. Gegen Kempten drehten die Miners beispielsweise einen 0:3-Rückstand im Schlussdrittel noch in einen 5:3-Sieg. Gegen Landsberg erzwang man nach einem zwischenzeitlichen 1:4 noch die Verlängerung und gewann mit 5:4. Zuletzt unterlag Peißenberg beim derzeitigen Tabellenführer Amberg nur knapp mit 5:6. Offensiv verfügt das Team ohnehin über genügend Qualität. Ilya Zheltakov und Dejan Vogl stehen bei jeweils 19 Scorerpunkten, Weiland Parrish folgt mit 15. Auffällig ist dabei insbesondere Zheltakov, der seine 19 Punkte in lediglich sieben Begegnungen sammelte. Historisch ist die Verbindung zwischen Waldkraiburg und Peißenberg sogar noch deutlich umfangreicher als jene mit Grafing. Seit 2005 trafen beide Mannschaften 43-mal in Pflichtspielen aufeinander. Mit 22 Siegen für die Löwen und 20 für die Miners ist die Bilanz nahezu ausgeglichen, das Torverhältnis spricht mit 169:154 leicht für Waldkraiburg. Ganze 17 Begegnungen endeten mit nur einem Treffer Unterschied. Auch auf dem Eis kommt es dabei zu einem kleinen „Vogl-Duell“. Verwandt sind Waldkraiburgs Nico und Peißenbergs Dejan zwar nicht, Punkte sammeln können beide aber reichlich. Nico Vogl führt mit 30 Zählern die Waldkraiburger Scorerliste gegen Peißenberg an, Dejan Vogl steht auf der Gegenseite bei 25 Punkten gegen die Löwen. Ein weiterer Faktor könnten an diesem Wochenende die Special Teams werden. Waldkraiburg stellt aktuell mit einer Powerplayquote von 31 Prozent eines der besten Überzahlspiele der Liga. Noch stärker präsentiert sich bislang das Unterzahlspiel: Lediglich vier Gegentreffer kassierten die Löwen in 31 Unterzahlsituationen, was einer Quote von gut 87 Prozent entspricht. Peißenberg wiederum verfügt mit 13 Powerplaytreffern über ein gefährliches Überzahlspiel und dürfte sich jede Waldkraiburger Strafzeit gerne zunutze machen. Für die Löwen selbst gilt es, den Schwung aus dem vergangenen Wochenende mitzunehmen – allerdings ohne sich vom deutlichen 10:1-Erfolg in Landsberg blenden zu lassen. Zwei Tage zuvor hatte man gegen Amberg trotz zahlreicher Chancen lediglich einmal getroffen. Am Lech war von dieser Torblockade dann nichts mehr zu sehen. Ob zehn Treffer tatsächlich den Knoten endgültig gelöst haben, werden die kommenden beiden Spiele zeigen. Mit 47 geschossenen Toren stellt Waldkraiburg aktuell eine der gefährlichsten Offensiven der Liga. Gleichzeitig sind 22 Gegentreffer nach neun Spielen der beste Wert aller 16 Mannschaften. Nico Vogl führt die interne Wertung mit 23 Punkten an, dahinter folgen Jakub Šrámek mit 14 sowie Santeri Ovaska und Andris Džeriņš mit jeweils 13 Zählern. Die Voraussetzungen für ein hochinteressantes Wochenende sind damit geschaffen. Am Freitag wartet ein direktes Duell in der Spitzengruppe, am Sonntag ein Gegner, dessen Tabellenplatz wohl weniger aussagt, als ihm lieb sein dürfte. Wer sich in dieser engen Bayernliga oben festsetzen möchte, darf sich derzeit ohnehin kaum Schwächen erlauben.
Lechbruck FlößerFlößer wollen gegen Aufsteiger Türkheim die Wende einleiten / ERC Lechbruck empfängt am Freitagabend den ESV Türkheim im Lechparkstadion – Duell der Tabellennachbarn verspricht Spannung (BLL) Am Freitag steht für den ERC Lechbruck ein wichtiges Heimspiel in der Eishockey-Landesliga Gruppe A auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Flößer den Aufsteiger ESV Türkheim im Lechparkstadion. Nach sechs Niederlagen zum Saisonauftakt wartet die Mannschaft von Trainer Mathias Schuster weiterhin auf die ersten Punkte. Gegen den direkten Tabellennachbarn soll nun endlich die Trendwende gelingen. Die Ausgangslage ist eindeutig: Der ERC belegt mit null Punkten und einem Torverhältnis von 13:36 den zehnten Tabellenplatz. Der ESV Türkheim rangiert nach fünf Spielen mit drei Punkten und 11:18 Toren unmittelbar davor auf Rang neun. Der Aufsteiger konnte bislang einen Sieg feiern, musste sich jedoch in seinen übrigen vier Begegnungen geschlagen geben. Auch die Flößer mussten zuletzt Rückschläge hinnehmen. Nach der 3:5-Niederlage bei den Wanderers Germering folgte am vergangenen Sonntag eine 2:5-Auswärtsniederlage beim EV Fürstenfeldbruck. Besonders die verschlafenen Anfangsphasen bereiteten dem ERC zuletzt Probleme. In Fürstenfeldbruck lag die Mannschaft bereits nach dem ersten Drittel mit 0:4 zurück und konnte diesen Rückstand trotz einer Leistungssteigerung nicht mehr aufholen. Special Teams könnten entscheidend werden Ein Blick auf die Saisonstatistiken zeigt interessante Unterschiede. Während Türkheim mit einer Powerplayquote von 27,8 Prozent die ligaweite Überzahlstatistik anführt, liegt der ERC mit lediglich 8,7 Prozent auf Rang neun. Dafür gehört das Lecher Unterzahlspiel zu den besten der Liga. Mit einer Erfolgsquote von 92,6 Prozent belegen die Flößer hier den hervorragenden zweiten Platz. Türkheim kommt dagegen auf lediglich 76 Prozent. Gerade die Special Teams könnten somit eine entscheidende Rolle spielen. Maucher und Roberts führen die Offensive an In der Offensive ruhen die Hoffnungen der Lechbrucker insbesondere auf Simon Maucher und Cameron Roberts. Maucher führt die interne Scorerliste mit sieben Punkten (2 Tore, 5 Vorlagen) an, gefolgt von Roberts mit sechs Punkten (3 Tore, 3 Vorlagen). Dahinter folgen Marcus Köpf und Richard Schratt mit jeweils drei Scorerpunkten. Beim ESV Türkheim verteilen sich die Offensivqualitäten auf mehrere Schultern. Florian Döring, Friedrich Keller und Sascha Volger führen die interne Scorerliste mit jeweils drei Punkten an. Besonders gefährlich ist Leon Bakos, der bereits zwei Überzahltore erzielen konnte. Mit Leidenschaft zum ersten Saisonsieg Für die Mannschaft von Trainer Mathias Schuster wird es am Freitag vor allem darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, defensive Fehler zu vermeiden und die eigenen Torchancen konsequenter zu nutzen. Die vergangenen Begegnungen haben gezeigt, dass die Flößer durchaus mit ihren Gegnern mithalten können, bislang jedoch die nötige Konstanz über 60 Minuten vermissen ließen. Gegen den Aufsteiger aus Türkheim bietet sich nun die Gelegenheit, vor heimischem Publikum ein wichtiges Erfolgserlebnis einzufahren und den Anschluss an die Konkurrenz wiederherzustellen. Dabei zählt die Mannschaft auch auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Mit einer geschlossenen Teamleistung, Kampfgeist und der nötigen Leidenschaft sollen endlich die ersten Punkte im Lechpark bleiben. Spielinformationen ERC Lechbruck – ESV Türkheim Freitag, 6. November 2026 Spielbeginn: 19:30 Uhr Lechparkstadion, Lechbruck
Pfronten FalconsPfronten muss zum Spitzenreiter (BLL) Am Freitag Abend um 20 Uhr sind die Falcons zu Gast beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellenführer, dem EV Bad Wörishofen. Die Wölfe, die mit einer knappen Auswärtsniederlage beim ERC Sonthofen (2:1) in die Saison gestartet sind, konnten im Anschluss alle weiteren fünf Begegnungen für sich entscheiden (2:1 und 5:4 in Overtime gegen Forst, 5:0 gegen Lechbruck, 3:1 gegen Türkheim, 7:3 gegen Fürstenfeldbruck) und grüßen nun von der Tabellenspitze der Landesliga Gruppe A. Topscorer der Kneippstädter ist Michael Schejbal mit 6 Toren und 4 Assists nach fünf Spielen, der mit Verteidiger Moritz Egger (4 Tore, 2 Assists) knapp die Hälfte der bislang 23 Tore erzielen konnte. Mit nur bislang elf Gegentoren zählt die Mannschaft von Trainer Joachim Dzalbs zu den defensiv stärksten Teams der Liga hinter Sonthofen und Reichersbeuern. In der Vorbereitung konnten sich die Pfrontener noch mit 6:1 durchsetzen, seit dem hat sich jedoch einiges getan beim Neuling. Eine harte Aufgabe, die auf die Falcons zukommt. Nicht weniger einfach wird es dann am Sonntag um 17 Uhr, wenn der SC Forst zu Gast ist. Die Blue Army belegt derzeit, nach einem 5:1 Sieg gegen Lechbruck und Niederlagen gegen Bad Wörishofen, Ravensburg und Sonthofen Platz 7 der Tabelle. Kein Grund allerdings die gewohnt kampfstarken Oberbayern zu unterschätzen, wie die beiden Heimniederlagen der vergangenen Saison deutlich machte. Für die Pfrontener wird es am Wochenende trotz des anspruchsvollen Programms darum gehen, nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren und wichtige Punkte einzufahren um den Anschluss an die begehrten oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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Grefrath PhoenixMit Rückenwind ins Doppelwochenende – Phoenix vor zwei schweren Auswärtsaufgaben (RLW) Der Knoten ist endlich geplatzt! Mit dem überzeugenden 3:0-Derbysieg gegen den Neusser EV hat der Grefrath Phoenix am vergangenen Freitag nicht nur den ersten Saisonsieg eingefahren, sondern sich auch mit den ersten Punkten für seine zuletzt engagierten Auftritte belohnt. Entsprechend positiv ist die Stimmung bei den Blau-Gelben. Doch die Zeit zum Verschnaufen ist nun vorbei, denn am kommenden Wochenende wartet gleich ein anspruchsvolles Doppelprogramm auf die Mannschaft von Trainer Tilo Schwittek. Zunächst steht am Freitag, 6. November, um 20:00 Uhr das Gastspiel bei den Eisadlern Dortmund auf dem Programm. Am Sonntag, 8. November, geht es für die GEG dann um 17:15 Uhr im Oberbergischen bei den Wiehl Penguins um weitere wichtige Zähler. Unterschiedlicher könnten die beiden Aufgaben kaum sein. Während in Dortmund einer der absoluten Topfavoriten der Regionalliga West wartet, trifft der Phoenix in Wiehl auf einen direkten Tabellennachbarn und Konkurrenten im Kampf um wichtige Punkte. Die Trauben hängen am Freitag an der Dortmunder Strobelallee zweifellos besonders hoch. Die ambitionierten Eisadler haben ihren ohnehin hochkarätig besetzten Kader zur neuen Saison nochmals deutlich verstärkt. Mit Julian Herbold und Lennart Schmitz vom Herner EV sowie Lukas Mannes von den Black Dragons Erfurt kamen gleich mehrere Oberliga-erfahrene Akteure hinzu. Der kanadische Angreifer Chris Seto sowie der US-amerikanische Verteidiger Ivan Chukarov und der dänische Stürmer Kristian Kragh unterstreichen die Dortmunder Ambitionen zusätzlich. Die bisherige Saisonbilanz spricht eine deutliche Sprache: Vier Spiele, vier Siege und ein beeindruckendes Torverhältnis von 42:6. Hinzu kommt ein weiterer Erfolg im OsWeNo-Pokal gegen Timmendorf. Dass den Eisadlern immer wieder Oberliga-Ambitionen nachgesagt werden, überrascht angesichts dieser sportlichen Qualität kaum. Auch die Unterstützung von den Rängen ist beeindruckend: Bis zu 2.000 Zuschauer sorgen regelmäßig für eine stimmungsvolle Kulisse. GEG-Trainer Tilo Schwittek weiß um die Schwere der Aufgabe, möchte seine Mannschaft aber keineswegs kampflos in die Außenseiterrolle schicken: „Für uns steht ein Doppelwochenende an, wo die Gegner unterschiedlicher kaum sein können. Am Freitag starten wir in Dortmund. Das Team ist besetzt mit Top-Leuten, wo wir klar sehen, dass mindestens eine Reihe auf Oberliga-Niveau agieren kann. Hier werden wir alles reingeben, um den großen Favoriten aus Dortmund zu ärgern und die Punkte zu entführen.“ Wesentlich ausgeglichener dürften die Kräfteverhältnisse am Sonntag verteilt sein. Dann wartet mit den Wiehl Penguins ein unmittelbarer Tabellennachbar auf die Blau-Gelben. Beide Mannschaften haben bislang drei Punkte auf dem Konto. Der Phoenix belegt aktuell Rang acht, die von Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig trainierten Oberbergischen folgen auf Platz neun. Die Penguins gelten traditionell als kampfstarke und eingespielte Mannschaft. Der Kader blieb über den Sommer weitgehend zusammen und wurde lediglich punktuell verstärkt. Dass Wiehl ein unangenehmer Gegner ist, musste Grefrath bereits in der vergangenen Saison erfahren: Beide Vergleiche gingen jeweils mit 4:2 an die Oberbergischen. Während die Penguins am Ende auf Rang acht die Playoffs erreichten, musste die GEG als Neuntplatzierter den Umweg über die Relegationsrunde nehmen. Eine kleine Rechnung wäre also durchaus noch offen. Doch auch diese Begegnung wird den Blau-Gelben alles abverlangen. „Am Sonntag sind wir in Wiehl, einem Gegner, der mit Trainer Lupzig immer top eingestellt ist und über den Kampf kommt. Auch hier müssen wir 100 Prozent unserer Leistung und dem, was wir spielen wollen, abrufen, sonst geht auch dieses Spiel in eine Richtung, die uns nicht gefällt“, mahnt Schwittek. Für den Grefrath Phoenix bietet das Wochenende somit zwei ganz unterschiedliche Herausforderungen und zugleich die Chance, den positiven Trend nach dem Derbysieg zu bestätigen. In Dortmund wollen die Blau-Gelben den Favoriten ärgern, in Wiehl möglichst wichtige Punkte im direkten Tabellenvergleich sammeln. Mit dem Selbstvertrauen aus dem ersten Saisonsieg und einer geschlossenen Mannschaftsleistung soll der nächste Schritt nach vorne gelingen.
Luchse LauterbachLuchse am Wochenende doppelt gefordert – Heimspiel am Samstag (RLW) Nach dem OSWENO-Pokalsieg gegen FASS Berlin geht es für die Lauterbacher Luchse am Wochenende in der Regionalliga West weiter – und das gleich doppelt. Innerhalb von weniger als 24 Stunden stehen die Luchse zweimal auf dem Eis: Am Freitag um 20 Uhr gastieren sie beim Neusser EV, am Samstag um 19 Uhr empfangen die Vogelsberger dann die Kobras aus Dinslaken in der heimischen Eissportarena. Der Neusser EV steht aktuell am Tabellenende der Regionalliga West. Zum Saisonauftakt im Oktober trafen beide Teams bereits in Lauterbach aufeinander, die Partie ging klar mit 9:2 an die Luchse. Im Trainertalk nach dem Spiel erklärte der Neusser Trainer Sebastian Geisler den Leistungsunterschied mit der kurzen Vorbereitung und dem kleinen Kader, mit dem Neuss nach Lauterbach gereist war. Auch wenn die Neusser in der Liga noch ohne Punkte dastehen, steigern sie sich von Spiel zu Spiel. Die Luchse sind gewarnt: Die Gastgeber bleiben am Freitag ein gefährlicher Gegner, den man nicht unterschätzen darf. Am Samstag gibt es endlich wieder Eishockey in der Eissportarena Lauterbach. Zu Gast ist der Tabellenvierte der Regionalliga West, die Dinslakener Kobras. Dinslaken ist eine harte Nuss: ein unangenehmer Gegner, der in dieser Saison schon die großen Mannschaften der Liga auf die Probe gestellt hat. Gerade nach dem Spiel in Neuss am Vorabend wartet auf die Luchse hier eine echte Bewährungsprobe. Nach dem Pokalsieg gegen FASS Berlin ist die Stimmung im Team gut, und die Mannschaft will am Wochenende unbedingt sechs Punkte holen. Wegen der frühen Anreise nach Neuss wird der Kader am Freitag allerdings nicht vollzählig sein. Dafür stehen am Samstag einige ausgeruhte Spieler auf dem heimischen Eis. Ab sofort verzichten muss Trainer Dieter Reiss auf Stürmer Corey Schultheis. Die Lauterbacher Luchse und Schultheis haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, den Vertrag aufzulösen. Der Verein wünscht ihm privat und sportlich alles Gute für die Zukunft. Die Luchse freuen sich am Samstag auf lautstarke Unterstützung von den Rängen!
Black Tigers laden zum Volksbank Niederrhein Familienspieltag – Neusser EV zu Gast in Moers / Eishockey, Familienunterhaltung und eine besondere Trikotverlosung: Am Sonntag wollen die Black Tigers Moers gegen den Neusser EV nicht nur auf dem Eis punkten, sondern gemeinsam mit ihren Fans einen besonderen Heimspieltag feiern (RLW) Am kommenden Sonntag, 8. November, empfangen die Black Tigers Moers um 18:15 Uhr den Neusser EV in der ENNI Eiswelt. Die Begegnung in der Eishockey-Regionalliga West steht ganz im Zeichen des Volksbank Niederrhein Familienspieltags. Neben spannenden 60 Minuten Eishockey dürfen sich die Zuschauer auf einen besonderen Gast und eine attraktive Verlosung freuen. Familienspieltag mit Maskottchen Sammy und Trikotverlosung Gemeinsam mit der Volksbank Niederrhein möchten die Black Tigers den Heimspieltag zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie machen. Mit dabei ist auch Sammy, das Maskottchen der Volksbank Niederrhein, das die kleinen und großen Eishockeyfans in der ENNI Eiswelt begrüßen wird. Ein weiteres Highlight wartet auf alle Besucher: Unter den anwesenden Zuschauern wird ein originales Spielertrikot aus der vergangenen Saison verlost, das von der Mannschaft unterschrieben wurde. Damit bietet sich den Fans die Gelegenheit, ein ganz besonderes Erinnerungsstück der Black Tigers zu gewinnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Volksbank Niederrhein diesen besonderen Spieltag veranstalten können. Eishockey ist ein Sport für die ganze Familie, und genau das möchten wir am Sonntag zeigen. Mit Sammy und der Verlosung eines originalen, unterschriebenen Spielertrikots haben wir zusätzliche Highlights vorbereitet. Wir hoffen auf viele Familien, zahlreiche Zuschauer und eine tolle Atmosphäre in unserer Halle“, erklärt Markus Meyer von den Black Tigers Moers. Sportlich wichtige Begegnung gegen Neuss Auch sportlich verspricht die Partie Spannung. Mit dem Neusser EV gastiert ein direkter Tabellennachbar in Moers. Während die Black Tigers nach fünf absolvierten Begegnungen mit drei Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz stehen, wartet der Neusser EV nach sechs Spielen noch auf seinen ersten Punktgewinn. Die Gäste mussten sich zuletzt sowohl bei den Grefrath Phoenix mit 0:3 als auch bei den Wiehl Penguins mit 2:5 geschlagen geben. Doch gerade diese Ausgangslage macht die Mannschaft aus Neuss zu einem Gegner, den die Black Tigers keinesfalls unterschätzen dürfen. Die Moerser konnten ihrerseits beim letzten Heimauftritt gegen Wiehl einen wichtigen 4:3-Erfolg feiern und wollen nun vor eigenem Publikum nachlegen. „Wir haben in den vergangenen Wochen gesehen, dass wir in dieser Liga nur dann erfolgreich sein können, wenn wir über 60 Minuten konzentriert arbeiten und als Mannschaft geschlossen auftreten. Neuss hat bislang zwar noch keine Punkte geholt, aber das darf für uns überhaupt keine Rolle spielen. Wir müssen unser eigenes Spiel durchziehen, defensiv diszipliniert arbeiten und unsere Chancen konsequent nutzen. Unser Ziel ist ganz klar, die drei Punkte in Moers zu behalten“, sagt Headcoach Thomas Pedarnig. Fast kompletter Kader steht zur Verfügung Personell stellt sich die Situation bei den Black Tigers erfreulich dar. Trainer Thomas Pedarnig kann am Sonntag nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich die bekannten Langzeitverletzten stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Darüber hinaus müssen Maik Bregula, Pascal Zielinski und Alexander Zaslavski aus beruflichen Gründen passen. Damit hat das Trainerteam zahlreiche personelle Möglichkeiten und kann mit einer gut besetzten Mannschaft in die wichtige Begegnung gehen. „Es ist natürlich positiv, dass uns wieder ein großer Teil des Kaders zur Verfügung steht. Das gibt uns mehr Möglichkeiten, die Reihen zusammenzustellen und über die gesamte Spielzeit mit genügend Energie zu agieren. Die Jungs wissen, worum es geht. Wir wollen von Beginn an das Tempo bestimmen, Zweikämpfe gewinnen und den Zuschauern eine engagierte Leistung zeigen“, so Pedarnig weiter. Gemeinsam mit den Fans zum nächsten Heimsieg Für die Verantwortlichen der Black Tigers ist die Begegnung auch abseits des sportlichen Geschehens von großer Bedeutung. Der Familienspieltag soll zeigen, dass der Eishockeysport in Moers nicht nur von der Mannschaft auf dem Eis, sondern auch von einer lebendigen Gemeinschaft auf den Rängen lebt. „Gerade solche Spieltage sind für unseren Verein enorm wichtig. Wir möchten noch mehr Menschen für das Eishockey in Moers begeistern und insbesondere Familien und Kindern unseren Sport näherbringen. Natürlich wäre es perfekt, wenn wir den Familienspieltag mit einem Heimsieg krönen könnten. Die Mannschaft wird alles daransetzen, und wir hoffen, dass uns unsere Fans dabei lautstark unterstützen. Ein großer Dank gilt der Volksbank Niederrhein für die Unterstützung und die gemeinsame Gestaltung dieses Spieltags“, ergänzt Markus Meyer. Spielbeginn ist am Sonntag, 8. November 2026, um 18:15 Uhr in der ENNI Eiswelt in Moers. Die Black Tigers freuen sich auf zahlreiche Besucher, einen stimmungsvollen Volksbank Niederrhein Familienspieltag und ein spannendes Duell mit dem Neusser EV. Tickets sind über den offiziellen Ticketshop der Black Tigers Moers erhältlich.
Neusser EVNEV will Wildkatzen bändigen (RLW) Auch am kommenden Wochenende werden die Schützlinge des Trainergespanns Geisler/Ackers doppelt gefordert. Während die Profi-Ligen pausieren, trifft der NEV am Freitag (20 Uhr) in heimischer Halle auf die Lauterbacher Luchse, am Sonntag (18:15 Uhr) steht dann ein weiteres Niederrhein-Derby bei den Black Tigers aus Moers auf dem Programm. Luchse feiern gelungene Rückkehr Die Lauterbacher Luchse sind im Neusser Südpark nun wahrlich keine Unbekannten. Immer wieder kreuzten sich die Wege und beide Kontrahenten lieferten sich packende Duelle. In den vergangenen drei Jahren gingen die Luchse in der Regionalliga Ost an den Start, nachdem sich die NRW-Regionalligisten mehrheitlich gegen Teilnehmer aus anderen Bundesländern entschieden hatten. Für die aktuelle Spielzeit suchte man aufgrund des Zusammenschlusses der Nord- und Ost-Staffeln jedoch eine neue sportliche Heimat, die man wieder im Westen der Republik fand. Erwartungsgemäß konnten unsere Gäste erneut einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen, so nahm man unter anderem zwei Kanadier (Josh Bifolchi, Curtis Hammond) und einen Finnen (Jesse Lottonen) neu unter Vertrag. Bereits aus früheren Zeiten bekannt sind neben dem Tschechen Matyas Welser weitere routinierte Leistungsträger wie Tobias Schwab, Emanuel Grund, Nils Hilgenberg, Philipp Maier und Torhüter Benjamin Dirksen. Mit zwei Siegen aus vier Spielen befinden sich die Luchse derzeit im Mittelfeld der Liga, doch auch bei den Niederlagen gegen die beiden Top-Favoriten aus Dortmund (3:4) und Ratingen (3:8) bewiesen sie ihre Ambitionen auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Generationenwechsel in Moers Das Gesicht unseres Gegners am Sonntag hat sich im Sommer verändert. Routinierte Leistungsträger wie Patrick Klein, Marc Schaub, Lars Ehrich und Jan Theuerkauf verließen Moers, hungrige Talente kamen neu dazu: Marino Brlic (Diez-Limburg, Bruder unseres Ex-Torhüters Marko Brlic), Luis Bauer (Eagles Essen-West) und zahlreiche gut ausgebildete Nachwuchsspieler des Kooperationspartners EV Duisburg um den belgischen Stürmer Dario Rens. Mit Valentin Pfeifer (Herne), Christoph Ehlert (Dinslaken) und Alexander Zaslavski wurden darüber hinaus Spieler mit höherklassiger Erfahrung verpflichtet. Aktuell belegen die Black Tigers mit drei Punkten den zehnten Tabellenplatz, blicken aber auf ein anspruchsvolles Auftaktprogramm zurück. NEV nimmt neuen Anlauf Das Neusser Trainergespann ist sich über die Zielsetzung am kommenden Wochenende einig: „Lauterbach hat erwartungsgemäß wieder einen starken Kader zusammengestellt, der auch auswärts selbst gegen die Top-Favoriten der Liga bestehen kann. An einem guten Tag können wir es den Luchsen dennoch schwer machen“, blickt Co-Trainer Carsten Ackers auf das Freitags-Heimspiel voraus. Bei der 9:2-Niederlage in Lauterbach haben wir uns besser geschlagen, als es das Ergebnis aussagt“, ergänzt Chefcoach Sebastian Geisler, „zumal wir zu dem Zeitpunkt auch noch Trainings- und Spielrückstand hatten.“ Bezüglich des Niederrhein-Derbys in Moers hat das Trainergespann klare Vorstellungen: „Moers hat seinen Kader im Sommer verjüngt, aber dadurch nicht an Qualität verloren. Dennoch sind die Black Tigers eine der Mannschaften, gegen die wir auf Augenhöhe agieren können. Nachdem wir am vergangenen Wochenende leider leer ausgingen, möchten wir diese Gelegenheit nutzen, zu punkten.“ Leere Hände statt erstem Punktgewinn Mit den Ergebnissen des vergangenen Wochenendes konnte man auf Neusser Seite nicht zufrieden sein. In Grefrath hatte man mit 0:3 das Nachsehen, auch in Wiehl unterlag der NEV mit drei Toren Differenz (2:5). Das Urteil von Carsten Ackers fiel unterschiedlich aus: „Das erste Gegentor in Grefrath nach nur 34 Sekunden war direkt ein Dämpfer. In der Folgezeit ist es uns zu selten gelungen, gefährliche Torchancen zu erarbeiten. Leroy Reichel hat uns lange im Spiel gehalten, aber Grefrath hat unsere individuellen Fehler und ein Überzahlspiel ausgenutzt. In Wiehl haben wir deutlich besser ins Spiel gefunden und sind folgerichtig in Führung gegangen. Die dort gezeigte Einstellung war in Ordnung, wir tun uns aber mit dem Toreschießen schwer.“ Zwei Fragezeichen und eine Aufgabe Die Personalsituation ist vor dem kommenden Wochenende vergleichsweise gut. Der Einsatz von Stefan Bronischewski ist derzeit noch ungewiss, auch bei Lukasz Malcher müssen die kommenden Tage abgewartet werden. Während sich Bronischewski in Wiehl verletzte, pausierte Malcher krankheitsbedingt. Auf der Torhüterposition würde man sich gerne personell verstärken. „Aktuell müssen wir mit insgesamt drei Torhütern unsere Regionalliga-Mannschaft, die Zweitvertretung in der Bezirksliga und unsere Junioren besetzen, das ist bei parallelen Spielansetzungen zu wenig“, hofft Sebastian Geisler auf eine kurzfristige Lösung für das quantitative Problem zwischen den Pfosten.
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| NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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FASS BerlinEin Klassiker kehrt zurück: FASS empfängt Salzgitter (RLNO) Ein traditionsreiches Duell erlebt seine Neuauflage: Am Sonntag (08.11.26, 15:00 Uhr) empfängt FASS Berlin die TAG Salzgitter Icefighters im Erika-Heß-Eisstadion. Beide Mannschaften wollen in der Regionalliga Nordost den Anschluss an die Spitzengruppe halten. Nach einem durchwachsenen Pokalwochenende steht unsere Mannschaft dabei besonders in der Pflicht. NACH DEM POKALWOCHENENDE IST EINE REAKTION GEFRAGT Ein Sieg bei den Crocodiles Hamburg, eine Niederlage gegen die Luchse Lauterbach: Das vergangene Wochenende im OsWeNo-Pokal hinterließ bei FASS gemischte Gefühle. Vor allem der Auftritt gegen Lauterbach entsprach nicht den eigenen Ansprüchen. Headcoach Patrick Pohl hat in der anschließenden Aufarbeitung deutlich gemacht, dass er mehr von seiner Mannschaft erwartet. Nun gilt es, auf dem Eis die richtige Antwort zu geben. In der Regionalliga Nordost steht FASS mit neun Punkten aus fünf Spielen auf Rang vier der Gruppe B. Die Spitzengruppe ist in Reichweite, doch um dort Anschluss zu halten, muss unsere Mannschaft regelmäßig punkten. Am Sonntag soll deshalb die bislang (zumindest in der Liga) makellose Heimbilanz weiter ausgebaut werden. WIEDERSEHEN NACH VIELEN JAHREN Mit den TAG Salzgitter Icefighters kommt ein alter Bekannter nach Berlin. In den 1980er-Jahren gehörten die Duelle zwischen FASS und Salzgitter zu den Höhepunkten der damaligen Regionalliga Nord. In den folgenden Jahrzehnten verloren sich die beiden Vereine etwas aus den Augen. Die neue Regionalliga Nordost führt sie nun wieder zusammen. Sportlich begegnen sich zwei Tabellennachbarn. Salzgitter belegt mit vier Punkten aus sechs Spielen Rang fünf unserer Gruppe. Die Icefighters haben im bisherigen Saisonverlauf allerdings mehrfach in den Schlussminuten wichtige Punkte liegen lassen. Entsprechend dürfte die Mannschaft mit ihren bisherigen Ergebnissen kaum zufrieden sein. Besonders aufpassen muss unsere Defensive auf die beiden lettischen Angreifer Emils Alekna und Toms Balodis, die bislang die Scorerliste der Gäste anführen. Für FASS wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert zu spielen und über die gesamte Spielzeit die nötige Konsequenz zu zeigen. Denn die Icefighters werden alles daransetzen, den Abstand zu den oberen Tabellenplätzen zu verkürzen. ABRAMOV KEHRT ZURÜCK Personell gibt es gute Nachrichten: Aleksej Abramov hat seine Sperre abgesessen und steht Patrick Pohl am Sonntag wieder zur Verfügung. Allerdings haben die vergangenen Wochen auch Spuren hinterlassen. Einige Spieler sind angeschlagen, sodass erst kurzfristig feststehen wird, wer tatsächlich einsatzfähig ist. Unabhängig davon ist das Ziel klar: FASS will den vierten Heimsieg im vierten Ligaspiel und damit den Anschluss an die Tabellenspitze halten. SPONSOR OF THE DAY: RDC – MIT DEM NACHTZUG NACH STOCKHOLM Unser Heimspiel wird von RDC präsentiert, einem langjährigen Partner und Sponsor von FASS Berlin. Diesmal möchten wir ein besonderes Angebot der RDC Deutschland vorstellen: den RDC EuroNight, der Berlin und Hamburg mit der schwedischen Hauptstadt Stockholm verbindet. Dreimal pro Woche fährt der Nachtzug zwischen Deutschland und Schweden. Reisende können dabei zwischen verschiedenen Komfortklassen wählen: vom preiswerten Sitzplatz über klassische Liegewagen bis hin zu hochwertigen Schlafwagenabteilen mit eigener Dusche und WC. Abends einsteigen, über Nacht durch Dänemark und Schweden reisen und am nächsten Morgen in Stockholm ankommen – eine attraktive Alternative zum Flugzeug. RDC hat die traditionsreiche Nachtzugverbindung in diesem Jahr übernommen und führt sie eigenwirtschaftlich weiter. Neugierig geworden? Alle Informationen zu Fahrplan, Komfortangebot und Buchung gibt es unter www.nachtexpress.de. Wir bedanken uns bei RDC für die langjährige Unterstützung und freuen uns, unseren Partner am Sonntag im Erika-Heß-Eisstadion begrüßen zu dürfen! SONNTAG UM 15 UHR – TICKETS SICHERN! FASS Berlin – TAG Salzgitter Icefighters Sonntag, 8. November 2026 | 15:00 Uhr Erika-Heß-Eisstadion Regionalliga Nordost · Gruppe B Sponsor of the Day: RDC Tickets gibt es im FASS-Ticketshop. Wer sein Ticket online kauft, kann direkt zum Einlass gehen: QR-Code bereithalten, scannen lassen und das Spiel genießen. Natürlich gibt es auch Tickets an der Tageskasse. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre haben freien Eintritt und werden dort kostenfrei eingecheckt. Drei Heimspiele, drei Siege: Gemeinsam wollen wir die Serie fortsetzen!
Kampf wird belohnt – Erster Saisonpunkt für Tornados / Trotz Rückstand gegen Topteam Schönheide 3:4 n.V. (0:2; 1:1; 2:0; 0:1) erarbeitet (RLNO) Mit dem ersten Puck wollten die Tornados in ihrem Heimspiel am 01.11.2026 zeigen, dass sie mehr als nur mitspielen wollten. Beide Teams zeigten direkt viel Tempo, wobei die Gäste sich leichte Vorteile erarbeiten konnten. In der 8. Spielminute fiel das 0:1 für die Gäste. Die Tornados brachten die Scheibe nicht aus dem Drittel und diese kam postwendend zurück vor das Tor, wo Piehler eiskalt Daniel Arendas umspielte. Doch das brachte die Tornados nicht aus dem Konzept. Mit viel Kampfgeist erarbeiteten sie sich ihre Chancen. Doch die spielstarken Gäste konnten in der 14. Spielminute das 0:2 erzielen. Torschütze war Demmler. Insgesamt hatten die Gäste erwartungsgemäß mehr Spielanteile, doch die Tornados verteidigten eng am Mann und warfen alles rein. In eigener Überzahl (19. Spielminute) hatte Tom Domula den Ausgleich auf dem Schläger, doch Kopp im Tor der Wölfe hielt stark und damit das 0:2 zur Pause fest. Mit dem Beginn des zweiten Drittels wollten die Gäste direkt klare Verhältnisse schaffen und machten ordentlich Druck. Doch Daniel Arendas war der gewohnt starke Rückhalt. In der 24. Spielminute konnte sich auch Gästetorhüter Kopp auszeichnen, als Tornado Kapitän Kevin Thau über außen durchging und alleine auf ihn zulief. In Minute 26 packte Daniel Arendas einen Monstersafe gegen Gästekapitän Hähnlein aus. Doch der Druck der Gäste blieb hoch, insbesondere wenn die Nieskyer auf der Strafbank saßen. In der 35. Spielminute konnten die Wölfe dann das 0:3 erzielen. Es traf Lukas Lenk am langen Eck freistehend. Doch die Tornados gaben nicht auf. In der 37. Spielminute konnten sie den Anschluss erzielen. Tom Domula traf nach einem Klasse Zuspiel von Patrik Cermak. Mit dem 1:3 ging es in die zweite Pause. Die 479 Zuschauer sahen zu Beginn des dritten Drittels eine zunächst zerfahrene Phase des Spiels. Niemand wollte einen Fehler produzieren. In der 45. Spielminute verkürzten die Tornados dann auf 2:3 durch eine starke Einzelleistung von Patrik Cermak. Die Wölfe wirkten zusehends unsortiert in der Defensive. Das Spiel vom Vortag war teilweise spürbar. Doch der Angriff im Rudel war jederzeit brandgefährlich und die Mannschaft von Daniel Bartell musste viel defensive Arbeit verrichten. In der 54. Spielminute hob das Dach im Waldstadion kurz ab, als Kevin Thau den nicht unverdienten Ausgleich erzielen konnte. Dieser hielt auch bis zum Ende der regulären Spielzeit. Damit konnten die Tornados seit langem mal wieder gegen Schönheide punkten. In der Verlängerung war es dann eine kleine Unachtsamkeit, die den Sieg für Schönheide brachte und damit auch den Zusatzpunkt (61. Min). Siegschütze war Seidel. Dennoch war Daniel Bartell sehr zufrieden. Insbesondere die Moral und der Einsatz über die gesamte Spielzeit haben heute gestimmt. Weiter geht es mit einer schweren Auswärtspartie. Am kommenden Sonntag reisen die Tornados in den Harz und treffen auf den Tabellenführer aus Braunlage.
Tornados fahren in den Harz (RLNO) Am kommenden Sonntag, den 08.11.2026 fahren die Tornados in den Harz. Dort treffen sie um 17:00 Uhr im Eisstadion von Braunlage auf die Harzer Falken. Das Team gehört ohne Zweifel aktuell zu den Favoriten der Regionalliga Nordost. Derzeit belegen sie Platz 2 der Gesamttabelle. Am Samstag hat die Tornado Reserve ihr erstes Testspiel der Saison - zu Hause gegen die Kieselsteincrack aus Chemnitz. Dieses Heimspiel beginnt um 19:15 Uhr, Einlass ist ab 18:45 Uhr. Bereits am Samstagvormittag spielt die U11 LK 2 um 10:30 Uhr im Eisstadion Niesky im Turnier Süd-West. Die U13 SG Niesky/ Weißwasser trifft an diesem Tag um 10:00 Uhr in Leipzig auf die SG Leipzig/ Halle/ Erfurt.
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