IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Samstag 5.November 2016. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft und den weiteren DEB-Teams, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.
(DEB) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet mit einer Niederlage in den 27. Deutschland Cup: Am Freitagabend unterliegt das Team von Bundestrainer Marco Sturm ihr Auftaktspiel im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gegen die Slowakei mit 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) und benötigt nun am Samstag (19.30 Uhr) im Duell mit der Schweiz einen Erfolg, um die Titelchancen zu wahren.
Mit Verteidiger Konrad Abeltshauser und Angreifer Maximilian Kastner (EHC Red Bull München) hatte Sturm im ersten Turnierspiel gleich zwei von drei Debütanten das Vertrauen geschenkt. Der dritte im Bunde, Lokalmatador Thomas Holzmann von den Augsburger Panthern, stand absprachegemäß am Freitag noch nicht im Kader. Denis Reul, Sinan Akdag, Brent Raedeke (alle Adler Mannheim) sowie Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt) und Keeper Niklas Treutle (Krefeld Pinguine) wurden ebenfalls geschont.
Beide Teams starteten intensiv in die Partie. Die besten Gelegenheiten für die Hausherren im ersten Abschnitt besaßen Thomas Oppenheimer, Marco Nowak, Yasin Ehliz und Nico Krämmer. Startkeeper Felix Brückmann erwies sich bei zwei Unterzahlsituationen als sicherer Rückhalt.
Die Nationalmannschaft begann die zweiten zwanzig Minuten mit einem Powerplay, konnte dies sowie ein weiteres trotz guter Chancen jedoch nicht verwerten. Stattdessen fiel das 0:1 durch den Slowaken Michal Cajkovsky, dessen wuchtigen Schuss Brückmann zwar mit der Schulter noch soeben parieren konnte, doch die Scheibe landete per Bogenlampe unglücklich hinter dem deutschen Schlussmann.
Im letzten Abschnitt versuchte die deutsche Auswahl mit noch mehr Biss, den Rückstand auszugleichen. Nico Krämmer scheiterte zweimal aussichtsreich. Vladimir Dravecky hatte auf der Gegenseite mehr Erfolg. Der slowakische Stürmer markierte per Abstauber den zweiten Treffer für die Gäste. Deutschland warf am Ende alles nach vorne und kam durch Krämmer 80 Sekunden vor Schluss zum 1:2. Doch ein Schuss aufs leere Tor der Gastgeber besiegelte die Niederlage.
Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Am Samstag (19.30 Uhr, live bei SPORT1) heißt der Gegner Schweiz. Die Eidgenossen unterlagen am Freitag im ersten Spiel des Tages dem Team Canada mit 0:3.
(DEB) Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt ihr Auftaktspiel beim 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland mit 0:3 (0:2/0:1/0:0) gegen Schweden. Die nächste Partie findet heute um 17.00 Uhr gegen Gastgeber Russland statt.
Tommy Kettner, Bundesnachwuchstrainer Frauen: „Wir haben uns heute sehr schwer getan ins Spiel zu finden. Mit zunehmender Spielzeit konnten wir uns steigern und Torchancen erarbeiten, die leider nicht zwingend genug waren. Für morgen gilt es jetzt die Köpfe freizubekommen und wieder neu anzugreifen.“
Frauen unterliegen Eidgenossen
Auch das zweite Spiel im diesjährigen Halloween Cup verlor die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gegen die Nachbarn aus der Schweiz denkbar knapp mit 0:2 (0:0/0:1/0:1). Bis zuletzt kämpfte die DEB-Auswahl, konnte aber im Gegensatz zu den Eidgenossen ihre Torchancen nicht nutzen.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Die Mannschaft hat auf der gestrigen Leistung aufgebaut und heute ausgesprochen diszipliniert gespielt. Im Vergleich zum Spiel gegen Russland war unser Defensivverhalten ausgesprochen gut. Aber wer keine Tore schießt, kann auch kein Spiel gewinnen“
Nachdem im Nachmittagsspiel Russland gegen Tschechien 3:1 gewonnen hat, kommt es heute in Füssen um 13.00 Uhr zum Spiel um den Turniersieg zwischen Russland und der Schweiz, während um 17.00 Uhr in Memmingen Deutschland und Tschechien um Platz drei spielen.
U20-Nationalmannschaft bezwingt Schweiz
Die U20-Nationalmannschaft hat im norwegischen Lillehammer mit 3:0 (0:0; 2:0; 1:0) gegen die Schweiz gewonnen. Die nächste Partie findet heute um 13.00 Uhr gegen die Slowakei statt.
U20-Bundestrainer Christian Künast: „Wir haben heute durch eine sehr gute Teamleistung verdient mit 3:0 gewonnen. Besonders gut waren unsere beiden Spezialteams!“
U18-Nationalmannschaft: Niederlage gegen Weißrussland
Die U18-Nationalmannschaft verliert trotz guter Leistung im weißrussischen Gomel beim Druzhba Cup 2016 mit 2:4 (1:1; 1:2; 0:1) gegen den Gastgeber. Heute um 14.30 Uhr steht die Partie gegen den WM-Gegner Dänemark an.
Team Manager André Dietzsch: „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz unsere heute Leistung wider, wir hatten gute Chancen und haben phasenweise wirklich gut mitgespielt, doch am Ende hat sich dann die technische Klasse der Weißrussen durchgesetzt. Wir müssen unsere Fehler minimieren und über 60 Minuten hinweg konstant spielen.“
U17 gewinnt gegen fränzösische U18-Nationalmannschaft
Die U17-Nationalmannschaft gewinnt beim 4-Nationen-Turnier in Zuchwil (Schweiz) mit 6:5 (1:1; 0:3; 4:1; 1:0) nach Verlängerung gegen die U18-Mannschaft Frankreichs. Die letzte Partie des Turniers steht heute um 10.00 Uhr gegen die Slowakei an.
Sven Felski, U17-Bundestrainer: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen körperlich robuste Franzosen hat die Mannschaft einen Weg gefunden aus einem 1-4 Rückstand ein 6:5 nach Verlängerung zu erzielen! Dieser Sieg ist auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und Charakterstärke zurückzuführen!“
Iserlohn Roosters: Terminverschiebung(DEL) Die Iserlohn Roosters weisen darauf hin, dass ihr Heimspiel am
20. November gegen die Adler Mannheim zeitlich verschoben werden musste.
Grund ist der Totensonntag. Eigentlich war an die Partie zu Saisonbeginn
auf 16:30 Uhr angesetzt worden. Da allerdings keine Ausnahmegenehmigung
erteilt wurde, muss die Partie, die an einem stillen Feiertag stattfindet,
auf 19:00 Uhr verschoben werden. Wir bitten um Verständnis.
Eispiraten Crimmitschau: "Wir haben die vergangenen Spiele analysiert!" - Verantwortliche beziehen Stellung(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau konnten in der vergangenen Saison erstmals seit acht Jahren eine Teilnahme an den Pre-Playoffs verzeichnen, haben einen Großteil des Kaders für die neue Runde behalten können und zudem weitere qualitativ hochwertige Neuzugänge verpflichtet. Folglich gingen die Verantwortlichen und Fans der Westsachsen mit hohen Erwartungen in die Spielzeit 2016/17. Mit lediglich 15 Punkten aus 15 Spielen sind die Crimmitschauer diesen Erwartungen bislang allerdings noch nicht gerecht geworden. Kurz vor der Länderspielpause haben die Eispiraten die "Rote Laterne" in der DEL2 übernommen. Geschäftsführer Jörg Buschmann und der sportliche Leiter Ronny Bauer kommentieren die schwierige Situation für die Pleißestädter.
"Wir haben einen Großteil der Mannschaft behalten, weil wir sehr großes Vertrauen in die Spieler setzen. Wir haben eine längere und intensivere Vorbereitung auf die Beine gestellt als in den Jahren zuvor, um optimal in die Saison zu starten. Jetzt ist das Team gefragt uns zu beweisen, dass unsere Entscheidung die richtige war.", so Geschäftsführer Jörg Buschmann.
Der sportliche Leiter Ronny Bauer hat die Mannschaft zusammengeholt, um klare Worte zu sprechen. "Wir erwarten uns von einigen Spielern, welche den Anspruch haben Leistungsträger in der Mannschaft zu sein, eine deutliche Leistungssteigerung. Hauptverantwortlich für die jetzige Situation ist in unseren Augen die mangelnde Chancenverwertung sowie das schlechte Überzahlspiel. Der Trainer und die Mannschaft sind nun gefordert, um schnellstens eine deutliche Verbesserung zu erzielen und unserem Leistungsanspruch gerecht zu werden." so Ronny Bauer. Eine weitere Reaktion seitens der sportlichen Leitung ist zudem das Trainingspensum pro Woche um 2 weitere Eiszeiten zu erhöhen, um an den oben genannten Schwerpunkten intensiv zu arbeiten.
Die Trainerfrage steht für Ihn außerdem nicht zur Diskussion: "Wir sind absolut überzeugt, dass Chris Lee der richtige Trainer für unsere Mannschaft ist. Er hat die Eispiraten in der vergangenen Saison erstmals seit acht Jahren wieder in die Playoffs geführt und dem Team ein Gesicht gegeben. Er wird das Ruder wieder herumreißen."
Eines steht in diesen schweren Tagen der Eispiraten aber fest: Mannschaft und Fans müssen nun noch enger zusammenrücken und zu einer echten Einheit verschmelzen. Nur so können sich die Eispiraten aus ihrem Abwärtstrend befreien und ihre angestrebten sportlichen Ziele verfolgen.
Piraten ringen Spitzenreiter nieder - Dorfen bleibt für den ESV Buchloe weiterhin ein gutes Pflaster(BYL) Wer hätte das nach der bitteren 1:8 Heimpleite vergangenen Sonntag gegen Erding gedacht? Mit einem bärenstarken Auftritt meldeten sich die Buchloer Piraten am Freitagabend ausgerechnet beim bisherigen Tabellenführer in Dorfen eindrucksvoll zurück und sorgten nicht nur für eine echte Überraschung, sondern zeigten so die richtige Antwort nach dem zuletzt schwachen Heimspiel. Denn mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) fügten die Gennachstädter den zu Hause bislang ungeschlagenen Eispiraten die erst zweite Niederlage der Saison zu und dies nach einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung über 60 Minuten auch hochverdient.
Schon nach dem Startdrittel war zu spüren, dass es für die Buchloer in diesem Piraten-Duell etwas zu holen gibt. Wie ausgewechselt begann die Mannschaft von Trainer Topias Dollhofer vom Bully weg und so entwickelte sich zunächst ein ausgeglichener Anfangsabschnitt. Beide Teams standen zunächst allerdings sehr geordnet und waren darauf bedacht keine leichtsinnigen Fehler zu produzieren, weshalb gute Torchancen eher Seltenheitswert hatten. So musste ESV-Keeper Daniel Blankenburg lediglich einmal aufmerksam aus kurzer Distanz gegen Florian Fischer klären (5.). Auf der Gegenseite blieb aber auch Dorfens Schlussmann Andreas Tanzer bei einer fast noch aussichtsreicheren Gelegenheit von Pavel Vit Sieger (8.). Aber nach 15 Minuten gelang den Pirates schließlich die nicht ganz unverdiente Führung. Vit hatte den freistehenden Markus Vaitl bedient, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Doch nur rund zwei Minuten später konnten die Hausherren durch Marc Lenczyk nach einer unübersichtlichen Situation vor Blankenburg etwas glücklich ausgleichen. Und es sollte noch bitterer kommen, denn eine Minute vor der Pause wurde Max Dropmann vorzeitig zum Duschen geschickt. Nachdem die Schiedsrichter zuvor noch einen Stockstich gegen den ESV-Verteidiger übersahen (10.), wurde Dropmann nach einem eigentlich unabsichtlichen Zusammenprall mit Andreas Attenberger mit einer Spieldauerstrafe belegt. Eine harte Entscheidung in einer ansonsten absolut fairen Partie, zumal der ESC-Angreifer im zweiten Drittel sofort wieder mitwirken konnte.
Doch die Buchloer kämpften sich unbeschadet in die Pause und ließen auch zu Beginn des zweiten Abschnitts in den restlichen vier Minuten der fünfminütigen Unterzahl praktisch nichts zu. Stattdessen brachte Marc Weigant den ESVB nach 28 Minuten wieder in Front. Nach einem Scheibengewinn tanzte er einen Dorfener Abwehrspieler aus und behielt auch im Anschluss alleine vor Tanzer die Nerven. Der Treffer schien bei den Hausherren gewirkt zu haben, denn in der Folge rissen die Freibeuter das Spiel immer mehr an sich. Während David Vycichlo seinen Direktschuss noch ans Außennetz setzte (29.), machte es erneut Sturmkollege Marc Weigant wenig später besser. Nach einem Traumpass von Vycichlo hatte er kaum noch Mühe, die Scheibe im Powerplay aus spitzem Winkel mit seinem siebten Saisontor zum 3:1 einzuschieben. "Wir haben im zweiten Drittel die neutrale Zone gut zugemacht und Dorfen hat hier nicht das passende Mittel gefunden", beschrieb ESV-Coach Topias Dollhofer den Durchgang ziemlich treffend, weshalb die Buchloer mit der Zwei-Tore-Führung auch in den Schlussabschnitt gehen konnten.
Und hier gelang nach 32 Sekunden ein Bilderbuchstart, da Christoph Heckelsmüller nach einem Schuss von Marc Weigant am schnellsten reagierte und zum 4:1 einnetzte. Die Überraschung war somit zum Greifen nahe, vor allem, weil die Buchloer auch weiterhin einfach clever und kompakt standen. Im Gegensatz dazu wirkten die Gastgeber stellenweise viel zu verkrampft, weshalb die bis dato so starke ESC-Offensivmaschine schlichtweg nicht auf Touren kam. Dementsprechend blieb die Aufholjagd des Favoriten in der Folge aus. Zwar verkürzten die Eispiraten in Überzahl nach einem Abpraller von der Bande durch Florian Fischer nochmals auf 4:2 (51.). Doch mehr als dieses Gegentor und zwei Aluminiumtreffer von Tobias Brenninger und Florian Fischer sollte die Defensive um Torwart Daniel Blankenburg nicht mehr zulassen.
Und so blieb es am Ende beim überraschenden, aber verdienten 4:2 Auswärtserfolg der Pirates, für die das Dorfener Eisstadion - nach den beiden Auswärtssiegen in der letzten Saison - auch dieses Mal wieder eine Reise wert war.
Klar und deutlich: ECDC Memmingen bezwingt Pegnitz am Hühnerberg(BYL) Die Siegesserie ausbauen und die nächsten drei Punkte am Hühnerberg holen war das Ziel am gestrigen Abend. Die Indians siegten vor 1300 Zuschauern gegen den EV Pegnitz mit einem deutlichen 13:2 und setzten damit abermals ein deutliches Ausrufezeichen. Zudem kletterten die Memminger vorerst auf den zweiten Rang der Tabelle.
Der ECDC, der weiterhin ohne den verletzten Tim Tenschert und die angeschlagenen Milan Pfalzer und Michi Simon antrat, konnte jedoch wieder auf die wiedergenesenen Patrick Weigant und Jakub Revaj zurückgreifen. Martin Niemz durfte sich im Tor der Indianer erneut unter Beweis stellen.
Die Indians kamen mit Druck aus der Kabine und erspielten sich schon frühzeitig einige gute Möglichkeiten. Obwohl in den ersten Minuten eine Strafe hingenommen werden musste, waren es die Rot-Weißen, die den Ton angaben. Gleich in den Anfangsminuten verfehlten Patrick Weigant und Sven Schirrmacher das Tor. In der fünften Minute war es dann aber soweit, Patrick Weigant, der einen schön herausgespielten Angriff von Daniel Huhn zum 1:0 abschloss. Die Druckphase der Hausherren hielt an und so hatte man auch in Überzahl weitere gute Aktionen vor dem Gehäuse der „Ice Dogs“ aus Pegnitz. In der 12.Minute erzielte Huhn das 2:0 für die GEFRO-Indians und markierte außerdem in Überzahl – nach Pass von Jan Benda - per Direktabnahme das 3:0 (17.Minute). Keine Minute später durfte sich dann auch Lukas Varecha bejubeln lassen, der nach Pass von Kouba zum 4:0 einschob. Kurz vor der Drittelpause verwertete dann der vorherige Passgeber Kouba höchstpersönlich einen Alleingang zur 5:0 Pausenführung in Unterzahl.
Das zweite Drittel verlief in der Folge etwas ruhiger und beide Mannschaften kamen zu einzelnen Torchancen. Pegnitz konnte sich erstmals Raum verschaffen und durch einzelne Kombination annäherungsweise Martin Niemz auf die Probe stellen. Es dauerte bis zur 37.Minute, ehe die Fans am Hühnerberg einen weiteren Treffer zu sehen bekamen. Patrick Weigant netzte in Überzahl mit seinem gewohnt satten Schuss zum 6:0 für den ECDC ein. Im weiteren darauffolgenden Überzahlspiel zugunsten der Hausherren erzielte dann Kapitän Jan Benda mit einem Blue-Liner sogar noch das 7:0 vor der Pause.
Im letzten Drittel ging das „muntere Scheibenschießen“ weiter, denn Antti-Jussi Miettinen traf mit einem Schlagschuss zum 8:0 auf Vorlage von Jainz und Benda (44.Minute). In der darauffolgenden Minute krönte Daniel Huhn mit seinem dritten Treffer an diesem Abend seine tolle Leistung und hämmerte die Scheibe in Überzahl zum zwischenzeitlichen Stand von 9:0 in die Maschen. Pegnitz konnte im Anschluss, durch Kontingentspieler Kercs, den Ehrentreffer zum 9:1 in der 46.Minute erzielen. Der zweite Hattrick des Abends gelang dann Patrick Weigant, der in der 51.Minute zum 10:1 einnetzte. Auch die Sturmpartner Miettinen und Varecha sorgten nochmals für Aufsehen. Nachdem die gesamte Mannschaft der „Ice Dogs“ in Unterzahl ausgetanzt wurde, traf Lukas Varecha sehenswert zum 11:1. Kurze Zeit später markierte Routinier Markus Schwindl auf Seiten der Gäste das 11:2 durch einen Alleingang und ließ Goalie Martin Niemz keine Chance. Doch dann waren wieder die Indians an der Reihe: Der junge Maximilian Hermann durfte sein erstes Tor in der 58.Minute feiern, was zugleich das 12:2 bedeutete und das „ganze Dutzend“ an Toren perfekt machte. Doch damit nicht genug, denn Patrick Weigant schraubte mit seinem vierten Treffer des Abends das Ergebnis auf 13:2 und setzte den Schlusspunkt dieser torreichen Partie.
Ein deutlicher Sieg und das Maximum an Punkten für dieses Wochenende erreicht, denn am Sonntag sind die Indians aufgrund der Länderspielpause spielfrei. Am kommenden Wochenende zieht es den ECDC dann zweimal in die Ferne, auch wenn es am Freitag ins nahegelegene Landsberg geht. Hier kommt es zum Derby-Kracher am Lech gegen die Riverkings, ehe am Sonntag die Auswärtspartie in Moosburg ansteht. Das nächste Heimspiel findet dann am Freitag, den 18.11.2016 statt, wenn der Spitzenreiter TEV Miesbach zum Topspiel am Hühnerberg gastiert.
TEV Miesbach im Schlussspurt zum deutlich Sieg über Germering!(BYL) Kein berauschendes Eishockeyspiel bekamen die knapp 300 Zuschauer heute im Miesbacher Eisstadion über weiter Strecken der Partie zu sehen. Mit einem fulminanten Schlussspurt schickten die TEVler die Münchner Vorstädter am Ende dann aber dennoch mit einem klaren 6:0 nach Hause.
Im ersten Drittel waren die Miesbacher zwar die spielbestimmende Mannschaft, richtig zwingende Torchancen gab es bis zur 13. Spielminute aber nicht zu vermelden. In Überzahl erzielte Peter Kathan schließlich per Direktabnahme das 1:0 für den TEV. Sebastian Deml hatte ein Zuspiel von Andreas Baumer direkt auf den Schläger des TEV-Kapitäns serviert, der eiskalt einnetzte. Danach gab es noch zwei guten Gelegenheiten für die Kreisstädter das Ergebnis zu erhöhen. Doch beide Schüsse landeten in den Fängen des Germeringer Torwarts Severin Dürr.
Wer gedacht hatte, das Spiel würde im Mittelabschnitt besser werden, wurde leider enttäuscht. Die Partie nahm zwar an Tempo zu und auch die Torchancen häuften sich auf beiden Seiten, richtig ansehnliche Spielzüge waren aber eher Mangelware. Aus Miesbacher Sicht eigentlich verwunderlich, nachdem Tom-Patrick Kimmel bereits nach knapp zwei Minuten per Rückhandschuss das 2:0 erzielte. Stefano Rizzo hatte den Puck von Florian Gaschke bekommen und quer vors Tor gelegt. Nur wenig später hatten die TEVler gleich mehrere gute Gelegenheiten die Scheibe im gegnerischen Kasten unterzubringen, doch sie scheiterten jeweils am gegnerischen Goalie. Die Gäste steckten aber nicht auf und hatten ihrerseits vor allem in Überzahl einige gute Gelegenheiten, bei denen sich Franziska Albl, die heute den Vorzug vor Timon Ewert erhielt, mehrmals auszeichnen konnte. Mitte des Drittels gab es dann noch einen Pfostentreffer für den TEV, Tore fielen bis zum zweiten Pausentee aber keine mehr.
Im letzten Spielabschnitt erzielte der TEV dann wieder ein schnelles Tor. Diesmal waren gut zwei Minuten gespielt als Tom-Patrick Kimmel einen Konter mit dem 3:0 vollendete. Benjamin Frank hatte auf Zuspiel von Florian Gaschke die Scheibe quergelegt. Im weiteren Spielverlauf wurde die Partie dann zunehmend besser und es gab eine Reihe von guten Gelegenheiten auf beiden Seiten zu bestaunen. Es dauerte allerdings bis zur 57. Spielminute ehe der Puck erneut den Weg ins Germeringer Tor fand. Diesmal hatte Thomas Amann einen Schlenzer von der blauen Linie von Stefan Kirschbauer, der zuvor von Florian Feuerreiter bedient wurde, unhaltbar zum 4:0 ins gegnerische Tor abgefälscht. Damit war aber noch nicht Schluss. Mit einem Doppelschlag in der letzten Spielminute erhöhte zunächst Kimmel (Trojan, Frank) auf 5:0 und nur 16 Sekunden später machte Frank (Kimmel, Heller) mit dem 6:0 das halbe Dutzend voll.
In der anschließenden Pressekonferenz resümierte TEV-Coach Simon Steiner treffend, dass seine Mannschaft heute nicht gut gespielt hat, er aber nicht wüsste, was er sagen soll, wenn am Ende dann doch ein klares 6:0 dabei herauskommt. Sein Fazit: „Wenn es läuft, dann läuft‘s!“ Gleichzeitig trat er aber auf die Euphoriebremse, obwohl der TEV nach der Dorfener Heimniederlage gegen Buchloe sogar die Tabellenführung erobert hatte. Simon Steiner blickte bereits auf die Partien gegen Landsberg und Memmingen voraus und äußerte, dass man danach endgültig wisse, wo man stehe. Der Germeringer Coach Florian Winhart wollte seiner Mannschaft angesichts der guten kämpferischen Leistung keinen Vorwurf machen. Die letzten drei Minuten nahm er davon aber ausdrücklich aus. Die Miesbacher haben jedenfalls gutes Timing bewiesen mit der Planung des heutige Kabinenfests, das sie angesichts der Tabellenführung und des spielfreien Sonntags im wahrsten Sinne des Wortes in vollen Zügen genießen können.
Mighty Dogs sind Derbysieger - Schweinfurt Mighty Dogs gewinnen das erste Derby dieser Saison mit 0:5 gegen die Kissinger Wölfe.(BLL) Die Gäste fanden im Kissinger Wolfsbau gut ins Spiel, gerade mal 30 Sekunden waren gespielt, da schoss Dion Campbell zum ersten Mal, doch die Scheibe ging über das Tor hinweg. In der 8. Minute leisteten sich die Mighty Dogs einen Fehler im Spielaufbau, doch der wieder genesene Benjamin Dirksen entschärfte den Schuss von Roman Nikitin. Im Gegenzug versuchte Fritz Geuder die Scheibe vors Tor zu Jona Schneider zu passen, doch der ehemalige Schweinfurter Timo Jung, nun im Tor der Kissinger, bekam den Puck zuvor zu fassen. Jedoch in der 9. Spielminuten rutschte dem Kissinger Goalie der Schuss von Kevin Marquardt unter dem Schoner durch, so dass die Mighty Dogs nun 0:1 in Führung gingen. Auch auf der Gegenseite kamen die Hausherren vor allem in Überzahl zu einigen Torchancen, doch Benjamin Dirksen hielt seinen Kasten sauber, so dass die Mighty Dogs mit einer knappen Führung in die erste Drittelpause gingen.
Zurück auf dem Eis waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft. In der 27. Minute wurde es gefährlich vor dem Schweinfurter Tor: Der Kapitän der Wölfe, Viktor Ledin, bekam die Scheibe, doch Benjamin Dirksen verhinderte den Torerfolg. Und wieder war in der 33. Minute der Schweinfurter Goalie zur Stelle, als diesmal Roman Nikitin auf Bullyhöhe abzog. Kurz darauf nahm Trainer Thomas Berndaner dann eine Auszeit um seine Jungs wachzurütteln. Daraufhin war es dann Fritz Geuder, der nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel konterte, jedoch ging sein scharfer Schuss knapp am Kissinger Tor vorbei. In der 37. Spielminute hatten die Kissinger Wölfe dann noch eine Torchance, doch der Abschluss von Niko Grönstrand ging über das Tor hinweg. Die Mighty Dogs hingegen kamen im gesamten Drittel nur durch Konter, unter anderem durch Kevin Marquardt und Stephen Heckenberger, zu Torchancen, die Timo Jung allerdings vereitelte. Daher hätten sich die Mighty Dogs zum Ende des zweiten Drittels nicht beschweren können, falls der Ausgleich oder gar der Führungstreffer für die Kissinger Wölfe gefallen wäre.
Im letzten Spielabschnitt fanden die Mighty Dogs wieder ins Spiel zurück. Die Kissinger Wölfe starteten zwar mit einer Überzahl, da kurz vor der Drittelpause Andreas Kleider auf der Strafbank platzgenommen hatte. Doch die Schweinfurter standen, wie im gesamten Spiel, in Unterzahl gut, so dass das Powerplay der Hausherren kaum gefährlich wurde. Wieder vollzählig war es dann endlich in der 43. Minute soweit: Auf Zuspiel von Maximilian Schneider spielte Fritz Geuder den Puck zu Dion Campbell, der neben dem Tor stehend zum 0:2 traf. Keine anderthalb Minuten waren wieder gespielt, da war es erneut Dion Campbell, der in Unterzahl bei einem Alleingang Timo Jung keine Chance ließ. In der 46. Minute wurde es dann eng vor dem Schweinfurter Tor, denn Eugen Nold und Roman Nikitin versuchten gemeinsam die Scheibe reinzustochern, doch Benjamin Dirksen war zur Stelle. Doch auf der anderen Spielfeldseite machte Dion Campbell seinen Hattrick in der 48. Minute perfekt: Nach einem Schlagschuss von Andreas Kleider an der blauen Linie kam der Puck hinters Tor zum Kapitän, der die Scheibe über das Tor auf den Rücken von Timo Jung legte und somit das 0:4 erzielte. Daraufhin nahmen auch die Kissinger Wölfe ihre Auszeit, doch einzig in doppelter Überzahl kamen sie noch zu einem nennenswerten Torschuss, als Mikhail Nemirovski den Puck Michael Heindl auflegte, der allerdings nur den Pfosten traf. Nach überstandenen Unterzahlspielen war es dann knapp eine halbe Minute vor Spielende Jona Schneider, der auf Zuspiel von Dion Campbell und Andreas Kleider den 0:5 Endstand herstellte. Benjamin Dirksen, der die Mannschaft lange im Spiel hielt, konnte außerdem den zweiten Shutout für diese Saison feiern.
Diesen Sonntag sind die Mighty Dogs spielfrei und können sich regenerieren, bevor am Freitag, den 11.11.2016 um 19:30 Uhr das Bully zum nächsten Derby in Haßfurt fällt. Hierfür findet am Donnerstag, den 10.11.2016 zwischen 16 und 19 Uhr noch ein Kartenvorverkauf im Icedome statt.
ESV Bad Bayersoien lässt Ottobrunn wenig Chance(BBZL) Auch nach dem Freitagsspiel steht der ESV weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. In einer fairen und schnellen Partie zeigt die Mannschaft von Hans Schmaußer deutlich wer Herr im Haus ist. Obwohl das erste Drittel nicht so ganz optimal lief. Bayersoien erspielte sich von Anfang an zahlreiche Chance. Die Größte hatte Markus Hirschvogel als er in der 5. Minute allein vor Ottobrunns Torwart Schimpfhauser zum Abschluss kam aber leider nur den Pfosten traf. In der 9. Spielminute war dann endlich der Bann gebrochen. In Unterzahl schoss Thomas Maier seine Farben in Führung. Wenig später nutzte Sebastian Maier das erste Powerplay zum 2:0. Aber auch Ottobrunn kam vors Soier Tor. Als die heimische Defensive nicht konsequent genug arbeitete konnte Florian Sonnengruber den Anschlusstreffer erzielen. Kurz vor Ende des Drittel verkehrte Welt in Peiting. Ein dicker Patzer vom ansonsten fehlerfreien ESV Schlussmann Mayr führte zum Ausgleich. Ein leichter Schuss sprang von seiner Schlägerschaufel ins Tor. Die Antwort folgte allerdings prompt. Keine Minute später war der ESV durch einen schönen Spielzug des 2. Sturms wieder in Front. Im zweiten Drittel baute Martin Maier die Führung weiter aus. Sebastian Maier zeigte sich gestern in Topform. Der Verteidiger sorgte mit seinem zweiten Überzahltreffer für den 5:2 Zwischenstand. Im letzten Drittel war das Spielgeschehen hauptsächlich in der Hälfte der Gäste. Tobi Maier markierte kurz nach Wiederanpfiff das 6:2. In der 44. Minute war es wieder Thomas Maier der diesmal von seinem Cousin Tobi bedient wurde. Den Schlusspunkt setzte Markus Hirschvogel in der 50. Spielminute in Überzahl. Man kann durchaus zufrieden sein mit der gezeigten Leistung. Zwar wurden noch viele Chancen liegen gelassen aber der Auftritt war schon wesentlich besser als gegen Germering. Für den ESV ist jetzt erstmal Schluss mit Heimspiele. Die Soier gehen praktisch auf Tournee. Zum Auftakt zum Auswärtspielmarathons ist man kommenden Freitag Zugast beim TSV Schliersee.
Dinslakener EC: Am Maxipark fehlte das nötige Scheibenglück(RLW) Am Freitag Abend war für die Kobras im Maxipark gegen die Hammer Eisbären durchaus mehr drin, doch individuelle Fehler in der Verteidigung und eine nicht optimale Chancenverwertung sorgten für die 5:2 Niederlage. Trotz der Niederlage zeigten die Kobras eine gute Leistung, die, wenn man sie kompensieren kann, für die kommenden Spiele hoffen lässt.
Die Giftschlangen, die kurzfristig neben den bekannten Ausfällen, auch noch auf Thomas Bläsche, Petr Macaj und Alexander Brinkmann verzichten mussten, starteten gut ins Spiel. Der erste Dinslakener Angriff brachte auch gleich die Führung in der zweiten Spielminute. Stefan Dreyer und Daniel Pleger legten für Philipp Heffler auf, der Sebastian May im Hammer Tor keine Chance ließ und zum 0:1 traf. Doch die Antwort der Eisbären folgte auf dem Fuße. Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich, als sich Andre Kuchnia von der Dinslakener Verteidigung unbemerkt vor das Tor schleichen konnte und keine Mühe gegen Felix Zerbe hatte. Die Kobras zeigten sich von dem Tor unbeeindruckt und lieferten den Eisbären eine Partie auf Augenhöhe. Immer wieder schafften es die Giftschlangen, sich vor das Hammer Tor zu kombinieren. Wie in der 10. Spielminute, als Dominick Spazier eine dieser Kombinationen mit Marvin Linse und Tom Goldmann zur 1:2 Führung für die Kobras verwandelte. Diese hatte bis zur 18.Minute bestand, doch dann schlugen die Eisbären wieder gnadenlos zu. Die Dinslakener Hintermannschaft verlor kurz den Überblick, was Oliver Kraft sofort ausnutzte und zum 2:2 traf, was bis zur Pause bestand hatte.
Im zweiten Drittel boten beide Teams weiter eine ansehnliche Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten. Doch für die Kobras war Hamms Torhüter Sebastian May immer wieder Endstation. Kaltschnäuziger waren da die Eisbären. Wie in der 30. Minute, als die Kobras bei eigener Überzahl nach Ablauf der Strafe eiskalt erwischt wurden. Ein Zuspiel aus dem Hammer Drittel auf den von der Strafbank kommenden Kevin Thau leitete den Konter der Eisbären ein. Der mitgelaufenen Tommy Kuntu-Blankson ließ Felix Zerbe keine Chance und brachte seine Farben mit 3:2 in Führung. Die Kobras wehrten sich nach Kräften gegen diesen Rückstand, doch es wollte einfach kein Tor zum erneuten Ausgleich fallen. Besser machte es Hamm. In Überzahl konnten die Eisbären in der 35. Minute ihre Führung auf 4:2 ausbauen und in die Pause mitnehmen.
Das letzte Drittel begann mit einer für Hauptschiedsrichter Naust unglücklichen Szene. Er geriet in einen Zweikampf an der Bande und bekam einen Puck ins Gesicht, was ihm eine Platzwunde bescherte. An eine weitere Spielleitung war für ihn nicht mehr zu denken und die Kobras wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung und eine schnelle Genesung. Beide Teams verständigten sich nach dem Ausfall darauf, mit den beiden Linienrichtern als gleichwertige Schiedsrichter weiter zu spielen und das Spiel vernünftig zum Ende zu bringen. Sowohl die Linienrichter als auch beide Teams mussten sich zunächst mit der neuen Situation zurechtfinden und das Spiel nahm erst langsam wieder Fahrt auf. Dafür schlichen sich immer mehr Nickeligkeiten auf beiden Seiten ein, die in einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Dennis Schott und Tommy Kuntu-Blankson in der 53. Minute gipfelten. Beide wurden für ihre Boxeinlage mit 2+2+10 Minuten belohnt und durften vorzeitig duschen gehen. Eishockey wurde aber auch noch gespielt und die Kobras hatten mehrere gute Möglichkeiten, zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Wie in der 50. Minute, als Tom Goldmann und Stefan Dreyer kurz hintereinander an Sebastian May scheiterten. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Eisbären fiel in der 56. Minute erneut in Überzahl. Philipp Heffler saß gerade eine zweiminütige Strafe wegen Hakens ab, da schlug es zum fünften Mal im Gehäuse von Felix Zerbe ein. Nun mussten die Kobras in den verbleibenden Minuten einen Drei-Tore-Rückstand wieder aufholen. Dieses Unterfangen gelang den Giftschlangen nicht mehr, auch weil den Dinslakener Stürmern das nötige Scheibenglück vor dem Eisbärentor fehlte. So geht die Niederlage am Ende auch in der Höhe in Ordnung, da Hamm an diesem Abend kaltschnäuziger war und die individuellen Fehler in der Dinslakener Verteidigung konsequent nutzte. Für Coach Grygiel und seine Kobras heißt es nun in den kommenden Wochen, diese Fehler abzustellen und die Chancenverwertung zu verbessern, damit endlich mal wieder Punkte auf das Dinslakener Konto kommen.
(LLW) Mit besonders viel Einsatz ging man in dieses Spitzenspiel, bei dem man mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz hätte klettern können.
Das erste Drittel war geprägt von dem starken Druck der Troisdorfer und 75% des Spiels fand im Drittel der Wiehler statt. Dank der super starken Leistung des Wiehler Keepers Tim Kühlem wurden jedoch alle Angriffe der Troisdorfer abgewehrt. Im Gegensatz dazu nutzen die Wiehler ihre drei Chancen, um mit 0:2 dieses Drittel zu gewinnen.
Das zweite Drittel war eine Kopie des Ersten. Troisdorf immer noch mit dem Willen das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Zwar mit dem nötigen Druck aber mit Pech im Abschluss bzw. man stand letztendlich immer wieder vor einem starkem Tim Kühlem, der alle Versuche der Troisdorfer vereiteln konnte. Wie auch im ersten Drittel nutzen im Gegensatz hierzu die Wiehler ihre wenigen Chancen um am Ende auch dieses Drittel mit 0:2 für sich entscheiden zu können.
Der Druck der Troisdorfer war auch in den letzten 20 Minuten hoch und Oscar Zimmermann konnte auf Zuspiel von Kevin Stöhr und seinem Bruder Victor Zimmermann in der 42. Spielminute auf 1:4 verkürzen. Im letzten Drittel wurde das Spiel etwas ruppiger und es folgten mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten, die den Spielfluss etwas durcheinanderbrachten. Troisdorf konnte seine Überzahlmöglichkeiten nicht nutzen, kassierte aber im Gegenzug in Unterzahl einen weiteren Treffer zum 1:5. Das letzte Tor in diesem Spiel erzielten die Wiehler zum Endstand von 1:6.
Erfreulich war die Unterstützung von fast 150 Fans, die das Team aus Troisdorf unterstützten. An dieser Stelle ein Dank vom gesamten Team an die treuen und lautstarken Unterstützer.
Statement des Trainers André Koslowski: „Auch wenn wir über 60 Minuten wesentlich mehr Spielanteile hatten und es 56 zu 19 Torschüsse waren, muss man nicht als Sieger vom Eis gehen. Unsere Verteidigung wie auch der Torwart standen nicht sicher genug und die Sturmreihen waren nicht effektiv genug. Druck alleine reicht nicht aus. Positiv zu bemerken ist, dass sich der junge Oscar Zimmermann durch Einsatz, Technik und Spielwitz deutlich vom Rest des Teams auszeichnen konnte. Wiehl ist wie erwartet der Favorit auf die Meisterschaft, da dieses Team vom heutigen Tag über 7 Spieler verfügt, die im Nachwuchs bis zum Ende in einer DNL-Mannschaft gespielt haben. Das heißt diese Spieler hatten mit 16 bis 19 Jahren 4 mal wöchentlich 4-5 Stunden Training und ca. 40 Saisonspiele auf höchsten Niveau. Diese Qualität zeigt sich dann auch auf dem Eis. Das wir gegen so ein Team dennoch mithalten können, zeigen die Spielanteile, die wir hatten. Uns fehlt jedoch noch etwas Cleverness beim Abschluss und mehr Ruhe und Übersicht bei der Defensivarbeit.“
Bei dem Spiel gegen Wiehl fehlten fehlten weiterhin verletzungsbedingt bzw. wegen Krankheit oder aus beruflichen / privaten / disziplinarischen Gründen Justyn Tursas, Daniel Kühlem, Sven Walterscheid, Dano Jansen, Vincent Junkersdorf und Dominik Patt.
Am Samstag den 12.11.2016 um 19:45 Uhr heißt es in Bergisch Gladbach sich von einem direkten Verfolger in der Tabelle abzusetzen.
EHC Netphen weiter auf der Siegerstraße - 9:5-Erfolg gegen Ratinger Ice Aliens 1b(BZLW) Der EHC Netphen hat seine Tabellenführung ausgebaut. Im Heimspiel vor 280 Zuschauern gegen die 1b der Ratinger Ice Aliens behielten die Netphener mit 9:5 die Oberhand. Dabei war das Spiel bis ins zweite Drittel extrem knapp und die Zuschauer bekamen viele Tore geboten. Den Torreigen eröffnete Tim Bruch bereits nach 52 Sekunden. Danach wechselte die Führung hin und her und kein Team konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. Erst gegen Ende des Mittelabschnitts gingen die Netphener zweimal mit zwei Toren in Führung, doch die Gäste hatten jeweils kurz die passende Antwort in Form des Anschlusstreffers parat. „Das erste Drittel haben wir verpennt, weil wir die Ratinger unterschätzt haben. Nach dem zweiten Drittel habe ich meinen Jungs gesagt, sie sollen die Scheibe mehr laufen lassen und weniger alleine machen“, so EHC-Coach Reinhard Bruch nach dem Spiel. Seine Spieler schienen die Worte ihres Übungsleiters beherzigt zu haben, waren sie im Schlussabschnitt das bessere Team. Zu der spielerischen Überlegenheit kam eine gute Chancenverwertung so dass man mit drei Toren das Ergebnis auf 9:5 hochschrauben konnte. „Wir haben das Spiel 40 Minuten knapp halten können. Am Ende hat uns die Kraft gefehlt, da wir aufgrund einer Grippewelle nur zehn Feldspieler hatten. Gratulation nach Netphen zum Sieg, auch wenn er etwas zu hoch ausgefallen ist“, zollte auch der Ratinger Trainer Janusz Wilczek der Netphener Leistung Respekt. Erfolgreichster Spieler auf Seiten des EHC war erneut Jiri Svejda, der fünf Tore beisteuern konnte. Mit dem Sieg hat der EHC seinen Vorsprung auf den zweiten Platz auf sieben Punkte ausgebaut.
Am nächsten Wochenende hat der EHC Netphen spielfrei. Danach treten sie beim Aachener EC an.
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