IHP Nachruchten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte vom Mittwoch 23.März 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga Ost.
DEG bietet Believer-Tickets für Spiel 6 am Samstag an! "Wir wollen positive Energie an das Team weitergeben!"(DEL) Das Team der Düsseldorfer EG hat den Grizzlys Wolfsburg gestern erneut einen leidenschaftlichen Kampf geliefert, liegt in der Viertelfinalserie aber dennoch mit 1:3 zurück. Die DEG muss nun Spiel 5 (morgen, 24. März, 19.30 Uhr) in Wolfsburg unbedingt gewinnen. Im Falle eines Sieges steigt Spiel 6 am Samstag, 26. März, um 17.30 Uhr im ISS DOME!
Die DEG-Geschäftsstelle und viele Fans glauben nach wie vor fest an dieses Team. Für diese treuen und optimistischen Anhänger bietet die DEG heute und morgen spezielle „Believer-Tickets“ an. Sie besitzen nur dann Gültigkeit, wenn Spiel 6 auch wirklich stattfindet. Diese „Wir glauben an Euch!“-Tickets gelten für die Haupttribüne und kosten 10,- statt 44,- Euro. Ihre Anzahl ist auf 100 begrenzt.
DEG-Geschäftsführer Paul Specht: „Wir wollen uns mit diesem Sonderverkauf für die vielen positiven Reaktionen nach dem gestrigen Spiel bedanken und diese optimistische Energie an das Team weitergeben!“
Die speziellen „Believer-Tickets“ sind erhältlich heute zwischen 14.00 und 18.00 Uhr sowie am morgigen Donnerstag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr ausschließlich im DEG-Fanshop an der Brehmstraße. Sie besitzen nur dann Gültigkeit, wenn Spiel 6 auch wirklich stattfindet. HEJA, HEJA DEG!
3. DEL Winter Game: Informationen zu den Eintrittskarten(DEL) Am 07. Januar 2017 steigt in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim das 3. DEL Winter Game, in dem die Schwenninger Wild Wings und die Adler Mannheim aufeinandertreffen. Der offizielle Ticketvorverkauf für das baden-württembergische Landesduell, das unter dem Motto „The Good Old Hockey Game“ steht, läuft bereits seit dem 14. März.
Ab Mittwoch, den 23.03.16, können nun alle bezahlten Tickets abgeholt werden, allerdings nur im Ticketshop der SAP Arena. Demzufolge beginnt am Mittwoch auch der Versand der Eintrittskarten.
Mit dem morgigen Tag sind die Eintrittskarten im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter der Ticket-Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.tickets.wintergame2017.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Red Bulls verpassen Sweep gegen Straubing - Don Jackson: „Haben heute gegen eine sehr gute Mannschaft verloren“ | München mit Niederlage bei den Tigers(DEL) Der EHC Red Bull München hat im Playoff-Viertelfinale die erste Niederlage kassiert. Nach drei Siegen gegen die Straubing Tigers verlor die Mannschaft von Trainer Don Jackson Spiel vier in Straubing knapp mit 1:2 (0:0|0:1|1:1) Die 5.006 Zuschauer sahen ein torloses erstes Drittel, im zweiten Spielabschnitt brachte Martin Hinterstocker Straubing in Führung. Maury Edwards gelang im dritten Drittel das 2:0 für die Tigers. Die Red Bulls hatten vorher gute Chancen auf den Ausgleich gehabt. Mads Christensen erzielte zwar in der 58. Minute im 6-gegen-5 noch den Anschlusstreffer, doch für den Ausgleich reichte es nicht mehr.
Die Red Bulls dominierten das Spiel zu Beginn, vier Straubinger Icings in der Anfangsphase waren ein deutliches Zeichen dafür. Im ersten Münchner Powerplay startete Yannic Seidenberg, der Siegtorschütze aus Spiel zwei in Straubing, ein Solo. Er scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel aber an Matt Climie. Auch die nächste gute EHC-Chance hatte Seidenberg. Er bekam die Scheibe nach gutem Einsatz von Jason Jaffray und Pass von Michael Wolf, Climie parierte erneut. Straubing wurde im Laufe des ersten Drittels besser und hatte vor allem in Überzahl Chancen. Blaine Down und Connor James vergaben die besten Möglichkeiten. Auf der anderen Seite prüfte Dominik Kahun Tigers-Goalie Climie, doch der ließ wie sein Gegenüber David Leggio keinen Gegentreffer zu.
Nach nur 30 Sekunden im zweiten Drittel hatte Jason Jaffray die erste Chance für den EHC, doch er vergab. Auf der anderen Seite verwertete Martin Hinterstocker ein Zuspiel von Maury Edwards zum 1:0 (23.). Die Red Bulls drängten in der Folge auf den Ausgleich und hatten eine Hand voll sehr guter Chancen. Dominik Kahun hatte nach Zuspiel von Mads Christensen das 1:1 auf dem Schläger, Jason Jaffray scheiterte freistehend an Matt Climie, Michael Wolf fuhr in Überzahl alleine auf das Straubinger Tor zu und prüfte den Tigers-Goalie, Frank Mauer verpasste nach schöner Einzelleistung nur knapp. Die Straubing Tigers verlegten sich aufs Kontern und hatten nach dem 1:0 ihre größte Chance durch Mike Connolly, der frei vor dem EHC-Tor auftauchte.
Im Schlussabschnitt blieb das Spiel eng und umkämpft. Dominik Kahun hatte Mitte des dritten Drittels zwei Schusschancen, der Ausgleich gelang ihm aber nicht. Auch bei Keith Aucoins Möglichkeit wollte die Scheibe nicht über die Torlinie.
David Leggio hielt die Red Bulls im Spiel, als er bei einer Straubinger 2-auf-0-Situation gegen Thomas Brandl parierte. In der 51. Minute war er aber geschlagen, Maury Edwards traf mit einem Schuss von der blauen Linie. Der EHC nahm zweieinhalb Minuten vor Schluss den Torwart vom Eis und kam durch Mads Christensen noch einmal auf 1:2 heran. Zu mehr reichte es aber nicht.
Das nächste Spiel der Red Bulls findet bereits am kommenden Donnerstag, 24. März, um 19.30 Uhr im Olympia-Eisstadion statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).
Don Jackson:
„Das war ein gutes und aufregendes Playoffspiel. Wir haben heute gegen eine sehr gute Mannschaft verloren. Am Donnerstag geht es weiter, wir hoffen dann die Serie zu gewinnen.“
Dresdner Eislöwen: 3:4-Niederlage / Entscheidung fällt in Spiel 7 (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben Spiel 6 im Playoff-Viertelfinale vor 3336 Zuschauern in der EnergieVerbund Arena gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:4 verloren.
Arturs Kruminsch setzte ein erstes Achtungszeichen für Dresden. Vladislav Filin scheiterte wenig später aus ungünstigem Winkel. Ein sehenswertes Solo von Teemu Rinkinen, der im Powerplay in der eigenen Zone startete und sich nicht aufhalten ließ, führte zur Dresdner Führung (4.). Auf der Gegenseite verzeichnete David Zucker die erste Möglichkeit für Bremerhaven, doch Brett Jaeger war zur Stelle. Eine folgende Dresdner Unterzahl war gerade abgelaufen, als der Puck von Jan Kopecky so abgefälscht wurde, dass Jaeger ihn nicht halten konnte und das Spielgerät zum Ausgleich ins Netz ging (7.). Doch Dresden ließ sich nicht beeindrucken: Harrison Reed brachte den Gastgeber in Überzahl erneut in Führung (8.). Dominik Grafenthin, René Kramer, erneut Reed und Mirko Sacher verpassten weitere Chancen, ehe Patrick Klöpper (14.) durch die Schoner von Jaeger das 2:2 erzielte. Aufgrund von muskulären Problemen musste Dresdens Goalie infolge das Eis verlassen. Vor der Pausensirene scheiterten Marius Garten und Kruminsch.
Das zweite Drittel begann mit einem Pfostenschuss von Reed. Marvin Cüpper, der Jaeger im Tor ersetzte, war in Unterzahl mit einem starken Reflex zur Stelle. Die Gäste drängten infolge auf die Führung – und konnten diese durch David Stieler (28.) bejubeln. Nach einer Auszeit der Dresdner ließen Dominik Grafenthin und Feodor Boiarchinov ihre Chancen ungenutzt. Die Gastgeber brauchten eine Zeit, um sich wieder zu befreien. Reed, Rinkinen und Sacher waren nicht erfolgreich, ehe mit der Pausensirene Gabe Guentzel von der Bank kommend das 2:4 markieren konnte (40.).
Im Schlussdrittel verzeichnete Dresden schon nach 37 Sekunden die Mehrfachchance, doch Bremerhaven warf sich in jeden Schuss. Goalie Marvin Cüpper war auf der Gegenseite bei zwei starken Paraden gegen Kevin Orendorz zur Stelle. Zwar konnte Harrison Reed in der Schlussminute noch verkürzen, doch der Treffer fiel zu spät.
Bremerhavens Coach Thomas Popiesch: „Unsere Ausgangslage war bekannt. Für unsere Spieler war es nicht einfach, die Situation im Kopf zu bewältigen. Die Spiele laufen immer ähnlich ab. Auch heute verzeichnete jedes Team seine jeweiligen Momente. Wir konnten unsere Chancen besser nutzen. Zum Ende hin ist es trotzdem noch einmal spannend geworden. Unsere Fans haben uns heute einen enormen positiven Impuls gegeben und das Team hat es sehr gut gemacht.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Wir haben wieder ein enges und sehr hartes Spiel erlebt. Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Brett Jaeger hat uns und speziell Marvin vor eine große Herausforderung gestellt. Er hat eine längere Zeit keinen Einsatz gehabt, musste auf den Punkt bereit sein. Das ist für einen jungen Spieler nicht einfach und vielmehr eine mentale als eine körperliche Frage. Er seinen Job gemacht, steckt in einem Lernprozess. Wir werden sehen, ob Brett Jaeger am Donnerstag wieder einsatzfähig ist. Wie vorausgesagt, ist die Serie sehr eng und wird erst im siebten Spiel entschieden. Jetzt kommt es darauf an, wer am besten mit dem Druck umgehen kann.“
Das siebte und entscheidende Spiel im Playoff-Viertelfinale bestreiten die Dresdner Eislöwen am Donnerstag, 24. März um 20 Uhr in der Eisarena Bremerhaven.
EHC Freiburg: Der ultimative Showdown - Spiel #7 am Gründonnerstag(DEL2) Es ist der ultimative Eishockey-Thriller: Am Donnerstag um 19.30 Uhr findet im alterwürdigen Eisstadion von Kaufbeuren das siebte Spiel der Playdown-Serie statt. Nach dem 2:0 am Dienstagabend ist der EHC Freiburg bereit für den Showdown.
In den bisherigen sechs Partien der Playdown-Serie hat sich jeweils das Heimteam durchgesetzt: der ESV Kaufbeuren mit 3:1, 1:0 und 8:1, der EHC Freiburg mit 3:0, 4:3 n.V. und 2:0. Somit fällt die Entscheidung in entscheidenden siebten Match im Allgäu: Der Gewinner feiert den Klassenerhalt und freut sich über das frühzeitige Saisonende, der Verlierer muss in die finale Playdown-Serie gegen die Heilbronner Falken. Diese zweite Runde im Abstiegskampf beginnt gleich am Samstag; sowohl Kaufbeuren als auch Freiburg hätten zunächst Heimrecht.
Dass beide Mannschaften das Kräftemessen mit Heilbronn vermeiden wollen, liegt auf der Hand: Alle sechs Partien waren hart umkämpft und - bis auf das Kaufbeurer 8:1 - äußerst spannend. Am Dienstagabend haben sich die EHC-Cracks mit zwei späten Toren für ihre ungeheuer konzentrierte und engagierte Leistung selbst belohnt, so dass sie nun mit viel moralischem Rückenwind ins entscheidende siebte Spiel gehen.
Ins Allgäu begleitet werden die Freiburger auch dieses Mal von vielen Eissportfreunden aus Südbaden, die ihr Team im Allgäu leidenschaftlich unterstützen werden. Der ESV Kaufbeuren hält für die Freiburger Eishockeyaner ein Kontingent an (Stehplatz-) Tickets zurück, auch falls die Partie ausverkauft sein sollte. Die Verantwortlichen des ESVK bitten die Freiburger Anhänger allerdings, frühzeitig - am besten mindestens eine Stunde vor Spielbeginn - am Stadion am Berliner Platz zu sein.
Entscheidung auf Donnerstag vertagt - ESV Kaufbeuren verliert Spiel 6 in Freiburg nach Gegentor in 58. Minute mit 0:2(DEL2) Am heutigen Dienstag ging es für den ESV Kaufbeuren zum sechsten Playdown-Spiel nach Freiburg. Dabei zogen die Joker mit 0:2 den Kürzeren, womit es nun am Donnerstag zum alles entscheidenden Spiel 7 kommt.
Das Spiel wurde von beiden Teams sehr defensiv gestartet. Freiburg musste dabei verletzungsbedingt auf Jonathan Boutin verzichten, womit Christoph Mathis das Tor der Breisgauer hütete. Die erste kürzere Drangphase des Spiels hatten die Gastgeber in der zwölften Minute unter anderem durch Niko Linsenmaier. Dies veranlasste Toni Krinner zu einer Auszeit. Danach war die Partie wieder ausgeglichener und der ESV kam zu guten Chancen. Pfaffengut stand plötzlich frei vor Mathis, doch brachte er in der 14. Minute die springende Scheibe nicht aufs Tor. Sein Reihenkollege Martin Heider hatte vier Minuten später dann eine weitere gute Möglichkeit, doch auch er brachte den Puck nicht im Tor unter. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.
Nach dem Pausentee war es wiederum der ESVK, der die erste große Gelegenheit hatte, doch Florian Thomas verpasste nach Schäfflers Zuspiel. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften meistens und sogar Überzahlspiele blieben beidseitig ungenutzt. Es war wahrlich kein Offensivspektakel, was von beiden Teams geboten wurde. Gegen Petr Haluza musste Stefan Vajs allerdings wieder nach einem Bully schnell zur Stelle sein. Durch die wenigen hochkarätigen Chancen schien früh deutlich zu werden, dass der erste Treffer das Spiel entscheiden würde.
Torlos sollte es also ins letzte Drittel gehen. Eine der besten Chancen für den ESV hatte in diesem Chris St. Jacques in der 43. Minute, dessen Querpass von einem Freiburger nur knapp neben das Tor abgefälscht wurde. Umso länger das Spiel dauerte, umso wahrscheinlicher schien eine Verlängerung zu werden, wobei Freiburg einem Tor näher war wie die Gäste. 148 Sekunden vor dem Ende fiel er dann doch, der erste Treffer der Partie. Der Puck landete jedoch im von Stefan Vajs gehüteten Tor nach einem Schuss von der rechten Seite von David Vrbata, der im rechten Winkel einschlug. Der ESVK startete noch eine Schlussoffensive, die jedoch nicht von langer Dauer war. Josh Burnell tankte sich auf der rechten Seite durch, legte ab auf St. Jacques, doch dessen Schuss aus bester Position wurde im allerletzten Moment noch geblockt. Im Gegenzug war dann Linsenmaier aufs leere Tor erfolgreich.
Somit kommt es nun am kommenden Donnerstag zum siebten Spiel der Playdown-Serie, welches um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena startet.
EHC Bayreuth setzt erste Duftmarke gegen Halle(OLS) Dieses „game one“ gingen die Hausherren erwartungsgemäß offensiv an und übernahmen sofort die Spielinitiative. MEC-Goalie Albrecht konnte sich über Arbeit nicht beschweren, auch wenn anfangs noch keine ganz großen Prüfungen dabei waren, die er aber alle meisterte. Mit dem ersten Powerplay gingen die Tigers aber trotzdem gleich in Führung, als Kasten einen Geigenmüller Fernschuss abfälschte und die Scheibe am Torwart vorbei über die Linie kullerte. Die Partie blieb in der Folgezeit weiter sehr intensiv mit Feldvorteilen für den EHC und nur einzelnen Gegenzügen der Gäste. Die Wagnerstädter lieferten konsequente Abwehrarbeit ab, machten die Räume eng und gewannen die Mehrzahl der wichtigen Zweikämpfe bis zur knappen, aber verdienten Pausenführung gegen den sehr auf die Defensive bedachten Nordligisten.
Als die Bulls dann im Mitteldrittel nun doch etwas offensiver aus der Kabine kamen und einige gefährliche Szenen vor Bädermann kreierten, hatten die Oberfranken dann gleich die perfekte Antwort parat. Bei einem schnellen 2 gegen 1 Konter bediente Thielsch mustergültig den zentral mitgelaufenen Marsall, der trocken verwertete. Davon ließen sich die von gut 50 mitgereisten Fans unterstützten Mitteldeutschen aber nicht beirren und blieben weiter gefährlich. In Unterzahl bestraften sie Unkonzentriertheiten in der Rückwärtsbewegung der Gelb-schwarzen und zu zaghaftes Zweikampfverhalten nicht einmal unverdient mit dem Anschlusstreffer. Eine feine Kombination über Abercrombie und Schon nutzte Gunkel zum 2-1. Nun wogte das Spiel eine Zeit hin und her und auch Bädermann musste öfters entscheidend eingreifen. Mit einem tollen kick-save bewahrte er sein Team z.B. nach 29 Minuten vor dem möglichen Ausgleich. Wieder in die Spur brachte dann Reiter die Tigers. Einen Penalty verwandelte er eiskalt zur wichtigen 3-1 Führung mit der wieder mehr Souveränität in die Aktionen der Wagnerstädter kam und man mit einem guten Gefühl in die zweite Pause ging.
Für die letzten 20 Minuten rechnete man eigentlich nochmals mit einem Aufbäumen der Bulls, doch die Bayreuther erstickten weiter alle ihre Bemühungen frühzeitig im Keim. Nach einem Bandenabpraller setzte der sehr auffällige Busch bei 5 gegen 4 dann nach und versenke den Puck zum 4-1 in die Maschen, was einer Vorentscheidung gleich kam. Die weiteren Treffer durch Geigenmüller und Thielsch hatten dann nur mehr noch kosmetische Effekte, denn in den Play-offs zählt eh nur der Sieg und der stand gegen nun ziemlich aufsteckende Hallenser schon vorher fest.
Hoch verdient behielten die Festspielstädter die Oberhand vor einer stattlichen und stimmungsvoll mitgehenden Kulisse im Tigerkäfig, auch wenn jedem klar ist, dass dies nur ein Erfolg für die Serie ist. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, wo wieder jeder für jeden arbeitete und man dem Gegner weitestgehend weder Raum noch Zeit zur Entfaltung anbot, war der Schlüssel für diesen wichtigen ersten Sieg und einen guten Start in diese Serie. Nicht mehr, aber auch nicht weniger bedeutet dieser völlig verdiente Auftakterfolg für den EHC Bayreuth. Der Druck der Antwort liegt nun erstmal beim MEC.
EHC nach Auftakterfolg zu Gast in Sachsen-Anhalt
Schon „Grün-Donnerstag“ geht es in der 230.000 Einwohnerstadt im südlichen Teil Sachsen Anhalts um 20 Uhr weiter für die Bayreuth Tigers.
Gespielt wird dann im nagelneuen Sparkassen Eisdom mit einer Kapazität um die 2000 Besucher, der das altehrwürdige Stadion am Gimmritzer Damm nach der Flutkatastrophe abgelöst hat.
Trotz des deutlichen 6-1 in Spiel 1war dass nur ein Erfolg von drei nötigen Siegen, weiß jeder im Umfeld der Oberfranken den Start richtig einzuschätzen. „Noch ist nichts gewonnen, aber ein Anfang ist gemacht“, trifft die Situation wohl am Besten. „Die Hausaufgaben wurden erfolgreich erledigt, nun schauen wir mal was der MEC antworten kann“, ist der Tenor im Lager der Wagnerstädter. Eindrucksvoll ließ man den Bulls kaum Raum sich zu entfalten, blieb konsequent von der Strafbank fern und nutzte mit der schon gewohnten läuferischen Klasse seine eigenen Möglichkeiten ziemlich effektiv. Wenn man das weiter so beibehalten kann, ist sicher auch in Halle einiges möglich.
Durch den günstigen Termin vor den Osterfeiertagen dürften auch zahlreiche Anhänger vom roten Main den Weg mit an die Saale machen und ihr Team, ähnlich wie im Heimspiel, wieder lautstark unterstützen. Vermutlich gehen beide Teams wieder mit den gleichen Kadern an den Start und bei den erfolgreichen Bayreuthern gibt es weder Grund noch viele Möglichkeiten zu Änderungen. Nur Junior Felsoci wird am Donnerstag beim Ingolstädter Nachwuchs in der DNL2 gebraucht, bevor er danach wieder zu den Tigers zurück kehrt.
Vielleicht müssen die Bulls vor eigenem Anhang dann doch etwas mehr die Initiative ergreifen, auch wenn Trainer Kimstatsch sich die Möglichkeit noch defensiver zu agieren, nach eigener Aussage in der letzten PK durchaus offen lassen will. Aus der Konterstellung mit dem etwas veränderten Auswärtskonzept war der EHC Bayreuth in der Hauptrunde jedenfalls ebenfalls oft erfolgreich. Tigerscoach Waßmiller wird seine Jungs sicher auf alle Eventualitäten einstellen und zuzutrauen ist diesem „echten Team“ sowieso immer alles. Auf energische Gegenwehr der Rot-weißen ist man jedenfalls vorbereitet.
EV Regensburg fertigt Leipzig zum Start deutlich ab(OLS) Grundsolide und völlig verdient erzielt der EV Regensburg die Serienführung gegen die Icefighters Leipzig. Ein 7:3-Erfolg vor 3.087 Zuschauern sorgt für zufriedene Gesichter nach Spiel eins.
Regensburg konnte aus dem Vollen schöpfen. Michael Welter war zwar fraglich, stand aber im Aufgebot und in dieses kehrte auch Verteidiger Tomas Gulda zurück. Der Rückkehr des Deutsch-Tschechen fiel Xaver Tippmann "zum Opfer", der diesmal von der Tribüne aus zusehen musste. Die Gäste konnten nur 14 Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten, da vor dem Viertelfinale Hannes Albrecht auch noch verletzt passen musste.
Das Abtasten beider Mannschaften war ziemlich schnell beendet und der EVR zeigte fix, wer der Herr im Haus ist. Schon in der 6. Spielminute konnten die Gastgeber über den Führungstreffer jubeln und da hatten die Oberpfälzer schon dem letzten Gegner der Icefighters, Duisburg, etwas voraus. Genauer gesagt geht es um ein Tor in Spiel eins, im Falle dieses Dienstagabends war Barry Noe der Türöffner, der nach Vorlage von Nikola Gajovsky in Überzahl das 1:0 besorgte. Gästekeeper Sebastian Staudt sah sich fortan anlaufenden Oberpfälzern entgegen, die schon in Minute zehn den nächsten Powerplaytreffer nachlegten. Diesmal war es Billy Trew, der per Rebound auf 2:0 erhöhen konnte. Wer jetzt dachte, dass die Sachsen sich langsam akklimatisieren, konnte diesen Gedanken schnell wieder verwerfen. EVR-Youngster Tim Brunnhuber feierte nach Zuspiel von Stefan Huber seinen Oberliga-Premierentreffer sowie das 3:0 (12.) und nur 45 Sekunden später war es Peter Flache, der auf 4:0 erhöhen konnte (13.). Mit diesem deutlichen Ergebnis - Icefighters-Trainer Sven Gerike nahm nach dem 3:0 sogar eine Auszeit, um seine Mannen wach zu rütteln - ging es zum ersten Pausentee.
Etwas verbessert zeigte sich dann Leipzig ab Abschnitt zwei und kam doch zu einigen Chancen. Zunächst war es aber erneut Regensburg mit einem weiteren Tor und wieder zappelte die Scheibe bei Überzahl im Netz. Diesmal traf Nikola Gajovsky mit einem verdeckten Schuss, der Spielstand danach: 5:0 (24.). Den Gästen gelang aber per Bauerntrick durch Jari Neugebauer der Anschluss zum 5:1 in Minute 25 und das konnte als erstes Lebenszeichen vernommen werden. Schnell räumte aber der EVR erneut alle Zweifel aus und bejubelte Überzahltor Nummer vier. Diesmal war es Yannick Drews, der die freiliegende Scheibe nur noch ins leere Tor drücken musste (29.). Mit dem Spielstand von 6:1 ging es aber nicht in die zweite Pause, denn ein Leipziger Akteur hatte was dagegen und zwar Michal Psurny. Der Tscheche konnte bei einem Mann mehr für seine Farben den zweiten Treffer am Dienstag erzielen (31.).
Etwas ereignisärmer und weniger temporeich verliefen die letzten zwanzig Minuten. Natürlich zum Verständnis aller Zuschauer, denn die Partie war sowieso schon entschieden. Auf den Rängen herrschte aber beste Stimmung und die gewohnten "Regensburg-Doppelgesänge" wurden von einer mehrfach wiederholten Laola-Welle abgerundet, sodass jeder Fan auf seine Kosten kam. Tore sollten aber auch nochmal fahren, zunächst legte wieder Regensburg vor. Lukas Heger traf mit einem wahren Sonntagsschuss zum 7:2 (52.) und Michal Psurny schnürte in Spielminute 57 seinen persönlichen Doppelpack und besorgte dadurch auch den 7:3-Endstand nach dem ersten Kräftemessen.
Somit liegt der EVR in der best of five-Serie gegen den sächsischen Konkurrenten in Front und hat am Donnerstag in Leipzig die Chance, gleich den nächsten Erfolg nachzulegen. Dass dies aber kein leichtes Unterfangen wird, ist den Mannen von Trainer Doug Irwin bewusst, denn die kleinere Eisfläche und das enge und laute "Zelt" werden eine interessante Aufgabe für die Domstädter. Alle 300 Gästekarten wurden ziemlich fix abgesetzt und so ist für einen vollen EVR-Block in Leipzig garantiert. Anpfiff am Donnerstag ist um 20.00 Uhr.
Hamburger SV: „Großkampfostern“ für den HSV(OLN) Die Fähigkeit zum dramaturgischen Gestalten von Terminplänen kann man dem DEB wirklich nicht absprechen – kurz vor Saisonultimo bietet die Oberligarelegation über die Ostertage geballte Spannung. Für den Hamburger SV kann das Resultat der drei (!) angesetzten Spiele den vorzeitigen Klassenerhalt, aber auch den Absturz auf einen Abstiegsrang bedeuten.
Bereits am Gründonnerstag treffen im ewig jungen Lokalderby der HSV und die Crocodiles in Stellingen aufeinander – nach dem guten Start beider Mannschaften in die Relegation quasi das Spitzenspiel der Gruppe. Die Farmsener Mannschaft trat nach dem Trainerwechsel zuletzt deutlich engagierter und spritziger auf und wird dem HSV alles abverlangen. Matthias Oertel und Justin Parks sind bei den Rautenträgern wieder einsatzfähig, Michael Piluso muß zunächst weiter passen.
Auch der Gegner am Ostersamstag und Ostermontag (mit dem ersten Termin erneut in Stellingen), die Berliner Preußen, dürfen nicht unterschätzt werden. In der Hauptrunde ließ sich der HSV ein unnötiges 3:7 einschenken – Punkte, die in der Endabrechnung zum direkten Klassenerhalt fehlten.
Realistisch betrachtet dürften dem Team von Chapin Landvogt sechs Punkte aus den drei österlichen Partien zum Klassenerhalt reichen – aber auf Rechenspiele will es natürlich niemand ankommen lassen.
Letztes Heimspiel der Tornados - Nieskyer wollen vorzeitig den Meistertitel(RLO) Das 3. Spiel der Tornados gegen den ESC Dresden 1b im „Best of five“ - Modus findet am Ostersamstag, den 26.03.2016 um 18:00 Uhr in der Eisarena Weißwasser statt. Einlass ist ab 17:00 Uhr. Nachdem bereits die ersten beiden Spiele gewonnen wurden, wollen die Nieskyer mit einem erneuten Sieg die Playoffs vorzeitig beenden und den Meistertitel in Weißwasser holen.
Nur bei einer Niederlage gibt es noch ein weiteres Spiel in Dresden. Dies würde am Ostersonntag um 13:30 Uhr in der EnergieVerbund Arena Dresden stattfinden.
An diesem Wochenende fehlen im Kader der Tornados Torfrau Ivonne Schröder, Jörg Pohling verletzungsbedingt sowie Andreas Brill und Philipp Rädecker.
Der ELV Niesky weist nochmal darauf hin, dass die Saisondauerkarten bereits ihre Gültigkeit verloren haben. Saisonfreikarten bzw. VIP-Karten können in Weißwasser weiter genutzt werden.
Um lange Wartenzeiten zu vermeiden, sollten der Kartenvorverkauf in Niesky in der Modeboutique R. Jandik bzw. bei ETN sowie an „DER Tankstelle“ in Weißwasser auf der Berliner Straße genutzt werden.
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