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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 19.November 2016. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft 2017, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.




IIHF2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, Deutschland/Frankreich / 600 Volunteers für Köln - Casting-Marathon in der LANXESS arena * Über 1.000 Bewerbungen aus dem In- und Ausland * Bewerbungsgespräche in der LANXESS arena und via Skype

(IIHF)  Etwa 600 freiwillige Helfer werden für Einsätze während der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris (5. bis 21. Mai) für den deutschen Spielort gesucht. Ungefähr 1.000 Bewerbungen gingen seit Juni ein, nach einer Vorauswahl fanden nun in Köln in einem wahren Casting-Marathon rund 500 Interviews statt. Mit potenziellen Volunteers aus Deutschland und benachbarten Ländern. Der Clubraum der LANXESS arena, Spielstätte der 2017 IIHF WM, wurde dazu in eine riesige Interview-Zone umgewandelt, in der mehr als zehn Gespräche gleichzeitig stattfinden konnten.
Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und des Organisationkomitees der 2017 IIHF WM, begrüßte die Bewerber persönlich. „Ich freue mich, dass sich so viele Menschen für unseren Sport interessieren und mithelfen wollen, dass die 2017 IIHF WM ein Erfolg wird“, sagte der 61-Jährige- und erklärte: „Wir haben im Eishockey viele verschiedene Special Teams, dazu gehören auch die ehrenamtlichen Helfer. Wir brauchen freundliche und professionelle Volunteers. Denn wir wollen in der Stadt für gute Stimmung sorgen und für Deutschland ein tolles Bild abgeben.“
Ehrenamtliche Helfer werden am Spielort Köln in insgesamt 22 Arbeitsbereichen eingesetzt: Etwa im Fahrdienst, im Pressezentrum, im Ticketing, in der Betreuung der Mannschaften oder im Besucher-Service und im Fan-Dorf. Das OK der 2017 IIHF WM erhielt Bewerbungen aus vielen verschiedenen Ländern. Die meisten kamen aus Deutschland, aus den Eishockey-Nationen Tschechien, Slowakei, Finnland und Schweden sowie Kanada und USA. Aber auch aus der Türkei und Portugal. Eine Bewerbung ging sogar aus dem Iran ein. Etwa ein Drittel der Interessenten sind weiblich.
Die Gespräche mit Volunteer-Anwärtern aus weiter entfernten Ländern werden in den kommenden Tagen und Wochen per Skype geführt. Im Laufe des Januars soll das Bewerbungsverfahren abgeschlossen sein. Die Interessenten erfahren dann, ob sie zum Special Team der freiwilligen Helfer bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gehören, in die die deutsche Nationalmannschaft am 5. Mai in Köln mit einem Spiel gegen das Team der USA starten wird.
Eintrittskarten für die 2017 IIHF WM sind erhältlich:
-       online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
-       Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)



duesseldorferegDüsseldorfer EG: Team ohne richtigen Spielfluss / 1:5 verloren:
Ein mühsamer Eishockey-Abend in Ingolstadt

(DEL)  Die DEG durchlebt weiter eine schwierige Saisonphase. Beim ERC Ingolstadt
verloren die Düsseldorfer mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) und stecken weiter „unten drin“.
Auch wenn die Niederlage am Ende zu hoch ausfiel: Das Team kam über 60
Minuten kaum einmal in richtigen Spielfluss und mühte sich vergeblich. Am Sonntag
im 212. Derby muss (und wird) sie anders auftreten!
Christof Kreutzer hatte die Reihen kräftig verwirbelt. Collins spielte zwischen
Courchaine und Kammerer, Lewandowski zwischen Milley und Dmitriev, Barta
mit Bowman und Yip sowie Weiß mit Strodel und Preibisch. Chris Minard saß –
trotz Geburtstag – als überzähliger Stürmer draußen. In der Defensive rückte
Rückkehrer Ebner zu „seinem“ Daschner, Davis blieb bei Brandt und Haase bei
Nowak. Tim Schüle war zunächst siebter Verteidiger.
Schöner Rückhandstreichler
Die Hausherren zu Beginn mit jeder Menge Sturm und Drang und Schüssen und
Zweikampfsiegen. Buck (Außenpfosten) und Greilinger (Niederberger-Save) hätten
treffen können. Die DEG aber auch: Stephan Daschners Schuss streifte aus
kurzer Distanz nur die Latte. Wenig später ein wunderschöner Angriff der Gäste:
Collins sieht und bedient Courchaine, und der Neuzugang wiederum Kammerer,
dessen Rückhandstreichler am Tor vorbeiwischte. Schade! Als bittere Konsequenz
die Ingolstädter Führung. David Elsner konnte einen Abpraller von Lewandowskis
Körper ins fast leere Tor verwerten (13.55). Die DEG schüttelte sich
und entschloss sich zu noch mehr Gegenwehr. 78 Sekunden vor der ersten Sirene
die Belohnung: Schon Norm Milley hätte die Scheibe fast an Timo Pielmeier
vorbeigebracht. Er scheiterte zwar, konnte aber den Puck auf Dmitriev passen,
der zum Ausgleich traf (18.42, Milley, Schüle). Mit diesem Ergebnis ging es in die
erste Pause.
Eiskalte Doppelschläger
Im zweiten Abschnitt musste die DEG auf Henry Haase verzichten. Der Verteidiger
wurde nach einem Check zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Das Drittel
selbst begann ähnlich unglücklich. Kaum hatte das Spiel begonnen, traf der Ingolstädter
Brian Salcido mit einem Sonntagsschuss am Freitag in den rechten
Seite 2 von 2
Winkel – Niederberger hier absolut ohne Chance (20.37). Nur wenige Zeigerticken
später sogar der dritte Streich. Niederberger verlor hinter seinem Tor nach
einem pechreichen Bandenfehler die Übersicht und als er wieder in den Kasten
hechtete, war es schon zu spät: Thomas Oppenheimer hatte ins verlassene Tor
getroffen (22.10). Danach wurde es mühsam: Technische Probleme der diversen
Stadionuhren führten zu zahlreichen Unterbrechungen. Lief das Spiel doch mal,
kam die DEG nur selten in den richtigen Spielfluss. Die Pässe kamen zu lang
oder zu kurz, Pucks sprangen weg oder vorbei. Obwohl die Mannschaft sich wacker
mühte, richtige Freude kam auf der Düsseldorfer Bank und im Düsseldorfer
Spiel nicht auf. Zur zweiten Pause hieß es demnach 1:3.
Verstreichende Minuten
Die entscheidenden Momente wohl in den Minuten 47 bis 49: Die DEG in Überzahl
und mit viel Druck im Powerplay. Zahlreiche kleine und vor allem große Möglichkeiten
brandeten vor Pielmeier auf, doch Ebner & Co konnten nicht verkürzen.
So verstrichen vor 3.357 Zuschauern die Minuten und die nächste Niederlage
nahm Gestalt an. Fünf Minuten vor dem Ende eine weitere Überzahl und die DEG
ohne Torwart mit 6 gegen 4, aber es half und nützte nichts. Danny Irmen traf bei
56.15 ins leere Tor und bei 57.51 sogar zum (zu hohen) 5:1. Danach war dieses
Spiel endlich beendet.
Ausblick: Am Sonntag kommen in der Tat und tatsächlich die Kölner Haie in den
ISS DOME (16.30 Uhr). Die Tageskassen werden wahrscheinlich noch geöffnet.
Lasst uns – trotz oder gerade wegen des Tabellenstandes – eng zusammenstehen
und den Favoriten (fair) Bein und Schläger stellen!



mannheimeradlerAdler Mannheim: Nur ein Punkt nach spannender Partie gegen Nürnberg

(DEL)  Nach einem packenden Match gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mussten sich die Adler Mannheim vor 10378 Zuschauern in der SAP Arena mit einem Punkt begnügen. Daniel Sparre, Brent Raedeke und Ryan MacMurchy erzielten die Treffer für die Adler, während Brandon Segal, Philippe Dupuis und Leohard Pföderl in der regulären Spielzeit für Nürnberg trafen. Den Siegtreffer für die Gäste erzielte David Steckel in der zweiten Minuten der Verlängerung.
Die Adler begannen das Match mit viel Tempo und Spritzigkeit, sorgten in den ersten Minuten für einige brenzlige Situationen vor dem Tor von Nürnbergs Keeper Andreas Jenike. David Wolf, Christoph Ullmann und der erstmals nach langer Verletzungspause wieder eingesetzte Ryan MacMurchy brachten die Scheibe immer wieder gefährlich auf den Nürnberger Kasten. Auch im einzigen Überzahlspiel der Adler im ersten Drittel hatten die Hausherren zwei dicke Chancen (9. Minute), doch Jenike behielt den Überblick und hielt seinen Kasten sauber. Ronny Arendts schneller Schuss aus der Drehung (10.) ging über die Querlatte.
In der elften Minute musste Dennis Endras erstmals ernsthaft eingreifen, als Steven Reinprecht einen Schlenzer von Brett Festerling gefährlich abfälschte - doch der Torhüter der Adler parierte mit dem rechten Schoner. Auch gegen Kozek (12.) hatte der Adler-Goalie keine Mühe. Zwei schnelle Chancen von Ryan MacMurchy, dessen Rückkehr dem Spiel der Adler sichtlich gut tat, drehten das Momentum wieder auf Mannheimer Seite. Daher war die Führung der Adler nach dem Abstauber Daniel Sparres (14.) durchaus verdient.
Doch zur Überraschung aller stand das Match wenig später wieder Unentschieden, als Brandon Segal einen satten Schlagschuss an Endras vorbei zum 1:1 im Mannheimer Tor versenkte (17.). Den guten Reflexen des Nationaltorhüters im Mannheimer Gehäuse zum Dank ging es mit dem 1:1 auch in die erste Pause - Garrett Festerlings Bruder Brett hätte Endras fast zur Nürnberger Führung überlistet (18.).
Im zweiten Abschnitt taten sich die Adler plötzlich wesentlich schwerer, die Scheibe gefährlich auf das Gästetor zu bringen. Die Defensive der Franken stellte die Schusswege weiter geschickt zu, doch auch bei den schnellen Kontern der Mannheimer stand das Team von Trainer Rob Wilson nun besser. Trotz optisch leichter Überlegenheit der Hausherren bekam Ice Tigers-Keeper Andreas Jenike bis zu Andrew Joudreys Schuss kurz vor der Hälfte des Spiels wenig zu tun.
Dagegen kam Philippe Dupuis auf der anderen Seite nach seinem von Endras abgewehrten Schuss noch einmal an die Scheibe und brachte sein Team mit 2:1 in Führung (29.). Brent Raedeke (36., Unterzahl) und Daniel Sparre (38.) konnten ihre Chancen nicht nutzen, die Gäste nahmen die Führung mit in die zweite Pause.
Mit seinem neunen Saisontreffer gelang Brent Raedeke in Unterzahl der Ausgleich (47.) und Daniel Sparre hatte drei Minuten später die Führung auf dem Schläger, doch die Scheibe trudelte am Pfosten vorbei. Das Spiel nahm nun nicht nur an Spannung, sondern auch an Intensität zu, beide Teams gingen noch körperbetonter zu Werke. Doch die Stimmung in der SAP Arena bekam einen Dämpfer, als Leonhard Pföderl direkt vor Dennis Endras plötzlich frei an die Scheibe kam und zum 3:2 für die Gäste traf (57.).
Die Adler allerdings hatten noch de Qualitäten Ryan MacMurchys in petto, der nur eine Minute später in typischer Manier zum 3:3-Ausgleich traf und den Adlern damit zumindest einen Punkt sicherte. In der Verlängerung verwandelte Nürnbergs David Steckel einen Nachschuss zum 4:3-Sieg für die Franken.



ehcredbullmuenchenNächster Heimsieg für die Red Bulls München / RBM – KEV 6:4 | Michael Wolf: „Haben heute die Tore gemacht“

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine dank eines starken Comebacks mit 6:4 (0:0|2:3|4:1) gewonnen. Im torlosen ersten Drittel deutete wenig auf einen spektakulären Spielverlauf hin. Nach dem Seitenwechsel kamen die 3.580 Zuschauer dann aber auf ihre Kosten. Zunächst erzielte Krefeld drei Treffer in Serie, dann verkürzten die Hausherren durch Konrad Abeltshauser und Jon Matsumoto auf 2:3. Im Schlussabschnitt trafen die Pinguine erneut zuerst, bevor die Red Bulls die Partie drehten. Michael Wolf, Steve Pinizzotto, Derek Joslin und Frank Mauer sorgten mit ihren Toren für den 6:4-Endstand und den sechsten DEL-Sieg in Folge.  
Der erste Abschnitt war von Ungenauigkeiten im Passspiel geprägt. Da die Defensivreihen beider Teams sicher standen, gab es nur wenige Torchancen. Näher dran am Führungstreffer waren die Gäste aus Krefeld, Mike Collins (5.) und Mark Mancari (11.) konnten Münchens Torhüter David Leggio aber nicht bezwingen. Die Red Bulls schossen in der letzten Minute vor der ersten Drittelpause dreimal gefährlich aufs Tor, Niklas Treutle im Tor der Pinguine konnte aber parieren.
Im zweiten Abschnitt setzten die Gäste nach 24 Sekunden das erste Ausrufezeichen: DEL-Topscorer Daniel Pietta wurde bei einem Alleingang gefoult und verwandelte den fälligen Penalty. München tat sich weiterhin schwer – und Krefeld blieb eiskalt. Mit einem Doppelschlag bauten die Pinguine ihren Vorsprung auf drei Treffer aus. Zuerst traf Mike Collins mit einem verdeckten Schuss aus dem Slot (30.), dann schloss Marco Rosa einen 2-auf-1-Konter erfolgreich ab (32.). Die Gegentore weckten die Roten Bullen auf. Nicht einmal eine Minute nach dem 0:3 erzielte Konrad Abeltshauser nach einem schönen Spielzug den ersten Münchner Treffer. Nur 32 Sekunden später drückte Jon Matsumoto den Puck zum 2:3 über die Linie (33.).
Der Schlussabschnitt begann alles andere als optimal für die Red Bulls. Bei einem Konter der Gäste rutschte ein Krefelder in David Leggio, den Nachschuss schoss Mike Collins an den Rücken des am Boden liegenden Torhüters. Von dort prallte die Scheibe ins Tor (44.). Der Treffer hielt auch dem Videobeweis stand. Danach kochten die Emotionen hoch. Binnen weniger Sekunden mussten zwei Münchner auf die Strafbank. Krefeld hatte in 5-gegen-3-Überzahl die Chance auf die Vorentscheidung, den Treffer erzielten aber die Red Bulls. Yannic Seidenberg konterte über die Seite und passte zu Michael Wolf, der mit einem platzierten Schuss auf 3:4 verkürzte (47.). München machte nun Druck und zauberte sich zum Ausgleich: Mads Christensen lupfte die Scheibe vor das Tor und Steve Pinizzotto traf per Volley zum 4:4 (50.). In der 54. Minute drehten die Hausherren das Spiel komplett, weil Derek Joslin ein Powerplay zum 5:4 nutzte. 37 Sekunden vor dem Ende markierte Frank Mauer per Empty-Net-Treffer den 6:4-Endstand.



ecbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim: 5:1-Heimsieg gegen Heilbronn bringt den fünften Tabellenplatz - "Ergebnis erscheint höher als es der Spielverlauf widerspiegelt"

(DEL2)  Mit 5:1 (0:0, 2:1, 3:0) gewinnen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken, womit die Hessen weiter im Rennen um die vorderen Plätze mitten im Geschehen sind und einen Platz in der Tabelle auf den fünften Rang klettern. "Es war aber das erwartet schwere Spiel und das Ergebnis sieht am Ende höher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelt. Mikko Rämö hat uns einige Male gerettet, während Heilbronn die Chancen nicht verwerten konnte. Aber das ist wohl der Tabellensituation geschuldet", sagte EC-Coach Petri Kujala nach der Partie.
Die Gäste waren nicht gekommen, um den Hausherren das Spielgeschehen zu überlassen: die Falken spielten von Beginn an munter mit, große Chancen ergaben sich zunächst aber weder hüben wie drüben. Die Roten Teufel bekamen das Heft mit zunehmender Spieldauer aber immer besser in die Hand und erspielten sich ab der 7. Minute gleich mehrere hochkarätige Chancen. Zwei Mal Pauli, Dineen sowie auch Kranjc prüften HEC-Goalie Stefan Ridderwall, der Schwede ging nach diesen Szenen mit offensichtlichen Beschwerden vom Eis und machte für Backup Leon Frensel Platz. Dieser musste gleich einen Gegentreffer von Radek Krestan aus spitzem Winkel hinnehmen (9.), nach Videobeweis gab Schiedsrichter Westrich das Tor jedoch nicht, da Frensel zuvor absichtlich das Tor verschoben hatte und dafür zwei Strafminuten auferlegt bekam. Dies war der Auftakt gleich zu drei Powerplays der Hessen, die sich zwar einige Möglichkeiten erspielte, es fehlte allerdings der längst fällige Treffer. Die größte Gelegenheit hatte noch Ales Kranjc, der nach einem Konter nur den Pfosten traf (15.), so dass es mit einem aus Heilbronner Sicht schmeichelhaften 0:0 und einem deutlichen Torschussplus der Kurstädter in die erste Pause ging.
Mit Beginn des Mittelabschnitts wollten die Gäste mehr Mut beweisen und kamen auch gleich durch Heywood zu einer Chance nach einem Konter, die Gerstung von der Linie für den bereits geschlagenen Rämö kratzen musste (21.). Quasi in der nächsten Szene nach einem schnellen Tempogegenstoß nutzte Marcus Götz den sich bietenden Platz und damit einen Abpraller nach einem Rajala-Schuss zur 1:0-Führung für die Gastgeber, die sich allerdings nicht in Sicherheit wiegen konnten. Die Falken spielte nämlich weiter nach vorne und zeigten ein aggressives Forechecking. Als Dusan Frosch seinen ehemaligen Mitspieler Kyle Helms in der 27. Minute regelwidrig im Slot foulte, setzte es einen Penaltyschuss, den der Deutsch-Kanadier jedoch vergab. Bad Nauheim wollte wieder die Dominanz über das Spielgeschehen gewinnen und kam in der 30. Minute nach einem Konter durch Lascheit mit einem feinen Schuss ins lange Eck zum 2:0, doch Heilbronn gab sich noch lange nicht geschlagen. Angetrieben von ihrem Coach Fabian Dahlem nutzte Tyler Gron das einzige Powerplay der Käthchenstädter im zweiten Abschnitt zum Anschlusstreffer, dem Reid in der 35. Minute fast den Ausgleich folgen ließ, doch Rämö war sensationell zur Stelle. Spannung pur war also nochmal garantiert für den letzten Abschnitt.
Heilbronn kam dementsprechend auch nochmal und wer weiß, wie das Match gelaufen wäre, hätte Kevin Lavallee seinen Alleingang in der 46. Minute in anstatt über das Tor gesetzt. So aber erhielten die Roten Teufel im Gegenzug nach einem Foul an Alanov zunächst einen Penalty (konnte der Deutsch-Kasache nicht verwandeln), in der nächste Szene markierte Kranjc am Pfosten wartend mit einem Rebound die Vorentscheidung zum 3:1 (48.). Bad Nauheim nutzte nun den sich bietenden Platz eiskalt aus und kam durch Treffer von Rajala (tolles Solo mit Abschluss unter die Latte) sowie Meisinger (57.) nach feiner Vorlage von Vitalij Aab zu weiteren Treffern zum 5:1-Endstand. "Wir konnten heute erneut aus unseren Chancen kein Kapital schlagen. Das ist bei uns leider nichts Neues, bitter auch die Verletzung von unserem Stammgoalie Ridderwall, der bereits im Warmup Probleme hatte", sagte Heilbronns Trainer Dahlem nach dem Spiel.
Am Sonntag geht es für die Hessen nach Kaufbeuren (17 Uhr), das heute in Garmisch mit 3:2 gewann und damit eins der Teams der Stunde ist.



bayreuthtigersPhänomenaler Schlussspurt der Tigers - EHC Bayreuth dreht das Kampfspiel in den letzten 4 Minuten noch zum Sieg

(DEL2)  Mit 2:1 (0-1,0-0,2-0) die Tigers ihr Punktspiel gegen die Star Bulls Rosenheim. Vor 1927 stimmungsvollen Zuschauern waren Kolozvary und Heider die Torschützen für die Oberfranken. Lange mussten die Fans der Wagnerstädter warten, bis in der 56.Minute der Ausgleich fiel und bei Heiders Hammer von der blauen Linie waren nur noch 14 Sekunden zu spielen und der Videobeweis wurde zur Sicherheit vom Schiedsrichter hinzugezogen.
Das nächste Heimspiel des EHC findet am Feitag 25.11 um 20 Uhr im Tigerkäfig gegen Kassel statt



crimmitschauEispiraten Crimmitschau zwingen Ligaprimus in die Knie - Westsachsen beenden Niederlagenserie mit 3:0-Erfolg über Bietigheim

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in der DEL2 ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee bezwang vor heimischer Kulisse die Bietigheim Steelers, welche bislang unangefochten an der Tabellenspitze standen. Mit einer unglaublichen Mannschaftsleistung geben die Westsachsen somit die "Rote Laterne" wieder ab. Neben Jason Pinizzotto, welcher gegen seinen Ex-Klub zwei Tore erzielen konnte, avancierte Torhüter Ryan Nie zum Spieler des Spiels. Mit teils unglaublichen Paraden ließ der kanadische Schlussmann keinen Gegentreffer gegen die beste Offensive der Liga, die bislang in jedem Spiel traf, zu.
Nach der Sperre von Martin Bartek war Trainer Chris Lee vor dem Spiel gezwungen seine Reihen erneut umzustellen. So vertraute er in der ersten Angriffsreihe auf Patrick Pohl, Mike Hoeffel und Jason Pinizzotto, was sich im Nachgang als die richtige Entscheidung erwies. Das Spiel eröffnete jedoch ein anderer Stürmer im Team der Eispiraten. Goldhelm Mark Lee ließ in der fünften Spielminute alle Gegenspieler aussteigen und beförderte die Scheibe nach seinem Alleingang eiskalt ins Tor der Steelers zum 1:0. Die Westsachsen ließen nach dem ersten Treffer allerdings nicht locker. Nur wenige Zeigerumdrehungen später kam der Ex-Bietigheimer Jason Pinizzotto an den Puck und hatte wenig Mühe diesen zum 2:0 im Tor der Schwaben unterzubringen. Die Crimmitschauer kamen folglich immer besser in die Partie, bewiesen großen Kampfgeist und anders als in den letzten Begegnungen stimmte auch die Körpersprache der Pleißestädter. Diese hätten ihre Führung noch vor der Pause weiter ausbauen können, wäre Steelers-Goalie Sinisa Martinovic gegen Pinizzotto und Ciernik nicht zwei Mal zur Stelle gewesen.
Anders als im ersten Durchgang eröffneten dann die Bietigheim Steelers den zweiten Durchgang mit einem Lattenschuss. Kurz darauf hatten die Eispiraten dann Glück, als ein abgefälschter Schuss nur knapp am Tor vorbeisprang. Die Schützlinge von Chris Lee kämpften sich jedoch in die Partie zurück, verteidigten konzentriert und sorgten auch selbst vor dem gegnerischen Tor immer wieder für Gefahr. Erik Gollenbeck, Mike Hoeffel, Christoph Kabitzky und auch Valeriy Guts, welcher in der vergangenen Woche noch für die Selber Wölfe auf Punktejagd ging, ließen ihre Großchancen aber ungenutzt.
Für den dritten Crimmitschauer Treffer sorgte dann erneut Jason Pinizzotto, welcher sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber förmlich in einen Rausch spielte. Lediglich vier Minuten nach Beginn des dritten Durchgangs schaltete der Deutsch-Kanadier vor dem Tor der Baden-Württemberger am schnellsten und versenkte die Hartgummischeibe unter tobenden Beifall der westsächsischen Anhänger eiskalt zum 3:0. Die 1.337 Zuschauer im Sahnpark sorgten mittlerweile für eine bombastische Stimmung und peitschten die Pleißestädter immer wieder nach vorne. Auch wenn die Beine zum Ende hin immer schwerer wurden, so kämpfte Jeder für Jeden. Die Bietigheimer Offensivspieler fanden zudem immer wieder ihren Meister in Ryan Nie, welcher am heutigen Abend unbezwingbar schien. Somit blieb die beste Offensive der Liga erstmals in dieser Spielzeit ohne eigenen Torerfolg. Am Ende steht ein Sieg zu Buche der wichtig für die Moral ist vor allem aber für die Fans der Westsachsen, welche in letzter Zeit durchaus hart im Nehmen sein mussten!



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen verlieren gegen Frankfurt / Verrückter Schlussabschnitt

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 5:6 (2:0; 2:1; 1:5) verloren. Vor 2272 Zuschauern prüfte Brendan Cook bereits in der ersten Minute den Ex-Eislöwen Brett Jaeger im Tor der Gäste. Wenig später scheiterte zunächst Eric Valentin am Frankfurter Goalie. Mirko Sacher konnte den Puck jedoch zum 1:0 im Tor unterbringen (4.). Dresden nutzte die Druckphase konsequent aus. Kapitän Marcel Rodman sah Marius Garten, der Jaeger von der linken Seite keine Chance ließ und das 2:0 markierte (5.). Auf der Gegenseite präsentierte sich René Swette gut aufgelegt und parierte gegen C.J. Stretch und Patrick Jarrett (7.). Bei einem Versuch von Alexander Höller war Jaeger erneut gefragt. Auch Pawel Dronia scheiterte aus zentraler Position an Swette.
Das Mitteldrittel begann mit einem Lattentreffer von Alexander Höller. In der 24. Minute war es dann Ville Hämäläinen, der mit einem flachen Schuss in die Maschen die Dresdner Führung ausbaute. Beide Teams schenkten sich in Folge nichts. Frankfurt scheiterte in Überzahl mehrfach an Goalie Swette, Dresden verpasste durch Martin Davidek und René Kramer weitere Gelegenheiten. Große Aufregung herrschte in der 32. Minute: Die Gäste markierten den Anschlusstreffer, doch nach Diskussionen wurde der Videobeweis hinzugezogen – und der Referee werte den Treffer von Joel Keussen. Während Maximilian Faber mit einem Schuss von der blauen Linie an Jaeger scheiterte, wurde Davidek mit einem gegnerischen Schläger gestoppt – und verwandelte den Penalty (36.).
Mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute machte Stefan Loibl die Partie plötzlich noch einmal spannend (41./42.). Die Eislöwen schlugen zwar im Powerplay zurück und nutzten einen Abpraller durch Brendan Cook zum 5:3 (44.). Doch damit nicht genug: Erneut setzte Frankfurt ein Zeichen, erzielte durch Matthew Pistilli den erneuten Anschluss (45.) und durch Matthew Tomassoni (48.) den Ausgleich. Die Frankfurter hatten nun Oberwasser. Mike Card setzte mit dem 5:6 in der 51. Minute den Schlusspunkt auf ein verrücktes Drittel.   
Frankfurts Coach Paul Gardner: „Wegen solcher Spiele bekommt man graue Haare – oder sie fallen komplett aus. Das war ein verrückter Abend! Wir sind erst nicht richtig aus dem Bus gekommen, haben im letzten Drittel das Spiel aber noch gedreht. Stefan Loibls Treffer haben den Ausschlag für den Wandel gegeben. So ist das im Sport. Wir haben dennoch viel zu verbessern, müssen über die gesamte Spielzeit hart agieren.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Es hat sich schon jemand etwas dabei gedacht, Eishockeyspiele über 60 Minuten anzusetzen. Wir spielen 40 Minuten großartig, zeigen dann 20 Minuten, die mich von der Mentalität des Teams enttäuscht haben. Dennoch: Es ist niemand gestorben und die Sonne wird auch morgen wieder über Dresden aufgehen. Die Hauptrunde ist 52 Spiele lang. Bei manchen fragt man sich natürlich, warum man überhaupt in die Arena gekommen ist. Was mich ärgert ist, dass die Jungs nicht nur sich selbst, sondern besonders auch die Fans in der Halle im Stich gelassen haben. Solange der  Saisonverlauf dem Auf und Ab eines Toilettensitzes gleicht, hat man keine Vision. Wir haben aber eine Vision. Und wir dürfen uns nicht mit der Vergangenheit beschäftigen. Am Sonntag erwartet uns Kassel.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 20. November um 17 Uhr bei den Kassel Huskies. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt die Partie via SpradeTV live. 



kaufbeurenESV Kaufbeuren erkämpft sich Derbysieg beim SCR Riessersee - 2:3 Auswärtssieg nach 2:0 Rückstand vor 1915 Zuschauern

(DEL2)  Mit einer unbeschreiblichen Willensleistung drehte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am heutigen Abend in den Schlussminuten einen zwei Tore Rückstand beim SC Riessersee und gewinnt das Derby gegen die Werdenfelser mit 2:3.
Der ESVK erwischte keinen guten Start in das Spiel und hatte einige Probleme mit dem schnellen und präzisen Angriffsspiel der Werdenfelser. Die ESVK Defensive stand aber wie in den letzten Spielen gewohnt sicher und auch Torhüter Stefan Vajs war stets zur Stelle. In der 13. Spielminute war es dann Roope Ranta bei einer Überzahl des SCR, der den überragenden Joker Torhüter nach über 202 Spielminuten überwinden konnte. Der finnische Neuzugang traf mit einem satten Schlagschuss zur 1:0 Führung für die Heimmannschaft. In der 20. Minute konnte der SCR nach einem Fehler in der eigenen Zone sogar noch das 2:0 durch Mattias Beck nachlegen.
Im zweiten Spielabschnitt agierten die Rotgelben zielstrebiger und kamen dadurch auch zu ersten guten Torabschlüssen. Der SCR war aber weiterhin, auch aufgrund von vielen Überzahlsituationen, die spielbestimmende Mannschaft. Pech hatte Mattias Beck, der bei einem schön vorgetragenen Konter nur den Pfosten traf. Der ESVK, der Drittelübergreifend auch noch eine fünf gegen drei Unterzahlsituation überstand, versuchte sich immer wieder in das Spiel zurück zu kämpfen, wurde dabei aber immer wieder von teilweise kuriosen Strafzeiten gegen sich an ihrem Spielfluss gehindert. In der 48. Spielminute schickte Hauptschiedsrichter Erdle wieder zwei Joker auf die Strafbank. Aber wiederum verteidigte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann das eigene Gehäuse mit Mann und Maus und lies keinen weiteren Gegentreffer zu. Die Rotgelben zogen daraus neue Energie. Für die Allgäuer zahlte es sich dann auch aus, dass fast konsequent mit vier Reihen agiert wurde. In der 53. Spielminute erzielte Denis Pfaffengut mit einem Hammer von der blauen Linie den 2:1 Anschlusstreffer für seine Farben, wodurch auch im Gästeblock neue Hoffnung aufkeimte und es kam noch besser. Jeff Szewz erzielte im Powerplay den Ausgleichstreffer für die Kaufbeurer. Als dieser nach einem Direktschuss von Joona Karevaara der von der Bande zurück in den Torraum prallte, über die Linie bugsieren konnte. Kurz darauf erzielte Jannik Woidtke mit einem Handgelenkschuss das 2:3. Hauptschiedsrichter Erdle gab den Treffer wegen angeblichen Torraumabseits nicht. Zum Unverständnis der Kaufbeurer bemühten die Schiedsrichter nicht ein mal den zur Verfügung stehenden Videobeweis. Nach einer kleinen Rangelei musste dann in der 57. Spielminute Simon Olsson auf die Strafbank und die Joker mussten zum wiederholten Male in Unterzahl agieren. Die Rotgelben verteidigten wieder bravourös und der heute wieder überragend agierende Jere Laaksonen setzte in der 58. Spielminute zu einem Unterzahlkonter an und konnte dabei nur regelwidrig am Torabschluss gehindert werden, so dass Hauptschiedsrichter Erdle auf Penaltyschuss entscheiden musste. Max Schmidle nahm sich dann ein Herz und versenkte die Scheibe eiskalt im Kasten von SCR Torhüter Matthias Nemec zum viel umjubelnden 2:3 Führungstreffer. Die Joker brachten die erstmalige Führung in den Schlusssekunden trotz großem Druck der Heimmannschaft über die Zeit und feierte einen hart umkämpften aber schlussendlich auch aufgrund des großen Aufwandes der Betrieben wurde, einen durchaus verdienten Auswärtssieg.



scriesserseeSC Riessersee verschenkt Sieg gegen Kaufbeuren - Specialteams entscheiden

(DEL2)  Der SC Riessersee verlor sein Heimspiel gegen Kaufbeuren mit 2:3 Toren. Die Werdenfelser starteten mit viel Energie in die Begegnung. Das erste Drittel gehörte den Weiß-Blauen, die läuferisch und spielerisch klar überlegen waren. Mit einer verdienten 2:0 Führung ging es in die Pause. Einziges Manko war sicherlich, dass die Führung nicht ausgebaut wurde. Im Mittelabschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel. Beim SCR fiel auf, dass nur noch mit einem gelernten Mittelstürmer (Flori Vollmer fiel aus) der Spielfluss verloren ging. Schon hier konnten die Hausherren eine 5:3 Überzahl nicht nutzten, trotzdem hielt die Führung. Im Schlussdrittel hatte der SCR in einem weiteren Überzahlspiel mit zwei Mann mehr auf dem Eis die große Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, doch das Unterzahlspiel der Gäste war an diesem Abend besser als das Überzahlspiel von Beck Co. Dann passierte was passieren musste. Kaufbeuren gelang der Anschlusstreffer und ab diesem Zeitpunkt waren die Rot-Gelben Herr der Lage. Riessersee wurde immer unsicherer, die Gäste immer zielstrebiger. Sie nutzten ein 5:3 Überzahlspiel zum Ausgleich und wurden für ihre Moral auch noch mit dem Siegtreffer per berechtigtem Penalty belohnt. Am Ende stand der SCR mit leeren Händen da, was sicherlich unnötig war.



toelzerloewenTölzer Löwen verlieren in Lindau mit 2:5

(OLS)  Nichts zu holen gab es am Freitag für die Tölzer Löwen beim EV Lindau. Mit 2:5 (0:1, 0:2, 2:2) verloren die "Buam" die Partie beim Aufsteiger deutlich.
Früh im Spiel wurde klar, was der Knackpunkt des Freitagsspiels werden sollte: die Strafen. In den ersten sechs Minuten schickte Schiedsrichter Alexander Singer einen Lindauer und zwei Tölzer auf die Strafbank. Der Hauptschiedsrichter entschied sich für eine kleinliche Linie und zog diese bis zum Ende durch. Dennoch dauerte es 13 Minuten bis eine der Überzahl-Möglichkeiten genutzt wurde, und es waren die Gastgeber, die dies taten. Christian Kolacny weilte auf der Strafbank, als Troy Bigam seinen Schläger noch entscheidend in den Schlagschuss von Petr Heider brachte und zum 1:0 einnetzte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Die Löwen kamen zu keinen gefährlichen Chancen, Lindau hingegen spielte geradlinig und mit Zug zum Tor.
Auch im zweiten Drittel entwickelte sich ein ähnliches Spiel. Die Löwen kamen fast immer einen Schritt zu spät. So auch beim zweiten Treffer von Troy Bigam, der seine Freiheit vor dem gegnerischen Tor wohl selbst kaum fassen konnte. Es dauert keine drei Minuten, bis die etwas über 600 Lindauer Zuschauer den dritten Streich bejubeln durften. In – wie sollte es anders sein – doppelter Überzahl traf Marco Miller nach einer schönen Kombination zum 3:0. Als Petr Heider 76 Sekunden nach Wiederbeginn – erneut im Powerplay – mit einem satten Schlagschuss zum 4:0 traf schien das Spiel gelaufen. Die Löwen gaben sich allerdings nicht auf und kamen auch dank der schwindenden Kräfte der Gastgeber zu zwei Anschlusstreffern. Jordan Baker per Alleingang und Klaus Kathan per Direktschuss brachten die "Buam" nochmals auf zwei Tore heran.
Fünf Minuten vor Schluss entschied ein kapitaler Fehlpass von Iiro Vehmanen die Partie aber endgültig. Zdenek Cech nutzte die geschenkte Chance zum 5:2-Endstand. Das kleinlich pfeifende Schiedsrichter-Gespann sorgte nicht nur bei den mitgereisten Fans für einige Aufregung, auch Löwen-Coach Axel Kammerer ließ sich nach dem Spiel zu ungewohnt drastischen Aussagen hinreißen. Er beschrieb die Schiedsrichterleistung als "eine Frechheit". Allerdings müssen sich die Löwen an die eigene Nase fassen – sie haben, im Gegensatz zu Lindau, nicht ihre Bestleistung abgerufen und kehren damit verdientermaßen ohne Punkte im Gepäck zurück nach Bad Tölz.
Dort findet am Sonntag das nächste Duell mit einem Aufsteiger statt. Ab 18 Uhr ist der Höchstadter EC zu Gast.



EV LindauEV Lindau Islanders gleich dreimal gegen Deggendorf

(OLS)  Gleich dreimal geht es an diesem Wochenende zwischen Lindau und Deggendorf auf dem Eis zur Sache. Während die Islanders am Sonntag (16 Uhr) in der Oberliga Süd in Niederbayern antreten müssen, gastiert deren DNL2- Mannschaft zweimal in der Eissportarena Lindau.
Schon am Samstag Nachmittag (17:15 Uhr) kreuzen die Nachwuchsteams erstmals die Klingen. Das gemeinsame Team der besten U19 Spieler des EV Ravensburg und der Islanders treffen aber an diesem Doppelspieltag auch Sonntag früh (9:30) bei freiem Eintritt aufeinander. „Für die Lindauer Eishockey- Fans ist das eine gute Gelegenheit die besten Nachwuchsspieler der Region zu sehen“, sagt EVL- Jugendleiter Andi Bürge. Das Kooperationsteam steht derzeit auf Platz sechs der DNL2, einen Platz hinter dem Gegner.
Auch für die sportliche Leitung der Lindauer war in dieser Woche Sichtung angesagt. Sowohl Spieler aus dem DNL2 Team, als auch Gäste aus Schwenningen (DNL) konnten im Training zeigen, wie nah sie leistungsmäßig am Oberligakader des EVL sind. Offen bleibt dabei, ob einzelne der Talente mit einer Förderlizenz künftig auch für die Islanders auflaufen werden. „Wir werden das in Ruhe besprechen und entscheiden“, sagt der EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. „Es war jedenfalls interessant zu sehen, wie sich die Jungs auf dem Eis präsentieren.“
Jüngeres Publikum werden die Lindauer wohl am Sonntag erleben. Die Partie beim Deggendorfer SC beginnt bereits um 16 Uhr, da der Gegner zum Familientag einlädt, bei dem Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in Begleitung Erwachsener freien Eintritt haben.
Für die Islanders wird die Aufgabe beim Tabellenzweiten denkbar schwer. Deggendorf verlor zuletzt zwar das Topspiel gegen den Ersten Selb zuhause, hielt sich bei Schlusslicht Schönheide aber mit 5:1 schadlos. Auch das Hinspiel in Lindau gewann der DSC nach 1:3 Rückstand mit 5:3. Besonders Stürmer Kyle Gbbons, mit 18 Toren Nummer Eins Torjäger der Oberliga und Kollege Curtis Leinweber, der bereits 21 Treffer die meisten vorbereitete, sind brandgefährlich. Die Lindauer werden an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um nicht nur dieses Duo aufzuhalten. 



selberwoelfeMoosberger lässt Selber jubeln / Selber Wölfe vs. EHC Waldkraiburg 6:1 (1:0; 3:1; 2:0)

(OLS)  Unsere Wölfe erfüllten ihre Pflichtaufgabe gegen den EHC Waldkraiburg. Nach einem etwas schleppenden Beginn starteten unsere Jungs im zweiten Drittel so richtig durch. Achim Moosberger trug sich viermal in die Torschützenliste ein und sorgte damit für viel Freude im Selber Fanblock.
Gäste-Goalie Linda hält Waldkraiburg im Spiel
Unsere Wölfe nahmen zwar von Anfang an das Heft in die Hand, zwingende Chancen blieben aber zunächst aus. Waldkraiburg versteckte sich aber nicht und lauerte auf Konterchancen. Unser VER erhöhte den Druck und kam zu guten Möglichkeiten. Michael Dorr´s Schuss aus kürzester Distanz parierte EHC-Goalie Linda bravurös. Schiener prüfte den Gäste-Torhüter im Anschluss ebenfalls, Moosbergers Schuss wurde auch entschärft. Kurz vor Drittelende dann aber die längst überfällige Führung für die Selber, Moosberger netzte zum 1:0 ein.
Wölfe beißen zu
Die Gäste blieben zunächst dran. Durch einen schnellen Angriff fiel das 1:1, unsere Cracks zeigten sich aber unbeeindruckt. Dorr´s Querpass verwertete Moosberger mustergültig, die Führung für die Heimmannschaft war wieder hergestellt. Dann durfte auch die erste Reihe punkten, Geisberger erhöhte nach Vorlage seiner Sturmpartner zum 3:1. Damit nicht genug – Moosberger traf nach 36 Minuten zum dritten Mal, jetzt kam richtig Stimmung in der NETZSCH-Arena auf.
Wölfe-Fans feiern ihre Mannschaft
Im letzten Drittel ließ der Tabellenführer nichts mehr anbrennen. Waldkraiburg kam nicht mehr heran und die Wölfe verwalteten das Spiel. Der Mann des Abends und „Player of the Day“ hieß Achim Moosberger. Auch das fünfte Tor des VER gelang der Nummer 57, die Halle stand Kopf. Mit einem feinen Alleingang stellte Mudryk den Endstand her.



loewenwaldkraiburgEHC Waldkraiburg: Nix zu holen beim Tabellenführer

(OLS)  Der EHC Waldkraiburg mag sich im Abenteuer Oberliga bisher in der Fremde recht stark gezeigt haben, aber so stark sind die Löwen dann auch nicht. Beim Spitzenreiter der Oberliga Süd, dem VER Selb, unterlag das Team von Trainer Rainer Zerwesz am Freitagabend klar mit 1:6 und bekam gegen den Titelfavoriten seine Grenzen aufgezeigt. Den einzigen Treffer für die Industriestädter erzielte Daniel Hämmerle auf Zuspiel des starken Michael Trox, bei den Oberfranken traf Achim Moosberger vier Mal.
Die wohl beste Nachricht am Tag dieser schweren Partie gab es vor dem Eröffnungsbully: Denn Verteidiger Tobias Thalhammer stand EHC-Coach Rainer Zerwesz doch zur Verfügung und konnte spielen. Der Trainer selbst hatte das in den Tagen zuvor nicht für möglich gehalten. Gegen die Wölfe vom VER Selb war eine gute Defensive auch nicht gerade das Unbrauchbarste, zu stark präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Henry Thom bisher. Und auch gegen die Löwen legten die Porzellanstädter von Beginn an mächtig los, setzten den EHC mit exzellenten Fore-Checking stark unter Druck und bescherten Waldkraiburgs Keeper Björn Linda erneut einen arbeitsreichen Abend. Doch Linda war erneut ein starker Rückhalt und die Löwen kamen zu ihren besten Gelegenheiten im ersten Drittel durch Michael Trox (13.Minute) und Daniel Hämmerle (16.), die in der zweiten Reihe zusammenspielten. Dass in Sachen Effizienz beim EHC aber noch Nachholbedarf besteht, ist ein alter Hut und kurz vor der Pause zeigten die Hausherren der Netzsch-Arena, wie man es macht: Im Gewühl vor dem Löwen-Tor schaltete Achim Moosberger am schnellsten und stellte auf das verdiente 1:0 für Selb (18:32).
Früh im zweiten Drittel startete Michael Trox dann aber einen verheißungsvollen Angriff, hatte im richtigen Moment das Auge für Daniel Hämmerle und dieser verwandelte direkt zum von den mitgereisten rund 100 Löwen-Fans umjubelten 1:1-Ausgleich (25:32). Doch Selb ist derzeit einfach das Team der Stunde und die Wölfe schlugen umgehend zurück, schließlich hatten sie mit Achim Moosberger an diesem Abend einen Spieler in ihren Reihen, dem nahezu alles gelingen wollte: Einen Querpass in den Slot nutzte Moosberger zum 2:1 für Selb (28:34), wenig später stellte Herbert Geisberger auf 3:1 (33:57). Zu übermächtig und spielsicher präsentierten sich die Hausherren, beim EHC ließ etwas die Konzentration noch und so konnte Moosberger mit seinem  dritten Tor das 4:1 erzielen (35:52). Ein Powerplay wenig später ließen die Löwen abermals torlos verstreichen und auch im Schlussabschnitt war es der EHC Waldkraiburg, dem sich als ersten zwei Überzahlspiele boten- doch wieder mal konnte man sich nicht belohnen.
Anders dagegen die Gäste, die mit Achim Mossberger und seinem vierten Tor des Spiel auf 5:1 stellten (54:49) und bei denen Jared Mudryk mit einem starken Alleingang kurz vor dem Ende den Schlusspunkt setzte (58:08). So stand am Ende die erwartbare Niederlage fest und auch, dass Achim Mossberger mit seinen vier Treffern mit Waldkraiburgs Michael Trox zum Mann des Spiels gekürt wurde, war nicht weiter überraschend. Doch für die Löwen zählt an diesem Wochenende ohnehin vielmehr das Heimspiel gegen den EHV Schönheide am Sonntag um 17:15 Uhr!  



crocodileshamburg7:4 - Crocodiles Hamburg schlagen Hannover Scorpions

(OLN)  Nach einem über zwei Dritteln wilden Schlagabtausch, konnten die Crocodiles Hamburg ihr Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions am Ende mit 7:4 gewinnen. Nach der Verletzung von Moritz Israel füllte André Gerartz die Lücke in der ersten Sturmreihe sehr erfolgreich mit zwei Toren und einer Vorlage. Ein Kampf gegen Scorpions-Spieler Stefan Goller komplettierte seinen "Gordie Howe-Hattrick". Die Hamburger bleiben damit in der Spitzengruppe und erwarten am Sonntag die Black Dragons Erfurt im Eisland Farmsen. Spielbeginn ist 19 Uhr. (mas)



hernerev2007Herner EV – FASS Berlin 8:2 (3:0,2:1,3:1)

(OLN)  Mit einem auch in der Höhe nicht unverdienten 8:2-Heimerfolg gegen FASS Berlin konnte der Herner EV am Freitagabend am Gysenberg zur Halbzeit der Hauptrunde die Tabellenführung in der Oberliga verteidigen und punktemäßig sogar noch ausbauen. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt hielten zwar phasenweise gut mit, ermöglichten aber dem Team von Frank Petrozza durch einige Abspielfehler den höchsten Saisonsieg bisher. Es war zudem der sechste Drei-Punkte-Sieg in Folge für die Grün-Weiß-Roten.
Bereits in der 4. Spielminute konnte der HEV die erste Überzahlchance nutzen und mit 1:0 in Führung gehen. Brad Snetsinger reagierte nach einem abgewehrten Schuss von Michel Ackers am schnellsten und verwandelte den Rebound. Vier Minuten später hatten die Herner das nächste Powerplay, dieses Mal hielt die Defensive der Akademiker stand. Mit einem Break deuteten die Gäste sogar ihre Torgefährlichkeit an. Diese zeigten sie mehrfach, die nächsten Treffer erzielte aber der HEV. Zuerst war es Thomas Dreischer, der erneut im Nachschuss in der 13. Minute das 2:0 markierte. Die mittlerweile dominierenden Gysenberger sorgten dann drei Minuten später für klare Verhältnisse. Sam Verelst nutzte einen klugen Querpass von Brad Snetsinger zum 3:0.
Im zweiten Abschnitt hatten die Berliner dann den besseren Start. Auch sie nutzten ihr erstes Powerplay und konnten nach gutem Alleingang von Tom Fiedler in der 22. Minute auf 3:1 verkürzen. Als Sören Hauptig in der 27. Minute nach gutem Pass von Aaron McLeod vor dem Berliner Tor nur regelwidrig gestoppt werden konnte, bot sich ihm durch den fälligen Penalty die Chance die Führung auszubauen, aber FASS Goalie Phillipp Lücke entschärfte den Schuss. Der Herner EV blieb dennoch am Drücker, unterbrochen durch einige durchaus nicht ungefährliche Berliner Angriffe. Weitere Treffer fielen aber erst in der 37. und 38. Minute. Zuerst war es Damian Schneider, der ein gutes Zuspiel zum 4:1 nutzen konnte. Dann erhöhte Aaron McLeod im Nachstochern auf 5:1.
Zu Beginn der letzten Zwanzigminuten verletzte sich HEV Keeper Christian Wendler bei einer Abwehraktion und musste durch Michel Weidekamp ersetzt werden. Ein Doppelschlag innerhalb von nur 22 Sekunden sorgte dann in der 46. Minute endgültig für klare Verhältnisse am Herner Gysenberg. Sam Verelst mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (und seinem achten Tor in dieser Saison) verlängerte ein Zuspiel von Aaron McLeod gekonnt in die lange Ecke. Und dann war es Thomas Dreischer, der den Gästekeeper mit einem Schuss durch die Schoner überlisten konnte. „Die beiden Doppelschläge zum Ende des zweiten und zu Beginn des letzten Abschnitts haben ein besseres Ergebnis für meine Mannschaft verhindert“ meinte FASS Trainer Oliver Miethke nach Spielende. Trotzdem konnte Pierre Gläser mit einem Bauerntrick in der 50. Minute noch für den zweiten Berliner Treffer sorgen. Und die Akademiker hatten noch weitere Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung. Stattdessen brachte eine gute Kombination auf engem Raum über Thomas Dreischer und Dominik Luft durch Damian Schneider in der 54. Minute das 8:2 und damit den Endstand.
Mit vier Punkten Vorsprung auf die Essener Moskitos (5:8-Niederlage am Freitagabend in der Wedemark!) fährt der Herner EV nun am Sonntag zum Auftakt der Rückrunde an den Pferdeturm zur Auswärtspartie bei den Hannover Indians (19 Uhr). „Es wartet eine ausgesprochen schwierige Aufgabe auf uns. Die Indians sind zuhause eine Macht und haben bisher erst ein Spiel abgegeben“ warnt HEV Coach Frank Petrozza. Mit der Bilanz der 15 Spiele in der Hinrunde kann er sicherlich zufrieden sein. Aber welcher ambitionierte Trainer ist schon zufrieden, Steigerungen sind immer möglich … und am Sonntag vielleicht auch nötig.



schongauStarkes Auftreten der Schongau Mammuts im Derby

(BYL)  Der Auswärtsfluch ist gebrochen. Durch ein starkes Auftreten als Kollektiv hat die EA Schongau nicht nur ihr persönliches Manko auf fremden Eis beendet, sondern zudem den heimstarken Peißenbergern die erste Heimniederlage beigebracht. Und nicht zu verachten – Derby-Siege sind doch die schönsten Siege!
Dabei gelang den Hausherren in der 7. Minute die Führung durch ihren Torjäger Tyler Wiseman und alles schien den erwarteten Gang zu gehen. Doch anders als in den vorhergehenden Spielen  in der Fremde, kam die EA Schongau schnell zurück. Simon Fend war es, der einen Konter der Mammuts in der 10. Minute zum 1 : 1 abschloß.
Zwei Unterzahlen überstand die EAS dank guter Defensivleistung unbeschadet, konnte ihrerseits aber aus einer folgenden Überzahl kein Kapital schlagen.
Doch kurz vor der Pause sind die Schongauer nun eindeutig die wachere Truppe. Zunächst versenkt Florian Imminger das Zuspiel von Milan Kopecky zur 1 : 2 Führung der Gäste. Und nur 14 Sekunden später läßt Florian Höfler Peißenbergs Jakob Goll zum dritten Mal hinter sich greifen – nur 33 Sekunden vor der ersten Pause.
In der dürften sich die favorisierten Peißenberger wohl einiges anhört haben dürfen. Dennoch waren es weiter die Gäste aus Schongau, die die nächsten Torchancen hatten.  Doch sowohl Simon Maucher, als auch Daniel Holzmann vergaben die Chance auf das vierte Tor. Das versäumte holte Verteidiger Mathias Schuster mit einem schönen Solo in der 35. Minute nach – 1 : 4.
Und erneut präsentierte sich der Tabellendritte anfällig in der Abwehr – nur eine Minute später holten sich die Mammuts die Scheibe erneut und Marius Klein vollendete zum 1 : 5 (36.).
Vor knapp 1000 Zuschauern kamen die Hausherren aggressiver in den Schlussabschnitt – zudem hatte Trainer Randy Neal einen Wechsel auf der Torhüterposition vorgenommen – für Jakob Goll stand nun Michael Resch in Eishackler-Tor.
In der 51. Minute geraten Schongaus Johannes Schierghofer und Peißenbergs Tobias Maier aneinander und liefern sich einen sehenswerten Faustkampf – der endet für beide Kontrahenten auch nach Strafen unentschieden – Leidtragender war einer der beiden Linesmen, der sich beim Versuch die beiden zu trennen eine Schnittwunde zuzog und zur Behandlung ins Krankenhaus musste.  
Auch eine weitere Überzahl brache die Peißenberger nicht zurück ins Spiel – Niklas Marschall im Kasten der Mammuts hatte nun zwar viel Arbeit, ließ aber rein gar nichts  zu. Kurz vor Spielende verloren die Gastgeber nun nicht nur die Punkte, sondern auch einen ihrer Leistungsträger. Manfred Eichberger verletzte bei einem Zweikampf Mathias Schuster  - nicht absichtlich, aber eben durch seinen „hohen Stock“ und bekam eine Spieldauer aufgebrummt. Spielentscheidend war das nicht mehr – die EA Schongau spielte sich den ersten 3-Punkte Auswärtssieg heim und feierte mit den mitgereisten Anhängern den Derby-Sieg .
Zulange dürfte die Feier – zumindest der Spieler - aber nicht dauern, denn schon am Sonntag wartet die nächste Herausforderung im Schongauer Stadion. Der TSV Erding hat sich gegen Pfaffenhofen mit 13 : 0 schon mal warmgeschossen !  



kemptensharksSharks mit Achtungserfolg in Pfronten – Kempten holt einen Punkt

(BLL)  Beim schwach besuchten Derby im Ostallgäu schrammten die Jungs vom ESC Kempten knapp an einer Überraschung vorbei, 5:4 hieß es nach Penaltyschiessen beim EV Pfronten.
Die Ausgangslage vor dem Spiel beim Tabellenvierten war mehr als klar. Um im Kampf um den vierten Platz noch ein Wörtchen mitreden zu können, brauchen die Sharks jeden Punkt. Die Ambitionen erhielten aber nach gerade mal zwei gespielten Minuten einen herben Dämpfer als die Hausherren mit 1:0 in Führung gehen konnten. Gut für die Sharks, dass sie ebenso flott in die Partie fanden und zwei Zeigerumdrehungen später durch Martin Zahora ausgleichen konnten. Zwar war das Derby keins das mit Höhepunkten nur so glänzen konnte, aber so manches Aufeinandertreffen lebt ja auch von der Spannung. So kam es dass Pfronten abermals in Führung ging und sich kurz danach eine Strafzeit einfing. In Überzahl gelang hier abermals Martin Zahora der verdiente Ausgleich – 2:2 stand es also zur Pause.
Der zweite Abschnitt gehörte dann mehr den Hausherren, die etwas aufs Tempo drückten. Im Kemptener Tor hatte Florin Baumberger nach längerer Abwesenheit Gelegenheit, sich auszuzeichnen und der Schlussmann der Sharks tat dies mit Bravour. Kurz nach der Halbzeit der Partie musste er sich aber erneut geschlagen geben und Pfronten ging mit 3:2 in Führung. Und kurz darauf gelang den Gastgebern in Überzahl sogar das 4:2. Ein paar Nickligkeiten auf beiden Seiten, das war’s dann aber auch schon in Drittel Nummer zwei.
Den Schlussabschnitt gingen die Gäste aus Kempten dann etwas forscher an und hatten gleich gute Möglichkeiten. Es dauerte nur eine Minute, bis Robin Berger (der Oberstdorfer ist seit dem Wochenende für Kempten spielberechtigt und führte sich gleich mit drei Punkten ein) den Anschlusstreffer für sein Team markieren konnte. Und als Eugen Scheffer vier Minuten später eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam, sahen viele schon skeptisch zur Anzeigetafel. Nicht so Martin Zahora, der in Unterzahl seinen dritten Treffer des Abends markierte und den Ausgleich für Kempten erzielen konnte. Nun bekamen die Sharks Oberwasser und drückten ihrerseits auf den Siegtreffer. Obwohl sie aber noch die eine oder andere Überzahlsituation geboten bekamen gelang ihnen in der regulären Spielzeit leider kein weiteres Tor.
So musste man ins Penaltyschiessen, doch während auf Kemptener Seite nur Martin Zahora den Puck im Pfrontener Tor unterbringen konnte, waren beim Gastgeber Hack und Titsch erfolgreich und die Falcons behielten zwei Punkte im Ostallgäu.
Achtbar, dass die Haie schon im zweiten Spiel in Folge einen zwei-Tore-Rückstand wett machen konnten und wichtige Punkte mit nach Hause brachten.



ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn: Zäher Sieg gegen kampfstarke Wölfe

(BLL)  Mit 3:1 gewann der EHC Königsbrunn am Freitagabend seine Auswärtspartie gegen die „Wölfe“ des EV Bad Wörishofen. Dabei hätten die Gastgeber im zweiten Drittel das Spiel fast gekippt, scheiterten jedoch an der mageren Torausbeute.
Von Anfang an entwickelte sich eine flotte Partie, beide Teams waren hochmotiviert. Gleich in der zweiten Spielminute setzte es aber die erste Strafe für den EHC, nach einem Wechselfehler waren zu viele Spieler auf dem Eis. Die daraus resultierende Unterzahlsituation überstand Königsbrunn jedoch schadlos und zeigte sich in der Defensive hochkonzentriert. Der EHC versuchte das Spiel zu kontrollieren und agierte in der Offensive eher vorsichtig. Mitte des ersten Drittels erhöhten die Königsbrunner aber die Schlagzahl und kamen zu Torchancen. Auch Die Wölfe kamen zu Möglichkeiten, scheiterten aber am bärenstarken Goalie Markus Kring. Wie schon in den letzten Partien war er durch Direktschüsse kaum zu bezwingen. Erst in der 16. Spielminute fiel der erste Treffer für den EHC, Hans-Jörg Traxinger hämmerte den Puck ins gegnerische Tor und ließ die zahlreich mitgereisten Königsbrunner Fans jubeln. Die Wölfe versuchten zwar noch den Ausgleich zu erzielen, bis Drittelende fielen aber keine Treffer mehr. Im mittleren Spielabschnitt war die Partie zuerst noch ausgeglichen, nach einer doppelten Unterzahlsituation verloren die Königsbrunner Spieler jedoch ihre Linie. Viele Fehlpässe und Strafzeiten brachten die Gastgeber ins Spiel, doch dank Markus Kring und den sträflich ausgelassenen Chancen der Gastgeber stand es am Ende des zweiten Drittels immer noch 1:0 für den EHC. Im letzten Drittel kam Königsbrunn wieder besser ins Spiel, Bad Wörishofen blieb aber brandgefährlich. Hayden Trupp bestrafte dann die Wölfe für ihre schlechte Chancenauswertung und netzte zur 2:0 Führung ein. Nur eine Minute später legte Henning Schütz zum 3:0 nach. Doch kurz darauf geriet Königsbrunn wieder in Unterzahl und musste dann mit zwei Mann weniger auf dem Eis das 3:1 hinnehmen. Die Verteidigung hielt dann aber dicht, auch eine weitere doppelte Unterzahl wurde ohne Gegentreffer überstanden. Am Ende gewann Königsbrunn die Partie aufgrund der besseren Chancenauswertung, Bad Wörishofen verpasste es die Partie zu drehen und steht am Ende mit leeren Händen da.
EHC-Coach Erwin Halusa ist froh über den Arbeitssieg: „Wir haben die Partie gut begonnen, doch im Laufe des Spiels haben wir den Gegner stark gemacht. Die Mannschaft stand zu weit auseinander und hätte kompakter auftreten müssen, am Ende haben wir uns den Sieg erkämpft.“



hcmaustadt
HC Maustadt: Pflichtaufgabe beim Schlußlicht ESV Türkheim

(BBZL)  Mit dem Gastspiel beim ESV Türkheim (Sonntag, 16.30 Uhr) beginnt für die SG HC Maustadt/ECDC 1b eine Serie von drei Auswärtsspielen in Folge. Für die favorisierten Maustädter zählt beim Schlußlicht im Meisterschaftsrennen nur ein Sieg nach 60 Minuten, also mit drei Punkten.
Dass die Bezirksliga kein „Selbstläufer“ ist, mußte der HCM/ECDC 1b beim 2:6 im letzten Auswärtsspiel bei der 1b des EV Bad Wörishofen schmerzlich erfahren. Aber die Jungs um Spielertrainer Ingo Nieder haben wohl ihre Lehren daraus gezogen und sich mit einem 10:0-Kantersieg über EGW Augsburg „zurück gemeldet“.
„Daran müssen wir anknüpfen“, hofft Nieder, dass sein Team die Aufgabe beim noch punktlosen Tabellenletzten ernst nimmt und entsprechend souverän auftritt.
Danach folgen die Partien in Senden (3.12.) und beim Landesliga-Absteiger Oberstdorf (9.12.).



grefrathphoenix
Grefrather EG baut Vorstands-Team um

(RLW)  Bei der Grefrather EG wird es in absehbarer Zeit einen Umbau innerhalb des Vorstands-Teams geben. Der bisherige 3. Vorsitzende Patrick Theisen kann aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und teilte dies unlängst seinen Vorstands-Kollegen mit.
"Das Ehrenamt auch innerhalb eines kleinen Eissportvereins wie der Grefrather EG ist mit enormen persönlichen Kompromissen und mitunter großem zeitlichen Aufwand verbunden. Das kennen wir alle selbst zur Genüge" wissen die verbleibenden Vorsitzenden Karl-Heinz Buchholz und Stellvertreter Dirk Pfeiffer die geleistete Arbeit des nun scheidenden 3. Vorsitzenden zu schätzen. "Wir sind dankbar für seine bisherige Unterstützung und respektieren Patricks Entscheidung, dass ihm dieses zeitintensive Engagement in der Form nicht mehr weiter möglich ist" heißt es weiter von den beiden Vorstandsmitgliedern.
Unterdessen ist man in Vereinskreisen bereits auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für die dritte Vorstandsposition fündig geworden. Christoph Hagen soll bis zur offiziellen Bestätigung während der nächsten Vollversammlung vorerst kommissarisch in die Vorstandsarbeit einsteigen. Bis zum Ende der vergangenen Saison hatte Christoph Hagen die GEG als Geschäftsführer geleitet und sein Amt dann an Paul Schmitz weitergegeben.
In dieser erfahrenen Konstellation sieht sich die Vereinsführung gut aufgestellt, die anstehenden Herausforderungen im Sinne des Eishockeystandorts und der Nachwuchsförderung bei der Grefrather EG weiter voran bringen zu können. 



ehcnetphenEHC Netphen mit nächstem Sieg / 10:3-Sieg beim Aachener EC – Comeback von Matti Stein und Florian Sareyko

(BZLW)  Die Siegesserie des EHC Netphen reißt nicht ab. Auch im Spiel beim Aachener EC waren die Siegerländer mit 10:3 (4:0 2:2 4:1) siegreich. Die Netphener mussten unter anderem auf Jiri Svejda und Martin Geppert verzichten. Dafür liefen zum ersten Mal Matti Stein (nach Sperre aus der Vorsaison) und Florian Sareyko (nach mehrjähriger Pause) auf. Sie legten direkt so los, wie es sich für einen Tabellenführer gehört. Mit guten Offensivaktionen setzten sie den Gegner unter Druck und zeigten sich eiskalt vor dem Aachener Gehäuse. So dauerte es keine zwei Minuten ehe Justin Göbel seine Farben in Führung schoss. Die Netphener hielten dieses Niveau im ersten Drittel und erhöhten durch Tim Bruch, Mark Hall und Felix Bauer bis zur Sirene auf 4:0.
Ab dem Anpfiff zum Mitteldrittel war das Spiel dann ausgeglichener. Die Siegerländer verloren etwas die Spielfreude und verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen. Es reichte dennoch für weitere zwei Tore von Tim Bruch und Mark Hall. Da sie aber auch zwei Gegentore hinnehmen mussten ging der EHC mit einer 6:2-Führung in die zweite Pause. Im letzten Drittel lief es wieder besser. Vor allem in der zweiten Hälfte knüpften sie an die Leistung aus dem Auftaktdrittel an. Markus Gieseler, Mark Hall und Tim Bruch (mit ihrem jeweils dritten Tor des Abends) erhöhten auf 9:3. Den Schlusspunkt setzte André Bruch, der zwar offensiv unglücklich agierte aber defensiv wie gewohnt viel gearbeitet hat und im zweiten Drittel einige Alleingänge des Gegners in letzter Sekunde vereiteln konnte.
Am nächsten Wochenende steht wieder ein Heimspiel auf dem Spielplan des EHC Netphen. Am Freitag gastiert die 1b der Dinslakener Kobras im Sportpark Siegerland.



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Samstag 19.November 2016
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