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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 2.November 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Verbandsliga Nord und Landesliga Berlin.



ecbadnauheim"Bad Nauheim on Ice" - Tag des offenen Stadions mit anschließendem Traditionsspiel am 5. November 2016

(DEL2)  Am kommenden Samstag, den 5. November 2016 ist es wieder soweit: die Stadt sowie die ortsansässigen Eissport treibenden Vereine nutzen die Länderspielpause, um allen Bad Nauheimer Bürgern, Fans und Interessierten am "Tag des Eissports - Bad Nauheim on ice" bereits zum sechsten Mal seit 2011 ihren Sport im Colonel-Knight-Stadion mit tollen Aktionen zu präsentieren.
Los geht es bei freiem Eintritt um 10.00 Uhr, wenn die U10-Eishockey-Mannschaft der Roten Teufel ein Turnier im Rahmen ihres Spielplans im Hessischen Eissport Verband bestreitet. Die gegnerischen Mannschaften kommen hierbei aus Frankfurt, Kassel und Lauterbach.
Ab 12.30 Uhr haben dann alle Gelegenheit, vier Stunden lang kostenlos das schlittschuhläuferische Können auf dem glatten Untergrund unter Beweis zu stellen, Leihschlittschuhe stehen hierfür zur Verfügung.
Gegen 14.30 Uhr werden verschiedene Stationen der Vereine auf dem Eis eröffnet, so dass man sich u.a. selber mal im Eisstockschießen, Parcourslauf, Eishockey usw. probieren kann. Hierbei kann man auch etwas gewinnen, denn über sogenannte "Scorecards" werden die absolvierten Übungen bepunktet. Um 16.30 Uhr findet hierzu die Siegerehrung statt, den ganzen Tag über kann man sich zudem im Stadion mit frischen Waffeln, Kuchen, Kaffee und anderen Getränken verköstigen.
Im Anschluss an die Siegerehrung wird das Stadion komplett geräumt, denn am Abend findet dann das große Highlight des Tages statt, wenn ab 18.30 Uhr ein Traditionsspiel aktueller und ehemaliger (größtenteils) Bad Nauheimer Eishockeygrößen absolviert wird (Einlass hierzu ab 17.30 Uhr). Diese Partie ist gleichzeitig das Abschiedsspiel des letztjährigen Kapitäns der DEL2-Mannschaft des EC Bad Nauheim, Patrick Strauch sowie dessen Teamkollegen Alexander Baum sein, der nach langen Jahren in Diensten der Roten Teufel nun vom Eis hinter die Bande als Trainer im RT-Nachwuchs gewechselt ist.
Die beiden Ex-Profis haben namhafte Akteure um sich versammelt, die noch einmal für die Roten Teufel auf das Eis gehen und in einem Showmatch gegeneinander antreten. Sogar aus Nordamerika fliegen ehemalige Spieler wie Dino Felicetti oder Marc West ein, um bei diesem Happening dabei sein zu können. Anbei die komplette Spielerliste des Abends:
Matthias Frenzel, Janne Kujala, Christian Franz, Steffen Lang, Alexander Wedl, Sven Paschek, Michael Eckert, Gordon Blumenschein, Daniel Oppolzer, Matthias Baldys, Harry Lange, Tobias Schwab, Scott Orban, Gordon Whitaker, Mike Muller, Sven Valenti, Jan Barta, Dennis Cardona, Olaf Scholz, Reemt Pyka, Marcus Jehner, Martin Prada, Dino Felicetti, Marc West, Greg Pruden, Ingo Schwarz, Jan Guyrca, Jens Fischer, David-Lee Paton, Niklas Deske, Daniel Ketter, Marius Pöpel, Hugo Boisvert, André Mücke, Lanny Gare sowie Kevin Lavallee - und natürlich die Hauptakteure des Abends - Patrick Strauch und Alexander Baum.
In den beiden Drittelpausen präsentieren Eiskunstläufer des LSC Bad Nauheim ihr Können, nach der Partie wird es ab ca. 21.00 Uhr eine große Party und Autogrammstunde mit den Spielern geben. Diese ist bis ca. 23 Uhr vorgesehen, ehe sich die After Game Party dann an den Marktplatz weiter begeben wird, wo sich die Akteure und Fans in einer (früher dem Ex-Spieler "Pilo" Knihs gehörenden) Gaststätte sicherlich einiges zu erzählen haben werden.

3:0-Führung aus der Hand gegeben: EC verliert gegen Ravensburg mit 3:6 - "Das 3:0 war vielleicht zu einfach"
Was für ein gebrauchter Abend für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim: da führte man nach neun Minuten bereits mit 3:0 zuhause gegen die Ravensburg Towerstars, um am Ende noch mit 3:6 (3:2, 0:3, 0:1) das Eis als Verlierer zu verlassen. "Vielleicht ging das 3:0 einfach zu schnell und zu leicht. Wir wussten, dass Ravensburg Offensiv-Qualität hat, nach dem 3:2 waren sie natürlich nochmal voll da. Nach dem 3:5 haben sie taktisch clever und geduldig das Ding nach Hause gespielt", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel, in dem der Finne nicht nur die Niederlage, sondern im ersten Abschnitt auch einen abgefälschten Puck ans Kinn einstecken musste - was jedoch nur eine mittelgroße Schramme zur Folge hatte.
Das erste Drittel war kurios: nur 13 Sekunden waren gespielt da ging Schiedsrichter Westrich nach einem Tor von Fabio Carciola zum ersten Mal zum Videobeweis. Dem Treffer wurde jedoch die Anerkennung verwehrt, da er mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Dennoch waren die Towerstars voll da und versuchten, Druck auf die dezminierte EC-Abwehr zu machen. Bad Nauheim benötigte einen Moment, um nach den Ausfällen von Ketter und Johansson ins Spiel zu kommen, dies taten sie dann aber eindringlich. Zunächst scheiterten noch Lange und Dineen an EVR-Goalie Langmann, dann rettete der Torhüter nach einem Götz-Schuss auf der Linie (7.). Die Hessen waren dran und sie hatten Erfolg. Vor allem in der 8. und 9. Minute: zunächst fälschte Vitalij Aab einen Hofland-Schuss unhaltbar zur 1:0-Führung ab, dann staubte Tom Pauker (erstes Saisontor) nach einem Götz-Schuss, den Langmann nicht festhalten konnte, keine Minute später zum 2:0 ab. Ganze zehn (!) Sekunden später markierte Andreas Pauli das 3:0, so dass die leider heute nur kleine Kulisse (Minusrekord mit 1.450 Zuschauern) ihren Spaß hatte. Diese dauerte allerdings nur bis zur 11. Minute an, nachdem EVR-Topscorer Tousignant am langen Pfosten wartend einen Querpass zum ersten Gäste-Treffer verwerten konnte. Stempelte man dies noch als Betriebsunfall ab, da war es Pfaffengut nur 90 Sekunden später, der mit einem Distanzschuss den Anschlusstreffer herstellte, so dass nun höchste Vorsicht geboten war. Fabio Carciola hätte bereits vor der Pause gar auf 3:3 stellen können, doch es blieb zunächst bei der knappen EC-Führung nach 20 Minuten.
Man merkte den Oberschwaben im zweiten Drittel nun deutlich die taktische Handschrift ihres Trainers an: man ließ kaum noch gefährliche Schüsse der Roten Teufel zu, die sich förmlich festbissen an der Defensive der Towerstars. Wenn dann kamen die Angriffe meist von außen, was kaum Probleme für Langmann darstellte. Die Ravensburger spielten hingegen schnell und schnörkellos nach vorne und fackelten beim Abschluss nicht lange - wie beim Ausgleich durch Kapzan, als Mikko Rämö jedoch die Sicht verdeckt war (24.). Bad Nauheim wollte nochmal antworten und kam zu einem vermeintlichen Treffer durch Rajala, doch wieder entschied der Videobeweis dagegen - es wurde zuvor (clever) das Gehäuse verschoben. Im Anschluss kassierten die Roten Teufel gegen diszipliniert agierende Gäste drei Strafzeiten in Folge, was das bis dato nicht gerade herausragende Powerplay der Towerstars gleich doppelt zu nutzen wusste. Zunächst markierte Sören Sturm mit einem Handgelenkschuss bei einem Mann mehr das 3:4 (28.), dann war es O'Brien, der eine umstrittene Strafzeit gegen Dusan Frosch noch vor der zweiten Pause mit dem 3:5 bestrafte (39.). Dazwischen war es immer das gleiche Bild: Bad Nauheim konnte sich kaum hochkarätige Chancen erspielen, während Ravensburg abgebrüht auf die gegnerischen Fehler (in diesem Fall Strafen) wartete.
Im letzten Abschnitt war es somit nun auch eine Kopfsache, hinzu gesellten sich weitere Strafen gegen die Hausherren, die nun auch mit dem Referee haderten. Zwar hatte Eugen Alanov in der 42. Minute noch einmal eine Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, doch der Angreifer verzog nur knapp am langen Pfosten wartend. Dies war es aber im Grunde genommen auch mit den Hochkarätern, spätestens mit dem 3:6 erneut durch Ravensburgs Zach O'Brien (51., wieder im Powerplay) war die Partie gelaufen. Die Gäste brachten diesen Vorsprung schließlich sicher über die Ziellinie. "Das war ein wichtiger Sieg für uns, denn bei einer Niederlage wären wir im Niemandsland gelandet. Bad Nauheim war im ersten Drittel stark, aber dann haben wir unseren Matchplan umsetzen können und Moral bewiesen. Wir haben insgesamt effektiv und diszipliniert gespielt und Comeback-Qualitäten gezeigt. Auch wenn ich normalerweise keine Einzelspieler lobe, aber heute haben vor allem unsere Ausländer einen sehr guten Job gemacht", analysierte Gäste-Coach Toni Krinner dieses denkwürdige Spiel, nach dem die Hessen einen Platz in der Tabelle verlieren und nun auf Rang sieben mit zwei Zählern Vorsprung auf Ravensburg liegen
Nun geht es also in die Länderspielpause, in der am kommenden Samstag das große Traditionsspiel mit vielen aktuellen und ehemaligen Eishockeygrößen stattfindet. Das nächste Punktspiel bestreiten die Roten Teufel am 11. November in Dresden.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau verpassen Befreiungsschlag gegen Riessersee - Passive Westsachsen werden für Fehler bestraft

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben den Befreiungsschlag vor der Länderspielpause verpasst. Mit 2:4 mussten sich die Westsachsen dem SC Riessersee vor 1.205 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau geschlagen geben. Die Schützlinge von Chris Lee leisteten sich über die ganze Spieldauer zu viele Fehler, welche die Mannschaft aus Garmisch-Partenkirchen clever ausnutzte. Zwar starteten die Crimmitschauer im zweiten Abschnitt eine Aufholjagd und glichen zum zwischenzeitlichen 2:2 aus, konnten den Rückenwind allerdings nicht mit in das Schlussdrittel nehmen. Somit rutschen die Eispiraten auf den letzten Tabellenplatz ab.
Nur wenige Augenblicke nach dem Start waren es die Gäste aus Riessersee, welche die erste gute Gelegenheit für sich verbuchen konnten. Die Westsachsen leisteten sich in ihrem Spiel folglich zu viele Fehler und konnten bis auf die Möglichkeiten von Bernhard Keil und Christoph Kabitzky kaum Gefahr vor dem Tor der Garmisch-Partenkirchener sorgen. Nachdem sich Ryan Nie vorerst mit guten Paraden auszeichnen konnte, war es dann Riessersee-Stürmer Louke Oakley, der in einer unübersichtlichen Situation vor dem Crimmitschauer Gehäuse einen kühlen Kopf behielt und den Puck zum 0:1 über die Torlinie bugsierte. Kurz vor dem Drittelende wurden dann auch die Westsachsen im Vorwärtsgang stärker. Die guten Möglichkeiten von Mike Hoeffel und Jason Pinizzotto blieben allerdings ohne Ertrag.
Das zweite Drittel hatte es dann in sich - Nachdem Bernhard Keil und Martin Bartek mit ihren Einschusschancen an SCR-Goalie Matthias Nemec scheiterten, baute die Mannschaft von Trainer Tim Regan ihre Führung weiter aus. In Unterzahl ließ Andreas Eder seine Gegenspieler stehen und bezwang Ryan Nie, welcher einmal mehr machtlos war. Die Pleißestädter wurden dann aber besser und durften nur wenige Zeigerumdrehungen nach dem zweiten Gegentreffer selbst jubeln. Jason Pinizzotto beförderte die Hartgummischeibe in die Maschen des Gästetores und sorgte für den Treffer zum 1:2. Beflügelt vom Anschlusstor intensivierten die Pleißestädter ihre Offensivbemühungen nun immer mehr und wurden dafür auch belohnt. Patrick Pohl erzielte nach sehenswerter Vorarbeit von André Schietzold mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel das 2:2. Mike Hoeffel hatte dann wenige Augenblicke vor der Pause die große Chance seine Mannschaft mit einer Führung in die Kabine zu schicken, blieb nach Vorarbeit von Patrick Pohl aber ohne Scheibenglück.
Die Eispiraten konnten ihren Rückenwind aus dem Mitteldrittel dann nicht mit in den Schlussabschnitt nehmen. Sofort nahmen die Mannen von der Zugspitze das Heft in die Hand und drückten auf die erneute Führung. Florian Vollmer war es dann, welcher seine Farben lediglich fünf Minuten nach Wiederbeginn mit 2:3 in Front schießen konnte. Die Westsachsen verloren in Folge immer mehr an Zugriff auf das Spiel und sorgten vor dem gegnerischen Gehäuse kaum noch für Gefahr. Im Powerplay traf dann erneut Louke Oakley für den SCR und stellte somit schon elf Minuten vor Schluss den Endstand her. Daran änderten auch Ivan Ciernik und Patrick Pohl nichts mehr, die ihre Schüsse wenige Augenblicke vor der Schlusssirene nicht im Tor von Matthias Nemec unterbringen konnten.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Absage Sonderzug 2016 / Auszahlung der Fahrgelder am 11. November  

(DEL2)  Nach insgesamt vier Verkaufstagen hat das Sonderzug-Organisationsteam in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen entschieden, die für den 28. Dezember 2016 nach Frankfurt geplante Fahrt abzusagen. Insgesamt konnte nur knapp die Hälfte der notwendigen reisewilligen Fans überzeugt werden, sich ein Ticket für den Sonderzug 2016 zu sichern.
Eislöwen-Fanbeauftragter Lars Stohmann: „Es schmerzt uns sehr, dass wir die über Jahre gewachsene Tradition nicht fortsetzen können. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Leider hat auch die Erweiterung der Verkaufstage nicht dazu geführt, weitere Fans zeitnah von einer Teilnahme zu überzeugen. Wir prüfen derzeit wirtschaftlich realisierbare Alternativen im Saisonverlauf, können allerdings noch keine Details dazu vermelden.“
Die Auszahlung der kassierten Fahrgelder wird im Rahmen des DEL2-Punktspiels gegen den EC Bad Nauheim am Freitag, 11. November 2016 auf Vorlage der ausgehändigten Fahrkarten durch die Mitglieder des Sonderzugteams vorgenommen. Einzig die Tickets werden als Quittung akzeptiert und nach Erhalt des Geldes einbehalten. Die ausgegebenen Ticket-Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.



kaufbeurenESV Kaufbeuren landet Kantersieg gegen die Lausitzer Füchse - Sechs Treffer in Überzahl und Hattrick von Michael Fröhlich führen zu deutlichem 7:0-Sieg

(DEL2)  Zu Allerheiligen empfing der ESV Kaufbeuren die Lausitzer Füchse und landete durch einen 7:0-Sieg einen kleinen Befreiungsschlag. Dabei fanden die Joker ihren Torriecher wieder und trafen zudem sechsmal im Powerplay. Max Schmidle, Florian Thomas, Max Schäffler und Anton Pertl fehlten verletzungsbedingt, dafür rückte der zuletzt in Peiting spielenden Jonas Wolter rück in den Kader.
Zu Beginn des Spiels zeigten sich die Kaufbeurer unbeeindruckt von der Torflaute des vergangenen Wochenendes und gingen schon nach 13 Sekunden in Führung. Nach einem Doppelpass zwischen Fröhlich und Osterloh kam letzterer im Slot zum Abschluss und überwand Franzreb im Tor der Gäste mit einem Rückhandschuss im kurzen Eck. Sekunden später hatte Karevaara die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, brachte jedoch in aussichtsreicher Position den Puck nicht unter Kontrolle. In der dritten Minute wurde Pozivil freigespielt, doch dessen Schuss verfehlte das Tor knapp. Zwei Minuten später brachte in Überzahl Fröhlich den Puck zum Tor, wo er von einem Weißwasseraner Verteidiger zum 2:0 abgefälscht wurde. In der achten Minute tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor Vajs auf, doch die Kaufbeurer Defensive hielt den Angriffen der Füchse stand. Als die Joker in der 12. Minute erneut in Überzahl spielten, kam Fröhlich zum Abschluss, traf ins Kreuzeck zum 3:0 und beendete so den Arbeitstag von Gästegoalie Franzreb vorzeitig. Bis zur Pause hatten die Füchse ein leichtes optisches Übergewicht, allerdings ohne echte Torgefahr auszustrahlen.
Im Mitteldrittel plätscherte das Spiel lange vor sich hin, zwar ging es hin und her, doch Torabschlüsse fehlten auf beiden Seiten. In der 29. Minute gelang es Olsson nach einem langen Wechsel mit letzter Kraft zwei Gegenspieler aussteigen zu lassen und anschließend das dritte Powerplaytor des Abends zum 4:0 zu erzielen. Richtig kurios wurde es in der 35. Minute als die Lausitzer Füchse zum wiederholten Male zu spät wechselten und dafür mit einer Bankstrafe belegt wurden. Da jedoch kein Spieler zum Absitzen der Strafe geschickt wurde, erhielten die Gäste eine weitere Bankstrafe wegen Spielverzögerung und Weißwassers Coach Järvenpää eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die folgende doppelte Überzahlsituation nutzte der ESVK optimal. Erst wurde Gracel vor dem Tor mit einem Querpass von Olsson bedient und traf zum 5:0, vom Bully weg spielte Olsson einen steilen Pass auf Gracel, der die Abwehr überraschte und Kessler nur sechs Sekunden nach seinem ersten Treffer erneut überwinden konnte.
Das letzte Drittel ist schnell erzählt, denn die Kaufbeurer verwalteten den Vorsprung geschickt, während die Angriffsbemühungen der Gäste meist im Sande verliefen, was aber auch an der über 60 Minuten extrem konzentriert agierenden Kaufbeurer Defensive lag. In der 53. Minute markierten die Joker ihren sechsten Überzahltreffer an diesem Abend. Pozivil zog von der blauen Linie ab, den Abpraller vom Torwart drückte Fröhlich über die Linie und komplettierte seinen Hattrick. Symptomatisch für die Leistung der Joker war die Schlussphase, in der Karevaara einen Schuss blockte, um so seinem Torwart zum Shutout zu verhelfen.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Järvenpää den Kaufbeurern zu einem verdienten Sieg. Es sei sehr hart gewesen die Offensive der Joker zu stoppen, er habe eine der besten Leistungen überhaupt in dieser Liga gesehen. ESVK-Trainer Brockmann fügte an: "Unser Forechecking war heute sehr gut, wir haben den Gegner keinen Aufbau machen lassen. Alle Spieler haben heute einen unglaublichen Job gemacht."



lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse laden zum Fanforum ein - Fan-Treff nächsten Mittwoch ab 19 Uhr

(DEL2)  Nächste Woche Mittwoch findet ein weiteres Fanforum mit den Lausitzer Füchsen statt. Treff ist um 19 Uhr in der Stadiongaststätte „Fuchsbau“. Neben Geschäftsführer Dirk Rohrbach wird auch Füchse-Kapitän André Mücke dabei sein.
Fragen an die Füchse können gern vorab an presse @lausitzer-fuechse.de geschickt werden.
Abgesagt wird hingegen die für Samstag geplante Players-Night im „Faceclub“ Weigersdorf. Aus organisatorischen Gründen findet die Veranstaltung erst zum Ende der Saison statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.



toelzerloewenSouveräner Sieg: Tölzer Löwen deklassieren Schlusslicht Sonthofen mit 8:0

(OLS)  Die Tölzer Löwen haben das letzte Heimspiel vor der Länderspiel-Pause mit 8:0 gegen den ERC Sonthofen gewonnen. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung – Markus Janka hatte einen ruhigen Abend und der Löwen-Angriff überzeugte mit gefälligem Kombinationsspiel.
Bereits nach sieben Minuten hatte der Großteil der 954 Zuschauer erstmals Grund zum Jubeln. Jordan Baker schnappte sich den Puck im Mitteldrittel und verlud Sonthofens Torfrau Jenny Harß mit einer Körpertäuschung. Die Löwen gewannen durch den Treffer Sicherheit und waren bemüht das Spiel früh zu entscheiden. Als Johannes Sedlmayr in Überzahl zum 2:0 traf, war der nächste Schritt in die Richtung gemacht, und spätestens nach dem Treffer von Thomas Schenkel wirkten die Gäste verunsichert. Die „Buam“ nutzten die spielerische Überlegenheit in Person von Michael Endraß zum 4:0, und spätestens zu diesem Zeitpunkt ließen sowohl die Sonthofener Spieler, als auch die Fans die Köpfe hängen.
Die Tölzer Löwen ließen die Bulls höchst selten vor das eigene Tor kommen und zeigten vor dem gegnerischen Gehäuse eine gnadenlose Effizienz. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die überforderten Gäste ein weiteres Gegentor schlucken mussten. Florian Strobl war es dieses Mal, der einen Bauerntrick-Versuch von Stefan Reiter verwertete. Der neue Löwen-Kapitän durfte nicht einmal zwei Minuten später auch das halbe Dutzend vollmachen. Nach einem Zwei-gegen-Eins-Konter erzielte der 26-Jährige seinen sechsten Saisontreffer. Spätestens zu diesem Zeitpunkt schalteten die Löwen einige Gänge zurück, dennoch reichte es auch im letzten Drittel noch zu zwei Toren. Johannes Sedlmayr, nach einem Abpraller, und Tobias Kirchhofer, der einen Schuss von Christian Kolacny wunderbar abfälschte, sorgten für den Endstand. Das Schützenfest war wie eine Wiedergutmachung für die verlorene Partie am Sonntag.
Die Tölzer Löwen schließen damit die erste Phase der Saison auf dem vierten Tabellenplatz ab. Nach der Länderspiel-Pause geht es am Freitag, 11. November, mit einem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter.



deggendorferscMaximale Punkteausbeute für den Deggendorfer SC

(OLS)  Sechs Tage, drei Spiele, drei Siege ? so lautet die Bilanz des 
Deggendorfer SC nach dem langen Wochenende, denn die Deggendorfer 
legten nach den Siegen gegen Sonthofen und Weiden noch einen drauf und 
schlugen die Wölfe aus Schönheide im heimischen Rund mit 6:2.
Nachdem man bei den ersten beiden Spielen am Wochenende noch arg 
ersatzgeschwächt auflief, entspannte sich die Personalsituation zum 
Heimspiel gegen die Sachsen. Mit John Sicinski kehrte der etatmäßige 
Headcoach zurück an die Bande und auch Marius Wiederer und Simon 
Schießl kehrten wieder in den Kader zurück. Damit fehlte nur noch 
Patrik Beck, der bereits in Weiden krankheitsbedingt pausieren musste.
Die Marschroute für das Spiel gegen die Wölfe war auch von Beginn an 
klar. Coach John Sicinski wollte die Sachsen, die bereits am Sonntag 
ein schweres und anstrengendes in Sonthofen hatten, von Beginn an 
unter Druck setzen, um sie auf dem falschen Fuß zu erwischen. Diese 
Taktik ging auch prompt auf. Nach tollem Querpass von Sergej Janzen 
erzielte Dimitrij Litesov das frühe 1:0 nach etwa fünf gespielten 
Minuten. Damit aber nicht genug, denn der DSC gab weiterhin Gas. In 
der 13. Spielminute gab es dann erneut Grund zum jubeln für die rund 
800 Zuschauer im Deggendorfer Eisstadion. Kyle Gibbons schnappt sich 
links außen die Scheibe, umkurvte einen Verteidiger und mit seiner 
unnachahmlichen Art zog der US-Boy vors Tor und überwand Gästegoalie 
Patrick Glatzel zum 2:0 aus DSC-Sicht. Trotz der frühen 
Zwei-Tore-Führung lehnten sich die Deggendorfer danach nicht zurück 
und zeigten sich weiterhin torhungrig. Für den dritten Deggendorfer 
Streich in der 17. Minute zeigte sich dann die dritte 
Angriffsformation verantwortlich. Sylvester Radlsbeck setzte sich vor 
dem Tor energisch durch und bugsierte den Puck zum 3:0 über die Linie. 
Damit aber immer noch nicht genug. Nur knapp zwei Zeigerumdrehungen 
später klingelte es erneut im Schönheidener Gehäuse. Wieder einmal war 
es Kyle Gibbons, der nach einem Monteith-Schuss keine Mühe hatte, den 
Puck über die Linie zu bringen. Wölfe-Coach Viktor Proskuryakov hatte 
danach genug gesehen und brachte im zweiten Abschnitt seinen zweiten 
Torwart, Florian Neumann, um seine Mannschaft endlich wachzurütteln. 
Dies zeigte auch gleich Wirkung, denn den Wölfen gelang gleich zu 
Beginn des Mittelabschnitts der Anschlusstreffer zum 4:1 durch Tomas 
Vrba. Der DSC zeigte sich aber gänzlich unbeeindruckt von den 
darauffolgenden Angriffsbemühungen der Sachsen und ließ sich weiterhin 
in der Defensive nicht beirren. Allerdings dauerte es bis zur 37. 
Spielminute, ehe wieder gejubelt werden durfte. Wer sonst, außer Kyle 
Gibbons traf zum dritten Mal an diesem Abend und damit zum neunten Mal 
in den letzten drei Partien. Im letzten Abschnitt verwalteten die 
Deggendorfer das Ergebnis geschickt und konnten durch Alexander Janzen 
in der 47. Minute sogar noch auf 6:1 erhöhen. Der Schlusspunkt gehörte 
jedoch den Gästen, die in der 53. Spielminute in Person des 
Ex-Deggendorfers Dennis Gulda noch einmal Ergebniskosmetik betrieben 
und das 6:2 und damit den Endstand erzielten.
Dem Deggendorfer SC gelang durch diesen Sieg der Sprung auf den 
zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd. Somit kommt es nach der 
Deutschland-Cup-Pause am Freitag, den 11.11., zum absoluten Topspiel 
zuhause gegen den aktuellen Tabellenführer, die Selber Wölfe. 
Spielbeginn ist um 20 Uhr.



evregensburgHöchstadt macht dem EV Regensburg das Leben lange schwer

(OLS)  Es war das erwartet enge Spiel in Franken und am Ende musste der EV Regensburg sogar beim 3:2-Sieg nach Verlängerung einen Punkt bei heimstarken Höchstadt Alligators zurücklassen. 
Doug Irwin musste auf einige Akteure beim letzten Spiel vor der Deutschland Cup-Pause verzichten. Tim Brunnhuber war bereits zur U18-Nationalmannschaft abgereist, Peter Flache fehlte gesperrt und Lukas Heger sowie Daniel Stiefenhofer standen als Langzeitausfälle sowieso nicht zur Debatte. Dafür rückten gleich vier Akteure aus der DNL-Mannschaft in das Regensburger Aufgebot. Felix Schwarz, Nico Kroschinski, Philipp Grünbeck und Xaver Tippmann bekamen ihre Eiszeit. Die von Spielertrainer Daniel Jun betreuten Höchstadt Alligators konnten in Bestbesetzung auflaufen. 
Die 977 Zuschauer am Dienstagabend sahen einen stark beginnenden EV Regensburg. Angepeitscht von 250 Schlachtenbummlern kontrollierten die Domstädter die Partie, belohnten sich aber viel zu wenig für ihre deutlichen Torchancen. Auch die Reihen wurden erneut – natürlich aufgrund der veränderten Personallage – durcheinander gewürfelt. So kehrte Vitali Stähle an die Seite von Nikola Gajovsky und Svatopluk Merka zurück. Außerdem gesellte sich Marco Habermann zu Billy Trew und Brandon Wong. Neben der dritten EVR-Linie um Stefan Huber, Benedikt Böhm und Yannick Drews bildeten die drei oben genannten DNL-Youngster den vierten Sturm. Das Regensburger Personal musste sich schließlich bis zur 19. Spielminute gedulden, um den ersten Treffer zu bejubeln. Brandon Wong überwand dort den unsicher agierenden Phillip Schnierstein im Alligators-Kasten zum 1:0-Pausenstand aus EVR-Sicht. 
Nach Wiederanpfiff war die Partie genauso wie in den ersten zwanzig Minuten: Der EVR dominant, aber glücklos im Abschluss. Schnierstein im HEC-Kasten warf sich in jede Scheibe und hatte trotz seiner Unsicherheiten das Glück des Tüchtigen. Fast schon aus dem Nichts fiel in der 27. Minute der 1:1-Ausgleich. Der EVR leistete sich in der eigenen Zone einen leichtfertigen Scheibenverlust an der Bande und wurde prompt durch Patrik Dzemla bestraft. Nun gewann Höchstadt plötzlich Oberwasser und zeigte eindrucksvoll, warum es bisher als bester Aufsteiger und besonders heimstark gilt. Die Stimmung im bitterkalten Höchstadter Eisstadion explodierte dann vollkommen, als Ales Kreuzer eine Scheibe, die von hinter dem Tor in den Slot prallte, zum 2:1 für die Panzerechsen an Cody Brenner vorbei bringen konnte. Der EVR musste in dieser Phase aufpassen, dass er nicht noch höher in Rückstand geriet und reagierte aber mit wütenden Angriffen. Ziemlich fix fiel auch der Ausgleich, als Gajovsky nach einem Doppelpass mit Merka trocken zum 2:2 abschloss (34.). 
Regensburg nahm sich immer wieder durch unnötige Strafzeiten selbst aus dem Spiel und raubte sich dadurch wertvolle Zeit. Auch im letzten Drittel waren jeweils zum Beginn und zum Ende zwei vermeidbare Aktionen, sodass leidenschaftlich kämpfende Hausherren das ein ums andere Mal an der Sensation schnuppern konnten. Vor allem Importakteur Petrak ließ öfters sein technisches Können aufblitzen und war brandgefährlich. Am Ende scheiterten die Gäste aus der Oberpfalz an ihrer mangelnden Konsequenz und mussten in die Overtime. 
Die fünfminütige Verlängerung startete mit einer Unterzahl für den EVR und endete mit einem Treffer in Überzahl. Barry Noe war es am Ende, der nach scharfer Hereingabe von Brandon Wong zum erlösenden 3:2 traf (65). 
Der Sieg in Höchstadt war bereits das vierte Erfolgserlebnis in Serie und somit können die Regensburger Kufencracks mit einem guten Gefühl in die Pause gehen. Zwar rutschten die Irwin-Schützlinge auf Rang drei ab, da der punktgleiche Deggendorfer SC einen regulären Sieg einfuhr, aber das ist alles nicht weiter wichtig. Regensburg hat jetzt Zeit, neue Energie zu tanken und kleine Wehwehchen auszukurieren. Weiter geht es am 11. November in der Donau-Arena mit dem direkten Rückspiel gegen die Höchstadt Alligators. 



ehvwoelfeschoenheide09Schwaches Auftaktdrittel besiegelt Niederlage - Schönheider Wölfe verlieren in Deggendorf

(OLS)  Für den EHV Schönheide 09 gab es gestern Abend beim neuen Tabellenzweiten Deggendorfer SC nichts zu holen. Aufgrund eines schwachen Auftaktdrittels verspielten die Wölfe bereits früh in der Partie alle Möglichkeiten und mussten sich am Ende klar mit 2:6 (0:4, 1:1, 1:1) geschlagen geben. Tomas Vrba in Überzahl und Dennis Gulda waren die beiden EHVTorschützen.
Am kommenden Wochenende ist Länderspielpause in der Oberliga Süd. Für den
EHV 09 geht es demnach erst übernächste Woche mit dem Auswärtsspiel am Freitag, dem
11.11.16, um 20:00 Uhr bei den Blue Devils Weiden weiter, ehe am Sonntag, dem 13.11.16,
um 17:00 Uhr der Deggendorfer SC zum ersten Mal in dieser Saison im Schönheider Wolfsbau
zu Gast ist.
Ohne den erkrankten Bruce Becker angetreten, erwischte der EHV 09 vor knapp 800
Zuschauern im Deggendorfer Eisstadion ein denkbar schlechtes erstes Drittel, in welchem die
Hausherren bereits in der fünften Spielminute durch Dmitrij Litesov mit 1:0 in Führung gingen
und auch in der Folge das spielbestimmende Team waren. Innerhalb von sechs Minuten
schossen Kyle Gibbons (13./19.) und Sylvester Radlsbeck (17.) bis zur ersten Pause einen
klaren 4:0-Vorsprung für die Gastgeber heraus, hingegen die Wölfe kaum nennenswerte
Szenen zu verzeichnen hatten.
Mit Beginn des Mittelabschnitts war dann auch der Arbeitstag für EHV-Goalie Patrick Glatzel
beendet, für welchen Florian Neumann nach fast vierwöchiger Verletzungspause zwischen die
Pfosten wechselte und gleich mit ansehen durfte, wie die Wölfe in der 22. Minute ihr erstes
Powerplay im Spiel nutzten und durch Tomas Vrba ihren ersten Treffer markierten. Der EHV 09
konnte danach zwar das Spielgeschehen etwas ausgeglichener gestalten, den bereits dritten
Treffer im Spiel vom derzeitigen Top-Torschützen der Liga, Kyle Gibbons, aber nicht verhindern,
welcher die Führung für die Gastgeber auf 5:1 (37.) ausbaute.
Spätestens mit dem 6:1 (47.) durch Alexander Janzen war dann endgültig diese Partie zu
Gunsten des Deggendorfer SC entschieden, auch wenn es Dennis Gulda vorbehalten blieb, mit
seinem Treffer zum 2:6 (53.) aus Schönheider Sicht den Schlusspunkt zu setzen.



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg feiern zweiten Sieg in Folge

(OLS)  Der EHC Waldkraiburg konnte am Dienstagabend zum zweiten Mal hintereinander als Sieger vom Eis gehen. In der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Halbfinales gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz beim EV Lindau mit 3:2 in der Verlängerung. Dabei drehten die Löwen einen 0:2-Rückstand durch Tore von Nico Vogl und Peter Szabos Premierentreffer, Michael Trox sorgte für die Entscheidung in der vierten Minute der Verlängerung.
Erneut galt es für EHC-Coach Rainer Zerwesz umzustellen, denn neben Lukas Wagner fehlte im Spiel bei den Islanders am Bodensee auch Verteidiger Tobias Thalhammer. Mit einer Rumpftruppe von gerade einmal 15 Feldspielern und zwei Torhütern wollten sie nach dem sensationellen 5:4-Sieg in Bad Tölz für die nächste Überraschung und die nächsten Punkte sorgen. Keine leichte Aufgabe jedoch gegen die hochmotivierten Lindauern, die zuletzt mit 1:11 in Selb gewaltig unter die Räder gekommen waren und deshalb vor ihrem eigenen Publikum einen anderen Auftritt aufs Eis zaubern wollten.
Mit Beginn des Spiels sah es auch gleich danach aus, als würde dies der Mannschaft von EVL-Trainer Dustin Whitecotton gelingen. Denn nach geraden einmal 86 gespielten Sekunden musste Waldkraiburgs Goalie Björn Linda die Scheibe aus dem Netz fischen und Philipp Haug durfte vor knapp 800 Zuschauern über das 1:0 für die Hausherren jubeln (01:26). Der 40-jährige Routinier Troy Bigam, der erst vor kurzem ins Team der Islanders gestoßen war, konnte kurz darauf bereits nachlegen, das 2:0 erzielen (08:48) und so die Hoffnungen der EVL-Fans auf den zweiten Heimsieg der Saison schüren.
Die Löwen mussten sich wohl noch erst finden, kamen dann ab dem zweiten Spielabschnitt aber besser in die Partie und nach einer knappen halben Stunde überwand Nico Vogl Lindaus Keeper Korbinian Sertl schließlich zum 1:2-Anschluss (29:51). Das dritte Saisontor des 20-jährigen Angreifers, der zwei Tage zuvor in Bad Tölz für den Siegtreffer gesorgt hatte. Die Partie wog hin und her, es blieb spannend und Löwen-Schlussmann Björn Linda konnte wieder einmal die ein oder andere starke Parade zeigen.
In den letzten 20 Minuten mussten sich die mitgereisten Fans aus der Industriestadt dann lange gedulden, doch das Warten hatte sich gelohnt: Gut drei Minuten vor dem Ende traf Peter Szabo mit seinem ersten Tor für den EHC Waldkraiburg nämlich zum 2:2, glich das Spiel aus und sicherte den Löwen den Weg in die Verlängerung (56:51). Hier galt es früh die Luft anzuhalten aus EHC-Sicht, denn nach nicht einmal einer Minute musste Stanislav Hudec auf die Strafbank. Die Unterzahl unterstanden die Industriestädter aber schadlos und kurz nach Hudecs Rückkehr kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr: Michael Trox hatte mit seinem insgesamt sechsten Tor im elften Spiel die Partie entschieden und den Löwen den vierten Saisonsieg gesichert (63:43).
Am kommenden Wochenende ist aufgrund des Deutschland-Cups in Augsburg nun spielfrei und die Löwen kriegen nach drei Spielen in fünf Tagen eine verdiente Pause. Mit den zwei Siegen in den letzten beiden Spielen kann man diese sicherlich genießen. Das nächste Spiel steigt am Freitag, den 11.November, in der Raiffeisen Arena gegen den EV Lindau.    



ecdcmemmingenSiegesserie weiter ausbauen: ECDC Memmingen empfängt Pegnitz am Freitag

(BYL)  Nach fünf Siegen in Serie steht für die Indians am kommenden Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm. Am Sonntag ist aufgrund des Deutschland-Cups der Nationalmannschaft spielfrei. Vollste Konzentration gilt damit dem Heimspiel gegen den EV Pegnitz, dass wie gewohnt am Freitag um 20 Uhr am Hühnerberg beginnt.
Die fränkischen Gäste stiegen zur Saison 15/16, nach einigen Jahren in der Landesliga, wieder in die Bayernliga auf. Nach gutem Start und nur knappem Scheitern an der Meisterrunde, gelang den "Ice Hogs" in der Abstiegsrunde nicht mehr viel und man stand als Absteiger fest. Dass man nun erneut in der Bayernliga antritt, hat man der neuen Ligenstrukturierung im Sommer zu verdanken. Durch die drei Nachrücker in die Oberliga wurden Plätze in der BEL frei, die der EVP sofort annahm. Mit ihrem Freiluftstadion haben die Gäste weiterhin zu kämpfen, so muss der Saisonstart, inklusive der Vorbereitung, immer auf fremden Eis absolviert werden, was natürlich nicht optimal ist. Im Moment stehen für die Pegnitzer 5 Punkte zu Buche, man hat aber noch ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz. Für großes Aufsehen sorgte man vor gut einer Woche, als man den erst im Sommer neu verpflichteten Trainer Knut Pleger wieder von seinem Amt entbunden hat. Seine Nachfolge bis Saisonende übernehmen der noch als Verteidiger fungierende Routinier Florian Müller und Ex-Spieler Marco Zimmer.
Der Kader wurde trotz sportlichem Abstieg weitestgehend zusammengehalten, lediglich einige Schlüsselpositionen wurden neu besetzt. Im Tor konnte man mit dem jungen Maximilian Schmidt einen jungen Keeper vom großen DEL2-Nachbarn EHC Bayreuth verpflichten. Der 21-jährige konnte bislang überzeugen und gilt als Hoffnungsträger. Die Abwehr wird angeführt vom nun auch als Trainer fungierenden Florian Müller. Der inzwischen 39-jährige gilt als echter Leader und ist für seine harten Schlagschüsse gefürchtet. Mit Sven Rothemund wurde ein weiterer starker Neuzugang für die Abwehr nach Pegnitz geholt, er kam aus Schönheide (Oberliga Süd). Im Angriff ruhen die Hoffnungen allen voran auf dem neuen Kontingentspieler. Der 25-jährige Lette Aleksandrs Kercs wurde direkt aus der höchsten Liga seiner Heimat verpflichtet. Kercs will sich nach eigenen Aussagen über die Station Pegnitz für höherklassige Vereine empfehlen. Bisher gelangen dem technisch und läuferisch beschlagenen Angreifer schon stolze 10 Tore in bisher 6 Spielen. Ankommen wird es auch auf seine Sturmkollegen wie den quirligen Angreifer Sergej Hausauer und den Rekordspieler Markus Schwindl. Letzterer ist mit seinen 41 Jahren zwar nicht mehr der Jüngste, hat aber immer noch eine eingebaute Torgarantie und führt sämtliche Bestenlisten beim Verein an.
Im Lager der Memminger ist die Stimmung nach fünf Siegen in Folge natürlich gut, auch wenn man zuletzt mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Sicher ausfallen wird weiterhin Tim Tenschert, hinter dem Einsatz von Patrick Weigant steht ein dickes Fragezeichen. Zurückerwartet wird dagegen Angreifer Milan Pfalzer, der zuletzt in Passau seine Spieldauerstrafe aus dem Dorfen-Spiel absitzen musste. Ziel ist es natürlich die Siegesserie weiter auszubauen und sich ganz vorne in der Tabelle festzusetzen, dies soll auch wieder mit der großartigen Unterstützung von den Rängen passieren. Der Verein rechnet aufgrund der zuletzt starken Leistungen erneut mit einer tollen Zuschauerkulisse am Hühnerberg, und empfiehlt, sich Eintrittskarten bereits im Vorfeld an den bekannten Vorverkaufsstellen (Servicecenter MM-Zeitung, Dietzels Hockeyshop und Agip-Tankstelle Berkheim) zu sichern, um längere Schlangen an der Abendkasse zu vermeiden.
Ausblick: Am Sonntag ist für die Indians wie erwähnt spielfrei, ehe kommendes Wochenende die zwei Auswärtsspiele in Landsberg und Moosburg anstehen. Das nächste Heimspiel findet am 18.11.16 gegen den TEV Miesbach statt.



peissenbergeishacklerVierter Sieg in Folge – Peißenberg Eishackler gewinnen in Pegnitz 3:6

(BYL)  Gleich von Anfang an  zeigten die Eishackler in Oberfranken wer Herr im Haus ist. Mit schnellem Forechecking und einer taktisch disziplinierten Leistung setzten die Eishackler die Icehogs stark unter Druck. Die Tore von „Hiasl“ Müller durch einen abgefälschten Schuss von Fritz Stögbauer in der 15 Minute und ein starkes Tor von Kapitän Florian Barth in der 18.Minute, waren die Konsequenz aus dem druckvollen schnellen Spiel der Peissenberger.
Im zweiten Drittel ließen die Eishackler nicht nach und spielten die teilweise unbeholfenen Pegnitzer regelrecht an die Wand. Auch die teilweise eigenartigen Strafzeiten konnten die Eishackler nicht aufhalten und so konnte Manfred „Magic“ Eichberger in der 31.Minute auf 0:3 erhöhen. Das war schon wirklich schön anzusehen was die Eishackler da boten. In der 42.Minute war es dann wieder Eichberger der auf 0:4 erhöhte. Er wurde er zweimal von Max Barth mustergültig bedient und mit 0:4 ging es ins letzte Drittel.
Man dachte da kann eigentlich nichts mehr anbrennen aber die Pegnitzer legten durch Kercs auf 1:4 nach. Kurze Zeit später schlugen die Eishackler durch Tyler Wiseman zurück. In typischer Wiseman Manier auf langen Pass von Dennis Neal, der von Eishackler Physio Roman Klapper für das Spiel nach seiner Verletzung am Sonntag fit gemacht wurde und einem schönen Querpass von „Valli Hörndl knallte er die Scheibe direkt ins rechte Kreuzeck.  Es stand 1:5 und niemand dachte dass es nochmal spannend werden würde. Doch es wurde nochmal spannend. Eigenartiger Weise ließen die Eishackler die Pegnitzer noch mal ins Spiel zurückkommen. Unnötige Fouls und zu offensives Spiel bescherten den Peißenbergern zwei weitere Gegentore. Zu mehr kam es aber nicht mehr auch weil Felix Barth im Eishacklertor an diesem Abend eine bärenstarke Leistung bot. Die Pegnitzer nahmen dann nach dem 3:5 ihren Tormann vom Eis konnten aber nichts erreichen. Im Gegenteil. Die Eishackler konnten die Scheibe in Unterzahl im gegnerischen Drittel ergattern und Tyler Wiseman machte das 3:6. Danach war auch die Moral der Pegnitzer endgültig gebrochen und so blieb es beim absolut verdienten 3:6 Auswärtssieg.



eisbaerenwuerzburgESV Würzburg: Unglückliche Niederlage beim Tabellenführer in Mitterteich

(BBZL)   Die Auftakt-Niederlage abhaken und nach vorne blicken: das war die Aufgabe für die Eisbären vor dem nächsten Auswärtsspiel in Mitterteich. Doch die Vorzeichen standen schlecht für die Partie in der Oberpfalz. Zweimal Stau, dann noch eine Umleitung und das alles am Freitag Abend, machten es den Eisbären denkbar stressig. So ging es direkt nach dem Umziehen und ohne Verschnaufpause aufs Eis des Tabellenführers der Bezirksliga Gruppe 1.
Der Start in die Partie misslang dann auch gründlich, denn schon nach 47 Sekunden ließ es
Tausend erstmals im Würzburger Kasten klingeln. Doch das schien der Weckruf für die Eisbären,
die ab sofort gut in der Verteidigung standen und ihrerseits mit schnell vorgetragenen Kontern den
Favorit immer wieder in Bedrängnis brachten. Einen solchen konnte Felix Menzel in der 4. Minute
zum Ausgleich für Würzburg nutzen und nur zwei weitere Minuten später war es Wiederkehrer
Charles Müller, der die Gäste in der ersten Überzahlsituation sogar mit 1:2 in Führung brachte.
Aber auch den Gastgebern gelang dieses Kunststück, denn sie nutzten durch Pfänder ihrerseits
die erste zahlenmäßige Überlegenheit auf dem Eis zum 2:2. Mit diesem Zwischenstand ging es
dann auch in die erste Pause.
Von dort kamen die Würzburger offensichtlich hochmotiviert zurück. Hatte Coach Oliver Lang
gemerkt, dass hier beim Tabellenführer was zu holen war? Wieder waren es die Eisbären, die durch
den zweiten Treffer des Abends von Felix Menzel – Dominik Reiß und Charles Müller hatten
vorbereitet – in der 28. Minute in Führung gingen. Doch die Stiftländer hatten erneut die Antwort
durch den Ausgleichstreffer von Schulz parat. Spürbar leise wurde es unter den knapp 100
Zuschauern in der Mitterteicher Eishalle, als Dominik Reiß in Überzahl einen Pass von Stan Kacir
kurz vor der Pausensirene zur erneuten Würzburger Führung im gegnerischen Tor unterbrachte.
Die Hausherren wollten das Feld jedoch im Schlussdrittel nicht kampflos überlassen und so nutzte
Tausend eine weitere Strafzeit des ESV zum abermaligen Ausgleich (43.). Durch individuelle Fehler
konnten die Drachen in der 54. Minute erstmals wieder in Führung gehen, doch nur zwei Minuten
später, Mitterteich hatte soeben eine Unterzahlsituation überstanden, war es der Würzburger Stan
Kacir, der den Pass von Dominik Reiß zum 5:5 Ausgleich einschob. Doch dieses Mal reagierten die
EHCler besonnen und konnten durch Schadt direkt im Gegenzug die Führung wieder herstellen.
Junge erhöhte 150 Sekunden vor Schluss auf 7:5 für Mitterteich. Auch jetzt war das Spiel noch
nicht gelaufen, denn es bot sich eine letzte Überzahl für die Eisbären, die jedoch leider nicht mehr
genutzt wurde. Somit endete das spannende Hin und Her zugunsten der Gastgeber mit dem
Spielstand 7:5.
»Wir standen heute, trotz der turbulenten Anreise, nach dem schnellen Gegentreffer viel gefestigter
als noch in der Vorwoche in der Defensive. Leider konnten wir zum Schluss nicht mehr nachsetzen,
aber ich bin guten Mutes, dass die kommenden Spiele mit dieser Leistung zu unseren Gunsten
laufen werden!«, so die durchaus zufriedenen Worte von Oli Lang, dem Mann an der Bande bei den
Würzburger Eisbären, nach dem Spiel. Und weiter: »Wir werden im Training weiterhin hart arbeiten
und uns so hoffentlich bald selber belohnen. Dabei wäre ein Betreuer sicherlich eine große Hilfe,
auch wenn unser aktuell noch verletzter Kapitän Jasper Pleyer dieses Mal den Job erneut perfekt
übernommen und so das Team unterstützt hat.«
Eine zufriedenstellende Leistung und vor allem große Steigerung zur Vorwoche, die in Mitterteich
gezeigt wurde. Zwar steht man nun nach zwei verlorenen Spielen immer noch ohne Punkte da,
aber beide Auftaktgegner zählen zum Favoritenkreis um den Sieg in der Gruppe 1 der Bezirksliga.
Das kommende Spiel führt die Eisbären erneut in den Osten Bayerns, wo mit dem ERC Regen ein
Gegner wartet, der nach nunmehr drei Spielen ebenfalls ohne Punktgewinn geblieben ist. Man darf
also vorgewarnt sein, denn auch die Drachen aus dem Bayerischen Wald werden ihre Höhle mit
aller Kraft verteidigen wollen! Bully ist am Sonntag 06.11. um 18:00 Uhr in Regen. Immerhin
können die Eisbären nun auf heimischem Eis am Nigglweg trainieren, wo am Freitag 11.11. um
20:00 Uhr dann das erste Heimspiel der neuen Saison gegen den EC Pfaffenhofen 1B auf dem
Programm steht.



schwenningerfirewingsSchwenninger Fire Wings empfangen Hügelsheim


(RLSW)  Nach der Auswärtsniederlage und dem Heimsieg gegen Eppelheim gibt es für die Schwenninger Fire Wings keine Verschnaufpause. Am kommenden Freitag empfangen die Neckarstädter den ESC Hügelsheim zum 7. Saisonspiel in der Helios Arena.
Man kann schon fast von einem 6-Punkte-Spiel sprechen, im Angesicht der gegenwärtigen Tabellensituation, in der sich die Schwenninger Fire Wings befinden. Nach 6 absolvierten Spielen ziert man den 5. Tabellenplatz und hat bereits 6 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer – die Eisbären aus Heilbronn. Doch der Sieg gegen Eppelheim am vergangenen Wochenende sollte den Neckarstädtern wieder Auftrieb verleihen, will man an den Mannschaften im vorderen Tabellendrittel weiter dran bleiben.
„Wir haben im Heimspiel gegen Eppelheim wieder zu unserem Spiel gefunden. Unsere Leistung war definitiv besser als 2 Tage zuvor in Stuttgart, darauf gilt es nun aufzubauen, um wieder eine Siegesserie zu starten.“, fordert Schwenningens Trainer Apelt eine ebenso couragierte Leistung am Freitag gegen Hügelsheim.
Bei den Gästen aus Hügelsheim läuft indes noch nichts recht zusammen. Bereits 5 Niederlagen musste die Mannschaft von Trainer Pavel Jankovic in 6 Spielen hinnehmen und steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Dennoch wird das Spiel am Freitag für die Fire Wings kein Selbstläufer werden. „Wir müssen wieder kompakter in der Defensive stehen, hier lassen wir aktuell zu viele freie Schüsse zu und bekommen dadurch unnötig Gegentore. Daher sollte unser Hauptaugenmerk erst einmal auf unsere Abwehrarbeit gerichtet werden um gleichzeitig unsere Chancen vor dem gegnerischen Gehäuse in Tore umzumünzen.“, weiß auch Top-Scorer Stefen Schäfer um die Wichtigkeit dieses Spiels.
Spielbeginn am kommenden Freitag, den 04.11.2016, ist um 20:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.



dinslakenerkobrasDinslaken Kobras bekommen es zweimal mit Westfalen-Brocken zu tun

(RLW)  Am nächsten Wochenende müssen die Dinslakener Giftschlangen wieder zweimal ran. Denn sie reisen am Freitag, den 04.11.2016, in den Maxipark zu Hamm, 2 Tage später gibt Regionalliga-Neuling Herforder EV seine Visitenkarte in der Schlangengrube ab.
Zwar hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt, dass in dieser Saison Jeder Jeden schlagen kann, trotzdem gehen beide Westfalen-Teams leicht favorisiert in das Duell mit den Dinslakenern. Die größere Unbekannte stellt aber nicht unbedingt das Teams des Neulings, sondern wahrscheinlich das der uns eigentlich besser bekannten Hammer Eisbären dar. Diese haben als Vizemeister der letzten Spielzeit nicht nur das Gros der alten Truppe halten können, sondern sich auch die Filetstücke der von der Umstrukturierung betroffenen Eisadler aus Dortmund gegönnt. Das Sahnehäubchen war dann die Verpflichtung von Kamil Vavra, über dessen Qualitäten an dieser Stelle kein Wort mehr verloren werden muss. Getrennt hat man sich allerdings von einem langjährigen Eisbären. Die Rede ist vom routinierten Deutsch-Tschechen Igor Furda, mit dem man sich auf keinen neuen Vertrag einigen konnte und der sich daraufhin für ein Engagement bei den Soester Bördeindianern entschied.
Kurz vor Saisonbeginn verließ auch der langjährige Trainer Daniel Galonska den Kader. Ihn zog es in die Nachwuchsabteilung des DEL-Ligisten Iserlohn Roosters, in der er ein hauptamtliches Traineramt bekleidet. Glücklicherweise fand man in Ralf Hoja sehr schnell prominenten und qualifizierten Ersatz. Dennoch sind die Eisbären in fast jeder Begegnung eine Wundertüte. Von einer bärenstarken Leistung bei der knappen 1-Tore-Niederlage bei Meister Ratingen reicht das Portfolio bis „erschreckend schwach“ (s. Homepage Hammer Eisbären), zuletzt bei der 6:2-Niederlage in Diez Limburg. Bleibt abzuwarten, welches Gesicht die Eisbären an besagtem Freitag präsentieren. Da ihr Auftritt vor eigenem Publikum stattfindet, sollten sich die Kobras aber lieber nicht darauf verlassen, dass sie noch einmal eine Neuauflage der Leistung aus Limburg präsentieren werden. Das Eröffnungsbully in der Eishalle am Maxipark findet um 20:00 Uhr statt.
47 Stunden später präsentieren sich die Herforder Dragons das erste Mal in der Schlangengrube. Nach dem freiwilligen Rückzug der Dragons 2012 / 2013 aus der Oberliga hat man eine furiose Aufholjagd gestartet. Zwar wurde man vom Verband mit einer 2-jährigen Aufstiegsverbot belegt, nutzte aber diese Zeit, um sich selbst zu konsolidieren und eine erfolgshungrige junge Mannschaft zusammen zu stellen. Und sie taten dies mit großem Erfolg: Ab dem zweiten Jahr nach Neustart beherrschte man die jeweiligen Ligen nach Belieben. Auch in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga konnten die Drachen alle Gegner verlustpunktfrei hinter sich lassen. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatten die beiden kanadischen Kontingentspieler des HEV, Chad Evans und Killian Hutt. Gerade Letzterer war der Torgarant der Herforder und wird bei den Westfalen aktuell schmerzlich vermisst. Denn er zog sich nach nur 3 absolvierten Spielen eine derart schwere Fußverletzung zu, dass für ihn die Saison voraussichtlich schon zum jetzigen Zeitpunkt beendet ist. Nachdem die endgültige Diagnose feststand, hat man in Herford umgehend reagiert und sich nach einem Ersatz umgeschaut. Dieser ist bereits in Herford gelandet. Wieder ist es ein kanadischer Stürmer, diesmal mit dem Namen Zach MacQueen. Er hatte zu Saisonbeginn ein Tryout beim Süd-Oberligisten Weiden. Seine Verpflichtung scheiterte aber daran, dass man sich dort für einen Finnen aus der 2. finnischen Liga entschied. Man darf davon ausgehen, dass MacQueen beim Spiel in Dinslaken alle Formalitäten erledigt haben und spielberechtigt sein wird. Ein kleines Schmankerl bieten die Gäste ebenfalls, ihr Trainer ist jemand, der insbesondere den langjährigen Eishockeyfans aus Dinslaken ein Begriff sein dürfte. Denn Jeff Job spielte bereits in den 80-ern in unseren Regionen, u.a. von 1988 – 1990 für den EHV Wesel und war somit Gegner des DEC. Vielleicht wird ja bei der anschließenden Pressekonferenz noch die ein oder andere Erinnerung mit dem heute 53-jährigen aufgefrischt. Die Dragons werden in der Regel von einer großen Zahl Fans begleitet, so dass mal wieder so richtig verbales Feuer unterm Dach der Schlangengrube geben könnte. Doch das darf man von Drachen ja wohl auch erwarten. Ob die kleine Giftschlange den großen Drachen ärgern kann, wird man am 06.11.2016, ab 19:00 Uhr in der Schlangengrube sehen können. 



ecnordhornEC Nordhorn fiebert drittem Spiel entgegen - Crocodiles Hamburg zum Heimspiel in Nordhorn


(VLN)  Während die oberen Ligen im Eishockey an diesem Wochenende aufgrund des Deutschland-Cups in die Länderspielpause gehen, geht der Spielbetrieb in der Verbandsliga Nord weiter: Die Cracks des Eishockey Club Nordhorn e.V. erwarten am Sonntag, 6. November die 1b-Vertretung der Crocodiles Hamburg. Das dritte Punktspiel für die Nordhorner startet um 18 Uhr, der Einlass beginnt etwa eine Stunde vorher.
Nach dem Niedergang der Hamburg Freezers stehen die Crocodiles Hamburg als größter Eishockeyverein der Elbstadt bereit – die erste Mannschaft meldet eine ausverkaufte Halle, mit dabei sind auch die ehemaligen Nordhorner Semjon Bär, Daniel Hollmann und Pierre Kracht. In Nordhorn spielt allerdings die 1b-Mannschaft der Hamburger: Aktuell rangieren die Crocodiles auf Platz fünf der Verbandsliga-Tabelle. Das erste Spiel gegen die Tigers vom TuS Harsefeld ging mit 1:7 deutlich verloren, an der Elbe nimmt man es jedoch mit typisch norddeutschem Humor. 21 Spieler sind offiziell im Kader, Trainer Jan Noll muss in diesem Jahr auf seine beiden Stammspieler Yotam Sherf und Torben Cassens verzichten. Gerade der in Israel geborene Sherf ist in Nordhorn noch aus seiner Oberliga-Zeit beim Adendorfer EC bekannt. Nordhorn liegt für die Hamburger im tiefsten Osten der Niederlande – gegen den ECN wollen die Crocodiles richtig Gas geben.
An der Vechte fiebert man inzwischen dem dritten Ligaspiel entgegen. Nach dem Sieg gegen den Hamburger SV folgten die nächsten drei Punkte gegen Rostock – trotz Spielabbruch. Gegen die Crocodiles ist auch der zuletzt gesperrte Adrian Matula wieder im Kader, Dennis Tiesmeier fiel zuletzt wegen Krankheit aus und ist zum Wochenende wieder fit. Trainer Heiko Niere kann bisher aus dem Vollen schöpfen. 14 Tore in zwei Spielen, nach der starken Landesliga-Saison mit einem abschließenden Torverhältnis von 220:16 wollen die Nordhorner auch nach dieser Spielzeit an der Tabellenspitze stehen.
Das Spiel am Sonntag, 6. November beginnt um 18 Uhr. Der Einlass beginnt etwa eine Stunde vorher. Karten gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn sowie an der Abendkasse. Die Besucher vom Heimspiel gegen Rostock können außerdem ihre Wertgutscheine über 5 Euro einlösen.



ECC Preussen Juniors BerlinECC Berlin 1b: Die Mutter aller Landesligaderbys / Preussen – Club

(LLB)  Sonntag ist es wieder soweit. Um 16.00 Uhr trifft der ECC Preussen in der Eissporthalle Charlottenburg auf den Dauerrivalen ESC 07.
the same procedure as every year ?
Der Club ist wie auch in den vergangenen Jahren famos in die Hauptrunde gestartet.
Sechs Spiele, sechs Siege und ein Torverhältnis von 68:22 stehen bisher zu Buche.
Bei Preussen stottert der Motor noch etwas. Sechs Spiele, neun Punkte bei einem Torverhältnis von 35:16 sind die bisherige Ausbeute.
Nun gut, es ist ein Spiel in der Hauptrunde und beide Teams sollten problemlos unter die ersten sechs kommen und dann werden die Karten eh neu gemischt.
Dennoch wird es emotionell und rasant! Ein Leckerbissen für jeden Eishockeyfreund in Berlin, welcher ehrliches und spannendes Eishockey liebt.
Es wird nicht nur laut, sondern hoffentlich auch rappelvoll, denn beide Teams haben eine große Kulisse verdient.
Es ist mal wieder alles angerichtet für einen packenden Eishockeynachmittag in der Glocke.
Liebe Preussenfans erscheint am Sonntag zahlreich und unterstützt das Team gegen den Erzrivalen.
Der Eintritt ist FREI!
Auf geht’s Charlottenburger Jungs, holt den Sieg für uns und natürlich auch für euch.



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Mittwoch 2.November 2016
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