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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 14.November 2016. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.



duesseldorferegNiederlage im Derby – Düsseldorfer EG verliert 2:4

(DEL)  Am 18. Spieltag unterlag die DEG den Krefeld Pinguinen im Straßenbahnderby
2:4 (0:0; 2:2; 0:2). In einem umkämpften Spiel waren es am Ende die Gäste, die
sich in den entscheidenden Situationen cleverer verhielten und die Tore schossen.
Nachdem sowohl die DEG als auch die Gäste aus Krefeld mit einer Niederlage
in das Wochenende gestartet waren, zeigten beide Mannschaften von Beginn an,
dass sie heute nichts zu verschenken hatten. Die erste gute Gelegenheit auf Seiten
der Düsseldorfer verzeichnete Daniel Weiß, der mit einem Schuss aus dem
hohen Slot am Krefelder Goalie scheiterte. In der Folge ging es hin und her. Brandon
Yip war es, der in der achten Spielminute gleich zweimal die Chance auf den
Führungstreffer hatte, doch noch wollte der Puck nicht hinein. Dann um ein Haar
der Rückstand für die leicht überlegenen Rot-Gelben, Dragan Umicevic lief unbedrängt
auf unsere Nummer 35 zu, brachte den Puck aber nicht im Gehäuse
unter. Trotz vieler guter Möglichkeiten ging es mit einem leistungsgerechten 0:0
in die 1. Pause.
Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste aufgehört hatte. Beide Teams
versuchten sich Möglichkeiten zu erarbeiten, doch wirklich gefährlich wurde es
selten. Irgendwie fiel dann doch ein Tor, leider für die Gäste, die in Person von
Marcel Müller die Führung erzielten. Die DEG benötigte ein paar Minuten um den
Schock zu verdauen, schlug dann aber eiskalt zu. Nach einem missglückten
Schuss von Yip sprang die Scheibe von der Bande zurück und Stephan Daschner
versenkte zum 1:1-Ausgleich (32.30, Assist Yip). Doch bereits 51 Sekunden später
war der alte Abstand wieder hergestellt, denn Kyle Sonnenburg schloss einen
Angriff zum 2:1 für Krefeld ab. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, denn wiederum
keine zwei Minuten nach der Führung schlenzte Marcel Brandt, der seinen Vertrag
um zwei Jahre verlängert hatte, die Scheibe in Überzahl zum 2:2 in die Maschen.
Nach einem deutlich unterhaltsameren Mittelabschnitt ging es so in die
Pause.
Direkt zu Beginn des dritten und letzten Drittels war es Maxi Kammerer der mustergültig
von Dmitriev bedient wurde, die Scheibe aber nicht richtig kontrollieren
konnte, sodass kein genauer Abschluss möglich war. Krefeld in der Folge mit
einem leichten Übergewicht, sodass sich Mathias Niederberger nicht über zu wenig
Arbeit beklagen konnte. In der 39. Spielminute war aber auch unsere 35
machtlos. Krefeld verwertete einen Konter und ging abermals in Führung. Und es
wurde noch schlimmer. Zwei Minuten später erhöhte Umicevic auch noch auf 4:2
aus Gäste-Sicht. Das Spiel plätscherte nun dahin, die DEG rannte immer wieder
an, Krefeld verteidigte jedoch clever und ließ kaum noch etwas zu. Auch eine
Auszeit und der sechste Feldspieler veränderten am Spielstand nichts mehr. Kopf
hoch, am Freitag wird wieder angegriffen!
Dann geht es für die DEG weiter nach Ingolstadt. Das nächste Heimspiel findet
in einer Woche gegen die Kölner Haie statt. Restkarten gibt es unter www.degtickets.
de.



mannheimeradlerAdler Mannheim: Kein Tor gegen Straubing

(DEL)  Die Adler Mannheim blieben im Heimspiel gegen die Straubing Tigers ohne eigenen Torerfolg und versäumten es damit, nach dem 2:1-Auswärtssieg vom Freitag in Düsseldorf vor eigenem Publikum das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt zu machen. Die Tore für die Gäste erzielten Jeremy Williams und Mike Hedden im ersten Drittel.
Die 12551 Zuschauer in der SAP Arena mussten lange warten, bis sie die ersten nennenswerten Torszenen zu sehen bekamen. David Wolf konnte Garrett Festerlings Schuss nur geringfügig abfälschen (5. Minute), Tigers-Torhüter Matt Climie hatte dabei wesentlich weniger Mühe als bei Wolfs Schuss aus kurzer Distanz (10.). Dennis Endras musste nur ruhig vor seinem Tor stehen bleiben, um Thomas Brandls ersten Straubinger Schuss abzuwehren (10.), Zalewski verfehlte kurz danach das Adler-Gehäuse. Ansonsten war für beide Teams in den ersten zehn Minuten kein Durchkommen vor dem gegnerischen Tor.
Bei Jeremy Williams schnellem Schuss war Endras aber ohne Chance, zu frei kam der Straubinger zum Schuss und brachte sein Team mit 1:0 in Führung (13.). Das folgende erste Überzahlspiel der Hausherren war zu bedächtig. Und kaum wieder komplett, hatte Tigers-Kapitän Mike Hedden freie Fahrt und überwand Endras zum 2:0 (16.).
Im zweiten Drittel schaffte es das Team von Trainer Sean Simpson, etwas mehr gefährliche Schüsse auf das Tor der Gäste zu bringen. Nur eine Glanztat von Matt Climie verhinderte Christoph Ullmanns Anschlusstreffer (28.), Sinan Akdag hatte in Unterzahl das erste Tor der Adler auf dem Schläger (30.) - leider ohne Erfolg. Nach der 30. Minute erhöhten die Kurpfälzer noch einmal das Tempo und den Druck, erst ein Unterzahlspiel nach einer tatkräftigen Meinungsverschiedenheit beider Teams auf dem Eis setzte dem Mannheimer Anrennen ein Ende. Die beste Gelegenheit der Niederbayern in dem folgenden Powerplay vereitelte Dennis Endras (35., Alleingang Hedden), auf der anderen Seite scheiterte Garrett Festerling noch vor der zweiten Pause am Pfosten.
Im Schlussdrittel versuchten es die Adler sowohl mit noch mehr Tempo, als auch mit der Brechstange. Doch die Defensive der Tigers stand solide und ließ nur wenige Pucks auf das Tor von Matt Climie zukommen. Der Kanadier blieb bis zum Spielende fehlerlos und sicherte seinem Team das „zu Null“.



ehcredbullmuenchenRed Bulls München feiern Derbysieg / ING – RBM 3:5 | Keith Aucoin: „Hatten das Momentum auf unserer Seite“

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat  das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge eingefahren. Nach dem Heimsieg gegen Iserlohn gab es auch beim oberbayerischen Derby in Ingolstadt einen 5:3-Sieg (2:1|3:1|0:1) zu bejubeln. Vor 4.114 Zuschauern erzielten Jon Matsumoto, Mads Christensen, Matt Smaby und Doppelpacker Keith Aucoin die Tore für die Red Bulls.
Der EHC Red Bull München startete hochmotiviert ins Derby gegen den ERC Ingolstadt. Schon nach 15 Sekunden hatte Jason Jaffray die erste Möglichkeit für die Gäste, scheiterte aber an ERC-Goalie Timo Pielmeier. In der 8. Minute landete dann ein Pass vom Ingolstädter Schlussmann bei Jon Matsumoto, der mit einem Gewaltschuss die 1:0-Führung für die Red Bulls erzielte. Und die Landeshauptstädter legten nach: 16. Minute, Mads Christensen setzte sich gegen vier Ingolstädter durch und markierte so das 2:0. Der ERC schlug aber noch einmal zurück. Von einem Bully im Münchner Drittel weg erzielte Patrick Köppchen den Ingolstädter Anschlusstreffer (18.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielte Brooks Macek den dritten Münchner Treffer, die Schiedsrichter entschieden jedoch auf Torwart-Behinderung (23.). Die Unterzahlsituation hatten die Gäste wie so oft unbeschadet überstanden, aber gerade als der Münchner Stürmer zurück auf dem Eis war, erzielte Petr Pohl den 2:2-Ausgleichstreffer (27.). Das Jackson-Team war aber nicht geschockt. Matt Smaby setzte in der 30. Minute einen Handgelenkschuss zum 3:2 ansatzlos ins Ingolstädter Tor. Kurz vor der zweiten Drittelpause durften die Münchner sogar noch einen Doppelschlag von Keith Aucoin bejubeln. Erst traf der Topscorer per Bauerntrick (38.), 29 Sekunden später schlug er erneut zu (39.). 5:2 für die Münchner nach 40 Minuten.
Im Schlussabschnitt hatte Frank Mauer früh die endgültige Entscheidung auf dem Schläger. Seinen Alleingang konnte er aber nicht mit einem Tor abschließen (46.). Stattdessen gelang den Ingolstädtern in Überzahl ihr dritter Treffer des Tages. Torschütze war Brandon Buck (52.). Die Hausherren drückten danach auf das vierte Tor, aber Danny aus den Birken ließ sich nicht mehr bezwingen. 



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 6:1-Heimsieg gegen Freiburg - "Haben die Geduld bewahrt"

(DEL2)  Mit 6:1 (0:0, 5:1, 1:0) gewinnen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim souverän das Heimmatch gegen die Wölfe Freiburg und holen nach dem Penaltysieg vom Freitag fünf Zähler an diesem Wochenende. "Wir wussten, dass heute Geduld gefragt war, nachdem Freiburg defensiv agieren würde. Nach der Fünfminuten-Strafe war es somit wichtig, dass unser Powerplay da ist und da haben wir es gut gemacht", sagte EC-Coach Petri Kujala zur Schlüsselszene der Partie nach der Spieldauerstrafe gegen Freiburgs Topscorer Linsenmaier.
Die Gastgeber bestimmten von Anfang an die Partie und hatten die weitaus größeren Spielanteile zu verzeichnen - wie auch mehr Torschüsse. Was fehlte, war jedoch das Tor: in der 4. Minute rettete z.B. der Pfosten nach einem Pauli-Schuss für EHCF-Goalie Mensator, was die größte Chance der Hessen in diesem ersten Abschnitt war. Freiburg verlagerte sich voll auf Konter und kam so das ein oder andere Mal durchaus gefährlich vor den Kasten von Mikko Rämö, der in Summe jedoch ein ruhiges erstes Drittel erlebte. Einzig in Überzahl wurde es nach einem Vavrusa-Schuss unruhig vor dem Finnen, der die Fanghand zückte und seinem Team vor Schlimmeren bewahrte. Auf der anderen Seite hatten die Roten Teufel ihrerseits zwei Powerplays, diese waren jedoch weitaus ungefährlicher als bei numerischen Gleichstand, bei dem abermals Pauli sowie Meisinger (18.) in Mensator ihren Meister fanden. Das hohe Anfangstempo konnten beide Teams da schon nicht mehr halten, so dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Hausherren mit einiges an Elan zurück aus der Kabine und machten ordentlich Dampf in einem spektakulären Mitteldrittel. Zunächst verfehlte Krestan am langen Pfosten stehend (23.), so dass das 1:0 eigentlich in der Luft lag. Allerdings waren die Roten Teufel sehr offensiv unterwegs, was Haluza mit einem Konter in der 25. Minute zur etwas überraschenden Gäste-Führung nutzen konnte. Die Freude der Schwarzwälder währte aber nicht lange, denn nach einer Strafe gegen Wittfoth war Nick Dineen mit einem Onetimer nur 37 Sekunden später zum 1:1 erfolgreich. Die vielleicht spielentscheidende Szene folgte kurze Zeit später: nach einem überharten Einsteigen von Freiburgs Topscorer Linsenmaier an Marc Kohl musste der Wölfe-Stürmer vorzeitig zum Duschen gehen. Bad Nauheim konnte somit fünf Minuten Überzahl spielen und wusste dies zu nutzen. Zunächst markierte Neuzugang Ales Kranjc mit einem Schlagschuss das 2:1 (26.), dem Dusan Frosch 84 Sekunden später gar das 3:1 mit einem Schuss aus der Halbdistanz folgen ließ. Freiburg war nun völlig von der Rolle, es folgte ein Schuss nach dem anderen auf den Kasten von Mensator, der sich zum besten Gäste-Spieler hervortat. Aber auch er konnte beim 4:1 in der 31.Minute durch Alanov nichts ausrichten, nachdem das Hartgummi nach einem Meisinger-Schuss von der Band zurück genau auf den Schläger des Bad Nauheimer Angreifers kam. Die Wölfe hatten dem Druck der Roten Teufel nur wenig entgegen zu setzen, zwei harmlose Schüsse musste Rämö entschärfen. Stattdessen ging es auf der anderen Seite weiterhin zur Sache, was Dineen nach einer tollen Kombination über Pauli und Frosch zum 5:1-Pausenstand nach dem zweiten Drittel nutzte.
Spätestens als Andreas Pauli nur sieben Sekunden nach Wiederanpfiff seine tolle Leistung mit dem 6:1 krönte, war die Partie endgültig entschieden. Es folgte noch der ein oder andere Austausch an Nickligkeiten, was vom Referee konsequent mit Strafzeiten geahndet wurde. Die Roten Teufel hatten das Geschehen bis zum Ende voll im Griff, so dass am Ende drei völlig verdiente Punkte zu Buche stehen. "Die Spieldauer war der Schlüssel in dieser Partie, auch wenn der Sieg für Bad Nauheim völlig in Ordnung geht. Wir wollten defensiv gut stehen und haben dies auch ganz gut gemacht, nach der Strafe gegen Linsenmaier war dieser Plan aber dahin. Nun heißt es Mund abputzen und weiter machen", so Freiburgs Coach Sulak nach dem Schlusspfiff.
Hinweis der Geschäftsstelle: alle Prämien für die Crowdfunding-Unterstützer sind bestellt sowie alle Events in Planung. Die Verantwortlichen kontaktieren alle Prämien-Käufer kurzfristig, sobald alles eingetroffen und umgesetzt ist. Ein ganz klein wenig Geduld wird noch erbeten.



bayreuthtigersGebrauchter Tag für die Bayreuth Tigers - Ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen

(DEL2)  EHC Bayreuth unterliegt vor 1 799 Zuschauern in einem Spiel der vielen Ungenauigkeiten Kaufbeuren leistungsgerecht mit 2:0 (1-0,1-0,0-0).
Nach ganz kurzer Abtastphase gingen die Hausherren immer aggressiver zu Werke und drängten die Oberfranken in die Defensive. Schon mit der ersten guten Chance gingen sie auch in Führung. Es bedurfte aber drei Versuche bis die Scheibe im Tor lag. Erst parierte Wiedemann, der zweite Schuss ging an den
Pfosten und dann erst war Schmidle zur Stelle. Strafen der Gäste mit druckvollem Powerplay der Allgäuer
sorgten dann weiter für ein klares Übergewicht des ESV. Phasenweise hatte die Abwehr der Gelbschwarzen samt Torwart Wiedemann alle Hände voll zu tun um weiteres Ungemach zu verhindern. Erst zum Ende des Abschnitts schwammen sich die Bayreuther etwas frei und kamen zu eigenen Aktionen. An der verdienten Pausenführung des ESV änderte das aber nichts.
Für die zweiten 20 Minuten hatten sich die Tigers offensichtlich mehr vorgenommen. Auf jeden Fall kamen sie deutlich präsenter aus der Kabine und erzwangen ein ausgeglichenes und offenes Spiel. In einer Partie auf überschaubarem Niveau blieben die großen Highlights aber weiter Mangelware. In Minute 11 eröffnete sich dann aber doch eine Riesenchance für die Tigers, als man 42 Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnte. Da spielte man aber zu ungenaue Pässe, so dass die Zeit verstrich und man nur zu einer halben Torchance kam. Die beste Kombination des Spiels brachte dann aber etwas später (13.) Bartosch unbedrängt in beste Schussposition. Vajs im Tor hatte aber die bessere Antwort und parierte. Leider schlugen kurz danach zu allem Übel die Wertachstädter zu und bauten ihren Vorsprung aus. Bei einer unübersichtlichen Szene vor Wiedemann gelang es der EHC-Abwehr nicht die Scheibe zu klären und Gracel bugsierte den offen liegenden Puck schließlich über die Linie. Statt 1-1 stand es 2-0. Bei einem Pfostentreffer des ESV (18.) hatte man sogar noch Glück, das der Rückstand nicht noch höher wurde.
Im Schlussdrittel hoffte der EHC-Anhang auf der Tribüne auf eine Initialzündung des Teams, doch obwohl
man es weiter versuchte zurück ins Spiel zu kommen, fehlten diesmal oft einfach auch die
erfolgsversprechenden Ideen. Auch der „Rückwechsel“ von Geigenmüller zu Kolozvary und Bartosch
nutzte da nur bedingt. Auf der anderen Seite musste Wiedemann mehrmals parieren und einmal half auch
der Pfosten. Das Powerplay funktionierte nicht und auch bei 5 gegen 5 konnte man sich zu selten in gute
Position bringen. Kaufbeuren behielt seine kompakte Defensive bei und Goalie Stefan Vajs feierte sicher
auch nicht ganz zufällig seinen dritten shutout in Folge. So blieb es bis zum Schluss beim verdienten 2-0
Heimsieg, womit den Allgäuern nun 9 Zähler in Serie gelungen sind. Für die Tigers heißt es diesen
gebrauchten Tag schnell abhaken und am kommenden Wochenende wieder neu anzugreifen.
Nächstes Heimspiel im Tigerkäfig folgt am Freitag 18.11. um 20 Uhr gegen die Starbulls Rosenheim.



crimmitschauEispiraten Crimmitschau können Negativtrend nicht beenden - Westsachsen müssen sich Ravensburg mit 1:5 beugen

(DEL2)  Der Negativtrend der Eispiraten hält weiter an. Die Gäste der Ravensburg Towerstars konnten das heutige Punktspiel im Kunsteisstadion Crimmitschau mit 5:1 für sich entscheiden und schossen die Westsachsen somit noch tiefer in die Krise. Einer guten Anfangsphase der Crimmitschauer folgten zu viele individuelle Fehler und Fauxpas im Spielaufbau, welche der Mannschaft von Chris Lee sprichwörtlich das Genick brachen. Dominic Walsh erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 und blieb somit der einzige Torschütze für die Eispiraten. Nach einem verhaltenen Start beider Mannschaften waren es die Eispiraten, die im Powerplay durch Dominic Walsh die erste gute Tormöglichkeit verzeichnen konnten. Auch Martin Bartek, Mark Lee und Jason Pinizzotto konnten im ersten Durchgang hochkarätige Möglichkeiten für sich verbuchen, scheiterten aber allesamt an Towerstars-Goalie Jonas Langmann. Doch auch das Team aus Ravensburg tauchte das ein und andere mal gefährlich vor dem Gehäuse der Hausherren auf. Ryan Nie, welcher im Tor der Westsachsen erneut den Vorzug vor Henning Schroth erhielt, war immer dann auf dem Posten, wenn er gefordert wurde. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs hatten die Eispiraten dann Glück, als die Ravensburger vor dem Crimmitschauer Tor zu verspielt agierten. Die Eispiraten kamen dann gut in das zweite Drittel, verpassten es aber ihre Chancen sofort nach dem Wiederbeginn zu nutzen. Die Puzzlestädter aus Baden-Württemberg wussten dies zu bestrafen und kamen durch ein Tor von Mathieu Tousignant zur 0:1-Führung. Die Köpfe der Westsachsen blieben jedoch oben - Nur wenige Zeigerumdrehungen nach dem Gegentreffer fasste sich Dominic Walsh ein Herz, eroberte sich an der Bande den Puck und versenkte diesen eiskalt im Gehäuse der Gäste. Unglücklich gerieten die Westsachsen, welche die Begegnung eben noch egalisierten, dann allerdings erneut in Rückstand. Brian Roloff reagierte im Gemenge vor dem Eispiraten-Tor am schnellsten und erzielte den zweiten Treffer für die Krinner-Truppe. Nachdem die Mannschaft von Trainer Chris Lee in den folgenden Aktionen oftmals ohne das nötige Scheibenglück blieb, bauten die Ravensburger ihre Führung weiter aus. Nach Zuspiel von Daniel Schwamberger hatte Adriano Carciola keine große Mühe, die Hartgummischeibe zum 1:3 über die Linie zu befördern. Alexander Karachun musste danach wegen eines Bandenchecks mit Verletzungsfolge das Eis mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig verlassen. Seine Mannschaft überstand die folgende fünfminütige Unterzahl unbeschadet. Schlussmann Ryan Nie parierte zudem einen Penaltyschuss. Ivan Ciernik, welcher in den ersten drei Sturmreihen von Beginn an keinen Platz fand, ersetzte im Schlussabschnitt Alexander Karachun, konnte den Offensivverbund jedoch nicht mehr beleben. Nachdem Christoph Kabitzky und Mike Hoeffel ihr Chancen noch vergaben, kam es für die Westsachsen nach 44 Minuten dann knüppeldick. Ivan Rachunek tunnelte Ryan Nie mit der Rückhand und besorgte somit das 4:1 für Ravensburg. Die Westsachsen fanden folglich nicht mehr in das Spiel. Vincenz Mayer machte mit seinem Treffer zum 1:5 in der 59. Minute dann den Sack zu und besiegelte somit die fünfte Niederlage in Folge für die Mannschaft von Chris Lee. Passenderweise zur derzeitigen Situation der Eispiraten mussten im Schlussabschnitt auch noch Dominic Walsh und Martin Bartek, welche jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierten, das Eis frühzeitig verlassen.



kaufbeurenWeiterer Shutout für den ESV Kaufbeuren - ESV Kaufbeuren gewinnt vor 1.799 Zuschauern 2:0 gegen Bayreuth Tigers

(DEL2)  Zum dritten Mal in Serie blieb der ESV Kaufbeuren ohne Gegentor und feierte vor 1.799 Zuschauern gegen den EHC Bayreuth einen verdienten 2:0 - Sieg. Trainer Andreas Brockmann konnte trotz der Ausfälle von Thomas und Pertl vier komplette Reihen aufbieten.
Die Kaufbeurer legten furios los und konnten den ehemaligen Joker Wiedemann im Tor der Gäste von Anfang an unter großen Druck setzen, was mit dem Führungstreffer in der zweiten Spielminute belohnt wurde. Aus einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor heraus brachte Schmidle den Puck über die Linie. Der Schiedsrichter bemühte anschließend den Videobeweis, konnte allerdings keinen Regelverstoß feststellen. Auch in der Folge war der ESVK das dominierende Team und konnte sich mehrere gute Möglichkeiten herausspielen - jedoch ohne weiteren Torerfolg. Ab etwa der Hälfte des ersten Spielabschnittes fanden die Bayreuther besser in diese Begegnung, hatten allerdings Mühe, sich echte Torgelegenheiten zu erarbeiten. In der 17. Minute fiel der vermeintliche Ausgleich, dem der Schiedsrichter allerdings sofort die Anerkennung verweigerte, da dieses Tor per Schlittschuhkick gefallen ist. Auch hier bestätigte der Videobeweis den ersten Eindruck des Schiedsrichters.
Im Mittelabschnitt waren zunächst die Gäste das spielbestimmende Team, konnte aber diese Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Auch in Überzahl und in einer 42-sekündigen doppelten Überzahl gelang es den Bayreuthern nicht, zwingende Chancen herauszuspielen, was aber einmal mehr auch an der konzentriert agierenden Kaufbeurer Defensive lag. In der 32. Minute konterte Laaksonen in Unterzahl, scheiterte im Abschluss allerdings an Wiedemann. Drei Minuten später kam Gracel aus spitzem Winkel zum Abschluss, traf den Pfosten und überwand per Nachschuss Wiedemann im kurzen Eck. Schäffler hatte in der 37. Minute die große Chance, auf 3:0 zu erhöhen, fand im Slot aber seinen Meister in Wiedemann.
Auch im Schlussabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild wie über weite Strecken des zweiten Drittels: Die Bayreuther versuchten viel, die Kaufbeurer ließen nichts zu. Zudem hatte Karevaara in der 44. Spielminute die große Möglichkeit zu erhöhen, traf allerdings nur den Pfosten. In den letzten zehn Minuten hatte der ESVK zwei Unterzahlsituationen zu überstehen, aber auch dies gelang den Kaufbeurern mit Bravour. Auch in der Schlussphase spielten die Joker das Spiel souvarän herunter und konnten einen verdienten und letztlich auch ungefährdeten Sieg feiern.
In der anschließenden Pressekonferenz haderte Tigers-Coach Waßmiller mit dem nicht funktionierenden Powerplay und der Tatsache, kein Tor geschossen zu haben. Die Joker hätten kompakt gespielt und völlig verdient gewonnen. Andreas Brockmann sprach von einem harten Stück Arbeit und einem unangenehmen Gegner, den man erwartet habe. Man sei auf dem richtigen Weg und sehr zufrieden mit dem Sechs-Punkte-Wochenende



toelzerloewenInnerhalb von drei Minuten die Kontrolle verloren: Tölzer Löwen unterliegen Sonthofen 2:4

(OLS)  Etwas mehr als drei Minuten brauchte der ERC Sonthofen am gestrigen Abend für vier Tore. Ein spielentscheidender Makel in einer bis dahin guten Leistung der Tölzer Löwen. So ging das Spiel mit 2:4 (2:0, 0:4, 0:0) verloren.
Diese Niederlage war nicht nur aufgrund der Ausgangsposition beider Teams unerwartet, auch nach dem ersten Spielabschnitt sah es so aus, als ob der Tabellendritte alles im Griff gehabt hätte. Nur 133 Sekunden nach dem Eröffnungsbully traf Jordan Baker nach einem wuchtigen Schuss von Josef Frank im Nachschuss zur frühen Führung. Der Kanadier war es auch, der acht Minuten später zum 2:0 traf. Christian Kolacny schlenzte den Puck in Richtung Tor und der Löwen-Topscorer hielt seinen Schläger in den Schuss, um ihm eine Richtungsänderung zu verpassen. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer Fortführung der vorangegangenen Schützenfeste in den Duellen der Löwen mit den Bulls aus – doch was im zweiten Drittel passierte war kaum zu erklären.
Die Löwen verloren komplett den Faden und fingen sich fünf Minuten nach Wiederbeginn den ersten Gegentreffer ein. Michael Neal durfte unbedrängt ins gegnerische Drittel fahren und traf mit einem verdeckten Schlenzer vorbei am verdutzten Markus Janka ins Tor. Der Tabellenletzte hatte Blut geleckt und traf nur wenige Sekunden später in Person von Martin Guth zum 2:2-Ausgleich. Spätestens als gleich drei Tölzer Verteidiger auf der Strafbank weilten verloren die „Buam“ die Kontrolle über das Spiel. Jeweils in doppelter Überzahl traf Daniel Rau innerhalb von 16 Sekunden mit zwei wuchtigen Schlagschüssen zum 4:2-Endstand. Im letzten Drittel versuchten die Isarwinkler nochmal alles, doch Sonthofen verteidigte gut und Marc-Michael Henne im ERC-Tor konnte sich das eine oder andere Mal auszeichnen. So blieb es bei der laut Axel Kammerer „unnötigen Niederlage“.
Die Tölzer Löwen rutschen auf Tabellenplatz vier ab, am kommenden Wochenende warten mit dem EV Lindau und den Höchstadt Alligators zwei Aufsteiger auf die „Buam“.



selberwoelfeSelber Wölfe kämpfen Regensburg nieder

(OLS)  Zum dritten Spitzenspiel in Folge für unsere Selber Wölfe war der Tabellenzweite EV Regensburg in der NETZSCH-Arena zu Gast. Neben dem verletzten Meier mussten wir auf die gesperrten Gare und Hendrikson verzichten. Bei Regensburg fehlte Heger. Das Topspiel der Oberliga Süd hielt, was es versprach: Es entwickelte sich eine hochklassige, faire Partie in einem stimmungsvollen Rahmen.
Regensburg mit dem besseren Start
Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern und machten es durch ihr aggressives Forechecking unseren Wölfen schwer ins Spiel zu kommen. So stand es nach sieben Minuten bereits 0:2. Zunächst verwertete Schwarz einen Schuss von Wolsch, den Goalie Stefaniszin nur kurz abwehren konnte, anschließend war es Stähle, der nach einem Bully in unserer Verteidigungszone die Passivität der Wölfe-Abwehr nutzte. Wir waren in dieser Phase keineswegs chancenlos, jedoch oft zu ungenau im Abschluss. Regensburg hatte im Anschluss sogar noch einen Pfostentreffer, bevor Moosberger einen Dorr-Schuss zum wichtigen Anschlusstreffer vor der ersten Pausensirene abfälschen konnte.
Selb kommt mit Druck aus der Kabine
EVR-Oldie Trew saß noch eine Reststrafe ab und Selb nutzte die numerische Überlegenheit um schöne Chancen zu kreieren. Als Wolsch sich noch zu Trew auf die Strafbank gesellte, war es soweit: Geisberger, schön freigespielt von Ondruschka und Piwowarczyk, zeichnete sich mit einem satten Schuss in die Maschen für den Ausgleich verantwortlich. Selb drückte nun auf die Führung und die Stimmung in der Halle kochte zwischenzeitlich. Beide Fanlager verliehen dem Topspiel einen würdigen Rahmen. Nun spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Es ging buchstäblich rauf und runter, auch wenn kein Tor mehr fallen sollte. Böhringer rettete bei einem Regensburger Gegenstoß in höchster Not gegen Flache, in allen übrigen Situationen waren die beiden gut aufgelegten Torhüter zur Stelle.
Piwowarczyk mit dem erlösenden Siegtreffer
Im letzten Drittel zeigten unsere Wölfe eine grandiose kämpferische Leistung. Obwohl sie ersatzgeschwächt waren und das harte Freitagsspiel noch in den Knochen hatten, kauften sie den Gästen den Schneid ab. Dorr hämmerte einen Bullygewinn von Hördler zur erstmaligen Wölfe-Führung direkt ins Tordreieck. Wir wollten nun unbedingt das vierte Tor erzielen und erarbeiteten uns Chance um Chance, aber Brenner im Regensburger Tor war in dieser Phase der große Spaßverderber. Als 47 Sekunden vor Ende Schadewaldt wegen Spielverzögerung auf die Strafbank geschickt wurde, setzte Regensburg alles auf eine Karte und nahm den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Piwowarczyk konnte sich die Scheibe erkämpfen und traf mit einem Schlenzer aus der eigenen Verteidigungszone zum vielumjubelten 4:2.



loewenwaldkraiburgDer 10. Penalty sichert Löwen Waldkraiburg den Derbysieg

(OLS)  Fünfter Saisonsieg am 13.Spieltag der Oberliga Süd für den EHC Waldkraiburg- und was für einer! Nach dem ersten Heimzähler am Freitag gegen Lindau, folgte am Sonntagabend der Derbysieg beim EV Landshut! Nach der 2:3-Pleite gegen die Islanders machten es die Löwen beim Altmeister in Niederbayern besser und Kapitän Max Kaltenhauser sicherte mit seinem verwandelten Penalty den 2:1-Sieg beim EVL! Zuvor wurden neun Anläufe beider Teams von den starken Torhütern vereitelt!
Sehnsüchtig hatten viele Löwen-Fans die Partie beim EV Landshut erwartet. Da man am ersten Spieltag auf eigenem Eis in der Raiffeisen Arena mit 2:5 unterlegen war, rechneten sich aber nur die Kühnsten der mitgereisten Fans etwas aus beim Altmeister. Noch dazu, weil man, im Vergleich zum ersten Duell, mit Jakub Marek mit nur einem Kontingentspieler antrat und bei dieser Partie erneut Tobias Thalhammer fehlte, dessen Rückkehr nach einer Bänderverletzung inzwischen noch nicht abzusehen ist. Bei den Landshutern feierte der neue Kontingentspieler Roman Tvrdon sein Heimdebüt und dieser wollte, genauso wie seine restlichen Teamkollegen, die 1:2-Niederlagen vom Freitag bei den Tölzer Löwen vergessen machen.
Doch im ersten Drittel war es noch nichts mit der Landshuter Vergangenheitsbewältigung. Zu stark erwies sich wieder einmal Waldkraiburgs Schlussmann Björn Linda, der die Chancen der Niederbayern allesamt zunichte machte. Die Löwen selbst besannen sich aufs Verteidigen, angeführt vom zurückgekehrten Chef in der Defensive, Andreas Paderhuber. „Wir sind offensiv nicht die allerstärkste Mannschaft in der Liga“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz nach dem Spiel schmunzelnd seine Marschroute. „Da müssen wir hinten den Laden dicht kriegen und defensiv gut stehen. Dann und nur dann haben wir eine kleine Chance zu gewinnen“ so der 47-Jährige weiter. Um Spiele im Eishockey überhaupt zu gewinnen, müssen aber erst einmal auch Tore fallen und hier haben die Löwen wirklich nach wie vor Probleme. Das Powerplay ist mit 2 Toren in 55 Überzahlspielen (Quote: 3,64%) miserabel- anders lässt es sich nicht formulieren und hier sollte dringend etwas getan werden- Unterzahl aber liegt dem EHC gewaltig und hier besonders das Tore schießen. Hier weist man inzwischen den drittbesten Wert auf und erzielte mit Schönheide und Tabellenführer Selb die zweitmeisten Treffer, nämlich 3. Eben dieses dritte fiel am Sonntag in Landshut: Daniel Hämmerle wurde von Daniel Hilpert und Fabian Zick auf die Reise geschickt und der Ur-Waldkraiburger traf zum 1:0 nach einer guten halben Stunde (32:32). Lange freuen konnte man sich jedoch nicht, denn schon 54 Sekunden später hatte Jackson Kuhn die Überzahl genutzt und ausgeglichen (33:26).
Weil auch in den letzten 20 Minuten keine weiteren Treffer fallen sollten, da Björn Linda stets das personifizierte Endstations-Schild für die Landshuter verkörperte, ging es mit dem 1:1 in die Verlängerung. Kurz vor dem Ende musste hier Daniel Hilpert auf die Strafbank, doch erneut sollte den Hausherren kein Treffer gelingen und so musste die Lotterie entscheiden, das Penalty-Schießen. Fünf Landshuter und vier Waldkraiburger liefen hier an und scheiterten allesamt. Erst der zehnte Anlauf, nämlich der von Löwen-Kapitän Max Kaltenhauser, sollte von Erfolg gekrönt sein und so fiel die Entscheidung zugunsten der Industriestädter. „Dass wir mal ein Penalty-Schießen gewinnen, hat es auch schon länger nicht mehr gegeben“ mussten Löwen-Coach Zerwesz nach dem Spiel schmunzeln. „Aber gut. Heute hat einfach alles gepasst. Landshut hatte Chancen, aber die haben sie eben nicht reingemacht und so gewinnt dann ab und zu auch mal der, der optisch nicht ganz überlegen ist“ so Zerwesz stolz weiter, der zudem erklärte, dass es ihn auch etwas stolz mache, dass Landshut gegen Waldkraiburg knapp 2500 Zuschauer ziehe. Zu Recht möchte man beipflichten. 



crocodileshamburgFTV Hamburg: Spielabbruch im Eisland!

(OLN)  Exakt die Hälfte des Spiel war vorbei, als Neu-Krokodil Gerartz heftig und unsanft gegen das Saale Bulls Tor gecheckt wurde und Halle dafür eine Zweiminuten-Strafe erhielt. Eigentlich nichts Außergewöhnliches im Eishockey, doch diese Szene sollte Folgen haben. Das Tor wurde derart aus der Verankerung gerissen, dass ein großes Stück Eis einfach weg war und der blanke Beton lag frei. Die Regeln sehen vor, dass die Eismeister bis zu 20 Minuten Zeit haben, den Schaden zu beheben, doch in diesem Fall war allen schnell klar, dass der Schaden an der Torverankerung und dem Eis in dieser Zeit nicht zu reparieren waren. Somit brachen die Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 0:0 im zweiten Drittel ab. Schade für beide Teams und die vielen Zuschauer. Der DEB wird nun entscheiden, ob das Spiel wiederholt oder für Halle gewertet wird. Bei den Crocodiles geht man klar von einer Wiederholung aus, denn ein vorsetzliches Fehlverhalten der Vereins liegt nicht vor. 
Bis zum Abbruch sahen die 1.700 Zuschauer ein interessantes Oberliga-Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Wer hätte das vor dieser Saison gedacht, dass unsere Crocodiles mit solchen Kalibern bereits so schnell mithalten können. In den knapp 30 gespielten Minuten hatten beide Torhüter Gelegenheit, tolle Paraden zu zeigen. Die Crocodiles mussten bereits nach 40 Sekunden die erste Strafe (Schubert) hinnehmen. Halle hielt den Puck zwar geschickt im Drittel der Hamburger, die ließen aber kaum Schüsse zu und überstanden diese Unterzahl gekonnt. Nach 6:28 die nächste Strafe für die Crocodiles, Lukas Gärtner durfte sich ausruhen. Und wieder zeigten die Männer von Coach Bartkevics ein perfektes Unterzahl-Spiel, Halle kam kaum ins Drittel der Crocodiles. Als Hamburg wieder vollzählig war, ging die Post dann ab. In der 10. Spielminute musste dann der starke Hallenser Goalie Albrecht gleich dreimal innerhalb einer halben Minute für sein Team retten. Die Crocs machen weiter Druck, Strafe Halle. Coach Bartkevics probierte es mit vier Stürmern plus Schubert, Neu-Krokodil André Gerartz an der blauen Linie. 52 Sekunden vor Strafzeitende erhält Halle eine weitere Strafe und somit haben die Crocodiles 52 Sekunden eine 5:3 Überzahl. Schuss auf Schuss richtig Tor und kurz bevor Halle wieder komplett ist liegt der Torschrei den Fans schon auf den Lippen, doch nicht drin... Auf der anderen Seite dann Glück für die Hamburger, als Kristian einen Schuss mit den Schonern abwehren kann, der Puck dann aber einen Bullen vor die Kelle fällt, der aber im letzten Augenblick von der Krokodil-Verteidigung gestört werden kann. Pause.
In Drittel 2 Halle wieder mit dem besseren Start. 4 Minuten waren gespielt, als zwei Bullen gegen einen Verteidiger auf das Tor zuliefen, aber den Puck nicht versenken konnten. Dafür wurde aber das Tor aus der Verankerung gerissen und eine minutenlange Spielunterbrechung war die Folge. Die Eismeister arbeiteten mit allen Mitteln daran, dass Tor wieder ordnungsgemäß zu verankern, was am Ende auch gelang. In der Folge die Crocodiles wieder mit den besseren Chancen. 14:07 toller, schneller Konter der Crocodiles, den Bullen-Goalie Albrecht spektakulär halten konnte. Pierre Kracht setzte dann noch einen Schuss an den Pfosten, Pech!  Dann die Szene, die zum Spielabbruch führte, André Gerartz wird bei einer guten Chance der Crocodiles unfair in das Hallenser Tor befördert, wobei dieses aus der Verankerung gerissen wird und das Eis um die Verankerung herum massiv beschädigt wird. Halle erhält für dieses Foul eine Zwei-Minuten-Strafe, die dann nicht mehr relevant wird. Wirklich schade, dass dieses interessante Spiel so endete. Bleibt zu hoffen, dass der DEB kein Fehlverhalten der Crocodiles feststellt und das Spiel wiederholt werden wird. Die Crocodiles werden die Fans selbstverständlich so schnell wie möglich über alles Weitere informieren. Neuzgang Gerartz konnte in der neuformierten zweiten Reihe bereits zeigen, dass er ein robuster, schneller Spieler ist, an dem wir noch viel Freude haben werden.
Das nächste Spiel der Crocodiles findet dann am Freitag, 18.11., in Langenhagen gegen die Hannover Scorpions statt. Am Sonntag dem 20.11., 19:00 Uhr, geht es dann im Eisland gegen die Black Dragons aus Erfurt darum, weitere wichtige Punkte einzusammeln, um oben mit dabei zu bleiben. Tickets gibt es auf der Homepage im Ticketshop. (GeHe)



hernerev2007Moskitos Essen - Herner EV 1:2 (0:0,1:1,0:1)

(OLN)  Derbysiege sind schön … 2:1-Auswärtssieg bei den Essener Moskitos … Sechs-Punkte-Wochenende … Tabellenführung … Was will das Gysenberger Eishockeyherz mehr? So lautet die knappe Zusammenfassung am Sonntagabend zum Wochenendausklang aus Sicht des Herner EV. „Deshalb spielen wir Eishockey! Vor solch einer Kulisse aufzulaufen und solch ein spannendes Spiel zu bieten, eine bessere Werbung für unseren Sport kann man nicht machen“ freute sich HEV Coach Frank Petrozza nach Spielende. „Beide Mannschaften haben alles gegeben und sich einen intensiven, aber fairen Kampf geliefert.“ Dem pflichtete auch Moskito Trainer Frank Gentges bei: „Aus taktischer Sicht kann man sich kaum etwas besseres vorstellen. Beide Teams zählen zwar nach wie vor nicht zu den Top-Favoriten der Liga, aber sie leisten Hervorragendes und stehen deshalb in der Tabelle zu Recht ganz oben.“
Schon vor Beginn war die Stimmung auf den Rängen prächtig, denn 3021 Zuschauer (darunter sicherlich über 1000 HEV-Fans) bildeten den perfekten Rahmen für dieses traditionelle Ruhrpott-Derby. Beide Teams begannen sehr konzentriert und lieferten sich den erwarteten kämpferischen Schlagabtausch. Die gastgebenden Moskitos hatten mehr Offensivanteile, der HEV stand allerdings sicher in der Defensive. Nach der ersten Strafzeit gegen die Gysenberger zeigten die Essener ein intensives Powerplay, aber zwingende Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Das traf auch auf die erste Herner Überzahl kurz vor Ende des ersten Abschnitts zu. So war das 0:0 nach gespielten 20 Minuten folgerichtig.
Im zweiten Drittel nahm die Partie noch weiter Fahrt auf und nun konnten auch die Torjubelstürme entfacht werden, allerdings erst ab Mitte der Spielzeit. Zuerst auf Seiten der Essener Fans, als die Moskitos in der 31. Minute ihre zweite Überzahlmöglichkeit nutzen konnten. Robin Slanina markierte das 1:0 im Nachschuss. Parallelität der Ereignisse, auch der HEV nutzte seine zweite Überzahlsituation sechs Minuten später und die Gysenberger brauchten dabei ganze elf Sekunden um im Spiel 5 gegen 4 zuzuschlagen. Aaron McLeod erzielte das 1:1, ebenfalls im Nachschuss. Weitere Chancen folgten auf beiden Seiten, die letzte in diesem Abschnitt hatte Brad Snetsinger 15 Sekunden vor der zweiten Pausensirene.
Die ohnehin schon auf hohem Niveau stehende Partie wurde nun noch spannender. Beide Teams wollten den Sieg und versuchten dem Gegner nur wenig Raum zum Spielaufbau zu geben. Die mögliche Vorentscheidung bahnte sich ab der 45. Minute an. Zwei Strafzeiten gegen die Essener Moskitos innerhalb von 41 Sekunden brachte dem Herner EV ein doppeltes Überzahlspiel und das Team von Frank Petrozza nutzte dies. Es war die 47. Minute, als es sehr eng vor dem Essener Gehäuse wurde und Brad Snetsinger am schnellsten die Situation erkannte und den Puck zum 1:2-Spielstand einschob. Hatten die Essener Fans nach der 1:0-Führung ihres Teams noch lautstark „Spitzenreiter, Spitzenreiter …“ skandiert, so ertönte dieser Freudengesang nun mindestens genauso laut aus den Gysenberger Kehlen. Aber noch war es nicht so weit. Die Moskitos mobilisierten ihre letzten Reserven und das von Michel Weidekamp gehütete Herner Tor geriet einige Male unter Druck. So wurden die letzten Minuten zur Nervensache, den letzten Essener Torschuss gab es fünf Sekunden vor der Schlusssirene, die dann im Gysenberger Jubel unterging.
Das zweite 6-Punkte-Wochenende in Folge, das 13. Spiel in Folge gepunktet und die Tabellenführung als schöne Momentaufnahme – all das kann eine kurze Zeit genossen werden, zählt aber nicht mehr, wenn am nächsten Wochenende zuerst das Heimspiel gegen FASS Berlin (Freitag 20 Uhr) und dann die Auswärtspartie bei den Hannover Indians (Sonntag 19 Uhr) auf dem Spielplan steht. Dann müssen die bisherigen tollen Leistungen aufs Neue bestätigt werden.



buchlohePiraten lassen unnötig Punkte liegen / ESV Buchloe verliert in Schongau in der Overtime - Ernüchterung trotz Platz 7

(BYL)  Die Buchloer Piraten haben es erneut verpasst ein perfektes Wochenende hinzulegen. Denn nach dem 11:3 Kantersieg am Freitag über Pfaffenhofen setzte es für die Mannen von Trainer Topias Dollhofer am Sonntag in Schongau eine bittere, aber auch vermeidbare 3:4 (1:1, 1:1, 1:1) Niederlage nach Verlängerung. Am Ende ein enttäuschendes Resultat, das den Freibeutern zwar immerhin noch einen Punkt bescherte, bei konsequenterer Spielweise aber auch durchaus erfolgreicher hätte ausfallen können.
Dabei glückte den Piraten eigentlich ein Start nach Maß. Gerade einmal 94 Sekunden waren absolviert, als Pavel Vit im Nachsetzten die Scheibe zur frühen 1:0 Führung für die Gennachstädter einschob. Doch wer nun dachte, die Buchloer würden dort weiter machen wo sie am Freitag beim Schützenfest über Pfaffenhofen aufgehört hatten, der sah sich getäuscht. Die nötigen Einschussmöglichkeiten für die deutlich aktiveren Buchloer waren zwar zur Genüge vorhanden, doch die Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss blieb das große Manko. So scheiterte Marc Weigant - wunderbar angespielt von Alexander Krafczyk - am gut reagierenden Schongauer Schlussmann Christoph Lohr (3.). Und auch Markus Vaitl verpasste es den Vorsprung weiter auszubauen, als er die Scheibe an Lohr einfach nicht vorbeibrachte. Die Gastgeber beschränkten sich zunächst fast ausschließlich auf die Defensive, sodass ESV-Tormann Daniel Blankenburg nicht wirklich viel zu tun hatte. Doch wie so oft rächte sich die leichtfertige Chancenverwertung, sodass direkt vor der Pause der Ausgleich fiel. Milan Kopecky hatte im Powerplay den Puck unhaltbar abgefälscht (18.). Und da Marc Weigant auch noch eine weitere Gelegenheit liegen ließ, ging es mit dem zu diesem Zeitpunkt für die Gastgeber mehr als schmeichelhaften 1:1 in die Pause.
Im zweiten Durchgang blieb es für die Buchloer weiterhin ein Geduldspiel, da die Mammuts den Piraten auch dort weitgehend die Spielinitiative überließen. Doch durch viele Ungenauigkeiten machten es sich die Rot-Weißen jetzt selber schwer. Das Spiel wurde so immer zerfahrener, weshalb vor beiden Toren kaum einmal wirkliche Gefahr aufkam. Den besten Buchloer Versuch hatte noch Lukas Hruzik, der nach einer Einzelaktion aber knapp verzog (27.). Auf der Gegenseite verhinderte Blankenburg aus kurzer Distanz gegen Fabian Magg einen Rückstand (34.). Kurz darauf gingen aber die Pirates erneut in Front. Nachdem Alexander Krafczyk noch mit einem Flachschuss scheiterte, machte es Christoph Heckelsmüller besser (35.). Die Führung hielt allerdings lediglich zwei Minuten. Dann glichen die Schongauer nach einen Bilderbuchkonter durch Florian Imminger wieder aus, sodass der hart erarbeitete Vorsprung umgehend wieder dahin war.
Auch im Schlussdrittel wirkten die Buchloer stellenweise einfach zu fahrig. Außerdem haderte man nun auch immer wieder mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Und so drehten die Mammuts nach 49. Minuten in Überzahl durch einen Distanzschuss von Maximilian Raß erstmals die Partie. Doch wenigstens gelang den Pirates noch der verdiente Ausgleich. Ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis lenkte Timo Rauskolb einen Blueliner von Max Dropmann zum 3:3 in die Maschen (52.). Und da keine der beiden Mannschaften noch einmal entsprechend zulegen konnte, ging es in die Verlängerung.
Diese entwickelte sich schnell zu einem offenen Schlagabtausch, da seit dieser Saison mit 3 gegen 3 gespielt wird. Zunächst verhinderte Daniel Blankenburg stark gegen den durchgebrochenen Raß die Entscheidung (61.). Weil Max Dropmann ebenfalls das goldene Tor verfehlte glückte Raß 27 Sekunden vor dem Ende der Overtime das 4:3, dass den Gastgebern den Zusatzpunkt sicherte.
Den Buchloern gelang es dagegen wie so oft nicht, nach einem gelungenen Auftritt diese Leistung auch im nächsten Spiel zu bestätigen. Zudem verpasste man es, vor dem sicherlich anspruchsvollen nächsten Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Moosburg und der Heimpartie gegen Peißenberg, das Polster auf die Verfolger weiter auszubauen - und das obwohl man durch die Erdinger Derbyniederlage in Dorfen sogar auf Tabellenrang sieben klettern konnte.



ecdcmemmingenSiegesserie gerissen: ECDC Memmingen verliert in Moosburg

(BYL)  Der ECDC Memmingen hat nach sieben Siegen in Folge nun nun wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Beim heimstarken EV Moosburg verloren die Maustädter mit 4:6, eine Niederlage zu welcher bereits im ersten Drittel der Grundstein gelegt wurde. Die Tore für die Indians erzielten Antti Miettinen (2), Jan Benda und Daniel Huhn.
Nach dem spektakulären Derbyerfolg in Landsberg mussten die Indians in Moosburg antreten. Die Gastgeber, die bislang eine sehr starke Bilanz vorweisen können, hatten erst in der vergangenen Woche die Landsberger „Riverkings“ geschlagen und damit ihr Potenzial eindrucksvoll zur Schau gestellt. Dieses Statement schien aber im Indianer-Lager nicht allzu ernst genommen worden zu sein, ging man doch im ersten Abschnitt viel zu sorglos an das Spiel heran. Dabei hatte alles so gut angefangen. Antti Miettinen sorgte bereits in der sechsten Minute für die Memminger Führung. Danach aber kamen die Gastgeber reihenweise zu Chancen, die sie auch tatsächlich im Minutentakt nutzen konnten. Alexander Feistl, Philipp Ujcik, Daniel Möhle und wieder Feistl drehten die Partie und sorgten bis zur 13. Spielminute für eine komfortable Moosburger Führung. Die Indians waren zu diesem Zeitpunkt nicht auf der Höhe des Geschehens, konnten sich dann aber zumindest in die Pause retten.
Im zweiten Abschnitt dann endlich wieder mehr Ordnung im Memminger Spiel. Nach wenigen Minuten sorgte Kapitän Jan Benda mit einem strammen Schuss für den Anschluss und ließ wieder Hoffnung im rot-weißen Lager aufkommen. Doch der einzige weitere Treffer im Mitteldrittel gelang den Hausherren, die durch Möhle den alten Abstand wiederherstellten.
Angefeuert von den mitgereisten Fans setzten die Indians nun alles auf eine Karte und starteten die Aufholjagd. Diese schien auch zum Erfolg zu führen. Zuerst Daniel Huhn (47.) und dann Antti Miettinen in Überzahl (52.) hießen die Memminger Torschützen, die Moosburg nun gewaltig unter Druck setzten. Doch die Gastgeber blieben cool, einer der mittlerweile seltenen Gegenstöße wurde genutzt und der Sieg somit unter Dach und Fach gebracht.
Für die Indians gab es damit zwar keine Punkte am Sonntag, schlechte Stimmung wollte aber trotzdem nicht aufkommen. Die Memminger bleiben nämlich auf Rang 2 der Tabelle und treffen am Freitag zuhause auf den Spitzenreiter aus Miesbach. Zu diesem Topspiel der Eishockey-Bayernliga wird eine stattliche Kulisse erwartet. Hier veranstaltet der Verein auch den jährlichen „Blaulichttag“, zu dem bereits einige hundert Interessenten ihr Kommen angemeldet haben. Der Vorverkauf für dieses Spiel läuft ab sofort, Karten können bei allen bekannten VVK-Stellen erworben werden.



tev-miesbachTEV Miesbach baut mit Sieg über Landsberg die Tabellenführung aus

(BYL)  Ein flottes Bayernligaspiel bekamen die knapp 400 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion zwischen dem TEV Miesbach und dem HC Landsberg zu sehen. Beide Mannschaften waren dezimiert ins Spiel gegangen. Während die Hausherren noch 15 Feldspieler aufs Eis schicken konnten, waren es bei den Gästen gerade noch deren zwölf. Mit einem 5:2 Heimsieg der Kreisstädter bei gleichzeitiger Memminger Niederlage in Moosburg hat der TEV nun vier Punkte Vorsprung auf die Allgäuer. Bereits vor dem Spiel gab es schon etwas zu feiern für den TEV. Sebastian Deml bestritt an diesem Abend sein 500. Pflichtspiel für den TEV (ausführlicher Bericht folgt). Herzlichen Glückwunsch!
Nach einem etwas nervösen Beginn entwickelte sich die Partie in den ersten 20 Minuten mehr und mehr zum offenen Schlagabtausch zweier spielstarker Mannschaften. Es dauerte dann bis zur 10. Spielminute als den TEV-Fans der Torschrei im Hals stecken blieb. In Überzahl trudelte die Scheibe an Christoph Schedlbauer im Tor der Riverkings vorbei, blieb aber dann wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen, sodass Landsbergs Goalie mit einem Hechtsprung klären konnte. In der 16. Spielminute war es dann soweit. Tom-Patrick Kimmel schlenzte den Puck aus spitzem Winkel in Richtung gegnerisches Tor und irgendwie fand die Scheibe zwischen den Schultern des Landsberger Torhüters und dem Pfosten den Weg in den rechten oberen Torwinkel zum 1:0 für die Hausherren. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die Riverkings kurz vor Drittelende, als ein Landsberger Angreifer aus kürzester Distanz die Scheibe knapp am von Timon Ewert gehüteten Tor vorbeischob. Somit ging es beim Spielstand von 1:0 in die erste Pause.
Auch im Mitteldrittel war es ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Die ersten drei Minuten gehörten dabei den Miesbachern. Die Gäste hatte in dieser Phase einige brenzlige Situationen zu überstehen, nahmen dann aber selbst die Initiative in die Hand. Das nächste Tor machte aber wieder der TEV. Stefano Rizzo lupfte die Hartgummischeibe unter die Latte zum 2:0. Gespielt waren gut 27 Minuten. Aber nur knapp zwei Minuten später verkürzten die Lechstädter durch einen schnellen Konter auf 2:1. Cody Freemann kurvte mit der Scheibe ums Miesbacher Tor und legte diese auf Daniel Menge ab, der flach durch die Beine von Ewert einschob. Kurz darauf beinahe der Ausgleich, doch Ewert blockte reaktionsschnell einen Schuss der Gäste aus kurzer Distanz. In der 35. Spielminute war erneut Tom-Patrick Kimmel zur Stelle. Mit einem verdeckten Handgelenkschuss aus dem Slot überwand er den Landsberger Torhüter zum 3:1. Doch der HC steckte nicht auf und verkürzte nach 36 Minuten in Person von Andreas Geisberger, der sträflich allein gelassen mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 3:2 markierte. Eine Minute später wollten alle Landsberger Spieler gleichzeitig zum Wechseln fahren. Dies nutzte erneut Kimmel mit einem Schuss durch die Beine von Schedlbauer zum 4:2 Pausenstand. Timon Ewert bekam bei diesem Tor sogar noch einen Assist zugesprochen, weil die Scheibe von ihm ausgehend zu Miesbachs Topscorer kam.
Der letzte Spielabschnitt ist schnell erzählt. Beide Teams nach wie vor auf Augenhöhe. Erst mit einer jeweils 2+2-Minutenstrafe für Miesbachs Benjamin Frank und Landsbergs Cody Freeman wegen übertriebener Härte kamen die Kreisstädter etwas aus dem Konzept und der HC zu zwei hochkarätigen Chancen, die aber beide in den Fängen von Ewert landeten. Simon Steiner nahm daraufhin eine Auszeit, um wieder etwas Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft zu bekommen. Und diese Maßnahme hatte Erfolg. Denn mit dem 5:2 in der 55. Minute durch Christian Heller, der einen Landsberger Aufbaupass abfing und eiskalt verwandelte, machten die TEVler schließlich den sprichwörtlichen Sack zu.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Landesberger Coach Andreas Zeck durchaus zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, gratulierte dem TEV aber gleichzeitig zum verdienten Sieg. Ihm zufolge hatten die Miesbacher ihre Chancen besser genutzt und weniger eigene Fehler gemacht. TEV-Coach Simon Steiner war mit Blick auf die Tabelle und angesichts der Memminger Niederlage in Moosburg bester Laune. Schließlich kann sich sein Team am Freitag sogar eine Niederlage bei den Allgäuern erlauben, ohne gleich wieder von der Tabellenspitze verdrängt zu werden.



peissenbergeishacklerDer siebte Streich – Dezimierte Peißenberg Eishackler siegen in Pfaffenhofen

(BYL)  Ohne Tyler Wiseman (gesperrt), Dennis Neal (verletzt), Tobias Estermaier (verletzt), Tobias Maier (berufl. verhindert) und ohne Manuel Singer (verletzt) konnten die Eishackler letztlich verdient das Auswätsspiel in Pfaffenhofen mit 1:4 gewinnen. Man merkte den Neal-Boys ganz deutlich an, dass ihnen das schwere Spiel vom Freitag noch in den Knochen hing. In den ersten beiden Dritteln taten sich die Peißenberger Jungs sehr schwer gegen die Icehogs. Das war kein schönes und schnelles Eishockeyspiel. Die Eishackler waren zwar die überlegene Mannschaft konnten aber ihr gewohntes Spiel nicht aufziehen. Auch diverse Überzahlmöglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Dazu kamen dann noch etliche unnötige Strafzeiten. Das waren die Zutaten zum ersten glücklichen  Treffer (abgefälschtes Eigentor der Eishackler) der Pfaffenhofner.
Nach 40 Minuten stand es also 1:0 für die Eishogs. Doch die Eishackler kamen im letzten Drittel nochmal zurück. Den Ausgleich in der 45. Minute erzielte Fritz Stögbauer mit einem eher harmlosen Schuß der mehrmals abgefälscht wurde. Ein „dreckiges“ Tor wie man so schön sagt. Um so schöner war das Führungstor von Valentin Hörndl (52.) in Zusammenarbeit mit Manfred Eichberger. Das 1:3 (58.) staubte dann Dejan Vogl ab. Das letzte Tor (60.) machte Kapitän Florian Barth nach einer schönen Einzeleistung.
Der Sieg war verdient und die gewonnenen 3 Punkte sind das wichtigste. Mit fünf Ausfällen und schweren Beinen waren diese 3 Punkte das Maximale was man erreichen konnte.



schongauGeht doch - Am Ende zwei Punkte für die Schongau Mammuts

(BYL)  Die unglücklichen Partien der letzten Zeit nagten sichtlich am Selbstbewusstsein der Mammuts . Auch gegen Buchloe gerieten die Schongauer schnell in Rückstand, doch diesmal kämpften sie sich zurück ins Spiel und in der Verlängerung wurden sie auch endlich belohnt – sicherten sich zumindest einen zweiten Punkt.
Am Ende wohl zu wenig – die EAS rutschte durch den gleichzeitigen Sieg der Pegnitzer in Geretsried in der Tabelle einen Platz nach unten  - seltsamerweise konnte der unterlegene ESV Buchloe durch den einen Punkt sogar einen Platz gutmachen (7.). Offensichtlich war jedoch – man braucht sich vor Teams aus der Tabellenmitte keinesfalls verstecken.
Buchloe ging durch einen Nachschuß von Pavel Vit in der 2. Minute früh in Front – die Nervosität im Defensivverhalten der Mammuts prägte erneut den Spielauftakt. Doch mit der Zeit kam die EAS wieder in Spiel und nutze in der 18. Minute ihr erstes Überzahlspiel zum Ausgleich. Milan Kopecky vollendete ein gutes Powerplay zum 1 : 1.
Im Mittelabschnitt waren es aber erneut die Gäste die vorlegen konnten. Nachdem die EAS versäumte die Scheibe konsequent aus der Gefahrenzone zu bringen, konnte Christoph Heckelsmüller aus kurzer Distanz zum 1 : 2 vollenden (35.). Doch ein perfekt abgeschlossener Konter über die Stationen Milan Kopecky und Maximilian Raß auf Torschützen Florian Imminger war kurz darauf die passende Antwort – 2 : 2 (37.).  
Im Schlussabschnitt zeigte sich nun die EAS – die zuvor konsequent mit vier Blöcken agierte aktiver. In der 49. Minute war es dann soweit – in Überzahl traf Maximilian Raß per Distanzschuß zur erstmaligen Führung der Mammuts  - 3 : 2.  Doch auch die Gäste warn noch einmal in Überzahl erfolgreich – in der 52. Minute der erneute Ausgleich  durch Timo Rauskolb.
Bange Minuten in der Folge – zwei Mal geriet die EAS in Unterzahl, war kurzzeitig sogar nur mit 3 Mann auf dem Eis. Doch die Defensive der Mammuts hielt stand. Von der Strafbank kommend hatte Fabian Magg in der 58. Minute den Erfolg auf dem Schläger, scheiterte jedoch am Buchloer Goalie Blankenburg.
Auf der anderen Seite rettete Christoph Lohr im Kasten der Mammuts 13 Sekunden vor dem Pfiff bei einer abgefälschten Scheibe.
Nach drei Drittel mit den Einzelergebnissen von 1 : 1 folgte die Verlängerung. Und mit 3 gegen 3 zeigte sich die EA Schongau weit aktiver als die Buchloer , dennoch dauere es bis in die Schlussminute der Overtime zur Entscheidung – von Milan Kopecky perfekt freigespielt vollendete Maximilian Raß seinen Glanztag (an allen Tore beteiligt)  mit dem 4 : 3  - sicherte seinen Mammuts den Zusatzpunkt und das Vertrauen, dass man mit den etablierten Teams Bayernliga durchaus mithalten kann.  



erscambergERSC Amberg: Löwen halten Nürnberg auf Distanz

(BLL)  Der ERSC Amberg hat in der Eishockey-Landesliga einen direkten Verfolger auf Distanz gehalten.
Wer zum Spiel gegen den EHC 80 Nürnberg am letzten Freitag aber nicht pünktlich kam, der hatte schon einiges verpasst - eine furiose Anfangsphase mit einem rekordverdächtigen Amberger Tor-Dreierpack innerhalb von nur 44 Sekunden.
Das war der Grundstein für einen am Ende ungefährdeten 7:3-Erfolg, weil der Vorsprung immer bei mindestens zwei Treffern gehalten werden konnte. Das lag auch daran, weil die Gäste eine stattliche Anzahl an Strafminuten ansammelten, die zumeist dem schnellen Angriffsspiel der Löwen geschuldet waren. Personell blieben Coach Alex Reichenberger allerdings einige Sorgenfalten, denn zu den verletzten Lukas Stolz und Christoph Schönberger gesellten sich während der Partie noch Dominik Farnbauer und Dominik Schopper. Bei Florian Wrobel wurde zudem während der Woche eine schwere Schulterverletzung diagnostiziert, die im schlimmsten Falle schon das Saison-Aus bedeuten könnte.
Dafür waren Andreas Hampl und Markus Hausner wieder im Kader und deren Rückkehr wirkte sich absolut positiv auf Abwehr und Spielaufbau aus. Schon nach 97 Sekunden war Hampl an der 1:0-Führung der Löwen durch Florian Bartels beteiligt. David Rybka und Youngster Daniel Troglauer sorgten mit ihren "Einschlägen" für beste Stimmung auf den Rängen, daran konnte auch der 3:1-Anschluss durch Patrick Hörl nichts ändern. Dabei waren hier noch nicht einmal drei Minuten gespielt. Amberg war in der Folge das Team, das Takt und Tempo vorgab, auch wenn sich Nürnberg langsam von dem Auftaktschock erholte. Bis zur ersten Pause war es das vorrangige Ziel der "80er", nicht noch höher in Rückstand zu geraten.
Auch im Mittelabschnitt setzten die Löwen das erste Ausrufezeichen. Diesmal war es Hampl selbst, der schon nach 23 Sekunden auf 4:1 erhöhte. Die Gäste wirkten aber nun etwas gefestigter und suchten ihrerseits nach einer Resultatsverbesserung. Diese gelang dann auch, allerdings musste ein kapitaler Amberger Fehlpass Anton Marsall zum 4:2 verhelfen. In dieser Phase hatte Nürnberg sogar ein leichtes Chancenübergewicht, aber Oli Engmann erledigte im Amberger Tor einen gewohnten guten Job, strahlte Sicherheit auf seine Vorderleute aus. Erneut Bartels beendete mit dem 5:2 die Drangphase des EHC.
Im Schlussdrittel setzen die Franken nochmals alles auf die Karte "Attacke", versuchten mit aller Macht heranzukommen, aber ausgerechnet in Unterzahl gelang Matti Swadzba das wohl vorentscheidende 6:2 für die Löwen. Amberg hatte anschließend mehrfach die Gelegenheit - teilweise in doppelter Überzahl - den Sack zuzumachen, ließ aber die Genauigkeit im Abschluss fehlen. Das bestraften die Gäste mit ihrem dritten Treffer durch Mike Hahn. Unruhe im Löwen-Lager löste das 6:3 allerdings nicht wirklich aus. Wiederum Swadzba setzte nach einem Alleingang mit dem 7:3 den Schlusspunkt hinter das Ergebnis. Die kurz darauf noch folgende Spieldauerstrafe für EHC-Akteur Johannes Seidinger fällt wohl unter die Kategorie "Frustfoul".



kemptensharksESC Kempten gewinnt mit 5:6 in Ulm

(BLL)  Wichtige drei Punkte und endlich wieder einen Sieg brachten die Spieler der Sharks von der Donau mit zurück ins Oberallgäu. Und das obwohl immer noch nicht alle Spieler fit oder einsatzbereit waren.
Ein hellwacher Markus Russler  im Tor, sowie das quäntchen Glück und auch endlich mal eine konsequentere Chancenverwertung brauchten schließlich den Erfolg unter Dach und Fach.
Wie schon in den Spielen zuvor gelang den Haien ein Auftakt nach Maß. Martin Zahora, zwar immer noch angeschlagen, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und war bereits in der zweiten Minute auf Zuspiel von Alex Henkel erfolgreich. Kurz darauf konnten die Hausherren allerdings den Spielstand ausgleichen. Ausgerechnet der Ex-Kemptener Benedikt Stempfel traf für sein neues Team. Aber innerhalb von drei Minuten brachten Aaron Müller und Tobias Pichler die Kemptener mit 1:3 in Front. Kurz vor der Pause dann doch noch der Anschlusstreffer, Ulm nutzte eine Überzahlsituation während Manuel Endras gerade eine Strafe verbüßen musste.
Auch da zweite Drittel der fairen Partie bot so einiges an Dramatik. Wieder mit einem Mann weniger auf dem Eis fingen sich die Sharks den Ausgleich ein. Und binnen zwei Minuten drehten die „Donau Devils“ die Partie zu ihren Gunsten – 4:3 war nun der Spielstand und die 250 Zuschauer, darunter eine Reihe aus Kempten, sahen vor allem hier eine Druckphase der Gastgeber die aber mehr und mehr in Torhüter Russler ihren Meister fanden. Der Routinier im Kasten rettete sein Team ein ums andere Mal in höchster Not.
Für die Entscheidung sollte dann der Schlussabschnitt sorgen, und auch wenn die Ulmer hier sogar auf 5:3 stellen konnten, steckten die Gäste nicht auf. Zahora und Ziegler gelang mit einem Doppelschlag der Ausgleich zur Mitte des letzten Drittels. Und als sich Johannes Leitner auf Ulmer Seite eine Spieldauerstrafe einfing, erwies er mit der zugehörigen 5-minütigen Zeitstrafe seiner Mannschaft einen Bärendienst. Andreas Ziegler wusste dies schließlich zu nutzen und schob für seine Farben zum vielumjubelten 5:6 Endstand ein.
Einziger Wehrmutstropfen – Tobi Epp fing sich im zweiten Abschnitt seine dritte große Strafe ein und wird im Hinspiel in Pfronten zusehen müssen.
Auf der anschließenden Pressekonferenz war Coach Jan Mühlberger sichtbar stolz, aber auch erleichtert „die drei Punkte waren enorm wichtig, ein sechs Punkte Spiel dass einem vielleicht nochmal die Möglichkeit gibt Anschluß zu halten. Trotz vieler verletzter und angeschlagener Spieler haben sich die Jungs voll reingehauen. Jetzt schauen wir nächste Woche auf Pfronten“
Die beiden Spiele gegen die Ostallgäuer finden am Freitag in Pfronten und am Sonntag um 18 Uhr in Kempten statt.



diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets gewinnen Hessenderby bei den Luchsen in Lauterbach mit 6:3

(RLW)  Starkes Spiel, starke Antwort: Nur zwei Tage nach dem enttäuschenden Auftritt bei der 2:4-Niederlage gegen die Dinslaken Kobras hat sich die EG Diez-Limburg mit einer beeindruckenden Leistung zurückgemeldet. Die Rockets gewannen das Hessenderby bei den Luchsen in Lauterbach mit 6:3 (0:1, 4:0, 2:2) und sind damit wieder Tabellenführer der Regionalliga West. Allerdings hat Verfolger Ratingen auch zwei Spiele weniger absolviert.
Nach dem Spektakel im Hinspiel, als die Luchse sich in Diez mit 12:8 durchsetzten, gab EGDL-Trainer Anton Weißgerber die Devise aus: Erstmal defensiv gut stehen. Das hatte zur Folge, dass die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel hatten. Läuferisch sollten die Luchse über die gesamte Dauer der Partie den besseren Eindruck machen, taktisch jedoch verhielten sich die Rockets stark und damit auch deutlich verbessert im Vergleich zum Hinspiel. Die Führung der Gastgeber konnte der Aufsteiger dennoch nicht verhindern: Der Play-off-Halbfinalist der Vorsaison ging nach einem Treffer von Tim Krüger (9.) mit einer knappen Führung in die erste Pause. Zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.
Die EGDL brauchte diesen ersten Abschnitt, um in die Partie zu finden, und schaltete im zweiten Drittel einen Gang hoch. Und es war die dritte Reihe, die für den so wichtigen Ausgleich sorgte: Luchse-Keeper Sebastian Grunewald ließ einen Schuss von Daniel Krieger abprallen, Daniel Niestroj bugsierte die Scheibe aus der Luft über die Linie (22.). „Die dritte Reihe hat heute richtig stark gespielt, kein Gegentor kassiert und dieses wichtige Tor erzielt“, freute sich Weißgerber. „Die Jungs haben vor allem defensiv einen super Job gemacht und den Jungs aus den ersten beiden Reihen so wichtige Zeit zum Luft holen gegeben.“
Nach Luft schnappten im zweiten Drittel hingegen die Luchse: Innerhalb von drei Minuten kassierten sie drei weitere Gegentore. Karl Neubert (27.), Martin Brabec (28.) und Konstantin Firsanov (29.) schossen in beeindruckender Manier eine 4:1-Führung heraus. Lauterbach nahm erst einmal eine Auszeit, um sich neu zu sortieren.
Im letzten Spielabschnitt verwalteten die Gäste aus Diez-Limburg die Führung clever, arbeiteten defensiv hochkonzentriert und setzten offensiv immer wieder Nadelstiche. Der Kanadier Matt Fischer erhöhte mit einem Doppelpack auf 5:1 (45.) und 6:2 (53.). Davor und danach verkürzten die Luchse durch Philipp Maier (48.) und Jens Feuerfeil (54.) auf 3:6, näher ran aber sollten die Gastgeber nicht mehr kommen.
„Ein tolles Spiel der Jungs, eine starke Mannschaftsleistung“, freute sich Weißgerber, der bei sechs EGDL-Treffern fünf verschiedene Torschützen sah. Alle drei Reihen trugen sich in die Scorerliste ein. Dabei waren die Rockets nicht in Bestbesetzung angereist, unter anderem fehlte Defensiv-Routinier Andreas Wichterich (beruflich bedingt) und Stürmer Patric Kaliszewski (verletzt). „Es war wie schon am Freitag gegen Dinslaken. In dieser Liga liegen alle Teams sehr eng beieinander. Wer mehr Fehler macht, der verliert ein solches Spiel.“
Am kommenden Wochenende steht für die Rockets nur ein Spiel an in der Regionalliga West: Am Freitag gastiert der Tabellenführer aus Diez-Limburg beim Tabellendritten Neusser EV. Die Partie beginnt um 20 Uhr. „Für uns gilt es weiter nur von Spiel zu Spiel zu schauen“, sagt Weißgerber. „Vor uns liegt noch ein langer Weg bis in die Play-offs.“ 



icedragonsherfordIce Dragons Herford melden sich mit klarem Sieg gegen Dortmund zurück!

(RLW)  Sie hatten es erhofft, ja beschworen. „Wenn was geht, dann gegen einen Top-Gegner.“ Warum sich dies in Herford immer wieder bewahrheitet? Das kann niemand so genau sagen. Fakt ist: Mit einer engagierten, spielerisch und kämpferisch starken Leistung konnten die Ice Dragons die Dortmunder Eisadler vor 750 Zuschauern in der Eishalle „Im kleinen Felde“ verdient mit 5:0 schlagen und halten die Hoffnung auf die Meisterrunde am Leben!
Respekt vor dem Gegner, das zeigten beide Mannschaften zu Beginn des ersten Drittels. Beide Teams konzentrierten sich zuerst auf Fehlervermeidung, wollten die Defensive stabil halten. So neutralisierten sich Ice Dragons und Eisadler  lange auf gutem Niveau, ließen wenig Torchancen zu. Nach und nach jedoch übernahmen die Ice Dragons immer mehr die Initiative, so dass immer wieder ein Raunen durch die Zuschauer ging, wenn Marius Dräger im Dortmunder Tor in höchster Not eingreifen musste. Die ersten 10 Minuten liefen torlos herunter, bevor das Spiel, zumindest aus Herforder Sicht, richtig Fahrt aufnahm. In der 11. Minute hielt dann Donatas Vitte aus kurzer Distanz drauf, Dräger konnte nur prallen lassen und Fabian Staudt stand goldrichtig, um den Abpraller zum 1:0 in die Maschen zur drücken. Die Gäste reagierten umgehend, wollten Ihrerseits zum Torerfolg kommen. Die Herforder Defensive jedoch, gestützt auf einen an diesem Abend überragenden Lars Morawitz, stand. Donatas Vitte baute dann den Vorsprung in der 15. Minute aus, in Überzahl nahm er eine Scheibe von Fabian Staudt hinter dem Tor auf, und legte sie um den Pfosten herum zum 2:0 in die Maschen. Als dann noch Leon Nasebandt nur 40 Sekunden später aus spitzem Winkel Marius Dräger narrte und auf 3:0 erhöhte, hatte Gästecoach Thomas Schmitz genug gesehen und nahm eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen. Eine Maßnahme, die zumindest die Defensive der Gäste stabilisierte. Offensiv jedoch bissen sie sich weiter an der Herforder Defensive die Zähne aus. Da auch die Ice Dragons nun wieder nach dem Motto „Safety first“ agierte, waren Torchancen bis zur Pause Mangelware, so dass sich der Zwischenstand nicht mehr änderte.
Im zweiten Drittel merkte man dann, dass die letzten Spiele ein wenig an den Nerven der Ice Dragons gezerrt hatten. Sie agierten extrem vorsichtig, wollten mit aller Macht Fehler vermeiden und den Anschlusstreffer verhindern. Trotz einer 2-minütigen Unterzahl zu Beginn des Drittels setzten sie dieses Vorhaben perfekt um und holten sich so zusätzliche Sicherheit in Ihrem Spiel. Als dann die Gäste in der 26. Minute in Unterzahl agieren mussten, schlugen sie selbst eiskalt zu! Schnell fanden sie die Aufstellung, nahmen das Tor von Dräger unter Beschuss. Einen Abpraller sprang direkt auf den Schläger von Sven Johannhardt, der sah Aric Schinke in den hohen Slot laufen, spielte quer, Schinke zog ab und die Scheibe zappelte zum 4:0 im Netz! In der Folge ging auf Grund von Strafen auf beiden Seiten der Spielfluss verloren. Als dann erst Aric Schinke wegen eines Bandenchecks mit Verletzungsfolge mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen musste, hatten die Gäste zwar die Chance, sich wieder heranzuarbeiten, doch sie schwächten sich durch Strafen selbst, verloren Ihrerseits Marvin Wollmann durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Check gegen den Kopf. So ging das Spiel ohne weitere nennenswerte Torchancen in die zweite Pause.
Auch ins letzte Drittel starteten die Ice Dragons in Unterzahl, aber die Defensive hielt! Das gesamte Team arbeitete nun für Lars Morawitz, wollte ihm zu einem Shutout verhelfen. Die Dortmunder Offensive kam zwar immer wieder durch, doch auch wenn der Herforder Goalie mal prallen lassen musste, seine Vorderleute waren da, arbeiteten die Scheibe aus der Zone. So lief die Zeit herunter, ohne das die Eisadler verkürzen konnten. Als dann noch Zack MacQueen in der 56. Minute den Torwart mit einem tollen Schlenzer aus kurzer Distanz zum 5:0 überwand und sein Premierentor für die Ice Dragons erzielte, war endgültig klar, hier würde nichts mehr anbrennen. Und es brannte auch nichts mehr an, zu stark stand der Herforder Defensivverbund!



evbitburgeifelmoselbaerenZweiter Sieg in Folge – Bären besiegen Darmstadt / Eifel-Mosel Bären finden Anschluss an die Tabellenspitze

(HL)  Die bislang wohl beste Leistung der Eifel-Mosel Bären wird mit einem 4:2 (1:0,2:1,1:1) Heimsieg gegen die Darmstadt Dukes belohnt. Dabei wurde das Spiel in den letzten Minuten nicht nur unnötig spannend, sondern auch äußerst hitzig und von einer Verletzung überschattet.
Mit den Darmstadt Dukes war ein weiterer unbekannter Gegner zu Gast in der Eissporthalle Bitburg und dementsprechend war es bemerkenswert, dass besonders in den ersten zwei Spielabschnitten die Gastgeber in Schwarz größtenteils in Puckbesitz waren und stetigen Druck auf das Gästetor von Eike Busch ausübten. Jedoch schien es beinahe verhext, wie sich die Bären abmühten um die schwarze Hartgummischeibe eben hinter jenen Torhüter der Dukes unterzubringen. Erst in der 19. Spielminute schoß Michal Janega die Bären mit 1:0 in Führung.
Darmstadt hingegen zeigte sich zwar selten, jedoch wenn, dann äußerst gefährlich vor dem Gehäuse von Danny Engels. Die Hessen egalisierten zwar im zweiten Spielabschnitt (29.) den Spielstand zwischenzeitig, aber Lukas Golumbeck gewann die Führung der Bären nur drei Minuten später (32.) wieder zurück. Erneut kurz vor der Drittelpause erhöhte wiedermals Michal Janega zu einem zufriedenstellenden 3:1 Pausenstand aus Sicht der Eifel-Mosel Bären.
Im Schlußdrittel machten die Bären in einer bilderbuchhaften Überzahlsituation und dank dem Torschützen zum 4:1, Thomas Barth (45.), den Sack scheinbar zu. Jedoch trügte genau jener Schein. Knapp 10 Minuten vor Schluß wurde Doppeltorschütze und Spielertrainer Michal Janega in der Rundung hinter dem eigenen Tor mit einem Bandencheck gegen den Kopf niedergestreckt und konnte das Eis nicht selbstständig verlassen. Währenddessen erhielt Darmstadts Tobias Mätthäi eine Spieldauerdisziplinarstrafe, jedoch zeigte auch die folgende 5-minütige Überzahlsituation dass die Bären vom Geschehen ein wenig geschockt waren und den spielprägenden Torhunger verloren hatten. Bereits während der vergangenen Woche verletzte sich außerdem auch Verteidiger Marc Höffler, der nicht nur gegen Darmstadt sondern auch für weitere Spiele ausfallen wird. Janega verließ am späten Sonntag Abend, glücklicherweise ohne Knochenbrüche, das Bitburger Krankenhaus. Wann der Tscheche auf das Eis zurückkehrt ist jedoch noch nicht bekannt.
Folgedessen wurde die Partie jedoch besonders hitzig. Alleine in den letzten sieben Spielminuten hagelte es 18 Strafminuten für die bis dato disziplinierten Bären. Darmstadt hingegen kassierte nur noch 6 weitere Strafminuten in diesem Zeitraum. Über weite Strecken konnte Darmstadt somit die Partie mit 5 gegen 3 oder ohne Torhüter sogar mit 6 gegen 3 Überzahlsituation beenden und erzielten hierbei auch drei Minuten vor Schluss noch das 4:2, welches jedoch gleichzeitig auch der Endstand eines insgesamt ansehnlichen Eishockeyspiels war.
Mit zwei Siegen aus vier Spielen schließen die Eifel-Mosel Bären nun an das Führungsduo aus Kassel und Frankfurt auf. Bereits nächsten Sonntag, den 20. November 2016, 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg kommt es für die Eifel-Mosel Bären gegen den momentanen Tabellenführer namens EJ Kassel Huskies zu einem richtungsweisenden Spiel. Mit einem weiteren Sieg würden die Bären vollständig in die Führungsgruppe vorstoßen, wohingegen Kassel die Gelegenheit sicherlich nicht verpassen möchte ihre Führungsposition deutlich zu festigen.



tornadonieskyTornados Niesky in Bestform


(RLO)  Am Sonnabend empfingen die Nieskyer Tornados in ihrer „Ersatzspielstätte“, der Eisarena Weißwasser die Cracks des EHC Berlin Blues. Bis auf den verletzten Andreas Brill stand Tornado-Trainer Jens Schwabe an diesem Abend der komplette Kader zur Verfügung. Ca. 250 Zuschauer unterstützen ihr Team recht lautstark, denn dieses Heimspiel musste aus personellen Gründen ohne der sonst üblichen Musik auskommen.
Von Beginn an dominierten die Gastgeber klar das Spiel. Der Berliner Torwart und deren Verteidigung hatte von der 1. Minute an voll auf zu tun. Doch die ersten 20 Minuten hielten sie trotz massiven Angriffs der Tornados ihren Kasten sauber. Das änderte sich ab dem 2. Drittel schlagartig. Durch das schnelle druckvolle Spiel der Nieskyer brachen die Berliner komplett ein und konnten einfach nicht mehr mithalten. Die „Tormaschine“ der Tornados ging –sehr zur Freude der Zuschauer- endlich an. Zum Schluss siegten die Tornados hoch verdient mit 12:0 (0:0; 6:0; 6:0). 



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Montag 14.November 2016
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