IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 4.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.
Deggendorfer SC gelingt Coup gegen den Tabellenführer(OLS) Was für eine Partie der Deggendorfer am Freitagabend gegen den
Tabellenführer aus Selb! Mit 3:6 bezwangen die DSC-Cracks die Selber,
die seit 13 Spielen am Stück ungeschlagen waren.
Von Beginn an merkte man dem DSC an, dass sie die mittlerweile vier
Spiele andauernde Negativserie endlich beenden wollten. Dabei mussten
die Deggendorfer allerdings kurzfristig auf den kranken Alexander
Janzen verzichten. Dafür gab Keeper Sandro Agricola sein Comeback,
nachdem er dem DSC am vergangenen Wochenende grippebedingt fehlte.
Aggressiv gingen die Mannen von Trainer John Sicinski ins Forechecking
und gewannen in der Anfangsphase so gut wie alle Zweikämpfe. Die
verdutzten Wölfe konnten nur zusehen, wie sich der DSC zu Beginn des
Spiels eine Chance um die andere erspielte. Doch anders als zuletzt,
als man noch zahlreiche Hochkaräter liegen ließ, zeigten sich die
Deggendorfer dieses Mal eiskalt. Nach nicht einmal zwei gespielten
Minuten wurde bei einem Konter am langen Pfosten Marius Wiederer
freigespielt, der die Scheibe trocken im Eck versenkte. Doch damit
nicht genug. Der DSC gab weiter Gas und in der sechsten Spielminute
durfte erneut gejubelt werden. Durch eine Unachtsamkeit in der
Wölfe-Defensive tauchte Curtis Leinweber plötzlich völlig frei vor
Sebastian Stefaniszin im Selber Tor auf und ließ dem ehemaligen
DEL-Keeper keine Chance. Nicht nur die mitgereisten Deggendorfer
Anhänger rieben sich verwundert die Augen, wie ihr Team beim beim
Tabellenführer aufspielte, sondern auch Selber Spieler hatten wohl
nicht mit einem derartigen Offensivfeuerwerk der Gäste gerechnet, das
im ersten Abschnitt noch lange nicht zu Ende war. Nur knapp vier
Minuten später durfte nämlich wieder gejubelt werden. Kyle Gibbons zog
von der Seite aufs Tor, täuschte einen Schuss an, ging mit der Scheibe
dann hinter das Tor und erzielte mit einem perfekt ausgeführtem
Bauerntrick das 0:3. Doch damit immer noch nicht genug. Wieder nur
knapp fünf Minuten später erhöhte der DSC durch Robin Deuschl gar auf
0:4. Dieses Mal allerdings nicht mehr gegen Stefaniszin, sondern gegen
Manuel Kümpel, da Selbs Coach Henry Thom nach dem dritten Tor die
Reißleine zog und seinen Keeper wechselte, um seinen Mannen frischen
Schwung zu geben. Somit ging es mit einem 0:4 in die erste Pause. In
zweiten Abschnitt kamen die Hausherren dann besser aus der Kabine und
zwangen den DSC zurück in die Defensive und wurden dafür auch früh
belohnt. Achim Moosberger fälschte in Überzahl einen Schuss von
Michael Dorr ab und verkürzte damit auf 1:4. Daraufhin setzten die
Selber die Deggendorfer weiterhin stark unter Druck, doch ein starker
Sandro Agricola und eine gute Abwehrleistung verhinderten weitere
Gegentreffer. In der 33. Spielminute schlugen die DSC-Cracks dann
allerdings eiskalt zurück. Curtis Leinweber hielt bei einem Querpass
in die Mitte einfach mal den Schläger rein und überraschte damit
Wölfe-Keeper Kümpel total, sodass dieser den Puck zum 1:5 passieren
ließ. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts keimte dann nochmal
Hoffnung im Lager der Wölfe auf, als Herbert Geisberger auf 2:5
verkürzte. Diese Hoffnung sollte allerdings nicht lange währen, denn
in der 47. Spielminute stellte Patrik Beck in Überzahl den alten
Vorsprung wieder her. Beck vollendete einen tollen Pass von Dimitrij
Litesov, indem er vor dem Tor Kümpel umkurvte und die Scheibe locker
im langen Eck versenkte. Einmal durften die heimischen Fans dann auch
nochmal jubeln, als David Hördler gut fünf Minuten vor Ende der Partie
nochmal auf 3:6 verkürzte, doch dies war nur noch Ergebniskosmetik.
Eine starke Leistung also des DSC, der sich durch den tollen
Auswärtssieg in Stellung bringt für das absolute Kracherspiel am
Sonntag. Dann treffen die Deggendorfer auf den EV Landshut zum
prestigeträchtigen Niederbayernderby. Spielbeginn ist wie gewohnt um
18:30 Uhr.
EV Lindau Islanders erobern erstmals Platz Acht(OLS) Dank einer wahren Energieleistung drehten die EV Lindau Islanders ein fast verloren geglaubtes Spiel und besiegten den EHC Waldkraiburg mit 3:2 (0:1, 0:1, 2:0) nach Verlängerung. Damit schoben sich die Lindauer erstmals in der Oberliga Süd auf den achten Tabellenplatz vor.
Zwar wurde am Ende aus dem Sechs- Punkte „nur“ ein Vier Punkte Spiel – so viel beträgt nun der Abstand zwischen den beiden Aufsteigern – aber das nahmen die Islanders auch sehr gerne an. Schließlich gingen sie durch eine schwere Zeit und bestanden den Charaktertest. „Wie wir zurückgekommen sind, darauf können wir stolz sein“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton. Der hatte vor dem Spiel einiges zu tun, musste nach dem Ausfall von Zdenek Cech (Grippe) seine Reihen umstellen.
Das schien zunächst einmal keine Auswirkungen auf die Form des EVL zu haben, der die Gäste in der Anfangsphase mit druckvollem Angriffsspiel einschnürte und den einmal mehr starken Keeper Björn Linda sofort unter Beschuss nahm. Zwar hatten die Islanders nach vier Minuten bei einem Pfostenschuss von Michael Trox Glück, die Führung der Gäste fiel aber komplett aus dem Nichts. Jakub Marek holte sich den Puck in der Ecke ab, zog vor das Tor und schloss mit einem verdeckten Rückhandschuss unhaltbar für Korbinian Sertl zum 0:1 ab.
Zwar hatte Andreas Farny sehr schnell nach dem Gegentor die Chance zum Ausgleich, die Linda mit einer starken Reaktion vereitelte. Aber viel mehr als die Möglichkeit sprang für die Islanders nicht heraus. „Das Gegentor hat uns aus dem Tritt gebracht“, sagte Whitecotton. „Das passiert leider öfter. Hier müssen wir mental stabiler bleiben, uns auf unser System konzentrieren und nicht die Geduld verlieren.“
Genau das passierte im zweiten Drittel. Schon nach drei Minuten nutzte Waldkraiburg sein zweites Powerplay im Spiel zum 0:2 durch Lukas Wagner. Danach bekamen die Lindauer kaum noch etwas auf die Reihe, spielten kopflos, versuchten sich zu oft in Einzelaktionen und wollten zu viel erzwingen. Heraus kam ein verkrampfter Abschnitt, in dem der EHC wenig Mühe hatte, den Vorsprung zu verwalten. Gefahr bestand lediglich einmal, als Jeff Smith freistehend nur die Oberkante der Latte traf.
Dennoch ließen sich die Islanders nicht entmutigen und drückten im letzten Drittel sofort auf das Tempo. Weiter half dabei, dass die Lindauer sehr schnell zum Anschlusstreffer kamen. Schon 90 Sekunden nach Wiederbeginn holte sich Smith nach einem Gewühl nach einem Bully den Puck und brachte ihn durch die Beine von Linda ins Tor. „Jeff hat unglaublich viel gerackert, hatte davor Pech im Abschluss und hat sich diesen Treffer verdient“, sagte EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart.
Dieser hart erarbeitete Treffer gab den Gastgebern neue Energie. „Im letzten Drittel haben wir endlich unser Potenzial abgerufen“, sagte Whitecotton. Beide Teams boten sich in der Folgezeit eine offene Partie mit großen Chancen auf beiden Seiten. So verhinderte Korbi Sertl in der 45. Minute mit einem Monstersave gegen Marek das 1:3, aber mehr und mehr gewannen die Lindauer an Spielanteilen – und hatten weiter Pech, als Andreas Farny zehn Minuten vor dem Ende am Pfosten scheiterte. Belohnt wurden sie nach 52 Minuten. Wieder war es Jeff Smith, der hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe eroberte, nach vorn drang und den Puck in der langen Ecke zum von den 580 Fans vielumjubelten Ausgleich unterbrachte. Es war bereits das neunte Saisontor des Amerikaners.
Jetzt waren die Lindauer deutlich überlegen und hätten die Partie noch in der regulären Spielzeit entscheiden können. Linda hatte allerdings etwas dagegen, vor allem als er gegen Michal Mlynek bei dessen Alleingang Sieger blieb (53.).
Einmal mehr ging das Duell der ehemaligen Bayernligisten in die Verlängerung. Hier hatten die Lindauer aber gleich wieder Pech, als Smith nach nur zehn Sekunden erneut nur den Pfosten traf und Linda gleich darauf gegen Troy Bigam den Siegtreffer verhinderten.
Den verdienten Siegtreffer erzielten die Lindauer dann in Überzahl. Waldkraiburgs Kapitän Max Kaltenhauser leistete sich eine Strafe, die Sascha Paul mit einem Schuss in die lange Ecke nach 64 Minuten zum 3:2 nutzte. Damit sicherten sich die Islanders zwei hochverdiente Punkte und profitierten von der gleichzeitigen Höchstadter Niederlage. Erstmals belegt der EVL nun Platz Acht, der den direkten Klassenerhalt bedeuten würde.
Nächster Aufsteiger zu Gast: Der EV Regensburg empfängt Lindau(OLS) Am 19. Spieltag der Oberliga Süd kommen die Lindau Islanders um den Ex-Regensburger Jeff Smith in die Donau-Arena. Es ist das Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenachten.
Das erste Duell an diesem Wochenende ging ebenfalls gegen einen Neuling und zwar gastierte der EVR in Höchstadt. Das war wie schon im ersten Spiel in Franken ein hartes Stück Arbeit, am Ende gab es aber einen 5:3-Erfolg nach regulärer Spielzeit. Zwei späte Treffer von Peter Flache stellten die Weichen auf Sieg. Gegen den EV Lindau dürfte es ebenso hart umkämpft werden, denn die Cracks vom Bodensee schafften am letzten Spieltag dank einer Aufholjagd im letzten Drittel durch zwei Treffer von Jeff Smith die Overtime und sicherten sich dort gegen den direkten Konkurrenten aus Waldkraiburg (3:2 nach Verlängerung) den Zusatzpunkt.
Die erste Partie in Lindau war vor allem zu Beginn überraschend ausgeglichen, denn der von Dustin Whitecotton trainierte EVL kam wie die Feuerwehr aus der Kabine. Allerdings setzte sich am Ende die individuelle Qualität des EV Regensburg, die auch am heutigen Abend den Ausschlag geben kann, durch. Jedoch sind die Islanders mehr als nur in der Oberliga angekommen und aktuell der heißeste Anwärter auf den letzten Playoff-Rang. Dementsprechend fokussiert muss der EVR zu Werke gehen, denn die Personalsituation erfordert dies auch. Yannick Drews und Cody Brenner sind bei der U20-Nationalmannschaft, Daniel Stiefenhofer sowie Lukas Heger fallen nach wie vor verletzungsbedingt aus. Xaver Tippmann und Felix Schwarz liefen am heutigen Tag für das DNL-Team in Ingolstadt auf, sodass nur drei Reihen im Team von Doug Irwin auflaufen können. Im Kasten steht weiterhin Förderlizenzkeeper Daniel Fießinger.
ECC Preussen besiegt FASS Berlin im Derby mit 6:2!(OLN) Eishockey-Herz, was willst du mehr? Es ist Freitagabend und 19:30 Uhr - der ECC Preussen lädt zum Derby ein und empfängt den Lokalrivalen FASS Berlin an der Glockenturmstraße. Natürlich pilgern viele auch zu den anderen Spielen der Oberliga, wenn die Preussen rufen. Aber gegen einen direkten Konkurrenten, der noch dazu in der gleichen Stadt spielt, ist das etwas Besonderes. Das sahen auch über 400 Eishockey-Fans genauso und feuerten ihre Teams an, wobei die Gastgeber weit in der Übermacht waren auf den Rängen. Die Kulisse spielte also mit und jetzt musste nur noch das Hauptstadtduell losgehen, nach einigen Minuten Verzögerung war es dann endlich soweit und der Puck wurde eingeworfen.
Und plötzlich war auch die sonst manchmal zu beobachtende Ladehemmung vor dem Tor weg, Michael Raynee netzte das Spielgerät in Unterzahl gekonnt ins Tor und nach 01:47 stand es schon 1:0 für die Preussen, das sorgte für den ersten Jubel in schwarz-weiß-rot. Doch in die erste Freude kam auch gleich der Gegenangriff der FASS-Bären und so stand es kurz nach Beginn der dritten Minute schon wieder 1:1 durch Nico Ehmann. Das Match ging wirklich hin und her und man merkte allen Protagonisten an, dass sie diesem Derby entgegenfieberten. Alle schienen heiß zu sein und vor allem auf Seiten der Gastgeber schien man einen Sieg unbedingt zu wollen.
Denn in der 5. Minute ging der ECC wieder in Führung durch Sebastian Pritykin, der auf Vorlage von Philip Reuter den 2:1-Treffer erzielte. Sofort untermalten wieder die rhythmischen Trommeln, unterstützt von vielen verteilten Pappklatschen, das Angriffsspiel der Hausherren und diverse Lieder wurden von den Stehplätzen angesungen. Aber das erste Drittel war noch längst nicht vorbei in diesem Derby, denn der Ex-Preusse Patrick Czajka traf nach Vorlage des ehemaligen ECC-Spielers Nils Watzke und unter gütiger Mithilfe von Torhüter Olafr Schmidt zum 2:2-Ausgleich. Den Schlusspunkt in diesem abwechslungsreichen ersten Spielabschnitt setzte aber der Sohn von „Schorsch“ Holzmann mit dem 3:2 in der 17. Minute bei Überzahl.
So ging es in die erste Drittelpause und die Schlangen an den Bierständen wurden immer länger, man mag sich gar nicht vorstellen, was erst bei doppelter Anzahl an Zuschauern los ist. Die, die es in die Eishalle P9 geschafft haben, kamen aber schon in den ersten 20 Minuten voll auf ihre Kosten und auch in der Pause gab es heißes oder kaltes für den Gaumen und den Magen. Auch der Nachwuchs wuselte durch die Halle und machte diesen Abend mit dem Derby ECC Preussen gegen FASS Berlin zu einem Familienerlebnis.
Auch der Fanclub Preussens Gloria e.V. war mit diversen Mitgliedern anwesend, warb für seine Auswärtsfahrt am zweiten Weihnachtsfeiertag bei den Hannover Indians und konnte sich in der 28. Minute wieder zum Jubeln abklatschen. Zu diesem Zeitpunkt nämlich schlug wieder Raynee zu und schraubte das Spiel zum neuen Spielstand von 4:2, im Mitteldrittel war dann auch ein gewisses Übergewicht der Hausherren spürbar und sorgte für große Zufriedenheit bei den anwesenden Fans. Die Stimmung an diesem Freitag war wirklich großartig, als „Dankeschön“ gab es von den Spielern das 5:2 in der 34. Minute, der Geschenk übergab Jan Schmidt.
In der Drittelpause dann wieder der Triathlon Rauchen, Bieranstehen und Toilette. Je nach Reihenfolge und zusätzlichem Händeschütteln bei alten Bekannten, sowie ein bisschen Smalltalk hier und da kann das in richtigen Stress ausarten und man ist froh, wieder rechtzeitig zum letzten Drittel auf den Plätzen zu sein. Auch in diesem Abschnitt kristallisierte sich die Überlegenheit an diesem Abend des ECC Preussen heraus, der insgesamt schwache Schiedsrichter Posacki verhängte 18 Strafminuten für die Gastgeber und 14 für FASS, dabei sorgten über das ganze Spiel hinweg seine Entscheidungen zum Beispiel über Torraumabseits beim gesamten Publikum für Schmunzeln.
Den Schlusspunkt in diesem Derby zwischen den Preussen und FASS Berlin setzte auf Vorlage von Josh Rabbani sowie abermals Veit Holzmann Daniel Volynec mit dem 6:2 in der 51. Spielminute. Jetzt konnte wirklich nichts mehr anbrennen außer die zweite Adventskerze am Sonntag und der Derby-Sieg war endgültig in Sack und Tüten wie ein Weihnachtspaket. Tolle Stimmung, begeisterte Zuschauer und ebenfalls ein wohl zufriedener Leonard Soccio runden diesen gelungenen Eishockey-Abend ab und machen Appetit auf mehr. Für das ECC-Team geht es am Sonntag zu den Moskitos aus Essen und Freitag heißt dann wieder die Frage des Hallensprechers „Habt ihr Bock auf Eishockeeeeeeeeey?“, wenn es im Heimspiel gegen Halle um weitere Punkte geht.
ESC Essen: Overtime Niederlage bei den Krokodilen(OLN) Ein intensives, schnelles Spiel sahen die 1.469 Zuschauer im Hamburger Eisland Farmsen bei der Begegnung der Hamburg Crocodiles gegen die Wohnbau Moskitos Essen beim 5:4 (2:0, 0:1, 2:3, 1:0) Dabei konnten Staudt, Gejerhos und Co. die späte Doppelführung der Hausherren nicht verhindert und mussten ab dem zweiten Drittel erst mal einem Rückstand hinterher laufen. Ohne die U-20 Nationalspieler Oliver Granz und Niklas Mannes, dafür mit Marius Erk und Leonhard Niederberger lieferten die Wohnbau Moskitos ein gutes Spiel ab. Christoph Ziolkowski musste in der Defensive aushelfen, doch zunächst brachte Thomas Zuravlev in der 18. Spielminute seine Mannschaft in Führung, 27 Sekunden vor der ersten Sirene traf dann Josh Myers gar zum 2:0. Der Topscorer der Wohnbau Moskitos Michal Velecky brachte das Team von Frank Gentges wieder ins Spiel, allerdings brauchten seine Schützlinge schon bis zur 38. Spielminute um Kai Kristian im Kasten der Krokodile zum ersten Mal zu bezwingen.
In den restlichen knapp 21 Minuten ging das Visier bei beiden Teams noch einmal hoch und die Zuschauer sahen die restlichen sechs Tore, allerdings leider mit dem besseren Ende für die Hanseaten. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 12 Sekunden drehten Christoph Ziolkowski und Andrej Bires zunächst in der 43. Spielminute das Spiel, die Moskitos führten plötzlich 3:2. Doch es kam noch die Zeit des Topscorers der Hamburger, Brad McGowan. Nach schöner Vorarbeit von Josh Myers konnte er Sebastian Staudt im Tor der Wohnbau Moskitos überwinden und das Spiel war wieder ausgeglichen. 48 Sekunden vor dem Ende der Begegnung schwanden dann die Hoffnungen der Wohnbau Moskitos komplett, als wieder McGowan die erneute Führung für Hamburg erzielte. Doch Chefcoach Gentges nahm zunächst eine Auszeit, opferte im Anschluss Sebastian Staudt zugunsten eines sechsten Feldspielers und Christoph Ziolkowski glich 14 Sekunde vor dem Ende erneut aus. Der verteidigende Stürmer handelte sich allerdings eine Sekunde vor Spielende eine Strafzeit wegen Behinderung ein, mit der es in die anschließende Overtime ging. 52 hatte Ziolkowski insgesamt in der Kühlbox verbracht, da traf erneut McGowan zur Hamburger Führung in Überzahl und damit zum Sieg gegen die Wohnbau Moskitos.
Frank Gentges sprach in der Pressekonferenz davon, dass ihn der Verlust der U-20 Verteidiger schon schmerze, seine jungen Verteidiger hätten mit der Top-Reihe der Hamburger schon so ihre Probleme. Insgesamt konnte der Coach jedoch zufrieden sein mit dem Spiel seiner Mannschaft.
ESC Geretsried: Starke Leistung gegen Buchloe sichert nächsten Heimdreier(BYL) Wohin geht die Reise in der Tabelle war die Frage vor dem Spiel gegen die ESV Buchloe Pirates, der Rückstand auf den Achtplatzierten Moosburg betrug gerade mal fünf Punkte. Schlechte Nachrichten jedoch schon vor Spielbeginn, David Albanese musste kurzfristig krankheitsbedingt passen und Kilian Haltmair war nicht verfügbar, Meiky Iszovics musste die Partie also alleine bestreiten. Allen Widrigkeiten zum Trotz legte der ESC nach kurzer Eingewöhnungsphase einen guten Start hin, Dominic Fuchs erzielte das 1:0 in der achten Spielminute. Einen eher harmlosen Schuss von der blauen Linie ließ ESV-Torwart Blankenburg nach vorne abprallen. Florian Lechner stand goldrichtig, hob den Kopf statt überhastet abzuschließen und bediente den einschussbereiten Fuchs mustergültig. In der Folge versuchten die Rats den Druck auf die Pirates zu erhöhen und tatsächlich konnten sie sich immer öfter im gegnerischen Drittel festsetzen. Glück hatte man, als Lukas Hruzik auf das halbleere Tor nur den Pfosten traf. Neuzugang Benedikt May konnte einen starken Pass von Fabian Schlager leider nicht verwerten und Ondrej Horvath hätte lieber selbst abschließen sollen, statt auf den gedeckten Tauber zu spielen. Die Rats ließen sich nicht entmutigen und spielten weiter engagiert nach vorne, eine Überzahl führte dann zum 2:0 für die Hausherren. Nachdem eine super Kombination über Meierl, Fuchs und Lechner noch nicht gewinnbringend abgeschlossen wurde, klingelte es wenig später doch im Gästetor. Von der blauen Linie fasste sich Bernhard Jorde ein Herz und zog ab, ohne Sicht auf die Scheibe konnte ESV-Goalie Blankenburg nicht mehr rechtzeitig reagieren (20.). Buchloe brachte sich in Form von Alexander Krafczyk schnell wieder zurück ins Spiel, aus halbrechter Position überwand er Meiky Iszovics auf der Fanghandseite zum 2:1 Anschlusstreffer (21.). Florian Lechner machte ein starkes Spiel, brachte aber aus aussichtsreicher Position die Scheibe nicht auf den Buchloer Kasten. Das Tor sollte wenig später trotzdem fallen, Klaus Berger verwandelte in Unterzahl einen Alleingang völlig abgezockt zum 3:1 (29.). Mit dem Treffer kehrte wieder etwas Ruhe in das Rats-Spiel ein, Buchloe tat sich schwer gefährliche Offensivaktionen zu kreieren. Der ESC dagegen konnte erneut nachlegen. Wie schon beim ersten Treffer konnte Blankenburg einen eher harmlosen Schuss nicht konsequent genug abwehren, der aufgerückte Andi Dornbach bedanke sich im Nachschuss - 4:1 (34.). Es ging rasant weiter, ein Buchloer Spieler legte in Geretsrieder Überzahl innerhalb des Torraums seine Hand auf den Puck, die folgerichtige Entscheidung des Schiedsrichters war Penalty. Hätte Ondrej Horvath den Strafstoß zum fünften Geretsrieder Treffer untergebracht wäre die Partie wohl entschieden gewesen, Blankenburg parierte aber gut mit dem Schoner und hielt die Gäste vorerst im Spiel. Auch im Schlussabschnitt lief zunächst alles für die Rats. Wenn Buchloe gefährlich wurde, war Iszovics zur Stelle und vorne konnte man immer wieder Akzente setzen. Fuchs scheitere jedoch an Blankenburg, als er von rechts vor das Tor ziehend nicht mehr genau genug zielte. Krafczyk hatte nach dem letzten Seitenwechsel die große Chance auf den zweiten Gästetreffer, aber Luis Rizzo kratzte die Scheibe für seinen schon geschlagenen Torhüter von der Linie. Wieder war es Fuchs mit der möglichen Vorentscheidung aber erst konnte er einen Traumpass von Horvath nicht mehr unter Kontrolle bringen und Sekunden später war wieder Blankenburg bei seinem Rückhandschuss von der Seite zur Stelle. Langsam entwickelte sich ein Spiel ESC-Stürmer vs. Blankenburg. Der Pirates-Schlussmann vereitelte reihenweise Großchancen des ESC, die Entscheidung zögerte sich also noch hinaus. Buchloe verkürzte 2 1/2 Minuten vor Schluss mit einem Schlittschuhtorverdächtigen Treffer nochmal auf 4:2, Torschütze war Heckelsmüller. Es war wie verhext, auch gegen den völlig freistehenden Meierl blieb Blankenburg Sieger, die Scheibe wollte einfach nicht mehr rein. Der "Toptorschütze vom Dienst" nahm die Sache dann selbst in die Hand, Nino Poch tunnelte Blankenburg zum 5:2 und packte den Deckel auf die Partie (59.).
Fazit: Da war es wieder, das Heimgesicht der Rats. Zuhause Hui, Auswärts Pfui kann man wohl zu der momentanen Lage sagen. Der ESC hat, abgesehen von zwei kurzen Schwächephasen jeweils zu Beginn des 1. und 2. Drittels, ein starkes Spiel abgeliefert und die Gäste aus Buchloe nicht wirklich in das Spiel kommen lassen. Nun gilt es, diese Leistung zu konservieren und auch in fremden Eisstadien auf das Eis zu bringen. Ein Punktgewinn am Sonntag wäre natürlich ein großer Erfolg, nur der starke TSV Peißenberg wird sicherlich etwas dagegen haben. Es bleibt abzuwarten welches Gesicht der ESC dort zeigen kann...
Erste Heimniederlage! TEV Miesbach unterliegt TSV Peißenberg mit 4:5(BYL) Jetzt hat es auch den TEV Miesbach erwischt. Im neunten Heimspiel der Saison gab es die erste Niederlage für das Team von Coach Simon Steiner vor enttäuschender Kulisse. Gerade einmal 380 Zuschauer wollten das Spitzenspiel der Bayernliga zwischen dem Tabellenersten und dem Dritten sehen. Ausschlaggebend für die Niederlage war diesmal die ansonsten so stabile Defensive der Kreisstädter, die an diesem Abend nicht gerade einen Sahnetag hatte.
Der TEV Miesbach hatte im ersten Drittel der Partie, wie auch schon in den beiden Partien zuvor gegen die Pfaffenwinkler, große Probleme mit dem extrem aggressiven Forechecking der Gäste. Während den Hausherren in der Anfangsphase des Spiels nur selten ein geordneter Spielaufbau gelang, machten die Eishackler mächtig Druck auf das von Timon Ewert gehütete Tor der Miesbacher. Folgerichtig waren es auch die Gäste, die nach knapp fünf Minuten das erste Mal jubeln durften, als Valentin Hörndl einen Schritt schneller war als die TEV-Defensive und das 0:1 erzielte. Mitte des ersten Spielabschnitts nutzte der TEV die Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zum Ausgleich. Stephan Stiebinger, der im bisherigen Verlauf der Saison nicht gerade von Scheibenglück begünstigt war, erzielte mit seinem ersten Saisontor das 1:1. Die Eishackler setzten aber weiter nach und gingen nur wenige Minuten nach dem Ausgleich durch einen Treffer von Manfred Eichberger mit 1:2 in Führung (15.). Auch dieses Mal war die TEV-Defensive den berühmten Schritt zu spät. Kurz darauf bauten die Gäste ihre Führung gar auf 1:3 aus (18.). Als Torschütze durfte sich diesmal Tyler Wisman feiern lassen. Und die TEV-Abwehr sah erneut nicht gut aus.
Mit Beginn des zweiten Drittels hatten sich die TEVler nicht nur wesentlich besser auf die Spielweise der Gäste eingestellt, sondern erwischten auch den besseren Start in Person von Tom-Patric Kimmel, der eine gelungene Aktion mit dem 2:3 abschließen konnte (24.). Kurz darauf bekamen die TEVler dann die Chance fünf Minuten in Überzahl zu agieren, als Eichberger nach einem Check gegen Kopf und Nacken von Stephan Englbrecht mit einer Matchstrafe zum Duschen geschickt wurde. Die sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter hatten für dieses Vergehen gleich das Höchststrafmaß gewählt. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe hätte es hier aber wohl auch getan, da der Gefoulte wenig später wieder mit von der Partie war. Doch anstatt die Überzahl zu nutzen, begaben sich kurz darauf gleich zwei TEVler fast gleichzeitig für je zwei Minuten auf die Strafbank, sodass die Gäste jetzt mit vier gegen drei agieren konnten. Die Eishackler ließen sich diese Chance nicht nehmen und nutzen den Raum zum 2:4 (28.). Wiseman hatte fast von der Grundlinie aus getroffen. Ein Tor der Kategorie: "Den darf man nicht bekommen!" Die TEVler ließen sich davon aber nicht entmutigen und verkürzten erneut (33.). Stiebinger hatte sein Team mit seinem zweiten Treffer wieder bis auf ein Tor an die Gäste herangebracht. Groß war der Jubel dann, als Florian Gaschke noch vor der zweiten Pause der Ausgleich gelang (36.).
Im letzten Spielabschnitt ging es mit dem Spiel, das ab dem Mitteldrittel ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe war und seinem Namen als Spitzenspiel durchaus gerecht wurde, rasant weiter. Diesmal waren es aber wieder die Eishackler, die durch den dritten Treffer von Wiseman erneut in Führung gehen konnten (44.). Peißenbergs Kontingentspieler hatte vom Bullykreis abgezogen und den Puck zum 4:5 im langen Eck des verdutzten Miesbacher Keepers untergebracht. In der Folgezeit hatten die Peißenberger ihrerseits noch die Chance eine fünfminütige Überzahl in Tore umzumünzen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Die Schiedsrichter hatten Florian Feuerreiter nach einem Bandencheck mit einer Spieldauerstrafe belegt. Die Miesbacher warfen in den Schlussminuten zwar noch einmal alles nach vorne, der Ausgleich gelang ihnen aber nicht mehr.
Diese Niederlage ist bestimmt kein Beinbruch, da die Mannschaft nach dem ersten Drittel nicht nur Moral gezeigt hat, sondern auch bewiesen hat, dass sie Rückstände aufholen kann. Das Quäntchen Glück, das man für einen Punktgewinn gebraucht hätte, hat diesmal einfach gefehlt. Nachdem sich die Konkurrenz aber gegenseitig die Punkte abgenommen hat, bleiben die TEVler mit vier Zählern Vorsprung Tabellenführer auf die jetzt zweitplatzierten Peißenberger. Am Sonntag steht der nächste Kraftakt bei derzeit überragenden Erdinger an. Dann wird sich zeigen, ob die Verfolger auf Distanz gehalten werden können oder ob der Vorsprung weiter schmilzt.
EV Moosburg: Bittere 3:4-Heimpleite im Sechs-Punkte-Spiel(BYL) Viel unglücklicher hätte der Einstand für Moosburgs neuen Trainer Dimitri Startschew kaum verlaufen können: Trotz deutlicher Überlegenheit und einem klaren Chancenplus musste sich der EVM am Freitag im wichtigen Aufeinandertreffen mit Tabellennachbar EV Pegnitz mit 3:4 (0:4, 2:0, 1:0) geschlagen geben.
Als nach den ersten 20 Minuten ein 0:4 auf der Anzeigetafel in der Sparkassen-Arena zu lesen war, glaubten nicht wenige der Zuschauer, im falschen Film zu sein. Der EVM hatte Puck und Gegner dominiert, sich fast im Minutentakt beste Einschussmöglichkeiten erarbeitet – und lag dennoch fast aussichtslos zurück. „Man muss ehrlich sein“, fasste es Pegnitz' Co-Trainer Marco Zimmer bei der Pressekonferenz zusammen: „Wenn Moosburg nach zehn Minuten 3:0 führt, hätten wir uns nicht beschweren können.“ Doch die Gäste, die bis auf einen Lattenknaller in der Anfangsphase kaum vor den Kasten von Severin Cesak gekommen waren, überstanden diese Phase – und zeigten dann in sechs Minuten ihre Cleverness: Während die Hausherren weiterhin glücklos anrannten, nutzten die Franken die Fehler der Grün-Gelben im Spielaufbau und schlugen viermal zu. Alleine zweimal trug sich ihre Ausnahme-Oldie Markus Schwindl in die Torschützenliste ein. Auch die zwischenzeitliche Auszeit von Startschew blieb da wirkungslos. „Wir hatten uns so viel vorgenommen – da tut sowas natürlich richtig weh“, bilanzierte der Trainer.
Doch moralisch kann man den Dreirosenstädtern diesmal nichts vorwerfen. Auch wenn der Schwung des ersten Abschnitts im zweiten Durchgang etwas verflogen war, blieb der EVM dran und gab sich nicht auf. Exakt nach einer halben Stunde läutete Christian Birk nach schöner Powerplay-Kombi mit dem 1:4 die Aufholjagd ein. Nun übte man wieder mehr Druck aufs den IceDogs-Keeper aus – und zwei Minuten vor der Drittelsirene bediente Patrice Dlugos erfolgreich seinen wiedergenesenen Sturmkollegen Tobias Hanöffner.
Zwei Tore Rückstand? Da war noch alles möglich. Die Gastgeber gaben im Schlussabschnitt noch einmal richtig Gas. Und als Dominik Schindlbeck elf Minuten vor dem Ende der 3:4-Anschluss gelang, war zumindest eine Overtime in Reichweite. Doch das Tempo, mit dem Moosburg zuvor auf Torejagd gegangen waren, machte sich nun in konditionellen Defiziten bemerkbar. Auch die Konzentration ließ nach, weshalb die Gäste in der Endphase kaum noch ins Wanken gerieten. Am Ende ergab sich für Coach Startschew nicht einmal mehr die Gelegenheit, den Keeper herauszunehmen. Die Fans stimmte er bei der Pressekonferenz aber optimistisch: „Wenn wir so weitermachen, holen wir auch die Punkte, die wir noch für einen Playoff-Platz brauchen.“
Eisbären Eppelheim siegen auch in Stuttgart(RLSW) Mit einem klaren 4:1 – Erfolg über die Stuttgart Rebels haben die Eisbären
den Angriff auf ihren vierten Tabellenplatz abgewehrt. Lukas Sawicki (2),
Nicolas Ackermann und Roman Gottschalk sorgten für den dritten Erfolg in
Folge, der die Eisbären nun auf den 3. Tabellenplatz befördert.
Für ordentlich Brisanz war bereits vor der Partie gesorgt. Zum einen
hatten die Eisbären den Rebels am 4. Spieltag die erste Saison-Niederlage
beigebracht, zum zweiten lagen beide Teams in der Tabelle punktgleich am
Rand der Play-Off-Ränge, so dass beide das „6-Punkte-Spiel“ für sich
entscheiden wollten. Da der freitägliche Verkehr die Eisbären erst spät in
Stuttgart eintreffen lies, dauerte es ein ganzes Drittel, bis man in die
Partie fand. Die Gastgeber glichen sich dem unkonzentrierten Spiel
netterweise an, so dass bis auf einige zufällige Chancen im ersten Drittel
Magerkost geboten wurde, die das 0:0 leistungsgerecht widerspiegelte.
Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Eisbären nun besser im Spiel, was
sich schnell in Druck auf das gegnerische Tor und den entsprechenden
Chancen zeigte. So war das Führungstor durch Sawicki (25.) durchaus
verdient. Der Treffer brachte in das Eisbären-Spiel noch mehr Sicherheit
und auch das Powerplay wurde nun besser als noch im ersten Abschnitt. So
konnte Verteidiger Ackermann in eben diesem die Führung auf 2:0 ausbauen
(30.). Während die Eisbären auch in der Folge spielerische Akzente setzen,
wartete Stuttgart auf Fehler im Spielaufbau, um in Kontern zum Erfolg zu
kommen. Diese boten sich auch gelegentlich, konnten aber stets noch vor
dem Torschuss gestoppt werden oder scheiterte durch den unpräzisen
Sturmlauf der Gastgeber. So erlebte Janis Wagner einen recht ruhigen Abend
im ECE-Tor, das er bei vereinzelten, dann aber auch teils gefährlichen
Aktionen sauber hielt.
Gewarnt aus dem Hinspiel wollte man im Schlussabschnitt den Gastgebern
keinen Raum geben, den Anschlusstreffer einzuleiten und setzte mehr
Augenmerk auf die Defensive, was den Eisbären sehr gut gelang. Im Gegenzug
spielte die Offensive weiter spielstark im gegnerischen Drittel und
erarbeitete sich das 3:0 durch Sawicki (50.). Ein feines Zuspiel brachte
Verteidiger Sho Kawachi kurz vor Schluss von hinter dem gegnerischen Tor
an den kurzen Pfosten, an dem Gottschalk richtig stand und mit dem 4:0
(57.) den Sack endgültig zu machte. Die Rebels wollten das bis dato nicht
„unverdiente“ Zu-Null jedoch nicht gefallen lassen und versuchten es in
den Schlussminuten mit Gewalt. Selten der richtige Weg, heute jedoch
erfolgreich, den ein Schuss von der Blauen Linie landete leicht
abgefälscht direkt unter der Querlatte und führte zum Ehrentreffer (58.),
der an der 1:4-Niederlage aus Stuttgarter Sicht jedoch nichts mehr ändern
konnte.
Da im Parallelspiel die Baden Rhinos beim bisherigen Tabellendritten
Bietigheim erfolgreich waren, zogen die Eisbären durch diesen „Dreier“ an
den Steelers vorbei und haben als Tabellendritter nun etwas Luft im Kampf
um die Play-Offs. Doch eben diese Rhinos sind der nächste Gastgeber der
Eisbären am kommenden Samstag, bei dem sie ihre Aufholjagd fortsetzen
wollen und mit einem Sieg punktemäßig mit den Eisbären gleichziehen
könnten.
Pforzheim Bisons machen es wieder zweistellig(LLBW) Die Pforzheim Bisons waren auch beim Stuttgarter EC 1b erfolgreich und gewinnen klar mit 10:2 (3:1/3:0/4:1).
Das erste Drittel begann für die Bisons druckvoll, nur etwas Zählbares sollte zunächst nicht dabei herausspringen. Nach drei Minuten musste Vladimir Viller auf der Strafbank platznehmen. Stuttgart versuchte ein Powerplay aufzuziehen, wenn mal ein Schuss durchkam, stand Klaus Graefe im Kasten der Bisons richtig und vereitelte die Chance. Somit überstanden die Bisons die erste Unterzahl unbeschadet. Als Viller nur wenige Minuten später wieder in die Kühlbox musste, machten es die Schwaben besser und netzten durch Lorenz Neuhauser zur 1:0-Führung ein (9.). In der 11. Minute konnten dann die Bisons zum ersten Mal jubeln, denn Steffen Bischoff traf zum Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Pforzheimer eine doppelte Überzahl, die sie bis zur letzten Sekunde ausspielten, um dann wenige Hundertstelsekunden vor Ablauf der Strafe durch Vladimir Viller zuzuschlagen – 2:1 (17.). Nur 22 Sekunden später war erneut Vladimir Viller zur Stelle und baute die Führung im Powerplay auf 3:1 aus. Ein weiteres Überzahlspiel ließen die Bisons ungenutzt und so ging es mit einer 3:1-Führung in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt dauerte es nur drei Minuten bis die Bisons erneut zuschlugen. Sergej Wittmann schob die schwarze Hartgummischeibe an Goalie des SEC, Jean-Pierre Oesterle, zum 4:1 in die Maschen. Weitere drei Minuten später war Steffen Bischoff zur Stelle und traf zum 5:1 (27.). In der 30. Minute wechselten die jungen Rebels den Goalie und nun stand Niklas Syguda im Kasten der Stuttgarter. Durch eine Strafe gegen Christian Pratnemer mussten die Bisons in Unterzahl agieren. Allerdings waren es nicht die Schwaben, die verkürzen konnten, sondern die Bisons, die bei einem Mann weniger auf dem Eis die Führung durch Steffen Bischoff ausbauen konnten (6:1/34.). Nur wenige Sekunden nach dem Tor traf es mit Mark Geiß einen weiteren Bison, der auf die Strafbank musste. Somit hatten die Stuttgarter 23 Sekunden eine doppelte Überzahl, doch diese gute Möglichkeit ließen sie verstreichen. Ein weiteres Überzahlspiel vor der zweiten Pause blieb auf Seiten der Stuttgarter ungenutzt.
Den Schlussabschnitt begannen die Bisons zunächst in Unterzahl, doch nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn traf es auch einen Rebel, so dass nun mehr Platz auf dem Eis war. Die Bisons kamen damit besser zurecht, ohne wirklich gefährlich zu werden. Dies änderte sich, nachdem die Bisons wieder vollzählig waren. Dann traf Falk Dornbach in Überzahl zum 7:1 (43.) für die Pforzheimer Gäste. Eine Minute später waren die Bisons wieder in Unterzahl, auch diesmal konnten sie einen Konter nutzen und Steffen Bischoff netzte zum 8:1 ein (45). Stuttgart nahm daraufhin eine Auszeit, doch am Ausgang des Spiels änderte diese nichts mehr. Zunächst traf Steffen Bischoff erneut und stellte auf 9:1 (47.). Hermann Jeckel sorgte mit seinem Tor zum 10:1 dreieinhalb Minuten vor dem Ende dafür, dass auch das zweite Spiel in Folge zweistellig wurde. Zwei Minuten vor Schluss setzten die Stuttgarter durch Julien Frey den Schlusspunkt zum 2:10-Endstand aus Sicht der Landeshauptstädter.
Am dritten Advent (11.12.2016) empfangen die Bisons den direkten Tabellennachbarn, die Mad Dogs Mannheim zum letzten Heimspiel des Jahres. Los geht’s in der St.-Maur-Halle um 18:30 Uhr.
Tapfere Indianer in Diez chancenlos: Rockets schlagen Soest mit 9:0(RLW) Das war überzeugend: Die EG Diez-Limburg hat das Heimspiel in der Regionalliga West gegen die Soester EG in beeindruckender Manier mit 9:0 (3:0, 3:0, 3:0) gewonnen. Die Rockets sammelten drei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze. Doch auch den Gästen gebührt Respekt: Die Bördeindianer, mit nur 12 Spielern angereist, gaben sich nie auf, kämpften stets mit fairen Mitteln und vergaßen lediglich, sich im Abschluss zu belohnen. Gleich mehrfach scheiterten sie an EGDL-Keeper Alexander Neurath, der sich seinen Shutout hart erarbeiten musste.
Zwei Mannschaften, die gekommen waren, um Eishockey zu spielen. Das machte auch für den souverän leitenden Hauptschiedsrichter Marcus Trottmann die Aufgabe einfach. Körperspiel ja, aber nie eine Grenze überschreitend - die Bördeindianer hatten sich irgendwann mit ihrer Rolle an diesem Abend abgefunden. „Man hat gesehen, dass wir Diez-Limburg deutlich unterlegen waren“, sagte Gästetrainer Dieter Brüggemann. „Ich glaube, das ist die beste Mannschaft der Liga. Ich weiß nicht, wie manche Ergebnisse zustande kommen. Wir können gegen Neuwied ganz gut mitspielen, und dann gewinnen die hier in Diez? Das ist für mich unvorstellbar.“
Den Torreigen am Freitagabend hatte einmal mehr Martin Brabec, Topscorer der Liga, eröffnet. Der Tscheche traf früh zum 1:0 (4.), keine Minute später legte Konstantin Firsanov Treffer Nummer zwei nach (5.). Und auch das dritte Tor ging wieder auf das Konto von Brabec, wurde aber im offiziellen Spielbericht Verteidiger Dennis Stroeks gutgeschrieben. Firsanovs Treffer fiel in Überzahl, das dritte Tor bei einer angezeigten Strafe für Soest. Noch spannender war jedoch das, was die Rockets in Unterzahl zeigten: Nur zwei Mal war man mit einem Mann weniger auf dem Eis. „Ich hatte ja fast schon Sorge, in Überzahl zu spielen“, sagte Brüggemann. „Diez-Limburg hat einfach so viele technisch starke Spieler im Team.“
Die Sorge war berechtigt: Aus zwei Unterzahlsituationen machten die Rockets drei Tore. Den Anfang machte Andrej Teljukin (32.), der bei einem Konter Gästekeeper Marvin Nickel ausguckte und die Scheibe flach im kurzen Eck zum 4:0 unterbrachte. Eine Minute später waren die Gastgeber erneut in Unterzahl enteilt, auch der abseits des Spielgeschehens gerade zurückkehrende Bördeindianer konnte den fünften Gegentreffer durch Matt Fischer nicht verhindern (33.). Der Kanadier legte kurz vor der Drittelpause auch das 6:0 (40.) nach.
Dass hinten weiter die Null stand, hatte die EGDL ausschließlich Keeper Alexander Neurath zu verdanken, denn Chancen hatten die Gäste zu genüge. Kapitän Martin Juricek etwa scheiterte mit einem Penalty am Schlussmann (43.). „Wir müssen uns defensiv noch weiter verbessern“, sagte Rockets-Trainer Anton Weißgerber. „Unser Torhüter hat stark gehalten. Aber es war phasenweise auch wirklich wie verhext für den Gegner.“ Neurath sollte auch im letzten Drittel gleich mehrfach in brenzliger Situation gefordert sein, seinen Kasten hielt er aber über 60 Minuten sauber.
Im letzten Drittel erhöhten die drei auffälligsten Akteure auf dem Eis, die auch die Topscorer-Liste der Regionalliga anführen, auf 9:0: Martin Brabec (44.), Matt Fischer (51.) und Andrej Teljukin (54.) machten den Kantersieg perfekt. „Mit dem Ergebnis müssen wir natürlich zufrieden sein“, sagte Weißgerber. „Wir haben offensiv ganz ordentlich gespielt. Wichtiger aber ist, dass wir die drei Punkte eingefahren haben.“
Ice Dragons Herford schlagen Rote Teufel – Nasebandt trifft vierfach!(RLW) Über 600 Zuschauer, ein 0:2 Rückstand zur ersten Pause und am Ende dann doch ein verdienter Sieg. Irgendwie kam einem das Drehbuch bekannt vor. Hauptpersonen an diesem Abend: Gästetorhüter Kiian Aaltonen und die Herforder Sturmformation Staudt, Nasebandt und Vitte, die sich zum Albtraum für die roten Teufel entwickelte und beim am Ende verdienten 7:3 Erfolg für gleich 6 Tore verantwortlich zeichnete!
Die mit „leichtem Gepäck“ angereisten Roten Teufel, Gästetrainer Marcus Jehner konnte nur auf 13 Feldspieler und einen Goalie zurückgreifen, machten von Beginn an das, was mit einem kleinen Kader machbar ist: Defensiv stehen, um jede Scheibe kämpfen und auf Konter setzen. Dazu hatten sie einen starken Kiian Aaltonen im Tor, der im ersten Drittel zum Albtraum der Herforder Angreifer wurde und immer wieder beste Torchancen zu Nichte machte. Denn die Ice Dragons, ohne Philipp Brinkmann, Lukas Derksen und Lucas Klein angetreten, begannen stürmisch, nahmen das Gästetor schnell unter Beschuss. Doch es war wie verhext, das Runde wollte einfach nicht ins Eckige! Nach und nach konnten sich die Gäste ein wenig aus der Umklammerung der Ice Dragons befreien, wurden ihrerseits zwingender und hatten Erfolg! Der 49jährige(!) Routinier Martin Prada nutzte ein tolles Anspiel von Christophe Vermeersch und ließ Lars Morawitz in der 17. Minute keine Chance. Als dann noch nur 90 Sekunden später gleich 2 Ice Dragons auf der Strafbank saßen, zeigten die Gäste ein gutes Powerplay, in dessen Verlauf die Scheibe nach einem Schuss von Tim Ansiek ihren Weg hinter die Linie fand, Bad Nauheim führte 0:2. Die Ice Dragons waren sichtlich geschockt, reagierten nur noch und konnten sich bei Lars Morawitz bedanken, dass der Rückstand zur Pause nicht noch höher wurde.
In der Drittelpause schien Jeff Job die richtigen Worte gefunden zu haben. Wie verwandelt kamen die Ice Dragons aus der Kabine, zielstrebig und konzentriert kauften sie den Gästen mehr und mehr den Schneid ab. Doch immer noch blieben sie stets zweiter Sieger gegen den Gästegoalie oder scheiterten an Pfosten und Latte. So dauerte es bis zur 31. Minute, ehe Aaltonen das erste Mal geschlagen war. In Überzahl hatte Fabian Staudt die Scheibe von Florian Kiel bekommen, fuhr quer durchs Gästedrittel, nahm Maß und wuchtete die Scheibe zum 1:2 in die Maschen. Wie befreiend dieser Treffer war, zeigte nicht nur der Torjubel! Mit breiter Brust rannten die Ice Dragons nun an, immer zwingender wurden die Abschlüsse. Aaltonen musste nun Akkordarbeit leisten und der Ausgleich durch Leon Nasebandt in der 36. Minute war dann auch längst überfällig! Als erneut Nasebandt mit einem Schlagschuss aus kurzer Distanz in der 39. Minute die 3:2 Pausenführung erzielte, schien der Bann endgültig gebrochen.
27 Sekunden dauerte es im letzten Drittel, bis die Herforder Fans erneut ein Tor bejubeln konnten. Das Trio Staudt, Vitte und Nasebandt hatten sich durch die gegnerische Verteidigungszone kombiniert, am Ende war es Kapitän Fabian Staudt, der auf 4:2 erhöhen konnte. Die Ice Dragons wollten nun unbedingt die Entscheidung, machten weiter Druck, wurden dabei aber in der Defensive unvorsichtig. Das nutzen die Gäste eiskalt aus, konnten in der 43. Minute durch Magnar Aaltonen, den jüngeren Bruder des Goalies, auf 4:3 verkürzen, waren wieder im Spiel. Doch dieser Treffer weckte die Ice Dragons rechtzeitig auf. Sie verteidigten nun wieder konzentrierter, spielten routinierter, ließen wenig zu, vergaßen dabei aber nicht, das Gästetor unter Druck zu setzen. Doch es dauerte bis zur 53. Minute, ehe die Ice Dragons den nächsten Treffer bejubeln durften. Erneut war es die Sturmformation rund um Kapitän Staudt, die den Erfolg brachte, dieses Mal war wieder Leon Nasebandt mit einem Treffer dran. Als Leon Nasebandt nur 2 Minuten später das 6:3 und damit seinen 4. Treffer des Abends erzielte, war das Spiel endgültig entschieden. Den Schlusspunkt setzte dann aber Sven Johannhardt, der in der 59. Minute aus spitzem Winkel Aaltonen überlistete und den 7:3 Endstand herstellte.
(LLW) Im unmittelbaren Rückspiel in der Landesliga NRW beim Neusser EV 1b wollte sich der Gastgeber am Freitag Abend für die deutliche 6 : 2 Niederlage des vergangenen Wochenendes in Moers revanchieren.
Von Beginn an machte Neuss Druck und agierte analog der vorangegangenen Spiele hart und komprisslos gegen die Spieler von Trainer Andrej Emersic. Bereits in der 2. Minute gelang den Gastgebern der 1 : 0 Führungstreffer, dem die Schwarz-Gelben zumindest im Anfangsdrittel nicht viel entgegen setzen konnte. Das Spiel der Moerser war behäbig und noch ziemlich zerfahren. Neuss nutzte die Möglichkeiten und konnte die Führung sogar noch im 1. Drittel auf 2 : 0 ausbauen.
Ab dem Anschlusstreffer von Robin Klönder in der 22. Spielminute gelang es den Grafenstädtern so langsam das Spiel unter Kontrolle zu bringen und eine Vielzahl von Torchancen herauszuspielen. Leider fehlte noch das Torglück, so dass es mit der 2 : 1 Führung der Gastgeber in das letzte Drittel ging. Mit aller Macht drängten die Black Tigers auf den Ausgleich, der sich aber leider erst durch Treffer von Fynn Reuter in der 57. Minute einstellen wollte. I der Restspielzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den aber keiner der beiden Mannschaften zu seinen Gunsten nutzen konnte. Entsprechend ging es, wie der Spielmodus der Landesliga es vorsieht, ins Penalty-Schießen. Fynn Reuter gelang hierbei der einzige Treffer, der den Sieg sowie den Zusatzpunkt für die Schwarz-Gelben bedeutete. Trainer war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden und freute sich über den 2. Sieg gegen den Neusser EV 1b.
EHC Netphen auch von „Ice Aliens“ nicht zu stoppen / 8:1-Sieg in Ratingen – drei Tore von Jiri Svejda(BZLW) Der EHC Netphen war auch von der 1b der Ratinger „Ice Aliens“ nicht zu stoppen. Vor vielen mitgereisten Fans fuhr der EHC mit einem verdienten 8:1 (2:0 4:1 2:0) nach Hause. Dabei zeigten die Netphener von Beginn an, warum sie momentan Spitzenreiter der Bezirksliga Gruppe 2 sind. Auch ohne einige etatmäßige Kräfte dominierten sie das Spiel von Beginn an und gingen mit ihrem ersten Angriff in der zweiten Spielminute durch Matti Stein in Führung. Folgerichtig fiel in der achten Spielminute dann das 2:0 durch Mark Hall. Die EHC-Cracks ließen nicht locker, konnten ihre Überlegenheit aber nicht mehr in zählbares ummünzen. Im zweiten Drittel das gleiche Bild, diesmal verdoppelten die Siegerländer ihre Ausbeute, mussten aber auch einen Gegentreffer hinnehmen. André Jung, Jiri Svejda (2) und Daniel Herling schraubten das Ergebnis auf 6:1 nach oben. Im letzten Spielabschnitt schalteten die Netphener etwas zurück, hatten das Spiel aber weiterhin im Griff. Wie im Auftaktdrittel konnten sie zweimal jubeln, so dass sie mit einem deutlichen 8:1-Sieg die Heimreise antreten konnten.
Da auch der TuS Wiehl sein Spiel beim EHC Troisdorf 1b für sich entscheiden konnte, behielt der EHC Netphen seinen weiterhin komfortablen Vorsprung von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten.
Da das für Freitag geplante Heimspiel auf den 10. Februar verlegt, war das Spiel in Ratingen das letzte für dieses Jahr. Weiter geht es am 20. Januar mit dem Heimspiel gegen den TuS Wiehl.
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