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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 13.November 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nord und Regionalliga Ost.



ehcredbullmuenchenEHC München: Heimerfolg für die Roten Bullen / RBM – IEC 4:3 | Frank Mauer: „Haben am Ende die Partie gedreht“

(DEL)  Der EHC Red Bull München ist erfolgreich aus der Deutschland-Cup-Pause gestartet. Die Münchner schlugen in einer spannenden Partie die Iserlohn Roosters mit 4:3 (1:1|0:1|3:1). Vor 3.410 Zuschauern glich Dominik Kahun die Gästeführung kurz vor der ersten Pause aus. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts erspielten sich die Iserlohner eine Zwei-Tore-Führung, doch die Red Bulls kamen zurück: Yannic Seidenberg und Keith Aucoin glichen aus. 49 Sekunden vor dem Ende erzielte Mads Christensen den Siegtreffer.   
Der EHC Red Bull München startete druckvoll, durch zwei Strafen kurz hintereinander nahm sich das Team von Don Jackson aber den Schwung. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Gäste spielten aggressiv und checkten hart vor. München hielt dagegen, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Verteidigung der Roosters. Ein Direktschuss von Jason Jaffray, der knapp vorbei ging, läutete die chancenreiche Schlussphase des ersten Drittels ein. In der 18. Minute brachte Troy Milam die Roosters mit einem Schlagschuss in den Winkel in Führung. Die Münchner Antwort folgte wenig später: Erst traf Derek Joslin den Pfosten (19.), dann drückte Dominik Kahun den Puck nach einer schönen Vorarbeit von Frank Mauer zum 1:1-Ausgleich über die Linie (20.).
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Zweikämpfe hart umkämpft. Die Roten Bullen waren das spielbestimmende Team mit mehr Torabschlüssen, Iserlohns Torhüter Mathias Lange hatte aber einen guten Tag erwischt. Die Gäste setzten auf Konter – und die waren gefährlich: Greg Rallo schloss in der 29. Minute eine 2-auf-1-Situation erfolgreich ab und brachte die Roosters erneut in Führung. München machte in der Folge Druck, agierte vor dem gegnerischen Tor aber zu verspielt. Die letzten Minuten des zweiten Abschnitts waren von Strafen auf beiden Seiten geprägt.
Im Schlussabschnitt scheiterte Yannic Seidenberg nach 12 Sekunden an Mathias Lange. Die Red Bulls erspielten sich nun Chancen im Minutentakt, sie trafen aber nicht. Iserlohn zeigte sich effektiver. Dylan Wruck erzielte bei einem Konter den dritten Treffer der Gäste (45.). München erzeugte nun noch mehr Druck und kam zurück in die Partie. Erst verkürzte Yannic Seidenberg von hinter der Torlinie auf 2:3 (52.). Vier Minuten später kombinierten sich die Red Bulls in Unterzahl zum Ausgleich. Keith Aucoin schloss zum 3:3 ab. München wollte die drei Punkte und drängte die Roosters weiter in deren Drittel. 49 Sekunden vor dem Ende legte Rückkehrer Steve Pinizzotto für Mads Christensen auf. Der Däne machte alles richtig und erzielte den 4:3-Endstand.



deggendorferscDeggendorfer SC geht im Spitzenspiel leer aus

(OLS)  Knapp 1300 Zuschauer wollten am Freitag Abend das Topspiel der 
Oberliga Süd zwischen dem Deggendorfer SC und den Selber Wölfen sehen. 
Am Ende ging der DSC mit 2:5 leer aus und muss zusätzlich am Sonntag 
auf die gesperrten Spieler Sandro Agricola und Travis Martell 
verzichten.
Das Spiel begann etwas zäh. Beide Teams tasteten sich anfangs ab, 
sodass es zunächst nur wenige gute Tormöglichkeiten gab. Nach den 
ersten paar Minuten kam allerdings der Spitzenreiter aus Selb immer 
besser in die Partie. Der DSC hingegen versuchte von Beginn an 
defensiv strukturiert zu stehen, sodass gegen die Wölfe vor dem Tor so 
wenig wie möglich zugelassen werden sollte. Als die Selber dann in der 
13. Spielminute zu ihrem ersten Überzahlspiel kamen, waren die 
Deggendorfer allerdings machtlos. Eine schöne Passstafette endete bei 
Kyle Piwowarczyk, der die Scheibe trocken im DSC-Gehäuse versenkte. 
Bis zur ersten Pause passierte dann nichts Nennenswertes mehr, sodass 
es mit einer knappen Gästeführung in die Kabinen ging. Im zweiten 
Abschnitt kamen die Deggendorfer dann verbessert aus der Kabine und 
versuchte früh Druck auf das von Manuel Kümpel gehütete Gästetor zu 
machen, zunächst allerdings ohne Erfolg. Erfolg hatten dann wieder die 
Gäste. Durch zwei blitzsaubere Kontertore durch Kolb und erneut 
Piwowarczyk zog der Tabellenführer bis zur 29. Spielminute auf 0:3 
davon. Doch die Hausherren zeigten Moral und schlugen postwendend 
zurück. Sylvester Radlsbeck bediente Patrik Beck am langen Pfosten und 
dieser hatte keine Probleme mehr, auf 1:3 zu verkürzen. Doch praktisch 
erneut im Gegenzug folgte die erneute Ernüchterung mitten in einer 
Deggendorfer Drangphase. Aus spitzem Winkel hält Selbs Piwowarczyk 
einfach mal drauf und erwischte damit DSC-Keeper Sandro Agricola auf 
dem falschen Fuß. Nach diesem Treffer zum 1:4 wurde die Partie immer 
zerfahrener und ruppiger. Nur eine Minute nach dem Selber Treffer kam 
es zu einem Handgemenge vor dem Deggendorfer Tor und nach eben dieser 
schickte Hauptschiedsrichter Michael Fischer Sandro Agricola mit einer 
Spieldauerstrafe vom Feld. Ihn ersetzte der erst 18-jährige 
Nachwuchskeeper Andreas Resch. Doch damit nicht genug. Nur knapp vier 
Minuten später kam es zur nächsten Konfrontation. Selbs Michael Dorr 
checkte Marius Wiederer von hinten in die Bande. Als Rächer trat 
Travis Martell auf den Plan, der den Wölfespieler per Faustschlag zu 
Boden schickte. Auch hier griff Schiedsrichter hart durch und schickte 
den DSC-Verteidiger mit einer Matchstrafe zum Duschen. Auf der 
Gegenseite musste dann auch ein Spieler vorzeitig in die Kabine. 
Landon Gare erhielt nach einem hohen Stock ebenfalls eine große 
Strafe. Die Emotionen kochten nun hoch und die Nicklichkeiten auf 
beiden Seiten nahmen zu.
Einmal durften die Gäste dann im zweiten Abschnitt auch noch jubeln. 
Wieder einmal war es Kyle Piwowarczyk, der mit seinem 4. Treffer an 
diesem Abend kurz vor der Pausensirene auf 1:5 stellte. Im 
Schlussabschnitt ging es dann gleichermaßen ruppig und unfair zu, 
sodass auf Seiten der Selber nochmals ein Spieler vorzeitig runter 
musste. Nach einem Stockcheck verwies Schiedsrichter Fischer den 
Selber Peter Hendrikson des Eises. In den darauf folgenden 
Überzahlmöglichkeiten gelang dem DSC dann noch der Anschlusstreffer 
zum 2:5 durch Alexander Janzen.  Dies war dann auch gleichermaßen der 
Endstand.
Nach dem Spiel monierte DSC-Coach John Sicinski, dass seine Mannen 
über 60 Minuten gesehen zu nervös und ängstlich agiert hätten. Zudem 
fand er auch deutliche Worte, dass sein Team disziplinierter auftreten 
müsse, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Gelegenheit dazu haben die Deggendorfer bereits am Sonntag. Dann 
treffen die DSC-Cracks auswärts auf die Wölfe aus Schönheide. 
Spielbeginn ist um 17 Uhr.



EV LindauEV Lindau Islanders siegen in Waldkraiburg

(OLS)  Die EV Lindau Islanders sind mit einem Sieg aus der Deutschland- Cup Pause gekommen. Beim EHC Waldkraiburg siegten die Lindauer mit 3:2 (0:0, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen und nahmen damit Revanche für die Heimniederlage vor zehn Tagen.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Wir haben verdient gewonnen, und haben sogar einen Punkt liegen gelassen“, sagte EVL- Sportchef Bernd Wucher nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison.
Die Islanders hatten - auch begünstigt durch drei Überzahlspiele im ersten Durchgang - gleich mehr vom Spiel und nahmen das Tor von EHC- Goalie Björn Linda stark unter Beschuss. Ein Treffer wollte den Lindauern aber ebenso wenig gelingen, wie den Gastgebern, die bei ihren wenigen gefährlichen Aktionen ihrerseits an Korbinian Sertl im Lindauer Kasten scheiterten. Da beide Mannschaften ihre Aufgaben in der Defensive aufmerksam lösten und versuchten, wenig Fehler zu begehen, endete der erste Abschnitt vor rund 1000 Zuschauern torlos.
Danach hatten die Islanders mehr zuzusetzen und gingen folgerichtig in Führung. Lubos Sekula schlenzte die Scheibe in der 25. Minute per Handgelenkschuss Richtung Tor, den Abpraller nahm Troy Bigam auf und versenkte ihn zum 0:1 ins Netz. Allerdings folgte dann auch eines der Probleme der Lindauer in dieser Saison: Die Führung hielt nicht allzu lange, und schon drei Minuten später traf Andreas Anrdrä zum schnellen Ausgleich. Dies brachte die Gastgeber wiederum in Schwung. „Waldkraiburg hat deutlich stärker gespielt, als bei unserer ersten Begegnung“, lobte EVL- Trainer Dustin Whitecotton. Was m Umkehrschluss bedeutet, dass auch sein Team eine Schippe drauflegte. „Von der Einstellung her hat das alles gepasst und spielerisch habe ich Fortschritte gesehen“, sagte Bernd Wucher.
Die Einstellung war auch verantwortlich für einen Schlüsselmoment des Spiels. Nach 32 Minuten mussten die Lindauer zum ersten Mal in Unterzahl agieren und taten das nicht nur tadellos – sie gingen auch in Führung. Der unermüdliche Jeff Smith eroberte sich die Scheibe, lief ein Break und verwandelte nervenstark gegen Linda zum 1:2, das vierte Saisontor des Amerikaners. Den Rest der Strafzeit und auch des Drittels überstanden die Islanders ohne Gegentreffer.
Auch im Schlussabschnitt ließen die Gäste gegen den bayrischen Meister, bei denen Kontingentstürmer Jakub Marek und Abwehr- Vetrean Andreas Paderhuber Comebacks gaben, nur wenig zu. Aus einer defensiven Grundordnung heraus kamen sie immer wieder zu Kontermöglichkeiten, scheiterten aber an ihrer Chancenverwertung. Das Versäumnis, ein Drittes Tor zu erzielen, sollte sich dann, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, rächen. In der Schlussphase ließen sich die Islanders mehr und mehr ins eigene Drittel drängen und verloren die Ordnung, was Max Kaltenhauser zum Ausgleich nutzte (58.).
Dass es nicht zum Deja Vu Erlebnis des ersten Spiels kam, lag dann an den Penaltyschützen des EVL und an Korbinian Sertl. Verpassten die Lindauer in der Overtime noch den Siegtreffer, obwohl sie zwei Minuten in Überzahl antreten durften, verwandelten Zdenek Cech und Andreas Farny im Shoot- Out dann souverän. Auf der anderen Seite blieb Sertl Sieger gegen Fabian Zick und Lukas Wagner, so dass die Islanders sich endlich wieder einmal selbst belohnen und zwei verdiente Punkte mit nach Hause nehmen konnten. 



evregensburgDas Topspiel der Liga: Der EV Regensburg reist nach Selb

(OLS)  Der Tabellenerste aus Selb empfängt den Tabellenzweiten aus Regensburg. Vier Punkte trennen beide Kontrahenten, die in diesem Schlüsselspiel alles geben werden.
Selb gewann am Freitag in Deggendorf mit 5:2, musste dies aber teuer bezahlen. Eine hitzige Partie, die laut Aussagen der beiden Trainer durch eine unsichere Schiedsrichterleistung aus den Fugen geriet, sorgte für zwei Spieldauerstrafen gegen den VER Selb. Lanny Gare und Peter Hendrikson fehlen Wölfe-Coach Henry Thom gesperrt, immerhin kehrt Stammkeeper Sebastian Stefaniszin nach überstandener Sperre zurück ins Team. Hinter Kontingentakteur Michael Dorr und Dennis Schiener standen Fragezeichen, jedoch werden beide Akteure auflaufen.
Nun, genug zum Sonntagsgastgeber. Ebenso interessant gestaltet sich die Situation beim EV Regensburg. Ohne Daniel Stiefenhofer und Lukas Heger, die beide weiterhin an einer schnellstmöglichen Genesung und Rückkehr auf dem Eis arbeiten, gelang dem Team von Doug Irwin ein deutlicher 7:0-Heimsieg gegen die Höchstadt Alligators. Der Sieg über die Mittelfranken, bei dem Daniel Fießinger seinen ersten Shutout im EVR-Dress feiern konnte, war bereits das fünfte Erfolgserlebnis in Serie. Die erneuten Reihenumstellungen fruchteten für den EV Regensburg und Doug Irwin kündigte schon auf der Pressekonferenz am Freitag an, dass dieselben Linien in Selb beginnen werden.
Für Regensburg wäre eine Sieg im Vorwerk der Wölfe von immenser Bedeutung. Natürlich wollen die Domstädter das Bestmögliche erreichen und somit auch den Sprung auf die Tabellenspitze in Angriff nehmen. Würden die Selber Wölfe die Sonntagsaufgabe siegreich gestalten, wäre bereits ein Abstand von sieben Zählern zu verbuchen. Das ist aber alles noch viel Theorie und hat etwas von „was wäre wenn?“. Umso schöner ist es, dass solche Duelle zwischen zwei absoluten Rivalen immer ihre eigenen Gesetze haben. Die jüngste Vergangenheit sollte Indiz genug sein, dass es ab 18.00 Uhr auf dem Eis und auch auf den Rängen stimmungsvoll zugehen wird. Beim Saisonauftakt in der Regensburger Donau-Arena, der mit einem 2:3 nach Verlängerung für Selb endete, war die Partie erstaunlich verhalten und somit ist das Potenzial für das zweite Aufeinandertreffen ordentlich.
Das Topspiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten sollte erfahrungsgemäß viel Zuschauer anlocken. Die Temperaturen werden langsam winterlich und somit dürfte am Sonntag perfektes Eishockey-Feeling herrschen. Die Regensburger Kufencracks hoffen deshalb auf zahlreiche und vor allem lautstarke Unterstützung in Selb. Was die Netzsch-Arena für ein Hexenkessel sein kann, ist bestens bekannt. Anpfiff ist um 18.00 Uhr, Tickets gibt es online unter www.verselb.de sowie an der Abendkasse. Alle Fans, die nicht mit zu diesem Spitzenspiel fahren können, haben wie gewohnt im Ticker unter www.evr-liveticker.de hautnah mit dabei zu sein.



echarzerfalkenHarzer Falken kämpfen die Tilburg Trappers nieder

(OLN)  Nach einem aufopferungsvollen Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner bezwangen die Harzer Falken die Tilburg Trappers vor 653 Zuschauern sensationell mit 2:1 (1:0; 0:1; 1:0).
Und irgendwie hatte die Goslarsche Zeitung den richtigen Riecher, als sie ihren Vorbericht rund um Torwart Fritz Hessel aufbaute und den Harzer Keeper bereits im Vorfeld zu dem notwendigen Garant des Erfolges kürte. Und ob es diese Wertschätzung war, die Hessel an diesem Abend zusätzlich puschte, oder das sehr gute Training, das die Mannschaft unter der Woche laut Trainer Norbert Pascha absolvierte, Fritz Hessel stand wie der berühmte Fels in der Brandung und brachte die zeitweise viel zu verspielten Niederländer mit unzähligen Glanzparaden an die Grenze der Verzweiflung.
Dabei musste Hessel auch von Anfang an hellwach sein, denn die Tilburger bestimmten in den ersten Minuten klar das Spiel und ließen die Harzer Falken zeitweise kaum aus ihrem Drittel herauskommen. Und so wurde der Spielverlauf schon ein wenig auf den Kopf gestellt, als Thomas Schmid einen Konter über Tobias Schwab einleitete und dieser mustergültig auf Artjom Kostyrev auflegte, der in der 10. Minute zum 1:0-Führungstreffer einschoss. Von nun an kamen die Harzer immer besser ins Spiel und ließen ihren frenetisch feiernden Anhang bereits zwei Minuten später erneut jubeln. Doch der insgesamt gewohnt souverän leitende Schiedsrichter Gregor Brodnicki hatte eine Spielszene bereits Sekunden zuvor abgepfiffen. Allerdings ließen sich die Falken auch dadurch nicht beirren und kamen immer besser ins Spiel. Auf Tilburger Seite stand jedoch an diesem Abend mit Ian Meierdres ebenfalls einer der besten Torhüter der Liga im Kasten und so sollte es ein absolut packendes Spiel werden, das auf Harzer Seite im Zeichen des Kampfes stand und insgesamt ein Spiel überragender Torwartleistungen sein sollte.
Im zweiten Drittel merkte man den Tilburgern an, dass sie mit dem Ergebnis so überhaupt gar nicht zufrieden waren. Wütende Angriffe und ein Torschussverhältnis von 5:28 zu Gunsten der Tilburger belegten deutlich die Übermacht und auch die Härte nahm nun immer mehr zu, ohne dass das Spiel zu irgendeinem Zeitpunkt unfair wurde. Und nachdem ein Schuss von Ryan McGrath nach einem der seltenen Konter der Falken denkbar knapp am Tilburger Tor vorbeitrudelte, war es die Paradereihe der Tilburger um Torschütze Diederick Hagemeijer, die keine Minute später den zu diesem Zeitpunkt längst überfälligen Ausgleich erzielte. Doch nicht nur Hessel zeigte an diesem Abend eine überragende Leistung, sondern das gesamte Team warf sich aufopferungsvoll den Angriffen entgegen und rettete das Unentschieden in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel kamen dann auch die Harzer wieder besser ins Spiel und in der 50. Minute hatte Robert Wittmann nach einem feinen Spielzug das 2:1 auf der Kelle, scheiterte jedoch an Meierdres. Und auch Hessel durfte sich nochmal auszuzeichnen indem er im Spagat einen Schuss aus dem Winkel fischte und in der 56. Minute einen Alleingang entschärfte, nachdem die Falken im Powerplay dem Gegner den Puck fast mustergültig zum Konter serviert hatten. Und immer weiter lief der Puck wie am Schnürchen gezogen durch die Tilburger Reihen. Doch Gästetrainer Bo Subr musste nach dem Spiel enttäuscht feststellen, dass man zu sehr bemüht war, schöne Tore zu schießen und immer wieder mindestens einen Querpass zuviel spielte. Und hatte sich im Stadion eigentlich schon jeder auf die Verlängerung eingestellt, erkämpfte sich Dylan Quaile im Tilburger Drittel die Scheibe, legte auf Robert Wittmann auf und der an diesem Abend ganz starke Wittmann fand die Gasse um den Puck auf Ryan McGrath zu legen, der sich hinter den Verteidigern in Richtung Tor gestohlen hatte. Und so stand das Stadion 16 Sekunden vor Ende Kopf, als McGrath den kaum für möglich gehaltenen Sieg in der regulären Spielzeit perfekt machte. (Hei)



fuechseduisburg25 Jahre Füchse Duisburg – 45 Jahre Eishockey in Duisburg – „Festakt“ zum Heimspiel gegen Essen am 27.11.2016

(OLN)  einer der Eishockey-Höhepunkte 2016 wirft seine großen Schatten voraus: Die Füchse Duisburg feiern Geburtstag. Am 27.11.1991 wurde der heutige Stammverein der Füchse Duisburg, der „Eissport-Verein Duisburg e.V.“, gegründet. Was kann es dann besseres geben, als diesen Geburtstag auf den Tag genau im Rahmen des Ruhr-Derbys gegen die Moskitos Essen zu begehen. Der Eishockey-Gott ist also ein Duisburger! Neben dem Topspiel der DEB Oberliga Nord werden die Füchse ein tolles Rahmenprogramm für ihre Fans bereithalten. Alle Voraussetzungen für eine „proppenvolle“ SCANIA-Arena werden also gegeben sein. Und damit nicht genug: die Eishockeytradition in Duisburg lässt sich bis in Jahr 1971 zurückverfolgen – also feiern wir neben „25 Jahre EVD“ auch noch 45 Jahre Eishockey in Duisburg insgesamt.
Der heutige EVD ist der Nachfolgeverein des Duisburger SC und des Duisburger SV 87. 1971 wurden die Füchse als Verein zunächst als Eishockeyabteilung des Duisburger SC Kaiserberg von 1947 (DSC) gegründet, die Eishockeyabteilung wurde 1981 als Duisburger SC Eishockey ausgegliedert. 1987 ging der DSC in Konkurs, der Verein wurde daher 1987 als Duisburger Schlittschuh-Verein 1987 (DSV) neu gegründet. Während der Saison 1991/92 ging der Verein erneut in Konkurs und wurde aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. 1991 begann der Neubeginn in der untersten Spielklasse. Gegründet wurde der EV Duisburg am 27. November 1991.
Der 27.11.2016 wird somit ganz im Zeichen von Nostalgie und Zukunftsfreude stehen. So wollen die Füchse ihre Vergangenheit gebührend feiern und nachhaltig ihr Saisonziel in Form des „Aufstiegs in die DEL2“ angehen. Nur für das Spiel gegen Essen werden die Füchse zudem mit einem „Sondertrikot“ auflaufen. Die entsprechenden Game-Worn-Trikots werden im Anschluss des Spiels auf der „After-Game-Party“ im „Fuchsbau“ (VIP-Restaurant) versteigert. Der Eintritt in den Fuchsbau nach Spielende ist frei.
Die Fans erwartet zusammengefasst u. a. folgendes Rahmenprogramm: 
Überraschungsgäste und Ehrungen / „Trikotsperrungen“.
Die erste Füchse-Mannschaft 1991.
Einlagespiel der Füchse-Jugend.
Fan-Choreo.
Interviews.
Eiszeit-Sonderheft mit allen Facts rund um den EVD seit 25 Jahren.
After-Game-Party im Fuchsbau mit Trikotversteigerung. Der Eintritt im Fuchsbau ist nach Spielende frei. Nur der Essens- und Getränkeverzehr ist kostenpflichtig.
Ein aktualisiertes Rahmenprogramm werden die Füchse Duisburg im unmittelbaren Vorfeld der „Geburtstagsfeier“ bekanntgeben.
Seid dabei und macht die SCANIA-Arena zu einem Hexenkessel!
Tickets wie immer an den Tageskassen, im Fan-Shop oder unter www.fuechse-duisburg.de. 



moskitosessenWohnbau Moskitos Essen alleiniger Tabellenführer

(OLN)  Die Superlative am Essener Westbahnhof klingen langsam abgedroschen! Doch die Mannschaft von Chefcoach Frank Gentges mischt derzeit die Liga ordentlich auf. Nicht die arrivierten Teams aus Duisburg, Halle oder Herne sind oben, das Team der „neuen jungen Wilden“ führt nach den Spielen in Berlin und dem Nachholspiel in Erfurt die Tabelle der Oberliga Nord mit zwei Punkten Vorsprung vor Herne an.
Mit Leon Niederberger und Marius Erk, dafür ohne Tobias Brazda begann das Mammutwochenende im Wellblechpalast in Berlin Hohenschönhausen. Schnell war die Richtung klar, Marius Erk und Niklas Hildebrand mit einem Shorthander machten klar wohin die Reise gehen würde. Einen Gegentreffer von Dominik Müller konnten die Abwehr und Sebastian Staudt nicht verhindern. Christoph Ziolkowski traf aber noch im ersten Abschnitt zur beruhigenden 3:1 Führung. Im zweiten Drittel zogen die Wohnbau Moskitos dann davon, Philipp Gejerhos, Andrej Bires, Phil Huber und Leon Niederberger schraubten das Ergebnis auf 7:1 bevor Patrick Czajka nochmal auf die Mannschaft von FASS aufmerksam machen konnte. Czajka machte dann auch noch den dritten Treffer von FASS bevor im letzten Drittel Robin Slanina mit DREI Treffern keine Zweifel aufkommen ließ.
Cheftrainer Frank Gentges in seinem Statement nach dem Spiel: „Es war ein souveräner, hochverdienter Sieg. Wir konnten nach der Deutschland Cup Pause nahtlos an die Spiele davor anknüpfen und den elften Sieg in Serie holen. Durch die Förderlizenzspieler Marius Erk und Leon Niederberger konnten wir durchgehend mit vier Blöcken spielen.“
Und der Wahnsinn am Westbahnhof geht weiter! Das Nachholspiel in Erfurt, vo der ersten Minute an umkämpft. Die Heimmannschaft wies um die Stärke der Stechmücken und versucht dagegen zu halten. Doch Michal Velecky jeweils im Powerplay schießt eine 2:0 Führung heraus. Die Mannschaft aus Thüringen gibt aber noch nicht auf, kämpft und geht in Führung. Jan Zurek, Reto Schüpping und Felix Schümann überwinden Bendict Rossberg, bevor Leon Niederberger wieder den Ausgleich erzielen kann. Im letzten Drittel geht Erfurt durch Jan Zurek erneut in Führung. Niklas Hildebrand gleicht die Partie wieder aus und das Spiel muss in die Verlängerung. Keine Tore in der Verlängerung, daher Penalty. Robin Sochan und Christian Grosch treffen für Erfurt, Slanina und zwei Mal Velecky entscheiden das Spiel für die Wohnbau Moskitos. Damit geht das Team von Chefcoach Frank Gentges mit zwei Punkten Vorsprung in das Derby um die Tabellenspitze gegen Herne.
Und der Chefcoach schildert auch nach dem Spiel in Erfurt seine Sicht: „Es war der zwölfte Sieg in Serie, das ist mehr als sensationell! Leider haben wir uns durch viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, bzw. größtenteils der Linienrichter aus dem Konzept bringen lassen, womit wir einen Punkt verschenkt haben. Dass der angesprochene Linienrichter der Sohn des Erfurter Trainers war und trotzdem in Erfurt pfeifen darf, erschließt sich mir nicht.“



buchloheSchützenfest in Buchloe - Piraten machen es gegen Pfaffenhofen zweistellig

(BYL)  Mit einem deutlichen 11:3 (4:1, 4:1, 3:1) schickte der ESV Buchloe die Icehogs aus Pfaffenhofen am Freitagabend wieder nach Hause. Während auf Seiten des ESV Buchloe der gesperrte Maximilian Dropmann, sowie die Verletzten Tobias Kastenmeier und Mathias Strodel fehlten, sah es bei den Gästen noch schlimmer aus. Denn dem sowieso schon klein bestücktem Kader fehlten unter anderem Thomas Mende, Philip Hähl, Thomas Bauer, Karol Drienowsky und Michael Wolf und zudem konnte Trainer Heinz Zerres nur den dritten Torhüter Patrick Weiner aufbieten.
Von Beginn an war deutlich erkennbar, dass der ESV Buchloe läuferisch und spielerisch den Icehogs aus Pfaffenhofen überlegen war. Die Freibeuter fanden direkt gut in die Partie und hatten bereits nach neun Sekunden eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen, was jedoch Patrick Weiner im Tor der Gäste noch verhindern konnte. Nach 2:22 klingelte es dann im Gästetor, als David Vycichlo angespielt von Christopher Lerchner einen scharfen Schuss aufs Gehäuse von Patrick Weiner brachte, der die Spielscheibe aber nur vor seinem Gehäuse abklatschen konnte und Oliver Braun zur 1:0 Führung einschob. In der sechsten Spielminute sorgten dann Marc Weigant mit dem 2:0 und Alexander Krafczyk im Powerplay mit dem 3:0 schon frühzeitig für klare Verhältnisse in der Sparkassenarena. Begünstigt durch ein Überzahlspiel der Icehogs durfte sich in nach acht Minuten dann auch Daniel Blankenburg mit einem sauberen Save vor Robert Neubauer auszeichnen. Besser machten es hier aber auch wieder die Hausherren, die ihre Führung beim nächsten Überzahlspiel durch eine sehenswerte Finte von Markus Vaitl auf 4:0 ausbauten (13). Kurz vor der Pause dann aber doch der erste Gegentreffer, als die Pirates in Unterzahl agierten und David Felsoci den freistehenden Michael Lackner anspielte und dieser Daniel Blankenburg überwinden konnte (20).
Im zweiten Drittel waren gerade mal 17 Sekunden gespielt, als Michael Pfab - angespielt von Robert Neubauer - auf 4:2 verkürzen konnte. "Da kam nochmals Hoffnung auf", meinte Heinz Zerres auf der anschließenden Pressekonferenz. Doch diese Hoffnung wurde eine Zeigerumdrehung später schon wieder im Keim durch das 5:2 von David Vycichlo zerstört und auch weiterhin spielte der ESV Buchloe munter nach vorne. Aber es dauerte bis zur 32. Spielminute, ehe die Scheibe wieder hinter der Linie war. Abermals in Überzahl konnte Alexander Krafczyk mit seinem zweiten Treffer auf Zuspiel von Markus Vaitl den ECP-Goalie zum sechsten Mal an diesem Abend überwinden. Marc Weigant konnte sich in der 35. Spielminute auch als zweifacher Torschütze eintragen lassen, als er den Puck zwischen den Beinen von Weiner zum 7:2 durchschob. Damit war der Torhunger der Pirates aber noch nicht gestillt, denn kurz vor der letzten Drittelpause war es noch Markus Vaitl, der angespielt von Christopher Götz auch mit seinem zweiten Treffer für 8:2 Pausenstand sorgte (39).
Im letzten Abschnitt waren die Gäste auf Schadensbegrenzung aus, doch der ESV Buchloe zeigte an diesem Abend keine Gnade und legte durch Kontingentspieler Lukas Hruzik zum 9:1 nach (45.). Auch Tor Nummer zehn ließ dann nicht lange auf sich warten, denn als die Freibeuter wieder einmal mit einen Mann mehr auf dem Eis waren, bestrafte Marc Weigant auf Zuspiel von Alexander Krafczyk die Icehogs mit seinem dritten Treffer zum 10:2 (47.). Auch das elfte und letzte Tor des ESV Buchloe in der 54. Spielminute durch David Strodel fiel durch einen Überzahltreffer. So war es nicht verwunderlich, dass auf der anschließenden Pressekonferenz beide Trainer die Effizienz des Powerplays als Ursache für das Ergebnis sahen. Den Schlusspunkt setzten dann aber nochmals die Icehogs im Powerplay als Robert Neubauer zum 11:3 Endstand diesen torreichen Abend beendete. 



geretsriedESC Geretsried: Rats stoppen Talfahrt mit Auswärtssieg

(BYL)  Der ESC hat nach vier sieglosen Spielen wieder alle drei Punkte einfahren können. Nach einer guten und konzentrierten Leistung gewann man in Germering mit 2:4 (1:2/0:2/1:0) und vergrößert das Dilemma der Wanderers weiter.
Ausnahmsweise waren es mal die Rats, die mit einem frühen Tor vorlegen konnten. 67 Sekunden waren gespielt, 0:1 durch Bernhard Jorde. Viel Betrieb vor Dominik Gräubig im Wanderers-Tor und Jorde trifft mit einem platzierten Handgelenkschuss von der blauen Linie. Die Hausherren hatten die richtige Antwort und konnten durch Zvonik schnell ausgleichen. Einen Wechselfehler der Rats nutzten die Germeringer mit einem schnellen Pass hervorragend aus, Znovik hatte dann etwas Glück das sein Alleingang im Nachschuss irgendwie hinter David Albanese landete. Der Ausgleich war allerdings nicht mehr als ein kleines Strohfeuer, denn den Ton gab weiterhin klar der ESC an (abgesehen von einem Pfostenschuss durch Dosch). Was die Gäste machten, konnte man durchaus als Chancenwucher bezeichnen, denn beste Gelegenheiten u.a. durch Jorde, Wischnewsky und Köhler blieben ungenutzt. Besser machte es dann Ondrej Horvath, der nach seinem Treffer zum 1:2 (14.) so richtig aufdrehte.
Mit einem lupenreinen Hattrick schoss er die Rats bis Mitte des zweiten Drittels mit 1:4 in Front (25./26.), die Wanderers wirkten geschockt. Der ESC machte weiter Dampf, die letzte Präzision im Abschluss fehlte aber weiterhin sonst wäre die Partie schon nach dem mittleren Spielabschnitt entschieden gewesen.
So blieben die Wanderers immer noch im Spiel aber den Gastgebern merkte man die Verunsicherung durch die Niederlagenserie deutlich an. Obwohl durchaus Offensivpotenzial vorhanden ist, schafften sie es kaum Druck auf David Albanese auszuüben. Ob die Rats im letzten Drittel den Vorsprung nur noch verwalten wollten oder einfach zu lässig agierten, schwer zu sagen. Fakt ist, dass man in diesem Spielabschnitt nicht an die guten Leistungen der ersten beiden Drittel anknüpfen konnte. Durch zwei Strafen hätte man sich beinahe nochmal richtig in Bedrängnis gebracht, doch mehr als das 2:4 durch Pfohmann (57.) sollte nicht mehr rausspringen.
Fazit: Die Rats spielten zwei Drittel hervorragendes Eishockey und belohnen sich mit drei Punkten. Auf keinen Fall wollte man den Wanderers die ersten Punkte der Saison schenken, Ziel erfüllt. Wohin die Reise in der Tabelle geht wird sich am Sonntag entscheiden, wenn das altbekannte Duell gegen den EV Pegnitz auf dem Plan steht. Los geht’s um 18 Uhr in Geretsried, wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung!



evmoosburgEV Moosburg geht auch in Schongau als Sieger vom Eis

(BYL)  Der EV Moosburg macht weiterhin brav seine Hausaufgaben in der Bayernliga-Vorrunde. Auch beim Aufsteiger und Tabellenelften EA Schongau gaben sich die Grün-Gelben keine Blöße und siegten verdient mit 4:2 (2:0, 0:2, 2:0). Damit haben die Dreirosenstädter fünf der vergangenen sechs Spiele gewonnen.
Ein Zuckerschlecken war das Gastspiel in der direkt am Lech gelegenen Halle allerdings nicht. Nur im ersten Abschnitt wirkten die für ihre Heimstärke bekannten „Mammuts“ ziemlich zahnlos und ließen die Schützlinge von Petr Kankovsky gewähren. „Ich hatte eigentlich schon erwartet, dass Schongau von Beginn an Vollgas gibt. Allzu viel kam da aber nicht“, war EVM-Vorstand Ludwig Kieninger überrascht. Dass bis auf die Treffer von Christian Seidlmayer und Patrice Dlugos keine weiteren Moosburger Tore heraussprangen, war dann auch der einzige Makel. Die dominierenden Gäste hätten in dieser Phase ohne Weiteres für eine kleine Vorentscheidung sorgen können.
Und so probierte die EAS im zweiten Abschnitt alles, um den Anschluss wiederherzustellen, drängte die Moosburger mit aggressivem Forechecking ins eigene Drittel zurück. Der EVM reagierte überrascht – und hatte kein Mittel gegen die nun quicklebendigen Gastgeber. Denen gelang nach drei Minuten nicht nur das 1:2, sondern kurz vor der Pausensirene bei 4:4 auch der Ausgleich. Plötzlich war alles wieder offen.
Doch auch Moosburgs Coach Kankovsky stellte nun einige Dinge um. Ganz wichtig: Bereits vier Minuten nach Wiederbeginn gelang seinem Sohn Josef die erneute Gäste-Führung. Damit hatte nun wieder der EVM die besseren Karten, was Schongau zu einigen wütenden Angriffsversuchen bewog. Doch Bernhard Eggerdinger-Hölzl konnte wie schon im ersten Durchgang mit einigen tollen Paraden seinen Kasten sauberhalten. Und gerade als er in der Schlussphase wieder einen gefährlichen Schuss der Hausherren entschärft hatte, gelang im Gegenzug Abwehr-Hühne Mathias Jeske sein erstes Saisontor – die endgültige Entscheidung. Der EVM hat damit seinen sechsten Tabellenplatz verteidigt.    



blackhawkspassauSPIELABSAGE: Passau Black Hawks - Germering Wanderers

(BYL)  Das heutige Spiel der Passau Black Hawks um 18.30 Uhr gegen die Wanderers Germering ist wegen eines erneuten Defekts an der Eismaschine abgesagt. Ein  Ersatztermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.



pfaffenhofenicehogsBuchloe nützt Strafen  gnadenlos aus - Pfaffenhofen IceHogs kassieren beim 3:11 sechs Treffer in Unterzahl

(BYL)  Der zarte Aufwärtstrend, der sich die letzten Spiele beim EC Pfaffenhofen angedeutet hatte, wurde am Freitag vom ESV Buchloe jäh gestoppt. Mit 3:11 (1:4; 1:3; 1:3) kamen die Pfaffenhofener gewaltig unter die Räder und mussten allein sechs Gegentreffer bei eigener Unterzahl hinnehmen.  
Wieder nur eine Rumpfmannschaft konnten die IceHogs in Buchloe aufbieten, nachdem neben den Langzeitausfällen auch noch Michael  Wolf, Thomas Bauer und Thomas Mende ausfielen. So stand mit Patrick Weiner nur noch ein Torhüter zur Verfügung, als Back-up fungierte sein jüngerer Bruder, der ansonsten nur sporadisch in der 1b-Mannschaft aktiv ist. Und er erwischte gleich einen für einen Torhüter sehr unglücklichen Auftakt. Die Gastgeber legten nämlich gleich ein enorm hohes Tempo vor und setzten die Gäste sofort gewaltig unter Druck. Konnte er eine erste Buchloer Großchance in der ersten Minute noch entschärfen, war es in der 3. Minute geschehen. Einen Schuss von David Vycichlo musste er abprallen lassen und den Nachschuss versenkte Oliver Braun zur frühen Führung. „Wir wollten gleich richtig Gas geben, weil wir natürlich wussten, dass Pfaffenhofen große Personalprobleme hat. Mit den drei frühen Toren ist es dann auch optimal für uns gelaufen,“ stellte ESV-Coach Topias Dollhofer fest, dessen Team mit einem Doppelschlag durch David Vycichlo und Alexander Krafczyk in der 6. Minute schon frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen konnte. War das 3:0 der erste Überzahltreffer für die Hausherren, folgte in der 13. Minute erneut durch Krafczyk der nächste. Danach konnten sich die IceHogs etwas aus der Umklammerung befreien und durch Michael Lackner wenige Sekunden vor der Pause in Überzahl verkürzen. Auch nach der Pause waren nur wenige Sekunden gespielt, da brachte Michael Pfab, der später verletzt vom Eis musste, die IceHogs weiter heran. „Da kam ein wenig Hoffnung auf,“ sagte Heinz Zerres, „aber dann kassieren wir prompt ein dummes Tor zum 5:2“. Bei diesem Treffer ließ sich Patrick Weiner von einem Schuss fast von der Torauslinie überraschen. Zu allem Überfluss vergab danach Michael Lackner auch noch einen Penalty, womit die Partie praktisch gelaufen war. Zumal die Hausherren in der Folgezeit Pfaffenhofener Strafzeiten gnadenlos bestraften und durch Alexander Krafczyk und David Strodel jeweils in Überzahl das Ergebnis auf 7:2 schraubten. Noch vor der zweiten Pause fiel auch noch das 8:2 durch Markus Vaitl. Für die IceHogs ging es im letzten Spielabschnitt nur noch um Schadensbegrenzung, was bei nun auch schwindenden Kräften und weiterhin Druck ausübenden Gastgebern nur teilweise gelang. Buchloe war im Überzahlspiel weiterhin enorm effektiv und nutzte auch die beiden Pfaffenhofener Strafzeiten im Schlussabschnitt zu weiteren Torerfolgen. Lediglich das 9:2 durch Lukas Hruzik fiel bei numerischen Gleichstand, beim 10:2 durch Marc Weigant und beim 11:2 durch David Strodel agierten die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis. Der Schlusspunkt blieb dann allerdings den Gästen vorbehalten. Ebenfalls mit einem Mann mehr sorgte Robert Neubauer in der 57. Minute noch für Ergebniskosmetik.



esvbadbayersoienBad Bayersoien muss die erste Niederlage hinnehmen

(BBZL)  Die Vorzeichen standen nicht gut, neben den bekannten Ausfall von Klaus Müller konnten auch Stefan Schäller, Stefan Schweizer, Thomas Schropp, Korbinian Bräutigam, Thomas Prielmeier und Stephan Rößle nicht den Weg nach Miesbach auf sich nehmen. Somit hatte Hans Schmaußer nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Auch Andreas Mayr war verhindert, somit kein Back-Up für Martin Ullsperger im Kasten des ESV’s.
Die SG Schliersee/Miesbach war hingegen bestbestückt, da ja die U23 nicht spielen musste. Schliersee wollte auch gleich zeigen wer Herr im Haus ist und legten los wie die Feuerwehr. Einen Schuss von Tobias Engert konnte Ullsperger nicht kontrollieren und so stand es in der 8. Minute 1:0 für die Gastgeber. Der TSV checkte konsequent mit zwei Mann vor und riß Löcher in die Soier Defensive. Lukas Pfeiffer sorgte für das 2:0. Damit ging es in die erste Drittelpause. Damit konnte man leben und gelobte Besserung aber die auseinander gerissenen Reihen funktionierten einfach nicht wie gewünscht. Das zeigte sich auch gleich in der ersten Minute nach Wiederanpfiff. Schon stand es 3:0. Eggert besorgte auch noch das 4:0. In Überzahl konnte dann endlich Matthias Mödl die Scheibe durch die Schoner von TSV Schlussmann Voit schieben. Ein Lichtblick. Die Burschen rackerten und kämpfen aber ohne Erfolg. Die Gastgeber waren körperlich überlegen und konnten durch ihr überhartes Spiel das Geschehen bestimmen. Besonders weil das Schiedsrichtergespann mit der Schnelligkeit und Intensität des Spiels überfordert schienen. Bayersoien konnte auch aus Überzahlsituationen nicht wirklich Kapital schlagen. Erst in der 48. Spielminute traf Thomas Maier. Leider nur Ergebniskosmetik. Nach 60 Minuten stand es 5:2 für Schliersee. Ein verdienter Sieg gegen personell stark dezimierte Soier. Die Mannschaft ließ aber den Kopf nicht hängen und hat den Fokus schon auf das kommende Spiel gegen Ottobrunn gerichtet.



diezlimburgrocketsDiez-Limburg verliert auch das Rückspiel gegen die Kobras aus Dinslaken

(RLW)  Die Serie ist gerissen: Nach fünf Siegen in Folge hat die EG Diez-Limburg wieder ein Spiel verloren. Beim 2:4 vor heimischem Publikum fanden die Rockets nur im ersten Drittel zu ihrer Form, ließen aber zu viele Chancen ungenutzt. Clevere Gäste nutzten dies wie im Hinspiel aus und entführten verdient drei Punkte. Das war zwar ärgerlich für das Team von der Landesgrenze, jedoch auch kein Beinbruch. Dass der Aufsteiger in die Regionalliga West noch lernen muss und die Tabellenführung nur eine Momentaufnahme war, hatten die EGDL-Verantwortlichen schon vor dem Wochenende unterstrichen.
„Das läuft hier immer so in Hessen.“ „Der Schiedsrichter ist doch bezahlt.“ Es dauerte nur wenige Minuten, da waren die Gäste verbal schon auf Betriebstemperatur. Und in der Tat hatten die Rockets schon nach 11 Sekunden Glück, dass Dominik Kley nur eine kleine Strafe absitzen durfte und nicht vorzeitig zum Duschen musste. Der EGDL-Stürmer hatte seinen Gegenspieler Nikolai Tsvetkov ohne jede Absicht und unglücklich wohl mit dem Schläger im Gesicht getroffen. Der Kobras-Verteidiger musste daraufhin mit einem Cut über dem Auge behandelt werden. Hauptschiedsrichter Marcus Trottmann, der über 60 Minuten eine für alle Akteure leicht zu verstehende klare Linie durchzog, ließ im Sinne des Spielers Gnade vor Recht walten.   
Dass die Kobras sich im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels über insgesamt vier kleine Strafen echauffierten, während die Gastgeber ebenfalls zwei kleine Strafen kassierten, hatte durchaus Unterhaltungswert. Noch unterhaltsamer war jedoch das, was die Rockets im Angriff boten. Schnelle Kombinationen, beste Einschussmöglichkeiten – die Torfabrik der Liga schien den Betrieb aufzunehmen. Doch mehr als ein Überzahltreffer von Andrej Teljukin (18.) sollte man nicht auf die Anzeigentafel bringen. „Unser großes Manko heute“, ärgerte sich EGDL-Trainer Anton Weißgerber. „Nach dem ersten Drittel müssen wir mindestens 3:0 oder 4:0 führen. Dann sieht die Sache hier auch gleich ganz anders aus.“
Doch wie im Hinspiel, als man in Dinslaken mit 2:5 verlor, sollte auch dies nicht der Abend der Raketen werden. Die Kobras glichen früh im zweiten Abschnitt durch Dennis Martin Schott aus (22.). Noch schneller gab es eine Reaktion nach dem erneuten Führungstreffer der Gastgeber: Matt Fischer netzte in Überzahl mit einem sehenswerten Schuss in den Torwinkel ein (30.), nur 22 Sekunden später verwandelte Tom Jeffrey Goldmann einen Rebound zum erneuten Ausgleich (30.). Überhaupt die Rebounds: Wie schon im Hinspiel machte man auch dieses Mal die gleichen Fehler gegen die Kobras. Irgendwie, so wurde es spätestens im zweiten Drittel deutlich, ist das kein Gegner, der den Rockets liegt.
Die Gäste nahmen gar eine Führung mit in die zweite Drittelpause: In doppelter Überzahl – die Sache mit Hessen und den bezahlten Schiedsrichtern war plötzlich kein Thema mehr – brachte Michal Plichta die Kobras erstmals in Führung (33.). Und die war nicht unverdient, weil Dinslaken auch beim Spiel Fünf-gegen-Fünf nun phasenweise die bessere Mannschaft war. Und weil Felix Zerbe hinten im Kasten immer da war, wo die Rockets die Scheibe im Tor unterbringen wollten. Der Kobras-Keeper entschärfte unter anderem einen Alleingang von Liga-Topscorer Martin Brabec und wurde später zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt.
Bitter für Dinslaken: Michal Plichta, eben noch Torschütze zum 3:2, verletzte sich wenig später nach einem fairen Check am Knie. Die Rockets wünschen dem Angreifer eine schnellstmögliche Genesung.
Im letzten Drittel war die Luft bei der EGDL endgültig raus. Es lief nicht mehr viel zusammen an einem insgesamt gebrauchten Abend. Tom Jeffrey Goldmann traf für Dinslaken zum 4:2 (53.) und machte damit auch die letzten Hoffnungen der Gastgeber zunichte, vielleicht doch noch irgendwie die Kurve zu kriegen. „Solche Spiele gehören eben auch dazu“, sagte Rockets-Trainer Weißgerber, der erstmals seit seinem Amtsantritt eine Partie verlor. „Wir müssen aus solchen Spielen die richtigen Schlüsse ziehen und aus unseren Fehlern lernen. Auch dafür sind wir da.“ Sein Gegenüber Krystian Sikorski feierte hingegen einen perfekten Einstand als neuer Kobras-Trainer. „Ob es nun an mir gelegen hat kann ich nicht sagen. Aber vielleicht haben die Jungs durch den Trainerwechsel heute ein paar Prozent mehr gegeben.“
Am Sonntag nun reisen die Rockets zum schweren Hessenderby nach Lauterbach. Und auch wenn es die Luchse nicht gerne hören werden: Die EGDL tritt diese Reise zum letztjährigen Play-off-Halbfinalisten als klarer Außenseiter an. Nicht ohne jedoch eine Chance auf Überraschung, wenn man aus dem Spiel am Freitagabend die richtigen Lehren gezogen hat.



dinslakenerkobrasDinslakener EC: Traumeinstand für „den Neuen“

(RLW)  Die wichtigste Meldung des Tages ist eine Personalie. Denn die Kobras freuen sich, seit gestern mit Krystian Sikorski einen neuen Chefcoach hinter der Bande präsentieren zu dürfen.
Doch dies war nicht das einzig Positive, dieser Tag war insgesamt ein Guter aus Sicht der Kobras, wie sich bis 80 Minuten vor Mitternacht herausstellen sollte.
Denn das Team, von Kobra-Chef Christian Kühn in die Pflicht genommen, sah sich an die Ehre gepackt und hielt Wort. Mit einem starken Auftritt siegten sie beim Tabellenführer EG Diez Limburg mit 4:2 (0:1; 3:1; 1:0). Und dies einmal mehr unter schlechten Vorzeichen. Denn von der personell eigentlich gut bestückten Verteidigung konnten an diesem Abend mit Nikolai Tsvetkov und Petr Macaj nur 2 etatmäßige Defender den Weg mit an die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz antreten. Wer nicht beruflich verhindert war, musste krankheitsbedingt passen. Coach Sikorski entschied sich, Erfahrung pur nach hinten zu beordern und so bildete Daniel Pleger ein Verteidigungspärchen mit Kapitän Sebastian Haßelberg. Dies vorweg: Die beiden machten auch als Torverhinderer einen guten Job und konnten gerade in brenzligen Spielsituationen den Puck einfach aus der eigenen Zone herausdreschen oder ihn für ein paar Sekunden halten, um wertvolle Zeit für die Kobras von der Uhr zu nehmen.
Die Begegnung war gerade 11 Sekunden alt, da kam der nächste Schock für die Giftschlangen, denn Nikolai Tsvetkov bekam einen hohen Stock seines Gegenspielers ab und verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht das Eis. Einige Minuten lang mussten die Gäste mit nur 3 Verteidigern operieren, doch glücklicherweise konnte Nikolai nach einer Behandlungspause wieder ins Geschehen eingreifen.
Im Eröffnungsdrittel zeigten die Hausherren, warum sie die letzten 6 Partien allesamt als Sieger beenden konnten, womit sie sich an die Tabellenspitze katapultiert hatten. Eine Angriffswelle folgte der nächsten und die Kobras sahen sich überwiegend ins eigene Drittel zurückgedrängt. Dies lag auch an der Tatsache, dass sich die Giftschlangen noch nicht an die enge Regelauslegung des Unparteiischen gewöhnt hatten. Allein im ersten Abschnitt mussten 4 Dinslakener Akteure in die Kühlbox.
So etwas weiß eine erfahrene Truppe, wie die Rockets, eiskalt zu nutzen. Andrej Teljukin ließ seine Farben mit einem sehenswerten Schlagschuss von der blauen Linie in den linken oberen Winkel erstmalig jubeln. Ansonsten muss man der Kobra – Defensive gute Arbeit attestieren. Insbesondere Felix Zerbe im Tor sorgte mit ein wenig Glück und sehr viel Geschick dafür, dass die Gäste im Spiel blieben und nicht schon nach Drittel 1 eine deutliche Führung für die Hausherren auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Allerdings fiel die Führung zu einem aus Kobra-Sicht psychologisch ungünstigen Zeitpunkt, denn nur zweieinhalb Minuten vor der ersten Sirene musste Felix Zerbe das erste Mal hinter sich greifen.
Doch die Sikorski-Truppe zeigte sich unbeeindruckt und kam zu Beginn von Abschnitt 2 zu ihren nächsten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Dennis Schott nach 94 Sekunden des Mitteldrittels zum 1:1-Ausgleich. Dominick Spazier und Nikolai Tsvetkov hatten ihm aufgelegt. Jetzt bekamen die Kobras eine breite Brust sie rissen das Spiel immer mehr an sich. Auch ein weiteres Überzahl-Tor der EGDL durch Matt Fischer steckten sie problemlos weg, denn nur 22 Sekunden später sorgte ein an diesem Abend gut aufgelegter Tom Goldmann für den erneuten Gleichstand. Jetzt ließen sich die Giftschlangen nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Als Michal Plichta dann bei doppelter Überzahl die erstmalige Führung für die Gäste erzielte, war die Begegnung endgültig zugunsten der Kobras gekippt. Von nun an bestimmten sie nahezu für den Rest der Zeit das Spielgeschehen.  In Spielminute 53 fiel dann die endgültige Entscheidung, als Tom Goldmann das Zuspiel von Kevin Wilson und Alex Brinkmann zum vierten Kobra-Treffer veredeln konnte und somit einen Doppelpack geschnürt hatte. Zwar versuchten die Rockets zum Ende hin noch einmal alles und berannten das Gehäuse der Gäste, doch richtig zwingend waren ihre Bemühungen nur selten. Und sollte es doch einmal brenzlig geworden sein, war spätestens bei Felix Zerbe Endstation.
Einen Wermutstropfen mussten die Kobras dann aber doch verkraften: Michal Plichta verletzte sich nach einem fairen Check seines Gegenspielers an der Bande so schwer, dass er nicht mehr weitermachen konnte. Er wurde von der medizinischen Abteilung der Rockets erstversorgt und muss heute zu weiteren Untersuchungen in ein Dinslakener Krankenhaus. Natürlich wünschen ihm die Kobras und sicherlich auch die Fans alles Gute und eine schnelle Genesung.
Und Felix Zerbe wurde nach der Partie von den Rockets auf Dinslakener Seite berechtigterweise zum Spieler des Abends gewählt.
Doch auch die Mannschaft wählte ihren Akteur des Abends. Dies macht sie intern nach jedem Spiel. Und zu der Wahl am gestrigen Abend kann man nur eines sagen: Er kam, sah und siegte. Denn das Team wählte Krystian Sikorski zum Mann des Abends. Was für ein Einstand für den neuen Chef an der Bande. Dieser war naturgemäß mit dem Ausgang des Spieles zufrieden, sah aber auch noch große Fehler, insbesondere im taktischen Bereich und beim Verhalten „Eins gegen Eins“. „Da habe ich noch viel Arbeit vor mir. Von dem, was ich mir vorstelle, habe ich heute höchstens 20-30 Prozent gesehen. Aber die Mannschaft hat sehr viel Potential und ich freue mich darauf, mit ihr zusammen zu arbeiten“, war die Erkenntnis nach dem ersten Spiel als hauptverantwortlicher Chefcoach.
Wir wollen das auch gleich nutzen und ihn den Kobra-Fans ein wenig vorzustellen:
Krystian Sikorski begann als Spieler bei Polonia Bytom in der polnischen Extraliga und spielte, nachdem er alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen hatte, anschließend für das Seniorenteam. Der gelernte Stürmer gewann mit der Mannschaft 4 Meistertitel, kam zu 300 Einsätzen und erzielte dabei 195 Tore. Des Weiteren spielte er 125 Mal für die polnische Nationalmannschaft, nahm an 5 Weltmeisterschaften und 2 olympischen Spielen Teil, nämlich 1984 in Sarajewo und 1988 in Calgary.
Seine einzige Station als Spieler war die Mannschaft des Herner EV und deren Nachfolger, für die der Linksaußen von 1990-2000 147 Mal die Schlittschuhe schnürte. Dann war es 8 Jahre lang ruhig um Krystian Sikorski. Er kam dann im Jahre 2008 in die Eishockeyfamilie zurück, und zwar als Trainer des EHC Dortmund. Zwar gelang ihm auf Anhieb der Gewinn der Regionalligameisterschaft 2008 / 2009, doch sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Daraufhin machte er eine zweijährige Pause. In der Spielzeit 2011 / 2012 war er dann in der Regionalliga als Coach des Herner EV tätig, um ein Jahr später wieder nach Dortmund zurück zu kehren. Von 2012 an betreute er die Dortmunder Elche / Eisadler bis zum Ende der letzten Saison. Seine Liebe zum Eishockey ließ die im Anschluss von ihm angekündigte Pause kürzer werden als zunächst geplant.
Glück gehabt, Dinslakener Kobras, die ihrerseits den neuen Übungsleiter aufs herzlichste willkommen heißen und dem heute 55-jährigen ein glückliches Händchen und viel Erfolg als neuer Schlangenbeschwörer wünschen.



ratingenRatinger Ice Aliens: Endgültiger Sieg nach technischem Tor!

(RLW)  In seinem Pressestatement zum Spiel gab Gäste-Trainer Dieter Brüggemann das wieder, was auf dem Eis zu sehen war: „Wir haben uns vorgenommen, wenig Tore zu kassieren und meine Mannschaft hat gut gearbeitet“!
Tatsächlich taten sich die Ice Aliens gegen ihre in der Defensive bissig agierenden Gegner aus Soest einigermaßen schwer, allerdings auch, weil sich der Ratinger Sturm zwar eine Vielzahl von Chancen herausspielte, diese aber ebenso fahrlässig wieder „verspielte“, die Tore nicht machte. Speziell im letzten Drittel war es dem nach einer Operation erstmals wieder im Ratinger Gehäuse stehenden Dennis Kohl zu verdanken, dass die „Bördeindianer“ keinen Punkt mitnehmen konnten. Wenn Aliens-Coach Alexander Jacobs mehr Haare hätte, er hätte sie sich im Schlussabschnitt wild gerauft, denn die wiederholte Anwendung der „Chaos-Taktik“ durch seine Spieler war mit Sicherheit keine Trainervorgabe, welche den Gegner verwirren sollte!
„Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel“ sagte er entsprechend nach dem Abpfiff – nichtsdestotrotz gewann die Heimmannschaft die Begegnung gegen die Soester EG „Die Bördeindianer“ mit 3:1 (0:0, 2:1; 1:0) und erklomm damit aktuell die Tabellenspitze in der Regionalliga West.
In den ersten 20 Minuten wurden die Hausherren zunächst durch „Indianerangriffe“ in Schach gehalten, anschlie-ßend durch eine doppelte Unterzahl aus dem Spiel genommen, bevor die Angriffsmaschinerie langsam warmlief. Zur ersten Pause stand es noch 0:0, allerdings auch weil ein von Aliens-Verteidiger Simon Migas abgefeuerter, buchstäblich in letzter Sekunde im Soester Tor einschlagender Puck vom Unparteiischen nicht mehr gewertet wurde. Die Aufzählung der Ratinger Stürmer, die im Mittelabschnitt hochkarätige Chancen ausließen und lieber dem Soester Schlussmann Gelegenheit gaben, sich auszuzeichnen, war lang. Der erste Ratinger Torjubel dauerte daher bis zur 30. Minute. Pascal Behlau ging „tief“ hinter das Soester Tor, passte auf den am kurzen Pfosten lauernden Dustin Schumacher (Pascal Behlau/Matthias Potthoff), der dann aus kurzer Distanz zum 1:0 traf. Aufgrund einer kleinen Strafe gegen die Bördeindianer zog Ratingen in der 33. Minute ein Powerplay auf, das zum zweiten Treffer der Heimmannschaft führte. Einen Schuss aus dem Rückraum fälschte Pascal Behlau (Dennis Appelhans/Dustin Schumacher) über die Torlinie zum 2:0 ab. Die Aliens griffen weiter an, machten sich das Leben aber durch unnötige Scheibenverluste selber schwer, sodass die Gäste in der 39. Spielminute zum Anschlusstref-fer kamen. Im Schlussdrittel gewannen die „Indianerüberfälle“ an Gefährlichkeit, sodass Aliens-Schlussmann Dennis Kohl mehrfach sein Können zeigen und Verteidiger Simon Migas sich knapp fünf Minuten vor Ende der Partie „schmerzhaft“ in einen gegnerischen Schuss werfen musste. In der Schlussphase verlor Ratingen unerklär-lich fast vollständig den „roten Faden“, was SEG-Trainer Brüggemann zu einer Auszeit veranlasste, nach welcher der Soester Keeper für eine weitere Offensivkraft vom Eis ging. Die endgültige Entscheidung fiel, als Dennis Fischbuch in der 59. Minute alleine auf das leere Soester Tor zulief und nur noch regelwidrig am Schuss gehindert werden konnte – der Schiedsrichter hatte in diesem Fall, da der Torhüter nicht mehr zwischen den Pfosten stand, nur die Möglichkeit auf ein „technisches Tor“ für Ratingen zu entscheiden, da ein „Penalty“ in dieser Situation gemäß Eishockey-Regelwerk ausgeschlossen war. Diese eher seltene Kuriosität ließ den Anzeigenwürfel, der über der Eisfläche des Ratinger Eisstadions schwebt, auf das Endergebnis von 3:1 umspringen.



bergischgladbachrealstarsKeine Chance für Bergisch Gladbach / Bergisch Gladbach (Real Stars) : EHC Troisdorf 1:3 (0:0/0:2/1:1)

(LLW)  Auch wenn das Endergebnis nicht den eigentlichen Spielverlauf widerspiegelt, hatten die Kufencracks aus Bergisch Gladbach nicht den Hauch einer Chance gegen die taktisch, kämpferisch und disziplinarisch super eingestellten Spieler aus Troisdorf.
Troisdorf begann wie gewohnt mit viel Druck und zeigte von Beginn an, wer hier mehr Power, Speed und Willen hat, um das Spiel zu gewinnen. Praktisch war das erste Drittel fast ein Spiel auf ein Tor. Raphael Leibfried, der das Tor der Real Stars hütete hatte mehr als genug zu tun und machte seine Arbeit hervorragend. Troisdorf scheiterte ein über das andere Mal an der herausragenden Leistung von Leibfried. Dies ist nicht überraschend, da Raphael Leibfried sicherlich zu den besten Goalies der Liga zählt. Er hatte u. a. bei den Junghaien in der DNL gespielt, zählte zum Kader der Iserlohn Roosters in der DEL,  den Hannover Scorpions und den Moskitos Essen in der Oberliga. Ein Spieler mit vielen Erfahrungen aus höheren Ligen, den man nicht so einfach überwinden kann. So endete das erste Drittel 0:0 mit vielen Torchancen für Troisdorf und zwei drei harmlosen Konter der Real Stars.
Aus Sicht der Troisdorfer lief alles nach Plan. Man hatte keinen Gegentreffer hinnehmen müssen und setzte den Gegner sehr unter Druck. Man musste im zweiten Drittel nur genauso weiter spielen. Die Tore würden dann schon fallen. Die Marschrichtung, die der Troisdorfer Coach herausgegeben hatte, sollte dann auch zum Erfolg führen. Wieder ohne Gegentreffer, aber mit zwei wunderschönen Toren endete das zweite Drittel mit 0:2 für Troisdorf.  Die Tore erzielten mit Victor Zimmermann und Oliver Dröge jeweils Verteidiger. Der Einsatz von vier Sturmreihen und entsprechend kurze Wechsel zeigten Wirkung. Die Chancen für Troisdorf wurden noch besser. Bergisch Gladbach hatte keine Mittel, um sich gegen den Druck der Troisdorfer zu wehren.
Mit zwei Toren in Führung konnte man ins letzte Spieldrittel starten, wobei in den ersten 2 Minuten die Bergisch Gladbacher noch mal aufbäumten und zwei nicht ungefährliche Konter liefen, die jedoch von Luckas Haack sicher pariert wurden. Eine der schwierigsten Situationen für einen Torhüter, wenn er 40 Minuten nichts zu tun bekommen hat und dann aber blitzschnell und hellwach reagieren soll. Luckas Haack machte seinen Job aber tadellos. In der 52. Spielminute konnte Troisdorf durch ein Tor durch Mario Wonde auf 0:3 erhöhen. Einziger Wermutstropfen war der Gegentreffer in der 57. Spielminute in Unterzahl der Bergisch Gladbacher, in dem sie Andre Könitzer einfach aus der Drehung blind den Puck Richtung Tor schoss, aber von Thorsten Metzen unhaltbar für Luckas Haack abgefälscht wurde.
Die ca. 40 Fans aus Troisdorf, die mit nach Bergisch Gladbach gereist waren, bedankten sich bei dem Team mit viel Beifall und Trommelwirbel. Das Team bedankt sich für die Unterstützung durch die Fans, die so zahlreich mit zu einem Auswärtsspiel gefahren waren.
Statement des Trainers André Koslowski: „Wir haben wieder gezeigt, dass wir vom Tempo und der Kraft, die wir aufs Eis bringen können zu den Top Teams der Liga zählen. Bergisch Gladbach hat sich auf allen Positionen verstärkt. Mit den Torhütern Raphael Leibfried und Stefan Schwarz, den Feldspielern Steve Blumentritt, Daniel Pering, Simon Pfennings haben sie Spieler im Kader, die alle mindestens Oberliga gespielt haben und haben zudem sich noch mit zwei ausländischen Kontingentspielern Maksims Zulews und Pawel Kuszka komplettiert. Diesen Weg, sich ein Team "zusammen zu kaufen" wollen wir in Troisdorf nicht gehen. Mein Auftrag vom Vorstand ist es die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs so weiter auszubilden, dass wir in der NRW-Liga gut mithalten können und längerfristig evtl. ein Aufstieg in die nächst höhere Liga möglich wird. Aktuell müssen wir weiter an der Chancenverwertung arbeiten, damit wir auch gegen die beiden vor uns in der Tabelle liegenden Teams aus Solingen und Wiehl als Sieger vom Eis gehen können.“
Bei dem Spiel gegen Wiehl fehlten fehlten verletzungsbedingt bzw. wegen Krankheit oder aus beruflichen / privaten / disziplinarischen Gründen Justyn Tursas, Sven Walterscheid, Dano Jansen, Vincent Junkersdorf, Daniel Lellmann, Sven Jensen und Dominik Liesenfeld.
Am kommenden Freitag den 18.11.2016 um 20:00 Uhr geht es dann im heimischen Icedom in Troisdorf gegen die Raptors aus Solingen. 



sandejadehaieSande Jadehaie feiern erneutes Schützenfest


(LLN)   Der ECW Sande hat gegen die Pferdeturm Hunters ein erneutes Schützenfest gefeiert. Vor rund 600 Zuschauern gewann das Team von Trainer Sergey Yashin mit 18:0.
Vitali Janke brachte die Jadehaie bereits in der dritten Spielminute auf die Siegerstraße, als er einen Alleingang sehenswert im Hannoveraner Gehäuse unterbrachte.
Die Hunters, die im ersten Drittel nicht einen einzigen Torschuss auf ECW-Goalie Fabian Janssen abfeuerten, konnten in erster Linie nur durch Provokationen und unnötige Fouls auf sich aufmerksam machen, wovon sich die Jadehaie jedoch nicht beeindrucken ließen. Marcel Struck, Johannes Mundt, Andreas Eckert und Lajos Papoudis erzielten weitere Treffer, so dass es mit einer 7:0-Führung in die erste Drittelpause ging.
„Natürlich ist es schön, wenn man hoch gewinnt, aber ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir noch ganz andere Gegner vor der Brust haben und wir uns jetzt nicht allzu sehr selbst feiern sollten“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.
Auch im Mitteldrittel ging das muntere Toreschießen weiter und die Jadehaie verabschiedeten sich mit einer 14:0-Führung in die zweite Pause, in der Ersatztorhüter Emil Hacke von Trainer Sergey Yashin auf seinen ersten Einsatz im Haie-Dress vorbereitet wurde.
„Donnerstag habe ich erfahren, dass ich im Kader stehe und umso schöner ist es, dass ich heute auch ein paar Minuten Spielpraxis sammeln durfte. Selbstverständlich war ich ein bisschen aufgeregt, aber es war überragend vor so einer Kulisse im Tor stehen zu dürfen“, freut sich der 17-jährige Torhüter.
In den letzten zehn Spielminuten bekam der Keeper nicht mehr viel zu tun. Sein Gegenüber musste noch viermal hinter sich greifen.



fassberlinFASS Berlin 1b: 5 gegen 5 kann jeder…

(RLO)  Schwerstarbeit hatte die 1b von FASS wieder zu verrichten, ehe der 4:2-Erfolg (0:1/3:1/1:0) gegen den SV Rot-Weiß Bad Muskau gesichert war.
Die Bombers präsentierten sich sehr defensiv und FASS tat sich schwer, diesen Abwehrriegel zu überwinden. Bad Muskau griff nur selten an, erzielte aber den einzigen Treffer im 1. Drittel. Matthias Wenzel traf nach einem Break (16.).
Besser lief es im 2. Drittel, allerdings mit einem Mann mehr auf dem Eis. Erst konnte Jörn Kugler nach einigen Versuchen seiner Kollegen den Puck über die Linie schieben (24.), dann traf  Paul Konietzky mit einem Hammer (26.). Beide Treffer fielen in Überzahl. Zwei Minuten später jubelten die Gäste zwar, aber der Puck war vor der Linie geklärt. Eine Minuten später rettete die Latte für Damon Bonness. Dann kam Überzahltreffer Nr. 3 für die Weddinger, Felix Karlsson traf nach 32 Minuten zum 3:1. Geschlagen gaben sich die Bombers aber noch nicht. Und so konnte Martin Rost 37 Sekunden vor der Pause nach einem schönen Konter auf 3:2 verkürzen.
Viele Chancen gab es im letzten Drittel nicht, beide Abwehrreihen räumen gut ab. Einen Treffer gab es noch und natürlich mit weniger Personal auf dem Eis. Jeweils ein Spieler saß auf der Strafbank, als nach einer schönen Kombination Raitis Dembovskis zum 4:2 traf (55.). Zwar gab es eine Minute später noch einen Treffer für die Weddinger, aber der wurde wegen Torraumabseits nicht anerkannt. Wäre übrigens ein Powerplaytreffer gewesen…
Es blieb also bei diesem Ergebnis und bereits am Sonntag kann ab 16:00 Uhr nachgelegt werden. Dann geht es im Paul-Heyse-Stadion gegen den ESC Dresden.
(Norbert Stramm)



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Sonntag 13.November 2016
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